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👻 #Mythos zum #Frühstück: 😱
„Mit #CCS lassen sich #Gaskraftwerke #klimaneutral betreiben“.
Auf der UN-Klimakonferenz (COP28) einigte man sich auf den „Übergang“ weg von fossilen Brennstoffen - NICHT den Ausstieg. Es blieben Hintertüren wie CO2-Abscheidung und -Speicherung, um weiterhin fossile Brennstoffen nutzen zu können. Aber geht das überhaupt?
#CCS #CO2Speicherung #Greenwashing #Emissionen #Klimapolitik #Faktencheck
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Hitzesommer wird „neue Realität“
Extreme #Hitze, #Trockenheit, #Dürre und #Brände: Die Klimakrise zeigt sich derzeit in aller Deutlichkeit. 2026 sei ein „absolutes Ausnahmejahr“, heißt es aus dem #Umweltministerium.
Klimaforscher Daniel Huppmann spricht gegenüber ORF.at indes von einer „neuen Realität“. Denn solange die #Treibhausgase in der Atmosphäre weiter steigen, steigen auch die Temperaturen.„Extremwetterereignisse werden weiter zunehmen“
Für @daniel_huppmann, #Klimaforscher am Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse #IIASA und Obmann des Climate Change Center Austria #CCCA ist das eine
> „Normalisierung des Ausnahmezustandes“
Schließlich sei es „vollkommen klar, dass wir diese Art von Sommer in Zukunft immer öfter erleben werden. Es wird zur neuen Realität werden. Die #Extremwettereignisse werden weiter zunehmen.“
„Sind nicht darauf vorbereitet, was in zehn Jahren ist“
Irgendwann, so ist sich Huppmann sicher, würden die #Emissionen auf null runtergehen. „Die Frage ist, wie viel Schaden an unserer Infrastruktur und an unserer Gesellschaft sowie am sozialen Zusammenhalt haben wir bis dahin auf uns genommen, weil wir nicht rasch genug aus #Öl und #Gas und fossiler Infrastruktur weggekommen sind.“ Und weiter:> „Wir sind auf den Zustand des jetzigen Klimasystems nicht vorbereitet. Und noch viel weniger sind wir darauf vorbereitet, was in fünf bis zehn Jahren kommen wird.“
https://orf.at/stories/3438253/
#Klimakrise, fortschreitend
#CO2, ansteigend
#Extremwetter, wiederholend
#Hitzewelle, länger werdend
#Klimaanpassung, fehlende
#Resilienz, fehlende
#EndFossilFuels, in weiter Ferne -
Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen
#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:
"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]
Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]
Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]
Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]
Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?
Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."
#Verkehrswende #Mobilitätswende #Autolobby #Straßenbaulobby #OlafLies #SPD #DanielGünther #Autonormativität #BVWP #BVWPNoFunFacts #InduzierterVerkehr #Landschaftszerschneidung #Naturschutz #Traffication #MoorMussNass #Art20aGG #KlimaschutzIstMenschenrecht #DelayIsThenewDenial
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#Europa verzeichnete 2025 die höchsten #Waldbrand-Emissionen seit Beginn der Aufzeichnungen.
Laut #Copernicus wurden knapp 13 Megatonnen #Kohlenstoff freigesetzt, vor allem durch Brände in #Spanien, #Portugal und im östlichen #Mittelmeerraum.
Der Rauch reichte bis nach Nordwesteuropa. Die #Emissionen gelten als Indikator für viele #Schadstoffe, die durch #Brände freigesetzt werden.
https://www.zeit.de/news/2025-12/04/waldbraende-verursachen-rekord-emissionen-in-europa
#Umwelt #Luftqualität #Waldbrand #biodiversity #climatechange #healthcare
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Kohlendioxid-Speicherung - Bundesrat gibt grünes Licht für die CCS-Technologie
Mit dem CCS-Gesetz schafft die Regierung die Grundlage für die Speicherung von CO₂. Kritiker warnen vor Risiken und einer nicht ausgereiften Technik.#CCS-Technologie #CO2-Speicherung #Emissionen #Kohlenstoff #INDUSTRIE
CO₂-Speicherung wird Teil der deutschen Klimapolitik -
Ergänzung einer aktuellen Studie, die sich mit den CO2-Emissionen pro Kopf in den #USA, verursacht durch den #Fleischkonsum, beschäftigt hat.
#emissionen #klimabilanz #rindfleisch #ernährung #umwelt #climatechange #healthcare #environment
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Das verbleibende #CO2Budget für das 1,5-Grad-Ziel ist fast aufgebraucht.
Aktuell bleiben der Menschheit laut neuem Bericht nur noch rund drei Jahre, bevor das Begrenzungsziel aus dem Pariser Abkommen endgültig gebrochen wird.
2024 war erstmals ein ganzes Jahr mehr als 1,5 Grad wärmer als vor der #Industrialisierung. Die Emissionen müssten jetzt deutlich sinken, doch sie bleiben auf hohem Niveau.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2025-06/co2-budget-klimawandel-weltklimarat-ziele-paris-abkommen
#Klimakrise #Erderwärmung #Klimapolitik #IPCC #1Komma5Grad #Emissionen
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„Und was machen wir, wenn mal kein Wind scheint und keine Sonne weht!1!???“
Ein Kommentar, der bei keinem Beitrag über den Atom- oder Kohleausstieg fehlen darf…🙄
Wer sich bewusst grünen Strom aus dem Netz pickt, kennt die Antwort: 🦉 Strom sparen bzw. zu einem anderen Zeitpunkt verbrauchen! Denn während Dunkelflauten muss jede zusätzlich benötigte Kilowattstunde von konventionellen Kraftwerken erzeugt werden und verursacht entsprechend Emissionen - am 𝗠𝗶𝘁𝘁𝘄𝗼𝗰𝗵 um 𝟮𝟬 Uhr bis zu 𝟲𝟱𝟬 Gramm CO2 pro Kilowattstunde! ☁
Dunkelflauten sind aber eher selten und schon am nächsten Tag kann es wieder mehr Windenergie im Netz geben – unsere nächste Strommix-Prognose wird es zeigen! 📈
Durch das Verschieben von Stromverbräuchen können alle einen kleinen Beitrag leisten, um unabhängiger von fossilen Kraftwerken oder Stromimporten zu werden. Bei fast 40 Millionen Waschmaschinen und Geschirrspülern, die nicht unbedingt während einer Dunkelflaute laufen müssen, kommt dabei aber einiges zusammen! Je mehr mitmachen, desto mehr CO2 Emissionen können während solcher Zeiten vermieden werden.
#Dunkelflaute #Emissionen #PowerByThePeople #AktivFürsKlima #GemeinsamGehtMehr #Energiesparen #AlleFürsKlima #ErneuerbareEnergien #Ökoenergie #SaubererStrom #GreenLiving #Haushalt #NachhaltigkeitImHaushalt
📷 Das Foto wurde von 𝗤𝘂𝗶𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗲 𝗚𝗿𝗮𝗮𝗳 ( @quinten_and_more auf Instagram) in #Edertalsperre aufgenommen. Bildquelle: unsplash.com/@quinten149
🔍 𝗗𝗮𝘁𝗲𝗻𝗾𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲: Berechnungen auf Basis von Daten der Transparenzplattform des Verbandes Europäischer Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E (www.entsoe.eu)
we #pickgreenenergy 💚
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In #Recklinghausen startet mit #Remex das erste #NRW-Projekt zur CO₂-Speicherung in #Recyclingbaustoffen.
Mithilfe biogenen CO₂ wird #Abbruchbeton gezielt „carbonatisiert“ und als #Baustoff wiederverwendet.
Ziel ist es, #Emissionen zu senken und #Bauschutt als dauerhafte #Kohlenstoffsenke zu nutzen. Das Verfahren unterstützt gleichzeitig #Klimaschutz und #Kreislaufwirtschaft im #Bauwesen.
#CarbonCapture #Klimaneutralität #Bauindustrie #CO2Speicherung
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Etwa 95% der Länder haben es versäumt, bis zum 10. Februar neue Klimazusagen für 2035 bei den Vereinten Nationen einzureichen, zeigt eine Analyse von #CarbonBrief. Dazu gehören die #EU inkl. #Deutschland. Die Länder, die die Frist verpasst haben, repräsentieren 83% der globalen Emissionen und knapp 80% der Weltwirtschaft.
Nur 10 der 195 Vertragsparteien des Pariser Abkommens haben ihre neuen Emissionsminderungspläne, bekannt als "national festgelegte Beiträge" (Nationally Determined Contributions, #NDCs), fristgerecht veröffentlicht. Einige vorgelegte Pläne wurden als unzureichend bewertet, darunter auch der der #USA unter der vorherigen Regierung von Joe Biden.
Im Rahmen des Abkommens haben sich Länder verpflichtet, alle fünf Jahre neue Pläne vorzulegen, in denen sie beschreiben, wie sie ihre #Emissionen reduzieren und sich an den #Klimawandel anpassen wollen. Die Länder haben außerdem zugestimmt, alle fünf Jahre eine "globale Bestandsaufnahme" durchzuführen, um ihren Fortschritt bei der Erreichung der Ziele von Paris zu bewerten und entsprechend ihre Bemühungen zu verstärken.
Dieser "Überprüfungs- und Verschärfungsschritt" (review and ratchet) ist entscheidend für die Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens. Als das Abkommen vor 10 Jahren verabschiedet wurde, war klar, dass die Länder weit davon entfernt waren, ihre Ziele zu erreichen. Man hoffte, diese Lücke im Laufe der Zeit durch zukünftige politische Maßnahmen und Technologien schließen zu können. Daher erfordert der sogenannte "Verschärfungsmechanismus" (#ratchetmechanism), dass jede Runde der Zusagen weiter geht als die vorherige und die "höchstmögliche Ambition" der Länder widerspiegelt.
Die #COP30 in Brasilien im November wird als entscheidender Moment betrachtet, um die Bemühungen der Länder zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens zu verstärken. Die ersten beiden Runden der NDCs fanden 2015 und 2020-21 statt. Der 10. Februar 2025 wurde als Deadline für die dritte Runde der NDCs bestätigt, neun Monate vor Beginn der COP30.
Gemäß dem neuesten UN-Emissionslückenbericht sind die Länder größtenteils nicht auf Kurs, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, und die Klimazusagen für 2035 müssen einen "quantensprungartigen" Anstieg in der Ambition zeigen, um die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen.
#ClimateActionTracker #Klimaschutz #Klimakrise #PariserAbkommen #1komma5 #RatchetMechansm #DelayIsTheNewDenial
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Aus dem Mailverteiler vom Hamburger Energietisch (https://www.hamburger-energietisch.de/):
"Hallo,
auf vor gut drei Wochen schon einmal auf diese #Petition hingewiesen. Ich nehme mir heraus, es erneut zu tun. Heute ist der letzte Tag der Mitzeichnung.
https://www.landtag.ltsh.de/petitionen/keine-kohlendioxidentsorgung-in-der-nordsee-und-unter-land/
Laßt Euch bitte nicht irritieren. Es lohnt immer noch. Auf der Seite der Petition sieht es so aus, als sei es sowieso hoffnungslos, weil nach sechs Wochen kaum die Hälfte der erforderlichen Stimmen zusammen gekommen zu sein scheinen. So ist es aber nicht. Die Verwaltung des Landtags geht die eingeganenen Meldungen tatsächlich von Hand durch und sammelt die Donald Ducks aus Entenhausen heraus. Deshalb ist der Zähler absolut nicht aktuell. Wir können nicht sagen, wo wir wirklich stehen, aber unser Eindruck ist, wir stehen knapp vorm Ziel.
Gestern waren wir mit fünfzig Menschen in #Brunsbüttel auf einer entspannten Demonstration. Es waren viele Anwohner dabei und viele Interessierte, besonders aus #Hamburg und #Kiel. In Gesprächen wurde für mich deutlich, daß die Stimmung der Anwohner sich verändert hat. Auch diejenigen, die bisher auf Dialog und Interessenausgleich mit dem Hafenbetreiber gesetzt haben verlieren das Vertrauen. Der neue Anleger wird mutmaßlich Teil der #CCS-Infrastruktur, indem von dort CO₂ aus dem Zementwerk in Lägerdorf und aus der Raffinerie in Heide verschifft wird zu den Verpressstellen in der Nordsee."
Vorherige Mail:
"bitte zeichnet diese Landtags-Petition in unserem Nachbarland #SchleswigHolstein:
https://www.landtag.ltsh.de/petitionen/keine-kohlendioxidentsorgung-in-der-nordsee-und-unter-land/
Mitzeichnen können alle Menschen, unabhängig von Alter, Wohnort und Staatsangehörigkeit. Und anders als bei change.org oder Campact Petitionen liegt die Wahrnehmungsschwelle nicht bei sechsstelligen MitzeichnerInnen, sondern bei zweitausend. Dann wird es im Landtag behandelt. Da macht jede Stimme einen Unterschied. Also zeichnet und verbreitet gerne weiter.
Zum Inhalt: Unsere Regierung beschäftigt sich eingehend mit aus heutiger Sicht vermeintlich unvermeidbaren Restemissionen, während die größten Einsparpotentiale nicht mit Nachdruck gehoben werden. Ein Jahr vorgezogener #Kohleaustieg, ein Jahr früher das unvermeidliche #Tempolimit kaufen uns Jahre, um über die wirklich schwierigen Fälle der Vermeidung und Reduktion gründlich nachzudenken und vertrauenswürdige Lösungen zu verabreden.
Schon in den kommenden Wochen wird über ein geändertes #Kohlendioxid Speicher- und Transportgesetz im #Bundestag abgestimmt. Kohlendioxid soll nicht mehr vorrangig vermieden werden, sondern gemanagt. Es wird neben dem immer noch fortschreitenden Ausbau des Erdgasnetzes und dem künftigen #Wasserstoffkernnetz noch ein weiteres Leitungsnetz für Kohlendioxid im ganzen Land geplant. Dieses Netz schafft überhaupt erst einen Markt für Kohlendioxid und Märkte wollen wachsen.
Die Aussicht, Kohlendioxid irgendwie anders los zu werden wird Unternehmen zum Abwarten verleiten, anstatt schnell Emissionen zu mindern. Dabei ist für keinen der notwendigen Schritte die technische Machbarkeit bisher belastbar nachgewiesen und wirtschaftlich ist es schon garnicht. Kohlendioxidpipelines sind gefährlicher als Erdgaspipelines, weil Kohlendioxid bei einem Leck nicht so flüchtig ist wie Erdgas, sondern am Boden bleibt. Die Abscheideraten sind absurd gering, die Kosten extrem. Selbst wenn man Kohlendioxid mit Macht wieder dorthin verpressen könnte, wo man einst kohlenstoffhaltige Brennstoffe hergeholt hat, wäre am Ende doch mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre als vorher.
Die Hauptakteure im Bereich CCS sind dieselben Erdöl- und #Erdgasfirmen, die uns in die Misere gebracht haben. Vor zwanzig Jahren hieß das Verfahren #EOR, #EnhancedOilRecovery weil die einzigen Stellen, wo bisher CO₂ verpresst wird Erdölförderstätten sind, aus denen so mehr Erdöl herausgepresst werden kann. Jetzt eben CCS. Aber das will auch niemand mehr hören. Seit Kurzem testet man das neue Kürzel #CDR für #CarbonDioxideRemoval auf seine Akzeptanz. Und natürlich #DAC, #DirectAirCapture. Das ist als würde man den Putzeimer ausschütten, um den Dreck ein zweites Mal aufzuwischen. Der größte Nutzen von DAC sind tolle Bilder von großen Maschinen, die vermeintlich Gutes tun.
Es bleiben allesamt leere Versprechen. Es soll einfach weiter gehen mit Öl und Gas wie bisher. Der Diskursraum wird gefüllt mit wolkigen Ideen. Wir sollen unsere Zeit damit verbringen, allerlei Kürzel lernen und währenddessen unterbleibt das Offensichtliche, real #Emissionen zu reduzieren. Jetzt. Warum sollten wir also einer weiteren #Risikotechnologie zustimmen? Was ist unvermeidbar? Es gibt längst Konzepte für #Müllvermeidung und für #Bauen mit weniger #Beton. Es ist nur anstrengender als „aus den Augen, aus dem Sinn“.
Darum aufhören mit CO₂ speichern im Untergrund, unterm Meer und unter Land, Petition zeichnen, Petition weitergeben und auch sonst Krach machen. ..."
#Energiewende #Abfallwende #Bauwende #Verkehrswende #NaturbasierteLösungen #Kreislaufwirtschaft #Klimaschmutzlobby #DelayIsTheNewDenial
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"Bisher drastisch unterschätzt: #Emissionen von kanadischen Ölfeldern"
War bei #Kohlegruben ähnlich.
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30 #CO2-intensive #Industrieanlagen in #Deutschland sind für fast ein Drittel d. #Industrieemissionen u. 8 Prozent aller #Emissionen d. Republik verantwortlich, zeigt Studie d. #Öko_Instituts im #WWF-Auftrag https://globalmagazin.com/die-30-groessten-co2-verursacher-deutschlands/
Q: manager-magazin.de F: Krivosheev/fotolia
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