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#novemberrevolution — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #novemberrevolution, aggregated by home.social.

  1. Veranstaltungsreihe Novemberrevolution: Teil 3 Der Kampf um die Revolution

    Welthaus, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!), An der Schanz 1, 52064 Aachen

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe hier:
    aachen.vvn-bda.de/event/10735/

    #Novemberrevolution #Veranstaltungsreihe #Revolution

  2. Veranstaltungsreihe Novemberrevolution: Teil 3 Der Kampf um die Revolution

    Welthaus, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!), An der Schanz 1, 52064 Aachen

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe hier:
    aachen.vvn-bda.de/event/10735/

    #Novemberrevolution #Veranstaltungsreihe #Revolution

  3. Veranstaltungsreihe Novemberrevolution: Teil 3 Der Kampf um die Revolution

    Welthaus, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!), An der Schanz 1, 52064 Aachen

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe hier:
    aachen.vvn-bda.de/event/10735/

    #Novemberrevolution #Veranstaltungsreihe #Revolution

  4. Veranstaltungsreihe Novemberrevolution: Teil 3 Der Kampf um die Revolution

    Welthaus, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!), An der Schanz 1, 52064 Aachen

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe hier:
    aachen.vvn-bda.de/event/10735/

    #Novemberrevolution #Veranstaltungsreihe #Revolution

  5. Veranstaltungsreihe Novemberrevolution: Teil 2: Revolutionärer Aufbruch

    Welthaus, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!), An der Schanz 1, 52064 Aachen

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe hier:
    aachen.vvn-bda.de/veranstaltun

    #Novemberrevolution #Veranstaltungsreihe #Revolution

  6. Veranstaltungsreihe Novemberrevolution: Teil 2: Revolutionärer Aufbruch

    Welthaus, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!), An der Schanz 1, 52064 Aachen

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe hier:
    aachen.vvn-bda.de/veranstaltun

    #Novemberrevolution #Veranstaltungsreihe #Revolution

  7. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara #Zetkin am 27. August 1910 in Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste #Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, Mutter- und Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in #Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara Zetkin, der internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer Streikwelle in der Textil- und Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende Arbeiterinnen der Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. Petersburg ein massiver Streik der Textilarbeiterinnen gegen Krieg, Hunger und Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

    (...)

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    #Frauentag #Frauenkampftag #Frauenstreiktag #Klassenkampf #Menschenrecht

  8. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara #Zetkin am 27. August 1910 in Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste #Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, Mutter- und Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in #Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara Zetkin, der internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer Streikwelle in der Textil- und Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende Arbeiterinnen der Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. Petersburg ein massiver Streik der Textilarbeiterinnen gegen Krieg, Hunger und Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

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    #Frauentag #Frauenkampftag #Frauenstreiktag #Klassenkampf #Menschenrecht

  9. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara #Zetkin am 27. August 1910 in Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste #Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, Mutter- und Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in #Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara Zetkin, der internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer Streikwelle in der Textil- und Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende Arbeiterinnen der Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. Petersburg ein massiver Streik der Textilarbeiterinnen gegen Krieg, Hunger und Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

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    #Frauentag #Frauenkampftag #Frauenstreiktag #Klassenkampf #Menschenrecht

  10. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara #Zetkin am 27. August 1910 in Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste #Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, Mutter- und Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in #Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara Zetkin, der internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer Streikwelle in der Textil- und Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende Arbeiterinnen der Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. Petersburg ein massiver Streik der Textilarbeiterinnen gegen Krieg, Hunger und Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

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    #Frauentag #Frauenkampftag #Frauenstreiktag #Klassenkampf #Menschenrecht

  11. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara #Zetkin am 27. August 1910 in Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste #Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, Mutter- und Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in #Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara Zetkin, der internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer Streikwelle in der Textil- und Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende Arbeiterinnen der Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. Petersburg ein massiver Streik der Textilarbeiterinnen gegen Krieg, Hunger und Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

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    #Frauentag #Frauenkampftag #Frauenstreiktag #Klassenkampf #Menschenrecht

  12. Gerade das dritte #Buch dieses Jahr zu Ende gelesen. Großartiges Leseerlebnis. V.a. der Teil zur #Novemberrevolution 1918 ist unfassbar detailliert und zeugt von sehr viel Sachkenntnis (Autor hat zu diesem Thema promoviert). Ebenso beachtenswert und dem Lesefluss sehr zuträglich ist der rote Faden, der sich durchs ganze Buch zieht. Respekt, Wolfgang Niess.
    An dieser Stelle Dank an die @hlz fürs „Bereitstellen“. Ich freue mich so über dieses großartige Bücherangebot für wenig Geld!
    #buchstodon

  13. Gerade das dritte #Buch dieses Jahr zu Ende gelesen. Großartiges Leseerlebnis. V.a. der Teil zur #Novemberrevolution 1918 ist unfassbar detailliert und zeugt von sehr viel Sachkenntnis (Autor hat zu diesem Thema promoviert). Ebenso beachtenswert und dem Lesefluss sehr zuträglich ist der rote Faden, der sich durchs ganze Buch zieht. Respekt, Wolfgang Niess.
    An dieser Stelle Dank an die @hlz fürs „Bereitstellen“. Ich freue mich so über dieses großartige Bücherangebot für wenig Geld!
    #buchstodon

  14. Gerade das dritte #Buch dieses Jahr zu Ende gelesen. Großartiges Leseerlebnis. V.a. der Teil zur #Novemberrevolution 1918 ist unfassbar detailliert und zeugt von sehr viel Sachkenntnis (Autor hat zu diesem Thema promoviert). Ebenso beachtenswert und dem Lesefluss sehr zuträglich ist der rote Faden, der sich durchs ganze Buch zieht. Respekt, Wolfgang Niess.
    An dieser Stelle Dank an die @hlz fürs „Bereitstellen“. Ich freue mich so über dieses großartige Bücherangebot für wenig Geld!
    #buchstodon

  15. Gerade das dritte #Buch dieses Jahr zu Ende gelesen. Großartiges Leseerlebnis. V.a. der Teil zur #Novemberrevolution 1918 ist unfassbar detailliert und zeugt von sehr viel Sachkenntnis (Autor hat zu diesem Thema promoviert). Ebenso beachtenswert und dem Lesefluss sehr zuträglich ist der rote Faden, der sich durchs ganze Buch zieht. Respekt, Wolfgang Niess.
    An dieser Stelle Dank an die @hlz fürs „Bereitstellen“. Ich freue mich so über dieses großartige Bücherangebot für wenig Geld!
    #buchstodon

  16. August 1918, dem sogenannten „Schwarzen Tag des deutschen Heeres“. Intern herrschte Kriegsmüdigkeit, es kam zu Meutereien und Streiks, und die #Novemberrevolution führte zum Sturz der Monarchie. Am 9. November 1918 dankte Kaiser Wilhelm II. ab, und die Weimarer Republik wurde ausgerufen. Zwei Tage später, am 11. November, unterzeichnete die neue deutsche Regierung den Waffenstillstand. Rechtlich endete der Krieg erst mit dem Versailler Vertrag am 28. (2/3)

  17. August 1918, dem sogenannten „Schwarzen Tag des deutschen Heeres“. Intern herrschte Kriegsmüdigkeit, es kam zu Meutereien und Streiks, und die #Novemberrevolution führte zum Sturz der Monarchie. Am 9. November 1918 dankte Kaiser Wilhelm II. ab, und die Weimarer Republik wurde ausgerufen. Zwei Tage später, am 11. November, unterzeichnete die neue deutsche Regierung den Waffenstillstand. Rechtlich endete der Krieg erst mit dem Versailler Vertrag am 28. (2/3)

  18. August 1918, dem sogenannten „Schwarzen Tag des deutschen Heeres“. Intern herrschte Kriegsmüdigkeit, es kam zu Meutereien und Streiks, und die #Novemberrevolution führte zum Sturz der Monarchie. Am 9. November 1918 dankte Kaiser Wilhelm II. ab, und die Weimarer Republik wurde ausgerufen. Zwei Tage später, am 11. November, unterzeichnete die neue deutsche Regierung den Waffenstillstand. Rechtlich endete der Krieg erst mit dem Versailler Vertrag am 28. (2/3)

  19. #onthisday: Der heutige 9. November markiert mehrere wichtige Zäsuren in der Deutschen Geschichte. Mit dem Datum verbinden sich Licht und Schatten von der #Novemberrevolution 1918 über den #Hitlerputsch 1923 und die Reichspogromnacht 1938 bis zur Friedlichen Revolution in der #DDR 1989.
    Wer mehr über diesen Tag und seine Ambivalenzen in der Erinnerungskultur erfahren möchte, der kann in unseren #Podcast mit Prof. Dr. Michael Wildt reinhören.

    hikopod.podigee.io/1-berlin-un

    #geschichte #berlin

  20. #onthisday: Der heutige 9. November markiert mehrere wichtige Zäsuren in der Deutschen Geschichte. Mit dem Datum verbinden sich Licht und Schatten von der #Novemberrevolution 1918 über den #Hitlerputsch 1923 und die Reichspogromnacht 1938 bis zur Friedlichen Revolution in der #DDR 1989.
    Wer mehr über diesen Tag und seine Ambivalenzen in der Erinnerungskultur erfahren möchte, der kann in unseren #Podcast mit Prof. Dr. Michael Wildt reinhören.

    hikopod.podigee.io/1-berlin-un

    #geschichte #berlin

  21. #onthisday: Der heutige 9. November markiert mehrere wichtige Zäsuren in der Deutschen Geschichte. Mit dem Datum verbinden sich Licht und Schatten von der #Novemberrevolution 1918 über den #Hitlerputsch 1923 und die Reichspogromnacht 1938 bis zur Friedlichen Revolution in der #DDR 1989.
    Wer mehr über diesen Tag und seine Ambivalenzen in der Erinnerungskultur erfahren möchte, der kann in unseren #Podcast mit Prof. Dr. Michael Wildt reinhören.

    hikopod.podigee.io/1-berlin-un

    #geschichte #berlin

  22. #onthisday: Der heutige 9. November markiert mehrere wichtige Zäsuren in der Deutschen Geschichte. Mit dem Datum verbinden sich Licht und Schatten von der #Novemberrevolution 1918 über den #Hitlerputsch 1923 und die Reichspogromnacht 1938 bis zur Friedlichen Revolution in der #DDR 1989.
    Wer mehr über diesen Tag und seine Ambivalenzen in der Erinnerungskultur erfahren möchte, der kann in unseren #Podcast mit Prof. Dr. Michael Wildt reinhören.

    hikopod.podigee.io/1-berlin-un

    #geschichte #berlin

  23. Hilf mir am Wochenende im Wahlkampf! Für ein Kiel, das Du Dir leisten kannst!

    Treffpunkt: Samstag & Sonntag, jeweils 10 Uhr im Linken Eck Gaarden, Kaiserstraße 38.

    Im Anschluss gibt es gemeinsames Essen sowie eine Stadtführung zu den Schauplätzen der #Novemberrevolution.

    Details: bjoern-thoroe.de/termin/wahlka

    #OBWahlKiel #OBWahl2025 #Kiel #Linke (/t)

  24. Hilf mir am Wochenende im Wahlkampf! Für ein Kiel, das Du Dir leisten kannst!

    Treffpunkt: Samstag & Sonntag, jeweils 10 Uhr im Linken Eck Gaarden, Kaiserstraße 38.

    Im Anschluss gibt es gemeinsames Essen sowie eine Stadtführung zu den Schauplätzen der #Novemberrevolution.

    Details: bjoern-thoroe.de/termin/wahlka

    #OBWahlKiel #OBWahl2025 #Kiel #Linke (/t)

  25. Hilf mir am Wochenende im Wahlkampf! Für ein Kiel, das Du Dir leisten kannst!

    Treffpunkt: Samstag & Sonntag, jeweils 10 Uhr im Linken Eck Gaarden, Kaiserstraße 38.

    Im Anschluss gibt es gemeinsames Essen sowie eine Stadtführung zu den Schauplätzen der #Novemberrevolution.

    Details: bjoern-thoroe.de/termin/wahlka

    #OBWahlKiel #OBWahl2025 #Kiel #Linke (/t)

  26. Hilf mir am Wochenende im Wahlkampf! Für ein Kiel, das Du Dir leisten kannst!

    Treffpunkt: Samstag & Sonntag, jeweils 10 Uhr im Linken Eck Gaarden, Kaiserstraße 38.

    Im Anschluss gibt es gemeinsames Essen sowie eine Stadtführung zu den Schauplätzen der #Novemberrevolution.

    Details: bjoern-thoroe.de/termin/wahlka

    #OBWahlKiel #OBWahl2025 #Kiel #Linke (/t)

  27. Am Sonntag, den 28. September 2025 um 18 Uhr ist es wieder so weit. Wer Lust hat, etwas über die Arbeiter:innenbewegung und Arbeiter:innenkultur in #Berlin #Neukölln rund um die #Hasenheide zu erfahren, kann sich am Eingang der Neuen Welt am #Herrmannplatz einfinden. Was war der Blutmai 1929? Wo startete die 'Rote Republik Neukölln' in der #Novemberrevolution 1919? Was hat der expressionistische Theatermann Erwin #Piscator mit der Disco Pleasuredome zu tun? #Geschichte #Stadtführung

  28. Am Sonntag, den 28. September 2025 um 18 Uhr ist es wieder so weit. Wer Lust hat, etwas über die Arbeiter:innenbewegung und Arbeiter:innenkultur in #Berlin #Neukölln rund um die #Hasenheide zu erfahren, kann sich am Eingang der Neuen Welt am #Herrmannplatz einfinden. Was war der Blutmai 1929? Wo startete die 'Rote Republik Neukölln' in der #Novemberrevolution 1919? Was hat der expressionistische Theatermann Erwin #Piscator mit der Disco Pleasuredome zu tun? #Geschichte #Stadtführung

  29. Am Sonntag, den 28. September 2025 um 18 Uhr ist es wieder so weit. Wer Lust hat, etwas über die Arbeiter:innenbewegung und Arbeiter:innenkultur in #Berlin #Neukölln rund um die #Hasenheide zu erfahren, kann sich am Eingang der Neuen Welt am #Herrmannplatz einfinden. Was war der Blutmai 1929? Wo startete die 'Rote Republik Neukölln' in der #Novemberrevolution 1919? Was hat der expressionistische Theatermann Erwin #Piscator mit der Disco Pleasuredome zu tun? #Geschichte #Stadtführung

  30. Wer Lust hat, die rebellische #Geschichte der rund um den #Hackeschen #Markt in #Berlin zu erkunden, ist am Mo um 11 Uhr herzlich eingeladen, Treffpunkt: Vor der Sparkasse. Wir werden zusammen mit Theodor #Fontane die Barrikaden vom März 1848 inspizieren, werden im #Handwerkervereinshaus während der #Novemberrevolution 1918 erfolglos auf Rosa #Luxemburg warten, hören Martin #Luther #King in der #Sophienkirche zu und erfahren, wie Otto Weidt während des NS #Zivilcourage zeigte. #Stadtführung

  31. Wer Lust hat, die rebellische #Geschichte der rund um den #Hackeschen #Markt in #Berlin zu erkunden, ist am Mo um 11 Uhr herzlich eingeladen, Treffpunkt: Vor der Sparkasse. Wir werden zusammen mit Theodor #Fontane die Barrikaden vom März 1848 inspizieren, werden im #Handwerkervereinshaus während der #Novemberrevolution 1918 erfolglos auf Rosa #Luxemburg warten, hören Martin #Luther #King in der #Sophienkirche zu und erfahren, wie Otto Weidt während des NS #Zivilcourage zeigte. #Stadtführung

  32. Wer Lust hat, die rebellische #Geschichte der rund um den #Hackeschen #Markt in #Berlin zu erkunden, ist am Mo um 11 Uhr herzlich eingeladen, Treffpunkt: Vor der Sparkasse. Wir werden zusammen mit Theodor #Fontane die Barrikaden vom März 1848 inspizieren, werden im #Handwerkervereinshaus während der #Novemberrevolution 1918 erfolglos auf Rosa #Luxemburg warten, hören Martin #Luther #King in der #Sophienkirche zu und erfahren, wie Otto Weidt während des NS #Zivilcourage zeigte. #Stadtführung

  33. Wer Lust hat, die rebellische #Geschichte der rund um den #Hackeschen #Markt in #Berlin zu erkunden, ist am Mo um 11 Uhr herzlich eingeladen, Treffpunkt: Vor der Sparkasse. Wir werden zusammen mit Theodor #Fontane die Barrikaden vom März 1848 inspizieren, werden im #Handwerkervereinshaus während der #Novemberrevolution 1918 erfolglos auf Rosa #Luxemburg warten, hören Martin #Luther #King in der #Sophienkirche zu und erfahren, wie Otto Weidt während des NS #Zivilcourage zeigte. #Stadtführung

  34. Warum fehlen die Toten vom Februar 1919?

    Die neue Broschüre über die Eisenbahndirektion Wuppertal ist unvollständig - von Sebastian Schröder, Diplom-Soziologe

    Zur Geschichte des Gebäudes der Eisenbahndirektion am Döppersberg ist eine neue Broschüre von Dr. Michael Okroy erschienen, herausgegeben von der Stadt Wuppertal mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung NRW: „Die Bundesbahndirektion Wuppertal – Von der Preußischen Staatsbehörde zum neuen Stadthaus“.

    Die gerade erschienene Broschüre wird für die kommenden Jahrzehnte die offizielle Darstellung der Geschichte der Eisenbahndirektion sein. Das Gebäude soll Wuppertals Prestigeobjekt werden, das „neue Stadthaus“.

    Okroy präsentiert die Historie des Ortes seit den preußischen 1840er Jahren über das Kaiserreich, die Weimarer Republik, den Faschismus bis in die BRD.

    Die Eisenbahn war im jungen deutschen Nationalstaat das wichtigste Verkehrsmittel, die Eisenbahn war zugleich Motor und Symbol der Industrialisierung. Der stetige Ausbau des Streckennetzes und des Verkehrs machte die Vergrösserung der Verwaltung notwendig. In Elberfeld wurde die Eisenbahndirektion in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gebaut.

    Architektonisch ist das gigantische Verwaltungsgebäude von 1875 im Stil des Klassizismus errichtet; innen herrschte der Geist des autoritären Kaiserreiches.

    Ab 1914 war das Wuppertal eines der großen Drehkreuze des Aufmarsches zur Westfront. Der Erste Weltkrieg konnte nur mit dem modernen Transportmittel Eisenbahn geführt werden.

    Wichtig sind Okroys Schilderungen der konkreten Verbrechen, die nach dem Ende des Kaiserreiches aus dem Gebäude heraus verübt wurden und die er etwas schief als „kontaminierte Geschichte“ bezeichnet.

    So hatten 1922/23 die Freikorps während des sogenannten Ruhrkampfes dort ihr Hauptquartier, in enger Verbindung mit der Eisenbahnbürokratie und den Stahlbaronen: „Ruhrindustrielle wie Krupp und Stinnes, aber auch die Reichsbahn selbst, zielten anfänglich auf die wirksame Störung des Eisenbahnverkehrs durch Sprengstoffanschläge auf Schienenwege und Brücken.“. Die faschistischen Terroristen der „Organisation Heinz“ haben aus der Eisenbahndirektion Sabotage gegen die französischen Truppen im Ruhrgebiet geplant und koordiniert. Der berüchtigte Schlageter-Kult der Rechten hat in Elberfeld seinen Anfang.

    Im Faschismus war die Eisenbahndirektion Schaltstelle der regionalen Deportationen der jüdischen Menschen und der Sinti und Roma in die Vernichtungslager.

    Die Reichsbahn im Wuppertal hat sich während des Zweiten Weltkriegs auch des massiven Einsatzes von Zwangsarbeiter:innen schuldig gemacht.

    Julius Dorpmüller, Wilhelm Kleinmann und Ludwig Röbe sind zentrale Täter des Naziregimes, die den Eisenbahnverkehr im faschistischen Deuschland und später in den besetzten Gebieten organisiert haben, und die unmittelbar mit der Eisenbahndirektion Elberfeld verbunden sind.

    Aber ein Ereignis fehlt in Dr. Okroys Dokumentation:

    „Der 17. März 1920 [Kapp-Putsch , wie der 18. und 19. Februar, sind die Tage der Wuppertaler Stadtgeschichte, an denen außerhalb von Kriegszeiten die meisten Todesopfer durch gewaltsame Auseinandersetzungen zu verzeichnen sind.“ Reiner Rhefus: Empor aus Nacht zum Licht – Die Revolution von 1918-1919 im Wuppertal, Essen 2018, Seite 209

    (dazu auch kurz bei Wittmütz, Volkmar: Kleine Wuppertaler Stadtgeschichte, Regensburg 2013, Seite 127)

    Herr Dr. Okroy: Wieso fehlen die toten Arbeiter:innen des Februar 1919?

    Rhefus schildert in insgesamt vier Kapiteln die Geschehnisse vom 18. und 19. Februar 1919.

    Die Revolution vom 9. November 1918 beendete den Krieg, verjagte den Kaiser und wollte ein wirklich demokratisches Deutschland schaffen. Überall bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte, auch im Wuppertal, hier sogar schon am 8. November!

    (...)

    Weiterlesen im Beitrag von @sebastianschroeder

    #Novemberrevolution #Revolution #SPD #Wuppertal #Faschismus #Antifaschismus

  35. Warum fehlen die Toten vom Februar 1919?

    Die neue Broschüre über die Eisenbahndirektion Wuppertal ist unvollständig - von Sebastian Schröder, Diplom-Soziologe

    Zur Geschichte des Gebäudes der Eisenbahndirektion am Döppersberg ist eine neue Broschüre von Dr. Michael Okroy erschienen, herausgegeben von der Stadt Wuppertal mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung NRW: „Die Bundesbahndirektion Wuppertal – Von der Preußischen Staatsbehörde zum neuen Stadthaus“.

    Die gerade erschienene Broschüre wird für die kommenden Jahrzehnte die offizielle Darstellung der Geschichte der Eisenbahndirektion sein. Das Gebäude soll Wuppertals Prestigeobjekt werden, das „neue Stadthaus“.

    Okroy präsentiert die Historie des Ortes seit den preußischen 1840er Jahren über das Kaiserreich, die Weimarer Republik, den Faschismus bis in die BRD.

    Die Eisenbahn war im jungen deutschen Nationalstaat das wichtigste Verkehrsmittel, die Eisenbahn war zugleich Motor und Symbol der Industrialisierung. Der stetige Ausbau des Streckennetzes und des Verkehrs machte die Vergrösserung der Verwaltung notwendig. In Elberfeld wurde die Eisenbahndirektion in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gebaut.

    Architektonisch ist das gigantische Verwaltungsgebäude von 1875 im Stil des Klassizismus errichtet; innen herrschte der Geist des autoritären Kaiserreiches.

    Ab 1914 war das Wuppertal eines der großen Drehkreuze des Aufmarsches zur Westfront. Der Erste Weltkrieg konnte nur mit dem modernen Transportmittel Eisenbahn geführt werden.

    Wichtig sind Okroys Schilderungen der konkreten Verbrechen, die nach dem Ende des Kaiserreiches aus dem Gebäude heraus verübt wurden und die er etwas schief als „kontaminierte Geschichte“ bezeichnet.

    So hatten 1922/23 die Freikorps während des sogenannten Ruhrkampfes dort ihr Hauptquartier, in enger Verbindung mit der Eisenbahnbürokratie und den Stahlbaronen: „Ruhrindustrielle wie Krupp und Stinnes, aber auch die Reichsbahn selbst, zielten anfänglich auf die wirksame Störung des Eisenbahnverkehrs durch Sprengstoffanschläge auf Schienenwege und Brücken.“. Die faschistischen Terroristen der „Organisation Heinz“ haben aus der Eisenbahndirektion Sabotage gegen die französischen Truppen im Ruhrgebiet geplant und koordiniert. Der berüchtigte Schlageter-Kult der Rechten hat in Elberfeld seinen Anfang.

    Im Faschismus war die Eisenbahndirektion Schaltstelle der regionalen Deportationen der jüdischen Menschen und der Sinti und Roma in die Vernichtungslager.

    Die Reichsbahn im Wuppertal hat sich während des Zweiten Weltkriegs auch des massiven Einsatzes von Zwangsarbeiter:innen schuldig gemacht.

    Julius Dorpmüller, Wilhelm Kleinmann und Ludwig Röbe sind zentrale Täter des Naziregimes, die den Eisenbahnverkehr im faschistischen Deuschland und später in den besetzten Gebieten organisiert haben, und die unmittelbar mit der Eisenbahndirektion Elberfeld verbunden sind.

    Aber ein Ereignis fehlt in Dr. Okroys Dokumentation:

    „Der 17. März 1920 [Kapp-Putsch , wie der 18. und 19. Februar, sind die Tage der Wuppertaler Stadtgeschichte, an denen außerhalb von Kriegszeiten die meisten Todesopfer durch gewaltsame Auseinandersetzungen zu verzeichnen sind.“ Reiner Rhefus: Empor aus Nacht zum Licht – Die Revolution von 1918-1919 im Wuppertal, Essen 2018, Seite 209

    (dazu auch kurz bei Wittmütz, Volkmar: Kleine Wuppertaler Stadtgeschichte, Regensburg 2013, Seite 127)

    Herr Dr. Okroy: Wieso fehlen die toten Arbeiter:innen des Februar 1919?

    Rhefus schildert in insgesamt vier Kapiteln die Geschehnisse vom 18. und 19. Februar 1919.

    Die Revolution vom 9. November 1918 beendete den Krieg, verjagte den Kaiser und wollte ein wirklich demokratisches Deutschland schaffen. Überall bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte, auch im Wuppertal, hier sogar schon am 8. November!

    (...)

    Weiterlesen im Beitrag von @sebastianschroeder

    #Novemberrevolution #Revolution #SPD #Wuppertal #Faschismus #Antifaschismus

  36. Warum fehlen die Toten vom Februar 1919?

    Die neue Broschüre über die Eisenbahndirektion Wuppertal ist unvollständig - von Sebastian Schröder, Diplom-Soziologe

    Zur Geschichte des Gebäudes der Eisenbahndirektion am Döppersberg ist eine neue Broschüre von Dr. Michael Okroy erschienen, herausgegeben von der Stadt Wuppertal mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung NRW: „Die Bundesbahndirektion Wuppertal – Von der Preußischen Staatsbehörde zum neuen Stadthaus“.

    Die gerade erschienene Broschüre wird für die kommenden Jahrzehnte die offizielle Darstellung der Geschichte der Eisenbahndirektion sein. Das Gebäude soll Wuppertals Prestigeobjekt werden, das „neue Stadthaus“.

    Okroy präsentiert die Historie des Ortes seit den preußischen 1840er Jahren über das Kaiserreich, die Weimarer Republik, den Faschismus bis in die BRD.

    Die Eisenbahn war im jungen deutschen Nationalstaat das wichtigste Verkehrsmittel, die Eisenbahn war zugleich Motor und Symbol der Industrialisierung. Der stetige Ausbau des Streckennetzes und des Verkehrs machte die Vergrösserung der Verwaltung notwendig. In Elberfeld wurde die Eisenbahndirektion in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gebaut.

    Architektonisch ist das gigantische Verwaltungsgebäude von 1875 im Stil des Klassizismus errichtet; innen herrschte der Geist des autoritären Kaiserreiches.

    Ab 1914 war das Wuppertal eines der großen Drehkreuze des Aufmarsches zur Westfront. Der Erste Weltkrieg konnte nur mit dem modernen Transportmittel Eisenbahn geführt werden.

    Wichtig sind Okroys Schilderungen der konkreten Verbrechen, die nach dem Ende des Kaiserreiches aus dem Gebäude heraus verübt wurden und die er etwas schief als „kontaminierte Geschichte“ bezeichnet.

    So hatten 1922/23 die Freikorps während des sogenannten Ruhrkampfes dort ihr Hauptquartier, in enger Verbindung mit der Eisenbahnbürokratie und den Stahlbaronen: „Ruhrindustrielle wie Krupp und Stinnes, aber auch die Reichsbahn selbst, zielten anfänglich auf die wirksame Störung des Eisenbahnverkehrs durch Sprengstoffanschläge auf Schienenwege und Brücken.“. Die faschistischen Terroristen der „Organisation Heinz“ haben aus der Eisenbahndirektion Sabotage gegen die französischen Truppen im Ruhrgebiet geplant und koordiniert. Der berüchtigte Schlageter-Kult der Rechten hat in Elberfeld seinen Anfang.

    Im Faschismus war die Eisenbahndirektion Schaltstelle der regionalen Deportationen der jüdischen Menschen und der Sinti und Roma in die Vernichtungslager.

    Die Reichsbahn im Wuppertal hat sich während des Zweiten Weltkriegs auch des massiven Einsatzes von Zwangsarbeiter:innen schuldig gemacht.

    Julius Dorpmüller, Wilhelm Kleinmann und Ludwig Röbe sind zentrale Täter des Naziregimes, die den Eisenbahnverkehr im faschistischen Deuschland und später in den besetzten Gebieten organisiert haben, und die unmittelbar mit der Eisenbahndirektion Elberfeld verbunden sind.

    Aber ein Ereignis fehlt in Dr. Okroys Dokumentation:

    „Der 17. März 1920 [Kapp-Putsch , wie der 18. und 19. Februar, sind die Tage der Wuppertaler Stadtgeschichte, an denen außerhalb von Kriegszeiten die meisten Todesopfer durch gewaltsame Auseinandersetzungen zu verzeichnen sind.“ Reiner Rhefus: Empor aus Nacht zum Licht – Die Revolution von 1918-1919 im Wuppertal, Essen 2018, Seite 209

    (dazu auch kurz bei Wittmütz, Volkmar: Kleine Wuppertaler Stadtgeschichte, Regensburg 2013, Seite 127)

    Herr Dr. Okroy: Wieso fehlen die toten Arbeiter:innen des Februar 1919?

    Rhefus schildert in insgesamt vier Kapiteln die Geschehnisse vom 18. und 19. Februar 1919.

    Die Revolution vom 9. November 1918 beendete den Krieg, verjagte den Kaiser und wollte ein wirklich demokratisches Deutschland schaffen. Überall bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte, auch im Wuppertal, hier sogar schon am 8. November!

    (...)

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    #Novemberrevolution #Revolution #SPD #Wuppertal #Faschismus #Antifaschismus

  37. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara Zetkin am 27. August 1910 in #Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten #Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und #Lebensbedingungen, Mutter- und #Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara #Zetkin, der internationale #Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen #Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer #Streikwelle in der Textil- und #Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende #Arbeiterinnen der #Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. #Petersburg ein massiver #Streik der #Textilarbeiterinnen gegen Krieg, #Hunger und #Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

    "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht." Clara Zetkin (1857 - 1933), Initiatorin des ersten Internationalen Frauentages stellte klar, dass eine wirkliche Befreiung der Frau untrennbar verbunden ist mit der Befreiung von #Ausbeutung und #Unterdrückung. Sie wendete sich aber auch gegen diejenigen, die meinten, diesen Kampf auf den St. Nimmerleins Tag verschieben zu können.

    In diesem Sinne fordern wir dazu auf, an den Aktionen an diesem Tag teilzunehmen. Möglichkeiten dazu finden sich zum Beispiel bei LabourNet.

    Quelle

  38. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara Zetkin am 27. August 1910 in #Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten #Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und #Lebensbedingungen, Mutter- und #Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara #Zetkin, der internationale #Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen #Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer #Streikwelle in der Textil- und #Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende #Arbeiterinnen der #Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. #Petersburg ein massiver #Streik der #Textilarbeiterinnen gegen Krieg, #Hunger und #Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

    "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht." Clara Zetkin (1857 - 1933), Initiatorin des ersten Internationalen Frauentages stellte klar, dass eine wirkliche Befreiung der Frau untrennbar verbunden ist mit der Befreiung von #Ausbeutung und #Unterdrückung. Sie wendete sich aber auch gegen diejenigen, die meinten, diesen Kampf auf den St. Nimmerleins Tag verschieben zu können.

    In diesem Sinne fordern wir dazu auf, an den Aktionen an diesem Tag teilzunehmen. Möglichkeiten dazu finden sich zum Beispiel bei LabourNet.

    Quelle

  39. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara Zetkin am 27. August 1910 in #Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten #Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und #Lebensbedingungen, Mutter- und #Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara #Zetkin, der internationale #Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen #Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer #Streikwelle in der Textil- und #Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende #Arbeiterinnen der #Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. #Petersburg ein massiver #Streik der #Textilarbeiterinnen gegen Krieg, #Hunger und #Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

    "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht." Clara Zetkin (1857 - 1933), Initiatorin des ersten Internationalen Frauentages stellte klar, dass eine wirkliche Befreiung der Frau untrennbar verbunden ist mit der Befreiung von #Ausbeutung und #Unterdrückung. Sie wendete sich aber auch gegen diejenigen, die meinten, diesen Kampf auf den St. Nimmerleins Tag verschieben zu können.

    In diesem Sinne fordern wir dazu auf, an den Aktionen an diesem Tag teilzunehmen. Möglichkeiten dazu finden sich zum Beispiel bei LabourNet.

    Quelle

  40. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara Zetkin am 27. August 1910 in #Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten #Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und #Lebensbedingungen, Mutter- und #Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara #Zetkin, der internationale #Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen #Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer #Streikwelle in der Textil- und #Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende #Arbeiterinnen der #Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. #Petersburg ein massiver #Streik der #Textilarbeiterinnen gegen Krieg, #Hunger und #Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

    "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht." Clara Zetkin (1857 - 1933), Initiatorin des ersten Internationalen Frauentages stellte klar, dass eine wirkliche Befreiung der Frau untrennbar verbunden ist mit der Befreiung von #Ausbeutung und #Unterdrückung. Sie wendete sich aber auch gegen diejenigen, die meinten, diesen Kampf auf den St. Nimmerleins Tag verschieben zu können.

    In diesem Sinne fordern wir dazu auf, an den Aktionen an diesem Tag teilzunehmen. Möglichkeiten dazu finden sich zum Beispiel bei LabourNet.

    Quelle

  41. Internationaler Frauentag: "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht."

    Wir wünschen allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen, ... einen kämpferischen internationalen Frauentag!

    In Europa beschloß die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara Zetkin am 27. August 1910 in #Kopenhagen (übrigens im #Ungdomshuset) die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der #Frauen gegen mehrfache #Ausbeutung und #Unterdrückung. Themen waren vor allem die #Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und #Stimmrecht, sowie der Kampf gegen den imperialistischen #Krieg.

    Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in #Deutschland, #Österreich, #Dänemark und der #Schweiz sowie den #USA begangen. Allein in #Berlin kamen etwa 45.000 Frauen zusammen, um sich für ihre Rechte stark zu machen. In den folgenden Jahren versammelten sich Millionen von Frauen zu den jeweils im Frühjahr organisierten #Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen. Schon 1912 kamen #Schweden, #Frankreich und #Holland, 1913 #Russland und die #Tschechoslowakei dazu. Neben dem #Wahlrecht forderten die Frauen bessere Arbeits- und #Lebensbedingungen, Mutter- und #Kinderschutz und protestierten gegen den imperialistischen Krieg. Das aktive und passive Wahlrecht wurde den Frauen in Deutschland im Zuge der #Novemberrevolution 1918 durch den Rat der #Volksbeauftragten zuerkannt.

    1921 wurde auf der zweiten kommunistischen #Frauenkonferenz, wiederum auf Initiative von Clara #Zetkin, der internationale #Frauentag auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum war eng mit den proletarischen #Frauenkämpfen verbunden:

    • Am 8. März 1857 streikten in New York #Textilarbeiterinnen, gefolgt von einer #Streikwelle in der Textil- und #Tabakindustrie. • Am 8. März 1908 kamen 129 streikende #Arbeiterinnen der #Textilfabrik "Cotton" in New York bei einem Brand ums Leben. Vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern wurden die Frauen in der Fabrik eingesperrt, um zu verhindern, daß sie Kontakt zu ihrer #Gewerkschaft aufnehmen. Sie hatten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gekämpft. • Am 8. März 1917 (russ. Kalender: 23. Februar) fand St. #Petersburg ein massiver #Streik der #Textilarbeiterinnen gegen Krieg, #Hunger und #Zar statt. Nachdem weitere Sektoren ergriffen waren, kam es zum #Generalstreik, der als Auslöser der #Februarrevolution gilt.

    "Das Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht." Clara Zetkin (1857 - 1933), Initiatorin des ersten Internationalen Frauentages stellte klar, dass eine wirkliche Befreiung der Frau untrennbar verbunden ist mit der Befreiung von #Ausbeutung und #Unterdrückung. Sie wendete sich aber auch gegen diejenigen, die meinten, diesen Kampf auf den St. Nimmerleins Tag verschieben zu können.

    In diesem Sinne fordern wir dazu auf, an den Aktionen an diesem Tag teilzunehmen. Möglichkeiten dazu finden sich zum Beispiel bei LabourNet.

    Quelle

  42. Der 9. November ist nicht nur der 35. Jahrestag des #Mauerfall und damit das Ende der #DDR.

    Am 9. November 1918 (vor 106 Jahren) fand die #Novemberrevolution statt, die damit das Ende der Monarchie in Deutschland und das Ende des #Kaiserreich|s einläutete. Darauf folgte die #WeimarerRepublik.

    #Berlin