#christopherstreetday — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #christopherstreetday, aggregated by home.social.
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Hallo liebe queere Community, liebe Allys und alle demokratieliebenden Menschen da draußen, am 22.08.26 ist es wieder so weit - in #burgdorf bei #hannover wird der dritte #csd stattfindet.
Wir starten um 14 Uhr vom Bahnhof mit einem Umzug zum Spittaplatz, auf dem ab ca. 15 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird.
Über das Programm werden wir noch informieren, aber es wird definitiv wunderbar! ❤️🧡💛💚🩵💙💜🩷 🏳️🌈🏳️⚧️🌈
#safethedate #christopherstreetday #TransRightsAreHumanRights #lgbtqia #csd2026 #pride -
Hallo liebe queere Community, liebe Allys und alle demokratieliebenden Menschen da draußen, am 22.08.26 ist es wieder so weit - in #burgdorf bei #hannover wird der dritte #csd stattfindet.
Wir starten um 14 Uhr vom Bahnhof mit einem Umzug zum Spittaplatz, auf dem ab ca. 15 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird.
Über das Programm werden wir noch informieren, aber es wird definitiv wunderbar! ❤️🧡💛💚🩵💙💜🩷 🏳️🌈🏳️⚧️🌈
#safethedate #christopherstreetday #TransRightsAreHumanRights #lgbtqia #csd2026 #pride -
Hallo liebe queere Community, liebe Allys und alle demokratieliebenden Menschen da draußen, am 22.08.26 ist es wieder so weit - in #burgdorf bei #hannover wird der dritte #csd stattfindet.
Wir starten um 14 Uhr vom Bahnhof mit einem Umzug zum Spittaplatz, auf dem ab ca. 15 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird.
Über das Programm werden wir noch informieren, aber es wird definitiv wunderbar! ❤️🧡💛💚🩵💙💜🩷 🏳️🌈🏳️⚧️🌈
#safethedate #christopherstreetday #TransRightsAreHumanRights #lgbtqia #csd2026 #pride -
Hallo liebe queere Community, liebe Allys und alle demokratieliebenden Menschen da draußen, am 22.08.26 ist es wieder so weit - in #burgdorf bei #hannover wird der dritte #csd stattfindet.
Wir starten um 14 Uhr vom Bahnhof mit einem Umzug zum Spittaplatz, auf dem ab ca. 15 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird.
Über das Programm werden wir noch informieren, aber es wird definitiv wunderbar! ❤️🧡💛💚🩵💙💜🩷 🏳️🌈🏳️⚧️🌈
#safethedate #christopherstreetday #TransRightsAreHumanRights #lgbtqia #csd2026 #pride -
Hallo liebe queere Community, liebe Allys und alle demokratieliebenden Menschen da draußen, am 22.08.26 ist es wieder so weit - in #burgdorf bei #hannover wird der dritte #csd stattfindet.
Wir starten um 14 Uhr vom Bahnhof mit einem Umzug zum Spittaplatz, auf dem ab ca. 15 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird.
Über das Programm werden wir noch informieren, aber es wird definitiv wunderbar! ❤️🧡💛💚🩵💙💜🩷 🏳️🌈🏳️⚧️🌈
#safethedate #christopherstreetday #TransRightsAreHumanRights #lgbtqia #csd2026 #pride -
🌈🐣 Frohe Ostern aus Krefeld🐣🌈
Wir wünschen euch allen ein wunderschönes Osterfest – voller Freude, Hoffnung und bunter Momente! 🌸✨
Gerade in Zeiten, in denen Zusammenhalt und Sichtbarkeit so wichtig sind, steht Ostern auch für Neuanfang, Vielfalt und Gemeinschaft. Lasst uns diese Werte gemeinsam leben und feiern – heute und an jedem anderen Tag. 💛
Genießt die Feiertage, sammelt Kraft und bleibt so bunt, wie ihr seid! 🦓🌈
Euer Team vom CSD Krefeld 🏳️🌈
#CSDKrefeld #Krefeld #CSD #ChristopherStreetDay#Pride #LoveIsLove #Vielfalt #Queer #LGBTQIA#Community #Zusammenhalt #BuntStattGrau#FroheOstern #Ostern2026 #SpringVibes #teamzebra
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Demonstration, Motto und Programm im Überblick
Der Christopher Street Day (CSD) setzt seit Jahrzehnten ein klares Signal für die Rechte queerer Menschen sowie gegen…
#Karlsruhe #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Baden-Württemberg #Cannabis #ChristopherStreetDay #Demonstration #EckartKöhne #Familienfest #Germany #Innenstadt #Schlossplatz
https://www.europesays.com/de/921115/ -
Demonstration, Motto und Programm im Überblick
Der Christopher Street Day (CSD) setzt seit Jahrzehnten ein klares Signal für die Rechte queerer Menschen sowie gegen…
#Karlsruhe #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Baden-Württemberg #Cannabis #ChristopherStreetDay #Demonstration #EckartKöhne #Familienfest #Germany #Innenstadt #Schlossplatz
https://www.europesays.com/de/917391/ -
Wer ist sein Verlobter Sebastian Müller?
Liebe seit der Jugend Dominik Krause: Wer ist der Mann an seiner Seite?…
#Muenchen #Munchen #Munich #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #München #100137924 #101075934 #Bayern #ChristopherStreetDay #DieterReiter #DominikKrause #Germany #Kommunalpolitik #Kommunalwahl #Kommunalwahlkampf #Oberbürgermeisteramt #Oberbürgermeisterwahl #Rathaus #SebastianMüller #Stichwahl
https://www.europesays.com/de/901353/ -
Gus van Sant – „Milk“ (2008)Ein Film, der über seine historische Vorlage hinauswächst und der sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte, die der Film erzählt. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… (ZDF, Wh)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/gus-van-sant-sean-penn-milk-2008/ -
Rund 1.500 Menschen waren zum dritten Christopher Street Day nach Remscheid gekommen - trotz rechter Gegendemo wurde gefeiert.#WDR #20092025 #Remscheid #CSD #ChristopherStreetDay #Gegendemo #ProRemscheid #rechteChristen #queer #DeutschlandInternational
Dritter Christopher Street Day in Remscheid: Keine Zwischenfälle bei Gegendemo -
Wir stehen schon in den Startlöchern!
Der nächste CSD kommt und zwar schon am 13.09.25, also nächsten Samstag in Halle an der Saale🏳️🌈Wir freuen uns auf einen lauten, politischen und friedlichen CSD gemeinsam mit euch! Kommt vorbei und bringt eure Freund*innen mit🔊💯
#csd #lsvd #csdhalle #pride #lgbtiq #LGBTQVisibility #queer #queerecommunity #queeremenschen #safeplace #love #bunt #rainbow #politics #queerundpolitisch #christopherstreetday
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Gus van Sant, Sean Penn – „Milk“ (2008)
Ein Film, der über seine historische Vorlage hinauswächst und der sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seinem Erscheinen, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte, die der Film erzählt. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert. (ZDF, Neu!)
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🌈🚋 Jetzt wird’s konkret!
Unsere bunte CSD-Straßenbahn fährt ja schon eine Weile durch Krefeld – aber jetzt gibt’s den offiziellen Hinweis auf den großen Tag:
16. August 2025 – CSD Krefeld🦓💥Schön zu sehen, dass der Termin jetzt auch auf der Bahn steht – so wird die Vorfreude auf einen lauten, bunten und solidarischen Tag für Vielfalt und Sichtbarkeit noch größer! 🏳️🌈✨
Ob in der Bahn oder auf der Straße:
Krefeld zeigt Flagge – und wir sind dabei!📍 SAVE THE DATE: 16. August 2025
📍 CSD Krefeld#CSDKrefeld #Queerbeet2025 #PrideKrefeld #VielfaltVerbindet #KrefeldFürAlle #ChristopherStreetDay #SWKfährtbunt #LGBTQIA #LoveIsLove #krefeldzeigtflagge
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CDU-Politikerin Lisa Knack ins Gesicht gespuckt
„Neue Dimension“ CDU-Politikerin beim CSD angegriffen und bespuckt 27.07.2025 – 17:49 UhrLesedauer: 2 Min. CSD in Berlin: Der…
#Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #100312362 #CDU #ChristopherStreetDay #DeutschePresse-Agentur #Germany #KaiWegner #Landesverband #LisaKnack #RenéPowilleit #Startnummer
https://www.europesays.com/de/299013/ -
Auf den CSD-Paraden herrscht gerade eine Stimmung aus Zuversicht und Anspannung. Gute Gründe gibt es für beide Gefühlszustände.#CSD #Christopher-Street-Day #Sicherheitsgefühl #Drohungen #queereCommunity
Warum der Christopher Street Day in diesem Jahr anders ist -
#Bundesrat hisst zum #ChristopherStreetDay die #Regenbogenflagge
Gut so!
» Unionsminister und wohl auch die #Bundestag|spräsidentin #Klöckner interpretieren den BMI-Erlass aus dem Jahre 2022 anders als die damalige Bundesinnenministerin. Das Hissen der Flagge an amtlichen Flaggenstöcken von Bundesgebäuden an mehr als einem Termin sei unzulässig, auch wenn Bezüge zum #CSD gegeben seien, hatte kürzlich eine Sprecherin von Bundesinnenminister Alexander #Dobrindt (CSU) erklärt.
Quatsch! Der Erlass von 2022 (im Artikel verlinkt) sieht die behauptete Einschränkung mit keinem Wort vor.
Warum lügen sie? Wollen sie ihre inhaltliche Nähe zur #noAFD kaschieren? Gelingt nicht! Und ist insgesamt schäbig. -
Drei Städte, ein Ziel: Duisburg, Solingen und Siegen feiern Christopher Street Day und setzen ein Zeichen gegen Diskriminierung.#CSD #ChristopherStreetDay #Parade #Duisburg #Siegen #Solingen #Regio-Beitrag #StudioDuisburg #StudioSiegen #StudioDüsseldorf #26072025
Duisburg, Siegen, Solingen: NRW-Städte feiern CSD -
Petra Esser ist mit den Queeren Flamingos beim CSD. Die 56-Jährige will nie mehr verprügelt werden, weil sie eine Frau liebt.#Köln #CSD #ChristopherStreetDay #schwul #lesbisch #queer #Parade #lieben #love
Kölner CSD: Warum Petra sich noch immer für ihre Freiheit einsetzt -
#PrideMonth 🌈
Am 28. Juni 1969 beginnt in der New Yorker Christopher Street der #Stonewall-Aufstand – in unserem Artikel beleuchten wir die Hintergründe und werfen einen Blick auf die Geschichte des #ChristopherStreetDay in Deutschland und den andauernden Kampf um Sichtbarkeit und Teilhabe:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/blog/kulturerbe-erzaehlt-stonewall-die-geschichte-des-christopher-street-day
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#Pride #LGBTQ #LGBTQIA #CSD #PrideMonth2025 #Queer #Trans #stonewallInn #stonewallriots #onthisday #jahrestag -
Federn, Strapse, Hundemasken sieht man beim CSD. Damit will die LGBTQ-Gemeinde Vielfalt zeigen. Seitdem 1980 in Bayern die erste Parade stattfand, haben sich die Outfits weiterentwickelt. Auch zwischen Stadt und Land gibt es Unterschiede.#Kostüme #ChristopherStreetDay #LGBTQ #CSD #Oberbayern #Schwaben #Oberpfalz #Niederbayern #Unterfranken #Oberfranken #Mittelfranken
Von Hundemaske bis Rosentraum: Die Outfits auf dem CSD -
Liberté, diversité, perversité! – Warum Kink zum CSD gehört
Lesedauer 4 Minuten
Dieser Artikel ist eine aktualisierte Fassung meines alten Beitrags „Liberté, diversité, perversité! (oder Kinkstropher Street Day)“
Jedes Jahr die gleiche Debatte: Gehören BDSM, Kink und Fetisch zum CSD? Die Antwort ist eindeutig ja – und wer das bestreitet, reproduziert dieselben diskriminierenden Mechanismen, gegen die Pride ursprünglich antrat.
Das Problem: Consent als Waffe gegen queere Sichtbarkeit
Der zentrale Vorwurf gegen Kink beim CSD lautet systematisch: „BDSM benötigt Zustimmung und ich habe nicht zugestimmt, das zu sehen.“ Diese scheinbar progressive Argumentation entlarvt sich bei genauerer Betrachtung als perfide Umdeutung eines emanzipatorischen Konzepts.
Seit 2020 verstärken koordinierte Trollkampagnen wie z.B. „Operation Pridefall“ diese Dynamik gezielt. Diese auf 4chan organisierte Kampagne zielte darauf ab, durch systematische Verbreitung homophober Propaganda und gezielte Grooming-Vorwürfe gegen queere Kinkster die öffentliche Meinung zu manipulieren. Die dokumentierte Strategie ist explizit: „Graduelle Verschiebung der Diskussion“, um „Menschen dazu zu bringen, LGBTQ-Community-Mitglieder als Pädophile zu betrachten“.
Diese manipulativen Narrative finden längst Eingang in vermeintlich progressive queere Debatten. Ein aktuelles Beispiel aus 2025: Der CSD Bielefeld verlangt von Fetisch-Gruppen spezielle „Konsenskonzepte“ – eine Sonderbehandlung, die für andere Teilnehmer*innen nicht gilt. Dahinter steht die Unterstellung, Kinkster seien „besonders anfällig für sexualisierte Gewalt“. Die Linke queer spricht zu Recht von „inakzeptabler Diskreditierung“.
Während Bielefeld diskriminiert, stellt der CSD Remscheid klar: „Fetisch gehört zum CSD und zur queeren Community. Solange Gesetze und Regeln eingehalten werden […] ist Platz für alle, die stolz und frei auf die Straße gehen.“ Und Köln feiert 2025 explizit mit Xtreme! und anderen Fetisch-Events als integralen Bestandteil der Pride-Woche.
Historische Kontinuitäten: Von Transvestiten-Gesetzen zu modernem „Consent-Shaming“
Die Instrumentalisierung des Consent-Begriffs gegen queere Sichtbarkeit folgt einer bewährten Strategie: Bereits die US-amerikanischen Anti-Transvestiten-Gesetze argumentierten, das Tragen geschlechtsuntypischer Kleidung sei strafbar, weil die Öffentlichkeit dem nicht „zugestimmt“ habe. Gegen genau diese Logik rebellierten die Menschen bei Stonewall 1969 – ein Aufstand, an dem Kinkster, Fetischisten und Lederträger zentral beteiligt waren.
In Deutschland manifestierte sich diese Logik in §175 StGB besonders perfide: Der Paragraph diente nicht nur der direkten Kriminalisierung, sondern auch „als Rechtfertigung für Überwachung und Polizeirazzien an Schwulentreffpunkten, ebenso für das Führen von Rosa Listen“. Die Hamburger Polizei observierte jahrelang schwule Männer „durch einen Spezialspiegel“, um sie nach §175 anzuzeigen – staatliche Voyeure, die ihre Gewalt durch vermeintlichen „Schutz der Öffentlichkeit“ legitimierten.
Die Lederdaddys: Queere Fürsorge in Zeiten staatlicher Gewalt
Wenn heute ein 70-jähriger Lederdaddy stolz seine Lederpride-Flagge schwenkt, trägt er die Geschichte einer Generation mit sich, die während der AIDS-Krise nicht nur mit staatlicher Vernachlässigung, sondern mit aktiven Vernichtungsfantasien konfrontiert war. Während in Bayern diskutiert wurde, „HIV-Positive in Lager zu verfrachten“, bildeten Leder Communities und „Dykes on Bikes“ Ersatzfamilien für Sterbende, die von ihren biologischen Familien verstoßen worden waren.
Diese Fürsorgearbeit geschah nicht trotz, sondern wegen ihrer „Andersartigkeit“. Die Leder Community entwickelte bereits in den 1950ern Codes der Erkennung – Bandanas, Hanky-Codes, spezifische Kleidung – als Überlebensstrategie in einer feindlichen Umgebung.
Pride als radikale Existenzfeier
Pride wurde von „Kinkstern, Fetischist*innen, gender non-conforming, queeren Menschen“ gegründet, nicht von „desinfizierten schwulen Männern“ (Original: „desinfected gay men“). Brenda Howard, Mitorganisatorin des ersten Christopher Street Liberation Day 1970, war „jüdisch, behindert, Sexarbeiterin, Kinksterin“ – ihr Slogan: „Bi, Poly, Switch – ich bin nicht gierig, ich weiß, was ich will.“ (Origina: „Bi, Poly, Switch – I’m not greedy, I know what I want.“)
1973 wurden Stonewall-Aktivist*innen von assimilationistischen Schwulen ausgebuht – aus Sylvia Riveras legendärer „Y’all Better Quiet Down“-Rede stammt die bis heute gültige Kritik an der Vereinnahmung radikaler queerer Politik durch bürgerliche Normalisierungsbestrebungen.
Systemanalyse: Kommerzialisierung als Disziplinierungsinstrument
Die Debatte um Kink beim CSD ist kein kultureller Konflikt, sondern Ausdruck struktureller Machtverhältnisse. Sponsoren wie PayPal oder Deutsche Bank haben ein materielles Interesse an „sauberen“ Prides – dieselben Institutionen, die Sexarbeiter*innen systematisch von Finanzdienstleistungen ausschließen.
CSD-Veranstalter*innen internalisieren diese Zwänge und schaffen präventiv „sichere Umfelder“ für Konzerne. Das Ergebnis: sanitized Pride, die ihre eigenen historischen Wurzeln verleugnet.
Die Selektivität der Empörung: Strukturelle Queerfeindlichkeit entlarven
Warum erregt queere Lederkleidung beim CSD Anstoß, während dieselbe Kleidung in heteronormativen Kontexten (Clubs, Werbung, Film) als „normal“ gilt? Diese Selektivität entlarvt das wahre Problem: Nicht die Kleidung ist das Problem, sondern ihre Träger*innen.
Die systematische Verknüpfung von queerer Kink-Sichtbarkeit mit Grooming-Vorwürfen – ein Kernbestandteil von „Operation Pridefall“ – funktioniert nur, weil sie an tiefsitzende queerfeindliche Stereotype anknüpft. Diese false-flag operations nutzen die Verunsicherung queerer Communities aus, um interne Spaltungen zu vertiefen.
2022 bezeichnete die Rapperin Katja Krasavice Kinkster beim Berliner CSD als „Perverse“ und „Pädophile“, die „ihre ekelhaften, perversen Fantasien ausleben“ wollen. Ihre Hetze fand breite mediale Aufmerksamkeit und zeigt, wie manipulative Narrative selbst von queeren Personen internalisiert und reproduziert werden. 2024 griff eine breit diskutierte YouTube-Debatte um die Transfrau PersiaX diese Argumentationsmuster erneut auf, wobei erstmals sichtbar wurde, wie ein „diverses und wahrscheinlich mehrheitlich heterosexuelles Publikum“ auf diese Themen reagiert.
Doppelte Standards: Der allgegenwärtige Hetero-Voyeurismus
Wenn ich durch die Stadt gehe, konfrontiert mich permanent sexualisierte Werbung, ob ich will oder nicht. 30% der Frauen werden in der Werbung sexualisiert dargestellt – eine Omnipräsenz, gegen die niemand „Consent-Verweigerung“ geltend macht. Ich sehe auf Bildern von Hetero-Partys, wie queere Ästhetik zur Party-Kleidung wird: Ledergeschirr „ist inzwischen eher in Kostümläden als in Sexshops zu finden“. Da hat mich auch niemand gefragt, ob ich das sehen will.
Aber wenn ich als queerer Mensch dieselbe Kleidung trage, die Heteros für ihre Partys appropriiert haben, betreibe ich angeblich „Grooming“. Die Initiative „Werbemelder*in“ dokumentierte systematisch, wie „sexistische Werbung aus der Wirtschaft“ den öffentlichen Raum dominiert – allein 2019 gingen 120 Beschwerden über geschlechterdiskriminierende Werbung beim Deutschen Werberat ein.
Heteros dürfen jeden Quadratmeter öffentlichen Raums sexualisieren, queere Ästhetik für ihre Events kommodifizieren und ihre Körper zur Schau stellen – aber queere Sichtbarkeit wird sofort pathologisiert. Diese Doppelmoral entlarvt das wahre Problem: Es geht nicht um „Kinderschutz“, sondern um die Kontrolle queerer Körper und die Aufrechterhaltung heteronormativer Hegemonie.
Consent richtig verstanden: Gegen instrumentalisierten Kinderschutz
Der manipulative Verweis auf „die Kinder“ reproduziert klassische Ausgrenzungsnarrative. Kinder existieren beim CSD nicht im luftleeren Raum – sie sind mit Eltern da, die für altersgerechte Erklärungen zuständig sind. Die Forderung, queere Sexualität aus der Öffentlichkeit zu verbannen, weil Kinder sie sehen könnten, ist strukturell identisch mit den Argumenten gegen jede queere Sichtbarkeit überhaupt.
Echter Kinderschutz würde diese Kinder vor queerfeindlicher Indoktrination schützen, nicht vor der Erkenntnis, dass Menschen verschieden leben und lieben.
Fazit: Kink als integraler Bestandteil queerer Befreiung
Kink gehört zum CSD, weil Kink zur queeren Geschichte gehört. Wer das bestreitet, sollte sich ehrlich fragen: Will ich Pride als Feier queerer Befreiung – oder als Scharade für die Anerkennung durch eine Gesellschaft, die uns nur akzeptiert, wenn wir uns selbst verleugnen?
Die Antwort auf diese Frage entscheidet darüber, ob Pride ein Akt der Rebellion bleibt oder zur Folklore einer Bewegung wird, die ihre eigenen Kämpfer*innen vergessen hat.
Den Titel verdanke ich @der_zaunfink. Lest auch seinen Blog.
#ChristopherStreetDay #CSD #Diskriminierung #DykesOnBikes #Fetisch #Kink #Leder #LGBTQI #Stonewall
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#Pressemitteilung: #Pforzheim bleibt bunt! Polizei behindert mehrfach #Sanitätsdienst! Mehr:
https://demosanitaeter.com/pressemitteilung-nr-35-pforzheim-bleibt-bunt-polizei-behindert-mehrfach-sanitaetsdienst/#CSD #ChristopherStreetDay #Pride #LSBTTIQA #Polizei #Polizeigewalt #Polizeiproblem #Demosanitäter #Demosanis #Demosanitäterin #sgsw #SanitätsgruppeSüdWest
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Am gestrigen Samstag sicherten wir den #CSD in #Tübingen sanitätsdienstlich ab. Mehr:
https://demosanitaeter.com/csd-tuebingen/#ChristopherStreetDay #Pride #RACT #RACTFestival #LSBTTIQA #queer #Trans #Lesbisch #Schwul #Demosanitäter #Demosanitäterin #Demosanis #SGSW #SanitätsgruppeSüdWest #Sanitätsdienst #Sandienst #Sanitäter #Sanitäterin
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CSD-Aktionen in MV 2025 🏳️🌈🏳️⚧️
In Schwerin, Greifswald, Rostock, Neubrandenburg und Grevesmühlen sind auch in diesem Jahr Aktionen zum Christopher Street Day in MV geplant. In Greifswald wird es zudem wieder eine Alternative Pride geben.
CSD RostockCSD SchwerinCSD GrevesmühlenPride GreifswaldCSD Neubrandenburg PrideHier findet ihr alle offiziellen CSD-Termine bundesweit.
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yeah #CSD #Freiburg Logo rockt übelst und liefert wieder :) - ich freu mich auf die #Sticker
"✨Liebste Gaymeinde✨
Wir präsentieren stolz das Motto für den diesjährigen CSD in Freiburg: „Fight for Unity“🏳️🌈🏳️⚧️
Eure CSD Orga❤️🧡💛💚💙💜
#csdfreiburg #fightforunity #motto
"
@strandcafe @freiburg @queerfreiburg#lgbtq #queer #schwul #lesbisch #demo #gleichberechtigung #trans #bawü #christopherstreetday #antifa #antifasticker #rosahilfe
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So, quite a bit of gaming happened in the last weeks and I really wanted to talk about it more on here.
Let's start with #VivaLaQueerBar, a #DescendedFromTheQueen game by @plotbunnygames. When I went to visit my #Monsterhearts group, we didn't intend to actually play any rpgs that Saturday. Unfortunately, public transport is kind of a clusterfluffle right now, so when we left at 9 in the evening, we spent about four hours getting home, with a "fun" mixture of trains, trams, busses and platforms. Luckily, I was traveling with two great friends and had the small Viva La Queerbar booklet with me.
When the conversation died down, I slapped the little booklet on the ICE table, they downloaded an app for drawing from a virtual deck of cards and we imagined ourselves in a better world, where the onboard restaurant of the (punctual!) high-speed train between Berlin and Cologne is actually a well-known #queer café, beloved by the revelers returning home after #ChristopherStreetDay parades. Conductor Max (close to retirement age, still looks dashing in a uniform, impressive mustache) keeps an eye on the café and cook Rita (pink highlights in grey hair) is always there to patch up celebrants who just *maybe* have overdone it a little.
We didn't play for very long, but I felt like imagining ourselves in that space definitely helped us get through the mix of annoyance and boredom that usually accompanies travel with late departures, cancelled trains and other problems.
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So, quite a bit of gaming happened in the last weeks and I really wanted to talk about it more on here.
Let's start with #VivaLaQueerBar, a #DescendedFromTheQueen game by @plotbunnygames. When I went to visit my #Monsterhearts group, we didn't intend to actually play any rpgs that Saturday. Unfortunately, public transport is kind of a clusterfluffle right now, so when we left at 9 in the evening, we spent about four hours getting home, with a "fun" mixture of trains, trams, busses and platforms. Luckily, I was traveling with two great friends and had the small Viva La Queerbar booklet with me.
When the conversation died down, I slapped the little booklet on the ICE table, they downloaded an app for drawing from a virtual deck of cards and we imagined ourselves in a better world, where the onboard restaurant of the (punctual!) high-speed train between Berlin and Cologne is actually a well-known #queer café, beloved by the revelers returning home after #ChristopherStreetDay parades. Conductor Max (close to retirement age, still looks dashing in a uniform, impressive mustache) keeps an eye on the café and cook Rita (pink highlights in grey hair) is always there to patch up celebrants who just *maybe* have overdone it a little.
We didn't play for very long, but I felt like imagining ourselves in that space definitely helped us get through the mix of annoyance and boredom that usually accompanies travel with late departures, cancelled trains and other problems.
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So, quite a bit of gaming happened in the last weeks and I really wanted to talk about it more on here.
Let's start with #VivaLaQueerBar, a #DescendedFromTheQueen game by @plotbunnygames. When I went to visit my #Monsterhearts group, we didn't intend to actually play any rpgs that Saturday. Unfortunately, public transport is kind of a clusterfluffle right now, so when we left at 9 in the evening, we spent about four hours getting home, with a "fun" mixture of trains, trams, busses and platforms. Luckily, I was traveling with two great friends and had the small Viva La Queerbar booklet with me.
When the conversation died down, I slapped the little booklet on the ICE table, they downloaded an app for drawing from a virtual deck of cards and we imagined ourselves in a better world, where the onboard restaurant of the (punctual!) high-speed train between Berlin and Cologne is actually a well-known #queer café, beloved by the revelers returning home after #ChristopherStreetDay parades. Conductor Max (close to retirement age, still looks dashing in a uniform, impressive mustache) keeps an eye on the café and cook Rita (pink highlights in grey hair) is always there to patch up celebrants who just *maybe* have overdone it a little.
We didn't play for very long, but I felt like imagining ourselves in that space definitely helped us get through the mix of annoyance and boredom that usually accompanies travel with late departures, cancelled trains and other problems.
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So, quite a bit of gaming happened in the last weeks and I really wanted to talk about it more on here.
Let's start with #VivaLaQueerBar, a #DescendedFromTheQueen game by @plotbunnygames. When I went to visit my #Monsterhearts group, we didn't intend to actually play any rpgs that Saturday. Unfortunately, public transport is kind of a clusterfluffle right now, so when we left at 9 in the evening, we spent about four hours getting home, with a "fun" mixture of trains, trams, busses and platforms. Luckily, I was traveling with two great friends and had the small Viva La Queerbar booklet with me.
When the conversation died down, I slapped the little booklet on the ICE table, they downloaded an app for drawing from a virtual deck of cards and we imagined ourselves in a better world, where the onboard restaurant of the (punctual!) high-speed train between Berlin and Cologne is actually a well-known #queer café, beloved by the revelers returning home after #ChristopherStreetDay parades. Conductor Max (close to retirement age, still looks dashing in a uniform, impressive mustache) keeps an eye on the café and cook Rita (pink highlights in grey hair) is always there to patch up celebrants who just *maybe* have overdone it a little.
We didn't play for very long, but I felt like imagining ourselves in that space definitely helped us get through the mix of annoyance and boredom that usually accompanies travel with late departures, cancelled trains and other problems.
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Wichtige Informationen zum 3. CSD in Görlitz sind bekannt. https://queernewsworld.blogspot.com/2024/09/3-csd-in-gorlitz.html #Görlitz #GörlitzQueer #Oberlausitz #OberlausitzQueer #Sachsen #SachsenQueer #Mitteldeutschland #MitteldeutschlandQueer #Deutschland #DeutschlandQueer #LGBTQIAPlus #LGBTQ #Queer #CSD #ChristopherStreetDay #Pride
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Wichtige Informationen zum 3. CSD in Görlitz sind bekannt. https://queernewsworld.blogspot.com/2024/09/3-csd-in-gorlitz.html #Görlitz #GörlitzQueer #Oberlausitz #OberlausitzQueer #Sachsen #SachsenQueer #Mitteldeutschland #MitteldeutschlandQueer #Deutschland #DeutschlandQueer #LGBTQIAPlus #LGBTQ #Queer #CSD #ChristopherStreetDay #Pride
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Wichtige Informationen zum 3. CSD in Görlitz sind bekannt. https://queernewsworld.blogspot.com/2024/09/3-csd-in-gorlitz.html #Görlitz #GörlitzQueer #Oberlausitz #OberlausitzQueer #Sachsen #SachsenQueer #Mitteldeutschland #MitteldeutschlandQueer #Deutschland #DeutschlandQueer #LGBTQIAPlus #LGBTQ #Queer #CSD #ChristopherStreetDay #Pride
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#Farright #protest #halted before #Pride #event in #Germany
#Protestors planned to #disrupt #LeipzigPride, part of #ChristopherStreetDay, but where stopped by #police as soon as they arrived at the city’s central #trainstation on 17 August.
#Women #Transgender #LGBTQ #LGBTQIA #EuropeanUnion #Germany #Conservatives #Extremism #Fascism #Nazis #Hate #Bigotry #Violence #Homophobia #Transphobia
https://www.thepinknews.com/2024/08/26/far-right-protest-halted-before-pride-event-in-germany/
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Zehntausende feiern beim Christopher Street Day in Hamburg
Die Demo führte durch die Hamburger Innenstadt bis zum Rathaus. Rund 250.000 Menschen haben an der Demonstration teilgenommen.
#Hamburg #ChristopherStreetDay #CSD2024 #Demo #Route #HamburgNews