1/ „Außerdem übersehen sie ein nicht eben kleines Problem: Eine Rückkehr zu den Lebensverhältnissen des 17. Jahrhunderts – so weit müsste man ja konsequenterweise zurück – wäre weder mehrheitsfähig noch politisch durchsetzbar. Nötig wäre deshalb das genaue Gegenteil: ein entschlossener Aufbruch in eine bessere, wohlhabendere und umweltverträgliche Zukunft.“
Das ist ja wohl etwas übertrieben. Ulrike Herrmann sagt, dass die 80er reichen würden. Und wir haben in den 80ern nicht schlecht gelebt. Selbst in der DDR nicht. Wenn dieser Standard in der Zukunft auch erreicht werden würde, wäre ich glücklich. Sieht aber zur Zeit nicht danach aus, denn es wird nicht adäquat gehandelt.
„Egal ob grüne konservative Gruppen oder linksradikal Umweltbewegte ihre Vorschläge machen: Es geht praktisch immer darum, die Erde vor dem Menschen zu schützen, mittels Mahnungen, Verboten, Zwängen, Selbstkasteiung. Es geht praktisch immer nur um ein Weniger.“
Nun ja. Es gibt Visionen, die nicht mal von Weniger ausgehen. Aber auch diese werden nicht umgesetzt. Stattdessen gibt es neue Gaskraftwerke und Subventionen für Diesel und Pendlerpauschalen.
Ansonsten ist ein großer Teil der Treibhausgase landwirtschaftsbedingt und ich möchte mal sehen, wie die Bockwurst-Populisten diese beseitigen, ohne eine #Ernährungswende.
„Und solange sie noch nicht sortiert sind, steht jeder und jede Einzelne vor der mittlerweile fast täglichen Entscheidung, sich dem Panik-Orchester oder der Kopf-in-den-Sand-Fraktion anzuschließen. Es geht darum, natürlich, einen dritten Weg zu finden. An dessen Anfang steht heute ein neues, aufgeklärtes Gespräch über die Verhältnisse und Handlungsmöglichkeiten, getragen von der Zuversicht, dass eine andere, bessere Welt möglich und erreichbar ist. Es sind Zeiten des Übergangs.“
OK. Ich weiß, wie eine neue, schönere Welt aussehen könnte. Es gäbe viel weniger Autos und abgetrennte sichere Radwege und #Tempo30. Wie geht das ohne Einschränkungen? Und wie geht das politisch in Berlin, wo die #CDU klar polarisierenden Pollerwahlkampf macht? Zum zweiten Mal.
Wer redet mit wem? Über bestehende Gesetze, die Schwarz-Rot missachtet hat?
So ganz so einfach ist es irgendwie doch nicht.
Naja, vielleicht klappt ja #RGR wieder, wenn die Linke überhaupt will.