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#mediathek — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #mediathek, aggregated by home.social.

  1. Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)

    Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Da bin ich wieder, mein #Film ist vorbei.
    Es gab "You are not my Mother" der den Titel im Englischen (Irland) wie im Deutschen trägt. Von 2021. In der #Tele5Mediathek.

    "Char"s Muddi ist lethargisch und lässt sich gerade so dazu motivieren sie zur Schule zu fahren. Während der Fahrt geht was schief, der Weg von Mutter und Tochter trennt sich und später ist die liebe Frau Mama wie ausgewechselt.

    Hier dominiert das Paranormale, allerdings nicht so, dass es mich abholen würde. Kein schlechter Film per se aber eben auch nicht fesselnd.

    #Tele5 #Mediathek #Film #Filme #Movie #YouAreNotMyMother #horror #psychologicalHorror

  3. Hier die #Dokumentationen in der #Mediathek.

    Sternstunden der Steinzeit
    zdf.de/video/dokus/terra-x-112…

    Tatort Steinzeit: Deutschland vor 7000 Jahren
    zdf.de/video/dokus/terra-x-112…

    Das Grab der Schamanin
    zdf.de/video/dokus/terra-x-112…

    Was ist deutsch? Die Geschichte der Migration
    zdf.de/video/dokus/terra-x-his…

  4. Ich habe mal etwas Neues ausprobiert und einen #Film aus der #tele5mediathek gestartet, ohne groß den Titel oder die Beschreibung zu lesen.
    Was war? Direkt den Jackpot.

    Meine unbewusste Wahl fiel auf
    "Haunter" bzw "Haunter - Jenseits des Todes" (🤦)

    Die Teenagerin Lisa hat Murmeltiertag. Sie erlebt immer wieder gleichen Ablauf, bis sich etwas an ihrem Umfeld verändert und sie den Dingen langsam auf die Schliche kommt.

    Spielt in den 80ern (2013 gedreht) und ist richtig schön spukiger paranormal-Horror aus Kanada.

    Der hat mir richtig gut gefallen. Wusste nicht eine Sekunde was als nächstes passieren würde und habe es geliebt. Das Smartphone hatte währenddessen Zwangspause.
    Wenn ihr heute einen Film schauen wollt, dann den.

    Viel Spaß!

    #Tele5 #Mediathek #Haunter #Movie #Movies #Filme

  5. Clint Eastwood – „Million Dollar Baby“ (2004)

    Sie können diesen Film als Box-Film, also als ein klassisches Sport-Drama sehen. Daran wäre nichts falsch. Für mich ist es allerdings ein Film über eine Frau, die sich die Autonomie über ihren Körper erkämpft, und eine Gesellschaft, die ihr diese Autonomie am Ende wieder nimmt. Genau deshalb ist die Geschichte viel radikaler, als das eher konservative Männerkino-Image von Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood eigentlich vermuten lässt. Mit Hilary Swank und Morgan Freeman. (ZDF, Wh.)

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  6. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  7. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  8. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  9. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  10. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  11. #mediathek #zdf

    Eine Serie basierend auf reale Ereignisse, über einen Amateurboxer, der letztendlich als Drogenschmuggler in einem Tauchboot ladet und damit den Atlantik überquert.

    Vier Folgen a 45 Minuten. Ich fands doch recht spannend, hab mich unterhalten gefühlt.
    Kann man sich anschauen, vielleicht kein must watch, Highlight, aber solide, nicht schlecht gemacht. Hat seinen Reiz in der Realitätsnähe, wenn man das so sagen darf.

    zdf.de/serien/operation-marea-

  12. Eine Serie basierend auf reale Ereignisse, über einen Amateurboxer, der letztendlich als Drogenschmuggler in einem Tauchboot ladet und damit den Atlantik überquert.

    Vier Folgen a 45 Minuten. Ich fands doch recht spannend, hab mich unterhalten gefühlt.
    Kann man sich anschauen, vielleicht kein must watch, Highlight, aber solide, nicht schlecht gemacht. Hat seinen Reiz in der Realitätsnähe, wenn man das so sagen darf.

    zdf.de/serien/operation-marea-

  13. #mediathek #zdf

    Eine Serie basierend auf reale Ereignisse, über einen Amateurboxer, der letztendlich als Drogenschmuggler in einem Tauchboot ladet und damit den Atlantik überquert.

    Vier Folgen a 45 Minuten. Ich fands doch recht spannend, hab mich unterhalten gefühlt.
    Kann man sich anschauen, vielleicht kein must watch, Highlight, aber solide, nicht schlecht gemacht. Hat seinen Reiz in der Realitätsnähe, wenn man das so sagen darf.

    zdf.de/serien/operation-marea-

  14. September-Neuerscheinungen auf filmfriend (DE/AT)

    Quelle: filmfriend auf bluesky inkl. Neuerscheinungen für die Schweiz

  15. September-Neuerscheinungen auf filmfriend (DE/AT)

    Quelle: filmfriend auf bluesky inkl. Neuerscheinungen für die Schweiz

  16. In der #ZDFMediathek liegt
    "Escape from the 21st Century" (2024, China)

    Ein paar Jugendliche springen in ein Gewässer voller Chemikalien und können daraufhin über "niesen" 20 Jahre in die Zukunft reisen ... und auch wieder zurück.
    Durchgeknallte Science Fiction.

    Der ist mit Einspielern, Animationen, schnellen Schnitten und Kamerafahrten überfrachtet und herrlich kaputt.

    Ich mag ihn.

    #ZDF #Mediathek #EscapeFromThe21stCentury #Film #Filme #ScienceFiction #Scifi #china #Zeitreise #Zeitreisen

  17. Robert Zemeckis – „Flight“ (2012)

    „Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten“, soll Robert Lembke gesagt haben. Ich bin durchaus geneigt, dem großen Journalisten und Showmaster zuzustimmen. Ob ich, wenn ich wählen könnte, mich aber für Gottes Hand, oder die eines hochfunktionalen Alkoholikers im Cockpit entscheiden würde, möchte ich nicht vorhersagen müssen. Mit Denzel Washington. (ARD)

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  18. Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)

    Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)

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  19. Todd Haynes – „Vergiftete Wahrheit“ (2019)

    Hollywood kann so viel mehr als Eskapismus – das beweist dieses leise, aber unglaublich wütende Justizdrama von Todd Haynes über einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte. Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der gegen den Chemiekonzern DuPont kämpft – und gegen die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Ein Film, der nicht beruhigt, sondern noch immer auch nachhaltig verstört. Und der so noch lange nach dem Abspann weiterarbeitet… (ARD, Wh.)

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  20. Stefan Sarazin, Peter Keller – „Nicht ganz koscher – No Name Restaurant“ (2022)

    Vielleicht beginnt Verständigung manchmal nicht mit einem Dialog, sondern mit einem Irrtum. So jedenfalls verheddern sich Ben und Adel, ein ultraorthodoxer Jude aus Brooklyn und ein palästinensischer Beduine, mitten in der Negev-Wüste ineinander – an einem Ort, an dem es weder GPS noch ein Drehbuch für den Frieden gibt. Der eine will nach Alexandria, der andere nur weg, doch das Kino will, dass sie zusammenbleiben. Und manchmal gewinnt eben das Kino… (ARD, Wh.)

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  21. 🎸 schöne Doku übers "kinett" : Mit seinem Club will Andreas Becker Live-Musik in Kusel retten
    "Angesagte Bands der internationalen Indie-Szene spielen im ehemaligen Provinzkino "Kinett" im pfälzischen Städtchen Kusel. Ein kleines Team gibt alles, damit der preisgekrönte Club in der Provinz überlebt."

    https://kinett-kusel.de/

    #Musik #GehtAufMehrKonzerte #Kusel #Pfalz #Indierock #Live #Mediathek @[email protected]

  22. in der Hamburger U Bahn gibt es einen Zuhör Kiosk

    "In der Hamburger U-Bahnstation Emilienstraße gibt es einen Kiosk, der nichts verkauft, sondern: zuhört. Immer mehr Menschen kommen hier her und erzählen, was sie belastet, bedrückt oder was sie einfach mal loswerden wollten. Birte Heckmann ist eine von 30 Ehrenamtlichen des Kiosks und berichtet, wie sehr viele Menschen auf der Suche sind nach jemandem, der einfach nur zuhört."

    https://ndr-progressive.ard-mcdn.de/progressive/2026/0120/TV-20260120-2150-5900.1080.mp4

    #doku #panorama3 #hamburg #ubahn #kiosk #ard #mediathek

  23. Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)

    Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)

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  24. Johannes Naber – „Curveball – Wir machen die Wahrheit“ (2020)

    Ein guter Indikator für den Wahrheitsgehalt eines Films, welcher, nur mal zum Beispiel, etwa die Arbeit von deutschen Geheimdiensten zum Gegenstand hat, ist darauf zu schauen, wer sich anschließend darüber beschwert. Und wenn die „Beschwerde“ etwa vom „Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland“ stammt, dann ist das ziemlich sicher ein Zeichen, dass der Film sich lohnt! Mit: Sebastian Blomberg und Dar Salim. (ARTE, Wh.)

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  25. Paul Verhoeven – „Basic Instinct“ (1992)

    Ich bin sicher, dieser sogenannte „Erotik-Thriller“ wird noch in hundert Jahren an Film- und Kunsthochschulen behandelt und seziert werden. Als Prototyp eines vom „Male Gaze“ dominierten, kalkulierten Skandals – und als Schlüssel zum Hollywood der 90er Jahre. Als Meilenstein des Kinos, aber auch als elementare Verletzung der Intimsphäre einer Darstellerin – gegen ihren ausdrücklichen Willen. Und genau deshalb: Blockbustermaterial… Mit Michael Douglas und Sharon Stone. (ARD, Wh.)

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  26. „Susan… verzweifelt gesucht“ (1985)

    Madonna ist wohl der einzige Grund, warum sich bis heute fast alle, die alt genug dafür sind, noch an diesen Film erinnern. Für mich ist aber Susan Seidelman und die Tatsache, dass ihr hier einer der definitiven New-York-City Filme der 80er gelungen ist, ein mehr als guter Grund, warum wir ihn überhaupt noch ansehen sollten. Und neben der Stadt gibt es auch noch die eine oder andere darstellerische Sehenswürdigkeit wiederzuentdecken. (ARTE, Wh.)

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  27. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

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  28. Helmut Dietl – „Kir Royal“ (Serie, 1986)

    Es gibt Fernsehserien, die altern sehr schnell. Und dann gibt es welche, die ihre Zeit so präzise sezieren, dass sie auch Jahrzehnte später noch unangenehm gegenwärtig bleiben. Dieses Fernsehmeisterwerk von Helmut Dietl gehört nach wie vor zur zweiten Kategorie. Denn was als Boulevard-Farce beginnt, ist in Wahrheit ein Protokoll westdeutscher Machtverhältnisse. Geld, Medien, Männlichkeit. Alles ist Ware. Auch die Nähe. Mit Franz Xaver Kroetz, Senta Berger, Dieter Hildebrandt… und gleich zu Beginn: Einem unvergesslichen Auftritt von Mario Adorf als Heinrich Haffenloher. (ARD, Wh.)

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  29. Jean-Jacques Annaud – „Sieben Jahre in Tibet“ (1997)

    Anlässlich des Geburtstages von Tenzin Gyatso, des 14. Dalai Lama (* 06.07.1935) erinnert sich auch die ZDF-Spielfilmredaktion wieder an Tibet. Doch das Land wird hier nur dargestellt als entgrenzte Projektionsfläche für spirituelle Sehnsüchte und als Bühne für die persönliche Erweckungsgeschichten eines Nazis. Jean-Jacques Annaud bedient diese Logik mit all der grandiosen Kraft des Kinos – und scheitert gerade deshalb daran, Tibet als politischen Ort ernst zu nehmen. (ZDF, Wh.)

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  30. Todd Haynes – „Vergiftete Wahrheit“ (2019)

    Hollywood kann so viel mehr als Eskapismus – das beweist dieses leise, aber unglaublich wütende Justizdrama von Todd Haynes über einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte. Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der gegen den Chemiekonzern DuPont kämpft – und gegen die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Ein Film, der nicht beruhigt, sondern nachhaltig verstört. Und der noch lange nach dem Abspann weiterarbeitet… (ARD, Wh.)

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  31. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  32. Kaspar Heidelbach – „Besondere Schwere der Schuld“ (2014)

    „Lohnt es sich eigentlich immer, einen Film zu sehen, nur weil Götz George die Hauptrolle spielt?“ hat Ursula Scheer anlässlich der TV-Premiere dieses ARD-Krimis von Kaspar Heidelbach und Sascha Arango, vor gut 10 Jahren in der FAZ gefragt. Wie soll ich das beantworten? Bei George bin ich nicht unvoreingenommen und somit „Partei“… und hier bin ich das erst recht. (ARD, Wh.)

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  33. David Fincher – „Verblendung“ (2011)

    Das hier ist ein harter Film. Nicht hart im Sinne eines Thrillers mit Hochspannung und Schockmomenten – sondern in seiner Haltung, seinem Blick und seiner Konsequenz. Weil es ist ein Film über patriarchale Gewalt, über institutionelles Wegschauen und über das Funktionieren von Macht in scheinbar modernen Gesellschaften ist. David Fincher schaut genau dorthin, wo andere ausweichen: in die Abgründe männlicher Herrschaft, ins System, das Täter:innen schützt und Opfer isoliert. Das passt noch immer in die Zeit. Mit Daniel Craig, Rooney Mara, Christopher Plummer und Stellan Skarsgård. (ZDF, Wh.)

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  34. David Fincher – „Verblendung“ (2011)

    Das hier ist ein harter Film. Nicht hart im Sinne eines Thrillers mit Hochspannung und Schockmomenten – sondern in seiner Haltung, seinem Blick und seiner Konsequenz. Weil es ist ein Film über patriarchale Gewalt, über institutionelles Wegschauen und über das Funktionieren von Macht in scheinbar modernen Gesellschaften ist. David Fincher schaut genau dorthin, wo andere ausweichen: in die Abgründe männlicher Herrschaft, ins System, das Täter:innen schützt und Opfer isoliert. Das passt noch immer in die Zeit. Mit Daniel Craig, Rooney Mara, Christopher Plummer und Stellan Skarsgård. (ZDF, Wh.)

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  35. Marcus H. Rosenmüller – „Trautmann“ (2018)

    Eine der Geschichten, die in Deutschland lange lieber nicht erzählt wurden: Die Geschichte von Bert Trautmann, einem Wehrmachtssoldaten und Kriegsgefangenen, der nach 1945 in England geblieben ist, sich dort als Torwart von Manchester City unsterblich gemacht hat – und in seinem Heimatland systematisch übergangen wurde. Weil seine Geschichte nicht ins neue Selbstbild der jungen Bundesrepublik passen wollte. Mit David Kross, Freya Mavor und John Henshaw. (ARD, Wh.)

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  36. Filmreihe – „Star Trek“ (1979-2016)

    Das hier ist wahrscheinlich die widersprüchlichste Filmreihe der Popkultur. Kein anderes Franchise schwankt so radikal zwischen philosophischer Science-Fiction, politischer Allegorie, Alterswerk, Blockbuster-Spektakel und gelegentlichem völligen Wahnsinn. Die dreizehn Kinofilme erzählen nicht nur von der Zukunft der Menschheit. Sie erzählen von Hollywood, vom Kalten Krieg, vom Ende des Kalten Krieges, vom Aufstieg der Nerdkultur und von einer Filmindustrie, die vergessen hat, warum Menschen wie ich „Star Trek“ ursprünglich so sehr geliebt haben. (NUR im TV auf ZDFneo!)

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  37. Florian Zeller – „The Father“ (2020)

    Es gibt Filme, die nicht nur unsere Sinne berühren, sondern unsere Wahrnehmung herausfordern. Florian Zeller nimmt uns mit in eine Welt, in der die Realität zerbricht, die Zeit sich auflöst und das eigene Ich sich langsam verliert. Was mich dabei so tief bewegt hat, ist nicht nur die erzählerische Präzision, sondern auch der stille, aber überaus politische Kommentar, der sich unter der Oberfläche verbirgt.. Mit Anthony Hopkins und Olivia Colman. (ARD, Wh.)

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  38. Steven Spielberg – „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977)

    Das ist wirklich ein Film, der heute fast unmöglich erscheint. Ein Blockbuster über Außerirdische, der einmal nicht von Invasion, Krieg oder Zerstörung erzählt, sondern von Neugier, vom Staunen und von der Idee, dass das Fremde nicht zwangsläufig auch eine Bedrohung sein muss. 1977, im selben Jahr wie Star Wars, hat Steven Spielberg ebenfalls in den Himmel geblickt – aber sein Blick war ein völlig anderer. Wo George Lucas vom Abenteuer und Mythos erzählt hat, hat Spielberg nach Transzendenz gesucht. Mit Richard Dreyfuss, François Truffaut und Teri Garr. (3Sat, Wh.)

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  39. In eigener Sache: „Lieblingsfilme/Sendepause“

    So etwas passiert mir wirklich selten. Denn heute ist einer der Tage, an dem es die Mediatheken von ARD, @ZDF, ARTE (und heute am frühen Abend auch noch @3sat) vermocht haben, mich aus meiner Wiederholungslethargie und dem Serienkoma, in das mich das lineare TV-Programm in den letzten Wochen versetzt hat, herauszureißen. (Blog)

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  40. Pablo Larraín – „Spencer“ (2021)

    Ein psychologischer Fiebertraum in Designerkleidung. Pablo Larraín verwandelt Weihnachten bei den Windsors in eine surreale Geisterbahnfahrt durch den goldenen Käfig der britischen Monarchie. Das Schloss in diesem Film ist kein Ort, es ist ein Zustand. Tatsächlich gab es für mich nur zwei Gründe, diesen Film zu sehen – den Regisseur und Kristen Stewart. Denn die spielt die Diana nicht, sie bewohnt sie. Allein ihr Gesicht spricht lauter als alle Dialoge. Die berühmteste Frau der Welt wurde von ihr nicht verklärt, sondern vielmehr dekonstruiert. (ARD, Wh.)

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  41. Alexander Payne – „Nebraska“ (2013)

    Ein Film in Schwarzweiß, über alte Leute, die kaputte Provinz und eine Scam-Lotterie. Würden Sie sich so etwas freiwillig ansehen wollen? Ich habe einen Hang dazu. Mir ist ein Film wie dieser eigentlich das Gegengift zum Rest des Fernsehprogramms. Hier geht es nicht um das große Glück, sondern nur um diese ganz spezielle Art von Traurigkeit: Menschen – hauptsächlich Männer – die eigentlich nie gelernt haben, über Gefühle zu reden. Stattdessen reden sie über Autos, Bier oder darüber, wer wem früher mal einen Kompressor verkauft hat. Ich muss das lieben! Mit Bruce Dern, Bob Odenkirk und Stacy Keach. (ARD, Wh.)

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  42. Gavin Hood – „Official Secrets“ (2019)

    Ein wichtiger Film, denn: „Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit.“ – Und wer, sich traut sie auszusprechen, wird bekämpft. Mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Rhys Ifans. (ZDF, Wh.)

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  43. Robert Zemeckis – „Flight“ (2012)

    „Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten“, soll Robert Lembke gesagt haben. Ich bin durchaus geneigt, dem großen Journalisten und Showmaster zuzustimmen. Ob ich, wenn ich wählen könnte, mich aber für Gottes Hand, oder die eines hochfunktionalen Alkoholikers im Cockpit entscheiden würde, möchte ich nicht vorhersagen müssen. Mit Denzel Washington. (ARD)

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  44. Wolfgang Staudte – „Die Mörder sind unter uns“ (1946)

    Zwischen den Ruinen ist im Deutschland 1946 kein neues Leben gewachsen. Erstmal wuchs nur die Verdrängung. Genau deshalb trifft dieser Film bis heute viel härter als fast alles, was das deutsche Nachkriegskino später noch produzieren sollte. Dieser Film hat keine Geduld für das beruhigende Märchen vom „Neuanfang“. Es war Wolfgang Staudte, der gezeigt hat, wie die Gesellschaft geistig noch komplett im Faschismus festgesteckt hat. Die Männer trinken, schweigen, verdrängen und funktionieren weiter. Die Städte sind Ruinen, aber der Mythos der Trümmerfrau war einfach kein adäquater Rahmen für Hildegard Knef. (ARD, Wh.)

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  45. Die Mörder sind unter uns

    Video verfügbar:

    ❗Nur bis 15.06.2026 ❗
    Dankt Kohl und seinem Privatfernsehen und schwarzen Kassen

    rbb-progressive.ard-mcdn.de/co

    Die Mörder sind unter uns

    ardmediathek.de/video/Y3JpZDov

    > DEFA-Nachkriegsfilm Deutschland 1946

    +++ Berlin 1945: Susanne Wallner (Hildegard Knef) kehrt aus dem Konzentrationslager in die zerstörte Stadt zurück. In ihrer Wohnung lebt der traumatisierte Chirurg Mertens, der seine Kriegserlebnisse mit Alkohol zu verdrängen versucht. Trotz anfänglicher Distanz entsteht zwischen beiden eine vorsichtige Annäherung. Als Mertens seinem ehemaligen Hauptmann begegnet, wird er von der Vergangenheit eingeholt: Der Mann verantwortete ein Massaker an Zivilisten und lebt nun unbehelligt als angesehener Geschäftsmann. Getrieben von Schuld und Wut plant Mertens Rache. Doch Susanne hält ihn im entscheidenden Moment zurück – und setzt auf Gerechtigkeit vor Gericht statt Selbstjustiz.

    Wolfgang Staudte inszeniert mit diesem ersten deutschen Nachkriegsfilm ein eindringliches Drama über Schuld, Verantwortung und Neuanfang im zerstörten Berlin.

    Besetzung & Stab
    Susanne Wallner (#HildegardKnef) Dr. Hans Mertens (#ErnstWBorchert) Ferdinand Brückner (#ArnoPaulsen) Gustav Mondschein (#RobertForsch) Sonja (#MarliseLudwig) Daisy (#HildeAdolphi) Frau Brückn #ARDer (#ErnaSellmer) u.a.

    Musik: #ErnstRoters
    Kamera: #FriedlBehnGrund, #EugenKlagemann
    Schnitt: #HansHeinrichBuch Regie: #WolfgangStaudte

    #Spielfilm #80JahreDefa #Bildungsfernsehen
    #defa = #antifa #Antifaschismus #Film #Mediathek #rbb #ARD #80JahreDEFA #DieMördersindunteruns

  46. DEFA 80 - Knut Elstermann und Gäste zeigen das DEFA Gelände Babelsberg

    rbb-progressive.ard-mcdn.de/co

    DEFA 80 - Knut Elstermann und Gäste zeigen das DEFA Gelände Babelsberg

    Text für #

    Reportage #Deutschland 2026

    +++ Zum 80. Jubiläum der DEFA begibt sich #Filmjournalist Knut Elstermann auf eine #Reise durch die #Filmgeschichte #Ostdeutschland s.

    Auf dem traditionsreichen Studiogelände trifft er prägende #DEFA-#Filmschaffende in Babelsberg, darunter #Schauspielerin #JuttaWachowiak, #Kostümbildnerin #ChristianeDorst sowie die #Regisseure #RainerSimon und #PeterKahane.

    Gemeinsam besuchen sie die Orte, an denen #legendäreFilme entstanden – von #Studios über #Kostümfundus bis zum Mischatelier.

    Die #Reportage erzählt die #GeschichtederDEFA von ihrer #Gründung 1946 bis zur #Wende: vom #Aufbruch nach dem Krieg, von Zensur und vom Anspruch vieler Filmschaffender, trotz politischer Vorgaben #wahrhaftigeFilme zu erzählen. #Film von #KnutElstermann

    Erstsendung: 17.05.2026 (rbb)

    ardmediathek.de/video/Y3JpZDov

    #Doku #Mediathek #Potsdam #rbb

  47. Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)

    Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/