home.social

#komodie — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #komodie, aggregated by home.social.

  1. Stefan Sarazin, Peter Keller – „Nicht ganz koscher – No Name Restaurant“ (2022)

    Vielleicht beginnt Verständigung manchmal nicht mit einem Dialog, sondern mit einem Irrtum. So jedenfalls verheddern sich Ben und Adel, ein ultraorthodoxer Jude aus Brooklyn und ein palästinensischer Beduine, mitten in der Negev-Wüste ineinander – an einem Ort, an dem es weder GPS noch ein Drehbuch für den Frieden gibt. Der eine will nach Alexandria, der andere nur weg, doch das Kino will, dass sie zusammenbleiben. Und manchmal gewinnt eben das Kino… (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  3. Lena Urzendowsky – „Franky Five Star“ (2023)

    Jetzt mal ehrlich: Wissen Sie eigentlich so genau, wer da alles in Ihrem Oberstübchen wohnt? Und, wollen Sie das wirklich wissen? Dann hilft Ihnen vermutlich nur eine Therapie. Bei mir ist da manchmal gleich gar keine:r zu Hause, wie es scheint. Besonders dann kommen mir meine besten Gedanken beim Fernsehen, doch hätte ich mir so einen Film wohl nie ausdenken können. Ein Geschenk von Birgit Möller. (ZDF, Wh)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  4. Lars Montag – „Werkstatthelden mit Herz“ (2020)

    Es gibt nur wenige deutsche Komödien, die ihre Figuren mit Respekt behandeln. So selten sie sind, so wertvoll sind sie. Wenn Armin Rohde mitspielen darf, dann ist es fast schon eine Garantie dafür, dass es menschlich und authentisch zugeht. Seine Figuren enden niemals als Clowns, sondern sind echte Menschen… (ARD/One, WH)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  5. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  6. Shane Black – „The Nice Guys“ (2016)

    Auf den ersten Blick ist das hier eine reine Männerfantasie. Und eine Hommage an den alten Film Noir. Shane Black nimmt den klassischen Buddy-Thriller, wirft ihn in das smoggelbe Los Angeles des Jahres 1977, tränkt alles in Neon, Pornokultur und institutionelle Korruption, und baut daraus eine grell funkelnde Krimikomödie, die erstaunlich viel über Männlichkeit, Macht und die politische Verwertbarkeit weiblicher Körper erzählt. Mit Russell Crowe, Ryan Gosling und Kim Basinger. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  7. Bong Joon-ho – „Parasite“ (2019)

    „Wenn man keinen Plan hat, dann kann auch nichts schiefgehen. Das heißt, du hast keine Vorstellung davon wie es sein müsste, also macht es nichts, wenn es anders wird. Auch wenn du jemanden umbringst oder dein Land verrätst. Am Ende ist das scheißegal.“ (Park Dong-ik) (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  8. Bong Joon-ho – „Parasite“ (2019)

    „Wenn man keinen Plan hat, dann kann auch nichts schiefgehen. Das heißt, du hast keine Vorstellung davon wie es sein müsste, also macht es nichts, wenn es anders wird. Auch wenn du jemanden umbringst oder dein Land verrätst. Am Ende ist das scheißegal.“ (Park Dong-ik) (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  9. Helmut Dietl – „Rossini – Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1997)

    Der Tod von Mario Adorf legt sich heute natürlich wie ein Filter über diesen Film. Plötzlich wirkt alles endgültiger, musealer – und gleichzeitig elektrischer. Denn Helmut Dietls Kinohit war zu seiner Zeit alles andere als ein leiser Abschied, sondern eine laute, lärmende, eitle, funkelnde Satire auf eine Branche, die sich selbst am liebsten im Spiegel sieht. Und das mit einem unglaublichen Ensemble, das zu seiner Zeit wahrscheinlich auf der absoluten Höhe seiner kollektiven Kunst gewesen ist. Unvergesslich! (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  10. John Hughes – „Ein Ticket für Zwei“ (1987)

    „Planes, Trains & Automobiles“ – Das ist Klassikeralarm im ZDF! Leider wiedermal, wie so häufig, in der völlig falschen Jahreszeit. Und das ärgert mich. Weil es hier um Thanksgiving geht. Dem amerikanischen Fest der Familie. Und dem Fest der echten Zumutungen, vor allem der überfüllten Flughäfen. Keine subtile Warnung hier, nur das volle Leben. Mit Steve Martin und John Candy. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  11. Rian Johnson – „Knives Out“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert eigentlich nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  12. Anlässlich des 50. Todestages von Pier Paolo Pasolini zeigen wir einen seiner Filme zusammen mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Dresden e. V.
    *****************************************
    – Wann: Samstag, 9. November, 19 Uhr
    – Wo: ⁨⁨⁨⁨⁨⁨Filmgalerie Phase IV, ⁨#DresdenNeustadt
    – Fassung: italienische Originalfassung mit dt. Untertiteln
    – Eintritt: frei
    *****************************************
    Ein Vater wandert mit seinem Sohn unbekümmert durch #Italien. Ein sprechender Rabe gesellt sich zu den beiden Wanderern und versucht, sie mit philosophischen Fragen über den Sinn des Lebens aufzuklären. Da die beiden seine Ausführungen nicht verstehen, erzählt ihnen der Rabe eine #Parabel vom heiligen #Franziskus und ermuntert Vater und Sohn, den Spatzen und Falken das #Evangelium zu predigen. Intellektuell-vergnüglicher Komödienklassiker von Pier Paolo Pasolini.

    #PierPaoloPasolini#Komödie #Comedy #italienischesKino #ItalianCinema ⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨⁨#cinemastodon⁩⁩⁩⁩⁩⁩⁩ #DresdenBubble #FilmBubble

  13. Lena Urzendowsky – „Franky Five Star“ (2023)

    Jetzt mal ehrlich: Wissen Sie eigentlich so genau, wer da alles in Ihrem Oberstübchen wohnt? Und, wollen Sie das wirklich wissen? Dann hilft Ihnen vermutlich nur eine Therapie. Bei mir ist da manchmal gleich gar keine:r zu Hause, wie es scheint. Besonders dann kommen mir meine besten Gedanken beim Fernsehen, doch hätte ich mir so einen Film wohl nie ausdenken können. Ein Geschenk von Birgit Möller. (ZDF, Wh)

  14. Richard Wong – „Come As You Are“ (2019)

    Ein Roadmovie fährt eine Landkarte ab, um das Innere seiner Figuren freizulegen: Hier sind das drei Männer in einem Van – einer paraplegisch, einer sehbehindert und einer querschnittsgelähmt – die „eigentlich“ auch in einer beliebigen Coming-of-Age-Comedy mitspielen könnten. Doch weil dieses „eigentlich“ nicht existiert, wird hier die Straße zum Symbol für ihre Freiheit in einer Gesellschaft, die ihre Körper hierarchisiert. Ihr Ziel: ein Bordell, das Sexualität von Menschen mit Behinderung nicht als Mitleid, sondern als Recht anerkennt. (ARD, Wh)

  15. Stefan Sarazin, Peter Keller – „Nicht ganz koscher – No Name Restaurant“ (2022)

    Vielleicht beginnt Verständigung manchmal nicht mit einem Dialog, sondern mit einem Irrtum. So jedenfalls verheddern sich Ben und Adel, ein ultraorthodoxer Jude aus Brooklyn und ein palästinensischer Beduine, mitten in der Negev-Wüste ineinander – an einem Ort, an dem es weder GPS noch ein Drehbuch für den Frieden gibt. Der eine will nach Alexandria, der andere nur weg, doch das Kino will, dass sie zusammenbleiben. Und manchmal gewinnt eben das Kino… (ARD, Neu)

  16. Lena Urzendowsky – „Franky Five Star“ (2023)

    Jetzt mal ehrlich: Wissen Sie eigentlich so genau, wer da alles in Ihrem Oberstübchen wohnt? Und, wollen Sie das wirklich wissen? Dann hilft Ihnen vermutlich nur eine Therapie. Bei mir ist da manchmal gleich gar keine:r zu Hause, wie es scheint. Besonders dann kommen mir meine besten Gedanken beim Fernsehen, doch hätte ich mir so einen Film wohl nie ausdenken können. Ein Geschenk von Birgit Möller. (ZDF, Neu!)

  17. Jan Georg Schütte et al. – „Klassentreffen“ (2019)

    Dieser Schütte ist ein Genie. Auch wenn nicht jede seiner Improvisationsveranstaltungen gleichermaßen genial ist. Doch seit „Klassentreffen“ bin ich ein ewiger Fan. Da verziehe ich ihm auch mal einen schwächeren Film. Am Ende ist er ja das ärmste Schwein, denn so abhängig von seinen Darstellerinnen ist kaum ein:e andere:r Regisseur:in. Hier haben alle gewonnen! (ARD)

  18. „Der nackte Wahnsinn“ ist seit vierzig Jahren eine beliebte Boulevardkomödie. Jetzt hat sie Oliver Reese am Berliner Ensemble inszeniert.#Theater #Bühne #Komödie #BerlinerEnsemble #Künste #Kultur
    Komödie am Berliner Ensemble: Theater im Theater
  19. Heute vor 100 Jahren wurde Arthur Schnitzlers *Komödie der Verführung* am Burgtheater uraufgeführt. Kein *Reigen*, aber es ist das einzig mir bekannte Drama, in dem Figuren (Vater + Tochter) meinen Nachnamen tragen. Die weibliche Figur wurde dabei von Maria Mayen dargestellt. Wer mit diesem Namen nicht so ganz vertraut ist: Sie war die Großmutter von Christoph Waltz.

    anno.onb.ac.at/cgi-content/ann
    #Theater #Dramatik #Drama #Burgtheater #Schnitzler #Schauspiel #Komödie #Wien #Österreich #UnnützesWissen

  20. Bong Joon-ho – Parasite (2019)

    Das passiert mir wirklich selten. Eigentlich bin ich Filmpreisen gegenüber ja eher ambivalent. Ich glaube eher nicht, dass wir etwa in 10 Jahren noch über „Barbenheimer“ sprechen werden. Doch dieser Film, den die Jurys, Festivals und Akademien vor vier Jahren gefeiert haben, war so einmalig. Der wird uns bleiben.

  21. Bong Joon-ho – Parasite (2019)

    Das passiert mir wirklich selten. Eigentlich bin ich Filmpreisen gegenüber ja eher ambivalent. Ich glaube eher nicht, dass wir etwa in 10 Jahren noch über „Barbenheimer“ sprechen werden. Doch dieser Film, den die Jurys, Festivals und Akademien vor vier Jahren gefeiert haben, war so einmalig. Der wird uns bleiben.

  22. #MeToo, Ulrich Tukur – Die Unschuldsvermutung (2021)

    Ehrlich, es macht schon viel Freude, einem misogynen Arsch aus dem Olymp des (musikalischen) Kulturbetriebes dabei zuzusehen, wie er von seiner Ex-Frau (gnadenlos: Catrin Striebeck), einer angstbefreiten Journalistin (gefährlich: Marie C. Friedrich) und seinem jüngsten Protegé (fulminant: Laura de Boer) nach allen Regeln der Kunst vorgeführt und auseinandergenommen wird. (3Sat)

  23. Wir fahren schon mal die Leinwand runter und lassen den Beamer anlaufen, weil heute wieder Kinotag ist

    Um 20:00 Uhr haben wir für euch Dear White People im Angebot.

    Dear White People ist ein satirischer Film, der das Leben von schwarzen Studenten an einer Eliteuniversität in den USA beleuchtet. Der Film thematisiert...

    Reservierungen und mehr Infos unter: gegenlicht.net/film/dear-white

    #Komödie #Uni #Kino #Oldenburg #UniOldenburg #Gegenlicht #KommunalesKino #Film

  24. Wie jede Woche im Semester sind wir für euch da. Dieses mal mit dem folgenden Programm in den kommenden Tagen.

    19.06.2024 20:00 Uhr Dear White People #Komödie

    Mehr Infos zu den Vorführungen und Reservierungen bekommt ihr wie gewohnt auf unserer Website: gegenlicht.net/

    #Uni #Kino #Oldenburg #UniOldenburg #Gegenlicht #KommunalesKino #Film

  25. Bong Joon-ho – Parasite (2019)

    Das passiert mir wirklich selten. Eigentlich bin ich Filmpreisen gegenüber ja eher ambivalent. Ich glaube eher nicht, dass wir etwa in 10 Jahren noch über „Barbenheimer“ sprechen werden. Doch dieser Film, den die Jurys, Festivals und Akademien vor vier Jahren gefeiert haben, war so einmalig. Der wird uns bleiben.

  26. #Guéridon

    ...ein kleiner #Tisch, der in Wohnräumen oder im #Restaurant verwendet wird. Die #Bezeichnung wird von einem #jung​en #schwarz​en #Sklave​n aus einer #Komödie von 1644 mit Namen Guéridon abgeleitet, der einen #Kandelaber trägt.

    #Hotelfachmann #Beherbergung #Rassismus #Hotellerie

    #Hotel & #Gast, #Service, S.316