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#zwangsarbeiter — Public Fediverse posts

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  1. Nazi-Milliardäre – Reich, rechts, mächtig

    #BMW, #MercedesBenz, #Porsche, #Allianz, #Oetker; wie sind diese deutschen #Weltkonzerne groß geworden?

    Die vier reichsten Männer in der BRD waren 1970 Friedrich #Flick, August von #Finck, Herbert #Quandt und Rudolf-August #Oetker. Den entscheidenden Teil ihrer enormen Vermögen konnten sie ab 1933 erwerben, in der Stahl- und #Rüstungsindustrie, bei #Versicherungen und #Banken und in der #Lebensmittelindustrie.

    Der langsame Aufstieg dieser #Familienclans in den zwanziger Jahren, der rasante Weg in die höchsten Machtpositionen im deutschen #Faschismus, das kurze Straucheln nach dem 8. Mai #1945, die spektakuläre Rückkehr an die Spitze seit den fünfziger Jahren und die heutige Debatte um die #Nazi-#Milliardäre sind das Thema des Buches des niederländischen Wirtschaftsjournalisten David De Jong.

    Die #Konzernchefs teilten nach dem Ende des #Kaiserreiches die republikfeindlichen und reaktionären politischen Vorstellungen des deutschnationalen Milieus. Das erleichterte die bewusste Annäherung an #Hitler und die #NSDAP mit sehr grossen Spenden und regelmässigen Treffen ab 1930.

    Für alle sichtbar wurde dieses Zusammengehen durch die Heirat von #Goebbels und Magda Quandt, zuvor Ehefrau Günter Quandts, dem Besitzer der Deutschen Waffen- und #Munitionsfabriken (DWM) und der AFA-Werke (später Varta). Auf dem Buchumschlag der deutschsprachigen Ausgabe von „Braune Erben“ ist ein Foto der faschistischen #Prominentenfamilie: Josef und Magda Goebbels mit dem Quandt-Sohn Harald.

    Nach der von ihnen mit vorangetriebenen Zerstörung der Weimarer #Republik 1933 haben Quandt, Flick, Finck, #Porsche und #Kaselowsky (Oetker) 12 Jahre lang immer schneller an der Aufrüstung und der „Arisierung“ verdient. Alle waren Mitglieder in #Himmlers „Freundeskreis #Reichsführer SS“ und der NSDAP.

    Im Zweiten Weltkrieg kam es zum systematischen Einsatz von #Zwangsarbeiter:innen. Skrupellos haben sie die vielen Verschleppten ausgebeutet, allein bei Quandt mussten 57500 Menschen arbeiten. „Mindestens 403 Menschen starben in Günther Quandts (.) AFA-Werk.“ Eingesperrt in Lager, gefährdet durch Arbeit, Unfälle, Hunger und Krankheit, von Ermordung bedroht, wurden viele Zwangsarbeiter:innen schliesslich auf die #Todesmärsche geschickt. Die 1016 Toten des grausamen Verbrechens in #Gardelegen kamen aus einem der AFA-Werke. Sie wurden lebend in der Feldscheune verbrannt.

    (...) Weiter in der #Rezension von @sebastianschroeder

    trueten.de/archives/13179-Nazi #Antifa #CapitalismIsADeathCult #Faschismus

  2. KZ Gedenkstätte Bernhausen/Echterdingen: Kundgebung zum Holocaust-Gedenktag

    Am 27. Januar 1945 wurde das KZ #Auschwitz von der Roten Armee befreit. Diesem Anlass wird jedes Jahr an diesem Tag unter dem Namen „Holocaust Gedenktag“ den Opfern der Nazis gedacht. In diesem Jahr ruft das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS) gemeinsam mit der Initiative Antifaschistische Filder @fildernazifrei zu einer Kundgebung am #Mahnmal des ehemaligen KZs Bernhausen/Echterdingen auf.

    In den Jahren 1944 und 1945 mussten jüdische #Zwangsarbeiter:innen Bombenschäden am Stuttgarter #Flughafen ausbessern, sowie eine Verbindungsbahn zwischen Flughafen und #Autobahn bauen. Untergebracht wurden sie unter menschenunwürdigen Umständen in einem Hangar. Mindestens 119 Menschen kamen in Folge dessen zu Tode.

    Ihnen und allen anderen Opfern des #Faschismus möchten wir mit dieser Kundgebung gedenken – und dabei die Konsequenz aus der #Geschichte ziehen: Nie wieder #Faschismus, nie wieder #Krieg! Antifaschistisch aktiv werden, hier und heute!

    Freitag, 27.01.23 | 18:30 Uhr | KZ Gedenkstätte Bernhausen/Echterdingen
    Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Stuttgart: 17:45 Uhr, Linkes Zentrum Lilo Herrmann, Böblinger Str. 105, 70199 Stuttgart

    trueten.de/archives/12647-KZ-G

    #HolocaustMemorialDay #HMD2023 #Esslingen #Stuttgart #Filderstadt #Echterdingen #Bernhausen #STR #Antifa #Antifaschismus