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#freethemall — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #freethemall, aggregated by home.social.

  1. ⛵️️🇵🇸 #FreedomFlotilla & #1000Madleens welcome Saif and Thiago’s release from Israeli captivity.

    Their release is a victory over Israel’s attempt to criminalize the #flotilla movement and smear solidarity with #Palestine.

    It also exposes #Israel ’s accusations for politically motivated propaganda designed to justify violence against civilian flotillas and suppress growing global resistance to genocide, apartheid, and settler colonialism.

    1/2
    FR in ALT

    #Palestine #resistance #freethemall

  2. Ihr wollt solidarisch sein und den Antifas im Knast ein paar liebe Worte zukommen lassen Hier findet Ihr Adressen und ein paar Tipps Antifaschismus ist und bleibt notwendig Reißen wir die Mauern nieder die uns trennen #FreeAllAntifas #FreeThemAll 👇 alle-antifa.org/aktiv-werden...

  3. Ihr wollt solidarisch sein und den Antifas im Knast ein paar liebe Worte zukommen lassen Hier findet Ihr Adressen und ein paar Tipps Antifaschismus ist und bleibt notwendig Reißen wir die Mauern nieder die uns trennen #FreeAllAntifas #FreeThemAll 👇 alle-antifa.org/aktiv-werden...

  4. Bitte vergesst NICHT Die Schauprozesse gegen die Antifas in Dresden und Düsseldorf laufen immer noch Solidarität ist jetzt gefragt Informiert Euch Zu beiden "Prozessen" gibt es Blogs #FreeThemAll #FreeAllAntifas Düsseldorf 👇 bsg-nrw.org Dresden👇 www.antifaostkomplex.org

    Aktuell - www.antifaostkomplex...

  5. Bitte vergesst NICHT Die Schauprozesse gegen die Antifas in Dresden und Düsseldorf laufen immer noch Solidarität ist jetzt gefragt Informiert Euch Zu beiden "Prozessen" gibt es Blogs #FreeThemAll #FreeAllAntifas Düsseldorf 👇 bsg-nrw.org Dresden👇 www.antifaostkomplex.org

    Aktuell - www.antifaostkomplex...

  6. ✊⛵️🇵🇸 #Marseille mardi 05.05 18h30 à la bourse du travail Bd Nedelec

    Assemblée générale pour la #Palestine, pour la #Flotille, contre la #Guerre

    en présence des #dockers italiens

    Les détails en video avec Anouk #1000Madleens

    #resistance #italie #france #freethemall #freesaif #freethiago #globalsumudflotilla

  7. ✊⛵️🇵🇸 #Marseille mardi 05.05 18h30 à la bourse du travail Bd Nedelec

    Assemblée générale pour la #Palestine, pour la #Flotille, contre la #Guerre

    en présence des dockers italiens

    Les détails en video avec Anouk #1000Madleens 👇

    #resistance #italie #france #freethemall #freesaif #freethiago #globalsumudflotilla

  8. RE: mastox.eu/@gbsumudflotilla/116

    #FreeSaif #freeThiago #freethemall
    👉 RDV sur globalsumudflotilla.org/contac pour envoyer un mail aux ministres des affaires étrangères de l' #Espagne, la #Suède, #Portugal et #Grèce afin qu'ils agissent en faveur de la libération de Saif et Thiago.

    ✊ Agissez pour tous les prisonniers politiques en écrivant à votre ministre des affaires étrangères.

    Libérez Saif.
    Libérez Thiago.
    Libérez Marwan Barghouti.
    Libérez le Dr Hussam Abu Safiya.
    LIBÉREZ TOUS LES PRISONNIERS POLITIQUES PALESTINIENS MAINTENANT

  9. #USA is once again doing #Israel ’s bidding at the expense of its own citizens and the very principles of #freedom and human rights it claims to uphold.

    Instead of defending U.S. citizens kidnapped and beaten on the high seas, it attacks human rights activists and echoes smears used to criminalize solidarity.

    FR en Alt
    1/2👇

    #1000Madleens #FreedomFlotillaCoalition #FreedomFlotilla #humanrights #solidarity #freesaif #freethiago #freethemall #freepalestine #GlobalSumudFlotilla

  10. Wollte nochmal an alle Antifas in Untergrund und Haft erinnern Gruß an alle die fehlen. Gruß an alle politischen Gefangenen #FreeAllAntifas #FreeThemAll

  11. Bist du Fascho, kriegst du Stress Autos von Faschos in Remscheid mit ekelhafd nach Erbrochenen riechender Flüssigkeit unbrauchbar gemacht #FreeAllAntifas #FreeThemAll 👇 kontrapolis.info/17829/

    Kontrapolis » Faschoautos in R...

  12. Bist du Fascho, kriegst du Stress Autos von Faschos in Remscheid mit ekelhafd nach Erbrochenen riechender Flüssigkeit unbrauchbar gemacht #FreeAllAntifas #FreeThemAll 👇 kontrapolis.info/17829/

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  13. Bist du Fascho, kriegst du Stress Autos von Faschos in Remscheid mit ekelhafd nach Erbrochenen riechender Flüssigkeit unbrauchbar gemacht #FreeAllAntifas #FreeThemAll 👇 kontrapolis.info/17829/

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  14. Bist du Fascho, kriegst du Stress Autos von Faschos in Remscheid mit ekelhafd nach Erbrochenen riechender Flüssigkeit unbrauchbar gemacht #FreeAllAntifas #FreeThemAll 👇 kontrapolis.info/17829/

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  15. Bist du Fascho, kriegst du Stress Autos von Faschos in Remscheid mit ekelhafd nach Erbrochenen riechender Flüssigkeit unbrauchbar gemacht #FreeAllAntifas #FreeThemAll 👇 kontrapolis.info/17829/

    Kontrapolis » Faschoautos in R...

  16. 18. März: Freiheit für alle politischen Gefangenen!

    Der 18. März als internationaler Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen knüpft an eine lange Tradition der revolutionären #ArbeiterInnenbewegung an.

    Am 18.3.1848 stand das sich gerade entwickelnde Proletariat auf den Barrikaden, 23 Jahre später, am 18.3.1871, kam es zum ersten Mal zu einer breit in der verarmten Bevölkerung verankerten Zerschlagung parlamentarisch-monarchistischer #Machtstrukturen durch die proletarische Klasse. An diesem Tag griffen die Pariser #Arbeiterinnen und #Arbeiter zu den Waffen und schufen für einen kurzen Zeitraum eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, die als Pariser #Commune bekannt wurde. Nach nur 71 Tagen wurde der Versuch, sich von den Fesseln der Herrschaft zu befreien, brutal niedergeschlagen.

    Die militärisch hochgerüstete Reaktion übte nach ihrem Sieg über die Kommunard_innen blutige Rache. Mehr als 20.000 Männer und Frauen wurden getötet, über 13.000 Menschen zu meist lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Doch im kollektiven Gedächtnis der sozialistischen, kommunistischen und anarchistischen Bewegungen blieb die Commune nicht in erster Linie als Niederlage haften, sondern als die Geschichte eines gemeinsamen Aufbruchs. Bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein galt der 18. März als „Tag der Commune“.

    1923 erklärte die ein Jahr zuvor gegründete Internationale Rote Hilfe (RHI) den Tag zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. Der Faschismus jedoch sollte dieser Tradition ein Ende setzen.

    1996 initiierte der „Förderverein Libertad! für internationale Kommunikation und Solidarität“ zusammen mit der Roten Hilfe e.V. zum ersten Mal wieder einen Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen. Seitdem werden an diesem Tag vielfältige Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt; die Rote Hilfe versucht mit der jährlichen Sonderausgabe zum 18. März, den politischen #Gefangene​n eine Stimme zu verleihen sowie den verschiedenen Solidaritäts- und Antirepressionsinitiativen eine Plattform zu bieten, um die Themen „Staatliche Repression“ und „Politische Gefangene“ ins Bewusstsein zu rufen.

    Auch 2026 gibt es bundesweit gibt es viele Aktionen, wie hier in #Stuttgart, an denen ihr euch beteiligen könnt. Eine Übersicht gibt es beim Bundesvorstand der Roten Hilfe / @RoteHilfe

    Quelle

    #PoliticalPrisoners #FreeThemAll

  17. #Mumia Abu-Jamal - Unterlassene Hilfeleistung - Der politische Gefangene Mumia Abu-Jamal droht zu erblinden. Medizinische Behandlung zu verweigern ist im Gefängnissystem der #USA üblich

    jungewelt.de/artikel/518810.mu

    #BlackPanther #repression #politicalprisoner
    #FreeMumia #FreeThemAll

  18. Here is the statement from Maja T.'s solidarity committee following Maja's guilty verdict and sentencing to eight years in prison. They really build on the notion that support for Maja and other antifascist prisoners is just as important now as it was before and during Maja's trial. A strong statement all around.

    joseph-k.medium.com/solidarity

    #FreeMaja #FreeHanna #FreeGino #FreeZaid #FreeThemAll #antifa #antifascism #BudapestComplex #AntifaOst

  19. This past Tuesday, antifascist activist Maja T. was sentenced by a court in Budapest to eight years in prison. The trial appears to have been largely bereft of substantive evidence, but that's Hungarian law in the present moment.

    Here is my translation of Maja's statement to the court before the verdict was handed down. There's some pretty weighty stuff in here, but ultimately it is a heartfelt expression of the importance of solidarity from the outside for people serving long prison sentences for bullshit reasons.

    A statement from Maja's solidarity committee is posted below.

    medium.com/@joseph-k/not-the-l

    #FreeMaja #FreeHanna #FreeGino #FreeZaid #FreeThemAll #antifa #antifascism #BudapestComplex #AntifaOst

  20. Here's a newly translated interview with one of the lawyers working on Maja T.'s case in Budapest.

    Maja is accused of attacking neo-nazis in Budapest in February 2023 during the annual Nazi cosplay party known as the "Day of Honor." After more than two years in pre-trial detention, including a year and a half in solitary confinement, the verdict in Maja's trial is expected to be handed down this Wednesday.

    joseph-k.medium.com/a-trial-sc

    #FreeMaja #FreeHanna #FreeThemAll #FreeAllAntifas #Hungary #Budapest #BudapestComplex #antifascism #antifa #fascism

  21. Übersicht Prozesstermine Budapest-Komplex & Antifa-Ost-Komplex

    Hier findet ihr alle Prozesstermine zu den Prozessen zum Budapest-Komplex (OLG Düsseldorf) bzw. Antifa-Ost-Komplex (OLG Dresden).

    Bitte teilen und Schließt euch der solidarischen Prozessbegleitung an! 🙏🖤

    basc.news/uebersicht-prozesste

    #BudapestKomplex #Antifa #AntifaOst #Repression #OLG #Düsseldorf #Dresden #FreeThemAll

  22. OLG Düsseldorf: Wachtmeister unterbindet Soligeste

    Gestern begann in Düsseldorf der Prozess gegen sechs junge Antifaschist:innen. Sie sollen in Budapest im Frühling 2023 Nazis verprügelt haben.

    Während der Vorsitzende "Free all Antifa"-Rufe und Applaus kommentarlos hinnimmt, schritt ein Wachtmeister zur Tat: eine der Angeklagten hatte sich einen Hefter vor das Gesicht gehalten, um sich vor den Kameras zu schützen. Er riss ihr den Hefter weg, da auf der einen Seite zu lesen stand " Solidarität mit Maja": einer non-binären Mitangeklagten, die allerdings in Ungarn unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten wird und dort vor Gericht steht.

    Hier ein Bericht vom Prozessauftakt in Düsseldorf, mit Bild des Wachtmeisters.

    de.indymedia.org/node/621125

    #antifa #olg #dusseldorf #wachtmeister #warter #Antifaschismus #AntifaIstHandarbeit #antifaistderhammer #nrw #mittwoch #deutschland #innenpolitik #links #politik #solidaritat #budapest #budapestkomplex #maja #free #freethemall #lgbtq #nonbinar #nonbinary #queer #QueerRights

  23. Der Fall Zaid

    „Das ist kein Zufall, was mit mir passiert und auch keine Besonderheit. Solange Geburtsorte und Papiere über Freiheit, Würde und Rechte bestimmen, wird es unvermeidlich, dagegen zu kämpfen, gegen Unrecht, das sich tief in diesem System befindet. Es geschieht offener und öfter, die Gleichgültigkeit über migrantische Menschenleben. Ohne Gerechtigkeit kein Frieden.“ (Zaid)

    Trotz „Systemversagen“ in Ungarn droht dem Antifaschisten Zaid die Auslieferung nach Budapest. Eine Einschätzung von den Rechtsanwält*innen Anna Magdalena Busl und Rasmus Kahlen.

    antifainfoblatt.de/aib147/der-

    #BudapestKomplex #Antifa #Antifaschismus #FreeZaid #FreeMaja #FreeHanna #FreeNele #FreeThemAll #Ungarn #Repression #Frankreich #Migration #Deutschland #Orban

  24. "Mit zunehmender technischer Entwicklung erweitern auch #Polizei und #Justiz ihre Methoden: ob es erst die Fingerabdruckspuren waren, später die DNA-Tests und nun, mittels künstlicher Intelligenz, dem sogenannten digitale #Rig, eine Abstraktion des menschlichen Skeletts. An der Verwendung in Strafverfahren gibt es fundierte Kritik. Deshalb hier eine kurze Übersicht und der Versuch einer Einordnung...."

    Kritik an #Skelettvermessung - auch im Kontext des Budapest-Verfahrens

    emrawi.org/?Juristische-Kritik

    Was ist ein digitales Rig?

    www1.wdr.de/mediathek/audio/wd

    #Überwachung #Tech #Technology #BudapestKomplex #FreeMaja #FreeThemAll #Forensik #DigitaleForensik

  25. Here's a translation of a recent press release from Maja T.'s support committee. The upshot: Maja's latest motion to be moved from solitary confinement to house arrest was denied yet again. Also, a nazi "victim" who Maja is accused of attacking gave testimony that contradicted that of an eye witness who saw the whole thing.

    joseph-k.medium.com/last-day-o

    #FreeMaja #FreeHanna #FreeGino #FreeThemAll #BudapestKomplex #antifascism #antifa #fascism #Hungary #Orban #Budapest

  26. Wegen drohender Auslieferung nach Ungarn

    Nürnberger Antifaschist flüchtet nach Frankreich #FreeZaid #KeineAuslieferung

    Zaid A. drohte eine Auslieferung nach Ungarn, weil er in Budapest Neonazis angegriffen haben soll. Nun stellte er sich der Polizei – in Paris.

    taz.de/Wegen-drohender-Auslief

    "Er sei am Mittwochmorgen mit Zaid A. zur Polizeistation in Paris gegangen, die für die Durchsetzung gerichtlicher Entscheidungen zuständig sei, sagte A.s französischer Anwalt Youri Krassoulia der taz. Der 22-Jährige sei dann nach einer vorläufigen Prüfung seines Falls unter Auflagen haftverschont worden. Er müsse sich nun regelmäßig bei der Polizei melden, bevor französische Gerichte über seine Auslieferung entscheiden. Krassoulia zeigte sich „sehr froh“ über die Haftverschonung. Nun gehe es darum, eine Auslieferung von Zaid A. nach Ungarn zu verhindern."

    #BudapestKomplex #Ungarn #Frankreich #Repression #Antifa #Antifaschismus #FreeMaja #FreeHanna #FreeThemAll

  27. This is a really useful, quick update on several of the known defendants in various "Budapest Complex" cases.

    If you're not familiar, these are a series of (mostly) ongoing legal cases brought against a number of defendants in a number of different countries in response to confrontations that happened during a major international neo-nazi gathering in Budapest in Feb. 2023.

    abcdd.org/en/2025/09/27/update

    #FreeMaja #FreeHanna #BudapestComplex #FreeThemAll #FreeLina

  28. Russland: Anarchistische Kriegssaboteure vor Gericht

    Alexy #Rozhkov zu 16 Jahren Haft verurteilt, Ruslan #Sidiki droht lebenslange Haft wegen „politischem #Terrorismus

    Vor dem #Militärgericht in #Jekaterinburg wurde Alexy Rozhkov gestern (20. Mai) wegen #Brandstiftung an einer #Rekrutierungsstelle zu 16 Jahren Haft verurteilt. Ebenfalls gestern stand Ruslan Sidiki vor dem Militärgericht in #Rjasan unter Anklage wegen der Zerstörung von Eisenbahnschienen, die zum Entgleisen von neunzehn Waggons mit #Düngemitteln geführt hatte. Sidiki wurde im November 2023 festgenommen und wird außerdem der versuchten Zerstörung von #Militärflugzeugen beschuldigt, wobei er in beiden Fällen ferngesteuerte GPS-gesteuerte #Drohnen eingesetzt haben soll.

    Beide #Anarchisten geben die ihnen vorgeworfenen Taten zu, weisen jedoch die politische Anschuldigung des #Terrorismus zurück.

    Rozhkov wurde zunächst wegen „Sachbeschädigung“ angeklagt, nachdem die Behörden erfolglos versucht hatten, ihn wegen „versuchten Mordes“ an einem Wachmann im Rekrutierungsbüro anzuklagen. Nachdem er aus Russland nach #Kirgisistan geflohen war, wurde er von den #Sicherheitsdiensten entführt und nach #Russland zurückgeschleppt.

    „Ich habe einfach verstanden, dass man nicht gleichgültig bleiben kann“, sagte Rozhkov in einem Interview mit DOXA kurz vor seiner #Verhaftung und illegalen #Abschiebung. „Was jetzt passiert, ist unrechtmäßig, es ist illegal. Jeder Krieg bedeutet den Tod für normale Bürger.“ Er war der dritte Mensch in Russland, der nach dem vollständigen Einmarsch Russlands in die #Ukraine im März 2022 ein Rekrutierungsbüro in Brand gesetzt hat.

    Sidiki seinerseits sagt, er habe keine anderen Mittel des Widerstands gesehen als direkte Aktionen. Die Zerstörung der #Eisenbahninfrastruktur, um den Transport von #Sprengstoff an die Grenze zur Ukraine zu stoppen, sei geplant gewesen, um sicherzustellen, dass bei der Beschädigung der militärischen Infrastruktur keine Menschen zu Schaden kommen.

    „Ich bekenne mich teilweise schuldig“, sagte Sidiki vor #Gericht. "Ich erkenne die Tatsache der Ausbildung zu terroristischen Aktivitäten nicht an, ich hatte die Fähigkeiten bereits zuvor. Ich sehe keine terroristischen Absichten, da das Ziel #Sabotage war und nicht die #Einschüchterung der Bevölkerung. Ich gebe zu, die (dritte) Explosion vorbereitet zu haben. Die in meinem Haus gefundenen Komponenten sind Chemikalien, da ich mich für #Agrarchemie und #Pflanzenbau interessiere."

    #Sabotageakte gegen die Eisenbahn in Russland sind häufiger geworden, wobei 2024 eine Rekordzahl von Brandstiftungen gegen die Eisenbahninfrastruktur verzeichnet wurde. Viele der Festgenommenen und Verurteilten sind junge Erwachsene oder Teenager. Der 16-jährige Pavel #Khazov wurde zu neun Jahren Haft verurteilt, der 17-jährige Space #Nevolainen zu sechs Jahren, weil sie wegen der #Brandstiftung an einem leeren Zugwaggon auf eine Liste von „Terroristen“ gesetzt worden waren.

    #Mediazona berichtete über Fälle von dreizehn Minderjährigen, die wegen Brandstiftung an Relaiskästen für die Eisenbahn oder an militärischer Ausrüstung angeklagt wurden. Einige gaben an, dafür von einer unbekannten Person bezahlt worden zu sein. Pavel berichtete, dass er von einem Mann namens „Gustav“ dafür bezahlt wurde, den Zug anzuzünden, doch diese klare Zusammengehörigkeit der Minderjährigen qualifiziert sie in den Augen des Gesetzes dennoch als #Terroristen.

    Dies sind eindeutige Anzeichen für politische #Schauprozesse, bei denen Sachbeschädigungen zu Terrorakten umgedeutet werden, um Unterstützung für den Krieg in der Ukraine zu mobilisieren und einen inneren Feind zu schaffen, gegen den die Russen kämpfen können, einen Feind, der von einem anderen, ausländischen Feind bezahlt wird. Im Fall von Ruslan Sidiki wird er nicht nur der Taten beschuldigt, die er begangen hat. Er wird beschuldigt, vom ukrainischen #Geheimdienst bezahlt worden zu sein; seine revolutionären Taten seien nur ein Tausch gegen die britische #Staatsbürgerschaft und Bargeld gewesen.

    Berichte über Folter (CW)

    Er hat „die Vorbereitung der (dritten) Explosion“ nur unter Folter durch die russischen Behörden zugegeben. Trotz einer Beschwerde wurde diese Gewalt bis heute nicht untersucht, während der Prozess gegen Sidiki weitergeht. Drei Wochen nach dem Angriff auf einen Militärflugplatz wurde er verhaftet und auf die Polizeiwache gebracht.

    Sidiki wurde an Sicherheitskräfte in Zivil übergeben, die von ihm ein Geständnis forderten, andernfalls würde er gefoltert, aus der Stadt gebracht und hingerichtet werden. Sie würden es so aussehen lassen, als habe er versucht zu fliehen, sagten sie ihm. „Als ich auf dem Boden lag, traten sie mir auf die Hände und Füße, sodass ich sie nicht bewegen konnte, obwohl ich mich nicht wehrte“, erinnerte sich Sidiki in Mediazona. „Dann sagte einer von ihnen zu jemandem: ‚Ruf an!‘“

    In diesem Moment durchfuhr mich ein elektrischer Stromschlag, der meine Muskeln zusammenzog und unerträgliche Schmerzen verursachte. Ich schrie laut und schlug meinen Kopf auf den Boden, während einer von ihnen vor mir stand und mich mit seinem Handy filmte."

    Sidiki wurde mit sexueller Gewalt und der Amputation von Gliedmaßen bedroht und während der Elektroschocks mit verwirrenden Fragen konfrontiert. „Meiner Meinung nach“, erinnert sich Sidiki, „war der Stromstoß aus ihrem #Foltergerät vergleichbar mit einer Rosette der Kategorie 220 Volt. Da ich als Elektriker arbeite, habe ich in meinem Leben schon öfter solche Spannungen erlebt und kann die Wirkung vergleichen.“

    „Wie lange die #Folter genau gedauert hat, kann ich nicht sagen, da ich nach ein paar Schocks benommen war, aber ich kann sagen, dass es unerträglich schmerzhaft war.“

    Ein Korrespondent von #Mediazona verfolgt Sidikis Fall, ebenso wie Solidarity Zone, da beide versuchen, trotz strenger Einschränkungen durch Richter Oleg #Shishov, der #Journalisten die Aufzeichnung der Verhandlung untersagt hat, aus dem Gerichtssaal zu berichten.

    „Ich wurde in ein Auto gesetzt, in dem nur Leute mit Masken waren“, erinnert sich Sidiki. „Ich glaube, das war kein Zufall, und der Ermittler und der Anwalt fuhren in einem anderen Auto. Ich wurde zu Verstecken und Sabotageorten gebracht, wo ich, nachdem ich den #IVS verlassen hatte, sofort von maskierten Leuten im Kopf-, Brust- und Bauchbereich geschlagen wurde.“

    „Außerdem hatten diese Leute einen #Elektroschocker in Form eines Schlagstocks, und die meiste Zeit wurde ich mit Stromschlägen traktiert, bis die Batterie leer war. Von diesem Elektroschocker sind Spuren in Form von Verbrennungen auf meinem Körper zurückgeblieben, auch meine Kleidung ist verbrannt.“

    „Ich habe immer noch Angst um mein Leben und meine Gesundheit wegen dieser Leute, die mich nach meiner Festnahme gefoltert und geschlagen haben“, sagte Sidiki.

    Die Anklage gegen Sidiki versucht, von seiner politischen Einstellung als Anarchist als Hauptmerkmal des ihm vorgeworfenen Terrorismus abzulenken. Anwohner und Freunde aus seiner Kindheit wurden vor Gericht gezerrt, um jemanden zu finden, der von Sidikis Handlungen negativ betroffen war. Der Zugführer reichte eine Beschwerde ein und forderte eine Entschädigung in Millionenhöhe.

    Der #Anarchist räumte „trocken“ ein, dass dem Zugführer „moralischer Schaden“ zugefügt worden sei. Schließlich fuhr er nur einen Zug voller #Sprengstoff in ein Land, das von seinem eigenen Land angegriffen wurde.

    Doch trotz der Vorwürfe, Sidiki sei vom ukrainischen Geheimdienst bezahlt worden, über die nur in den diskreditierten staatlichen Medien #TASS berichtet wurde, schienen seine Ziele persönlich und eher in der Politik begründet zu sein, die die Russische Föderation gerne ignorieren würde: Sabotage und direkte Aktionen gegen Autoritarismus.

    „Das Dröhnen der Tu-22 und Tu-95 vor dem Fenster fiel mit den Angriffen auf die Ukraine zusammen, und das bestimmte meine Wahl des Ziels: den #Militärflugplatz #Dyagilevo, nur zehn Kilometer von meinem Zuhause entfernt. Ich lebte mit meiner 80-jährigen Großmutter zusammen und wusste, wie schwer es für alte und kranke Menschen im Winter ohne Heizung und Licht ist“, schreibt Sidiki laut Solidarity Zone.

    „Während ich die Badewanne mit heißem Wasser füllte, dachte ich an diejenigen, denen tausend Kilometer entfernt aufgrund geopolitischer Ambitionen die grundlegendsten Lebensbedingungen vorenthalten wurden. Und gleichzeitig reden sie immer noch von “brüderlichen Völkern„ und davon, dass “Russland keine Zivilisten bekämpft".

    „Anarchist zu sein bedeutet für mich, wenn möglich, zu helfen oder mich an Projekten in meiner Nähe zu beteiligen“, sagt er gegenüber Mediazona. „An Aktionen teilnehmen, deren Kern der Schutz der Rechte und Freiheiten der arbeitenden Bevölkerung ist. Wenn es die Umstände erlauben, deine Ideen den richtigen Leuten näherbringen. Neue Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, die es dir ermöglichen, das oben Genannte effektiver zu tun.“

    „Als ich im Gefängnis war“, sagte Rozhkov in einem Interview vor seiner Verhaftung, "kam ein Anwalt vom Anarchistischen Schwarzen Kreuz zu mir. Mir wurde Hilfe angeboten. Wir stellten auch einige Fragen: Möchte ich Briefe, Hilfe, Überweisungen erhalten und den Fall öffentlich machen? Ich lehnte Unterstützung und Öffentlichkeit ab, aber ich beschloss, dass es schön wäre, Briefe von Menschen zu erhalten, die nicht gleichgültig sind, die Menschen wie uns in Gefangenschaft helfen. Die Briefe haben mir wirklich sehr geholfen ..."

    “Wenn du das Leben von Gefangenen irgendwie aufhellen willst„, sagt Sidiki, “schreib Briefe, schick Postkarten, das bringt dich trotz aller Schwierigkeiten zum Lächeln".

    Nachrichten an Ruslan Sidiki und Alexy Rozhkov sollten ins Russische übersetzt und entweder an Solidarity Zone oder an folgende Adressen geschickt werden:

    620019, Russland, Jekaterinburg, Repina-Straße 4, SIZO-1, Rozhkov Alexey Igorevich 1997

    125130, Moskau, st. Vyborgskaya, d. 20, SIZO-5, Sidiki Ruslan Kasemovich 1988

    Quelle: Josie Ó Súileabháin via Russia: Anarchist war saboteurs on trial via freedomnews.co.uk

      Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

    #ABC #Antirepression #Knast #PoliticalPrisoners #FreeThemAll

  29. 18. März: Freiheit für alle politischen Gefangenen!

    Der 18. März als internationaler Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen knüpft an eine lange Tradition der revolutionären #ArbeiterInnenbewegung an.

    Am 18.3.1848 stand das sich gerade entwickelnde #Proletariat auf den #Barrikaden, 23 Jahre später, am 18.3.1871, kam es zum ersten Mal zu einer breit in der verarmten Bevölkerung verankerten Zerschlagung parlamentarisch-monarchistischer #Machtstrukturen durch die proletarische Klasse. An diesem Tag griffen die# Pariser #Arbeiterinnen und #Arbeiter zu den Waffen und schufen für einen kurzen Zeitraum eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne #Ausbeutung und #Unterdrückung, die als Pariser #Commune bekannt wurde. Nach nur 71 Tagen wurde der Versuch, sich von den Fesseln der Herrschaft zu befreien, brutal niedergeschlagen.

    Die militärisch hochgerüstete Reaktion übte nach ihrem Sieg über die Kommunard_innen blutige Rache. Mehr als 20.000 Männer und Frauen wurden getötet, über 13.000 Menschen zu meist lebenslänglichen #Haftstrafen verurteilt. Doch im kollektiven Gedächtnis der #sozialistischen, #kommunistischen und #anarchistischen Bewegungen blieb die Commune nicht in erster Linie als Niederlage haften, sondern als die Geschichte eines gemeinsamen Aufbruchs. Bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein galt der 18. März als „Tag der Commune“.

    1923 erklärte die ein Jahr zuvor gegründete Internationale Rote Hilfe (RHI) den Tag zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. Der Faschismus jedoch sollte dieser Tradition ein Ende setzen.

    1996 initiierte der „Förderverein Libertad! für internationale Kommunikation und Solidarität“ zusammen mit der Roten Hilfe e.V. zum ersten Mal wieder einen #Aktionstag für die #Freiheit der politischen #Gefangenen. Seitdem werden an diesem Tag vielfältige Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt; die @RoteHilfe versucht mit der jährlichen Sonderausgabe zum 18. März, den politischen Gefangenen eine Stimme zu verleihen sowie den verschiedenen Solidaritäts- und #Antirepressionsinitiativen eine Plattform zu bieten, um die Themen „Staatliche Repression“ und „Politische Gefangene“ ins Bewusstsein zu rufen.

    Mehr dazu im Blogbeitrag

    #Solidarität #18März #TagDerPolitischenGefangenen #FreeAllPolitiscalPrisoners #FreeThemAll

  30. Anti-fascist Thomas J., also referred to as “Nanuk”, was arrested by investigators from the Saxony State Criminal Police Office in Berlin on Monday 21 October, reported German media. Following his arrest, he was brought before a judge in Karlsruhe and has been in custody since then. In addition, two houses were searched in Berlin-Kreuzberg and Berlin-Mitte.

    State authorities are currently searching for several anti-fascists in hiding. These are said to be connected to the “Antifa Ost” case – in which a group of antifascists have been sentenced to prison terms for attacks on Nazis since 2019. Nanuk is also alleged to have participated in the 2019 attack on the Federal Court of Justice in Leipzig.

    freedomnews.org.uk/2024/10/28/

    #FreeMaja #FreeHanna #FreeThemAll #AntifaOst #antifascism #fascism #Germany #Nanuk #PrisonSolidarity

  31. Es sind ganz andere Töne, die der Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte & LPSG (Tokata-LPSG RheinMain e. V.) dieser Tage zu dem indianischen Aktivisten und Langzeitgefangenen Leonard #Peltier vernimmt. Und das, obwohl das FBI sich weiterhin in einem »emotionsgesteuerten Rachefeldzug« gegen den indigenen früheren Aktivisten befindet, so die ehemalige #FBI-Mitarbeiterin Coleen Rowley. Der amtierende FBI-Direktor Christopher Wray bezeichnet den Langzeitgefangenen nach wie vor als »unbarmherzigen Mörder«, ohne dass es bis heute belastbare Beweise für eine Schuld Peltiers an der Erschießung zweier FBI-Agenten 1975 gibt.

    Die Stimmen anlässlich von Peltiers 80. Geburtstag kommen aus »dem anderen Amerika«. Sie zeichnen das Bild jenes Mannes, der für die einen ein brutaler, kaltherziger und reueloser Killer ist und für die anderen ein Nelson #Mandela. Im Folgenden zitieren wir aus Statements, Kommentaren, aber auch Gebeten für den politischen Gefangenen. Sie sind vor allem gekennzeichnet durch Achtung, Respekt, Dankbarkeit und dem Wunsch nach Freiheit.

    Mitch Walking Elk, #Cheyenne-#Arapaho, Musiker, Autor und Aktivist des American Indian Movement (AIM): »Leonards fortgesetzte Inhaftierung zeigt wie unter einem Mikroskop die Behandlung der #Ureinwohner dieses Landes durch die US-Regierung … Wir segnen dich für dein Leben und unterstützen dich in deiner Freiheit. Danke, Leonard.«

    Wade Fernandez, Menominee, Musiker: »Ich weiß, dass Leonard innerhalb der Gefängnismauern einigen jungen Menschen als Mentor dienen konnte, aber jedes Enkelkind sollte die Freiheit haben, an der Seite seines Großvaters auf diesem Land zu wandeln. Bringt Leonard nach Hause.«

    Keith Rabin, Aktivist: »Wir können nie genug für all das tun, was er uns gegeben hat.«

    Berta Benally, Musikerin, Aktivistin, Mutter der #Navajo-Musiker von #Blackfire & #Sihasin: »Lieber Leonard, es ist sehr traurig, dass du immer noch im Gefängnis sitzt, aber du bist mit deinen schönen Worten eine Inspiration für uns alle. Ich danke dir.«

    Mato is’na’la, #Lakota-Aktivist: »Leonard war sehr bodenständig, optimistisch, positiv, fürsorglich, unterstützend und durchsetzungsfähig. Er ist ein traditioneller Krieger, der das Gewicht der Ungerechtigkeiten, des Chaos, der Opfer unseres Volkes ohne Zögern auf sich nahm, mit dem Wunsch zu helfen.«

    Henry Red Cloud, #Oglala-Lakota-Chief, Umweltaktivist: »Leonard ist seit fast fünfzig Jahren unschuldig inhaftiert. Nun wird er 80 und sollte sofort freikommen, damit er seine restliche Lebenszeit noch mit Familie, Freunden und vor allem seinen Enkeln verbringen kann.«

    Dawn Lawson, Leonard Peltier Official Ad Hoc Committee: »Hinter Gittern hat er mehr für die indigenen Gemeinschaften getan, als sich die meisten Menschen je hätten träumen lassen. Er ist besorgt über den anhaltenden Völkermord an seinem Volk … Er macht sich Sorgen, dass Mutter Erde zerstört wird und sie den Ureinwohnern mehr Land nehmen, weil sie die Ressourcen nutzen wollen.«

    Via: mastodon.trueten.de/@jungewelt #FreeLeonardPeltier #AIM #AmericanIndianMovement #PoliticalPrisoners #FreeThemAll

  32. Berlin: Freiheit für Leonard Peltier - Kundgebung an seinem 80. Geburtstag am 12. September 2024

    Do. 12. September 2024 – 18:30 Uhr – US Botschaft – Pariser Platz 2/Brandenburger Tor

    Der American Indian Movement (A.I.M.) Aktivist Leonard Peltier befand sich 1975 in der Pine Ridge Reservation, um die Bevölkerung gegen den derzeitigen Terror der dortigen Paramiliz zu unterstützen und wurde unter konstruierten Vorwürfen für einen angeblichen Mord am 6. Februar 1976 verhaftet und kurz darauf ohne stichhaltige Beweise verurteilt. Er wird seit inzwischen 48 Jahren als politischer Gefangener in verschiedenen US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnissen festgehalten.

    Seine Verhaftung und die Repression gegen A.I.M. waren Teil des sogenannten #COINTELPRO Programmes der US-Bundespolizei FBI, die die Zersetzung und Zerschlagung der damals starken #Protestbewegungen (u.a. auch der #BlackPantherParty) mit geheimdienstlichen und damals noch illegalen Mitteln betrieb.

    Leonard Peltiers Verurteilung zu zwei Mal lebenslänglicher Haft war nur in Folge der Bedrohung mehrerer Zeug*innen, welche ihre Aussagen später widerriefen, massiver Beeinflussung der Geschworenen und erfundener, heute als falsch nachgewiesener Beweise möglich.

    Leonard Peltier hat mittlerweile eine längere Zeit seines Lebens hinter Gittern verbracht als in Freiheit. Er leidet seit etlichen Jahren unter teils schwerwiegenden Erkrankungen, darunter Zahn- und Kieferproblemen, #Diabetes, #Bluthochdruck, einem #Aneurysma (was durch eine Operation behoben werden könnte und seit Jahren verweigert wird) und einem rasch nachlassenden Sehvermögen. 2017 musste er sich einer schwierigen #Herz-OP unterziehen und 2022 überlebte er eine #Covid-Erkrankung. Er hat kaum noch Kraft in den Armen und benötigt eine #Gehhilfe, sowie ein Gerät zur #Atemunterstützung. Eine adäquate medizinische Behandlung existiert nicht. Seine Situation ist seit vielen Jahren mehr als alarmierend und vor allem lebensbedrohlich!

    Am 2. Juli 2024 lehnte die föderale #Bewährungskommission eine #Haftentlassung von Leonard Peltier nach über 48 (!) Jahren #Gefangenschaft ab. Peltier hatte 15 Jahre auf den Termin zur #Bewährungsanhörung warten müssen. Die Kommission verweigerte fast allen seinen Unterstützer*innen für ihn zu sprechen. Unter den Ausgeschlossenen war sogar ein an seinem Verfahren beteiligter ehemaliger #Staatsanwalt, der Peltiers #Verurteilung inzwischen als großen Fehler ansieht. Gehört wurden jedoch wieder nur die uralten #Falschbehauptungen der #Bundespolizei FBI. In Anbetracht seiner gesundheitlichen Situation und in Kombination mit der medizinischen Nicht-Behandlung, ist die Ablehnung der Bewährung eine „Todesstrafe mit anderen Mitteln“, welche das #FBI in ihrem Rachefeldzug verfolgt.

    Das nur wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag am 12. September. Trotz der #Isolation und der widrigen Umstände hat Leonard #Peltier nicht aufgegeben und kämpft weiter!

    Wir fordern Leonard Peltiers Freilassung sowie das Selbstbestimmungsrecht und die umfassende Entschädigung der amerikanischen Ureinwohner*innen!

    Wir fordern die medizinische Behandlung aller Gefangenen sowie die sofortige #Freilassung aller schwerkranken Gefangenen!

    Für eine befreite Gesellschaft, die keine #Knäste mehr benötigt!

    Free Them All Berlin

    Schreibt Leonard Peltier! Macht ihm und der Gefängnisbehörde deutlich, dass ihr über ihn Bescheid wisst und seinen Kampf um Freiheit unterstützt.

    LEONARD PELTIER #89637-132
    USP COLEMAN I
    U.S. PENITENTIARY
    P.O. BOX 1033
    COLEMAN, FL 33521
    USA

    via #FreeThemAll #Berlin

    trueten.de/archives/13378-Berl #1stNations #AmericanIndianMovement #AIM #FreeLeonard #FirstNations