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#krise — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #krise, aggregated by home.social.

  1. Wie tief steckt VW in der Krise?

    Beim Autobauer Volkswagen hat die Serie von Betriebsversammlungen begonnen, in denen es um die drohenden Sparpläne geht. Was steht dabei zur Debatte? Und warum kämpft der Konzern überhaupt mit so massiven wirtschaftlichen Problemen?

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #VW #Automarkt #Krise

  2. Wie tief steckt VW in der Krise?

    Beim Autobauer Volkswagen hat die Serie von Betriebsversammlungen begonnen, in denen es um die drohenden Sparpläne geht. Was steht dabei zur Debatte? Und warum kämpft der Konzern überhaupt mit so massiven wirtschaftlichen Problemen?

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #VW #Automarkt #Krise

  3. Wie tief steckt VW in der Krise?

    Beim Autobauer Volkswagen hat die Serie von Betriebsversammlungen begonnen, in denen es um die drohenden Sparpläne geht. Was steht dabei zur Debatte? Und warum kämpft der Konzern überhaupt mit so massiven wirtschaftlichen Problemen?

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #VW #Automarkt #Krise

  4. Wie tief steckt VW in der Krise?

    Beim Autobauer Volkswagen hat die Serie von Betriebsversammlungen begonnen, in denen es um die drohenden Sparpläne geht. Was steht dabei zur Debatte? Und warum kämpft der Konzern überhaupt mit so massiven wirtschaftlichen Problemen?

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #VW #Automarkt #Krise

  5. Wie tief steckt VW in der Krise?

    Beim Autobauer Volkswagen hat die Serie von Betriebsversammlungen begonnen, in denen es um die drohenden Sparpläne geht. Was steht dabei zur Debatte? Und warum kämpft der Konzern überhaupt mit so massiven wirtschaftlichen Problemen?

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #VW #Automarkt #Krise

  6. @musevg @mspro

    Wir haben doch schon hier den Untergrund ... und den , der noch die sichere Struktur für den allmählichen und den der Strukturen entwickeln wird,

    denn dass der ohne gehen wird, war ein Traum der 1970er ...

    aber dass er noch mal so schnell zum greifen wird, hatten wir uns nicht vorstellen können:

    ist zwischen dem Parteien-Geplänkel nicht leichter geworden, aber die lernen

  7. @musevg @mspro

    Wir haben doch schon hier den Untergrund ... und den #CCC, der noch die sichere Struktur für den allmählichen #Kollaps und den #Zusammenbruch der Strukturen entwickeln wird,

    denn dass der #Kapitalismus ohne #Krise gehen wird, war ein Traum der 1970er ...

    aber dass er noch mal so schnell zum #Faschismus greifen wird, hatten wir uns nicht vorstellen können:

    #Selbstorganisation ist zwischen dem Parteien-Geplänkel nicht leichter geworden, aber die #Alternativstrukturen lernen

  8. @musevg @mspro

    Wir haben doch schon hier den Untergrund ... und den #CCC, der noch die sichere Struktur für den allmählichen #Kollaps und den #Zusammenbruch der Strukturen entwickeln wird,

    denn dass der #Kapitalismus ohne #Krise gehen wird, war ein Traum der 1970er ...

    aber dass er noch mal so schnell zum #Faschismus greifen wird, hatten wir uns nicht vorstellen können:

    #Selbstorganisation ist zwischen dem Parteien-Geplänkel nicht leichter geworden, aber die #Alternativstrukturen lernen

  9. @musevg @mspro

    Wir haben doch schon hier den Untergrund ... und den #CCC, der noch die sichere Struktur für den allmählichen #Kollaps und den #Zusammenbruch der Strukturen entwickeln wird,

    denn dass der #Kapitalismus ohne #Krise gehen wird, war ein Traum der 1970er ...

    aber dass er noch mal so schnell zum #Faschismus greifen wird, hatten wir uns nicht vorstellen können:

    #Selbstorganisation ist zwischen dem Parteien-Geplänkel nicht leichter geworden, aber die #Alternativstrukturen lernen

  10. @musevg @mspro

    Wir haben doch schon hier den Untergrund ... und den #CCC, der noch die sichere Struktur für den allmählichen #Kollaps und den #Zusammenbruch der Strukturen entwickeln wird,

    denn dass der #Kapitalismus ohne #Krise gehen wird, war ein Traum der 1970er ...

    aber dass er noch mal so schnell zum #Faschismus greifen wird, hatten wir uns nicht vorstellen können:

    #Selbstorganisation ist zwischen dem Parteien-Geplänkel nicht leichter geworden, aber die #Alternativstrukturen lernen

  11. Es ist der August 1914, die Julikrise ist beendet. Aber statt über die Lösung eines diplomatischen Konflikts zu berichten, heißt es Anfang August in der Hohenzollerischen Volkszeitung „Die Kriegsfurie entfesselt“ (Foto 1).

    ⚔️ Am 1. August wurde in Deutschland mobil gemacht und schon einen Tag später forderte Deutschland Belgien auf, den Durchmarsch seiner Truppen zu gestatten. Das Ziel der deutschen Soldaten war Frankreich, dem das Kaiserreich am 3. August den Krieg erklärte. Am darauffolgenden Tag marschierten deutsche Truppen in Belgien ein, woraufhin Großbritannien gegen Deutschland in den Krieg eintrat.

    📰 Die Hohenzollerische Volkszeitung schrieb Anfang August 1914 fleißig Bericht zur Lage, doch den Wellen der aufeinanderfolgenden Ereignisse kam sie kaum hinterher. Die Zeitung war in diesen Tagen außerdem voll mit Aufrufen des Roten Kreuzes und anderer Organisationen. Alle, die nicht im Feld standen, sollten nun die Aufgaben an der sogenannten Heimatfront erledigen. Dazu gehörte auch, die dringend anstehende Getreideernte einzubringen, wie man dem Aufruf der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe vom 3. August 1914 auf Bild 2 entnehmen kann.

    👉 Die Unterlagen der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe in Hohenzollern werden im Staatsarchiv Sigmaringen unter der Signatur Ho 420 T 1 aufbewahrt. Die Akten zur Mobilmachung 1914 findet ihr unter den Nummern 364 bis 372.

    Die Zeitung, die vor wenigen Wochen noch von der Badesaison und über die Abiturienten berichtet hatte, schrieb Anfang August 1914 über einen Bitt-Gottesdienst für die einberufenen Soldaten Sigmaringens (Bild 3).

    Der Schuss aus Gavrilo Princips Pistole zündete am 28. Juni 1914 einen Funken, der ein Feuer entfachte, für das der Brennstoff lange bereit lag. Vielleicht hätte der Erste Weltkrieg, wie viele Kriege, verhindert werden können. Doch jede Seite bestand darauf, uneingeschränkt im Recht zu sein. Der Erste Weltkrieg bleibt ein historisches Lehrstück dafür, wie Kriege scheinbar aus dem Nichts entstehen können und dafür, dass es dabei am Ende eigentlich nur Verlierer gibt.

    ❗ Das Staatsarchiv #Sigmaringen zeigt ab dem 19. Oktober eine Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg unter dem Titel "Der Tod im Winterberg-Tunnel. Eine Tragödie im Ersten Weltkrieg".

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 06.08.1914. LABW,StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38-

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #krieg #krise #ersterweltkrieg

  12. Es ist der August 1914, die Julikrise ist beendet. Aber statt über die Lösung eines diplomatischen Konflikts zu berichten, heißt es Anfang August in der Hohenzollerischen Volkszeitung „Die Kriegsfurie entfesselt“ (Foto 1).

    ⚔️ Am 1. August wurde in Deutschland mobil gemacht und schon einen Tag später forderte Deutschland Belgien auf, den Durchmarsch seiner Truppen zu gestatten. Das Ziel der deutschen Soldaten war Frankreich, dem das Kaiserreich am 3. August den Krieg erklärte. Am darauffolgenden Tag marschierten deutsche Truppen in Belgien ein, woraufhin Großbritannien gegen Deutschland in den Krieg eintrat.

    📰 Die Hohenzollerische Volkszeitung schrieb Anfang August 1914 fleißig Bericht zur Lage, doch den Wellen der aufeinanderfolgenden Ereignisse kam sie kaum hinterher. Die Zeitung war in diesen Tagen außerdem voll mit Aufrufen des Roten Kreuzes und anderer Organisationen. Alle, die nicht im Feld standen, sollten nun die Aufgaben an der sogenannten Heimatfront erledigen. Dazu gehörte auch, die dringend anstehende Getreideernte einzubringen, wie man dem Aufruf der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe vom 3. August 1914 auf Bild 2 entnehmen kann.

    👉 Die Unterlagen der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe in Hohenzollern werden im Staatsarchiv Sigmaringen unter der Signatur Ho 420 T 1 aufbewahrt. Die Akten zur Mobilmachung 1914 findet ihr unter den Nummern 364 bis 372.

    Die Zeitung, die vor wenigen Wochen noch von der Badesaison und über die Abiturienten berichtet hatte, schrieb Anfang August 1914 über einen Bitt-Gottesdienst für die einberufenen Soldaten Sigmaringens (Bild 3).

    Der Schuss aus Gavrilo Princips Pistole zündete am 28. Juni 1914 einen Funken, der ein Feuer entfachte, für das der Brennstoff lange bereit lag. Vielleicht hätte der Erste Weltkrieg, wie viele Kriege, verhindert werden können. Doch jede Seite bestand darauf, uneingeschränkt im Recht zu sein. Der Erste Weltkrieg bleibt ein historisches Lehrstück dafür, wie Kriege scheinbar aus dem Nichts entstehen können und dafür, dass es dabei am Ende eigentlich nur Verlierer gibt.

    ❗ Das Staatsarchiv #Sigmaringen zeigt ab dem 19. Oktober eine Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg unter dem Titel "Der Tod im Winterberg-Tunnel. Eine Tragödie im Ersten Weltkrieg".

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 06.08.1914. LABW,StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38-

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #krieg #krise #ersterweltkrieg

  13. Es ist der August 1914, die Julikrise ist beendet. Aber statt über die Lösung eines diplomatischen Konflikts zu berichten, heißt es Anfang August in der Hohenzollerischen Volkszeitung „Die Kriegsfurie entfesselt“ (Foto 1).

    ⚔️ Am 1. August wurde in Deutschland mobil gemacht und schon einen Tag später forderte Deutschland Belgien auf, den Durchmarsch seiner Truppen zu gestatten. Das Ziel der deutschen Soldaten war Frankreich, dem das Kaiserreich am 3. August den Krieg erklärte. Am darauffolgenden Tag marschierten deutsche Truppen in Belgien ein, woraufhin Großbritannien gegen Deutschland in den Krieg eintrat.

    📰 Die Hohenzollerische Volkszeitung schrieb Anfang August 1914 fleißig Bericht zur Lage, doch den Wellen der aufeinanderfolgenden Ereignisse kam sie kaum hinterher. Die Zeitung war in diesen Tagen außerdem voll mit Aufrufen des Roten Kreuzes und anderer Organisationen. Alle, die nicht im Feld standen, sollten nun die Aufgaben an der sogenannten Heimatfront erledigen. Dazu gehörte auch, die dringend anstehende Getreideernte einzubringen, wie man dem Aufruf der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe vom 3. August 1914 auf Bild 2 entnehmen kann.

    👉 Die Unterlagen der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe in Hohenzollern werden im Staatsarchiv Sigmaringen unter der Signatur Ho 420 T 1 aufbewahrt. Die Akten zur Mobilmachung 1914 findet ihr unter den Nummern 364 bis 372.

    Die Zeitung, die vor wenigen Wochen noch von der Badesaison und über die Abiturienten berichtet hatte, schrieb Anfang August 1914 über einen Bitt-Gottesdienst für die einberufenen Soldaten Sigmaringens (Bild 3).

    Der Schuss aus Gavrilo Princips Pistole zündete am 28. Juni 1914 einen Funken, der ein Feuer entfachte, für das der Brennstoff lange bereit lag. Vielleicht hätte der Erste Weltkrieg, wie viele Kriege, verhindert werden können. Doch jede Seite bestand darauf, uneingeschränkt im Recht zu sein. Der Erste Weltkrieg bleibt ein historisches Lehrstück dafür, wie Kriege scheinbar aus dem Nichts entstehen können und dafür, dass es dabei am Ende eigentlich nur Verlierer gibt.

    ❗ Das Staatsarchiv #Sigmaringen zeigt ab dem 19. Oktober eine Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg unter dem Titel "Der Tod im Winterberg-Tunnel. Eine Tragödie im Ersten Weltkrieg".

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 06.08.1914. LABW,StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38-

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #krieg #krise #ersterweltkrieg

  14. Es ist der August 1914, die Julikrise ist beendet. Aber statt über die Lösung eines diplomatischen Konflikts zu berichten, heißt es Anfang August in der Hohenzollerischen Volkszeitung „Die Kriegsfurie entfesselt“ (Foto 1).

    ⚔️ Am 1. August wurde in Deutschland mobil gemacht und schon einen Tag später forderte Deutschland Belgien auf, den Durchmarsch seiner Truppen zu gestatten. Das Ziel der deutschen Soldaten war Frankreich, dem das Kaiserreich am 3. August den Krieg erklärte. Am darauffolgenden Tag marschierten deutsche Truppen in Belgien ein, woraufhin Großbritannien gegen Deutschland in den Krieg eintrat.

    📰 Die Hohenzollerische Volkszeitung schrieb Anfang August 1914 fleißig Bericht zur Lage, doch den Wellen der aufeinanderfolgenden Ereignisse kam sie kaum hinterher. Die Zeitung war in diesen Tagen außerdem voll mit Aufrufen des Roten Kreuzes und anderer Organisationen. Alle, die nicht im Feld standen, sollten nun die Aufgaben an der sogenannten Heimatfront erledigen. Dazu gehörte auch, die dringend anstehende Getreideernte einzubringen, wie man dem Aufruf der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe vom 3. August 1914 auf Bild 2 entnehmen kann.

    👉 Die Unterlagen der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe in Hohenzollern werden im Staatsarchiv Sigmaringen unter der Signatur Ho 420 T 1 aufbewahrt. Die Akten zur Mobilmachung 1914 findet ihr unter den Nummern 364 bis 372.

    Die Zeitung, die vor wenigen Wochen noch von der Badesaison und über die Abiturienten berichtet hatte, schrieb Anfang August 1914 über einen Bitt-Gottesdienst für die einberufenen Soldaten Sigmaringens (Bild 3).

    Der Schuss aus Gavrilo Princips Pistole zündete am 28. Juni 1914 einen Funken, der ein Feuer entfachte, für das der Brennstoff lange bereit lag. Vielleicht hätte der Erste Weltkrieg, wie viele Kriege, verhindert werden können. Doch jede Seite bestand darauf, uneingeschränkt im Recht zu sein. Der Erste Weltkrieg bleibt ein historisches Lehrstück dafür, wie Kriege scheinbar aus dem Nichts entstehen können und dafür, dass es dabei am Ende eigentlich nur Verlierer gibt.

    ❗ Das Staatsarchiv #Sigmaringen zeigt ab dem 19. Oktober eine Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg unter dem Titel "Der Tod im Winterberg-Tunnel. Eine Tragödie im Ersten Weltkrieg".

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 06.08.1914. LABW,StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38-

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #krieg #krise #ersterweltkrieg

  15. Es ist der August 1914, die Julikrise ist beendet. Aber statt über die Lösung eines diplomatischen Konflikts zu berichten, heißt es Anfang August in der Hohenzollerischen Volkszeitung „Die Kriegsfurie entfesselt“ (Foto 1).

    ⚔️ Am 1. August wurde in Deutschland mobil gemacht und schon einen Tag später forderte Deutschland Belgien auf, den Durchmarsch seiner Truppen zu gestatten. Das Ziel der deutschen Soldaten war Frankreich, dem das Kaiserreich am 3. August den Krieg erklärte. Am darauffolgenden Tag marschierten deutsche Truppen in Belgien ein, woraufhin Großbritannien gegen Deutschland in den Krieg eintrat.

    📰 Die Hohenzollerische Volkszeitung schrieb Anfang August 1914 fleißig Bericht zur Lage, doch den Wellen der aufeinanderfolgenden Ereignisse kam sie kaum hinterher. Die Zeitung war in diesen Tagen außerdem voll mit Aufrufen des Roten Kreuzes und anderer Organisationen. Alle, die nicht im Feld standen, sollten nun die Aufgaben an der sogenannten Heimatfront erledigen. Dazu gehörte auch, die dringend anstehende Getreideernte einzubringen, wie man dem Aufruf der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe vom 3. August 1914 auf Bild 2 entnehmen kann.

    👉 Die Unterlagen der Zentralstelle für Landwirtschaft und Gewerbe in Hohenzollern werden im Staatsarchiv Sigmaringen unter der Signatur Ho 420 T 1 aufbewahrt. Die Akten zur Mobilmachung 1914 findet ihr unter den Nummern 364 bis 372.

    Die Zeitung, die vor wenigen Wochen noch von der Badesaison und über die Abiturienten berichtet hatte, schrieb Anfang August 1914 über einen Bitt-Gottesdienst für die einberufenen Soldaten Sigmaringens (Bild 3).

    Der Schuss aus Gavrilo Princips Pistole zündete am 28. Juni 1914 einen Funken, der ein Feuer entfachte, für das der Brennstoff lange bereit lag. Vielleicht hätte der Erste Weltkrieg, wie viele Kriege, verhindert werden können. Doch jede Seite bestand darauf, uneingeschränkt im Recht zu sein. Der Erste Weltkrieg bleibt ein historisches Lehrstück dafür, wie Kriege scheinbar aus dem Nichts entstehen können und dafür, dass es dabei am Ende eigentlich nur Verlierer gibt.

    ❗ Das Staatsarchiv #Sigmaringen zeigt ab dem 19. Oktober eine Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg unter dem Titel "Der Tod im Winterberg-Tunnel. Eine Tragödie im Ersten Weltkrieg".

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 06.08.1914. LABW,StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38-

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3: Hohenzollerische Volkszeitung vom 05.08.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #krieg #krise #ersterweltkrieg

  16. Was war in der letzten Juliwoche 1914 passiert? Die Julikrise schien noch wenige Tage zuvor gelöst. Am 29. Juli aber berichtete die Hohenzollerische Volkszeitung, dass in #Sigmaringen „in aller Frühe […] das Gerücht“ umgehe, der deutsche Gesandte in Serbien sei ermordet worden und nun habe Deutschland die allgemeine Mobilmachung angeordnet (Bild 1). ⚔️

    👉 Der Redakteur sah sich aufgefordert zu betonen, dass an solchen Gerüchten, „die wie Pilze aus dem Boden schießen“, „kein wahres Wort“ sei. Doch spätestens seit Österreich-Ungarn und Serbien alle diplomatischen Beziehungen beendet hatten und sich im Kriegszustand befanden, herrschte auch in Hohenzollern Aufregung und die Meldungen über einen drohenden großen #Krieg beherrschten die Schlagzeilen (Bild 2).

    🕊️ In der Hoffnung, den Frieden zu retten, erkor die Hohenzollerische Volkszeitung Wilhelm II. zum „Friedenskaiser“ (Bild 3 und 4). Auf ihm würde nun die Hoffnung der Welt ruhen, den Frieden zu erhalten. Eine trügerische Hoffnung, wie sich rasch herausstellte. Einen Frieden konnte der deutsche Kaiser nicht bewahren und bereits am 30. Juli ordnete Russland die allgemeine Mobilmachung an — nicht nur an den Grenzen zu Österreich-Ungarn.

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 26.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3 und 4: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #juli #krise #Geschichte

  17. Was war in der letzten Juliwoche 1914 passiert? Die Julikrise schien noch wenige Tage zuvor gelöst. Am 29. Juli aber berichtete die Hohenzollerische Volkszeitung, dass in #Sigmaringen „in aller Frühe […] das Gerücht“ umgehe, der deutsche Gesandte in Serbien sei ermordet worden und nun habe Deutschland die allgemeine Mobilmachung angeordnet (Bild 1). ⚔️

    👉 Der Redakteur sah sich aufgefordert zu betonen, dass an solchen Gerüchten, „die wie Pilze aus dem Boden schießen“, „kein wahres Wort“ sei. Doch spätestens seit Österreich-Ungarn und Serbien alle diplomatischen Beziehungen beendet hatten und sich im Kriegszustand befanden, herrschte auch in Hohenzollern Aufregung und die Meldungen über einen drohenden großen #Krieg beherrschten die Schlagzeilen (Bild 2).

    🕊️ In der Hoffnung, den Frieden zu retten, erkor die Hohenzollerische Volkszeitung Wilhelm II. zum „Friedenskaiser“ (Bild 3 und 4). Auf ihm würde nun die Hoffnung der Welt ruhen, den Frieden zu erhalten. Eine trügerische Hoffnung, wie sich rasch herausstellte. Einen Frieden konnte der deutsche Kaiser nicht bewahren und bereits am 30. Juli ordnete Russland die allgemeine Mobilmachung an — nicht nur an den Grenzen zu Österreich-Ungarn.

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 26.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3 und 4: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #juli #krise #Geschichte

  18. Was war in der letzten Juliwoche 1914 passiert? Die Julikrise schien noch wenige Tage zuvor gelöst. Am 29. Juli aber berichtete die Hohenzollerische Volkszeitung, dass in #Sigmaringen „in aller Frühe […] das Gerücht“ umgehe, der deutsche Gesandte in Serbien sei ermordet worden und nun habe Deutschland die allgemeine Mobilmachung angeordnet (Bild 1). ⚔️

    👉 Der Redakteur sah sich aufgefordert zu betonen, dass an solchen Gerüchten, „die wie Pilze aus dem Boden schießen“, „kein wahres Wort“ sei. Doch spätestens seit Österreich-Ungarn und Serbien alle diplomatischen Beziehungen beendet hatten und sich im Kriegszustand befanden, herrschte auch in Hohenzollern Aufregung und die Meldungen über einen drohenden großen #Krieg beherrschten die Schlagzeilen (Bild 2).

    🕊️ In der Hoffnung, den Frieden zu retten, erkor die Hohenzollerische Volkszeitung Wilhelm II. zum „Friedenskaiser“ (Bild 3 und 4). Auf ihm würde nun die Hoffnung der Welt ruhen, den Frieden zu erhalten. Eine trügerische Hoffnung, wie sich rasch herausstellte. Einen Frieden konnte der deutsche Kaiser nicht bewahren und bereits am 30. Juli ordnete Russland die allgemeine Mobilmachung an — nicht nur an den Grenzen zu Österreich-Ungarn.

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 26.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3 und 4: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #juli #krise #Geschichte

  19. Was war in der letzten Juliwoche 1914 passiert? Die Julikrise schien noch wenige Tage zuvor gelöst. Am 29. Juli aber berichtete die Hohenzollerische Volkszeitung, dass in #Sigmaringen „in aller Frühe […] das Gerücht“ umgehe, der deutsche Gesandte in Serbien sei ermordet worden und nun habe Deutschland die allgemeine Mobilmachung angeordnet (Bild 1). ⚔️

    👉 Der Redakteur sah sich aufgefordert zu betonen, dass an solchen Gerüchten, „die wie Pilze aus dem Boden schießen“, „kein wahres Wort“ sei. Doch spätestens seit Österreich-Ungarn und Serbien alle diplomatischen Beziehungen beendet hatten und sich im Kriegszustand befanden, herrschte auch in Hohenzollern Aufregung und die Meldungen über einen drohenden großen #Krieg beherrschten die Schlagzeilen (Bild 2).

    🕊️ In der Hoffnung, den Frieden zu retten, erkor die Hohenzollerische Volkszeitung Wilhelm II. zum „Friedenskaiser“ (Bild 3 und 4). Auf ihm würde nun die Hoffnung der Welt ruhen, den Frieden zu erhalten. Eine trügerische Hoffnung, wie sich rasch herausstellte. Einen Frieden konnte der deutsche Kaiser nicht bewahren und bereits am 30. Juli ordnete Russland die allgemeine Mobilmachung an — nicht nur an den Grenzen zu Österreich-Ungarn.

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 26.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3 und 4: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #juli #krise #Geschichte

  20. Was war in der letzten Juliwoche 1914 passiert? Die Julikrise schien noch wenige Tage zuvor gelöst. Am 29. Juli aber berichtete die Hohenzollerische Volkszeitung, dass in #Sigmaringen „in aller Frühe […] das Gerücht“ umgehe, der deutsche Gesandte in Serbien sei ermordet worden und nun habe Deutschland die allgemeine Mobilmachung angeordnet (Bild 1). ⚔️

    👉 Der Redakteur sah sich aufgefordert zu betonen, dass an solchen Gerüchten, „die wie Pilze aus dem Boden schießen“, „kein wahres Wort“ sei. Doch spätestens seit Österreich-Ungarn und Serbien alle diplomatischen Beziehungen beendet hatten und sich im Kriegszustand befanden, herrschte auch in Hohenzollern Aufregung und die Meldungen über einen drohenden großen #Krieg beherrschten die Schlagzeilen (Bild 2).

    🕊️ In der Hoffnung, den Frieden zu retten, erkor die Hohenzollerische Volkszeitung Wilhelm II. zum „Friedenskaiser“ (Bild 3 und 4). Auf ihm würde nun die Hoffnung der Welt ruhen, den Frieden zu erhalten. Eine trügerische Hoffnung, wie sich rasch herausstellte. Einen Frieden konnte der deutsche Kaiser nicht bewahren und bereits am 30. Juli ordnete Russland die allgemeine Mobilmachung an — nicht nur an den Grenzen zu Österreich-Ungarn.

    📷 Bild 1: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 2: Hohenzollerische Volkszeitung vom 26.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    📷 Bild 3 und 4: Hohenzollerische Volkszeitung vom 29.07.1914. LABW, StAS Dep. 1 T 18 Nr. 38.

    #archiv #archive #juli #krise #Geschichte