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#unrecht — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #unrecht, aggregated by home.social.

  1. Mein Vermieter Peter Schmuck ist der Meinung, dass Gesetze nur Vorschläge sind:
    -Er aktualisiert meinen Mietvertrag nicht
    -Er repariert nichts in der Wohnung, ich habe seit Jahren eine rissige Wand.
    -Er hat die Miete ohne Vorwarnung und ohne gesetzliche Begründung erhöht und stiehlt mir deshalb jeden Monat 200 Euro.
    Ich habe ihm eine Mahnung geschickt, woraufhin er mir droht, mich vor die Tür zu setzen.

    Wenn ein Journalist über ihn berichten will, der das nicht zum ersten Mal macht, sage ich gerne aus.

    #Mietrecht
    #Mieterschutz
    #Häuserkampf
    #Unrecht
    #PeterSchmuck

  2. Erlebnisse meiner Kindheit [5]

    Da meine Eltern beide arbeiten mussten, um uns fünf Köpfe über die Runden zu bringen, kam ich in einen katholischen Kindergarten, der von Ordensschwestern geführt wurde Dort kam ich erstmals spürbar mit brutaler Strafe in Kontakt. Schon damals habe ich nicht geschwiegen, um meine Ruhe zu haben, sondern meine Kritik und meinen Unmut laut gemacht. Das passte den Ordensschwestern nicht und sie haben mich zur Strafe jedes Mal in einen Treppenverschlag eingesperrt. Es war dort vollkommen dunkel. Allein das hat in mir eine panische Angst erzeugt, die von der Enge dieses Verlieses (anders war dieser Raum nicht zu nennen) noch verstärkt wurde. Mein panisches Schreien ließ die Ordensschwestern kalt. Irgendwann "durfte" ich dann wieder raus kommen in der Hoffnung der Ordensschwestern, dass ich jetzt "geläutert" sei. Krasse Fehleinschätzung: Ich habe mich gegen Unrecht lautstark gewehrt - lautstark und nicht im stillen Kämmerlein. Alle Versuche, mir dieses Verhalten auszutreiben, haben bis heute nicht gefruchtet und werden es wohl auch über meinen Tod hinaus nicht.

    Meinen Eltern habe ich von dieser Brutalität erzählt. Doch sie standen auf dem Standpunkt, dass ich diese Strafen verdient hätte, wenn die Ordensschwestern es so bestimmten. Ich meine mich zu erinnern, dass sie auch mal vorgesprochen und nichts erreicht haben. Vermutlich meinten sie es ernst, aber - so denke ich heute - sie hatte ja nie gelernt, "Autoritäten" als autoritär zu erkennen und noch weniger, sich dagegen und gegen Unrecht aufzulehnen.

    #gerhardsgedankenbuch #gedankenbuch #gedanken #erlebnisse #kindheit #eltern #kindergarten #ordensschwester #strafe #kritik #unmut #panischeAngst #panik #schreie #fehleinschätzung #verhalten #lernen #autoritäten #unrecht

  3. Erlebnisse meiner Kindheit [5]

    Da meine Eltern beide arbeiten mussten, um uns fünf Köpfe über die Runden zu bringen, kam ich in einen katholischen Kindergarten, der von Ordensschwestern geführt wurde Dort kam ich erstmals spürbar mit brutaler Strafe in Kontakt. Schon damals habe ich nicht geschwiegen, um meine Ruhe zu haben, sondern meine Kritik und meinen Unmut laut gemacht. Das passte den Ordensschwestern nicht und sie haben mich zur Strafe jedes Mal in einen Treppenverschlag eingesperrt. Es war dort vollkommen dunkel. Allein das hat in mir eine panische Angst erzeugt, die von der Enge dieses Verlieses (anders war dieser Raum nicht zu nennen) noch verstärkt wurde. Mein panisches Schreien ließ die Ordensschwestern kalt. Irgendwann "durfte" ich dann wieder raus kommen in der Hoffnung der Ordensschwestern, dass ich jetzt "geläutert" sei. Krasse Fehleinschätzung: Ich habe mich gegen Unrecht lautstark gewehrt - lautstark und nicht im stillen Kämmerlein. Alle Versuche, mir dieses Verhalten auszutreiben, haben bis heute nicht gefruchtet und werden es wohl auch über meinen Tod hinaus nicht.

    Meinen Eltern habe ich von dieser Brutalität erzählt. Doch sie standen auf dem Standpunkt, dass ich diese Strafen verdient hätte, wenn die Ordensschwestern es so bestimmten. Ich meine mich zu erinnern, dass sie auch mal vorgesprochen und nichts erreicht haben. Vermutlich meinten sie es ernst, aber - so denke ich heute - sie hatte ja nie gelernt, "Autoritäten" als autoritär zu erkennen und noch weniger, sich dagegen und gegen Unrecht aufzulehnen.

    #gerhardsgedankenbuch #gedankenbuch #gedanken #erlebnisse #kindheit #eltern #kindergarten #ordensschwester #strafe #kritik #unmut #panischeAngst #panik #schreie #fehleinschätzung #verhalten #lernen #autoritäten #unrecht

  4. #Literaturtipp: Mein Leben als amerikanischer Sklave
    von Frederick Douglass

    Was bedeutet es, ohne jegliche #Persönlichkeitsrechte der #Willkür eines anderen Menschen ausgeliefert zu sein? Frederick #Douglass wurde 1817 oder 1818 als #Sklave im US-amerikanischen Bundesstaat #Maryland geboren. Eindringlich beschreibt er seine ersten 20 Lebensjahre, in denen er als Sklave unter verschiedenen Herren diente, bevor ihm schließlich die Flucht nach New York und damit in die #Freiheit gelang. Unter widrigen Bedingungen und gegen den Willen seiner #Sklavenhalter hatte sich Douglass in seiner Kindheit und Jugend selbst das Lesen und Schreiben beigebracht. Nach der #Flucht in die Freiheit legte er seine Erfahrungen in diesem Bericht dar.

    Er gibt persönliche Einblicke in das #Unrechtsregime der #Sklaverei in den amerikanischen #Südstaaten des 19. Jahrhunderts. Der Bericht spiegelt, was es heißt, als #Eigentumsobjekt einer anderen Person geboren zu sein, von familiären Bindungen losgelöst aufzuwachsen und einer permanenten fremden #Verfügungsgewalt über den eigenen Körper und die #Arbeitskraft ausgesetzt zu sein. Douglass’ Bericht und seine weiteren Tätigkeiten als Schriftsteller und Politiker folgten von nun an vor allem einem Zweck: das grausame #Unrecht der Sklaverei zu benennen und für ihre Abschaffung zu kämpfen.

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    #Buchtipp