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#lebensmittelindustrie — Public Fediverse posts

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  1. 🍬 „Zucker wirkt wie eine Droge“ - sagt Mediziner Prof. Dr. Oliver Mann. Süße Produkte können dazu verleiten, immer wieder zuzugreifen - und genau das macht Zucker für die Lebensmittelindustrie so attraktiv.

    ▶️ youtu.be/0jGj7gptPg8?si=1zaPsz

    #Lebensmittelindustrie #Zucker #NDR

  2. @Ulfurinn @anneroth Naja, ich bin halt Milch-Junkie, einschl. aller möglichen Molkeprodukte. Die gute Rohmilch gibt‘s vom Bauern aus der Milchtankstelle, dagegen kackt das ganze Pseudo-H-Zeugs sowieso ab. Aber Joghurt, Quark, Butter, Käse, da finde ich den (sinnvollen) Müller-Boykott durchaus herausfordernd. Selbst ohne die nahezu ungekennzeichnete Auftragsproduktion für „Ja“ u.ä.. Und aus teilweise anderen Gründen sind auch Nestlé und Kühnle nicht des Gewissens bester Freund.
    Aber alles aus dem Hofladen ist auch nicht realistisch, genauso wenig wie alles selbst anzusetzen. Also ich find‘s nicht ganz einfach.
    #Lebensmittelindustrie #MüllerMilch #NoAfD

  3. Lebensmittelverschwendung: Deutschland droht EU-Frist zu verpassen • Table.Briefings

    Die entscheidenden Informationen für die entscheidenden Köpfe in Politik, Verwaltung, Unternehmen, Verbänden, NGOs, Wissenschaft, Stiftungen, Beratung, Thinktanks und…
    #EuropeSays #EU #Europa #Ernährungssicherheit #EuropäischeUnion #Lebensmittel #Lebensmittelindustrie #Lebensmittelverschwendung #LEH
    europesays.com/europa/98610/

  4. Bilanz für 2025: Hamburger kaufen weniger Fisch als im Vorjahr

    AUDIO: Fischkonsum in Hamburg gesunken (1 Min) Stand: 10.09.2026 14:21 Uhr Hamburgerinnen und Hamburger haben im vergangenen Jahr…
    #Hamburg #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Fisch #Fisch-Informationszentrum #Fischerei #Fischverzehr #Germany #hamburg #Lachs #Lebensmittel #Lebensmittelindustrie #preise
    europesays.com/de/1292754/

  5. Herzlichen Glückwunsch Chris (Foodwatch e. V. ), #BADFOOD wird diese Woche auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste für Sachbücher einsteigen.👏

    Jetzt wird der Albtraum der #Lebensmittelindustrie wahr: shorturl.at/Z6Dvp An BAD FOOD kommt in den nächsten Wochen keine Redaktion mehr vorbei.

    #Buchtipp

    "Bad Food" online kaufen

  6. Chris Methmann, Chef von Foodwatch AT, im Interview über die Lebensmittelindustrie:

    "In vielerlei Hinsicht verhalten sich Lebensmittelkonzerne wie die Tabakindustrie. Sie betreiben massiven Lobbyismus, zweifeln Studien an, machen aggressive Werbung und designen ihre Produkte so, dass man sie möglichst schwer wieder weglegt.

    Bei der Tabakindustrie haben wir es geschafft, ihren Einfluss auf die Gesellschaft zurückzudrängen. Deshalb denke ich, wenn wir das mit Big Tobacco geschafft haben, können wir es auch mit Big Food schaffen."

    derstandard.at/story/300000033

    #Lebensmittelindustrie #Werbung #Foodwatch

  7. @HansLWernitz In diesem Fall ist die zusätzliche Einnahmequelle zu rechtfertigen, mit Kennzeichnungspflicht u.s.w. Es braucht auch begleitende #Aufklärung, Hinweis auf Alternativen, #ernahrungsberatung Weil viele nun mal #süchtig sind nach Zucker und Süßstoffen, ohne sich das klar zu machen. Dass ist der Grund, dass die #Lebensmittelindustrie die Leute damit spickt: sie werden süchtig, und die Industrie schöpft richtig ab. Wenn ihnen das weggenommen wird, tut das erstmal weh.

  8. Essen, das krank macht

    Essen ist längst keine Privatsache: Hochverarbeitete Produkte machen dick und krank und kosten Milliarden. Endlich soll auch Deutschland eine Zuckersteuer auf Softdrinks bekommen

    San Francisco hat die Tabakindustrie vor Jahrzehnten erfolgreich auf über 500 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt – jetzt zieht die Stadt im Westen der USA gegen Lebensmittelkonzerne vor Gericht. Der Vorwurf: Tiefkühlpizza, Softdrinks, Ketchup, Frühstücksflocken und Müsliriegel machen Menschen krank – und die Allgemeinheit zahlt.

    Auch hierzulande sind etwa die Hälfte des Angebots in Supermärkten hochverarbeitete Produkte, die sich sofort konsumieren lassen oder nur kurz aufgewärmt werden müssen. In vielen Kantinen und Restaurants wird heute ebenfalls mehr mit der Schere als mit dem Messer gearbeitet. Die meisten Fertiggerichte und Snacks enthalten viel Zucker, Salz, modifizierte Fette sowie eine Vielzahl von Aromen, Emulgatoren und Farbstoffen. Ein immer gleicher Geschmack, Haltbarkeit und Profit sind die Ziele der Produktion – das Angebot soll das Verlangen wecken– nach mehr, immer wieder.

    Aus dem Labor

    In den Laboren der Industrie experimentieren Produktdesigner lange, um einen sanften Schmelz, das Krachen der Schokoladenhülle beim Eis oder den rauchigen Duft von Kartoffelchips hinzukriegen. Gezielt stacheln sie physiologische Reaktionen des Gehirns auf Geschmackserlebnisse an, damit kein Sättigungsgefühl eintritt und das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird. Das motiviert zur Wiederholung und spielt eine wichtige Rolle bei Suchterkrankungen.

    In der Regel sind diese Lebensmittel kalorienreich und nährstoffarm. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt seit Jahren, dass derlei Nahrungsmittel die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas, einige Krebsarten und Depressionen massiv erhöhen. In vielen Fällen mischen die Hersteller Zucker als Füllmittel bei; selbst in scheinbar unverdächtigen Produkten wie Frischkäse ist er oft enthalten. Besonders beliebt in den Laboren der Lebensmittelindustrie ist Fructose-Sirup aus Maisstärke. Der kostet wenig, ist sehr flexibel einsetzbar und erzeugt bei den Konsument*innen trotz der Aufnahme von vielen Kalorien nicht das Gefühl, genug gegessen zu haben.

    Gefährlich für Kinder

    Besonders gefährlich ist diese Ernährung für Kinder und Jugendliche: Wer früh zu viele Kilos ansammelt, wird sie kaum wieder los. Schon im Jahr 2000 warnte die WHO vor einer weltweiten Adipositas-Epidemie – seither hat sich die Zahl übergewichtiger Kinder nahezu verdoppelt. Für das UN-Kinderhilfswerk Unicef ist die weltweite Verbreitung hochverarbeiteter Lebensmittel inzwischen eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit im 21. Jahrhundert. Eine Meta-Studie aus 73 Untersuchungen legt nahe, dass solche Fehlernährung im Kleinkind- und Jugendalter Hirnentwicklung und Intelligenz beeinträchtigt.

    Doch nicht nur die Jüngsten sind betroffen: Bei älteren Menschen hat ein Forschungsteam einen Zusammenhang mit der vorzeitigen Alterung des Gehirns nachgewiesen. Und die Zahlen für Deutschland sind drastisch – mehr als die Hälfte der Frauen und etwa zwei Drittel der Männer sind übergewichtig, fast 19 Prozent der Erwachsenen sind adipös. Die volkswirtschaftlichen Kosten werden auf mehr als 60 Milliarden Euro jährlich geschätzt.

    Angeblich Privatsache

    Doch die Manager von Nestlé, Unilever, Coca-Cola oder Mars argumentieren stets, dass Ernährung Privatsache sei und man es den Leuten schon selbst überlassen solle, was ihnen schmeckt. Das ist auch in der deutschen Politik eine verbreitete Haltung. Dabei hatte der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz schon vor Jahren dargelegt, dass die Verfettung der Gesellschaft nicht auf das persönliche Versagen der Betroffenen zurückzuführen sei, sondern vor allem eine Folge der Ernährungsumgebung ist. Snacks und Softdrinks sind praktisch überall verfügbar.

    In Supermärkten dominieren Angebote in Plastikverpackungen, Dosen, Alutüten und aus dem Tiefkühlregal. Nestlé, der größte Lebensmittelkonzern weltweit mit 2.000 Markenprodukten, gab im vergangenen Jahr neun Prozent seines Umsatzes für Marketing aus. Immer mehr Werbung läuft über digitale Plattformen; Influencer*innen sollen vor allem Kinder und Jugendliche ködern und verdienen gut damit.

    Über 100 Länder erheben inzwischen Abgaben auf süße Getränke. Doch in Deutschland galt eine Zuckersteuer lange als Tabu – die Politik setzte auf freiwillige Selbstverpflichtung. Noch im Februar hatte der CDU-Parteitag einen entsprechenden Antrag abgelehnt. “Eine Zuckersteuer ist keine Gesundheitspolitik, sondern grüne Bevormundungspolitik”, konterte Vize-Generalsekretärin Christina Stumpp einen Vorstoß aus Schleswig-Holstein. Die prekäre Haushaltslage hat nun offenbar ein Umdenken angestoßen. Nachdem die Expertenkommission zur Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen eine gestaffelte Steuer auf Softdrinks vorgeschlagen hatte, kündigte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im April an: Sie kommt. Das Finanzministerium spricht lieber von “Abgabe” und die Ausgestaltung ist noch unklar. Wahrscheinlich soll die Zuckersteuer erst ab 2028 gelten und die Erträge den Krankenkassen zur Verfügung gestellt werden. Worauf es jetzt ankommt, ist eine kluge Ausgestaltung. In Großbritannien sank der Zuckergehalt von Softdrinks um 30 Prozent und vieles deutet darauf hin, dass Kinder jetzt weniger Löcher in den Zähnen haben und die Zahl der dicken Mädchen und Jungen abnimmt.

    Billig dank Subventionen

    Dass hochverarbeitete Lebensmittel oft billiger sind als Frisches, liegt auch an der Politik. Die subventioniert in den USA und in Europa vor allem landwirtschaftliche Großbetriebe, die für den Weltmarkt produzieren und sich mit ihren Monokulturen auf die Wünsche der Lebensmittelindustrie eingestellt haben. Die angebauten Sorten sind völlig einheitlich und liefern mit Hilfe von Agrochemie Höchstmengen. Auf der Strecke bleibt dabei nicht nur die regionale Vielfalt. Die durchschnittliche Konzentration an Vitaminen, Proteinen und Kalzium hat bei Nahrungspflanzen seit 1950 massiv abgenommen.

    Die Industrialisierung von Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion haben sich gegenseitig befeuert – auf Kosten der Gesundheit von Menschen und Umwelt. Ein Drittel der klimaschädlichen Gase ist auf unser Ernährungssystem zurückzuführen, auch ein Großteil des Artensterbens hängt damit zusammen. Die weltweiten Stickstoff- und Phosphorkreisläufe sind katastrophal gestört, viele Böden degradiert und in immer mehr Regionen droht akuter Wassermangel.

    Doch es ginge anders. Dass sogar eine wachsende Menschheit gut ernährt werden könnte, ohne den Planeten weiter zu ruinieren, hat die Eat-Lancet-Kommission dargelegt. Sie hat einen Speiseplan für Mensch und Erde entwickelt – die Planetary Health Diet. Die setzt auf Obst, Gemüse, Nüsse, Bohnen, Linsen und Vollkorngetreide und viel weniger tierische Produkte als heute. Das durchzusetzen ist eine politische Aufgabe.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Links wurden nachträglich eingefügt.

  9. @BypassBlues Bin foodwatch dankbar, daß sie vor Jahren meine Wahrnehmung für Betrüger*einen der #Lebensmittelindustrie und Verballhornung durch den #Lebensmitteleinzelhandel geschärft haben. Wir machen/kochen immer mehr selbst, verzichten soweit möglich auf Fertigmahlzeiten, Junkfood, stark verarbeitete Lebensmittel, Industrieessen, Süßigkeiten, salzige Snacks. Ohne foodwatch wären wir bestimmt länger gedankenlos und vertrauensselig damit umgegangen.
    #ernährung #essen #lebensmittel #einzelhandel

  10. Bielefeld: Gewerkschaft ruft zu Warnstreik bei Oetker auf

    Die Tarifauseinandersetzung in der Lebensmittelindustrie eskaliert. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten hat bei Oetker in Bielefeld zu einem…
    #Bielefeld #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Germany #GewerkschaftNahrungGenussGaststätten #Lebensmittelindustrie #Nordrhein-Westfalen #Oetker #Tarifkonflikt
    europesays.com/de/1135554/

  11. Die Schokoladenkrise ist nicht das Ende der Süßware – sie ist der Anfang einer ehrlichen Evolution. 🍫📉

    🔹Monokulturen, explodierende Kakaopreise am Weltmarkt, Shrinkflation und Mogelpackungen: Die Süßwarenindustrie versucht derzeit verzweifelt, ein sterbendes System zu flicken.

    🔹Doch Verbraucher und der Lebensmitteleinzelhandel durchschauen die Notlösungen.

    #FoodInnovation #Lebensmittelindustrie #LEH #Sustainability #Agribusiness #Mittelstand #Süßwaren #SupplyChain #Wertschöpfung

  12. „Sofort verfügbares“ Essen: Bund will Lebensmittelreserve für den Ernstfall deutlich aufstocken

    „Sofort verfügbares“ Essen Bund will Lebensmittelreserve für den Ernstfall deutlich aufstocken 01.05.2026, 04:02 Uhr Artikel anhören(03:04 min) Dosenravioli…
    #Essen #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #AloisRainer #Germany #Lebensmittel #Lebensmittelindustrie #Nordrhein-Westfalen #Politik
    europesays.com/de/985988/

  13. Der Irankrieg hat schwere Verwerfungen im Welthandel hervorgerufen. Der britische Unilever-Konzern war zuvor schon nicht in Bestform – jetzt sind umfangreiche Sparmaßnahmen nötig.#Wirtschaft #Unilever #Iran #Lebensmittelindustrie #Coronavirus:ArbeitundWirtschaft
    Irankrieg: Unilever-Konzern verhängt globalen Einstellungsstopp
  14. Weil auf die Drecksarbeiten eh kein Mensch mehr Lust hat: Künftig sollen Hygieneroboter Milchwerke und Broilerfabriken putzen. Die stählernen Saubermänner aus dem Fraunhofer-IVV #Dresden könnten Wasserverbrauch und Reinigungszeit halbieren
    oiger.de/2026/03/11/hygiene-ro
    #Sachsen #MCD #Reinigungsroboter #Lebensmittelindustrie #Hygiene #Automatisierung #Wasser #Dosierung #Robotik #IVV
    @fraunhofergesellschaft @tudresden

  15. Es werden weniger Eier produziert als nachgefragt, die Vogelgrippe traf zusätzlich einige Bestände. Eine Krise sehen Marktexperten nicht, derweil breitet sich eine weitere Krankheit auf Geflügelhöfen aus.#Wirtschaft #Unternehmen #Landwirtschaft #Tiere #Lebensmittelpreise #Lebensmittel #Lebensmittelindustrie #Brandenburg #Bayern
    So knapp sind Eier vor Ostern
  16. Freiwillige Leistungen der Krankenkassen kürzen, aber sonst gesundheitsschädliche Politik an allen Stellen, an denen politisch geschraubt werden könnte um Gesundheit zu schützen. cdu in a nutshell.

    #zucker #alkohol #lärm #stress #arbeitsrecht #luftverschmutzung #klimagase #verbrenner #zusatzstoffe #lebensmittelindustrie #sozialenetzwerke #umweltschutz #naturschutz #grundwasser

  17. Wie Tech und Trends unser Essen verändern

    Die Lebensmittelindustrie durchläuft einen tiefgreifenden Wandel, angetrieben durch alternative Proteine, Vertical Farming und KI-gestützte Personalisierung. Dieser Paradigmenwechsel erh…
    #Essen #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Ernährungswende #Farming #Germany #ki-gestützte #Lebensmittelindustrie #Nordrhein-Westfalen #Proteine #Tech #Trends #Vertical #Wandel
    europesays.com/de/784461/

  18. Konzernatlas 2026: Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie🍎🤑

    Ein Blick hinter die Fassaden unseres modernen Ernährungssystems – dort, wo wenige große Agrar- und Lebensmittelindustrie-Konzerne entscheiden, wie, wo und mit welchen Folgen Nahrung für uns alle produziert wird:

    bund.net/service/publikationen

    #bund #agrarindustrie #landwirtschaft #lebensmittelindustrie

  19. Übrigens, was die meisten nicht wissen, ist, dass die #Lebensmittelindustrie bereits vor einigen Jahren aus paläontologischen Fundstücken #Dinos geklont hat und sie in streng geheimer #Massentierhaltung züchtet.

    Damit das keiner merkt, werden die Produkte in lustige Formen gepackt und tatsächlich so genannt. Glaubt ja eh keiner. Würden nämlich alle Angst haben. Jurassic Park und so, wissta Bescheid.

    Auf #Bärchenwurst möchte ich jetzt gar nicht eingehen.

    lebensmittelwarnung.de/___lebe

    #mausgerutscht

  20. Französische Studien zeigen, dass Konservierungsstoffe in Lebensmitteln das Risiko für Krebs und Diabetes deutlich erhöhen. Besonders Fleischwaren und Soßen stehen im Fokus. Experten raten zu weniger verarbeiteten Produkten.#Bildung #Ernährung #Diabetes #Krebs #Fleisch #Lebensmittel #Lebensmittelindustrie
    Konservierungsstoffe in Lebensmitteln: Neue Studien zeigen erhöhtes Krebs- und Diabetesrisiko
  21. ZDF / 16.12.2025, 20:30 Uhr besseresser: Tricks der Lebensmittelindustrie weltweit | Tricks der Lebensmittelindustri...

    peer.adalta.social/videos/watc

  22. Ein neuer #UNICEF-Bericht warnt vor den Folgen hochverarbeiteter #Lebensmittel für #Kinder weltweit.

    Bereits #Kleinkinder konsumieren regelmäßig süße Getränke und Snacks. Diese Produkte fördern #Übergewicht und #Mangelernährung zugleich, da sie viele Kalorien, aber kaum #Nährstoffe enthalten.

    Langfristig drohen gesundheitliche Belastungen und höhere Kosten für #Familien.

    tagesschau.de/wissen/hochverar

    #ernährung #kindergesundheit #upf #lebensmittelindustrie #healthcare #environment

  23. In #Großbritannien ist Werbung für ungesunde #Lebensmittel wie Chips, #Schokolade oder Limonaden im Fernsehen vor 21 Uhr ab sofort verboten.

    Online gilt ein generelles #Werbeverbot. Die Maßnahme soll der zunehmenden #Fettleibigkeit bei Kindern entgegenwirken. Die Regierung hofft auf eine Reduktion des Kalorienkonsums und geringere #Gesundheitskosten.

    zeit.de/politik/ausland/2025-1

    #Kinderschutz #Lebensmittelindustrie #Gesundheitspolitik #Ernährung

  24. Verdeckte Aufnahmen aus Geflügelbetrieben, die #KFC beliefern, zeigen gravierende Verstöße gegen das #Tierwohl.

    Trotz Teilnahme an der „Initiative Tierwohl“ fehlten Einstreu, Tränken und es lagen tote Tiere im Stall. Behörden ermitteln, in einem Fall wurde ein #Zwangsgeld verhängt.

    Die Aufnahmen werfen Fragen zur Wirksamkeit von Labeln und Kontrollen im #Lebensmittelsektor auf.

    tagesschau.de/investigativ/rep

    #Massentierhaltung #Tierschutz #Lebensmittelindustrie

  25. Wer ihn noch nicht kennt - unbedingt mal rein schauen! Lebensmittel und Hersteller- Lügen auch für nicht-Fachleute gut verständlich erklärt... lohnt sich wirklich! Es ist unglaublich, mit welchen Tricks die Lebensmittelindustrie arbeitet!

    Quelle der nachfolgenden Kurzfilme: ZDF.de

    zdf.de/reportagen/lebensmittel

    äLebensmittel #ernahrung #Lebensmittelindustrie #Gesundheit

  26. "Bewegt euch mehr!" Mit solchen Aufforderungen lenkt die #Lebensmittelindustrie von ihrem Geschäftsmodell ab – meint @mariannefalck. Ein neue Studie zeigt: Nicht #Bewegungsmangel, sondern hochkalorische Produkte treiben die #Adipositas-Epidemie voran. riffreporter.de/de/gesellschaf

  27. Weitere Infos zu diesem #Lobbyverein der 🇦🇹 #Lebensmittelindustrie:

    Dieser Verein #ForumErnährungHeute wurde offenbar mit viel Geheimniskrämerei gegründet, wie halt meist bei #Lobbyarbeit. Aber eine Recherchegruppe hat sich dies genauer angeschaut (Beitrag aus 03/2017)
    newsv2.orf.at/stories/2384267/

    Eine Arbeit vom MCI (Innsbruck) zur #politischenEinflussnahme der #Lebensmittelkonzerne, als Beispiel dient genau dieses "Forum"
    research.mci.edu/de/cshi/blog/

    Nach reichlicher Kritik hat der Verein dann offenbar die Mitglieder transparent gemacht.
    forum-ernaehrung.at/ueber-feh/
    Noch Fragen? 🤔

    Hier die #Werbung der #Wirtschaftskammer (#WKO) gegen eine #Zuckersteuer
    wko.at/oe/industrie/nahrungs-g

    Und wer als von den Konzernen "gesponserter Wissenschaftler" auf der Seite "Wissenschaftlicher Beirat" aufgelistet ist, den kann man als Wissenschaftler nicht mehr ernst nehmen! 🤷‍♂️
    forum-ernaehrung.at/ueber-feh/

    Damit ist die Frage, was gegen eine #Zuckersteuer spricht, geklärt.

    (2/2)

    #Zucker #Gesundheit #Softdrinks #Kinderprodukte #Lobby #lobbying #IndustrieLobby #TaxTheRich

  28. 🤔 Was spricht nochmal gegen eine #Zuckersteuer auch bei uns?

    Ach ja, natürlich, die #Lebensmittelindustrie, versteckt unter einem Verein #ForumErnährung, mit dem man "Wissenschaftlichkeit" vorgaukeln will aber der in Wahrheit nur deren #Lobbyarbeit macht.

    Und die #Wirtschaftskammer #WKO #lobbyiert mit.

    "Zu viel Zucker in Kindermilchprodukten"
    salzburg.orf.at/stories/330691

    (1/2)

    #Zucker #Gesundheit #Softdrinks #Kinderprodukte #Lobby #lobbying #IndustrieLobby #TaxTheRich

  29. #Agrar- und #Lebensmittelindustrie
    #Slowakei verhängt #Ausnahmezustand wegen #MaulundKlauenseuche
    Premierminister Robert Fico erklärte auf einer Pressekonferenz, die #Schäden seien derzeit nicht abschätzbar, könnten aber „astronomisch hoch steigen“. Die Hauptsorgen seien mögliche Engpässe bei #Milch und #Fleisch.

    Er warnte, dass der Ausbruch eine Bedrohung für das ganze Land darstelle und betonte: „Dies ist eine todernste Angelegenheit.“

    Sorry, todernst ist es an jedem fucking normalen Tag für die #Tiere!

    Rotes Fleisch, Butter, Käse sind für Menschen nur bedingt als Nahrung geeignet.
    Der Schaden für Umwelt, Biodiversität, Wasser und Klima ist mit #Opportunitätskosten immens.

    Zeit für #Agrarwende #Ernährungswende #Tierschutz #Ethik #Verantwortung #Umwelt #Klimakatastrophe #zoonosen #Pandemien

    euractiv.com/section/politics/

  30. Mit einer aufwendigen Kampagne zur Bundestagswahl 2025 versuchen Lebensmittelkonzerne aktuell unsere demokratischen Wahlen zu beeinflussen. Das Ziel von Nestlé, Danone, Tönnies und Co.: Ein Wahlergebnis, das ihrem umweltschädlichen Geschäftsmodell möglichst keinerlei Grenzen setzt. Wir fordern die Lobby der #Lebensmittelindustrie dazu auf, ihre Wahlkampagne sofort einzustellen
    (Imweltonstitut)
    umweltinstitut.org/welt-und-ha

  31. Gesundes Essen? Nicht mit #fdp #cdu #csu!
    👉#fdp: Regeln zu breit angelegt - dagegen!
    👉#cdu: Werbeverbot für Ungesundes ebenfalls zu weitreichend und nicht umsetzbar - dagegen!
    👉#cdu: Zuckersteuer auf Softdrinks? ABGELEHNT!

    BTW: Die #werbeindustrie (!) und die #lebensmittelindustrie findet den Gesetzentwurf auch doof. Die sogenannten „Verbotsverhinderer“ von #cdu #csu #fdp verbieten den #Menschen (vor allem #Kindern) in #deutschland eine gesündere #ernaehrung. 👇
    tagesschau.de/inland/gesellsch

  32. Tanja Schwerdtle, die neue Präsidentin des Max-Rubner-Instituts (#MRI)
    Klingt jetzt nicht besonders innovativ.

    Zur #Ernährung von Kindern... #Schwerdtle machte deutlich, dass die Gemeinschaftsverpflegung für #Kinder zwar sehr wichtig sei, sie aber von kostenlosen Angeboten wenig halte...
    Im Gegensatz zum #Bürgerrat.

    Umfangreiche Studien wie die Verzehrstudie des MRI aus dem Jahr 2008 hält Schwerdtle für zu aufwändig.

    Und die #Milchindustrie /#Lebensmittel #Lobby
    Jammert (typisch und unberechtigt) rum, das sie zu wenig eingebunden wird.
    Nix wirklich neues... im #Bundestag

    bundestag.de/presse/hib/kurzme
    #Milchlobby #LebensmittelIndustrie

  33. Die US-Bürger treibt in diesem Wahlkampf nichts so um wie die höheren Preise für Lebensmittel, Sprit und Dienstleistungen. Aber wird wirklich alles so viel teurer? Ein Überblick über zentrale Produkte.#Inflation #Lebensmittelindustrie #Konsumgüter #US-Präsidentschaftswahl2024 #KamalaHarris #DonaldTrump #Energiekrise2021-23 #USA #JoeBiden #DatenundVisualisierungen
    Big Mac, Wohnen, Tanken: Diese Preisaufschläge helfen Donald Trump
  34. Als Landarbeiterin in Deutschland undercover: "Meine Hände sind taub. Niemand weiß, wann die Schicht endet."

    Der Bio-Hofladen ist ein Paradies für wohlhabende Deutsche. Hinter den Kulissen pflücken und schneiden wir Gemüse, bis wir kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

    1/2

    Autorin: Saša Uhlová
    Zuletzt geändert am Mi., 18. Sep. 2024, 08:29 Uhr CEST

    Ich liege in einem sauberen Bett. Im Zimmer gibt es zwei Etagenbetten, also sechs Betten. Ich versuche zu schlafen, aber es ist ziemlich warm, und durch die Wand neben meinem Kopf dröhnt ein riesiger Fernseher auf Polnisch, den niemand anschaut, der aber wahrscheinlich nie ausgeschaltet wird. Jetzt bin ich endlich hier, und ein großer Teil des Stresses ist verflogen.

    Zuvor hatte ich nach einer langen Zugfahrt und einer Mitfahrgelegenheit vom Bahnhof aus endlich den #Bauernhof erreicht. Ich wurde von der Chefin Edyta begrüßt, deren Ehemann Marcus der Besitzer des Hofes ist. Edyta nahm meinen schweren Koffer – voller Lebensmittel – und trug ihn nach oben in den Wohnbereich unter dem Dach einer großen Scheune.

    Die Entscheidung, dass ein Bauernhof eines meiner Ziele sein würde, fiel mir nicht schwer. Die #Lebensmittelindustrie in #Europa würde ohne Wanderarbeit wahrscheinlich zusammenbrechen. Ich hatte auf einer polnischen Website nach Jobs gesucht, weil viele #Polen zum #Arbeiten nach #Deutschland gehen.

    Ich habe auf eine Anzeige geantwortet und bei den anschließenden Telefonaten erfuhr ich, dass ich sieben Tage die Woche arbeiten würde, dass sie mir Arbeit für mindestens 10 Stunden pro Tag garantieren würden und dass ich 6,20 € (5,27 £) pro Stunde verdienen würde. Ich müsste der #Agentur eine Gebühr von 200 € und eine einmalige Summe von 105 € für mein Bett zahlen. Ich würde mein #Essen selbst kaufen und kochen. Außerdem wurde mir gesagt, ich solle Stiefel und Gummihandschuhe mitbringen.

    Der erste Tag

    Am Morgen nach meiner Ankunft bringt mich meine Mitbewohnerin Danka, die über 60 ist, zu einer großen Packhalle, in der bereits etwa 30 Frauen arbeiten. Sie stehen an Förderbändern und sortieren #Salatgemüse, das in Maschinen zum Verpacken gegeben wird.

    Ich bekomme die Aufgabe, geschälte gelbe Zwiebeln in Plastiktüten zu halbieren. Dann muss ich rote Zwiebeln schälen und in 3 cm x 3 cm große Stücke schneiden. Ich arbeite mit verschiedenen Frauen, eine nach der anderen, und sie sind alle nett. Eine sagt mir sogar, ich solle die Zwiebeln einfach schälen und sie würde das Schneiden übernehmen. Da ich so lange an derselben Stelle stehe, ziehen sich die Stunden bis zur Mittagspause hin. Selbst der Gang zur Toilette ist peinlich, weil uns klar gemacht wird, dass wir nicht zu oft auf die Toilette gehen sollten.

    Zurück im Hostel drängen sich alle um die beiden Öfen, um ihr Mittagessen zuzubereiten. Ich unterhalte mich mit Sabina und Ewelina, einer polnischen Mutter und Tochter. Sabina hat drei weitere Kinder in Polen. Eines ist alleinerziehend und ein anderes, Nela, ist 12 Jahre alt. Auf meine Frage, wie Nela damit zurechtkommt, dass ihre Mutter so weit weg ist, antwortet Sabina, dass sie sich daran gewöhnt hat und nun Sabinas Schwester, bei der sie lebt, als ihre Mutter betrachtet. Sabinas Ehemann hat sie und die Kinder vor Jahren verlassen, sodass sie ein Einkommen braucht. Sie schickt ihrer Schwester Geld, ebenso ihrer Tochter und ihrem Enkelkind.

    Wir schneiden und schälen #Zwiebeln, #Paprika, #Tomaten, #Wurzelgemüse, #Kürbisse, #Weißkohl und #Gurken. Meine Handgelenke fangen an zu schmerzen und die Kohlberge scheinen nie zu enden.

    An diesem ersten Tag endet die #Schicht um 18 Uhr. Sabina bietet mir an, mit mir in ein Geschäft zu gehen, um ein paar Dinge zu besorgen, die ich brauche. Sie wäscht sich die Haare und zieht High Heels an, obwohl wir 3 km auf der Straße laufen müssen, um dorthin zu gelangen. Ich verstehe, dass sie manchmal gut aussehen und sich wie ein Mensch fühlen möchte.

    Unterwegs erklärt sie mir, wie die Verträge organisiert sind. Es ist ganz einfach: Man arbeitet eine bestimmte Anzahl von Stunden, aber es wird eine geringere Anzahl aufgezeichnet. Dadurch erfüllt man die gesetzlichen Anforderungen an die Anzahl der Stunden und den Mindeststundenlohn.

    Der #Vertrag, den ich am dritten Tag unterschreibe, entspricht wahrscheinlich dem deutschen #Arbeitsgesetzbuch. Aber ich erhalte zwei Arbeitsberichtsbögen. Auf dem einen trage ich die tatsächlich geleisteten Stunden ein, auf dem anderen, dem offiziellen Blatt, unterschreibe ich die eingetragenen: maximal 10 Stunden Arbeit pro Tag, sechs Tage die Woche. Ich hatte schon von der doppelten Berichterstattung gehört, aber hier wird sie mir als Selbstverständlichkeit präsentiert. Niemand erklärt, was vor sich geht. Laut offiziellem Protokoll arbeite ich heute vielleicht bis 16 Uhr, und am Sonntag gab es überhaupt keine Arbeit.

    Keine festen #Arbeitszeiten

    Eines der schlimmsten Dinge an diesem Job ist, dass einem niemand sagen kann, wann die Schicht endet. "Bitte verstehen Sie", antwortete eine der Frauen, als ich fragte, ob wir am Sonntagnachmittag frei hätten, "dass es keine Arbeitszeiten gibt, es gibt keinen Montag bis Freitag. Hier sagt man dir einfach, dass du zur Arbeit gehen sollst, und du weißt nie, wann sie endet."

    Mein schmerzender Daumen tut höllisch weh, meine Hände sind völlig taub, mein Handgelenk schmerzt und ich muss nach Hause schreiben, um #Ibuprofen zu bekommen. Die Schmerzen kommen vom so schnellen wie möglichen Schneiden von großem, hartem Gemüse, vom Tragen schwerer Kisten voller #Gemüse und von ständig nassen Händen.

    Die Arbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, man steht auch 14 Stunden am Tag auf den Beinen. Dann gibt es mindestens ein oder zwei Stunden Putzen und Kochen und dann noch mehr Aufräumen vor dem Schlafengehen. Wir teilen uns ein Badezimmer, sodass es morgens und abends voll ist. Meine Arbeitskleidung stinkt schon, wahrscheinlich von den Zwiebeln, aber es gibt nur eine Waschmaschine, sodass ich bis zum Abend warten muss, wenn die Maschine frei ist. Aber ich würde lieber schlafen.
    Es ist seltsam, wie normal diese seltsame Existenz nach einer Weile erscheint. Vielleicht liegt das daran, dass alle am Abend völlig erschöpft sind. Es gibt ein paar junge Leute und ein paar Frauen in ihren Vierzigern, so wie ich, aber die meisten sind in ihren Fünfzigern. Einige sehen älter aus, aber vielleicht sind sie einfach nur kaputt – das ist schwer zu sagen.

    Inspektoren treffen ein

    Es ist Sonntagmorgen und Danka kommt angerannt, um zu sagen, dass die #Arbeitsinspektion zu Besuch kommen wird. Sie erklärt die Routine: Wenn die Inspektoren uns fragen, wie viele Stunden wir pro Tag arbeiten, sollten wir neun oder zehn sagen, und vor allem, dass wir zwei Pausen machen. Danka hat eine neue Tischdecke für unsere Küche gekauft, damit es für die Inspektion schön aussieht. Wir müssen ihr dafür 3 € pro Stück zahlen.

    Danka verlor ihren Job in einer Fabrik in Polen, als sie über 50 war. Eines Tages rief ihr Chef sie zu sich und sagte ihr, dass sie zu alt für den Job sei, also ging sie nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Sie zeigt mir Fotos von ihren Kindern, ihrem Ehemann und ihren Enkelkindern in Polen. Viele schöne Fotos, die sie ihr schicken, auf denen sie nicht zu sehen ist. Sie plant, im #Ruhestand zu ihrer Familie zurückzukehren.

    In der Halle für die #Lebensmittelzubereitung spricht uns der Besitzer des Hofes am Montagmorgen auf Deutsch an. Wir dürfen die Halle nicht verlassen und sollen so arbeiten, als gäbe es keinen Stress. Also arbeiten wir langsam, was sich seltsam anfühlt. Gegen 10 Uhr kommen die Inspektoren, zwei Männer, vorbei. Ich schaue sie an, aber sie sehen uns nicht; sie gehen an uns vorbei, als wären wir nicht da. Um 11:50 Uhr sind wir fertig: Wir haben sechs Stunden ohne #Essen, #Wasser oder Zigaretten gearbeitet. Die meisten von uns sind die ganze Zeit nicht auf die Toilette gegangen, weil wir das auch nicht durften.

    Fast alle hier trinken. Aus Einsamkeit und auch, weil es nichts anderes zu tun gibt. Ich habe lange argumentiert, dass sich die A#rbeitsbedingungen nie wirklich verbessern werden, solange es genug Menschen auf der Welt gibt, die in ein anderes Land gehen und bis zum Umfallen arbeiten.

    Aber die Realität, von Menschen umgeben zu sein, die freiwillig 14 Stunden am Tag arbeiten und für diese Stunden dankbar sind, ist eine andere Sache. "Zumindest verdienen wir mehr", sagen sie. Und dann sehe ich abends diese zerrissenen Gesichter, die leeren Blicke und eine Müdigkeit, die sie zu überwältigen scheint.

    Diese Woche beenden wir keinen Tag vor 20 Uhr. Es herrscht Freude, wenn es endlich vorbei ist, aber gleichzeitig auch Zufriedenheit, dass so viele Stunden investiert wurden. Hier hoffen meine Kollegen, ihre Träume vom Kauf einer #Wohnung, der #Altersvorsorge und der Unterstützung ihrer K#inder zu verwirklichen. Aber manche Leute bleiben für immer, weil die #Arbeit ihr Leben zu Hause zerstört. Die Tage, an denen sie nicht arbeiten, vertrinken sie.

    (...)

    Teil 2/2:

    mastodon.trueten.de/@thomas/11

    #Lohnarbeit #Landarbeit #Landarbeiter #BioHof #Hofladen #CapitalismIsADeathCult

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