#pragmatismus — Public Fediverse posts
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> Wie können sich die Reichen durchsetzen, obwohl sie in der Minderheit sind?
https://taz.de/Kinder-fragen-die-taz-antwortet/!6140224/
"Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Theo, 12 Jahre alt.
Mit viel Geld kann man nicht nur teuren #Schmuck kaufen, sondern auch #Berater beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen
Viele Menschen glauben, dass sich die Reichen durchsetzen können, weil sie reich sind. Das ist nicht ganz falsch.
Denn die Reichen haben genug #Geld, um viele #Berater zu beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen.Diese Berater heißen Lobbyisten.
Sie versuchen die #Gesetze so zu gestalten, dass die Reichen profitieren und möglichst wenig #Steuern zahlen.Trotzdem reicht es nicht, nur Lobbyisten zu beschäftigen, damit sich die Reichen durchsetzen können.
Denn die Politiker wollen ja wiedergewählt werden.Die #Abgeordneten im #Parlament müssen daher tun, was die Mehrheit der Wähler will.
Die meisten #Wähler sind aber nicht reich, sondern gehören zur
(sogenanten) Mittelschicht oder sogar zu den Armen. Die Reichen können daher ihre Interessen nur durchbringen, wenn sie der Mittelschicht das #Gefühl geben, dass sie ebenfalls reich ist – obwohl das gar nicht stimmt.Die #Mehrheit der Wähler muss also zur #Selbsttäuschung verleitet werden.
Dafür gibt es mindestens drei #Tricks.
Erstens:
Die Reichen rechnen sich arm und erklären sich selbst zu einem Teil der #Mittelschicht.Dieser #Trick funktioniert, weil es keine genauen Zahlen gibt, wie viel Geld die Reichen wirklich haben.
Zweitens:
Die Mittelschicht hofft auf den eigenen #Aufstieg.Die meisten Menschen nehmen gar nicht wahr, wie groß der Abstand zu den Reichen wirklich ist.
#Umfragen zeigen, dass viele Menschen #glauben, dass der #Reichtum gleich oberhalb ihres eigenen Einkommens anfängt. Da liegt dann der #Irrtum nahe, dass man sich nur ein bisschen anstrengen muss, um auch zu den Reichen zu gehören.
Drittens:
Die Mittelschicht #überschätzt das eigene #Einkommen auch deshalb, weil sie sich unbedingt von den Armen abgrenzen will. In der Mittelschicht ist das Vorurteil verbreitet, dass die Armen gar nicht arbeiten wollen und eigentlich nur Schmarotzer sind. Menschen aus der Mittelschicht sehen sich an der Seite der Reichen, weil sie meinen, dass man gemeinsam von den angeblich faulen Armen ausgebeutet würde.
wochentazDiese drei Mechanismen erklären, warum sich die Mittelschicht für reicher hält, als sie ist. Das Ergebnis ist schlimm. Immer wieder werden die Steuern gesenkt, wovon vor allem die Reichen etwas haben.
Der #Staat nimmt nicht mehr genug #Geld ein, was jeder spürt.
Auch du, lieber Theo, hast es sicherlich schon bemerkt:
Viele #Schulgebäude sind marode, es gibt zu wenig #Kitas, #Schwimmbäder schließen.Die Menschen der Mittelschicht müssten ehrlicher mit sich selbst sein.
Wenn sie einsehen würden, dass sie nicht reich sind, würde es #wenigerPolitikfürReiche geben.Diesen Artikel teilen
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#Erbschaftssteuerkonzept der SPD Purer #Pragmatismus – und das ist gut so
Kommentar von Stefan ReineckeDas neue #SPD-Papier zur #Erbschaftssteuer klingt wie ein Wellness-Programm für die obere Mittelschicht. Deshalb hat es auch mehr #Chancen auf #Erfolg.
Gemeinsam für freie Presse
#Genossenschaft #Leser:innen. #Journalismus #konzernfrei #kostenfrei #Artikel #ohnePaywall #Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen #nichtsbezahlen #wissen #Unterstützung #Beteiligung #Zukunft
#Themen #wochentaz #Reichtum #Lobbyismus #Steuern #Ungerechtigkeit
#Bildung #Kinder #Fedierltern #FediLZ -
Heute in einem Kommentar der #nzz. Schöner hätte ich es nicht sagen können. #schweiz #opportunismus #pragmatismus
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Rede Manuskript für die Kandidatur für die Landesliste zur Bundestagswahl von Volt am 2024-11-24
Liebe Mitmenschen, Freund*innen und Mitstreitende, liebe Voltis,
mein Name ist Kevin Veen-Birkenbach, ich bin 31 Jahre alt und lebe in einer WG im Wedding. Ich bin ausgebildeter Kaufmann, sowie Fachinformatiker und besitze keinen akademischen Abschluss. Als Freiberufler unterstütze ich Unternehmen, Teams und Menschen dabei, sich weiterzuentwickeln. Zudem bin ich als Schiffsführer weltweit unterwegs und erlebe Herausforderungen, die ich nur als Teamplayer lösen kann.
Ich bin Mitglied bei Volt, weil unsere Bewegung für Solidarität und Pragmatismus steht. Unsere Werte sind für mich tief verwurzelte Überzeugungen. Bereits während meiner Schulzeit setzte ich mich für Bildungsthemen ein. Später engagierte ich mich in der politischen Bildungsarbeit, gab ehrenamtlich Deutschunterricht für Geflüchtete, nahm Geflüchtete bei mir auf und engagierte mich im antifaschistischen Spektrum. Zudem arbeite ich ehrenamtlich in einem Awarenessteam.
Ich weiß, dass ich priveligiert bin: männlich, weiß, Deutsche Staatsbürgerschaft, selbstbewusst und mit einem guten Einkommen. Doch mein Lebensweg war alles andere als geradlinig.
Meine Kindheit war von Gewalt geprägt. Nach der Trennung meiner Eltern wuchs ich zunächst bei meiner Mutter und meinem Stiefvater auf, wo ich Gewalt am eigenen Körper und der eigenen Psyche erlebte. Mit zehn Jahren kam ich in eine Wohngruppe, doch auch dort stieß ich auf Hürden: Mit 17 Jahren musste ich in eine eigene Wohnung ziehen, weil mein Heimplatz zu teuer wurde. Es folgte ein langer Kampf um Unterstützung durch Jugendamt, Jobcenter und Bafög-Stellen. Ich spielte mit dem Gedanken mein Abitur abzubrechen. Um während meiner ersten Ausbildung finanziell über die Runden zu kommen spendete ich mehrmals die Woche Plasma.
Diese Erfahrungen prägen mich. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Institutionen versagen. Ich weiß, wie wichtig Sicherheit, Unterstützung und ein solidarisches Netz sind. Sie motiviert mich, für eine Zukunft einzutreten, in der niemand solche Hürden allein überwinden muss. Ich setze mich, wie auch Volt, für ein Pilotprojekt zum Bedingungslosen Grundeinkommen ein. Meine Hypothese ist, dass es echte Sicherheit schafft, ein bürokratisches Chaos wie mir widerfahren, verhindert und jeder Mensch aufgefangen wird.
2018 bewältigte ich einen Burnout und schwere Depressionen durch Therapie. Diese Erfahrung hat mich gelehrt, meine eigenen Grenzen zu kennen und auf mich zu achten. Das gibt mir nicht nur die notwendige Stärke, sondern auch ein tiefes Verständnis für Menschen, die ähnliche Herausforderungen durchleben. Psychische Gesundheit muss enttabuisiert werden – wie Volt es fordert.
Wir müssen eine Politik verfolgen, die offen, progressiv und menschlich ist. Ich glaube daran, dass wir gemeinsam eine Gesellschaft schaffen können, die niemanden zurücklässt und jedem eine Stimme gibt. Unsere Grenzen müssen offen bleiben. Dem Rechtsruck müssen wir entschieden entgegen treten. Wir wollen unser Gegenüber als Mensch und fühlendes Lebewesen wahrnehmen.
Ich bringe Erfahrung aus Ehrenamt, Startups und Konzernen mit. Ich unterstütze Organisationen und Menschen dabei, ihre Stärken zu entfalten. Als Freiberufler werde ich für Resultate bezahlt und habe bewiesen, dass ich liefern kann. Wir, also Volt, fordert “Institutionen und Verfahren, die die Bürger*innen verstehen und mitgestalten können”. Es ist mein tägliches Brot solche Verfahren in Unternehmen zu implementieren.
Meine Reisen haben mich geformt und meinen Horizont erweitert. Meine interdisziplinären und praktischen Fähig- und Fertigkeiten, sowie meine vielfältigen Erfahrungen helfen mir, Brücken zu bauen. Ich unterhalte mich mit meinen Mitmenschen auf Augenhöhe. Ich höre Ihnen aktiv zu und schätze sie wert. Ob es um Wirtschaftsfragen, Bildung, soziale Gerechtigkeit oder den Wolf auf dem Land geht, ich hole die Menschen dort ab wo sie stehen. Mein diverser und internationaler Freundeskreis ist meine Stütze und ein Fundament, um Brücken zu bauen.
Unsere Welt braucht Veränderung. Ich möchte meine Erfahrungen und Werte einbringen, um Volt in den Bundestag zu bringen. Wir müssen für diesen Wahlkampf eine Person aufstellen mit der sich unsere Mitmenschen identifizieren können. Meine Biografie gibt mit Glaubwürdigkeit und Authentizität.
Liebe Angehörige der Elektrischen Spannung;
Unsere Welt braucht Veränderung. Mit Erfahrung und Leidenschaft möchte ich Volt als progressive Kraft in den Bundestag bringen. Dafür bitte ich um eure Unterstützung!
Mein Name ist Kevin Veen-Birkenbach
Ich bitte um euer Vertrauen.
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