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#subventionen — Public Fediverse posts

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  1. Streit um Subventionen für Bauern: Mehr Geld für gute Betriebe statt für alle? – Nachrichten aus dem Rems-Murr-Kreis

    Rems-Murr-Kreis. Die Landwirte stöhnen unter einer monatelangen Dürre, die Erträge auf ihren Äckern…
    #Stuttgart #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Agrarsubventionen #Baden-Württemberg #Bauern #Germany #Klima #Landwirtschaft #NABU #Subventionen #Treiber-Hof #Umweltschutz #UN_Erkläreesmir
    europesays.com/de/1284297/

  2. Hitze-AKW-Flaute

    Die Öffentlichkeit in Deutschland wird über die Hitze in Frankreich und Spanien nur zur Hälfte informiert. Wo es brennt, welche Regionen evakuiert werden, wo Zeltplätze und Urlaubsparadiese betroffen sind und warum das vielleicht sogar mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Was der Öffentlichkeit unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass zwischenzeitlich bis zu 10 Atomkraftwerke in Frankreich abgeschaltet werden mussten, weil ihre Kühlsysteme nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Unter anderen sind Golfech 2, (Garonne) Blayais (Gironde-Mündung ) Bugey (Rhône), Nogent (Seine)  in Frankreich stillgelegt, gestern wurden zwei Blöcke von  Paks (Donau) in Ungarn vom Netz genommen.

    Gefährlich und teuer

    Diese Entwicklung im Zuge der aktuell immer häufiger auftretenden sommerlichen Erhitzung ist besonders deshalb bedrohlich, so Greenpeace, weil vor allem alte AKW, deren Laufzeiten immer wieder verlängert wurden, zweifach von der Hitzeflaute betroffen sind. Zum einen steigen die Beanspruchungen der Bauteile bei großer Hitze, was die Gefahr von Schäden und notwendigen Schnellabschaltungen wahrscheinlicher macht und das Betriebsrisiko insgesamt steigert. Zum anderen sinkt die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Zwar behauptet der staatliche französische EDF-Konzern, dass Abschaltungen etwa 2025 nur 3% der Kraftwerksgesamtleistung gekostet habe, aber EDF rechnet damit die Kosten schön. Der französische Rechnungshof hat in seinen jährlichen Berichten, so ein Experte von “Global 2000” aus Österreich, vor der Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie gewarnt.

    Reiche plant am Markt vorbei

    Mit dem heute vorgestellten Erneuerbare-Energien-Gesetz plant die Gaslobbyistin Katharina Reiche entgegen ihrer eigenen Behauptungen am Markt vorbei. Denn in Hitzeperioden wie der aktuellen entsteht vor allem tagsüber und in den Nachmittagsstunden erhöhter Strombedarf durch Klimaanlagen und Kühlhäuser. Während die Solarenergie die Netze tagsüber stabilisiert, entsteht das Problem nach Sonnenuntergang, wenn die Solarleistung ausfällt. Reiche setzt nun auf Gaskraftwerke, die jedoch wegen ihrer hohen Anfahrkosten durch schlechten Wirkungsgrad und hohen CO2 -Ausstoß und hohe Kosten für wenige Betriebsstunden die Strompreise entgegen Reiches Behauptungen in die Höhe treiben. Wesentlich besser wären Investitionen in mehr Batterie-Stromspeicher, die tagsüber Solar- und Windstrom speichern und ihn in den “teuren” Abendstunden kostengünstig und passend wieder abgeben.

    Die Subventionslobby der Atomindustrie ist wieder unterwegs

    Überall in Europa werden dieses Jahr und in den folgenden Jahren AKW ncht mehr arbeiten können, weil sie keine Kühlung mehr haben. Die Fans der Atomindustrie und der staatlichen Subventionierung dieser unendlich teuersten Technologie zur Energieerzeugung, bei der die Frage der Endlagerung atomaren Strahlenmülls bis heute offen und ungelöst ist, haben derzeit eine Offensive zur Subventionierung der Fusionstechnologie gestartet. Der “Kölner Stadtanzeiger” widmet solchen Phantastereien diese Woche eine ganze Seite im Wirtschaftsteil. Mit keinem Wort erwähnt wird dabei die Tatsache, dass diese Pläne einem weiteren Umbau der Energiewirtschaft hin zu preisgünstigem Solar- und Windstrom diametral entgegenstehen, weil die noch lange nicht realisierbaren Fusionsreaktoren wieder in die Fußstapfen der alten, auf Monopole fixierten AKW-Energieerzeugungsstruktur eintreten und sie fortsetzen. Sie sind deshalb ein Baustein eines überkommenen und veralteten, viel zu teuren Energiesystems. In keiner Weise zukunftsfähig und vor allem ökonomisch nicht konkurrenzfähig.

    CSU: inkompetent, zur Steuerverschwendung entschlossen und lobbyhörig

    Weil alle Rahmenbedingungen eine preisgünstige, nachhaltige und dezentrale Energieversorgung erfordern, stemmt sich die CSU gegen diese Erkenntnis. Sie möchte weiter in spinnerte und ökonomisch abwegige Fusionstechnologie investieren, anstatt die unschlagbar günstige alternative Infrastruktur mit Windkraft, Solarenergie und nachwachsenden Rohstoff- und Energieverbünden nebst Fernwärme auszubauen. Für sich eine Jahrhundertaufgebe, aber am Ende ökonomisch und infrastrukturell unschlagbar. Im Ergebnis will die CDU/CSU die Energiewende, die sich gerade mal im ökonomischen Anfangsstadium befindet und deutsche Mittelständler mit Know-how an die Weltspitze gebracht hat, abwürgen. Denn beide Formen der Energieerzeugung passen nicht zueinander, sind im Prinzip technische Antagonisten. Eine Energie- und Wärmeerzeugungsstruktur, wie sie Robert Habeck entworfen und durch ökonomische Rahmenbedingungen eingeleitet hat, ist prinzipiell dezentral angelegt. Es bedarf eines klugen Netzmanagements und intelligenter Energiespeicher – seien sie elektrisch oder von Stauseen und Rückhaltebecken unterstützt. AKW, die im Grundlastbereich dauernd arbeiten, zerstören dieses intelligente System und fluten – wenn sie denn mal laufen – die Netze mit teurem Atomstrom. Das ist der Grund, wieso fast kein billiger Ökostrom aus Spanien und Portugal den deutschen Strommarkt erreicht. Die französischen AKW blockieren die Netze.

    Hochrisikotechnik wird systematisch kleingeredet

    Weil sich die Grünen weiterentwickelt haben und sich mehr mit erneuerbaren Energien als mit den Gefahren von AKW beschäftigen – ebenso wie die junge Basis von Fridays for Future – kommen zumeist politisch rechtsaußen angesiedelte Initiativen und Lobbyisten wieder in die gesellschaftliche Diskussion. EU-Präsidentin von der Leyen erdreistete sich vor Wochen, bei der Präsentation französischer Atom-U-Boote als Kniefall von der Atomlobby und ihrem obersten Anhänger Emmanuel Macron, wahrheitswidrig und ökonomisch unwahr zu behaupten, mit dem Atomausstieg habe man ohne Not auf eine preisgünstige Energieerzeugung verzichtet. Eine dreiste Lüge amgesichts der Tatsache, dass der Atomstrom der teuerste, staatlich subventionierte  Strom ist. Die Verlogenheit der Argumentation zieht sich durch das christdemokratische, politische Handeln. Katharina Reiche behauptet, die Streichung der Entgelte für nicht erzeugten bzw. nicht abgenommenen, weil durch Atomstrom blockierten Windkraftstrom sei “Marktwirtschaft”. Ist es gerade nicht, weil sie Subventionen auf die zu bauenden Kraftwerke mit fossilen Energien umlenkt, statt Stromspeicher zu bauen und den Bau künftiger Windanlagen  – auch als Einnahmequelle der Kommunen – unrentabel macht. Der Gipfel politischer Unvernunft ist die Forderung der  CSU, massive Subventionen für Atomfusionskraftwerke zur Verfügung zu stellen, an denen seit siebzig Jahren nahezu erfolglos mit massiven Subventionen und wenig ehrlichem marktwirtschaftlichem Investment und hohen Verlusten geforscht und entwickelt wird.

    Hitzeflaute

    In Frankreich brennen die Wälder, in Spanien und Portugal ebenso, Europa macht sich für eine weitere Hitzewelle parat, die wieder tausende alte Menschen und Babys das Leben kosten wird. Wasser wird immer knapper, der Rhein und die anderen großen europäischen Flüsse, an denen Atomkraftwerke stehen, haben derzeit ein Jahrhundert-Niedrigwasser. In dieser sich absehbar steigernden Situation mit Gaskraftwerken auf eine Technik zu setzen, die ebenfalls Kühlwasser zum Betrieb ihrer Anlagen benötigt, ist nicht nur umweltpolitisch kontraproduktiv, es ist ökonomischer Unsinn, der alle Bürger:innen weiter finanziell belasten wird.

     

    Nachtrag 2.8.26: Alle vier Blöcke des ungarischen AKW werden morgen abgeschaltet. Der Ministerpräsident rief zum Stromsparen auf, weil etwa 50% der Energieprodurtion ausfielen. Auch in Serbien und Rumänien wurden AKW abgeschaltet. Eine “preisgünstige und zuverlässige” Energie…

  3. Klimaschutz ist Völkerrechtspflicht

    "Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens ist nach Auffassung des Gerichts kein unverbindlicher Aspirationswert, sondern ein rechtlicher Maßstab, an dem nationale #Klimaziele gemessen werden müssen. Staaten sind verpflichtet, die höchstmögliche Ambition einzusetzen und ihre national festgelegten Beiträge entsprechend zu gestalten. #FossileSubventionen, neue Explorationslizenzen und Genehmigungen für Förderprojekte können „völkerrechtswidrige Handlungen" darstellen, wenn sie mit diesen Pflichten unvereinbar sind. Diese Formulierung ist ist eine klare Rechtsfeststellung. […]

    Unter direktem Handlungsdruck steht die geplante #Erdgasförderung vor der Insel #Borkum. Die #DEA Deutsche Erdgas möchte im deutschen Wattenmeer bohren. Nach dem Borgarting-Urteil und dem #EGMR-Standard ist die rechtliche Ausgangslage für solche Genehmigungen schwieriger geworden. Eine #Umweltverträglichkeitsprüfung, die Verbrennungsemissionen des geförderten Gases nicht vollständig einbezieht, riskiert, denselben Standards nicht standzuhalten, die in Norwegen zur Ungültigkeit von drei Genehmigungen geführt haben. Was in der Nordsee gilt, gilt auch vor Borkum.

    Das gleiche Argument trifft fossile Subventionen. Das #IGH-Gutachten benennt staatliche #Subventionen für fossile Brennstoffe als potenzielle Völkerrechtsverstöße, wenn sie mit den 1,5-Grad-Klimapflichten unvereinbar sind. Deutschland subventioniert #Diesel, #Kerosin und #Dienstwagen im Volumen von mehreren Milliarden Euro jährlich. […]

    Bundesumweltminister #CarstenSchneider hatte bereits am Tag des #IGH-Gutachtens erklärt, #Klimaschutz sei eine #Menschheitsaufgabe, und sich Rückenwind für die internationale Zusammenarbeit erhofft. Rückenwind ist angekommen. Ob Berlin ihn nutzt, ist eine andere Frage."

    cleanthinking.de/igh-klimaguta via @cleanthinking

    #FossileSubventionen #PariserAbkommen #1komma5grad #IGHGutachten #Klimagutachten #Völkerrecht #Umweltrecht #Völkergewohnheitsrecht #Umweltvölkerrecht #Menschenrechte #KlimaschutzIstMenschenrecht #BVerfG #Art20aGG #intertemporaleFreiheitssicherung #Verkehrswende #Dienstwagenprivileg #Dieselprivileg #Kerosinprivileg #ENergiewende #ExitGas #ExitGasNow #ExitGasEnterFuture #EndFossilFuelsNow #DelayIsTheNewDenial

  4. Statt gute Praktiken des Umgangs mit Benzin zu unterstützen, verbilligt die Regierung den Treibstoff, dessen Einsatz versorgungspolitisch zu reduzieren wäre, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter…#Kolumnen #KniesWoche #Flugzeuge #Luftverkehr #Verkehrswende #Subventionen #Erdöl #ÜberraschungderWoche
    Merz als Deindustrialisierer, Fliegen als Außergewöhnliches und Sparen als ein Wunderbares
  5. Ja, @BrennpunktUA , #Putin wollte die #Ukraine auch als #Kornkammer für #Getreide. Bis heute gerieren sich Teile der europäischen #Bauernlobby als #Putinknechte, die von den europäischen Staaten immer mehr #Subventionen fordern & zugleich unsere #Demokratien bekämpfen.

    In der Vergeudung von #Weizen & anderen Getreiden als #Futtermittel sowie von #Energien & #Wasser für die industrielle #Massentierhaltung sehen wir die enorme Reichweite des #Fossilismus.

    @HansZauner scilogs.spektrum.de/natur-des-

  6. Pendlerpauschale - Umkämpfte Subvention für den Arbeitsweg

    Pendler in Deutschland profitieren 2026 von höherer Entfernungspauschale. Doch die Kritik wegen Vorteilen für Autofahrer und ökologischen Problemen wächst.#Pendlerpauschale #Pendler #Arbeitsweg #Steuervorteil #SUBVENTIONEN
    Entfernungspauschale steigt: mehr Geld für Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit

  7. Apple verliert Marktanteile in China: Smartphone-Auslieferungen sinken im ersten Quartal um 9 Prozent
    Apples Smartphone-Geschäft in China hat im ersten Quartal 2025 erneut nachgelassen. Nach Daten des Marktforschungsunternehmens
    test.apfeltalk.de/magazin/news
    #iPhone #News #Apple #AppleAbsatz #China #IDC #iPhone #IPhoneRckgang #Marktanteile #SmartphoneMarkt #Subventionen #Xiaomi

  8. Apple verliert Marktanteile in China: Smartphone-Auslieferungen sinken im ersten Quartal um 9 Prozent
    Apples Smartphone-Geschäft in China hat im ersten Quartal 2025 erneut nachgelassen. Nach Daten des Marktforschungsunternehmens I
    apfeltalk.de/magazin/news/appl
    #iPhone #News #Apple #AppleAbsatz #China #IDC #iPhone #IPhoneRckgang #Marktanteile #SmartphoneMarkt #Subventionen #Xiaomi

  9. Großteil der EU-#Subventionen fließen in den klimaschädlichsten Teil der #Landwirtschaft.
    45 Milliarden Euro zahlt die #EU an #Landwirte zur Produktion von #Fleisch, #Eier und #Milchprodukte
    Von den 82 Prozent der #Agrarsubventionen für die Produktion von tierischen #Lebensmittel. 38 Prozent davon fließen laut Studie direkt in die #Tierhaltung. 44 Prozent gehen für die Herstellung von #Futtermittel drauf.

    Es tut mir leid, dass ich manche Infos oder Artikel wiederholt poste. Das mach ich, wenn ich grossen Unsinn in der Timeline oder in den Replies habe.
    Nein, die Tierindustrie trägt sich nicht selbst. Die bekommt massig Geld reingeschoben.
    #Klima #klimakatastrophe #Tierleidindustrie #ernährung #käse #govegan #Bauern
    fr.de/wirtschaft/tierprodukte-

  10. Online-Handbuch: Auswirkung der #Beweidung auf die #Fauna.

    #Insekten und #Spinnen/ #Amphibien / #Reptilien / #Vögel/ #Säugetiere #Weide #Grasland #Weiderinder #Rinder #Schweine #Extensive #Pferde Haltung: Bei 0,3 GVE pro Hektar ist nicht mehr von einer dauerhaften Bewaldung auszugehen.
    Mit grossen Maschienen kann man da nicht mehr arbeiten, zudem gilt es mit Altholz und Steinen Struckturen zu bilden.
    Nicht jede Wasserstelle ist für grosse Weidetiere geeignet. Externe Wasserversorgung, Mosaiknutzung,
    Gedüngt werden ist vorbei, es muss 10-40 Prozent Brache bleiben und für den Winter sowieso Weidereste stehen lassen.
    Geschlachtet wir nicht mehr und auch nicht mehr dauergeschwängert.
    Die Tieren kommen aus dem Tierschutz, und werden mit Patensystem auf Dauer versorgt.
    Meine Patenkuh zB arbeitet in der Röhn, als Megaherbivoren-Landschaftspflegerin.
    anl.bayern.de/fachinformatione
    #Landwirtschaft #ernährung #biodiversität #verantwortung #agrarwende #Ernährungswende #subventionen #ethik #tierrechte #umwelt #klima

  11. Sie bezeichnen sich als #HyExperts, als Experten für #Wasserstoff. Genau genommen sind sie Experten darin, #Subventionen nach Schwäbisch #Gmünd, in den #Ostalbkreis und nach #Ostwürttemberg zu holen. Damit wird ein #Elektrolyseur in Gmünd gebaut, für den es keinen #Ökostrom gibt. Der produziert Wasserstoff für #H2-Tankstellen, für die es keine Fahrzeuge gibt. Und nun? Muss noch mehr Fördergeld her. Meine Geschichte über den Umgang mit #Steuergeld in der Rems-Zeitung ⬇️⬇️⬇️

    remszeitung.de/2024/2/18/wasse

  12. Forderungen nach einer satten Erhöhung in der nächsten #Kommissionsrunde verbittet sich #Dulger: »Die #Politik hat sich aus der #Lohnfindung rauszuhalten. Wenn sie will, dass #Geringverdiener mehr Geld auf dem Konto haben, kann sie gern die #Steuern und #Abgaben senken.«

    Ach? Vor allem sollte sich die #politik aus der #Vollkaskomentalität der #konzerne heraushalten. Diese können bei der nächsten #krise ihre geballte unternehmerische #kompetenz ausspielen.
    #subventionen

    spiegel.de/wirtschaft/arbeitge

  13. @tagesschau
    Erst #Subventionen für #AKW, dann Subventionen für deren Stilllegung. Jetzt Subventionen für grünen Wasserstoff. Was kommt danach. Zwischenzeitlich verdienen sich die #Stromkonzerne dumm und dämlich. Nur ein Beispiel. All das mit unserem #Wohlstand und unter den Augen einer Regierung, die angeblich keinen allein lässt. Tut sie auch nicht. Sie hilft kräftig mit bei der Verschiebung unseres Wohlstandes zu den #Porschefahrern. @bundeskanzler

  14. Passend dazu:

    Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. März 2023

    #Wirtschaftsministerium unterdrückt gesellschaftliche Debatte über Wege zur Klimaneutralität

    Berlin. Die heutige Auftaktkonferenz zur deutschen Carbon Management Strategie stößt bei Bürgerinitiativen und den Umweltverbänden #Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland #BUND und der Deutschen Umwelthilfe #DUH auf Kritik. Mit dem Ausschluss von #Bürgerinitiativen aus dem Verfahren und der de facto Vorfestlegung auf die #CO2-#Abscheidung und -Endlagerung (CCS) als vermeintlich alternativlos im Kampf gegen die #Klimakrise droht die Politik ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick zu verlieren: echte und sofortige #Emissionsminderungen. Offenbar braucht es noch eine längere und breitere gesellschaftliche Debatte statt Hauruck-Verfahren.

    Die Entscheidung für eine stark subventionierte CCS-Wirtschaft mit landesweiten #Pipeline-Netzen, #Terminals und CO2-Deponien in der Nordsee untergräbt den bestehenden gesellschaftlichen Konsens im Umgang mit der CCS Technik. Dieser Konsens, der vor zehn Jahren nach Protesten und langen Auseinandersetzungen erreicht wurde, darf nicht in Frage gestellt werden. „Das Wirtschaftsministerium hat bereits Fakten geschaffen”, kritisieren die Organisationen übereinstimmend. „Der jetzt startende Prozess ist nicht ergebnisoffen und schließt wichtige gesellschaftliche Gruppen aus.”

    Der Weg #Deutschland|s zur #Klimaneutralität erfordere einen breiten, transparenten und ergebnisoffenen Dialogprozess aller gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehöre die Debatte um den gesellschaftlichen Konflikt über die CO2-Endlagerung. Der aktuelle, an #Industrieinteressen ausgerichtete Vorschlag einer CO2- #Managementstrategie, die isoliert auf eine CO2- #Entsorgungsinfrastruktur für die #treibhausgasintensiv|e #Energie – und #Schwerindustrie schielt, werde dem nicht gerecht.

    Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid kritisiert: „Mit der #Verpressung und dauerhaften #Deponierung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten will die #Bundesregierung eine gigantische CO2-Entsorgungsinfrastruktur aufbauen. Dabei kann niemand gewährleisten, dass das CO2 bei der #Endlagerung auch dauerhaft im Untergrund verbleibt. Es würden neue systemische Risiken entstehen, die wieder einmal die nachfolgenden Generationen als #Ewigkeitslasten tragen müssen.”

    Kerstin Meyer, Expertin für #Wirtschaftspolitik des BUND betont: „#Kunststoffe, #Zement, #Stahl, #Düngemittel verursachen in der Herstellung hohe CO2- #Emissionen. Um diese zu verringern, stehen diese Industrien vor einem umfassenden Umbau ihrer #Produktion und treffen Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte. Die geplanten hohen staatlichen #Subventionen für CCS-Anlagen sind daher eine fatale Weichenstellung. Sie verhindern den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft. Der Gesamtverbrauch an Energie würde mit CCS sogar steigen. Eine Wirtschaft die auf CO2-Entsorgung baut, verlängert das fossile Zeitalter, befeuert den #Rohstoffhunger und verschärft die #Verschmutzungskrise. Der Hochlauf einer CCS-Wirtschaft wäre eine Entscheidung mit großer Tragweite, die gesellschaftlich diskutiert werden muss”.

    Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Momentan scheint sich ein großer Teil der Industrie darauf einzustellen, seine Emissionen schon bald einfach mittels CO2-Speicherung wegzaubern zu können. Die Speicherung von CO2 ist jedoch das allerletzte Mittel der Wahl, das erst nach Ausschöpfung aller Optionen zur Vermeidung schädlicher Treibhausgase überhaupt in Betracht gezogen werden darf. Die #Strategie der Regierung darf deshalb keinesfalls auf eine Art Schützenhilfe für die #Gaslobby hinauslaufen, mit der diese ihre fossilen #Geschäftsmodelle künstlich am Leben hält. Bei #Restemissionen, die sich wirklich nicht anderweitig vermeiden lassen, muss zunächst die Speicherung in renaturierten natürlichen #Ökosystem|en politisch und finanziell priorisiert werden, bevor über die Möglichkeit einer geologischen Speicherung nachgedacht wird“

    Karin Lüders von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager e.V sagt:

    „Wir wissen: Die CO2-Abscheidung ist sehr Energie-aufwendig, ist immer unvollständig und verursacht einen großen Rohstoffverbrauch. CCS dient deshalb nicht dem Klimaschutz. Es ist ein Angriff auf die #Lebensgrundlagen von #Mensch und #Umwelt. Eine CO2-Verpressung unter der #Nordsee ist verantwortungslos und gefährdet das #Weltnaturerbe #Wattenmeer, denn von den dort über 15.000 vorhandenen #Bohrlöcher|n sind viele nicht ordnungsgemäß verschlossen und damit undicht. Wenn dort CO2 austritt, wird es kaum bemerkt und ist nicht reparierbar. Wir fordern: Kein CO2-Endlager unter Land und unter der Nordsee“

    Christfried Lenz, BürgerEnergieAltmark eG:

    „Unser Protest hat schon 2015 erreicht, dass die in der #Altmark von Gaz de France errichtete CO2-Verpressungsanlage rückgebaut wurde, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Sollte jemand die Frechheit besitzen, den abgestandenen CCS-Kaffee den Altmärkern erneut vorsetzen zu wollen, der wird daran keine Freude haben.”

    Hintergrund:

    Bereits vor zehn Jahren versuchte die Energiewirtschaft, CCS an Kohlekraftwerken als vermeintliches #Zukunftsmodell zu verkaufen. Vor allem in #Norddeutschland fanden daraufhin große Proteste gegen den Einsatz der Technik statt.

    Es gibt eine starke CCS-Lobby in #Politik und #Wirtschaft, die sich einseitig auf #Fachveröffentlichungen der Industrie stützt. Ihre Annahmen über eine positive #Klimawirkung von CCS sind jedoch nicht belegt, der großtechnische Einsatz erst in einigen Jahrzehnten möglich und langfristige Probleme nicht auszuschließen. Auch der #Weltklimarat weist deutlich auf die hohen Kosten und vor allem Risiken hin, die mit der CCS-Technik und den Endlagern einhergehen. Es besteht die Gefahr einer falschen #Prioritätensetzung, die in einen fossilen lock-in führen, statt auf #Vermeidungsstrategien und naturbasierte Lösungen zu setzen.

    Die vom Wirtschaftsministerium postulierte vermeintliche #Alternativlosigkeit der Nutzung des Untergrundes zur Endlagerung von CO2 zur Erreichung des Netto-Null-Ziels für Deutschland im Jahr 2045 ist nicht gegeben. Der Ausstieg aus den #Fossilen muss Priorität haben. Das Potenzial natürlicher Senken, wie z.B. #Wälder mit nachhaltiger #Holzwirtschaft und andere naturbasierte Lösungsansätze, die #Biodiversitätsschutz und Klimaschutz miteinander verbinden, dürfen nicht ausgeklammert werden. Dass ambitionierte #Reduktionspfade in Deutschland möglich sind, hat das #Umweltbundesamt in der 2019 erschienenen #RESCUE-Studie dargelegt. #Klimaneutralität kann erreicht werden ohne Anwendung von CCS, bei starken Annahmen für den Ausbau von #Erneuerbaren, Umbau der Wirtschaft und Verhaltens- und #Lebensstiländerungen.

    Quelle: PM 24. März 2023

  15. #Artenschutzflächen nicht für #Futtermittelanbau freigeben...

    ...und
    #Subventionen für #Schweinefleisch in #Tiefkühllagern stoppen.

    Der Bundesrat stimmt heute darüber ab, ob
    #Brachflächen für #Futtermittel genutzt werden dürfen.

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert anlässlich der heutigen Bundesratssitzung,
    #Artenschutzflächen nicht für den Anbau von Futtermitteln wie #Mais oder #Getreide für die #Massentierhaltung freizugeben.

    🔗 https://www.sonnenseite.com/de/politik/artenschutzflaechen-nicht-fuer-futtermittelanbau-freigeben/