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#schlachthof — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #schlachthof, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Naked Cameo

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 29. Oktober um 21:00 MEZ

    Was im Keller der Eltern begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer richtigen Band. Vor acht Jahren tauchte scheinbar aus dem Nichts die Wiener Band Naked Cameo auf. Und zwar mit dem besten Asset, das man haben kann: einem zum Niederknien tollen, auf bestmögliche Art naiv-melodieseligen Debütalbum, das ihnen sofort und auch weit über Österreich hinaus einige Aufmerksamkeit bescherte. Eine Labelpleite und eine Pandemie später legten die verbliebenen, von vier auf drei geschrumpften Musiker*innen und Jugend-Freund*innen, Lukas Maletzky, Patrick Pillichshammer und Maria Solberger nach. 2023 erschien mit "Trespassing By" ihr zweites Album, auf dem catchy Refrains den Weg bereiteten für einen strahlenden, manchmal groovenden Indiepop-Entwurf, in dem herrliche Melodiebögen in Synthesizer stürzten, die späten Beatles grüßten und die Gitarren flirrten, dass es nur so eine Art hatte. Überhaupt die Gitarren. Die klangen auf einmal deutlich gewichtiger, geradezu grungig. From: Synthiepop to: Indierock sozusagen. Ende Mai erscheint mit "Phase To Phase" nun ihr dritte Albums, mit dem sie uns heuer erneut besuchen. Wir sind gespannt, wie sie diesmal klingen!

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  2. Jupiter Jones / The Props

    Schlachthof Wiesbaden, Freitag, 25. September um 22:00 MESZ

    Groß war die Freude bei vielen als Jupiter Jones, die Indierocker aus der Eifel, nach einigen Jahren des Struggles und der Absenz zuletzt wieder Musik veröffentlichten und Konzerte spielten. Nun geht es weiter und Jupiter Jones beehren uns erneut mit einem neuen Album, das den sprechenden Titel „Ich trag den Sarg, du trägst was Buntes“ trägt.

    Und weil das alles, also das Jetzt und Hier, die Welt und auch die Musik so niederschmetternd, aber auch schön und richtig und heilsam ist, zitieren wir ausnahmsweise einmal längere Passagen aus dem Infozettel. Achtung, es wird bisschen emotional...

    Vorher sei noch schnell nachgetragen, dass wir mit The Props aus Los Angeles einen hervorragenden Supportact an Bord haben.

    Nun aber zurück Waschzettel, schreibt die Band:

    „SAME SAME, BUT DIFFERENT.

    Also, anders im Sinne von: Die Welt funktioniert auch heute noch nicht, wahrscheinlich noch viel weniger und Gründe zur Verzweiflung gibt’s vom Augen auf bis zum Augen zu, aber da kann die Musik ja nix für!

    Also lass mal auf einander und uns selbst achten, lass die Energie nutzen, egal wo sie herkommt und wo sie hinmöchte und lass gleichzeitig auch einsehen, dass wir das jetzt wirklich schon lang genug machen, um ne ganz klare Meinung und ne ganz klare Haltung zu haben: Zur Musik und zur Welt! (…)

    Die Frage ist halt immer nur, mit welcher Selbstverständlichkeit an ein solches Projekt geht. Und so wurden - ein bisschen im guten Wissen, dass Kalkül bei dieser Band eh noch nie funktioniert hat - ein Album geschrieben, dass von Herzen menschlich und politisch, tanz- und weinbar und Pop und Punk und alles mögliche ist. (Nur kein Poppunk. Keine halben Sachen.)

    Es wurden, zum ersten mal in der Geschichte der Band, deutlich mehr Songs geschrieben, als so ein Album eigentlich braucht. Einmal, weil’s halt einfach ging. Also, es ging nicht einfach, das war schon ein Haufen Arbeit… Aber die Ideen waren da, der Drang, die Not, der Bock!

    ICH TRAG DEN SARG, DU TRÄGST WAS BUNTES

    So heißt das Werk nun. Ein Ding voll den Umständen trotzender Lebensfreude, das gerne unterhalten möchte, aber nicht um jeden Preis. So rund und eckig zugleich, wie’s der Titel verspricht. Es ist wohl das konsequenteste JJ-Album seit dem allerersten. Nicht, weil’s so klingen will, dafür lagen dazwischen paarundzwanzig Jahre zu viel. Aber weil’s macht, was es möchte. Weil’s von irgendwo ganz innen kommt, da wo man ganz gerne mal den Geist entrümpelt. Es ist ein Konvolut von allem, was Jupiter Jones schon immer ausgemacht hat, und es musste so. Für Sascha und Nicholas ist es ein guter Grund, zufrieden ins Bett zu gehen. Zumindest zufrieden mit der Musik. Das mit der Welt wird ein andermal geklärt.“

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  3. Fjørt

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 24. September um 22:00 MESZ

    „Nach einem ausgiebigen, mehrjährigen Konzertzyklus zu ihrem letzten Album "nichts" aus dem Jahr 2022 wurde es merkwürdig still um Fjørt, bis sie nun – unter dem etwas erratischen Banner "BÉ FJØRT" – ihre jüngste Tournee ankündigten, die sie schönerweise auch wieder zu uns ins Haus führt; nach ihrem letzten Auftritt im Kesselhaus 2016 geht es diesmal in die Halle“, schrieben wir vor gar nicht allzu langer Zeit anlässlich des letzten Auftritts bei uns.

    Diesmal haben sie sich nicht so lange Zeit gelassen – sondern führen ihr neues Album „belle époque“ direkt einmal mehr auf die Straßen - und schönerweise zurück in die intime Atmosphäre des Kesselhauses. Es ist ihr vielleicht bedrückendstes und wortgewaltigstes Werk, furchteinflößend und erlösend zu gleich.

    So oder so gilt: Auftritte der Aachener sind seit ihren Anfängen, egal ob auf nur zentimeterhohen Europaletten stehend oder auf stetig wachsenden Club- und Festivalbühnen, ein menschenverbindendes Erlebnis. Anders gesagt: Frei zwischen allen erdenklichen Stilen von Hardcore und Postrock mäandernd, erschaffen sie wahnsinnig emotionale und oft auch schonungslose Sounds und poetische Sprachbilder, wie nur wenige andere es vermögen.

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  4. Verschoben: Anaïs

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 3. September um 22:00 MESZ

    anaïs, eine vielsprachige Künstlerin mit belgischen Wurzeln, fand in der Musik ihre Ausdrucksform, als selbst drei Sprachen nicht genügten. Sie schreibt auf Französisch, Englisch und Deutsch, webt Sprachwitz und Tiefe multilingual zwischen die Zeilen und trifft damit – zwischen Girls und Jungs, Studium und Karriere, Aufbruch und Heimweh – die Gefühle und Gedankenwelten eines jungen internationalen Publikums. Ihr Sound ist dabei so vielfältig, wie ihre Sprachen: Von organischen Mellotron-Samples und dreamy Gitarrenriffs bis boomy Basslines und bouncy Backbeats reichen ihre Styles. Kein Wunder, dass für sie von Anfang an alles wie im Zeitraffer vergeht, angefangen bei ihrem ersten Song, den sie vor kaum fünf Jahren erst veröffentlicht hat. Noch mitten im Studium wird sie in der Folge entdeckt, sichert sich ihren ersten Label-Deal, erste Studio-Sessions und weitere Single-Releases schließen sich an. Es folgen Auftritte als Support für Cro, Nina Chuba, Giant Rooks, Provinz, Features mit Bruckner, oddworld, Dominik Hartz, MAJAN und viele weitere.

    Nachdem ihre „wünsch dir was“-Tour im Frühjahr nicht nur allerorten in größere Venues hochverlegt wurde, sondern bereits restlos ausverkauft ist, gibt es im Herbst noch einmal einen Nachschlag – die „wünsch dir was – extrawünsche“-Tour!

    VERSCHOBEN!

    Das Konzert wurde auf den 19.01.2027 verschoben. Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.

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    hallo meine gang 🩷

    die pause grade tut mir gut, ich nehm mir zeit für mich, aber brauche noch ein wenig, um gesundheitlich wieder fit zu sein.

    deshalb muss ich die extrawünsche tour in den januar 2027 verschieben. das tut mir von herzen leid, aber ich hoffe ihr versteht das.🤍

    trotzdem freut es mich, dass wir wiesbaden schon sold out haben & auch die anderen städte knapp werden. zürich + wien haben wir hochverlegt. ihr seid die besten!!!!🥹😍

    alle bisher erworbenen tickets behalten ihre gültigkeit!

    wenn euch der neue termin nicht passt, könnt ihr sie zurück geben.

    ich freu mich so sehr auf euch, das wisst ihr gar nicht. i miss you.“

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  5. Afrob & Ferris Mc

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 29. Oktober um 21:00 MEZ

    Vor über zwei Jahrzehnten schufen Afrob und Ferris MC „Reimemonster“ einen Song, der schnell zu einem der prägendsten Werke der deutschen HipHop Geschichte avancierte. Die Gegensätze ihrer Persönlichkeiten und Stile fanden in diesem Song eine gemeinsame Sprache und die markante Hook wurde zum kollektiven Ruf einer ganzen Generation.

    Ohne zu wissen, welchen Einfluss sie damit haben würden, kreierten die beiden Rapper einen Track, der bis heute als Symbol der Golden Era des deutschen Rap gilt.

    Nun schreiben Afrob und Ferris ihre gemeinsame Geschichte fort. Sie treten nicht nur zusammen auf die Bühne, um den Klassiker live zu performen, sondern entwickeln daraus eine umfassende HipHop-Show. Doch das Projekt bleibt nicht bei einem Song: Die beiden Künstler präsentieren ein vollständiges Album, das ihre Erfahrungen, ihre künstlerische Reife und ihre Liebe zum Handwerk bündelt.

    Mit Afrob x Ferris MC entsteht ein Projekt, das Vergangenheit und Gegenwart vereint. Zwei charismatische Rapper, die deutsche HipHop-Geschichte mitgeschrieben haben, liefern ein Werk, das Oldschool-Wurzeln mit zeitloser Relevanz verbindet – authentisch, energiegeladen und wegweisend.

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  6. Krashkarma

    Schlachthof Wiesbaden, Dienstag, 27. Oktober um 21:00 MEZ

    Gut ein Jahr nach ihrem vielumjubelten Auftritt bei uns, dürfen wir erneut die rhetorische Frage stellen: Was passiert, wenn der Bassist von WIZO (und kurzeitiger Gitarrist der Nine Inch Nails) auf eine singende Schlagzeugerin trifft? Genau: KRASHKARMA entsteht. Zuletzt hat das in Los Angeles beheimatet Duo, Niki Skistimas (Schlagzeug, Gesang) und Ralf Dietel (Gitarre, Bass, Gesang), mit „Enter The Exit" sein bereits siebtes Album vorlegt, mit dem sie nun erneut bei uns gastieren. Zeit wird's!

    Ganz klar im Zentrum steht die charismatische Stimme von Niki Skistimas, die als Schlagzeugerin und Sängerin mit ihren mitreißenden Vocals die Bühne dominiert. An ihrer Seite: Ralf Dietel (WIZO), der mit seinen einzigartigen Gitarren-Bass-Hybriden schwere Riffs und mächtige Basslines pumpt. Musikalisch bewegen sich die beiden dabei zwischen Alternative- und NuMetal und Crossover, think: Once Human, Lacuna Coil, Deftones oder auch Rage Against The Machine, Referenzen, die einem nicht zuletzt deswegen in den Sinn kommen, weil sie stets so klingen, als würde eine ganze verdammte Band auf der Bühne stehen. Wahnsinnig energetisch, das! Insbesondere live. Oder, um es mit dem Presseinfo zu sagen: „Im September 2026 erscheint das neue Album ENTER THE EXIT. Auf der darauffolgenden Tour sprengen sie gemeinsam die Grenzen dessen, was man von nur zwei Musikern erwartet – und beweisen eindrucksvoll, dass Metal keine Grenzen kennt.“

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  7. Deathrite / Raze

    Schlachthof Wiesbaden, Dienstag, 20. Oktober um 22:00 MESZ

    Die verrückten Leipziger Death/Metal-Punks Deathrite beehren uns heuer mit ihrem fünftem Studioalbum: „Flames Licking Fever“ knüpft dort an, wo ihr Vorgängeralbum „Delirium“ endete, nämlich an den dunkelsten Orten, inneren wie äußeren: "Ihr Klangbild ist so ruppig und gammelig wie eh und je, die Riffs schieben und klirren im Wechsel, das Schlagzeug geht als Drohanruf durch, der Bass klingt, als wären Mantar plötzlich zu dritt und der Gesang kotzt und zetert mit vorbildlicher Darkthrone-Kante", schreibt z.r Veröffentlichung das Visios punktgenau. So sieht das aus!

    Was als Soloprojekt in einem Londoner Keller begann, hat sich in Berlin zu einer der spannendsten neuen Stimmen des Speed/Thrash/Metal-Undergrounds entwickelt: Raze, deren Mitglieder wir nicht zuletzt von Maggot Heart/Girlschool und Occvlta kennen. Inspiriert von Bands wie Sepultura, Sacrilege und Venom ist ihr Sound schnell, aggressiv und unerbittlich. Seit ihrem 2023 erschienenen ersten Demo gefühlt ständig auf Tournee, haben sie nun endlich Zeit gefunden, ihr Debütalbum aufzunehmen - das diesen Herbst noch erscheinen soll.

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  8. Corrosion Of Conformity / Support: Red Stone Chapel

    Schlachthof Wiesbaden, Montag, 3. August um 22:30 MESZ

    COC sind zurück. Und zwar im großen Stil. Zum letzten Mal wiedergeboren, könnte man sagen. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres gefeierten Albums “No Cross, No Crown” von 2018 musste die Band den tragischen Verlust ihres Schlagzeugers Reed Mullin 2020 und den Ausstieg von Bassist Mike Dean verkraften. Die beiden vebliebenen Mitglieder Pepper Keenan (Gesang/Gitarre) und Woody Weatherman (Gitarre) sahen sich so gezwungen, die Band neu zu erfinden, schrieben tonnenweise Songs und fanden mit Stanto Moore (Drums) und Bobby „Rock“ Landgraf (Bass) neue Mitstreiter. Das Ergebnis dieser neugewonnenen Kreativität ist ein Doppelabum mit dem Titel “Good God / Baad Man”, das Corrosion Of Conformity ihren deutschen Fans nun bei drei Terminen in Wiesbaden, Köln und Berlin live vorstellen.

    Den Abend eröffnen Red Stone Chapel aus Marburg mit ihrem von "Blues, Bier und BBQ" beeinflussten Stoner Rock und Southern Groove.

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  9. Shoreline / Pluto The Racer / Scott Evil

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 15. Oktober um 22:00 MESZ

    Mit ihrer ersten EP "You Used To Be A Safe Place" aus dem Jahr 2018 und dem im darauffolgenden Jahr veröffentlichten Debütalbum "Eat My Soul" wuchsen die Münsteraner Emo-Kids Shoreline schnell über den Status eines Szene-Geheimtipps hinaus. Der Nachfolger „Growth“ (2022) arbeitet nach den Pandemiejahren die politische Seite der Band noch stärker heraus, und spätestens mit ihrem dritten Album "To Figure Out" erlangten sie die eine größere Aufmerksamkeit auch über die Grenzen Europas hinweg, nicht zuletzt als erstes deutsches Signing bei Pure Noise Records aus Berkley, Kalifornien. Dort erscheint nun auch ihr kommendes Werk "Is This The Low Point Or The Moment After?", das eine Band zeigt, die sich ihrer Genre-Wurzeln in der neueren Emo-Welt um Bands wie One Step Closer, Arm's Length oder Koyo bewusst ist und selbst fundamentaler Bestandteil davon geworden ist. Anders gesagt: Shoreline schreiben auf ihrem neuen Album große Hooks und Melodien, dies jedoch schönerweise weiterhin aus der Perspektive einer DIY-Harddcore/Punkband statt in Richtung Stadionrock zu schielen. Und stellen die ambivalente 1.000.000 Dollar-Frage, ob man bereits am Tiefpunkt angekommen ist - oder ihn bereits hinter sich hat. Was immer das dann gesellschaftlich heißen könnte.

    Der Abend rundet sich mit Pluto The Racer und ihrem melodieseligen Poppunk/Emocore alter Schule und Scott Evil aus Köln, die ihrem in nämlicher Tradition stehenden Sound ein gerüttelt' Maß an dreamy Shoegaze hinzufügen.

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  10. Kylesa / The Wright Valley Trio

    Schlachthof Wiesbaden, Dienstag, 11. August um 22:00 MESZ

    Was eine Freude, letztes Jahr zu lesen, dass Kylesa aus Savannah, Georgia, ihre zehn Jahre währende Pause beendeten und auch wieder live auftreten würden. Nach einigen ausgewählten Shows, beginnend beim Roadburn Festival 2025, kommen sie, die von nicht wenigen als die legitimen Nachfolger von Neurosis UND Pink Floyd gleichzeitg bezeichnet werden, nun sogar zurück nach Europa, um ihren Sinn fürs Grobe, laut, brachial und hypnotisch zugleich, auch hier zu Gehör zu bringen. Herrlicher Sludge-Metal-Crust-Punk-Psychedelic-Hardcore-Doom, dass es nur so eine Art hat. Angeführt werden sie auch heuer vom Gitarren- und Gesangsduo Laura Pleasants und Phillip Cope - und haben eine jetzt schon legendäre neuen Rhythmusgruppe im Schlepptau, namentlich Roy Mayorga (Nausea, Soulfly, Stone Sour, Ministry, Jerry Cantrell) und John John Jesse (Nausea, Morning Glory).

    Ah, btw., hätten Sie's gewusst? "Man spricht es einfach 'Keilessa' aus, irgendwie tun sich die Europäer damit schwer. KYLESA ist an den buddhistischen Begriff 'Kilesa Mara' angelehnt, das heißt soviel wie 'Dämonen der Schändung' und beinhaltet alles, was dich davon abhält, den Zustand des Nirwanas oder der Erleuchtung zu erreichen, also Neid, Verwässerung oder Aversion. Diese düstere Bedeutung hat uns gefallen. Alle anderen coolen Bandnamen waren außerdem schon vergeben", erzählten Kylesa vor einer Weile im Ox-Interview. Nach der langen Pause darf man auch das noch einmal erwähnen. Gern geschehen!

    Dazu gesellen sich heuer The Wright Valley Trio, die sich, wo wir schon bei Namenserklärungen sind, nach einem extrem trockenen Tal in der Antarktis benannt haben. Sie kommen aber eigentlich aus Wiesbaden und hören auf einen bemerkenswerten Mix aus Doom, SLudge und Post-Blackmetal.

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  11. Vulvodynia / Inherit The Ashes

    Schlachthof Wiesbaden, Sonntag, 2. August um 22:00 MESZ

    Zwischen zwei Festivalauftritten schnell noch bei uns reingerutscht sind die South African Deathcore’ler Vulvodynia aus Durban, die neben ein paar neuen Songs in erster Linie das 10-jährige Jubiläum ihres Banger-Albums „Psychosadistic Design“ feiern. Und ihren neuen Sänger präsentieren. Den Abedn eröffnen die drei Zweibrückener Inherit The Sashes mit ihrem Melodic Death Metal.

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  12. Sharaktah

    Schlachthof Wiesbaden, Montag, 26. Oktober um 20:30 MEZ

    „Ich war über zwei Jahre weg und in der Zeit bin ich durch die dunkelste Phase meines Lebens gegangen“ – mit diesen Worten, unterlegt von dramatischer Musik, meldet sich der junge Künstler aus Hamburg nach langer Stille zurück. Am 10. Februar postete er ein Video, in dem er sein neues Album ankündigt. "Sharaktah" heißt es – so wie sein Künstlername. Ein klarer Marker für Persönliches und Emotionalität. Gemeinsam mit den Produzenten Steddy und BLVTH hat er einen Sound geschaffen, der zwischen ruhigen Momenten und dröhnenden Ausbrüchen pendelt, eine Mischung aus Verletzlichkeit und Energie, irgendwo zwischen Rap, Grunge, Rock, rollend-flirrenden Trap-Parts, Singalong-Passagen und Gitarrenelementen, unterlegt mit deutschen Texten. Musik, die gerade auch live wahnsinnig berührend ist.

    Aber noch einmal von vorn: Sharaktah schaffte 2021 mit seiner „Almost Home EP“ seinen musikalischen Durchbruch und war danach auf Features mit bekannten deutschen Künstlern wie Clueso oder Edo Saiya zu hören. Sein Debütalbum "Blumen wachsen durch Beton" haben wir 2023 rauf und runter gehört. Nun kommt er zurück - und legt noch einmal eine Schippe drauf.

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  13. Vince

    Schlachthof Wiesbaden, Sonntag, 25. Oktober um 21:00 MEZ

    Zwischen Euphorie und Traurigkeit verwandelt der junge Freiburger Künstler Vince das Chaos, das Menschen Mitte 20 erleben, in Songs. Aus seinem Schlafzimmer heraus hat er einen Sound entwickelt, der Indie, Pop und Rap in herrlich hybride, dabei aber nahbare, authentische Songs verwandelt. Mit „in meinem zimmer sieht es aus wie in meinem kopf“ bringt Vince nun sein jüngstes Projekt auf gleichnamige Tour.

    Schon auf seiner ersten Headliner-Tournee im letzten Jahr hat der Mann landauf landab einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit seinem neuen Projekt geht er noch einen Schritt weiter. Intimität und Energie, Euphorie und Nachdenklichkeit, alles da.

    Nachholtermin. Karten vom 03.03.2026 behalten ihre Gültigkeit.

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  14. Tribute To Nothing / Special Guest: Leaves / The Universal Indicator

    Schlachthof Wiesbaden, Sonntag, 25. Oktober um 20:30 MEZ

    In der Kreativfabrik begrüßen wir am heutigen Abend Tribute To Nothing, die 1992 in Worcester, UK, gegründete, und seitdem mit mehr oder weniger großen Pausen tourende und ebenso regelmäßig-unregelmäßig neue, toll verspielte und epische Post-Hardcore/Alternative-Alben veröffentlichende Band um die Turner-Brüder Samuel, Ben und Jim. So gesehen eigentlich kein Wunder, dass nicht zuletzt die Ramones Fans waren. Heute Abend beehren sie uns zu einer Special Performance anlässlich des 20 Jubiläums ihres hervorragenden Albums „How Many Times Did We Live“ mit seinen komplexen, irgendwo zwischen Hot Water Music, At The Drive-In oder Drive Like Jehu mäandernden Songs, die sie uns in ihrer gesamten Pracht präsentieren werden. Die optimistische Antwort auf die Frage des Album-Titels lautet übrigens: Immer einmal mehr als man gestorben ist.

    Als Special Guests geben sich heute Leaves aus Münster die Ehre, die, auferstanden aus der Asche der legendären Idle Class, ihr letztes Jahr erschienenes Album „Most Of Our Days“ im Gepäck haben. Darauf: nichts als poppige Ohrwürmer in Punk/Hardcore/Midwest-Emo-Gewand. Wir würden hier zugreifen. Und früh kommen.

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  15. Lichterkinder

    Schlachthof Wiesbaden, Sonntag, 25. Oktober um 16:30 MEZ

    Seit 2015 schaffen Lichterkinder ein einzigartiges Universum aus Musik, Videos und Tanz - gesungen und getanzt von Kindern für Kinder. Ihre Songs sind aus Kitas, Kinderzimmern, Laternenumzügen längst nicht mehr wegzudenken.

    Klar, dass ihr auch dieses Jahr ihre Tanz- und Mitmach-Lieder hautnah bei uns erleben könnt. Denn nach der spitzenmäßigen "Millionen Sterne Tour 2025", kommen sie zur Zugabe noch einmal zurück auf unsere Bühne!

    Freut euch also erneut auf eine mitreißende Show voller Tanz, Musik und Spaß, bei der die ganze Familie gemeinsam singen, tanzen und feiern kann! Und auf ihre Hits wie „Der Körperteil Blues“ und „Guck mal diese Biene da“ mit fröhlichen Choreografien, bunten Kostümen, einer magischen Lichtshow und jeder Menge Energie. Liki und Lumi sind natürlich auch dabei und bringen weitere Freunde aus dem Lichterkinder-Universum mit. Wie immer gilt schlließlich: Wir alle sind Lichterkinder.

    Stehplatzkonzert. Bitte keine Decken mitbringen.

    Die Ermäßigung gilt für Kinder von 2 - 12 Jahren - Kinder unter 2 Jahren haben freien Eintritt, benötigen jedoch trotzdem auch ein gebuchtes Ticket.

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  16. Ausverkauft: Danger Dan

    Schlachthof Wiesbaden, Freitag, 23. Oktober um 22:00 MESZ

    Manchmal gibt es Dinge, die größer werden als ursprünglich geplant. Nicht wegen einer perfekten Inszenierung oder eines cleveren Marketingkonzepts, sondern weil sie Menschen wirklich erreichen.

    Genau das ist Danger Dan mit „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" passiert. Ein DIY-Album, an das anfangs kaum jemand geglaubt hat, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre, mit Gold ausgezeichnet und zum Soundtrack für Hunderttausende Menschen. Zwischen Punkfestival, Konzerthaus und ausverkauften Hallen hat Danger Dan etwas geschafft, das man nicht planen kann: Er hat den Nerv der Zeit getroffen.

    Von den jüngsten Ereignissen rund um den abgesagten Auftritt bei Die Anstalt im ZDF mal ganz abgesehen.

    Anyway: Danger Dan bleibt Danger Dan: Bomberjacke und Klavier, Geschichten, spontane Gedanken, feiner Humor, politische Haltung und diese seltene Mischung aus Zerbrechlichkeit und Wut. Wie er selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf die Tour. Ich habe mir ein paar Sachen ausgedacht, ein intimes Setup, Schatten werden eine Rolle spielen." Was genau das bedeutet, bleibt vorerst sein Geheimnis. Wir werden es hier und heute ergründen! Sofern wir ein Ticket ergatten konnten. Die Show ist bereits ausverkauft.

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  17. Ausverkauft: Danger Dan - Zusatzkonzert

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 22. Oktober um 22:00 MESZ

    Manchmal gibt es Dinge, die größer werden als ursprünglich geplant. Nicht wegen einer perfekten Inszenierung oder eines cleveren Marketingkonzepts, sondern weil sie Menschen wirklich erreichen.

    Genau das ist Danger Dan mit „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" passiert. Ein DIY-Album, an das anfangs kaum jemand geglaubt hat, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre, mit Gold ausgezeichnet und zum Soundtrack für Hunderttausende Menschen. Zwischen Punkfestival, Konzerthaus und ausverkauften Hallen hat Danger Dan etwas geschafft, das man nicht planen kann: Er hat den Nerv der Zeit getroffen.

    Von den jüngsten Ereignissen rund um den abgesagten Auftritt bei Die Anstalt im ZDF mal ganz abgesehen.

    Anyway: Danger Dan bleibt Danger Dan: Bomberjacke und Klavier, Geschichten, spontane Gedanken, feiner Humor, politische Haltung und diese seltene Mischung aus Zerbrechlichkeit und Wut. Wie er selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf die Tour. Ich habe mir ein paar Sachen ausgedacht, ein intimes Setup, Schatten werden eine Rolle spielen." Was genau das bedeutet, bleibt vorerst sein Geheimnis. Wir werden es hier und heute ergründen! Sofern wir ein Ticket ergatten konnten. Die Show ist bereits ausverkauft.

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  18. And So I Watch You From Afar + Caspian / Opener: Otay:onii

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 22. Oktober um 21:30 MESZ

    Mit And So I Watch You From Afar aus Irland und ihren US-Kollegen Caspian macht ein herrlich überwältigendes Post Rock-Doppelpaket bei uns Station, das wir wirklich uneingeschränkt empfehlen möchten.

    Die 2006 gegründeten ASIWYFA stammen von der nördlichsten Spitze Irlands und spielen rohe, experimentelle Instrumental-Musik, die zugleich kantig und melodisch, laut, euphorisch und immer wieder - ja, nochmal: überwältigend ist. Die Spielfreude und die Energie, die die Band bei ihren Live-Shows entfacht, ist zu recht legendär. Allesamt Attribute, die genau so für das Quintett Caspian aus Massachusetts gelten, die wir lieben, seitdem wir sie als noch ganz junge Band im Vorpgramm von Mono zum ersten Mal gehört haben. Eröffnet wird der Abend von der mehrfach preisgekrönten Klang-Künstlerin und Sängerin Lane Shi alias otay:onii, die uns mit ihrer genreerweiternden Stilen zuletzt erst beim SXSW - oder war's auf der Fusion (?) - begeistert hat.

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  19. Baba Zula

    Schlachthof Wiesbaden, Montag, 19. Oktober um 22:00 MESZ

    Auch 30 Jahre nach ihrer Gründung zählen BaBa ZuLa weiterhin zu den wichtigsten – und experimentellsten - Vertretern der insbesondere in den letzten Jahren vielbeachteten türkischen Psych Rock-Szene, zu der nicht zuletzt auch Künstler *innen wie Altın Gün, Gaye Su Akyol, Lalalar and Derya Yıldırım & Grup Şimşek gehören.

    BaBa ZuLa wurde 1996 in Istanbul von dem Sänger und Sazspieler Murat Ertel, dem Perkussionist Levent Akman und dem Darbukaspieler Emre Önel gegründet, Klangpioniere, die eine weltweite Anhängerschaft aufgebaut haben und zu deren Fans Bands wie Einstürzende Neubauten, Can und Nick Cave & The Bad Seeds zählen. Das MOJO-Magazin beschrieb sie einst als „türkische Veteranen, die eine Verbindung zwischen Erkin Koray, Can und Mad Professor herstellen”.

    Zurecht. BaBa ZuLas Songs sind pulsierende, hypnotische Tracks, die von türkischen Percussions, frickeliger Elektronik, tiefen Bässen und einer elektrischer Saz getragen werden. Klangliche und politische Statements einer Band, die uns weiterhin die Zukunft zeigt.

    Apropos Zukunft. Wir sagten es ja bereits eingangs: 2026 feiern BaBa ZuLa 30-jähriges Bandbestehen. Neben eines Best-Of-Albums wird es auch neue Songs geben, mehr noch - Ende September erscheint ihr neus Album "XXX". Und das Wichtigste: Eine große Europatour, um all das, was in den letzten 30 Jahren im Bandkontext passiert ist, gebührend zu feiern, schließt sich an.

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  20. Fee Penafiel

    Schlachthof Wiesbaden, Freitag, 16. Oktober um 22:00 MESZ

    Musik, die sich anfühlt, als säßen wir die ganze Zeit ganz nah bei ihrer Verfasserin. Musik, die sofort greift. First take, ja, Inszenierung, nein. Nun kommt, FEE PENAFIEL, formerly knows as FEE. aus Frankfurt mit ihrem dritten Album „Die Wolken über uns“ zurück - schönerweise auch zu uns ins Haus.

    Ihre Mischung aus leise funkelndem Singer/Songwriter-Indie-Pop, ehrlichen Texten und echten Geschichten, musikalischen Wimmelbildern, bleibt so berührend wie eh und je.

    Nach ihrem letzten, bereits im Jahr 2020 erschienene Album „Nachtluft“ zog das Leben zwar neue Saiten auf, ihren Wurzeln blieb FEE. aber unbeirrt treu. So, wie ihr, um im etwas windschiefen Bild zu bleiben, die Saiten ihrer Flohmarkt-Gitarre treu bleiben - die sie noch nie gewechselt hat und mit der sie immer noch am liebsten ihre Songs auf der Bettkante beginnt. Das früheste Musik-Erlebnis, das sie erinnert, ist ein Bild: Mit ihrer Schwester zusammen quetscht sie sich in einen viel zu engen Sessel, lauscht der Mutter, die am Feuer sitzt, die Akustik-Gitarre spielt. Nun setzen wir uns zu ihr ans Lagerfeuer unserer Bühne.

    *Warum der neue Name? Sie schreibt: "Viele von euch wissen das nicht - vor einigen Jahren, als Corona bei mir musikalisch, beruflich und, wie uns allen, persönlich und emotional für große Veränderungen gesorgt hat und die Welt gefühlt einmal auf den Kopf gestellt wurde, habe ich meinen Lebensmittelpunkt anteilig nach Portugal verlagert, wo ich viel Zeit verbracht habe. In einer Zeit, in der meine innere und äußere Welt in Scherben zu zerbrechen schien, fand ich Ruhe, Kraft, Wärme, Menschenfreundlichkeit und die herzliche Kultur in Portugal wieder. Mitten im Nirgendwo, umringt von Feldern, Tieren und ein paar Einheimischen. Der Ort, an dem mir all das begegnet ist, hat den wunderbaren Klang Penafiel. Ich höre es immer im Lokalradio, wenn mit nordportugiesischem Dialekt von Penafiel gesprochen wird. Ich freue mich noch bis heute jedes Mal, wenn ich diesen Klang höre.

    Und um all das zusammenzubringen - die portugiesischen Einflüsse, die Dankbarkeit für diesen unaufgeregten Ort in einer wilden Zeit und meine persönliche Weiterentwicklung, werde ich mich fortan FEE PENAFIEL nennen.“

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  21. Jassin

    Schlachthof Wiesbaden, Freitag, 16. Oktober um 22:00 MESZ

    „Jassin, 20, ostdeutsche Kleinstadt, weiß nicht was Heimat eigentlich bedeutet. Vielleicht ist deshalb Alles egal, vielleicht ist Alles deshalb umso wichtiger.“ So steht es auf der Homepage seines Agenten zu lesen. Und viel mehr war über den Rapper und Sänger Anfang 2024 noch nicht bekannt. Im Frühjahr des gleichen Jahres veröffentlichte Jassin erste Videos auf Instagram und TikTok, die in kürzester Zeit zig von Klicks einsammelten. Im Juni erschien dann die Single "Wellness am Scherbenmeer" und im September die Debüt-EP "Kinder können fies sein". Mit "Nach Hause komm‘" ist er auf dem aktuellen Album von Trettmann zu hören, den er Ende des Jahres auf Tour begleitete. Darüber hinaus war Jassin als Support bei $OHO BANI, Apsilon, RIN & Schmyt und ENNIO mit dabei. Seine ersten beiden großen Headliner-Tourneen hat er 2025 auch bereits gespielt. Ende November 2025 erschien nun -neben einer Single mit Edwin Rosen als featured artist - das Debütalbum „Arsenalplatz“ von Jassin Awadallah, wie er bürgerlich heißt, aus der Lutherstadt Wittenberg, der zu seinen Einflüssen Haftbefehl ebenso wie Franz Kafka zählt. „Man muss ihm jetzt (noch) nicht dieselbe poetische Kraft wie diesen beiden Giganten der deutschen Sprache unterstellen, aber tatsächlich gelingt es Jassin, eine ganze eigene Nische zu schaffen zwischen Straßenslang und Tagebucheintrag, zwischen Authentizität und Imagination“, jubelte zuletzt erst der Musikexpress, allerdings nicht ohne ironisch zu fragen:“ Ist das also Weicheier-Rap für die Gen Z oder zeitgemäße Poesie?“ Uns interessieren solche Fragen natürlich nur am Rande. Vielleicht ist es einfach auch beides, je nachdem, wer fragt. Was aber vielleicht mehr über die Fragenden aussagt als über Jassin. Wir jedenfalls freuen uns, ihm hier und heute die Bühne zu bereiten.

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  22. Shoreline

    Schlachthof Wiesbaden, Donnerstag, 15. Oktober um 22:00 MESZ

    Mit ihrer ersten EP "You Used To Be A Safe Place" aus dem Jahr 2018 und dem im darauffolgenden Jahr veröffentlichten Debütalbum "Eat My Soul" wuchsen die Münsteraner Emo-Kids Shoreline schnell über den Status eines Szene-Geheimtipps hinaus. Der Nachfolger „Growth“ (2022) arbeitet nach den Pandemiejahren die politische Seite der Band noch stärker heraus, und spätestens mit ihrem dritten Album "To Figure Out" erlangten sie die eine größere Aufmerksamkeit auch über die Grenzen Europas hinweg, nicht zuletzt als erstes deutsches Signing bei Pure Noise Records aus Berkley, Kalifornien. Dort erscheint nun auch ihr kommendes Werk "Is This The Low Point Or The Moment After?", das eine Band zeigt, die sich ihrer Genre-Wurzeln in der neueren Emo-Welt um Bands wie One Step Closer, Arm's Length oder Koyo bewusst ist und selbst fundamentaler Bestandteil davon geworden ist. Anders gesagt: Shoreline schreiben auf ihrem neuen Album große Hooks und Melodien, dies jedoch schönerweise weiterhin aus der Perspektive einer DIY-Harddcore/Punkband statt in Richtung Stadionrock zu schielen. Und stellen die ambivalente 1.000.000 Dollar-Frage, ob man bereits am Tiefpunkt angekommen ist - oder ihn bereits hinter sich hat. Was immer das dann gesellschaftlich heißen könnte.

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  23. The Iron Roses

    Schlachthof Wiesbaden, Mittwoch, 14. Oktober um 22:00 MESZ

    The Iron Roses eroberten Ende 2022 die Punkszene im Sturm und verbanden ihre politisch geprägte Botschaft aus Freude und Wut mit einem melodischen Schlag in die Magengrube. Ursprünglich als Backing Band für Nat Grays Soloprojekt gegründet, haben sie sich über die Jahre zu einer der wichtigsten und eigenständigsten queeren Stimmen im US-(Ska-)Punk/Hardcore entwickelt, und werden nicht müde, Ungerechtigkeit und Privilegien anzuprangern und zugleich Freude, Autonomie und Gemeinschaft als unverzichtbares Rückgrat des Widerstands zu propagieren.

    Zuletzt droppten sie ihre jüngste Single „Dead Eyes“ und kündigten damit nicht nur ihr zweites Studioalbum „Molotow Nights“ an, sondern schönerweise auch gleich eine Tour, die sie heute Abend – zum zweiten Mal - zu uns ins Haus führt. Willkommen zurück.

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  24. Dikka

    Schlachthof Wiesbaden, Mittwoch, 14. Oktober um 19:00 MESZ

    Das frechste Nashorn der Welt geht wieder auf Tour! Genauer gesagt auf „BOAH IST DAS KRASS 2“-Tour, denn seine Tournee im letzten Jahr war, auch hier bei uns bzw. nebenan in der Jahrhunderthalle ratzfatz ausverkauft. Nun haben wir DIKKA erneut dorthin gebucht und freuen uns einmal mehr auf eine tolle Show, eine supercoole Reise, viele Abenteuer und ein unvergessliches Konzerterlebnis für kleine und große Gäste! Wir würden weiterhin raten, schnellstmöglich ein Ticket zu sichern. Denn Boah, wird das (wieder) krass!

    Aber noch einmal von vorn: Wir schreiben das Jahr 2020. Ein kleines Nashorn aus dem Berliner Zoo macht sich auf, die Musikwelt zu erobern. Im Gepäck: Jede Menge dikke Reime und Beats – und ein bisschen Unterstützung von einigen der größten Namen der deutschen Pop-Landschaft. Fünf Jahre später weiß jedes Kind, wer DIKKA ist. Vom Reimnozeros gibt’s mittlerweile Bettwäsche, Sneaker, Müsli, Eis und sogar Skateboards – mal ganz zu schweigen von unzähligen Hit-Songs und Features mit den ganz Großen der hiesigen Szene: Sido, LEA, CRO, Wincent Weiss, Nico Santos, Mark Forster, Lena, Kontra K, SDP, Alvaro Soler, Kool Savas … – ein Who-is-who der deutschen Popmusik, das zeigt, welche Strahlkraft das Nashorn längst hat

    Und zwar zurecht, denn allerspätestens mit seinem weiterhin aktuellen, vierten Album „BOAH ist das krass“ hat DIKKA (wieder einmal) eindrucksvoll gezeigt, wie konsequent er den Lebensalltag junger Hörerinnen und Hörer in moderne Popmusik übersetzt: Ob „Superkind“, „Nein heißt Nein“, „Ich bin Ich“ oder „Liebe Traurigkeit“ – DIKKA begegnet Selbstbewusstsein, Grenzen, Mut, Selbstzweifeln und großen Emotionen ohne erhobenen Zeigefinger, stets auf Augenhöhe und mit dem ihm typischen Augenzwinkern. Gesellschaftliche Themen klingen ebenfalls an: „Peace“ setzt ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt, während „Astronaut“ (feat. Giraffenaffen) Klimabewusstsein kindgerecht verhandelt. Zugleich bleibt das Album leicht, frech und spielerisch – ein Spagat, den DIKKA so gut beherrscht wie kaum ein anderer.

    Nicht zuletzt auch auf Tour: Wenn das Licht ausgeht, wenn tierische Anekdoten für Heiterkeit sorgen und die Kids im vorderen Bereich aus voller Kehle mitsingen, entsteht ein Gefühl, das Eltern wie Kinder verbindet. Die Shows bieten Raum zum euphorischen Herumtoben, aber auch für leise, überraschend emotionale Momente – und sind weit mehr als bloß ein Kinderprogramm.

    FAQS: https://dikka-41cda5.webflow.io/dikka-test/frankfurt

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  25. Ausverkauft: The Narrator / Special Guest: Accvsed / Support: Impvlse

    Schlachthof Wiesbaden, Dienstag, 13. Oktober um 21:30 MESZ

    The Narrator aus Essen sorgen seit ihrer Gründung im Jahr 2017 in der Hardcore/Metalcore-Szene für Furore. Nicht zuletzt dank eines sich auch mal Richtung Punk und Beatdown neigendes, vor allem aber immer energiegeladenen Songwritings und mitreißenden Live-Performances. Ihr Debütalbum „Lore“ wiederum erschien erst relativ spät, 2024 auf Nuclear Blast. Darauf zu hören sind nicht weniger als 10 Songs, die mit beeindruckenden mehr als 10 Millionen Streams für sich sprechen. Auch mit ihrer jüngsten Single „Unbind Me“, die von Ted Jensen (Sterling Sound – Bring Me the Horizon, Green Day, Korn uvm.) gemastert wurde, beweist das Quintett einmal mehr, dass es ein Must-have in jeder Playlist ist – und natürlich auf jeder Bühne. Wir sind sicher: Bis Oktober 2026 werden wir noch einiges von ihnen zu hören bekommen. Den Abend eröffnen die Wiesbadner Metalcore'ler Accvsed mit ihrem Debütalbum "Dealers Of Doom", das im Sommer 2025 bei Arising Empire erschienen ist.

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  26. Baest / Special Guest: Deadnate

    Schlachthof Wiesbaden, Montag, 12. Oktober um 22:00 MESZ

    Bereits das Albumcover gibt einen Hinweis: Baest aus Aarhus gehen mit ihrem jüngsten, dem vierten Album “Colossal”, mit dem sie uns heuer besuchen, neue Wege und stehen nicht mehr ausschließlich für den oldschooligen Death Metal, den sie seit ihrer Gründung vor einer guten Dekade zelebriert haben. Während das Album-Cover an Uriah Heep denken lässt, klingen die ersten Noten wie AC/DC – also schon anders.Aber keine Sorge: Der Gesang von Simon Olsen ist harsch wie eh und je, und auch der Opener “Stormbringer” entwickelt nach dem verhaltenen einleitenden Riff die bekannte Vehemenz. Oder, wie metal.de es formuliert: Der Sound bleibt "fett und raumgreifend, die Gitarren frickelig, die Riffs hakelig, das Songwriting winkelig." So sieht es aus. Baest orientieren sich also nicht komplett neu, sondern erweitern eher ihren Sound. Der Titeltrack “Colossus” erinnert nicht wenig an Slayers “Seasons In The Abyss”, "Children of the sea" hat durchaus Black Sabbath-Gedächtnismomente und das abschließende “Depraved World” wird auch von den Bandmitgliedern als Maiden-esk charakterisiert. Kurz: Death Metal meets Heavy Rock: weniger Blastbeats, mehr Groove, oder auch: weniger Nackenstarre, mehr Stirnrunzeln, wie andernorts geschrieben stand. Kein Wunder jedenfalls, dass es in der Szene durchaus kontrovers diskutiert wird. Wir würden hingehen. Mit Kutte oder krakelig beschrifteten Band-Shirt.

    Deadnate wiederum, aus Frederica, Dänemark, interpretieren progressiven Metal vor allem als prinzipiell offenes System, dem sie nur das Beste aus Post-Hardcore, Groove, extremen Rhythmen aber auch extremer Melodieseligkeit injizieren - und dabei ihre Thrash-Vergangenheit nicht unter den Teppich kehren. Oder, wie der Metal Hammer zuletzt schrieb: "Deadnate hallen als Block nach, als kompakte Wand aus Druck, Atmosphäre und Spannung." Gerne wieder!

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  27. Betontod / Special Guests: Rogers

    Schlachthof Wiesbaden, Freitag, 9. Oktober um 22:00 MESZ

    Von ihrer Gründung auf einer Parkbank in Rheinberg in den frühen Neunzigern bis heute haben Betontod so ziemlich alles mitgemacht, was eine Punkband hierzulande erleben kann. Von kleinen Shows in den AZs der Republik bis zu den Auftritten beim Wacken Open Air und im Rahmen der „Rheinischen Nachbarschaftshilfe“ im Vorprogramm der Toten Hosen war alles dabei.

    Ende letzten Jahres feierten Betontod ihren 35. Geburtstag bei einem Riesenspektakel in Hamburg und nun kommen sie nach dreijähriger Pause auch bei uns wieder längs. Das weiterhin jüngste Album der „Punkrocker mit dem Herz am linken Fleck“ hört auf den Namen „Zeig Dich!“, doch wir würden Stein und Bein schwören, dass das nicht das letzte sein wird, was wir bis zum heutigen Abend von Betontod um die Ohren gehauen bekommen. Schön in jedem Fall, dass sie jetzt erst anfangen, um es mit dem Tourmotto zu sagen. Wir dagegen legen uns erst einmal zur Vorbereitung die größten Erfolge von Udo Jürgens und S.Y.P.H. auf den Plattenteller. Und logischerweise alle 13 Alben von Betontod. Und natürlich auch alles von Rogers, den Düsseldorfer Punkern, Special Guests des heutigen Abends, die uns vorab mit ordentlich Rambazamba und Randale die Herzen und Hirne aufsperren werden.

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  28. 🚨 Die Schweinezüchter in der #Schweiz produzieren viel mehr #Schweine 🐷 als sie verkaufen können und versenden nun 900 #Tiere pro Woche nach #Deutschland zur #Notschlachtung. 😢

    Der #Schlachthof #Zürich, der 900 Schweine pro Tag schlachten könnte, wurde vom Verband #SuissePorcs nicht einmal angefragt.

    Zu gross ist die #Gier dieser Branche. 🤮

    Ich persönlich habe meinen Konsum von #Schweinefleisch ohnehin schon sehr stark reduziert. Nun ist ganz Schluss damit. 😝🤬

    srf.ch/news/schweiz/schweinekr

  29. 🎉 Noch❗ sind Sticker da😁 Unsere Stadtmusikanten sind der Renner.
    Wenn ihr wollt, guckt beim #Schlachthof, #Tadellos, #Logbuch oder bei #Gobäng rein, und holt euch was raus. Nehmt gleich paar Plakate oder Flyer mit😉

    #PRüF #BundesRat #pruef #Bremen

  30. Plakate und Flyer für den 13.06. sind gedruckt. In deinem Stadtteil ist noch nix angekommen? Wenn du Zeit und Lust hast, kannst du uns gerne unterstützen. Hol dir Plakate und/oder Flyer aus dem #Schlachthof oder bei #Gobäng raus, und versorg deine Hood 👍

    #PRüF #BundesRat #pruef
    #Bremen

  31. Seit mehr als 20 Jahren hampelt Deutschland beim "Tierschutz" herum, wobei es sich eher um kleinere "Anforderungen" handelt da man ja die armen armen Landwirte und die Wirtschaft nicht zu sehr in irgendwas einschränken möchte.

    Bei "Videoaufnahmen dürfen nicht verwendet werden, da sie illegal gemacht wurden" kommt mir die Galle hoch. Wenn es sich um eindeutige Beweise handelt, müssen die auch verwertet werden.

    Durch unsere Möchtegern-Gesetze wird das hier wie so viele ähnliche Fälle auf 500 EUR Strafe und einen bösen Blick "aber nicht nochmal" vom Richter hinauslaufen.

    www1.wdr.de/nrw/koeln/huerth-s

    #Tierschutz #Tierquälerei #Schlachthof #Aninova

  32. Seit bald 30 Jahren will ich auf ein #WIZO-Konzert. Aber immer war'n se schon vorbei, ausverkauft oder zu weit weg ... Wo ist #Sindelfingen?

    Jetzt hab ich tatsächlich #Tickets gewonnen bei #RadioBob fürn #Schlachthof!
    Ick freu' mich ja soooo!

    :nonazis: :fckafd: ✊

    #fckafd #antifa #quadratimKreis

  33. Statt für Menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu sorgen,
    darf der Chef nun seine Sklaven filmen,
    ob sie die Tiere richtig abschlachten.

    Videoüberwachung darf und ist nicht die Lösung,
    ->> Die Lösung: Veggi-Schnitzel. <<-

    tagesschau.de/inland/videouebe

    #vegan #vegetarisch #videouberwachung
    #Arbeitsschutz #sklaven #moderneSklaverei #Chef # Tierleid #Tierschutz #Schlachthof

  34. #Landwirtschaftsminister #Rainer hat vollkommen Recht, wenn er anregt, dass Kinder in #Lebensmittelkunde unterrichtet werden sollen. Pflicht ist in der Kita ein Ausflug in den örtlichen #Schlachthof.

  35. Neues aus der Paarberatung:
    Amerika/ Deutschland
    Nicht erst seit den letzten invasiven Katastrophen aus dem Hause Trump sollte man über einen gesunden Trennungsprozess nachdenken…

    #satire #trump #humor #Schlachthof #bayerischerrundfunk

  36. Die #Cobra (österreichische Spezialpolizeieinheit) hat die zwei aus dem #Schlachthof entkommenen #Stiere erlegt. Ein Armutszeugnis für alle steirischen Cowboys!

    #Stier #Kuhhaltung #Polizei #Feldschlachtung

  37. Alles #normal,
    bis die anderen sagen, dass du es nicht mehr bist.

    Heute 19 Uhr!
    #KulturzentrumSchlachthof #Bremen

    Mache mich denn mal los-geh-klar,
    freue mich riesig auf das #Theaterstück der #Jugendlichen.
    (Weiß, es wird gut, denn bisher war jede #Aufführung dieser Truppe ganz #GroßesKino.)

    #Theater #Schlachthof #Kulturzentrum #Event #Kultur #Veranstaltung #Veranstaltungstipp #Jugendtheater #Jugend #FediEltern

  38. Noch 7.800 Unterschriften und wir erreichen unser Ziel!
    Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für mehr Transparenz in Schlachthöfen: Videoüberwachung schützt unsere Tiere! Wir fordern: flächendeckende Videoüberwachung in Schlachthöfen und mehr Personal in den Veterinärämtern – plus tiergerechte Standards von Transport bis Schlachtung. Petition bitte unterschreiben und teilen: openpetition.de/petition/onlin
    #ÖDP #Tierschutz #Schlachthof #vegan