#emissionen — Public Fediverse posts
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Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen
#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:
"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]
Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]
Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]
Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]
Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?
Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."
#Verkehrswende #Mobilitätswende #Autolobby #Straßenbaulobby #OlafLies #SPD #DanielGünther #Autonormativität #BVWP #BVWPNoFunFacts #InduzierterVerkehr #Landschaftszerschneidung #Naturschutz #Traffication #MoorMussNass #Art20aGG #KlimaschutzIstMenschenrecht #DelayIsThenewDenial
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*Krise in der westlichen #Automobilindustrie*
#Vorstandsvergütungen(3/n)
...#Verbrennungsmotor-Knowhow ist etwas ganz anderes, #Mechanik.
Zurecht hatte man aus ökonomischer Sicht bei einem kapitalistischen System, das kurt- und mittelfristige Gewinne überproportional belohnt und #Technologiefolgekosten wie #Emissionen, toxische Abfälle, #Flächenverbrauch (Straßen, Parkplätze) und #Umweltzerstörung... -
Nur 32 #Energieunternehmen waren 2024 für die Hälfte der weltweiten #CO2-Emissionen verantwortlich.
Besonders staatlich kontrollierte Produzenten wie #SaudiAramco blockierten beim Klimagipfel eine verbindliche #Fossilfuel-Abkehr. Neue Daten stärken juristische Verfahren und Forderungen nach finanzieller #Verantwortung großer #Emittenten für #Klimaschäden.
#Emissionen #Klimapolitik #climatechange #environment #energy #fossileRohstoffe
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@umwelthilfe #tldr Fakten zur #Textilindustrie:
1️⃣ #Textilien verursachen 10% der globalen #THG-#Emissionen - mehr #treibhausgasemissionen als ✈️+🚢 zusammen!
2️⃣ 70% der #Kleidung, die jetzt auf den Markt kommt, besteht aus #Synthetik / #Kunstfasern und somit aus Öl und Gas.
3️⃣ 35% des #Mikroplastik im #Ozean kommt aus Textilien
4️⃣ Alleine in der #EU werden jedes Jahr 5 Mio t Textilien weggeschmissen. Das sind 12kg pro Person und Jahr!
5️⃣ <1% der Kleider erfährt #Recycling, der Rest wird verbrannt oder auf "Deponien" geschmissen. -
@umwelthilfe #tldr Fakten zur #Textilindustrie:
1️⃣ #Textilien verursachen 10% der globalen #THG-#Emissionen - mehr #treibhausgasemissionen als ✈️+🚢 zusammen!
2️⃣ 70% der #Kleidung, die jetzt auf den Markt kommt, besteht aus #Synthetik / #Kunstfasern und somit aus Öl und Gas.
3️⃣ 35% des #Mikroplastik im #Ozean kommt aus Textilien
4️⃣ Alleine in der #EU werden jedes Jahr 5 Mio t Textilien weggeschmissen. Das sind 12kg pro Person und Jahr!
5️⃣ <1% der Kleider erfährt #Recycling, der Rest wird verbrannt oder auf "Deponien" geschmissen. -
Ergänzung einer aktuellen Studie, die sich mit den CO2-Emissionen pro Kopf in den #USA, verursacht durch den #Fleischkonsum, beschäftigt hat.
#emissionen #klimabilanz #rindfleisch #ernährung #umwelt #climatechange #healthcare #environment
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Kita mit #Abgas vergiftet? Warten vor der Schule Elterntaxis mit laufenden #Diesel-Motoren? Ist die Kreuzung vor deinem Fenster Treffpunkt für #Stickoxide?
Finde es raus: Bis 24.08.2025 Messort bei der @umwelthilfe einreichen und gemeinsam Druck für #saubereLuft machen!
Die #DUH stellt #NO2-Messgeräte an ca. 500 mutmaßlich besonders belasteten Orten auf, um #Luftverschmutzung #Emissionen sichtbar zu machen.https://mitmachen.duh.de/abgas-messaktion/?&wc=NL_DiA_250716
Zitat aus dem Newsletter:
#Stickstoffdioxid (NO2) macht krank – 2022 starben über 28.000 Menschen an dem Dieselabgasgift, zehnmal mehr als im Straßenverkehr. Doch ab 2030 gelten strengere EU-Jahresmittelgrenzwerte. Und wenn der neue Grenzwert ab 2026 überschritten wird, müssen Städte und Behörden Maßnahmen treffen. Das bietet uns eine einmalige Chance: Mit deiner Hilfe decken wir Abgashotspots auf und zwingen Politik und Behörden zum Handeln.
Das offizielle Messnetz für Abgasgifte ist in Deutschland viel zu grobmaschig.
Wir wählen mehrere hundert Orte für gleichzeitige NO2-Messungen aus. An den besonders stark belasteten Orten messen wir gemeinsam mit Freiwilligen wie dir langfristig weiter. Die Ergebnisse nutzen wir, um die Städte und Behörden zu verpflichten, aktiv zu werden. -
Nach über drei Jahren nähert sich der #Strafprozess zur #VW-Dieselaffäre dem Ende.
Vier Ex-Manager und Ingenieure stehen in #Braunschweig wegen bandenmäßigen Betrugs vor Gericht.
Sie sollen Software eingesetzt haben, die #Abgastests mit gravierenden Folgen für #Umwelt und #Verbraucher manipulierte. Der Prozess gegen Ex-VW-Chef #Winterkorn wurde aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt.
https://www.deutschlandfunk.de/prozess-zur-vw-dieselaffaere-vor-abschluss-116.html
#Dieselgate #Abgasskandal #Volkswagen #Emissionen #Autoindustrie #Stickoxide
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So schützt ein neues #Haus #Natur u. #Klima:
11 Prozent d. #Emissionen stammen aus #Betonproduktion. Vergleich: #Flugverkehr steuert 2 Prozent z. #Klimawandel bei - Aber: Es geht auch nachhaltiger
https://globalmagazin.com/so-schuetzt-ein-neues-haus-natur-und-klima/
F: Moerschy/Pixabay CC -
Passend dazu:
Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. März 2023
#Wirtschaftsministerium unterdrückt gesellschaftliche Debatte über Wege zur Klimaneutralität
Berlin. Die heutige Auftaktkonferenz zur deutschen Carbon Management Strategie stößt bei Bürgerinitiativen und den Umweltverbänden #Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland #BUND und der Deutschen Umwelthilfe #DUH auf Kritik. Mit dem Ausschluss von #Bürgerinitiativen aus dem Verfahren und der de facto Vorfestlegung auf die #CO2-#Abscheidung und -Endlagerung (CCS) als vermeintlich alternativlos im Kampf gegen die #Klimakrise droht die Politik ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick zu verlieren: echte und sofortige #Emissionsminderungen. Offenbar braucht es noch eine längere und breitere gesellschaftliche Debatte statt Hauruck-Verfahren.
Die Entscheidung für eine stark subventionierte CCS-Wirtschaft mit landesweiten #Pipeline-Netzen, #Terminals und CO2-Deponien in der Nordsee untergräbt den bestehenden gesellschaftlichen Konsens im Umgang mit der CCS Technik. Dieser Konsens, der vor zehn Jahren nach Protesten und langen Auseinandersetzungen erreicht wurde, darf nicht in Frage gestellt werden. „Das Wirtschaftsministerium hat bereits Fakten geschaffen”, kritisieren die Organisationen übereinstimmend. „Der jetzt startende Prozess ist nicht ergebnisoffen und schließt wichtige gesellschaftliche Gruppen aus.”
Der Weg #Deutschland|s zur #Klimaneutralität erfordere einen breiten, transparenten und ergebnisoffenen Dialogprozess aller gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehöre die Debatte um den gesellschaftlichen Konflikt über die CO2-Endlagerung. Der aktuelle, an #Industrieinteressen ausgerichtete Vorschlag einer CO2- #Managementstrategie, die isoliert auf eine CO2- #Entsorgungsinfrastruktur für die #treibhausgasintensiv|e #Energie – und #Schwerindustrie schielt, werde dem nicht gerecht.
Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid kritisiert: „Mit der #Verpressung und dauerhaften #Deponierung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten will die #Bundesregierung eine gigantische CO2-Entsorgungsinfrastruktur aufbauen. Dabei kann niemand gewährleisten, dass das CO2 bei der #Endlagerung auch dauerhaft im Untergrund verbleibt. Es würden neue systemische Risiken entstehen, die wieder einmal die nachfolgenden Generationen als #Ewigkeitslasten tragen müssen.”
Kerstin Meyer, Expertin für #Wirtschaftspolitik des BUND betont: „#Kunststoffe, #Zement, #Stahl, #Düngemittel verursachen in der Herstellung hohe CO2- #Emissionen. Um diese zu verringern, stehen diese Industrien vor einem umfassenden Umbau ihrer #Produktion und treffen Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte. Die geplanten hohen staatlichen #Subventionen für CCS-Anlagen sind daher eine fatale Weichenstellung. Sie verhindern den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft. Der Gesamtverbrauch an Energie würde mit CCS sogar steigen. Eine Wirtschaft die auf CO2-Entsorgung baut, verlängert das fossile Zeitalter, befeuert den #Rohstoffhunger und verschärft die #Verschmutzungskrise. Der Hochlauf einer CCS-Wirtschaft wäre eine Entscheidung mit großer Tragweite, die gesellschaftlich diskutiert werden muss”.
Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Momentan scheint sich ein großer Teil der Industrie darauf einzustellen, seine Emissionen schon bald einfach mittels CO2-Speicherung wegzaubern zu können. Die Speicherung von CO2 ist jedoch das allerletzte Mittel der Wahl, das erst nach Ausschöpfung aller Optionen zur Vermeidung schädlicher Treibhausgase überhaupt in Betracht gezogen werden darf. Die #Strategie der Regierung darf deshalb keinesfalls auf eine Art Schützenhilfe für die #Gaslobby hinauslaufen, mit der diese ihre fossilen #Geschäftsmodelle künstlich am Leben hält. Bei #Restemissionen, die sich wirklich nicht anderweitig vermeiden lassen, muss zunächst die Speicherung in renaturierten natürlichen #Ökosystem|en politisch und finanziell priorisiert werden, bevor über die Möglichkeit einer geologischen Speicherung nachgedacht wird“
Karin Lüders von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager e.V sagt:
„Wir wissen: Die CO2-Abscheidung ist sehr Energie-aufwendig, ist immer unvollständig und verursacht einen großen Rohstoffverbrauch. CCS dient deshalb nicht dem Klimaschutz. Es ist ein Angriff auf die #Lebensgrundlagen von #Mensch und #Umwelt. Eine CO2-Verpressung unter der #Nordsee ist verantwortungslos und gefährdet das #Weltnaturerbe #Wattenmeer, denn von den dort über 15.000 vorhandenen #Bohrlöcher|n sind viele nicht ordnungsgemäß verschlossen und damit undicht. Wenn dort CO2 austritt, wird es kaum bemerkt und ist nicht reparierbar. Wir fordern: Kein CO2-Endlager unter Land und unter der Nordsee“
Christfried Lenz, BürgerEnergieAltmark eG:
„Unser Protest hat schon 2015 erreicht, dass die in der #Altmark von Gaz de France errichtete CO2-Verpressungsanlage rückgebaut wurde, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Sollte jemand die Frechheit besitzen, den abgestandenen CCS-Kaffee den Altmärkern erneut vorsetzen zu wollen, der wird daran keine Freude haben.”
Hintergrund:
Bereits vor zehn Jahren versuchte die Energiewirtschaft, CCS an Kohlekraftwerken als vermeintliches #Zukunftsmodell zu verkaufen. Vor allem in #Norddeutschland fanden daraufhin große Proteste gegen den Einsatz der Technik statt.
Es gibt eine starke CCS-Lobby in #Politik und #Wirtschaft, die sich einseitig auf #Fachveröffentlichungen der Industrie stützt. Ihre Annahmen über eine positive #Klimawirkung von CCS sind jedoch nicht belegt, der großtechnische Einsatz erst in einigen Jahrzehnten möglich und langfristige Probleme nicht auszuschließen. Auch der #Weltklimarat weist deutlich auf die hohen Kosten und vor allem Risiken hin, die mit der CCS-Technik und den Endlagern einhergehen. Es besteht die Gefahr einer falschen #Prioritätensetzung, die in einen fossilen lock-in führen, statt auf #Vermeidungsstrategien und naturbasierte Lösungen zu setzen.
Die vom Wirtschaftsministerium postulierte vermeintliche #Alternativlosigkeit der Nutzung des Untergrundes zur Endlagerung von CO2 zur Erreichung des Netto-Null-Ziels für Deutschland im Jahr 2045 ist nicht gegeben. Der Ausstieg aus den #Fossilen muss Priorität haben. Das Potenzial natürlicher Senken, wie z.B. #Wälder mit nachhaltiger #Holzwirtschaft und andere naturbasierte Lösungsansätze, die #Biodiversitätsschutz und Klimaschutz miteinander verbinden, dürfen nicht ausgeklammert werden. Dass ambitionierte #Reduktionspfade in Deutschland möglich sind, hat das #Umweltbundesamt in der 2019 erschienenen #RESCUE-Studie dargelegt. #Klimaneutralität kann erreicht werden ohne Anwendung von CCS, bei starken Annahmen für den Ausbau von #Erneuerbaren, Umbau der Wirtschaft und Verhaltens- und #Lebensstiländerungen.
Quelle: PM 24. März 2023