#sabotage — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #sabotage, aggregated by home.social.
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Geruchsprobenentnahmen und schnüffelnde Journalist:innen
Nicht viel Neues im Berliner 129er-Verfahren
‚Wir melden uns mit einem Update weiterer Repressalien, welche sich seit den Razzien am 24.3.2026 und dem Vorwurf der kriminellen Vereinigung und verfassungsfeindlichen Sabotage zugetragen haben.
Im März 2026 wurden in Berlin und anderen Bundesländern 17 Objekte durchsucht. Der Vorwurf der verfassungsfeindlichen Sabotage und ein 129er Verfahren stehen seitdem als Vorwurf im Raum. Die Vorwürfe beziehen sich auf eine Sabotageaktion im September letzten Jahres, welche sich gegen den Technologiepark Adlershof richtete. Das Bekennerschreiben wurde damals mit „Einige Anarchist:innen“ unterzeichnet.
Nachdem die Welle an Razzien in den darauf folgenden Tagen teilweise auch von den großen Medien nicht nur Zuspruch erhalten hatte (sie wurde teils als PR-Stunt eingeordnet und es wurde sich gefragt, wie so eine umfangreiche Repression erfolgen kann, ohne zumindest einen Haftbefehl oder Beweise vorweisen zu können), wurde die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit vor ein paar Wochen erneut auf das Thema gelenkt.
Angekündigt hatte sich dies schon durch neugierige Anfragen von Journalist*innen.
Vorneweg Strg_F, die offensichtlich Zugang zu Privatadressen bekamen, als auch “Die WELT” Journalisten wie Lennart Pfahler und Co., denen anscheinend Einblick in die Akten gewährt wurde und mit der Veröffentlichung von Namen drohten, als auch anderen Nervensägen, die vor Hausprojekten rumlungern.Mittlerweile geben sich die Bullen große Mühe, dass ein zuversichtliches Bild in den Medien gezeichnet wird, wenn über den aktuellen Stand der Ermittlungen berichtet wird. So stehen sie wohl “kurz vor einem Durchbruch” und laufen angeblich “erleichtert durch das politische Berlin”. Das klingt natürlich selbstbewusst und gibt ein gutes Bild ab kurz vor den berliner Wahlen, welche Ende September anstehen.
Der Stellenwert, welchen der politisch-mediale Diskurs rund um “kritische Infrastruktur” inzwischen eingenommen hat, ist enorm und das Dreiergespann aus Politik, Medien und Polizei gibt sich alle Mühe, um die Wehrhaftigkeit und Kriegstüchtigkeit eines militarisierten Deutschlands gegenüber inneren und äußeren Feinden zu untermauern….‘
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Leipzig Sabotage: Why Transport Underpins NATO and Russia’s Defences | RUSI https://www.byteseu.com/2356598/ #Click #Defences #Europe #first #friday #german #Germany #leipzig #Moscow #NATO #Printable #RUSI #Russia #russian #Sabotage #second #september #Transport #Underpins
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Friday, September 11, 2026
We asked Ukrainian soldiers about Russian losses passing 1.5 million . . . . . Russia's recruitment of foreign nationals amounts to human trafficking, Amnesty International says . . . . . Ukrainian drones strike Russian oil refinery, Ozon warehouse in Saratov . . . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/09/friday-september-11-2026/
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Friday, September 11, 2026
We asked Ukrainian soldiers about Russian losses passing 1.5 million . . . . . Russia's recruitment of foreign nationals amounts to human trafficking, Amnesty International says . . . . . Ukrainian drones strike Russian oil refinery, Ozon warehouse in Saratov . . . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/09/friday-september-11-2026/
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Friday, September 11, 2026
We asked Ukrainian soldiers about Russian losses passing 1.5 million . . . . . Russia's recruitment of foreign nationals amounts to human trafficking, Amnesty International says . . . . . Ukrainian drones strike Russian oil refinery, Ozon warehouse in Saratov . . . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/09/friday-september-11-2026/
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Friday, September 11, 2026
We asked Ukrainian soldiers about Russian losses passing 1.5 million . . . . . Russia's recruitment of foreign nationals amounts to human trafficking, Amnesty International says . . . . . Ukrainian drones strike Russian oil refinery, Ozon warehouse in Saratov . . . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/09/friday-september-11-2026/
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Friday, September 11, 2026
We asked Ukrainian soldiers about Russian losses passing 1.5 million . . . . . Russia's recruitment of foreign nationals amounts to human trafficking, Amnesty International says . . . . . Ukrainian drones strike Russian oil refinery, Ozon warehouse in Saratov . . . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/09/friday-september-11-2026/
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« Nos lames ont patiemment mordu les pieds d’un pylône d’une ligne à haute tension descendant en direction du lac Léman. Quelques heures plus tard, il céda sous nos efforts, privant d’éléctricité, esperons-le, nos deux cibles en contrebas, les usines de Thalès et d’Evian. »
« La première, fleuron national de l’armement, partenaire entre autre de la firme israélienne Elbitsystems, fabrique ici des puces éléctroniques pour équiper les armes qui tuent les gazaouis là-bas, d’autres êtres vivants ailleurs. »
https://nantes.indymedia.org/posts/168830/darmes-et-deaux-sabotage-dun-pylone-en-haute-savoie/
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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Strom-Sabotage
Nach den Attacken auf Umspannwerke in mehreren Bundesländern hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Dem Tatverdächtigen wird verfassungsfeindliche Sabotage vorgeworfen.
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NATO allies foil Russian subsea cable sabotage plot – Reuters
Reuters, citing two Western officials, reports that the UK, Norway and the US disrupted a secret Russian military…
#NATO #OTAN #Europe #Europa #EU #News #Arctic #GUGI #nato #Norway #Russia #russia–natorelations #sabotage #subseacables #Svalbard #UK #underseainfrastructure #US
https://www.europesays.com/nato/13743/ -
Zwei junge Polizisten finden Daniel V. wegen plattgetretenem Gras. Wie der Einsatz ablief, zeigen neue Bodycam-Bilder.#WDR #Polizei #DanielV #Umspannwerk #FahndungsportalPolizeiNRW #DanielVGevelsberg #HambacherForst #DanielVFahndung #Sabotage #NRW
Polizei nimmt Daniel V. fest: Bodycam filmt, wie zwei junge Beamte ihn im Gebüsch finden -
Zwei junge Polizisten finden Daniel V. wegen plattgetretenem Gras. Wie der Einsatz ablief, zeigen neue Bodycam-Bilder.#WDR #Polizei #DanielV #Umspannwerk #FahndungsportalPolizeiNRW #DanielVGevelsberg #HambacherForst #DanielVFahndung #Sabotage #NRW
Polizei nimmt Daniel V. fest: Bodycam filmt, wie zwei junge Beamte ihn im Gebüsch finden -
Zwei junge Polizisten finden Daniel V. wegen plattgetretenem Gras. Wie der Einsatz ablief, zeigen neue Bodycam-Bilder.#WDR #Polizei #DanielV #Umspannwerk #FahndungsportalPolizeiNRW #DanielVGevelsberg #HambacherForst #DanielVFahndung #Sabotage #NRW
Polizei nimmt Daniel V. fest: Bodycam filmt, wie zwei junge Beamte ihn im Gebüsch finden -
Zwei junge Polizisten finden Daniel V. wegen plattgetretenem Gras. Wie der Einsatz ablief, zeigen neue Bodycam-Bilder.#WDR #Polizei #DanielV #Umspannwerk #FahndungsportalPolizeiNRW #DanielVGevelsberg #HambacherForst #DanielVFahndung #Sabotage #NRW
Polizei nimmt Daniel V. fest: Bodycam filmt, wie zwei junge Beamte ihn im Gebüsch finden -
📰 Nederland schaft verkenningsvliegtuig aan in strijd tegen spionage, sabotage en drones
https://nieuwsjunkies.nl/artikel/1QAz
🕣 08:40 | NOS Nieuws
🔸 #Sabotage #Drones #Spionage #Luchtruim #NL -
📰 Nederland schaft verkenningsvliegtuig aan in strijd tegen spionage, sabotage en drones
https://nieuwsjunkies.nl/artikel/1QAz
🕣 08:40 | NOS Nieuws
🔸 #Sabotage #Drones #Spionage #Luchtruim #NL -
📰 Nederland schaft verkenningsvliegtuig aan in strijd tegen spionage, sabotage en drones
https://nieuwsjunkies.nl/artikel/1QAz
🕣 08:40 | NOS Nieuws
🔸 #Sabotage #Drones #Spionage #Luchtruim #NL -
Die Stromversorgung in Bergheim blieb nach Sabotage am Umspannwerk stabil. Doch Experten warnen, wir liefen der Lage hinterher.#WDR #KritischeInfrastruktur #KRITIS #Sabotage #bergheim #Cyber-Sicherheit #Wasserversorgung #Angriffe #NRW
Nach Sabotage in NRW: | Wie verwundbar ist die Kritische Infrastruktur in NRW? -
Friday, September 4, 2026
Germany begins production of 5,000 long-range drones for Kyiv . . . . . Russian commander shot just days after being linked to strike on Kyiv children's hospital . . . . . Germany announces $290 million aid package to repair Ukrainian energy infrastructure before winter . . . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/09/friday-september-4-2026/
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Le Monde – Le #réseau #électrique #européen face aux #menaces de #sabotage et de #cyberattaques : « Le scénario du pire n’a rien d’inéluctable, mais il faut s’y préparer »
Si tu veux la paix, prépare la guerre..
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Thursday, August 20, 2026
Russian ballistic missile, drone attack on Kyiv strikes children's hospital, residential buildings . . . . . Ukraine can now forcibly evacuate children from the front line. Critics say it’s not that simple . . . . . Ukraine hits rocket and space center, aircraft plant in Russia's Samara Oblast . . . . . Fire Point confirms ballistic missile to be combat-ready in September . . . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/08/thursday-august-20-2026/
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Sprengstoff-Drohne am Flughafen: Dobrindt mahnt zur Geduld https://www.diesachsen.de/politik/sprengstoff-drohne-am-flughafen-dobrindt-mahnt-zur-geduld-3171207?utm_source=Mastodon&utm_medium=dpa&utm_content=textlink #Bundesregierung #Sabotage #Deutschland #Luftverkehr #Thüringen #Eisenach
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In a first for #Belgium, a 46-year-old man with alleged ties to #Russia, who may be a so-called 'disposable agent', has been arrested for leaking state secrets. The Belgian Military #Intelligence Service (#ADIV) has been investigating the case for months.
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Saturday, June 20, 2026
Moscow Oil Refinery halts operations after largest-ever drone attack on Russian capital . . . . . Zelensky issues ultimatum to Lukashenko over drone-guidance equipment . . . . . Pro-Ukrainian partisans sabotage electric substation powering military plant in southern Russia . . . . . Ukraine launches database with 'deep technical data' of Russian weapons to share with allies . . . and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/06/saturday-june-20-2026/
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Ukraine’s special forces sabotaged an oil pumping station in Russia with help from a local partisan group, SOF reports
" The Special Operations Forces reported an operation a station in Yaroslavl Oblast, part of the pipeline carrying Siberian crude to Russia’s Baltic. "
" Ukraine's Special Operations Forces (SSO) reported conducting a joint sabotage operation with a Russian underground resistance movement against an oil pumping station in Yaroslavl Oblast that feeds crude toward Russia's Baltic export terminal, SSO announced on 14 June. "
#WarOfAggression #Ukraine #pipeline #partisans #sabotage #rPumpingStation #Yaroslavl #logistics #warfare #army #war #Russia #DeepStrike #WarCriminal #invaders #occupiers
#перемогаYкраїни -
Sunday, June 7, 2026
Ukraine's drones take aerial control over part of land route to Russian-occupied Crimea +++ Pro-Ukrainian partisans sabotage railway infrastructure in Russian city of Voronezh +++ Power returns to Zaporizhzhia nuclear plant after prolonged outage, IAEA says +++ Russia obstructed evacuations after Kakhovka dam destruction leading to civilian casualties, report says ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/06/sunday-june-7-2026/
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Ça donne des idées, plein ! Et c'est joliment illustré, garanti sans IA-narchie (prochain sur la liste :blobCatBloc:)
#lecturedumoment #sabotage #hckr @GeoffreyDorne -
Polizei nimmt mutmaßliche ausländische Agenten in Bayern fest
In Bayern hat die Polizei zwei mutmaßliche ausländische Agenten festgenommen. Die Männer wurden bereits vor einigen Tagen bei einer Kontrolle gefasst. Laut Landeskriminalamt besteht der Verdacht der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken.
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RE: https://dresden.network/@der_raDDler/116420806583532826
ab 19:45:
Die Mehrheit der #Union habe sich als #Glaubenskrieger & #Klimaextremisten in einer ideologischen Sackgasse verrannt: Denn für sie sei die #Energiewende #grün und rieche nach #Habeck, und nur noch durch Verbohrheit und Lobbyeinfluss erklärbar.
Philip Banse https://chaos.social/@Philip & Ulf Buermeyer https://chaos.social/@vieuxrenard halten Aussagen von #Wirtschaftsministerin #Reiche in der FAZ für gelogen (42:35).
Wer ausser der #Fossilindustrie profitiert von dieser #Sabotage?
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Wednesday, April 8, 2026
Russian FPV drone hits civilian bus in rush hour attack as strikes kill 9, injure 51 across Ukraine -- Counterattacking through the kill zone, Ukrainian troops brace for new Russian offensives -- Ukrainian partisans sabotage railway line in Russia's Belgorod Oblast -- Outdated treaties leave Ukraine exposed to wave of international arbitration by Russia ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/04/wednesday-april-8-2026/
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Thursday, February 26, 2026
Explainer: Russia disrupts Ukraine peace talks with timed false accusations -- 1st Ukrainian drone factory starts production in UK -- While global attention is divided, the largest displacement crisis in Europe is deepening -- The problem with counting military losses in Russia's war [Vlogs/videos] ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/02/thursday-february-26-2026/
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Krise wird erwartet – Vorsorge bleibt aus: Neue Bitkom-Zahlen von heute zeichnen ein paradoxes Bild. Eine breite Mehrheit der Bevölkerung rechnet damit, dass hybride Angriffe – also die Mischung aus #Cyberattacken, #Sabotage und #Desinformation – Deutschland in eine ernsthafte Krise stürzen können, gleichzeitig fühlt sich die Bevölkerung dafür kaum gerüstet.
Viele Menschen sagen zudem, sie seien über die #Bedrohungslage nicht ausreichend informiert:
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Bevoelkerung-fuer-hybride-Angriffe-kaum-gewappnet#_ #KRITIS
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Monday, January 19, 2026
Russia welcomes Trump's tariffs on NATO allies over Greenland as collapse of alliance -- Russian attacks kill 5 across Ukraine; Moscow seeks to disconnect Ukraine's nuclear power -- Italy detains vessel carrying metal for suspected Russia sanctions violations -- Interview: Commander of Ukraine's Special Operations Forces' resistance movement ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/01/monday-january-19-2026/
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Friday, January 2, 2026
Welcome back to life: Ukraine's HUR faked death of top anti-Putin Russian commander, claimed Kremlin bounty money -- Russia is targeting civilians: Casualties, outages reported following Russian drone strikes on residential buildings in Odesa -- Malanka: Ukraine's winter ritual of masks, mischief, and good fortune -- The Russians took our dead ones away; 5 things we lost in Pokrovsk ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/01/friday-january-2-2026/
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Monday, December 22, 2025
[War Crimes] 50 civilians in Sumy Oblast abducted and forcibly taken to Russia -- "We are f–king fascists": — Pussy Riot memoir looks at everything wrong with Russia -- Ukrainian drone attack sets Russian pipeline ablaze, damages ships in Krasnodar Krai -- Ukrainian partisans sabotage key railway hub in Russia's Rostov Oblast ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2025/12/monday-december-22-2025/
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Der MAD hat ein neues Gesetz bekommen
Der Militärische Abschirmdienst darf künftig deutlich mehr, hat der Bundestag mit einem neuen Geheimdienstgesetz beschlossen. Doch die Reform des kleinsten deutschen Geheimdienstes ist erst der Auftakt für weitere Änderungen am Geheimdienstrecht.
Es gibt ein neues Geheimdienstgesetz in Deutschland. Weitgehend geräuschlos beschloss am gestrigen Donnerstag der Bundestag das Gesetz zur Stärkung der Militärischen Sicherheit in der Bundeswehr. Es enthält auch ein völlig neues MAD-Gesetz für den Militärischen Abschirmdienst. Der Entwurf der Bundesregierung ging dabei mit wenigen Änderungen aus dem Verteidigungsausschuss durchs Parlament.
Damit bekommt der Militärgeheimdienst fortan deutlich mehr Befugnisse. Der MAD soll etwa künftig auch außerhalb von Militärgelände im Ausland operieren dürfen, eine Aufgabe, die bislang der BND übernahm. Fortan sollen beide Dienste sich bei ihren Aufgabenaufteilungen abstimmen.
Ein unfertiger Befugniskatalog
Der Katalog der sogenannten nachrichtendienstlichen Mittel, mit denen der Militärgeheimdienst seine Informationen sammeln darf, ist lang: von Observationen über den Einsatz von V-Personen off- und online bis zu verdeckten Eingriffen in IT-Systeme. Aber die Liste der Mittel im Gesetz ist nicht final, sondern kann durch Dienstvorschriften erweitert werden.
Dieses geplante Vorgehen sahen Sachverständige in einer Anhörung zum Gesetz teils kritisch, da es unter anderem durch Geheimhaltung entsprechender Dienstvorschriften eine öffentliche Kontrolle der Geheimdienstbefugnisse verhindert. Eine solche „Erweiterung im Verborgenen ist untunlich“, kritisierte beispielsweise Christian Sieh vom Deutschen BundeswehrVerband die nun beschlossene Änderung.
Den neuen Befugnissen gegenüber steht eine neue Kontrollinstanz: eine gerichtliche Überprüfung von besonders eingriffsintensiven Maßnahmen. Dafür soll in Zukunft das Amtsgericht Köln zuständig sein. Das stellt auf der einen Seite eine unabhängige richterliche Kontrolle dar, auf der anderen Seite birgt es jedoch die Gefahr, dass die Geheimdienstkontrolle zersplittert wird und keine der Kontrollinstanzen ein umfassendes Bild über die Gesamttätigkeiten des Dienstes hat.
Politischer und rechtlicher Anlass
Anlass für ein neues MAD-Gesetz war zum einen die geopolitische Lage. Deutschland sei für Russland „Zielfläche Nummer 1 in Europa“, sagte etwa die MAD-Präsidentin Martina Rosenberg. Da künftig 5.000 deutsche Soldat:innen an der NATO-Ostflanke in Litauen stationiert sein sollen, müsse der MAD mehr Möglichkeiten bekommen, unter anderem diese vor Spionage und Sabotage zu schützen.
Einen zweiten, zwingenden Anlass für eine grundlegende Gesetzesreform gaben mehrere Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Es forderte beispielsweise in Urteilen zu Landesverfassungsschutzgesetzen eine unabhängige Kontrolle bestimmter Geheimdienstmaßnahmen und konkrete Eingriffsschwellen bei Grundrechtseingriffen – Defizite, die sich gleichermaßen bei Bundesgeheimdiensten finden.
Dass das neue Gesetz den Vorgaben ausreichend gerecht wird, bezweifelt etwa die grüne Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger. In ihrer Rede im Parlament mahnte sie an, dass Grundrechte im Spannungs- und Verteidigungsfall nach dem Gesetz nicht ausreichend geschützt seien. „Gerade wenn es um den absoluten Ernstfall für unsere Demokratie geht, zeigt sich, wie ernst wir es mit unserem Rechtsstaat nehmen“, so Brugger, die Mitglied für die Grünen im Verteidigungsausschuss ist. Auch die Bundesregierung könne kein Interesse daran haben, „dass in diesen ernsten Zeiten so ein Gesetz in Karlsruhe scheitert und wir wieder zurück auf Los sind“.
Weitere neue Geheimdienstgesetze werden folgen
Das neue MAD-Gesetz ist nur der Auftakt weitreichender Gesetzesänderungen im deutschen Geheimdienstrecht. Auch die Grundlagen von BND und Bundesverfassungsschutz sollen überarbeitet werden. Dass dies nicht gemeinsam passiert, um konsistente Regelungen zu schaffen, kritisierte etwa der grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz zuvor gegenüber netzpolitik.org.
Seine Parteikollegin Brugger fragte zur Gesetzesverabschiedung im Plenum: „Wo sind denn die Gesetze für die anderen Dienste? Wo sind die längst überfälligen Reformen der Sicherstellungsgesetze?“ Sie bezeichnet es als „schlicht unverantwortlich“, wie viel Zeit die Bundesregierung hier verstreichen lasse.
Wie lange es dauert, bis auch die übrigen Geheimdienstgesetze neu beraten werden, ist bisher nicht bekannt. Nach Informationen des WDR soll es jedoch bereits seit November einen ersten Referentenentwurf für ein BND-Gesetz geben, mit einem deutlich größeren Umfang als dem der bisherigen Regelungen.
Anna Biselli ist Co-Chefredakteurin bei netzpolitik.org. Sie interessiert sich vor allem für staatliche Überwachung und Dinge rund um digitalisierte Migrationskontrolle. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Telefon: +49-30-5771482-42 (Montag bis Freitag jeweils 8 bis 18 Uhr). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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Friday, November 28, 2025
Putin demands Ukrainian troops withdraw before ceasefire, as Witkoff set to visit Moscow -- In bomb-shelter classrooms, Ukrainian university students turn to weapons engineering -- US to discuss Ukraine security guarantees AFTER peace deal signed, Rubio tells allies -- Occupation authorities to send 400 Ukrainian children to Russia for mandatory 'exchange' program ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2025/11/friday-november-28-2025/
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Monday, November 24, 2025
Secretive US-Russia peace negotiations on Ukraine left out key White House officials, Bloomberg reports -- Ukrainian army on 'search and destroy' missions to clear Russians from central Pokrovsk -- Ukraine's military reportedly strikes power plant in Moscow Oblast -- Russian military reportedly executes another 5 Ukrainian POWs ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2025/11/monday-november-24-2025/
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Wednesday, November 5, 2025
Air terror: Russia drops record number of aerial guided bombs on Ukraine in October -- Video shows Russian drone killing white flag-waving civilians and dog, Ukraine opens war crimes investigation -- Russia's seaborne oil exports see sharpest fall since early 2024 after new US sanctions -- Belgium yet again shuts down Brussels Airport due to suspicious drone sighting ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2025/11/wednesday-november-5-2025/
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Thursday, September 4, 2025
Ukraine destroys Russian speedboat as it attempts to land troops, Navy says, shares footage -- Behind Ukraine’s manpower crisis lies a bleak new battlefield reality for infantry -- Fears of Russian hit campaign grow as another nationalist politician is murdered in Ukraine -- No regional centers captured, 1 million dead Russian soldiers — Ukrainian official responds to Putin's threats with list of Russia's military achievements ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2025/09/thursday-september-4-2025/
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Wie ist es um die hybride #Bedrohungslage in #Deutschland bestellt? Antwort auf diese Frage gibt die #Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zum Thema "Fragen zur Notwendigkeit eines umfassenden Lagebilds zu #Sabotage, #Spionage und #Desinformation" der Grünen-Fraktion.
Die Erkenntnisse jedoch sind nicht neu: Hybride Bedrohungen ergeben sich laut der Antwort der Regierung vor allem aus #Russland und #China durch #Cyberangriffe, Sabotage, Spionage und Desinformation.
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Russland: Anarchistische Partisanen sabotieren die Kriegsmaschinerie
Der Prozess und die Verurteilung von Ruslan Sidiki haben sowohl den Terror eines autoritären Staates als auch die Macht heimlicher direkter Aktionen offenbart.
Am 23. Mai hat Richter Oleg Shishov am Militärgericht der Garnison #Rjasan Ruslan #Sidiki wegen #Bombenanschlägen auf #Eisenbahnschienen, die zur Front führen, und wegen eines #Drohnenangriffs auf eine #Militärbasis zu 29 Jahren Haft verurteilt. Sidiki muss die ersten sieben Jahre in einem #Hochsicherheitsgefängnis verbringen und danach in einer #Hochsicherheitsstrafkolonie. Außerdem muss er rund 58 Millionen Rubel (etwa 640.000 Euro) an Geldstrafen und Schadensersatz zahlen.
Die Russische #Eisenbahn meldete Schäden in Höhe von mehr als 17 Millionen Rubel und die Unterbrechung des Betriebs von 61 Zügen, die dieselbe Strecke befuhren. Das petrochemische Unternehmen #Apatit gab an, dass 700 Tonnen Beton zerbröckelten und sich mit dem Boden vermischten, wodurch Schäden in Höhe von 38 Millionen Rubel entstanden seien. Bogdan Fedak, ein Vertreter des #Verteidigungsministeriums, bestätigte, dass die #Drohne auf dem Flugplatz #Dyagilyevo nur minimalen Schaden angerichtet habe, aber „die #Kampfbereitschaft der #Militäreinheit“ gefährdet habe, obwohl er auf Nachfrage nicht sagen konnte, worin die Gefahr bestand.
„Natürlich kann jeder laute Knall und die Nachricht von einer Explosion jemanden erschrecken“, sagte Sidiki in seinem abschließenden Statement vor Gericht. „Genauso wie #Raketen, die über Häuser fliegen, und der Beginn militärischer Operationen die Bevölkerung des Landes, gegen das diese Aktionen gerichtet sind, einschüchtern.“
Sabotageakte an #Eisenbahnstrecken, über die militärische Ausrüstung durch #Russland in die #Ukraine transportiert wird, nahmen nach der Ankündigung des umfassenden Krieges im Jahr 2022 stark zu. Die gewaltsame Unterdrückung von #Straßenprotesten und #Antikriegsdemonstrationen hat keine andere Möglichkeit gelassen als heimliche direkte Aktionen.
„Am frühen Morgen des 24. Februar“, schrieb Sidiki, „fuhr ich im Zug von Rjasan nach Moskau … Ich begann, die Nachrichten zu verfolgen und sah, dass eine groß angelegte #Invasion begonnen hatte. Es war ein sehr unangenehmes Gefühl (zu wissen), dass man nichts tun konnte. Ich sah, wie Züge mit militärischer Ausrüstung fuhren, und aus Verzweiflung wollte ich die Waffenlastwagen beschatten“.
Anfang März schrieb Sidiki an einen Kameraden in der Ukraine und fragte ihn, ob er in der Armee kämpfen würde. Der Kamerad antwortete: „Wir verbrennen ihre Ausrüstung zu Hunderten, und sie löschen unsere Städte von der Landkarte.“
„Vorsicht, Moskau“
In den ersten vier Monaten des Krieges sind laut Medienberichten, die The Insider gesehen hat, 63 Züge in Russland entgleist. Mehrere #Untergrundgruppen haben sich dazu bekannt, Berichte in sozialen Medien gepostet und Rezepte für #Sprengstoff geteilt. Die Russische Eisenbahn hat behauptet, dass die Hälfte dieser Entgleisungen auf technische Probleme zurückzuführen sei und nicht auf politische Sabotage – lieber wird man der fahrlässigen Tötung beschuldigt, als das Ausmaß der Aktionen zuzugeben.
Bereits 2020 waren die „Rail Guerrillas“ in #Belarus im Rahmen des Aufstands gegen die #Diktatur im Land aktiv an der #Sabotage staatlicher #Infrastruktur beteiligt. Im Jahr 2022 verlagerte sich der Schwerpunkt hauptsächlich auf die Sabotage der russischen #Kriegsmaschinerie in Belarus. Im selben Jahr verabschiedete das belarussische Regime ein Gesetz, das die #Todesstrafe für versuchte Sabotageakte vorsieht, und ging gewaltsam gegen die Bewegung im Land vor.
Im April 2022 gab der russische Sicherheitsdienst (FSB) bekannt, dass er zwei Russen festgenommen habe, die „Anhänger des ukrainischen #Nazismus” seien und wegen Sabotage angeklagt würden. Als „Beweis“ für ihre Verbrechen wurde ein Video veröffentlicht, in dem ein Mann mit unkenntlich gemachtem Gesicht, der ein T-Shirt mit Union Jacks trug, in die Kamera sprach. Ihre Namen wurden nicht bekannt gegeben, aber selbst nach einer Untersuchung durch The Insider konnten keine Daten über Anklagen in der Region gefunden werden.
Die Ankündigung des #FSB passte ein bisschen zu gut in die öffentliche Darstellung der „Entnazifizierung der Ukraine“, wie sie von der russischen Führung propagiert wurde. Hinter den Kulissen suchte der FSB nach den #Anarchisten und anderen politischen Aktivisten. Im öffentlichen Chat „Beware, Moscow” warnte eine Nachricht, dass der #Sicherheitsdienst nach einer „militanten Organisation von #Anarchokommunisten” fahndete.
Den Ermittlern zufolge handelte es sich bei der Gruppe, die für mehrere #Sabotageakte verantwortlich war, nicht um Anhänger des ukrainischen #Faschismus, sondern um deren politische Gegenkraft: die Combat Organisation of Anarcho-Communists (BOAK). Die militante #Untergrundgruppe hatte es geschafft, #Militärgüterzüge aufzuhalten, indem sie acht Schrauben gelöst, eine Schienenverbindung gespalten und die Gleise teilweise verschoben hatte. „Als Anarchisten und #Revolutionäre“, schrieb ein Mitglied der #BOAK im Februar 2025, „war es für uns klar, dass wir die Gesellschaft verteidigen müssen, wenn sie mit faschistischer imperialistischer Aggression konfrontiert ist“.
„Die Niederlage der Ukraine wird den Triumph der reaktionärsten Kräfte in Russland bedeuten“, heißt es in einer weiteren Erklärung der BOAK, „und damit ihre Verwandlung in ein neostalinistisches Konzentrationslager mit unbegrenzter Macht in den Händen des FSB und einer totalitären orthodoxen imperialistischen Ideologie besiegeln“.
Mehrere BOAK-Genossen gingen in den Widerstand in der Ukraine, darunter einer der Gründer der Kampforganisation Dmitry #Petrov. Vom ersten Tag der Invasion der Ukraine an arbeitete Petrov am Aufbau antiautoritärer und autonomer Militäreinheiten, darunter der Anti-Autoritäre Zug, der bis zum Sommer 2022 kämpfte.
„Wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt in der Geschichte Osteuropas“, schrieb Petrow in „To be an independent force“. „Inmitten des Abgrunds der Ereignisse ist das kleine schwarze Segel der anarchistischen Bewegung deutlich zu sehen.“
Im folgenden Jahr wurde Dmitry Petrow zusammen mit Finbar #Cafferly und Cooper #Andrews getötet, als sie in der Nähe von #Bachmut in der Ukraine kämpften.
Terrorstaat
Wie Sidiki vor Gericht sagte, musste er untertauchen, als „alle Möglichkeiten, die Situation friedlich zu beeinflussen“, abgeschnitten wurden. „Wer sich dem Krieg widersetzt, wird zum Verräter erklärt und unterdrückt ... Es ist nicht überraschend, dass manche lieber das Land verlassen und andere zu Sprengstoff greifen.“
Sidiki's Verteidiger hatte argumentiert, dass die Anklage wegen terroristischer Ausbildung fallen gelassen werden sollte, und verwies dabei sowohl auf die Vorkenntnisse des Angeklagten im Umgang mit Sprengstoff und Drohnen als auch auf die Anerkennung des Angeklagten als #Kriegsgefangener durch das #Gericht. Die Zerstörung von Eigentum des Militärs sei Sabotage, so Sidiki, während die gezielten Angriffe des russischen Militärs auf die #Energieinfrastruktur der Ukraine der rechtlichen Definition von #Terrorismus entsprächen – „die Verübung einer Explosion oder anderer Handlungen, die die Bevölkerung in Angst versetzen, um die Entscheidungsfindung der Behörden zu beeinflussen“. Der Zugang zu Wasser, Strom und Gas wurde stark eingeschränkt, um Druck auf die Führung der Ukraine auszuüben.
Wie #Mediazona berichtet, sagte Sidiki zuvor aus dem Gefängnis: „Habe ich mich wie ein Guerillakämpfer gefühlt? Ich denke, man könnte mich so bezeichnen. Wenn im Zweiten Weltkrieg Menschen, die sich auf dem Territorium des Dritten Reiches gegen dieses Regime stellten, als #Partisanen bezeichnet wurden, dann kann man mich auch dazu zählen ...“
„Mit Strom zu foltern und eine gefesselte Person zu schlagen, ist eine extrem niederträchtige Tat“, sagte Sidiki bei seiner letzten Anhörung. „Hier liegt die Verantwortung nicht nur bei denen, die diese Methoden angewandt haben, sondern auch bei denen, die davon wissen und nicht reagieren und helfen, sie zu vertuschen.“
In einem Käfig stehend, waren seine letzten Worte an das Gericht ein Auszug aus einem Gedicht von Nestor Machno:
Lasst sie uns jetzt begraben, aber unser Wesen wird nicht in Vergessenheit geraten. Es wird zur richtigen Zeit wieder aufstehen und siegen. Daran glaube ich.
Quelle: Josie Ó Súileabháin, in freedomnews.org.uk: "Russia: Anarchist partisans sabotage the war machine", 9. Juni 2025 Fotos: EbendaÜbersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]
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Russland: Anarchistische Partisanen sabotieren die Kriegsmaschinerie
Der Prozess und die Verurteilung von Ruslan Sidiki haben sowohl den Terror eines autoritären Staates als auch die Macht heimlicher direkter Aktionen offenbart.
Am 23. Mai hat Richter Oleg Shishov am Militärgericht der Garnison #Rjasan Ruslan #Sidiki wegen #Bombenanschlägen auf #Eisenbahnschienen, die zur Front führen, und wegen eines #Drohnenangriffs auf eine #Militärbasis zu 29 Jahren Haft verurteilt. Sidiki muss die ersten sieben Jahre in einem #Hochsicherheitsgefängnis verbringen und danach in einer #Hochsicherheitsstrafkolonie. Außerdem muss er rund 58 Millionen Rubel (etwa 640.000 Euro) an Geldstrafen und Schadensersatz zahlen.
Die Russische #Eisenbahn meldete Schäden in Höhe von mehr als 17 Millionen Rubel und die Unterbrechung des Betriebs von 61 Zügen, die dieselbe Strecke befuhren. Das petrochemische Unternehmen #Apatit gab an, dass 700 Tonnen Beton zerbröckelten und sich mit dem Boden vermischten, wodurch Schäden in Höhe von 38 Millionen Rubel entstanden seien. Bogdan Fedak, ein Vertreter des #Verteidigungsministeriums, bestätigte, dass die #Drohne auf dem Flugplatz #Dyagilyevo nur minimalen Schaden angerichtet habe, aber „die #Kampfbereitschaft der #Militäreinheit“ gefährdet habe, obwohl er auf Nachfrage nicht sagen konnte, worin die Gefahr bestand.
„Natürlich kann jeder laute Knall und die Nachricht von einer Explosion jemanden erschrecken“, sagte Sidiki in seinem abschließenden Statement vor Gericht. „Genauso wie #Raketen, die über Häuser fliegen, und der Beginn militärischer Operationen die Bevölkerung des Landes, gegen das diese Aktionen gerichtet sind, einschüchtern.“
Sabotageakte an #Eisenbahnstrecken, über die militärische Ausrüstung durch #Russland in die #Ukraine transportiert wird, nahmen nach der Ankündigung des umfassenden Krieges im Jahr 2022 stark zu. Die gewaltsame Unterdrückung von #Straßenprotesten und #Antikriegsdemonstrationen hat keine andere Möglichkeit gelassen als heimliche direkte Aktionen.
„Am frühen Morgen des 24. Februar“, schrieb Sidiki, „fuhr ich im Zug von Rjasan nach Moskau … Ich begann, die Nachrichten zu verfolgen und sah, dass eine groß angelegte #Invasion begonnen hatte. Es war ein sehr unangenehmes Gefühl (zu wissen), dass man nichts tun konnte. Ich sah, wie Züge mit militärischer Ausrüstung fuhren, und aus Verzweiflung wollte ich die Waffenlastwagen beschatten“.
Anfang März schrieb Sidiki an einen Kameraden in der Ukraine und fragte ihn, ob er in der Armee kämpfen würde. Der Kamerad antwortete: „Wir verbrennen ihre Ausrüstung zu Hunderten, und sie löschen unsere Städte von der Landkarte.“
„Vorsicht, Moskau“
In den ersten vier Monaten des Krieges sind laut Medienberichten, die The Insider gesehen hat, 63 Züge in Russland entgleist. Mehrere #Untergrundgruppen haben sich dazu bekannt, Berichte in sozialen Medien gepostet und Rezepte für #Sprengstoff geteilt. Die Russische Eisenbahn hat behauptet, dass die Hälfte dieser Entgleisungen auf technische Probleme zurückzuführen sei und nicht auf politische Sabotage – lieber wird man der fahrlässigen Tötung beschuldigt, als das Ausmaß der Aktionen zuzugeben.
Bereits 2020 waren die „Rail Guerrillas“ in #Belarus im Rahmen des Aufstands gegen die #Diktatur im Land aktiv an der #Sabotage staatlicher #Infrastruktur beteiligt. Im Jahr 2022 verlagerte sich der Schwerpunkt hauptsächlich auf die Sabotage der russischen #Kriegsmaschinerie in Belarus. Im selben Jahr verabschiedete das belarussische Regime ein Gesetz, das die #Todesstrafe für versuchte Sabotageakte vorsieht, und ging gewaltsam gegen die Bewegung im Land vor.
Im April 2022 gab der russische Sicherheitsdienst (FSB) bekannt, dass er zwei Russen festgenommen habe, die „Anhänger des ukrainischen #Nazismus” seien und wegen Sabotage angeklagt würden. Als „Beweis“ für ihre Verbrechen wurde ein Video veröffentlicht, in dem ein Mann mit unkenntlich gemachtem Gesicht, der ein T-Shirt mit Union Jacks trug, in die Kamera sprach. Ihre Namen wurden nicht bekannt gegeben, aber selbst nach einer Untersuchung durch The Insider konnten keine Daten über Anklagen in der Region gefunden werden.
Die Ankündigung des #FSB passte ein bisschen zu gut in die öffentliche Darstellung der „Entnazifizierung der Ukraine“, wie sie von der russischen Führung propagiert wurde. Hinter den Kulissen suchte der FSB nach den #Anarchisten und anderen politischen Aktivisten. Im öffentlichen Chat „Beware, Moscow” warnte eine Nachricht, dass der #Sicherheitsdienst nach einer „militanten Organisation von #Anarchokommunisten” fahndete.
Den Ermittlern zufolge handelte es sich bei der Gruppe, die für mehrere #Sabotageakte verantwortlich war, nicht um Anhänger des ukrainischen #Faschismus, sondern um deren politische Gegenkraft: die Combat Organisation of Anarcho-Communists (BOAK). Die militante #Untergrundgruppe hatte es geschafft, #Militärgüterzüge aufzuhalten, indem sie acht Schrauben gelöst, eine Schienenverbindung gespalten und die Gleise teilweise verschoben hatte. „Als Anarchisten und #Revolutionäre“, schrieb ein Mitglied der #BOAK im Februar 2025, „war es für uns klar, dass wir die Gesellschaft verteidigen müssen, wenn sie mit faschistischer imperialistischer Aggression konfrontiert ist“.
„Die Niederlage der Ukraine wird den Triumph der reaktionärsten Kräfte in Russland bedeuten“, heißt es in einer weiteren Erklärung der BOAK, „und damit ihre Verwandlung in ein neostalinistisches Konzentrationslager mit unbegrenzter Macht in den Händen des FSB und einer totalitären orthodoxen imperialistischen Ideologie besiegeln“.
Mehrere BOAK-Genossen gingen in den Widerstand in der Ukraine, darunter einer der Gründer der Kampforganisation Dmitry #Petrov. Vom ersten Tag der Invasion der Ukraine an arbeitete Petrov am Aufbau antiautoritärer und autonomer Militäreinheiten, darunter der Anti-Autoritäre Zug, der bis zum Sommer 2022 kämpfte.
„Wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt in der Geschichte Osteuropas“, schrieb Petrow in „To be an independent force“. „Inmitten des Abgrunds der Ereignisse ist das kleine schwarze Segel der anarchistischen Bewegung deutlich zu sehen.“
Im folgenden Jahr wurde Dmitry Petrow zusammen mit Finbar #Cafferly und Cooper #Andrews getötet, als sie in der Nähe von #Bachmut in der Ukraine kämpften.
Terrorstaat
Wie Sidiki vor Gericht sagte, musste er untertauchen, als „alle Möglichkeiten, die Situation friedlich zu beeinflussen“, abgeschnitten wurden. „Wer sich dem Krieg widersetzt, wird zum Verräter erklärt und unterdrückt ... Es ist nicht überraschend, dass manche lieber das Land verlassen und andere zu Sprengstoff greifen.“
Sidiki's Verteidiger hatte argumentiert, dass die Anklage wegen terroristischer Ausbildung fallen gelassen werden sollte, und verwies dabei sowohl auf die Vorkenntnisse des Angeklagten im Umgang mit Sprengstoff und Drohnen als auch auf die Anerkennung des Angeklagten als #Kriegsgefangener durch das #Gericht. Die Zerstörung von Eigentum des Militärs sei Sabotage, so Sidiki, während die gezielten Angriffe des russischen Militärs auf die #Energieinfrastruktur der Ukraine der rechtlichen Definition von #Terrorismus entsprächen – „die Verübung einer Explosion oder anderer Handlungen, die die Bevölkerung in Angst versetzen, um die Entscheidungsfindung der Behörden zu beeinflussen“. Der Zugang zu Wasser, Strom und Gas wurde stark eingeschränkt, um Druck auf die Führung der Ukraine auszuüben.
Wie #Mediazona berichtet, sagte Sidiki zuvor aus dem Gefängnis: „Habe ich mich wie ein Guerillakämpfer gefühlt? Ich denke, man könnte mich so bezeichnen. Wenn im Zweiten Weltkrieg Menschen, die sich auf dem Territorium des Dritten Reiches gegen dieses Regime stellten, als #Partisanen bezeichnet wurden, dann kann man mich auch dazu zählen ...“
„Mit Strom zu foltern und eine gefesselte Person zu schlagen, ist eine extrem niederträchtige Tat“, sagte Sidiki bei seiner letzten Anhörung. „Hier liegt die Verantwortung nicht nur bei denen, die diese Methoden angewandt haben, sondern auch bei denen, die davon wissen und nicht reagieren und helfen, sie zu vertuschen.“
In einem Käfig stehend, waren seine letzten Worte an das Gericht ein Auszug aus einem Gedicht von Nestor Machno:
Lasst sie uns jetzt begraben, aber unser Wesen wird nicht in Vergessenheit geraten. Es wird zur richtigen Zeit wieder aufstehen und siegen. Daran glaube ich.
Quelle: Josie Ó Súileabháin, in freedomnews.org.uk: "Russia: Anarchist partisans sabotage the war machine", 9. Juni 2025 Fotos: EbendaÜbersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]
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Russland: Anarchistische Partisanen sabotieren die Kriegsmaschinerie
Der Prozess und die Verurteilung von Ruslan Sidiki haben sowohl den Terror eines autoritären Staates als auch die Macht heimlicher direkter Aktionen offenbart.
Am 23. Mai hat Richter Oleg Shishov am Militärgericht der Garnison #Rjasan Ruslan #Sidiki wegen #Bombenanschlägen auf #Eisenbahnschienen, die zur Front führen, und wegen eines #Drohnenangriffs auf eine #Militärbasis zu 29 Jahren Haft verurteilt. Sidiki muss die ersten sieben Jahre in einem #Hochsicherheitsgefängnis verbringen und danach in einer #Hochsicherheitsstrafkolonie. Außerdem muss er rund 58 Millionen Rubel (etwa 640.000 Euro) an Geldstrafen und Schadensersatz zahlen.
Die Russische #Eisenbahn meldete Schäden in Höhe von mehr als 17 Millionen Rubel und die Unterbrechung des Betriebs von 61 Zügen, die dieselbe Strecke befuhren. Das petrochemische Unternehmen #Apatit gab an, dass 700 Tonnen Beton zerbröckelten und sich mit dem Boden vermischten, wodurch Schäden in Höhe von 38 Millionen Rubel entstanden seien. Bogdan Fedak, ein Vertreter des #Verteidigungsministeriums, bestätigte, dass die #Drohne auf dem Flugplatz #Dyagilyevo nur minimalen Schaden angerichtet habe, aber „die #Kampfbereitschaft der #Militäreinheit“ gefährdet habe, obwohl er auf Nachfrage nicht sagen konnte, worin die Gefahr bestand.
„Natürlich kann jeder laute Knall und die Nachricht von einer Explosion jemanden erschrecken“, sagte Sidiki in seinem abschließenden Statement vor Gericht. „Genauso wie #Raketen, die über Häuser fliegen, und der Beginn militärischer Operationen die Bevölkerung des Landes, gegen das diese Aktionen gerichtet sind, einschüchtern.“
Sabotageakte an #Eisenbahnstrecken, über die militärische Ausrüstung durch #Russland in die #Ukraine transportiert wird, nahmen nach der Ankündigung des umfassenden Krieges im Jahr 2022 stark zu. Die gewaltsame Unterdrückung von #Straßenprotesten und #Antikriegsdemonstrationen hat keine andere Möglichkeit gelassen als heimliche direkte Aktionen.
„Am frühen Morgen des 24. Februar“, schrieb Sidiki, „fuhr ich im Zug von Rjasan nach Moskau … Ich begann, die Nachrichten zu verfolgen und sah, dass eine groß angelegte #Invasion begonnen hatte. Es war ein sehr unangenehmes Gefühl (zu wissen), dass man nichts tun konnte. Ich sah, wie Züge mit militärischer Ausrüstung fuhren, und aus Verzweiflung wollte ich die Waffenlastwagen beschatten“.
Anfang März schrieb Sidiki an einen Kameraden in der Ukraine und fragte ihn, ob er in der Armee kämpfen würde. Der Kamerad antwortete: „Wir verbrennen ihre Ausrüstung zu Hunderten, und sie löschen unsere Städte von der Landkarte.“
„Vorsicht, Moskau“
In den ersten vier Monaten des Krieges sind laut Medienberichten, die The Insider gesehen hat, 63 Züge in Russland entgleist. Mehrere #Untergrundgruppen haben sich dazu bekannt, Berichte in sozialen Medien gepostet und Rezepte für #Sprengstoff geteilt. Die Russische Eisenbahn hat behauptet, dass die Hälfte dieser Entgleisungen auf technische Probleme zurückzuführen sei und nicht auf politische Sabotage – lieber wird man der fahrlässigen Tötung beschuldigt, als das Ausmaß der Aktionen zuzugeben.
Bereits 2020 waren die „Rail Guerrillas“ in #Belarus im Rahmen des Aufstands gegen die #Diktatur im Land aktiv an der #Sabotage staatlicher #Infrastruktur beteiligt. Im Jahr 2022 verlagerte sich der Schwerpunkt hauptsächlich auf die Sabotage der russischen #Kriegsmaschinerie in Belarus. Im selben Jahr verabschiedete das belarussische Regime ein Gesetz, das die #Todesstrafe für versuchte Sabotageakte vorsieht, und ging gewaltsam gegen die Bewegung im Land vor.
Im April 2022 gab der russische Sicherheitsdienst (FSB) bekannt, dass er zwei Russen festgenommen habe, die „Anhänger des ukrainischen #Nazismus” seien und wegen Sabotage angeklagt würden. Als „Beweis“ für ihre Verbrechen wurde ein Video veröffentlicht, in dem ein Mann mit unkenntlich gemachtem Gesicht, der ein T-Shirt mit Union Jacks trug, in die Kamera sprach. Ihre Namen wurden nicht bekannt gegeben, aber selbst nach einer Untersuchung durch The Insider konnten keine Daten über Anklagen in der Region gefunden werden.
Die Ankündigung des #FSB passte ein bisschen zu gut in die öffentliche Darstellung der „Entnazifizierung der Ukraine“, wie sie von der russischen Führung propagiert wurde. Hinter den Kulissen suchte der FSB nach den #Anarchisten und anderen politischen Aktivisten. Im öffentlichen Chat „Beware, Moscow” warnte eine Nachricht, dass der #Sicherheitsdienst nach einer „militanten Organisation von #Anarchokommunisten” fahndete.
Den Ermittlern zufolge handelte es sich bei der Gruppe, die für mehrere #Sabotageakte verantwortlich war, nicht um Anhänger des ukrainischen #Faschismus, sondern um deren politische Gegenkraft: die Combat Organisation of Anarcho-Communists (BOAK). Die militante #Untergrundgruppe hatte es geschafft, #Militärgüterzüge aufzuhalten, indem sie acht Schrauben gelöst, eine Schienenverbindung gespalten und die Gleise teilweise verschoben hatte. „Als Anarchisten und #Revolutionäre“, schrieb ein Mitglied der #BOAK im Februar 2025, „war es für uns klar, dass wir die Gesellschaft verteidigen müssen, wenn sie mit faschistischer imperialistischer Aggression konfrontiert ist“.
„Die Niederlage der Ukraine wird den Triumph der reaktionärsten Kräfte in Russland bedeuten“, heißt es in einer weiteren Erklärung der BOAK, „und damit ihre Verwandlung in ein neostalinistisches Konzentrationslager mit unbegrenzter Macht in den Händen des FSB und einer totalitären orthodoxen imperialistischen Ideologie besiegeln“.
Mehrere BOAK-Genossen gingen in den Widerstand in der Ukraine, darunter einer der Gründer der Kampforganisation Dmitry #Petrov. Vom ersten Tag der Invasion der Ukraine an arbeitete Petrov am Aufbau antiautoritärer und autonomer Militäreinheiten, darunter der Anti-Autoritäre Zug, der bis zum Sommer 2022 kämpfte.
„Wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt in der Geschichte Osteuropas“, schrieb Petrow in „To be an independent force“. „Inmitten des Abgrunds der Ereignisse ist das kleine schwarze Segel der anarchistischen Bewegung deutlich zu sehen.“
Im folgenden Jahr wurde Dmitry Petrow zusammen mit Finbar #Cafferly und Cooper #Andrews getötet, als sie in der Nähe von #Bachmut in der Ukraine kämpften.
Terrorstaat
Wie Sidiki vor Gericht sagte, musste er untertauchen, als „alle Möglichkeiten, die Situation friedlich zu beeinflussen“, abgeschnitten wurden. „Wer sich dem Krieg widersetzt, wird zum Verräter erklärt und unterdrückt ... Es ist nicht überraschend, dass manche lieber das Land verlassen und andere zu Sprengstoff greifen.“
Sidiki's Verteidiger hatte argumentiert, dass die Anklage wegen terroristischer Ausbildung fallen gelassen werden sollte, und verwies dabei sowohl auf die Vorkenntnisse des Angeklagten im Umgang mit Sprengstoff und Drohnen als auch auf die Anerkennung des Angeklagten als #Kriegsgefangener durch das #Gericht. Die Zerstörung von Eigentum des Militärs sei Sabotage, so Sidiki, während die gezielten Angriffe des russischen Militärs auf die #Energieinfrastruktur der Ukraine der rechtlichen Definition von #Terrorismus entsprächen – „die Verübung einer Explosion oder anderer Handlungen, die die Bevölkerung in Angst versetzen, um die Entscheidungsfindung der Behörden zu beeinflussen“. Der Zugang zu Wasser, Strom und Gas wurde stark eingeschränkt, um Druck auf die Führung der Ukraine auszuüben.
Wie #Mediazona berichtet, sagte Sidiki zuvor aus dem Gefängnis: „Habe ich mich wie ein Guerillakämpfer gefühlt? Ich denke, man könnte mich so bezeichnen. Wenn im Zweiten Weltkrieg Menschen, die sich auf dem Territorium des Dritten Reiches gegen dieses Regime stellten, als #Partisanen bezeichnet wurden, dann kann man mich auch dazu zählen ...“
„Mit Strom zu foltern und eine gefesselte Person zu schlagen, ist eine extrem niederträchtige Tat“, sagte Sidiki bei seiner letzten Anhörung. „Hier liegt die Verantwortung nicht nur bei denen, die diese Methoden angewandt haben, sondern auch bei denen, die davon wissen und nicht reagieren und helfen, sie zu vertuschen.“
In einem Käfig stehend, waren seine letzten Worte an das Gericht ein Auszug aus einem Gedicht von Nestor Machno:
Lasst sie uns jetzt begraben, aber unser Wesen wird nicht in Vergessenheit geraten. Es wird zur richtigen Zeit wieder aufstehen und siegen. Daran glaube ich.
Quelle: Josie Ó Súileabháin, in freedomnews.org.uk: "Russia: Anarchist partisans sabotage the war machine", 9. Juni 2025 Fotos: EbendaÜbersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]
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Russland: Anarchistische Partisanen sabotieren die Kriegsmaschinerie
Der Prozess und die Verurteilung von Ruslan Sidiki haben sowohl den Terror eines autoritären Staates als auch die Macht heimlicher direkter Aktionen offenbart.
Am 23. Mai hat Richter Oleg Shishov am Militärgericht der Garnison #Rjasan Ruslan #Sidiki wegen #Bombenanschlägen auf #Eisenbahnschienen, die zur Front führen, und wegen eines #Drohnenangriffs auf eine #Militärbasis zu 29 Jahren Haft verurteilt. Sidiki muss die ersten sieben Jahre in einem #Hochsicherheitsgefängnis verbringen und danach in einer #Hochsicherheitsstrafkolonie. Außerdem muss er rund 58 Millionen Rubel (etwa 640.000 Euro) an Geldstrafen und Schadensersatz zahlen.
Die Russische #Eisenbahn meldete Schäden in Höhe von mehr als 17 Millionen Rubel und die Unterbrechung des Betriebs von 61 Zügen, die dieselbe Strecke befuhren. Das petrochemische Unternehmen #Apatit gab an, dass 700 Tonnen Beton zerbröckelten und sich mit dem Boden vermischten, wodurch Schäden in Höhe von 38 Millionen Rubel entstanden seien. Bogdan Fedak, ein Vertreter des #Verteidigungsministeriums, bestätigte, dass die #Drohne auf dem Flugplatz #Dyagilyevo nur minimalen Schaden angerichtet habe, aber „die #Kampfbereitschaft der #Militäreinheit“ gefährdet habe, obwohl er auf Nachfrage nicht sagen konnte, worin die Gefahr bestand.
„Natürlich kann jeder laute Knall und die Nachricht von einer Explosion jemanden erschrecken“, sagte Sidiki in seinem abschließenden Statement vor Gericht. „Genauso wie #Raketen, die über Häuser fliegen, und der Beginn militärischer Operationen die Bevölkerung des Landes, gegen das diese Aktionen gerichtet sind, einschüchtern.“
Sabotageakte an #Eisenbahnstrecken, über die militärische Ausrüstung durch #Russland in die #Ukraine transportiert wird, nahmen nach der Ankündigung des umfassenden Krieges im Jahr 2022 stark zu. Die gewaltsame Unterdrückung von #Straßenprotesten und #Antikriegsdemonstrationen hat keine andere Möglichkeit gelassen als heimliche direkte Aktionen.
„Am frühen Morgen des 24. Februar“, schrieb Sidiki, „fuhr ich im Zug von Rjasan nach Moskau … Ich begann, die Nachrichten zu verfolgen und sah, dass eine groß angelegte #Invasion begonnen hatte. Es war ein sehr unangenehmes Gefühl (zu wissen), dass man nichts tun konnte. Ich sah, wie Züge mit militärischer Ausrüstung fuhren, und aus Verzweiflung wollte ich die Waffenlastwagen beschatten“.
Anfang März schrieb Sidiki an einen Kameraden in der Ukraine und fragte ihn, ob er in der Armee kämpfen würde. Der Kamerad antwortete: „Wir verbrennen ihre Ausrüstung zu Hunderten, und sie löschen unsere Städte von der Landkarte.“
„Vorsicht, Moskau“
In den ersten vier Monaten des Krieges sind laut Medienberichten, die The Insider gesehen hat, 63 Züge in Russland entgleist. Mehrere #Untergrundgruppen haben sich dazu bekannt, Berichte in sozialen Medien gepostet und Rezepte für #Sprengstoff geteilt. Die Russische Eisenbahn hat behauptet, dass die Hälfte dieser Entgleisungen auf technische Probleme zurückzuführen sei und nicht auf politische Sabotage – lieber wird man der fahrlässigen Tötung beschuldigt, als das Ausmaß der Aktionen zuzugeben.
Bereits 2020 waren die „Rail Guerrillas“ in #Belarus im Rahmen des Aufstands gegen die #Diktatur im Land aktiv an der #Sabotage staatlicher #Infrastruktur beteiligt. Im Jahr 2022 verlagerte sich der Schwerpunkt hauptsächlich auf die Sabotage der russischen #Kriegsmaschinerie in Belarus. Im selben Jahr verabschiedete das belarussische Regime ein Gesetz, das die #Todesstrafe für versuchte Sabotageakte vorsieht, und ging gewaltsam gegen die Bewegung im Land vor.
Im April 2022 gab der russische Sicherheitsdienst (FSB) bekannt, dass er zwei Russen festgenommen habe, die „Anhänger des ukrainischen #Nazismus” seien und wegen Sabotage angeklagt würden. Als „Beweis“ für ihre Verbrechen wurde ein Video veröffentlicht, in dem ein Mann mit unkenntlich gemachtem Gesicht, der ein T-Shirt mit Union Jacks trug, in die Kamera sprach. Ihre Namen wurden nicht bekannt gegeben, aber selbst nach einer Untersuchung durch The Insider konnten keine Daten über Anklagen in der Region gefunden werden.
Die Ankündigung des #FSB passte ein bisschen zu gut in die öffentliche Darstellung der „Entnazifizierung der Ukraine“, wie sie von der russischen Führung propagiert wurde. Hinter den Kulissen suchte der FSB nach den #Anarchisten und anderen politischen Aktivisten. Im öffentlichen Chat „Beware, Moscow” warnte eine Nachricht, dass der #Sicherheitsdienst nach einer „militanten Organisation von #Anarchokommunisten” fahndete.
Den Ermittlern zufolge handelte es sich bei der Gruppe, die für mehrere #Sabotageakte verantwortlich war, nicht um Anhänger des ukrainischen #Faschismus, sondern um deren politische Gegenkraft: die Combat Organisation of Anarcho-Communists (BOAK). Die militante #Untergrundgruppe hatte es geschafft, #Militärgüterzüge aufzuhalten, indem sie acht Schrauben gelöst, eine Schienenverbindung gespalten und die Gleise teilweise verschoben hatte. „Als Anarchisten und #Revolutionäre“, schrieb ein Mitglied der #BOAK im Februar 2025, „war es für uns klar, dass wir die Gesellschaft verteidigen müssen, wenn sie mit faschistischer imperialistischer Aggression konfrontiert ist“.
„Die Niederlage der Ukraine wird den Triumph der reaktionärsten Kräfte in Russland bedeuten“, heißt es in einer weiteren Erklärung der BOAK, „und damit ihre Verwandlung in ein neostalinistisches Konzentrationslager mit unbegrenzter Macht in den Händen des FSB und einer totalitären orthodoxen imperialistischen Ideologie besiegeln“.
Mehrere BOAK-Genossen gingen in den Widerstand in der Ukraine, darunter einer der Gründer der Kampforganisation Dmitry #Petrov. Vom ersten Tag der Invasion der Ukraine an arbeitete Petrov am Aufbau antiautoritärer und autonomer Militäreinheiten, darunter der Anti-Autoritäre Zug, der bis zum Sommer 2022 kämpfte.
„Wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt in der Geschichte Osteuropas“, schrieb Petrow in „To be an independent force“. „Inmitten des Abgrunds der Ereignisse ist das kleine schwarze Segel der anarchistischen Bewegung deutlich zu sehen.“
Im folgenden Jahr wurde Dmitry Petrow zusammen mit Finbar #Cafferly und Cooper #Andrews getötet, als sie in der Nähe von #Bachmut in der Ukraine kämpften.
Terrorstaat
Wie Sidiki vor Gericht sagte, musste er untertauchen, als „alle Möglichkeiten, die Situation friedlich zu beeinflussen“, abgeschnitten wurden. „Wer sich dem Krieg widersetzt, wird zum Verräter erklärt und unterdrückt ... Es ist nicht überraschend, dass manche lieber das Land verlassen und andere zu Sprengstoff greifen.“
Sidiki's Verteidiger hatte argumentiert, dass die Anklage wegen terroristischer Ausbildung fallen gelassen werden sollte, und verwies dabei sowohl auf die Vorkenntnisse des Angeklagten im Umgang mit Sprengstoff und Drohnen als auch auf die Anerkennung des Angeklagten als #Kriegsgefangener durch das #Gericht. Die Zerstörung von Eigentum des Militärs sei Sabotage, so Sidiki, während die gezielten Angriffe des russischen Militärs auf die #Energieinfrastruktur der Ukraine der rechtlichen Definition von #Terrorismus entsprächen – „die Verübung einer Explosion oder anderer Handlungen, die die Bevölkerung in Angst versetzen, um die Entscheidungsfindung der Behörden zu beeinflussen“. Der Zugang zu Wasser, Strom und Gas wurde stark eingeschränkt, um Druck auf die Führung der Ukraine auszuüben.
Wie #Mediazona berichtet, sagte Sidiki zuvor aus dem Gefängnis: „Habe ich mich wie ein Guerillakämpfer gefühlt? Ich denke, man könnte mich so bezeichnen. Wenn im Zweiten Weltkrieg Menschen, die sich auf dem Territorium des Dritten Reiches gegen dieses Regime stellten, als #Partisanen bezeichnet wurden, dann kann man mich auch dazu zählen ...“
„Mit Strom zu foltern und eine gefesselte Person zu schlagen, ist eine extrem niederträchtige Tat“, sagte Sidiki bei seiner letzten Anhörung. „Hier liegt die Verantwortung nicht nur bei denen, die diese Methoden angewandt haben, sondern auch bei denen, die davon wissen und nicht reagieren und helfen, sie zu vertuschen.“
In einem Käfig stehend, waren seine letzten Worte an das Gericht ein Auszug aus einem Gedicht von Nestor Machno:
Lasst sie uns jetzt begraben, aber unser Wesen wird nicht in Vergessenheit geraten. Es wird zur richtigen Zeit wieder aufstehen und siegen. Daran glaube ich.
Quelle: Josie Ó Súileabháin, in freedomnews.org.uk: "Russia: Anarchist partisans sabotage the war machine", 9. Juni 2025 Fotos: EbendaÜbersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]