home.social

#litauen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #litauen, aggregated by home.social.

  1. Im Juli bleiben wir mit unserer #Recherchetipp-Reihe im #Baltikum und werfen einen Blick auf digitale Angebote der Litauischen Nationalbibliothek und der litauischen Staatsarchive, die im #OpenAccess verfügbar sind.

    Ausführliche Beschreibungen der vorgestellten Projekte finden Sie auf #osmikon: 🔎 osmikon.de/news-sl/rechercheti

    Fehlt aus Ihrer Sicht eine einschlägige Datenbank oder ein #DigitalHumanities-Projekt zu oder aus #Litauen? Dann freuen wir uns über Ihre Hinweise!

  2. 🗺️ Freiheitsbewegungen in Mittel-, Ost- und Nordosteuropa im 20. Jahrhundert – interaktiv erzählt.
    Die #Storymap "Auf dem Weg zur Freiheit" des Herder-Instituts in Marburg zeigt zentrale Entwicklungen der Wendezeit in #Polen, #Tschechoslowakei, #Estland, #Lettland, #Litauen, #Belarus und der #Ukraine 👉buff.ly/vuij2w2
    #DH #DigitalHumanities

  3. Die schönsten Attentate des letzten Jahrhunderts Nr. 8: Generalfeldmarschall von Eichhorn

    Eichhorn nahm an den Kriegen 1866 und 1870/71 teil und kam nach dem Besuch der Kriegsakademie 1883 in den #Generalstab. Seit 1904 Kommandierender #General des XVIII. Armeekorps in #Frankfurt/Main, 1905 General der #Infanterie, trat E. 1912 an die Spitze der 7. Armeeinspektion in #Saarbrücken und wurde 1913 zum Generalobersten befördert. Für den #Mobilmachungsfall als #Oberbefehlshaber der 5. Armee in #Metz vorgesehen, war E. bei Kriegsausbruch 1914 infolge eines schweren Reitunfalls nicht felddienstfähig. Erst nach seiner Genesung übernahm er am 26.1.1915 den Oberbefehl über die in #Ostpreußen neugebildete 10. Armee, die in der Winterschlacht in den #Masuren (Februar 1915) den entscheidenden Umfassungsflügel bildete. E., für die Einnahme von #Kowno im August 1915 mit dem „Pour le Mérite“ ausgezeichnet, führte die Offensive im Oktober 1915 über #Wilna bis an die Front beiderseits des #Narotsch-Sees, wo seine Armee 1916 schwere Abwehrkämpfe zu bestehen hatte. Bei der Neugliederung der Befehlsverhältnisse im Osten im August 1916 wurde die Heeresgruppe #Eichhorn gebildet, welcher die deutschen Armeen in #Litauen und #Kurland unterstanden. 1917 eroberte E. mit seiner Heeresgruppe #Riga und die baltischen Inseln; Anfang 1918 besetzte er #Livland und #Estland. Am 18.12.1917 zum #Generalfeldmarschall befördert, trat er am 4.3.1918 an die Spitze der Heeresgruppe Eichhorn in #Kiew, wo ihm die militärische Sicherung des im Winter 1918 gewonnenen Machtbereichs der #Mittelmächte in der Ukraine, in Südrußland und auf der #Krim übertragen war. Hier in Kiew erlag E. dem #Bombenanschlag zusammen mit seinem Adjutanten Hauptmann Walter von Dreßler einem #Bombenattentat [des linken Sozialrevolutionärs Boris #Donskoi] eines russischen #Sozialrevolutionärs, der ebenso wie die Ermordung des Botschafters Graf #Mirbach 1918 mit der Absicht unternommen worden war, den Bruch der Beziehungen der bolschewistischen Machthaber mit der deutschen Regierung zu provozieren."

    Quelle: Gackenholz, Hermann, "Eichhorn, Hermann von" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 377 [Online-Version]

    trueten.de/archives/13229-Die- #Antimilitarismus #Attentat

  4. Die schönsten Attentate des letzten Jahrhunderts Nr. 8: Generalfeldmarschall von Eichhorn

    Eichhorn nahm an den Kriegen 1866 und 1870/71 teil und kam nach dem Besuch der Kriegsakademie 1883 in den #Generalstab. Seit 1904 Kommandierender #General des XVIII. Armeekorps in #Frankfurt/Main, 1905 General der #Infanterie, trat E. 1912 an die Spitze der 7. Armeeinspektion in #Saarbrücken und wurde 1913 zum Generalobersten befördert. Für den #Mobilmachungsfall als #Oberbefehlshaber der 5. Armee in #Metz vorgesehen, war E. bei Kriegsausbruch 1914 infolge eines schweren Reitunfalls nicht felddienstfähig. Erst nach seiner Genesung übernahm er am 26.1.1915 den Oberbefehl über die in #Ostpreußen neugebildete 10. Armee, die in der Winterschlacht in den #Masuren (Februar 1915) den entscheidenden Umfassungsflügel bildete. E., für die Einnahme von #Kowno im August 1915 mit dem „Pour le Mérite“ ausgezeichnet, führte die Offensive im Oktober 1915 über #Wilna bis an die Front beiderseits des #Narotsch-Sees, wo seine Armee 1916 schwere Abwehrkämpfe zu bestehen hatte. Bei der Neugliederung der Befehlsverhältnisse im Osten im August 1916 wurde die Heeresgruppe #Eichhorn gebildet, welcher die deutschen Armeen in #Litauen und #Kurland unterstanden. 1917 eroberte E. mit seiner Heeresgruppe #Riga und die baltischen Inseln; Anfang 1918 besetzte er #Livland und #Estland. Am 18.12.1917 zum #Generalfeldmarschall befördert, trat er am 4.3.1918 an die Spitze der Heeresgruppe Eichhorn in #Kiew, wo ihm die militärische Sicherung des im Winter 1918 gewonnenen Machtbereichs der #Mittelmächte in der Ukraine, in Südrußland und auf der #Krim übertragen war. Hier in Kiew erlag E. dem #Bombenanschlag zusammen mit seinem Adjutanten Hauptmann Walter von Dreßler einem #Bombenattentat [des linken Sozialrevolutionärs Boris #Donskoi] eines russischen #Sozialrevolutionärs, der ebenso wie die Ermordung des Botschafters Graf #Mirbach 1918 mit der Absicht unternommen worden war, den Bruch der Beziehungen der bolschewistischen Machthaber mit der deutschen Regierung zu provozieren."

    Quelle: Gackenholz, Hermann, "Eichhorn, Hermann von" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 377 [Online-Version]

    trueten.de/archives/13229-Die- #Antimilitarismus #Attentat

  5. Die schönsten Attentate des letzten Jahrhunderts Nr. 8: Generalfeldmarschall von Eichhorn

    Eichhorn nahm an den Kriegen 1866 und 1870/71 teil und kam nach dem Besuch der Kriegsakademie 1883 in den #Generalstab. Seit 1904 Kommandierender #General des XVIII. Armeekorps in #Frankfurt/Main, 1905 General der #Infanterie, trat E. 1912 an die Spitze der 7. Armeeinspektion in #Saarbrücken und wurde 1913 zum Generalobersten befördert. Für den #Mobilmachungsfall als #Oberbefehlshaber der 5. Armee in #Metz vorgesehen, war E. bei Kriegsausbruch 1914 infolge eines schweren Reitunfalls nicht felddienstfähig. Erst nach seiner Genesung übernahm er am 26.1.1915 den Oberbefehl über die in #Ostpreußen neugebildete 10. Armee, die in der Winterschlacht in den #Masuren (Februar 1915) den entscheidenden Umfassungsflügel bildete. E., für die Einnahme von #Kowno im August 1915 mit dem „Pour le Mérite“ ausgezeichnet, führte die Offensive im Oktober 1915 über #Wilna bis an die Front beiderseits des #Narotsch-Sees, wo seine Armee 1916 schwere Abwehrkämpfe zu bestehen hatte. Bei der Neugliederung der Befehlsverhältnisse im Osten im August 1916 wurde die Heeresgruppe #Eichhorn gebildet, welcher die deutschen Armeen in #Litauen und #Kurland unterstanden. 1917 eroberte E. mit seiner Heeresgruppe #Riga und die baltischen Inseln; Anfang 1918 besetzte er #Livland und #Estland. Am 18.12.1917 zum #Generalfeldmarschall befördert, trat er am 4.3.1918 an die Spitze der Heeresgruppe Eichhorn in #Kiew, wo ihm die militärische Sicherung des im Winter 1918 gewonnenen Machtbereichs der #Mittelmächte in der Ukraine, in Südrußland und auf der #Krim übertragen war. Hier in Kiew erlag E. dem #Bombenanschlag zusammen mit seinem Adjutanten Hauptmann Walter von Dreßler einem #Bombenattentat [des linken Sozialrevolutionärs Boris #Donskoi] eines russischen #Sozialrevolutionärs, der ebenso wie die Ermordung des Botschafters Graf #Mirbach 1918 mit der Absicht unternommen worden war, den Bruch der Beziehungen der bolschewistischen Machthaber mit der deutschen Regierung zu provozieren."

    Quelle: Gackenholz, Hermann, "Eichhorn, Hermann von" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 377 [Online-Version]

    trueten.de/archives/13229-Die- #Antimilitarismus #Attentat