home.social

#klimaneutralitat — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #klimaneutralitat, aggregated by home.social.

  1. Nur EINEN Tag nach dem BESCHISSENEN, von der #Fossillobby getriebenen neuen #Heizungsgesetz macht die @tagesschau also schon mit dem nächsten Hammer auf, der sooooo absehbar war:

    "Deutsche #Klimaneutralität soll auf 2050 verschoben werden"

    Dieses Land hat sie echt nicht mehr alle!

    Es schließt sich EINDEUTIG die Feststellung (!) an, dass in Kürze die GESAMTE #Klimaschutzgesetzgebung aufgelöst werden "muss". DAFÜR sitzt #ManfredWeber schließlich im #EUParlament.

    #CDU

    tagesschau.de/inland/innenpoli

  2. Das Cluster #Dekarbonisierung der Industrie (CDI) stellt mit dem Web Tool „Transformationspfade der #Prozesswärme“ ein digitales Instrument für Unternehmen vor.

    Es analysiert in fünf Schritten Temperaturniveaus, #Energiequellen und Anlagenstruktur und zeigt Optionen wie #Elektrifizierung, #Effizienzsteigerung oder Nutzung von #Abwärme auf. Besonders der Mittelstand soll so CO2-Emissionen systematisch senken. Prozesswärme gilt als Hebel für #Klimaneutralität bis 2045.

    chemieindustrie-online.de/bran

  3. Ganz schön abgehoben

    sind die Grünen. Nicht nur, wenn sie selbst fliegen, sondern auch, wenn sie auf ihrem Parteitag sprechen.
    taz.de/Parteitag-der-Gruenen/!

    Jetzt heißt es nicht mehr "vielleicht häufiger den Zug nehmen“ und "dass Klimaschutz notwendigerweise Verzicht erfordere"
    hasepost.de/gruenen-kandidat-k wie vor einem Jahr, sondern "Paradigmenwechsel" und "einmal im Jahr nach Mallorca fliegen" für alle.
    So redet Parteichef Felix Banaszak, und Cem Özdemir, Möchtegern-Nachfolger von Winfried Kretschmann, konkretisiert den Paradigmenwechsel "mit gesundem Menschenverstand". Der gesunde Menschenverstand ist in der Politik weit verbreitet politik-kommunikation.de/polit (2023).
    Die Grünen gehen auf Konfrontation zur fossilen Industrie, wollen aber nichts vom fossilen Geschäftsmodell der Flugindustrie wissen. Gerade beim Fliegen muß man zwischen CO2-Neutralität und Klimaneutralität unterscheiden umweltbundesamt.de/sites/defau Seite 37.

    In anderem Zusammenhang fordern sie "Wissenschaft statt Wünschelrute". Beim Fliegen finden sie Wünschelrute statt Wissenschaft angebrachter.


    Kleine persönliche Erkenntnis heute:
    Im Flughafen, wo man "günstig parken und fliegen" kann climatejustice.social/@NichtVi , ist auch der Toilettengang äußerst günstig: geräumig, sauber und kostenlos.

    Da benutzt man doch lieber die Toilette im Flughafengebäude als die kostenpflichtige und hochfrequentierte im Bahnhof, sofern es nicht ein kleiner Bahnhof ist, der ganz ohne diesen Luxus auskommen muß. Von den Zügen will ich gar nicht reden.

    Ein Flug vom FMO nach München erscheint nach hygienischen Kriterien angenehmer als die kleine Fahrt mit der Bahn von Münster Hbf. ins Umland. Klimaschutz erfordert notwendigerweise Verzicht.


    #dieGrünen #Parteitag
    #Klimaschutz #Verzicht #Paradigmenwechsel
    #FelixBanaszak #CemÖzdemir #WinfriedKretschmann
    #gesunderMenschenverstand #CO2Neutralität #Klimaneutralität #Wissenschaft #Wünschelrute
    #Flughafen #FMO #parken #fliegen #Toilette #Luxus
    #Münster #München #Mallorca #Bahn #Zug #Umland

  4. Wir brauchen in Ulm und Neu-Ulm jeden Baum, der kühlenden Schatten spendet, CO2 bindet und einen Lebensraum für seltene Tiere bietet.
    Daher setzen wir uns dafür ein, dass alle Bäume in den Ehinger Anlagen stehen bleiben.
    Trotzdem erlebten wir, dass im Februar 2024 12 Bäume ihr Leben und Wirken beenden mussten, weil Kanalarbeiten an der Zickzackbrücke neben der Adenauerbrücke dies erzwingen.
    Besonders schade ist es um eine 50 Jahre alte Linde, die eigentlich mit dem Ersatzbau der Adenauerbrücke nichts zu tun hat.
    „Fun-Fact“: Zwei Bäume waren kurze Zeit zuvor mit Draht vor Biberfraß geschützt worden.
    Man hat uns versichert, dass für jeden gefällten Baum drei neue Bäume gepflanzt werden.

    #LocalZero #GermanZero #ulm #klimaneutralität #Baum #Reparatur #klimaschutz #umweltschutz #nachhaltigkeit #KlimaSchutzIstMenschenschutz #klima #naturschutz #umwelt #Lebensraum #klimakrise #Neubau #Schatten #umweltbewusst #climatejustice #nachhaltig #Kanalarbeiten #ökologisch #natur #Tiere #kühl #ThickTrunkTuesday

  5. @nicolegoebel Der Weltmarktführer für Stromversorgungen (Netzteile), #DeltaElectronics aus #Taiwan, versteht sich seit Gründung durch #BruceCheng als #Umweltschutz-orientiertes Unternehmen und finanziert Schutzprogramme und Wiederaufforstungsprojekte für #Korallen:
    delta-foundation.org.tw/en/pro
    deltaww.com/en-US/news/39845
    #Delta bepreist auch intern #Emissionen jeder Abteilung mit einem kräftigen #CO2Preis von 300$/t #CO2 (#ICP). Die Strafzahlungen werden direkt in den Umbau zur #Klimaneutralität gesteckt.
    deltaww.com/en-US/news/35851
    Dass der Konzern trotzdem im kapitalistischen Markt erfolgreich ist, sind #guteNachrichten !

  6. #Polen hält weiterhin an der #Steinkohle fest, plant jedoch einen Ausstieg bis 2049 – weit entfernt vom EU-#Klimaziel der #Klimaneutralität bis 2050.

    ostsee-zeitung.de/politik/pole

    #Kohle prägt die Identität Schlesiens, doch sinkende Nachfrage und #Umweltziele stellen die Branche vor Herausforderungen. Trotz #Kohlenostalgie bleibt klar: Die Zukunft gehört erneuerbaren Energien. 🌍

    #Energiewende #Klimaschutz #Kohle #fossileRohstoffe

  7. Das #Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der #Mineralölkonzern #BP seine #Schmierstoffe und #Motorenöle nicht länger als „#klimaneutral“ bewerben darf. Die #DeutscheUmwelthilfe (#DUH) hatte BP verklagt, da das Unternehmen keine ausreichenden Informationen darüber lieferte, wie die behauptete #Klimaneutralität erreicht wird. BP hatte die Klimaneutralität unter anderem mit dem Kauf von Emissionsgutschriften aus einem #Waldschutzprojekt in #Sambia begründet.

    duh.de/presse/pressemitteilung

  8. Tausende Berliner*innen haben bis zum letzten Moment alles gegeben, um den Volksentscheid für ein klimaneutrales #Berlin2030 durchzusetzen. Auch wenn mehr als 400.000 Ja-Stimmen nicht für das Quorum gereicht haben - eins wissen wir: Aufgeben ist keine Option.

    Nach dem #Volksentscheid ist vor der #Klimaneutralität #2030. Sieben Jahre sind kurz. Wir müssen jetzt handeln und die #Klimawende Schritt für Schritt selbst umsetzen. Packen wir's an! #2030planb für #Berlin

    2030planb.de/

  9. Passend dazu:

    Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. März 2023

    #Wirtschaftsministerium unterdrückt gesellschaftliche Debatte über Wege zur Klimaneutralität

    Berlin. Die heutige Auftaktkonferenz zur deutschen Carbon Management Strategie stößt bei Bürgerinitiativen und den Umweltverbänden #Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland #BUND und der Deutschen Umwelthilfe #DUH auf Kritik. Mit dem Ausschluss von #Bürgerinitiativen aus dem Verfahren und der de facto Vorfestlegung auf die #CO2-#Abscheidung und -Endlagerung (CCS) als vermeintlich alternativlos im Kampf gegen die #Klimakrise droht die Politik ihre eigentliche Aufgabe aus dem Blick zu verlieren: echte und sofortige #Emissionsminderungen. Offenbar braucht es noch eine längere und breitere gesellschaftliche Debatte statt Hauruck-Verfahren.

    Die Entscheidung für eine stark subventionierte CCS-Wirtschaft mit landesweiten #Pipeline-Netzen, #Terminals und CO2-Deponien in der Nordsee untergräbt den bestehenden gesellschaftlichen Konsens im Umgang mit der CCS Technik. Dieser Konsens, der vor zehn Jahren nach Protesten und langen Auseinandersetzungen erreicht wurde, darf nicht in Frage gestellt werden. „Das Wirtschaftsministerium hat bereits Fakten geschaffen”, kritisieren die Organisationen übereinstimmend. „Der jetzt startende Prozess ist nicht ergebnisoffen und schließt wichtige gesellschaftliche Gruppen aus.”

    Der Weg #Deutschland|s zur #Klimaneutralität erfordere einen breiten, transparenten und ergebnisoffenen Dialogprozess aller gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehöre die Debatte um den gesellschaftlichen Konflikt über die CO2-Endlagerung. Der aktuelle, an #Industrieinteressen ausgerichtete Vorschlag einer CO2- #Managementstrategie, die isoliert auf eine CO2- #Entsorgungsinfrastruktur für die #treibhausgasintensiv|e #Energie – und #Schwerindustrie schielt, werde dem nicht gerecht.

    Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid kritisiert: „Mit der #Verpressung und dauerhaften #Deponierung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten will die #Bundesregierung eine gigantische CO2-Entsorgungsinfrastruktur aufbauen. Dabei kann niemand gewährleisten, dass das CO2 bei der #Endlagerung auch dauerhaft im Untergrund verbleibt. Es würden neue systemische Risiken entstehen, die wieder einmal die nachfolgenden Generationen als #Ewigkeitslasten tragen müssen.”

    Kerstin Meyer, Expertin für #Wirtschaftspolitik des BUND betont: „#Kunststoffe, #Zement, #Stahl, #Düngemittel verursachen in der Herstellung hohe CO2- #Emissionen. Um diese zu verringern, stehen diese Industrien vor einem umfassenden Umbau ihrer #Produktion und treffen Entscheidungen für die nächsten Jahrzehnte. Die geplanten hohen staatlichen #Subventionen für CCS-Anlagen sind daher eine fatale Weichenstellung. Sie verhindern den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft. Der Gesamtverbrauch an Energie würde mit CCS sogar steigen. Eine Wirtschaft die auf CO2-Entsorgung baut, verlängert das fossile Zeitalter, befeuert den #Rohstoffhunger und verschärft die #Verschmutzungskrise. Der Hochlauf einer CCS-Wirtschaft wäre eine Entscheidung mit großer Tragweite, die gesellschaftlich diskutiert werden muss”.

    Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Momentan scheint sich ein großer Teil der Industrie darauf einzustellen, seine Emissionen schon bald einfach mittels CO2-Speicherung wegzaubern zu können. Die Speicherung von CO2 ist jedoch das allerletzte Mittel der Wahl, das erst nach Ausschöpfung aller Optionen zur Vermeidung schädlicher Treibhausgase überhaupt in Betracht gezogen werden darf. Die #Strategie der Regierung darf deshalb keinesfalls auf eine Art Schützenhilfe für die #Gaslobby hinauslaufen, mit der diese ihre fossilen #Geschäftsmodelle künstlich am Leben hält. Bei #Restemissionen, die sich wirklich nicht anderweitig vermeiden lassen, muss zunächst die Speicherung in renaturierten natürlichen #Ökosystem|en politisch und finanziell priorisiert werden, bevor über die Möglichkeit einer geologischen Speicherung nachgedacht wird“

    Karin Lüders von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager e.V sagt:

    „Wir wissen: Die CO2-Abscheidung ist sehr Energie-aufwendig, ist immer unvollständig und verursacht einen großen Rohstoffverbrauch. CCS dient deshalb nicht dem Klimaschutz. Es ist ein Angriff auf die #Lebensgrundlagen von #Mensch und #Umwelt. Eine CO2-Verpressung unter der #Nordsee ist verantwortungslos und gefährdet das #Weltnaturerbe #Wattenmeer, denn von den dort über 15.000 vorhandenen #Bohrlöcher|n sind viele nicht ordnungsgemäß verschlossen und damit undicht. Wenn dort CO2 austritt, wird es kaum bemerkt und ist nicht reparierbar. Wir fordern: Kein CO2-Endlager unter Land und unter der Nordsee“

    Christfried Lenz, BürgerEnergieAltmark eG:

    „Unser Protest hat schon 2015 erreicht, dass die in der #Altmark von Gaz de France errichtete CO2-Verpressungsanlage rückgebaut wurde, ohne je in Betrieb gegangen zu sein. Sollte jemand die Frechheit besitzen, den abgestandenen CCS-Kaffee den Altmärkern erneut vorsetzen zu wollen, der wird daran keine Freude haben.”

    Hintergrund:

    Bereits vor zehn Jahren versuchte die Energiewirtschaft, CCS an Kohlekraftwerken als vermeintliches #Zukunftsmodell zu verkaufen. Vor allem in #Norddeutschland fanden daraufhin große Proteste gegen den Einsatz der Technik statt.

    Es gibt eine starke CCS-Lobby in #Politik und #Wirtschaft, die sich einseitig auf #Fachveröffentlichungen der Industrie stützt. Ihre Annahmen über eine positive #Klimawirkung von CCS sind jedoch nicht belegt, der großtechnische Einsatz erst in einigen Jahrzehnten möglich und langfristige Probleme nicht auszuschließen. Auch der #Weltklimarat weist deutlich auf die hohen Kosten und vor allem Risiken hin, die mit der CCS-Technik und den Endlagern einhergehen. Es besteht die Gefahr einer falschen #Prioritätensetzung, die in einen fossilen lock-in führen, statt auf #Vermeidungsstrategien und naturbasierte Lösungen zu setzen.

    Die vom Wirtschaftsministerium postulierte vermeintliche #Alternativlosigkeit der Nutzung des Untergrundes zur Endlagerung von CO2 zur Erreichung des Netto-Null-Ziels für Deutschland im Jahr 2045 ist nicht gegeben. Der Ausstieg aus den #Fossilen muss Priorität haben. Das Potenzial natürlicher Senken, wie z.B. #Wälder mit nachhaltiger #Holzwirtschaft und andere naturbasierte Lösungsansätze, die #Biodiversitätsschutz und Klimaschutz miteinander verbinden, dürfen nicht ausgeklammert werden. Dass ambitionierte #Reduktionspfade in Deutschland möglich sind, hat das #Umweltbundesamt in der 2019 erschienenen #RESCUE-Studie dargelegt. #Klimaneutralität kann erreicht werden ohne Anwendung von CCS, bei starken Annahmen für den Ausbau von #Erneuerbaren, Umbau der Wirtschaft und Verhaltens- und #Lebensstiländerungen.

    Quelle: PM 24. März 2023