#biodiversitat — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #biodiversitat, aggregated by home.social.
-
Nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung: Was auf dem Teller liegt, ist wichtig – für die Artenvielfalt zählt aber auch, woher es kommt. Eine Studie der #UniHohenheim zeigt am Beispiel der #Mensa: Zehn Rohstoffe verursachen rund 85 % des Biodiversitäts-Fußabdrucks. Unterstützt vom Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim wollen die Forschenden daraus konkrete Ansätze für nachhaltigere Einkaufsentscheidungen entwickeln. https://sohub.io/octr
#Biodiversität #Nachhaltigkeit -
"Die Spree soll eine Stimme bekommen"
Die Lagune Mar Menor ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll.#Biodiversität #Artenschutz #Ökologie #Berlin #Zivilgesellschaft #NGOs #Flüsse #Umweltrecht #Recht #Kunst #Kultur
Die Spree soll eine Stimme bekommen -
"Die Spree soll eine Stimme bekommen"
Die Lagune Mar Menor ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll.#Biodiversität #Artenschutz #Ökologie #Berlin #Zivilgesellschaft #NGOs #Flüsse #Umweltrecht #Recht #Kunst #Kultur
Die Spree soll eine Stimme bekommen -
"Die Spree soll eine Stimme bekommen"
Die Lagune Mar Menor ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll.#Biodiversität #Artenschutz #Ökologie #Berlin #Zivilgesellschaft #NGOs #Flüsse #Umweltrecht #Recht #Kunst #Kultur
Die Spree soll eine Stimme bekommen -
"Die Spree soll eine Stimme bekommen"
Die Lagune Mar Menor ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll.#Biodiversität #Artenschutz #Ökologie #Berlin #Zivilgesellschaft #NGOs #Flüsse #Umweltrecht #Recht #Kunst #Kultur
Die Spree soll eine Stimme bekommen -
"Die Spree soll eine Stimme bekommen"
Die Lagune Mar Menor ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll.#Biodiversität #Artenschutz #Ökologie #Berlin #Zivilgesellschaft #NGOs #Flüsse #Umweltrecht #Recht #Kunst #Kultur
Die Spree soll eine Stimme bekommen -
Klimawandel - El Niño könnte so stark ausfallen wie nie zuvor
Die Weltwetterorganisation warnt vor extremen Überschwemmungen und Dürren. Grund dafür ist das El-Niño-Phänomen, das durch die Erderwärmung verstärkt wird.#ElNino #Klimawandel #Artensterben #Extremwetter #ErwärmungderMeere #Biodiversität
Wetterphänomen El Niño könnte so stark ausfallen wie noch nie zuvor -
Politikcheck: Wohnungsbau und Stadtgrün: Wie baut Berlin die Zukunft?
Rund ein Jahr läuft nun die Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ des BUND Berlin. Kurz vor den anstehenden Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September traten am 1. September führende Politiker der vier großen demokratischen Parteien auf Einladung der Kampagne auf die Bühne des bUm in Berlin-Kreuzberg zur Diskussion über ihre politischen Ziele beim Schutz von Freiflächen und Stadtnatur. Das Interesse war riesig. Bereits Wochen vor der Veranstaltung war sie restlos ausgebucht. Rund 180 Menschen saßen schließlich im Saal.
Für die SPD war deren Spitzenkandidat Steffen Krach vor Ort, auch der Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf war da, die CDU entsandte von vornherein ihren Umweltpolitiker Danny Freymark statt des Spitzenkandidaten, bei der Linke sagte Spitzenkandidatin Elif Eralp kurzfristig ab; stattdessen kam der Klima- und Stadtentwicklungsexperte Michael Efler.
„Die ganze Stadt stöhnt unter der Hitze. Wir wissen alle vom Artensterben. Wir wissen, dass das grundlegende Probleme sind. Aber im Wahlkampf oder überhaupt in der tagtäglichen Politik spielt es das keine Rolle“, kritisierte Andreas Faensen-Thiebes, Vorstandsmitglied des BUND Berlin, in seiner Begrüßung. „Langfristig zählen unsere natürlichen Grundlagen. Wenn wir die nicht erhalten, können wir unsere Rentenpolitik an den Nagel hängen“, unterstrich er.
Andreas Faensen-Thiebes freute sich, „dass wir mit dieser Veranstaltung wenigstens einmal dazu kommen, was die natürlichen Grundlagen für unsere Stadt, nämlich unsere grünen Freiflächen, für unsere Lebensqualität, für unsere Artenvielfalt, für unser Stadtklima bedeuten und wie wir sie erhalten wollen“. Und das trotz der Herausforderungen einer Stadt mit wachsender Bevölkerung.
„Schön, dass es heute mal nicht ums nur Mieten geht und ums Bauen an sich“, sagte Sebastian Bartels, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV) in seiner Begrüßung. Der BMV unterstützt die Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“. Mit Grün verbinde er Teilhabe, so Bartels
„Früher gab es nicht nur in Kreuzberg, sondern überall in der Stadt diese Leerstellen. Und die Leerstellen waren Teil der Partizipation“, sagte Sebastian Bartels. Man habe es sich „schön gemacht in den Nachkriegsbrachen“ und einen „Kommunikationsort mit der Hausgemeinschaft“ gestaltet. „Wir wollen, dass im Grunde dort gebaut wird, wo es schon versiegelt ist.“
Bartels kritisierte, dass bei Bauvorhaben viel zu oft „Partizipation ausgespielt wird“. Die meisten Bürger forderten schließlich nicht, dass gar nichts gemacht wird, sondern setzten sich für eine maßvolle Bebauung ein und machten Alternativvorschläge. Als Beispiel führt er das jahrelange Tauziehen am Schlosspark Pankow mit der Bürgerinitiative Grüner Kiez Pankow an.
Durch die Diskussion führt Ricarda Pätzold, Stadtentwicklungsexpertin am Deutschen Institut für Urbanistik. Neben den bekannten Folgen der langanhaltenden Hitzeperioden mit oft bisher ungekannten Temperaturspitzen für Natur und Menschen machte sie auf einen Befund des Arztes und Psychiaters Mazda Adli aufmerksam, der das Buch „Stress in the City“ veröffentlicht hatte. „Mit jedem Grad mehr steigt das Risiko zwischenmenschlicher Konflikte um vier Prozent, zitiert sie. „Also Abkühlung ist dringend geboten“, so Pätzold.
Um die ausführliche und teilweise detaillierte Diskussion greifbarer zu machen, folgend ein schlaglichtartiger Überblick der Antworten der Kandidaten auf ausgewählte Themen. Besprochen worden ist an dem Abend noch viel mehr.
Die drei wichtigsten schnellen Hitzeschutzmaßnahmen
Danny Freymark (CDU)
Er nennt als konkrete Maßnahmen Sonnensegel auf Spielplätzen, mehr Trinkbrunnen und kühle Räume, die man besuchen kann, – „gerne auch Orte der Begegnung“.
Michael Efler (Linke)
Für ihn wäre das „eine sehr konsequente Umsetzung des Baumentscheides“, eine „konsequente Fokussierung auf die vulnerablen Gruppen“, also die Ausstattung aller Krankenhäuser, Pflegeheime, Altenheime mit Klimaanlagen sowie die „Entsiegelung, gerne von Verkehrsflächen und Autobahninfrastruktur, die wir nicht mehr brauchen“.
Werner Graf (Grüne)
„Ich wäre im Augenblick schon glücklich, wenn Sie vor allem die Bäume nicht mehr fällen würden“, sagt er und verweist auf Vorhaben an der Torstraße in Mitte. Er forderte ein Baumfällmoratorium bis zum Antritt eines neuen Senats. Zudem müssten Leute geschützt werden, die akut von der Hitze betroffen sind. Und schließlich müsste Berlin „mit der Entsiegelung sehr stark vorankommen“ Das ginge sehr gut und oft mit wenig Geld über die Bezirke.
Steffen Krach (SPD)
Er nutzt seine Redezeit, um zunächst Werner Graf zu widersprechen: „Die Regierung ist schon noch gewählt und ist im Amt.“ Von einem entsprechenden Fällmoratorium hält er also nichts. Dennoch sagte er: „An der Torstraße sollte jetzt keine Bäume mehr gefällt werden. Dieses absurde Verkehrsprojekt von Frau Bonde sollte gestoppt werden, weil es wirklich niemand will.“ Berlin müsse den Weg von Athen oder Paris gehen, die in kurzer Zeit sehr viel grüner geworden sind. Mit Bezug auf den Baumentscheid will er am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof, am Gendarmenmarkt und am Alexanderplatz „entsiegeln und deutlich mehr Bäume pflanzen“.
Bauen und Schutz des Stadtgrüns
Werner Graf (Grüne)
Die Grünen seien „stark für verbindliche Quoten“ bei den Themen Stadtnatur und Bauen. „Auch über die Bauordnung kann man noch vieles machen“, so Werner Graf. Es müsse auch mehr Verbindlichkeit bei der Frage, wie viele Grünflächen pro Bewohner geben und wie nah sie sein müssen. „Aus jedem Fenster sollte man eigentlich drei Bäume sehen“, brachte er das auf den Punkt. „Wir dürfen aber auch bei dem ganzen Teil die Biodiversität auch nicht vergessen. Wir müssen auch so bauen und auch so in Zukunft auch bauen, dass dort auch Tiere mitnisten können, dass dort auch für Wildbienen auch Platz mit vorgesorgt ist“, unterstrich er.
Michael Efler (Linke)
Bei der Flächennutzungsplanung oder der Bauleitplanung müssten die Aspekte der Stadtnatur „konsequent“ mitgedacht werden. „Wir brauchen auch ortsnahen Ausgleich“ fordert er mit Blick auf das Bauprojekt auf dem ehemaligen RIAS-Gelände in Britz, wo unter anderem 880 Wohnungen entstehen sollen. Die schwarz-rote Koalition hatte am Montag im Bauausschuss für die entsprechende Flächennutzungsplan-Änderung . „Da soll tatsächlich der Ausgleich für die Versiegelung in Brandenburg geschaffen werden. Da könnte man sagen, so was ist wirklich absurd, so was brauchen wir nicht“, so Efler.
Danny Freymark (CDU)
Der CDU-Politiker antwortete eher allgemein: „Egal in welcher Regierungskonstellation, Umwelt, klimapolitische Aspekte, Naturschutzaspekte haben eine immer eine stärkere Rolle gespielt.“ Wer hätte vor dreieinhalb Jahren vermutet, dass SPD und CDU dem ersten Klimaanpassungsgesetz Deutschlands zustimmen, würden. Man habe sich „von guten Argumenten überzeugen lassen“, heißt es etwas treuherzig von Freymark. Schließlich konnte so ein entsprechendes Volksbegehren aus dem Wahlkampf gehalten werden. Die nächste Regierungskonstellation müsse das weitermachen, so Freymark weiter.
Steffen Krach (SPD)
Abermals widersprach Krach Aussagen. Diesmal nannte er die Kritik von Michael Efler am Naturausgleich in Brandenburg für ein Projekt in Berlin „populistisch“. „Der Klimaschutz endet doch nicht an der Landesgrenze“, die Zusammenarbeit der beiden Bundesländer sei „super“. In Berlin gebe es noch „ausreichend Flächen“ für Wohnungsbau. Man müsse „wirklich nachverdichten“, um nicht noch weiter zu versiegeln. Zudem müsse man „deutlich höher bauen“. Für den Bedarf von 20.000 Wohnungen pro Jahr müsse man „manchmal schwierige Entscheidungen treffen“. „Was wir aber natürlich machen können, ist in diesen ganzen Projekten, und in Teilen wird es auch schon gemacht, dass wir die Begrünung mitdenken“, so Krach weiter.
Wohnraum schaffen
Werner Graf (Grüne)
„Wenn das Grau wächst, muss das Grün mitwachsen. Deshalb ist es für uns zentral, dass wir zu einer Netto-Null-Versiegelung kommen“, sagte Werner Graf. Deshalb sei es auch wichtig, die Flächen in Berlin auszugleichen. Es sei „nicht sinnvoll“, wenn dies in Brandenburg geschehe, widerspricht der Grünen-Politiker wiederum Steffen Krach. Denn es werde „heißer und heißer“ in Berlin, es gehe darum, „dass wir hier gut leben können“. Das Tempelhofer Feld habe in guten Wochen 200.000 Besucher. „Wir brauchen das ja auch zur Naherholung. Wir brauchen es zur Abkühlung. Wir brauchen es für die Menschen“, so Graf. Er verwies auf die zwei Millionen Quadratmeter leerstehende Berufsflächen, die umgebaut werden müssten. Man sei auch gegen Abriss von Bestandsgebäuden, da Abriss und Neubau enorm viel CO2 verbrauchten.
Michael Efler (Linke)
Der Bedarf an neuem Wohnraum sei unbestritten. „Aber wir müssen das nicht in erster Linie durch Bauen schaffen, sondern wir müssen erst mal schauen, was haben wir schon“, so der Linke Politiker und verwies auf „wahrscheinlich mehrere 10.000 illegale Ferienwohnungen“ und das „Geschäftsmodell des möblierten Wohnens“. Da könne noch „einiges an Regulierung“ gemacht werden, um diese Räume „zurückzuholen in den normalen Wohnungsbereich“. Man habe viele Ideen, trotzdem bleibe am Ende des Tages immer noch ein Neubaubedarf übrig. „Das Tempelhofer Feld wird selbstverständlich nicht bebaut“, sagte Efler.
Danny Freymark (CDU)
Der CDU-Politiker sprach den sogenannten Lock-In-Effekt von Mieterinnen und Mietern in Berlin an. Menschen, die wegen Veränderungen der Lebenssituation in viel zu großen Wohnungen leben, aber wegen der Mietpreise keine Möglichkeit haben, sich zu verkleinern. „Das müssen wir ändern“, so Freymark. Es gehe auch darum, nicht alle Innenhöfe zuzubauen. „Das ist weder umwelt- noch naturschutzpolitisch irgendwie sinnvoll und es verärgert die Leute zunehmend“, sagte er. Deswegen sei die Bebauung des Tempelhofer Felds aus der Perpsektive der Außenbezirke eine attraktive Option. „Einmal, weil die sozialen Wohnungen in der Innenstadt fehlen und weil die Biotope oder zusammenhängende Umweltflächen in den Außenbezirken auch wichtig sind.“
Welche Modelle keine Lösung sind
Steffen Krach (SPD)
Ein Verbot des besonders flächenfressenden Baus von Ein- und Zweifamilienhäusern ist für den SPD-Politiker kein Beitrag zur Problemlösung. Genauso lehnt er ein Abrissmoratorium ab. Laut seiner jahrelangen Erfahrungen als Aufsichtsratschef einer Wohnungsbaugesellschaft und eines Krankenhauses sei die Sanierung im Bestand oft nicht klimafreundlicher als Neubau. „Gerade bei Krankenhäusern zum Beispiel ist der Abriss und der Neubau immer deutlich klimafreundlicher und auch bei vielen Wohnungen“, so Krach. „Die einfachen Antworten sind nicht immer die besten Antworten“, unterstrich er.
Hochhäuser über 60 Meter sind trotz hoher Bau- und Betriebskosten für Krach hingegen eine gute Möglichkeit, um mehr Wohnraum auf der Fläche zu schaffen. Er finde es „auch nicht schlecht, wenn es ab Stockwerk x irgendwann es höhere Preise gibt“. Denn man wolle ja gemischt bauen. „Wir wollen 30 Prozent Sozialquote oder bei städtisch geförderten Wohnungen 50 Prozent.“
Michael Efler (Linke)
Gerade das höher bauen ist für den Linke-Politiker die Maßnahme, die mit Vorsicht zu genießen ist. „Wenn man ein paar Stockwerke aufstockt – gar kein Thema. Aber wenn man jetzt zum Beispiel die Stadt mit ganz vielen Hochhäusern und Wolkenkratzern zustellen wollte, dann ist das auch nicht die Lösung“, so Efler. Er nennt als Begründung den irrsinnigen Energieaufwand für Hochhäuser. „Wir brauchen wahnsinnig viel Beton, wir brauchen sehr, sehr viel Material und wir haben auch eine höhere Verschattung, wir haben sehr viel Fallwinde und wir versiegeln dann auch wieder ganz, ganz viel Flächen. Und Alex, sehen wir ja gerade viele Hochhausplanungen und auch in diesen Hochhäusern haben wir auch keinen bezahlbaren Wohnraum.“ Die Grenze zieht er bei rund 60 Metern Höhe.
Werner Graf (Grüne)
Als „nur in Teilen richtig“ bezeichnet der Grünen-Kandidat die Ausführungen Eflers zu Hochhäusern. Und verweist auf das in der Nachbarschaft stark umstrittene Projekt WoHo Berlin am Anhalter Bahnhof. Mit 98 Metern Höhe wäre es das höchste Holzhybridhaus Deutschlands. „Dort entstehen sehr viele Sozialwohnungen, auch deutlich über dem Schnitt, die sonst bei den Neubauprojekten mit entstehen“, so Graf. Es dürfe nicht immer gleich ein Hochhaus werden, „aber prinzipiell lieber mal ein, zwei Stockwerke drauf – das ist sinnvoll“.
Die Aufstockung von Bestandsgebäuden klinge „erst so schön nett und schnell“, allerdings sei das konkret „Sisyphus-Arbeit – da wird man auf die Dauer skaliert nicht viele Wohnungen rausbringen und die sind auch nicht günstig“. Beim Abriss müsse man aber „wirklich sehr hart werden“. Es werde viel zu viel abgerissen und neu gebaut. Unter den Begleitumständen litten auch Mieterinnen und Mieter.
Danny Freymark (CDU)
Die Aufstockung von Bestandsgebäuden sieht er zwiespältig. „Wir haben das in Hohenschönhausen bei der Wowoge erlebt. Die haben zweimal um zwei Geschosse aufgestockt“, berichtete er. „Zwei Jahre Baulärm ohne Ende, Riesenprobleme, superteuer“, listete er die Nachteile auf. Der Vorteil sei die Nachrüstung der Gebäude mit Aufzügen gewesen, so dass die Wohnungen nun barrierefrei erreichbar seien. Freymark will weniger mit Verboten, sondern mit finanziellen Förderungen arbeiten. „Fördern wir, wenn jemand nicht abreißt, weil er vielleicht mehr Kosten hat, weil eine ordentliche, gute Sanierung mit dem, was er sich eigentlich wünscht, vielleicht teurer ist als ein Neubau?“ Ebenso bei der Aufstockung. „Wir wissen, das wären schmerzhafte anderthalb Jahre, aber sie haben danach eine barrierefreie Wohnung, Dachbegrünung und zwei Grad weniger.“
Tempelhofer Feld
Steffen Krach (SPD)
Er verstehe die Diskussion über eine Randbebauung des Tempelhofer Felds überhaupt nicht, erklärte der SPD-Mann. „Wenn wir mal einmal anfangen mit der Randbebauung, dann ist die Versuchung relativ groß, dass man es immer weiter nachverdächtigt. Das halte ich für falsch, denn wenn es einmal weg ist, ist es für immer weg.“
Michael Efler (Linke)
Das Tempelhofer Feld sei „einer meiner Lieblingsorte in Berlin“. Die Linke stehe zum Volksentscheid. „Im Übrigen heißt das nicht, dass alles jetzt so bleiben muss, wie es ist.“ Die Aufenthaltsqualität ließe sich durchaus im Rahmen des bestehenden Gesetzes verbessern, auch hier und da äume pflanzen. Großflächig bewalden sollte man es jedoch auf keinen Fall, denn so“würde man die Kaltdurchentstehungsfunktion einschränken“. Es freue ihn ja, wenn die SPD jetzt im Wahlprogramm sage, dass sie das Tempelhofer Feld nicht bebauen will. „Aber so ganz hundertprozentig klar ist es auch nicht. Es lässt sich aus den Hintertüchern offen: Solange genügend andere Flächen zur Verfügung stehen, heißt es da“, merkte er an. Seit dem Volksentscheid von 2014 seien es vor allem SPD-Politikerinnen und Politiker gewesen, die immer wieder eine Debatte über den Bebauungsfeld vorangetrieben haben.
Danny Freymark (CDU)
Die CDU-Fraktion habe „eine etwas andere Auffassung. Die will eben die Randbebauung“, so Freymark. Er wiederholte die bereits genannte Argumentation, dass die Nachverdichtungen im Osten die Bestrebungen, das Tempelhofer Feld zu bebauen, vergrößerten. Er räumte ein, dass so die Stadt „ein wenig gegeneinander“ ausgespielt werde. „Als Umweltpolitiker finde ich es großartig, eine zusammenhängende Freifläche zu haben. Wer weiß, wofür wir die noch brauchen? Als Hohenschenhausener und Lichtenberger sage ich, wenn die Innenhöfe nicht in dieser Stringenz bebaut werden würden, dann könnte ich mich beim Tempelhofer Feld damit zufrieden geben, dass man da Kompromisse macht oder gar nicht baut.“ Die CDU-Fraktion wolle eben bauen, „weil die Wohnungsnot so groß ist und weil wirklich Zehntausende in dieser Stadt nahezu wohnungslos wären, wenn sie nicht irgendwo Unterschlupf haben oder irgendwie kreativ sind“.
Werner Graf (Grüne)
„Ich finde es schon schwierig, das gegeneinander auszuspielen“, wandte sich Werner Graf direkt an den CDU-Politiker. Was Freymark nicht sage, dass rund um das Feld „sehr enorm“ verdichtet werde und nennt die Bauprojekte an der Bockbrauerei, in der Oderstraße, die Neue Mitte Tempelhof und das Dragoner-Areal. „Dann aber das Tempelhofer Feld von innen gegen außen auszuspielen, das finde ich nicht redlich, das muss ich einmal so deutlich sagen.“ Gerade die Wiesen auf dem Tempelhofer Feld seien für den Artenschutz und die Biodiversität „wirklich, wirklich wichtig“. Werde der Rand bebaut, dräng alles auf die Felder in die Mitte rein. Und entweder man schaffe das abod er man verlagere das auf die Wiesen und mache dann die Biodiversität kaputt. „Und deshalb ist das Feld auch ohne eine Bepflanzung und Bäume da so wichtig.“
Hat Ihnen der Beitrag gefallen?
Wir haben Zeit und Geld investiert, um ihn zu verfassen. Spenden Sie oder werden Sie Mitglied, um unsere Arbeit zu unterstützen.
#Artenschutz #Artenvielfalt #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #Biodiversität #CDU #DannyFreymark #Flächenschutz #Grüne #GrüneFlächenRettenHitzeschutzJetzt #Grünflächen #Klimakrise #Klimaschutz #Linke #MichaelEfler #Naturschutz #SPD #Stadtentwicklung #Stadtnatur #SteffenKrach #Versiegelung #WernerGraf -
Politikcheck: Wohnungsbau und Stadtgrün: Wie baut Berlin die Zukunft?
Rund ein Jahr läuft nun die Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ des BUND Berlin. Kurz vor den anstehenden Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September traten am 1. September führende Politiker der vier großen demokratischen Parteien auf Einladung der Kampagne auf die Bühne des bUm in Berlin-Kreuzberg zur Diskussion über ihre politischen Ziele beim Schutz von Freiflächen und Stadtnatur. Das Interesse war riesig. Bereits Wochen vor der Veranstaltung war sie restlos ausgebucht. Rund 180 Menschen saßen schließlich im Saal.
Für die SPD war deren Spitzenkandidat Steffen Krach vor Ort, auch der Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf war da, die CDU entsandte von vornherein ihren Umweltpolitiker Danny Freymark statt des Spitzenkandidaten, bei der Linke sagte Spitzenkandidatin Elif Eralp kurzfristig ab; stattdessen kam der Klima- und Stadtentwicklungsexperte Michael Efler.
„Die ganze Stadt stöhnt unter der Hitze. Wir wissen alle vom Artensterben. Wir wissen, dass das grundlegende Probleme sind. Aber im Wahlkampf oder überhaupt in der tagtäglichen Politik spielt es das keine Rolle“, kritisierte Andreas Faensen-Thiebes, Vorstandsmitglied des BUND Berlin, in seiner Begrüßung. „Langfristig zählen unsere natürlichen Grundlagen. Wenn wir die nicht erhalten, können wir unsere Rentenpolitik an den Nagel hängen“, unterstrich er.
Andreas Faensen-Thiebes freute sich, „dass wir mit dieser Veranstaltung wenigstens einmal dazu kommen, was die natürlichen Grundlagen für unsere Stadt, nämlich unsere grünen Freiflächen, für unsere Lebensqualität, für unsere Artenvielfalt, für unser Stadtklima bedeuten und wie wir sie erhalten wollen“. Und das trotz der Herausforderungen einer Stadt mit wachsender Bevölkerung.
„Schön, dass es heute mal nicht ums nur Mieten geht und ums Bauen an sich“, sagte Sebastian Bartels, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV) in seiner Begrüßung. Der BMV unterstützt die Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“. Mit Grün verbinde er Teilhabe, so Bartels
„Früher gab es nicht nur in Kreuzberg, sondern überall in der Stadt diese Leerstellen. Und die Leerstellen waren Teil der Partizipation“, sagte Sebastian Bartels. Man habe es sich „schön gemacht in den Nachkriegsbrachen“ und einen „Kommunikationsort mit der Hausgemeinschaft“ gestaltet. „Wir wollen, dass im Grunde dort gebaut wird, wo es schon versiegelt ist.“
Bartels kritisierte, dass bei Bauvorhaben viel zu oft „Partizipation ausgespielt wird“. Die meisten Bürger forderten schließlich nicht, dass gar nichts gemacht wird, sondern setzten sich für eine maßvolle Bebauung ein und machten Alternativvorschläge. Als Beispiel führt er das jahrelange Tauziehen am Schlosspark Pankow mit der Bürgerinitiative Grüner Kiez Pankow an.
Durch die Diskussion führt Ricarda Pätzold, Stadtentwicklungsexpertin am Deutschen Institut für Urbanistik. Neben den bekannten Folgen der langanhaltenden Hitzeperioden mit oft bisher ungekannten Temperaturspitzen für Natur und Menschen machte sie auf einen Befund des Arztes und Psychiaters Mazda Adli aufmerksam, der das Buch „Stress in the City“ veröffentlicht hatte. „Mit jedem Grad mehr steigt das Risiko zwischenmenschlicher Konflikte um vier Prozent, zitiert sie. „Also Abkühlung ist dringend geboten“, so Pätzold.
Um die ausführliche und teilweise detaillierte Diskussion greifbarer zu machen, folgend ein schlaglichtartiger Überblick der Antworten der Kandidaten auf ausgewählte Themen. Besprochen worden ist an dem Abend noch viel mehr.
Die drei wichtigsten schnellen Hitzeschutzmaßnahmen
Danny Freymark (CDU)
Er nennt als konkrete Maßnahmen Sonnensegel auf Spielplätzen, mehr Trinkbrunnen und kühle Räume, die man besuchen kann, – „gerne auch Orte der Begegnung“.
Michael Efler (Linke)
Für ihn wäre das „eine sehr konsequente Umsetzung des Baumentscheides“, eine „konsequente Fokussierung auf die vulnerablen Gruppen“, also die Ausstattung aller Krankenhäuser, Pflegeheime, Altenheime mit Klimaanlagen sowie die „Entsiegelung, gerne von Verkehrsflächen und Autobahninfrastruktur, die wir nicht mehr brauchen“.
Werner Graf (Grüne)
„Ich wäre im Augenblick schon glücklich, wenn Sie vor allem die Bäume nicht mehr fällen würden“, sagt er und verweist auf Vorhaben an der Torstraße in Mitte. Er forderte ein Baumfällmoratorium bis zum Antritt eines neuen Senats. Zudem müssten Leute geschützt werden, die akut von der Hitze betroffen sind. Und schließlich müsste Berlin „mit der Entsiegelung sehr stark vorankommen“ Das ginge sehr gut und oft mit wenig Geld über die Bezirke.
Steffen Krach (SPD)
Er nutzt seine Redezeit, um zunächst Werner Graf zu widersprechen: „Die Regierung ist schon noch gewählt und ist im Amt.“ Von einem entsprechenden Fällmoratorium hält er also nichts. Dennoch sagte er: „An der Torstraße sollte jetzt keine Bäume mehr gefällt werden. Dieses absurde Verkehrsprojekt von Frau Bonde sollte gestoppt werden, weil es wirklich niemand will.“ Berlin müsse den Weg von Athen oder Paris gehen, die in kurzer Zeit sehr viel grüner geworden sind. Mit Bezug auf den Baumentscheid will er am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof, am Gendarmenmarkt und am Alexanderplatz „entsiegeln und deutlich mehr Bäume pflanzen“.
Bauen und Schutz des Stadtgrüns
Werner Graf (Grüne)
Die Grünen seien „stark für verbindliche Quoten“ bei den Themen Stadtnatur und Bauen. „Auch über die Bauordnung kann man noch vieles machen“, so Werner Graf. Es müsse auch mehr Verbindlichkeit bei der Frage, wie viele Grünflächen pro Bewohner geben und wie nah sie sein müssen. „Aus jedem Fenster sollte man eigentlich drei Bäume sehen“, brachte er das auf den Punkt. „Wir dürfen aber auch bei dem ganzen Teil die Biodiversität auch nicht vergessen. Wir müssen auch so bauen und auch so in Zukunft auch bauen, dass dort auch Tiere mitnisten können, dass dort auch für Wildbienen auch Platz mit vorgesorgt ist“, unterstrich er.
Michael Efler (Linke)
Bei der Flächennutzungsplanung oder der Bauleitplanung müssten die Aspekte der Stadtnatur „konsequent“ mitgedacht werden. „Wir brauchen auch ortsnahen Ausgleich“ fordert er mit Blick auf das Bauprojekt auf dem ehemaligen RIAS-Gelände in Britz, wo unter anderem 880 Wohnungen entstehen sollen. Die schwarz-rote Koalition hatte am Montag im Bauausschuss für die entsprechende Flächennutzungsplan-Änderung . „Da soll tatsächlich der Ausgleich für die Versiegelung in Brandenburg geschaffen werden. Da könnte man sagen, so was ist wirklich absurd, so was brauchen wir nicht“, so Efler.
Danny Freymark (CDU)
Der CDU-Politiker antwortete eher allgemein: „Egal in welcher Regierungskonstellation, Umwelt, klimapolitische Aspekte, Naturschutzaspekte haben eine immer eine stärkere Rolle gespielt.“ Wer hätte vor dreieinhalb Jahren vermutet, dass SPD und CDU dem ersten Klimaanpassungsgesetz Deutschlands zustimmen, würden. Man habe sich „von guten Argumenten überzeugen lassen“, heißt es etwas treuherzig von Freymark. Schließlich konnte so ein entsprechendes Volksbegehren aus dem Wahlkampf gehalten werden. Die nächste Regierungskonstellation müsse das weitermachen, so Freymark weiter.
Steffen Krach (SPD)
Abermals widersprach Krach Aussagen. Diesmal nannte er die Kritik von Michael Efler am Naturausgleich in Brandenburg für ein Projekt in Berlin „populistisch“. „Der Klimaschutz endet doch nicht an der Landesgrenze“, die Zusammenarbeit der beiden Bundesländer sei „super“. In Berlin gebe es noch „ausreichend Flächen“ für Wohnungsbau. Man müsse „wirklich nachverdichten“, um nicht noch weiter zu versiegeln. Zudem müsse man „deutlich höher bauen“. Für den Bedarf von 20.000 Wohnungen pro Jahr müsse man „manchmal schwierige Entscheidungen treffen“. „Was wir aber natürlich machen können, ist in diesen ganzen Projekten, und in Teilen wird es auch schon gemacht, dass wir die Begrünung mitdenken“, so Krach weiter.
Wohnraum schaffen
Werner Graf (Grüne)
„Wenn das Grau wächst, muss das Grün mitwachsen. Deshalb ist es für uns zentral, dass wir zu einer Netto-Null-Versiegelung kommen“, sagte Werner Graf. Deshalb sei es auch wichtig, die Flächen in Berlin auszugleichen. Es sei „nicht sinnvoll“, wenn dies in Brandenburg geschehe, widerspricht der Grünen-Politiker wiederum Steffen Krach. Denn es werde „heißer und heißer“ in Berlin, es gehe darum, „dass wir hier gut leben können“. Das Tempelhofer Feld habe in guten Wochen 200.000 Besucher. „Wir brauchen das ja auch zur Naherholung. Wir brauchen es zur Abkühlung. Wir brauchen es für die Menschen“, so Graf. Er verwies auf die zwei Millionen Quadratmeter leerstehende Berufsflächen, die umgebaut werden müssten. Man sei auch gegen Abriss von Bestandsgebäuden, da Abriss und Neubau enorm viel CO2 verbrauchten.
Michael Efler (Linke)
Der Bedarf an neuem Wohnraum sei unbestritten. „Aber wir müssen das nicht in erster Linie durch Bauen schaffen, sondern wir müssen erst mal schauen, was haben wir schon“, so der Linke Politiker und verwies auf „wahrscheinlich mehrere 10.000 illegale Ferienwohnungen“ und das „Geschäftsmodell des möblierten Wohnens“. Da könne noch „einiges an Regulierung“ gemacht werden, um diese Räume „zurückzuholen in den normalen Wohnungsbereich“. Man habe viele Ideen, trotzdem bleibe am Ende des Tages immer noch ein Neubaubedarf übrig. „Das Tempelhofer Feld wird selbstverständlich nicht bebaut“, sagte Efler.
Danny Freymark (CDU)
Der CDU-Politiker sprach den sogenannten Lock-In-Effekt von Mieterinnen und Mietern in Berlin an. Menschen, die wegen Veränderungen der Lebenssituation in viel zu großen Wohnungen leben, aber wegen der Mietpreise keine Möglichkeit haben, sich zu verkleinern. „Das müssen wir ändern“, so Freymark. Es gehe auch darum, nicht alle Innenhöfe zuzubauen. „Das ist weder umwelt- noch naturschutzpolitisch irgendwie sinnvoll und es verärgert die Leute zunehmend“, sagte er. Deswegen sei die Bebauung des Tempelhofer Felds aus der Perpsektive der Außenbezirke eine attraktive Option. „Einmal, weil die sozialen Wohnungen in der Innenstadt fehlen und weil die Biotope oder zusammenhängende Umweltflächen in den Außenbezirken auch wichtig sind.“
Welche Modelle keine Lösung sind
Steffen Krach (SPD)
Ein Verbot des besonders flächenfressenden Baus von Ein- und Zweifamilienhäusern ist für den SPD-Politiker kein Beitrag zur Problemlösung. Genauso lehnt er ein Abrissmoratorium ab. Laut seiner jahrelangen Erfahrungen als Aufsichtsratschef einer Wohnungsbaugesellschaft und eines Krankenhauses sei die Sanierung im Bestand oft nicht klimafreundlicher als Neubau. „Gerade bei Krankenhäusern zum Beispiel ist der Abriss und der Neubau immer deutlich klimafreundlicher und auch bei vielen Wohnungen“, so Krach. „Die einfachen Antworten sind nicht immer die besten Antworten“, unterstrich er.
Hochhäuser über 60 Meter sind trotz hoher Bau- und Betriebskosten für Krach hingegen eine gute Möglichkeit, um mehr Wohnraum auf der Fläche zu schaffen. Er finde es „auch nicht schlecht, wenn es ab Stockwerk x irgendwann es höhere Preise gibt“. Denn man wolle ja gemischt bauen. „Wir wollen 30 Prozent Sozialquote oder bei städtisch geförderten Wohnungen 50 Prozent.“
Michael Efler (Linke)
Gerade das höher bauen ist für den Linke-Politiker die Maßnahme, die mit Vorsicht zu genießen ist. „Wenn man ein paar Stockwerke aufstockt – gar kein Thema. Aber wenn man jetzt zum Beispiel die Stadt mit ganz vielen Hochhäusern und Wolkenkratzern zustellen wollte, dann ist das auch nicht die Lösung“, so Efler. Er nennt als Begründung den irrsinnigen Energieaufwand für Hochhäuser. „Wir brauchen wahnsinnig viel Beton, wir brauchen sehr, sehr viel Material und wir haben auch eine höhere Verschattung, wir haben sehr viel Fallwinde und wir versiegeln dann auch wieder ganz, ganz viel Flächen. Und Alex, sehen wir ja gerade viele Hochhausplanungen und auch in diesen Hochhäusern haben wir auch keinen bezahlbaren Wohnraum.“ Die Grenze zieht er bei rund 60 Metern Höhe.
Werner Graf (Grüne)
Als „nur in Teilen richtig“ bezeichnet der Grünen-Kandidat die Ausführungen Eflers zu Hochhäusern. Und verweist auf das in der Nachbarschaft stark umstrittene Projekt WoHo Berlin am Anhalter Bahnhof. Mit 98 Metern Höhe wäre es das höchste Holzhybridhaus Deutschlands. „Dort entstehen sehr viele Sozialwohnungen, auch deutlich über dem Schnitt, die sonst bei den Neubauprojekten mit entstehen“, so Graf. Es dürfe nicht immer gleich ein Hochhaus werden, „aber prinzipiell lieber mal ein, zwei Stockwerke drauf – das ist sinnvoll“.
Die Aufstockung von Bestandsgebäuden klinge „erst so schön nett und schnell“, allerdings sei das konkret „Sisyphus-Arbeit – da wird man auf die Dauer skaliert nicht viele Wohnungen rausbringen und die sind auch nicht günstig“. Beim Abriss müsse man aber „wirklich sehr hart werden“. Es werde viel zu viel abgerissen und neu gebaut. Unter den Begleitumständen litten auch Mieterinnen und Mieter.
Danny Freymark (CDU)
Die Aufstockung von Bestandsgebäuden sieht er zwiespältig. „Wir haben das in Hohenschönhausen bei der Wowoge erlebt. Die haben zweimal um zwei Geschosse aufgestockt“, berichtete er. „Zwei Jahre Baulärm ohne Ende, Riesenprobleme, superteuer“, listete er die Nachteile auf. Der Vorteil sei die Nachrüstung der Gebäude mit Aufzügen gewesen, so dass die Wohnungen nun barrierefrei erreichbar seien. Freymark will weniger mit Verboten, sondern mit finanziellen Förderungen arbeiten. „Fördern wir, wenn jemand nicht abreißt, weil er vielleicht mehr Kosten hat, weil eine ordentliche, gute Sanierung mit dem, was er sich eigentlich wünscht, vielleicht teurer ist als ein Neubau?“ Ebenso bei der Aufstockung. „Wir wissen, das wären schmerzhafte anderthalb Jahre, aber sie haben danach eine barrierefreie Wohnung, Dachbegrünung und zwei Grad weniger.“
Tempelhofer Feld
Steffen Krach (SPD)
Er verstehe die Diskussion über eine Randbebauung des Tempelhofer Felds überhaupt nicht, erklärte der SPD-Mann. „Wenn wir mal einmal anfangen mit der Randbebauung, dann ist die Versuchung relativ groß, dass man es immer weiter nachverdächtigt. Das halte ich für falsch, denn wenn es einmal weg ist, ist es für immer weg.“
Michael Efler (Linke)
Das Tempelhofer Feld sei „einer meiner Lieblingsorte in Berlin“. Die Linke stehe zum Volksentscheid. „Im Übrigen heißt das nicht, dass alles jetzt so bleiben muss, wie es ist.“ Die Aufenthaltsqualität ließe sich durchaus im Rahmen des bestehenden Gesetzes verbessern, auch hier und da äume pflanzen. Großflächig bewalden sollte man es jedoch auf keinen Fall, denn so“würde man die Kaltdurchentstehungsfunktion einschränken“. Es freue ihn ja, wenn die SPD jetzt im Wahlprogramm sage, dass sie das Tempelhofer Feld nicht bebauen will. „Aber so ganz hundertprozentig klar ist es auch nicht. Es lässt sich aus den Hintertüchern offen: Solange genügend andere Flächen zur Verfügung stehen, heißt es da“, merkte er an. Seit dem Volksentscheid von 2014 seien es vor allem SPD-Politikerinnen und Politiker gewesen, die immer wieder eine Debatte über den Bebauungsfeld vorangetrieben haben.
Danny Freymark (CDU)
Die CDU-Fraktion habe „eine etwas andere Auffassung. Die will eben die Randbebauung“, so Freymark. Er wiederholte die bereits genannte Argumentation, dass die Nachverdichtungen im Osten die Bestrebungen, das Tempelhofer Feld zu bebauen, vergrößerten. Er räumte ein, dass so die Stadt „ein wenig gegeneinander“ ausgespielt werde. „Als Umweltpolitiker finde ich es großartig, eine zusammenhängende Freifläche zu haben. Wer weiß, wofür wir die noch brauchen? Als Hohenschenhausener und Lichtenberger sage ich, wenn die Innenhöfe nicht in dieser Stringenz bebaut werden würden, dann könnte ich mich beim Tempelhofer Feld damit zufrieden geben, dass man da Kompromisse macht oder gar nicht baut.“ Die CDU-Fraktion wolle eben bauen, „weil die Wohnungsnot so groß ist und weil wirklich Zehntausende in dieser Stadt nahezu wohnungslos wären, wenn sie nicht irgendwo Unterschlupf haben oder irgendwie kreativ sind“.
Werner Graf (Grüne)
„Ich finde es schon schwierig, das gegeneinander auszuspielen“, wandte sich Werner Graf direkt an den CDU-Politiker. Was Freymark nicht sage, dass rund um das Feld „sehr enorm“ verdichtet werde und nennt die Bauprojekte an der Bockbrauerei, in der Oderstraße, die Neue Mitte Tempelhof und das Dragoner-Areal. „Dann aber das Tempelhofer Feld von innen gegen außen auszuspielen, das finde ich nicht redlich, das muss ich einmal so deutlich sagen.“ Gerade die Wiesen auf dem Tempelhofer Feld seien für den Artenschutz und die Biodiversität „wirklich, wirklich wichtig“. Werde der Rand bebaut, dräng alles auf die Felder in die Mitte rein. Und entweder man schaffe das abod er man verlagere das auf die Wiesen und mache dann die Biodiversität kaputt. „Und deshalb ist das Feld auch ohne eine Bepflanzung und Bäume da so wichtig.“
Hat Ihnen der Beitrag gefallen?
Wir haben Zeit und Geld investiert, um ihn zu verfassen. Spenden Sie oder werden Sie Mitglied, um unsere Arbeit zu unterstützen.
#Artenschutz #Artenvielfalt #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #Biodiversität #CDU #DannyFreymark #Flächenschutz #Grüne #GrüneFlächenRettenHitzeschutzJetzt #Grünflächen #Klimakrise #Klimaschutz #Linke #MichaelEfler #Naturschutz #SPD #Stadtentwicklung #Stadtnatur #SteffenKrach #Versiegelung #WernerGraf -
Wer ist WET?
WET ist ein kleines Team aus ehrenamtlich Arbeitenden und in der Kajakszene verwurzelt. Wir setzen uns für die Flüsse in Tirol ein und gegen den unverhältnismäßigen weiteren Ausbau der Wasserkraft. Der Verein wurde 2015 gegründet und ist seit 2022 offiziell anerkannte Umweltorganisation in Österreich.Was tut WET?
Wir organisieren Aktionen, Bildungs- und Infoveranstaltungen und Demos rund um das Thema Flüsse in Tirol. Wir nehmen außerdem an Behördenverfahren teil und unterstützen andere lokale Initiativen.Mitmachen?
Melde dich, wir freuen uns!
wet-tirol.at/mitmachen#fluss #wildwasser #tirol #flussschutz #biodiversität #ngo #alpen #innsbruck #naturschutz #wildwassererhaltentirol #uvp #behördenverfahren #kajak #umweltschutz #umweltschutzpolitik #aktivismus #wasserkraft #osterreich #artenschutz
-
Hi! WET ist ab sofort auf Mastodon, und wir werden nicht wieder gehen.
#fluss #wildwasser #tirol #flussschutz #biodiversität #ngo #alpen #innsbruck #naturschutz #wildwassererhaltentirol #neuhier
-
CW: #chpol
In der Sommersession entscheidet der Nationalrat, ob bald noch mehr #Palmöl und Rindfleisch in die Schweiz importiert wird, obwohl dafür der #Regenwald abgeholzt wird.
Unterzeichne die Petition und fordere das Parlament auf, Produkte aus Regenwald-Abholzung zu verbieten: https://regenwald-retten.ch/jetzt-petition-unterschreiben/
-
🤖 Wie nachhaltig und gemeinwohlorientiert sind KI-Anwendungen tatsächlich? Sie können etwa beim Schutz der #Biodiversität oder bei der Erfassung von CO₂-Emissionen helfen und gleichzeitig verbraucht #KI selbst viel Energie und Ressourcen.
Hier setzt „ImpactAI“ an und entwickelt eine Methode diese Anwendungen auf ihre Wirkung zu testen und zu bewerten.
🌐 zum Projekt:
https://projektdatenbank.volkswagenstiftung.de/projekt/0072027🌐 zum Förderprogramm Change!:
https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/change-fellowships -
🌳 Natura 2000 im Wald erfolgreich umsetzen
Rund ein Viertel der Waldfläche Baden-Württembergs liegt in Natura-2000-Gebieten. Wie lassen sich Naturschutz und Waldbewirtschaftung erfolgreich verbinden?
Eine neue Waldnaturschutzberatung unterstützt Waldbesitzende und Forstbetriebe dabei, Managementpläne praxisgerecht umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen individuelle Beratung, gemeinsame Planung und die Entwicklung konkreter Maßnahmen – für mehr Planungssicherheit und den Erhalt wertvoller Lebensräume. 🌿
👉 Zum Beitrag: https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/naturschutz/natura-2000-im-wald-umsetzen
#Wald #Naturschutz #Natura2000 #Waldbewirtschaftung #Biodiversität #Waldwissen #Forst #BadenWürttemberg
-
Kröten schlucken am Pankower Tor
„Wir betrachten als BUND die stadtweite Stadtentwicklung. Wir sind Interessenvertreter für Natur- und Artenschutz“, sagt Dirk Schäuble, Naturschutzreferent des BUND Berlin. „Wir könnten uns leicht machen und sagen: Was interessieren uns Wohnungen? Wir sorgen uns um den Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Aber nein, wir haben uns die Mühe gemacht: Wir haben uns mit der Architektenkammer zusammengesetzt und an Ideen gearbeitet.“
Die Debatte ist äußerst lebendig im Vereinsheim der Kleingartenanlage Feuchter Winkel in Berlin-Pankow. Dorthin haben am späten Nachmittag des 25. Juni BUND und NABU Berlin geladen, zur Dialogveranstaltung: „Welche Bedeutung hat der Artenschutz am Pankower Tor?“ Mehrere Dutzend Interessierte sind an diesem sehr heißen Sommertag gekommen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzscheutz jetzt!“ des BUND Berlin statt.
Foto: BUND Berlin/Aruna Reddig2000 Wohneinheiten, Schule, Kitas, ein Möbelfachmarkt mit Stellplätzen für 450 Pkw und auch ein Stadtteilpark und eine Zentralbibliothek sollen auf den Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Pankow entstehen. Bauen soll das alles das Immobilienunternehmen des Möbelmarkt-Unternehmers Kurt Krieger – und zwar seit sehr langer Zeit.
Nach langen Jahren deutlich unterschiedlichen Vorstellungen von Investor und Land Berlin über die Entwicklung des Geländes hat sich inzwischen der Naturschutz als sehr hohe Hürde für die Baupläne erwiesen, namentlich insbesondere die Kreuzkröte, Seit brachfallen des Geländes hat sich hier bundesweit einer der größten Population der sehr stark bedrohten Art entwickelt – wenn nicht die Größte.
„Letztendlich haben wir den Eindruck, dass stadtweit dieses ‚Bauen, Bauen, Bauen‘ gerade so in den Köpfen festgesetzt ist, so BUND-Naturschutzexperte Dirk Schäuble weiter. Nicht nur in Pankow, sondern seit Jahren predigten Senatoren, dass das Bauen auf der Grünen Wiese die einzige Lösung wäre. „Das ist es nicht.“
„Die Vision ist verloren gegangen: Wie kann so eine Stadtentwicklung grau, grün, blau alles mitgedacht werden? Sie wollen in Pankow Wohnungsbau. Sie haben einen Vorhabenträger, der bereit ist, Kompromisse einzugehen. Aber wir müssen die Interessen des Naturschutzes vertreten. Wir müssen darauf achten, dass die Gesetze berücksichtigt werden“, sagt Schäuble.
Es ist eine Replik auf Aussagen des Pankower Stadtentwicklungsstadtrats Cornelius Bechtler (Grüne), der sich dem Dialog stellt. „Es ist ein Austausch von Positionen, die nur als schwer anschlussfähig sind. Sie haben Ihre Perspektive. Ich finde es sehr gut verständlich und nachvollziehbar, dass die Umwelt- und Naturschützer eine Diskussion darüber führen, wie wir das Wohnungsproblem lösen wollen“, sagte er zuvor.
Jedoch bestünden auf der Seite des Naturschutzes Vorstellungen, „die mit der Realität nichts zu tun haben“. Zum Beispiel das Thema Zweckentfremdung von Wohnraum. Er könne ganz viel darüber erzählen, wie schwer es für die sieben zuständigen Kolleginnen und Kollegen mit Eigentümern kämpfen, die den Rechtsweg komplett ausschöpfen.
Foto: BUND Berlin/Aruna ReddigOder auch die Umnutzung der zwei Millionen Quadratmeter leerstehender Büroflächen. Das entspreche allerdings nur 20.000 Wohnungen – so viele, wie laut Senatsplänen eigentlich jährlich in Berlin neu entstehen sollten.
„Mit regulatorischen Mitteln, mit Gesetzen, werden wir den Wohnungsmarkt nicht in den Griff kriegen. Diesen Kampf werden wir nicht gewinnen“, so Bechtlers Überzeugung. Von daher brauche es die sieben allein in Pankow neu geplanten Stadtquartiere, von denen das Pankower Tor eines ist.
„Die brauchen wir, um überhaupt eine Chance zu haben, dass Menschen sich mit einem durchschnittlichen Gehalt das Leben in Berlin überhaupt noch leisten können. Da geht es vor allem auch darum, den städtischen Wohnungsbestand stark auszuweiten“, so Bechtler weiter.
Die Zeit für Grundsatzdiskussionen ist nach Bechtlers Ansicht sowieso schon vorbei. Der Entwurf des entsprechenden Bebauungsplans 3-60a ist inzwischen veröffentlicht worden. Bis 10. August 2026 kann sich die Öffentlichkeit mit Stellungnahmen und Einwänden beteiligen.
„Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, obwohl ich natürlich auch diese Ambivalenz spüre, ich bin sehr überzeugt, dass das ein richtiger Standort ist für ein neues Stadtquartier“, unterstreicht der Grünen-Politiker. Die Fläche gehöre der Firma Krieger, die auch eigene Interessen habe wie die Errichtung des Möbelmarkts. Das Vorhaben abtrennen zu wollen, um den Weg frei zu machen für den sofortigen Wohnungsbau, sei „absolut unredlich“, so Bechtler.
Genau das ist der Vorschlag des NABU Berlin, der seit Jahren auf dem Tisch liegt. Denn die Laichgewässer, in denen sich die Kreuzkröten fortpflanzen, liegen vor allem in diesem Bereich westlich der Brücke am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, auf der aus der Prenzlauer Promenade zur A114 wird.
Stattdessen wird östlich der Brücke an einem Ersatzhabitat für die Kreuzkröte gearbeitet, wie Rainer Altenkamp, Erster Vorsitzender des NABU Berlin erläutert. Dafür ist bereits eine Kleingartenanlage abgeräumt werden. Das sei eines dieser Ergebnisse, „weil die pragmatische Lösung nicht verfolgt wurde“, so Altenkamp. „Das sind eben immer diese Folgeprobleme, die immer größer werden.“
Ziel sei es, dass eine Fläche entsteht, „die so groß ist, dass sie eine dauerhaft sich selbst erhaltene Population langfristig trägt.“ Das bezweifelt Altenkamp. Mit nur 5,5 Hektar sei die Fläche zu klein im Vergleich zu den rund zehn Hektar Kernlebensraum, auf denen sich die Kröten derzeit bewegen. Es geht dabei nicht nur um die Laichgewässer, die vegetationsfrei sein müssen und nur zeitweise wasser führen dürfen. Sondern auch um den Landlebensraum aus lockerem Boden, in dem die Tiere 90 Prozent der Lebenszeit eingegraben verbringen.
Zusammen mit der Stiftung Naturschutz hat der NABU auch bereits auf den derzeitigen Flächen Gewässerflächen von Bewuchs befreit und auch wieder freigeschoben. Der Eigentümer musste auch eine entsprechende Maßnahme des Naturschutzamts Pankow dulden, nachdem der NABU den Weg in der zweiten Gerichtsinstanz dafür freigemacht hatte. Das Land Berlin wollte nach der verlorenen ersten Instanz den Rechtsweg nicht weiter beschreiten.
„Die Jungtiere, die so daumengroß sind, die gehen super gerne in Schotter. Es gibt Zahlen von der Deutschen Bahn, als die Lärmschutzwände errichtet wurden. Das waren über 4000 Jungtiere, die im Frühjahr aus der Überwinterung auf die Fläche eingewandert sind“, erläutet Susanne Bengsch, Leitung Koordinierungsstelle Fauna der Stiftung Naturschutz Berlin.
Verbreitungsgebiet der Kreuzkröte. Grafik: Osade (Public domain)Wie Altenkamp betont Bengsch die Bedeutung Deutschlands für den Erhalt der insgesamt stark bedrohten Art. Deutschland liegt in der Mitte des kontinentaleuropäischen Lebensraums, der sich in einem Streifen von der Iberischen Halbinsel bis südlich der Ostsee erstreckt.
Früher habe es überall Lebensräume für die Kreuzkröte gegeben, nämlich in den Überflutungsflächen unregulierter Flüsse. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie verschwunden. Zudem sei diese Art sehr „konkurrenzschwach“. In dauerhaft wasserführenden Gewässern siedelten sich andere Amphibienarten an, die den Laich auffräßen, so Altenkamp. „Sehr oft sind Ersatzflächen oder Umsiedlung gescheitert, weil entweder die Ersatzfläche ungeeignet war“, sagt der NABU-Mann „Oder der Ursprungszustand war geeignet, aber die Fläche war innerhalb weniger Jahre zugewachsen.“
„Es wird gelegentlich berichtet, dass die Kreuzkröte ein Privathobby des NABU wäre. Das ist nicht so. Es gibt einen rechtlichen Rahmen in Deutschland und EU, die Kreuzkröte ist in Deutschland streng geschützt, nach EU-Recht“, unterstreicht Altenkamp.
David Sommer als Vertreter des Investors in der Runde belässt es weitgehend bei allgemeinen Einlassungen. Es habe für den städtebaulichen Wettbewerb eine „Riesenausschreibung“ gegeben, an dem „sämtliche Behörden, als auch der NABU, beteiligt waren“. Man müsse „sehr, sehr viele Sachen“ in einem Vorhaben wie diesem mit berücksichtigen, die „viel Platz“ benötigen würden. Soll wohl heißen, dass man genug gegeben hat.
Typischer Laichplatz einer Kreuzkröte, hier in einem Steinbruch. Foto: Michael Linnenbach (CC BY-SA 4.0) Schließlich meldet sich in der Diskussion auch ein „Normalbürger“, wie er sich sieht, zu Wort. Er sagt, dass die langen Verzögerungen bei vielen „Frust“ ausgelöst haben über den. Und spricht zunächst ein „Kompliment“ für die Sachlichkeit in der Darstellung der Dringlichkeit zur Erhaltung des Habitats aus. „Aber was nicht stattgefunden hat, ist die Frage, wie kann ich diese Frage abwägen gegenüber ganz zwingenden anderen Notwendigkeiten, die diese Stadt hat“, sagt er schließlich. „Das große Ziel des Ausgleichs zwischen der Kreuzkröte und den Bürgern werden Sie hier nie finden. Der Druck ist viel zu stark auf diese Stadt“, konstatiert er. „Ich habe kein Problem, wenn Naturschutzverbände ihre Interessen vertreten. Ich habe auch kein Problem, wenn Gerichte bemüht werden. Ich habe aber ein ernsthaftes Problem, wenn aus der Verwaltung heraus Vorhaben behindert werden. Das findet momentan statt„, sagt Grünen-Mann Cornelius Bechtler dazu. „Es geht nicht um Wohnungsbau oder Kreuzkröte. Es geht maximal darum, dass der Wohnungsbau oder der Möbelmarkt oder die Parkplätze etwas kleiner ausfallen“, entgegnet Rainer Altenkamp vom NABU. Und unterstreicht. „Dass die Naturschutzbehörden das tun, wozu sie rechtlich verpflichtet sind, kann man ihnen nicht zum Vorruf machen. Es ist Aufgabe der Naturschutzbehörden, das zu tun. Wir haben hier einen singulären Fall mit einer Population, die es nur in Berlin gibt.“ Schließlich geht es noch um die Perspektive der Kleingärten, die einigen der Teilnehmenden zu kruz gekommen sind. Moderatorin Andrea Gerbode vom Vorstand des BUND Berlin sagt: „Es war heute sehr auf das Thema Artenschutz ausgerichtet. Die Kleingärten sind für uns eine wichtige Flächenkulisse.“ Ganz zu Beginn der Veranstaltung hatte Andrea Gerbode bereits betont, dass die BUND-Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ nicht nur deren „Wertigkeit für Biodiversität, für Klimaschutz, für Lebensqualität“ betone, sondern „natürlich auch immer Lösungsvorschläge oder wie in diesem Fall Kompromissvorschläge“ beinhalte. „Das ist der rote Faden der Kampagne“, aufzuzeigen, wo bebaut werden kann. „160.000 Wohnungen könnten in Berlin geschaffen werden durch Umwandlung, durch konsequente Umsetzung des Zweckentfremdungsverbotes, durch Bebauung auf versiegelten Flächen“, sagt Gerbode. Das sei ungefähr das Doppelte der geplanten 24 Stadtquartiere.Hat Ihnen der Beitrag gefallen?
Wir haben Zeit und Geld investiert, um ihn zu verfassen. Spenden Sie oder werden Sie Mitglied, um unsere Arbeit zu unterstützen.
#Artenschutz #Artenvielfalt #Bebauung #Berlin #Biodiversität #CorneliusBechtler #Flächenschutz #GrüneFlächenRettenHitzeschutzJetzt #Grünflächen #NABU #Naturschutz #PankowerTor #Stadtnatur #Stadtquartier #Versiegelung -
"Honigbienenhaltung ist kein #Naturschutz!"
Eine höchst interressante Sichtweise auf #Imkerei und #Artenschutz mit Biologe Torben Schiffer (Clickbaite-like Titel aber mit verlinkter Studienlage):
#Bienen #Honigbiene #Wildbienen #Bienenhaltung #Artenvielfalt #biodiversitat
-
"Honigbienenhaltung ist kein #Naturschutz!"
Eine höchst interressante Sichtweise auf #Imkerei und #Artenschutz mit Biologe Torben Schiffer (Clickbaite-like Titel aber mit verlinkter Studienlage):
#Bienen #Honigbiene #Wildbienen #Bienenhaltung #Artenvielfalt #biodiversitat
-
"Honigbienenhaltung ist kein #Naturschutz!"
Eine höchst interressante Sichtweise auf #Imkerei und #Artenschutz mit Biologe Torben Schiffer (Clickbaite-like Titel aber mit verlinkter Studienlage):
#Bienen #Honigbiene #Wildbienen #Bienenhaltung #Artenvielfalt #biodiversitat
-
Baupoker um Mariendorfer Dreifaltigkeitsfriedhof
Das Interesse ist groß. Über 50 Menschen versammeln sich am letzten Maidonnerstag vor dem historischen Tor des Dreifaltigkeitsfriedhofs III an der Eisenacher Straße in Mariendorf. Sie folgen der Einladung der Bürgerinitiative Mariendorf-Nord und des BUND Berlin im Rahmen seiner Kampagne „Grüne Flächen schützen – Hitzeschutz jetzt!“. Denn Teile des Friedhofs sollen bebaut werden. „Campus Schätzelberg“ hat der Investor das Bauvorhaben getauft. 260 Wohnungen sowie Trägerwohnungen für soziale Zwecke sollen hier entstehen.
Der BUND Berlin und die Bürgerinitiative Mariendorf Nord lehnen das Vorhaben in der geplanten Form ab. Es geht hier nicht um ein pauschales Nein zum Wohnungsbau. Es geht um die Frage, wo wir bauen und wie wir bauen. Und ob wir in Zeiten von Klimakrise, Artensterben und dem Verlust von Grün- und Erholungsflächen endlich bereit sind, Stadtentwicklung wirklich neu zu denken. Der BUND Berlin hat auch nahegelegene Alternativflächen ausfindig gemacht, wo die Wohnungen ohne Naturvernichtung entstehen könnten. Dazu später mehr.
„Wir haben praktisch hier drei Grünanlagen, die zusammengehören und hier in diesem ganz überbauten Umfeld eine grüne Lunge bilden. Den Heilig-Kreuz-Friedhof, den Dreifaltigkeitsfriedhof sowie den naturbelassenen Park Schätzelberg“, erläutert Marco Albus von der Bürgerinitiative dem Publikum.
Foto: BUND Berlin/Aruna ReddigDie Flächen sind von vielen einheimische Baumarten geprägt, beispielsweise Ahorn, Feldahorn und Stieleiche, „Hier sehen wir eigentlich noch einen recht klimaresilienten Wald, der sich noch in dem frischen Grün präsentiert, während auf der Fläche des Heilig-Kreuz-Friedhofs den Einfluss des Klimawandels mit verdorrten Nadelbäumen sehen“, so Albus weiter.
Der hohe ökologische Wert von Friedhofsflächen sei schon sehr lange bekannt, erläutert Mitstreiterin Christiane Nastarowitz-Bien von der Bürgerinitiative. Bereits vor 20 Jahren habe das sogenannte Friedhofsgutachten das herausgearbeitet.
„Dazu gehören insbesondere die Altbäume mit Nisthöhlen, die wir hier in größerer Menge haben – gerade auch in dieser Lindenallee, vor der wir vorhin gestanden haben“, so Nastarowitz-Bien weiter. Die solle zwar im Prinzip erhalten bleiben. „Das glauben wir aber nicht, weil die direkt an die Baugrube grenzen würde. Das hält kein Baum aus“, sagt Nastarowitz-Bien. „Und die nistenden Vögel werden es sicherlich auch nicht so schick finden.“
Ein wichtiger Aspekt sei auch das Thema Mikroklima, sagt Marco Albus. „Man hat das auch vorher an der Straße gemerkt, dass es dort deutlich wärmer als hier im Grünen.“ Zwar nehme die Niederschlagsmenge pro Jahr kontinuierlich ab. „Aber wenn der Niederschlag kommt, dann meist als Starkregen. Dafür brauchen wir die hohe Versickerungsleistung des unversiegelten Bodens.“
Wohnungen und Stadtnatur nicht gegeneinander ausspielen
„Wir brauchen definitiv Wohnungen. Aber was wir unseres Erachtens nicht machen sollten, ist, verschiedene gemeinnützige Zwecke gegeneinander auszuspielen. Also preiswerte Wohnungen gegen Naturschutz“, unterstreicht Christiane Nastarowitz-Bien. „Klimaschutz ist kein nice to have, wo wir uns mal darum kümmern, wenn wir keine anderen Sorgen haben.“ Sie kommt auch noch auf den sozialen Aspekt zu sprechen: „Es ist eben tatsächlich ein Erholungsgebiet für viele, die hier in den kleinen Wohnungen wohnen und eben keinen eigenen Garten vor der Tür haben, sondern dort spazieren gehen können.“
Der Rundgang führt um den betroffenen Friedhof selbst herum. Der zuständige Evangelische Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte hatte das Betreten für die Veranstaltung im Vorfeld untersagt.
Fraktionen erläutern ihre Positionen zur Bebauung
Vertreter*innen aller demokratischen Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg waren vor Ort. Ralf Olschewski von der CDU meldet sich als Erster zu Wort, um seine Position zum Bauvorhaben darzulegen: „Wir haben vor rund 15 Jahren für uns als CDU hier festgelegt, dass wir Friedhofsflächen generell nicht bebauen wollen. So, damit haben wir eine relativ einfache Position an dieser Stelle.“
Friedhofsflächen seien eine gewachsene Grünanlage. Die meisten Flächen seien uralt. „Sie haben alte Baumbestände. Es wäre aus unserer Sicht nicht sehr klug, hier irgendwas abzuholzen, um woanders was Neues aufzuforsten„, erläutert Olschewski.
Vor rund elf Jahren habe es das erste Projekt auf der Fläche gegeben, das nur rund ein Drittel so groß gewesen sei, berichtet der CDU-Mann. „50 Prozent ein sogenannter Sozialbaustein und 50 Prozent Wohnungen. Dem haben wir damals auch zugestimmt, dem haben damals alle zugestimmt.“ Heute handele es sich um ein anderes Projekt. 28.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, von denen 2000 Quadratmeter der Sozialbaustein seien. „Brauchen wir Wohnungen? Das ist überhaupt keine Frage. Aber nicht an dieser Stelle. Das ist die Position der CDU-Fraktion“, sagt Olschewski.
Christine Scherzinger, die für das BSW in der BVV sitzt, spricht von einer „klaren Positionierung“ zu Grünflächen, ähnlich der CDU. „Wir sagen: Friedhofsflächen nicht.“ Es handele sich um eine Naherholungsfläche, eine soziale Komponente, die „wichtig für den Kiez“ sei. Am Anfang habe die ehemalige Linke-Politikerin das Projekt gut gefunden mit dem Sozialbaustein als Teil des kleinen Campus. Angesichts des Wachstums des Projekts sei der Anteil geringer geworden.
„Das ist ein wahnsinnig schwieriges, kompliziertes Thema“, leitet Grünen-Fraktionschef Bertram von Boxberg seine Rechtfertigung dafür ein, warum Grüne als auch SPD für das Projekt sind. Die Linke hat sich im Verlauf als sehr wankelmütig in dieser Frage erwiesen.
Die Friedhöfe brauchten viel weniger Flächen als früher, unter anderem wegen dem Trend zur Urnenbestattung, so von Boxberg. Allerdings sei der Unterhalt der nicht benötigten Flächen teuer und das Land Berlin sei nicht bereit, die Kosten zu tragen. Also habe man mit dem Friedhofsentwicklungsplan von 2006 die Möglichkeit geschaffen, nicht benötigte Flächen zu identifizieren und umzuwidmen. Über den Verkauf dieser Flächen für Bauprojekte hätten die Träger die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren und Unterhaltskosten zu sparen.
Foto: BUND Belrin/Aruna Reddig„Natürlich sind wir als Grüne für Grünflächen, natürlich sind wir für die Biodiversität. Aber wir brauchen Wohnraum„, so von Boxberg weiter. Die geplanten Räume für Betreutes Wohnen von 30 bis 40 Menschen würden „unglaublich gebraucht in Berlin“. Weil es die Förderung für dieses Betreute Wohnen nicht mehr gebe, habe der Investor zur Finanzierung die Flächen für die Mietwohnungen erhöhen müssen. Im Zuge dessen sei das Projekt „ausgeufert“.
Jan Rauchfuß, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Fraktion im Bezirksparlament, stößt ins gleiche Horn. Man halte auch andere Flächen für geeigneter, deswegen sei das Bezirksamt beauftragt worden, sechs alternative Flächen explizit zu prüfen. Es sei ausdrücklich dargestellt worden, „dass keine dieser Flächen in Frage kommt“.
Diese Prüfung war kein originäres Anliegen der Bezirksverordneten, sondern eine Folge des Einwohnerantrags, für den die Bürgerinitiative Mariendorf Nord über 1200 Unterschriften sammeln konnte. Die klaren Forderungen lauten, den dem Projekt zugrundeliegenden Bebauungsplan 7-85VE grundlegend zu überarbeiten oder das Verfahren einzustellen, sollte dies nicht geschehen. Zudem soll geprüft werden, ob das Vorhaben nicht auf einer anderen Fläche im Bezirk realisiert werden kann.
Jan Rauchfuß von der SPD kommt auf die direkt angrenzende Autohandelsfläche an der Ullsteinstraße zu sprechen. Da sei die Antwort klar: „Das ist ein privater Eigentümer mit einem bestehenden Gewerbe, da kommen die nicht drauf.“ Bezeichnenderweise gehört auch diese Fläche der evangelischen Kirche. Allerdings nicht dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte, sondern der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor.
„Das heißt, die Gemeinden kommen gar nicht überein, weil die nicht gemeinsam wirtschaften“, sagt Rauchfuß. Die finanzielle Not, die den Friedhofsverband dazu bewogen habe, diese Fläche zu veräußern, werde nicht dadurch gelindert, dass an der Ullsteinstraße jemand anders eine Fläche verkaufe.
Rauchfuß äußert die Befürchtung, dass sich ein „Spekulationskreislauf“ bilde, wenn wieder ein neuer Eigentümer die Fläche übernehme. Laut den Aussagen des SPD-Manns ist die Friedhofsfläche bereits verkauft. Allerdings, so der Kenntnisstand des BUND Berlin, wird der Kaufvertrag erst mit Erlangung des Baurechts wirksam.
„Das Planungsrecht kann man ändern und es ist auch notwendig, dass man in so einem Fall was ändert„, bekräftigt Matthias Bauer, Bürgerdeputierter der Linke in der BVV. „Wenn wir von Klimakrise reden, dann müssen wir sagen: Solche Flächen müssen erhalten bleiben, gerade wenn wir solche Alternativen haben.“ Allerdings legt die Linksfraktion im Bezirk so eine klare Linie in dem Fall nicht durchgehend an den Tag.
Teilnehmende des Rundgangs sehen die Sache allerdings genauso. „Einen Schrottplatz kann man an den Stadtrand verlagern„, sagt ein Anwohner. Ein Mitglied der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor erklärt in Bezug auf die christliche Haltung zur Bewahrung der Schöpfung, dass sich durchaus die verschiedenen Eigentümer der Evangelischen Kirche einigen können sollten.
Foto: BUND Berlin/Aruna ReddigUnd auch Dirk Schäuble, Naturschutzreferent des BUND Berlin, hält dagegen: „Wir fordern natürlich, dass Grünflächen erhalten werden aufgrund verschiedener nachvollziehbarer ökologischer Gründe, aber auch aus Erholungsgründen.“
Der BUND Berlin habe sofort oder schnell verfügbare Potenziale ermittelt für 160.000 Wohnungen durch Neubau oder die Umwandlung von Gebäuden, unter anderem leerstehende Büroräume, versiegelte Flächen, Zweckentfremdung.
Bezirksamt bestätigt, dass Alternativen für den Wohnungsbau gibt
Auch interpretiert er die Ergebnisse der Prüfung von Alternativflächen durch das Bezirksamt anders als SPD-Mann Rauchfuß. Das Bezirksamt habe festgestellt, dass dort Potenzial für Wohnungsbau vorhanden ist, aktuell aber die Planungsgrundlage fehle und es Besitzer gebe, die nicht ganz klar sind.
„Wenn die Politik entscheidet, was sie möchte, dann setzt sie ihm das vor. Bei allem Respekt für den Friedhofsverband und für den Vorhabenträger. Aber letztendlich entscheidet die Politik, die Politik vertreten Sie als Volksvertreter“, sagt Schäuble. Er fordert: „Wir brauchen eine andere Vision, wie Stadtentwicklung funktionieren muss. Es kann nicht sein, dass wir grüne Flächen als Vorzugsvariante nehmen.“
Jan Rauchfuß von der SPD ist skeptisch. Eine Änderung des Flächennutzungsplan von Gewerbe zu Wohnen sei „sehr, sehr, sehr kompliziert“. Er versichert: „Wir sind dabei, und wir wollen das auch, aber meine die Befürchtung ist, dass es etwas komplizierter sein und ein bisschen länger dauern könnte.“
Hat Ihnen der Beitrag gefallen?
Wir haben Zeit und Geld investiert, um ihn zu verfassen. Spenden Sie oder werden Sie Mitglied, um unsere Arbeit zu unterstützen.
#Artenschutz #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Bebauung #Berlin #Biodiversität #BSW #Bürgerbeteiligung #CDU #Flächenschutz #Friedhof #Friedhöfe #Grüne #GrüneFlächenRettenHitzeschutzJetzt #Grünflächen #Klimaschutz #Linke #SPD #Stadtnatur #TempelhofSchöneberg #Versiegelung #Wasser -
Netzwerk Großes Moor bei #Neudorf-Platendorf, Landkreis #Gifhorn
Nächste Aktion:
📅 05.06.2026
⏰ 16 bis 19 UhrExkursion "Vom Torabbau zurück zur Natur"
Naturkundliche Führung über Landesnaturschutzflächen. Festes Schuhwerk erforderlich! Anmeldung & 📍 Treffpunkt siehe Flyer.#großesmoor #Sassenburg #gifhorn #klimaschutz #moor #artenvielfalt #biodiversitat
-
Lesenswert, für alle die sich mit gärtnern in der Stadt beschäftigen.
#Stadtgarten #Garten #Biodiversität
https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/was-stadtgaerten-attraktiv-fuer-insekten-macht/
-
Wie wirken sich moderne #Landwirtschaft und #Urbanisierung auf unsere #Schmetterlinge aus? 🌾🏙️
Viele #Tagfalter in Deutschland sind vom #Aussterben bedroht. Warum genügt oft das Verschwinden einer einzigen Pflanzenart, um ganze Schmetterlingspopulationen zu gefährden? Welche Rolle spielen #Insektizide und das Entfernen von #Unkraut in #Parks dabei? 🦋🔍
-
So ein Rasen ist ja irgendwie auch nur eine Art Wüste ...
Wo lassen wir unserer Mitwelt in unserem direkten Umfeld eigentlich noch Lebensräume?
Idee: Zumindest im Mai den Rasen zur Wiese werden lassen, auf der Insekten und Vögel Nahrung finden. Wenn nicht sogar noch länger ... 🌱🌼☘️
#rasen #garten #artenschutz #biodiversität #rbb #insekten #vögel #wiese #wüste #naturschutz #blühwiese #insekt #mai #frühling #blume #blumen
https://www.rbb-online.de/gartenzeit/archiv/20250511_1830/maehfreier-mai.html
-
"Ohne kontinuierlichen Nachschub an sauerstoffreichem Wasser würden die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten unter Druck geraten."
Ah, "unter Druck geraten" heißt das, wenn Lebewesen in großer Zahl sterben, weil das, was sie zum Leben brauchen, nicht mehr da ist?
https://wien.orf.at/stories/3353368/
#wien #lobau #trockenheit #duerre #au #biodiversität #österreich
-
Fast jede zweite große Süßwassertierart, darunter Karpfen, Welse, Krokodile und Schildkröten, wurde gezielt außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets angesiedelt. Doch was wirtschaftliche Vorteile verspricht, hat oft negative Folgen für Natur und Mensch: https://www.igb-berlin.de/news/40-der-grossen-suesswassertierarten-fremde-gewaesser-eingefuehrt
#Biodiversität #Fischerei #Aquakultur #Megafauna #InvasiveArt -
In #Großbritannien tragen fast 12% untersuchter Wirbelloser #Mikroplastik im Magen, bei #Regenwürmern sogar 30%,
Damit gelangt #Plastik vom Boden direkt in die #Nahrungskette: #Vögel, #Igel und andere Tiere nehmen es über ihre Beute auf. Besonders häufig sind #Polyesterfasern. Plastik ist nicht nur ein Meeresproblem, sondern bedroht auch Böden und #Biodiversität.
https://dx.doi.org/10.1093/etojnl/vgaf103
‼️Kampf der #Plastikflut‼️
Werbung #Buchtipp ISBN: 978-3384019141:
https://shop.tredition.com/booktitle/Plastikm%3fll_reduzieren_Erprobte_Schritte_gegen_Verpackungsabfall_im_Haushalt/W-551-027-120 -
Wie kann #Wiederaufforstung im Kampf gegen den #Klimawandel helfen? 🌍🌳
#Bäume speichern #Kohlendioxid und fördern die #Biodiversität, aber reicht das aus, um unsere #Emissionen zu kompensieren? Wissenschaftler betonen, dass die Zeit drängt und radikale Maßnahmen notwendig sind. Was sind die größten Herausforderungen und Potenziale der Wiederaufforstung und was gilt es, zu beachten? 🌱📉
-
Die #Brillenpinguine in #Südafrika stehen kurz vor dem #Aussterben.
#Überfischung, #Klimawandel und #Umweltverschmutzung lassen ihre Nahrung knapp werden. Viele Tiere verhungern, besonders während der #Mauser.
Seit den 1950er-Jahren ist die Population von 140.000 auf unter 10.000 #Brutpaare geschrumpft. Schutzmaßnahmen wie erweiterte #Fangverbotszonen sind ein Anfang, doch ob sie ausreichen, bleibt offen.
https://www.tagesschau.de/wissen/tiere/brillenpinguine-suedafrika-100.html
-
Die Europäische Union baut ihre langfristige Haushaltsplanung um. Umwelt-, Natur- und Klimaschutz könnten dabei unter die Räder kommen, befürchten NGOs.#EU #Europa #Klimapolitik #Finanzen #Umweltverbände #Flugzeuge #Luftverkehr #Biodiversität #Artenschutz #Haushalt
EU will Flughafenbau als Klimaanpassung zählen -
Auf der aktuellen Klimakonferenz wurde deutlich betont: Es mangelt nicht am Wissen, sondern am Handeln.
Das stimmt – aber m.E. nur halb.Denn ja: Wir wissen, dass sich das Klima verändert.
Aber viele wissen nicht, wie tiefgreifend und komplex die Folgen sind – und dass wir aus der Klimageschichte der letzten 1.000 Jahre viel lernen können.1/3
#klimabildung #klimawandel #klimakrise #stadtlanderleben #klima #entdeckerpfad #bildung #umweltbildung #umwelt #biodiversität #vielfalt
-
Artenschutzkonferenz - Für Nashörner und Elefanten steht der Schutzstatus auf dem Spiel
Viele Staaten fordern bei der Artenschutzkonferenz in Usbekistan mehr Schutz für Haie. Doch Nashörner und Elefanten stehen durch Lockerungspläne unter Druck.#Artenschutz #CITES #Samarkand #Nashörner #Elefanten #Elfenbeinhandel #Wilderei #Biodiversität #Klimaschutz #TropischeWälder
Artenschutz: Was wir riskieren, wenn Elefanten nur noch als Ressource gelten -
Gràcias a la situacion geografica unenca de la vila de Revèl (Occitania, sud de França), fòrça #espècias endemicas de las pradas, zònas umidas, forèsts e montanhas s'i pòdon trapar. Un plaser vertadièr pels uèlhs !
Çai jos, una #agaça s'envòla d'un boisson cap a un camp cultivat...
#natura #biodiversitat #aucèl #fotografia #fotografiadaucèls #fotografiadelanatura #ecologia
#VersionOccitana #Occitania #Lengadòc #NautaGarona #Revèl
@culturediff https://mastodon.art/@culturediff/115543210591234801
-
#Kriminalität - Illegale Abschüsse? Naturschützer fürchten um Bayerns #Wölfe - besonders alarmierend sei, dass einer der toten mutmaßlichen Wölfe im #LamerWinkel (Landkreis #Cham) gefunden wurde – einer Region, die bereits durch frühere Fälle von Naturschutzkriminalität aufgefallen sei. So seien dort im Jahr 2015 vier abgetrennte Luchsbeine gefunden worden.
Der Verband forderte von der Staatsregierung, den #Herdenschutz nun weiter zu fördern und den „Bayerischen Aktionsplan #Wolf“ konsequent umzusetzen, statt auf Abschüsse zu setzen.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/kriminalitaet-illegale-abschuesse-naturschuetzer-fuerchten-um-bayerns-woelfe-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-251028-930-216457
#biodiversität #Landwirtschaft #wildtiere #mörder #Luchs #wolf #Waffen #jäger #hobbyjäger #Jagd #bayern #wild -
In Fürfeld wurde eine #AgriPV-Anlage auf 20 Hektar in Betrieb genommen.
Gemeinsam realisierten ein #Landwirt, ein Landtechnikhersteller und die #BürgerEnergieGenossenschaft #Kraichgau das Projekt.
Die senkrechten #Solarmodule ermöglichen weiterhin landwirtschaftliche Nutzung und fördern zugleich #Biodiversität.
Der erzeugte Strom wird über ein virtuelles Stromabnahme-Modell (vPPA) vermarktet.
https://www.energiezukunft.eu/buergerenergie/guter-draht-zur-landwirtschaft
#energiewende #Landwirtschaft #photovoltaik #klimaschutz #climatechange
-
Tempelhofer Feld: Symbol für Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung in Berlin
Die Auftakt-Veranstaltung zur BUND-Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ gegen die Bebauung von Freiflächen in Berlin am Freitagnachmittag ist auf reges Interesse gestoßen. Thema war der Wert des Tempelhofer Feldes. Die Veranstaltung fand unter freiem Himmel auf den Flächen des Gemeinschaftsgartens Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld statt. Zahlreiche Interessierte verfolgten die Informationsbeiträge und die Podiumsdiskussion und konnten sich mit eigenen Fragen in die Diskussion einbringen.
Zu Gast waren die Stadtentwicklungsexperten der Grünen- und der SPD-Fraktion, Julian Schwarze und Mathias Schulz, zudem Sebastian Bartels, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Prof. Dr. Aletta Bonn, Berliner Landesbeauftrage für Naturschutz und Landschaftspflege sowie Andrea Gerbode, Vorsitzende der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN). Moderiert wurde die Runde von Tilmann Heuser, ehemaliger Geschäftsführer des BUND Berlin und Tempelhofer-Feld-Experte. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin.
Naturschutz nachrangig bei Planungen
„Wir als Naturschutzverbände müssen bei der Beteiligung von Planvorhaben immer wieder feststellen, dass die Ziele des Natur- und Umweltschutzes, so wie sie ja eigentlich im Landschaftsprogramm vorgesehen sind, in der Planung weggewogen werden“, sagte Andrea Gerbode, Vorsitzende der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz.
Dass auch das Konzept der sogenannten Ausgleichsflächen letztlich nicht den Verlust an grünen Fleiflächen durch Bauprojekte kompensieren kann, erläuterte Gerbode am Beispiel des St.-Thomas-Friedhofs an der Hermannstraße. Der sei umgewidmet worden zu einer Grünfläche als Ausgleichsmaßnahme für den Bau des kürzlich eröffneten 16. Bauabschnitts der A100 zum Treptower Park.
Flächenverlust bedroht Artenvielfalt
„Aber im Ergebnis haben wir natürlich einen Flächenverlust. Wir haben einen Verlust an Biodiversität. Und wir haben natürlich keinen Ausgleich, sondern einfach nur eine Umwidmung einer Fläche“, verdeutlichte Gerbode. Und kam auf die Folgen zu sprechen: „Dieser Flächenverlust ist natürlich der Hauptgrund, warum Wildtiere und Pflanzen in Berlin aussterben. Davon betroffen sind und auf der Rote Liste stehen 75 Prozent der Amphibienarten, 40 Prozent aller Bienen- und Wespenarten und 30 Prozent aller Pilzarten.“
Tempelhofer Feld – auch ein Symbol für direkte Demokratie
„Das Tempelhofer Feld an sich ist mehr als eine Grünfläche. Und das ist auch das, worüber ich heute sprechen möchte“, sagte Anita Möller vom Vorstand der Initiative 100% Tempelhofer Feld e.V. „Es ist nämlich auch ein Symbol für die direkte Demokratie, für die Bürgerbeteiligung und für das Bürgerengagement in dieser Stadt. Und auch für das Vertrauen in Politik. 2014 haben wir den Volksentscheid gehabt, in dem eine klare Mehrheit gesagt hat, das Feld bleibt unbebaut“, führte sie aus.
„Seitdem sehen wir aber immer wieder das gleiche politische Muster: Der Volksentscheid wird relativiert und ignoriert. Es gibt Beteiligungsverfahren, Dialogwerkstätten, Ideenwettbewerb. Jedes Mal wird sich pro Feld ausgesprochen. Und trotzdem gibt es den Reflex einer ständigen Bebauung“, so Möller weiter.
Feld ist noch wertvoller geworden
„Die Zeit ist aber seit 2014 nicht stehen geblieben. Das Feld ist einfach noch wertvoller geworden. Es ist beliebter denn je. Die Besucherzahlen haben sich verdreifacht. Und an Tagen wie heute und auch ohne Events sind hier bis zu 90.000 Menschen“, berichtete Möller
„Eine Teilbebauung ist nicht möglich, weil dann zerstört man das gesamte System des Tempelhofer Feldes“, unterstrich sie. „Das Hauptproblem, das wir haben, ist, dass der Volksentscheid unterlaufen wird. Und das ist ein Angriff auf die Glaubwürdigkeit der Politik.“
SPD will Bebaaung weiter prüfen
Als einzige Person auf der Bühne sprach sich der SPD-Politiker Mathias Schulz für die Prüfung einer Teilbebauung des Tempelhofer Feldes aus. „Wir reden nicht über eine großflächige Randbebauung, wie das möglicherweise mal vor zehn oder noch länger Jahren der Fall gewesen ist. Ich finde, der Begriff Randbebauung löst auch ein Fehlbild, ehrlicherweise, aus“, sagte Schulz.
„Ich glaube auch, dass es irreal ist, dass das Feld einen relevanten Beitrag zur Entspannung der Wohnungsmarktsituation beiträgt, weil niemand darüber vorschlägt, hier 15.000 Wohnungen zu bauen“, so Schulz weiter. „Das würde ich auch nicht machen, weil ich es falsch finde. Aber da, wo es einen S-Bahnhof gibt, mit einer hohen Verdichtung, heute bereits in Tempelhof, mit einer guten Anbindung an den Verkehr, kann man über einen untergeordneten Beitrag möglicherweise etwas von Kompromiss reden.“
Im Verlauf der Diskussion ordnete Schulz das Tempelhofer Feld als eine langfristige Option für möglichen Wohnungsbau ein. „Wir haben hohe Flächenreserven in der Stadt, deswegen reden wir hier auch ja nicht, dass hier der nächste Bagger rollen soll, das ist ja völlig verrückt. Wir reden über Perspektiven von 15, 20 Jahren, noch länger hinaus.“ Es handele sich um „Perspektiven – da bin ich wahrscheinlich gar nicht mehr im Abgeordnetenhaus, wo hier überhaupt mal eine Realisierungsoption sein könnte.“
Senat muss Bürgerbeteiligung sicherstellen
Zudem erklärte er, dass nun der Senat am Zuge sei, die versprochene Bürgerbeteiligung bei einer Entscheidung über mögliche Wohnungsbaupläne zu gewährleisten. „Die Frage, ob was gemacht wird, ist ja gar nicht entschieden. Auch der Ideenwettbewerb war nicht dafür da, überhaupt zu entscheiden. Die Bürgerbeteiligung muss jetzt noch kommen, das ist vereinbart worden und dabei warte ich auch ein bisschen auf den Senat, was er dann Vorschläge macht. Das ist aber das, was vereinbart ist, dass wir natürlich den Volksentscheid, den es gibt, respektieren. Wir haben immer gesagt, wir werden das nicht mal eben im Parlament beschließen. Das ist auch nicht das, was vereinbart ist und deswegen warte ich auf den Vorschlag vom Senat, wie er das lösen möchte. Jetzt sind nur die Ziele da, was man sich vorstellen kann, ob das kommt, ist offen“, so Schulz wörtlich.
Grüne stabil gegen Bebauung
„Wir lehnen eine Bebauung des Tempelhofer Feldes ab und sprechen uns für die 100-Prozent-Variante des bisherigen Gesetzentwurfes aus“, unterstrich Julian Schwarze gleich zu Beginn seines Redebeitrags. Er ist stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus. „Es kann natürlich sein, dass in 10 Jahren, in 15 Jahren, in 5 Monaten die Stadtgesellschaft zusammen sagt, hier müssen wir einen Halbsatz ändern, weil da irgendwie was ermöglicht werden muss im Sinne einer Grünflächennutzung“, erklärte er.
Zur Debatte um eine Teil- oder Vollbepflanzung des Feldes mit Bäumen stellte er allerdings klar: „Es ist auch ein Naturraum, der in der Wiesenlandschaft nicht funktioniert, wenn ich da einen Wald draufpflanze. Und das hätte auch einen Effekt auf das Stadtklima. Weil es sich zwar als Wiesenfläche, wenn es wie heute sehr heiß ist, aufheizt, aber dann halt auch sehr schnell wieder abkühlt. Und das Tempelhofer Feld auch eine Frischluftschneise für die Stadt ist, die ich auch zerschneide, wenn ich an die Ränder Wohngebäude hinstelle.“
Großprojekte tragen wenig zum aktuellen Bedarf bei
„Es wird überall gebaut, es gibt große Baufelder, aber es wird so gut wie nichts fertig. Das ist jetzt auch gar kein Vorwurf, es ist einfach nur eine Feststellung“, sagte Sebastian Bartels, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins und führte als Beispiel das geplante Stadtquartier Blankenburger Süden an. „Ein großes Baufeld, das schon seit vielen Jahren in der Planung, in der Mache, in der Bürgerbeteiligung ist, da sollen 2029 die ersten Wohnungen bezugsfertig sein.“ Bis dahin vergingen also immer noch über vier Jahre. „Daran sieht man, dass die großen Baufelder in Berlin jetzt aktuell bei dem Bedarf, den wir haben, wenig nützen. Ich sage nicht gar nichts, aber sie nützen wenig.“
„Wir müssen eben in der Bestandsentwicklung weiterkommen. Also dort müssen die Lücken geschlossen werden, da muss der Abriss verhindert werden von leistbarem Wohnraum, da müssen versiegelte Flächen bebaut werden. Ja, die müssen tatsächlich auch gebaut werden, weil da jetzt Autos stehen und die nützen niemandem.“ Es gehe um ein Potenzial von zehntausenden Wohnungen in umnutzbaren Gewerbegebäuden allein innerhalb des S-Bahn-Rings. „Abriss muss verhindert werden, da entsteht nämlich nichts, was Sie und ich mir leisten könnten.“
„Wir brauchen diese symbolische Bebauung nicht“, so Bartels Fazit. „Unser Blick richtet sich eher so, oder meiner, wie Sie möchten, auf das riesige Gebäude.“
Naturkühlschrank Tempelhofer Feld
„Das Tempelhofer Feld ist tatsächlich die kälteste Fläche in ganz Berlin nachts und natürlich nicht tagsüber. Da ist dann so etwas wie ein Tiergarten, der bewaldet ist, wesentlich kühler. Deswegen unterstützen wir das als Fachbeirat auch, dass die Ränder tatsächlich Aufenthaltsqualität durch Gestaltung durch Grünflächen und vielleicht auch blaue Flächen haben können“, sagte Prof. Dr. Aletta Bonn, Berliner Landesbeauftrage für Naturschutz und Landschaftspflege.
Die kühlende Funktion des Feldes würde verloren gehen, wenn man hier Bäume pflanzen würde. Man braucht offene Flächen und auch Brachen. Bonn sehe den häufig negativ konnotierten Begriff Brache als sehr positiv an. „Ich zähle schon die ganze Zeit, wie viele Schmetterlingsarten ich hier sehe. Das ist einfach fantastisch. Das würde man sonst nicht haben.“
„Was mich auch fasziniert und weswegen ich gerne Berlinerin bin und was mich wirklich anrührt, ist, dass die Berliner für ihre Grünflächen eingestanden haben“, sagte sie mit Bezug auf den Volksentscheid zum Tempelhofer Feld. „Deswegen verstehe ich absolut das Argument, dass man sagt, wenn man daran rüttelt, das wäre ein absoluter Vertrauensverlust in die Politik.“
Der Central Park Berlins
„Man würde auch in New York nicht sagen, beim Central Park, naja, da könnte man so ein paar Häuser hinbauen. Dieses Tafelsilber sollten wir nicht zerstören. Das Tempelhofer Feld ist sowas wie der Central Park von Berlin“, verdeutlichte Bonn. „Und man sollte darauf stolz sein und das auch international feiern und auch wie hier gemeinsam Grünflächen gestalten wird und wie hier zum Beispiel auch positive Impulse rausgehen.“
Prof. Dr. Aletta Bonn thematisierte auch ein weiteres großes Versiegelungsprojekt in der Stadt: den geplanten Bau der Hochleistungsstraße TVO durch die Wuhlheide: „Möchte man noch einen Hitzedolch in die Stadt bauen? Möchte man noch mehr Autos in der Stadt haben? Trägt das zur Gesundheit, zur langfristigen, resilienten, gesunden Stadtentwicklung bei?“, fragte sie.
Leerstelle Flughafengebäude
Mehrere Redner*innen sprachen auch auch das in großen Teilen ungenutzte und unsanierte Bestandsgebäude des Flughafens Tempelhofs im Speziellen und im Allgemeinen die äußerst geringe Quote an Umnutzungen von Bestandsgebäuden.
„Da fehlt es unseres Erachtens nach schon an maßgeschneiderten Förderprogrammen. Die Bezirke müssten tatsächlich auf die Eigentümer zugehen. Aber auch der Senat müsste erstmal Förderprogramme auflegen“, sagte Sebastian Bartels vom Berliner Mieterverein. „Klar, Geld ist knapp, aber es wäre für einen guten Zweck. Denn was dort entstehen könnte, wäre dann nicht mehr auf der grünen Wiese nötig. Und insofern könnte man sogar diese Fördermittel binden oder knüpfen an eben sozial leistbare Mieten.“
Praktisch erläutert Grünen-Politiker Julian Schwarze, warum Umnutzungen nicht nur beim Tempelhofer Flughafengebäude nicht energisch angegangen werden: „Weil es einfacher ist, eine freie Fläche zu bebauen, als einen Bestand umzubauen oder mit einzelnen Lösungen in komplizierte Umgebungen reinzugehen ist es für viele immer reizvoller zu sagen, da kann ich vom Reißbrett planen, da steht nicht irgendwas im Wege, da ist nicht irgendein altes Gebäude, mit dem ich mich befassen muss.“ Es sei „sehr viel sinnvoller, den Bestand umzubauen“ und er frage sich auch „seit einer Weile, warum über das Tempelhofer Feld immer schön diskutiert wird und das Gebäude dann immer so stiefmütterlich an die Seite geschoben wird“.
In seinen Augen ein großer Fehler: „Das wird hinten raus nur noch teurer und in der Situation, in der wir jetzt sind, ist es noch fataler, diese Ressourcen nicht anzugehen und zu überlegen: Was geht?. Vielleicht ist sogar auch als Modellprojekt zu sehen, wie kombinieren wir das mit einem Denkmalschutz, der dem Klimawandel gerecht wird und nicht umgekehrt.“
Für SPD-Politiker Mathias Schulz liegt die unterlassene Nutzbarmachung vor allem am Berliner Geldmangel. „Das betrifft mehrere Großprojekte des Landes, das ICC ist auch so ein Ding, was hier an rumsteht, weil das Land kein Geld dafür hat, um es zu sanieren.“ Er sei gespannt, was im laufenden Wettbewerbsverfahren für eine private Beteiligung am ICC herauskomme. Für das Flughafengebäude sei ein Finanzierungsbedarf von über zwei Milliarden Euro für Sanierung und Herrichtung ermittelt worden. Dabei sei nur ein Bruchteil der Flächen im Gebäude überhaupt nutzbar.
Bauausstellung als Chance für eine resiliente Stadt
Aletta Bonn sieht in der für das Jahr 2034 ins Auge gefassten Internationalen Bauausstellung (IBA) eine große Chance, dieses Defizit in der Berliner Stadtentwicklung anzugehen. Am Donnerstag habe es dazu einen Workshop der Senatsstadtentwicklungsverwaltung gegeben. Man solle zum Beispiel im Rahmen der IBA einen Architekturwettbewerb für eine Nutzung des Flughafengebäudes andenken, schlägt sie vor, – „da gibt es dann ja auch Gelder“.
„Auf der grünen Wiese bauen, das ist ja einfach, das kann jeder, kann jede IBA“, sagte Bonn. „Wir wollen was Besonderes machen in Berlin, wir gehen in die Flächen, die eben gerade schwierig sind, wo es zum Beispiel Umweltgerechtigkeitsprobleme, Klimaprobleme gibt und so weiter“, schwebt ihr als generelle Ausrichtung der IBA vor. „Das heißt ja nicht immer, dass man irgendwas neu baut. Man kann umbauen und man kann aber auch Grünflächen, blau-grüne Infrastruktur bauen, damit unsere Stadt zukunftsresilient und vor allen Dingen auch absolut lebendig und lebenswert bleibt, auch bei einem sich erhitzenden Klima.“
Für SPD-Mann Mathias Schulz wäre eine Bauausstellung „eine wunderbare Chance“, wenn man sie richtig aufsetzt. Die Transformation der Stadt müsse eine „zentrale Rolle“ bei so einer IBA spielen. „Die Flächen, die versiegelt sind, die untergenutzt sind und so weiter und so mehr, die müssen angeschaut werden, wie wir da Stadt weiterentwickeln können“, unterstrich er. „Und das betrifft nicht nur Parkplatzflächen, das betrifft möglicherweise sogar ganze Straßen und auch ehemalige Autobahnen in der Stadt.“ Man könne „ruhig mutiger vorausdenken: Diese ehemalige A104 braucht eigentlich kein Mensch und da können wir uns durchaus Stadt weiterentwickeln und ein neues Stadtquartier entwickeln, wo wir auf versiegelten Flächen Wohnungen errichten. Der Rest wird begrünt und Freiraum sein.“
Gemeinschaftsgärten nicht dauerhaft gesichert
„Es gibt keinen anderen Ort in der Großstadt, in der Metropole, wo man sagt, ich gehe aufs Feld“, sagte zum Abschluss der Veranstaltung Kristin Hensel, Sprecherin des Vereins Allmende-Kontor. Bis auf die drei derzeit auf dem Feld existierenden seien keine weiteren Allmendegärten entstanden. „Würden mehr und mehr diese Flächen oder auch Almendegärten oder Gärten allgemein in der ganzen Stadt entstehen, glaube ich, wir wären also eine zufriedenere Stadt„, so Hensel weiter.
„Die urbanen Gärten, auch hier auf dieser Fläche, sind nach wie vor temporär. Wir haben zwar Wurzeln geschlagen, aber wir haben immer noch nur Jahresverträge. Also wir sind hier ebenfalls nicht gesichert“, berichtete sie. „Wir halten auf unserem Vereinskonto immer Rücklagen für einen möglichen Rückbau. Das ist der Zustand von urbanen Gärten, die in keinen Flächenkataster geführt sind, die immer nur temporär sind und die als erste sozusagen verschwinden, wenn irgendwelche Interessen kommen.“
#100THF #AlettaBonn #Artenschutz #Artenvielfalt #Bebauung #Berlin #Biodiversität #BLN #Bürgerbeteiligung #Flächenschutz #Grüne #GrüneFlächenRettenHitzeschutzJetzt_ #Grünflächen #JulianSchwarze #Klimakrise #Klimaschutz #mathiasSchulz #SPD #Stadtentwicklung #Stadtnatur #TempelhoferFeld #Versiegelung #Volksentscheid
-
#Sachsenforst zieht sich weitgehend aus der #FSC-Zertifizierung zurück und belässt nur 1,5 % des Staatswaldes unter diesem Standard.
#BUND und #NABU kritisieren den Schritt als Rückschritt für #Klimaschutz und #Artenschutz.
FSC gilt international als glaubwürdiger Nachweis für nachhaltige #Waldwirtschaft, während das weniger strenge #PEFC-System bleibt.
#Forstwirtschaft #Klimakrise #Biodiversität #Waldschutz #NachhaltigeBewirtschaftung #Holzindustrie
-
#TheWoods: Mit einem #Großformat hinein in die Welt der lebendigen #Wälder
https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2025/09/the-woods-grossformat-welt-lebendige-walder-634028
-
A Review of Environmental Life Cycle Assessments of Diets: Plant-Based Solutions Are Truly Sustainable, even in the Form of Fast Foods.
Eine Überprüfung der Ökobilanz von Ernährungsweisen: Pflanzliche Lösungen sind wirklich nachhaltig, sogar in Form von #FastFood
Verbraucher reduzieren #Landnutzung, #Wasserverbrauch und #Treibhausgasemissionen um 87 bis 96 %, wenn sie sich für einen pflanzlichen zb Beyond- oder Impossible-Burger anstelle eines herkömmlichen #Rindfleisch-Pattys entscheiden. Diese Ergebnisse sind robust gegenüber den Unsicherheiten, die mit verschiedenen Rindfleischproduktionssystemen verbunden sind. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Rindfleischburger aufgrund einer bestimmten Situation oder Bedingung umweltfreundlicher sind als diese beiden pflanzlichen Alternativen.
https://www.mdpi.com/2071-1050/13/17/9926
#GoPlantBased #plantbased #govegan #klimakatastrophe #Klimawandel #klima #Umwelt #biodiversität #artenschutz #Artenvielfalt #kühe #Weidehaltung #biofleisch #Kälber #Fleisch #Fleischindustrie -
Unsere Wirtschaft funktioniert artenberaubend gut!
#Kapitalismus #Wirtschaftssystem #wirtschaft #lobbyismus #umwelt #Umweltschutz #Umweltverschmutzung #klima #klimaschutz #klimakrise #Klimawandel #natur #naturschutz #artensterben #ArtensterbenStoppen #biodiversitat
-
Unsere Wirtschaft funktioniert artenberaubend gut!
#Kapitalismus #Wirtschaftssystem #wirtschaft #lobbyismus #umwelt #Umweltschutz #Umweltverschmutzung #klima #klimaschutz #klimakrise #Klimawandel #natur #naturschutz #artensterben #ArtensterbenStoppen #biodiversitat
-
Unsere Wirtschaft funktioniert artenberaubend gut!
#Kapitalismus #Wirtschaftssystem #wirtschaft #lobbyismus #umwelt #Umweltschutz #Umweltverschmutzung #klima #klimaschutz #klimakrise #Klimawandel #natur #naturschutz #artensterben #ArtensterbenStoppen #biodiversitat
-
#Juni, wie jedes Jahr, sind die Massen an #Blattläusen die noch im #Mai an #Clematis, #Rosen #Gockenblumen, und #Fingerhut krabbelten, ohne unser Zutun verschwunden. Und haben so manch andere Tierchen genährt. 🪲🐝🪰🕷️🕸️🌹
#Balkonien #Balkon #Vielfalt statt Einfalt. #Blumen #Pflanzen #Wildpflanzen #insekten #Biodiversität -
Pflanzen, Tiere und #Bestäuber wie #Bienen reagieren zunehmend auf den schnellen #Klimawandel.
Arten wandern in kühlere Regionen, doch viele geraten dabei aus dem zeitlichen Gleichgewicht. Frühere #Blütezeiten und verändertes Verhalten von Insekten führen zu weniger erfolgreicher #Bestäubung.
Das gefährdet nicht nur ganze Ökosysteme, sondern auch die #Lebensmittelproduktion.
#Biodiversität #Klimakrise #Artenwandel #Ökosysteme #Umweltveränderung #Phänologie
-
Das italienische Dorf Pettorano sul Gizio in den Abruzzen hat gelernt, wie es sich gut in Gegenwart von Bären leben lässt, seitdem gibt es kaum Schäden mehr. 🐻 https://www.theguardian.com/environment/2025/apr/07/italy-bears-conservation-pettorano-sul-gizio-apennines-town-aoe #bären #biodiversität #natur
-
Künstliches #Himmelsleuchten fördert das Wachstum potenziell giftiger #Cyanobakterien und verändert den #Kohlenstoffkreislauf in Seen.
Das passiert selbst bei minimaler Beleuchtung von nur 0,06 Lux. Das zeigte eine großangelegte Studie des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei.
#Lichtverschmutzung wirkt damit weit über #Städte hinaus und beeinflusst empfindliche #Süßwasserökosysteme.
#Skyglow #Seenforschung #Blaualgen #Biodiversität #Ökosysteme
-
#Wölfe abschießen in #Spanien wieder legal.
„Egoistisch gesehen kommt uns die #Wolfsjagd zu Gute. Wir können 3.000 bis 6.000 Euro mehr im Jahr einnehmen. So viel ist die Abschusslizenz für einen #Wolf bei Versteigerungen wert“, sagt Martín.Gekauft würden die Abschussrechte für #Hirsche, #Rehe und bald auch wieder für den #Wolf von „Reichen aus der Stadt“. Viele kommen freitags an und reisen sonntags wieder ab. Um erfolgreich zu sein, nehmen sie Leute von vor Ort unter Vertrag, die sie zum #Wild führen.
#Wolfsjagd nicht nötig für Geld
Als die Wolfsjagd erlaubt war, wurden sie angefüttert, das erhöhte die Erfolgsquote für den angereisten, zahlenden Schützen. „Mit #Jagd hat dies nur noch wenig zu tun. Und mit fundierter Kontrolle der Großwildbestände schon gar nicht“In Teilen von Spanien darf wieder geschossen werden – nachdem rechte Parteien einen Trick im Parlament angewandt haben
https://taz.de/Woelfe-abschiessen-in-Spanien-wieder-legal/!6080264/
#Jäger #Jagd #Hobbyjäger #Wolf #canislupus #Ökosystem #biodiversität #Artenschutz -
"Es gibt unter Jägern so ein geflügeltes Wort", sagt Martin Frenk, Vorsitzender des NABU im Kreis Borken.
"Die drei S: Schießen, Schaufeln, Schweigen."Vielleicht sei genau das hier passiert, dass die Wölfin Gloria mit ihrem Rudel von Unbekannten klammheimlich abgeschossen und die Körper danach verscharrt wurden.
Vermisst! Naturschützer im Raum Schermbeck in Sorge um Wölfin Gloria
#NABU hält es für möglich, dass #Wölfin #Gloria und ihr #Rudel im Raum Schermbeck illegal abgeschossen wurden.https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/wolf-schermbeck-vermisst-100.html #Wolfsfamilie
#Wilderei #Wilderer #Jagd #Jäger #Hobbyjäger #wolf #wölfe #Wolfsrudel #Biodiversität #artenschutz #Artenvielfalt -
Ein neuer Duft für die #Bienenkönigin.
“Unsere Studie stellt diese Annahme in Frage und zeigt ein viel komplexeres Bild der #Evolution.”Bei #Honigbienen sorgt die Königin durch einen speziellen Duftstoff dafür, dass ihre #Arbeiterinnen unfruchtbar bleiben und ihr dienen. Ein solches Königinnenpheromon haben Forscher nun erstmals auch bei einer #Bienenart mit weit einfacherem Staat nachgewiesen – der #Furchenbiene. Das Überraschende jedoch: Der Duftstoff der Königin besteht bei dieser #Bienenart aus einer chemisch völlig anderen Substanz als bei den #Honigbienen
(Pheromon (E)-9-Oxodec-2-ensäure („Königinnensubstanz“)) . Das deutet darauf hin, dass die #Evolution dieser Pheromone komplexer ablief als bisher gedacht.https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/ein-neuer-duft-fuer-die-bienenkoenigin/
Macrocyclic Lactones Act as a Queen #Pheromone in a Primitively Eusocial Sweat #Bee https://www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(20)30026-9
#Bienen #hymenoptera #Wildbienen #Insekten #Natur #biodiversität #artenschutz #Artenvielfalt #Biene #Bienenliebe -
Für die #COP30-#Klimakonferenz in #Belém wird eine vierspurige Straße durch geschützten #AmazonasRegenwald gebaut.
Während die Regierung dies als „nachhaltige“ Infrastruktur bewirbt, kritisieren Anwohner und #Naturschützer die #Abholzung und deren Folgen für #Biodiversität und lokale Gemeinschaften.
Die Straße könnte künftige #Deforestation erleichtern und Ökosysteme zerschneiden. 🌿🏗️