home.social

#subventionen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #subventionen, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Ja, @FlippoFlip - ginge es nur um „Issue Ownership“, dann müssten Landwirte schon aus Verzweiflung geschlossen Klima- und Wasserschutz wählen und die verschwenderische Massentierhaltung aufgeben.

    Stattdessen aber protestieren deren Verbände bislang nur für die Beibehaltung ihrer Subventionen und reagieren auf die steigenden Preise & Zölle „dank“ Trump wie auch auf die steigenden Temperaturen mit Rufen nach weiterer Staatshilfe.

    Die Vorstellung, dass die meisten Menschen in „Issues“ und Parteikompetenzen denken, verallgemeinert (mal wieder) akademische Übungen zu vermeintlich allgemeiner Psychologie…

    #Landwirtschaft #Klimakrise #Subventionen #Psychologie #Mimesis

    agrarheute.com/politik/landwir

  2. Ja, @FlippoFlip - ginge es nur um „Issue Ownership“, dann müssten Landwirte schon aus Verzweiflung geschlossen Klima- und Wasserschutz wählen und die verschwenderische Massentierhaltung aufgeben.

    Stattdessen aber protestieren deren Verbände bislang nur für die Beibehaltung ihrer Subventionen und reagieren auf die steigenden Preise & Zölle „dank“ Trump wie auch auf die steigenden Temperaturen mit Rufen nach weiterer Staatshilfe.

    Die Vorstellung, dass die meisten Menschen in „Issues“ und Parteikompetenzen denken, verallgemeinert (mal wieder) akademische Übungen zu vermeintlich allgemeiner Psychologie…

    #Landwirtschaft #Klimakrise #Subventionen #Psychologie #Mimesis

    agrarheute.com/politik/landwir

  3. Ja, @FlippoFlip - ginge es nur um „Issue Ownership“, dann müssten Landwirte schon aus Verzweiflung geschlossen Klima- und Wasserschutz wählen und die verschwenderische Massentierhaltung aufgeben.

    Stattdessen aber protestieren deren Verbände bislang nur für die Beibehaltung ihrer Subventionen und reagieren auf die steigenden Preise & Zölle „dank“ Trump wie auch auf die steigenden Temperaturen mit Rufen nach weiterer Staatshilfe.

    Die Vorstellung, dass die meisten Menschen in „Issues“ und Parteikompetenzen denken, verallgemeinert (mal wieder) akademische Übungen zu vermeintlich allgemeiner Psychologie…

    #Landwirtschaft #Klimakrise #Subventionen #Psychologie #Mimesis

    agrarheute.com/politik/landwir

  4. Ja, @FlippoFlip - ginge es nur um „Issue Ownership“, dann müssten Landwirte schon aus Verzweiflung geschlossen Klima- und Wasserschutz wählen und die verschwenderische Massentierhaltung aufgeben.

    Stattdessen aber protestieren deren Verbände bislang nur für die Beibehaltung ihrer Subventionen und reagieren auf die steigenden Preise & Zölle „dank“ Trump wie auch auf die steigenden Temperaturen mit Rufen nach weiterer Staatshilfe.

    Die Vorstellung, dass die meisten Menschen in „Issues“ und Parteikompetenzen denken, verallgemeinert (mal wieder) akademische Übungen zu vermeintlich allgemeiner Psychologie…

    #Landwirtschaft #Klimakrise #Subventionen #Psychologie #Mimesis

    agrarheute.com/politik/landwir

  5. Ja, @FlippoFlip - ginge es nur um „Issue Ownership“, dann müssten Landwirte schon aus Verzweiflung geschlossen Klima- und Wasserschutz wählen und die verschwenderische Massentierhaltung aufgeben.

    Stattdessen aber protestieren deren Verbände bislang nur für die Beibehaltung ihrer Subventionen und reagieren auf die steigenden Preise & Zölle „dank“ Trump wie auch auf die steigenden Temperaturen mit Rufen nach weiterer Staatshilfe.

    Die Vorstellung, dass die meisten Menschen in „Issues“ und Parteikompetenzen denken, verallgemeinert (mal wieder) akademische Übungen zu vermeintlich allgemeiner Psychologie…

    #Landwirtschaft #Klimakrise #Subventionen #Psychologie #Mimesis

    agrarheute.com/politik/landwir

  6. Ironie ist:

    Fossile Energien wurden in Deutschland jahrzehntelang subventioniert, Dieselprivileg, Pendlerpauschale, günstige Netzentgelte. Dieses Geld hat den Konzernen die Kapitalbasis verschafft, mit der sie heute den Umbau voll ausbremsen.

    #Energiewende #Klimapolitik #Subventionen
    #hitzetote

  7. Ironie ist:

    Fossile Energien wurden in Deutschland jahrzehntelang subventioniert, Dieselprivileg, Pendlerpauschale, günstige Netzentgelte. Dieses Geld hat den Konzernen die Kapitalbasis verschafft, mit der sie heute den Umbau voll ausbremsen.

    #Energiewende #Klimapolitik #Subventionen
    #hitzetote

  8. Ironie ist:

    Fossile Energien wurden in Deutschland jahrzehntelang subventioniert, Dieselprivileg, Pendlerpauschale, günstige Netzentgelte. Dieses Geld hat den Konzernen die Kapitalbasis verschafft, mit der sie heute den Umbau voll ausbremsen.

    #Energiewende #Klimapolitik #Subventionen
    #hitzetote

  9. Ironie ist:

    Fossile Energien wurden in Deutschland jahrzehntelang subventioniert, Dieselprivileg, Pendlerpauschale, günstige Netzentgelte. Dieses Geld hat den Konzernen die Kapitalbasis verschafft, mit der sie heute den Umbau voll ausbremsen.

    #Energiewende #Klimapolitik #Subventionen
    #hitzetote

  10. Wo sind nun all diejenigen, die immer meinen "der Markt regelt das"?

    Wenn der Markt regelt, wird sofort nach staatlicher Unterstützung geschrien. Widerspruch? Nope.

    Wonach ich schreie, sind:
    * ein Ende von Ungleichbehandlungen, also in diesem Fall Einführung einer Kerosinbesteuerung
    * Miteinberechnung von Folgekosten, was hier in erster Linie Klimakrisenkosten wären, aber auch die Folgen von Lärm und Luftverschmutzung.

    "Reicht bei weitem nicht": Luftfahrt verlangt nach AUA-Verlust mehr staatliche Entlastung
    derstandard.at/story/300000033

    #Klimakrise #Klimakatastrophe #AUA #AustrianAirlines #Flugverkehr #Luftfahrt #Kerosinbesteuerung #Kerosinsteuer #Marktwirtschaft #Subventionen #klimaschädlicheSubventionen

  11. Wo sind nun all diejenigen, die immer meinen "der Markt regelt das"?

    Wenn der Markt regelt, wird sofort nach staatlicher Unterstützung geschrien. Widerspruch? Nope.

    Wonach ich schreie, sind:
    * ein Ende von Ungleichbehandlungen, also in diesem Fall Einführung einer Kerosinbesteuerung
    * Miteinberechnung von Folgekosten, was hier in erster Linie Klimakrisenkosten wären, aber auch die Folgen von Lärm und Luftverschmutzung.

    "Reicht bei weitem nicht": Luftfahrt verlangt nach AUA-Verlust mehr staatliche Entlastung
    derstandard.at/story/300000033

    #Klimakrise #Klimakatastrophe #AUA #AustrianAirlines #Flugverkehr #Luftfahrt #Kerosinbesteuerung #Kerosinsteuer #Marktwirtschaft #Subventionen #klimaschädlicheSubventionen

  12. Wo sind nun all diejenigen, die immer meinen "der Markt regelt das"?

    Wenn der Markt regelt, wird sofort nach staatlicher Unterstützung geschrien. Widerspruch? Nope.

    Wonach ich schreie, sind:
    * ein Ende von Ungleichbehandlungen, also in diesem Fall Einführung einer Kerosinbesteuerung
    * Miteinberechnung von Folgekosten, was hier in erster Linie Klimakrisenkosten wären, aber auch die Folgen von Lärm und Luftverschmutzung.

    "Reicht bei weitem nicht": Luftfahrt verlangt nach AUA-Verlust mehr staatliche Entlastung
    derstandard.at/story/300000033

    #Klimakrise #Klimakatastrophe #AUA #AustrianAirlines #Flugverkehr #Luftfahrt #Kerosinbesteuerung #Kerosinsteuer #Marktwirtschaft #Subventionen #klimaschädlicheSubventionen

  13. Wo sind nun all diejenigen, die immer meinen "der Markt regelt das"?

    Wenn der Markt regelt, wird sofort nach staatlicher Unterstützung geschrien. Widerspruch? Nope.

    Wonach ich schreie, sind:
    * ein Ende von Ungleichbehandlungen, also in diesem Fall Einführung einer Kerosinbesteuerung
    * Miteinberechnung von Folgekosten, was hier in erster Linie Klimakrisenkosten wären, aber auch die Folgen von Lärm und Luftverschmutzung.

    "Reicht bei weitem nicht": Luftfahrt verlangt nach AUA-Verlust mehr staatliche Entlastung
    derstandard.at/story/300000033

    #Klimakrise #Klimakatastrophe #AUA #AustrianAirlines #Flugverkehr #Luftfahrt #Kerosinbesteuerung #Kerosinsteuer #Marktwirtschaft #Subventionen #klimaschädlicheSubventionen

  14. Wo sind nun all diejenigen, die immer meinen "der Markt regelt das"?

    Wenn der Markt regelt, wird sofort nach staatlicher Unterstützung geschrien. Widerspruch? Nope.

    Wonach ich schreie, sind:
    * ein Ende von Ungleichbehandlungen, also in diesem Fall Einführung einer Kerosinbesteuerung
    * Miteinberechnung von Folgekosten, was hier in erster Linie Klimakrisenkosten wären, aber auch die Folgen von Lärm und Luftverschmutzung.

    "Reicht bei weitem nicht": Luftfahrt verlangt nach AUA-Verlust mehr staatliche Entlastung
    derstandard.at/story/300000033

    #Klimakrise #Klimakatastrophe #AUA #AustrianAirlines #Flugverkehr #Luftfahrt #Kerosinbesteuerung #Kerosinsteuer #Marktwirtschaft #Subventionen #klimaschädlicheSubventionen

  15. Witziger Plot Twist, oder?

    Die Bauern fahren mit Afd Fahne und Galgen vor ein paar Jahren durch Deutschland und protestieren gegen die Rücknahme der Agrardieselsubventionen

    Jetzt vertrocknet denen die Ernte auf dem Feld, weil der Klimaschutz nicht ernst genommen wird.

    Mitleid fällt mir schwer

    #klimaschutz #bauern #landwirte #agrardiesel #klimakatastrophe #ernte #subventionen #noafd

  16. Witziger Plot Twist, oder?

    Die Bauern fahren mit Afd Fahne und Galgen vor ein paar Jahren durch Deutschland und protestieren gegen die Rücknahme der Agrardieselsubventionen

    Jetzt vertrocknet denen die Ernte auf dem Feld, weil der Klimaschutz nicht ernst genommen wird.

    Mitleid fällt mir schwer

    #klimaschutz #bauern #landwirte #agrardiesel #klimakatastrophe #ernte #subventionen #noafd

  17. Witziger Plot Twist, oder?

    Die Bauern fahren mit Afd Fahne und Galgen vor ein paar Jahren durch Deutschland und protestieren gegen die Rücknahme der Agrardieselsubventionen

    Jetzt vertrocknet denen die Ernte auf dem Feld, weil der Klimaschutz nicht ernst genommen wird.

    Mitleid fällt mir schwer

    #klimaschutz #bauern #landwirte #agrardiesel #klimakatastrophe #ernte #subventionen #noafd

  18. Witziger Plot Twist, oder?

    Die Bauern fahren mit Afd Fahne und Galgen vor ein paar Jahren durch Deutschland und protestieren gegen die Rücknahme der Agrardieselsubventionen

    Jetzt vertrocknet denen die Ernte auf dem Feld, weil der Klimaschutz nicht ernst genommen wird.

    Mitleid fällt mir schwer

    #klimaschutz #bauern #landwirte #agrardiesel #klimakatastrophe #ernte #subventionen #noafd

  19. Witziger Plot Twist, oder?

    Die Bauern fahren mit Afd Fahne und Galgen vor ein paar Jahren durch Deutschland und protestieren gegen die Rücknahme der Agrardieselsubventionen

    Jetzt vertrocknet denen die Ernte auf dem Feld, weil der Klimaschutz nicht ernst genommen wird.

    Mitleid fällt mir schwer

    #klimaschutz #bauern #landwirte #agrardiesel #klimakatastrophe #ernte #subventionen #noafd

  20. In SH fallen immer mehr Sozialwohnungen weg – steigen die Mieten?

    Sie möchten weiterlesen? Wählen Sie eine Option: Monatsabo Plus Logo Round Plus Logo Round Alle Artikel & Inhalte…
    #Kiel #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Germany #Schleswig-Holstein #Subventionen #ThomasHölck #Wohnungsbaupolitik #Wohnungswirtschaft
    europesays.com/de/1207152/

  21. Temu: EU-Strafe wegen Ermittlungsbehinderung möglich

    Die EU-Kommission wirft dem chinesischen Online-Shoppingportal Temu vor, Ermittlungen im Wege zu stehen. Die Brüsseler Behörde wollte Anfang…
    #EuropeSays #EU #Europa #Behörde #Brüsseler #Dublin #Ermittlung #EuropäischeUnion #Kommission #Shoppingportal #Strafe #Subventionen #Temu #wirft
    europesays.com/europa/77225/

  22. Was mich so am neuen Energie-Gesetz der Regierung zu abfuckt ist Argument, dass die Stromeinspeisevergütung nicht von der Allgemeinheit bezahlt werden soll. Es profitieren wenige, bezahlen tun es alle.
    Aber Dieselsubvention, Kilometerpauschalen und Dienstwagenprivileg werden nicht gleich behandelt.

    🤬

    #diesel #csu #reiche #ErneuerbareEnergien #cdu #kilometerpauschale #Subventionen #einspeisevergutung #dieselsubventionierung #dienstwagenprivileg #Energiepolitik #energiegebäudegesetz

  23. Was mich so am neuen Energie-Gesetz der Regierung zu abfuckt ist Argument, dass die Stromeinspeisevergütung nicht von der Allgemeinheit bezahlt werden soll. Es profitieren wenige, bezahlen tun es alle.
    Aber Dieselsubvention, Kilometerpauschalen und Dienstwagenprivileg werden nicht gleich behandelt.

    🤬

    #diesel #csu #reiche #ErneuerbareEnergien #cdu #kilometerpauschale #Subventionen #einspeisevergutung #dieselsubventionierung #dienstwagenprivileg #Energiepolitik #energiegebäudegesetz

  24. Hitze-AKW-Flaute

    Die Öffentlichkeit in Deutschland wird über die Hitze in Frankreich und Spanien nur zur Hälfte informiert. Wo es brennt, welche Regionen evakuiert werden, wo Zeltplätze und Urlaubsparadiese betroffen sind und warum das vielleicht sogar mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Was der Öffentlichkeit unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass zwischenzeitlich bis zu 10 Atomkraftwerke in Frankreich abgeschaltet werden mussten, weil ihre Kühlsysteme nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Unter anderen sind Golfech 2, (Garonne) Blayais (Gironde-Mündung ) Bugey (Rhône), Nogent (Seine)  in Frankreich stillgelegt, gestern wurden zwei Blöcke von  Paks (Donau) in Ungarn vom Netz genommen.

    Gefährlich und teuer

    Diese Entwicklung im Zuge der aktuell immer häufiger auftretenden sommerlichen Erhitzung ist besonders deshalb bedrohlich, so Greenpeace, weil vor allem alte AKW, deren Laufzeiten immer wieder verlängert wurden, zweifach von der Hitzeflaute betroffen sind. Zum einen steigen die Beanspruchungen der Bauteile bei großer Hitze, was die Gefahr von Schäden und notwendigen Schnellabschaltungen wahrscheinlicher macht und das Betriebsrisiko insgesamt steigert. Zum anderen sinkt die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Zwar behauptet der staatliche französische EDF-Konzern, dass Abschaltungen etwa 2025 nur 3% der Kraftwerksgesamtleistung gekostet habe, aber EDF rechnet damit die Kosten schön. Der französische Rechnungshof hat in seinen jährlichen Berichten, so ein Experte von “Global 2000” aus Österreich, vor der Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie gewarnt.

    Reiche plant am Markt vorbei

    Mit dem heute vorgestellten Erneuerbare-Energien-Gesetz plant die Gaslobbyistin Katharina Reiche entgegen ihrer eigenen Behauptungen am Markt vorbei. Denn in Hitzeperioden wie der aktuellen entsteht vor allem tagsüber und in den Nachmittagsstunden erhöhter Strombedarf durch Klimaanlagen und Kühlhäuser. Während die Solarenergie die Netze tagsüber stabilisiert, entsteht das Problem nach Sonnenuntergang, wenn die Solarleistung ausfällt. Reiche setzt nun auf Gaskraftwerke, die jedoch wegen ihrer hohen Anfahrkosten durch schlechten Wirkungsgrad und hohen CO2 -Ausstoß und hohe Kosten für wenige Betriebsstunden die Strompreise entgegen Reiches Behauptungen in die Höhe treiben. Wesentlich besser wären Investitionen in mehr Batterie-Stromspeicher, die tagsüber Solar- und Windstrom speichern und ihn in den “teuren” Abendstunden kostengünstig und passend wieder abgeben.

    Die Subventionslobby der Atomindustrie ist wieder unterwegs

    Überall in Europa werden dieses Jahr und in den folgenden Jahren AKW ncht mehr arbeiten können, weil sie keine Kühlung mehr haben. Die Fans der Atomindustrie und der staatlichen Subventionierung dieser unendlich teuersten Technologie zur Energieerzeugung, bei der die Frage der Endlagerung atomaren Strahlenmülls bis heute offen und ungelöst ist, haben derzeit eine Offensive zur Subventionierung der Fusionstechnologie gestartet. Der “Kölner Stadtanzeiger” widmet solchen Phantastereien diese Woche eine ganze Seite im Wirtschaftsteil. Mit keinem Wort erwähnt wird dabei die Tatsache, dass diese Pläne einem weiteren Umbau der Energiewirtschaft hin zu preisgünstigem Solar- und Windstrom diametral entgegenstehen, weil die noch lange nicht realisierbaren Fusionsreaktoren wieder in die Fußstapfen der alten, auf Monopole fixierten AKW-Energieerzeugungsstruktur eintreten und sie fortsetzen. Sie sind deshalb ein Baustein eines überkommenen und veralteten, viel zu teuren Energiesystems. In keiner Weise zukunftsfähig und vor allem ökonomisch nicht konkurrenzfähig.

    CSU: inkompetent, zur Steuerverschwendung entschlossen und lobbyhörig

    Weil alle Rahmenbedingungen eine preisgünstige, nachhaltige und dezentrale Energieversorgung erfordern, stemmt sich die CSU gegen diese Erkenntnis. Sie möchte weiter in spinnerte und ökonomisch abwegige Fusionstechnologie investieren, anstatt die unschlagbar günstige alternative Infrastruktur mit Windkraft, Solarenergie und nachwachsenden Rohstoff- und Energieverbünden nebst Fernwärme auszubauen. Für sich eine Jahrhundertaufgebe, aber am Ende ökonomisch und infrastrukturell unschlagbar. Im Ergebnis will die CDU/CSU die Energiewende, die sich gerade mal im ökonomischen Anfangsstadium befindet und deutsche Mittelständler mit Know-how an die Weltspitze gebracht hat, abwürgen. Denn beide Formen der Energieerzeugung passen nicht zueinander, sind im Prinzip technische Antagonisten. Eine Energie- und Wärmeerzeugungsstruktur, wie sie Robert Habeck entworfen und durch ökonomische Rahmenbedingungen eingeleitet hat, ist prinzipiell dezentral angelegt. Es bedarf eines klugen Netzmanagements und intelligenter Energiespeicher – seien sie elektrisch oder von Stauseen und Rückhaltebecken unterstützt. AKW, die im Grundlastbereich dauernd arbeiten, zerstören dieses intelligente System und fluten – wenn sie denn mal laufen – die Netze mit teurem Atomstrom. Das ist der Grund, wieso fast kein billiger Ökostrom aus Spanien und Portugal den deutschen Strommarkt erreicht. Die französischen AKW blockieren die Netze.

    Hochrisikotechnik wird systematisch kleingeredet

    Weil sich die Grünen weiterentwickelt haben und sich mehr mit erneuerbaren Energien als mit den Gefahren von AKW beschäftigen – ebenso wie die junge Basis von Fridays for Future – kommen zumeist politisch rechtsaußen angesiedelte Initiativen und Lobbyisten wieder in die gesellschaftliche Diskussion. EU-Präsidentin von der Leyen erdreistete sich vor Wochen, bei der Präsentation französischer Atom-U-Boote als Kniefall von der Atomlobby und ihrem obersten Anhänger Emmanuel Macron, wahrheitswidrig und ökonomisch unwahr zu behaupten, mit dem Atomausstieg habe man ohne Not auf eine preisgünstige Energieerzeugung verzichtet. Eine dreiste Lüge amgesichts der Tatsache, dass der Atomstrom der teuerste, staatlich subventionierte  Strom ist. Die Verlogenheit der Argumentation zieht sich durch das christdemokratische, politische Handeln. Katharina Reiche behauptet, die Streichung der Entgelte für nicht erzeugten bzw. nicht abgenommenen, weil durch Atomstrom blockierten Windkraftstrom sei “Marktwirtschaft”. Ist es gerade nicht, weil sie Subventionen auf die zu bauenden Kraftwerke mit fossilen Energien umlenkt, statt Stromspeicher zu bauen und den Bau künftiger Windanlagen  – auch als Einnahmequelle der Kommunen – unrentabel macht. Der Gipfel politischer Unvernunft ist die Forderung der  CSU, massive Subventionen für Atomfusionskraftwerke zur Verfügung zu stellen, an denen seit siebzig Jahren nahezu erfolglos mit massiven Subventionen und wenig ehrlichem marktwirtschaftlichem Investment und hohen Verlusten geforscht und entwickelt wird.

    Hitzeflaute

    In Frankreich brennen die Wälder, in Spanien und Portugal ebenso, Europa macht sich für eine weitere Hitzewelle parat, die wieder tausende alte Menschen und Babys das Leben kosten wird. Wasser wird immer knapper, der Rhein und die anderen großen europäischen Flüsse, an denen Atomkraftwerke stehen, haben derzeit ein Jahrhundert-Niedrigwasser. In dieser sich absehbar steigernden Situation mit Gaskraftwerken auf eine Technik zu setzen, die ebenfalls Kühlwasser zum Betrieb ihrer Anlagen benötigt, ist nicht nur umweltpolitisch kontraproduktiv, es ist ökonomischer Unsinn, der alle Bürger:innen weiter finanziell belasten wird.

     

    Nachtrag 2.8.26: Alle vier Blöcke des ungarischen AKW werden morgen abgeschaltet. Der Ministerpräsident rief zum Stromsparen auf, weil etwa 50% der Energieprodurtion ausfielen. Auch in Serbien und Rumänien wurden AKW abgeschaltet. Eine “preisgünstige und zuverlässige” Energie…

  25. Hitze-AKW-Flaute

    Die Öffentlichkeit in Deutschland wird über die Hitze in Frankreich und Spanien nur zur Hälfte informiert. Wo es brennt, welche Regionen evakuiert werden, wo Zeltplätze und Urlaubsparadiese betroffen sind und warum das vielleicht sogar mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Was der Öffentlichkeit unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass zwischenzeitlich bis zu 10 Atomkraftwerke in Frankreich abgeschaltet werden mussten, weil ihre Kühlsysteme nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Unter anderen sind Golfech 2, (Garonne) Blayais (Gironde-Mündung ) Bugey (Rhône), Nogent (Seine)  in Frankreich stillgelegt, gestern wurden zwei Blöcke von  Paks (Donau) in Ungarn vom Netz genommen.

    Gefährlich und teuer

    Diese Entwicklung im Zuge der aktuell immer häufiger auftretenden sommerlichen Erhitzung ist besonders deshalb bedrohlich, so Greenpeace, weil vor allem alte AKW, deren Laufzeiten immer wieder verlängert wurden, zweifach von der Hitzeflaute betroffen sind. Zum einen steigen die Beanspruchungen der Bauteile bei großer Hitze, was die Gefahr von Schäden und notwendigen Schnellabschaltungen wahrscheinlicher macht und das Betriebsrisiko insgesamt steigert. Zum anderen sinkt die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Zwar behauptet der staatliche französische EDF-Konzern, dass Abschaltungen etwa 2025 nur 3% der Kraftwerksgesamtleistung gekostet habe, aber EDF rechnet damit die Kosten schön. Der französische Rechnungshof hat in seinen jährlichen Berichten, so ein Experte von “Global 2000” aus Österreich, vor der Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie gewarnt.

    Reiche plant am Markt vorbei

    Mit dem heute vorgestellten Erneuerbare-Energien-Gesetz plant die Gaslobbyistin Katharina Reiche entgegen ihrer eigenen Behauptungen am Markt vorbei. Denn in Hitzeperioden wie der aktuellen entsteht vor allem tagsüber und in den Nachmittagsstunden erhöhter Strombedarf durch Klimaanlagen und Kühlhäuser. Während die Solarenergie die Netze tagsüber stabilisiert, entsteht das Problem nach Sonnenuntergang, wenn die Solarleistung ausfällt. Reiche setzt nun auf Gaskraftwerke, die jedoch wegen ihrer hohen Anfahrkosten durch schlechten Wirkungsgrad und hohen CO2 -Ausstoß und hohe Kosten für wenige Betriebsstunden die Strompreise entgegen Reiches Behauptungen in die Höhe treiben. Wesentlich besser wären Investitionen in mehr Batterie-Stromspeicher, die tagsüber Solar- und Windstrom speichern und ihn in den “teuren” Abendstunden kostengünstig und passend wieder abgeben.

    Die Subventionslobby der Atomindustrie ist wieder unterwegs

    Überall in Europa werden dieses Jahr und in den folgenden Jahren AKW ncht mehr arbeiten können, weil sie keine Kühlung mehr haben. Die Fans der Atomindustrie und der staatlichen Subventionierung dieser unendlich teuersten Technologie zur Energieerzeugung, bei der die Frage der Endlagerung atomaren Strahlenmülls bis heute offen und ungelöst ist, haben derzeit eine Offensive zur Subventionierung der Fusionstechnologie gestartet. Der “Kölner Stadtanzeiger” widmet solchen Phantastereien diese Woche eine ganze Seite im Wirtschaftsteil. Mit keinem Wort erwähnt wird dabei die Tatsache, dass diese Pläne einem weiteren Umbau der Energiewirtschaft hin zu preisgünstigem Solar- und Windstrom diametral entgegenstehen, weil die noch lange nicht realisierbaren Fusionsreaktoren wieder in die Fußstapfen der alten, auf Monopole fixierten AKW-Energieerzeugungsstruktur eintreten und sie fortsetzen. Sie sind deshalb ein Baustein eines überkommenen und veralteten, viel zu teuren Energiesystems. In keiner Weise zukunftsfähig und vor allem ökonomisch nicht konkurrenzfähig.

    CSU: inkompetent, zur Steuerverschwendung entschlossen und lobbyhörig

    Weil alle Rahmenbedingungen eine preisgünstige, nachhaltige und dezentrale Energieversorgung erfordern, stemmt sich die CSU gegen diese Erkenntnis. Sie möchte weiter in spinnerte und ökonomisch abwegige Fusionstechnologie investieren, anstatt die unschlagbar günstige alternative Infrastruktur mit Windkraft, Solarenergie und nachwachsenden Rohstoff- und Energieverbünden nebst Fernwärme auszubauen. Für sich eine Jahrhundertaufgebe, aber am Ende ökonomisch und infrastrukturell unschlagbar. Im Ergebnis will die CDU/CSU die Energiewende, die sich gerade mal im ökonomischen Anfangsstadium befindet und deutsche Mittelständler mit Know-how an die Weltspitze gebracht hat, abwürgen. Denn beide Formen der Energieerzeugung passen nicht zueinander, sind im Prinzip technische Antagonisten. Eine Energie- und Wärmeerzeugungsstruktur, wie sie Robert Habeck entworfen und durch ökonomische Rahmenbedingungen eingeleitet hat, ist prinzipiell dezentral angelegt. Es bedarf eines klugen Netzmanagements und intelligenter Energiespeicher – seien sie elektrisch oder von Stauseen und Rückhaltebecken unterstützt. AKW, die im Grundlastbereich dauernd arbeiten, zerstören dieses intelligente System und fluten – wenn sie denn mal laufen – die Netze mit teurem Atomstrom. Das ist der Grund, wieso fast kein billiger Ökostrom aus Spanien und Portugal den deutschen Strommarkt erreicht. Die französischen AKW blockieren die Netze.

    Hochrisikotechnik wird systematisch kleingeredet

    Weil sich die Grünen weiterentwickelt haben und sich mehr mit erneuerbaren Energien als mit den Gefahren von AKW beschäftigen – ebenso wie die junge Basis von Fridays for Future – kommen zumeist politisch rechtsaußen angesiedelte Initiativen und Lobbyisten wieder in die gesellschaftliche Diskussion. EU-Präsidentin von der Leyen erdreistete sich vor Wochen, bei der Präsentation französischer Atom-U-Boote als Kniefall von der Atomlobby und ihrem obersten Anhänger Emmanuel Macron, wahrheitswidrig und ökonomisch unwahr zu behaupten, mit dem Atomausstieg habe man ohne Not auf eine preisgünstige Energieerzeugung verzichtet. Eine dreiste Lüge amgesichts der Tatsache, dass der Atomstrom der teuerste, staatlich subventionierte  Strom ist. Die Verlogenheit der Argumentation zieht sich durch das christdemokratische, politische Handeln. Katharina Reiche behauptet, die Streichung der Entgelte für nicht erzeugten bzw. nicht abgenommenen, weil durch Atomstrom blockierten Windkraftstrom sei “Marktwirtschaft”. Ist es gerade nicht, weil sie Subventionen auf die zu bauenden Kraftwerke mit fossilen Energien umlenkt, statt Stromspeicher zu bauen und den Bau künftiger Windanlagen  – auch als Einnahmequelle der Kommunen – unrentabel macht. Der Gipfel politischer Unvernunft ist die Forderung der  CSU, massive Subventionen für Atomfusionskraftwerke zur Verfügung zu stellen, an denen seit siebzig Jahren nahezu erfolglos mit massiven Subventionen und wenig ehrlichem marktwirtschaftlichem Investment und hohen Verlusten geforscht und entwickelt wird.

    Hitzeflaute

    In Frankreich brennen die Wälder, in Spanien und Portugal ebenso, Europa macht sich für eine weitere Hitzewelle parat, die wieder tausende alte Menschen und Babys das Leben kosten wird. Wasser wird immer knapper, der Rhein und die anderen großen europäischen Flüsse, an denen Atomkraftwerke stehen, haben derzeit ein Jahrhundert-Niedrigwasser. In dieser sich absehbar steigernden Situation mit Gaskraftwerken auf eine Technik zu setzen, die ebenfalls Kühlwasser zum Betrieb ihrer Anlagen benötigt, ist nicht nur umweltpolitisch kontraproduktiv, es ist ökonomischer Unsinn, der alle Bürger:innen weiter finanziell belasten wird.

     

    Nachtrag 2.8.26: Alle vier Blöcke des ungarischen AKW werden morgen abgeschaltet. Der Ministerpräsident rief zum Stromsparen auf, weil etwa 50% der Energieprodurtion ausfielen. Auch in Serbien und Rumänien wurden AKW abgeschaltet. Eine “preisgünstige und zuverlässige” Energie…

  26. Hitze-AKW-Flaute

    Die Öffentlichkeit in Deutschland wird über die Hitze in Frankreich und Spanien nur zur Hälfte informiert: Wo es brennt, welche Regionen evakuiertwerden, Wo Zeltplätze und Urlaubsparadiese betroffen sind und warum das vielleicht sogar mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Was der Öffentlichkeit unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass zwischenzeitlich bis zu 10 Atomkraftwerke in Frankreich abgeschaltet werden mussten, weil ihre Kühlsysteme nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Unter anderen sind Golfech 2, (Garonne) Blayais, Bugay 3, Nogent 2 in Frankreich stillgelegt, gestern wurden zwei Blöcke von  Paks (Donau) in Ungarn vom Netz genommen.

    Gefährlich und teuer

    Diese Entwicklung im Zuge der aktuell immer häufiger auftretenden sommerlichen Erhitzung ist besonders deshalb bedrohlich, so Greenpeace, weil vor allem alte AKW, deren Laufzeiten immer wieder verlängert wurden, zweifach von der Hitzeflaute betroffen sind: Zum einen steigen die Beanspruchungen der Bauteile bei großer Hitze, was die Gefahr von Schäden und notwendigen Schnellabschaltungen wahrscheinlicher macht und das Betriebsrisiko insgesamt steigert. Zum anderen sinkt die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Zwar behauptet der staatliche französische EDF-Konzern, dass Abschaltungen etwa 2025 nur 3% der Kraftwerksgesamtleistung gekostet habe, aber EDF rechnet damit die Kosten schön: Der französische Rechnungshof hat in seinen jährlichen Berichten, so ein Experte von “Global 2000” aus Österreich, vor der Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie gewarnt.

    Reiche plant am Markt vorbei

    Mit dem heute vorgestellten Erneuerbare Energien Gesetz plant die Gaslobbyistin Katharina Reiche entgegen ihrer eigenen Behauptungen am Markt vorbei. Denn in Hitzeperioden wie der aktuellen entsteht vor allem tagsüber und in den Nachmittagsstunden erhöhter Strombedarf durch Klimaanlagen und Kühlhäuser. Während die Solarenergie die Netze tagsüber stabilisiert, entsteht das Problem nach Sonnenuntergang, wenn die Solarleistung ausfällt. Reiche setzt nun auf Gaskraftwerke, die jedoch wegen ihrer hohen Anfahrkosten durch schlechten Wirkungsgrad und hohen CO² -Ausstoß und hohe Kosten für wenige Betriebsstunden die Strompreise entgegen Reiches Behauptungen in die Höhe treiben. Wesentlich besser wären Investitionen in mehr Batterie-Stromspeicher, die tagsüber Solar- und Windstrom speichern und ihn in den “teuren” Abendstunden kostengünstig und passend wieder abgeben.

    Die Subventionslobby der Atomindustrie ist wieder unterwegs

    Überall in Europa werden dieses Jahr und in den folgenden Jahren AKW ncht mehr arbeiten können, weil sie keine Kühlung mehr haben. Die Fans der Atomindustrie und der staatlichen Subventionierung dieser unendlich teuersten Technologie zur Energieerzeugung, bei der die Frage der Endlagerung atomaren Strahlenmülls bis heute offen und ungelöst ist, haben derzeit eine Offensive zur Subwentionierung der Fusionstechnologie gestartet. Der “Kölner Stadtanzeiger” widmet solchen Phantastereien diese Woche eine ganze Seite im Wirtschaftsteil. Mit keinem Wort erwähnt wird dabei die Tatsache, dass diese Pläne einem weiteren Umbau der Energiewirtschaft hin zu preisgünstigem Solar- und Windstrom diametral entgegenstehen, weil die noch lange nicht realisierbaren Fusionsreaktoren wieder in die Fußstapfen der alten, auf Monopole fixierten AKW-Energieerzeugungsstruktur eintreten und sie fortsetzen. Sie sind deshalb ein Baustein eines überkommenen und veralteten, viel zu teuren Energiesystems. In keiner Weise zukunftsfähig und vor allem ökonomisch nicht konkurrenzfähig.

    CSU: inkompetent, zur Steuerverschwendung entschlossen und Lobbyhörig

    Weil alle Rahmenbedingungen eine preisgünstige, nachhaltige und dezentrale Energieversorgung erfordern, stemmt sich die CSU gegen diese Erkenntnis. Sie möchte weiter in spinnerte und ökonomisch abwegige Fusionstechnologie investieren, anstatt die unschlagbar günstige alternative Infrastruktur mit Windkraft, Solarenergie und nachwachsenden Rohstoff- und Energieverbünden nebst Fernwärme auszubauen. Für sich eine Jahrhundertaufgebe, aber am Ende ökonomisch und infrastrukturell unschlagbar. Im Ergebnis will die CDU/CSU die Energiewende, die sich gerade mal im ökonomischen Anfangsstadium befindet und deutsche Mittelständler mit Know-how an die Weltspitze gebracht hat, abwürgen. Denn beide Formen der Energieerzeugung passen nicht zueinander sind im Prinzip technische Antagonisten. Eine Energie- und Wärmeerzeugungsstruktur, wie sie Robert Habeck entworfen und durch ökonomische Rahmenbedingungen eingeleitet hat, ist prinzipiell dezentral angelegt. Es bedarf eines klugen Netzmanements und intelligenter Energiespeicher – seien sie elektrisch oder von Stauseen und Rückhaltebecken unterstützt. AKW, die im Grundlastbereich dauernd arbeiten, zerstören dieses intelligente System und fluten – wenn sie denn mal laufen – die Netze mit teurem Atomstrom. Das ist der Grund, wieso fast kein billiger Ökostrom aus Spanien und Portugal den deutschen Strommarkt erreicht: Die Französischen AKW blockieren die Netze.

    Hochrisikotechnik wird systematisch kleingeredet

    Weil sich die Grünen weiterentwickelt haben und sich mehr mit erneuerbaren Energien als mit den Gefahren von AKW beschäftigen – ebenso wie die junge Basis von Fridays for Future – kommen zumeist politisch rechtsaußen angesiedelte Initiativen und Lobbyisten wieder in die gesellschaftliche Diskussion. EU-Präsidentin Von der Leyen erdreistete sich vor Wochen, bei der Präsentation französischer Atom-U-Boote als Kniefall von der Atomlobby und ihrem obersten Anhänger Emmanuel Macron, wahrheitswidrig und ökonomisch unwahr zu behaupten, mit dem Atomausstieg habe man ohne Not auf eine preisgünstige Energieerzeugung verzichtet. Eine dreiste Lüge amgesichts der Tatsache, dass der Atomstrom der teuerste, staatlich subventionierte  Strom ist. Die Verlogenheit der Argumentation zieht sich durch das christdemokratische, politische Handeln: Katharina Reiche behauptet, die Streichung der Entgelte für nicht erzeugten bzw. nicht abgenommenen, weil durch Atomstrom blockierte Windkraftstrom sei “Marktwirtschaft”. Ist es gerade nicht, weil sie Subventionen auf die zu bauenden Kraftwerke mit fossilen Energien umlenkt, statt Stromspeicher zu bauen und den Bau künftiger Windanlagen  -auch als Einnahmequelle der Kommunen – unrentabel macht.Der Gipfel politischer Unvernunft ist die Forderung der  CSU, massive Subventionen für Atomfusionskraftwerke zur Verfügung zu stellen, an denen seit siebzig Jahren nahezu erfolglos mit massiven Subventionen und wenig ehrlichem marktwirtschaftlichem Investment und hohen Verlusten geforscht und entwickelt wird.

    Hitzeflaute

    In Frankreich brennen die Wälder, in Spanien und Portugal ebenso, Europa macht sich für eine weitere Hitzewelle parat, die wieder tausende alte Menschen und Babys das Leben kosten wird. Wasser wird immer knapper, der Rhein und die anderen großen europäischen Flüsse, an denen Atomkraftwerke stehen, haben derzeit ein jahrhunbdert-Niedrigwasser. In dieser sich absehbar steigernden Situation mit Gaskraftwerken auf eine Technik zu setzen, die ebenfalls Kühlwasser zum Betrieb ihrer Anlagen benötigt, ist nicht nur umweltpolitisch kontraproduktiv, es ist ökonomischer Unsinn, der alle Bürger:innen weiter finanziell belasten wird.

     

    Über Roland Appel:

    Roland Appel ist Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Radikaldemokratischen Stiftung, dem Netzwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke. Er arbeitet und lebt im Rheinland. Mehr über den Autor.... Sie können dem Autor auch im #Fediverse folgen unter: @[email protected]

  27. Hitze-AKW-Flaute

    Die Öffentlichkeit in Deutschland wird über die Hitze in Frankreich und Spanien nur zur Hälfte informiert: Wo es brennt, welche Regionen evakuiertwerden, Wo Zeltplätze und Urlaubsparadiese betroffen sind und warum das vielleicht sogar mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Was der Öffentlichkeit unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass zwischenzeitlich bis zu 10 Atomkraftwerke in Frankreich abgeschaltet werden mussten, weil ihre Kühlsysteme nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Unter anderen sind Golfech 2, (Garonne) Blayais, Bugay 3, Nogent 2 in Frankreich stillgelegt, gestern wurden zwei Blöcke von  Paks (Donau) in Ungarn vom Netz genommen.

    Gefährlich und teuer

    Diese Entwicklung im Zuge der aktuell immer häufiger auftretenden sommerlichen Erhitzung ist besonders deshalb bedrohlich, so Greenpeace, weil vor allem alte AKW, deren Laufzeiten immer wieder verlängert wurden, zweifach von der Hitzeflaute betroffen sind: Zum einen steigen die Beanspruchungen der Bauteile bei großer Hitze, was die Gefahr von Schäden und notwendigen Schnellabschaltungen wahrscheinlicher macht und das Betriebsrisiko insgesamt steigert. Zum anderen sinkt die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Zwar behauptet der staatliche französische EDF-Konzern, dass Abschaltungen etwa 2025 nur 3% der Kraftwerksgesamtleistung gekostet habe, aber EDF rechnet damit die Kosten schön: Der französische Rechnungshof hat in seinen jährlichen Berichten, so ein Experte von “Global 2000” aus Österreich, vor der Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie gewarnt.

    Reiche plant am Markt vorbei

    Mit dem heute vorgestellten Erneuerbare Energien Gesetz plant die Gaslobbyistin Katharina Reiche entgegen ihrer eigenen Behauptungen am Markt vorbei. Denn in Hitzeperioden wie der aktuellen entsteht vor allem tagsüber und in den Nachmittagsstunden erhöhter Strombedarf durch Klimaanlagen und Kühlhäuser. Während die Solarenergie die Netze tagsüber stabilisiert, entsteht das Problem nach Sonnenuntergang, wenn die Solarleistung ausfällt. Reiche setzt nun auf Gaskraftwerke, die jedoch wegen ihrer hohen Anfahrkosten durch schlechten Wirkungsgrad und hohen CO² -Ausstoß und hohe Kosten für wenige Betriebsstunden die Strompreise entgegen Reiches Behauptungen in die Höhe treiben. Wesentlich besser wären Investitionen in mehr Batterie-Stromspeicher, die tagsüber Solar- und Windstrom speichern und ihn in den “teuren” Abendstunden kostengünstig und passend wieder abgeben.

    Die Subventionslobby der Atomindustrie ist wieder unterwegs

    Überall in Europa werden dieses Jahr und in den folgenden Jahren AKW ncht mehr arbeiten können, weil sie keine Kühlung mehr haben. Die Fans der Atomindustrie und der staatlichen Subventionierung dieser unendlich teuersten Technologie zur Energieerzeugung, bei der die Frage der Endlagerung atomaren Strahlenmülls bis heute offen und ungelöst ist, haben derzeit eine Offensive zur Subwentionierung der Fusionstechnologie gestartet. Der “Kölner Stadtanzeiger” widmet solchen Phantastereien diese Woche eine ganze Seite im Wirtschaftsteil. Mit keinem Wort erwähnt wird dabei die Tatsache, dass diese Pläne einem weiteren Umbau der Energiewirtschaft hin zu preisgünstigem Solar- und Windstrom diametral entgegenstehen, weil die noch lange nicht realisierbaren Fusionsreaktoren wieder in die Fußstapfen der alten, auf Monopole fixierten AKW-Energieerzeugungsstruktur eintreten und sie fortsetzen. Sie sind deshalb ein Baustein eines überkommenen und veralteten, viel zu teuren Energiesystems. In keiner Weise zukunftsfähig und vor allem ökonomisch nicht konkurrenzfähig.

    CSU: inkompetent, zur Steuerverschwendung entschlossen und Lobbyhörig

    Weil alle Rahmenbedingungen eine preisgünstige, nachhaltige und dezentrale Energieversorgung erfordern, stemmt sich die CSU gegen diese Erkenntnis. Sie möchte weiter in spinnerte und ökonomisch abwegige Fusionstechnologie investieren, anstatt die unschlagbar günstige alternative Infrastruktur mit Windkraft, Solarenergie und nachwachsenden Rohstoff- und Energieverbünden nebst Fernwärme auszubauen. Für sich eine Jahrhundertaufgebe, aber am Ende ökonomisch und infrastrukturell unschlagbar. Im Ergebnis will die CDU/CSU die Energiewende, die sich gerade mal im ökonomischen Anfangsstadium befindet und deutsche Mittelständler mit Know-how an die Weltspitze gebracht hat, abwürgen. Denn beide Formen der Energieerzeugung passen nicht zueinander sind im Prinzip technische Antagonisten. Eine Energie- und Wärmeerzeugungsstruktur, wie sie Robert Habeck entworfen und durch ökonomische Rahmenbedingungen eingeleitet hat, ist prinzipiell dezentral angelegt. Es bedarf eines klugen Netzmanements und intelligenter Energiespeicher – seien sie elektrisch oder von Stauseen und Rückhaltebecken unterstützt. AKW, die im Grundlastbereich dauernd arbeiten, zerstören dieses intelligente System und fluten – wenn sie denn mal laufen – die Netze mit teurem Atomstrom. Das ist der Grund, wieso fast kein billiger Ökostrom aus Spanien und Portugal den deutschen Strommarkt erreicht: Die Französischen AKW blockieren die Netze.

    Hochrisikotechnik wird systematisch kleingeredet

    Weil sich die Grünen weiterentwickelt haben und sich mehr mit erneuerbaren Energien als mit den Gefahren von AKW beschäftigen – ebenso wie die junge Basis von Fridays for Future – kommen zumeist politisch rechtsaußen angesiedelte Initiativen und Lobbyisten wieder in die gesellschaftliche Diskussion. EU-Präsidentin Von der Leyen erdreistete sich vor Wochen, bei der Präsentation französischer Atom-U-Boote als Kniefall von der Atomlobby und ihrem obersten Anhänger Emmanuel Macron, wahrheitswidrig und ökonomisch unwahr zu behaupten, mit dem Atomausstieg habe man ohne Not auf eine preisgünstige Energieerzeugung verzichtet. Eine dreiste Lüge amgesichts der Tatsache, dass der Atomstrom der teuerste, staatlich subventionierte  Strom ist. Die Verlogenheit der Argumentation zieht sich durch das christdemokratische, politische Handeln: Katharina Reiche behauptet, die Streichung der Entgelte für nicht erzeugten bzw. nicht abgenommenen, weil durch Atomstrom blockierte Windkraftstrom sei “Marktwirtschaft”. Ist es gerade nicht, weil sie Subventionen auf die zu bauenden Kraftwerke mit fossilen Energien umlenkt, statt Stromspeicher zu bauen und den Bau künftiger Windanlagen  -auch als Einnahmequelle der Kommunen – unrentabel macht.Der Gipfel politischer Unvernunft ist die Forderung der  CSU, massive Subventionen für Atomfusionskraftwerke zur Verfügung zu stellen, an denen seit siebzig Jahren nahezu erfolglos mit massiven Subventionen und wenig ehrlichem marktwirtschaftlichem Investment und hohen Verlusten geforscht und entwickelt wird.

    Hitzeflaute

    In Frankreich brennen die Wälder, in Spanien und Portugal ebenso, Europa macht sich für eine weitere Hitzewelle parat, die wieder tausende alte Menschen und Babys das Leben kosten wird. Wasser wird immer knapper, der Rhein und die anderen großen europäischen Flüsse, an denen Atomkraftwerke stehen, haben derzeit ein jahrhunbdert-Niedrigwasser. In dieser sich absehbar steigernden Situation mit Gaskraftwerken auf eine Technik zu setzen, die ebenfalls Kühlwasser zum Betrieb ihrer Anlagen benötigt, ist nicht nur umweltpolitisch kontraproduktiv, es ist ökonomischer Unsinn, der alle Bürger:innen weiter finanziell belasten wird.

     

    Über Roland Appel:

    Roland Appel ist Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Radikaldemokratischen Stiftung, dem Netzwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke. Er arbeitet und lebt im Rheinland. Mehr über den Autor.... Sie können dem Autor auch im #Fediverse folgen unter: @[email protected]

  28. Hitze-AKW-Flaute

    Die Öffentlichkeit in Deutschland wird über die Hitze in Frankreich und Spanien nur zur Hälfte informiert: Wo es brennt, welche Regionen evakuiert werden, Wo Zeltplätze und Urlaubsparadiese betroffen sind und warum das vielleicht sogar mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Was der Öffentlichkeit unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass zwischenzeitlich bis zu 10 Atomkraftwerke in Frankreich abgeschaltet werden mussten, weil ihre Kühlsysteme nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Unter anderen sind Golfech 2, (Garonne) Blayais (Gironde-Mündung ) Bugey (Rhône), Nogent (Seine)  in Frankreich stillgelegt, gestern wurden zwei Blöcke von  Paks (Donau) in Ungarn vom Netz genommen.

    Gefährlich und teuer

    Diese Entwicklung im Zuge der aktuell immer häufiger auftretenden sommerlichen Erhitzung ist besonders deshalb bedrohlich, so Greenpeace, weil vor allem alte AKW, deren Laufzeiten immer wieder verlängert wurden, zweifach von der Hitzeflaute betroffen sind: Zum einen steigen die Beanspruchungen der Bauteile bei großer Hitze, was die Gefahr von Schäden und notwendigen Schnellabschaltungen wahrscheinlicher macht und das Betriebsrisiko insgesamt steigert. Zum anderen sinkt die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Zwar behauptet der staatliche französische EDF-Konzern, dass Abschaltungen etwa 2025 nur 3% der Kraftwerksgesamtleistung gekostet habe, aber EDF rechnet damit die Kosten schön: Der französische Rechnungshof hat in seinen jährlichen Berichten, so ein Experte von “Global 2000” aus Österreich, vor der Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie gewarnt.

    Reiche plant am Markt vorbei

    Mit dem heute vorgestellten Erneuerbare Energien Gesetz plant die Gaslobbyistin Katharina Reiche entgegen ihrer eigenen Behauptungen am Markt vorbei. Denn in Hitzeperioden wie der aktuellen entsteht vor allem tagsüber und in den Nachmittagsstunden erhöhter Strombedarf durch Klimaanlagen und Kühlhäuser. Während die Solarenergie die Netze tagsüber stabilisiert, entsteht das Problem nach Sonnenuntergang, wenn die Solarleistung ausfällt. Reiche setzt nun auf Gaskraftwerke, die jedoch wegen ihrer hohen Anfahrkosten durch schlechten Wirkungsgrad und hohen CO² -Ausstoß und hohe Kosten für wenige Betriebsstunden die Strompreise entgegen Reiches Behauptungen in die Höhe treiben. Wesentlich besser wären Investitionen in mehr Batterie-Stromspeicher, die tagsüber Solar- und Windstrom speichern und ihn in den “teuren” Abendstunden kostengünstig und passend wieder abgeben.

    Die Subventionslobby der Atomindustrie ist wieder unterwegs

    Überall in Europa werden dieses Jahr und in den folgenden Jahren AKW ncht mehr arbeiten können, weil sie keine Kühlung mehr haben. Die Fans der Atomindustrie und der staatlichen Subventionierung dieser unendlich teuersten Technologie zur Energieerzeugung, bei der die Frage der Endlagerung atomaren Strahlenmülls bis heute offen und ungelöst ist, haben derzeit eine Offensive zur Subwentionierung der Fusionstechnologie gestartet. Der “Kölner Stadtanzeiger” widmet solchen Phantastereien diese Woche eine ganze Seite im Wirtschaftsteil. Mit keinem Wort erwähnt wird dabei die Tatsache, dass diese Pläne einem weiteren Umbau der Energiewirtschaft hin zu preisgünstigem Solar- und Windstrom diametral entgegenstehen, weil die noch lange nicht realisierbaren Fusionsreaktoren wieder in die Fußstapfen der alten, auf Monopole fixierten AKW-Energieerzeugungsstruktur eintreten und sie fortsetzen. Sie sind deshalb ein Baustein eines überkommenen und veralteten, viel zu teuren Energiesystems. In keiner Weise zukunftsfähig und vor allem ökonomisch nicht konkurrenzfähig.

    CSU: inkompetent, zur Steuerverschwendung entschlossen und Lobbyhörig

    Weil alle Rahmenbedingungen eine preisgünstige, nachhaltige und dezentrale Energieversorgung erfordern, stemmt sich die CSU gegen diese Erkenntnis. Sie möchte weiter in spinnerte und ökonomisch abwegige Fusionstechnologie investieren, anstatt die unschlagbar günstige alternative Infrastruktur mit Windkraft, Solarenergie und nachwachsenden Rohstoff- und Energieverbünden nebst Fernwärme auszubauen. Für sich eine Jahrhundertaufgebe, aber am Ende ökonomisch und infrastrukturell unschlagbar. Im Ergebnis will die CDU/CSU die Energiewende, die sich gerade mal im ökonomischen Anfangsstadium befindet und deutsche Mittelständler mit Know-how an die Weltspitze gebracht hat, abwürgen. Denn beide Formen der Energieerzeugung passen nicht zueinander sind im Prinzip technische Antagonisten. Eine Energie- und Wärmeerzeugungsstruktur, wie sie Robert Habeck entworfen und durch ökonomische Rahmenbedingungen eingeleitet hat, ist prinzipiell dezentral angelegt. Es bedarf eines klugen Netzmanements und intelligenter Energiespeicher – seien sie elektrisch oder von Stauseen und Rückhaltebecken unterstützt. AKW, die im Grundlastbereich dauernd arbeiten, zerstören dieses intelligente System und fluten – wenn sie denn mal laufen – die Netze mit teurem Atomstrom. Das ist der Grund, wieso fast kein billiger Ökostrom aus Spanien und Portugal den deutschen Strommarkt erreicht: Die Französischen AKW blockieren die Netze.

    Hochrisikotechnik wird systematisch kleingeredet

    Weil sich die Grünen weiterentwickelt haben und sich mehr mit erneuerbaren Energien als mit den Gefahren von AKW beschäftigen – ebenso wie die junge Basis von Fridays for Future – kommen zumeist politisch rechtsaußen angesiedelte Initiativen und Lobbyisten wieder in die gesellschaftliche Diskussion. EU-Präsidentin Von der Leyen erdreistete sich vor Wochen, bei der Präsentation französischer Atom-U-Boote als Kniefall von der Atomlobby und ihrem obersten Anhänger Emmanuel Macron, wahrheitswidrig und ökonomisch unwahr zu behaupten, mit dem Atomausstieg habe man ohne Not auf eine preisgünstige Energieerzeugung verzichtet. Eine dreiste Lüge amgesichts der Tatsache, dass der Atomstrom der teuerste, staatlich subventionierte  Strom ist. Die Verlogenheit der Argumentation zieht sich durch das christdemokratische, politische Handeln: Katharina Reiche behauptet, die Streichung der Entgelte für nicht erzeugten bzw. nicht abgenommenen, weil durch Atomstrom blockierte Windkraftstrom sei “Marktwirtschaft”. Ist es gerade nicht, weil sie Subventionen auf die zu bauenden Kraftwerke mit fossilen Energien umlenkt, statt Stromspeicher zu bauen und den Bau künftiger Windanlagen  -auch als Einnahmequelle der Kommunen – unrentabel macht.Der Gipfel politischer Unvernunft ist die Forderung der  CSU, massive Subventionen für Atomfusionskraftwerke zur Verfügung zu stellen, an denen seit siebzig Jahren nahezu erfolglos mit massiven Subventionen und wenig ehrlichem marktwirtschaftlichem Investment und hohen Verlusten geforscht und entwickelt wird.

    Hitzeflaute

    In Frankreich brennen die Wälder, in Spanien und Portugal ebenso, Europa macht sich für eine weitere Hitzewelle parat, die wieder tausende alte Menschen und Babys das Leben kosten wird. Wasser wird immer knapper, der Rhein und die anderen großen europäischen Flüsse, an denen Atomkraftwerke stehen, haben derzeit ein jahrhunbdert-Niedrigwasser. In dieser sich absehbar steigernden Situation mit Gaskraftwerken auf eine Technik zu setzen, die ebenfalls Kühlwasser zum Betrieb ihrer Anlagen benötigt, ist nicht nur umweltpolitisch kontraproduktiv, es ist ökonomischer Unsinn, der alle Bürger:innen weiter finanziell belasten wird.

     

    Über Roland Appel:

    Roland Appel ist Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Radikaldemokratischen Stiftung, dem Netzwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke. Er arbeitet und lebt im Rheinland. Mehr über den Autor.... Sie können dem Autor auch im #Fediverse folgen unter: @[email protected]

  29. Merz für Kürzung des EU-Haushalts um mehrere 100 Milliarden

    Bundeskanzler Friedrich Merz will einen um mehrere 100 Milliarden Euro kleineren EU-Haushalt für die nächsten Jahre als von…
    #EuropeSays #EU #Europa #Budget #EuropäischeUnion #Finanzhaushalt #Finanzpolitik #FriedrichMerz #Subventionen
    europesays.com/europa/75673/

  30. Der Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW) betreibt einen „Sondervermögen-Tracker“. Befund: Aktuell fließen aus dem Klima- und Transformationsfonds 20 Prozent in Maßnahmen, die dem #Klima nicht nutzen oder gar schaden, etwa in Form von reinen #Subventionen.

    👉 erneuerbareenergien.de/energie

  31. Der Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW) betreibt einen „Sondervermögen-Tracker“. Befund: Aktuell fließen aus dem Klima- und Transformationsfonds 20 Prozent in Maßnahmen, die dem #Klima nicht nutzen oder gar schaden, etwa in Form von reinen #Subventionen.

    👉 erneuerbareenergien.de/energie

  32. Der Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW) betreibt einen „Sondervermögen-Tracker“. Befund: Aktuell fließen aus dem Klima- und Transformationsfonds 20 Prozent in Maßnahmen, die dem #Klima nicht nutzen oder gar schaden, etwa in Form von reinen #Subventionen.

    👉 erneuerbareenergien.de/energie

  33. Der Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW) betreibt einen „Sondervermögen-Tracker“. Befund: Aktuell fließen aus dem Klima- und Transformationsfonds 20 Prozent in Maßnahmen, die dem #Klima nicht nutzen oder gar schaden, etwa in Form von reinen #Subventionen.

    👉 erneuerbareenergien.de/energie

  34. Der Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW) betreibt einen „Sondervermögen-Tracker“. Befund: Aktuell fließen aus dem Klima- und Transformationsfonds 20 Prozent in Maßnahmen, die dem #Klima nicht nutzen oder gar schaden, etwa in Form von reinen #Subventionen.

    👉 erneuerbareenergien.de/energie