Anfang Mai 1917 wurden im Winterberg-Tunnel 100 bis 150 Soldaten des 111. Reserveinfanterieregiments verschüttet. Viele von Ihnen starben einen schrecklichen Erstickungstod, verdursteten oder töten sich in ihrer Verzweiflung schließlich selbst.
👉 Die Wanderausstellung "Der Tod im Winterbergtunnel. Eine Tragödie im Ersten Weltkrieg" bietet eine eindrückliche Darstellung der Kampfhandlungen rund um den Winterberg-Tunnel, zeigt das Schicksal der verschütteten Soldaten und macht die Aufarbeitung der Tragödie sowie die archäologische Wiederentdeckung des Tunnels anschaulich.
💡 Die Ausstellung wird am 19. Oktober um 18 Uhr im Staatsarchiv Sigmaringen eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Um eine Anmeldung per Mail wird gebeten: [email protected].
📅 Die Ausstellung ist danach von 21. Oktober bis zum 18. Dezember 2026, immer mittwochs bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.
👉 Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/ausstellungen/79721
👉 Die gesamte Ausstellung ist mit pädagogischen Begleitmaterial auch auf der landeskundlichen Internetplattform LEO-BW zu finden. Sie wird dort ergänzt durch eine wissenschaftliche Darstellung der damaligen Ereignisse sowie eine Datenbank mit 320 Biogrammen von beteiligten Soldaten: https://www.leo-bw.de/en/web/guest/themen/landesgeschichte/der-erste-weltkrieg/winterberg-tunnel/
📷 Abbildung 1: Mitglieder des Regimentsstabs von RIR 111. LABW, Foto aus RG, GLAK Cr 651, S. 321.
📷 Abbildung 2: Stahlschutzhelm, Modell 1916, aus dem Inneren des Winterberg-Tunnels. Foto: Elias Siebert
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