#augsburgerdom — Public Fediverse posts
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Gegen die #Unfehlbarkeit des Papstes
Der Gastwirtsohn Pankratius Dinkel wurde zunächst für das #ErzbistumBamberg zum Priester geweiht.
1858 fand dann seine #Inthronisation in Augsburg statt. Aufgrund seiner umfangreichen Tätigkeit gilt er als bedeutendster #Bischof des 19. Jahrhunderts.
Er scheute sich auch nicht, gegen das #Dogma der Päpstlichen Unfehlbarkeit Position zu beziehen.
Dabei durchlebten Gesellschaften und Kirche in jenen Jahrzehnten turbulente Zeiten:
▶️um 1850 #Industrialisierung
▶️1866 Sieg Preußens über #Österreich
▶️1869-1870 1. Vatikanische #Konzil
▶️1871 Gründung des #Kaiserreich|s
▶️1871-1878 #Kulturkampf durch Bismarck
▶️1870 Italiener erobern den #Kirchenstaat
▶️1888 #DreikaiserjahrPankratius (von) Dinkel führte das Bistum durch diese unruhigen Zeiten bis zu seinem Tod im Jahre 1894. Sein Grab ist im Ostchor des #AugsburgerDom|es.
Heute ist sein 215. Geburtstag.
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Unser #AugsburgerDom ist voller Tiere....
Natürlich leben im Dom keine #Eichhörnchen, aber zumindest die Gewölbe im nördlichen Seitenschiff sind mit zahlreichen Tierdarstellungen geschmückt.
🐿️ Mitten drin: zwei Eichhörnchen. Und tatsächlich haben die putzigen #Nager in der christlichen #Bildsprache auch eine Bedeutung, die wir heute am internationalen #Eichhörnchentag euch erklären wollen.
🐿️ Naheliegenderweise greift diese vor allem das rote Fell auf. Rot steht in unseren Köpfen immer für die Hölle und den #Teufel.
🐿️ Ein nettere Deutung: Eichhörnchen sammeln Nüsse, vergraben sie im Boden und oft wachsen daraus Bäume. So soll es auch mit unseren guten #Taten sein.
🐿️ Die zwei Nagetiere an der Domdecke erinnern uns also daran, dass aus unserem sozialen und caritativen Verhalten #Gutes entstehen kann.
Vielleicht stattet ihr bei eurem nächsten Gottesdienst im Dom den Eichhörnchen ja mal einen Besuch ab!
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+ Worte des verstorbenen Papstes prägen den #Trauergottesdienst im Dom +
Mit einem feierlichen Requiem im #AugsburgerDom wurde am Mittwochabend #PapstFranziskus gedacht – einem Kirchenoberhaupt, das wie kaum ein anderer für eine offene, synodale und barmherzige Kirche einstand.
#BischofBertram erinnerte an das Vermächtnis des verstorbenen Papstes: Franziskus war ein Pilger der Hoffnung, der uns daran erinnerte, dass die Kirche kein Ort für Auserwählte ist, sondern das „Haus des Vaters“ – mit offenen Türen für alle.
Seine #Enzykliken und #Lehrschreiben wie Evangelii Gaudium, Laudato si’, Amoris Laetitia, Fratelli tutti und zuletzt Dilexit nos sind bleibende Wegweiser: für Menschlichkeit, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und eine Kirche, die auf den Menschen zugeht – nicht von oben herab, sondern als Schwester und Bruder.
„Ein Mensch, der nicht weint, altert innerlich“, schrieb Franziskus. Vielleicht dürfen wir in diesen Tagen also auch trauern – und zugleich danken.