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#arbeitszeiten — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #arbeitszeiten, aggregated by home.social.

  1. 73 Stunden Woche: Merz Wirtschaftspolitik aus dem letzten Jahrhundert | ...
    youtube.com/shorts/N6PwZI1iWis

    Merz und seine Vision von der 73-Stunden-Woche. Ein Weltbild aus der Vergangenheit.

    #KlartextMitLilly #Merz #merzkannesnicht #73_Stunden_Woche #arbeitszeiten

  2. Krasse Zustände in #Paketbranche "Team #Wallraff" #recherchiert #undercover bei #DPD

    Seit Jahren steht die Paketbranche wegen ihrer #Arbeitsbedingungen in der Kritik. Die Rede ist von #Arbeitszeiten deutlich über acht Stunden, hohem #Zeitdruck, #Stundenlöhnen unter dem #Mindestlohn und mangelndem #Arbeitsschutz. Das "Team Wallraff" hat dazu zahlreiche neue Hinweise erhalten - besonders oft zu DPD, einem der größten Paketdienste Deutschlands...

    n-tv.de/panorama/Team-Wallraff

  3. Krasse Zustände in #Paketbranche "Team #Wallraff" #recherchiert #undercover bei #DPD

    Seit Jahren steht die Paketbranche wegen ihrer #Arbeitsbedingungen in der Kritik. Die Rede ist von #Arbeitszeiten deutlich über acht Stunden, hohem #Zeitdruck, #Stundenlöhnen unter dem #Mindestlohn und mangelndem #Arbeitsschutz. Das "Team Wallraff" hat dazu zahlreiche neue Hinweise erhalten - besonders oft zu DPD, einem der größten Paketdienste Deutschlands...

    n-tv.de/panorama/Team-Wallraff

  4. Krasse Zustände in #Paketbranche "Team #Wallraff" #recherchiert #undercover bei #DPD

    Seit Jahren steht die Paketbranche wegen ihrer #Arbeitsbedingungen in der Kritik. Die Rede ist von #Arbeitszeiten deutlich über acht Stunden, hohem #Zeitdruck, #Stundenlöhnen unter dem #Mindestlohn und mangelndem #Arbeitsschutz. Das "Team Wallraff" hat dazu zahlreiche neue Hinweise erhalten - besonders oft zu DPD, einem der größten Paketdienste Deutschlands...

    n-tv.de/panorama/Team-Wallraff

  5. Krasse Zustände in #Paketbranche "Team #Wallraff" #recherchiert #undercover bei #DPD

    Seit Jahren steht die Paketbranche wegen ihrer #Arbeitsbedingungen in der Kritik. Die Rede ist von #Arbeitszeiten deutlich über acht Stunden, hohem #Zeitdruck, #Stundenlöhnen unter dem #Mindestlohn und mangelndem #Arbeitsschutz. Das "Team Wallraff" hat dazu zahlreiche neue Hinweise erhalten - besonders oft zu DPD, einem der größten Paketdienste Deutschlands...

    n-tv.de/panorama/Team-Wallraff

  6. Krasse Zustände in #Paketbranche "Team #Wallraff" #recherchiert #undercover bei #DPD

    Seit Jahren steht die Paketbranche wegen ihrer #Arbeitsbedingungen in der Kritik. Die Rede ist von #Arbeitszeiten deutlich über acht Stunden, hohem #Zeitdruck, #Stundenlöhnen unter dem #Mindestlohn und mangelndem #Arbeitsschutz. Das "Team Wallraff" hat dazu zahlreiche neue Hinweise erhalten - besonders oft zu DPD, einem der größten Paketdienste Deutschlands...

    n-tv.de/panorama/Team-Wallraff

  7. (4/9)🔸Hände weg vom 8-Stunden-Tag!
    👉 Längere #Arbeitszeiten führen nicht zu höherer Produktivität. Sie sind auch keine Garantie für wirtschaftlichen #Wohlstand. Zudem schaden sie der #Gesundheit sowie der Vereinbarkeit von Job & Privatleben. Unsere Studien zum Thema: boeckler.de/de/auf-einen-blick

  8. Was passiert, wenn lange #Arbeitszeiten zum Alltag werden, zeigt der Blick in die #Schweiz.
    Frauen kommen auf über 57 Stunden pro Woche, Männer auf rund 54 – inklusive unbezahlter #CareArbeit.

    Darüber spricht @BettiKohlrausch mit Néomie Zurlinden von der #Unia Schweiz. 🎧
    👉 boeckler.de/de/podcasts-22421-

  9. 👍 Bei Einkommen und #Rente hat sich der Rückstand von Frauen verringert.

    👎 Bei Erwerbsbeteiligung, #Arbeitszeiten, Arbeitsbelastung und der Aufteilung von #Sorgearbeit sind Frauen jedoch nach wie vor deutlich im Nachteil.

    #InternationalerFrauentag

    🧵2/👇

  10. Viele berufstätige #Eltern berichten von eingeschränkter #Kinderbetreuung durch #Personalmangel.

    Kürzere Öffnungszeiten und kurzfristige #Schließungen von Einrichtungen führen häufig dazu, dass vor allem #Mütter ihre #Arbeitszeit reduzieren.

    Auch #Väter passen ihre #Arbeitszeiten etwas öfter an. Die Situation erschwert verlässliche Planung und belastet #Familien im Alltag.

    tagesschau.de/inland/gesellsch

    #Kindergarten #Kinderbetreuung #Erziehung #Betreuungszeiten

  11. Stuttgarter Unternehmerin Schülke: „Meine Mutter hat mich gewarnt, mich selbstständig zu machen“

    Unternehmerin zu sein, ist bei der Stuttgarterin Smilla Schülke (27) eine Entscheidung fürs Leben – und für lange…
    #Stuttgart #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #8-Stunden-Tag #Arbeitszeiten #Baden-Württemberg #extra #GeldundKarriere #Genz #Germany #Handel #Smilhus #SmillaSchülke #Unternehmerin
    europesays.com/de/747658/

  12. Seit drei Jahren steckt Deutschland in einer Konjunkturflaute. Zwar sagt die Bundesbank für 2026 ein Wachstum voraus, die Prognose ist jedoch bereits nach unten korrigiert. Wirtschaftsministerin Reiche schlägt nun vor, an zentralen Stellschrauben des Arbeitsrechts zu drehen.#Politik #Unionsfraktion #Konjunktur #Wirtschaftspolitik #Rentenpolitik #Arbeitszeiten #Kündigung #JensSpahn #Konjunkturprognosen #KatherinaReiche #Schwarz-Rot
    "Decke zwingend anheben": Reiche fordert längere Arbeitszeit und gelockerten Kündigungsschutz
  13. Teilzeit-Nation Deutschland? Der stille Wandel auf dem Arbeitsmarkt

    Der deutsche Arbeitsmarkt erlebt einen tiefgreifenden Strukturwandel: Teilzeit und Nebenjobs nehmen zu, Vollzeit sinkt.

    Trotz stabiler Gesamtzahlen verändert sich die Arbeitsrealität vieler Beschäftigter deutlich. Neue Modelle prägen die Zukunft der Arbeit.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Teilzeitbeschäftigung #Wochenarbeitszeit #Arbeitszeiten #Arbeitszeitrechnung

  14. Teilzeit-Nation Deutschland? Der stille Wandel auf dem Arbeitsmarkt

    Der deutsche Arbeitsmarkt erlebt einen tiefgreifenden Strukturwandel: Teilzeit und Nebenjobs nehmen zu, Vollzeit sinkt.

    Trotz stabiler Gesamtzahlen verändert sich die Arbeitsrealität vieler Beschäftigter deutlich. Neue Modelle prägen die Zukunft der Arbeit.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Teilzeitbeschäftigung #Wochenarbeitszeit #Arbeitszeiten #Arbeitszeitrechnung

  15. Teilzeit-Nation Deutschland? Der stille Wandel auf dem Arbeitsmarkt

    Der deutsche Arbeitsmarkt erlebt einen tiefgreifenden Strukturwandel: Teilzeit und Nebenjobs nehmen zu, Vollzeit sinkt.

    Trotz stabiler Gesamtzahlen verändert sich die Arbeitsrealität vieler Beschäftigter deutlich. Neue Modelle prägen die Zukunft der Arbeit.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Teilzeitbeschäftigung #Wochenarbeitszeit #Arbeitszeiten #Arbeitszeitrechnung

  16. Gegen Pläne der #Bundesregierung: Die Mehrheit der Beschäftigten lehnt noch längere #Arbeitszeiten ab. Das belegt auch eine neue Studie unseres WSI. Demnach befürchten knapp 3/4 der befragten Arbeitnehmer*innen negative Folgen für ihr Privatleben. Unsere Untersuchung basiert auf einer Online-Befragung (Juli 2025) unter mehr als 2000 Beschäftigten.

    👉 Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten aus der Forschung zur #Arbeitszeitdebatte außerdem hier zusammengefasst: boeckler.de/de/auf-einen-blick

  17. 📢 Neuer Böckler Impuls mit diesen Themen:

    ➡️ LABOR.A zum Thema #Gerechtigkeit
    ➡️ #Arbeitswelt: Frust an der Basis
    ➡️ Deregulierung von #Arbeitszeiten
    ➡️ #Selbstständige für Pflichtversicherung
    ➡️ Neue digitale #Ungleichheit
    ➡️ #Klimafonds rechnet sich

    Jetzt lesen: boeckler.de/de/boeckler-impuls

  18. Arbeitszeit pro Kopf auf Rekordhoch

    Die Arbeitszeit pro Kopf in Deutschland erreicht mit fast 29 Stunden pro Woche den Höchststand seit der Wiedervereinigung.

    Hauptgrund ist die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen, während Männer auf dem Niveau der 1990er bleiben.

    Der Abstand zwischen den Geschlechtern verringert sich deutlich – ein Zeichen gesellschaftlichen Wandels.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeiten #Wochenarbeitszeit

  19. Arbeitszeit pro Kopf auf Rekordhoch

    Die Arbeitszeit pro Kopf in Deutschland erreicht mit fast 29 Stunden pro Woche den Höchststand seit der Wiedervereinigung.

    Hauptgrund ist die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen, während Männer auf dem Niveau der 1990er bleiben.

    Der Abstand zwischen den Geschlechtern verringert sich deutlich – ein Zeichen gesellschaftlichen Wandels.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeiten #Wochenarbeitszeit

  20. #Arbeitszeitdebatte: Aktuelle Daten von #Eurostat liefern neuen Diskussionsstoff. Demnach arbeiten Menschen in Deutschland durchschnittlich 40 Jahre in ihrem Leben. Die #Lebensarbeitszeit liegt hierzulande also über dem europäischen Durchschnitt von 37,2 Jahren. Hättet ihr das erwartet? #Arbeitszeiten #EU

    📌 Hier findet ihr unser umfassendes Q&A zum Thema: idw-online.de/de/news855899

  21. 4,4 Millionen Beschäftigte in Deutschland haben 2024 mehr gearbeitet als in ihrem #Arbeitsvertrag vereinbart (Quelle: Statistisches Bundesamt). Jede/r Fünfte bekam die #Mehrarbeit nicht bezahlt. 😐

    @BettiKohlrausch, wissenschaftliche Direktorin unseres WSI, sagt: „Die Daten zeigen, dass es gut ist, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften heute [24. Juli 2025] einen Sozialpartnerdialog beginnen, um über die Gestaltung der #Arbeitszeiten zu sprechen.“ 🤝#Arbeitszeitgesetz

  22. Fritze #Merz: Ihr müsst mehr arbeiten!

    #Bosch kürzt #Arbeitszeiten und Gehälter Hunderter Mitarbeiter.

    Nun gibt es auch Einschnitte für Beschäftigte an den Forschungsstandorten #Renningen und #Hildesheim. Der Konzern reagiere auf die schwächelnde Nachfrage in neuen Technologiefeldern.

  23. Flexibilisierung der Arbeitszeit: Wie Beschäftigte auf längere Arbeitstage und steuerliche Anreize reagieren

    IAB-Studie: 34 % der Beschäftigten wären bereit, an einzelnen Tagen mehr als 10 Stunden zu arbeiten.

    Steuerliche Anreize für Überstunden und Teilzeitaufstockungen wirken besonders bei Jüngeren.

    Arbeitgeber sind gefordert, flexible Lösungen anzubieten.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeitrechnung #Arbeitszeiten #Wochenarbeitszeit

  24. Flexibilisierung der Arbeitszeit: Wie Beschäftigte auf längere Arbeitstage und steuerliche Anreize reagieren

    IAB-Studie: 34 % der Beschäftigten wären bereit, an einzelnen Tagen mehr als 10 Stunden zu arbeiten.

    Steuerliche Anreize für Überstunden und Teilzeitaufstockungen wirken besonders bei Jüngeren.

    Arbeitgeber sind gefordert, flexible Lösungen anzubieten.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeitrechnung #Arbeitszeiten #Wochenarbeitszeit

  25. Flexibilisierung der Arbeitszeit: Wie Beschäftigte auf längere Arbeitstage und steuerliche Anreize reagieren

    IAB-Studie: 34 % der Beschäftigten wären bereit, an einzelnen Tagen mehr als 10 Stunden zu arbeiten.

    Steuerliche Anreize für Überstunden und Teilzeitaufstockungen wirken besonders bei Jüngeren.

    Arbeitgeber sind gefordert, flexible Lösungen anzubieten.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeitrechnung #Arbeitszeiten #Wochenarbeitszeit

  26. Flexibilisierung der Arbeitszeit: Wie Beschäftigte auf längere Arbeitstage und steuerliche Anreize reagieren

    IAB-Studie: 34 % der Beschäftigten wären bereit, an einzelnen Tagen mehr als 10 Stunden zu arbeiten.

    Steuerliche Anreize für Überstunden und Teilzeitaufstockungen wirken besonders bei Jüngeren.

    Arbeitgeber sind gefordert, flexible Lösungen anzubieten.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeitrechnung #Arbeitszeiten #Wochenarbeitszeit

  27. Flexibilisierung der Arbeitszeit: Wie Beschäftigte auf längere Arbeitstage und steuerliche Anreize reagieren

    IAB-Studie: 34 % der Beschäftigten wären bereit, an einzelnen Tagen mehr als 10 Stunden zu arbeiten.

    Steuerliche Anreize für Überstunden und Teilzeitaufstockungen wirken besonders bei Jüngeren.

    Arbeitgeber sind gefordert, flexible Lösungen anzubieten.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeitrechnung #Arbeitszeiten #Wochenarbeitszeit

  28. Diskussion um #Arbeitszeiten: In Deutschland ist die Erwerbstätigenquote bei Frauen überdurchschnittlich hoch. Yvonne Lott vom @wsiinstitut.bsky.social betont: Damit das so bleibt, braucht es #Arbeitszeitmodelle, die planbare und angemessene Tagesarbeitszeiten ermöglichen.👍

    Sehr lange Arbeitstage machen es schwerer, #Job und #Familie zu vereinbaren.

    📝 Zur aktuellen #Arbeitszeitdebatte haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten aus der Forschung hier gesammelt: boeckler.de/de/auf-einen-blick

  29. Allein längere #Arbeitszeiten ≠ mehr Wirtschaftswachstum oder Produktivität.

    Eher: Mehr Überlastung, erhöhte Fehlzeiten & #Burnout.

    Besser:
    ➡️ Wahl-Arbeitszeiten
    ➡️ Verlängerung der Elterngeld-Partnermonate
    ➡️ Anerkennung und Wertschätzung von #Sorgearbeit

    Mehr:
    🎧 boeckler.de/de/podcasts-22421-

  30. Teilzeitbeschäftigung in Deutschland erreicht neuen Höchststand

    Teilzeitquote in Deutschland auf Rekord: 39,8 % im Q1/2025. Mehr Teilzeitkräfte, längere Arbeitszeiten, weniger Vollzeitstellen. Branchenwandel und Minijob-Rückgang prägen den Arbeitsmarkt.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Teilzeit #Wochenarbeitszeit #Arbeitszeiten

  31. Teilzeitbeschäftigung in Deutschland erreicht neuen Höchststand

    Teilzeitquote in Deutschland auf Rekord: 39,8 % im Q1/2025. Mehr Teilzeitkräfte, längere Arbeitszeiten, weniger Vollzeitstellen. Branchenwandel und Minijob-Rückgang prägen den Arbeitsmarkt.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Teilzeit #Wochenarbeitszeit #Arbeitszeiten

  32. Atypische Arbeitszeiten: Wochenendarbeit bleibt für viele Beschäftigte Alltag

    Mehr als ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland arbeitete 2023 am Wochenende.
    Besonders betroffen sind Gastgewerbe, Handel und Gesundheitswesen.
    Auch Abend-, Nacht- und Schichtarbeit sind weit verbreitet.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeiten #Wochenendarbeit #Schichtarbeit #Nachtarbeit

  33. Atypische Arbeitszeiten: Wochenendarbeit bleibt für viele Beschäftigte Alltag

    Mehr als ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland arbeitete 2023 am Wochenende.
    Besonders betroffen sind Gastgewerbe, Handel und Gesundheitswesen.
    Auch Abend-, Nacht- und Schichtarbeit sind weit verbreitet.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Arbeitszeiten #Wochenendarbeit #Schichtarbeit #Nachtarbeit

  34. #news ⚡ Unternehmen setzen bei Fachkraftsuche auf flexible Arbeitszeiten: Drei Viertel der deutschen Unternehmen werben in ihren Stellenausschreibungen mit flexiblen Arbeitszeiten. Das geht aus einer am Mittw... hubu.de/?p=271025 | #arbeitszeiten #fachkraftsuche #unt

  35. Als Landarbeiterin in Deutschland undercover: "Meine Hände sind taub. Niemand weiß, wann die Schicht endet."

    Der Bio-Hofladen ist ein Paradies für wohlhabende Deutsche. Hinter den Kulissen pflücken und schneiden wir Gemüse, bis wir kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

    1/2

    Autorin: Saša Uhlová
    Zuletzt geändert am Mi., 18. Sep. 2024, 08:29 Uhr CEST

    Ich liege in einem sauberen Bett. Im Zimmer gibt es zwei Etagenbetten, also sechs Betten. Ich versuche zu schlafen, aber es ist ziemlich warm, und durch die Wand neben meinem Kopf dröhnt ein riesiger Fernseher auf Polnisch, den niemand anschaut, der aber wahrscheinlich nie ausgeschaltet wird. Jetzt bin ich endlich hier, und ein großer Teil des Stresses ist verflogen.

    Zuvor hatte ich nach einer langen Zugfahrt und einer Mitfahrgelegenheit vom Bahnhof aus endlich den #Bauernhof erreicht. Ich wurde von der Chefin Edyta begrüßt, deren Ehemann Marcus der Besitzer des Hofes ist. Edyta nahm meinen schweren Koffer – voller Lebensmittel – und trug ihn nach oben in den Wohnbereich unter dem Dach einer großen Scheune.

    Die Entscheidung, dass ein Bauernhof eines meiner Ziele sein würde, fiel mir nicht schwer. Die #Lebensmittelindustrie in #Europa würde ohne Wanderarbeit wahrscheinlich zusammenbrechen. Ich hatte auf einer polnischen Website nach Jobs gesucht, weil viele #Polen zum #Arbeiten nach #Deutschland gehen.

    Ich habe auf eine Anzeige geantwortet und bei den anschließenden Telefonaten erfuhr ich, dass ich sieben Tage die Woche arbeiten würde, dass sie mir Arbeit für mindestens 10 Stunden pro Tag garantieren würden und dass ich 6,20 € (5,27 £) pro Stunde verdienen würde. Ich müsste der #Agentur eine Gebühr von 200 € und eine einmalige Summe von 105 € für mein Bett zahlen. Ich würde mein #Essen selbst kaufen und kochen. Außerdem wurde mir gesagt, ich solle Stiefel und Gummihandschuhe mitbringen.

    Der erste Tag

    Am Morgen nach meiner Ankunft bringt mich meine Mitbewohnerin Danka, die über 60 ist, zu einer großen Packhalle, in der bereits etwa 30 Frauen arbeiten. Sie stehen an Förderbändern und sortieren #Salatgemüse, das in Maschinen zum Verpacken gegeben wird.

    Ich bekomme die Aufgabe, geschälte gelbe Zwiebeln in Plastiktüten zu halbieren. Dann muss ich rote Zwiebeln schälen und in 3 cm x 3 cm große Stücke schneiden. Ich arbeite mit verschiedenen Frauen, eine nach der anderen, und sie sind alle nett. Eine sagt mir sogar, ich solle die Zwiebeln einfach schälen und sie würde das Schneiden übernehmen. Da ich so lange an derselben Stelle stehe, ziehen sich die Stunden bis zur Mittagspause hin. Selbst der Gang zur Toilette ist peinlich, weil uns klar gemacht wird, dass wir nicht zu oft auf die Toilette gehen sollten.

    Zurück im Hostel drängen sich alle um die beiden Öfen, um ihr Mittagessen zuzubereiten. Ich unterhalte mich mit Sabina und Ewelina, einer polnischen Mutter und Tochter. Sabina hat drei weitere Kinder in Polen. Eines ist alleinerziehend und ein anderes, Nela, ist 12 Jahre alt. Auf meine Frage, wie Nela damit zurechtkommt, dass ihre Mutter so weit weg ist, antwortet Sabina, dass sie sich daran gewöhnt hat und nun Sabinas Schwester, bei der sie lebt, als ihre Mutter betrachtet. Sabinas Ehemann hat sie und die Kinder vor Jahren verlassen, sodass sie ein Einkommen braucht. Sie schickt ihrer Schwester Geld, ebenso ihrer Tochter und ihrem Enkelkind.

    Wir schneiden und schälen #Zwiebeln, #Paprika, #Tomaten, #Wurzelgemüse, #Kürbisse, #Weißkohl und #Gurken. Meine Handgelenke fangen an zu schmerzen und die Kohlberge scheinen nie zu enden.

    An diesem ersten Tag endet die #Schicht um 18 Uhr. Sabina bietet mir an, mit mir in ein Geschäft zu gehen, um ein paar Dinge zu besorgen, die ich brauche. Sie wäscht sich die Haare und zieht High Heels an, obwohl wir 3 km auf der Straße laufen müssen, um dorthin zu gelangen. Ich verstehe, dass sie manchmal gut aussehen und sich wie ein Mensch fühlen möchte.

    Unterwegs erklärt sie mir, wie die Verträge organisiert sind. Es ist ganz einfach: Man arbeitet eine bestimmte Anzahl von Stunden, aber es wird eine geringere Anzahl aufgezeichnet. Dadurch erfüllt man die gesetzlichen Anforderungen an die Anzahl der Stunden und den Mindeststundenlohn.

    Der #Vertrag, den ich am dritten Tag unterschreibe, entspricht wahrscheinlich dem deutschen #Arbeitsgesetzbuch. Aber ich erhalte zwei Arbeitsberichtsbögen. Auf dem einen trage ich die tatsächlich geleisteten Stunden ein, auf dem anderen, dem offiziellen Blatt, unterschreibe ich die eingetragenen: maximal 10 Stunden Arbeit pro Tag, sechs Tage die Woche. Ich hatte schon von der doppelten Berichterstattung gehört, aber hier wird sie mir als Selbstverständlichkeit präsentiert. Niemand erklärt, was vor sich geht. Laut offiziellem Protokoll arbeite ich heute vielleicht bis 16 Uhr, und am Sonntag gab es überhaupt keine Arbeit.

    Keine festen #Arbeitszeiten

    Eines der schlimmsten Dinge an diesem Job ist, dass einem niemand sagen kann, wann die Schicht endet. "Bitte verstehen Sie", antwortete eine der Frauen, als ich fragte, ob wir am Sonntagnachmittag frei hätten, "dass es keine Arbeitszeiten gibt, es gibt keinen Montag bis Freitag. Hier sagt man dir einfach, dass du zur Arbeit gehen sollst, und du weißt nie, wann sie endet."

    Mein schmerzender Daumen tut höllisch weh, meine Hände sind völlig taub, mein Handgelenk schmerzt und ich muss nach Hause schreiben, um #Ibuprofen zu bekommen. Die Schmerzen kommen vom so schnellen wie möglichen Schneiden von großem, hartem Gemüse, vom Tragen schwerer Kisten voller #Gemüse und von ständig nassen Händen.

    Die Arbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, man steht auch 14 Stunden am Tag auf den Beinen. Dann gibt es mindestens ein oder zwei Stunden Putzen und Kochen und dann noch mehr Aufräumen vor dem Schlafengehen. Wir teilen uns ein Badezimmer, sodass es morgens und abends voll ist. Meine Arbeitskleidung stinkt schon, wahrscheinlich von den Zwiebeln, aber es gibt nur eine Waschmaschine, sodass ich bis zum Abend warten muss, wenn die Maschine frei ist. Aber ich würde lieber schlafen.
    Es ist seltsam, wie normal diese seltsame Existenz nach einer Weile erscheint. Vielleicht liegt das daran, dass alle am Abend völlig erschöpft sind. Es gibt ein paar junge Leute und ein paar Frauen in ihren Vierzigern, so wie ich, aber die meisten sind in ihren Fünfzigern. Einige sehen älter aus, aber vielleicht sind sie einfach nur kaputt – das ist schwer zu sagen.

    Inspektoren treffen ein

    Es ist Sonntagmorgen und Danka kommt angerannt, um zu sagen, dass die #Arbeitsinspektion zu Besuch kommen wird. Sie erklärt die Routine: Wenn die Inspektoren uns fragen, wie viele Stunden wir pro Tag arbeiten, sollten wir neun oder zehn sagen, und vor allem, dass wir zwei Pausen machen. Danka hat eine neue Tischdecke für unsere Küche gekauft, damit es für die Inspektion schön aussieht. Wir müssen ihr dafür 3 € pro Stück zahlen.

    Danka verlor ihren Job in einer Fabrik in Polen, als sie über 50 war. Eines Tages rief ihr Chef sie zu sich und sagte ihr, dass sie zu alt für den Job sei, also ging sie nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Sie zeigt mir Fotos von ihren Kindern, ihrem Ehemann und ihren Enkelkindern in Polen. Viele schöne Fotos, die sie ihr schicken, auf denen sie nicht zu sehen ist. Sie plant, im #Ruhestand zu ihrer Familie zurückzukehren.

    In der Halle für die #Lebensmittelzubereitung spricht uns der Besitzer des Hofes am Montagmorgen auf Deutsch an. Wir dürfen die Halle nicht verlassen und sollen so arbeiten, als gäbe es keinen Stress. Also arbeiten wir langsam, was sich seltsam anfühlt. Gegen 10 Uhr kommen die Inspektoren, zwei Männer, vorbei. Ich schaue sie an, aber sie sehen uns nicht; sie gehen an uns vorbei, als wären wir nicht da. Um 11:50 Uhr sind wir fertig: Wir haben sechs Stunden ohne #Essen, #Wasser oder Zigaretten gearbeitet. Die meisten von uns sind die ganze Zeit nicht auf die Toilette gegangen, weil wir das auch nicht durften.

    Fast alle hier trinken. Aus Einsamkeit und auch, weil es nichts anderes zu tun gibt. Ich habe lange argumentiert, dass sich die A#rbeitsbedingungen nie wirklich verbessern werden, solange es genug Menschen auf der Welt gibt, die in ein anderes Land gehen und bis zum Umfallen arbeiten.

    Aber die Realität, von Menschen umgeben zu sein, die freiwillig 14 Stunden am Tag arbeiten und für diese Stunden dankbar sind, ist eine andere Sache. "Zumindest verdienen wir mehr", sagen sie. Und dann sehe ich abends diese zerrissenen Gesichter, die leeren Blicke und eine Müdigkeit, die sie zu überwältigen scheint.

    Diese Woche beenden wir keinen Tag vor 20 Uhr. Es herrscht Freude, wenn es endlich vorbei ist, aber gleichzeitig auch Zufriedenheit, dass so viele Stunden investiert wurden. Hier hoffen meine Kollegen, ihre Träume vom Kauf einer #Wohnung, der #Altersvorsorge und der Unterstützung ihrer K#inder zu verwirklichen. Aber manche Leute bleiben für immer, weil die #Arbeit ihr Leben zu Hause zerstört. Die Tage, an denen sie nicht arbeiten, vertrinken sie.

    (...)

    Teil 2/2:

    mastodon.trueten.de/@thomas/11

    #Lohnarbeit #Landarbeit #Landarbeiter #BioHof #Hofladen #CapitalismIsADeathCult

  36. Als Landarbeiterin in Deutschland undercover: "Meine Hände sind taub. Niemand weiß, wann die Schicht endet."

    Der Bio-Hofladen ist ein Paradies für wohlhabende Deutsche. Hinter den Kulissen pflücken und schneiden wir Gemüse, bis wir kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

    1/2

    Autorin: Saša Uhlová
    Zuletzt geändert am Mi., 18. Sep. 2024, 08:29 Uhr CEST

    Ich liege in einem sauberen Bett. Im Zimmer gibt es zwei Etagenbetten, also sechs Betten. Ich versuche zu schlafen, aber es ist ziemlich warm, und durch die Wand neben meinem Kopf dröhnt ein riesiger Fernseher auf Polnisch, den niemand anschaut, der aber wahrscheinlich nie ausgeschaltet wird. Jetzt bin ich endlich hier, und ein großer Teil des Stresses ist verflogen.

    Zuvor hatte ich nach einer langen Zugfahrt und einer Mitfahrgelegenheit vom Bahnhof aus endlich den #Bauernhof erreicht. Ich wurde von der Chefin Edyta begrüßt, deren Ehemann Marcus der Besitzer des Hofes ist. Edyta nahm meinen schweren Koffer – voller Lebensmittel – und trug ihn nach oben in den Wohnbereich unter dem Dach einer großen Scheune.

    Die Entscheidung, dass ein Bauernhof eines meiner Ziele sein würde, fiel mir nicht schwer. Die #Lebensmittelindustrie in #Europa würde ohne Wanderarbeit wahrscheinlich zusammenbrechen. Ich hatte auf einer polnischen Website nach Jobs gesucht, weil viele #Polen zum #Arbeiten nach #Deutschland gehen.

    Ich habe auf eine Anzeige geantwortet und bei den anschließenden Telefonaten erfuhr ich, dass ich sieben Tage die Woche arbeiten würde, dass sie mir Arbeit für mindestens 10 Stunden pro Tag garantieren würden und dass ich 6,20 € (5,27 £) pro Stunde verdienen würde. Ich müsste der #Agentur eine Gebühr von 200 € und eine einmalige Summe von 105 € für mein Bett zahlen. Ich würde mein #Essen selbst kaufen und kochen. Außerdem wurde mir gesagt, ich solle Stiefel und Gummihandschuhe mitbringen.

    Der erste Tag

    Am Morgen nach meiner Ankunft bringt mich meine Mitbewohnerin Danka, die über 60 ist, zu einer großen Packhalle, in der bereits etwa 30 Frauen arbeiten. Sie stehen an Förderbändern und sortieren #Salatgemüse, das in Maschinen zum Verpacken gegeben wird.

    Ich bekomme die Aufgabe, geschälte gelbe Zwiebeln in Plastiktüten zu halbieren. Dann muss ich rote Zwiebeln schälen und in 3 cm x 3 cm große Stücke schneiden. Ich arbeite mit verschiedenen Frauen, eine nach der anderen, und sie sind alle nett. Eine sagt mir sogar, ich solle die Zwiebeln einfach schälen und sie würde das Schneiden übernehmen. Da ich so lange an derselben Stelle stehe, ziehen sich die Stunden bis zur Mittagspause hin. Selbst der Gang zur Toilette ist peinlich, weil uns klar gemacht wird, dass wir nicht zu oft auf die Toilette gehen sollten.

    Zurück im Hostel drängen sich alle um die beiden Öfen, um ihr Mittagessen zuzubereiten. Ich unterhalte mich mit Sabina und Ewelina, einer polnischen Mutter und Tochter. Sabina hat drei weitere Kinder in Polen. Eines ist alleinerziehend und ein anderes, Nela, ist 12 Jahre alt. Auf meine Frage, wie Nela damit zurechtkommt, dass ihre Mutter so weit weg ist, antwortet Sabina, dass sie sich daran gewöhnt hat und nun Sabinas Schwester, bei der sie lebt, als ihre Mutter betrachtet. Sabinas Ehemann hat sie und die Kinder vor Jahren verlassen, sodass sie ein Einkommen braucht. Sie schickt ihrer Schwester Geld, ebenso ihrer Tochter und ihrem Enkelkind.

    Wir schneiden und schälen #Zwiebeln, #Paprika, #Tomaten, #Wurzelgemüse, #Kürbisse, #Weißkohl und #Gurken. Meine Handgelenke fangen an zu schmerzen und die Kohlberge scheinen nie zu enden.

    An diesem ersten Tag endet die #Schicht um 18 Uhr. Sabina bietet mir an, mit mir in ein Geschäft zu gehen, um ein paar Dinge zu besorgen, die ich brauche. Sie wäscht sich die Haare und zieht High Heels an, obwohl wir 3 km auf der Straße laufen müssen, um dorthin zu gelangen. Ich verstehe, dass sie manchmal gut aussehen und sich wie ein Mensch fühlen möchte.

    Unterwegs erklärt sie mir, wie die Verträge organisiert sind. Es ist ganz einfach: Man arbeitet eine bestimmte Anzahl von Stunden, aber es wird eine geringere Anzahl aufgezeichnet. Dadurch erfüllt man die gesetzlichen Anforderungen an die Anzahl der Stunden und den Mindeststundenlohn.

    Der #Vertrag, den ich am dritten Tag unterschreibe, entspricht wahrscheinlich dem deutschen #Arbeitsgesetzbuch. Aber ich erhalte zwei Arbeitsberichtsbögen. Auf dem einen trage ich die tatsächlich geleisteten Stunden ein, auf dem anderen, dem offiziellen Blatt, unterschreibe ich die eingetragenen: maximal 10 Stunden Arbeit pro Tag, sechs Tage die Woche. Ich hatte schon von der doppelten Berichterstattung gehört, aber hier wird sie mir als Selbstverständlichkeit präsentiert. Niemand erklärt, was vor sich geht. Laut offiziellem Protokoll arbeite ich heute vielleicht bis 16 Uhr, und am Sonntag gab es überhaupt keine Arbeit.

    Keine festen #Arbeitszeiten

    Eines der schlimmsten Dinge an diesem Job ist, dass einem niemand sagen kann, wann die Schicht endet. "Bitte verstehen Sie", antwortete eine der Frauen, als ich fragte, ob wir am Sonntagnachmittag frei hätten, "dass es keine Arbeitszeiten gibt, es gibt keinen Montag bis Freitag. Hier sagt man dir einfach, dass du zur Arbeit gehen sollst, und du weißt nie, wann sie endet."

    Mein schmerzender Daumen tut höllisch weh, meine Hände sind völlig taub, mein Handgelenk schmerzt und ich muss nach Hause schreiben, um #Ibuprofen zu bekommen. Die Schmerzen kommen vom so schnellen wie möglichen Schneiden von großem, hartem Gemüse, vom Tragen schwerer Kisten voller #Gemüse und von ständig nassen Händen.

    Die Arbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, man steht auch 14 Stunden am Tag auf den Beinen. Dann gibt es mindestens ein oder zwei Stunden Putzen und Kochen und dann noch mehr Aufräumen vor dem Schlafengehen. Wir teilen uns ein Badezimmer, sodass es morgens und abends voll ist. Meine Arbeitskleidung stinkt schon, wahrscheinlich von den Zwiebeln, aber es gibt nur eine Waschmaschine, sodass ich bis zum Abend warten muss, wenn die Maschine frei ist. Aber ich würde lieber schlafen.
    Es ist seltsam, wie normal diese seltsame Existenz nach einer Weile erscheint. Vielleicht liegt das daran, dass alle am Abend völlig erschöpft sind. Es gibt ein paar junge Leute und ein paar Frauen in ihren Vierzigern, so wie ich, aber die meisten sind in ihren Fünfzigern. Einige sehen älter aus, aber vielleicht sind sie einfach nur kaputt – das ist schwer zu sagen.

    Inspektoren treffen ein

    Es ist Sonntagmorgen und Danka kommt angerannt, um zu sagen, dass die #Arbeitsinspektion zu Besuch kommen wird. Sie erklärt die Routine: Wenn die Inspektoren uns fragen, wie viele Stunden wir pro Tag arbeiten, sollten wir neun oder zehn sagen, und vor allem, dass wir zwei Pausen machen. Danka hat eine neue Tischdecke für unsere Küche gekauft, damit es für die Inspektion schön aussieht. Wir müssen ihr dafür 3 € pro Stück zahlen.

    Danka verlor ihren Job in einer Fabrik in Polen, als sie über 50 war. Eines Tages rief ihr Chef sie zu sich und sagte ihr, dass sie zu alt für den Job sei, also ging sie nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Sie zeigt mir Fotos von ihren Kindern, ihrem Ehemann und ihren Enkelkindern in Polen. Viele schöne Fotos, die sie ihr schicken, auf denen sie nicht zu sehen ist. Sie plant, im #Ruhestand zu ihrer Familie zurückzukehren.

    In der Halle für die #Lebensmittelzubereitung spricht uns der Besitzer des Hofes am Montagmorgen auf Deutsch an. Wir dürfen die Halle nicht verlassen und sollen so arbeiten, als gäbe es keinen Stress. Also arbeiten wir langsam, was sich seltsam anfühlt. Gegen 10 Uhr kommen die Inspektoren, zwei Männer, vorbei. Ich schaue sie an, aber sie sehen uns nicht; sie gehen an uns vorbei, als wären wir nicht da. Um 11:50 Uhr sind wir fertig: Wir haben sechs Stunden ohne #Essen, #Wasser oder Zigaretten gearbeitet. Die meisten von uns sind die ganze Zeit nicht auf die Toilette gegangen, weil wir das auch nicht durften.

    Fast alle hier trinken. Aus Einsamkeit und auch, weil es nichts anderes zu tun gibt. Ich habe lange argumentiert, dass sich die A#rbeitsbedingungen nie wirklich verbessern werden, solange es genug Menschen auf der Welt gibt, die in ein anderes Land gehen und bis zum Umfallen arbeiten.

    Aber die Realität, von Menschen umgeben zu sein, die freiwillig 14 Stunden am Tag arbeiten und für diese Stunden dankbar sind, ist eine andere Sache. "Zumindest verdienen wir mehr", sagen sie. Und dann sehe ich abends diese zerrissenen Gesichter, die leeren Blicke und eine Müdigkeit, die sie zu überwältigen scheint.

    Diese Woche beenden wir keinen Tag vor 20 Uhr. Es herrscht Freude, wenn es endlich vorbei ist, aber gleichzeitig auch Zufriedenheit, dass so viele Stunden investiert wurden. Hier hoffen meine Kollegen, ihre Träume vom Kauf einer #Wohnung, der #Altersvorsorge und der Unterstützung ihrer K#inder zu verwirklichen. Aber manche Leute bleiben für immer, weil die #Arbeit ihr Leben zu Hause zerstört. Die Tage, an denen sie nicht arbeiten, vertrinken sie.

    (...)

    Teil 2/2:

    mastodon.trueten.de/@thomas/11

    #Lohnarbeit #Landarbeit #Landarbeiter #BioHof #Hofladen #CapitalismIsADeathCult

  37. Als Landarbeiterin in Deutschland undercover: "Meine Hände sind taub. Niemand weiß, wann die Schicht endet."

    Der Bio-Hofladen ist ein Paradies für wohlhabende Deutsche. Hinter den Kulissen pflücken und schneiden wir Gemüse, bis wir kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

    1/2

    Autorin: Saša Uhlová
    Zuletzt geändert am Mi., 18. Sep. 2024, 08:29 Uhr CEST

    Ich liege in einem sauberen Bett. Im Zimmer gibt es zwei Etagenbetten, also sechs Betten. Ich versuche zu schlafen, aber es ist ziemlich warm, und durch die Wand neben meinem Kopf dröhnt ein riesiger Fernseher auf Polnisch, den niemand anschaut, der aber wahrscheinlich nie ausgeschaltet wird. Jetzt bin ich endlich hier, und ein großer Teil des Stresses ist verflogen.

    Zuvor hatte ich nach einer langen Zugfahrt und einer Mitfahrgelegenheit vom Bahnhof aus endlich den #Bauernhof erreicht. Ich wurde von der Chefin Edyta begrüßt, deren Ehemann Marcus der Besitzer des Hofes ist. Edyta nahm meinen schweren Koffer – voller Lebensmittel – und trug ihn nach oben in den Wohnbereich unter dem Dach einer großen Scheune.

    Die Entscheidung, dass ein Bauernhof eines meiner Ziele sein würde, fiel mir nicht schwer. Die #Lebensmittelindustrie in #Europa würde ohne Wanderarbeit wahrscheinlich zusammenbrechen. Ich hatte auf einer polnischen Website nach Jobs gesucht, weil viele #Polen zum #Arbeiten nach #Deutschland gehen.

    Ich habe auf eine Anzeige geantwortet und bei den anschließenden Telefonaten erfuhr ich, dass ich sieben Tage die Woche arbeiten würde, dass sie mir Arbeit für mindestens 10 Stunden pro Tag garantieren würden und dass ich 6,20 € (5,27 £) pro Stunde verdienen würde. Ich müsste der #Agentur eine Gebühr von 200 € und eine einmalige Summe von 105 € für mein Bett zahlen. Ich würde mein #Essen selbst kaufen und kochen. Außerdem wurde mir gesagt, ich solle Stiefel und Gummihandschuhe mitbringen.

    Der erste Tag

    Am Morgen nach meiner Ankunft bringt mich meine Mitbewohnerin Danka, die über 60 ist, zu einer großen Packhalle, in der bereits etwa 30 Frauen arbeiten. Sie stehen an Förderbändern und sortieren #Salatgemüse, das in Maschinen zum Verpacken gegeben wird.

    Ich bekomme die Aufgabe, geschälte gelbe Zwiebeln in Plastiktüten zu halbieren. Dann muss ich rote Zwiebeln schälen und in 3 cm x 3 cm große Stücke schneiden. Ich arbeite mit verschiedenen Frauen, eine nach der anderen, und sie sind alle nett. Eine sagt mir sogar, ich solle die Zwiebeln einfach schälen und sie würde das Schneiden übernehmen. Da ich so lange an derselben Stelle stehe, ziehen sich die Stunden bis zur Mittagspause hin. Selbst der Gang zur Toilette ist peinlich, weil uns klar gemacht wird, dass wir nicht zu oft auf die Toilette gehen sollten.

    Zurück im Hostel drängen sich alle um die beiden Öfen, um ihr Mittagessen zuzubereiten. Ich unterhalte mich mit Sabina und Ewelina, einer polnischen Mutter und Tochter. Sabina hat drei weitere Kinder in Polen. Eines ist alleinerziehend und ein anderes, Nela, ist 12 Jahre alt. Auf meine Frage, wie Nela damit zurechtkommt, dass ihre Mutter so weit weg ist, antwortet Sabina, dass sie sich daran gewöhnt hat und nun Sabinas Schwester, bei der sie lebt, als ihre Mutter betrachtet. Sabinas Ehemann hat sie und die Kinder vor Jahren verlassen, sodass sie ein Einkommen braucht. Sie schickt ihrer Schwester Geld, ebenso ihrer Tochter und ihrem Enkelkind.

    Wir schneiden und schälen #Zwiebeln, #Paprika, #Tomaten, #Wurzelgemüse, #Kürbisse, #Weißkohl und #Gurken. Meine Handgelenke fangen an zu schmerzen und die Kohlberge scheinen nie zu enden.

    An diesem ersten Tag endet die #Schicht um 18 Uhr. Sabina bietet mir an, mit mir in ein Geschäft zu gehen, um ein paar Dinge zu besorgen, die ich brauche. Sie wäscht sich die Haare und zieht High Heels an, obwohl wir 3 km auf der Straße laufen müssen, um dorthin zu gelangen. Ich verstehe, dass sie manchmal gut aussehen und sich wie ein Mensch fühlen möchte.

    Unterwegs erklärt sie mir, wie die Verträge organisiert sind. Es ist ganz einfach: Man arbeitet eine bestimmte Anzahl von Stunden, aber es wird eine geringere Anzahl aufgezeichnet. Dadurch erfüllt man die gesetzlichen Anforderungen an die Anzahl der Stunden und den Mindeststundenlohn.

    Der #Vertrag, den ich am dritten Tag unterschreibe, entspricht wahrscheinlich dem deutschen #Arbeitsgesetzbuch. Aber ich erhalte zwei Arbeitsberichtsbögen. Auf dem einen trage ich die tatsächlich geleisteten Stunden ein, auf dem anderen, dem offiziellen Blatt, unterschreibe ich die eingetragenen: maximal 10 Stunden Arbeit pro Tag, sechs Tage die Woche. Ich hatte schon von der doppelten Berichterstattung gehört, aber hier wird sie mir als Selbstverständlichkeit präsentiert. Niemand erklärt, was vor sich geht. Laut offiziellem Protokoll arbeite ich heute vielleicht bis 16 Uhr, und am Sonntag gab es überhaupt keine Arbeit.

    Keine festen #Arbeitszeiten

    Eines der schlimmsten Dinge an diesem Job ist, dass einem niemand sagen kann, wann die Schicht endet. "Bitte verstehen Sie", antwortete eine der Frauen, als ich fragte, ob wir am Sonntagnachmittag frei hätten, "dass es keine Arbeitszeiten gibt, es gibt keinen Montag bis Freitag. Hier sagt man dir einfach, dass du zur Arbeit gehen sollst, und du weißt nie, wann sie endet."

    Mein schmerzender Daumen tut höllisch weh, meine Hände sind völlig taub, mein Handgelenk schmerzt und ich muss nach Hause schreiben, um #Ibuprofen zu bekommen. Die Schmerzen kommen vom so schnellen wie möglichen Schneiden von großem, hartem Gemüse, vom Tragen schwerer Kisten voller #Gemüse und von ständig nassen Händen.

    Die Arbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, man steht auch 14 Stunden am Tag auf den Beinen. Dann gibt es mindestens ein oder zwei Stunden Putzen und Kochen und dann noch mehr Aufräumen vor dem Schlafengehen. Wir teilen uns ein Badezimmer, sodass es morgens und abends voll ist. Meine Arbeitskleidung stinkt schon, wahrscheinlich von den Zwiebeln, aber es gibt nur eine Waschmaschine, sodass ich bis zum Abend warten muss, wenn die Maschine frei ist. Aber ich würde lieber schlafen.
    Es ist seltsam, wie normal diese seltsame Existenz nach einer Weile erscheint. Vielleicht liegt das daran, dass alle am Abend völlig erschöpft sind. Es gibt ein paar junge Leute und ein paar Frauen in ihren Vierzigern, so wie ich, aber die meisten sind in ihren Fünfzigern. Einige sehen älter aus, aber vielleicht sind sie einfach nur kaputt – das ist schwer zu sagen.

    Inspektoren treffen ein

    Es ist Sonntagmorgen und Danka kommt angerannt, um zu sagen, dass die #Arbeitsinspektion zu Besuch kommen wird. Sie erklärt die Routine: Wenn die Inspektoren uns fragen, wie viele Stunden wir pro Tag arbeiten, sollten wir neun oder zehn sagen, und vor allem, dass wir zwei Pausen machen. Danka hat eine neue Tischdecke für unsere Küche gekauft, damit es für die Inspektion schön aussieht. Wir müssen ihr dafür 3 € pro Stück zahlen.

    Danka verlor ihren Job in einer Fabrik in Polen, als sie über 50 war. Eines Tages rief ihr Chef sie zu sich und sagte ihr, dass sie zu alt für den Job sei, also ging sie nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Sie zeigt mir Fotos von ihren Kindern, ihrem Ehemann und ihren Enkelkindern in Polen. Viele schöne Fotos, die sie ihr schicken, auf denen sie nicht zu sehen ist. Sie plant, im #Ruhestand zu ihrer Familie zurückzukehren.

    In der Halle für die #Lebensmittelzubereitung spricht uns der Besitzer des Hofes am Montagmorgen auf Deutsch an. Wir dürfen die Halle nicht verlassen und sollen so arbeiten, als gäbe es keinen Stress. Also arbeiten wir langsam, was sich seltsam anfühlt. Gegen 10 Uhr kommen die Inspektoren, zwei Männer, vorbei. Ich schaue sie an, aber sie sehen uns nicht; sie gehen an uns vorbei, als wären wir nicht da. Um 11:50 Uhr sind wir fertig: Wir haben sechs Stunden ohne #Essen, #Wasser oder Zigaretten gearbeitet. Die meisten von uns sind die ganze Zeit nicht auf die Toilette gegangen, weil wir das auch nicht durften.

    Fast alle hier trinken. Aus Einsamkeit und auch, weil es nichts anderes zu tun gibt. Ich habe lange argumentiert, dass sich die A#rbeitsbedingungen nie wirklich verbessern werden, solange es genug Menschen auf der Welt gibt, die in ein anderes Land gehen und bis zum Umfallen arbeiten.

    Aber die Realität, von Menschen umgeben zu sein, die freiwillig 14 Stunden am Tag arbeiten und für diese Stunden dankbar sind, ist eine andere Sache. "Zumindest verdienen wir mehr", sagen sie. Und dann sehe ich abends diese zerrissenen Gesichter, die leeren Blicke und eine Müdigkeit, die sie zu überwältigen scheint.

    Diese Woche beenden wir keinen Tag vor 20 Uhr. Es herrscht Freude, wenn es endlich vorbei ist, aber gleichzeitig auch Zufriedenheit, dass so viele Stunden investiert wurden. Hier hoffen meine Kollegen, ihre Träume vom Kauf einer #Wohnung, der #Altersvorsorge und der Unterstützung ihrer K#inder zu verwirklichen. Aber manche Leute bleiben für immer, weil die #Arbeit ihr Leben zu Hause zerstört. Die Tage, an denen sie nicht arbeiten, vertrinken sie.

    (...)

    Teil 2/2:

    mastodon.trueten.de/@thomas/11

    #Lohnarbeit #Landarbeit #Landarbeiter #BioHof #Hofladen #CapitalismIsADeathCult

  38. Als Landarbeiterin in Deutschland undercover: "Meine Hände sind taub. Niemand weiß, wann die Schicht endet."

    Der Bio-Hofladen ist ein Paradies für wohlhabende Deutsche. Hinter den Kulissen pflücken und schneiden wir Gemüse, bis wir kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

    1/2

    Autorin: Saša Uhlová
    Zuletzt geändert am Mi., 18. Sep. 2024, 08:29 Uhr CEST

    Ich liege in einem sauberen Bett. Im Zimmer gibt es zwei Etagenbetten, also sechs Betten. Ich versuche zu schlafen, aber es ist ziemlich warm, und durch die Wand neben meinem Kopf dröhnt ein riesiger Fernseher auf Polnisch, den niemand anschaut, der aber wahrscheinlich nie ausgeschaltet wird. Jetzt bin ich endlich hier, und ein großer Teil des Stresses ist verflogen.

    Zuvor hatte ich nach einer langen Zugfahrt und einer Mitfahrgelegenheit vom Bahnhof aus endlich den #Bauernhof erreicht. Ich wurde von der Chefin Edyta begrüßt, deren Ehemann Marcus der Besitzer des Hofes ist. Edyta nahm meinen schweren Koffer – voller Lebensmittel – und trug ihn nach oben in den Wohnbereich unter dem Dach einer großen Scheune.

    Die Entscheidung, dass ein Bauernhof eines meiner Ziele sein würde, fiel mir nicht schwer. Die #Lebensmittelindustrie in #Europa würde ohne Wanderarbeit wahrscheinlich zusammenbrechen. Ich hatte auf einer polnischen Website nach Jobs gesucht, weil viele #Polen zum #Arbeiten nach #Deutschland gehen.

    Ich habe auf eine Anzeige geantwortet und bei den anschließenden Telefonaten erfuhr ich, dass ich sieben Tage die Woche arbeiten würde, dass sie mir Arbeit für mindestens 10 Stunden pro Tag garantieren würden und dass ich 6,20 € (5,27 £) pro Stunde verdienen würde. Ich müsste der #Agentur eine Gebühr von 200 € und eine einmalige Summe von 105 € für mein Bett zahlen. Ich würde mein #Essen selbst kaufen und kochen. Außerdem wurde mir gesagt, ich solle Stiefel und Gummihandschuhe mitbringen.

    Der erste Tag

    Am Morgen nach meiner Ankunft bringt mich meine Mitbewohnerin Danka, die über 60 ist, zu einer großen Packhalle, in der bereits etwa 30 Frauen arbeiten. Sie stehen an Förderbändern und sortieren #Salatgemüse, das in Maschinen zum Verpacken gegeben wird.

    Ich bekomme die Aufgabe, geschälte gelbe Zwiebeln in Plastiktüten zu halbieren. Dann muss ich rote Zwiebeln schälen und in 3 cm x 3 cm große Stücke schneiden. Ich arbeite mit verschiedenen Frauen, eine nach der anderen, und sie sind alle nett. Eine sagt mir sogar, ich solle die Zwiebeln einfach schälen und sie würde das Schneiden übernehmen. Da ich so lange an derselben Stelle stehe, ziehen sich die Stunden bis zur Mittagspause hin. Selbst der Gang zur Toilette ist peinlich, weil uns klar gemacht wird, dass wir nicht zu oft auf die Toilette gehen sollten.

    Zurück im Hostel drängen sich alle um die beiden Öfen, um ihr Mittagessen zuzubereiten. Ich unterhalte mich mit Sabina und Ewelina, einer polnischen Mutter und Tochter. Sabina hat drei weitere Kinder in Polen. Eines ist alleinerziehend und ein anderes, Nela, ist 12 Jahre alt. Auf meine Frage, wie Nela damit zurechtkommt, dass ihre Mutter so weit weg ist, antwortet Sabina, dass sie sich daran gewöhnt hat und nun Sabinas Schwester, bei der sie lebt, als ihre Mutter betrachtet. Sabinas Ehemann hat sie und die Kinder vor Jahren verlassen, sodass sie ein Einkommen braucht. Sie schickt ihrer Schwester Geld, ebenso ihrer Tochter und ihrem Enkelkind.

    Wir schneiden und schälen #Zwiebeln, #Paprika, #Tomaten, #Wurzelgemüse, #Kürbisse, #Weißkohl und #Gurken. Meine Handgelenke fangen an zu schmerzen und die Kohlberge scheinen nie zu enden.

    An diesem ersten Tag endet die #Schicht um 18 Uhr. Sabina bietet mir an, mit mir in ein Geschäft zu gehen, um ein paar Dinge zu besorgen, die ich brauche. Sie wäscht sich die Haare und zieht High Heels an, obwohl wir 3 km auf der Straße laufen müssen, um dorthin zu gelangen. Ich verstehe, dass sie manchmal gut aussehen und sich wie ein Mensch fühlen möchte.

    Unterwegs erklärt sie mir, wie die Verträge organisiert sind. Es ist ganz einfach: Man arbeitet eine bestimmte Anzahl von Stunden, aber es wird eine geringere Anzahl aufgezeichnet. Dadurch erfüllt man die gesetzlichen Anforderungen an die Anzahl der Stunden und den Mindeststundenlohn.

    Der #Vertrag, den ich am dritten Tag unterschreibe, entspricht wahrscheinlich dem deutschen #Arbeitsgesetzbuch. Aber ich erhalte zwei Arbeitsberichtsbögen. Auf dem einen trage ich die tatsächlich geleisteten Stunden ein, auf dem anderen, dem offiziellen Blatt, unterschreibe ich die eingetragenen: maximal 10 Stunden Arbeit pro Tag, sechs Tage die Woche. Ich hatte schon von der doppelten Berichterstattung gehört, aber hier wird sie mir als Selbstverständlichkeit präsentiert. Niemand erklärt, was vor sich geht. Laut offiziellem Protokoll arbeite ich heute vielleicht bis 16 Uhr, und am Sonntag gab es überhaupt keine Arbeit.

    Keine festen #Arbeitszeiten

    Eines der schlimmsten Dinge an diesem Job ist, dass einem niemand sagen kann, wann die Schicht endet. "Bitte verstehen Sie", antwortete eine der Frauen, als ich fragte, ob wir am Sonntagnachmittag frei hätten, "dass es keine Arbeitszeiten gibt, es gibt keinen Montag bis Freitag. Hier sagt man dir einfach, dass du zur Arbeit gehen sollst, und du weißt nie, wann sie endet."

    Mein schmerzender Daumen tut höllisch weh, meine Hände sind völlig taub, mein Handgelenk schmerzt und ich muss nach Hause schreiben, um #Ibuprofen zu bekommen. Die Schmerzen kommen vom so schnellen wie möglichen Schneiden von großem, hartem Gemüse, vom Tragen schwerer Kisten voller #Gemüse und von ständig nassen Händen.

    Die Arbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, man steht auch 14 Stunden am Tag auf den Beinen. Dann gibt es mindestens ein oder zwei Stunden Putzen und Kochen und dann noch mehr Aufräumen vor dem Schlafengehen. Wir teilen uns ein Badezimmer, sodass es morgens und abends voll ist. Meine Arbeitskleidung stinkt schon, wahrscheinlich von den Zwiebeln, aber es gibt nur eine Waschmaschine, sodass ich bis zum Abend warten muss, wenn die Maschine frei ist. Aber ich würde lieber schlafen.
    Es ist seltsam, wie normal diese seltsame Existenz nach einer Weile erscheint. Vielleicht liegt das daran, dass alle am Abend völlig erschöpft sind. Es gibt ein paar junge Leute und ein paar Frauen in ihren Vierzigern, so wie ich, aber die meisten sind in ihren Fünfzigern. Einige sehen älter aus, aber vielleicht sind sie einfach nur kaputt – das ist schwer zu sagen.

    Inspektoren treffen ein

    Es ist Sonntagmorgen und Danka kommt angerannt, um zu sagen, dass die #Arbeitsinspektion zu Besuch kommen wird. Sie erklärt die Routine: Wenn die Inspektoren uns fragen, wie viele Stunden wir pro Tag arbeiten, sollten wir neun oder zehn sagen, und vor allem, dass wir zwei Pausen machen. Danka hat eine neue Tischdecke für unsere Küche gekauft, damit es für die Inspektion schön aussieht. Wir müssen ihr dafür 3 € pro Stück zahlen.

    Danka verlor ihren Job in einer Fabrik in Polen, als sie über 50 war. Eines Tages rief ihr Chef sie zu sich und sagte ihr, dass sie zu alt für den Job sei, also ging sie nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Sie zeigt mir Fotos von ihren Kindern, ihrem Ehemann und ihren Enkelkindern in Polen. Viele schöne Fotos, die sie ihr schicken, auf denen sie nicht zu sehen ist. Sie plant, im #Ruhestand zu ihrer Familie zurückzukehren.

    In der Halle für die #Lebensmittelzubereitung spricht uns der Besitzer des Hofes am Montagmorgen auf Deutsch an. Wir dürfen die Halle nicht verlassen und sollen so arbeiten, als gäbe es keinen Stress. Also arbeiten wir langsam, was sich seltsam anfühlt. Gegen 10 Uhr kommen die Inspektoren, zwei Männer, vorbei. Ich schaue sie an, aber sie sehen uns nicht; sie gehen an uns vorbei, als wären wir nicht da. Um 11:50 Uhr sind wir fertig: Wir haben sechs Stunden ohne #Essen, #Wasser oder Zigaretten gearbeitet. Die meisten von uns sind die ganze Zeit nicht auf die Toilette gegangen, weil wir das auch nicht durften.

    Fast alle hier trinken. Aus Einsamkeit und auch, weil es nichts anderes zu tun gibt. Ich habe lange argumentiert, dass sich die A#rbeitsbedingungen nie wirklich verbessern werden, solange es genug Menschen auf der Welt gibt, die in ein anderes Land gehen und bis zum Umfallen arbeiten.

    Aber die Realität, von Menschen umgeben zu sein, die freiwillig 14 Stunden am Tag arbeiten und für diese Stunden dankbar sind, ist eine andere Sache. "Zumindest verdienen wir mehr", sagen sie. Und dann sehe ich abends diese zerrissenen Gesichter, die leeren Blicke und eine Müdigkeit, die sie zu überwältigen scheint.

    Diese Woche beenden wir keinen Tag vor 20 Uhr. Es herrscht Freude, wenn es endlich vorbei ist, aber gleichzeitig auch Zufriedenheit, dass so viele Stunden investiert wurden. Hier hoffen meine Kollegen, ihre Träume vom Kauf einer #Wohnung, der #Altersvorsorge und der Unterstützung ihrer K#inder zu verwirklichen. Aber manche Leute bleiben für immer, weil die #Arbeit ihr Leben zu Hause zerstört. Die Tage, an denen sie nicht arbeiten, vertrinken sie.

    (...)

    Teil 2/2:

    mastodon.trueten.de/@thomas/11

    #Lohnarbeit #Landarbeit #Landarbeiter #BioHof #Hofladen #CapitalismIsADeathCult

  39. Als Landarbeiterin in Deutschland undercover: "Meine Hände sind taub. Niemand weiß, wann die Schicht endet."

    Der Bio-Hofladen ist ein Paradies für wohlhabende Deutsche. Hinter den Kulissen pflücken und schneiden wir Gemüse, bis wir kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

    1/2

    Autorin: Saša Uhlová
    Zuletzt geändert am Mi., 18. Sep. 2024, 08:29 Uhr CEST

    Ich liege in einem sauberen Bett. Im Zimmer gibt es zwei Etagenbetten, also sechs Betten. Ich versuche zu schlafen, aber es ist ziemlich warm, und durch die Wand neben meinem Kopf dröhnt ein riesiger Fernseher auf Polnisch, den niemand anschaut, der aber wahrscheinlich nie ausgeschaltet wird. Jetzt bin ich endlich hier, und ein großer Teil des Stresses ist verflogen.

    Zuvor hatte ich nach einer langen Zugfahrt und einer Mitfahrgelegenheit vom Bahnhof aus endlich den #Bauernhof erreicht. Ich wurde von der Chefin Edyta begrüßt, deren Ehemann Marcus der Besitzer des Hofes ist. Edyta nahm meinen schweren Koffer – voller Lebensmittel – und trug ihn nach oben in den Wohnbereich unter dem Dach einer großen Scheune.

    Die Entscheidung, dass ein Bauernhof eines meiner Ziele sein würde, fiel mir nicht schwer. Die #Lebensmittelindustrie in #Europa würde ohne Wanderarbeit wahrscheinlich zusammenbrechen. Ich hatte auf einer polnischen Website nach Jobs gesucht, weil viele #Polen zum #Arbeiten nach #Deutschland gehen.

    Ich habe auf eine Anzeige geantwortet und bei den anschließenden Telefonaten erfuhr ich, dass ich sieben Tage die Woche arbeiten würde, dass sie mir Arbeit für mindestens 10 Stunden pro Tag garantieren würden und dass ich 6,20 € (5,27 £) pro Stunde verdienen würde. Ich müsste der #Agentur eine Gebühr von 200 € und eine einmalige Summe von 105 € für mein Bett zahlen. Ich würde mein #Essen selbst kaufen und kochen. Außerdem wurde mir gesagt, ich solle Stiefel und Gummihandschuhe mitbringen.

    Der erste Tag

    Am Morgen nach meiner Ankunft bringt mich meine Mitbewohnerin Danka, die über 60 ist, zu einer großen Packhalle, in der bereits etwa 30 Frauen arbeiten. Sie stehen an Förderbändern und sortieren #Salatgemüse, das in Maschinen zum Verpacken gegeben wird.

    Ich bekomme die Aufgabe, geschälte gelbe Zwiebeln in Plastiktüten zu halbieren. Dann muss ich rote Zwiebeln schälen und in 3 cm x 3 cm große Stücke schneiden. Ich arbeite mit verschiedenen Frauen, eine nach der anderen, und sie sind alle nett. Eine sagt mir sogar, ich solle die Zwiebeln einfach schälen und sie würde das Schneiden übernehmen. Da ich so lange an derselben Stelle stehe, ziehen sich die Stunden bis zur Mittagspause hin. Selbst der Gang zur Toilette ist peinlich, weil uns klar gemacht wird, dass wir nicht zu oft auf die Toilette gehen sollten.

    Zurück im Hostel drängen sich alle um die beiden Öfen, um ihr Mittagessen zuzubereiten. Ich unterhalte mich mit Sabina und Ewelina, einer polnischen Mutter und Tochter. Sabina hat drei weitere Kinder in Polen. Eines ist alleinerziehend und ein anderes, Nela, ist 12 Jahre alt. Auf meine Frage, wie Nela damit zurechtkommt, dass ihre Mutter so weit weg ist, antwortet Sabina, dass sie sich daran gewöhnt hat und nun Sabinas Schwester, bei der sie lebt, als ihre Mutter betrachtet. Sabinas Ehemann hat sie und die Kinder vor Jahren verlassen, sodass sie ein Einkommen braucht. Sie schickt ihrer Schwester Geld, ebenso ihrer Tochter und ihrem Enkelkind.

    Wir schneiden und schälen #Zwiebeln, #Paprika, #Tomaten, #Wurzelgemüse, #Kürbisse, #Weißkohl und #Gurken. Meine Handgelenke fangen an zu schmerzen und die Kohlberge scheinen nie zu enden.

    An diesem ersten Tag endet die #Schicht um 18 Uhr. Sabina bietet mir an, mit mir in ein Geschäft zu gehen, um ein paar Dinge zu besorgen, die ich brauche. Sie wäscht sich die Haare und zieht High Heels an, obwohl wir 3 km auf der Straße laufen müssen, um dorthin zu gelangen. Ich verstehe, dass sie manchmal gut aussehen und sich wie ein Mensch fühlen möchte.

    Unterwegs erklärt sie mir, wie die Verträge organisiert sind. Es ist ganz einfach: Man arbeitet eine bestimmte Anzahl von Stunden, aber es wird eine geringere Anzahl aufgezeichnet. Dadurch erfüllt man die gesetzlichen Anforderungen an die Anzahl der Stunden und den Mindeststundenlohn.

    Der #Vertrag, den ich am dritten Tag unterschreibe, entspricht wahrscheinlich dem deutschen #Arbeitsgesetzbuch. Aber ich erhalte zwei Arbeitsberichtsbögen. Auf dem einen trage ich die tatsächlich geleisteten Stunden ein, auf dem anderen, dem offiziellen Blatt, unterschreibe ich die eingetragenen: maximal 10 Stunden Arbeit pro Tag, sechs Tage die Woche. Ich hatte schon von der doppelten Berichterstattung gehört, aber hier wird sie mir als Selbstverständlichkeit präsentiert. Niemand erklärt, was vor sich geht. Laut offiziellem Protokoll arbeite ich heute vielleicht bis 16 Uhr, und am Sonntag gab es überhaupt keine Arbeit.

    Keine festen #Arbeitszeiten

    Eines der schlimmsten Dinge an diesem Job ist, dass einem niemand sagen kann, wann die Schicht endet. "Bitte verstehen Sie", antwortete eine der Frauen, als ich fragte, ob wir am Sonntagnachmittag frei hätten, "dass es keine Arbeitszeiten gibt, es gibt keinen Montag bis Freitag. Hier sagt man dir einfach, dass du zur Arbeit gehen sollst, und du weißt nie, wann sie endet."

    Mein schmerzender Daumen tut höllisch weh, meine Hände sind völlig taub, mein Handgelenk schmerzt und ich muss nach Hause schreiben, um #Ibuprofen zu bekommen. Die Schmerzen kommen vom so schnellen wie möglichen Schneiden von großem, hartem Gemüse, vom Tragen schwerer Kisten voller #Gemüse und von ständig nassen Händen.

    Die Arbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, man steht auch 14 Stunden am Tag auf den Beinen. Dann gibt es mindestens ein oder zwei Stunden Putzen und Kochen und dann noch mehr Aufräumen vor dem Schlafengehen. Wir teilen uns ein Badezimmer, sodass es morgens und abends voll ist. Meine Arbeitskleidung stinkt schon, wahrscheinlich von den Zwiebeln, aber es gibt nur eine Waschmaschine, sodass ich bis zum Abend warten muss, wenn die Maschine frei ist. Aber ich würde lieber schlafen.
    Es ist seltsam, wie normal diese seltsame Existenz nach einer Weile erscheint. Vielleicht liegt das daran, dass alle am Abend völlig erschöpft sind. Es gibt ein paar junge Leute und ein paar Frauen in ihren Vierzigern, so wie ich, aber die meisten sind in ihren Fünfzigern. Einige sehen älter aus, aber vielleicht sind sie einfach nur kaputt – das ist schwer zu sagen.

    Inspektoren treffen ein

    Es ist Sonntagmorgen und Danka kommt angerannt, um zu sagen, dass die #Arbeitsinspektion zu Besuch kommen wird. Sie erklärt die Routine: Wenn die Inspektoren uns fragen, wie viele Stunden wir pro Tag arbeiten, sollten wir neun oder zehn sagen, und vor allem, dass wir zwei Pausen machen. Danka hat eine neue Tischdecke für unsere Küche gekauft, damit es für die Inspektion schön aussieht. Wir müssen ihr dafür 3 € pro Stück zahlen.

    Danka verlor ihren Job in einer Fabrik in Polen, als sie über 50 war. Eines Tages rief ihr Chef sie zu sich und sagte ihr, dass sie zu alt für den Job sei, also ging sie nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Sie zeigt mir Fotos von ihren Kindern, ihrem Ehemann und ihren Enkelkindern in Polen. Viele schöne Fotos, die sie ihr schicken, auf denen sie nicht zu sehen ist. Sie plant, im #Ruhestand zu ihrer Familie zurückzukehren.

    In der Halle für die #Lebensmittelzubereitung spricht uns der Besitzer des Hofes am Montagmorgen auf Deutsch an. Wir dürfen die Halle nicht verlassen und sollen so arbeiten, als gäbe es keinen Stress. Also arbeiten wir langsam, was sich seltsam anfühlt. Gegen 10 Uhr kommen die Inspektoren, zwei Männer, vorbei. Ich schaue sie an, aber sie sehen uns nicht; sie gehen an uns vorbei, als wären wir nicht da. Um 11:50 Uhr sind wir fertig: Wir haben sechs Stunden ohne #Essen, #Wasser oder Zigaretten gearbeitet. Die meisten von uns sind die ganze Zeit nicht auf die Toilette gegangen, weil wir das auch nicht durften.

    Fast alle hier trinken. Aus Einsamkeit und auch, weil es nichts anderes zu tun gibt. Ich habe lange argumentiert, dass sich die A#rbeitsbedingungen nie wirklich verbessern werden, solange es genug Menschen auf der Welt gibt, die in ein anderes Land gehen und bis zum Umfallen arbeiten.

    Aber die Realität, von Menschen umgeben zu sein, die freiwillig 14 Stunden am Tag arbeiten und für diese Stunden dankbar sind, ist eine andere Sache. "Zumindest verdienen wir mehr", sagen sie. Und dann sehe ich abends diese zerrissenen Gesichter, die leeren Blicke und eine Müdigkeit, die sie zu überwältigen scheint.

    Diese Woche beenden wir keinen Tag vor 20 Uhr. Es herrscht Freude, wenn es endlich vorbei ist, aber gleichzeitig auch Zufriedenheit, dass so viele Stunden investiert wurden. Hier hoffen meine Kollegen, ihre Träume vom Kauf einer #Wohnung, der #Altersvorsorge und der Unterstützung ihrer K#inder zu verwirklichen. Aber manche Leute bleiben für immer, weil die #Arbeit ihr Leben zu Hause zerstört. Die Tage, an denen sie nicht arbeiten, vertrinken sie.

    (...)

    Teil 2/2:

    mastodon.trueten.de/@thomas/11

    #Lohnarbeit #Landarbeit #Landarbeiter #BioHof #Hofladen #CapitalismIsADeathCult

  40. Post-COVID-19 beeinträchtigt stark die #Arbeitsfähigkeit, wobei nur etwa 60,9 % der Betroffenen nach über 12 Wochen wieder arbeitsfähig sind. Häufige Symptome wie #Fatigue schränken die körperliche und psychische #Belastbarkeit ein, was oft zu Anpassungen der #Arbeitsbedingungen führt. Erfolgreiche Rückkehr an den #Arbeitsplatz erfordert unterstützende Maßnahmen wie #Rehabilitationsprogramme und angepasste #Arbeitszeiten.

    #COVID19 #LongCovid #PostCovid #MECFS #POTS

    bmcpublichealth.biomedcentral.

  41. Hey, heute ist Feiertag und Du willst Dir gemütlich ne Pizza liefern lassen. Wusstest Du, dass Essenskuriere und andere Plattform-Beschäftigte immer noch schlechte Arbeitsbedingungen haben? Geregelte #Arbeitszeiten, #Urlaub oder planbares #Einkommen sind oft einfach nicht vorhanden, #Algorithmen bestimmen, wer welche Aufträge bekommt. Wir wollen das ändern. Hilf uns dabei mit Deiner Spende. Und dem Pizza-Liferant*in nachher mit Extra-Trinkgeld :) #1mai #1mai2024 #1mai24

    algorithmwatch.org/de/spenden/

  42. Arbeitszeiten - Die Deutschen arbeiten so viel wie nie

    Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit sei gesunken, sagt Mattis Beckmannshagen vom DIW. Bei den geleisteten Arbeitsstunden gebe es aber einen Rekord.#ARBEITSZEITEN #Fachkraeftemangel #ARBEITSKRAEFTE #Arbeitskräftemangel
    "Bock auf Arbeit" - Die Deutschen arbeiten so viel wie nie

  43. Geregelte #Arbeitszeiten, freier Samstag, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, #Urlaubsanspruch – all das ist nicht selbstverständlich und wurde über die Jahrzehnte von Gewerkschaften erkämpft. Ein wesentlicher Grundstein für diese Kämpfe ist das #Tarifvertragsgesetz von 1949.

  44. Die Arbeitsbedinungen in der #Paketbranche sind oft äußerst prekär. Gerade in der #Weihnachtszeit ist der Job besonders anstrengend.

    Nun haben die Arbeits- und Sozialminister der Bundesländer dringende Verbesserungen gefordert. Dabei geht es u.a. um die Aufzeichnung der #Arbeitszeiten und den #Gesundheitsschutz (Gewichtsbegrenzung Pakete).

    #verdi #Gewerkschaft #DGB #Amazon #Post #DPD #GLS #UPS #Hermes

    zeit.de/arbeit/2023-12/paketbo

  45. Die Arbeitsbedinungen in der #Paketbranche sind oft äußerst prekär. Gerade in der #Weihnachtszeit ist der Job besonders anstrengend.

    Nun haben die Arbeits- und Sozialminister der Bundesländer dringende Verbesserungen gefordert. Dabei geht es u.a. um die Aufzeichnung der #Arbeitszeiten und den #Gesundheitsschutz (Gewichtsbegrenzung Pakete).

    #verdi #Gewerkschaft #DGB #Amazon #Post #DPD #GLS #UPS #Hermes

    zeit.de/arbeit/2023-12/paketbo

  46. Beschäftigte ohne Berufsausbildung sind häufig am Wochenende tätig

    Dies zeigen Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2021, bei der rund 20.000 Erwerbstätige in Deutschland befragt wurden.

    Wie den Daten zu entnehmen ist, ist der Anteil der Teilzeitbeschäftigung, also einer Arbeitszeit zwischen 10 und 34 Stunden pro Woche, in der Basisarbeit mit 45 Prozent sehr hoch.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #BildungsSpiegel #Arbeitszeiten #Wochenendarbeit #Arbeitszeitbefragung #Schichtarbeit