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#sandramaischberger — Public Fediverse posts

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  1. Le talk-show ARD « Maischberger » : les invités et sujets du mardi

    Dans le talk-show ARD « Maischberger », il sera question mardi entre autres de la démission de Bärbel Bas. Voici les invités.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  2. Talk-show ARD «Maischberger» : invités et sujets du mercredi

    Dans le talk-show ARD «Maischberger», la présentatrice Sandra Maischberger accueille mercredi Klaus Wowereit et Ole von Beust, entre autres. Voici les sujets au programme.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  3. «Maischberger» sur ARD : les invités et sujets du mardi

    Dans le talk-show «Maischberger» sur ARD, la présentatrice Sandra Maischberger accueille notamment Gregor Gysi ce mardi. Voici les thèmes au programme.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  4. «Maischberger» sur ARD : les invités et sujets du mercredi

    Dans le talk-show «Maischberger» sur ARD, la présentatrice Sandra Maischberger accueille mercredi, entre autres, Charlotte Knobloch et Jörg Pilawa. Voici les sujets au programme.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  5. Mise à jour du talk-show ARD «Maischberger» : invités et sujets mardi

    Dans le talk-show ARD «Maischberger», l'animatrice Sandra Maischberger accueille mardi, entre autres, Jan van Aken. Voici les sujets au programme.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  6. Talk-show ARD «Maischberger» : les invités et sujets du mardi

    Dans le talk-show ARD «Maischberger», la présentatrice Sandra Maischberger accueille notamment Elif Eralp ce mardi. Voici les thèmes abordés.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  7. Talk-show ARD «Maischberger» : Les invités et sujets du lundi

    Dans la talk-show ARD «Maischberger», la présentatrice Sandra Maischberger accueille lundi, entre autres, le ministre-président de Saxe-Anhalt, Sven Schulze. Voici les sujets.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  8. NRW nochmal davongekommen

    Juhu, es ist vollbracht! München wird sich um die Olympischen Spiele bewerben und Bayern mithilfe des Bundes werden Milliarden für Brot und Spiele, Profite der bekannten Welt-Zuckerplämpenkonzerne, Menschenvergifter durch Fastfood und Burger und vor allem der Medienmogule und Abzocker der Werbe- und Marketingbranche in das weltweite Kommerzspektakel investieren. NRW kann sich glücklich schätzen, nun seine maroden Verkehrswege nach den wirklichen Erfordernissen der Infrastrukturprobleme und seine Wohnungen nach den Bedürfnissen der Bevölkerungsentwicklung planen und umsetzen zu können. Das wird einen sinnvollen und vor allem nachhaltigen Konjunkturschub für Bürger:innen und Wirtschaft in NRW auslösen. Eine echte Win-Win-Situation. Was für ein Glück! Glückwunsch, geliebtes Nordrhein-Westfalen!

    Buhlen um Infantino & Co.

    Denn die “Bewerbung” um die Olympischen Spiele ist heutzutage nichts anderes als ein Rennen um die Gunst der internationalen Sportfunktionärsschicht, die ähnlich wie auch die FIFA mit ihrem korrupten Trump-Arschkriecher Giovanni Infantino an der Spitze, die NFL in USA und die Formel 1 seit Jahren und Jahrzehnten mit Sport die Menschen abzocken, private Medienimperien füttern und öffentlich-rechliche Medien zulasten eines aufklärerischen Journalismus abzocken, abzocken, abzocken. Und dafür – man sehe sich das “ZDF-Sportstudio” vom 26.9. an – niedliche sportbegeisterte Kinder als Motivations- und Illusionsbotschafter zu mißbrauchen, die nicht wissen, was sie tun. Alle Märchen, die nach den boykottierten Olympischen Spielen von Moskau 1980  (weil die UdSSR damals die sozialistische Regierng gegen die Taliban unterstützte und die USA genau diese bewaffneten, um zwanzig Jahre später Krieg gegen sie zu führen)  in die Welt gesetzt wurden, und von der “verbindenden Botschaft des Sports” und der Verwirklichung von Sportler:innenträumen schwätzten, sind von der harten Realität des Kommerz und der Profite von Konzernen und Medien seit den Spielen in Los Angeles 1984 widerlegt worden. Sie sind seitdem fester Bestandteil der DNA des IOC und der nationalen olympischen Kommitees.

    2036 – how dare You?

    Für diesen Kommerzblödsinn der “Brot und Spiele”, der nahezu nichts mehr mit der unrsprünglichen olympischen Idee zu tun hat – “Dabeisein ist alles”, “friedliche Wettkämpfe ” – (heute im Krieg) “Völkerverständigung und Achtung voreinander” (in USA mit ICE-Truppen und Nationalgarde während der Fußball-WM).  Angesichts dessen  bewirbt sich nun der DOSB für 2036, 40, 44.  – was, 2036????  Wie kann man angesichts von Hitlers internationaler Vorspiegelung eines “freundlichen Gesicht des Nationalsozialismus” gegenüber der Weltöffentlich 1936 in Berlin auch nur auf die Idee kommen, sich für die Spiele 2036 zu bewerben? Und wie schon bei früheren deutschen Bewerbungsdesastern ist Guido Westerwelles Ex-Mann Michael Mronz wieder ganz vorn mit dabei – er könnte sogar für das DOSB-Präsidium kandidieren, hieß es gestern im “Aktuellen Sportstudio” des ZDF. Immerhin: Er kann von den Thema als Berater seit Jahrzehnten ganz gut  leben.

    Die Demokratien zu Tode unterhalten

    Fußball-WM, Olympia, Radsport, Formel 1, Champions League, Nations League, sie alle plündern die öffentlich-rechtlichen Medien aus. Entweder, indem sie lukrative und interessante Sportereignisse ganz privatisieren und die Zuschauer:innen der Werbeindustire ausliefern – oder durch die Vermarktung von Übertragunsrechten, die die Öffentlich-Rechtlichen bis an ihre Existenz ausplündern – damit die sich guten Journalismus nicht mehr leisten können. Wer das nicht glaubt, dem sei die nähere Beschäftigung mit den aktuellen Programmreformen des WDR und des Deutschlandfunk empfohlen: Podcastblah statt solide Reportage, Geschichtenerzählung statt harte Fakten aus Interviews mit Expert:innen, jede Menge Befindlichkeitsgelaber und “Stimmungsbarometer” sowie Politiksimulationen. Von Maischberger über Miosga bis Lanz und Illner mit immer derselben Besetzung mit Mitgliedern der konservativen herrschen Medienblase. Das alles statt politischen Magazinen mit kritischen Beiträgen über die Realität. Alle Politiksimulator:innen hoch bezahlt (Maischbergers Jahressalär soll bei 990.000 € liegen OHNE Produktionskosten für ihre Firma von 3,6 Mio. € auf 4 Jahre) und entsprechend sozial abgehoben und durch die Steuerpolitik von Friedrich Merz geschützt. Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein.

    Diskussion über die Rolle des Spitzensports in der Gesellschaft überfällig

    Es war auch Olympia, der Sport, der den Anstoß gab, um über seine gesellschaftliche Rolle zu diskutieren. Von dem Tag an, als keine gesamtdeutsche Mannschaft mehr, sondern eine der BRD und der DDR bei Olympia 1972 und der Fußball-WM 1974 auftauschten, führte dies zu einer tieferen Beschäftigung mit der gesellschaftlichen Rolle und Funktion des Sports. Es geht nicht um die Klischees und Vorurteile, die damals über die Sportler:innen des jeweiligen Systems – Kapitalismus versus Realsozialismus – gepflegt wurden. Sondern um die Reflektion der wirklichen gesellschaftlichen Funktion des Spitzensports: Wer profitiert von den Wettbewerben, was bewirken sie, wer sind die Hintermänner und Hinterfrauen der ganzen Verbände und Funktionärslegionen, die Strippen ziehen und sich nebenbei die Taschen vollmachen.  Weil die Sender und Medien so nah dran sind und von ihnen profitieren, wird darüber so gut wie nichts berichtet. Ein Armutszeugnis im Zeitalter der Aufklärung – oder eherein Instrument der Gegenaufklärung.

    Panem et circenses

    Brot und Spiele eben. Seit 2.100 Jahren Erfolg für die Herrschenden garantiert.

  9. «Maischberger» sur ARD : les invités et sujets du mercredi

    Dans le talk-show «Maischberger» sur ARD, la présentatrice Sandra Maischberger accueille ce mercredi notamment Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Voici les thèmes abordés.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  10. «Maischberger» sur ARD : les invités et thèmes du mardi

    Dans le talk-show «Maischberger» sur ARD, la présentatrice Sandra Maischberger accueille mardi, entre autres, la ministre fédérale de l'Éducation Karin Prien. Voici les thèmes abordés.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  11. Talk-show ARD «Maischberger» : invités et sujets du lundi

    Dans le talk-show ARD «Maischberger», la présentatrice Sandra Maischberger accueille lundi le politicien CDU Armin Laschet, entre autres. Voici les thèmes abordés.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  12. Talk-show ARD «Maischberger» : Invités et sujets du mercredi

    Dans le talk-show ARD «Maischberger», la présentatrice Sandra Maischberger accueille mercredi Thorsten Frei, président du groupe parlementaire CDU/CSU, entre autres. Voici les sujets abordés.

    #SandraMaischberger #HubertusMeyerBurckhardt #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  13. Talk-show ARD «Maischberger» : les invités et thèmes du mardi

    Dans la talk-show ARD «Maischberger», la présentatrice Sandra Maischberger accueille notamment le ministre fédéral de l'environnement Carsten Schneider. Voici les thèmes.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  14. Talk-show ARD «Maischberger» : Les invités et sujets du mardi

    Dans la talk-show ARD «Maischberger», la présentatrice Sandra Maischberger accueille notamment le ministre-président bavarois Markus Söder et l'entrepreneur Carsten Maschmeyer. Voici les sujets.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  15. Talk-show ARD «Maischberger» : invités et sujets du mardi

    Dans le talk-show ARD «Maischberger», Sandra Maischberger accueille mardi, entre autres, l'ancien ministre des Affaires étrangères et ex-chef du SPD Sigmar Gabriel. Voici les invités et les sujets de l'émission.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

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  16. «Maischberger» sur ARD : les invités et sujets du mercredi

    Dans le talk-show «Maischberger» sur ARD, la présentatrice Sandra Maischberger accueille mercredi, entre autres, le comédien et acteur Oliver Kalkofe. Voici les thèmes abordés.

    #SandraMaischberger #Showbiz

    📷 WDR/Thomas Kierok

    people-news.ch/fr/artikel/mais

  17. Das war ein netter #degeto - Kitsch, irgendwie auch eine Liebeserklärung an die #GenX
    mit Gastauftritten von Scooter (H. P. Baxxter) & #SandraMaischberger
    Es ist nur eine Phase, Hase | rbb
    rbb-online.de/fernsehen/progra

    In der ARD Mediathek bis 15/01/26
    Es ist nur eine Phase, Hase -
    m/ #ChristianePaul & #ChristophMariaHerbst

    unter anderem mit Jürgen Vogel, Bettina Lamprecht, Peter Jordan, Cordula Stratmann und Ulrich Tukur
    ardmediathek.de/video/Y3JpZDov

  18. Dialog zwischen Weidel und Pistorius bei Maischberger erfunden

    Einem vermeintlichen Artikel der Tagesschau zufolge soll es in der ARD-Talksendung „Maischberger“ zu einem beispiellosen Schlagabtausch gekommen sein. Alice Weide…
    #Augsburg #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #AfD #AliceWeidel #Altersvorsorge #ARD #Bayern #BorisPistorius #Finanzprodukt #Germany #Nutzerdaten #SandraMaischberger #SPD #Talkshow
    europesays.com/de/671922/

  19. Rätselhafte Programmdirektionen

    Die ARD-Administration liebt die Vincent Productions (englisch geschrieben) GmbH (urdeutsches Gesellschaftsrecht) heiss und innig. Das ist die Firma, die dem Lebensunterhalt von Sandra Maischberger dient. Offenbar haben beide nichtöffentliche Vertragspakete geschnürt, die zum beiderseitigem Vorteil sind. Vincent TV hat Klamroths Florida Factual erstmal auf die Ersatzbank verdrüngt.

    Klamroth droht jedoch kein Hungertuch. Mehrheitseigner in seiner Firma ist seit 2023 die Florida Entertainment, die längst breiter aufgestellt ist, als dass sie auf die larifarigen Moderationen ihrer Miteigner Winterscheid und Heufer-Umlauf angewiesen wäre. Sie produziert z.B. die Arbeiten des Herrn Schütte mit, die bei der ARD wiederum dickere Steine im Brett haben, als Herr Klamroth. Wie kommichdrauf?

    Barnaby-Maischberger 1,45:1,33

    ARD-Schätzchen Maischberger unterlag gestern einer 14 Jahre alten “Barnaby”-Wiederholung auf ZDFneo (Tagesmarktanteil: 4,7%, das ist so viel, wie Berlusconis Sat1 im Monat schaff) mit 1,33 : 1,45 (jeweils Millionen). Der olle Inspector (englisch) schaffte sogar mit einer darauffolgenden gleichalten Wiederholung bis 0.45 h noch über eine Mio. Da kann sich das ZDF ja mal höflich bei Vincent Productions GmbH und der ARD für die langweilig-kurzatmige Laberei bedanken.

    Warum tut die ARD, was sie tut? Weil sie es für eine Überlebensstrategie hält, die Wölfe in den eigenen Stall zu locken. Dass das nicht funktioniert, wird sie erst merken, wenn sich keine*r mehr für sie interessiert.

    Alte Fehler werden fortgesetzt

    Das massenwirksamste Programm, das imstande ist, ARD-Tatorte zu übertreffen, ist der Live-Fussball. Darum lassen sich ARD und ZDF in dieser Disziplin von den Mafiosi, die die TV-Rechte versteigern, nach Belieben über den Tisch ziehen.

    Der Überdruss über den Profifussball der Herren wächst. Am meisten bei den fachlich informierten Fans. Die langweilen sich in den sog. “Länderspielpausen” und gucken schon gar nicht mehr hin, weil sie sich vor den Mafiosi von Infantino über Ceferin, Nasser Al-Khelaifi, Hoeness bis Watzke nur noch ekeln.

    Wenn sie Infantino suchen, den finden Sie im Enddarm vn Donald Trump, gleich neben dem Nato-Generalsekretär Rutte. Er freut sich schon auf die WM im nächsten Jahr, bei der weder klar ist, wer ihr zugucken, also einreisen darf, noch in welchen militärisch besetzten Städten letztendlich wirklich Spiele stattfinden. Die Deutsche Telekom (Grossaktionäre: Bundesregierung 27,08%, Blackrock 5,5%) hier nur 920 Meter entfernt ansässig, hat erstmal alles ohne Ansehen der Ware für Deutschland gekauft. Und ARD und ZDF sind doof genug, ihr über die Hälfte davon abzukaufen. Wer wird um 3 h morgens zusehen? Ich nicht.

    Der “Markt” hat längst nachgewiesen und mit Einschaltquoten bezeugt, dass die sog. “Wachstumspotenziale” im Frauenfussball stecken. Selbst in Saudi-Arabien ist das bekannt, dessen Feudalclan sich emsig um Sportwashing bemüht, unter grösster Begeisterung von Fifa-Don Infantino. Heute muss der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum um 21 h gegen das beste Frauenteam der Welt, den FC Barcelona, in der Champions League antreten. Und wer zeigt es nicht? Das ZDF.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  20. StudioM – „Ist der Journalismus in Deutschland am Ende?“ (WDR)

    Ein Gedankenexperiment: Nehmen Sie eine beliebige öffentlich-rechtliche Talkshow. Mir egal, ob Miosga, Lanz, Illner, Klamroth oder Maischberger. Das sind mehrere Stunden Sendezeit, jede Woche, gefüllt mit Gerede, das sich „journalistisch“ gibt, aber doch nur „Unterhaltung“ ist. Und nicht mal gute. Nun stellen Sie sich vor, diese Stunden ihrer Lebenszeit würden statt dessen von Menschen gefüllt, die nicht nur „was zu sagen“ haben, sondern sich wirklich „unterhalten“. Über Journalismus. Konzentriert. Seriös. Manchmal sogar intellektuell. (WDR)

  21. Dem Traum fern

    Diese Arbeit lief nicht nur im Arte-Ghetto, sondern wurde auch dort in die Nacht versenkt. Warum? Der wohlmeinendste Grund könnte sein, dass der Film von Stephen Faigenbaum schon drei Jahre alt (aber immer noch brandaktuell) ist. Ich kannte ihn noch nicht. “Dem amerikanischen Traum so fern: Newark USA – Der Film erzählt die Geschichte der ethnisch gemischten Arbeiterstadt Newark, Ausgangspunkt des Kampfs für die Bürgerrechte in den 1960er Jahren, aus der Perspektive von zwei dort aufgewachsenen bedeutenden Autoren. Newark, die größte Stadt im Bundesstaat New Jersey, ist so etwas wie das industrielle Vorzimmer des glitzernden New York auf der anderen Seite des Hudson-River.”. Verfügbar bis 11.9.

    Tiefere Erläuterungen zum Film durch Faigenbaum selbst hier.

    Parallelen, wie etwa “Das Beuel von New York”, oder “Das Gelsenkirchen-Bismarck” oder “Das Altenessen” – nein, die taugen alle zur Veranschaulichung nicht. Die USA sind besonders, New York ist besonders. Und besonders Newark.

    Das irre Montags-Quotenrennen

    Ganz anders geht es bei den Seniorensendern ARD und ZDF zu. Die ARD ist seit Jahrzehnten verzweifelt, weil das ZDF Krimis senden kann, wie es will: eine einfache Mehrheit schaltet sie um 20.15 h ein. Kein Tatort-Niveau, nichts brutales und blutiges und am Ende siegen immer die Guten. Letzten Montag guckten wieder über 4 Mio. zu. Das reicht für den Tagessieg. Und summiert sich jede Woche auf über 50 Mordopfer. Kein Wunder, dass alle Ü70-jährigen, die das gesehen haben, sich im Dunkeln auf keine Strasse trauen (obwohl der gefährlichste Ort die eigene Wohnung ist – bei Gewalttaten und Unfällen).

    Die ARD ist mit Herrn Klamroth böse. Obwohl gar nicht so alt, gucken seinem Talkshow-Trash einfach nicht genug Dumme zu, um einen Marktanteil über 10% zu erreichen. Die Rechten in der ARD wollen den Kerl, der mit einer bundesweit bekannten Klimaaktivistin privat liiert ist (Privatleben, geht zwar keine*n was an, aber die Rechten in den ARD-Gremien regen sich trotzdem wortreich auf), loswerden. Seinen Platz soll zunehmend die von allen älteren Herren geliebte Frau Maischberger einnehmen. Die erreichte zwar am späteren Abend – viele der Älteren sind schon im Bett – einen zweistelligen Marktanteil, bleibt aber mit ihrem rechtslastigen und selbstreferentiellen Gäste-Casting zuverlässig immer weit unter 2 Mio. Zuschauer*innen (von 85 theoretisch möglichen).

    Der eigentliche Quotensieger des Tages war mal wieder “Inspector Barnaby”. Er bringt mit auf ZDFneo versendeten über 20 Jahre alten Wiederholungen die Quotenhengste der ARD jeden Montag mit 1,5-2 Mio. regelmässigen Zuschauer*inne*n zur blanken Verzweiflung. Die spätere Folge um 21.45 h sammelte die Wechsler*innen vom ZDF-Hauptprogramm, die keine Lust aufs heute-Journal hatten, ein, und steigerte den ZDFneo-Marktanteil auf fabelhafte 9%. Es war die erste Folge mit Jason Hughes, dem wohl smartesten aller Barnaby-Sergeants (“Ben Jones”) in der neunten (2005) von mittlerweile 24 (!) Staffeln.

    Bedarf es noch weiterer Indizien für das TV als Seniorenmedium? Wir sind viele.

  22. Habemus Merkel-Erbin

    Mit Pragmatismus gegen “das Männerproblem”

    Sie agiert im Auge gleich mehrerer Hurricanes (Trump, Drogenkartelle, Klimawandel, Katholizismus, Misogynie. Neokolonialismus, Migration) und macht dabei eine gute Figur. Wie kann das sein? Selbst die allergrössten Arschlöcher sind voller Respekt. Wie kann das sein? Nunja, ein Grund könnte sein, dass sie in Meinungsumfragen unter ihren Wähler*inne*n jetzt noch mehr Zustimmung bekommt, als bei ihrer sensationellen Wahl – es sollen jetzt 70 bis über 80% sein. Und die Aufmerksamkeit der globalen Aufmerksamkeitsökonomie hechelt langsam hinterher.

    Wenn Sie Extradienst-Leser*in sind, haben sie gewiss schon erraten, dass es mal wieder um Claudia Sheinbaum geht, die vor einem Jahr mit über 61% gewählte Staatspräsidentin Mexikos. Folgerichtig versucht Anne Haas/Blätter, ihr Erfolgsgeheimnis zu ergründen: “Sheinbaum versus Trump: Glücksfall für Mexiko?”. Mann wird ja wohl noch träumen dürfen: könnten die USA (330 Mio.) statt Kanada nicht Mexiko (129 Mio.) übernehmen, und Sheinbaum schlägt dann Trump bei der nächsten Wahl? Rechnerisch dürfte das ausreichen …

    Aber Scherz beiseite. Wer mag nur Señora Sheinbaum auf die Idee gebracht haben, “Spätestens seit sie im Januar dieses Jahres nebenbei erwähnte, gerade die Biografie von Angela Merkel zu lesen, wird besonders in Lateinamerika der Vergleich zur ehemaligen deutschen Kanzlerin immer wieder aufgegriffen.” schreibt die Menschenrechtsaktivistin Haas. Wenn Sheinbaum die gute Idee selbst hatte – Respekt! Aber ebenso, wenn es jemand aus ihrem Berater*innen*team war, denn dann ist das offenbar intelligent zusammengestellt. Mann nennt es “Branding”, und frau auch. Möglich, dass Trump neidisch ist.

    Hier dagegen …

    Sind Sie Masochist*in? Dann habe ich da was für Sie. Natürlich – was sonst? – eine deutsche TV-Talkshow. Frau Maischberger hat für heute Nacht die Bühne für eine Frau Ruhs gebaut. Link zur Strafe selber suchen. Kennen Sie nicht? Glück gehabt. Mit Señora Sheinbaum hat die halb so alte Dame eine glasklare Karrierestrategie gemeinsam: sie will in der ARD die kümmerlichen Überreste der “Brandmauer” niederbrennen, und steigt als blondes Postergirl der Rechten unaufhaltsam auf. Auch weil alte Männer wie ich sich so laut vernehmlich ärgern (= Aufmerksamkeitsökonomie), und alte Männer in den Anstalten ihren Sabber nicht unter Kontrolle haben …

    Prognose: wenn es AfD und CDU/CSU gelingen sollte, die öffentlichen Medien niederzubrennen, wird es der Schaden von Frau Ruhs nicht sein. Sie wäre eine klassische Kriegsgewinnerin. Und sie weiss das genau.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  23. Der Jungstar der Linken gegen den Altvorderen der FDP: Wenn Heidi Reichinnek auf Wolfgang Kubicki trifft, braucht man einen Versöhner – so haben sie wohl bei »Maischberger« kalkuliert. Aber es kam anders.#Televisionen #»Maischberger«-Talkshow #SandraMaischberger #WolfgangKubicki #FDP #DieLinke #TV
    Reichinnek und Kubicki bei »Maischberger«: Da sollten sich zwei in die Wolle kriegen
  24. @ArnoldSchiller

    #SandraMaischberger grillt den
    #Bundeskanzler #OlafScholz mit unverhohlener Agressivität, fällt ihm ständig ins Wort, respektlos und überheblich diskreditiert sie seine Antworten.

    Im Anschluss plaudert sie charmant und breit grinsend mit dem #Kriegsverbrecher #TonyBlair über "Balanglosigkeiten"!

    Verstörender Elitär-Journalismus der Besserverdienenden. 🫨

  25. Ihre Sendungen mit Helmut Schmidt als einzigem Gast waren stets TV-Höhepunkte. Nun hat Moderatorin Sandra Maischberger verraten, was sie von Schmidts letztem Auftritt behalten hat – und was ihr Sohn damit machen wollte.#HelmutSchmidt #SandraMaischberger #Personalien #Talkshows #TV
    Besonderes Souvenir: Was Sandra Maischberger von der letzten Sendung mit Helmut Schmidt aufbewahrt hat
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