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#artetv — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #artetv, aggregated by home.social.

  1. Tiens, @Claire , tu savais que #Scylla et #FuraxBarbarossa remettaient le couvert ?
    scyllaofficiel.com/
    J'ai vu qu'ils étaient en showcase à la Fnac de City 2 - BX et nouvel album le 25.09
    En attendant, il y a toujours #ArteTV #rap
    arte.tv/fr/videos/133715-014-A
    Et que vois-je ? Un feat improbable avec un EXCELLENT Soprano en amuse-bouche ?
    inv.nadeko.net/watch?v=to4aoO-
    "Monsieur l'agent, moi, j'ai rien vu, rien entendu/Comme Bayrou à Bétharram."

  2. Ich komme in englischen #Krimis im #TV damit klar, dass sie auf der falschen Seite fahren. Aber DASS SIE IMMER AUF DER FALSCHEN SEITE INS AUTO STEIGEN, MACHT MICH KOMPLETT VERRÜCKT!!! 🤪🤯😳
    #artetv #happyvalley #UK

  3. Katharine Hepburn – „Call Me Kate“ (2023)

    Stellen wir uns einen Moment lang vor, Katharine Hepburn wäre anstelle Ronald Reagans 1983 zur ersten Präsidentin der USA gewählt worden. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts wäre sicherlich anders verlaufen und nicht nur „Amerika“ wäre heute ein anderes, wahrscheinlich ein besseres Land. Denn diese außergewöhnliche Frau war in ihrer über 60 Jahre langen Karriere ein Geschöpf, wie auch ein radikaler Gegenentwurf der überlieferten Geschlechterklischees in Hollywood. (ARTE, Wh.)

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  4. Todd Haynes – „Vergiftete Wahrheit“ (2019)

    Hollywood kann so viel mehr als Eskapismus – das beweist dieses leise, aber unglaublich wütende Justizdrama von Todd Haynes über einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte. Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der gegen den Chemiekonzern DuPont kämpft – und gegen die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Ein Film, der nicht beruhigt, sondern noch immer auch nachhaltig verstört. Und der so noch lange nach dem Abspann weiterarbeitet… (ARD, Wh.)

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  5. Johannes Naber – „Curveball – Wir machen die Wahrheit“ (2020)

    Ein guter Indikator für den Wahrheitsgehalt eines Films, welcher, nur mal zum Beispiel, etwa die Arbeit von deutschen Geheimdiensten zum Gegenstand hat, ist darauf zu schauen, wer sich anschließend darüber beschwert. Und wenn die „Beschwerde“ etwa vom „Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland“ stammt, dann ist das ziemlich sicher ein Zeichen, dass der Film sich lohnt! Mit: Sebastian Blomberg und Dar Salim. (ARTE, Wh.)

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  6. John Badham – „Saturday Night Fever“ (1977)

    Ich bin tatsächlich immer noch überrascht davon, wie viel dieser Film zu bieten hat. Mehr als nur Discokugeln, weiße Anzüge, die ikonischen Bee Gees und das dumme Grinsen von John Travolta jedenfalls. Hinter der glitzernden Oberfläche des globalen popkulturellen Phänomens meiner eigenen frühen Jugend verbirgt sich tatsächlich ein erstaunlich düsteres, fast schon zynisches Porträt der verlorenen jungen Arbeiterklasse im Brooklyn der 70er-Jahre. (ARTE, Wh.)

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  7. Den Preis für den zynischsten Titel einer Fernsehserie kann "Happy Valley" locker absahnen...
    #artetv #HappyValley

  8. Fritz Lang – „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931)

    Im Jahr 1931 wird Berlin von einem unheimlichen Kindermörder heimgesucht. Das Hinterhofkind Elsie ist sein neuntes Opfer. In einer durch Angst, neue Presseschlagzeilen und die Ankündigung weiterer Taten aufgeheizten Stimmung verfolgt die Polizei jede Spur… (ARD, Wh.)

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  9. Éric Toledano, Olivier Nakache – „Heute bin ich Samba“ (2014)

    Nach dem internationalen Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ (2011) sind Olivier Nakache und Eric Toledano nicht einfach mit einem weiteren Film für das Wohlfühlkino zurückgekommen, sondern mit noch mehr Härte. Sie behalten dabei ihren Ton zwischen Komödie und Drama und beleuchten die unmenschlichen Mechanismen von Bürokratie, Ausgrenzung und prekärer Arbeit im Moloch der Metropole Paris. Das ist ein Film, auf den die Welt damals gewartet hat, und einer, den die Welt auch heute noch braucht! Mit Omar Sy, Charlotte Gainsbourg und Tahar Rahim. (ARTE, Wh.)

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  10. Éric Toledano, Olivier Nakache – „Heute bin ich Samba“ (2014)

    Nach dem internationalen Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ (2011) sind Olivier Nakache und Eric Toledano nicht einfach mit einem weiteren Film für das Wohlfühlkino zurückgekommen, sondern mit noch mehr Härte. Sie behalten dabei ihren Ton zwischen Komödie und Drama und beleuchten die unmenschlichen Mechanismen von Bürokratie, Ausgrenzung und prekärer Arbeit im Moloch der Metropole Paris. Das ist ein Film, auf den die Welt damals gewartet hat, und einer, den die Welt auch heute noch braucht! Mit Omar Sy, Charlotte Gainsbourg und Tahar Rahim. (ARTE, Wh.)

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  11. Éric Toledano, Olivier Nakache – „Heute bin ich Samba“ (2014)

    Nach dem internationalen Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ (2011) sind Olivier Nakache und Eric Toledano nicht einfach mit einem weiteren Film für das Wohlfühlkino zurückgekommen, sondern mit noch mehr Härte. Sie behalten dabei ihren Ton zwischen Komödie und Drama und beleuchten die unmenschlichen Mechanismen von Bürokratie, Ausgrenzung und prekärer Arbeit im Moloch der Metropole Paris. Das ist ein Film, auf den die Welt damals gewartet hat, und einer, den die Welt auch heute noch braucht! Mit Omar Sy, Charlotte Gainsbourg und Tahar Rahim. (ARTE, Wh.)

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  12. Éric Toledano, Olivier Nakache – „Heute bin ich Samba“ (2014)

    Nach dem internationalen Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ (2011) sind Olivier Nakache und Eric Toledano nicht einfach mit einem weiteren Film für das Wohlfühlkino zurückgekommen, sondern mit noch mehr Härte. Sie behalten dabei ihren Ton zwischen Komödie und Drama und beleuchten die unmenschlichen Mechanismen von Bürokratie, Ausgrenzung und prekärer Arbeit im Moloch der Metropole Paris. Das ist ein Film, auf den die Welt damals gewartet hat, und einer, den die Welt auch heute noch braucht! Mit Omar Sy, Charlotte Gainsbourg und Tahar Rahim. (ARTE, Wh.)

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  13. Éric Toledano, Olivier Nakache – „Heute bin ich Samba“ (2014)

    Nach dem internationalen Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ (2011) sind Olivier Nakache und Eric Toledano nicht einfach mit einem weiteren Film für das Wohlfühlkino zurückgekommen, sondern mit noch mehr Härte. Sie behalten dabei ihren Ton zwischen Komödie und Drama und beleuchten die unmenschlichen Mechanismen von Bürokratie, Ausgrenzung und prekärer Arbeit im Moloch der Metropole Paris. Das ist ein Film, auf den die Welt damals gewartet hat, und einer, den die Welt auch heute noch braucht! Mit Omar Sy, Charlotte Gainsbourg und Tahar Rahim. (ARTE, Wh.)

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  14. Peter Bogdanovich – „Nickelodeon“ (1976)

    Ein Film, der eigentlich viel weniger ein nostalgisches Werk über die Stummfilmzeit als ein popkultureller Kommentar darüber ist, wie sich ein Filmemacher einer Ära nähert, an deren Mythologisierung er selbst vielleicht den größten Anteil hatte. Eine cinephile Zeitkapsel von Peter Bogdanovich und ein Lieblingsfilm mit Ryan O’Neal, Burt Reynolds und Tatum O’Neal. (ARTE, Wh.)

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  15. Todd Haynes – „Vergiftete Wahrheit“ (2019)

    Hollywood kann so viel mehr als Eskapismus – das beweist dieses leise, aber unglaublich wütende Justizdrama von Todd Haynes über einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte. Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der gegen den Chemiekonzern DuPont kämpft – und gegen die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Ein Film, der nicht beruhigt, sondern nachhaltig verstört. Und der noch lange nach dem Abspann weiterarbeitet… (ARD, Wh.)

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  16. Sylvester Stallone – „Staying Alive“ (1983)

    Ich habe damals kaum etwas mehr verachtet als „Disco“. Also nicht den Ort (Grüße gehen raus, an alle, die sich noch an „Sigi’s Kalei“ auf der Steeler Straße erinnern!), aber das Genre. Das war für mich ein rotes Tuch. Ich war (Punk-)Rocker! Doch irgendwann musste ich mir eingestehen, dass Pop sich für solche alten Fronten nicht mehr interessiert. Er wartet einfach geduldig. Und eines Tages summe ich plötzlich einen Bee-Gees-Refrain, obwohl ich mir geschworen hatte, niemals einen Bee-Gees-Refrain zu summen. (ARTE, Wh.)

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  17. Fred Zinnemann – „12 Uhr mittags“ (1952)

    Das hier ist der eine klassische Western schlechthin! Und politisch eine der schärfsten, mir bekannten Abrechnungen Hollywoods mit Feigheit, Opportunismus und politischer Passivität. Dass der Film mitten in der McCarthy-Ära entstanden ist, war alles andere als ein Zufall. Dass er bis heute so relevant geblieben ist, belegt seine universelle Gültigkeit. Mit Gary Cooper, Grace Kelly und Lloyd Bridges. (ARTE, Wh.)

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  18. Matt Johnson – „Blackberry“ (2023)

    Nerd-Alert: Auch ich bin einer von denen, die Anfang der 2000er mit glänzenden Augen auf dieses technische Wunderwerk gestarrt haben. Ein Telefon mit alphanumerischer Tastatur! Eine Schreibmaschine für die Hosentasche! Ich hatte damals irgendeinen Knochen von Siemens, Ericsson oder Nokia, was auch immer die Phone-Policy der Firma gerade hergegeben hat. Während all die coolen Consultants mit denen ich zu tun hatte, längst auf einen BlackBerry umgestiegen sind. Von und mit Matt Johnson. (ARTE, Neu!)

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  19. Bong Joon-ho – „The Host“ (2006)

    Bong Joon-ho stellt in seinem ganzen Kinowerk eigentlich immer dieselbe Frage: „Warum kann ein Staat seine Bürger:innen nicht beschützen?“ Mal seziert er die Klassenverhältnisse des Kapitalismus, mal die Bürokratie, mal die Verhältnisse, die Menschen gegeneinander ausspielen. Und irgendwo dazwischen hat er 2006 einen Monsterfilm gedreht? (ARTE, Neu!)

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  20. Bong Joon-ho – „Memories of Murder“ (2003)

    Dass Südkorea in direkter Folge des Koreakrieges bis 1987 von einer Militärdiktatur regiert wurde, war 2003 offiziell eigentlich schon lange Geschichte. Die Wirtschaft hat geboomt, die Zukunft versprach Wohlstand. In genau diesem Moment hat Bong Joon-ho zurück in die 1980er Jahre gesehen – und dort nicht nur einen Serienmörder gefunden, sondern die Leiche eines ganzen politischen Selbstbildes. Deshalb ist dieser Film auch kein Krimi! (ARTE, Neu!)

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  21. Tanel Toom – „Last Contact“ (2023)

    Ich habe eine Schwäche für diese kleinen Science-Fiction-Filme, die nicht mit Spektakel überwältigen wollen, sondern in der Stille ihre Kraft suchen. Klar ist das „kleine“ auch in limitierten Budgets begründet. Aber was für die einen eine Beschränkung ist, ist für die anderen eine Herausforderung. Und hier ist das Ergebnis dessen mal besser als viele andere Produktionen mit 10-fachem Budget. Ein Endzeit-Kammerspiel in einem Stahlbunker auf hoher See. (ARD, Wh.)

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  22. Stanley Nelson Jr. – „Miles Davis: Birth of the Cool“ (2019)

    Jazz ist für mich schon fast eine sakrale Kunstform. Das ist was für Genies, lange Nächte, zu viel Zigarettenrauch und immer auch Schmerz und elementare Emotionen. Kaum eine Figur wurde in der Geschichte des Jazz wohl so konsequent mythologisiert wie Miles Davis. Der Dokumentarfilm von Stanley Nelson Jr. versucht gar nicht erst, diesen Mythos zu zerstören. Interessanter ist, wie er ihn auseinandernimmt. Schicht für Schicht. Nicht ehrfürchtig, sondern analytisch. Und genau darin liegt der Wert dieses Films. (ARTE, Wh.)

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  23. Marco Bellocchio – „Und draußen die Nacht“ (Serie, 2022)

    Die 70er Jahre sind in Italien eigentlich bis heute nicht wirklich vorbei. Sie liegen dort nicht im Archiv, sondern haben sich im Nervensystem des Landes abgelagert. Entführungen, Attentate, paranoide Innenpolitik, Geheimdienste, katholische Schuldverwaltung – und mittendrin Aldo Moro, der christdemokratische Politiker, der versucht hat, Italien politisch zu stabilisieren und dafür von den Roten Brigaden entführt und ermordet wurde. „Esterno notte“ macht daraus keine museale Geschichtsstunde, sondern sechs Stunden politischen Dauerstress. Eine Mini-Serie von Marco Bellocchio. (ARTE, Wh.)

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  24. „Ashes to Ashes“ (Serie, 2008-2010)

    „Life On Mars“ war ein Phänomen. Weil es öffentlich-rechtliches Fernsehen war, das in jeder Hinsicht Maßstäbe gesetzt hat, die von der Konkurrenz der kommerziellen Plattformen selbst bis heute nur sehr selten erreicht werden konnte. Doch nach „nur“ 2 Staffeln war schon Schluss. Die Geschichte von Sam Tyler war zu Ende erzählt. Statt einer Fortsetzung haben sich die Macher:innen für einen Spin-Off entschieden. Der wurde zu einem femininen Echo, das übrig bleibt, wenn ein System sich nicht mehr erklären muss. (ARTE, Wh.)

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  25. „Life on Mars – Gefangen in den 70ern“ (Serie, 2006-2007)

    „Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag.“ (ARTE, Wh.)

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  26. Pedro Almodóvar – „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988)

    Madrid als völlig überdrehter Organismus. Männer verschwinden und Frauen bleiben zurück mit der Arbeit, den Emotionen und dem Chaos. Das ist kein leises Drama über Liebeskummer, sondern eine grellbunte Eskalation dessen, was passiert, wenn patriarchale Beziehungsmodelle kollabieren und die Frauen beschließen, nicht mehr still mitzuleiden, sondern laut zu werden. Damals war es der erste Pedro Almodóvar Film meines Lebens. Und ich liebe ihn dafür noch immer. Mit Carmen Maura und Antonio Banderas. (ARTE, Wh.)

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  27. Steven Spielberg – „Schindlers Liste“ (1993)

    Steven Spielbergs Meisterwerk ist mehr als Holocaust-Kino, es ist inzischen auch ein Spiegel der deutschen Erinnerungspolitik. Zwischen Liam Neesons ikonischem Oskar Schindler, der verdrängten Emilie Schindler und dem kollektiven deutschen Bedürfnis nach moralischer Entlastung zeigt sich, wie bequem Gedenken werden kann, wenn es sich an einem rettenden Ausnahme-Mann festhält. Ein persönlicher Text über Kino, Macht und die Ästhetik des schlechten Gewissens. (ARTE, Wh.)

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  28. Alfred Hitchcock – „Die Vögel“ (1962)

    Die Natur schlägt zurück. Ich glaube, auf den Konsens können wir uns irgendwie einigen. So lautet auch die bequeme Lesart dieses Films von Alfred Hitchcock. Das ist ein Horror, als würden wir hier in 119 Minuten dem ökologischen Gleichgewicht beim Umkippen zusehen können. Doch für mich ist diese Geschichte viel weniger eine Parabel als eine echte Zumutung. Und weil es vermutlich immer noch Menschen gibt, die diesen Film noch nicht gesehen haben, schreibe ich mir das hier nochmal von der Seele. (ARTE, Wh.)

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  29. Hans Weingartner – „Die fetten Jahre sind vorbei“ (2004)

    Ich habe mich schon 2004 fast für „zu alt den Scheiß“ gefühlt. Aber ich fand den Film doch unterhaltsam und sympathisch genug, dass ich’s mir bei anderer Gelegenheit noch ein zweites Mal angesehen habe. Denn Streaming gab es damals noch nicht. Netflix war noch ein DVD-Versand. Zweiundzwanzig Jahre später wirkt das hier auf mich wie ein Jugendfilm mit politischem Auftrag, der seine eigene Bühne leider nie verlassen hat. Und ich bin inzwischen wie der Hardenberg. Mit Daniel Brühl, Stipe Erceg, Julia Jentsch und Burghart Klaußner. (ARD, Wh.)

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  30. Jean-Pierre Jeunet – „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (2001)

    Die (westliche) Welt hat diesen Film geliebt. Er war ja auch ein globales Wohlfühlversprechen: Montmartre als begehbares Diorama, Paris als innerer Zustand, Einsamkeit als verspieltes Rätsel. Doch unter all dem Zuckerguss bleibt bei mir ein Unbehagen, das sich nicht einfach wegwischen lässt. Denn Amélie mischt sich ein. Systematisch. Heimlich. Mit Methoden, die wir heute Stalking nennen würden – wären sie nur nicht so umwerfend hübsch ausgeleuchtet. Mit Audrey Tautou und Mathieu Kassovitz. (ARTE, Wh.)

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  31. Alfonso Cuarón – „Children of Men“ (2006)

    Eine Welt ohne Kinder hat keine Zukunft. Das ist kein Sci-Fi zum Abschalten, sondern ein Film, der uns heute noch unangenehm nahe geht. Flüchtlingslager, Ausnahmezustand, nur Hoffnung im Gepäck. Alfonso Cuarón mixt Action, Politik und Popkultur zu einem Jetzt-Film, der nicht tröstet, sondern wach macht. Kurz Luft holen. Dann ansehen! (ARTE, Wh.)

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  32. Benedict Cumberbatch, Martin Freeman – „Sherlock“ (Serie, 2010-2017)

    Dieses Comeback von Sherlock Holmes war ja nicht einfach nur ein modernes Update einer alten Kultfigur, sondern auch ein Spiegel der britischen Gegenwart. Cumberbatch als hochverdichtete Version eines Einzelgängers. Überlegen. Cool. Unbeirrbar. Die Obsession über das unnahbare Genie zeigt aber auch eine Kultur, die Gefühle misstrauisch beäugt und Nähe nur dann zulässt, wenn sie sich sofort wieder weg‑ironisieren lässt. Trotzdem – oder gerade deshalb – ein Meilenstein europäischer TV-Produktionen und ein kulturelles Phänomen ganz für sich selbst. (ARD, Wh.)

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  33. Steve McQueen – „Small Axe“ (2020)

    Vermutlich ist er der profilierteste schwarze Filmemacher Europas, in jedem Fall aber Großbritanniens, sicher der prominenteste und der bisher einzige, der für einen seiner wenigen Filme einen Oscar mit nach Hause nehmen durfte. Wenn Sie sich an „12 Years a Slave“ (2013) noch erinnern, dann sollten Sie keine weitere Erklärung brauchen, warum Sie die fünf Filme der „Small Axe“ (2020) unter gar keinen Umständen verpassen dürfen! (ARTE, Neu)

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