home.social

#blatter — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #blatter, aggregated by home.social.

fetched live
  1. 169.2026: Aufgefallen

    Heute zuhause und unterwegs – was soll das werden?

    Ups. Ich habe eine (neue?) Marotte. Die fiel mir heute unterwegs und zuhause auf. Sehr deutlich und sehr peinlich und mir durchaus unangenehm […]

    #Atem #bekloppt #Blätter #Marotte #Schritt #Zwang deremil.blogda.ch/2026/07/30/1
  2. 168.2026: Hilflos

    Die Beobachtung einer Person und der verbliebenen Natur.

    Als er auf den Bus wartet, mit dem er spätnachmittags heimfahren will, fängt er aus Langeweile an, die Büsche zu betrachten neben der Haltestelle. Auf einem sonnenbeschienenen Zweig entdeckt er eine kleine grüne Raupe, die sich von einem verwelkenden Blatt zum nächsten biegt […]

    #beobachten #Blätter #Hitze #Raupe #Trinken #Trockenheit #Wasser deremil.blogda.ch/2026/07/29/1
  3. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftiges Sommerlicht auf Forsythie
    mit dreierlei frischem und kräftigem
    Grün, hellem Blau und
    dunklelblau gerahmt.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Sommer #Blätter
    #Forsythia #sun #summer #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  4. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftiges Sommerlicht auf Forsythie
    mit dreierlei frischem und kräftigem
    Grün, hellem Blau und
    dunklelblau gerahmt.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Sommer #Blätter
    #Forsythia #sun #summer #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  5. "...Infantino bringt Erhöhung auf 64 Nationen ins Spiel..."

    Noch mehr Möglichkeiten, Manipulationen zu tätigen!

    Es wäre an der Zeit, eine Alternative zur FIFA zu entwickeln! Ehrlich, transparent und moralisch ehrenhaft!

    Korrupten Dreck haben wir inzwischen genug in unserem Leben!

    Vielleicht sollten wir mit dem Frauen-Fussball beginnen!

    zeit.de/sport/2026-05/fussball

    #world #fifa #dfb #deutschland #eu #uefa #europe #europeisbetter #europa #infantino #blatter @FIFAWorldCup @DFB_Frauen

  6. De Núremberg a Houston

    El terroríficamente violento historial de la selección portuguesa de futbol está latente y la frustración ante Congo podría revivirlo en un mundial que da para todo. Por Rafael Laborian para NLI Veinte años atrás, en la Copa Mundial de Fútbol Alemania 2006, el encuentro de octavos de final entre Portugal y Países Bajos se ganó el mote de "Batalla de Núremberg" por la violencia que lo llevó a marcar un récord: el partido con más tarjetas en la historia de los Mundiales. El […]

    noticiaslainsuperable.com.ar/2

  7. WM-Vorbereitung

    Donnerstag starten die Trump-Festspiele, die dem korrupten Präsidenten sein nicht minder korrupter spezieller Freund Gianni Infantino ausrichtet. Hier hatte ich Ihnen bereits aufgeschrieben, wie langweilig und nahezu unbenutzbar für uns Fussballsüchtige die langweilige Vorrunde gestaltet ist.

    Die sportlich interessantere KO-Runde berginnt erst am Sonntag, den 28.6. ab 21 h (MESZ) mit dem Sechzehntelfinale der letzten 32 Teilnehmer. Erst ab dem Viertelfinale der letzten 8 wird ausschliesslich zu europaorienterten Anstosszeiten begonnen. Das Business des Weltfussballs ist bis heute bei den alten Kolonialmächten zuhause.

    Zur politischen Vorbereitung gebe ich Ihnen heute folgende Hausaufgaben:

    Andreas Schmid (Interview)/FR mit James Montague, Autor von “Engulfed: How Saudi Arabia Bought Sport and the World”: “Putin, Trump, Saudi-Arabien: ‘Infantino ist der perfekte Handlanger der Autokraten'”.

    Martin Krauss/Blätter: Infantinos Imperium – Wie die FIFA demokratische Prinzipien aushebelt und Regierungen erpresst – Wenn im Juni bei der Fußball-WM der Männer der Ball rollt, dann profitiert davon maßgeblich der Weltfußballverband FIFA. Deren mächtiger Chef Gianni Infantino ließ im Vorfeld keine Gelegenheit aus, Donald Trump zu umschmeicheln – den Co-Gastgeber des Turniers. Besteht noch Hoffnung auf eine emanzipatorische Wende im Weltfußball?” Der Autor zitiert u.a. den hier schon bei uns publizierenden Buchautor Glenn Jäger.

    Fussballsucht – was tun?

    Was kann nun eine sinnvolle Strategie für uns Fussballsüchtige sein? Das Ignorieren der in 4er-Gruppen ausgespielten Vorrunde wird nicht schwerfallen. Wenn die Sieger nicht aufgrund der sportlichen Leistungsunterschiede sowieso schon feststehen, sind die nächtlichen Sendezeiten in Europa das KO-Kriterium. Je weniger zugucken, umso weniger werden die Medienkonzerne beim nächsten Mal zum zahlen der von der Fifamafia geforderten Preise bereit sein. Und sie sind mit 90% die entscheidende Kapital- und Machtquelle für Infantino und seine Brüder.

    Nach dem 28.6. 21 h mit Beginn der KO-Runde (“Sechzehntelfinale”) wird es bei mir persönlich Rückfälle geben. Ich werde es wie 2022 bei Qatar halten: wenn ich zugucke, spende ich am Eingang vom Momo einen Ablass an Amnesty. Meine jährliche (steuermindernde) Spende an ProAsyl geht sowieso seit Jahren klar.

    Und wenn Sie sich hier durch die WM belästigt fühlen, die ja nun leider eine politische Tatsache der realen Welt ist, dann lesen Sie halt woanders. Lesen ist immer freiwillig.

  8. WM-Vorbereitung

    Donnerstag starten die Trump-Festspiele, die dem korrupten Präsidenten sein nicht minder korrupter spezieller Freund Gianni Infantino ausrichtet. Hier hatte ich Ihnen bereits aufgeschrieben, wie langweilig und nahezu unbenutzbar für uns Fussballsüchtige die langweilige Vorrunde gestaltet ist.

    Die sportlich interessantere KO-Runde berginnt erst am Sonntag, den 28.6. ab 21 h (MESZ) mit dem Sechzehntelfinale der letzten 32 Teilnehmer. Erst ab dem Viertelfinale der letzten 8 wird ausschliesslich zu europaorienterten Anstosszeiten begonnen. Das Business des Weltfussballs ist bis heute bei den alten Kolonialmächten zuhause.

    Zur politischen Vorbereitung gebe ich Ihnen heute folgende Hausaufgaben:

    Andreas Schmid (Interview)/FR mit James Montague, Autor von “Engulfed: How Saudi Arabia Bought Sport and the World”: “Putin, Trump, Saudi-Arabien: ‘Infantino ist der perfekte Handlanger der Autokraten'”.

    Martin Krauss/Blätter: Infantinos Imperium – Wie die FIFA demokratische Prinzipien aushebelt und Regierungen erpresst – Wenn im Juni bei der Fußball-WM der Männer der Ball rollt, dann profitiert davon maßgeblich der Weltfußballverband FIFA. Deren mächtiger Chef Gianni Infantino ließ im Vorfeld keine Gelegenheit aus, Donald Trump zu umschmeicheln – den Co-Gastgeber des Turniers. Besteht noch Hoffnung auf eine emanzipatorische Wende im Weltfußball?” Der Autor zitiert u.a. den hier schon bei uns publizierenden Buchautor Glenn Jäger.

    Fussballsucht – was tun?

    Was kann nun eine sinnvolle Strategie für uns Fussballsüchtige sein? Das Ignorieren der in 4er-Gruppen ausgespielten Vorrunde wird nicht schwerfallen. Wenn die Sieger nicht aufgrund der sportlichen Leistungsunterschiede sowieso schon feststehen, sind die nächtlichen Sendezeiten in Europa das KO-Kriterium. Je weniger zugucken, umso weniger werden die Medienkonzerne beim nächsten Mal zum zahlen der von der Fifamafia geforderten Preise bereit sein. Und sie sind mit 90% die entscheidende Kapital- und Machtquelle für Infantino und seine Brüder.

    Nach dem 28.6. 21 h mit Beginn der KO-Runde (“Sechzehntelfinale”) wird es bei mir persönlich Rückfälle geben. Ich werde es wie 2022 bei Qatar halten: wenn ich zugucke, spende ich am Eingang vom Momo einen Ablass an Amnesty. Meine jährliche (steuermindernde) Spende an ProAsyl geht sowieso seit Jahren klar.

    Und wenn Sie sich hier durch die WM belästigt fühlen, die ja nun leider eine politische Tatsache der realen Welt ist, dann lesen Sie halt woanders. Lesen ist immer freiwillig.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  9. Mit Misserfolgen abrechnen

    Von einer Albanerin können wir noch was lernen

    Besonders abgedrehte westdeutsche “maoistische” Sekten haben es in den 70ern getan: von einem despotischen albanischen Führer lernen. Die Geschichte ist vernünftigerweise über die hinweg gegangen. Die “Gartenhaltung” für Männer war noch nicht erfunden. Nun meldet sich eine albanische Professorin aus dem Auge des neoliberalen Kapitalismus in London. Und von der können wir noch was lernen.

    Meagan Day (Interview)/Jacobin mit Lea Ypi: »Was der Linken fehlt, ist ein alternativer Kosmopolitismus« – Das aktuelle Chaos in der Welt lässt sich nicht verstehen ohne den Aufstieg einer global vernetzten Rechten, findet Lea Ypi. Im Interview spricht sie darüber, was die Linke tun muss, um ebenfalls wieder zu einer internationalen Kraft zu werden.”

    Frei von sozioökonomischer Analyse kulturalisiert dagegen Andreas Püttmann/Blätter drauflos: Rechtspopulismus: Eine Bewegung von Narzissten – Oft heißt es, verantwortlich für den Aufstieg der Rechten sei das Versagen der demokratischen Parteien. Doch der Rechtsruck ist auch Ausdruck einer kulturellen Krise. Bürgerschaftliches Ethos weicht ungehemmt ausgelebtem Narzissmus – vor allem im AfD-Milieu.” Was kein Wunder ist, denn er hat sein Berufsleben bei der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung verbracht. Da lernt mann sowas nicht.

    Lenresistenzen in der Provinz

    Die Schäden an der Bonner Nordbrücke haben sich als so schwerwiegend herausgestellt, dass sie jetzt von der weltberühmten Autobahn GmbH nicht nur für LKW sondern alle gesperrt wurde. Als ich gestern auf der Combahnstrasse die St. Augustiner überqueren wollte, stellte sich mir prompt ein doppelspänniger Budweiser-LKW in den Weg. Ich hätte ihn erpressen können: gegen einen Kasten dieses wohlschmeckenden tschechischen Bieres hätte ich ihm verziehen, dass er rechtswidrig auf die nichtfreie Kreuzung draufgefahren ist. Wie es eigentlich immer alle machen, die in einer Blechkiste sitzen – Führerschein und Fahrschule hin oder her. Lange her vor allem.

    WDR – eine nicht lernfähige Organisation

    Ich habe es bereits in einem Leserkommentar unter Hidir Çeliks viel gelesenem Nachruf vermerkt, und will es auch an dieser Stelle nochmal hervorheben. Für die taz hat Anastasia Zejneli, hier ein Jugendwerk von ihr, eine anonym bleibende WDR-Cosmo-Mitarbeiterin interviewt: Cosmo-Redakteur*in über Umbau: „Ich fühle mich ehrlich gesagt verarscht“ – Der WDR möchte den einzigen interkulturellen Radiosender entkernen. Ein*e Re­dak­teu­r*in erzählt anonym, wie es der Redaktion mit dem Umbau geht.”

    Es wurde die fachlich reifste Kritik an der WDR-Programmpolitik, die ich seit langem gelesen habe. Gute Arbeit, von beiden.

    Die Abstimmung im WDR-Rundfunkrat über die Pläne der WDR-Führung verlief am Nachmittag erstaunlich knapp mit 25:20. Bei 55 Mitgliedern ist das noch nicht einmal eine absolute Mehrheit seiner Mitglieder, aber einige haben wohl gefehlt (oftmals die vielbeschäftigten Abgeordneten). Schade, andersrum wäre es ein schöner Rücktrittsgrund für einige der Verantwortlichen geworden.

  10. Der Immobilien-Affären-OB

    Das haben sich Bonns Wähler*innen selbst eingebrockt – und die Grünen, die sie in Unkenntnis liessen

    mit Update nachmittags

    Das Ungemach ist da. Der einstige Pressesprecher der in unserer Stadt allseits beliebten Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat es zum Oberbürgermeister von Bonn gebracht. Diese Anstalt bekam von ihrer Besitzerin, der neoliberal orientierten Bundesregierung mit ihrem Finanzminister Schäuble, die Aufgabe zugeteilt, zur “Schwarzen Null” beizutragen, also: für Cashflow sorgen. Das tat sie und tut es immer noch, wie es die Bundesregierung pflegt: Investitionen unterlassen, vergammeln lassen, und dann privatisieren, einzeln oder lieber gleich im Paket. Mieter*innen und ihr bisschen Miete interessieren da nicht. Die Mehrheit der Mieter*innen in diesem Land kennt das Problem. Aus der vom Statistischen Bundesamt errechneten “Eigentumsquote” von 41,9% ergibt sich eine Bevölkerungsmehrheit von 58,1% ohne Immobilienbesitz. Wenn die sich zusammenschlössen, hätten wir hier Revolution. Aber dazu später.

    Gleich nach seinem Wahlsieg beschäftigte sich die interessierte Minderheit an Bonner Stadtöffentlichkeit damit, dass sich der frisch gewählte Oberbürgermeister und sein Stab auf merkwürdige Weise in einen Grundstücksdeal am Flugplatz Hangelar eingemischt hat. Wenn es nach mir gegangen wäre, gäbe es den schon lange nicht mehr, weil er eine stete Quelle des Lärmterrors ist. Wer fliegen will, kann mit dem Bus nach Köln-Wahn fahren. Und darf es dort, anders als in Düsseldorf und Frankfurt, sogar mitten in der Nacht treiben.

    An diesem Flugplatz ist die Stadt Bonn als Eigentümerin beteiligt. Und 5 Jahre grün-rote Koalition haben nicht ausgereicht, daran auch nur wenige Dezibel zu ändern. Einer der zahllosen Gründe für die Wahlniederlage gegen die heute regierenden Deppen. Und die wurden, was für ein Zufall, zur Kommunalwahl von einem Busunternehmer bespendet, der eigene Interessen an ebendiesem Grundstücksdeal hatte.

    Diese genannte Grunstücksaffäre sorgte dafür, dass der Chef einer wichtigen Infrastruktur dieser Stadt, nämlich der Stadtwerke Bonn (Energie, Wasser, Verkehr, alles was eine Stadt so braucht) verärgert das Weite suchte. Mit diesem OB (und seinen Leuten) war für ihn eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Das denken, wie mittlerweile auch den übriggebliebenen lokalen Medien bekannt wurde, zahlreiche, vielleicht sogar die Mehrheit, der städtischen Führungskräfte ganz ähnlich.

    Zum Beispiel der Chef der städtischen Wohnungsgesellschaft Vebowag. Ich bin jetzt zehn Jahre aus der hauptberuflichen Beschäftigung mit Bonner Kommunalpolitik raus. Zu meiner Zeit, bis 2016, war dieser Mann die Rettung für die Vebowag. Die wurde, wie einer, der es wissen musste, mir noch heute versichert, zuvor “geführt wie eine Pommesbude”. Als ich 1999 meine Wohnung bei der Vebowag kaufte, war der gutdotierte Notar für den Kaufvertrag der langjährige Ex-OB Hans Daniels (1975-94) – nee, was für ein Zufall. Und meine Wohnung war nur eine in einem Bauprojekt von 76 Wohnungen.

    Unter der Leitung von Kleine-Hartlage wurde die Vebowag erstmals wie ein professionelles Unternehmen geführt. Der Mann machte sich dabei nicht nur Freund*inn*e*n, weil er auch rustikal und durchsetzungsstark konnte – und offenbar noch kann. Denn wenn die Stadt Bonn plus andere öffentliche Einrichtungen es vorziehen, wertvollste Bauflächen an mafiöse Privatinvestoren zu versemmeln, statt an ihre eigene öffentliche Wohnungsgesellschaft, die nun schon seit Jahrzehnten die einzige ist, die überhaupt noch Sozialwohnungen realisiert hat, dann machen sie sich selbst zur Mafia. Da verliert nicht nur Kleine-Hartlage jeden Humor.

    Denn mit den Luxuswohnungen, die überall in dieser Stadt immer weiter entstehen können, die zudem scheisse aussehen, aber wer drin ist, muss sie ja nicht angucken, können Kapitalanleger*innen, die vor Geld kaum laufen können, was anfangen. Ihr lukrativstes “Geschäftsmodell” von Trump bis Bonn ist immer: Plündern von öffentlichem Eigentum. Wohnungssuchende und Mieter*innen (s.o. 58,1%) können da nicht mitspielen, und interessieren also nicht.

    Was ich hier am Beispiel unserer Stadt beschreibe, ist in diesem Land der wirkmächtigste Klassenkonflikt. Und die Frage, die ich mir selbst nicht beantworten kann, ist: warum niemand diesen Klassenkonflikt von unten politisch organisiert. Geht es den Bonner*innen immer noch zu gut, dass sie nicht können, was die nun zweifellos nur selten zurechnungsfähigen Berliner*innen können? Wie lange wollen Gewerkschaften, Mieterorganisationen, Grüne, SPD und Linke noch in der rheinischen Sommerschwüle dahindämmern?

    Wie wäre es für den Anfang mal mit eigenen Medien? Denn die übriggebliebenen erreichen die Mehrheit der Bevölkerung so wenig, wie es “die Politik” tut. Es geht um mehr als Wohnungen – obwohl das allein schon reichlich wäre – sondern um die Rettung der Demokratie. Aber klar, dafür ist Bonn nicht mehr zuständig.

    Update nachmittags

    Kinder, nehmt den Erwachsenen die Kommunikationsmittel weg!

    Guckt mal hier, der Bonner SC, da geht es zu wie im Büro des OBs – 4. Liga, aber da immerhin Mittelfeld …

    Der WDR versucht mit “Recherchen” zu strunzen, wie schlechte Chef*innen einzelne Landesminister*innen sind. Was für ein Kunststück. Fragen Sie mal x-beliebige Freund*inn*e*n und Bekannte nach ihren Chef*innen. Wie das wohl ausgeht? Mein Tipp: wie bei uns in Bonn, im Rathaus und im Sportverein.

    Konsequenz? Sie machen alles noch schlimmer. Nina Kolleck/Blätter: Die TikTok-Demokratie – Die Nutzung von Smartphones nimmt bei vielen Kindern und Jugendlichen problematische Ausmaße an und hat nicht selten gravierende Auswirkungen auf deren psychisches Wohlbefinden und ihr Selbstbild, aber auch auf die Gesellschaft insgesamt. Doch angesichts dessen ein Social-Media-Verbot zu fordern, greift zu kurz. Vielmehr gilt es, die Plattformbetreiber in die Verantwortung zu nehmen.”

    Konsequenz dieser “Demokratie”: die Scheinriesen lassen sich zu einem sonnigen “Gipfel” im Sauerland zusammentreiben, um – so ihre fragile Hoffnung – dort ein paar gut ausgeleuchtete Suggestivbilder zu produzieren. Was wird dort für die einschlägigen “Satire”-Formate vom Stehtisch gekrümelt? Die Spannung in den selbsreferentuiellen Kreisen nähert sich dem Siedepunkt.

    Das ist so arm, wie Politiker*innen, Journalist*inn*en und Erzbischöfe heute dran sind. Der deutsche Korporatismus beim Konkursverschleppen. Welche U10-jährigen soll das noch beeindrucken?

  11. Insel säuft ab

    Kleinbritannien – kleiner und kleiner – aber Atommacht!

    Wenn eine Atommacht zerfällt, wird es lebensgefährlich. Für alle. Fragen Sie mal die Ukrainer*innen. Und die zahllosen toten jungen Russen. Vor knapp zwei Wochen hatte ich vor dem “Balken im Strategenauge” gewarnt. Die europäischen Atommächte stehen auf der Speisekarte des Faschismus. Neurentnerin Annette Dittert/Blätter, ein schwerer Verlust für die ARD, weiss davon:

    Am Rande des Abgrunds: Britische Demokratie in der Krise – Es war sicher kein Zufall, dass Banksy seine erste große Skulptur genau eine Woche vor den wichtigen britischen Regionalwahlen am 7. Mai mitten im Herzen von Westminster aufgestellt hatte. Als hätte er das Wahlergebnis vorhergesehen, zeigt Banksy einen Mann auf einer hohen Säule, in der rechten Hand eine riesige schwarze Flagge. Die aber weht ihm derart ins Gesicht, dass er nicht sehen kann, wie weit sein linker Fuß schon ins Leere läuft und dass ihn deshalb bereits sein nächster Schritt in den Abgrund stürzen wird.”

    Frau Dittert vermeidet Kollegenschelte. Die ergänze ich deswegen “gern”. In einer Republik, deren Medien vom Murdoch-Clan beherrscht werden, ist nichts von Ditterts Analyse überraschend. Die BBC ist noch sturmreifer geschossen, als ARD/ZDF/DLF, dem ORF kommt sie schon sehr nahe. Wie kam Murdoch an diese Medienmacht? Durch den Fussball (für alle, die bei dem Begriff immer abschalten)!

    Kippen also nächstes Jahr beide europäischen Atommächte? Oder kommen die dortigen Demokrat*inn*en noch zur Besinnung? Wer wettet? Ich nicht.

  12. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftihes Morgenlicht auf Forsythie,
    jetzt ohme Blüten, dafür mit
    frühlingshaft frischem und kräftigem
    Grün, zweierlei Blau und etwas
    bronze-braun der Zweige.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  13. Wiedermal fast #abstrakt anmutend,
    schemenhaft hinter #Riffelglas*:

    Kräftihes Morgenlicht auf Forsythie,
    jetzt ohme Blüten, dafür mit
    frühlingshaft frischem und kräftigem
    Grün, zweierlei Blau und etwas
    bronze-braun der Zweige.

    Angenehme, intensive Farben
    mit fließenden Formen.

    *Was man nicht sieht,
    muss man sich denken! 😁
    Auch schön!

    #Forsythie #Sonne #Frühling #Blätter
    #Forsythia #sun #spring #leaves
    #verwischt #blurred #Natur #nature

  14. Frisches #Frühlingslaub im Spiel von Licht und Schatten. 🍃 Der #Ahorn schlägt aus. 🤪 Mit wenig #Laub gelangen die #Sonnenstrahlen noch nach unten auf die niedrigen #Äste. 🌞🌿

    BTW, #Wanderrouten in diesem Bundesland mit GPX-Track findet Ihr unter oekologisch-unterwegs.de/wande

    #Ahorn #Frühlingslaub #Blätter #LichtundSchatten #Wald

  15. Staatgewordene Mafia

    Aspekte der Männerhaltung – heute

    Die grosse Frau des deutschsprachigen Kabaretts Gerburg Jahnke bevorzugt Gartenhaltung. Tage wie gestern stärken hingegen den Wunsch nach Haltung in fest verschlossenen Räumen, unter striktem Alkoholentzug. Obwohl: bei mir in Beuel hat der Sonnenschein alle Gefahren entschärft. Und die Kriminalstatistik weiss seit langem: am gefährlichsten sind Männer zuhause, wenn keiner zuguckt. Gerne auch verheiratet, hauptsache ein Opfer im Haus. Noch gefährlicher ist eine andere Sorte Mann.

    Eine ebenfalls schon alte Erkenntnis der Kriminalistik ist, dass das, was wir, in das schöne Sizilien diskrimnierender Weise, Mafia nennen, seit Jahrzehnten erfolgreich bestrebt ist, in den legalen Kapitalismus überzugehen. So, als hätten Marx und Engels genau das vorhergesagt. Haben sie? Ich habe nicht allzuviel im Original gelesen, aber wurde mir erzählt. Von ihr z.B., als sie noch jung war. Oder von ihm, als er sich bei uns in der Beueler WG-Küche in sie verliebte. Aber ich will nicht abschweifen.

    Frauen grübeln, seit es Männer gibt, wie sie diese Gefahren unter Kontrolle bringen können. Keine leichte Aufgabe. Mrs. Melania Trump befindet sich unumstritten im Auge des gefährlichen Sturms, und hat dazu unter Zuhilfenahme des Vermittlungsagenten Jeffrey Epstein, eine recht originelle Strategie entwickelt, die für die Mehrheit der Frauen nicht wirklich zu empfehlen ist.

    Über die Charakteristik dieses Gefahrenzentrums gibt es eine kontroverse wissenschaftliche Debatte. In einem führenden Diskursorgan zur Aussenpolitik des – vielleicht noch – mächtigsten Landes der Welt, in der Zeitschrift Foreign Affairs, schreiben Alexander Cooley und Daniel Nexon: “The Age of Kleptocracy – Geopolitical Power, Private Gain”, im Original nur hinter Paywall.

    Die Blätter haben den Text freundlicherweise übersetzt und paywallfrei online gestellt:

    “Geopolitische Macht, privater Gewinn: Das Zeitalter der Kleptokratie”.

    Da ist es mit Gartenhaltung wohl nicht getan. Ich habe das Lesen tagelang vor mir hergeschoben, weil ich auf das Thema keine Lust mehr habe. Gestern, am ereignisarmen Vatertag, nahm ich mir dann beim Mittagessen (Gnocchi mit Spargel in Currysauce) doch die Zeit.

    Zu beachten ist, dass das beschriebene System seinen aktuellen Hauptprotagonisten überleben wird – so, wie es im Grundsatz auch vor ihm schon existierte. Das würde wieder bis zu den Herren Marx und Engels zurückführen … aber ich schweife ab.

    Eine gute Ergänzung ist leider die ebenfalls jahrhundertealte Erkenntnis, dass sich die Feldherren diverser Kriege beim Massenmord an ihren Beherrschten auf das Praktischste gegenseitig die Herrschaft sichern:

    Hamidreza Ahmadi/Jacobin: Der Krieg hat Irans Öl-Elite weiter ermächtigt – Die Islamische Republik hat eine staatsnahe Oligarchie an öffentlichen Gütern bereichert und der Mehrheit Austerität verordnet. Durch den Irankrieg steht jener Teil der Elite, der sein Geld mit Öl verdient, auch innenpolitisch nur noch stärker da.”

    Was tun?

    Ich persönlich geniesse das Leben eines Rentners mit überlebtem Herzinfarkt. Trotz meines Charaktergrundzuges “historischer Optimismus” bin ich bewusst ohne biologische Nachkommen geblieben. Auch das war nicht immer einfach, war für mich persönlich aber das Richtige. Mein Engagement für das Gemeinwohl bestand in meinem Berufsweg und besteht in steuermindernden Spenden für ProAsyl und in diesem Blog. Ist das genug? Wahrscheinlich nicht. Aber darüber habe ich schon lang genug nachgedacht …

    Wenn Sie nun unruhig wg. Ihrer Kinder oder Enkelkinder sind, dann seien Sie versichert: richtig! Sie sollten ihnen nicht nur zuhören, sondern sie nach Ihren Möglichkeiten und pädagogischen Fähigkeiten stark und widerstandsfähig machen. Denn, wie es ein Wissenschaftler in der hier empfohlenen China-Dokumentation richtig sagte: “Die Geschichte ist nie zuende.”