home.social

#inhaftierung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #inhaftierung, aggregated by home.social.

  1. IST DAS ⛔ 🌱 ⛔ #CANNABISVERBOT und die damit zusammenhangede 🪖 #Verfolgung und 👮‍♀️ #Inhaftierung von 💔 #Menschen#UNRECHTIMRECHT

    Wir wollen ein 👯 👯 👯 #Crowdfunding 💲 starten, um dies vor dem 👪 #Bundesverfassungsgericht zu erortern ➡️ 📓 #Indizienkette als 🧩 #puzzle in 🌱 #Hanfgeschichten #CRISPR_rEvolution
    Das #Unrecht #imNamendesRechts
    in einer 🖼️ #graphicnovel with 🎨 #art & 🎼 #music 🛐 &😍 #love

    #Rechtsanwalt
    Dr. Dr. #SeyedShahramIranbomy

    #SystemProhibition #Faschismus #Rassismus #Cannabis

  2. IST DAS ⛔ 🌱 ⛔ #CANNABISVERBOT und die damit zusammenhangede 🪖 #Verfolgung und 👮‍♀️ #Inhaftierung von 💔 #Menschen#UNRECHTIMRECHT

    Wir wollen ein 👯 👯 👯 #Crowdfunding 💲 starten, um dies vor dem 👪 #Bundesverfassungsgericht zu erortern ➡️ 📓 #Indizienkette als 🧩 #puzzle in 🌱 #Hanfgeschichten #CRISPR_rEvolution
    Das #Unrecht #imNamendesRechts
    in einer 🖼️ #graphicnovel with 🎨 #art & 🎼 #music 🛐 &😍 #love

    #Rechtsanwalt
    Dr. Dr. #SeyedShahramIranbomy

    #SystemProhibition #Faschismus #Rassismus #Cannabis

  3. IST DAS ⛔ 🌱 ⛔ #CANNABISVERBOT und die damit zusammenhangede 🪖 #Verfolgung und 👮‍♀️ #Inhaftierung von 💔 #Menschen#UNRECHTIMRECHT

    Wir wollen ein 👯 👯 👯 #Crowdfunding 💲 starten, um dies vor dem 👪 #Bundesverfassungsgericht zu erortern ➡️ 📓 #Indizienkette als 🧩 #puzzle in 🌱 #Hanfgeschichten #CRISPR_rEvolution
    Das #Unrecht #imNamendesRechts
    in einer 🖼️ #graphicnovel with 🎨 #art & 🎼 #music 🛐 &😍 #love

    #Rechtsanwalt
    Dr. Dr. #SeyedShahramIranbomy

    #SystemProhibition #Faschismus #Rassismus #Cannabis

  4. IST DAS ⛔ 🌱 ⛔ #CANNABISVERBOT und die damit zusammenhangede 🪖 #Verfolgung und 👮‍♀️ #Inhaftierung von 💔 #Menschen#UNRECHTIMRECHT

    Wir wollen ein 👯 👯 👯 #Crowdfunding 💲 starten, um dies vor dem 👪 #Bundesverfassungsgericht zu erortern ➡️ 📓 #Indizienkette als 🧩 #puzzle in 🌱 #Hanfgeschichten #CRISPR_rEvolution
    Das #Unrecht #imNamendesRechts
    in einer 🖼️ #graphicnovel with 🎨 #art & 🎼 #music 🛐 &😍 #love

    #Rechtsanwalt
    Dr. Dr. #SeyedShahramIranbomy

    #SystemProhibition #Faschismus #Rassismus #Cannabis

  5. IST DAS ⛔ 🌱 ⛔ #CANNABISVERBOT und die damit zusammenhangede 🪖 #Verfolgung und 👮‍♀️ #Inhaftierung von 💔 #Menschen#UNRECHTIMRECHT

    Wir wollen ein 👯 👯 👯 #Crowdfunding 💲 starten, um dies vor dem 👪 #Bundesverfassungsgericht zu erortern ➡️ 📓 #Indizienkette als 🧩 #puzzle in 🌱 #Hanfgeschichten #CRISPR_rEvolution
    Das #Unrecht #imNamendesRechts
    in einer 🖼️ #graphicnovel with 🎨 #art & 🎼 #music 🛐 &😍 #love

    #Rechtsanwalt
    Dr. Dr. #SeyedShahramIranbomy

    #SystemProhibition #Faschismus #Rassismus #Cannabis

  6. Jahrzehntelange Isolationshaft in Deutschland - "Menschenunwürdige Praxis!"

    Der Autor einer Bachelorarbeit im Interview mit @RDL

    Isolationshaft wird in Deutschland kaum öffentlich diskutiert, obwohl Menschen hier über Jahre oder sogar Jahrzehnte in nahezu vollständiger Isolation festgehalten werden. Viele von uns kennen diese Realität höchstens aus US-Dokumentationen. Doch auch in Deutschland sitzen Gefangene über viele Jahre in Isolationshaft: mit massiven Folgen für ihre psychische und körperliche Gesundheit.

    Auch Sozialarbeiter:innen die in Gefängnissen tätig sind schweigen meist, während Betroffene psychisch und physisch zerbrechen. Hauke Kröger hat seine Bachelorarbeit über das Thema der jahrzehntelangen Isolationshaft in Deutschland geschrieben. Er untersuchte die Situation mehrerer Gefangener, die bis zu 28 Jahre in Einzelhaft verbrachten, und denkt in seiner Abschlussarbeit über die Frage nach, warum solche Haftbedingungen aus sozialarbeiterischer Perspektive als menschenunwürdig gelten müssen.

    Im Interview spreche ich mit ihm über die Realität in Isolationshaft, über strukturelle Gewalt hinter Gefängnismauern und darüber, warum Solidarität mit den Betroffenen so dringend notwendig ist.

    rdl.de/Hauke_Kr%C3%B6ger_Isolt

    #isolationsfolter #einzelhaft #isolationshaft #knast #gefangnis #jurabubble #sozialeArbeit #sozialarbeit #haft #inhaftierung #freiburg #nrw #niedersachsen #berlin #hamburg #bayern #deutschland #montag #psychose #lebenstuchtigkeit #kroger #haukekröger #strukturellegewalt #gewalt #folter #menschenunwurdig #menschenwurde

  7. Jahrzehntelange Isolationshaft in Deutschland - "Menschenunwürdige Praxis!"

    Der Autor einer Bachelorarbeit im Interview mit @RDL

    Isolationshaft wird in Deutschland kaum öffentlich diskutiert, obwohl Menschen hier über Jahre oder sogar Jahrzehnte in nahezu vollständiger Isolation festgehalten werden. Viele von uns kennen diese Realität höchstens aus US-Dokumentationen. Doch auch in Deutschland sitzen Gefangene über viele Jahre in Isolationshaft: mit massiven Folgen für ihre psychische und körperliche Gesundheit.

    Auch Sozialarbeiter:innen die in Gefängnissen tätig sind schweigen meist, während Betroffene psychisch und physisch zerbrechen. Hauke Kröger hat seine Bachelorarbeit über das Thema der jahrzehntelangen Isolationshaft in Deutschland geschrieben. Er untersuchte die Situation mehrerer Gefangener, die bis zu 28 Jahre in Einzelhaft verbrachten, und denkt in seiner Abschlussarbeit über die Frage nach, warum solche Haftbedingungen aus sozialarbeiterischer Perspektive als menschenunwürdig gelten müssen.

    Im Interview spreche ich mit ihm über die Realität in Isolationshaft, über strukturelle Gewalt hinter Gefängnismauern und darüber, warum Solidarität mit den Betroffenen so dringend notwendig ist.

    rdl.de/Hauke_Kr%C3%B6ger_Isolt

    #isolationsfolter #einzelhaft #isolationshaft #knast #gefangnis #jurabubble #sozialeArbeit #sozialarbeit #haft #inhaftierung #freiburg #nrw #niedersachsen #berlin #hamburg #bayern #deutschland #montag #psychose #lebenstuchtigkeit #kroger #haukekröger #strukturellegewalt #gewalt #folter #menschenunwurdig #menschenwurde

  8. Jahrzehntelange Isolationshaft in Deutschland - "Menschenunwürdige Praxis!"

    Der Autor einer Bachelorarbeit im Interview mit @RDL

    Isolationshaft wird in Deutschland kaum öffentlich diskutiert, obwohl Menschen hier über Jahre oder sogar Jahrzehnte in nahezu vollständiger Isolation festgehalten werden. Viele von uns kennen diese Realität höchstens aus US-Dokumentationen. Doch auch in Deutschland sitzen Gefangene über viele Jahre in Isolationshaft: mit massiven Folgen für ihre psychische und körperliche Gesundheit.

    Auch Sozialarbeiter:innen die in Gefängnissen tätig sind schweigen meist, während Betroffene psychisch und physisch zerbrechen. Hauke Kröger hat seine Bachelorarbeit über das Thema der jahrzehntelangen Isolationshaft in Deutschland geschrieben. Er untersuchte die Situation mehrerer Gefangener, die bis zu 28 Jahre in Einzelhaft verbrachten, und denkt in seiner Abschlussarbeit über die Frage nach, warum solche Haftbedingungen aus sozialarbeiterischer Perspektive als menschenunwürdig gelten müssen.

    Im Interview spreche ich mit ihm über die Realität in Isolationshaft, über strukturelle Gewalt hinter Gefängnismauern und darüber, warum Solidarität mit den Betroffenen so dringend notwendig ist.

    rdl.de/Hauke_Kr%C3%B6ger_Isolt

    #isolationsfolter #einzelhaft #isolationshaft #knast #gefangnis #jurabubble #sozialeArbeit #sozialarbeit #haft #inhaftierung #freiburg #nrw #niedersachsen #berlin #hamburg #bayern #deutschland #montag #psychose #lebenstuchtigkeit #kroger #haukekröger #strukturellegewalt #gewalt #folter #menschenunwurdig #menschenwurde

  9. Jahrzehntelange Isolationshaft in Deutschland - "Menschenunwürdige Praxis!"

    Der Autor einer Bachelorarbeit im Interview mit @RDL

    Isolationshaft wird in Deutschland kaum öffentlich diskutiert, obwohl Menschen hier über Jahre oder sogar Jahrzehnte in nahezu vollständiger Isolation festgehalten werden. Viele von uns kennen diese Realität höchstens aus US-Dokumentationen. Doch auch in Deutschland sitzen Gefangene über viele Jahre in Isolationshaft: mit massiven Folgen für ihre psychische und körperliche Gesundheit.

    Auch Sozialarbeiter:innen die in Gefängnissen tätig sind schweigen meist, während Betroffene psychisch und physisch zerbrechen. Hauke Kröger hat seine Bachelorarbeit über das Thema der jahrzehntelangen Isolationshaft in Deutschland geschrieben. Er untersuchte die Situation mehrerer Gefangener, die bis zu 28 Jahre in Einzelhaft verbrachten, und denkt in seiner Abschlussarbeit über die Frage nach, warum solche Haftbedingungen aus sozialarbeiterischer Perspektive als menschenunwürdig gelten müssen.

    Im Interview spreche ich mit ihm über die Realität in Isolationshaft, über strukturelle Gewalt hinter Gefängnismauern und darüber, warum Solidarität mit den Betroffenen so dringend notwendig ist.

    rdl.de/Hauke_Kr%C3%B6ger_Isolt

    #isolationsfolter #einzelhaft #isolationshaft #knast #gefangnis #jurabubble #sozialeArbeit #sozialarbeit #haft #inhaftierung #freiburg #nrw #niedersachsen #berlin #hamburg #bayern #deutschland #montag #psychose #lebenstuchtigkeit #kroger #haukekröger #strukturellegewalt #gewalt #folter #menschenunwurdig #menschenwurde

  10. Jahrzehntelange Isolationshaft in Deutschland - "Menschenunwürdige Praxis!"

    Der Autor einer Bachelorarbeit im Interview mit @RDL

    Isolationshaft wird in Deutschland kaum öffentlich diskutiert, obwohl Menschen hier über Jahre oder sogar Jahrzehnte in nahezu vollständiger Isolation festgehalten werden. Viele von uns kennen diese Realität höchstens aus US-Dokumentationen. Doch auch in Deutschland sitzen Gefangene über viele Jahre in Isolationshaft: mit massiven Folgen für ihre psychische und körperliche Gesundheit.

    Auch Sozialarbeiter:innen die in Gefängnissen tätig sind schweigen meist, während Betroffene psychisch und physisch zerbrechen. Hauke Kröger hat seine Bachelorarbeit über das Thema der jahrzehntelangen Isolationshaft in Deutschland geschrieben. Er untersuchte die Situation mehrerer Gefangener, die bis zu 28 Jahre in Einzelhaft verbrachten, und denkt in seiner Abschlussarbeit über die Frage nach, warum solche Haftbedingungen aus sozialarbeiterischer Perspektive als menschenunwürdig gelten müssen.

    Im Interview spreche ich mit ihm über die Realität in Isolationshaft, über strukturelle Gewalt hinter Gefängnismauern und darüber, warum Solidarität mit den Betroffenen so dringend notwendig ist.

    rdl.de/Hauke_Kr%C3%B6ger_Isolt

    #isolationsfolter #einzelhaft #isolationshaft #knast #gefangnis #jurabubble #sozialeArbeit #sozialarbeit #haft #inhaftierung #freiburg #nrw #niedersachsen #berlin #hamburg #bayern #deutschland #montag #psychose #lebenstuchtigkeit #kroger #haukekröger #strukturellegewalt #gewalt #folter #menschenunwurdig #menschenwurde

  11. In der Dezember-Sendung von KlassenJustizInSüdbaden (KJIS) habe ich ein Interview mit dem evangelischen Gefängnispfarrer im Ruhestand Michael Philippi führen können.

    Am 31.01.2025 wurde Michael Philippi, hier in Freiburg, in den Ruhestand verabschiedet. Nach Stationen u.a. im hessischen Strafvollzug, war er, bevor er in die Freiburger Justizvollzugsanstalt wechselte, sechs Jahre lang Studierendenpfarrer in Freiburg.

    Michael Philippi spricht darüber, wie man Menschen an einem der dunkelsten Orte unserer Gesellschaft begleitet. Es geht um Hoffnung, Schuld und Verantwortung – und um die Frage, ob Resozialisierung gelingen kann. Wir sprechen über seine Jahre im Strafvollzug, seine Erfahrungen in Lateinamerika und die Bedeutung der Befreiungstheologie für den deutschen Gefängnisalltag.

    rdl.de/KlassenJustizInS%C3%BCd

    #michaelphilippi #jva #gefangnis #jvafreiburg #freiburg #sudbaden #baden #deutschland #montag #rechtspolitik #resozialisierung #haft #knast #restorative #restorativejustice #evangelisch #evangelischekirche #klassenjustiz #chile #sudamerika #befreiungstheologie #theologie #schuld #hoffnung #religion #hintergittern #studentenpfarrer #studentengemeinde #inhaftierung #innenpolitik #jurabubble
    @samt_versus_seide
    @praesolgka

  12. In der Dezember-Sendung von KlassenJustizInSüdbaden (KJIS) habe ich ein Interview mit dem evangelischen Gefängnispfarrer im Ruhestand Michael Philippi führen können.

    Am 31.01.2025 wurde Michael Philippi, hier in Freiburg, in den Ruhestand verabschiedet. Nach Stationen u.a. im hessischen Strafvollzug, war er, bevor er in die Freiburger Justizvollzugsanstalt wechselte, sechs Jahre lang Studierendenpfarrer in Freiburg.

    Michael Philippi spricht darüber, wie man Menschen an einem der dunkelsten Orte unserer Gesellschaft begleitet. Es geht um Hoffnung, Schuld und Verantwortung – und um die Frage, ob Resozialisierung gelingen kann. Wir sprechen über seine Jahre im Strafvollzug, seine Erfahrungen in Lateinamerika und die Bedeutung der Befreiungstheologie für den deutschen Gefängnisalltag.

    rdl.de/KlassenJustizInS%C3%BCd

    #michaelphilippi #jva #gefangnis #jvafreiburg #freiburg #sudbaden #baden #deutschland #montag #rechtspolitik #resozialisierung #haft #knast #restorative #restorativejustice #evangelisch #evangelischekirche #klassenjustiz #chile #sudamerika #befreiungstheologie #theologie #schuld #hoffnung #religion #hintergittern #studentenpfarrer #studentengemeinde #inhaftierung #innenpolitik #jurabubble
    @samt_versus_seide
    @praesolgka

  13. In der Dezember-Sendung von KlassenJustizInSüdbaden (KJIS) habe ich ein Interview mit dem evangelischen Gefängnispfarrer im Ruhestand Michael Philippi führen können.

    Am 31.01.2025 wurde Michael Philippi, hier in Freiburg, in den Ruhestand verabschiedet. Nach Stationen u.a. im hessischen Strafvollzug, war er, bevor er in die Freiburger Justizvollzugsanstalt wechselte, sechs Jahre lang Studierendenpfarrer in Freiburg.

    Michael Philippi spricht darüber, wie man Menschen an einem der dunkelsten Orte unserer Gesellschaft begleitet. Es geht um Hoffnung, Schuld und Verantwortung – und um die Frage, ob Resozialisierung gelingen kann. Wir sprechen über seine Jahre im Strafvollzug, seine Erfahrungen in Lateinamerika und die Bedeutung der Befreiungstheologie für den deutschen Gefängnisalltag.

    rdl.de/KlassenJustizInS%C3%BCd

    #michaelphilippi #jva #gefangnis #jvafreiburg #freiburg #sudbaden #baden #deutschland #montag #rechtspolitik #resozialisierung #haft #knast #restorative #restorativejustice #evangelisch #evangelischekirche #klassenjustiz #chile #sudamerika #befreiungstheologie #theologie #schuld #hoffnung #religion #hintergittern #studentenpfarrer #studentengemeinde #inhaftierung #innenpolitik #jurabubble
    @samt_versus_seide
    @praesolgka

  14. In der Dezember-Sendung von KlassenJustizInSüdbaden (KJIS) habe ich ein Interview mit dem evangelischen Gefängnispfarrer im Ruhestand Michael Philippi führen können.

    Am 31.01.2025 wurde Michael Philippi, hier in Freiburg, in den Ruhestand verabschiedet. Nach Stationen u.a. im hessischen Strafvollzug, war er, bevor er in die Freiburger Justizvollzugsanstalt wechselte, sechs Jahre lang Studierendenpfarrer in Freiburg.

    Michael Philippi spricht darüber, wie man Menschen an einem der dunkelsten Orte unserer Gesellschaft begleitet. Es geht um Hoffnung, Schuld und Verantwortung – und um die Frage, ob Resozialisierung gelingen kann. Wir sprechen über seine Jahre im Strafvollzug, seine Erfahrungen in Lateinamerika und die Bedeutung der Befreiungstheologie für den deutschen Gefängnisalltag.

    rdl.de/KlassenJustizInS%C3%BCd

    #michaelphilippi #jva #gefangnis #jvafreiburg #freiburg #sudbaden #baden #deutschland #montag #rechtspolitik #resozialisierung #haft #knast #restorative #restorativejustice #evangelisch #evangelischekirche #klassenjustiz #chile #sudamerika #befreiungstheologie #theologie #schuld #hoffnung #religion #hintergittern #studentenpfarrer #studentengemeinde #inhaftierung #innenpolitik #jurabubble
    @samt_versus_seide
    @praesolgka

  15. In der Dezember-Sendung von KlassenJustizInSüdbaden (KJIS) habe ich ein Interview mit dem evangelischen Gefängnispfarrer im Ruhestand Michael Philippi führen können.

    Am 31.01.2025 wurde Michael Philippi, hier in Freiburg, in den Ruhestand verabschiedet. Nach Stationen u.a. im hessischen Strafvollzug, war er, bevor er in die Freiburger Justizvollzugsanstalt wechselte, sechs Jahre lang Studierendenpfarrer in Freiburg.

    Michael Philippi spricht darüber, wie man Menschen an einem der dunkelsten Orte unserer Gesellschaft begleitet. Es geht um Hoffnung, Schuld und Verantwortung – und um die Frage, ob Resozialisierung gelingen kann. Wir sprechen über seine Jahre im Strafvollzug, seine Erfahrungen in Lateinamerika und die Bedeutung der Befreiungstheologie für den deutschen Gefängnisalltag.

    rdl.de/KlassenJustizInS%C3%BCd

    #michaelphilippi #jva #gefangnis #jvafreiburg #freiburg #sudbaden #baden #deutschland #montag #rechtspolitik #resozialisierung #haft #knast #restorative #restorativejustice #evangelisch #evangelischekirche #klassenjustiz #chile #sudamerika #befreiungstheologie #theologie #schuld #hoffnung #religion #hintergittern #studentenpfarrer #studentengemeinde #inhaftierung #innenpolitik #jurabubble
    @samt_versus_seide
    @praesolgka

  16. #Menschenrechte sind #unteilbar. 5 Bürgerrechtsorganisationen fordern deshalb eine grundrechtskonforme Umsetzung der europäischen Regelungen im #Asylrecht. Keine #Lager, keine #Inhaftierung von Kindern und vulnerablen Personen. #GEAS www.rav.de/publikatione...

  17. 4️⃣ Kurze Aufenthalte? In vielen Ländern gibt es keine feste Obergrenze für die Dauer von #inhaftierung

    5️⃣ Es gibt längst Alternativen: humaner, günstiger und wirksamer. Etwa Meldeauflagen, betreute Unterkünfte oder finanzielle Sicherheiten. 3/4

    #Menschenrechte #Migration #FES

  18. rollingstone.de/anwaelte-trump hat eine lange Geschichte extremer #Menschenrechtsverletzungen“, schrieben die Anwälte. „Jedes Mitglied der Sammelklägergruppe, das nach #Libyen abgeschoben wird, muss mit einer hohen Wahrscheinlichkeit mit #Inhaftierung, #Folter und sogar dem #Verschwinden oder dem #Tod rechnen.“

  19. Im Gedenken an eine israelische Anwältin, die nie ihre moralische Einstellung verlor

    Obwohl sie erst spät Anwältin wurde, setzte sich Tamar Pelleg-Sryck unermüdlich für palästinensische #Gefangene wie mich in einem zutiefst ungerechten System ein.

    Von Imad Sabi 22. Mai 2024

    Imad Sabi und Tamar Pelleg-Sryck in London. (Mit freundlicher Genehmigung des Autors)

    Bei den Palästinensern, die sie vor Militärgerichten verteidigte, war sie einfach als #Tamar bekannt. Sie war oft schwarz gekleidet und sofort an ihrem kurzgeschnittenen weißen Haar, ihrer Brille und ihrem stets bereiten Lächeln zu erkennen, das oft in ein Lachen ausartete. Tamar Pelleg-Sryck war #Anwältin, eine leidenschaftliche Verfechterin der #Menschenrechte, eine prinzipientreue Gegnerin der israelischen #Besatzung des #Westjordanland​s und des #Gazastreifen​s und ein wunderbarer Mensch, dessen Tatendrang, Intellekt und Jugendlichkeit auch im hohen Alter nie nachließen. Am 11. März verstarb Tamar im Alter von 97 Jahren.

    Ich trauere zutiefst um sie, wie sicher auch Hunderte von #Palästinenser​n, die die Ungerechtigkeiten und Demütigungen von #Inhaftierung, #Verhöre​n, #Folter und #Verwaltungshaft erlebt haben, die aber von Tamar so gut sie konnte gegen das #Gerichtssystem verteidigt wurden, das fester Bestandteil der #Besatzung ist.

    Ich traf Tamar zum ersten Mal im #Megiddo-#Militärgefängnis, in das ich nach Erhalt eines #Verwaltungshaftbefehls im Dezember 1995 eingeliefert wurde. In jenen ersten Tagen nach der Unterzeichnung des #Oslo​er Abkommens begann die neu eingerichtete Palästinensische Behörde, die Kontrolle über die größeren palästinensischen Städte im Westjordanland zu übernehmen. Bevor sie diese Kontrolle abgab, begann Israel damit, entschiedene Gegner des Abkommens ohne Anklage zu verhaften und sie als "Feinde des Friedens" zu bezeichnen. Als die Zahl dieser #Verwaltungshäftlinge anstieg, begann Tamar, einige ihrer Fälle zu übernehmen, darunter auch meinen.

    Ich kann mich nicht mehr an die genauen Einzelheiten unseres ersten Treffens erinnern. In meiner verschwommenen Erinnerung war es ein kurzes Treffen an einem kalten, grauen Tag mit dem üblichen Austausch, der bei solchen Treffen stattfindet: Nachrichten über die Familie, erste Überlegungen zum #Einspruch gegen den #Haftbefehl und Fragen zu den #Haftbedingungen. Tamar hatte zunächst gezögert, meinen Fall zu übernehmen, und so war ich - da ich sie noch nicht kannte - nicht sicher, ob ich sie als meine Anwältin haben wollte.

    Aber je mehr Tamar mich besuchte, desto mehr sprachen wir miteinander und lernten uns kennen. Die Kälte des ersten Tages verwandelte sich in zwischenmenschliche Wärme, die auf gegenseitigem #Respekt und echter menschlicher #Verbundenheit beruhte. Mit der Zeit wurden die Besuche immer länger. Tamar begann, mir Bücher aus ihrer persönlichen #Bibliothek mitzubringen. Sowohl die langen Gespräche als auch die Bücher holten mich aus der #Gefängnisumgebung mit ihren brutalen und entwürdigenden Abläufen heraus. Schriftsteller wie Nadine #Gordimer, Hanna Lévy-Hass (die Mutter der Haaretz-Journalistin Amira #Hass), Paul #Auster, Jacobo #Timmerman, William #Styron, William #Trevor und viele andere leisteten mir Gesellschaft, und alle wurden mir von Tamar gebracht.

    Die Lektüre von "The Confessions of Nat Turner" - Styrons #Roman, der den #Sklavenaufstand von 1831 in #Virginia beschreibt -, während ich bis spät in die Nacht dem ständig wechselnden Licht der Wachtürme nachjagte, um noch ein paar Seiten zu verschlingen, war eine Erfahrung von so tiefer Freude und Schönheit, dass sie nun alle anderen Erinnerungen an dieses #Gefängnis auslöscht. Was mir bleibt, ist dieses unbeschreibliche, geheimnisvolle Hochgefühl, das mir ein Buch in diesem Moment vermittelte und das ich für immer mit Tamar verbinden werde.

    Einige der Bücher und Zeitschriften, die Tamar mir brachte, verschwanden, bevor ich sie lesen konnte. Tamar wurde wütend über solche "Sicherheits"-Maßnahmen und inszenierte ein Kräftemessen mit den Behörden von Megiddo, um ihnen die Verpflichtung abzuringen, dafür zu sorgen, dass jedes einzelne Stück Papier zu mir gelangen würde. Junge #Soldaten, die als #Zensoren fungierten, hatten die Aufgabe, die #Bücher zu überprüfen, um festzustellen, welche erlaubt waren. Oft beurteilten sie - im wahrsten Sinne des Wortes und manchmal auf amüsante Weise - Bücher nach ihrem Einband, aber Tamars Vereinbarung mit ihren Vorgesetzten bedeutete, dass sie zumindest keines dieser Bücher mehr respektlos behandeln oder wegwerfen durften, auch nicht die, die sie für gefährlich hielten.
    Ein jüdisch-israelischer Pessimist

    Die einzigartigen Fähigkeiten, die Tamar mitbrachte - Mitgefühl, Tatkraft und Wertschätzung für #Literatur -, sind vielleicht darauf zurückzuführen, dass sie lange Zeit #Lehrerin und Organisatorin war, bevor sie im Alter von 61 Jahren #Rechtsanwältin wurde. Die bemerkenswerte Entscheidung, in diesem Alter in das #Rechtswesen einzusteigen, ist der Schlüssel zum Verständnis von Tamars Persönlichkeit, ihrer grenzenlosen Energie und der Mühe, die sie auf sich nahm, um gegen #Ungerechtigkeit zu rebellieren.

    In ihrer Entschlossenheit, palästinensische Gefangene in einem hoffnungslos voreingenommenen #Militär-"Justiz"-System zu verteidigen, war diese jüdisch-israelische Frau durch und durch Palästinenserin, mit dem unermüdlichen Geist, den Emile #Habibi mit dem Begriff "Pessimist" umschreibt: jemand, der seine schmerzhafte Realität akzeptiert, sich aber weigert, aufzugeben, und weiter kämpft, in der Hoffnung gegen die Hoffnung - eine scheinbar widersprüchliche Haltung, die auch wir als Verwaltungshäftlinge lernen mussten. Tamar freute sich über die kleinen Siege, die wir erringen konnten, wie das Zugeständnis der Behörden, Bücher in Megiddo zuzulassen, aber sie verlor nie den Blick für das große Ganze.

    Tamar war maßgeblich an meiner unwahrscheinlichen Freilassung beteiligt, die sie nach 20 Monaten #Militärgewahrsam erwirkte. Sie ermutigte mich zum Schreiben und setzte sich dafür ein, dass meine Worte die Menschen außerhalb der Gefängnismauern erreichten. Erfolglose #Appelle an die #Militärgericht​e - und sogar einer an den Obersten #Gerichtshof - haben sie nicht abgeschreckt.

    Ihre Freude, als sie mir den Entwurf eines Artikels zeigte, den Serge #Schmemann, der Leiter des Jerusalemer Büros der New York Times, über mich geschrieben hatte ("Er wird auf der Titelseite der #Times erscheinen", sagte sie mir stolz), wurde nicht geringer, als ein Redakteur der Zeitung auf mysteriöse Weise beschloss, den Artikel zu streichen. Schließlich entschied der Oberste Gerichtshof im August 1997, dass ich zu einer vierjährigen Verbannung freigelassen werden sollte. Während ich im Gefängnis von #Ramleh auf meine Ausreise in die #Niederlande wartete, war es Tamar, die mir einen Koffer, einen palästinensischen Pass, Nachrichten von meiner Familie und Informationen darüber brachte, wann ich endlich ausreisen dürfe.

    In der Freiheit trafen Tamar und ich uns einige Male mit meiner Frau und meinen Kindern: in #Rotterdam (wo ihre Tochter lebte) und Den Haag (wo ich wohnte), in #Paris und in L#ondon. Wir telefonierten regelmäßig und korrespondierten per E-Mail. Sie war immer energiegeladen und neugierig, trug ein Stirnband in ihrem weißen Haar, arbeitete ständig und lebte ständig. Irgendwann verloren wir den Kontakt, aber das tat der Tiefe meiner Gefühle der Liebe und des Respekts für sie keinen Abbruch.

    In einem unserer Gespräche, während ich im Gefängnis war, sagte Tamar über eine Frau, die sie kannte: "Sie hat schöne Falten." Sie beschrieb damit zwar ihre körperliche Erscheinung, aber ich glaube, dass die Art und Weise, wie jemand Falten wirft, ein Spiegelbild seiner Seele sein kann. Als sie älter wurde, bekam Tamar immer wieder schöne Falten, ohne ihre moralische Bestimmung zu verlieren.

    Für mich als Palästinenserin, die in dieser Zeit des Völkermords und des zügellosen Hasses lebt, dient die Trauer um Tamars Tod als Erinnerung an den Glauben, den Palästinenser und Israelis, die gegen die Besatzung sind, aufrechterhalten müssen: dass eines Tages, egal wie weit entfernt, die Besatzung enden und die Gerechtigkeit kommen wird.

    Eine gekürzte Fassung dieses Nachrufs wurde zuerst auf dem LRB-Blog veröffentlicht. Lesen Sie ihn hier: lrb.co.uk/blog/2024/march/tama

    Übersetzung: @thomas

    Quelle: mastodon.trueten.de/@972mag/11

    #Israel #Palästina #Anti

  20. Im Gedenken an eine israelische Anwältin, die nie ihre moralische Einstellung verlor

    Obwohl sie erst spät Anwältin wurde, setzte sich Tamar Pelleg-Sryck unermüdlich für palästinensische #Gefangene wie mich in einem zutiefst ungerechten System ein.

    Von Imad Sabi 22. Mai 2024

    Imad Sabi und Tamar Pelleg-Sryck in London. (Mit freundlicher Genehmigung des Autors)

    Bei den Palästinensern, die sie vor Militärgerichten verteidigte, war sie einfach als #Tamar bekannt. Sie war oft schwarz gekleidet und sofort an ihrem kurzgeschnittenen weißen Haar, ihrer Brille und ihrem stets bereiten Lächeln zu erkennen, das oft in ein Lachen ausartete. Tamar Pelleg-Sryck war #Anwältin, eine leidenschaftliche Verfechterin der #Menschenrechte, eine prinzipientreue Gegnerin der israelischen #Besatzung des #Westjordanland​s und des #Gazastreifen​s und ein wunderbarer Mensch, dessen Tatendrang, Intellekt und Jugendlichkeit auch im hohen Alter nie nachließen. Am 11. März verstarb Tamar im Alter von 97 Jahren.

    Ich trauere zutiefst um sie, wie sicher auch Hunderte von #Palästinenser​n, die die Ungerechtigkeiten und Demütigungen von #Inhaftierung, #Verhöre​n, #Folter und #Verwaltungshaft erlebt haben, die aber von Tamar so gut sie konnte gegen das #Gerichtssystem verteidigt wurden, das fester Bestandteil der #Besatzung ist.

    Ich traf Tamar zum ersten Mal im #Megiddo-#Militärgefängnis, in das ich nach Erhalt eines #Verwaltungshaftbefehls im Dezember 1995 eingeliefert wurde. In jenen ersten Tagen nach der Unterzeichnung des #Oslo​er Abkommens begann die neu eingerichtete Palästinensische Behörde, die Kontrolle über die größeren palästinensischen Städte im Westjordanland zu übernehmen. Bevor sie diese Kontrolle abgab, begann Israel damit, entschiedene Gegner des Abkommens ohne Anklage zu verhaften und sie als "Feinde des Friedens" zu bezeichnen. Als die Zahl dieser #Verwaltungshäftlinge anstieg, begann Tamar, einige ihrer Fälle zu übernehmen, darunter auch meinen.

    Ich kann mich nicht mehr an die genauen Einzelheiten unseres ersten Treffens erinnern. In meiner verschwommenen Erinnerung war es ein kurzes Treffen an einem kalten, grauen Tag mit dem üblichen Austausch, der bei solchen Treffen stattfindet: Nachrichten über die Familie, erste Überlegungen zum #Einspruch gegen den #Haftbefehl und Fragen zu den #Haftbedingungen. Tamar hatte zunächst gezögert, meinen Fall zu übernehmen, und so war ich - da ich sie noch nicht kannte - nicht sicher, ob ich sie als meine Anwältin haben wollte.

    Aber je mehr Tamar mich besuchte, desto mehr sprachen wir miteinander und lernten uns kennen. Die Kälte des ersten Tages verwandelte sich in zwischenmenschliche Wärme, die auf gegenseitigem #Respekt und echter menschlicher #Verbundenheit beruhte. Mit der Zeit wurden die Besuche immer länger. Tamar begann, mir Bücher aus ihrer persönlichen #Bibliothek mitzubringen. Sowohl die langen Gespräche als auch die Bücher holten mich aus der #Gefängnisumgebung mit ihren brutalen und entwürdigenden Abläufen heraus. Schriftsteller wie Nadine #Gordimer, Hanna Lévy-Hass (die Mutter der Haaretz-Journalistin Amira #Hass), Paul #Auster, Jacobo #Timmerman, William #Styron, William #Trevor und viele andere leisteten mir Gesellschaft, und alle wurden mir von Tamar gebracht.

    Die Lektüre von "The Confessions of Nat Turner" - Styrons #Roman, der den #Sklavenaufstand von 1831 in #Virginia beschreibt -, während ich bis spät in die Nacht dem ständig wechselnden Licht der Wachtürme nachjagte, um noch ein paar Seiten zu verschlingen, war eine Erfahrung von so tiefer Freude und Schönheit, dass sie nun alle anderen Erinnerungen an dieses #Gefängnis auslöscht. Was mir bleibt, ist dieses unbeschreibliche, geheimnisvolle Hochgefühl, das mir ein Buch in diesem Moment vermittelte und das ich für immer mit Tamar verbinden werde.

    Einige der Bücher und Zeitschriften, die Tamar mir brachte, verschwanden, bevor ich sie lesen konnte. Tamar wurde wütend über solche "Sicherheits"-Maßnahmen und inszenierte ein Kräftemessen mit den Behörden von Megiddo, um ihnen die Verpflichtung abzuringen, dafür zu sorgen, dass jedes einzelne Stück Papier zu mir gelangen würde. Junge #Soldaten, die als #Zensoren fungierten, hatten die Aufgabe, die #Bücher zu überprüfen, um festzustellen, welche erlaubt waren. Oft beurteilten sie - im wahrsten Sinne des Wortes und manchmal auf amüsante Weise - Bücher nach ihrem Einband, aber Tamars Vereinbarung mit ihren Vorgesetzten bedeutete, dass sie zumindest keines dieser Bücher mehr respektlos behandeln oder wegwerfen durften, auch nicht die, die sie für gefährlich hielten.
    Ein jüdisch-israelischer Pessimist

    Die einzigartigen Fähigkeiten, die Tamar mitbrachte - Mitgefühl, Tatkraft und Wertschätzung für #Literatur -, sind vielleicht darauf zurückzuführen, dass sie lange Zeit #Lehrerin und Organisatorin war, bevor sie im Alter von 61 Jahren #Rechtsanwältin wurde. Die bemerkenswerte Entscheidung, in diesem Alter in das #Rechtswesen einzusteigen, ist der Schlüssel zum Verständnis von Tamars Persönlichkeit, ihrer grenzenlosen Energie und der Mühe, die sie auf sich nahm, um gegen #Ungerechtigkeit zu rebellieren.

    In ihrer Entschlossenheit, palästinensische Gefangene in einem hoffnungslos voreingenommenen #Militär-"Justiz"-System zu verteidigen, war diese jüdisch-israelische Frau durch und durch Palästinenserin, mit dem unermüdlichen Geist, den Emile #Habibi mit dem Begriff "Pessimist" umschreibt: jemand, der seine schmerzhafte Realität akzeptiert, sich aber weigert, aufzugeben, und weiter kämpft, in der Hoffnung gegen die Hoffnung - eine scheinbar widersprüchliche Haltung, die auch wir als Verwaltungshäftlinge lernen mussten. Tamar freute sich über die kleinen Siege, die wir erringen konnten, wie das Zugeständnis der Behörden, Bücher in Megiddo zuzulassen, aber sie verlor nie den Blick für das große Ganze.

    Tamar war maßgeblich an meiner unwahrscheinlichen Freilassung beteiligt, die sie nach 20 Monaten #Militärgewahrsam erwirkte. Sie ermutigte mich zum Schreiben und setzte sich dafür ein, dass meine Worte die Menschen außerhalb der Gefängnismauern erreichten. Erfolglose #Appelle an die #Militärgericht​e - und sogar einer an den Obersten #Gerichtshof - haben sie nicht abgeschreckt.

    Ihre Freude, als sie mir den Entwurf eines Artikels zeigte, den Serge #Schmemann, der Leiter des Jerusalemer Büros der New York Times, über mich geschrieben hatte ("Er wird auf der Titelseite der #Times erscheinen", sagte sie mir stolz), wurde nicht geringer, als ein Redakteur der Zeitung auf mysteriöse Weise beschloss, den Artikel zu streichen. Schließlich entschied der Oberste Gerichtshof im August 1997, dass ich zu einer vierjährigen Verbannung freigelassen werden sollte. Während ich im Gefängnis von #Ramleh auf meine Ausreise in die #Niederlande wartete, war es Tamar, die mir einen Koffer, einen palästinensischen Pass, Nachrichten von meiner Familie und Informationen darüber brachte, wann ich endlich ausreisen dürfe.

    In der Freiheit trafen Tamar und ich uns einige Male mit meiner Frau und meinen Kindern: in #Rotterdam (wo ihre Tochter lebte) und Den Haag (wo ich wohnte), in #Paris und in L#ondon. Wir telefonierten regelmäßig und korrespondierten per E-Mail. Sie war immer energiegeladen und neugierig, trug ein Stirnband in ihrem weißen Haar, arbeitete ständig und lebte ständig. Irgendwann verloren wir den Kontakt, aber das tat der Tiefe meiner Gefühle der Liebe und des Respekts für sie keinen Abbruch.

    In einem unserer Gespräche, während ich im Gefängnis war, sagte Tamar über eine Frau, die sie kannte: "Sie hat schöne Falten." Sie beschrieb damit zwar ihre körperliche Erscheinung, aber ich glaube, dass die Art und Weise, wie jemand Falten wirft, ein Spiegelbild seiner Seele sein kann. Als sie älter wurde, bekam Tamar immer wieder schöne Falten, ohne ihre moralische Bestimmung zu verlieren.

    Für mich als Palästinenserin, die in dieser Zeit des Völkermords und des zügellosen Hasses lebt, dient die Trauer um Tamars Tod als Erinnerung an den Glauben, den Palästinenser und Israelis, die gegen die Besatzung sind, aufrechterhalten müssen: dass eines Tages, egal wie weit entfernt, die Besatzung enden und die Gerechtigkeit kommen wird.

    Eine gekürzte Fassung dieses Nachrufs wurde zuerst auf dem LRB-Blog veröffentlicht. Lesen Sie ihn hier: lrb.co.uk/blog/2024/march/tama

    Übersetzung: @thomas

    Quelle: mastodon.trueten.de/@972mag/11

    #Israel #Palästina #Anti

  21. Im Gedenken an eine israelische Anwältin, die nie ihre moralische Einstellung verlor

    Obwohl sie erst spät Anwältin wurde, setzte sich Tamar Pelleg-Sryck unermüdlich für palästinensische #Gefangene wie mich in einem zutiefst ungerechten System ein.

    Von Imad Sabi 22. Mai 2024

    Imad Sabi und Tamar Pelleg-Sryck in London. (Mit freundlicher Genehmigung des Autors)

    Bei den Palästinensern, die sie vor Militärgerichten verteidigte, war sie einfach als #Tamar bekannt. Sie war oft schwarz gekleidet und sofort an ihrem kurzgeschnittenen weißen Haar, ihrer Brille und ihrem stets bereiten Lächeln zu erkennen, das oft in ein Lachen ausartete. Tamar Pelleg-Sryck war #Anwältin, eine leidenschaftliche Verfechterin der #Menschenrechte, eine prinzipientreue Gegnerin der israelischen #Besatzung des #Westjordanland​s und des #Gazastreifen​s und ein wunderbarer Mensch, dessen Tatendrang, Intellekt und Jugendlichkeit auch im hohen Alter nie nachließen. Am 11. März verstarb Tamar im Alter von 97 Jahren.

    Ich trauere zutiefst um sie, wie sicher auch Hunderte von #Palästinenser​n, die die Ungerechtigkeiten und Demütigungen von #Inhaftierung, #Verhöre​n, #Folter und #Verwaltungshaft erlebt haben, die aber von Tamar so gut sie konnte gegen das #Gerichtssystem verteidigt wurden, das fester Bestandteil der #Besatzung ist.

    Ich traf Tamar zum ersten Mal im #Megiddo-#Militärgefängnis, in das ich nach Erhalt eines #Verwaltungshaftbefehls im Dezember 1995 eingeliefert wurde. In jenen ersten Tagen nach der Unterzeichnung des #Oslo​er Abkommens begann die neu eingerichtete Palästinensische Behörde, die Kontrolle über die größeren palästinensischen Städte im Westjordanland zu übernehmen. Bevor sie diese Kontrolle abgab, begann Israel damit, entschiedene Gegner des Abkommens ohne Anklage zu verhaften und sie als "Feinde des Friedens" zu bezeichnen. Als die Zahl dieser #Verwaltungshäftlinge anstieg, begann Tamar, einige ihrer Fälle zu übernehmen, darunter auch meinen.

    Ich kann mich nicht mehr an die genauen Einzelheiten unseres ersten Treffens erinnern. In meiner verschwommenen Erinnerung war es ein kurzes Treffen an einem kalten, grauen Tag mit dem üblichen Austausch, der bei solchen Treffen stattfindet: Nachrichten über die Familie, erste Überlegungen zum #Einspruch gegen den #Haftbefehl und Fragen zu den #Haftbedingungen. Tamar hatte zunächst gezögert, meinen Fall zu übernehmen, und so war ich - da ich sie noch nicht kannte - nicht sicher, ob ich sie als meine Anwältin haben wollte.

    Aber je mehr Tamar mich besuchte, desto mehr sprachen wir miteinander und lernten uns kennen. Die Kälte des ersten Tages verwandelte sich in zwischenmenschliche Wärme, die auf gegenseitigem #Respekt und echter menschlicher #Verbundenheit beruhte. Mit der Zeit wurden die Besuche immer länger. Tamar begann, mir Bücher aus ihrer persönlichen #Bibliothek mitzubringen. Sowohl die langen Gespräche als auch die Bücher holten mich aus der #Gefängnisumgebung mit ihren brutalen und entwürdigenden Abläufen heraus. Schriftsteller wie Nadine #Gordimer, Hanna Lévy-Hass (die Mutter der Haaretz-Journalistin Amira #Hass), Paul #Auster, Jacobo #Timmerman, William #Styron, William #Trevor und viele andere leisteten mir Gesellschaft, und alle wurden mir von Tamar gebracht.

    Die Lektüre von "The Confessions of Nat Turner" - Styrons #Roman, der den #Sklavenaufstand von 1831 in #Virginia beschreibt -, während ich bis spät in die Nacht dem ständig wechselnden Licht der Wachtürme nachjagte, um noch ein paar Seiten zu verschlingen, war eine Erfahrung von so tiefer Freude und Schönheit, dass sie nun alle anderen Erinnerungen an dieses #Gefängnis auslöscht. Was mir bleibt, ist dieses unbeschreibliche, geheimnisvolle Hochgefühl, das mir ein Buch in diesem Moment vermittelte und das ich für immer mit Tamar verbinden werde.

    Einige der Bücher und Zeitschriften, die Tamar mir brachte, verschwanden, bevor ich sie lesen konnte. Tamar wurde wütend über solche "Sicherheits"-Maßnahmen und inszenierte ein Kräftemessen mit den Behörden von Megiddo, um ihnen die Verpflichtung abzuringen, dafür zu sorgen, dass jedes einzelne Stück Papier zu mir gelangen würde. Junge #Soldaten, die als #Zensoren fungierten, hatten die Aufgabe, die #Bücher zu überprüfen, um festzustellen, welche erlaubt waren. Oft beurteilten sie - im wahrsten Sinne des Wortes und manchmal auf amüsante Weise - Bücher nach ihrem Einband, aber Tamars Vereinbarung mit ihren Vorgesetzten bedeutete, dass sie zumindest keines dieser Bücher mehr respektlos behandeln oder wegwerfen durften, auch nicht die, die sie für gefährlich hielten.
    Ein jüdisch-israelischer Pessimist

    Die einzigartigen Fähigkeiten, die Tamar mitbrachte - Mitgefühl, Tatkraft und Wertschätzung für #Literatur -, sind vielleicht darauf zurückzuführen, dass sie lange Zeit #Lehrerin und Organisatorin war, bevor sie im Alter von 61 Jahren #Rechtsanwältin wurde. Die bemerkenswerte Entscheidung, in diesem Alter in das #Rechtswesen einzusteigen, ist der Schlüssel zum Verständnis von Tamars Persönlichkeit, ihrer grenzenlosen Energie und der Mühe, die sie auf sich nahm, um gegen #Ungerechtigkeit zu rebellieren.

    In ihrer Entschlossenheit, palästinensische Gefangene in einem hoffnungslos voreingenommenen #Militär-"Justiz"-System zu verteidigen, war diese jüdisch-israelische Frau durch und durch Palästinenserin, mit dem unermüdlichen Geist, den Emile #Habibi mit dem Begriff "Pessimist" umschreibt: jemand, der seine schmerzhafte Realität akzeptiert, sich aber weigert, aufzugeben, und weiter kämpft, in der Hoffnung gegen die Hoffnung - eine scheinbar widersprüchliche Haltung, die auch wir als Verwaltungshäftlinge lernen mussten. Tamar freute sich über die kleinen Siege, die wir erringen konnten, wie das Zugeständnis der Behörden, Bücher in Megiddo zuzulassen, aber sie verlor nie den Blick für das große Ganze.

    Tamar war maßgeblich an meiner unwahrscheinlichen Freilassung beteiligt, die sie nach 20 Monaten #Militärgewahrsam erwirkte. Sie ermutigte mich zum Schreiben und setzte sich dafür ein, dass meine Worte die Menschen außerhalb der Gefängnismauern erreichten. Erfolglose #Appelle an die #Militärgericht​e - und sogar einer an den Obersten #Gerichtshof - haben sie nicht abgeschreckt.

    Ihre Freude, als sie mir den Entwurf eines Artikels zeigte, den Serge #Schmemann, der Leiter des Jerusalemer Büros der New York Times, über mich geschrieben hatte ("Er wird auf der Titelseite der #Times erscheinen", sagte sie mir stolz), wurde nicht geringer, als ein Redakteur der Zeitung auf mysteriöse Weise beschloss, den Artikel zu streichen. Schließlich entschied der Oberste Gerichtshof im August 1997, dass ich zu einer vierjährigen Verbannung freigelassen werden sollte. Während ich im Gefängnis von #Ramleh auf meine Ausreise in die #Niederlande wartete, war es Tamar, die mir einen Koffer, einen palästinensischen Pass, Nachrichten von meiner Familie und Informationen darüber brachte, wann ich endlich ausreisen dürfe.

    In der Freiheit trafen Tamar und ich uns einige Male mit meiner Frau und meinen Kindern: in #Rotterdam (wo ihre Tochter lebte) und Den Haag (wo ich wohnte), in #Paris und in L#ondon. Wir telefonierten regelmäßig und korrespondierten per E-Mail. Sie war immer energiegeladen und neugierig, trug ein Stirnband in ihrem weißen Haar, arbeitete ständig und lebte ständig. Irgendwann verloren wir den Kontakt, aber das tat der Tiefe meiner Gefühle der Liebe und des Respekts für sie keinen Abbruch.

    In einem unserer Gespräche, während ich im Gefängnis war, sagte Tamar über eine Frau, die sie kannte: "Sie hat schöne Falten." Sie beschrieb damit zwar ihre körperliche Erscheinung, aber ich glaube, dass die Art und Weise, wie jemand Falten wirft, ein Spiegelbild seiner Seele sein kann. Als sie älter wurde, bekam Tamar immer wieder schöne Falten, ohne ihre moralische Bestimmung zu verlieren.

    Für mich als Palästinenserin, die in dieser Zeit des Völkermords und des zügellosen Hasses lebt, dient die Trauer um Tamars Tod als Erinnerung an den Glauben, den Palästinenser und Israelis, die gegen die Besatzung sind, aufrechterhalten müssen: dass eines Tages, egal wie weit entfernt, die Besatzung enden und die Gerechtigkeit kommen wird.

    Eine gekürzte Fassung dieses Nachrufs wurde zuerst auf dem LRB-Blog veröffentlicht. Lesen Sie ihn hier: lrb.co.uk/blog/2024/march/tama

    Übersetzung: @thomas

    Quelle: mastodon.trueten.de/@972mag/11

    #Israel #Palästina #Anti

  22. Im Gedenken an eine israelische Anwältin, die nie ihre moralische Einstellung verlor

    Obwohl sie erst spät Anwältin wurde, setzte sich Tamar Pelleg-Sryck unermüdlich für palästinensische #Gefangene wie mich in einem zutiefst ungerechten System ein.

    Von Imad Sabi 22. Mai 2024

    Imad Sabi und Tamar Pelleg-Sryck in London. (Mit freundlicher Genehmigung des Autors)

    Bei den Palästinensern, die sie vor Militärgerichten verteidigte, war sie einfach als #Tamar bekannt. Sie war oft schwarz gekleidet und sofort an ihrem kurzgeschnittenen weißen Haar, ihrer Brille und ihrem stets bereiten Lächeln zu erkennen, das oft in ein Lachen ausartete. Tamar Pelleg-Sryck war #Anwältin, eine leidenschaftliche Verfechterin der #Menschenrechte, eine prinzipientreue Gegnerin der israelischen #Besatzung des #Westjordanland​s und des #Gazastreifen​s und ein wunderbarer Mensch, dessen Tatendrang, Intellekt und Jugendlichkeit auch im hohen Alter nie nachließen. Am 11. März verstarb Tamar im Alter von 97 Jahren.

    Ich trauere zutiefst um sie, wie sicher auch Hunderte von #Palästinenser​n, die die Ungerechtigkeiten und Demütigungen von #Inhaftierung, #Verhöre​n, #Folter und #Verwaltungshaft erlebt haben, die aber von Tamar so gut sie konnte gegen das #Gerichtssystem verteidigt wurden, das fester Bestandteil der #Besatzung ist.

    Ich traf Tamar zum ersten Mal im #Megiddo-#Militärgefängnis, in das ich nach Erhalt eines #Verwaltungshaftbefehls im Dezember 1995 eingeliefert wurde. In jenen ersten Tagen nach der Unterzeichnung des #Oslo​er Abkommens begann die neu eingerichtete Palästinensische Behörde, die Kontrolle über die größeren palästinensischen Städte im Westjordanland zu übernehmen. Bevor sie diese Kontrolle abgab, begann Israel damit, entschiedene Gegner des Abkommens ohne Anklage zu verhaften und sie als "Feinde des Friedens" zu bezeichnen. Als die Zahl dieser #Verwaltungshäftlinge anstieg, begann Tamar, einige ihrer Fälle zu übernehmen, darunter auch meinen.

    Ich kann mich nicht mehr an die genauen Einzelheiten unseres ersten Treffens erinnern. In meiner verschwommenen Erinnerung war es ein kurzes Treffen an einem kalten, grauen Tag mit dem üblichen Austausch, der bei solchen Treffen stattfindet: Nachrichten über die Familie, erste Überlegungen zum #Einspruch gegen den #Haftbefehl und Fragen zu den #Haftbedingungen. Tamar hatte zunächst gezögert, meinen Fall zu übernehmen, und so war ich - da ich sie noch nicht kannte - nicht sicher, ob ich sie als meine Anwältin haben wollte.

    Aber je mehr Tamar mich besuchte, desto mehr sprachen wir miteinander und lernten uns kennen. Die Kälte des ersten Tages verwandelte sich in zwischenmenschliche Wärme, die auf gegenseitigem #Respekt und echter menschlicher #Verbundenheit beruhte. Mit der Zeit wurden die Besuche immer länger. Tamar begann, mir Bücher aus ihrer persönlichen #Bibliothek mitzubringen. Sowohl die langen Gespräche als auch die Bücher holten mich aus der #Gefängnisumgebung mit ihren brutalen und entwürdigenden Abläufen heraus. Schriftsteller wie Nadine #Gordimer, Hanna Lévy-Hass (die Mutter der Haaretz-Journalistin Amira #Hass), Paul #Auster, Jacobo #Timmerman, William #Styron, William #Trevor und viele andere leisteten mir Gesellschaft, und alle wurden mir von Tamar gebracht.

    Die Lektüre von "The Confessions of Nat Turner" - Styrons #Roman, der den #Sklavenaufstand von 1831 in #Virginia beschreibt -, während ich bis spät in die Nacht dem ständig wechselnden Licht der Wachtürme nachjagte, um noch ein paar Seiten zu verschlingen, war eine Erfahrung von so tiefer Freude und Schönheit, dass sie nun alle anderen Erinnerungen an dieses #Gefängnis auslöscht. Was mir bleibt, ist dieses unbeschreibliche, geheimnisvolle Hochgefühl, das mir ein Buch in diesem Moment vermittelte und das ich für immer mit Tamar verbinden werde.

    Einige der Bücher und Zeitschriften, die Tamar mir brachte, verschwanden, bevor ich sie lesen konnte. Tamar wurde wütend über solche "Sicherheits"-Maßnahmen und inszenierte ein Kräftemessen mit den Behörden von Megiddo, um ihnen die Verpflichtung abzuringen, dafür zu sorgen, dass jedes einzelne Stück Papier zu mir gelangen würde. Junge #Soldaten, die als #Zensoren fungierten, hatten die Aufgabe, die #Bücher zu überprüfen, um festzustellen, welche erlaubt waren. Oft beurteilten sie - im wahrsten Sinne des Wortes und manchmal auf amüsante Weise - Bücher nach ihrem Einband, aber Tamars Vereinbarung mit ihren Vorgesetzten bedeutete, dass sie zumindest keines dieser Bücher mehr respektlos behandeln oder wegwerfen durften, auch nicht die, die sie für gefährlich hielten.
    Ein jüdisch-israelischer Pessimist

    Die einzigartigen Fähigkeiten, die Tamar mitbrachte - Mitgefühl, Tatkraft und Wertschätzung für #Literatur -, sind vielleicht darauf zurückzuführen, dass sie lange Zeit #Lehrerin und Organisatorin war, bevor sie im Alter von 61 Jahren #Rechtsanwältin wurde. Die bemerkenswerte Entscheidung, in diesem Alter in das #Rechtswesen einzusteigen, ist der Schlüssel zum Verständnis von Tamars Persönlichkeit, ihrer grenzenlosen Energie und der Mühe, die sie auf sich nahm, um gegen #Ungerechtigkeit zu rebellieren.

    In ihrer Entschlossenheit, palästinensische Gefangene in einem hoffnungslos voreingenommenen #Militär-"Justiz"-System zu verteidigen, war diese jüdisch-israelische Frau durch und durch Palästinenserin, mit dem unermüdlichen Geist, den Emile #Habibi mit dem Begriff "Pessimist" umschreibt: jemand, der seine schmerzhafte Realität akzeptiert, sich aber weigert, aufzugeben, und weiter kämpft, in der Hoffnung gegen die Hoffnung - eine scheinbar widersprüchliche Haltung, die auch wir als Verwaltungshäftlinge lernen mussten. Tamar freute sich über die kleinen Siege, die wir erringen konnten, wie das Zugeständnis der Behörden, Bücher in Megiddo zuzulassen, aber sie verlor nie den Blick für das große Ganze.

    Tamar war maßgeblich an meiner unwahrscheinlichen Freilassung beteiligt, die sie nach 20 Monaten #Militärgewahrsam erwirkte. Sie ermutigte mich zum Schreiben und setzte sich dafür ein, dass meine Worte die Menschen außerhalb der Gefängnismauern erreichten. Erfolglose #Appelle an die #Militärgericht​e - und sogar einer an den Obersten #Gerichtshof - haben sie nicht abgeschreckt.

    Ihre Freude, als sie mir den Entwurf eines Artikels zeigte, den Serge #Schmemann, der Leiter des Jerusalemer Büros der New York Times, über mich geschrieben hatte ("Er wird auf der Titelseite der #Times erscheinen", sagte sie mir stolz), wurde nicht geringer, als ein Redakteur der Zeitung auf mysteriöse Weise beschloss, den Artikel zu streichen. Schließlich entschied der Oberste Gerichtshof im August 1997, dass ich zu einer vierjährigen Verbannung freigelassen werden sollte. Während ich im Gefängnis von #Ramleh auf meine Ausreise in die #Niederlande wartete, war es Tamar, die mir einen Koffer, einen palästinensischen Pass, Nachrichten von meiner Familie und Informationen darüber brachte, wann ich endlich ausreisen dürfe.

    In der Freiheit trafen Tamar und ich uns einige Male mit meiner Frau und meinen Kindern: in #Rotterdam (wo ihre Tochter lebte) und Den Haag (wo ich wohnte), in #Paris und in L#ondon. Wir telefonierten regelmäßig und korrespondierten per E-Mail. Sie war immer energiegeladen und neugierig, trug ein Stirnband in ihrem weißen Haar, arbeitete ständig und lebte ständig. Irgendwann verloren wir den Kontakt, aber das tat der Tiefe meiner Gefühle der Liebe und des Respekts für sie keinen Abbruch.

    In einem unserer Gespräche, während ich im Gefängnis war, sagte Tamar über eine Frau, die sie kannte: "Sie hat schöne Falten." Sie beschrieb damit zwar ihre körperliche Erscheinung, aber ich glaube, dass die Art und Weise, wie jemand Falten wirft, ein Spiegelbild seiner Seele sein kann. Als sie älter wurde, bekam Tamar immer wieder schöne Falten, ohne ihre moralische Bestimmung zu verlieren.

    Für mich als Palästinenserin, die in dieser Zeit des Völkermords und des zügellosen Hasses lebt, dient die Trauer um Tamars Tod als Erinnerung an den Glauben, den Palästinenser und Israelis, die gegen die Besatzung sind, aufrechterhalten müssen: dass eines Tages, egal wie weit entfernt, die Besatzung enden und die Gerechtigkeit kommen wird.

    Eine gekürzte Fassung dieses Nachrufs wurde zuerst auf dem LRB-Blog veröffentlicht. Lesen Sie ihn hier: lrb.co.uk/blog/2024/march/tama

    Übersetzung: @thomas

    Quelle: mastodon.trueten.de/@972mag/11

    #Israel #Palästina #Anti

  23. Im Gedenken an eine israelische Anwältin, die nie ihre moralische Einstellung verlor

    Obwohl sie erst spät Anwältin wurde, setzte sich Tamar Pelleg-Sryck unermüdlich für palästinensische #Gefangene wie mich in einem zutiefst ungerechten System ein.

    Von Imad Sabi 22. Mai 2024

    Imad Sabi und Tamar Pelleg-Sryck in London. (Mit freundlicher Genehmigung des Autors)

    Bei den Palästinensern, die sie vor Militärgerichten verteidigte, war sie einfach als #Tamar bekannt. Sie war oft schwarz gekleidet und sofort an ihrem kurzgeschnittenen weißen Haar, ihrer Brille und ihrem stets bereiten Lächeln zu erkennen, das oft in ein Lachen ausartete. Tamar Pelleg-Sryck war #Anwältin, eine leidenschaftliche Verfechterin der #Menschenrechte, eine prinzipientreue Gegnerin der israelischen #Besatzung des #Westjordanland​s und des #Gazastreifen​s und ein wunderbarer Mensch, dessen Tatendrang, Intellekt und Jugendlichkeit auch im hohen Alter nie nachließen. Am 11. März verstarb Tamar im Alter von 97 Jahren.

    Ich trauere zutiefst um sie, wie sicher auch Hunderte von #Palästinenser​n, die die Ungerechtigkeiten und Demütigungen von #Inhaftierung, #Verhöre​n, #Folter und #Verwaltungshaft erlebt haben, die aber von Tamar so gut sie konnte gegen das #Gerichtssystem verteidigt wurden, das fester Bestandteil der #Besatzung ist.

    Ich traf Tamar zum ersten Mal im #Megiddo-#Militärgefängnis, in das ich nach Erhalt eines #Verwaltungshaftbefehls im Dezember 1995 eingeliefert wurde. In jenen ersten Tagen nach der Unterzeichnung des #Oslo​er Abkommens begann die neu eingerichtete Palästinensische Behörde, die Kontrolle über die größeren palästinensischen Städte im Westjordanland zu übernehmen. Bevor sie diese Kontrolle abgab, begann Israel damit, entschiedene Gegner des Abkommens ohne Anklage zu verhaften und sie als "Feinde des Friedens" zu bezeichnen. Als die Zahl dieser #Verwaltungshäftlinge anstieg, begann Tamar, einige ihrer Fälle zu übernehmen, darunter auch meinen.

    Ich kann mich nicht mehr an die genauen Einzelheiten unseres ersten Treffens erinnern. In meiner verschwommenen Erinnerung war es ein kurzes Treffen an einem kalten, grauen Tag mit dem üblichen Austausch, der bei solchen Treffen stattfindet: Nachrichten über die Familie, erste Überlegungen zum #Einspruch gegen den #Haftbefehl und Fragen zu den #Haftbedingungen. Tamar hatte zunächst gezögert, meinen Fall zu übernehmen, und so war ich - da ich sie noch nicht kannte - nicht sicher, ob ich sie als meine Anwältin haben wollte.

    Aber je mehr Tamar mich besuchte, desto mehr sprachen wir miteinander und lernten uns kennen. Die Kälte des ersten Tages verwandelte sich in zwischenmenschliche Wärme, die auf gegenseitigem #Respekt und echter menschlicher #Verbundenheit beruhte. Mit der Zeit wurden die Besuche immer länger. Tamar begann, mir Bücher aus ihrer persönlichen #Bibliothek mitzubringen. Sowohl die langen Gespräche als auch die Bücher holten mich aus der #Gefängnisumgebung mit ihren brutalen und entwürdigenden Abläufen heraus. Schriftsteller wie Nadine #Gordimer, Hanna Lévy-Hass (die Mutter der Haaretz-Journalistin Amira #Hass), Paul #Auster, Jacobo #Timmerman, William #Styron, William #Trevor und viele andere leisteten mir Gesellschaft, und alle wurden mir von Tamar gebracht.

    Die Lektüre von "The Confessions of Nat Turner" - Styrons #Roman, der den #Sklavenaufstand von 1831 in #Virginia beschreibt -, während ich bis spät in die Nacht dem ständig wechselnden Licht der Wachtürme nachjagte, um noch ein paar Seiten zu verschlingen, war eine Erfahrung von so tiefer Freude und Schönheit, dass sie nun alle anderen Erinnerungen an dieses #Gefängnis auslöscht. Was mir bleibt, ist dieses unbeschreibliche, geheimnisvolle Hochgefühl, das mir ein Buch in diesem Moment vermittelte und das ich für immer mit Tamar verbinden werde.

    Einige der Bücher und Zeitschriften, die Tamar mir brachte, verschwanden, bevor ich sie lesen konnte. Tamar wurde wütend über solche "Sicherheits"-Maßnahmen und inszenierte ein Kräftemessen mit den Behörden von Megiddo, um ihnen die Verpflichtung abzuringen, dafür zu sorgen, dass jedes einzelne Stück Papier zu mir gelangen würde. Junge #Soldaten, die als #Zensoren fungierten, hatten die Aufgabe, die #Bücher zu überprüfen, um festzustellen, welche erlaubt waren. Oft beurteilten sie - im wahrsten Sinne des Wortes und manchmal auf amüsante Weise - Bücher nach ihrem Einband, aber Tamars Vereinbarung mit ihren Vorgesetzten bedeutete, dass sie zumindest keines dieser Bücher mehr respektlos behandeln oder wegwerfen durften, auch nicht die, die sie für gefährlich hielten.
    Ein jüdisch-israelischer Pessimist

    Die einzigartigen Fähigkeiten, die Tamar mitbrachte - Mitgefühl, Tatkraft und Wertschätzung für #Literatur -, sind vielleicht darauf zurückzuführen, dass sie lange Zeit #Lehrerin und Organisatorin war, bevor sie im Alter von 61 Jahren #Rechtsanwältin wurde. Die bemerkenswerte Entscheidung, in diesem Alter in das #Rechtswesen einzusteigen, ist der Schlüssel zum Verständnis von Tamars Persönlichkeit, ihrer grenzenlosen Energie und der Mühe, die sie auf sich nahm, um gegen #Ungerechtigkeit zu rebellieren.

    In ihrer Entschlossenheit, palästinensische Gefangene in einem hoffnungslos voreingenommenen #Militär-"Justiz"-System zu verteidigen, war diese jüdisch-israelische Frau durch und durch Palästinenserin, mit dem unermüdlichen Geist, den Emile #Habibi mit dem Begriff "Pessimist" umschreibt: jemand, der seine schmerzhafte Realität akzeptiert, sich aber weigert, aufzugeben, und weiter kämpft, in der Hoffnung gegen die Hoffnung - eine scheinbar widersprüchliche Haltung, die auch wir als Verwaltungshäftlinge lernen mussten. Tamar freute sich über die kleinen Siege, die wir erringen konnten, wie das Zugeständnis der Behörden, Bücher in Megiddo zuzulassen, aber sie verlor nie den Blick für das große Ganze.

    Tamar war maßgeblich an meiner unwahrscheinlichen Freilassung beteiligt, die sie nach 20 Monaten #Militärgewahrsam erwirkte. Sie ermutigte mich zum Schreiben und setzte sich dafür ein, dass meine Worte die Menschen außerhalb der Gefängnismauern erreichten. Erfolglose #Appelle an die #Militärgericht​e - und sogar einer an den Obersten #Gerichtshof - haben sie nicht abgeschreckt.

    Ihre Freude, als sie mir den Entwurf eines Artikels zeigte, den Serge #Schmemann, der Leiter des Jerusalemer Büros der New York Times, über mich geschrieben hatte ("Er wird auf der Titelseite der #Times erscheinen", sagte sie mir stolz), wurde nicht geringer, als ein Redakteur der Zeitung auf mysteriöse Weise beschloss, den Artikel zu streichen. Schließlich entschied der Oberste Gerichtshof im August 1997, dass ich zu einer vierjährigen Verbannung freigelassen werden sollte. Während ich im Gefängnis von #Ramleh auf meine Ausreise in die #Niederlande wartete, war es Tamar, die mir einen Koffer, einen palästinensischen Pass, Nachrichten von meiner Familie und Informationen darüber brachte, wann ich endlich ausreisen dürfe.

    In der Freiheit trafen Tamar und ich uns einige Male mit meiner Frau und meinen Kindern: in #Rotterdam (wo ihre Tochter lebte) und Den Haag (wo ich wohnte), in #Paris und in L#ondon. Wir telefonierten regelmäßig und korrespondierten per E-Mail. Sie war immer energiegeladen und neugierig, trug ein Stirnband in ihrem weißen Haar, arbeitete ständig und lebte ständig. Irgendwann verloren wir den Kontakt, aber das tat der Tiefe meiner Gefühle der Liebe und des Respekts für sie keinen Abbruch.

    In einem unserer Gespräche, während ich im Gefängnis war, sagte Tamar über eine Frau, die sie kannte: "Sie hat schöne Falten." Sie beschrieb damit zwar ihre körperliche Erscheinung, aber ich glaube, dass die Art und Weise, wie jemand Falten wirft, ein Spiegelbild seiner Seele sein kann. Als sie älter wurde, bekam Tamar immer wieder schöne Falten, ohne ihre moralische Bestimmung zu verlieren.

    Für mich als Palästinenserin, die in dieser Zeit des Völkermords und des zügellosen Hasses lebt, dient die Trauer um Tamars Tod als Erinnerung an den Glauben, den Palästinenser und Israelis, die gegen die Besatzung sind, aufrechterhalten müssen: dass eines Tages, egal wie weit entfernt, die Besatzung enden und die Gerechtigkeit kommen wird.

    Eine gekürzte Fassung dieses Nachrufs wurde zuerst auf dem LRB-Blog veröffentlicht. Lesen Sie ihn hier: lrb.co.uk/blog/2024/march/tama

    Übersetzung: @thomas

    Quelle: mastodon.trueten.de/@972mag/11

    #Israel #Palästina #Anti

  24. Die Gefangene Netiporn Sanesangkhom ist während ihres zweiten Hungerstreiks gestorben. Sie hatte die Regierung mit Meinungsumfragen verärgert.#Hungerstreik #Inhaftierung #Thailand #GNS #Asien #Politik #Feed
    Majestätsbeleidigung in Thailand: Im Hungerstreik gestorben
  25. "#Inhaftierung von #minderjährigen #Migranten. Frankreich, die Niederlande und andere Länder haben heimlich Lobbyarbeit für eine #Kinderinhaftierungsklausel in den geplanten #EUMigrationsgesetzen betrieben" (#Investigate Europe #Newsletter)
    Betroffen wären sogar Säuglinge.

    France and Netherlands lobbied for child border detention from birth in EU migration pact
    investigate-europe.eu/posts/eu

  26. «Vor unseren Augen kreiert sich ein mörderisches System»

    "Eine #KonstruierteVergewaltigung und #ManipulierteBeweise in Schweden, Druck von Grossbritannien, das Verfahren nicht einzustellen, befangene Richter, #Inhaftierung, psychologische #Folter – und bald die #Auslieferung an die USA mit Aussicht auf 175 Jahre Haft, weil er #Kriegsverbrechen aufdeckte: Erstmals spricht der Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils #Melzer..."
    republik.ch/2020/01/31/nils-me

  27. Nach dem Chef der Zentralbank setzt Nigerias neuer Präsident Bola Tinubu auch den Chef der Antikorruptionsbehörde ab. Beide sitzen nun in Haft.
    Kampf gegen Korruption in Nigeria: Der „Tinubu-Wirbelsturm“
  28. Ist es angemessen, für einen Stundenlohn von 1,78 Euro arbeiten zu müssen? Am Dienstag entscheidet Karlsruhe über eine Klage von Häftlingen.
    Urteil zu Löhnen im Gefängnis: Was Häftlinge verdienen
  29. Der Dichter Mohammed Al-Ajami, genannt Mohammed Ibn Al-Dhib, wurde 2011 wegen eines Gedichts verhaftet. Nun wurde er erneut verurteilt.
    Katar und seine Opfer (5): Mohammeds Gedicht und seine Strafe
  30. @[email protected]:
    Als zweitgrößter Geber im Rahmen der internationalen Anti-IS-Koalition in Nordost-Syrien sollte die #Bundesregierung die notwendige langfristige Lösung voranbringen, damit die willkürliche #Inhaftierung aller Menschen in al-Hol & anderen Lagern im Land ein Ende findet! 3/4
  31. Sofortige Freilassung der Familie C.
    Stoppt die menschenverachtende Inhaftierung Asylsuchender am Flughafen Willy Brandt!
    Link zu dieser Seite: aktion-freiheitstattangst.org/
    Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7734-20210812-sofortige-freilassung-der-familie-c.htm
    Tags: #Inhaftierung #Asylsuchender #Flughafen #WillyBrandt #Asyl #Flucht #Folter #Abschiebung #Migration #Frontex #Fluggastdatenbank #EuroDAC #Europol #Schengen #VisaWaiver #Verfolgung

  32. Maria Kolesnikowa und Maksim Snak stehen in Belarus nun vor Gericht. Die Anwälte der Oppositionellen beklagen, dass der Prozesses hinter verschlossenen Türen stattfindet. Die Anklageschrift sei eine Farce.
    Sie ließ sich nicht einschüchtern: Nun steht Maria Kolesnikowa vor Gericht | DW | 03.08.2021
    #Belarus #Opposition #Kolesnikowa #Verfolgung #Inhaftierung #Lukaschenko-Regime #Gerichtsprozess
  33. Anhänger des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma haben tagelang mit Ausschreitungen gegen dessen Inhaftierung protestiert. Es entstand Sachschaden in Millionenhöhe. Festnahmen bei Protest in Südafrika | DW | 10.07.2021 #Südafrika #JacobZuma #Protest #Inhaftierung #KwaZulu-Natal #Unruhen
  34. Seit einer Woche umzingeln Soldaten das Haus von Bobi Wine. Dem beliebten Politiker und Popmusiker läuft die Zeit davon, um gegen die umstrittene Präsidentschaftswahl in Uganda Einspruch einzulegen.
    Oppositionsführer Wine protestiert gegen Hausarrest | DW | 21.01.2021 #Uganda #BobiWine #YoweriMuseveni #Präsidentschaftswahl #Hausarrest #Inhaftierung #Protest #AmnestyInternational
  35. Tausende Menschen sind bei den Protesten nach der Präsidentschaftswahl in Belarus festgenommen worden. Das Schicksal von vielen ist unbekannt - andere konnten ihre Verwandten finden. Die DW erzählt drei Geschichten.
    Belarus: Auf der Suche nach Angehörigen | DW | 12.08.2020
    #Belarus #Weißrussland #AlexanderLukaschenko #Präsidentschaftswahl #Inhaftierung #Proteste #Demonstrationen