#proiaa — Public Fediverse posts
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ASN-IAA beim 1. Mai in Köln
Fotos der Bündnis-Demonstration, die vom Hans-Böckler-Platz durch die Innenstadt zum Heumarkt lief, wo wieder das große Straßenfest der Gewerkschaften und linken Parteien stattfand. Das Anarcho-Syndikalistische Netzwerk war am Kampftag der Arbeiter*innen ebenfalls auf der Straße, gemeinsam mit Genoss*innen der spanischen CNT-IAA (deren Aufruf zum Ersten Mai wir übersetzt und als Flugblatt verteilt haben.
Danach haben wir uns noch mit anderen Antiautoritären an der „revolutionären Ersten Mai Demonstration“ beteiligt, die an Kalk-Post losging und bei der später mehrere Leute mit Polizeigewalt aus der Demo gezogen, aber bald darauf wieder freigelassen wurden.
https://asniaa.noblogs.org/post/2026/05/01/asn-iaa-beim-1-mai-in-koeln/
#ASNIAA #CNTAIT #proIAA #Anarchosyndikalismus #IWAAIT #ErsterMai #1Mai
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Wien: Protest gegen Kündigung bei #Diakonie
Die Genoss*innen des Wiener Arbeiter*innen-Syndikats rufen zur Kundgebung vor der Zentrale der "Diakonie Eine Welt" auf:
30. 03., 7 Uhr, Steinergasse 3, 1170 #Wien
"Unsere Kollegin hat jahrelang für den Flüchtlingsdienst der Diakonie in der Beratung von ukrainischen Geflüchteten gearbeitet, immer ohne Probleme oder Beschwerden. Doch als sie sich für andere KollegInnen eingesetzt und es gewagt hat, mögliche Missstände nach Außen zu tragen, hat sich das geändert. Sie wurde selbst zum Problem erklärt und ihr wurde gesagt, dass man sie kündigen wolle, explizit wegen ihrer Solidarität mit einer Kollegin! Allerdings ist sie dann weder entlassen noch gekündigt worden – nachdem sich auch der Betriebsrat gegen eine Kündigung ausgesprochen hat.
Als unsere Kollegin im Betrieb knapp zwei Monate später per E-Mail an alle in der Abteilung erklärte, sich weiter für ihre KollegInnen einsetzen zu wollen, kam prompt am selben Tag, ein paar Stunden später, die Kündigung. Wir gehen davon aus, dass es sich um eine Motivkündigung handelt, was bekanntlich nicht erlaubt ist. (...)
Das alte Motto der anarchistischen Gewerkschaftsbewegung gilt auch in diesem Fall:
Ein Angriff auf eine ist ein Angriff auf alle!"
https://wiensyndikat.wordpress.com/2026/03/26/protest-gegen-die-kundigung-unserer-kollegin/
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Aktionstag gegen Lohnraub (18.10.)
Gemeinsam gegen unbezahlte Löhne:
Wenn du keinen Urlaub nehmen darfst…
Wenn du unbezahlte Überstunden leisten musst…
Wenn du bei Krankheit keinen Lohn erhältst…
Wenn du zu wenige Stunden bekommst…
Wenn du für gleiche Arbeit ungleich bezahlt wirst…
Wenn du beim Gehalt diskriminiert wirst…
Wenn dir ohne #Arbeitsvertrag kein #Arbeitslosengeld zusteht…
Wenn du nicht sozialversichert wirst…
DANN IST DAS LOHNRAUB!Was tun, wenn dein Gehalt nicht ausgezahlt wird?
Wir informieren über das weit verbreitete Problem der nicht-ausgezahlten Löhne und vorenthaltenen #Sozialleistungen. Auch unbezahlte #Überstunden, nicht-gewährter #Urlaubsanspruch, diskriminierende #Unterbezahlung oder die Unterschlagung von #Sozialabgaben gehören dazu. Ebenso wie alle Formen von #Zwangsarbeit oder moderner #Sklaverei, beispielsweise in Gefängnissen oder beim #Menschenhandel.
Kämpfen wir selbstorganisiert
gegen Ausbeutung, Ungleichheit und Unterdrückung!
Weg mit Zwangsarbeit und moderner Sklaverei!Aktionstag des ASN Köln
Samstag, 18.10., 15 UhrTreffpunkt: vor dem Autonomen Zentrum,
Luxemburger Str. 93, Köln-Sülzhttps://asnkoeln.wordpress.com/2025/10/03/aktionstag-gegen-lohnraub-18-10/
Im Rahmen der „Aktionswoche gegen unbezahlte Löhne“ der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA)
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Serbien: Sieg im Kampf gegen Lohnraub
Die Anarcho-Syndikalistische Initiative (ASI-IAA) in Serbien berichtete am 08.06.:
Letzten Monat wurde unsere Gewerkschaft von Z.K. kontaktiert, einem langjährigen Bauarbeiter aus Novi Sad. Letztes Jahr arbeitete der Genosse Z. bei der Straßenbaufirma Lukač Putevi aus Temerin. Die Chefs hatten ihn aber nicht angemeldet und laut Tarifvertrag sollte er 60.000 Dinar (511,85 EUR) alle zwei Wochen erhalten. Als er den Betrieb verließ, wurde er um seinen Lohn betrogen und die letzten zwei Wochenlöhne wurden nicht ausgezahlt.
Die Firma wird von den Eigentümer*innen Jozef und Roza Lukač, sowie dem Direktor Dejan Dimitrijević geleitet. Die #Arbeitsbedingungen waren schrecklich; viele Arbeiter*innen von Lukač Putevi haben weder einen #Arbeitsvertrag, noch eine grundlegende #Schutzausrüstung bekommen, so dass Z. bei den Arbeiten beim Asphaltieren Verbrennungen an den Fußsohlen erlitt. Niemand fühlte sich für diesen Arbeitsunfall zuständig und Z. erhielt keine Entschädigung oder medizinische Versorgung.(...)
Nach dem Druck der Kampagne, an der auch Genoss*innen der CNT[-IAA] (der spanischen Sektion unserer Internationale) teilnahmen, erhielt Z. sein verdammtes Geld.(...)
Ganzer Text:
https://anarchosyndikalismus.noblogs.org/post/2025/06/14/serbien-sieg-im-kampf-gegen-lohnraub/ -
Rudolf Rocker über Antisemitismus:
"Mögen die deutschen Arbeiter aller Richtungen die Kraft finden, der antisemitischen Pest mit aller Energie entgegenzutreten, denn sie ist nur die heuchlerische Maske, hinter welcher sich die Hydris der blutigsten und finstersten Reaktion verbirgt."
(In: Der Syndikalist, Nr. 47, 1923)
:anarchoheart3:
#antisemitismus #FAUD #IWAAIT #proIAAQuelle: Anarcho-Syndikalisten München
https://x.com/AnarchoMuenchen