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#subventionen — Public Fediverse posts

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  1. Klimaschutz ist Völkerrechtspflicht

    "Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens ist nach Auffassung des Gerichts kein unverbindlicher Aspirationswert, sondern ein rechtlicher Maßstab, an dem nationale #Klimaziele gemessen werden müssen. Staaten sind verpflichtet, die höchstmögliche Ambition einzusetzen und ihre national festgelegten Beiträge entsprechend zu gestalten. #FossileSubventionen, neue Explorationslizenzen und Genehmigungen für Förderprojekte können „völkerrechtswidrige Handlungen" darstellen, wenn sie mit diesen Pflichten unvereinbar sind. Diese Formulierung ist ist eine klare Rechtsfeststellung. […]

    Unter direktem Handlungsdruck steht die geplante #Erdgasförderung vor der Insel #Borkum. Die #DEA Deutsche Erdgas möchte im deutschen Wattenmeer bohren. Nach dem Borgarting-Urteil und dem #EGMR-Standard ist die rechtliche Ausgangslage für solche Genehmigungen schwieriger geworden. Eine #Umweltverträglichkeitsprüfung, die Verbrennungsemissionen des geförderten Gases nicht vollständig einbezieht, riskiert, denselben Standards nicht standzuhalten, die in Norwegen zur Ungültigkeit von drei Genehmigungen geführt haben. Was in der Nordsee gilt, gilt auch vor Borkum.

    Das gleiche Argument trifft fossile Subventionen. Das #IGH-Gutachten benennt staatliche #Subventionen für fossile Brennstoffe als potenzielle Völkerrechtsverstöße, wenn sie mit den 1,5-Grad-Klimapflichten unvereinbar sind. Deutschland subventioniert #Diesel, #Kerosin und #Dienstwagen im Volumen von mehreren Milliarden Euro jährlich. […]

    Bundesumweltminister #CarstenSchneider hatte bereits am Tag des #IGH-Gutachtens erklärt, #Klimaschutz sei eine #Menschheitsaufgabe, und sich Rückenwind für die internationale Zusammenarbeit erhofft. Rückenwind ist angekommen. Ob Berlin ihn nutzt, ist eine andere Frage."

    cleanthinking.de/igh-klimaguta via @cleanthinking

    #FossileSubventionen #PariserAbkommen #1komma5grad #IGHGutachten #Klimagutachten #Völkerrecht #Umweltrecht #Völkergewohnheitsrecht #Umweltvölkerrecht #Menschenrechte #KlimaschutzIstMenschenrecht #BVerfG #Art20aGG #intertemporaleFreiheitssicherung #Verkehrswende #Dienstwagenprivileg #Dieselprivileg #Kerosinprivileg #ENergiewende #ExitGas #ExitGasNow #ExitGasEnterFuture #EndFossilFuelsNow #DelayIsTheNewDenial

  2. RE: pfalz.social/@Saupreiss/116410

    Das 👇 sehe ich übrigens als Zeit - Argument gegen den befristeten Tankrabatt: Die Lieferwege, Gas- und Ölförderungen am Golf sind auf lange Zeit beeinträchtigt, die Preise werden erhöht bleiben. Kurzfristige Subventionen verpuffen bzw. befeuern den Verbrauch sogar noch.

    Wer wirklich wieder Ölpreise unter 60 USD sehen will, muss den Verbrauch senken durch Einsparungen, ÖPNV, Elektromobilität, Wärmepumpen, Ökostrom.

    #Zeit #Irankrieg #Golfkrieg #Lieferketten #Tankrabatt #Ölpreis #Subventionen #ÖPNV #Elektromobilität #Öltimer #Oeltimer #Erneuerbare #Friedensenergien #Wohlstandsenergien #Heimatenergien

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  3. @rationalgarde
    Als junger Krankenpfleger bin ich mal erkältet zur Arbeit gegangen. Folge: 10 Patienten angesteckt, davon einer mit schweren gesundheitlichen Folgen.
    Es hat den Anschein, dass unsere Bundesregierung, allen voran die Union, aus hirnamputierten Poltik-Darstellern besteht, die sich nicht einmal die vorhandenen Expertisen in den Ministerien, den Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft einholen.
    #karenztag
    aber auch:
    #teilzeit
    #buergergeld
    #subventionen
    #energiewirtschaft
    @Bundesregierung
    @spdbt
    #cducsu

  4. Sehr löblich. Bei l-bank.de/produkte/finanzhilfe trägt man am Ende alle Belege in eine #ExCel Datei ein als Nachweis.
    Wahrscheinlich muss man die dann ausdrucken und an die #L-Bank senden #subventionen #geldverschwendung

  5. Online-Handbuch: Auswirkung der #Beweidung auf die #Fauna.

    #Insekten und #Spinnen/ #Amphibien / #Reptilien / #Vögel/ #Säugetiere #Weide #Grasland #Weiderinder #Rinder #Schweine #Extensive #Pferde Haltung: Bei 0,3 GVE pro Hektar ist nicht mehr von einer dauerhaften Bewaldung auszugehen.
    Mit grossen Maschienen kann man da nicht mehr arbeiten, zudem gilt es mit Altholz und Steinen Struckturen zu bilden.
    Nicht jede Wasserstelle ist für grosse Weidetiere geeignet. Externe Wasserversorgung, Mosaiknutzung,
    Gedüngt werden ist vorbei, es muss 10-40 Prozent Brache bleiben und für den Winter sowieso Weidereste stehen lassen.
    Geschlachtet wir nicht mehr und auch nicht mehr dauergeschwängert.
    Die Tieren kommen aus dem Tierschutz, und werden mit Patensystem auf Dauer versorgt.
    Meine Patenkuh zB arbeitet in der Röhn, als Megaherbivoren-Landschaftspflegerin.
    anl.bayern.de/fachinformatione
    #Landwirtschaft #ernährung #biodiversität #verantwortung #agrarwende #Ernährungswende #subventionen #ethik #tierrechte #umwelt #klima

  6. Warum protestieren die "kleineren" #Landwirte im Prinzip dafür, dass die ganz großen #Agrarbetriebe weiter massiv #Subventionen bekommen - nicht für unser Essen, sondern für Tierfutter, #BioSprit und sehr oft für den #Export?
    Und warum gegen die #Gruenen?
    #Bauernproteste #Bauer

  7. @VQuaschning #Biosprit ist leider negativ in seiner #Klimabilanz - das war nur alles eine gewaltige Greenwashing-Kampagne zum Abgreifen von #Subventionen und zum Erhalt der fossilen Verbrennerlandschaft:
    spiegel.de/wissenschaft/natur/

    #E10

  8. #China, ein Land mit 1,4 Mrd. Menschen gibt 71 Mrd. Euro für staatliche Investitionsprojekte aus.
    Zum Vergleich, #Deutschland (mit etwa 1/16 der Bevölkerung) gibt JÄHRLICH über 65 Mrd. € für umweltschädlichen Subventionen aus (Quelle: #Umweltbundesamt mit Datenstand 2018!).

    Klar, ist nicht das selbe, aber hier geht es mal um Größenordnungen für die "ABER CHINA" SchreierInnen. Sowohl was #CO2Ausstoß betrifft, als auch um #Subventionen für die Industrie.

    Aktuell weil eben auch Chinesische #eAutos in der Kritik stehen. Aber 🇩🇪 subventioniert ebenso massig. Man denke an die #LNGTerminals, eine #Chipfabrik wird mit 10 Mrd. € subventioniert, #Batteriefabriken sollen ebenfalls eine Menge Geld bekommen, undundund.
    Pure #Heuchelei

    "China: 71 Mrd. Euro für staatliche Investitionsprojekte"
    orf.at/stories/3343785/

  9. 1/ Die Regierung bringt säckeweise Geld zu #Wintershall. So 65 Millarden. Jedes Jahr. Ich konnte heute morgen einen solchen Geldtransport beobachten. Das ist so viel Geld, dass auch ein paar Geldscheine außen an den Säcken klebten.

    #Subventionen #fossileSubventionen

    #ScientistRebellion

    .

  10. Passend dazu:

    Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. März 2023

    #Wirtschaftsministerium unterdrückt gesellschaftliche Debatte über Wege zur Klimaneutralität

    Berlin. Die heutige Auftaktkonferenz zur deutschen Carbon Management Strategie stößt bei Bürgerinitiativen und den Umweltverbänden #Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland #BUND und der Deutschen Umwelthilfe #DUH auf Kritik. Mit dem Ausschluss von #Bürgerinitiativen aus dem Verfahren und der de facto Vorfestlegung auf die #CO2-#Abscheidung und -Endlagerung (CCS) als vermeintlich alternativlos im Kampf gegen die #Klimakrise droht die Politik ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick zu verlieren: echte und sofortige #Emissionsminderungen. Offenbar braucht es noch eine längere und breitere gesellschaftliche Debatte statt Hauruck-Verfahren.

    Die Entscheidung für eine stark subventionierte CCS-Wirtschaft mit landesweiten #Pipeline-Netzen, #Terminals und CO2-Deponien in der Nordsee untergräbt den bestehenden gesellschaftlichen Konsens im Umgang mit der CCS Technik. Dieser Konsens, der vor zehn Jahren nach Protesten und langen Auseinandersetzungen erreicht wurde, darf nicht in Frage gestellt werden. „Das Wirtschaftsministerium hat bereits Fakten geschaffen”, kritisieren die Organisationen übereinstimmend. „Der jetzt startende Prozess ist nicht ergebnisoffen und schließt wichtige gesellschaftliche Gruppen aus.”

    Der Weg #Deutschland|s zur #Klimaneutralität erfordere einen breiten, transparenten und ergebnisoffenen Dialogprozess aller gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehöre die Debatte um den gesellschaftlichen Konflikt über die CO2-Endlagerung. Der aktuelle, an #Industrieinteressen ausgerichtete Vorschlag einer CO2- #Managementstrategie, die isoliert auf eine CO2- #Entsorgungsinfrastruktur für die #treibhausgasintensiv|e #Energie – und #Schwerindustrie schielt, werde dem nicht gerecht.

    Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid kritisiert: „Mit der #Verpressung und dauerhaften #Deponierung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten will die #Bundesregierung eine gigantische CO2-Entsorgungsinfrastruktur aufbauen. Dabei kann niemand gewährleisten, dass das CO2 bei der #Endlagerung auch dauerhaft im Untergrund verbleibt. Es würden neue systemische Risiken entstehen, die wieder einmal die nachfolgenden Generationen als #Ewigkeitslasten tragen müssen.”

    Kerstin Meyer, Expertin für #Wirtschaftspolitik des BUND betont: „#Kunststoffe, #Zement, #Stahl, #Düngemittel verursachen in der Herstellung hohe CO2- #Emissionen. Um diese zu verringern, stehen diese Industrien vor einem umfassenden Umbau ihrer #Produktion und treffen Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte. Die geplanten hohen staatlichen #Subventionen für CCS-Anlagen sind daher eine fatale Weichenstellung. Sie verhindern den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft. Der Gesamtverbrauch an Energie würde mit CCS sogar steigen. Eine Wirtschaft die auf CO2-Entsorgung baut, verlängert das fossile Zeitalter, befeuert den #Rohstoffhunger und verschärft die #Verschmutzungskrise. Der Hochlauf einer CCS-Wirtschaft wäre eine Entscheidung mit großer Tragweite, die gesellschaftlich diskutiert werden muss”.

    Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Momentan scheint sich ein großer Teil der Industrie darauf einzustellen, seine Emissionen schon bald einfach mittels CO2-Speicherung wegzaubern zu können. Die Speicherung von CO2 ist jedoch das allerletzte Mittel der Wahl, das erst nach Ausschöpfung aller Optionen zur Vermeidung schädlicher Treibhausgase überhaupt in Betracht gezogen werden darf. Die #Strategie der Regierung darf deshalb keinesfalls auf eine Art Schützenhilfe für die #Gaslobby hinauslaufen, mit der diese ihre fossilen #Geschäftsmodelle künstlich am Leben hält. Bei #Restemissionen, die sich wirklich nicht anderweitig vermeiden lassen, muss zunächst die Speicherung in renaturierten natürlichen #Ökosystem|en politisch und finanziell priorisiert werden, bevor über die Möglichkeit einer geologischen Speicherung nachgedacht wird“

    Karin Lüders von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager e.V sagt:

    „Wir wissen: Die CO2-Abscheidung ist sehr Energie-aufwendig, ist immer unvollständig und verursacht einen großen Rohstoffverbrauch. CCS dient deshalb nicht dem Klimaschutz. Es ist ein Angriff auf die #Lebensgrundlagen von #Mensch und #Umwelt. Eine CO2-Verpressung unter der #Nordsee ist verantwortungslos und gefährdet das #Weltnaturerbe #Wattenmeer, denn von den dort über 15.000 vorhandenen #Bohrlöcher|n sind viele nicht ordnungsgemäß verschlossen und damit undicht. Wenn dort CO2 austritt, wird es kaum bemerkt und ist nicht reparierbar. Wir fordern: Kein CO2-Endlager unter Land und unter der Nordsee“

    Christfried Lenz, BürgerEnergieAltmark eG:

    „Unser Protest hat schon 2015 erreicht, dass die in der #Altmark von Gaz de France errichtete CO2-Verpressungsanlage rückgebaut wurde, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Sollte jemand die Frechheit besitzen, den abgestandenen CCS-Kaffee den Altmärkern erneut vorsetzen zu wollen, der wird daran keine Freude haben.”

    Hintergrund:

    Bereits vor zehn Jahren versuchte die Energiewirtschaft, CCS an Kohlekraftwerken als vermeintliches #Zukunftsmodell zu verkaufen. Vor allem in #Norddeutschland fanden daraufhin große Proteste gegen den Einsatz der Technik statt.

    Es gibt eine starke CCS-Lobby in #Politik und #Wirtschaft, die sich einseitig auf #Fachveröffentlichungen der Industrie stützt. Ihre Annahmen über eine positive #Klimawirkung von CCS sind jedoch nicht belegt, der großtechnische Einsatz erst in einigen Jahrzehnten möglich und langfristige Probleme nicht auszuschließen. Auch der #Weltklimarat weist deutlich auf die hohen Kosten und vor allem Risiken hin, die mit der CCS-Technik und den Endlagern einhergehen. Es besteht die Gefahr einer falschen #Prioritätensetzung, die in einen fossilen lock-in führen, statt auf #Vermeidungsstrategien und naturbasierte Lösungen zu setzen.

    Die vom Wirtschaftsministerium postulierte vermeintliche #Alternativlosigkeit der Nutzung des Untergrundes zur Endlagerung von CO2 zur Erreichung des Netto-Null-Ziels für Deutschland im Jahr 2045 ist nicht gegeben. Der Ausstieg aus den #Fossilen muss Priorität haben. Das Potenzial natürlicher Senken, wie z.B. #Wälder mit nachhaltiger #Holzwirtschaft und andere naturbasierte Lösungsansätze, die #Biodiversitätsschutz und Klimaschutz miteinander verbinden, dürfen nicht ausgeklammert werden. Dass ambitionierte #Reduktionspfade in Deutschland möglich sind, hat das #Umweltbundesamt in der 2019 erschienenen #RESCUE-Studie dargelegt. #Klimaneutralität kann erreicht werden ohne Anwendung von CCS, bei starken Annahmen für den Ausbau von #Erneuerbaren, Umbau der Wirtschaft und Verhaltens- und #Lebensstiländerungen.

    Quelle: PM 24. März 2023