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#weltklimarat — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #weltklimarat, aggregated by home.social.

  1. Was passiert, wenn dieses #Klimasystem kollabiert?

    Ein zentrales Klimasystem droht zu kippen. Die #AMOC sorgt für das milde #Klima in #Nord- und #Westeuropa und bestimmt, wo der #Monsunregen fällt.

    Über eine Milliarde #Menschen leben in den direkt betroffenen Ländern.

    Seit zwei Jahrzehnten verlangsamt sich die AMOC messbar.

    Kann die Atlantische #Umwälzströmung unwiderruflich kippen?

    Welche Folgen drohen in diesem Fall?

    Und wieso unterschätzt der #Weltklimarat, #IPCC, die Wahrscheinlichkeit eines #Kollapses?

    Die Antwort finden wir in den Erkenntnissen der Paläoklimatologie, denn die AMOC ist in der Vergangenheit immer wieder kollabiert.

    Zusammen mit Klimasimulationen ergeben sie ein Bild davon, was uns in den nächsten Jahrzehnten blühen könnte.

    inv.thepixora.com/watch?v=EDEc

    #Klimakatastrophe
    #Klima
    #Wetter

  2. Was passiert, wenn dieses #Klimasystem kollabiert?

    Ein zentrales Klimasystem droht zu kippen. Die #AMOC sorgt für das milde #Klima in #Nord- und #Westeuropa und bestimmt, wo der #Monsunregen fällt.

    Über eine Milliarde #Menschen leben in den direkt betroffenen Ländern.

    Seit zwei Jahrzehnten verlangsamt sich die AMOC messbar.

    Kann die Atlantische #Umwälzströmung unwiderruflich kippen?

    Welche Folgen drohen in diesem Fall?

    Und wieso unterschätzt der #Weltklimarat, #IPCC, die Wahrscheinlichkeit eines #Kollapses?

    Die Antwort finden wir in den Erkenntnissen der Paläoklimatologie, denn die AMOC ist in der Vergangenheit immer wieder kollabiert.

    Zusammen mit Klimasimulationen ergeben sie ein Bild davon, was uns in den nächsten Jahrzehnten blühen könnte.

    inv.thepixora.com/watch?v=EDEc

    #Klimakatastrophe
    #Klima
    #Wetter

  3. Was passiert, wenn dieses #Klimasystem kollabiert?

    Ein zentrales Klimasystem droht zu kippen. Die #AMOC sorgt für das milde #Klima in #Nord- und #Westeuropa und bestimmt, wo der #Monsunregen fällt.

    Über eine Milliarde #Menschen leben in den direkt betroffenen Ländern.

    Seit zwei Jahrzehnten verlangsamt sich die AMOC messbar.

    Kann die Atlantische #Umwälzströmung unwiderruflich kippen?

    Welche Folgen drohen in diesem Fall?

    Und wieso unterschätzt der #Weltklimarat, #IPCC, die Wahrscheinlichkeit eines #Kollapses?

    Die Antwort finden wir in den Erkenntnissen der Paläoklimatologie, denn die AMOC ist in der Vergangenheit immer wieder kollabiert.

    Zusammen mit Klimasimulationen ergeben sie ein Bild davon, was uns in den nächsten Jahrzehnten blühen könnte.

    inv.thepixora.com/watch?v=EDEc

    #Klimakatastrophe
    #Klima
    #Wetter

  4. No more horror: Aussichten, die jahrelang #Angst schürten: Der #Weltklimarat stuft sein extremstes #Emissionsszenario nun als „unplausibel“ ein shorturl.at/UyuTE Q: berliner-zeitung.de F: Pixabay CC

  5. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam oder: Mach eins nach dem anderen

    Ich schreibe ständig über Hoffnung, darüber, wie man die Verzweiflung besiegt, und in manchen Wochen denke ich, ich muss die am wenigsten geeignete Person auf der Welt sein, um über dieses Thema zu schreiben. Denn in manchen Wochen ist die Verzweiflung so tiefsitzend, dass sie wie ein Dämon der Schlaflähmung auf meiner Brust lastet.

    Ich war eigentlich nie ein verzweifelter Mensch. Die meiste Zeit meines Lebens haben mich das Bewusstsein für Ungerechtigkeit und Grausamkeit zum Handeln und zum Aktivismus angespornt. Im Moment fällt mir das schwerer. Die Krise ist schlimmer als je zuvor, und manchmal liege ich nachts da und versuche, eine Lösung für alle Probleme der Welt zu finden, und das ist eine unmögliche Aufgabe, und es überwältigt mich, und ich schalte ab und schlafe schließlich ein. Es ist wie Schafe zählen, wenn du Albträume statt Träume willst.

    Vielleicht bin ich gerade deshalb qualifiziert, darüber zu schreiben, weil ich in letzter Zeit mit Hoffnung und Verzweiflung zu kämpfen habe. Ich hoffe es.

    Es gibt eine Art Sprichwort, das mir in letzter Zeit oft durch den Kopf geht. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.“

    Ich kann dieses Problem, das Problem des Faschismus, nicht alleine lösen. Ich kann mir nicht einmal alleine ausdenken, wie die Lösung aussehen könnte.

    Das ist eine schwere Erkenntnis für mich, denn obwohl ich so etwas wie ein anarchistischer Kommunist oder Sozialist oder was auch immer bin, war ich schon immer ein Einzelgänger. Ich arbeite lieber alleine. Ich mag Projekte, die man alleine machen kann. Nur … nun ja, es gibt keine Projekte, die man alleine machen kann.

    Oh, klar, ich schreibe Bücher, diese bekanntlich einsame Beschäftigung. Meine Freunde helfen mir beim Brainstorming, mein Agent hilft mir, einen Verlag zu finden, meine Lektoren helfen mir beim Überarbeiten, ein Designer gestaltet sie schön, und Bibliothekare und Buchhändler helfen dabei, dass sie die Leser erreichen. Das Schreiben selbst ist grundsätzlich eine einsame Tätigkeit (für mich und die meisten Autoren), aber alles, was es möglich und lohnenswert macht, ist eine kollektive Anstrengung.

    Oh, klar, ich habe einmal „ganz allein“ eine Hütte gebaut. Auf dem Grundstück eines Freundes. Mit Ratschlägen von befreundeten Bauunternehmern und Fremden im #Baumarkt auf dem Land und aus einem halben Dutzend YouTube-Videos. Und Hilfe beim Setzen der Fundamentpfosten. Und Hilfe beim Verlegen des Fußbodens und der Wandpaneele. Und Hilfe beim Aufrichten der Dachsparren. Die meiste Zeit, die ich in dieses Haus gesteckt habe, war ich allein im Wald, oben auf einer Leiter, und habe die Litanei gegen die Angst wiederholt, aber ich habe diese Hütte nicht allein gebaut, obwohl ich sie allein gebaut habe.

    Ich kann mich nicht allein durch den Faschismus hindurchdenken, und ich hasse das.

    Schlimmer noch, ich weiß nicht, ob wir selbst alle zusammen in der Lage sein werden, alles zu tun, was wir tun müssen. Vielleicht ist die Aufgabe, die vor uns liegt, tatsächlich unüberwindbar, und ich mag es nicht, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Aber der Faschismus war schon immer der Miniboss. Der #Klimawandel wartet dahinter und droht.

    Ein „Blue Ocean Event“ ist die Bezeichnung für einen Sommer ohne arktisches Eis – oder besser gesagt, einen Sommer, in dem das arktische Eis unter tausend Quadratkilometer fällt und das Wasser blau statt weiß hinterlässt. Vor etwa zehn Jahren sprach der #Weltklimarat der UN davon, dass dies bis zum Ende des Jahrhunderts möglich sein könnte, vielleicht sogar schon früher.

    Einige #Klimamodelle (pessimistischere Modelle, aber nicht die pessimistischsten) deuten darauf hin, dass wir diesen Sommer ein Blue-Ocean-Event haben könnten. Wahrscheinlich wird es nicht dazu kommen, aber es ist eine ernstzunehmende Möglichkeit, wie sie früher in unserem Leben undenkbar gewesen wäre.

    Wir warten größtenteils in dieser schrecklichen Schwebe zwischen Untätigkeit und Handeln. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind schwerwiegend genug, um ziemlich drastische Maßnahmen zu rechtfertigen, aber uns wird gesagt, wir sollen bis zu den Wahlen den Atem anhalten. Mehr noch: Wir wissen, dass die meisten drastischen Maßnahmen die Situation nicht wirklich verbessern werden, denn einzelne drastische Maßnahmen neigen nicht dazu, die Welt zum Besseren zu verändern, denn wenn man weit kommen will, muss man es gemeinsam angehen.

    Wenn es etwas gibt, das mir Hoffnung gibt, dann ist es das, was ich vor ein paar Monaten in Minneapolis gesehen habe. Das Problem wurde nicht „gelöst“, nicht endgültig, aber Zehntausende von Menschen haben direkt gegen die Invasion von Bundestruppen in ihrer Stadt gehandelt (und handeln weiterhin). Sie kommen weit, weil sie gemeinsam vorangehen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags "If You Want to Go Far, Go Together or: doing one thing at a time" von Margaret Killjoy vom 24. März 2026

    #Anarchismus #Faschismus #Klimakatastophe #Überleben #Prepping #CapitalismIsADeathCult #Eskapismus #BlueOceanEvent

  6. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam oder: Mach eins nach dem anderen

    Ich schreibe ständig über Hoffnung, darüber, wie man die Verzweiflung besiegt, und in manchen Wochen denke ich, ich muss die am wenigsten geeignete Person auf der Welt sein, um über dieses Thema zu schreiben. Denn in manchen Wochen ist die Verzweiflung so tiefsitzend, dass sie wie ein Dämon der Schlaflähmung auf meiner Brust lastet.

    Ich war eigentlich nie ein verzweifelter Mensch. Die meiste Zeit meines Lebens haben mich das Bewusstsein für Ungerechtigkeit und Grausamkeit zum Handeln und zum Aktivismus angespornt. Im Moment fällt mir das schwerer. Die Krise ist schlimmer als je zuvor, und manchmal liege ich nachts da und versuche, eine Lösung für alle Probleme der Welt zu finden, und das ist eine unmögliche Aufgabe, und es überwältigt mich, und ich schalte ab und schlafe schließlich ein. Es ist wie Schafe zählen, wenn du Albträume statt Träume willst.

    Vielleicht bin ich gerade deshalb qualifiziert, darüber zu schreiben, weil ich in letzter Zeit mit Hoffnung und Verzweiflung zu kämpfen habe. Ich hoffe es.

    Es gibt eine Art Sprichwort, das mir in letzter Zeit oft durch den Kopf geht. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.“

    Ich kann dieses Problem, das Problem des Faschismus, nicht alleine lösen. Ich kann mir nicht einmal alleine ausdenken, wie die Lösung aussehen könnte.

    Das ist eine schwere Erkenntnis für mich, denn obwohl ich so etwas wie ein anarchistischer Kommunist oder Sozialist oder was auch immer bin, war ich schon immer ein Einzelgänger. Ich arbeite lieber alleine. Ich mag Projekte, die man alleine machen kann. Nur … nun ja, es gibt keine Projekte, die man alleine machen kann.

    Oh, klar, ich schreibe Bücher, diese bekanntlich einsame Beschäftigung. Meine Freunde helfen mir beim Brainstorming, mein Agent hilft mir, einen Verlag zu finden, meine Lektoren helfen mir beim Überarbeiten, ein Designer gestaltet sie schön, und Bibliothekare und Buchhändler helfen dabei, dass sie die Leser erreichen. Das Schreiben selbst ist grundsätzlich eine einsame Tätigkeit (für mich und die meisten Autoren), aber alles, was es möglich und lohnenswert macht, ist eine kollektive Anstrengung.

    Oh, klar, ich habe einmal „ganz allein“ eine Hütte gebaut. Auf dem Grundstück eines Freundes. Mit Ratschlägen von befreundeten Bauunternehmern und Fremden im #Baumarkt auf dem Land und aus einem halben Dutzend YouTube-Videos. Und Hilfe beim Setzen der Fundamentpfosten. Und Hilfe beim Verlegen des Fußbodens und der Wandpaneele. Und Hilfe beim Aufrichten der Dachsparren. Die meiste Zeit, die ich in dieses Haus gesteckt habe, war ich allein im Wald, oben auf einer Leiter, und habe die Litanei gegen die Angst wiederholt, aber ich habe diese Hütte nicht allein gebaut, obwohl ich sie allein gebaut habe.

    Ich kann mich nicht allein durch den Faschismus hindurchdenken, und ich hasse das.

    Schlimmer noch, ich weiß nicht, ob wir selbst alle zusammen in der Lage sein werden, alles zu tun, was wir tun müssen. Vielleicht ist die Aufgabe, die vor uns liegt, tatsächlich unüberwindbar, und ich mag es nicht, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Aber der Faschismus war schon immer der Miniboss. Der #Klimawandel wartet dahinter und droht.

    Ein „Blue Ocean Event“ ist die Bezeichnung für einen Sommer ohne arktisches Eis – oder besser gesagt, einen Sommer, in dem das arktische Eis unter tausend Quadratkilometer fällt und das Wasser blau statt weiß hinterlässt. Vor etwa zehn Jahren sprach der #Weltklimarat der UN davon, dass dies bis zum Ende des Jahrhunderts möglich sein könnte, vielleicht sogar schon früher.

    Einige #Klimamodelle (pessimistischere Modelle, aber nicht die pessimistischsten) deuten darauf hin, dass wir diesen Sommer ein Blue-Ocean-Event haben könnten. Wahrscheinlich wird es nicht dazu kommen, aber es ist eine ernstzunehmende Möglichkeit, wie sie früher in unserem Leben undenkbar gewesen wäre.

    Wir warten größtenteils in dieser schrecklichen Schwebe zwischen Untätigkeit und Handeln. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind schwerwiegend genug, um ziemlich drastische Maßnahmen zu rechtfertigen, aber uns wird gesagt, wir sollen bis zu den Wahlen den Atem anhalten. Mehr noch: Wir wissen, dass die meisten drastischen Maßnahmen die Situation nicht wirklich verbessern werden, denn einzelne drastische Maßnahmen neigen nicht dazu, die Welt zum Besseren zu verändern, denn wenn man weit kommen will, muss man es gemeinsam angehen.

    Wenn es etwas gibt, das mir Hoffnung gibt, dann ist es das, was ich vor ein paar Monaten in Minneapolis gesehen habe. Das Problem wurde nicht „gelöst“, nicht endgültig, aber Zehntausende von Menschen haben direkt gegen die Invasion von Bundestruppen in ihrer Stadt gehandelt (und handeln weiterhin). Sie kommen weit, weil sie gemeinsam vorangehen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags "If You Want to Go Far, Go Together or: doing one thing at a time" von Margaret Killjoy vom 24. März 2026

    #Anarchismus #Faschismus #Klimakatastophe #Überleben #Prepping #CapitalismIsADeathCult #Eskapismus #BlueOceanEvent

  7. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam oder: Mach eins nach dem anderen

    Ich schreibe ständig über Hoffnung, darüber, wie man die Verzweiflung besiegt, und in manchen Wochen denke ich, ich muss die am wenigsten geeignete Person auf der Welt sein, um über dieses Thema zu schreiben. Denn in manchen Wochen ist die Verzweiflung so tiefsitzend, dass sie wie ein Dämon der Schlaflähmung auf meiner Brust lastet.

    Ich war eigentlich nie ein verzweifelter Mensch. Die meiste Zeit meines Lebens haben mich das Bewusstsein für Ungerechtigkeit und Grausamkeit zum Handeln und zum Aktivismus angespornt. Im Moment fällt mir das schwerer. Die Krise ist schlimmer als je zuvor, und manchmal liege ich nachts da und versuche, eine Lösung für alle Probleme der Welt zu finden, und das ist eine unmögliche Aufgabe, und es überwältigt mich, und ich schalte ab und schlafe schließlich ein. Es ist wie Schafe zählen, wenn du Albträume statt Träume willst.

    Vielleicht bin ich gerade deshalb qualifiziert, darüber zu schreiben, weil ich in letzter Zeit mit Hoffnung und Verzweiflung zu kämpfen habe. Ich hoffe es.

    Es gibt eine Art Sprichwort, das mir in letzter Zeit oft durch den Kopf geht. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.“

    Ich kann dieses Problem, das Problem des Faschismus, nicht alleine lösen. Ich kann mir nicht einmal alleine ausdenken, wie die Lösung aussehen könnte.

    Das ist eine schwere Erkenntnis für mich, denn obwohl ich so etwas wie ein anarchistischer Kommunist oder Sozialist oder was auch immer bin, war ich schon immer ein Einzelgänger. Ich arbeite lieber alleine. Ich mag Projekte, die man alleine machen kann. Nur … nun ja, es gibt keine Projekte, die man alleine machen kann.

    Oh, klar, ich schreibe Bücher, diese bekanntlich einsame Beschäftigung. Meine Freunde helfen mir beim Brainstorming, mein Agent hilft mir, einen Verlag zu finden, meine Lektoren helfen mir beim Überarbeiten, ein Designer gestaltet sie schön, und Bibliothekare und Buchhändler helfen dabei, dass sie die Leser erreichen. Das Schreiben selbst ist grundsätzlich eine einsame Tätigkeit (für mich und die meisten Autoren), aber alles, was es möglich und lohnenswert macht, ist eine kollektive Anstrengung.

    Oh, klar, ich habe einmal „ganz allein“ eine Hütte gebaut. Auf dem Grundstück eines Freundes. Mit Ratschlägen von befreundeten Bauunternehmern und Fremden im #Baumarkt auf dem Land und aus einem halben Dutzend YouTube-Videos. Und Hilfe beim Setzen der Fundamentpfosten. Und Hilfe beim Verlegen des Fußbodens und der Wandpaneele. Und Hilfe beim Aufrichten der Dachsparren. Die meiste Zeit, die ich in dieses Haus gesteckt habe, war ich allein im Wald, oben auf einer Leiter, und habe die Litanei gegen die Angst wiederholt, aber ich habe diese Hütte nicht allein gebaut, obwohl ich sie allein gebaut habe.

    Ich kann mich nicht allein durch den Faschismus hindurchdenken, und ich hasse das.

    Schlimmer noch, ich weiß nicht, ob wir selbst alle zusammen in der Lage sein werden, alles zu tun, was wir tun müssen. Vielleicht ist die Aufgabe, die vor uns liegt, tatsächlich unüberwindbar, und ich mag es nicht, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Aber der Faschismus war schon immer der Miniboss. Der #Klimawandel wartet dahinter und droht.

    Ein „Blue Ocean Event“ ist die Bezeichnung für einen Sommer ohne arktisches Eis – oder besser gesagt, einen Sommer, in dem das arktische Eis unter tausend Quadratkilometer fällt und das Wasser blau statt weiß hinterlässt. Vor etwa zehn Jahren sprach der #Weltklimarat der UN davon, dass dies bis zum Ende des Jahrhunderts möglich sein könnte, vielleicht sogar schon früher.

    Einige #Klimamodelle (pessimistischere Modelle, aber nicht die pessimistischsten) deuten darauf hin, dass wir diesen Sommer ein Blue-Ocean-Event haben könnten. Wahrscheinlich wird es nicht dazu kommen, aber es ist eine ernstzunehmende Möglichkeit, wie sie früher in unserem Leben undenkbar gewesen wäre.

    Wir warten größtenteils in dieser schrecklichen Schwebe zwischen Untätigkeit und Handeln. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind schwerwiegend genug, um ziemlich drastische Maßnahmen zu rechtfertigen, aber uns wird gesagt, wir sollen bis zu den Wahlen den Atem anhalten. Mehr noch: Wir wissen, dass die meisten drastischen Maßnahmen die Situation nicht wirklich verbessern werden, denn einzelne drastische Maßnahmen neigen nicht dazu, die Welt zum Besseren zu verändern, denn wenn man weit kommen will, muss man es gemeinsam angehen.

    Wenn es etwas gibt, das mir Hoffnung gibt, dann ist es das, was ich vor ein paar Monaten in Minneapolis gesehen habe. Das Problem wurde nicht „gelöst“, nicht endgültig, aber Zehntausende von Menschen haben direkt gegen die Invasion von Bundestruppen in ihrer Stadt gehandelt (und handeln weiterhin). Sie kommen weit, weil sie gemeinsam vorangehen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags "If You Want to Go Far, Go Together or: doing one thing at a time" von Margaret Killjoy vom 24. März 2026

    #Anarchismus #Faschismus #Klimakatastophe #Überleben #Prepping #CapitalismIsADeathCult #Eskapismus #BlueOceanEvent

  8. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam oder: Mach eins nach dem anderen

    Ich schreibe ständig über Hoffnung, darüber, wie man die Verzweiflung besiegt, und in manchen Wochen denke ich, ich muss die am wenigsten geeignete Person auf der Welt sein, um über dieses Thema zu schreiben. Denn in manchen Wochen ist die Verzweiflung so tiefsitzend, dass sie wie ein Dämon der Schlaflähmung auf meiner Brust lastet.

    Ich war eigentlich nie ein verzweifelter Mensch. Die meiste Zeit meines Lebens haben mich das Bewusstsein für Ungerechtigkeit und Grausamkeit zum Handeln und zum Aktivismus angespornt. Im Moment fällt mir das schwerer. Die Krise ist schlimmer als je zuvor, und manchmal liege ich nachts da und versuche, eine Lösung für alle Probleme der Welt zu finden, und das ist eine unmögliche Aufgabe, und es überwältigt mich, und ich schalte ab und schlafe schließlich ein. Es ist wie Schafe zählen, wenn du Albträume statt Träume willst.

    Vielleicht bin ich gerade deshalb qualifiziert, darüber zu schreiben, weil ich in letzter Zeit mit Hoffnung und Verzweiflung zu kämpfen habe. Ich hoffe es.

    Es gibt eine Art Sprichwort, das mir in letzter Zeit oft durch den Kopf geht. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.“

    Ich kann dieses Problem, das Problem des Faschismus, nicht alleine lösen. Ich kann mir nicht einmal alleine ausdenken, wie die Lösung aussehen könnte.

    Das ist eine schwere Erkenntnis für mich, denn obwohl ich so etwas wie ein anarchistischer Kommunist oder Sozialist oder was auch immer bin, war ich schon immer ein Einzelgänger. Ich arbeite lieber alleine. Ich mag Projekte, die man alleine machen kann. Nur … nun ja, es gibt keine Projekte, die man alleine machen kann.

    Oh, klar, ich schreibe Bücher, diese bekanntlich einsame Beschäftigung. Meine Freunde helfen mir beim Brainstorming, mein Agent hilft mir, einen Verlag zu finden, meine Lektoren helfen mir beim Überarbeiten, ein Designer gestaltet sie schön, und Bibliothekare und Buchhändler helfen dabei, dass sie die Leser erreichen. Das Schreiben selbst ist grundsätzlich eine einsame Tätigkeit (für mich und die meisten Autoren), aber alles, was es möglich und lohnenswert macht, ist eine kollektive Anstrengung.

    Oh, klar, ich habe einmal „ganz allein“ eine Hütte gebaut. Auf dem Grundstück eines Freundes. Mit Ratschlägen von befreundeten Bauunternehmern und Fremden im #Baumarkt auf dem Land und aus einem halben Dutzend YouTube-Videos. Und Hilfe beim Setzen der Fundamentpfosten. Und Hilfe beim Verlegen des Fußbodens und der Wandpaneele. Und Hilfe beim Aufrichten der Dachsparren. Die meiste Zeit, die ich in dieses Haus gesteckt habe, war ich allein im Wald, oben auf einer Leiter, und habe die Litanei gegen die Angst wiederholt, aber ich habe diese Hütte nicht allein gebaut, obwohl ich sie allein gebaut habe.

    Ich kann mich nicht allein durch den Faschismus hindurchdenken, und ich hasse das.

    Schlimmer noch, ich weiß nicht, ob wir selbst alle zusammen in der Lage sein werden, alles zu tun, was wir tun müssen. Vielleicht ist die Aufgabe, die vor uns liegt, tatsächlich unüberwindbar, und ich mag es nicht, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Aber der Faschismus war schon immer der Miniboss. Der #Klimawandel wartet dahinter und droht.

    Ein „Blue Ocean Event“ ist die Bezeichnung für einen Sommer ohne arktisches Eis – oder besser gesagt, einen Sommer, in dem das arktische Eis unter tausend Quadratkilometer fällt und das Wasser blau statt weiß hinterlässt. Vor etwa zehn Jahren sprach der #Weltklimarat der UN davon, dass dies bis zum Ende des Jahrhunderts möglich sein könnte, vielleicht sogar schon früher.

    Einige #Klimamodelle (pessimistischere Modelle, aber nicht die pessimistischsten) deuten darauf hin, dass wir diesen Sommer ein Blue-Ocean-Event haben könnten. Wahrscheinlich wird es nicht dazu kommen, aber es ist eine ernstzunehmende Möglichkeit, wie sie früher in unserem Leben undenkbar gewesen wäre.

    Wir warten größtenteils in dieser schrecklichen Schwebe zwischen Untätigkeit und Handeln. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind schwerwiegend genug, um ziemlich drastische Maßnahmen zu rechtfertigen, aber uns wird gesagt, wir sollen bis zu den Wahlen den Atem anhalten. Mehr noch: Wir wissen, dass die meisten drastischen Maßnahmen die Situation nicht wirklich verbessern werden, denn einzelne drastische Maßnahmen neigen nicht dazu, die Welt zum Besseren zu verändern, denn wenn man weit kommen will, muss man es gemeinsam angehen.

    Wenn es etwas gibt, das mir Hoffnung gibt, dann ist es das, was ich vor ein paar Monaten in Minneapolis gesehen habe. Das Problem wurde nicht „gelöst“, nicht endgültig, aber Zehntausende von Menschen haben direkt gegen die Invasion von Bundestruppen in ihrer Stadt gehandelt (und handeln weiterhin). Sie kommen weit, weil sie gemeinsam vorangehen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags "If You Want to Go Far, Go Together or: doing one thing at a time" von Margaret Killjoy vom 24. März 2026

    #Anarchismus #Faschismus #Klimakatastophe #Überleben #Prepping #CapitalismIsADeathCult #Eskapismus #BlueOceanEvent

  9. #vereinfachteSprache

    Der #Golfstrom schwächt sich durch den #Klimawandel ab.

    Was bedeutet das für #Europa? Mehr #Winterstürme und kühlere Temperaturen könnten die Folge sein. Das klingt komisch, oder? Willst du wissen, warum der Golfstrom so wichtig ist und welche Folgen eine Schwächung hätte? Mehr Infos im Artikel.

    oekologisch-unterwegs.de/klima

    #Klimawandel #Ozeane #Weltklimarat

  10. "Der Austritt (der USA aus vielen Organisationen) wird damit begründet, dass die(se) Organisationen, Übereinkommen und Verträge nicht mit den Interessen der Vereinigten Staaten vereinbar seien. Bei vielen der genannten Organisationen geht es etwa um Bereiche wie Umwelt und Klima, Geschlechtergerechtigkeit, Bildung sowie die Förderung von Demokratie, Zivilgesellschaft und Rechtsstaatlichkeit." Aus Der Spiegel.

    Wir wollen uns umso mehr um lebensfreundliche Orte bemühen um in der Zeit, bis dieser Schrecken vorbei ist, so viel wie möglich auszugleichen.

    spiegel.de/ausland/donald-trum

    #KlimaSchutzIstMenschenschutz #LebensFreundlichenOrt #KlimaGerechtigkeit #Organisation #Demokratie #Natur #IPCC #Weltklimarat #WeltklimaratIPCC #ClimateChange #UN #Klimawandel

  11. Die #Klimakrise verlangt sofortiges Handeln, sagt Diana Ürge-Vorsatz, Vizevorsitzende des #Weltklimarat​s.

    derstandard.at/story/300000025

    2024 war das wärmste Jahr seit Messbeginn, die 1,5-Grad-Marke wurde erstmals überschritten. Jeder #Temperaturanstieg erhöht das #Risiko unumkehrbarer Schäden wie dem Kollaps des Golfstroms.
    Lösungen: #Energieverbrauch senken, #Gebäude effizient sanieren und den #Verkehr umgestalten. Auch biobasierte #Baumaterialien wie #Holz oder #Seegras bieten Potenzial.

  12. Die #Klimakrise verlangt sofortiges Handeln, sagt Diana Ürge-Vorsatz, Vizevorsitzende des #Weltklimarat​s.

    derstandard.at/story/300000025

    2024 war das wärmste Jahr seit Messbeginn, die 1,5-Grad-Marke wurde erstmals überschritten. Jeder #Temperaturanstieg erhöht das #Risiko unumkehrbarer Schäden wie dem Kollaps des Golfstroms.
    Lösungen: #Energieverbrauch senken, #Gebäude effizient sanieren und den #Verkehr umgestalten. Auch biobasierte #Baumaterialien wie #Holz oder #Seegras bieten Potenzial.

  13. Die #Klimakrise verlangt sofortiges Handeln, sagt Diana Ürge-Vorsatz, Vizevorsitzende des #Weltklimarat​s.

    derstandard.at/story/300000025

    2024 war das wärmste Jahr seit Messbeginn, die 1,5-Grad-Marke wurde erstmals überschritten. Jeder #Temperaturanstieg erhöht das #Risiko unumkehrbarer Schäden wie dem Kollaps des Golfstroms.
    Lösungen: #Energieverbrauch senken, #Gebäude effizient sanieren und den #Verkehr umgestalten. Auch biobasierte #Baumaterialien wie #Holz oder #Seegras bieten Potenzial.

  14. Die #Klimakrise verlangt sofortiges Handeln, sagt Diana Ürge-Vorsatz, Vizevorsitzende des #Weltklimarat​s.

    derstandard.at/story/300000025

    2024 war das wärmste Jahr seit Messbeginn, die 1,5-Grad-Marke wurde erstmals überschritten. Jeder #Temperaturanstieg erhöht das #Risiko unumkehrbarer Schäden wie dem Kollaps des Golfstroms.
    Lösungen: #Energieverbrauch senken, #Gebäude effizient sanieren und den #Verkehr umgestalten. Auch biobasierte #Baumaterialien wie #Holz oder #Seegras bieten Potenzial.

  15. Klimawandel als Klassenkampf

    Eine Rezension von Tom Wetzel in Ideas & Action (WSA-IAA)

    Während die Verbrennung fossiler Energieträger die Kohlendioxid-Schicht in der Atmosphäre weiter vergrößert, wird die Krise der globalen Erhitzung immer dringender. In seinem Bericht “‘Alarmstrufe Rot’ für menschengemachte globale Erwärmung“ warnt der #Weltklimarat IPCC: „Die Alarmglocken läuten ohrenbetäubend und die Beweise sind unwiderlegbar: Die Treibhausgas-Emissionen durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe und die Entwaldung haben unseren Planeten im Würgegriff und bedrohen unmittelbar das Leben von Milliarden Menschen. Die globale Erwärmung betrifft jede Region der Erde…“

    Doch bisher verlieren wir den Kampf mit dem Klima. In seinem Buch „Klimawandel als Klassenkampf“ (Climate Change as Class War) argumentiert der marxistische Geograph Matthew Huber, dass die #Klimabewegung deshalb verliert, weil sie aus der „professionellen Klasse“ stammt. Er führt aus, dass es dieser Klasse an der Macht mangelt, die mächtigen kapitalistischen Interessen zurückzudrängen, welche die nötigen drastischen Einschnitte in der Verbrennung fossiler Energieträger blockieren. Für Huber ist klar, dass die Klimabewegung in der Arbeiter*bewegung verortet sein muss (...)

    Weiterlesen:
    anarchosyndikalismus.blackblog
    #IWAAIT #proIAA

  16. IPCC-Reading „1,5 Grad sind tot“ an der #FreieUniversitat

    Marathon-Lesung des 6. Syntheseberichts des #Weltklimarat|s / Öffentlichkeit zum Zuhören und Mitlesen eingeladen

    📅 26. - 28.11.2024, täglich von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr
    📍Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Foyer der Mensa II

    Alle Informationen: fu-berlin.de/presse/informatio

  17. Auf der EU-Liste der invasiven Arten stehen 42 Tier- und 46 Pflanzenarten. Der #Weltklimarat hat die unerwünschten Eindringlinge als einen von sechs "Klimakillern" ausgemacht. Denn sie können ganze #Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen. Die #Nano-Doku seht ihr heute um 18.30 Uhr oder hier in der Mediathk:

    3sat.de/wissen/nano/241022-dok

    #Dokuempfehlung #Doku #Nano #InvasiveArten #Klima

  18. Die Debatte um Flughafenausbau in Großbritannien geht weiter: London City Airport plant eine Erweiterung, obwohl 54% der Flüge mit einer Zugfahrt unter 6 Stunden vermeidbar wären. #LCY #Verkehrswende #StopFossilFuels #StayGrounded
    👉 theguardian.com/world/article/

    Eine Analyse der Denkfabrik New Economics Foundation (NEF) und der Umweltschutzorganisation Possible ergab, dass die vom #Flughafen #LCY in 2023 angeflogenen Ziele überwiegend auf dem europäischen Festland lagen und mit der #Bahn gut zu erreichen waren.
    neweconomics.org/2024/08/londo
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Besonders beliebt sind Strecken wie Amsterdam und Edinburgh, die mit dem Zug in rund 4 Stunden erreichbar sind. Dennoch wird weiter auf Flugexpansion gesetzt, was den CO2-Fußabdruck unnötig in die Höhe treibt. #StayGrounded #StopFossilFuels #StopptFossileSubventionen

    Laut Analysen profitieren von der Erweiterung des Flughafens LCY hauptsächlich Vielflieger, deren Haushaltseinkommen 34% über dem Durchschnitt liegt. Der Ausbau dient somit Wenigen, während die Umweltauswirkungen für alle spürbar sind. #Klimagerechtigkeit
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Die britische Klimaschutzkommission (Climate Change Committee, CCC) empfiehlt, auf #Flughafenausbau zu verzichten, um die #Klimaziele zu erreichen. Trotzdem bleibt die Regierung offen für Erweiterungsprojekte wie in Heathrow. #COP21 #Klimakrise
    👉 theccc.org.uk/publication/lett

    Laut #Weltklimarat sind die nicht-CO2-Effekte des Flugverkehrs, wie Stickoxide und Wasserdampf, sogar noch klimaschädlicher als reines #CO2. Diese Effekte werden oft unterschätzt, tragen aber massiv zur Erderwärmung bei. #StopptFossileSubventionen #IPCC
    👉 bund.net/themen/mobilitaet/inf

    Der Ausbau von Flughäfen ohne Rücksicht auf Umweltziele verschärft die #Klimakrise. Gerade #Kurzstreckenflüge, die durch den Zug ersetzt werden könnten, treiben die #Emissionen unnötig in die Höhe. Es braucht eine nachhaltige Verkehrspolitik.
    👉 quarks.de/umwelt/klimawandel/c

  19. Die Debatte um Flughafenausbau in Großbritannien geht weiter: London City Airport plant eine Erweiterung, obwohl 54% der Flüge mit einer Zugfahrt unter 6 Stunden vermeidbar wären. #LCY #Verkehrswende #StopFossilFuels #StayGrounded
    👉 theguardian.com/world/article/

    Eine Analyse der Denkfabrik New Economics Foundation (NEF) und der Umweltschutzorganisation Possible ergab, dass die vom #Flughafen #LCY in 2023 angeflogenen Ziele überwiegend auf dem europäischen Festland lagen und mit der #Bahn gut zu erreichen waren.
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Besonders beliebt sind Strecken wie Amsterdam und Edinburgh, die mit dem Zug in rund 4 Stunden erreichbar sind. Dennoch wird weiter auf Flugexpansion gesetzt, was den CO2-Fußabdruck unnötig in die Höhe treibt. #StayGrounded #StopFossilFuels #StopptFossileSubventionen

    Laut Analysen profitieren von der Erweiterung des Flughafens LCY hauptsächlich Vielflieger, deren Haushaltseinkommen 34% über dem Durchschnitt liegt. Der Ausbau dient somit Wenigen, während die Umweltauswirkungen für alle spürbar sind. #Klimagerechtigkeit
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Die britische Klimaschutzkommission (Climate Change Committee, CCC) empfiehlt, auf #Flughafenausbau zu verzichten, um die #Klimaziele zu erreichen. Trotzdem bleibt die Regierung offen für Erweiterungsprojekte wie in Heathrow. #COP21 #Klimakrise
    👉 theccc.org.uk/publication/lett

    Laut #Weltklimarat sind die nicht-CO2-Effekte des Flugverkehrs, wie Stickoxide und Wasserdampf, sogar noch klimaschädlicher als reines #CO2. Diese Effekte werden oft unterschätzt, tragen aber massiv zur Erderwärmung bei. #StopptFossileSubventionen #IPCC
    👉 bund.net/themen/mobilitaet/inf

    Der Ausbau von Flughäfen ohne Rücksicht auf Umweltziele verschärft die #Klimakrise. Gerade #Kurzstreckenflüge, die durch den Zug ersetzt werden könnten, treiben die #Emissionen unnötig in die Höhe. Es braucht eine nachhaltige Verkehrspolitik.
    👉 quarks.de/umwelt/klimawandel/c

  20. Die Debatte um Flughafenausbau in Großbritannien geht weiter: London City Airport plant eine Erweiterung, obwohl 54% der Flüge mit einer Zugfahrt unter 6 Stunden vermeidbar wären. #LCY #Verkehrswende #StopFossilFuels #StayGrounded
    👉 theguardian.com/world/article/

    Eine Analyse der Denkfabrik New Economics Foundation (NEF) und der Umweltschutzorganisation Possible ergab, dass die vom #Flughafen #LCY in 2023 angeflogenen Ziele überwiegend auf dem europäischen Festland lagen und mit der #Bahn gut zu erreichen waren.
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Besonders beliebt sind Strecken wie Amsterdam und Edinburgh, die mit dem Zug in rund 4 Stunden erreichbar sind. Dennoch wird weiter auf Flugexpansion gesetzt, was den CO2-Fußabdruck unnötig in die Höhe treibt. #StayGrounded #StopFossilFuels #StopptFossileSubventionen

    Laut Analysen profitieren von der Erweiterung des Flughafens LCY hauptsächlich Vielflieger, deren Haushaltseinkommen 34% über dem Durchschnitt liegt. Der Ausbau dient somit Wenigen, während die Umweltauswirkungen für alle spürbar sind. #Klimagerechtigkeit
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Die britische Klimaschutzkommission (Climate Change Committee, CCC) empfiehlt, auf #Flughafenausbau zu verzichten, um die #Klimaziele zu erreichen. Trotzdem bleibt die Regierung offen für Erweiterungsprojekte wie in Heathrow. #COP21 #Klimakrise
    👉 theccc.org.uk/publication/lett

    Laut #Weltklimarat sind die nicht-CO2-Effekte des Flugverkehrs, wie Stickoxide und Wasserdampf, sogar noch klimaschädlicher als reines #CO2. Diese Effekte werden oft unterschätzt, tragen aber massiv zur Erderwärmung bei. #StopptFossileSubventionen #IPCC
    👉 bund.net/themen/mobilitaet/inf

    Der Ausbau von Flughäfen ohne Rücksicht auf Umweltziele verschärft die #Klimakrise. Gerade #Kurzstreckenflüge, die durch den Zug ersetzt werden könnten, treiben die #Emissionen unnötig in die Höhe. Es braucht eine nachhaltige Verkehrspolitik.
    👉 quarks.de/umwelt/klimawandel/c

  21. Die Debatte um Flughafenausbau in Großbritannien geht weiter: London City Airport plant eine Erweiterung, obwohl 54% der Flüge mit einer Zugfahrt unter 6 Stunden vermeidbar wären. #LCY #Verkehrswende #StopFossilFuels #StayGrounded
    👉 theguardian.com/world/article/

    Eine Analyse der Denkfabrik New Economics Foundation (NEF) und der Umweltschutzorganisation Possible ergab, dass die vom #Flughafen #LCY in 2023 angeflogenen Ziele überwiegend auf dem europäischen Festland lagen und mit der #Bahn gut zu erreichen waren.
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Besonders beliebt sind Strecken wie Amsterdam und Edinburgh, die mit dem Zug in rund 4 Stunden erreichbar sind. Dennoch wird weiter auf Flugexpansion gesetzt, was den CO2-Fußabdruck unnötig in die Höhe treibt. #StayGrounded #StopFossilFuels #StopptFossileSubventionen

    Laut Analysen profitieren von der Erweiterung des Flughafens LCY hauptsächlich Vielflieger, deren Haushaltseinkommen 34% über dem Durchschnitt liegt. Der Ausbau dient somit Wenigen, während die Umweltauswirkungen für alle spürbar sind. #Klimagerechtigkeit
    👉 neweconomics.org/2024/08/londo

    Die britische Klimaschutzkommission (Climate Change Committee, CCC) empfiehlt, auf #Flughafenausbau zu verzichten, um die #Klimaziele zu erreichen. Trotzdem bleibt die Regierung offen für Erweiterungsprojekte wie in Heathrow. #COP21 #Klimakrise
    👉 theccc.org.uk/publication/lett

    Laut #Weltklimarat sind die nicht-CO2-Effekte des Flugverkehrs, wie Stickoxide und Wasserdampf, sogar noch klimaschädlicher als reines #CO2. Diese Effekte werden oft unterschätzt, tragen aber massiv zur Erderwärmung bei. #StopptFossileSubventionen #IPCC
    👉 bund.net/themen/mobilitaet/inf

    Der Ausbau von Flughäfen ohne Rücksicht auf Umweltziele verschärft die #Klimakrise. Gerade #Kurzstreckenflüge, die durch den Zug ersetzt werden könnten, treiben die #Emissionen unnötig in die Höhe. Es braucht eine nachhaltige Verkehrspolitik.
    👉 quarks.de/umwelt/klimawandel/c

  22. In Bildern: Brütende Hitze von Südeuropa bis USA

    ...klar ist laut #Weltklimarat aber: Durch die #Klimakrise werden Extremwetterereignisse wie #Überschwemmungen, #Stürme und #Hitze häufiger und intensiver. Das heißt: Niederschläge und Stürme werden stärker, #Hitzewellen heißer und #Dürren trockener.

    orf.at/stories/3364587/

    #Klimakatastrophe
    #Extremwetter

  23. Den Umsatzfaktor #Klimaschutz haben durchaus schon viele kapiert:

    "Mitverdienen und wettbewerbsfähig bleiben

    Die COP28 in #Dubai ist auch ein Treffen für Industrievertreter aus aller Welt, deren Branchen mitten in Transformationsprozessen stecken. Was erwarten Konzerne wie #Bayer oder #ThyssenKrupp?"

    #Klimakonferenz #Weltklimarat #IPCC #COP28 #Klimakrise

    tagesschau.de/wirtschaft/unter

  24. Ein weiterer Beleg dafür, warum #Außerirdische uns nicht besuchen:

    "Rund 20 Staaten wollen Ausbau der #Atomkraft

    Auf der UN-Klimakonferenz haben rund 20 Staaten den Ausbau der Atomkraft gefordert - darunter #Frankreich, #Japan und die #USA. Sonst sei #Klimaneutralität bis 2050 nicht zu erreichen."

    #Weltklimarat #IPCC #COP28 #Atomenergie #AtomkraftNeinDanke #KernkraftNeinDanke #Atomkraftwerke #AKW

    zdf.de/nachrichten/politik/aus

  25. "COP28: UN climate talks go big on ending fossil fuels

    Countries and oil companies at the UN climate talks have promised to make major progress in tackling global warming in a large new energy pledge."

    #endfossilfuels #energiewende #Erdgas #fossilfuels #fossileRohstoffe #Kohle #braunkohle #steinkohle #Erdöl #Weltklimarat #IPCC #COP28 #Klimakrise

    bbc.com/news/science-environme

  26. Die Nutzung von Böden – ob für #Landwirtschaft, #Industrie oder Wälder – trägt stark zur Bilanz von Treibhausgasen bei. Der #Weltklimarat (#IPCC) und einzelne Länder berechnen diese Bilanz aber unterschiedlich, berichten Forscher. Ihre Befürchtung: Wenn man weiter „Äpfel mit Birnen“ vergleicht, werden die Klimaziele verfehlt. science.orf.at/stories/3222257 #Wissenschaft

  27. Die Schlagzeile suggeriert Euphorie. Aber langsam: Man hat sich zunächst auf die Grundstruktur des Fonds geeinigt. Diese müsste bei der COP28 beschlossen werden. Dann könnte der Fonds kurzfristig starten, man könnte Geld einzahlen und ersten vom Klimawandel stark betroffenen Ländern helfen.

    "Einigung bei #Entschädigungsfonds"

    taz.de/Klimakonferenz-COP28/!5

    #Weltklimarat #IPCC #COP28 #Klimakrise #Klimawandel #ClimateCrisis

  28. Der #Weltklimarat (#IPCC) warnt seit 35 Jahren mit drastischen Worten vor der drohenden #Klimakatastrophe. Planet Wissen zeigt, wie der IPCC arbeitet, wo er schon vor Jahrzehnten richtig lag und warum die #Politik nicht oder nur zögerlich reagiert.

    👉 ardmediathek.de/video/planet-w

  29. HA! Die sind sooooo clever! Der Chef des staatlichen #Ölkonzerns #ADNOC der #VAE soll den 28. Klimagipfel leiten.
    Das ist eine geniale Wahl. Ich meine, wer verstände mehr von #Emissionen als ein #Verursacher? 🤪

    "Ölkonzern-Chef soll #Klimagipfel leiten"

    #Weltklimarat #IPCC #COP28 #Klimakrise #Klimawandel #ClimateCrisis #Dubai

    tagesschau.de/ausland/asien/co

  30. "Exclude fossil fuel firms from Cop28 if they only want to obstruct, says ex-UN chief

    ‘My patience ran out,’ said Christiana Figueres, who for years had advocated oil companies should be involved in policymaking talks"

    #Klimawandel #Klimakrise #ClimateCrisis #Klimapolitik #Weltklimarat #IPCC

    theguardian.com/environment/20

  31. "Der neue IPCC-Chef möchte zügig den nächsten Sachstandsbericht erstellen lassen – trotz exponentiell wachsender Forschung"

    Na, den Job möchte ich ja auch nicht gerader haben. Viel zu stressig.

    #Weltklimarat #IPCC #ClimateReport #Klimakrise #Klimawandel #ClimateCrisis

    nd-aktuell.de/artikel/1175136.

  32. In den kommenden Jahren wird die +1,5-Grad-Grenze bei der Erderhitzung sehr wahrscheinlich überschritten. Gerade dann wird die Grenze noch gebraucht.
    +1,5-Grad-Grenze bei der Erderhitzung: Wir haben an der Uhr gedreht
  33. Der Brite Jim Skea soll den Weltklimarat IPCC leiten. Er scheut sich nicht davor, der Politik nahezukommen. Die soll schließlich verstehen und handeln.
    Leitung des Weltklimarats: So tickt der neue Chef des IPCC
  34. Seit 2020 hat sich das CO2-Budget für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze halbiert. Grund sind hohe Emissionen und ein aktualisiertes Klimamodell.
    Aktuelle Daten zum Klimawandel: Die CO2-Pleite rückt näher
  35. Der neue Bericht vom #Weltklimarat wurde veröffentlicht. Wir müssen handeln! #IPCC
    #Klimareporter Jörg Staude hat sich für uns den neuen Bericht angesehen und wichtige Aussagen herausgefiltert.

    Alle Infos auf unserem Blog! 💻

    #GLSBank #Blog #Klima

    blog.gls.de/klima/gewinne-mit-

  36. Passend dazu:

    Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. März 2023

    #Wirtschaftsministerium unterdrückt gesellschaftliche Debatte über Wege zur Klimaneutralität

    Berlin. Die heutige Auftaktkonferenz zur deutschen Carbon Management Strategie stößt bei Bürgerinitiativen und den Umweltverbänden #Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland #BUND und der Deutschen Umwelthilfe #DUH auf Kritik. Mit dem Ausschluss von #Bürgerinitiativen aus dem Verfahren und der de facto Vorfestlegung auf die #CO2-#Abscheidung und -Endlagerung (CCS) als vermeintlich alternativlos im Kampf gegen die #Klimakrise droht die Politik ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick zu verlieren: echte und sofortige #Emissionsminderungen. Offenbar braucht es noch eine längere und breitere gesellschaftliche Debatte statt Hauruck-Verfahren.

    Die Entscheidung für eine stark subventionierte CCS-Wirtschaft mit landesweiten #Pipeline-Netzen, #Terminals und CO2-Deponien in der Nordsee untergräbt den bestehenden gesellschaftlichen Konsens im Umgang mit der CCS Technik. Dieser Konsens, der vor zehn Jahren nach Protesten und langen Auseinandersetzungen erreicht wurde, darf nicht in Frage gestellt werden. „Das Wirtschaftsministerium hat bereits Fakten geschaffen”, kritisieren die Organisationen übereinstimmend. „Der jetzt startende Prozess ist nicht ergebnisoffen und schließt wichtige gesellschaftliche Gruppen aus.”

    Der Weg #Deutschland|s zur #Klimaneutralität erfordere einen breiten, transparenten und ergebnisoffenen Dialogprozess aller gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehöre die Debatte um den gesellschaftlichen Konflikt über die CO2-Endlagerung. Der aktuelle, an #Industrieinteressen ausgerichtete Vorschlag einer CO2- #Managementstrategie, die isoliert auf eine CO2- #Entsorgungsinfrastruktur für die #treibhausgasintensiv|e #Energie – und #Schwerindustrie schielt, werde dem nicht gerecht.

    Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid kritisiert: „Mit der #Verpressung und dauerhaften #Deponierung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten will die #Bundesregierung eine gigantische CO2-Entsorgungsinfrastruktur aufbauen. Dabei kann niemand gewährleisten, dass das CO2 bei der #Endlagerung auch dauerhaft im Untergrund verbleibt. Es würden neue systemische Risiken entstehen, die wieder einmal die nachfolgenden Generationen als #Ewigkeitslasten tragen müssen.”

    Kerstin Meyer, Expertin für #Wirtschaftspolitik des BUND betont: „#Kunststoffe, #Zement, #Stahl, #Düngemittel verursachen in der Herstellung hohe CO2- #Emissionen. Um diese zu verringern, stehen diese Industrien vor einem umfassenden Umbau ihrer #Produktion und treffen Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte. Die geplanten hohen staatlichen #Subventionen für CCS-Anlagen sind daher eine fatale Weichenstellung. Sie verhindern den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft. Der Gesamtverbrauch an Energie würde mit CCS sogar steigen. Eine Wirtschaft die auf CO2-Entsorgung baut, verlängert das fossile Zeitalter, befeuert den #Rohstoffhunger und verschärft die #Verschmutzungskrise. Der Hochlauf einer CCS-Wirtschaft wäre eine Entscheidung mit großer Tragweite, die gesellschaftlich diskutiert werden muss”.

    Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Momentan scheint sich ein großer Teil der Industrie darauf einzustellen, seine Emissionen schon bald einfach mittels CO2-Speicherung wegzaubern zu können. Die Speicherung von CO2 ist jedoch das allerletzte Mittel der Wahl, das erst nach Ausschöpfung aller Optionen zur Vermeidung schädlicher Treibhausgase überhaupt in Betracht gezogen werden darf. Die #Strategie der Regierung darf deshalb keinesfalls auf eine Art Schützenhilfe für die #Gaslobby hinauslaufen, mit der diese ihre fossilen #Geschäftsmodelle künstlich am Leben hält. Bei #Restemissionen, die sich wirklich nicht anderweitig vermeiden lassen, muss zunächst die Speicherung in renaturierten natürlichen #Ökosystem|en politisch und finanziell priorisiert werden, bevor über die Möglichkeit einer geologischen Speicherung nachgedacht wird“

    Karin Lüders von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager e.V sagt:

    „Wir wissen: Die CO2-Abscheidung ist sehr Energie-aufwendig, ist immer unvollständig und verursacht einen großen Rohstoffverbrauch. CCS dient deshalb nicht dem Klimaschutz. Es ist ein Angriff auf die #Lebensgrundlagen von #Mensch und #Umwelt. Eine CO2-Verpressung unter der #Nordsee ist verantwortungslos und gefährdet das #Weltnaturerbe #Wattenmeer, denn von den dort über 15.000 vorhandenen #Bohrlöcher|n sind viele nicht ordnungsgemäß verschlossen und damit undicht. Wenn dort CO2 austritt, wird es kaum bemerkt und ist nicht reparierbar. Wir fordern: Kein CO2-Endlager unter Land und unter der Nordsee“

    Christfried Lenz, BürgerEnergieAltmark eG:

    „Unser Protest hat schon 2015 erreicht, dass die in der #Altmark von Gaz de France errichtete CO2-Verpressungsanlage rückgebaut wurde, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Sollte jemand die Frechheit besitzen, den abgestandenen CCS-Kaffee den Altmärkern erneut vorsetzen zu wollen, der wird daran keine Freude haben.”

    Hintergrund:

    Bereits vor zehn Jahren versuchte die Energiewirtschaft, CCS an Kohlekraftwerken als vermeintliches #Zukunftsmodell zu verkaufen. Vor allem in #Norddeutschland fanden daraufhin große Proteste gegen den Einsatz der Technik statt.

    Es gibt eine starke CCS-Lobby in #Politik und #Wirtschaft, die sich einseitig auf #Fachveröffentlichungen der Industrie stützt. Ihre Annahmen über eine positive #Klimawirkung von CCS sind jedoch nicht belegt, der großtechnische Einsatz erst in einigen Jahrzehnten möglich und langfristige Probleme nicht auszuschließen. Auch der #Weltklimarat weist deutlich auf die hohen Kosten und vor allem Risiken hin, die mit der CCS-Technik und den Endlagern einhergehen. Es besteht die Gefahr einer falschen #Prioritätensetzung, die in einen fossilen lock-in führen, statt auf #Vermeidungsstrategien und naturbasierte Lösungen zu setzen.

    Die vom Wirtschaftsministerium postulierte vermeintliche #Alternativlosigkeit der Nutzung des Untergrundes zur Endlagerung von CO2 zur Erreichung des Netto-Null-Ziels für Deutschland im Jahr 2045 ist nicht gegeben. Der Ausstieg aus den #Fossilen muss Priorität haben. Das Potenzial natürlicher Senken, wie z.B. #Wälder mit nachhaltiger #Holzwirtschaft und andere naturbasierte Lösungsansätze, die #Biodiversitätsschutz und Klimaschutz miteinander verbinden, dürfen nicht ausgeklammert werden. Dass ambitionierte #Reduktionspfade in Deutschland möglich sind, hat das #Umweltbundesamt in der 2019 erschienenen #RESCUE-Studie dargelegt. #Klimaneutralität kann erreicht werden ohne Anwendung von CCS, bei starken Annahmen für den Ausbau von #Erneuerbaren, Umbau der Wirtschaft und Verhaltens- und #Lebensstiländerungen.

    Quelle: PM 24. März 2023

  37. Passend dazu:

    Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. März 2023

    #Wirtschaftsministerium unterdrückt gesellschaftliche Debatte über Wege zur Klimaneutralität

    Berlin. Die heutige Auftaktkonferenz zur deutschen Carbon Management Strategie stößt bei Bürgerinitiativen und den Umweltverbänden #Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland #BUND und der Deutschen Umwelthilfe #DUH auf Kritik. Mit dem Ausschluss von #Bürgerinitiativen aus dem Verfahren und der de facto Vorfestlegung auf die #CO2-#Abscheidung und -Endlagerung (CCS) als vermeintlich alternativlos im Kampf gegen die #Klimakrise droht die Politik ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick zu verlieren: echte und sofortige #Emissionsminderungen. Offenbar braucht es noch eine längere und breitere gesellschaftliche Debatte statt Hauruck-Verfahren.

    Die Entscheidung für eine stark subventionierte CCS-Wirtschaft mit landesweiten #Pipeline-Netzen, #Terminals und CO2-Deponien in der Nordsee untergräbt den bestehenden gesellschaftlichen Konsens im Umgang mit der CCS Technik. Dieser Konsens, der vor zehn Jahren nach Protesten und langen Auseinandersetzungen erreicht wurde, darf nicht in Frage gestellt werden. „Das Wirtschaftsministerium hat bereits Fakten geschaffen”, kritisieren die Organisationen übereinstimmend. „Der jetzt startende Prozess ist nicht ergebnisoffen und schließt wichtige gesellschaftliche Gruppen aus.”

    Der Weg #Deutschland|s zur #Klimaneutralität erfordere einen breiten, transparenten und ergebnisoffenen Dialogprozess aller gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehöre die Debatte um den gesellschaftlichen Konflikt über die CO2-Endlagerung. Der aktuelle, an #Industrieinteressen ausgerichtete Vorschlag einer CO2- #Managementstrategie, die isoliert auf eine CO2- #Entsorgungsinfrastruktur für die #treibhausgasintensiv|e #Energie – und #Schwerindustrie schielt, werde dem nicht gerecht.

    Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid kritisiert: „Mit der #Verpressung und dauerhaften #Deponierung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten will die #Bundesregierung eine gigantische CO2-Entsorgungsinfrastruktur aufbauen. Dabei kann niemand gewährleisten, dass das CO2 bei der #Endlagerung auch dauerhaft im Untergrund verbleibt. Es würden neue systemische Risiken entstehen, die wieder einmal die nachfolgenden Generationen als #Ewigkeitslasten tragen müssen.”

    Kerstin Meyer, Expertin für #Wirtschaftspolitik des BUND betont: „#Kunststoffe, #Zement, #Stahl, #Düngemittel verursachen in der Herstellung hohe CO2- #Emissionen. Um diese zu verringern, stehen diese Industrien vor einem umfassenden Umbau ihrer #Produktion und treffen Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte. Die geplanten hohen staatlichen #Subventionen für CCS-Anlagen sind daher eine fatale Weichenstellung. Sie verhindern den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft. Der Gesamtverbrauch an Energie würde mit CCS sogar steigen. Eine Wirtschaft die auf CO2-Entsorgung baut, verlängert das fossile Zeitalter, befeuert den #Rohstoffhunger und verschärft die #Verschmutzungskrise. Der Hochlauf einer CCS-Wirtschaft wäre eine Entscheidung mit großer Tragweite, die gesellschaftlich diskutiert werden muss”.

    Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Momentan scheint sich ein großer Teil der Industrie darauf einzustellen, seine Emissionen schon bald einfach mittels CO2-Speicherung wegzaubern zu können. Die Speicherung von CO2 ist jedoch das allerletzte Mittel der Wahl, das erst nach Ausschöpfung aller Optionen zur Vermeidung schädlicher Treibhausgase überhaupt in Betracht gezogen werden darf. Die #Strategie der Regierung darf deshalb keinesfalls auf eine Art Schützenhilfe für die #Gaslobby hinauslaufen, mit der diese ihre fossilen #Geschäftsmodelle künstlich am Leben hält. Bei #Restemissionen, die sich wirklich nicht anderweitig vermeiden lassen, muss zunächst die Speicherung in renaturierten natürlichen #Ökosystem|en politisch und finanziell priorisiert werden, bevor über die Möglichkeit einer geologischen Speicherung nachgedacht wird“

    Karin Lüders von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager e.V sagt:

    „Wir wissen: Die CO2-Abscheidung ist sehr Energie-aufwendig, ist immer unvollständig und verursacht einen großen Rohstoffverbrauch. CCS dient deshalb nicht dem Klimaschutz. Es ist ein Angriff auf die #Lebensgrundlagen von #Mensch und #Umwelt. Eine CO2-Verpressung unter der #Nordsee ist verantwortungslos und gefährdet das #Weltnaturerbe #Wattenmeer, denn von den dort über 15.000 vorhandenen #Bohrlöcher|n sind viele nicht ordnungsgemäß verschlossen und damit undicht. Wenn dort CO2 austritt, wird es kaum bemerkt und ist nicht reparierbar. Wir fordern: Kein CO2-Endlager unter Land und unter der Nordsee“

    Christfried Lenz, BürgerEnergieAltmark eG:

    „Unser Protest hat schon 2015 erreicht, dass die in der #Altmark von Gaz de France errichtete CO2-Verpressungsanlage rückgebaut wurde, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Sollte jemand die Frechheit besitzen, den abgestandenen CCS-Kaffee den Altmärkern erneut vorsetzen zu wollen, der wird daran keine Freude haben.”

    Hintergrund:

    Bereits vor zehn Jahren versuchte die Energiewirtschaft, CCS an Kohlekraftwerken als vermeintliches #Zukunftsmodell zu verkaufen. Vor allem in #Norddeutschland fanden daraufhin große Proteste gegen den Einsatz der Technik statt.

    Es gibt eine starke CCS-Lobby in #Politik und #Wirtschaft, die sich einseitig auf #Fachveröffentlichungen der Industrie stützt. Ihre Annahmen über eine positive #Klimawirkung von CCS sind jedoch nicht belegt, der großtechnische Einsatz erst in einigen Jahrzehnten möglich und langfristige Probleme nicht auszuschließen. Auch der #Weltklimarat weist deutlich auf die hohen Kosten und vor allem Risiken hin, die mit der CCS-Technik und den Endlagern einhergehen. Es besteht die Gefahr einer falschen #Prioritätensetzung, die in einen fossilen lock-in führen, statt auf #Vermeidungsstrategien und naturbasierte Lösungen zu setzen.

    Die vom Wirtschaftsministerium postulierte vermeintliche #Alternativlosigkeit der Nutzung des Untergrundes zur Endlagerung von CO2 zur Erreichung des Netto-Null-Ziels für Deutschland im Jahr 2045 ist nicht gegeben. Der Ausstieg aus den #Fossilen muss Priorität haben. Das Potenzial natürlicher Senken, wie z.B. #Wälder mit nachhaltiger #Holzwirtschaft und andere naturbasierte Lösungsansätze, die #Biodiversitätsschutz und Klimaschutz miteinander verbinden, dürfen nicht ausgeklammert werden. Dass ambitionierte #Reduktionspfade in Deutschland möglich sind, hat das #Umweltbundesamt in der 2019 erschienenen #RESCUE-Studie dargelegt. #Klimaneutralität kann erreicht werden ohne Anwendung von CCS, bei starken Annahmen für den Ausbau von #Erneuerbaren, Umbau der Wirtschaft und Verhaltens- und #Lebensstiländerungen.

    Quelle: PM 24. März 2023

  38. Passend dazu:

    Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. März 2023

    #Wirtschaftsministerium unterdrückt gesellschaftliche Debatte über Wege zur Klimaneutralität

    Berlin. Die heutige Auftaktkonferenz zur deutschen Carbon Management Strategie stößt bei Bürgerinitiativen und den Umweltverbänden #Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland #BUND und der Deutschen Umwelthilfe #DUH auf Kritik. Mit dem Ausschluss von #Bürgerinitiativen aus dem Verfahren und der de facto Vorfestlegung auf die #CO2-#Abscheidung und -Endlagerung (CCS) als vermeintlich alternativlos im Kampf gegen die #Klimakrise droht die Politik ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick zu verlieren: echte und sofortige #Emissionsminderungen. Offenbar braucht es noch eine längere und breitere gesellschaftliche Debatte statt Hauruck-Verfahren.

    Die Entscheidung für eine stark subventionierte CCS-Wirtschaft mit landesweiten #Pipeline-Netzen, #Terminals und CO2-Deponien in der Nordsee untergräbt den bestehenden gesellschaftlichen Konsens im Umgang mit der CCS Technik. Dieser Konsens, der vor zehn Jahren nach Protesten und langen Auseinandersetzungen erreicht wurde, darf nicht in Frage gestellt werden. „Das Wirtschaftsministerium hat bereits Fakten geschaffen”, kritisieren die Organisationen übereinstimmend. „Der jetzt startende Prozess ist nicht ergebnisoffen und schließt wichtige gesellschaftliche Gruppen aus.”

    Der Weg #Deutschland|s zur #Klimaneutralität erfordere einen breiten, transparenten und ergebnisoffenen Dialogprozess aller gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehöre die Debatte um den gesellschaftlichen Konflikt über die CO2-Endlagerung. Der aktuelle, an #Industrieinteressen ausgerichtete Vorschlag einer CO2- #Managementstrategie, die isoliert auf eine CO2- #Entsorgungsinfrastruktur für die #treibhausgasintensiv|e #Energie – und #Schwerindustrie schielt, werde dem nicht gerecht.

    Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid kritisiert: „Mit der #Verpressung und dauerhaften #Deponierung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten will die #Bundesregierung eine gigantische CO2-Entsorgungsinfrastruktur aufbauen. Dabei kann niemand gewährleisten, dass das CO2 bei der #Endlagerung auch dauerhaft im Untergrund verbleibt. Es würden neue systemische Risiken entstehen, die wieder einmal die nachfolgenden Generationen als #Ewigkeitslasten tragen müssen.”

    Kerstin Meyer, Expertin für #Wirtschaftspolitik des BUND betont: „#Kunststoffe, #Zement, #Stahl, #Düngemittel verursachen in der Herstellung hohe CO2- #Emissionen. Um diese zu verringern, stehen diese Industrien vor einem umfassenden Umbau ihrer #Produktion und treffen Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte. Die geplanten hohen staatlichen #Subventionen für CCS-Anlagen sind daher eine fatale Weichenstellung. Sie verhindern den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft. Der Gesamtverbrauch an Energie würde mit CCS sogar steigen. Eine Wirtschaft die auf CO2-Entsorgung baut, verlängert das fossile Zeitalter, befeuert den #Rohstoffhunger und verschärft die #Verschmutzungskrise. Der Hochlauf einer CCS-Wirtschaft wäre eine Entscheidung mit großer Tragweite, die gesellschaftlich diskutiert werden muss”.

    Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Momentan scheint sich ein großer Teil der Industrie darauf einzustellen, seine Emissionen schon bald einfach mittels CO2-Speicherung wegzaubern zu können. Die Speicherung von CO2 ist jedoch das allerletzte Mittel der Wahl, das erst nach Ausschöpfung aller Optionen zur Vermeidung schädlicher Treibhausgase überhaupt in Betracht gezogen werden darf. Die #Strategie der Regierung darf deshalb keinesfalls auf eine Art Schützenhilfe für die #Gaslobby hinauslaufen, mit der diese ihre fossilen #Geschäftsmodelle künstlich am Leben hält. Bei #Restemissionen, die sich wirklich nicht anderweitig vermeiden lassen, muss zunächst die Speicherung in renaturierten natürlichen #Ökosystem|en politisch und finanziell priorisiert werden, bevor über die Möglichkeit einer geologischen Speicherung nachgedacht wird“

    Karin Lüders von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager e.V sagt:

    „Wir wissen: Die CO2-Abscheidung ist sehr Energie-aufwendig, ist immer unvollständig und verursacht einen großen Rohstoffverbrauch. CCS dient deshalb nicht dem Klimaschutz. Es ist ein Angriff auf die #Lebensgrundlagen von #Mensch und #Umwelt. Eine CO2-Verpressung unter der #Nordsee ist verantwortungslos und gefährdet das #Weltnaturerbe #Wattenmeer, denn von den dort über 15.000 vorhandenen #Bohrlöcher|n sind viele nicht ordnungsgemäß verschlossen und damit undicht. Wenn dort CO2 austritt, wird es kaum bemerkt und ist nicht reparierbar. Wir fordern: Kein CO2-Endlager unter Land und unter der Nordsee“

    Christfried Lenz, BürgerEnergieAltmark eG:

    „Unser Protest hat schon 2015 erreicht, dass die in der #Altmark von Gaz de France errichtete CO2-Verpressungsanlage rückgebaut wurde, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Sollte jemand die Frechheit besitzen, den abgestandenen CCS-Kaffee den Altmärkern erneut vorsetzen zu wollen, der wird daran keine Freude haben.”

    Hintergrund:

    Bereits vor zehn Jahren versuchte die Energiewirtschaft, CCS an Kohlekraftwerken als vermeintliches #Zukunftsmodell zu verkaufen. Vor allem in #Norddeutschland fanden daraufhin große Proteste gegen den Einsatz der Technik statt.

    Es gibt eine starke CCS-Lobby in #Politik und #Wirtschaft, die sich einseitig auf #Fachveröffentlichungen der Industrie stützt. Ihre Annahmen über eine positive #Klimawirkung von CCS sind jedoch nicht belegt, der großtechnische Einsatz erst in einigen Jahrzehnten möglich und langfristige Probleme nicht auszuschließen. Auch der #Weltklimarat weist deutlich auf die hohen Kosten und vor allem Risiken hin, die mit der CCS-Technik und den Endlagern einhergehen. Es besteht die Gefahr einer falschen #Prioritätensetzung, die in einen fossilen lock-in führen, statt auf #Vermeidungsstrategien und naturbasierte Lösungen zu setzen.

    Die vom Wirtschaftsministerium postulierte vermeintliche #Alternativlosigkeit der Nutzung des Untergrundes zur Endlagerung von CO2 zur Erreichung des Netto-Null-Ziels für Deutschland im Jahr 2045 ist nicht gegeben. Der Ausstieg aus den #Fossilen muss Priorität haben. Das Potenzial natürlicher Senken, wie z.B. #Wälder mit nachhaltiger #Holzwirtschaft und andere naturbasierte Lösungsansätze, die #Biodiversitätsschutz und Klimaschutz miteinander verbinden, dürfen nicht ausgeklammert werden. Dass ambitionierte #Reduktionspfade in Deutschland möglich sind, hat das #Umweltbundesamt in der 2019 erschienenen #RESCUE-Studie dargelegt. #Klimaneutralität kann erreicht werden ohne Anwendung von CCS, bei starken Annahmen für den Ausbau von #Erneuerbaren, Umbau der Wirtschaft und Verhaltens- und #Lebensstiländerungen.

    Quelle: PM 24. März 2023