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#kaiserreich — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kaiserreich, aggregated by home.social.

  1. Die #EulenburgAffäre: Kaiser Wilhelms II. queere Freunde
    Helen Whittle
    28. April 2026
    Ein Kaiser, den man "Liebchen" nannte, ein General, der in einem rosa Tutu einen Herzinfarkt erlitt: Der homoerotische Freundeskreis um den Diplomaten Eulenburg erschütterte das Deutsche Reich bis ins Mark.

    dw.com/de/die-eulenburg-affaer #Geschichte #Kaiserreich #queer #LGBTqia

  2. Kaiser Hirohito - Herrscher in Japans dunkelster Epoche

    Hirohito regierte länger als jeder andere Kaiser Japans, über 62 Jahre lang. Er war der letzte "himmlische Herrscher" mit einem quasi-göttlichen Status.#Japan #Hirohito #Asien #KAISER #KAISERREICH
    Kaiser Hirohito regierte Japan 62 Jahre lang - seine Herrschaft wird "erleuchteter Friede"genannt

  3. Michael Hartmann – Eliten in Deutschland

    Die Entscheidungsmacht in #Deutschland bündele sich in den Händen weniger Menschen. Er plädiert dafür, Macht in die gesellschaftliche Breite zu tragen.

    Gut 4.000 Menschen gehören in Deutschland zur #Elite, so der Soziologe #MichaelHartmann. Jene Menschen, die weitreichende Entscheidungen treffen, die gesellschaftliches Zusammenleben nachhaltig prägen. Der Zugang zur Elite habe sich seit dem #Kaiserreich nur wenig verändert.

    www1.wdr.de/radio/wdr5/sendung

    1/2

  4. Eine neue Folge #HiKoPod ist online!

    Diesmal präsentieren wir Euch den Mitschnitt der #Buchvorstellung ‚Wilhelm I. und Augusta. Das erste deutsche Kaiserpaar neu betrachtet‘. Susanne Bauer (@BBAW), Jan Markert und Frederik Frank Sterkenburgh präsentieren ihre Dissertationen und erörtern in der anschließenden Podiumsdiskussion, inwiefern die Hohenzollernmonarchie neu bewertet werden sollte.

    Hört rein – hikopod.podigee.io/41-kaiserpa

    #preußen #geschichte #kaiserreich #hikoberlin #hiko_21 #buchtipp

  5. Gegen die #Unfehlbarkeit des Papstes

    Der Gastwirtsohn Pankratius Dinkel wurde zunächst für das #ErzbistumBamberg zum Priester geweiht.

    1858 fand dann seine #Inthronisation in Augsburg statt. Aufgrund seiner umfangreichen Tätigkeit gilt er als bedeutendster #Bischof des 19. Jahrhunderts.

    Er scheute sich auch nicht, gegen das #Dogma der Päpstlichen Unfehlbarkeit Position zu beziehen.

    Dabei durchlebten Gesellschaften und Kirche in jenen Jahrzehnten turbulente Zeiten:

    ▶️um 1850 #Industrialisierung
    ▶️1866 Sieg Preußens über #Österreich
    ▶️1869-1870 1. Vatikanische #Konzil
    ▶️1871 Gründung des #Kaiserreich|s
    ▶️1871-1878 #Kulturkampf durch Bismarck
    ▶️1870 Italiener erobern den #Kirchenstaat
    ▶️1888 #Dreikaiserjahr

    Pankratius (von) Dinkel führte das Bistum durch diese unruhigen Zeiten bis zu seinem Tod im Jahre 1894. Sein Grab ist im Ostchor des #AugsburgerDom|es.

    Heute ist sein 215. Geburtstag.

  6. Vous êtes agrégatif/ve d'Allemand et vous vous demandez: C'est quoi la politique extérieure du #Kaiserreich ? Voici la journée d'études qu'il vous faut:

    19/20 janvier | Institut historique allemand | en ligne & sur place

    dhi-paris.fr/fr/agenda-detaill

    #agreg #EmpireAllemand @jfinger @cljmarion

  7. Am Internationalen Tag des #Bankwesen​s erinnern wir heute an Bemühungen der Inhaber von #Großbanken des 19. Jahrhunderts, auch mit kulturellem Kapital zu glänzen:

    ▶ Morten Reitmayer, Bankiers als #Bildungsbürger. Sozialprofil und kulturelle Praxis der Großbankiers im #Kaiserreich, #WerkstattGeschichte 14/1996, werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons

    #histodons #Bankers #InternationalDayOfBanks #Sozialgeschichte #SocialHistory #GermanEmpire #19century

  8. Am Internationalen Tag des #Bankwesen​s erinnern wir heute an Bemühungen der Inhaber von #Großbanken des 19. Jahrhunderts, auch mit kulturellem Kapital zu glänzen:

    ▶ Morten Reitmayer, Bankiers als #Bildungsbürger. Sozialprofil und kulturelle Praxis der Großbankiers im #Kaiserreich, #WerkstattGeschichte 14/1996, werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons

    #histodons #Bankers #InternationalDayOfBanks #Sozialgeschichte #SocialHistory #GermanEmpire #19century

  9. Am Internationalen Tag des #Bankwesen​s erinnern wir heute an Bemühungen der Inhaber von #Großbanken des 19. Jahrhunderts, auch mit kulturellem Kapital zu glänzen:

    ▶ Morten Reitmayer, Bankiers als #Bildungsbürger. Sozialprofil und kulturelle Praxis der Großbankiers im #Kaiserreich, #WerkstattGeschichte 14/1996, werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons

    #histodons #Bankers #InternationalDayOfBanks #Sozialgeschichte #SocialHistory #GermanEmpire #19century

  10. Am Internationalen Tag des #Bankwesen​s erinnern wir heute an Bemühungen der Inhaber von #Großbanken des 19. Jahrhunderts, auch mit kulturellem Kapital zu glänzen:

    ▶ Morten Reitmayer, Bankiers als #Bildungsbürger. Sozialprofil und kulturelle Praxis der Großbankiers im #Kaiserreich, #WerkstattGeschichte 14/1996, werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons

    #histodons #Bankers #InternationalDayOfBanks #Sozialgeschichte #SocialHistory #GermanEmpire #19century

  11. Am Internationalen Tag des #Bankwesen​s erinnern wir heute an Bemühungen der Inhaber von #Großbanken des 19. Jahrhunderts, auch mit kulturellem Kapital zu glänzen:

    ▶ Morten Reitmayer, Bankiers als #Bildungsbürger. Sozialprofil und kulturelle Praxis der Großbankiers im #Kaiserreich, #WerkstattGeschichte 14/1996, werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons

    #histodons #Bankers #InternationalDayOfBanks #Sozialgeschichte #SocialHistory #GermanEmpire #19century

  12. Eine neue Folge #HiKoPod ist online!

    Diesmal spricht Jannes Bergmann mit Rita Aldenhoff-Hübinger und Gangolf Hübinger über ihr neues Buch ‚Das #Berlin Max Webers. Erfahrungswelten einer Großstadt‘. Darin spüren sie dem Leben in der deutschen Hauptstadt im #Kaiserreich, ihren groß- und bildungsbürgerlichen Milieus und deren Einfluss auf Webers Entwicklung und Denken nach.

    Hört rein ‒ hikopod.podigee.io/37-max-weber

    #podcast #hikoberlin #maxweber #soziologie #buchtipp

  13. Eine neue Folge #HiKoPod ist online!

    Diesmal spricht Jannes Bergmann mit Rita Aldenhoff-Hübinger und Gangolf Hübinger über ihr neues Buch ‚Das #Berlin Max Webers. Erfahrungswelten einer Großstadt‘. Darin spüren sie dem Leben in der deutschen Hauptstadt im #Kaiserreich, ihren groß- und bildungsbürgerlichen Milieus und deren Einfluss auf Webers Entwicklung und Denken nach.

    Hört rein ‒ hikopod.podigee.io/37-max-weber

    #podcast #hikoberlin #maxweber #soziologie #buchtipp

  14. Eine neue Folge #HiKoPod ist online!

    Diesmal spricht Jannes Bergmann mit Rita Aldenhoff-Hübinger und Gangolf Hübinger über ihr neues Buch ‚Das #Berlin Max Webers. Erfahrungswelten einer Großstadt‘. Darin spüren sie dem Leben in der deutschen Hauptstadt im #Kaiserreich, ihren groß- und bildungsbürgerlichen Milieus und deren Einfluss auf Webers Entwicklung und Denken nach.

    Hört rein ‒ hikopod.podigee.io/37-max-weber

    #podcast #hikoberlin #maxweber #soziologie #buchtipp

  15. #reichsburger glauben dass das deutsche #Kaiserreich noch existiert...

    Die als #friedensaktivisten getarnten #Kreml #Propagandisten glauben das die #UDSSR noch existiert und jetzt #Russland heißt...

    Damit sprechen sie mehreren Staaten (#Ukraine #Moldau #Georgien #Armenien #Aserbaidschan #Kasachstan, #Usbekistan #Kirgisistan #Turkmenistan) das Existenzrecht, mindestens aber die Souveränität ab.

    Nicht zu vergessen die #EUstaaten #Estland #lettland #Litauen...

  16. Am Tag der wohnungslosen Menschen, der heute bundesweit begangen wird, um gegen #Wohnungsnot & für #SozialeGerechtigkeit einzutreten, erinnern wir an die #Geschichte des Umgangs mit #Obdachlosigkeit um 1900:

    ▶ Britta-Marie Schenk, Die Grenzen der Disziplinierung. Devianzvorstellungen und #Pathologisierung​en in der Obdachlosenfürsorge des Deutschen #Kaiserreich​s, #WerkstattGeschichte 78/2018, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #Sozialgeschichte

  17. Auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 präsentierte sich das Deutsche Reich mit einem Nachbau des Schloss Charlottenburg - nebst original kaiserlicher Möbel, die zu diesem Zweck geliehen wurden.

    Die Inszenierung der Gegenstände unterstreicht die Ansprüche des Hauses Hohenzollern auf die Führung Deutschlands und des Deutschen Reiches auf eine Position unter den bedeutenden europäischen Mächten, schreibt Benjamin Sander 👇

    recs.hypotheses.org/15153

    #Hohenzollern #Kaiserreich #Expo

  18. Die Deutsch-Französische Geschichte integral online - mit dabei <Werbung> der Band von Élise Julien und mir: Verfeindung und Verflechung: Deutschland - Frankreich 1870-1918. Bitte hier entlang =>: wisskomm.social/@dhiparis/1148 #WW1 #histodons #Kaiserreich #DritteRepublik #Frankreich #Deutschland #Geschichte #Krieg1870

  19. Wie wurde aus einem lebendigen Affen im kamerunischen Busch eine Neuigkeit im Berliner Naturkundemuseum?

    Der Austausch zwischen kolonialen Sammlern wie Georg Zenker und Zoologen wie Paul Matschie zeigt, wie eng im Deutschen Kaiserreich koloniale Gewalt, Jagd und Wissenschaft verzahnt waren und wie daraus bis heute gültiges Wissen über Biodiversität entstand, erzählt Sybilla Nikolow.

    Unser #Slider: bewilderment.hypotheses.org/11

    #Kaiserreich #Kolonialgeschichte #Provenienz

  20. >Die Mär von sozialem Aufstieg – seit dem #Kaiserreich hat sich nichts verändert.<

    #PolitischeKommunikation
    #Vermögensungleichheit
    #SoziooekonomischeUngleichheit als ein Ausdruck sozialpsychologischer Beharrungskraefte

    #Rechtsruck #Menschenbild

    Das Versagen der #Sozialdemokratie - denn dies haette ihr Thema sein können❗ - wird in der fehlenden sozialen Mobilität genauso sichtbar, wie in der Zunahme an #Wohnungsnot / #Wohnungslosigkeit

    fr.de/wirtschaft/die-maer-von-

  21. Parution du dossier "Le retour du #Kaiserreich (1871-1918). Écrire l’histoire de l’Allemagne impériale au XXIe siècle" dans le n°252 de Histoire, économie & société, issu d'un colloque que @cljmarion a organisé avec Antonin Dubois et Benoit Vaillot à Strasbourg en 2022 avec des articles de @StephanieCD & @camilleriana :

    shs.cairn.info/revue-histoire-

    #Reichstag #militarisme #Lebensreform #Antiimpérialisme

  22. @BerlinerSpurensuche

    Etwas mehr zu Lina Morgenstern und zum prägenden Engagement der Schriftstellerin, Frauenrechts- und Sozialaktivistin für die #Ernährungsfürsorge in #Berlin findet sich in diesem Beitrag aus unserem Heft "Mahlzeit" (S. 8ff.):

    ▶ Keith R. Allen, Von der #Volksküche zum fast food. Essen außer Haus im wilhelminischen Deutschland, #WerkstattGeschichte 31/2002, werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #Kaiserreich #FoodHistory

  23. Heute vor 150 Jahren verfügte ein Zirkularerlass des Auswärtigen Amts, dass ein Ersuchen eines deutschen #Diplomaten um die Erlaubnis, eine Ausländerin heiraten zu dürfen, einem Dienstentlassungsgesuch gleichkam. Die Gründe für die Ablehnung »nationaler Mischehen« & den Umgang mit diesen im AA erläutert:

    ▶ Christoph Lorke, Das Dilemma des Diplomaten? »Nationale Mischehen« im Deutschen #Kaiserreich, #WerkstattGeschichte 76/2018, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #histodons

  24. Viele Gründe gegen die Aufführung der »Feuerzangenbowle«

    Die meisten kennen Heinz Rühmann in »Die #Feuerzangenbowle« als schusselig-sympathische Figur Pfeiffer. Die #Komödie spielt im #Kaiserreich und handelt von einem Erwachsenen, der wieder in die Schule zurückkehrt, und den daraus entstehenden Verwicklungen. Wir kennen die Figur Pfeiffer, weil der Film seit 1969 regelmäßig im Ersten und den dritten Programmen der ARD ausgestrahlt wird, vorzugsweise in der #Weihnachtszeit und um #Silvester. Die #ARD begründet dies auch heute damit, dass es »ein deutscher #Filmklassiker« sei, »der sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut«.

    Weiterlesen im im Beitrag von @[email protected]

    #Antifaschismus #Kultur #Faschismus #Film

  25. @brahms »Gesetzgeber« ist ja meistens schon auf die spezifische Funktion der Gesetzgebung bezogen.

    Der Hintergrund ist vorallem, dass #Legislaturperiode in der #Verfassung des #Kaiserreich⁠s gestanden hat, während es in den Verfassungen von 1919 und 1949 #Wahlperiode heißt. In #Österreich ist es allerdings andersrum; da ist das ältere #Wahlperiode durch #Gesetzgebungsperiode ersetzt worden bzw. bei #Bundespräsident und nicht gesetzgebenden Gremien durch #Funktionsperiode.

  26. #CfP Die Demokratie (ab)schaffen. Praktiken der Partizipation und des Protests (19.–21. Jahrhundert)

    Bewerbungsfrist: 15.12.2024

    Deutsch-französisches Kolloquium
    Wann: 05.11.2025 - 07.11.2025
    Wo: Institut für Zeitgeschichte, München

    Weitere Informationen: hsozkult.de/event/id/event-150

    #IfZ #DFHK #CFAH
    #Postdemokratie #AfD #RN #Pegida #Gelbwesten #Querdenker #FFF #Kaiserreich #Histodons @histodons

  27. Heute vor 145 Jahren erschienen: Heinrich von #Treitschke, Unsere Aussichten; der Aufsatz in den Preußischen Jahrbüchern löste den "#BerlinerAntisemitismusstreit" aus. Wir erinnern daher an dessen kritische Neubetrachtung:
    ▶ Uffa Jensen, Getrennt streiten – getrennt leben? Der doppelte Streit um Heinrich von Treitschkes Antisemitismus unter gebildeten Bürgern (1879-1881), #WerkstattGeschichte 38/2004, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #Antisemitismus #Kaiserreich #histodons

  28. Im Namen des deutschen Volkes : Geschenke deutscher Richter an Putins Armee: Russ. Kriegsdienstverweigerer!

    loma.ml/display/373ebf56-1667-

  29. Der 9. November ist nicht nur der 35. Jahrestag des #Mauerfall und damit das Ende der #DDR.

    Am 9. November 1918 (vor 106 Jahren) fand die #Novemberrevolution statt, die damit das Ende der Monarchie in Deutschland und das Ende des #Kaiserreich|s einläutete. Darauf folgte die #WeimarerRepublik.

    #Berlin

  30. Der 9. November ist nicht nur der 35. Jahrestag des #Mauerfall und damit das Ende der #DDR.

    Am 9. November 1918 (vor 106 Jahren) fand die #Novemberrevolution statt, die damit das Ende der Monarchie in Deutschland und das Ende des #Kaiserreich|s einläutete. Darauf folgte die #WeimarerRepublik.

    #Berlin

  31. Der 9. November ist nicht nur der 35. Jahrestag des #Mauerfall und damit das Ende der #DDR.

    Am 9. November 1918 (vor 106 Jahren) fand die #Novemberrevolution statt, die damit das Ende der Monarchie in Deutschland und das Ende des #Kaiserreich|s einläutete. Darauf folgte die #WeimarerRepublik.

    #Berlin

  32. Der 9. November ist nicht nur der 35. Jahrestag des #Mauerfall und damit das Ende der #DDR.

    Am 9. November 1918 (vor 106 Jahren) fand die #Novemberrevolution statt, die damit das Ende der Monarchie in Deutschland und das Ende des #Kaiserreich|s einläutete. Darauf folgte die #WeimarerRepublik.

    #Berlin

  33. Nazi-Milliardäre – Reich, rechts, mächtig

    #BMW, #MercedesBenz, #Porsche, #Allianz, #Oetker; wie sind diese deutschen #Weltkonzerne groß geworden?

    Die vier reichsten Männer in der BRD waren 1970 Friedrich #Flick, August von #Finck, Herbert #Quandt und Rudolf-August #Oetker. Den entscheidenden Teil ihrer enormen Vermögen konnten sie ab 1933 erwerben, in der Stahl- und #Rüstungsindustrie, bei #Versicherungen und #Banken und in der #Lebensmittelindustrie.

    Der langsame Aufstieg dieser #Familienclans in den zwanziger Jahren, der rasante Weg in die höchsten Machtpositionen im deutschen #Faschismus, das kurze Straucheln nach dem 8. Mai #1945, die spektakuläre Rückkehr an die Spitze seit den fünfziger Jahren und die heutige Debatte um die #Nazi-#Milliardäre sind das Thema des Buches des niederländischen Wirtschaftsjournalisten David De Jong.

    Die #Konzernchefs teilten nach dem Ende des #Kaiserreiches die republikfeindlichen und reaktionären politischen Vorstellungen des deutschnationalen Milieus. Das erleichterte die bewusste Annäherung an #Hitler und die #NSDAP mit sehr grossen Spenden und regelmässigen Treffen ab 1930.

    Für alle sichtbar wurde dieses Zusammengehen durch die Heirat von #Goebbels und Magda Quandt, zuvor Ehefrau Günter Quandts, dem Besitzer der Deutschen Waffen- und #Munitionsfabriken (DWM) und der AFA-Werke (später Varta). Auf dem Buchumschlag der deutschsprachigen Ausgabe von „Braune Erben“ ist ein Foto der faschistischen #Prominentenfamilie: Josef und Magda Goebbels mit dem Quandt-Sohn Harald.

    Nach der von ihnen mit vorangetriebenen Zerstörung der Weimarer #Republik 1933 haben Quandt, Flick, Finck, #Porsche und #Kaselowsky (Oetker) 12 Jahre lang immer schneller an der Aufrüstung und der „Arisierung“ verdient. Alle waren Mitglieder in #Himmlers „Freundeskreis #Reichsführer SS“ und der NSDAP.

    Im Zweiten Weltkrieg kam es zum systematischen Einsatz von #Zwangsarbeiter:innen. Skrupellos haben sie die vielen Verschleppten ausgebeutet, allein bei Quandt mussten 57500 Menschen arbeiten. „Mindestens 403 Menschen starben in Günther Quandts (.) AFA-Werk.“ Eingesperrt in Lager, gefährdet durch Arbeit, Unfälle, Hunger und Krankheit, von Ermordung bedroht, wurden viele Zwangsarbeiter:innen schliesslich auf die #Todesmärsche geschickt. Die 1016 Toten des grausamen Verbrechens in #Gardelegen kamen aus einem der AFA-Werke. Sie wurden lebend in der Feldscheune verbrannt.

    (...) Weiter in der #Rezension von @sebastianschroeder

    trueten.de/archives/13179-Nazi #Antifa #CapitalismIsADeathCult #Faschismus

  34. Nazi-Milliardäre – Reich, rechts, mächtig

    #BMW, #MercedesBenz, #Porsche, #Allianz, #Oetker; wie sind diese deutschen #Weltkonzerne groß geworden?

    Die vier reichsten Männer in der BRD waren 1970 Friedrich #Flick, August von #Finck, Herbert #Quandt und Rudolf-August #Oetker. Den entscheidenden Teil ihrer enormen Vermögen konnten sie ab 1933 erwerben, in der Stahl- und #Rüstungsindustrie, bei #Versicherungen und #Banken und in der #Lebensmittelindustrie.

    Der langsame Aufstieg dieser #Familienclans in den zwanziger Jahren, der rasante Weg in die höchsten Machtpositionen im deutschen #Faschismus, das kurze Straucheln nach dem 8. Mai #1945, die spektakuläre Rückkehr an die Spitze seit den fünfziger Jahren und die heutige Debatte um die #Nazi-#Milliardäre sind das Thema des Buches des niederländischen Wirtschaftsjournalisten David De Jong.

    Die #Konzernchefs teilten nach dem Ende des #Kaiserreiches die republikfeindlichen und reaktionären politischen Vorstellungen des deutschnationalen Milieus. Das erleichterte die bewusste Annäherung an #Hitler und die #NSDAP mit sehr grossen Spenden und regelmässigen Treffen ab 1930.

    Für alle sichtbar wurde dieses Zusammengehen durch die Heirat von #Goebbels und Magda Quandt, zuvor Ehefrau Günter Quandts, dem Besitzer der Deutschen Waffen- und #Munitionsfabriken (DWM) und der AFA-Werke (später Varta). Auf dem Buchumschlag der deutschsprachigen Ausgabe von „Braune Erben“ ist ein Foto der faschistischen #Prominentenfamilie: Josef und Magda Goebbels mit dem Quandt-Sohn Harald.

    Nach der von ihnen mit vorangetriebenen Zerstörung der Weimarer #Republik 1933 haben Quandt, Flick, Finck, #Porsche und #Kaselowsky (Oetker) 12 Jahre lang immer schneller an der Aufrüstung und der „Arisierung“ verdient. Alle waren Mitglieder in #Himmlers „Freundeskreis #Reichsführer SS“ und der NSDAP.

    Im Zweiten Weltkrieg kam es zum systematischen Einsatz von #Zwangsarbeiter:innen. Skrupellos haben sie die vielen Verschleppten ausgebeutet, allein bei Quandt mussten 57500 Menschen arbeiten. „Mindestens 403 Menschen starben in Günther Quandts (.) AFA-Werk.“ Eingesperrt in Lager, gefährdet durch Arbeit, Unfälle, Hunger und Krankheit, von Ermordung bedroht, wurden viele Zwangsarbeiter:innen schliesslich auf die #Todesmärsche geschickt. Die 1016 Toten des grausamen Verbrechens in #Gardelegen kamen aus einem der AFA-Werke. Sie wurden lebend in der Feldscheune verbrannt.

    (...) Weiter in der #Rezension von @sebastianschroeder

    trueten.de/archives/13179-Nazi #Antifa #CapitalismIsADeathCult #Faschismus

  35. Nazi-Milliardäre – Reich, rechts, mächtig

    #BMW, #MercedesBenz, #Porsche, #Allianz, #Oetker; wie sind diese deutschen #Weltkonzerne groß geworden?

    Die vier reichsten Männer in der BRD waren 1970 Friedrich #Flick, August von #Finck, Herbert #Quandt und Rudolf-August #Oetker. Den entscheidenden Teil ihrer enormen Vermögen konnten sie ab 1933 erwerben, in der Stahl- und #Rüstungsindustrie, bei #Versicherungen und #Banken und in der #Lebensmittelindustrie.

    Der langsame Aufstieg dieser #Familienclans in den zwanziger Jahren, der rasante Weg in die höchsten Machtpositionen im deutschen #Faschismus, das kurze Straucheln nach dem 8. Mai #1945, die spektakuläre Rückkehr an die Spitze seit den fünfziger Jahren und die heutige Debatte um die #Nazi-#Milliardäre sind das Thema des Buches des niederländischen Wirtschaftsjournalisten David De Jong.

    Die #Konzernchefs teilten nach dem Ende des #Kaiserreiches die republikfeindlichen und reaktionären politischen Vorstellungen des deutschnationalen Milieus. Das erleichterte die bewusste Annäherung an #Hitler und die #NSDAP mit sehr grossen Spenden und regelmässigen Treffen ab 1930.

    Für alle sichtbar wurde dieses Zusammengehen durch die Heirat von #Goebbels und Magda Quandt, zuvor Ehefrau Günter Quandts, dem Besitzer der Deutschen Waffen- und #Munitionsfabriken (DWM) und der AFA-Werke (später Varta). Auf dem Buchumschlag der deutschsprachigen Ausgabe von „Braune Erben“ ist ein Foto der faschistischen #Prominentenfamilie: Josef und Magda Goebbels mit dem Quandt-Sohn Harald.

    Nach der von ihnen mit vorangetriebenen Zerstörung der Weimarer #Republik 1933 haben Quandt, Flick, Finck, #Porsche und #Kaselowsky (Oetker) 12 Jahre lang immer schneller an der Aufrüstung und der „Arisierung“ verdient. Alle waren Mitglieder in #Himmlers „Freundeskreis #Reichsführer SS“ und der NSDAP.

    Im Zweiten Weltkrieg kam es zum systematischen Einsatz von #Zwangsarbeiter:innen. Skrupellos haben sie die vielen Verschleppten ausgebeutet, allein bei Quandt mussten 57500 Menschen arbeiten. „Mindestens 403 Menschen starben in Günther Quandts (.) AFA-Werk.“ Eingesperrt in Lager, gefährdet durch Arbeit, Unfälle, Hunger und Krankheit, von Ermordung bedroht, wurden viele Zwangsarbeiter:innen schliesslich auf die #Todesmärsche geschickt. Die 1016 Toten des grausamen Verbrechens in #Gardelegen kamen aus einem der AFA-Werke. Sie wurden lebend in der Feldscheune verbrannt.

    (...) Weiter in der #Rezension von @sebastianschroeder

    trueten.de/archives/13179-Nazi #Antifa #CapitalismIsADeathCult #Faschismus

  36. Nazi-Milliardäre – Reich, rechts, mächtig

    #BMW, #MercedesBenz, #Porsche, #Allianz, #Oetker; wie sind diese deutschen #Weltkonzerne groß geworden?

    Die vier reichsten Männer in der BRD waren 1970 Friedrich #Flick, August von #Finck, Herbert #Quandt und Rudolf-August #Oetker. Den entscheidenden Teil ihrer enormen Vermögen konnten sie ab 1933 erwerben, in der Stahl- und #Rüstungsindustrie, bei #Versicherungen und #Banken und in der #Lebensmittelindustrie.

    Der langsame Aufstieg dieser #Familienclans in den zwanziger Jahren, der rasante Weg in die höchsten Machtpositionen im deutschen #Faschismus, das kurze Straucheln nach dem 8. Mai #1945, die spektakuläre Rückkehr an die Spitze seit den fünfziger Jahren und die heutige Debatte um die #Nazi-#Milliardäre sind das Thema des Buches des niederländischen Wirtschaftsjournalisten David De Jong.

    Die #Konzernchefs teilten nach dem Ende des #Kaiserreiches die republikfeindlichen und reaktionären politischen Vorstellungen des deutschnationalen Milieus. Das erleichterte die bewusste Annäherung an #Hitler und die #NSDAP mit sehr grossen Spenden und regelmässigen Treffen ab 1930.

    Für alle sichtbar wurde dieses Zusammengehen durch die Heirat von #Goebbels und Magda Quandt, zuvor Ehefrau Günter Quandts, dem Besitzer der Deutschen Waffen- und #Munitionsfabriken (DWM) und der AFA-Werke (später Varta). Auf dem Buchumschlag der deutschsprachigen Ausgabe von „Braune Erben“ ist ein Foto der faschistischen #Prominentenfamilie: Josef und Magda Goebbels mit dem Quandt-Sohn Harald.

    Nach der von ihnen mit vorangetriebenen Zerstörung der Weimarer #Republik 1933 haben Quandt, Flick, Finck, #Porsche und #Kaselowsky (Oetker) 12 Jahre lang immer schneller an der Aufrüstung und der „Arisierung“ verdient. Alle waren Mitglieder in #Himmlers „Freundeskreis #Reichsführer SS“ und der NSDAP.

    Im Zweiten Weltkrieg kam es zum systematischen Einsatz von #Zwangsarbeiter:innen. Skrupellos haben sie die vielen Verschleppten ausgebeutet, allein bei Quandt mussten 57500 Menschen arbeiten. „Mindestens 403 Menschen starben in Günther Quandts (.) AFA-Werk.“ Eingesperrt in Lager, gefährdet durch Arbeit, Unfälle, Hunger und Krankheit, von Ermordung bedroht, wurden viele Zwangsarbeiter:innen schliesslich auf die #Todesmärsche geschickt. Die 1016 Toten des grausamen Verbrechens in #Gardelegen kamen aus einem der AFA-Werke. Sie wurden lebend in der Feldscheune verbrannt.

    (...) Weiter in der #Rezension von @sebastianschroeder

    trueten.de/archives/13179-Nazi #Antifa #CapitalismIsADeathCult #Faschismus

  37. Nazi-Milliardäre – Reich, rechts, mächtig

    #BMW, #MercedesBenz, #Porsche, #Allianz, #Oetker; wie sind diese deutschen #Weltkonzerne groß geworden?

    Die vier reichsten Männer in der BRD waren 1970 Friedrich #Flick, August von #Finck, Herbert #Quandt und Rudolf-August #Oetker. Den entscheidenden Teil ihrer enormen Vermögen konnten sie ab 1933 erwerben, in der Stahl- und #Rüstungsindustrie, bei #Versicherungen und #Banken und in der #Lebensmittelindustrie.

    Der langsame Aufstieg dieser #Familienclans in den zwanziger Jahren, der rasante Weg in die höchsten Machtpositionen im deutschen #Faschismus, das kurze Straucheln nach dem 8. Mai #1945, die spektakuläre Rückkehr an die Spitze seit den fünfziger Jahren und die heutige Debatte um die #Nazi-#Milliardäre sind das Thema des Buches des niederländischen Wirtschaftsjournalisten David De Jong.

    Die #Konzernchefs teilten nach dem Ende des #Kaiserreiches die republikfeindlichen und reaktionären politischen Vorstellungen des deutschnationalen Milieus. Das erleichterte die bewusste Annäherung an #Hitler und die #NSDAP mit sehr grossen Spenden und regelmässigen Treffen ab 1930.

    Für alle sichtbar wurde dieses Zusammengehen durch die Heirat von #Goebbels und Magda Quandt, zuvor Ehefrau Günter Quandts, dem Besitzer der Deutschen Waffen- und #Munitionsfabriken (DWM) und der AFA-Werke (später Varta). Auf dem Buchumschlag der deutschsprachigen Ausgabe von „Braune Erben“ ist ein Foto der faschistischen #Prominentenfamilie: Josef und Magda Goebbels mit dem Quandt-Sohn Harald.

    Nach der von ihnen mit vorangetriebenen Zerstörung der Weimarer #Republik 1933 haben Quandt, Flick, Finck, #Porsche und #Kaselowsky (Oetker) 12 Jahre lang immer schneller an der Aufrüstung und der „Arisierung“ verdient. Alle waren Mitglieder in #Himmlers „Freundeskreis #Reichsführer SS“ und der NSDAP.

    Im Zweiten Weltkrieg kam es zum systematischen Einsatz von #Zwangsarbeiter:innen. Skrupellos haben sie die vielen Verschleppten ausgebeutet, allein bei Quandt mussten 57500 Menschen arbeiten. „Mindestens 403 Menschen starben in Günther Quandts (.) AFA-Werk.“ Eingesperrt in Lager, gefährdet durch Arbeit, Unfälle, Hunger und Krankheit, von Ermordung bedroht, wurden viele Zwangsarbeiter:innen schliesslich auf die #Todesmärsche geschickt. Die 1016 Toten des grausamen Verbrechens in #Gardelegen kamen aus einem der AFA-Werke. Sie wurden lebend in der Feldscheune verbrannt.

    (...) Weiter in der #Rezension von @sebastianschroeder

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  38. #Rezension von @sebastianschroeder: Der gleiche alte Mist: Eckart Conze über die Schatten des Kaiserreichs

    Der 18. Januar 1871, der Tag der Gründung des deutschen #Nationalstaates im Spiegelsaal von #Versailles, jährt sich zum einhundertundfünzigsten Mal. Einflussreiche Kräfte von rechts deuten die Geschichte des autoritären Kaiserreiches positiv, um ihrer heutigen und zukünftigen deutschnationalen Politik eine Legitimation zu verschaffen.

    Gegen den verharmlosenden Erinnerungskult an das #Kaiserreich und seine nationalistischen Traditionen setzt der Historiker Eckart Conze sein neues Buch "Schatten des Kaiserreiches – Die Reichsgründung von 1871 und ihr schwieriges Erbe".

    Er fragt „Begann 1871, was zwischen 1933 und 1945 so katastrophal endete? War im Kaiserreich das „Dritte Reich“ bereits angelegt?“ und kann zeigen, dass sowohl die Entstehung des Nationalstaates, seine Konstruktion und die vor allem die reaktionären gesellschaftlichen Strukturen in den Ersten #Weltkrieg geführt, die Weimarer Republik zerstört und den deutschen #Faschismus ermöglicht haben.

    Zu Beginn beschreibt Conze den Weg zum #Nationalstaat. Die Befreiung von der französischen Besatzung 1813 gehört zur Vorgeschichte der „Reichsgründung“ ebenso wie die „Rheinliedbewegung“ 1840 und die bürgerliche #Revolution 1848. Seit der Niederlage der 48er Revolution lenkt #Bismarck die Entstehung des Nationalstaates unter der Vorherrschaft von #Preußen. Es ist eine der nachdrücklichsten Feststellungen Conzes, dass Bismarck erst mit der Unterstützung der Liberalen seine „Revolution von oben“ und seine Kriege durchsetzen konnte.

    Jetzt folgt der entscheidende Teil des Buches, denn Conze benennt offen, was den 1871 im Krieg gegründeten „autoritären Nationalstaat“ strukturell kennzeichnet.

    Dieses Kaiserreich war keine #Demokratie, denn das #Wahlrecht (nur für Männer) war in Preußen, für 60 Prozent der Wähler, eingeschränkt. Es gab auch keine festgeschriebenen #Grundrechte wie in der #Verfassung von 1848. Entscheidend war, dass das #Parlament keine #Regierung bilden konnte und auch den Reichskanzler nicht abwählen konnte. Die Stellung von Kaiser und Reichskanzler war institutionell unangreifbar und von Preußen dominiert.

    Zu diesen Grenzen der Demokratisierung kommt der ausschließende Nationalismus: „Den äußeren Feinden der Nation, allem voran dem „#Erbfeind#Frankreich, entsprachen als „Reichsfeinde“ im Innern alle Kräfte, die sich im autoritären, kleindeutsch-preußischen und protestantischen Nationalstaat nicht wiederfanden, die ihn ablehnten, weil er im Gegensatz zu ihren politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen stand. Das galt für #Katholiken, es galt für die #Arbeiterbewegung und für nationale Minderheiten wie #Polen, #Dänen oder frankophone #Elsässer, für die Anhänger der Welfen (…) und sehr bald auch schon für die deutschen #Juden. Sie alle verband die Stigmatisierung als Reichsfeinde, als „undeutsch“, der Vorwurf, durch nationale Unzuverlässigkeit die Einheit der Nation zu unterminieren und sie dadurch zu schwächen.“

    Die Bedeutung des #Antisemitismus in Gesellschaft und Politik hebt Conze hervor, und er weist auf die immer weiter wachsende Rolle der Verbände im Kaiserreich hin. Sie haben den politischen Diskurs nachhaltig nach rechts gedrückt, und auch die Lebenswelt von Millionen Deutschen über mehrere Jahrzehnte bestimmt.

    #Autoritarismus und #Nationalismus gingen einher mit #Imperialismus. Schon Mitte der 1880er Jahre annektierte das Kaiserreich den Großteil seiner #Kolonien. Deutschland unterwirft die besetzten Gebiete einer drei Jahrzehnte andauernden Ausbeutung und Unterdrückung bis hin zum #Völkermord. Die massive #Aufrüstung und immer aggressivere Provokationen führen schließlich zur vom Kaiser und den Militärs gewünschten Eskalation. Am Ende steht der Erste Weltkrieg.

    Anschließend zeigt Conze, wie Christopher Clarks „Die Schlafwandler“ im Sinne der neurechten Historiker*innen den Diskurs bestimmt und ordnet die aggressiven Entschädigungsforderungen der #Hohenzollern kritisch ein.

    Eckart Conze hat das wichtigste Buch zum 18. Januar 1871 vorgelegt, seine „geschichtspolitische Intervention“ zielt auf die Gegenwart, und er warnt für die Zukunft vor den neuen Deutschnationalen: „Nation ist in dieser Sichtweise kein demokratisches und kein freiheitliches Konzept individueller Zugehörigkeit und Teilhabe, sondern beruht auf der Unterscheidung von Gemeinschaft und Gemeinschaftsfremden.“ Er macht deutlich: Wer das Kaiserreich idealisiert, wendet sich gegen die Fundamente der Republik.

    Conze ist allerdings naiv bei der Beurteilung der Kräfte, die die Restauration beharrlich vorantreiben. Es gibt eben nicht erst seit der Gründung der #AfD – als Partei der Deutschnationalen – reaktionäre Vorstöße. Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses mit dem Humboldt-Forum wird seit 2000 geplant, der Wiederaufbau der #Garnisonskirche seit 2004. 1999 führte Deutschland Krieg gegen Rest-#Jugoslawien, und es vergeht keine Woche ohne #Naziskandale in #Bundeswehr, #Polizei und #Geheimdiensten. Darauf gibt das Buch keine Antwort.

    EUR 22,00
    ISBN: 978-3-423-28256-7
    2. Auflage
    288 Seiten

    trueten.de/archives/13086-Der-

  39. #Rezension von @sebastianschroeder: Der gleiche alte Mist: Eckart Conze über die Schatten des Kaiserreichs

    Der 18. Januar 1871, der Tag der Gründung des deutschen #Nationalstaates im Spiegelsaal von #Versailles, jährt sich zum einhundertundfünzigsten Mal. Einflussreiche Kräfte von rechts deuten die Geschichte des autoritären Kaiserreiches positiv, um ihrer heutigen und zukünftigen deutschnationalen Politik eine Legitimation zu verschaffen.

    Gegen den verharmlosenden Erinnerungskult an das #Kaiserreich und seine nationalistischen Traditionen setzt der Historiker Eckart Conze sein neues Buch "Schatten des Kaiserreiches – Die Reichsgründung von 1871 und ihr schwieriges Erbe".

    Er fragt „Begann 1871, was zwischen 1933 und 1945 so katastrophal endete? War im Kaiserreich das „Dritte Reich“ bereits angelegt?“ und kann zeigen, dass sowohl die Entstehung des Nationalstaates, seine Konstruktion und die vor allem die reaktionären gesellschaftlichen Strukturen in den Ersten #Weltkrieg geführt, die Weimarer Republik zerstört und den deutschen #Faschismus ermöglicht haben.

    Zu Beginn beschreibt Conze den Weg zum #Nationalstaat. Die Befreiung von der französischen Besatzung 1813 gehört zur Vorgeschichte der „Reichsgründung“ ebenso wie die „Rheinliedbewegung“ 1840 und die bürgerliche #Revolution 1848. Seit der Niederlage der 48er Revolution lenkt #Bismarck die Entstehung des Nationalstaates unter der Vorherrschaft von #Preußen. Es ist eine der nachdrücklichsten Feststellungen Conzes, dass Bismarck erst mit der Unterstützung der Liberalen seine „Revolution von oben“ und seine Kriege durchsetzen konnte.

    Jetzt folgt der entscheidende Teil des Buches, denn Conze benennt offen, was den 1871 im Krieg gegründeten „autoritären Nationalstaat“ strukturell kennzeichnet.

    Dieses Kaiserreich war keine #Demokratie, denn das #Wahlrecht (nur für Männer) war in Preußen, für 60 Prozent der Wähler, eingeschränkt. Es gab auch keine festgeschriebenen #Grundrechte wie in der #Verfassung von 1848. Entscheidend war, dass das #Parlament keine #Regierung bilden konnte und auch den Reichskanzler nicht abwählen konnte. Die Stellung von Kaiser und Reichskanzler war institutionell unangreifbar und von Preußen dominiert.

    Zu diesen Grenzen der Demokratisierung kommt der ausschließende Nationalismus: „Den äußeren Feinden der Nation, allem voran dem „#Erbfeind#Frankreich, entsprachen als „Reichsfeinde“ im Innern alle Kräfte, die sich im autoritären, kleindeutsch-preußischen und protestantischen Nationalstaat nicht wiederfanden, die ihn ablehnten, weil er im Gegensatz zu ihren politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen stand. Das galt für #Katholiken, es galt für die #Arbeiterbewegung und für nationale Minderheiten wie #Polen, #Dänen oder frankophone #Elsässer, für die Anhänger der Welfen (…) und sehr bald auch schon für die deutschen #Juden. Sie alle verband die Stigmatisierung als Reichsfeinde, als „undeutsch“, der Vorwurf, durch nationale Unzuverlässigkeit die Einheit der Nation zu unterminieren und sie dadurch zu schwächen.“

    Die Bedeutung des #Antisemitismus in Gesellschaft und Politik hebt Conze hervor, und er weist auf die immer weiter wachsende Rolle der Verbände im Kaiserreich hin. Sie haben den politischen Diskurs nachhaltig nach rechts gedrückt, und auch die Lebenswelt von Millionen Deutschen über mehrere Jahrzehnte bestimmt.

    #Autoritarismus und #Nationalismus gingen einher mit #Imperialismus. Schon Mitte der 1880er Jahre annektierte das Kaiserreich den Großteil seiner #Kolonien. Deutschland unterwirft die besetzten Gebiete einer drei Jahrzehnte andauernden Ausbeutung und Unterdrückung bis hin zum #Völkermord. Die massive #Aufrüstung und immer aggressivere Provokationen führen schließlich zur vom Kaiser und den Militärs gewünschten Eskalation. Am Ende steht der Erste Weltkrieg.

    Anschließend zeigt Conze, wie Christopher Clarks „Die Schlafwandler“ im Sinne der neurechten Historiker*innen den Diskurs bestimmt und ordnet die aggressiven Entschädigungsforderungen der #Hohenzollern kritisch ein.

    Eckart Conze hat das wichtigste Buch zum 18. Januar 1871 vorgelegt, seine „geschichtspolitische Intervention“ zielt auf die Gegenwart, und er warnt für die Zukunft vor den neuen Deutschnationalen: „Nation ist in dieser Sichtweise kein demokratisches und kein freiheitliches Konzept individueller Zugehörigkeit und Teilhabe, sondern beruht auf der Unterscheidung von Gemeinschaft und Gemeinschaftsfremden.“ Er macht deutlich: Wer das Kaiserreich idealisiert, wendet sich gegen die Fundamente der Republik.

    Conze ist allerdings naiv bei der Beurteilung der Kräfte, die die Restauration beharrlich vorantreiben. Es gibt eben nicht erst seit der Gründung der #AfD – als Partei der Deutschnationalen – reaktionäre Vorstöße. Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses mit dem Humboldt-Forum wird seit 2000 geplant, der Wiederaufbau der #Garnisonskirche seit 2004. 1999 führte Deutschland Krieg gegen Rest-#Jugoslawien, und es vergeht keine Woche ohne #Naziskandale in #Bundeswehr, #Polizei und #Geheimdiensten. Darauf gibt das Buch keine Antwort.

    EUR 22,00
    ISBN: 978-3-423-28256-7
    2. Auflage
    288 Seiten

    trueten.de/archives/13086-Der-