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#selbstverteidigung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #selbstverteidigung, aggregated by home.social.

  1. Krieg gegen den Iran - Völkerrechter: Der bewaffnete Konflikt besteht seit Jahren

    Der Völkerrechtler Wolff Heintschel von Heinegg rechtfertigt Israels Vorgehen: Hamas, Hisbollah und Huthis führten einen Konflikt "unter iranischer Kontrolle".#Iran #Israel #Völkerrecht #Selbstverteidigung
    Verstößt der Krieg gegen den Iran gegen das Völkerrecht? Jurist von Heinegg widerspricht Steinmeier

  2. Wir Frauen sollten bitte nicht vergessen, dass der Mann von Natur aus eine eingebaute "Notbremse" hat. Ein kräftiger Tritt zwischen die Beine und er hält sich automatisch 2 Min. lang mit beiden Händen die Klöten fest. Zeit genug, um sich die Haare zu machen & davon zu rennen! #Selbstverteidigung

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:eezrj7dplg2goacopghccdgq/post/3mhomez2rgc2v

  3. Aus #Südkurdistan (im #Irak) strömen zig-tausende Jugendliche an die syrische Grenze zu #Rojava, um die selbstverwalteten Gebiete zu unterstützen.

    Derweil findet in der Bevölkerung der #Selbstverwaltung #DAANES eine große Mobilmachung statt. Junge und Alte, Frauen und Männer bewaffnen sich und bereiten sich auf erbitterten Widerstand vor.

    t.me/s/KurdishFrontReports

    #Syrien #Kurdistan #Selbstverteidigung #Jugend

  4. Wir haben unsere beliebten Kurse zur #Digitalen #Selbstverteidigung komplett überarbeitet. Nach einem erfolgreichen Praxistest im Rahmen eines Movendo-Seminars stehen die aktualisierten Präsentationen nun online zur Verfügung.

    digitale-gesellschaft.ch/2025/

  5. 19/07/2025 Messerabwehr & Messerführung in Bad Zwischenahn

    Chiefinstructor Jörg Knust führte die Teilnehmenden in die Messerverteidigung verschiedener Stile wie W.S., Shotokan Karate Do, Ju Jitsu, etc. ein. Dabei wurde eindrucksvoll deutlich, wie komplex und gefährlich diese Situationen sind, aber auch wie die Risiken minimiert werden können.
    Vielen Dank für den Lehrgang und den Tora Bad Zwischenahn für die Ausrichtung!

    📰 f-i-s-t.de/2025/07/19/messerab

    #MartialArts #Selbstverteidigung #Lehrgang

  6. So | 5.10. | 11-14h | KWS | Workshop

    Selbstverteidigungsworkshop für MINTA* von 6 bis 10 Jahren

    Kursleitung: Sven Elsen 7. Dan,
    Mareike Kühn 4. Dan

    Anmeldung unter: [email protected]

    Die Teilnahme ist kostenlos.

    #Selbstverteidigung #Kinder #KlimaWerkStadt #Bremen

  7. Natürlich ist #Selbstverteidigung auch wichtig, denn leider gibt es ja Nazis mit Waffen. Aber vor allem ist es wichtig, Häuser bauen und Essen anbauen zu können. Feuer löschen, Sandsäcke schaufeln oder Verletzte und Kranke versorgen zu können.

    Und damit sind wir auch wieder beim Eingangsstatement: Rechtes Prepping folgt kapitalistischen Prinzipien. Sie glauben, Besitz würde Sicherheit schaffen.

    (3/4)

  8. Bleibt weg!!!
    Ich habe ein #Schweizer-Messer und werde nicht zögern mir daran die Fingernägel abzubrechen oder die Finger zu quetschen.

    #Werkzeug
    #Geschickt
    #Praktisch
    #Selbstverteidigung
    #Aua

  9. Selbstverteidigung

    Stadtpark, Platz der Versöhung, Montag, 1. September um 18:00 MESZ

    Selbstverteidigung

    Kursdauer

    16. Juni bis 01. September 2025

    Kurstag & Kurszeit

    Jeden Montag von 18:00 bis 19:00

    Kurstermin in Kalender speichern (.ics)

    An folgenden Feiertagen finden keine Kurse statt:
    09. Juni 2025

    Kursort

    Adresse: Stadtpark 1, 8010, Graz - Innere Stadt

    Park: Stadtpark
    Standorthinweis: Platz der Versöhnung - Nähe Spielplatz (wird in neuem Tab geöffnet) Adresse auf Google Maps öffnen

    +−

    Leaflet | © OpenStreetMap

    Kursbeschreibung

    Koordination, Kreativität, Spaß an der Bewegung sowie das Stärken des Selbstvertrauens stehen im Mittelpunkt dieses Trainings. Das Training richtet sich an alle Altergruppen. Es besteht keine Verletztungsgefahr.

    Haftungsausschluss: Die Teilnahme an den Bewegungseinheiten erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr.

    Kurshinweis

    Bequeme Kleidung.

    gancio.graz.events/event/selbs

  10. Selbstverteidigung

    Stadtpark, Platz der Versöhung, Montag, 25. August um 18:00 MESZ

    Selbstverteidigung

    Kursdauer

    16. Juni bis 01. September 2025

    Kurstag & Kurszeit

    Jeden Montag von 18:00 bis 19:00

    Kurstermin in Kalender speichern (.ics)

    An folgenden Feiertagen finden keine Kurse statt:
    09. Juni 2025

    Kursort

    Adresse: Stadtpark 1, 8010, Graz - Innere Stadt

    Park: Stadtpark
    Standorthinweis: Platz der Versöhnung - Nähe Spielplatz (wird in neuem Tab geöffnet) Adresse auf Google Maps öffnen

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    Leaflet | © OpenStreetMap

    Kursbeschreibung

    Koordination, Kreativität, Spaß an der Bewegung sowie das Stärken des Selbstvertrauens stehen im Mittelpunkt dieses Trainings. Das Training richtet sich an alle Altergruppen. Es besteht keine Verletztungsgefahr.

    Haftungsausschluss: Die Teilnahme an den Bewegungseinheiten erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr.

    Kurshinweis

    Bequeme Kleidung.

    gancio.graz.events/event/selbs

  11. Selbstverteidigung

    Stadtpark, Platz der Versöhung, Montag, 18. August um 18:00 MESZ

    Selbstverteidigung

    Kursdauer

    16. Juni bis 01. September 2025

    Kurstag & Kurszeit

    Jeden Montag von 18:00 bis 19:00

    Kurstermin in Kalender speichern (.ics)

    An folgenden Feiertagen finden keine Kurse statt:
    09. Juni 2025

    Kursort

    Adresse: Stadtpark 1, 8010, Graz - Innere Stadt

    Park: Stadtpark
    Standorthinweis: Platz der Versöhnung - Nähe Spielplatz (wird in neuem Tab geöffnet) Adresse auf Google Maps öffnen

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    Leaflet | © OpenStreetMap

    Kursbeschreibung

    Koordination, Kreativität, Spaß an der Bewegung sowie das Stärken des Selbstvertrauens stehen im Mittelpunkt dieses Trainings. Das Training richtet sich an alle Altergruppen. Es besteht keine Verletztungsgefahr.

    Haftungsausschluss: Die Teilnahme an den Bewegungseinheiten erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr.

    Kurshinweis

    Bequeme Kleidung.

    gancio.graz.events/event/selbs

  12. Selbstverteidigung

    Stadtpark, Platz der Versöhung, Montag, 11. August um 18:00 MESZ

    Selbstverteidigung

    Kursdauer

    16. Juni bis 01. September 2025

    Kurstag & Kurszeit

    Jeden Montag von 18:00 bis 19:00

    Kurstermin in Kalender speichern (.ics)

    An folgenden Feiertagen finden keine Kurse statt:
    09. Juni 2025

    Kursort

    Adresse: Stadtpark 1, 8010, Graz - Innere Stadt

    Park: Stadtpark
    Standorthinweis: Platz der Versöhnung - Nähe Spielplatz (wird in neuem Tab geöffnet) Adresse auf Google Maps öffnen

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    Leaflet | © OpenStreetMap

    Kursbeschreibung

    Koordination, Kreativität, Spaß an der Bewegung sowie das Stärken des Selbstvertrauens stehen im Mittelpunkt dieses Trainings. Das Training richtet sich an alle Altergruppen. Es besteht keine Verletztungsgefahr.

    Haftungsausschluss: Die Teilnahme an den Bewegungseinheiten erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr.

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    gancio.graz.events/event/selbs

  13. Selbstverteidigung

    Stadtpark, Platz der Versöhung, Montag, 28. Juli um 18:00 MESZ

    Selbstverteidigung

    Kursdauer

    16. Juni bis 01. September 2025

    Kurstag & Kurszeit

    Jeden Montag von 18:00 bis 19:00

    Kurstermin in Kalender speichern (.ics)

    An folgenden Feiertagen finden keine Kurse statt:
    09. Juni 2025

    Kursort

    Adresse: Stadtpark 1, 8010, Graz - Innere Stadt

    Park: Stadtpark
    Standorthinweis: Platz der Versöhnung - Nähe Spielplatz (wird in neuem Tab geöffnet) Adresse auf Google Maps öffnen

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    Kursbeschreibung

    Koordination, Kreativität, Spaß an der Bewegung sowie das Stärken des Selbstvertrauens stehen im Mittelpunkt dieses Trainings. Das Training richtet sich an alle Altergruppen. Es besteht keine Verletztungsgefahr.

    Haftungsausschluss: Die Teilnahme an den Bewegungseinheiten erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr.

    Kurshinweis

    Bequeme Kleidung.

    gancio.graz.events/event/selbs

  14. Selbstverteidigung

    Stadtpark, Platz der Versöhung, Montag, 21. Juli um 18:00 MESZ

    Selbstverteidigung

    Kursdauer

    16. Juni bis 01. September 2025

    Kurstag & Kurszeit

    Jeden Montag von 18:00 bis 19:00

    Kurstermin in Kalender speichern (.ics)

    An folgenden Feiertagen finden keine Kurse statt:
    09. Juni 2025

    Kursort

    Adresse: Stadtpark 1, 8010, Graz - Innere Stadt

    Park: Stadtpark
    Standorthinweis: Platz der Versöhnung - Nähe Spielplatz (wird in neuem Tab geöffnet) Adresse auf Google Maps öffnen

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    Leaflet | © OpenStreetMap

    Kursbeschreibung

    Koordination, Kreativität, Spaß an der Bewegung sowie das Stärken des Selbstvertrauens stehen im Mittelpunkt dieses Trainings. Das Training richtet sich an alle Altergruppen. Es besteht keine Verletztungsgefahr.

    Haftungsausschluss: Die Teilnahme an den Bewegungseinheiten erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr.

    Kurshinweis

    Bequeme Kleidung.

    gancio.graz.events/event/selbs

  15. #Atomanlagen im Iran: Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Angriffe

    War der israelische Angriff auf den Iran #Selbstverteidigung im Sinne des #Völkerrecht​s? #Wissenschaftler des #Bundestag​s haben daran "erhebliche Zweifel" - und die in einem 54-seitigen Gutachten begründet. Der Wissenschaftliche Dienst vom Bundestags hat "erhebliche Zweifel" an der Rechtmäßigkeit der Angriffe von #Israel und der #USA auf den #Iran. In einem 54-seitigen Gutachten heißt es, die "ganz überwiegende Zahl der Völkerrechtler" sehe die Kriterien für eine "Selbstverteidigungslage" Israels nach Artikel 51 der UN-Charta nicht als erfüllt an.

    Weiter unter

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundestag-gutachten-israel-100.html

  16. Krieg im Nahen Osten - Missachten Israel und Iran das Völkerrecht?

    Völkerrechtler kritisieren sowohl Israel als auch den Iran. Beide Länder könnten ihre Militärschläge nicht mit Selbstverteidigung begründen.#Völkerrecht #Atombombe #Selbstverteidigung
    Missachten Israel und Iran das Völkerrecht?

  17. @Fietsbel

    Der ganze Satz heißt: „Israel hat jedes #Recht auf #Selbstverteidigung.“ Denn das #Ressourcenfluch - Regime baut eben nicht nur #Atomwaffen, sondern verkündet die #Zerstörung von Israel 🇮🇱 als offizielles #Staatsziel. Und, glaub mir, hochmoralische Belehrungen von Europäerinnen & Europäern, die aus Bequemlichkeit weiterhin #Russland & #Iran fossil finanzieren, nimmt international niemand mehr ernst. Wir haben unsere Glaubwürdigkeit an der #Tankstelle abgegeben… morgenpost.de/politik/article4

  18. Was kommt als nächstes, das unter das Recht auf #Selbstverteidigung vin #israel gestellt wird?

  19. #UkraineKrieg

    👉Russisches Außenministerium #MFA bedient sich erneut #Goebbels-Rhetorik👈

    (1/n)

    #Russland, welches 2014 und 2022 die #Ukraine, davor u. a. #Georgien und #Tschetschenien überfallen hat, beschuldigt das sein völkerrechtlich verbrieftes Recht auf #Selbstverteidigung ausübendes Land der "Agression" und des "Terrorismus'":

    Von @noelreports:

    "🇷🇺 Die Sprecherin des Außenministerius, #MariaZakharova, erklärte, die #Ukraine habe erhebliche...

    mstdn.social/@noelreports/1146

  20. Ein cooles Wochenende bei Woodland Brutality oder: Ich war zum ersten Mal bei einem Schießwettbewerb

    Letztes Wochenende hab ich zum ersten Mal an einem #Schießwettbewerb teilgenommen und bin nicht Letzte geworden, was echt cool ist. Ich hab weiter und schneller geschossen als je zuvor, was auch cool ist. Ich bin nicht disqualifiziert worden (was anscheinend leicht passieren kann, wenn man noch keine Erfahrung mit #Wettkampfschießen hat), was ebenfalls cool ist. Und ich habe mehrere Tage im Wald verbracht, umgeben von #Transfrauen in taktischen Hosen, die unter körperlicher Belastung mühelos bewegliche Ziele treffen können. Was, wie ihr wisst, echt cool ist.

    Es war der „Woodland Brutality“-#Wettkampf, veranstaltet von „InRangeTV“. „A Better Way 2A“ war vor Ort und hat kostenlos Snacks verteilt. Beide Organisationen setzen sich dafür ein, marginalisierten Gruppen den Zugang zu #Waffenausbildung zu erleichtern, und vertreten die radikale Idee, dass der zweite #Verfassungszusatz für alle gilt.

    Um das klarzustellen: Das macht Woodland Brutality nicht zu einer spezifisch „linken“ Veranstaltung. Es basiert einfach auf einer Community, die sich für #Inklusion und #Akzeptanz einsetzt. Mürrische alte Cis-Männer haben meine Pronomen richtig verwendet. Ein 64-jähriger #Schusswaffenausbilder, der eine Etappe nach der anderen des Wettkampfs gemeistert hat, hat mir nach meinem ersten erfolgreichen Schuss auf ein sich bewegendes Ziel ein paar nette Komplimente zu meinen Fortschritten gemacht.

    Die Brutality-Wettkämpfe setzen sich für Inklusion und Akzeptanz ein, aber sie sind auch bestrebt, einige der körperlich anspruchsvollsten Schießwettbewerbe zu veranstalten, die man finden kann. In der ersten Runde musste ich Reifen und Munitionskisten hin und her schleppen und zwischendurch mit #Pistole und #Gewehr auf Ziele schießen. In einer anderen musste ich auf einer schwingenden Plattform liegen, bevor ich mich von Barrikade zu Barrikade bewegen, einen 150 Pfund schweren Dummy ziehen und dann zur schwingenden Plattform zurückkehren musste, um zu schießen. Die optionale „#Kasarda-Herausforderung“ besteht darin, einen Kettlebell immer wieder zu werfen, während man sich auf dem Weg zum Ziel bewegt und auf ein Stahlziel schießt. Diese spezielle Etappe wird separat vom Rest des Wettkampfs gewertet, da die Organisatoren nicht wollen, dass die Kraft des Oberkörpers die Wertung übermäßig beeinflusst.

    Eigentlich wollte ich nur zuschauen, aber mein Freund Karl, der Gründer, hat mich sanft dazu ermutigt, mitzumachen. Ich fand, dass „sanfte Ermutigung, sich zu schwierigen Dingen zu überwinden“ die Atmosphäre der ganzen Veranstaltung geprägt hat (andere Teilnehmer zogen es vor, währenddessen angefeuert zu werden. Jedem das Seine.). Also habe ich meine Ausrüstung und #Waffen in meinen Van geladen und bin durch die wunderschönen Berge von West #Virginia zum Schießstand gefahren. Als ich an Schildern mit Aufschriften wie „Schusswaffen im Einsatz: Betreten verboten, Lebensgefahr“ vorbeifuhr, dachte ich mir: „Hoffentlich bin ich hier richtig.“

    Ich hatte Glück, dass Karl der Erste war, den ich sah, als ich ankam. Er schoss das ganze Match mit Lever-Action-Gewehren, gekleidet in einem perfekten Outfit aus der Schlacht von Blair Mountain, mit Latzhose und Hemd. Eine schöne Hommage an West Virginia, wo vor hundert Jahren #Arbeiter gegen ihre Besitzer in den Krieg zogen, die sie niederschossen.

    Ich wollte mitmachen, hatte aber ein Problem: Da ich nicht weit sehen kann, war keines meiner Gewehre richtig eingestellt. Karl schleppte eine Stahlscheibe zum Ende einer der vielen Schießstände und half mir geduldig, nicht nur das Gewehr, mit dem ich antrat (ein billiges, aber zuverlässiges AR-15-#Karabinergewehr mit einem Leuchtpunktvisier und ohne Vergrößerung), sondern auch mein 308er #Repetiergewehr für #Hirsche und das 22er Magnum-#Repetiergewehr für Raubzeug, mit dem mein Vater vor meiner Geburt Murmeltiere schoss, als er aus der #Marine kam und eine Zeit lang auf einer Farm lebte, einzustellen. Wer mich kennt, wird nicht überrascht sein, dass diese 22er bei weitem meine Lieblingswaffe ist. Sie ist nur nichts für Wettkämpfe.

    Nachdem alles eingestellt war, machten wir uns auf den Weg zum Schießen. Die acht Etappen waren über eine etwa 1,5 km lange Schotterstraße verteilt, die durch das Gelände führt, und die meisten Leute fuhren von Etappe zu Etappe. (Die Teilnehmer der #Hardcore-„#Trooper“-Division des Wettbewerbs müssen ihre gesamte Ausrüstung zu Fuß tragen und dürfen während des gesamten Wochenendes außer Wasser nichts nachfüllen.)

    Die allererste Etappe war die bereits erwähnte „Runde mit Reifen und Munitionskisten, bei der man zwischendurch auf Ziele schießen musste“, und ich habe sofort zwei Dinge gelernt: Erstens, dass ich mit meinem #Gewehr ganz gut schießen kann, und zweitens, dass ich mehr Übung im Schießen mit einer #Handfeuerwaffe auf große Entfernungen brauche. Ich habe eine Patrone nach der anderen verschossen, als ich auf zwei torsohohe Stahlziele in 40 Metern Entfernung schoss, und ich habe es nur bis zur Hälfte der Etappe geschafft, bevor der Summer ertönte und meine Zeit abgelaufen war.

    Ich hatte so oft daneben geschossen, dass ich Karl meine Pistole gab und ihn bat, zu beweisen, dass das Problem bei mir lag und nicht bei der Waffe. Er schoss schnell drei Mal und traf drei Mal. Wie ich vermutet hatte, lag das Problem bei mir.

    An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich keine Erfahrung im Wettkampfschießen habe und dass 40 Meter weiter sind, als ich jemals mit einer #Handfeuerwaffe geschossen habe. Ich schieße schon seit einer Weile (ich habe vor Jahren meinen Waffenschein bekommen, nachdem #Nazis mich doxxed haben und mir Fotos meiner Familie geschickt haben), aber meine ganze Erfahrung konzentriert sich entweder auf die Verteidigung der Gemeinschaft (weshalb ich mit einem Gewehr passabel bin) oder auf #Selbstverteidigung durch verdeckte Trageweise (die meisten Kurse konzentrieren sich auf Schüsse aus etwa 10 Metern Entfernung, nicht aus 40 Metern).

    Ich will meine Erfahrung mit Gemeinschafts- oder #Selbstverteidigung auch nicht überbewerten. Ich bin ein professioneller Dilettant. Aber die Experten für #Gemeinschaftsverteidigung, denen ich vertraue (wie Yellow Peril Tactical), sagen immer wieder: Wenn du besser in der Gemeinschaftsverteidigung werden willst, fang mit Wettkämpfen an. Es stellt sich heraus, dass sie Recht haben, was nicht überraschend ist. Auf den Schießstand zu gehen, still zu stehen und auf Papier- oder Stahlziele zu schießen, ist eine gute Möglichkeit, die grundlegenden Fertigkeiten nicht völlig einzurosten, aber viel weiter bringt es einen nicht.

    Ich ging mit der Erwartung in den #Wettkampf, zu verlieren. Ich schrieb meinen Freunden eine SMS und sagte ihnen, dass ich auf den letzten Platz aus sei. Aber eigentlich war ich nicht dort, um gegen andere anzutreten, sondern gegen mich selbst. In nur zwei Tagen Schießen habe ich meine Stärken und Schwächen entdeckt. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie weiter als hundert Meter geschossen. Am zweiten Tag traf ich regelmäßig und wiederholt Ziele in 400 Metern Entfernung, ohne mein Gewehr zu vergrößern. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie mit einer Handfeuerwaffe auf 40 Meter geschossen, und obwohl ich diese Fertigkeit sicher nicht beherrschte, bewies ich, dass ich es konnte. Ich schoss zum ersten Mal auf bewegliche Ziele, ich schoss zum ersten Mal, obwohl ich erschöpft war. Ich beendete sogar eine der acht Etappen mit Zeitüberschuss – eine Etappe, die ausschließlich mit dem Gewehr absolviert werden musste und bei der man in voller Montur unter Drähten hindurchkriechen und aus der Hocke auf ein Ziel schießen musste.

    Eine der schlechtesten #Schützen bei einem der härtesten Wettkämpfe des Landes zu sein, war für mich überhaupt nicht peinlich, und niemand hat mich kritisiert, als ich eine Patrone nach der anderen verschossen habe, um dieses blöde kleine Stahlziel zu treffen. Jeder weiß, warum sie da sind, und es ist nicht, um sich über die Neue aufzuregen. Wenn ich auf die Anzeigetafel schaue, gibt es jemanden mit einer fast doppelt so hohen Punktzahl wie ich (das ist schlecht, man will eine niedrige Punktzahl, da sie in Sekunden gemessen wird), und ich schaue auf diesen Namen und denke nicht: „Na ja, wenigstens war ich besser als wer auch immer das ist.“ Stattdessen dachte ich reflexartig: Diese Person dort war der mutigste Motherfucker des ganzen Wochenendes.

    Ich hab gemischte Gefühle gegenüber Schusswaffen. Ich hab aus erster Hand Erfahrungen mit den Folgen von #Waffengewalt gemacht, die ich lieber nicht gehabt hätte, und ehrlich gesagt ist das ein wichtiger Grund, warum ich so aus der Übung bin. Ich finde, Menschen mit #Aggressionsproblemen oder Selbstmordgedanken sollten keine Waffen besitzen. Ich finde, jede Waffe sollte weggeschlossen werden, wenn sie nicht benutzt wird. Ich glaube nicht, dass „eine bewaffnete Gesellschaft eine höfliche Gesellschaft ist“, weil ich die grundlegenden statistischen Analysen, die zeigen, dass zwischenmenschliche Gewalt tödlicher ist, wenn alle bewaffnet sind, ziemlich gut verstehen kann.

    Gleichzeitig glaube ich, dass das Recht auf Selbstverteidigung und Verteidigung der Gemeinschaft unveräußerlich ist, und ich glaube, dass in der modernen Welt das effektivste Mittel zur #Selbstverteidigung gegen tödliche Gewalt eine halbautomatische Handfeuerwaffe mit einem ordentlichen Magazin ist. Ich denke, das effektivste Mittel zur Verteidigung der Gemeinschaft ist ein halbautomatisches „modernes Sportgewehr“. Ein #AR15. Ich denke, der sichere Umgang mit Schusswaffen ist eine Fähigkeit, die allgemein verbreitet sein sollte, auch wenn viele Menschen vielleicht keine Waffe besitzen oder regelmäßig mit sich führen möchten.

    Es gibt eine Art grundlegendes Dilemma, wenn es um Schusswaffen und #Sicherheit geht. Auf individueller Ebene machen Waffen uns tendenziell weniger sicher. So wie ich das verstehe, ist ein Haus mit einer Waffe statistisch gesehen für alle darin lebenden Personen weniger sicher. Besonders wenn ein Mann und eine Frau in diesem Haus leben, ist die Frau weniger sicher.

    Gleichzeitig scheint der Slogan „bewaffnete Minderheiten sind schwerer zu unterdrücken“ durch die Geschichte bestätigt zu werden. Der erste Schritt zu einem #Völkermord ist die #Entwaffnung der #Bevölkerung. Ein gängiges Argument gegen Waffen ist, dass die #Regierung über #Panzer und #Raketen verfügt und es daher keinen Grund gibt, dass die Bevölkerung #Kleinwaffen (#Gewehre und #Pistolen) besitzt, um sich möglicherweise gegen diese Regierung zu stellen. Das ist ... keine Ansicht, die durch die Geschichte gestützt werden kann. Kleinwaffen waren in Konflikten gegen staatliche #Militärmächte absolut unverzichtbar. Die Menschen im Warschauer Ghetto brauchten Lebensmittel, Druckerpressen und Waffen. Soweit ich das beurteilen kann, haben sie ihre Energie darauf verwendet, sich diese Dinge zu beschaffen.

    Es ist gut, Teil einer Gruppe zu sein, die dafür bekannt ist, schwer zu töten zu sein. Faschisten sind Feiglinge – sie wären buchstäblich keine #Faschisten, wenn sie keine #Feiglinge wären. Sie bevorzugen leichte Ziele. Gleichzeitig macht die Verbreitung von Waffen eine #Gemeinschaft jedoch weniger sicher vor sich selbst.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages A Pleasant Weekend at Woodland Brutality or: I entered my first shooting competition von @margaret

    #Anarchismus

  21. Ein cooles Wochenende bei Woodland Brutality oder: Ich war zum ersten Mal bei einem Schießwettbewerb

    Letztes Wochenende hab ich zum ersten Mal an einem #Schießwettbewerb teilgenommen und bin nicht Letzte geworden, was echt cool ist. Ich hab weiter und schneller geschossen als je zuvor, was auch cool ist. Ich bin nicht disqualifiziert worden (was anscheinend leicht passieren kann, wenn man noch keine Erfahrung mit #Wettkampfschießen hat), was ebenfalls cool ist. Und ich habe mehrere Tage im Wald verbracht, umgeben von #Transfrauen in taktischen Hosen, die unter körperlicher Belastung mühelos bewegliche Ziele treffen können. Was, wie ihr wisst, echt cool ist.

    Es war der „Woodland Brutality“-#Wettkampf, veranstaltet von „InRangeTV“. „A Better Way 2A“ war vor Ort und hat kostenlos Snacks verteilt. Beide Organisationen setzen sich dafür ein, marginalisierten Gruppen den Zugang zu #Waffenausbildung zu erleichtern, und vertreten die radikale Idee, dass der zweite #Verfassungszusatz für alle gilt.

    Um das klarzustellen: Das macht Woodland Brutality nicht zu einer spezifisch „linken“ Veranstaltung. Es basiert einfach auf einer Community, die sich für #Inklusion und #Akzeptanz einsetzt. Mürrische alte Cis-Männer haben meine Pronomen richtig verwendet. Ein 64-jähriger #Schusswaffenausbilder, der eine Etappe nach der anderen des Wettkampfs gemeistert hat, hat mir nach meinem ersten erfolgreichen Schuss auf ein sich bewegendes Ziel ein paar nette Komplimente zu meinen Fortschritten gemacht.

    Die Brutality-Wettkämpfe setzen sich für Inklusion und Akzeptanz ein, aber sie sind auch bestrebt, einige der körperlich anspruchsvollsten Schießwettbewerbe zu veranstalten, die man finden kann. In der ersten Runde musste ich Reifen und Munitionskisten hin und her schleppen und zwischendurch mit #Pistole und #Gewehr auf Ziele schießen. In einer anderen musste ich auf einer schwingenden Plattform liegen, bevor ich mich von Barrikade zu Barrikade bewegen, einen 150 Pfund schweren Dummy ziehen und dann zur schwingenden Plattform zurückkehren musste, um zu schießen. Die optionale „#Kasarda-Herausforderung“ besteht darin, einen Kettlebell immer wieder zu werfen, während man sich auf dem Weg zum Ziel bewegt und auf ein Stahlziel schießt. Diese spezielle Etappe wird separat vom Rest des Wettkampfs gewertet, da die Organisatoren nicht wollen, dass die Kraft des Oberkörpers die Wertung übermäßig beeinflusst.

    Eigentlich wollte ich nur zuschauen, aber mein Freund Karl, der Gründer, hat mich sanft dazu ermutigt, mitzumachen. Ich fand, dass „sanfte Ermutigung, sich zu schwierigen Dingen zu überwinden“ die Atmosphäre der ganzen Veranstaltung geprägt hat (andere Teilnehmer zogen es vor, währenddessen angefeuert zu werden. Jedem das Seine.). Also habe ich meine Ausrüstung und #Waffen in meinen Van geladen und bin durch die wunderschönen Berge von West #Virginia zum Schießstand gefahren. Als ich an Schildern mit Aufschriften wie „Schusswaffen im Einsatz: Betreten verboten, Lebensgefahr“ vorbeifuhr, dachte ich mir: „Hoffentlich bin ich hier richtig.“

    Ich hatte Glück, dass Karl der Erste war, den ich sah, als ich ankam. Er schoss das ganze Match mit Lever-Action-Gewehren, gekleidet in einem perfekten Outfit aus der Schlacht von Blair Mountain, mit Latzhose und Hemd. Eine schöne Hommage an West Virginia, wo vor hundert Jahren #Arbeiter gegen ihre Besitzer in den Krieg zogen, die sie niederschossen.

    Ich wollte mitmachen, hatte aber ein Problem: Da ich nicht weit sehen kann, war keines meiner Gewehre richtig eingestellt. Karl schleppte eine Stahlscheibe zum Ende einer der vielen Schießstände und half mir geduldig, nicht nur das Gewehr, mit dem ich antrat (ein billiges, aber zuverlässiges AR-15-#Karabinergewehr mit einem Leuchtpunktvisier und ohne Vergrößerung), sondern auch mein 308er #Repetiergewehr für #Hirsche und das 22er Magnum-#Repetiergewehr für Raubzeug, mit dem mein Vater vor meiner Geburt Murmeltiere schoss, als er aus der #Marine kam und eine Zeit lang auf einer Farm lebte, einzustellen. Wer mich kennt, wird nicht überrascht sein, dass diese 22er bei weitem meine Lieblingswaffe ist. Sie ist nur nichts für Wettkämpfe.

    Nachdem alles eingestellt war, machten wir uns auf den Weg zum Schießen. Die acht Etappen waren über eine etwa 1,5 km lange Schotterstraße verteilt, die durch das Gelände führt, und die meisten Leute fuhren von Etappe zu Etappe. (Die Teilnehmer der #Hardcore-„#Trooper“-Division des Wettbewerbs müssen ihre gesamte Ausrüstung zu Fuß tragen und dürfen während des gesamten Wochenendes außer Wasser nichts nachfüllen.)

    Die allererste Etappe war die bereits erwähnte „Runde mit Reifen und Munitionskisten, bei der man zwischendurch auf Ziele schießen musste“, und ich habe sofort zwei Dinge gelernt: Erstens, dass ich mit meinem #Gewehr ganz gut schießen kann, und zweitens, dass ich mehr Übung im Schießen mit einer #Handfeuerwaffe auf große Entfernungen brauche. Ich habe eine Patrone nach der anderen verschossen, als ich auf zwei torsohohe Stahlziele in 40 Metern Entfernung schoss, und ich habe es nur bis zur Hälfte der Etappe geschafft, bevor der Summer ertönte und meine Zeit abgelaufen war.

    Ich hatte so oft daneben geschossen, dass ich Karl meine Pistole gab und ihn bat, zu beweisen, dass das Problem bei mir lag und nicht bei der Waffe. Er schoss schnell drei Mal und traf drei Mal. Wie ich vermutet hatte, lag das Problem bei mir.

    An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich keine Erfahrung im Wettkampfschießen habe und dass 40 Meter weiter sind, als ich jemals mit einer #Handfeuerwaffe geschossen habe. Ich schieße schon seit einer Weile (ich habe vor Jahren meinen Waffenschein bekommen, nachdem #Nazis mich doxxed haben und mir Fotos meiner Familie geschickt haben), aber meine ganze Erfahrung konzentriert sich entweder auf die Verteidigung der Gemeinschaft (weshalb ich mit einem Gewehr passabel bin) oder auf #Selbstverteidigung durch verdeckte Trageweise (die meisten Kurse konzentrieren sich auf Schüsse aus etwa 10 Metern Entfernung, nicht aus 40 Metern).

    Ich will meine Erfahrung mit Gemeinschafts- oder #Selbstverteidigung auch nicht überbewerten. Ich bin ein professioneller Dilettant. Aber die Experten für #Gemeinschaftsverteidigung, denen ich vertraue (wie Yellow Peril Tactical), sagen immer wieder: Wenn du besser in der Gemeinschaftsverteidigung werden willst, fang mit Wettkämpfen an. Es stellt sich heraus, dass sie Recht haben, was nicht überraschend ist. Auf den Schießstand zu gehen, still zu stehen und auf Papier- oder Stahlziele zu schießen, ist eine gute Möglichkeit, die grundlegenden Fertigkeiten nicht völlig einzurosten, aber viel weiter bringt es einen nicht.

    Ich ging mit der Erwartung in den #Wettkampf, zu verlieren. Ich schrieb meinen Freunden eine SMS und sagte ihnen, dass ich auf den letzten Platz aus sei. Aber eigentlich war ich nicht dort, um gegen andere anzutreten, sondern gegen mich selbst. In nur zwei Tagen Schießen habe ich meine Stärken und Schwächen entdeckt. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie weiter als hundert Meter geschossen. Am zweiten Tag traf ich regelmäßig und wiederholt Ziele in 400 Metern Entfernung, ohne mein Gewehr zu vergrößern. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie mit einer Handfeuerwaffe auf 40 Meter geschossen, und obwohl ich diese Fertigkeit sicher nicht beherrschte, bewies ich, dass ich es konnte. Ich schoss zum ersten Mal auf bewegliche Ziele, ich schoss zum ersten Mal, obwohl ich erschöpft war. Ich beendete sogar eine der acht Etappen mit Zeitüberschuss – eine Etappe, die ausschließlich mit dem Gewehr absolviert werden musste und bei der man in voller Montur unter Drähten hindurchkriechen und aus der Hocke auf ein Ziel schießen musste.

    Eine der schlechtesten #Schützen bei einem der härtesten Wettkämpfe des Landes zu sein, war für mich überhaupt nicht peinlich, und niemand hat mich kritisiert, als ich eine Patrone nach der anderen verschossen habe, um dieses blöde kleine Stahlziel zu treffen. Jeder weiß, warum sie da sind, und es ist nicht, um sich über die Neue aufzuregen. Wenn ich auf die Anzeigetafel schaue, gibt es jemanden mit einer fast doppelt so hohen Punktzahl wie ich (das ist schlecht, man will eine niedrige Punktzahl, da sie in Sekunden gemessen wird), und ich schaue auf diesen Namen und denke nicht: „Na ja, wenigstens war ich besser als wer auch immer das ist.“ Stattdessen dachte ich reflexartig: Diese Person dort war der mutigste Motherfucker des ganzen Wochenendes.

    Ich hab gemischte Gefühle gegenüber Schusswaffen. Ich hab aus erster Hand Erfahrungen mit den Folgen von #Waffengewalt gemacht, die ich lieber nicht gehabt hätte, und ehrlich gesagt ist das ein wichtiger Grund, warum ich so aus der Übung bin. Ich finde, Menschen mit #Aggressionsproblemen oder Selbstmordgedanken sollten keine Waffen besitzen. Ich finde, jede Waffe sollte weggeschlossen werden, wenn sie nicht benutzt wird. Ich glaube nicht, dass „eine bewaffnete Gesellschaft eine höfliche Gesellschaft ist“, weil ich die grundlegenden statistischen Analysen, die zeigen, dass zwischenmenschliche Gewalt tödlicher ist, wenn alle bewaffnet sind, ziemlich gut verstehen kann.

    Gleichzeitig glaube ich, dass das Recht auf Selbstverteidigung und Verteidigung der Gemeinschaft unveräußerlich ist, und ich glaube, dass in der modernen Welt das effektivste Mittel zur #Selbstverteidigung gegen tödliche Gewalt eine halbautomatische Handfeuerwaffe mit einem ordentlichen Magazin ist. Ich denke, das effektivste Mittel zur Verteidigung der Gemeinschaft ist ein halbautomatisches „modernes Sportgewehr“. Ein #AR15. Ich denke, der sichere Umgang mit Schusswaffen ist eine Fähigkeit, die allgemein verbreitet sein sollte, auch wenn viele Menschen vielleicht keine Waffe besitzen oder regelmäßig mit sich führen möchten.

    Es gibt eine Art grundlegendes Dilemma, wenn es um Schusswaffen und #Sicherheit geht. Auf individueller Ebene machen Waffen uns tendenziell weniger sicher. So wie ich das verstehe, ist ein Haus mit einer Waffe statistisch gesehen für alle darin lebenden Personen weniger sicher. Besonders wenn ein Mann und eine Frau in diesem Haus leben, ist die Frau weniger sicher.

    Gleichzeitig scheint der Slogan „bewaffnete Minderheiten sind schwerer zu unterdrücken“ durch die Geschichte bestätigt zu werden. Der erste Schritt zu einem #Völkermord ist die #Entwaffnung der #Bevölkerung. Ein gängiges Argument gegen Waffen ist, dass die #Regierung über #Panzer und #Raketen verfügt und es daher keinen Grund gibt, dass die Bevölkerung #Kleinwaffen (#Gewehre und #Pistolen) besitzt, um sich möglicherweise gegen diese Regierung zu stellen. Das ist ... keine Ansicht, die durch die Geschichte gestützt werden kann. Kleinwaffen waren in Konflikten gegen staatliche #Militärmächte absolut unverzichtbar. Die Menschen im Warschauer Ghetto brauchten Lebensmittel, Druckerpressen und Waffen. Soweit ich das beurteilen kann, haben sie ihre Energie darauf verwendet, sich diese Dinge zu beschaffen.

    Es ist gut, Teil einer Gruppe zu sein, die dafür bekannt ist, schwer zu töten zu sein. Faschisten sind Feiglinge – sie wären buchstäblich keine #Faschisten, wenn sie keine #Feiglinge wären. Sie bevorzugen leichte Ziele. Gleichzeitig macht die Verbreitung von Waffen eine #Gemeinschaft jedoch weniger sicher vor sich selbst.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages A Pleasant Weekend at Woodland Brutality or: I entered my first shooting competition von @margaret

    #Anarchismus

  22. Ein cooles Wochenende bei Woodland Brutality oder: Ich war zum ersten Mal bei einem Schießwettbewerb

    Letztes Wochenende hab ich zum ersten Mal an einem #Schießwettbewerb teilgenommen und bin nicht Letzte geworden, was echt cool ist. Ich hab weiter und schneller geschossen als je zuvor, was auch cool ist. Ich bin nicht disqualifiziert worden (was anscheinend leicht passieren kann, wenn man noch keine Erfahrung mit #Wettkampfschießen hat), was ebenfalls cool ist. Und ich habe mehrere Tage im Wald verbracht, umgeben von #Transfrauen in taktischen Hosen, die unter körperlicher Belastung mühelos bewegliche Ziele treffen können. Was, wie ihr wisst, echt cool ist.

    Es war der „Woodland Brutality“-#Wettkampf, veranstaltet von „InRangeTV“. „A Better Way 2A“ war vor Ort und hat kostenlos Snacks verteilt. Beide Organisationen setzen sich dafür ein, marginalisierten Gruppen den Zugang zu #Waffenausbildung zu erleichtern, und vertreten die radikale Idee, dass der zweite #Verfassungszusatz für alle gilt.

    Um das klarzustellen: Das macht Woodland Brutality nicht zu einer spezifisch „linken“ Veranstaltung. Es basiert einfach auf einer Community, die sich für #Inklusion und #Akzeptanz einsetzt. Mürrische alte Cis-Männer haben meine Pronomen richtig verwendet. Ein 64-jähriger #Schusswaffenausbilder, der eine Etappe nach der anderen des Wettkampfs gemeistert hat, hat mir nach meinem ersten erfolgreichen Schuss auf ein sich bewegendes Ziel ein paar nette Komplimente zu meinen Fortschritten gemacht.

    Die Brutality-Wettkämpfe setzen sich für Inklusion und Akzeptanz ein, aber sie sind auch bestrebt, einige der körperlich anspruchsvollsten Schießwettbewerbe zu veranstalten, die man finden kann. In der ersten Runde musste ich Reifen und Munitionskisten hin und her schleppen und zwischendurch mit #Pistole und #Gewehr auf Ziele schießen. In einer anderen musste ich auf einer schwingenden Plattform liegen, bevor ich mich von Barrikade zu Barrikade bewegen, einen 150 Pfund schweren Dummy ziehen und dann zur schwingenden Plattform zurückkehren musste, um zu schießen. Die optionale „#Kasarda-Herausforderung“ besteht darin, einen Kettlebell immer wieder zu werfen, während man sich auf dem Weg zum Ziel bewegt und auf ein Stahlziel schießt. Diese spezielle Etappe wird separat vom Rest des Wettkampfs gewertet, da die Organisatoren nicht wollen, dass die Kraft des Oberkörpers die Wertung übermäßig beeinflusst.

    Eigentlich wollte ich nur zuschauen, aber mein Freund Karl, der Gründer, hat mich sanft dazu ermutigt, mitzumachen. Ich fand, dass „sanfte Ermutigung, sich zu schwierigen Dingen zu überwinden“ die Atmosphäre der ganzen Veranstaltung geprägt hat (andere Teilnehmer zogen es vor, währenddessen angefeuert zu werden. Jedem das Seine.). Also habe ich meine Ausrüstung und #Waffen in meinen Van geladen und bin durch die wunderschönen Berge von West #Virginia zum Schießstand gefahren. Als ich an Schildern mit Aufschriften wie „Schusswaffen im Einsatz: Betreten verboten, Lebensgefahr“ vorbeifuhr, dachte ich mir: „Hoffentlich bin ich hier richtig.“

    Ich hatte Glück, dass Karl der Erste war, den ich sah, als ich ankam. Er schoss das ganze Match mit Lever-Action-Gewehren, gekleidet in einem perfekten Outfit aus der Schlacht von Blair Mountain, mit Latzhose und Hemd. Eine schöne Hommage an West Virginia, wo vor hundert Jahren #Arbeiter gegen ihre Besitzer in den Krieg zogen, die sie niederschossen.

    Ich wollte mitmachen, hatte aber ein Problem: Da ich nicht weit sehen kann, war keines meiner Gewehre richtig eingestellt. Karl schleppte eine Stahlscheibe zum Ende einer der vielen Schießstände und half mir geduldig, nicht nur das Gewehr, mit dem ich antrat (ein billiges, aber zuverlässiges AR-15-#Karabinergewehr mit einem Leuchtpunktvisier und ohne Vergrößerung), sondern auch mein 308er #Repetiergewehr für #Hirsche und das 22er Magnum-#Repetiergewehr für Raubzeug, mit dem mein Vater vor meiner Geburt Murmeltiere schoss, als er aus der #Marine kam und eine Zeit lang auf einer Farm lebte, einzustellen. Wer mich kennt, wird nicht überrascht sein, dass diese 22er bei weitem meine Lieblingswaffe ist. Sie ist nur nichts für Wettkämpfe.

    Nachdem alles eingestellt war, machten wir uns auf den Weg zum Schießen. Die acht Etappen waren über eine etwa 1,5 km lange Schotterstraße verteilt, die durch das Gelände führt, und die meisten Leute fuhren von Etappe zu Etappe. (Die Teilnehmer der #Hardcore-„#Trooper“-Division des Wettbewerbs müssen ihre gesamte Ausrüstung zu Fuß tragen und dürfen während des gesamten Wochenendes außer Wasser nichts nachfüllen.)

    Die allererste Etappe war die bereits erwähnte „Runde mit Reifen und Munitionskisten, bei der man zwischendurch auf Ziele schießen musste“, und ich habe sofort zwei Dinge gelernt: Erstens, dass ich mit meinem #Gewehr ganz gut schießen kann, und zweitens, dass ich mehr Übung im Schießen mit einer #Handfeuerwaffe auf große Entfernungen brauche. Ich habe eine Patrone nach der anderen verschossen, als ich auf zwei torsohohe Stahlziele in 40 Metern Entfernung schoss, und ich habe es nur bis zur Hälfte der Etappe geschafft, bevor der Summer ertönte und meine Zeit abgelaufen war.

    Ich hatte so oft daneben geschossen, dass ich Karl meine Pistole gab und ihn bat, zu beweisen, dass das Problem bei mir lag und nicht bei der Waffe. Er schoss schnell drei Mal und traf drei Mal. Wie ich vermutet hatte, lag das Problem bei mir.

    An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich keine Erfahrung im Wettkampfschießen habe und dass 40 Meter weiter sind, als ich jemals mit einer #Handfeuerwaffe geschossen habe. Ich schieße schon seit einer Weile (ich habe vor Jahren meinen Waffenschein bekommen, nachdem #Nazis mich doxxed haben und mir Fotos meiner Familie geschickt haben), aber meine ganze Erfahrung konzentriert sich entweder auf die Verteidigung der Gemeinschaft (weshalb ich mit einem Gewehr passabel bin) oder auf #Selbstverteidigung durch verdeckte Trageweise (die meisten Kurse konzentrieren sich auf Schüsse aus etwa 10 Metern Entfernung, nicht aus 40 Metern).

    Ich will meine Erfahrung mit Gemeinschafts- oder #Selbstverteidigung auch nicht überbewerten. Ich bin ein professioneller Dilettant. Aber die Experten für #Gemeinschaftsverteidigung, denen ich vertraue (wie Yellow Peril Tactical), sagen immer wieder: Wenn du besser in der Gemeinschaftsverteidigung werden willst, fang mit Wettkämpfen an. Es stellt sich heraus, dass sie Recht haben, was nicht überraschend ist. Auf den Schießstand zu gehen, still zu stehen und auf Papier- oder Stahlziele zu schießen, ist eine gute Möglichkeit, die grundlegenden Fertigkeiten nicht völlig einzurosten, aber viel weiter bringt es einen nicht.

    Ich ging mit der Erwartung in den #Wettkampf, zu verlieren. Ich schrieb meinen Freunden eine SMS und sagte ihnen, dass ich auf den letzten Platz aus sei. Aber eigentlich war ich nicht dort, um gegen andere anzutreten, sondern gegen mich selbst. In nur zwei Tagen Schießen habe ich meine Stärken und Schwächen entdeckt. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie weiter als hundert Meter geschossen. Am zweiten Tag traf ich regelmäßig und wiederholt Ziele in 400 Metern Entfernung, ohne mein Gewehr zu vergrößern. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie mit einer Handfeuerwaffe auf 40 Meter geschossen, und obwohl ich diese Fertigkeit sicher nicht beherrschte, bewies ich, dass ich es konnte. Ich schoss zum ersten Mal auf bewegliche Ziele, ich schoss zum ersten Mal, obwohl ich erschöpft war. Ich beendete sogar eine der acht Etappen mit Zeitüberschuss – eine Etappe, die ausschließlich mit dem Gewehr absolviert werden musste und bei der man in voller Montur unter Drähten hindurchkriechen und aus der Hocke auf ein Ziel schießen musste.

    Eine der schlechtesten #Schützen bei einem der härtesten Wettkämpfe des Landes zu sein, war für mich überhaupt nicht peinlich, und niemand hat mich kritisiert, als ich eine Patrone nach der anderen verschossen habe, um dieses blöde kleine Stahlziel zu treffen. Jeder weiß, warum sie da sind, und es ist nicht, um sich über die Neue aufzuregen. Wenn ich auf die Anzeigetafel schaue, gibt es jemanden mit einer fast doppelt so hohen Punktzahl wie ich (das ist schlecht, man will eine niedrige Punktzahl, da sie in Sekunden gemessen wird), und ich schaue auf diesen Namen und denke nicht: „Na ja, wenigstens war ich besser als wer auch immer das ist.“ Stattdessen dachte ich reflexartig: Diese Person dort war der mutigste Motherfucker des ganzen Wochenendes.

    Ich hab gemischte Gefühle gegenüber Schusswaffen. Ich hab aus erster Hand Erfahrungen mit den Folgen von #Waffengewalt gemacht, die ich lieber nicht gehabt hätte, und ehrlich gesagt ist das ein wichtiger Grund, warum ich so aus der Übung bin. Ich finde, Menschen mit #Aggressionsproblemen oder Selbstmordgedanken sollten keine Waffen besitzen. Ich finde, jede Waffe sollte weggeschlossen werden, wenn sie nicht benutzt wird. Ich glaube nicht, dass „eine bewaffnete Gesellschaft eine höfliche Gesellschaft ist“, weil ich die grundlegenden statistischen Analysen, die zeigen, dass zwischenmenschliche Gewalt tödlicher ist, wenn alle bewaffnet sind, ziemlich gut verstehen kann.

    Gleichzeitig glaube ich, dass das Recht auf Selbstverteidigung und Verteidigung der Gemeinschaft unveräußerlich ist, und ich glaube, dass in der modernen Welt das effektivste Mittel zur #Selbstverteidigung gegen tödliche Gewalt eine halbautomatische Handfeuerwaffe mit einem ordentlichen Magazin ist. Ich denke, das effektivste Mittel zur Verteidigung der Gemeinschaft ist ein halbautomatisches „modernes Sportgewehr“. Ein #AR15. Ich denke, der sichere Umgang mit Schusswaffen ist eine Fähigkeit, die allgemein verbreitet sein sollte, auch wenn viele Menschen vielleicht keine Waffe besitzen oder regelmäßig mit sich führen möchten.

    Es gibt eine Art grundlegendes Dilemma, wenn es um Schusswaffen und #Sicherheit geht. Auf individueller Ebene machen Waffen uns tendenziell weniger sicher. So wie ich das verstehe, ist ein Haus mit einer Waffe statistisch gesehen für alle darin lebenden Personen weniger sicher. Besonders wenn ein Mann und eine Frau in diesem Haus leben, ist die Frau weniger sicher.

    Gleichzeitig scheint der Slogan „bewaffnete Minderheiten sind schwerer zu unterdrücken“ durch die Geschichte bestätigt zu werden. Der erste Schritt zu einem #Völkermord ist die #Entwaffnung der #Bevölkerung. Ein gängiges Argument gegen Waffen ist, dass die #Regierung über #Panzer und #Raketen verfügt und es daher keinen Grund gibt, dass die Bevölkerung #Kleinwaffen (#Gewehre und #Pistolen) besitzt, um sich möglicherweise gegen diese Regierung zu stellen. Das ist ... keine Ansicht, die durch die Geschichte gestützt werden kann. Kleinwaffen waren in Konflikten gegen staatliche #Militärmächte absolut unverzichtbar. Die Menschen im Warschauer Ghetto brauchten Lebensmittel, Druckerpressen und Waffen. Soweit ich das beurteilen kann, haben sie ihre Energie darauf verwendet, sich diese Dinge zu beschaffen.

    Es ist gut, Teil einer Gruppe zu sein, die dafür bekannt ist, schwer zu töten zu sein. Faschisten sind Feiglinge – sie wären buchstäblich keine #Faschisten, wenn sie keine #Feiglinge wären. Sie bevorzugen leichte Ziele. Gleichzeitig macht die Verbreitung von Waffen eine #Gemeinschaft jedoch weniger sicher vor sich selbst.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages A Pleasant Weekend at Woodland Brutality or: I entered my first shooting competition von @margaret

    #Anarchismus

  23. Ein cooles Wochenende bei Woodland Brutality oder: Ich war zum ersten Mal bei einem Schießwettbewerb

    Letztes Wochenende hab ich zum ersten Mal an einem #Schießwettbewerb teilgenommen und bin nicht Letzte geworden, was echt cool ist. Ich hab weiter und schneller geschossen als je zuvor, was auch cool ist. Ich bin nicht disqualifiziert worden (was anscheinend leicht passieren kann, wenn man noch keine Erfahrung mit #Wettkampfschießen hat), was ebenfalls cool ist. Und ich habe mehrere Tage im Wald verbracht, umgeben von #Transfrauen in taktischen Hosen, die unter körperlicher Belastung mühelos bewegliche Ziele treffen können. Was, wie ihr wisst, echt cool ist.

    Es war der „Woodland Brutality“-#Wettkampf, veranstaltet von „InRangeTV“. „A Better Way 2A“ war vor Ort und hat kostenlos Snacks verteilt. Beide Organisationen setzen sich dafür ein, marginalisierten Gruppen den Zugang zu #Waffenausbildung zu erleichtern, und vertreten die radikale Idee, dass der zweite #Verfassungszusatz für alle gilt.

    Um das klarzustellen: Das macht Woodland Brutality nicht zu einer spezifisch „linken“ Veranstaltung. Es basiert einfach auf einer Community, die sich für #Inklusion und #Akzeptanz einsetzt. Mürrische alte Cis-Männer haben meine Pronomen richtig verwendet. Ein 64-jähriger #Schusswaffenausbilder, der eine Etappe nach der anderen des Wettkampfs gemeistert hat, hat mir nach meinem ersten erfolgreichen Schuss auf ein sich bewegendes Ziel ein paar nette Komplimente zu meinen Fortschritten gemacht.

    Die Brutality-Wettkämpfe setzen sich für Inklusion und Akzeptanz ein, aber sie sind auch bestrebt, einige der körperlich anspruchsvollsten Schießwettbewerbe zu veranstalten, die man finden kann. In der ersten Runde musste ich Reifen und Munitionskisten hin und her schleppen und zwischendurch mit #Pistole und #Gewehr auf Ziele schießen. In einer anderen musste ich auf einer schwingenden Plattform liegen, bevor ich mich von Barrikade zu Barrikade bewegen, einen 150 Pfund schweren Dummy ziehen und dann zur schwingenden Plattform zurückkehren musste, um zu schießen. Die optionale „#Kasarda-Herausforderung“ besteht darin, einen Kettlebell immer wieder zu werfen, während man sich auf dem Weg zum Ziel bewegt und auf ein Stahlziel schießt. Diese spezielle Etappe wird separat vom Rest des Wettkampfs gewertet, da die Organisatoren nicht wollen, dass die Kraft des Oberkörpers die Wertung übermäßig beeinflusst.

    Eigentlich wollte ich nur zuschauen, aber mein Freund Karl, der Gründer, hat mich sanft dazu ermutigt, mitzumachen. Ich fand, dass „sanfte Ermutigung, sich zu schwierigen Dingen zu überwinden“ die Atmosphäre der ganzen Veranstaltung geprägt hat (andere Teilnehmer zogen es vor, währenddessen angefeuert zu werden. Jedem das Seine.). Also habe ich meine Ausrüstung und #Waffen in meinen Van geladen und bin durch die wunderschönen Berge von West #Virginia zum Schießstand gefahren. Als ich an Schildern mit Aufschriften wie „Schusswaffen im Einsatz: Betreten verboten, Lebensgefahr“ vorbeifuhr, dachte ich mir: „Hoffentlich bin ich hier richtig.“

    Ich hatte Glück, dass Karl der Erste war, den ich sah, als ich ankam. Er schoss das ganze Match mit Lever-Action-Gewehren, gekleidet in einem perfekten Outfit aus der Schlacht von Blair Mountain, mit Latzhose und Hemd. Eine schöne Hommage an West Virginia, wo vor hundert Jahren #Arbeiter gegen ihre Besitzer in den Krieg zogen, die sie niederschossen.

    Ich wollte mitmachen, hatte aber ein Problem: Da ich nicht weit sehen kann, war keines meiner Gewehre richtig eingestellt. Karl schleppte eine Stahlscheibe zum Ende einer der vielen Schießstände und half mir geduldig, nicht nur das Gewehr, mit dem ich antrat (ein billiges, aber zuverlässiges AR-15-#Karabinergewehr mit einem Leuchtpunktvisier und ohne Vergrößerung), sondern auch mein 308er #Repetiergewehr für #Hirsche und das 22er Magnum-#Repetiergewehr für Raubzeug, mit dem mein Vater vor meiner Geburt Murmeltiere schoss, als er aus der #Marine kam und eine Zeit lang auf einer Farm lebte, einzustellen. Wer mich kennt, wird nicht überrascht sein, dass diese 22er bei weitem meine Lieblingswaffe ist. Sie ist nur nichts für Wettkämpfe.

    Nachdem alles eingestellt war, machten wir uns auf den Weg zum Schießen. Die acht Etappen waren über eine etwa 1,5 km lange Schotterstraße verteilt, die durch das Gelände führt, und die meisten Leute fuhren von Etappe zu Etappe. (Die Teilnehmer der #Hardcore-„#Trooper“-Division des Wettbewerbs müssen ihre gesamte Ausrüstung zu Fuß tragen und dürfen während des gesamten Wochenendes außer Wasser nichts nachfüllen.)

    Die allererste Etappe war die bereits erwähnte „Runde mit Reifen und Munitionskisten, bei der man zwischendurch auf Ziele schießen musste“, und ich habe sofort zwei Dinge gelernt: Erstens, dass ich mit meinem #Gewehr ganz gut schießen kann, und zweitens, dass ich mehr Übung im Schießen mit einer #Handfeuerwaffe auf große Entfernungen brauche. Ich habe eine Patrone nach der anderen verschossen, als ich auf zwei torsohohe Stahlziele in 40 Metern Entfernung schoss, und ich habe es nur bis zur Hälfte der Etappe geschafft, bevor der Summer ertönte und meine Zeit abgelaufen war.

    Ich hatte so oft daneben geschossen, dass ich Karl meine Pistole gab und ihn bat, zu beweisen, dass das Problem bei mir lag und nicht bei der Waffe. Er schoss schnell drei Mal und traf drei Mal. Wie ich vermutet hatte, lag das Problem bei mir.

    An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich keine Erfahrung im Wettkampfschießen habe und dass 40 Meter weiter sind, als ich jemals mit einer #Handfeuerwaffe geschossen habe. Ich schieße schon seit einer Weile (ich habe vor Jahren meinen Waffenschein bekommen, nachdem #Nazis mich doxxed haben und mir Fotos meiner Familie geschickt haben), aber meine ganze Erfahrung konzentriert sich entweder auf die Verteidigung der Gemeinschaft (weshalb ich mit einem Gewehr passabel bin) oder auf #Selbstverteidigung durch verdeckte Trageweise (die meisten Kurse konzentrieren sich auf Schüsse aus etwa 10 Metern Entfernung, nicht aus 40 Metern).

    Ich will meine Erfahrung mit Gemeinschafts- oder #Selbstverteidigung auch nicht überbewerten. Ich bin ein professioneller Dilettant. Aber die Experten für #Gemeinschaftsverteidigung, denen ich vertraue (wie Yellow Peril Tactical), sagen immer wieder: Wenn du besser in der Gemeinschaftsverteidigung werden willst, fang mit Wettkämpfen an. Es stellt sich heraus, dass sie Recht haben, was nicht überraschend ist. Auf den Schießstand zu gehen, still zu stehen und auf Papier- oder Stahlziele zu schießen, ist eine gute Möglichkeit, die grundlegenden Fertigkeiten nicht völlig einzurosten, aber viel weiter bringt es einen nicht.

    Ich ging mit der Erwartung in den #Wettkampf, zu verlieren. Ich schrieb meinen Freunden eine SMS und sagte ihnen, dass ich auf den letzten Platz aus sei. Aber eigentlich war ich nicht dort, um gegen andere anzutreten, sondern gegen mich selbst. In nur zwei Tagen Schießen habe ich meine Stärken und Schwächen entdeckt. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie weiter als hundert Meter geschossen. Am zweiten Tag traf ich regelmäßig und wiederholt Ziele in 400 Metern Entfernung, ohne mein Gewehr zu vergrößern. Vor diesem Wochenende hatte ich noch nie mit einer Handfeuerwaffe auf 40 Meter geschossen, und obwohl ich diese Fertigkeit sicher nicht beherrschte, bewies ich, dass ich es konnte. Ich schoss zum ersten Mal auf bewegliche Ziele, ich schoss zum ersten Mal, obwohl ich erschöpft war. Ich beendete sogar eine der acht Etappen mit Zeitüberschuss – eine Etappe, die ausschließlich mit dem Gewehr absolviert werden musste und bei der man in voller Montur unter Drähten hindurchkriechen und aus der Hocke auf ein Ziel schießen musste.

    Eine der schlechtesten #Schützen bei einem der härtesten Wettkämpfe des Landes zu sein, war für mich überhaupt nicht peinlich, und niemand hat mich kritisiert, als ich eine Patrone nach der anderen verschossen habe, um dieses blöde kleine Stahlziel zu treffen. Jeder weiß, warum sie da sind, und es ist nicht, um sich über die Neue aufzuregen. Wenn ich auf die Anzeigetafel schaue, gibt es jemanden mit einer fast doppelt so hohen Punktzahl wie ich (das ist schlecht, man will eine niedrige Punktzahl, da sie in Sekunden gemessen wird), und ich schaue auf diesen Namen und denke nicht: „Na ja, wenigstens war ich besser als wer auch immer das ist.“ Stattdessen dachte ich reflexartig: Diese Person dort war der mutigste Motherfucker des ganzen Wochenendes.

    Ich hab gemischte Gefühle gegenüber Schusswaffen. Ich hab aus erster Hand Erfahrungen mit den Folgen von #Waffengewalt gemacht, die ich lieber nicht gehabt hätte, und ehrlich gesagt ist das ein wichtiger Grund, warum ich so aus der Übung bin. Ich finde, Menschen mit #Aggressionsproblemen oder Selbstmordgedanken sollten keine Waffen besitzen. Ich finde, jede Waffe sollte weggeschlossen werden, wenn sie nicht benutzt wird. Ich glaube nicht, dass „eine bewaffnete Gesellschaft eine höfliche Gesellschaft ist“, weil ich die grundlegenden statistischen Analysen, die zeigen, dass zwischenmenschliche Gewalt tödlicher ist, wenn alle bewaffnet sind, ziemlich gut verstehen kann.

    Gleichzeitig glaube ich, dass das Recht auf Selbstverteidigung und Verteidigung der Gemeinschaft unveräußerlich ist, und ich glaube, dass in der modernen Welt das effektivste Mittel zur #Selbstverteidigung gegen tödliche Gewalt eine halbautomatische Handfeuerwaffe mit einem ordentlichen Magazin ist. Ich denke, das effektivste Mittel zur Verteidigung der Gemeinschaft ist ein halbautomatisches „modernes Sportgewehr“. Ein #AR15. Ich denke, der sichere Umgang mit Schusswaffen ist eine Fähigkeit, die allgemein verbreitet sein sollte, auch wenn viele Menschen vielleicht keine Waffe besitzen oder regelmäßig mit sich führen möchten.

    Es gibt eine Art grundlegendes Dilemma, wenn es um Schusswaffen und #Sicherheit geht. Auf individueller Ebene machen Waffen uns tendenziell weniger sicher. So wie ich das verstehe, ist ein Haus mit einer Waffe statistisch gesehen für alle darin lebenden Personen weniger sicher. Besonders wenn ein Mann und eine Frau in diesem Haus leben, ist die Frau weniger sicher.

    Gleichzeitig scheint der Slogan „bewaffnete Minderheiten sind schwerer zu unterdrücken“ durch die Geschichte bestätigt zu werden. Der erste Schritt zu einem #Völkermord ist die #Entwaffnung der #Bevölkerung. Ein gängiges Argument gegen Waffen ist, dass die #Regierung über #Panzer und #Raketen verfügt und es daher keinen Grund gibt, dass die Bevölkerung #Kleinwaffen (#Gewehre und #Pistolen) besitzt, um sich möglicherweise gegen diese Regierung zu stellen. Das ist ... keine Ansicht, die durch die Geschichte gestützt werden kann. Kleinwaffen waren in Konflikten gegen staatliche #Militärmächte absolut unverzichtbar. Die Menschen im Warschauer Ghetto brauchten Lebensmittel, Druckerpressen und Waffen. Soweit ich das beurteilen kann, haben sie ihre Energie darauf verwendet, sich diese Dinge zu beschaffen.

    Es ist gut, Teil einer Gruppe zu sein, die dafür bekannt ist, schwer zu töten zu sein. Faschisten sind Feiglinge – sie wären buchstäblich keine #Faschisten, wenn sie keine #Feiglinge wären. Sie bevorzugen leichte Ziele. Gleichzeitig macht die Verbreitung von Waffen eine #Gemeinschaft jedoch weniger sicher vor sich selbst.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages A Pleasant Weekend at Woodland Brutality or: I entered my first shooting competition von @margaret

    #Anarchismus

  24. John Couzin (1934–2025)

    Features, 20. März

    Der anarchistische Dichter und Propagandist aus Glasgow war ein Friedenssuchender

    Von Ethel McDonald

    Einer der führenden Köpfe des zeitgenössischen #Anarchismus, John #Couzin, starb im Alter von fast 91 Jahren in den Armen seiner Partnerin zu Hause in #Glasgow, #Schottland.

    John war in Glasgow aktiv und interessierte sich sehr für Sozialgeschichte. Er war wütend darüber, dass die mangelnde Bewahrung der anarchistischen Geschichte der Macht des Staates in die Hände spielte und von anderen politischen Parteien leicht ausgenutzt werden konnte, weil es auch die Leugnung unserer Existenz war.

    John begann, Namen und Ereignisse zu sammeln, erstellte das Online-Wiki #Strugglepedia und recherchierte in seinem Buch „Radical Glasgow“ über die #Clydeside-#Anarchisten, was zur Gründung des Radical Glasgow History Project führte. Schließlich war er die treibende Kraft hinter dem mitbegründeten „Spirit of Revolt Archives of Dissent“ und stellte fast alles online.

    John betrieb 20 Jahre lang einen Blog (einschließlich einer Karte der radikalen Szene und einer Liste lokaler Veranstaltungen) unter dem Pseudonym #AnnArky, der rund 2 Millionen Aufrufe verzeichnete. Der Blog eignete sich für ein kostenloses Straßenmagazin, und so entstand die Anarchist Critic. Er gründete #Voline Press, unter dem er seine fünf Gedichtbände im Selbstverlag veröffentlichte.

    John spielte täglich #Schach auf sehr hohem Niveau und versuchte letztes Jahr, einen Club zu gründen, aber seine schlechte Gesundheit bremste ihn, wie es im Laufe der Jahre immer wieder der Fall war.

    John war in der Familie als Jack bekannt, aber von seinen Kameraden als John. Er wurde 1934 vor dem Zweiten Weltkrieg in den berüchtigten #Garngad-Slums in Glasgow geboren, die so schlimm waren, dass der Stadtrat sie abriss und das Gebiet umbenannte. Die Familie zog nach #Balornock.

    Johns Vater William war #Bergarbeiter und seine Mutter Lizzie hauptsächlich #Fabrikarbeiterin. Er hatte zwei ältere Schwestern, Sadie und Margaret, und eine jüngere Schwester, Betty. Es war eine Familie, die sich sehr liebte und unterstützte. Er war ein großer, ruhiger Junge, ein talentierter Pianist und seit seinem elften Lebensjahr sehr schachbegeistert.

    Er wurde mit seinen Schwestern aus Glasgow auf einen Bauernhof evakuiert, wo er wie ein Sohn behandelt wurde, und erinnert sich an die Freude, die er an dem alten Pferd hatte, das mit einem Tritt in die Seite und Herumtollen auf die Weide gelassen wurde, an seinem letzten Tag der Arbeit.

    Er lehnte ein #Universitätsstudium ab, für das die #Bergarbeitergewerkschaft bezahlt hätte, und nahm stattdessen ein #Ingenieurstudium auf, gefolgt von einer Ausbildung in der #Fairfield's #Shipyard.

    Er genoss seine Zeit, entdeckte anarchistische Ideen und war dort lautstark und aktiv, indem er 1952 am #Lehrlingsstreik teilnahm. Er war auch Asbest ausgesetzt, entwickelte später Pleura-Plaques und sah, wie sein bester Freund Ian an einem Mesotheliom starb. Er war Zeuge, wie sein junger Freund Archie, ein Nietenschlosser, der von einem Schiffsgerüst stürzte, ertrank, ein Ereignis, das ihn sein ganzes Leben lang zutiefst beunruhigte. Er erlebte aus erster Hand, wie Regierungsaufträge und die Verschwendung öffentlicher Gelder in der #Rüstungsindustrie herumwirbelten, indem er für den Bau von Schiffen eingesetzt wurde, die nach ihrem Stapellauf außer Dienst gestellt wurden.

    Dort wurde ihm ein Auftrag verweigert und er wechselte zu #Vickers, wo er bald erkannte, dass die unterschiedliche #Lohnstruktur der #Akkordarbeit für den hinterhältigen Wettlauf um den ersten Platz für Boni auf Kosten von #Gesundheit und #Sicherheit verantwortlich war.

    John verließ die Ingenieursbranche und nahm einen Job als Vertreter in #Slumgs an. Er verkaufte Möbel, Fernseher und Versicherungen und kehrte wöchentlich zurück, um die Zahlungen entgegenzunehmen. Er sah die schlimmsten Dinge, die ihn verfolgten, kalte, hungrige, ungewaschene Kinder, Familien, die Dielen verbrannten, um zu heizen und zu kochen, Babys, die auf Kleiderbündeln schliefen.

    Schließlich gab er diesen Job auf und wechselte in den Einzelhandel, da er inzwischen Ann kennengelernt hatte und sie zwei Kinder, Brian und Corinne, zu ernähren hatten. Im Einzelhandel arbeitete er sich bis zum Manager hoch und brach dabei #Gewinnrekorde, da er standardmäßig Boni erhielt, die er brauchte, um die Familie zu ernähren. Sie zogen nach Pollokshaws und er züchtete Rosen, die Kinder gewöhnten sich an die Schule und fanden Freunde. Er kaufte ein Boot, das der ganzen Familie Spaß machte.

    Als er in seinen Fünfzigern war, waren die Kinder bereits ausgezogen und er schloss sich #Amnesty International an, was John als nützliche Möglichkeit ansah, das Bewusstsein zu schärfen und Ungerechtigkeiten anzuprangern, die überall von den Mächtigen begangen wurden. Er war der Koordinator für dringende Maßnahmen in Schottland, las täglich die Berichte über #Folteropfer und versuchte, diese in der schottischen Presse zu veröffentlichen, um Unterstützungskampagnen zu starten. Nach drei Jahren war es ihm zu schmerzhaft, noch einen Bericht zu lesen, und er wechselte zu S#ACRO, wo er sich freiwillig bereit erklärte, Familien von Gefangenen zu Besuchen in ganz #Schottland zu fahren.

    Mit 59 Jahren zog er sich aus dem Verkauf zurück und verbrachte mehr Zeit im Fitnessstudio und auf dem Rennrad, mit dem er regelmäßig 145 km zurücklegte, mit Übernachtung und Rückkehr am nächsten Tag. Mit über 70 Jahren hatte er den AnnArky-Blog gegründet, das Buch „Radical Glasgow“ fertiggestellt und auf Buchmessen verkauft und mit der Produktion der Straßenzeitung „Anarchist Critic“ begonnen, die von 2002 bis 2022 20 Jahre lang erschien. Es handelte sich um eine antikapitalistische Zeitung, die die Fehler und Widersprüche der #Kapitalisten, multinationalen #Konzerne, #Imperien, Clubs, #Staaten und #Grenzen, des #IWF, der Europäischen Zentralbank, der #Weltbank und des #Weltwirtschaftsforums in #Davos aufdeckte. Die Anarchist Critic war eine antikriegerische, antiautoritäre, antiimperialistische #Protestliteratur, aber nicht pazifistisch, da John der Meinung war, dass #Selbstverteidigung ein unveränderliches Recht ist. Er war in Glasgow ein sehr bekanntes Gesicht, wenn er seine Zeitung verteilte.

    Sein Artikel über abgereichertes #Uran wurde in „Freedom“ veröffentlicht.

    Seine Familie wurde nun durch Stathis, seinen neuen Schwiegersohn, und Stavros und Stefania, zwei entzückende Enkelkinder, erweitert. 2005 lernte er Stasia kennen, eine Mitaktivistin und Seelenverwandte, und sie verbanden sich 20 Jahre lang als zutiefst verliebtes Paar. 2011 gründete er zusammen mit anderen das Spirit of Revolt Archives of dissent, das sowohl online als auch öffentlich in der #MitchellLibrary zugänglich ist.

    John versuchte auch, den #Maifeiertag wieder auf den #GlasgowGreen zu bringen, der über Hunderte von Jahren hinweg #Versammlungsort, #Hinrichtungsstätte und historischer Ort für politische #Agitation in Glasgow war. In den letzten Jahren hat der Stadtrat zu wenig in das Museum People's Palace investiert, sodass es geschlossen werden musste, und die Organisatoren des Marsches haben die Wirkung des Maifeiertags verwässert, ihn umgeleitet und ihn vom Glasgow Green entfernt, wodurch sie die Bedeutung der Veranstaltung, die für #Anarchisten von großer Bedeutung ist, aktiv herabgesetzt haben.

    Im Januar starb Johns Sohn Brian sehr plötzlich, was die ganze Familie erschütterte und ihm das Herz brach.

    John war sein Leben lang ein begeisterter Leser und Dichter und hat fünf Bücher mit kraftvollen Gedichten verfasst, die derzeit ins Französische übersetzt werden.

    Wir alle trauern jetzt um John. Er mag uns verlassen haben, aber seine Arbeit für den Anarchismus in Schottland erhöht unser Ansehen, legitimiert unsere Existenz und ebnet den Weg für zukünftige Generationen, auf dem er aufbauen wollte. Seine großherzige Liebe für alle hat einen tiefen Eindruck bei uns allen hinterlassen und die Erinnerung an John Couzins eigenen Geist der #Revolte wird für immer eine Quelle der Inspiration in unserem Leben bleiben.

    Quelle: Freedom News, 20. März 2025

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

    #Anarchism #Scotland #Alba