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#blatter — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #blatter, aggregated by home.social.

  1. Insel säuft ab

    Kleinbritannien – kleiner und kleiner – aber Atommacht!

    Wenn eine Atommacht zerfällt, wird es lebensgefährlich. Für alle. Fragen Sie mal die Ukrainer*innen. Und die zahllosen toten jungen Russen. Vor knapp zwei Wochen hatte ich vor dem “Balken im Strategenauge” gewarnt. Die europäischen Atommächte stehen auf der Speisekarte des Faschismus. Neurentnerin Annette Dittert/Blätter, ein schwerer Verlust für die ARD, weiss davon:

    Am Rande des Abgrunds: Britische Demokratie in der Krise – Es war sicher kein Zufall, dass Banksy seine erste große Skulptur genau eine Woche vor den wichtigen britischen Regionalwahlen am 7. Mai mitten im Herzen von Westminster aufgestellt hatte. Als hätte er das Wahlergebnis vorhergesehen, zeigt Banksy einen Mann auf einer hohen Säule, in der rechten Hand eine riesige schwarze Flagge. Die aber weht ihm derart ins Gesicht, dass er nicht sehen kann, wie weit sein linker Fuß schon ins Leere läuft und dass ihn deshalb bereits sein nächster Schritt in den Abgrund stürzen wird.”

    Frau Dittert vermeidet Kollegenschelte. Die ergänze ich deswegen “gern”. In einer Republik, deren Medien vom Murdoch-Clan beherrscht werden, ist nichts von Ditterts Analyse überraschend. Die BBC ist noch sturmreifer geschossen, als ARD/ZDF/DLF, dem ORF kommt sie schon sehr nahe. Wie kam Murdoch an diese Medienmacht? Durch den Fussball (für alle, die bei dem Begriff immer abschalten)!

    Kippen also nächstes Jahr beide europäischen Atommächte? Oder kommen die dortigen Demokrat*inn*en noch zur Besinnung? Wer wettet? Ich nicht.

  2. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftihes Morgenlicht auf Forsythie,
    jetzt ohme Blüten, dafür mit
    frühlingshaft frischem und kräftigem
    Grün, zweierlei Blau und etwas
    bronze-braun der Zweige.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  3. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftihes Morgenlicht auf Forsythie,
    jetzt ohme Blüten, dafür mit
    frühlingshaft frischem und kräftigem
    Grün, zweierlei Blau und etwas
    bronze-braun der Zweige.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  4. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftihes Morgenlicht auf Forsythie,
    jetzt ohme Blüten, dafür mit
    frühlingshaft frischem und kräftigem
    Grün, zweierlei Blau und etwas
    bronze-braun der Zweige.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  5. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftihes Morgenlicht auf Forsythie,
    jetzt ohme Blüten, dafür mit
    frühlingshaft frischem und kräftigem
    Grün, zweierlei Blau und etwas
    bronze-braun der Zweige.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  6. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftihes Morgenlicht auf Forsythie,
    jetzt ohme Blüten, dafür mit
    frühlingshaft frischem und kräftigem
    Grün, zweierlei Blau und etwas
    bronze-braun der Zweige.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  7. Frisches #Frühlingslaub im Spiel von Licht und Schatten. 🍃 Der #Ahorn schlägt aus. 🤪 Mit wenig #Laub gelangen die #Sonnenstrahlen noch nach unten auf die niedrigen #Äste. 🌞🌿

    BTW, #Wanderrouten in diesem Bundesland mit GPX-Track findet Ihr unter oekologisch-unterwegs.de/wande

    #Ahorn #Frühlingslaub #Blätter #LichtundSchatten #Wald

  8. Frisches #Frühlingslaub im Spiel von Licht und Schatten. 🍃 Der #Ahorn schlägt aus. 🤪 Mit wenig #Laub gelangen die #Sonnenstrahlen noch nach unten auf die niedrigen #Äste. 🌞🌿

    BTW, #Wanderrouten in diesem Bundesland mit GPX-Track findet Ihr unter oekologisch-unterwegs.de/wande

    #Ahorn #Frühlingslaub #Blätter #LichtundSchatten #Wald

  9. Frisches #Frühlingslaub im Spiel von Licht und Schatten. 🍃 Der #Ahorn schlägt aus. 🤪 Mit wenig #Laub gelangen die #Sonnenstrahlen noch nach unten auf die niedrigen #Äste. 🌞🌿

    BTW, #Wanderrouten in diesem Bundesland mit GPX-Track findet Ihr unter oekologisch-unterwegs.de/wande

    #Ahorn #Frühlingslaub #Blätter #LichtundSchatten #Wald

  10. Frisches #Frühlingslaub im Spiel von Licht und Schatten. 🍃 Der #Ahorn schlägt aus. 🤪 Mit wenig #Laub gelangen die #Sonnenstrahlen noch nach unten auf die niedrigen #Äste. 🌞🌿

    BTW, #Wanderrouten in diesem Bundesland mit GPX-Track findet Ihr unter oekologisch-unterwegs.de/wande

    #Ahorn #Frühlingslaub #Blätter #LichtundSchatten #Wald

  11. Staatgewordene Mafia

    Aspekte der Männerhaltung – heute

    Die grosse Frau des deutschsprachigen Kabaretts Gerburg Jahnke bevorzugt Gartenhaltung. Tage wie gestern stärken hingegen den Wunsch nach Haltung in fest verschlossenen Räumen, unter striktem Alkoholentzug. Obwohl: bei mir in Beuel hat der Sonnenschein alle Gefahren entschärft. Und die Kriminalstatistik weiss seit langem: am gefährlichsten sind Männer zuhause, wenn keiner zuguckt. Gerne auch verheiratet, hauptsache ein Opfer im Haus. Noch gefährlicher ist eine andere Sorte Mann.

    Eine ebenfalls schon alte Erkenntnis der Kriminalistik ist, dass das, was wir, in das schöne Sizilien diskrimnierender Weise, Mafia nennen, seit Jahrzehnten erfolgreich bestrebt ist, in den legalen Kapitalismus überzugehen. So, als hätten Marx und Engels genau das vorhergesagt. Haben sie? Ich habe nicht allzuviel im Original gelesen, aber wurde mir erzählt. Von ihr z.B., als sie noch jung war. Oder von ihm, als er sich bei uns in der Beueler WG-Küche in sie verliebte. Aber ich will nicht abschweifen.

    Frauen grübeln, seit es Männer gibt, wie sie diese Gefahren unter Kontrolle bringen können. Keine leichte Aufgabe. Mrs. Melania Trump befindet sich unumstritten im Auge des gefährlichen Sturms, und hat dazu unter Zuhilfenahme des Vermittlungsagenten Jeffrey Epstein, eine recht originelle Strategie entwickelt, die für die Mehrheit der Frauen nicht wirklich zu empfehlen ist.

    Über die Charakteristik dieses Gefahrenzentrums gibt es eine kontroverse wissenschaftliche Debatte. In einem führenden Diskursorgan zur Aussenpolitik des – vielleicht noch – mächtigsten Landes der Welt, in der Zeitschrift Foreign Affairs, schreiben Alexander Cooley und Daniel Nexon: “The Age of Kleptocracy – Geopolitical Power, Private Gain”, im Original nur hinter Paywall.

    Die Blätter haben den Text freundlicherweise übersetzt und paywallfrei online gestellt:

    “Geopolitische Macht, privater Gewinn: Das Zeitalter der Kleptokratie”.

    Da ist es mit Gartenhaltung wohl nicht getan. Ich habe das Lesen tagelang vor mir hergeschoben, weil ich auf das Thema keine Lust mehr habe. Gestern, am ereignisarmen Vatertag, nahm ich mir dann beim Mittagessen (Gnocchi mit Spargel in Currysauce) doch die Zeit.

    Zu beachten ist, dass das beschriebene System seinen aktuellen Hauptprotagonisten überleben wird – so, wie es im Grundsatz auch vor ihm schon existierte. Das würde wieder bis zu den Herren Marx und Engels zurückführen … aber ich schweife ab.

    Eine gute Ergänzung ist leider die ebenfalls jahrhundertealte Erkenntnis, dass sich die Feldherren diverser Kriege beim Massenmord an ihren Beherrschten auf das Praktischste gegenseitig die Herrschaft sichern:

    Hamidreza Ahmadi/Jacobin: Der Krieg hat Irans Öl-Elite weiter ermächtigt – Die Islamische Republik hat eine staatsnahe Oligarchie an öffentlichen Gütern bereichert und der Mehrheit Austerität verordnet. Durch den Irankrieg steht jener Teil der Elite, der sein Geld mit Öl verdient, auch innenpolitisch nur noch stärker da.”

    Was tun?

    Ich persönlich geniesse das Leben eines Rentners mit überlebtem Herzinfarkt. Trotz meines Charaktergrundzuges “historischer Optimismus” bin ich bewusst ohne biologische Nachkommen geblieben. Auch das war nicht immer einfach, war für mich persönlich aber das Richtige. Mein Engagement für das Gemeinwohl bestand in meinem Berufsweg und besteht in steuermindernden Spenden für ProAsyl und in diesem Blog. Ist das genug? Wahrscheinlich nicht. Aber darüber habe ich schon lang genug nachgedacht …

    Wenn Sie nun unruhig wg. Ihrer Kinder oder Enkelkinder sind, dann seien Sie versichert: richtig! Sie sollten ihnen nicht nur zuhören, sondern sie nach Ihren Möglichkeiten und pädagogischen Fähigkeiten stark und widerstandsfähig machen. Denn, wie es ein Wissenschaftler in der hier empfohlenen China-Dokumentation richtig sagte: “Die Geschichte ist nie zuende.”

  12. Staatgewordene Mafia

    Aspekte der Männerhaltung – heute

    Die grosse Frau des deutschsprachigen Kabaretts Gerburg Jahnke bevorzugt Gartenhaltung. Tage wie gestern stärken hingegen den Wunsch nach Haltung in fest verschlossenen Räumen, unter striktem Alkoholentzug. Obwohl: bei mir in Beuel hat der Sonnenschein alle Gefahren entschärft. Und die Kriminalstatistik weiss seit langem: am gefährlichsten sind Männer zuhause, wenn keiner zuguckt. Gerne auch verheiratet, hauptsache ein Opfer im Haus. Noch gefährlicher ist eine andere Sorte Mann.

    Eine ebenfalls schon alte Erkenntnis der Kriminalistik ist, dass das, was wir, in das schöne Sizilien diskrimnierender Weise, Mafia nennen, seit Jahrzehnten erfolgreich bestrebt ist, in den legalen Kapitalismus überzugehen. So, als hätten Marx und Engels genau das vorhergesagt. Haben sie? Ich habe nicht allzuviel im Original gelesen, aber wurde mir erzählt. Von ihr z.B., als sie noch jung war. Oder von ihm, als er sich bei uns in der Beueler WG-Küche in sie verliebte. Aber ich will nicht abschweifen.

    Frauen grübeln, seit es Männer gibt, wie sie diese Gefahren unter Kontrolle bringen können. Keine leichte Aufgabe. Mrs. Melania Trump befindet sich unumstritten im Auge des gefährlichen Sturms, und hat dazu unter Zuhilfenahme des Vermittlungsagenten Jeffrey Epstein, eine recht originelle Strategie entwickelt, die für die Mehrheit der Frauen nicht wirklich zu empfehlen ist.

    Über die Charakteristik dieses Gefahrenzentrums gibt es eine kontroverse wissenschaftliche Debatte. In einem führenden Diskursorgan zur Aussenpolitik des – vielleicht noch – mächtigsten Landes der Welt, in der Zeitschrift Foreign Affairs, schreiben Alexander Cooley und Daniel Nexon: “The Age of Kleptocracy – Geopolitical Power, Private Gain”, im Original nur hinter Paywall.

    Die Blätter haben den Text freundlicherweise übersetzt und paywallfrei online gestellt:

    “Geopolitische Macht, privater Gewinn: Das Zeitalter der Kleptokratie”.

    Da ist es mit Gartenhaltung wohl nicht getan. Ich habe das Lesen tagelang vor mir hergeschoben, weil ich auf das Thema keine Lust mehr habe. Gestern, am ereignisarmen Vatertag, nahm ich mir dann beim Mittagessen (Gnocchi mit Spargel in Currysauce) doch die Zeit.

    Zu beachten ist, dass das beschriebene System seinen aktuellen Hauptprotagonisten überleben wird – so, wie es im Grundsatz auch vor ihm schon existierte. Das würde wieder bis zu den Herren Marx und Engels zurückführen … aber ich schweife ab.

    Eine gute Ergänzung ist leider die ebenfalls jahrhundertealte Erkenntnis, dass sich die Feldherren diverser Kriege beim Massenmord an ihren Beherrschten auf das Praktischste gegenseitig die Herrschaft sichern:

    Hamidreza Ahmadi/Jacobin: Der Krieg hat Irans Öl-Elite weiter ermächtigt – Die Islamische Republik hat eine staatsnahe Oligarchie an öffentlichen Gütern bereichert und der Mehrheit Austerität verordnet. Durch den Irankrieg steht jener Teil der Elite, der sein Geld mit Öl verdient, auch innenpolitisch nur noch stärker da.”

    Was tun?

    Ich persönlich geniesse das Leben eines Rentners mit überlebtem Herzinfarkt. Trotz meines Charaktergrundzuges “historischer Optimismus” bin ich bewusst ohne biologische Nachkommen geblieben. Auch das war nicht immer einfach, war für mich persönlich aber das Richtige. Mein Engagement für das Gemeinwohl bestand in meinem Berufsweg und besteht in steuermindernden Spenden für ProAsyl und in diesem Blog. Ist das genug? Wahrscheinlich nicht. Aber darüber habe ich schon lang genug nachgedacht …

    Wenn Sie nun unruhig wg. Ihrer Kinder oder Enkelkinder sind, dann seien Sie versichert: richtig! Sie sollten ihnen nicht nur zuhören, sondern sie nach Ihren Möglichkeiten und pädagogischen Fähigkeiten stark und widerstandsfähig machen. Denn, wie es ein Wissenschaftler in der hier empfohlenen China-Dokumentation richtig sagte: “Die Geschichte ist nie zuende.”

  13. @ZDF "Die #FIFA ist eben ***nicht mehr*** eine respektable Organisation. Am Kopf ist es nicht gut." sagt wer - #Blatter?
    Hat Schamlosigkeit noch Grenzen heutzutage?

  14. @ZDF "Die #FIFA ist eben ***nicht mehr*** eine respektable Organisation. Am Kopf ist es nicht gut." sagt wer - #Blatter?
    Hat Schamlosigkeit noch Grenzen heutzutage?

  15. @ZDF "Die #FIFA ist eben ***nicht mehr*** eine respektable Organisation. Am Kopf ist es nicht gut." sagt wer - #Blatter?
    Hat Schamlosigkeit noch Grenzen heutzutage?

  16. @ZDF "Die #FIFA ist eben ***nicht mehr*** eine respektable Organisation. Am Kopf ist es nicht gut." sagt wer - #Blatter?
    Hat Schamlosigkeit noch Grenzen heutzutage?

  17. @ZDF "Die #FIFA ist eben ***nicht mehr*** eine respektable Organisation. Am Kopf ist es nicht gut." sagt wer - #Blatter?
    Hat Schamlosigkeit noch Grenzen heutzutage?

  18. Fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft in
    #gelb-#grün-#blau:

    Noch helles, frisches,
    teilweise auch schon kräftiges Grün.
    Und noch ein Rest Forsythienblüte
    in heller Frühjahrssonne,
    durch #Riffelglas betrachtet.

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred

  19. Fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft in
    #gelb-#grün-#blau:

    Noch helles, frisches,
    teilweise auch schon kräftiges Grün.
    Und noch ein Rest Forsythienblüte
    in heller Frühjahrssonne,
    durch #Riffelglas betrachtet.

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred

  20. Fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft in
    #gelb-#grün-#blau:

    Noch helles, frisches,
    teilweise auch schon kräftiges Grün.
    Und noch ein Rest Forsythienblüte
    in heller Frühjahrssonne,
    durch #Riffelglas betrachtet.

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred

  21. Habemus Merkel-Erbin

    Mit Pragmatismus gegen “das Männerproblem”

    Sie agiert im Auge gleich mehrerer Hurricanes (Trump, Drogenkartelle, Klimawandel, Katholizismus, Misogynie. Neokolonialismus, Migration) und macht dabei eine gute Figur. Wie kann das sein? Selbst die allergrössten Arschlöcher sind voller Respekt. Wie kann das sein? Nunja, ein Grund könnte sein, dass sie in Meinungsumfragen unter ihren Wähler*inne*n jetzt noch mehr Zustimmung bekommt, als bei ihrer sensationellen Wahl – es sollen jetzt 70 bis über 80% sein. Und die Aufmerksamkeit der globalen Aufmerksamkeitsökonomie hechelt langsam hinterher.

    Wenn Sie Extradienst-Leser*in sind, haben sie gewiss schon erraten, dass es mal wieder um Claudia Sheinbaum geht, die vor einem Jahr mit über 61% gewählte Staatspräsidentin Mexikos. Folgerichtig versucht Anne Haas/Blätter, ihr Erfolgsgeheimnis zu ergründen: “Sheinbaum versus Trump: Glücksfall für Mexiko?”. Mann wird ja wohl noch träumen dürfen: könnten die USA (330 Mio.) statt Kanada nicht Mexiko (129 Mio.) übernehmen, und Sheinbaum schlägt dann Trump bei der nächsten Wahl? Rechnerisch dürfte das ausreichen …

    Aber Scherz beiseite. Wer mag nur Señora Sheinbaum auf die Idee gebracht haben, “Spätestens seit sie im Januar dieses Jahres nebenbei erwähnte, gerade die Biografie von Angela Merkel zu lesen, wird besonders in Lateinamerika der Vergleich zur ehemaligen deutschen Kanzlerin immer wieder aufgegriffen.” schreibt die Menschenrechtsaktivistin Haas. Wenn Sheinbaum die gute Idee selbst hatte – Respekt! Aber ebenso, wenn es jemand aus ihrem Berater*innen*team war, denn dann ist das offenbar intelligent zusammengestellt. Mann nennt es “Branding”, und frau auch. Möglich, dass Trump neidisch ist.

    Hier dagegen …

    Sind Sie Masochist*in? Dann habe ich da was für Sie. Natürlich – was sonst? – eine deutsche TV-Talkshow. Frau Maischberger hat für heute Nacht die Bühne für eine Frau Ruhs gebaut. Link zur Strafe selber suchen. Kennen Sie nicht? Glück gehabt. Mit Señora Sheinbaum hat die halb so alte Dame eine glasklare Karrierestrategie gemeinsam: sie will in der ARD die kümmerlichen Überreste der “Brandmauer” niederbrennen, und steigt als blondes Postergirl der Rechten unaufhaltsam auf. Auch weil alte Männer wie ich sich so laut vernehmlich ärgern (= Aufmerksamkeitsökonomie), und alte Männer in den Anstalten ihren Sabber nicht unter Kontrolle haben …

    Prognose: wenn es AfD und CDU/CSU gelingen sollte, die öffentlichen Medien niederzubrennen, wird es der Schaden von Frau Ruhs nicht sein. Sie wäre eine klassische Kriegsgewinnerin. Und sie weiss das genau.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  22. Gesundheitsrisiko Nr. 1

    Mehr arbeiten würde Sie und mich noch kränker machen

    Wiglaf Droste, Schriftsteller, multimedialer Künstler, Geniesser ist auch schon tot. In wenigen Wochen ist sein 7. Todestag. In zwei Monaten hätte er das gesetzliche Rentenalter immer noch um 2 Jahre verfehlt. Er wusste es: das grösste Gesundheitsrisiko ist nachweislich das Arbeiten. Die, die wir mit dem Regieren beauftragt haben, können das nicht wissen – sie leben in einer anderen Welt, in Flugzeugen, Porsches etc. Dümmer ist es, wenn es auch die Beherrschten nicht begreifen. Eine sympathsiche ehemalige Bonnerin erklärt es Ihnen und mir nochmal ganz genau.

    Neue Analyse des WSI: Warum die Schweiz kein Vorbild ist: die Schattenseiten langer Arbeitszeiten – Noch deutlich höhere Teilzeitquoten als in Deutschland, Stress, emotionale Erschöpfung durch Arbeitsdruck und Zeitnot mit Milliardenkosten für die Wirtschaft – die langen Arbeitszeiten in der Schweiz haben deutliche Negativ-Effekte und sind in der Eidgenossenschaft keineswegs unumstritten. Das zeigt eine neue Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.”

    Das erklärt, zusammen mit ihrer schweizerischen Kollegin Noémie Zurlinden, die ehemalige Bonner Jungsozialistin Prof. Dr. Bettina Kohlrausch. Als ich sie damals kennenlernte ohne “grosse Schnauze”, aber “mit viel dahinter”. Sehr angenehm. Wenn wir in Wissenschaft und Politik mehr solche Leute hätten, hätten wir viele Probleme weniger. Und die SPD übrigens auch.

    Es geht schlimmer, viel …

    Die Gleichen, die Sie und mich mehr arbeiten lassen wollen, sind auch die, die nicht nur hierhin begeistert die “fortschrittlichsten” deutschen Massenmordtechnologien liefer, sondern auch hierhin:

    German Foreign Policy: Die Berliner Sudan-Konferenz – Berliner Sudan-Konferenz: Experten erwarten keine relevanten Ergebnisse. Die RSF-Miliz, die genozidale Massaker an der schwarzafrikanischen Bevölkerung verübt, erhält Waffen von einem Kooperationspartner des Westens – auch Deutschlands.”

    Da dieser Link in einigen Tagen in einem Paywall-Archiv begraben wird, sind Sie hier vielleicht noch besser bedient:

    Andrea Böhm/Blätter: Sudan: Mit Basisdemokratie gegen den Horror des Krieges – Wenn Mohamed al-Tahir das Internet benutzen will, braucht er das Weltall. Genauer gesagt: eine Verbindung über Starlink, das Satellitennetzwerk des US-amerikanischen Milliardärs Elon Musk. ‘Kostet ein Dollar pro Stunde’, sagt er im Gespräch auf WhatsApp. Reden ist teuer, er muss jeden Cent zweimal umdrehen. Al-Tahir, 30 Jahre alt, ist Finanzkoordinator für die ‘Emergency Response Rooms’ (ERR) in der sudanesischen Hauptstadt Khartum. Diese lokalen Selbsthilfeorganisationen haben am 2. Dezember in Stockholm den ‘Right Livelihood Award’, den ‘alternativen Nobelpreis’, bekommen. Das dürfte ihrem Land endlich etwas mehr internationale Aufmerksamkeit einbringen Nicht nur für die derzeit schlimmste humanitäre Katastrophe weltweit, sondern auch für die vielleicht mutigste und revolutionärste Antwort darauf.”

    Streng sachlichen Realismus gibt es bei meinem alten Freund Volker Perthes heute mittag im DLF-Interview: Wege aus der Katastrophe im Sudan – Interview mit Politikwissenschaftler Volker Perthes”, Audio 12 min. Die personifizierte Antwort auf Roland Appels Frage “Wo bleibt die UNO?” Immerhin hat er überlebt.

    Muss ich noch ergänzen, dass die, die dorthin die Waffen verkaufen, auch die sind, die das vitale Interesse der Herrschenden in der EU verkörpern, Migrant*inn*en und Flüchtlinge aus Somalia, somalischen Flüchtlingslagern in Kenia, Eritrea, Äthiopien, Ostkongo, Burundi und Ruanda, die den Sudan unter Lebensgefahr passieren müssen, einzufangen, auszurauben und dem kriminellen Menschenhandel zuzuführen – alles nur, damit sie ihr Lebensglück nicht in Europa suchen und finden? Für den europäischen Rassismus ist das Massakrieren von arabischen und schwarzen Sudanes*inn*en die “optimale” Utopie – warum beenden? Ich fürchte, so denken auch die Regimes der Länder, die laut Volker Perthes die realistische Möglichkeit hätten, den Massenmord zu stoppen. Sie wollen es nicht.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  23. Die #Süddeutsche feiert in der heutigen Ausgabe ihren 80.sten Geburtstag. Dass ich die Zeitung schon seit 36 Jahren abonniert habe und lese, wird in keinem einzigen Artikel erwähnt. Na gut, Schwamm drüber. Trotzdem Glückwunsch 💐.

    P.S.: Ich lese (und zahle) auch andere Zeitungen (#taz, #NYT, #Blätter…, usw.) und ich wünschte mir, dass wieder viel mehr Menschen die freie Presse mit Abos unterstützen würden. Journalismus via #Tiktok – ein Grauen.

    #SZ #Zeitung #Presse #Geburtstag #Demokratie

  24. #Blätter:
    "
    Der ewige Müll: Endlagerung als Menschheitsaufgabe
    "
    "Erzählungen, wonach atomare Abfälle künftig in sogenannten Small Nuclear Reactors (SMR) recycelt werden könnten, gehören ins Reich der Fake News: Solche Konzepte sind über Entwicklungs- und Modellentwürfe noch nie hinausgekommen."

    blaetter.de/ausgabe/2026/janua

    #AKW #Atomkraft #Atomkraftwerk #Atommüll #Endlager #Kernenergie #SMR #NPP #NuclearWaste #Sicherheitskultur #Zwischenlager

  25. Fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas:

    Morgenlicht auf Forsythie
    mit Restblüten und schon
    frühlingshaft frischem Grün.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature