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#evangelischekirche — Public Fediverse posts

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  1. Leo XIV. in Frankreich: Der Papst aus Amerika outet sich als Fan der EU – Meinung

    Es war der ausdrückliche Wunsch von Papst Leo XIV., zum Ende seines viertägigen Frankreich-Besuchs ins lothringische Metz zu…
    #EuropeSays #EU #Europa #AfD #Demokratie #Deutschland #EuropäischeUnion #EvangelischeKirche #GlaubeundReligion #KatholischeKirche #Leserdiskussion #Meinung #PapstLeoXIV. #SüddeutscheZeitung
    europesays.com/europa/106168/

  2. Der BigBrotherAward 2026 in der Kategorie „Zivilgesellschaft” geht an Evangelische Nordkirche.

    Die Evangelische Nordkirche zwingt ihre Gemeinden zur Nutzung von Microsoft-Diensten – und gibt dem US-Konzern damit sensible Daten über das religiöse und gesellschaftliche Engagement ihrer Mitglieder preis. Diese Opferung der Datensouveränität ist verantwortungslos.

    Laudator ist Dr. Thilo Weichert vom Netzwerk Datenschutzexpertise und vom DVD. Die ganze Laudatio gibt es unter bigbrotherawards.de/2026/evang oder im Livestream unter bigbrotherawards.de

    #BBA26 #BigBrotherAwards #BBA #Nordkirche #Evangelisch @Kirche #digitaleNordkirche #evangelischeKirche

  3. Auch die Evangelische Kirche ist besorgt über die jüngsten Wahlergebnisse, ganz besonders aber über den Rechtsruck und das starke Abschneiden der AfD. Führende Geistliche der Evangelischen Kirche von Westfalen, im Rheinland und der Lippischen Landeskirche haben sich jetzt gemeinsam geäußert.

    Kirche warnt vor Spaltung


    Sie sagen, dass sich viele Menschen mit ihren Problemen von der Politik nicht mehr gesehen fühlen. Dadurch könnten soziale Spaltungen vertieft und Anfeindungen von demokratisch engagierten Menschen mehr werden. Die Kirchenvertreter betonen, dass Probleme angepackt und gelöst werden müssten, um die Demokratie weiterzuleben.#EvangelischeKirche #Wahlergebnisse #Rechtsruck
    Westfalen: Evangelische Kirche befürchtet soziale Spaltungen

  4. „Spuren der Liebe, die bleiben“

    Hıdır Eren Çelik nach 34 Jahren im Evangelischen Kirchenkreis Bonn verabschiedet

    Nach 34 Jahren als Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Bonn wurde Hıdır Eren Çelik in einem bewegenden Festakt verabschiedet. Zahlreiche Weggefährt:innen aus Kirche, Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft würdigten sein jahrzehntelanges Engagement für Migration, Integration, Bildung, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Grußworte machten deutlich: Mit Hıdır Eren Çelik verabschiedet sich ein langjähriger Leiter in den Ruhestand – nicht aber ein Mensch, dessen Wirken mit dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit aufhören wird.

    Es war ein Abschied, bei dem schnell deutlich wurde, dass eine gewöhnliche Würdigung eines beruflichen Lebens nicht ausreichen würde. Zu vielfältig sind die Spuren, die Hıdır Eren Çelik in Bonn und darüber hinaus hinterlassen hat. Zu groß ist das Netzwerk aus Menschen und Institutionen, das über Jahrzehnte gewachsen ist. Und zu zahlreich sind die Projekte, Initiativen, Publikationen und Begegnungen, die mit seinem Namen verbunden sind.

    Superintendent Ditmar Pistorius eröffnete die Feier und würdigte Hıdır Eren Çelik für 34 Jahre engagierte Arbeit im Evangelischen Kirchenkreis Bonn. Er hob insbesondere seine fachliche Expertise und seine innovativen Impulse in den Bereichen Migration, Flucht, gesellschaftliche Vielfalt und interkulturelles Lernen hervor. Zugleich würdigte er Çeliks nachhaltigen Beitrag zu Demokratie und Teilhabe sowie sein langjähriges Wirken für eine vielfältige Gesellschaft. Sein Dank galt dabei nicht zuletzt der Menschlichkeit, Beharrlichkeit und Verlässlichkeit, mit der Hıdır Eren Çelik seine Arbeit über Jahrzehnte geprägt und die Zusammenarbeit gestaltet hat.

    Mehrere Redner formulierten unabhängig voneinander einen Gedanken, der sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag zog: Hıdır Eren Çelik hat Menschen zusammengebracht.

    Nicht nur Institutionen, sondern Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Erfahrungen, Fähigkeiten und Hoffnungen. Nicht nur diejenigen, die bereits über gesellschaftliche Zugänge verfügten, sondern gerade auch Menschen, deren Stimmen häufig weniger gehört werden. Über Jahrzehnte hat er Räume für Begegnung geschaffen, Brücken zwischen unterschiedlichen Perspektiven gebaut und Menschen miteinander ins Gespräch gebracht.

    Ein persönlicher Weg, der Migration zur gesellschaftlichen Frage machte

    Hıdır Eren Çelik wurde am 16. Juni 1960 in Dersim(Tunceli) in der Türkei geboren. Seine Eltern gehörten zur ersten Generation der sogenannten Gastarbeiter:innen. Bis zum Abitur lebte er in der Türkei, bevor er Ende 1978 nach Deutschland kam. Wie viele Migrant:innen seiner Generation arbeitete er zunächst in einer Metallfabrik.

    1985 begann er ein Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik. Mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung promovierte er 1995 an der Universität Bonn bei Hans-Adolf Jacobsen über die „Migrationspolitik bundesdeutscher Parteien und Gewerkschaften“. 2018 habilitierte er beim Universitätsrat der Hochschulen der Türkei zum Thema EU-Türkei-Beziehungen.

    Diese Verbindung von eigener Migrationserfahrung, wissenschaftlicher Analyse und praktischer Arbeit sollte sein weiteres Wirken entscheidend prägen.

    Migration war für Çelik nie ausschließlich ein Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung und ebenso wenig lediglich ein Feld sozialer Beratung. Vielmehr verband er unterschiedliche Perspektiven: die Perspektive der Menschen mit Migrationserfahrung, die wissenschaftliche Perspektive, die politische und gesellschaftliche Ebene und die konkrete Frage danach, wie Teilhabe gestaltet werden kann.

    34 Jahre Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit

    Als Hıdır Eren Çelik vor 34 Jahren seine Tätigkeit im Evangelischen Kirchenkreis Bonn begann, waren Migration und Flucht bereits gesellschaftlich konfliktreiche Themen. In einer persönlichen Würdigung wurde daran erinnert, dass die Arbeit damals keineswegs in einer „heilen Welt“ stattfand.

    Beratung, Hilfe und Begleitung von Geflüchteten mussten immer auch mit einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung über Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung verbunden werden.

    Die damalige Entscheidung des Kirchenkreises, eine entsprechende Stelle einzurichten und langfristig zu tragen, wurde in den Grußworten als wegweisend beschrieben.

    Frau Almut Schubert, damalige Synodalbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Bonn, erinnerte daran, dass die Stelle seinerzeit bewusst mit einer Person besetzt werden sollte, die bereit war, nicht nur klassische Beratungsarbeit zu leisten, sondern auch öffentlich Verantwortung zu übernehmen. Abendtermine, Wochenenden, Öffentlichkeitsarbeit und die kontinuierliche Präsenz in der Stadtgesellschaft gehörten von Beginn an dazu.

    Dabei sei schnell sichtbar geworden, dass Çelik diese Aufgabe nicht lediglich als berufliche Funktion verstand. Seine Arbeit war geprägt von der Überzeugung, dass gesellschaftliche Teilhabe aktiv ermöglicht und immer wieder neu gestaltet werden muss.

    Aus dieser Haltung heraus entwickelte sich die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit im Laufe der Jahrzehnte zu einer Institution mit weit über Bonn hinausreichender Bedeutung.

    Eine Rednerin bezeichnete seine Berufung rückblickend sogar als „einen Glücksfall in der Geschichte des Evangelischen Kirchenkreises Bonn“.

    Gewürdigt wurden insbesondere seine Kreativität und seine Fähigkeit, immer wieder neue öffentlichkeitswirksame Formate zu entwickeln. Genannt wurden unter anderem die Woche der Kulturen, das Migrapolis – Haus der Vielfalt und die Bonner Buchmesse Migration.

    Der Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Praxis

    Ein wesentlicher Teil von Çeliks Wirken bestand darin, wissenschaftliche Erkenntnisse mit gesellschaftlicher Praxis zu verbinden.

    Bereits Mitte der 1990er-Jahre gründete er gemeinsam mit anderen das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM). Von 1995 bis März 2018 war er dessen Vorsitzender. Die Idee dahinter war, Migrationsforschung nicht auf wissenschaftliche Diskurse zu begrenzen, sondern Erkenntnisse und Methoden in die praktische Arbeit zu übertragen – dorthin, wo sie für Menschen und Organisationen relevant werden.

    Ein langjähriger Weggefährte, Christian van den Kerckhoff (Geschäftsführer des BIM e.V.) der heute als Geschäftsführer des Instituts tätig ist, erinnerte sich in seinem Grußwort an diese gemeinsame Geschichte.

    Hıdır Çelik sei bereits damals nicht damit zufrieden gewesen, dass eine vorhandene Stelle lediglich ihre Aufgaben erfülle. Immer wieder seien neue Ideen entstanden: Wenn irgendwo ein Bedarf sichtbar wurde, stellte sich für ihn die Frage, was daraus entwickelt werden könne.

    Van den Kerckhoff, beschrieb die Situation mit einem augenzwinkernden Bild:

    „Ich habe hier gerade mal darüber nachgedacht, da sollten wir ein Projekt draus machen.“

    Das Besondere sei allerdings nicht allein gewesen, dass Çelik ständig neue Ideen entwickelt habe. Entscheidend sei seine Fähigkeit gewesen, diese Ideen auch umzusetzen.

    Wo andere gesagt hätten: „Wir machen schon so viel“, „Dafür haben wir keine Zeit“ oder „Dafür gibt es keine Mittel“, habe Çelik nach Möglichkeiten gesucht.

    Van den Kerckhoff, beschrieb ihn deshalb als einen Menschen, der „nie aufgehört“ habe, „Innovator zu sein“.

    Und noch persönlicher:

    „Du warst nicht nur mein Lehrer, sondern auch ein wirklich guter Freund.“

    Ein Netzwerker, der Menschen und Institutionen verband

    Immer wieder wurde Hıdır Eren Çelik als Brückenbauer und Netzwerker bezeichnet.

    Diese Fähigkeit zeigte sich nicht nur innerhalb der Kirche. Über Jahrzehnte hinweg baute er Kontakte zwischen Kirche, Stadtgesellschaft, Politik, Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaft, Migrant:innenselbstorganisationen und vielen ehrenamtlich Engagierten auf.

    Iıonna Zachkareki, Referentin İm Fachbereich Migration, Flucht und Integration des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe würdigte insbesondere seine Fachlichkeit, seine Innovationskraft und seine Bereitschaft zum Austausch. Die Arbeit des Evangelischen Kirchenkreises Bonn sei auch deshalb überregional wahrgenommen worden, weil hier fachliche Expertise und praktische Arbeit miteinander verbunden worden seien.

    Dabei wurde besonders hervorgehoben, dass Çelik gesellschaftliche Vielfalt nicht nur theoretisch beschrieb, sondern konkrete Räume für Begegnung und Beteiligung schuf.

    Die Bonner Buchmesse Migration, die er initiierte und die heute alle zwei Jahre im Haus der Geschichte stattfindet, ist hierfür ein besonders sichtbares Beispiel.

    Auch das “MIgrapolis – Haus der Vielfalt” wurde in den Grußworten als Ausdruck dieser Haltung genannt: ein Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und gesellschaftliche Zukunft gemeinsam gestalten können.

    Literatur als Brücke zwischen Menschen

    Zu Hıdır Eren Çelik gehört jedoch nicht nur die Migrations- und Integrationsarbeit. Er ist ebenso Schriftsteller, Soziologe und Journalist.

    Schon als Schüler schrieb er Gedichte und Prosatexte auf Türkisch. Seit 1990 veröffentlicht er ausschließlich auf Deutsch. Sein literarisches Werk umfasst Gedichte, Märchen, Kurzgeschichten und Satiren sowie zahlreiche Sachbücher und Fachpublikationen.

    Titel wie „Suche in der Fremde“, „Mein Gott ist schwarz“, „Der kleine Fisch auf der Flucht“, „Der Fluss meiner Träume. Lebensreise eines Wanderers“ oder „Ich stehe vor deinen Toren. Gedichte zu Flucht, Vertreibung, Krieg und Frieden“ zeigen, wie eng seine literarische Arbeit mit den Themen verbunden ist, die auch sein gesellschaftliches Engagement bestimmen.

    In seinen Texten kreisen immer wieder die Themen Flucht, Krieg, Armut und Diskriminierung. Dabei verbindet Çelik seine literarische Arbeit mit der Hoffnung auf eine Gesellschaft, in der Menschen nicht nach Nationalität oder Hautfarbe unterschieden werden.

    Gerade deshalb passte ein literarisches Motiv besonders gut zu diesem Abschied: Literatur als Brücke.

    Bereits 2006 wurde Çelik vom Landschaftsverband Rheinland mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet. In der damaligen Würdigung wurde er als „Grenzgänger“ zwischen Morgenland und Abendland sowie zwischen islamischer und christlicher Religion beschrieben. Literatur, so hieß es damals, sei ein ausgezeichnetes Mittel, Verbindungen zwischen Kulturen, Entfernungen und Völkern zu schaffen.

    Diese Beschreibung könnte ebenso gut über seiner beruflichen Arbeit stehen.

    Bildung als Weg zu Selbstbestimmung und Würde

    Ein weiteres Grußwort richtete den Blick besonders auf Çeliks jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.

    Dabei wurde die Dersimstiftung für akademischen Austausch in Europa hervorgehoben, die Çelik 2010 gemeinsam mit einer Gruppe von Akademiker:innen aus der türkischen Provinz Tunceli gründete.

    Hasan Öğütücü Dersim, Vorsitzender des Alevitischem Bildungswerks, beschrieb, dass über 400 junge Menschen hätten durch die Stiftung nach Angaben der Rednerin eine Perspektive für ihre akademische Entwicklung erhalten.

    Das Entscheidende sei dabei nicht eine kurzfristige finanzielle Unterstützung gewesen. Vielmehr habe Çelik junge Menschen über längere Zeit begleitet.

    Bildung wurde dabei als weit mehr verstanden als Wissensvermittlung. Sie wurde beschrieben als Möglichkeit, Selbstbestimmung, Zukunft und Würde zu gewinnen.

    Besonders eindrücklich wurde in diesem Zusammenhang von einer konkreten Notsituation berichtet: Nach dem schweren Erdbeben in der Türkei sei Çelik um Unterstützung gebeten worden. Es habe keine langen bürokratischen Prüfungen gegeben. Stattdessen habe er unmittelbar über sein Netzwerk versucht, Hilfe zu organisieren.

    Auf diese Weise konnten nach Angaben der Rednerin rund 150 Studierende über einen längeren Zeitraum finanziell unterstützt werden – Menschen, die durch das Erdbeben ein Elternteil verloren hatten.

    Die Geschichte machte deutlich, was mit dem Begriff „Netzwerk“ bei Çelik gemeint war: Nicht eine Sammlung von Kontakten, sondern ein Geflecht persönlicher Beziehungen, das in einer Krisensituation handlungsfähig werden konnte.

    Engagement über den Beruf hinaus

    Auch außerhalb seiner hauptamtlichen Tätigkeit engagierte sich Hıdır Eren Çelik über Jahrzehnte gesellschaftspolitisch.

    Von 2004 bis 2010 war er Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg/Ahr. Bereits 2004 gründete er die Evangelische Stiftung für Migrationsarbeit (ESMA) mit und übernahm deren Vorsitz. Von 2017 bis 2023 war er Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Mitarbeit. Seit 2022 gehört er dem PEN-Zentrum Deutschland an.

    Seit 1999 hat Çelik zudem einen Lehrauftrag an der Universität zu Köln im Bereich Interkulturelle Pädagogik beziehungsweise Interkulturelle Bildungsforschung.

    Seine Publikationsliste macht sichtbar, wie breit dieses Engagement fachlich angelegt ist. Sie reicht von Untersuchungen zur Migrationspolitik über Fragen der Mehrsprachigkeit und interkulturellen Arbeit bis zu Themen wie Flüchtlingsarbeit in Kommunen, demokratische Teilhabe, christlich-islamischer Dialog und gesellschaftliche Verantwortung. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen gehören unter anderem Beiträge zu „Mehrsprachigkeit als Schlüssel zur Teilhabe und Chancengleichheit“ sowie zu „Demokratie, Migration und gesellschaftlicher Verantwortung“.

    Damit wird ein weiterer roter Faden seines Lebenswerks sichtbar: Migration wurde von ihm stets in größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen gedacht.

    „Führung zeigt sich nicht darin, was man selbst entscheidet“

    Eine besonders persönliche Würdigung von Pfarrerin Dagmar Gruß beschrieb Çelik nicht nur als engagierten Fachmann, sondern als jemanden, dessen Führungsverständnis andere nachhaltig geprägt habe.

    Dabei fiel ein Satz, der über den konkreten Anlass hinausweist:

    „Führung zeigt sich nicht darin, was man selbst entscheidet, sondern darin, wie viel Raum man anderen lässt.“

    Genau darin wurde eine wesentliche Qualität seines Wirkens gesehen: Çelik habe Räume geschaffen, in denen andere Menschen sichtbar werden konnten. Räume für Begegnung, für Selbstorganisation, für Beratung und für Beteiligung.

    Gerade in einer Zeit, in der Flucht und Migration wieder verstärkt mit politischen Grenzen, Einschränkungen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen verbunden seien, gewinne diese Haltung besondere Bedeutung.

    Es gehe darum, Orte zu bewahren und zu schaffen, an denen Menschen nicht zuerst nach Herkunft oder Status gefragt würden, sondern danach, was sie mitbringen, was sie brauchen und was sie selbst beitragen möchten.

    Auszeichnungen für ein Lebenswerk

    Die öffentliche Anerkennung seines Engagements begleitet Hıdır Eren Çelik bereits seit vielen Jahren.

    2006 erhielt er den Rheinlandtaler des Landschaftsverbandes Rheinland für seine Verdienste im kulturellen und literarischen Bereich sowie für die Förderung des interkulturellen Zusammenlebens.

    2016 wurde er für sein gesellschaftspolitisches und literarisches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde am 22. Juni 2016 in Düsseldorf durch die damalige Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens, Hannelore Kraft, überreicht.

    Doch bei der Verabschiedung selbst standen diese offiziellen Auszeichnungen nicht im Mittelpunkt.

    Viel stärker schien die persönliche Anerkennung durch die Menschen im Raum zu wiegen.

    „Was bleibt, wenn wir gehen müssen? Spuren der Liebe.“

    Vielleicht verdichtete kein Satz den Charakter des Abschieds so sehr wie ein Zitat, das in einer der Reden aufgegriffen wurde.

    Mit Verweis auf Albert Schweitzer hieß es:

    „Was bleibt, wenn wir gehen müssen? Spuren der Liebe.“

    Dann wandte sich Pfarrer Rudiger Petrat an die Menschen im Saal:

    „Und guck dich um – das sind sie alle, Spuren der Liebe. Sie füllen den Saal.“

    Dieser Satz war zugleich persönlich und programmatisch.

    Denn die vielen Menschen, die an diesem Tag zusammengekommen waren, standen stellvertretend für die zahlreichen Beziehungen, die Çelik in seinem beruflichen und ehrenamtlichen Leben aufgebaut hat.

    Kolleg:innen. Freund:innen. Ehrenamtliche. Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung. Vertreter:innen aus Kirche und Diakonie. Mitarbeitende aus Verwaltung und Politik. Wissenschaftler:innen. Engagierte aus der Zivilgesellschaft.

    Sie alle verbindet auf unterschiedliche Weise eine Geschichte mit seiner Arbeit.

    „Willkommen“ als Haltung

    Besonders eindrücklich war ein poetischer Text, der im Rahmen der Verabschiedung vorgetragen wurde.

    Er beginnt mit einem einfachen Wort:

    „Willkommen.“

    Und dieses Willkommen wird immer weiter geöffnet: unabhängig davon, woher ein Mensch kommt, wie er aussieht, welche Sprache er spricht, welche Religion er hat oder ob er über Papiere verfügt.

    „Willkommen. Woher du auch kommst, wie du aussiehst, was du sprichst.“

    Und weiter:

    „Willkommen bist du als Menschenkind.“

    Der Text verbindet dabei die Aufnahme von Menschen mit der Vorstellung einer gemeinsamen Zukunft. Die Welt wird nicht als Besitz einzelner Gruppen verstanden, sondern als gemeinsame Heimat.

    Am Ende steht die Vision:

    „Lasst uns die Welt gemeinsam zur Heimat werden. Willkommen zu Hause.“

    In der Atmosphäre der Verabschiedung wirkte dieser Text zugleich wie eine Zusammenfassung dessen, wofür Çelik über Jahrzehnte gearbeitet hat: für eine Gesellschaft, in der Zugehörigkeit nicht von Herkunft, Aufenthaltsstatus oder  gesellschaftlicher Position abhängt.

    Kirche als Ort gesellschaftlicher Verantwortung

    Mehrere Redner:innen würdigten ausdrücklich auch den Evangelischen Kirchenkreis Bonn.

    Die Entscheidung, eine eigenständige und langfristig finanzierte Migrations- und Flüchtlingsarbeit aufzubauen, wurde als Ausdruck kirchlicher Verantwortung verstanden. Dabei wurde deutlich: Migration und Flucht wurden nicht als Randthemen behandelt, sondern als zentrale Fragen gesellschaftlicher Entwicklung. Die Arbeit habe ehrenamtliches Engagement ermöglicht, Bildungsprozesse angestoßen, Konfliktmanagement unterstützt, Integrationsprozesse begleitet und Menschen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Gerade diese Verbindung von Beratung, Bildung, Empowerment, Öffentlichkeitsarbeit und gesellschaftspolitischem Engagement prägte das Arbeitsfeld.

    „Die Arbeit wird weitergehen“

    Bei aller persönlichen Würdigung war die Verabschiedung zugleich von einem starken Blick nach vorn geprägt. Mehrfach wurde die Hoffnung formuliert, dass die entstandenen Strukturen und Netzwerke weitergetragen werden. Denn Hıdır Eren Çelik hinterlässt nicht nur Projekte. Er hinterlässt Erfahrungen, Wissen, Beziehungen und Menschen, die selbst Verantwortung übernommen haben.

    Eine Würdigung brachte diese Überzeugung sehr deutlich zum Ausdruck: Das, was Çelik aufgebaut und angestoßen habe, werde weiterwirken. Damit verbindet sich auch ein Verständnis von nachhaltiger Arbeit: Wirkung entsteht nicht allein dadurch, dass eine Person möglichst viel selbst tut. Wirkung entsteht dann, wenn andere Menschen befähigt werden, selbst weiterzumachen.

    Ein Abschied – aber kein Rückzug

    Dass Hıdır Eren Çelik mit seinem Ruhestand keineswegs aus dem gesellschaftlichen Leben verschwinden wird, schien den Redner:innen ohnehin selbstverständlich. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass er vermutlich weiterhin schreiben, denken, Projekte entwickeln und sich einmischen werde.

    Seine umfangreiche literarische und wissenschaftliche Arbeit legt diese Erwartung nahe. Neben seinen Gedichtbänden und literarischen Veröffentlichungen hat Çelik zahlreiche Fachbücher und Beiträge zu Migration, Interkulturalität, Demokratie, Bildung und gesellschaftlicher Vielfalt veröffentlicht. Der Ruhestand wurde deshalb weniger als Ende denn als Übergang in eine neue Form der Aktivität beschrieben.

    Verbunden wurde dies mit einem Wunsch nach mehr Zeit für die Familie, für seine Frau und seine beiden Söhne und Enkelkinder – und zugleich mit der Hoffnung, dass sein Wissen, seine Erfahrung und seine Energie der Gesellschaft noch lange erhalten bleiben.

    Ein symbolisches Geschenk: Das Wort

    Auch die Geschenke des Nachmittags waren symbolisch gewählt. Ein Pflanzengeschenk erinnerte an Çelik als Brückenbauer und sollte ihn an die gemeinsamen Jahre und die gewachsenen Beziehungen erinnern. Ein anderes Geschenk, ein Stift, nahm Bezug auf das Wort. Auf einer Gutenberg-Bibel steht der Satz:

    „Am Anfang war das Wort.“

    Ein passendes Geschenk für einen Menschen, der sein Berufsleben wesentlich mit Sprache, Schreiben, Kommunikation, Öffentlichkeit und dem Austausch zwischen Menschen verbunden hat. Zugleich war es ein Hinweis auf das, was von Çelik auch künftig erwartet werden darf: Texte, Gedanken, Einmischung und vielleicht die eine oder andere neue Idee, aus der irgendwann wieder ein Projekt entsteht.

    Ein Lebenswerk aus Begegnung, Wissen und Haltung

    Was bleibt also nach 34 Jahren?

    Die Grußworte gaben darauf viele Antworten. Sie sprachen von Institutionen, Projekten und Netzwerken. Von Bildung und Beratung. Von Migration und Flucht. Von Kirche, Diakonie, Wissenschaft und Politik. Von Literatur und Forschung. Von ehrenamtlichem Engagement und konkreter Hilfe.

    Doch hinter all diesen Begriffen stand immer wieder ein Mensch.

    Ein Mensch, der zuhörte.

    Ein Mensch, der Menschen miteinander bekannt machte.

    Ein Mensch, der Möglichkeiten sah, wo andere zunächst Hindernisse sahen.

    Ein Mensch, der fachliche Expertise mit persönlicher Zugewandtheit verband.

    Und ein Mensch, der immer wieder daran erinnerte, dass gesellschaftliche Veränderung nicht abstrakt beginnt, sondern in Beziehungen.

    Vielleicht liegt darin das eigentliche Vermächtnis dieses langen beruflichen Weges: Nicht die Zahl der Projekte entscheidet am Ende darüber, was bleibt. Es sind die Menschen, die durch diese Projekte ermutigt wurden, selbst zu handeln.

    So wurde Hıdır Eren Çelik an diesem Tag nicht nur für 34 Jahre beruflichen Dienst gedankt. Gewürdigt wurde ein Lebenswerk, das sich nicht sauber in eine Stellenbeschreibung fassen lässt.

    Ein Lebenswerk, das von Begegnungen lebt.

    Von Beharrlichkeit.

    Von Bildung.

    Von Solidarität.

    Von Literatur und Wissenschaft.

    Von der Bereitschaft, unbequeme Fragen anzusprechen.

    Und von der Überzeugung, dass eine vielfältige Gesellschaft nicht nur möglich ist, sondern jeden Tag neu gestaltet werden kann.

    Zum Abschied standen deshalb weniger Worte des Endes als Worte der Zukunft.

    Hıdır Eren Çelik geht in den Ruhestand.

    Seine Spuren aber bleiben.

    Und vielleicht lässt sich dieser Nachmittag tatsächlich am besten mit dem Satz zusammenfassen, der durch die Feier getragen wurde:

    „Was bleibt, wenn wir gehen müssen? Spuren der Liebe.“

    Davon waren an diesem Tag viele sichtbar.

  5. „Wir weigern uns, Feinde zu sein“

    Er wird oft als der „palästinensische Gandhi“ bezeichnet: Der christliche Friedensaktivist Daoud Nassar kommt für einen Vortrags- und Gesprächsabend nach Bad Godesberg. Am Donnerstag, 17.9.2026, spricht er um 19 Uhr in der Johanneskirche, Zanderstraße 51, über seinen jahrzehntelangen, gewaltlosen Widerstand.

    Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel
    bgv.ekir.de/blog/wir-weigern-u
    #Friedensaktivist #gewaltloserwiderstand #bonn #badgodesberg #evangelischekirche #fedikirche

  6. Druckfrisch auf dem Tisch in allen Bonner Verwaltungsstellen und Begegnungsstätten. Online hier:
    bonn.de/themen-entdecken/sozia
    Die städtische Seniorenzeitschrift "Mitten im Leben - Mitten in Bonn" 3/2026. Im Titelinterview habe ich den Bonner katholischen Stadtdechanten und den Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises Bonn befragt. Ökumenisch Seite an Seite stellten sie sich auch auf den Fotos.
    #bonn #katholischekirche #markushofmann #evangelischekirche #dietmarpistorius #oekumene

  7. In der evangelischen Kirche in Lübbecke ist einiges im Umbruch: Die Gemeinden Blasheim, Gehlenbeck, Lübbecke und Nettelstedt wollen künftig noch enger zusammenarbeiten als bisher. Sie reagieren damit auf die sinkenden Mitgliederzahlen und weniger Personal in den Kirchen.

    Neues Konzept für Konfirmandenarbeit


    Ein erstes Konzept für die Konfirmandenarbeit ist schon fertig und soll ab Herbst getestet werden. Weitere sollen folgen.Darüber wollen die Gemeinden Mitte September informieren.

    Vereinigung der Gemeinden im Jahr 2028


    Im Januar 2028 soll die geplante Vereinigung greifen.#Lübbecke #EvangelischeKirche #Kirchenreform #Konfirmandenarbeit #Blasheim
    Lübbecke: Evangelische Kirchengemeinden planen Zusammenschluss

  8. Verius: Hamburger Kirchenkreise verlieren Geld durch Immobilienfonds

    Auch die evangelischen Kirchenkreise in Hamburg haben Geld in den umstrittenen Verius-Immobilienfonds investiert und verloren. Wie hoch der…
    #Hamburg #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #EvangelischeKirche(ks) #Germany #hamburg #Immobilienfonds #Kirchenkreise(ks) #texttospeech
    europesays.com/de/1248267/

  9. Evangelische Kirche - Ausgereiste DDR-Pfarrer blieben auch im Westen ohne Unterstützung

    Wenn DDR-Pfarrer wegen politischen Drucks in den Westen ausreisten, waren sie auch dort nicht willkommen. Sie galten auch jenseits der Grenze als "Verräter".#DDR #Kirche #Priester #Ausreise #Bundesrepublik #EvangelischeKirche
    Ausgereiste DDR-Pfarrer blieben auch im Westen ohne Unterstützung

  10. Der Kirchenpräsident der evangelischen anhaltischen Landeskirche, Karsten Wolkenhauer, sieht vor der Landtagswahl am 6. September nach eigenen Worten eine wachsende Ablehnung der rechtsgerichteten AfD. Besonders Frauen nähmen eine Verrohung wahr, wo die AfD bereits dominiere.
    evangelisch.de/inhalte/257706/

    #SachsenAnhalt #AfD #Verrohung #EvangelischeKirche

  11. Bis 2035 sollen alle kirchlichen Gebäude im Evangelischen Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel klimaneutral sein. Eine Analyse zeigt: Manche Gemeinden zwischen Plittersdorf und Zülpich müssten in die Sanierung über eine Million Euro investieren. Das war eins der vieldiskutierten Themen der Sommersynode, also des regionalen Kirchenparlaments.
    #bonn #godesberg #wachtberg #voreifel #rheinbach #euskirchen #badmuenstereifel #EvangelischeKirche
    ga.de/bonn/bad-godesberg/bad-g

  12. Versteckt hinter großen Bäumen am Rand des Humboldthains liegt die Himmelfahrtkirche in der Gustav-Meyer-Allee. Am Pfingstsonntag feierte die Gemeinde dort das 70. Kirchweihjubiläum. Unter dem großen Buntglasfenster kamen Besucherinnen und Besucher zum Gottesdienst zusammen, hörten Erinnerungen, sahen historische Dokumente und blickten auf eine Geschichte zurück, die deutlich weiter reicht als die 70 Jahre des heutigen Kirchenbaus.

    […]

    https://weddingweiser.de/70-jahre-neue-himmelfahrtkirche-und-die-spur-der-alten/
  13. Mit der Rigal`schen Kapelle (Foto) fing das evangelische Gemeindeleben in Godesberg einst an. Ab 1961 bildeten sich wegen des Zuzugs vieler Protestanten mehrere Gemeinden. Jetzt soll es, wenigstens für drei von den Vieren, angesichts sinkender Mitgliederzahlen ab 2028 wieder eine Großgemeinde geben. Hier die konkrete Planung. Foto: Ebba Hagenberg-Miliu
    #bonn #godesberg #evangelischekirche
    ga.de/bonn/bad-godesberg/bad-g

  14. Jeder gläubige Christ müsste eigentlich aktiver #Umweltschützer sein!

    News-Detail | #EvangelischeKirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

    ekbo.de/news-detail/warum-die-

    > Der #Erdüberlastungstag zeigt: Wir verbrauchen mehr, als die #Schöpfung geben kann. Pfarrer #AlexanderBrodtZabka spricht im Interview über Bequemlichkeit, Schuld und die Frage, warum echte Umkehr weit mehr bedeutet als Mülltrennung und Verzicht.
    #Klimakrise #Klimawandel #Christen #KatholischeKirche #EvangelischeKirche #Protestanten

  15. Unser Gemeindegruß Sommer 2026 ist da 📖

    »Unterwegs« – biblische Reisende, Kirchen die bleiben, Kirchentag 2027 und Neues aus Hochdahl. Jetzt online blättern:

    🔗 calameo.com/read/0007097329f07e38cb178

    Die Druckausgabe kommt Ende Mai. #Hochdahl #EvangelischeKirche #Gemeindebrief

    evangelischekirchehochdahl.de/

  16. QUERBEET-Singen in Bad Godesberg
    am 29. Mai, 19.30 Uhr,
    Heilandkirche, Domhofstr. 13 53189 Bonn

    Von Schlager bis Pop, vom Kirchenlied bis zum schwungvollen Karnevalshit – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
    Es geht nicht ums Zuhören, sondern ums Mitmachen! Gemeinsam singen, lachen, vielleicht auch ein bisschen tanzen – begleitet von Klavier und Schlagzeug.

    #singen #Querbeet #gemeinsam #schlager #pop #kirchenlied #karnevalslieder #evangelischekirche #bonn #badgodesberg #FediKirche

  17. Osterbotschaften der Kirchen: Aufrufe zu Frieden und Versöhnung

    Krieg und Krisen überschatten auch in diesem Jahr Ostern. Umso stärker betonen die Kirchen in Deutschland die tröstende Botschaft des Festes und rufen zu Frieden und Versöhnung auf.

    ➡️ tagesschau.de/inland/gesellsch

    #Ostern #EvangelischeKirche #KatholischeKirche

  18. Katholische und evangelische Kirche verlieren weiter Mitglieder

    Weiterhin kehren viele Menschen den beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland den Rücken. Etwa 1,2 Millionen sind 2025 ausgetreten oder verstorben.

    ➡️ tagesschau.de/inland/gesellsch

    #Kirchenaustritte #Kirchen #KatholischeKirche #EvangelischeKirche

  19. Der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel hatte eigentlich, siehe Mitgliederschwund, geplant, dass die vier Godesberger Gemeinden fusionieren. Die Plittersdorfer und Friesdorfer Thomasgemeinde (Foto: Christuskirche) schert nun aber aus: Sie will selbstständig bleiben.

    #bonn #godesberg #evangelischekirche #gemeindefusion

    ga.de/bonn/bad-godesberg/fusio

  20. Die beiden Mehrgenerationen-Neubauprojekte evangelischer Gemeinden in Bonn-Bad Godesberg sind in sehr unterschiedlichen Phasen. Das "Neue Axenfeldhaus" der Erlösergemeinde im Villenviertel feierte gerade Richtfest. Das größere Plittersdorfer Projekt der Thomasgemeinde auf dem Terrain der stillgelegten Thomaskapelle ist noch in der Planung. Skizze: Homepage Erlösergemeinde. #bonn #godesberg #evangelischekirche #Mehrgenerationenwohnen
    ga.de/bonn/bad-godesberg/bad-g

  21. ‪
    „Wir blicken mit Sorge auf die Ankündigung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, sich aus der Finanzierung des Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. - EPV zurückzuziehen“, sagt der BJV-Vorsitzende Harald Stocker.

    Zu unserer Pressemitteilung:
    bjv.de/pressemitteilungen/deta

    #bayern #evangelisch #epd #epv #presse #evangelischekirche

  22. @derpostillon
    Ganz im Ernst: das sollten die Kirchen auch machen, wenn sie wieder mehr Mitglieder haben wollen.
    🤔
    Eine #Kirche, die den Wolf im Schafspelz nicht kritisiert, braucht keiner. Und solange die "#Christdemokraten" lieber die Schwächsten drangsalieren, anstatt #CumEx & Co aufzuklären, sollte/MUSS die Kirche dem entgegentreten, um glaubhaft zu bleiben.
    🧐
    #KatholischenKirche
    #evangelischeKirche
    #christlicheWerte
    #TaxTheRich

  23. Hurra 👏 Kurz vor dem Wochenende noch eine Ankündigung, die Freude macht:

    Gemeinsam mit vielen Partnern aus evangelischer- und katholischer Kirche, #Caritas, #Diakonie und weiteren sozial- und #NonProfit Organisationen brechen wir beim Thema #DigitaleSouveränität aus dem digitalen Raum aus!!!

    Wir alle möchten Sie ganz herzlich dazu einladen, uns dabei zu begleiten:

    Wann: 11.03.2026 ab 18:00 Uhr und 12.03.2026 ab 09:00 Uhr

    Wo: Hotel Vivendi, #Paderborn

    Warum: Horizonte erweitern, Lernen, Vernetzen

    Wer: Geschäftsführungen, Bereichs- und Abteilungsleiter, IT-Leitungen, technische Fachrollen

    Wir haben einiges vor und möchten zum ersten Mal die Grenzen der üblichen Branchentreffen überwinden. Wir freuen uns insofern ganz besonders über Anmeldungen aus ALLEN Organisationen von #Kirche, #Wohlfahrt & #nonprofits - jeder ist herzlich willkommen!!

    Hier alle Informationen, inkl. Anmeldung 👉 finsoz-akademie.de/veranstaltu

    #KatholischeKirche
    #EvangelischeKirche
    #FreieWohlfahrt

  24. In der Dezember-Sendung von KlassenJustizInSüdbaden (KJIS) habe ich ein Interview mit dem evangelischen Gefängnispfarrer im Ruhestand Michael Philippi führen können.

    Am 31.01.2025 wurde Michael Philippi, hier in Freiburg, in den Ruhestand verabschiedet. Nach Stationen u.a. im hessischen Strafvollzug, war er, bevor er in die Freiburger Justizvollzugsanstalt wechselte, sechs Jahre lang Studierendenpfarrer in Freiburg.

    Michael Philippi spricht darüber, wie man Menschen an einem der dunkelsten Orte unserer Gesellschaft begleitet. Es geht um Hoffnung, Schuld und Verantwortung – und um die Frage, ob Resozialisierung gelingen kann. Wir sprechen über seine Jahre im Strafvollzug, seine Erfahrungen in Lateinamerika und die Bedeutung der Befreiungstheologie für den deutschen Gefängnisalltag.

    rdl.de/KlassenJustizInS%C3%BCd

    #michaelphilippi #jva #gefangnis #jvafreiburg #freiburg #sudbaden #baden #deutschland #montag #rechtspolitik #resozialisierung #haft #knast #restorative #restorativejustice #evangelisch #evangelischekirche #klassenjustiz #chile #sudamerika #befreiungstheologie #theologie #schuld #hoffnung #religion #hintergittern #studentenpfarrer #studentengemeinde #inhaftierung #innenpolitik #jurabubble
    @samt_versus_seide
    @praesolgka

  25. Der neue Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden in Bad Godesberg ist da! Viele Angebote im Advent, zu Weihnachten und im neuen Jahr - alle sind eingeladen. Alle meint wirklich alle!
    Zum download:

    2025-12_gemeindebrief-komprimiert.pdf
    thomas-bad-godesberg.ekir.de/w

    #gemeindebriefe #dezember #Januar #evangelischekirche #bonn #badgodesberg #FediKirche

  26. Influencerin - Pfarrerin Maike Schöfer: "Mein Glaube macht mich auch feministisch"

    Evangelisch, feministisch, queer: Pfarrerin Schöfer hat eine Gemeinde in Berlin und eine auf Instagram. In ihrem neuen Buch ermutigt sie Frauen zum Nein-Sagen.#KIRCHE #Feminismus #VIELFALT #EVANGELISCHEKIRCHE
    Maike Schöfer: Die Pfarrerin mit dem tätowierten Widerstand

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