home.social

#zerstorung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #zerstorung, aggregated by home.social.

  1. Wir haben explizit an die am stärksten von dieser Katastrophe betroffenen Menschen und Gebiete gedacht.
    Bei uns wird die Zerstörung aber auch immer deutlicher.
    Während dieses Gedenken vor zwei Jahren bei strömendem Regen stattfand, der schließlich zu schrecklichen Überschwemmungen führte, war dieses Jahr das ganze Gelände vertrocknet. 2/x #klimakrise #klimakatastrophe #gedenken #gottesdienst #FediKirche #omv #kapitalismus #zerstorung #mapa #fossilfuels #climatjustice #Schwechat #osterreich #wien

  2. Gestern haben wir bei der OMV-Raffinerie der Opfer des fossilen Wirtschaftens gedacht.
    Auf verschiedenen Stationen bei welem immer mehr Splitter, die unteranderem den Enkelkindern oder dem Wirtschafts-Krieg gewidmet waren, schließlich ein Kreuz gebildet haben.
    #klimaschutz #klimakrise #klima #klimakatastrophe #gedenken #gottesdienst #FediKirche #omv #kapitalismus #zerstorung #mapa #fossilfuels #climatjustice #Schwechat #osterreich #wien

  3. Gestern haben wir bei der OMV-Raffinerie der Opfer des fossilen Wirtschaftens gedacht.
    Auf verschiedenen Stationen bei welem immer mehr Splitter, die unteranderem den Enkelkindern oder dem Wirtschafts-Krieg gewidmet waren, schließlich ein Kreuz gebildet haben.
    #klimaschutz #klimakrise #klima #klimakatastrophe #gedenken #gottesdienst #FediKirche #omv #kapitalismus #zerstorung #mapa #fossilfuels #climatjustice #Schwechat #osterreich #wien

  4. Gestern haben wir bei der OMV-Raffinerie der Opfer des fossilen Wirtschaftens gedacht.
    Auf verschiedenen Stationen bei welem immer mehr Splitter, die unteranderem den Enkelkindern oder dem Wirtschafts-Krieg gewidmet waren, schließlich ein Kreuz gebildet haben.
    #klimaschutz #klimakrise #klima #klimakatastrophe #gedenken #gottesdienst #FediKirche #omv #kapitalismus #zerstorung #mapa #fossilfuels #climatjustice #Schwechat #osterreich #wien

  5. Gestern haben wir bei der #OMV-Raffinerie an die Opfer des fossilen Wirtschaftens gedacht.
    Auf verschiedenen Stationen wurden Splitter, die unteranderem den #Enkelkindern oder dem #WirtschaftsKrieg gewidmet waren, gesammelt diese bildeten schließlich ein #Kreuz. 1/x
    #klimaschutz #klimakrise #klima #klimakatastrophe #gedenken #gottesdienst #FediKirche #kapitalismus #zerstorung #mapa #fossilfuels #climatjustice #Schwechat #osterreich #wien

  6. Als ich heute Vormittag auf den Balkon trat, fielen mir jede Menge Moosreste auf dem Boden ins Auge. Die örtliche Chaotenbande ist wieder on tour und hat das Zaunkönignest im Visier und nimmt es auseinander. Ein Trupp Kohlmeisen untersucht jeden Herbst alle Ecken nach Insekten.
    Vor drei Jahren zerpflückten sie mir eine Dekopuppe, die bis dahin jahrelang unbeschadet am Gitter hing.
    Und was haben diese Chaoten daraus gemacht 🥹😭?
    Seht selbst!

    #chaoten #Zerstörung #kohlmeisen

  7. Als ich heute Vormittag auf den Balkon trat, fielen mir jede Menge Moosreste auf dem Boden ins Auge. Die örtliche Chaotenbande ist wieder on tour und hat das Zaunkönignest im Visier und nimmt es auseinander. Ein Trupp Kohlmeisen untersucht jeden Herbst alle Ecken nach Insekten.
    Vor drei Jahren zerpflückten sie mir eine Dekopuppe, die bis dahin jahrelang unbeschadet am Gitter hing.
    Und was haben diese Chaoten daraus gemacht 🥹😭?
    Seht selbst!

    #chaoten #Zerstörung #kohlmeisen

  8. #Steady #Klimacrew

    Im #Nachrichtengeschäft nimmt die Menge an medialen Inhalten exponentiell zu, und damit auch die Häufigkeit potenziell verstörender und traumatisierender #Bilder.

    Beruflich betrifft das insbesondere #Journalisten und #Menschenrechtsaktivisten, die Bilder von #Gewalt, #Leid oder #Zerstörung sehen. Solches #Bildmaterial kann Angst oder Unruhe auslösen und in extremen Fällen zu sekundären #Traumata führen.

    tino-eberl.de/nutzen-kuenstlic

    #KINutzen #Retröt

  9. Brasilien will mit Peru beim Schutz von indigenem Land zusammenarbeiten

    Brasilien und Peru reagieren auf die Hilferufe der indigenen Bevölkerung im Amazonas-Gebiet. Quelle: Brazil's government says it is working with Peru to protect border Indigenous lands - The Washington Post Jetzt haben die beiden Regierungen ein Memorandum unterzeichnet, das die Grundlage für eine bessere Zusammenarbeit bieten soll. Der Amazonas-Regenwald ist nicht nur der größte zusammenhängende Regenwald der Erde und damit als Ökosystem für das globale Klima unersetzlich. Er wird […]

    anwaltsblog.wordpress.com/2026

  10. Von #AllianzGegenRegenwaldabholzung

    🧵 👇

    Hoi! Soll die #Schweiz bald noch mehr billiges #Palmöl auf Kosten des Regenwaldes importieren? Das geplante Abkommen mit #Malaysia würde genau dies mit sich bringen: #Abholzung, #Zerstörung des Lebensraums von unzähligen Tier- und Pflanzenarten wie dem #OrganUtan sowie #Menschenrechtsverletzungen. Ein No-Go!

    Die #Allianz gegen #Regenwaldabholzung hat darum das #Referendum ergriffen, um sich ...

    1/2

    #Regenwald #Lebensraum #Tierarten #Pflanzenarten

  11. @plumeros

    Lieben Dank, die #Reaktanz kann ich gut verstehen! 👍🤷‍♂️

    Freilich wollen die #Karbonblasen - Fossilisten & deren #Konzernmedien die Gesellschaften nicht völlig zerstören, sondern weiterhin ausbeuten & also politisch und wirtschaftlich lähmen.

    Deswegen wäre m.E. die mediale #Zerstörung sogar noch weniger präzise als #Zerspaltung. Auch deswegen entschied ich mich für die Begriffsarbeit zu #Zerblasung. 🤔💡

    @klimagarten

  12. „Gezwungen, das Richtige so zu tun, dass es falsch aussieht“

    Anfang dieses Jahres erschien in der Edition Tiamat der Sammelband „Nach dem 7. Oktober – Essays über das genozidale #Massaker und seine Folgen“, herausgeben von Tania Martini und Klaus Bittermann. Es war das erste im deutschsprachigen Raum erschienene Buch, das den 7. Oktober zum Thema hat. Aber wer nach #Informationen und #Analysen sucht – in diesem #Buch findet mensch sie nicht.

    Adressiert ist das Buch an die linke Öffentlichkeit in Deutschland. Die vielen linken Organisationen und Menschen in Deutschland, die verschämt oder passiv-aggressiv schweigen oder die sogar die israelische Politik rechtfertigen, sollen durch das Buch genau darin bestätigt und bestärkt werden.

    Nach rechtsstaatlichen Maßstäben hätten die Verbrechen vom 7. Oktober durch ein unvoreingenommenes #Justizsystem untersucht und dann über die Täter*innen und die Verantwortlichen geurteilt werden müssen. In einem zweiten Schritt hätten die Ursachen – die systematische #Ungleichheit und die historische #Ungerechtigkeit – verhandelt und im Kompromiss überwunden werden müssen. Nur dieser Prozess der Versöhnung kann den Konflikt lösen.

    Stattdessen sieht die ganze Welt in #Gaza in allen Einzelheiten ein außergewöhnliches #Kriegsverbrechen, das in Heftigkeit, Ausmaß und Dauer so zuletzt im Zweiten Weltkrieg – bei der Belagerung von #Leningrad 1941–44 – verübt wurde. #Blockade, #Bombardierung, #Vertreibung, #Verschleppung und #Ermordung, #Zerstörung ganzer Stadtteile und jeglicher #Infrastruktur charakterisieren das Vorgehen der israelischen #Armee. Es sind unzählige rassistische und gewalttätige Erklärungen höchster Politiker*innen und Militärs belegt, ebenso ist die vollkommen entgrenzte #Kriegsführung der israelischen #Armee dokumentiert.

    „Nach dem 7. Oktober“ bietet keine Analysen zum Verständnis der Ereignisse, sondern ausschließlich eine radikal pro-israelische Position, die der Rechtfertigung von Unverhältnismäßigkeit und #Entmenschlichung dient, wie im Folgenden dargelegt werden soll.

    (...)

    #Rezension von @sebastianschroeder

    trueten.de/archives/13319-Gezw #israel @palestine

  13. 2/3

    Umarmung der Propaganda

    Nach dem Gaza-Krieg 2014 - bei dem 68 Israelis und über 2.200 Palästinenser getötet wurden - beklagte Dana Weiss, eine führende Korrespondentin von Kanal 12, dass eine der Lehren aus der Berichterstattung über den Krieg darin besteht, dass die israelischen Medien mehr tun sollten, um die Stimmen der Palästinenser im Gazastreifen hervorzuheben. "Die Neigung der Israelis, sich die schwierigen Fragen anzuhören, schwindet", warnte sie.

    Doch in dem nationalistischen Klima, das nach dem 7. Oktober entstanden ist, ist die Berichterstattung über die Verwüstungen, die Israel im Gazastreifen anrichtet, nirgends zu finden. Einige Journalisten bezweifeln sogar, dass die Medien Geschichten veröffentlichen sollten, die der nationalen Moral schaden könnten.

    Von Beginn des Krieges an haben die TV-Nachrichtenkanäle die #Hasbara-Bemühungen in Israel angeführt. Hasbara - was auf Hebräisch "erklären" bedeutet - wird verwendet, um pro-israelische Befürwortung zu beschreiben, ist aber im Grunde eine Doppeldeutigkeit für Propaganda. Elemente der Hasbara kommen in jedem TV-Nachrichtenkanal vor. So wurde beispielsweise seit dem 7. Oktober das Logo jedes Senders dahingehend geändert, dass es nun die israelische Flagge und den Regierungsslogan "Yachad Nenatzeach" ("Gemeinsam werden wir siegen") enthält.

    Im Rahmen dieser Hasbara stellen alle Mainstream-Nachrichtensender Israel als das ultimative Opfer dar und die Hamas-Angriffe als beispiellose Brutalität. Diese Opferrolle ist ein exklusiver Status: Sie lässt wenig bis gar keinen Raum für das Leiden der Palästinenser in Gaza und das Ausmaß der humanitären Krise, der sie ausgesetzt sind. In den israelischen Fernsehnachrichten wird selten eine #Dokumentation der Trümmer in Gaza oder des Ausmaßes der #Vertreibung und #Zerstörung gezeigt. Wenn dies geschieht, wird die Verantwortung für diese Verluste der #Hamas zugeschoben.

    Jeder, der dieses Narrativ in Frage stellt, wird zur Zielscheibe. Als beispielsweise UN-Generalsekretär António #Guterres den Angriff der Hamas vom 7. Oktober ausdrücklich verurteilte, aber sagte, dass er "nicht in einem Vakuum" stattfand - und dabei auf die 56-jährige israelische Besatzung als entscheidenden Kontext verwies -, stürzten sich die israelischen Medien darauf.

    Anstatt eine ehrliche Erklärung seiner international anerkannten Position abzugeben, wetteiferten israelische Journalisten miteinander, wer Guterres am schärfsten kritisieren würde. Almog Boker, einer der beliebtesten Korrespondenten von Kanal 13, behauptete, der UN-Chef "rechtfertige die #Gräueltaten der Hamas". Eine Schlagzeile in Ynet lautete: "Warum mag der UN-Generalsekretär António Guterres Israel so sehr nicht?" Auch Kanal 12 bezeichnete seine Aussagen als "empörend".

    Die Armee ist die Quelle

    Es überrascht nicht, dass die enge Zusammenarbeit zwischen den israelischen Medien und dem Militär zu mehreren kritischen blinden Flecken bei der Berichterstattung über die Realität in Gaza führt. Die Präsenz internationaler Medien war in den ersten Wochen des Krieges praktisch nicht vorhanden, und die meisten internationalen Journalisten verließen den Gazastreifen zu ihrer eigenen Sicherheit. Das israelische #Bombardement und die zeitweiligen Strom- und #Kommunikationsausfälle haben die Berichterstattung der lokalen palästinensischen Journalisten behindert.

    Als die #Bodeninvasion voranschritt, erlaubte die israelische #Armee einigen Journalisten - sowohl israelischen als auch internationalen - die Einreise in den Gazastreifen, allerdings nur, wenn sie vom Militär begleitet wurden. Solche Touren werden in der Regel von der IDF-Sprechereinheit geleitet, was bedeutet, dass die Journalisten nicht in der Lage sind, Palästinenser direkt zu interviewen oder unabhängig zu zerstörten Stätten zu gelangen. Sie können nur das sehen, was ihnen präsentiert wird.

    Der Einfluss des Militärs geht weit über die Kontrolle des Zugangs zu Informationen hinaus. In den ersten drei Monaten des Krieges hielt der Leiter der IDF-Sprechereinheit, Daniel Hagari, täglich #Pressekonferenzen ab, die zur Hauptsendezeit auf allen Kanälen live übertragen wurden. Diese Pressekonferenzen enthielten aktuelle Informationen über den Stand des Krieges, aber nur sporadisch auch Anweisungen für die Öffentlichkeit oder wirklich berichtenswerte Informationen. Obwohl Hagari von der israelischen Öffentlichkeit weitgehend als zuverlässige Informationsquelle angesehen wurde, vor allem angesichts des mangelnden Vertrauens der Öffentlichkeit in die Regierung, verschaffte seine unnötige, aber ständige Präsenz der Armee die Kontrolle über die Berichterstattung in den Nachrichten.

    Außerdem loben die #Militärkorrespondenten, die sich weitgehend auf die israelische Armee als Hauptquelle stützen, ständig das Militär. Dies ist kein neuer Trend. Schon vor dem Krieg haben die Militärkorrespondenten oft wörtlich Erklärungen der IDF veröffentlicht, ohne zu erwähnen, dass das Militär die einzige Informationsquelle war. Auch die vermeintlichen Erfolge der israelischen #Streitkräfte im Gazastreifen werden von ihnen heftig hervorgehoben, und sie plädieren für die Fortsetzung des Einsatzes.

    Das Gleiche gilt für viele andere Journalisten und das #Medienestablishment insgesamt. Dies ist zum Teil ein Nebenprodukt ihrer journalistischen Ausbildung durch das israelische Militär selbst. Die Standardausbildung für viele Journalisten in Israel erfolgt bei #Galatz, dem israelischen #Armeeradio, und nicht an #Universitäten oder lokalen #Zeitungen. Tatsächlich wählt Galatz Dutzende von neu einberufenen israelischen Soldaten aus, die im Rahmen ihres Pflichtdienstes bei dem Sender arbeiten. Diese Soldaten erhalten eine unvergleichliche und hoch geschätzte Ausbildung und Erfahrung, was sie für eine spätere berufliche Rekrutierung nach Beendigung ihres Dienstes besonders attraktiv macht.

    Persico hob die Bedeutung dieses Hintergrunds hervor und argumentierte, dass "Generationen von israelischen Journalisten unter dieser militärischen Aufsicht [beruflich] aufgewachsen sind, die ihnen beigebracht hat, dass es Dinge gibt, die sie nicht veröffentlichen dürfen." Infolgedessen hat diese Erziehung im Laufe der Zeit das grundlegende Konzept der journalistischen Unabhängigkeit in Israel erschüttert.

    Förderung falscher Narrative, #Entmenschlichung der Palästinenser

    Die israelischen Medien lassen nicht nur wichtige Berichte über das Leben der Palästinenser aus, sondern tragen auch aktiv dazu bei, ein völlig falsches Bild des Krieges und der palästinensischen Öffentlichkeit zu zeichnen.

    Ein großer Unterschied zwischen der internationalen und der israelischen Berichterstattung über den Krieg besteht beispielsweise in der Frage der #Legitimität der Hamas unter den Palästinensern, die in den israelischen Mainstream-Medien immer wieder thematisiert wird.

    Sicherlich wird die Hamas in Gaza dafür kritisiert, dass sie es versäumt hat, während des Krieges die Sicherheit zu gewährleisten oder humanitäre Hilfe zu leisten. In den israelischen Medien wird die Hamas jedoch so dargestellt, als stünde sie kurz davor, ihr Ansehen bei den Palästinensern völlig zu verlieren.

    Auf Kanal 12 berichteten Ohad Hemo und Ehud Yaari, die führenden Korrespondenten für arabische und palästinensische Angelegenheiten in Israel, dass die Spannungen zwischen der Zivilbevölkerung des Gazastreifens und der Hamas zunehmen. Ihnen zufolge haben die Gazaner gesagt, dass "anstelle von 'Hallo' der häufigste Satz auf der Straße zwischen den Menschen 'Möge Gott sich an der Hamas rächen' ist."

    Vor einigen Wochen verbreiteten israelische Fernsehsender einen Clip, in dem Tausende von Palästinensern zu sehen waren, die durch einen humanitären Korridor aus Khan Younis flohen und skandierten: "Das Volk will die Hamas stürzen." Keiner von ihnen erwähnte, wie von +972 aufgedeckt, dass sie von israelischen Soldaten gezwungen wurden, dies zu tun, um durchgelassen zu werden. Selbst wenn die Medien dies nicht wussten, hätte jeder anständige Journalist die Bedeutung der Sprechchöre als Indikator für die Legitimität der Hamas hinterfragen müssen, zumal die Videos von Soldaten aufgenommen wurden und die Palästinenser der Gnade des israelischen Militärs ausgeliefert waren.

    Das Narrativ vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch der Hamas wurde durch andere Aufnahmen verstärkt, etwa durch Videos von Palästinensern im nördlichen Gazastreifen, die ihre Waffen an Israel übergeben. Zunächst verbreiteten die Nachrichtensender schnell die Meldung, dass sich "Hunderte von Hamas-Kämpfern im nördlichen Gazastreifen" ergeben würden. Einige Tage später schätzten die nationalen Sicherheitsbehörden jedoch, dass von diesen Hunderten nur 10 bis 15 Prozent tatsächlich Hamas-Kämpfer waren. Der Rest waren gewöhnliche Zivilisten, die nicht, wie von der Armee befohlen, nach Süden geflohen waren.

    Ein weiteres Beispiel ist die Behauptung, das israelische Militär sei Yahya Sinwar, dem Leiter des Hamas-Zweigs im Gazastreifen und einem der Drahtzieher des Anschlags vom 7. Oktober, dicht auf den Fersen. Diese Art von Berichten wird nun schon seit Monaten verbreitet. Im Dezember strahlte Adva Dadon, eine Journalistin von Kanal 12, in einem Video, das viel Spott hervorrief, einen Bericht mit dem Titel "Im Haus von Sinwar" aus, in dem sie eine israelische Razzia in einem seiner Häuser dokumentierte. Sie hob sogar ein Paar Schuhe aus den Trümmern und behauptete, es gehöre Sinwar - eine Behauptung, die schnell entkräftet wurde.

    (...)

  14. Unbekannte haben in Düsseldorf seit einer Woche Bahnen und Busse zum Teil erheblich beschädigt. Die Rheinbahn hat jetzt eine Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgelobt.#Online-Regio #Düsseldorf #Angriffe #Rheinland #rheinbahn #Scheibe #Zerstörung #Sachschaden #eingeschlagen #Euro
    Vandalismus: Rheinbahn setzt 1.000 Euro Belohnung aus
  15. 1/2

    #Analyse | Netanjahus #Kriegskabinett gespalten über #Geisel-Deal mit #Hamas, während die #IDF weiter in den #Gazastreifen vordringt

    Drei Faktoren werden über den Erfolg des Krieges entscheiden: die Freilassung der Geiseln, die Zerstörung der #Tunnel und die Ausschaltung hochrangiger Hamas-#Kommandeure | Ein Lager argumentiert, #Israel solle sofort handeln, um zu retten, wen es kann; das andere besteht darauf, dass das #Militär weiterhin mit voller Kraft Druck auf die Hamas ausüben muss

    Mit dem Beginn der siebten Woche des Krieges gegen die Hamas weitet die IDF ihre Operationen im nördlichen Gazastreifen aus. Zwei #Panzerdivisionen mit den Nummern 36 und 162 sind in zwei kritische Gebiete im nördlichen und östlichen Teil von Gaza-Stadt eingedrungen, die das Flüchtlingslager #Jabalya sowie die Stadtteile #Zeitoun, #Rimal und #SheikhAjlin umfassen. Es ist das erste Mal, dass die IDF in diesem Krieg in diese Gebiete eindringt.

    Bisher hat es den Anschein, dass es der Hamas, wie auch in anderen Sektoren, schwer fällt, eine organisierte Verteidigung gegen die massiven militärischen Kräfte, mit denen sie konfrontiert ist, aufzustellen, aber es ist klar, dass die IDF in den kommenden Tagen auf größeren militärischen Widerstand stoßen werden. Neben der Eroberung von Gebieten und dem Beschuss militärischer Ziele der Hamas werden drei weitere Faktoren - die #Freilassung von Geiseln, die #Zerstörung von Tunneln und die #Ausschaltung hochrangiger Hamas-#Kommandeure - darüber entscheiden, wie viele Erfolge dieser Krieg bringt.

    Trotz der #Fortschritte ist die #Bilanz in diesen Bereichen noch uneinheitlich. Es ist schwierig, von einer entscheidenden militärischen Lösung der #Konfrontation zu berichten, auch wenn die Hamas im nördlichen Gazastreifen einen erheblichen Schlag gegen ihre militärischen Fähigkeiten erlitten hat.

    Das kritischste Thema sind die Geiseln. Aus all den Informationen, die von israelischen und ausländischen #Medien veröffentlicht wurden, kann man vorsichtig die folgenden Schlüsse ziehen: Katar und die Vereinigten Staaten bemühen sich um ein #Interimsabkommen, bei dem alle 70 #Mütter und #Kinder, die von der Hamas und anderen Organisationen festgehalten werden, freigelassen werden sollen.

    Die Hamas behauptet jedoch, dass sie nur 53 von ihnen mit Sicherheit ausfindig machen kann (oder 50 in einer anderen Version) und dass es einige Zeit dauern wird, sie zu sammeln und für die Freilassung vorzubereiten. Die #Vereinbarung sieht einen fünftägigen #Waffenstillstand und die Freilassung von 150 palästinensischen Frauen und #Minderjährigen vor, die von Israel festgehalten werden.

    Auf israelischer Seite gibt es Streit, vor allem im #Kriegskabinett. Die Minister der Partei der Nationalen Einheit, darunter Benny #Gantz, aber vor allem Gadi #Eisenkot, sind der Meinung, dass Israel die Gelegenheit ergreifen und alle, die es kann, sofort retten muss. Andernfalls ist ihr Leben in Gefahr, und es könnte sich der Fall von Ron #Arad wiederholen, einem Piloten der Luftwaffe, der 1986 abgeschossen, gefangen gehalten wurde und später verschwand.

    Auch der Kontakt zu einigen Geiseln könnte in dem in Gaza herrschenden Chaos verloren gehen. In den letzten Tagen wurde über den Tod von vier Geiseln berichtet, von denen einige offenbar in der Gefangenschaft der Hamas ermordet wurden.

    Demgegenüber gibt es ein anderes Lager, das von Verteidigungsminister Yoav #Gallant angeführt und zum Teil von IDF-#Stabschef Herzl #Halevi sowie hochrangigen Militärs und Beamten des #Sicherheitsdienst​es #ShinBet unterstützt wird. Sie argumentieren, dass die Dynamik nicht gestoppt und der militärische Druck auf die Hamas verstärkt werden sollte, da dies die einzige Möglichkeit sei, dem Hamas-Führer Yahya #Sinwar weitere Zugeständnisse abzuringen. Es wird auch argumentiert, dass Israel auf die Freilassung aller 70 Frauen und Kinder, die auf der ursprünglichen Liste standen, als Mindestforderung bestehen sollte, bevor ein Abkommen geschlossen wird.

    Beide Seiten wissen, dass die Hamas alles tun wird, um Zeit zu gewinnen, selbst wenn das Abkommen erfolgreich ist. Es hat den Anschein, dass Sinwar auf einen Waffenstillstand setzt, um eine völlige Einstellung des Krieges zu erreichen, wobei er davon ausgeht, dass er mit Versprechungen, verlockenden Angeboten und Ausreden in Bezug auf künftige Abkommen Zeit gewinnen kann.

    Derjenige, der seine endgültige Position noch nicht formuliert hat, ist Premierminister Benjamin #Netanjahu. Wie in dieser Kolumne am Freitag geschrieben, ist Netanjahu mit politischen Überlegungen beschäftigt und befürchtet, von den Ministern Itamar Ben-#Gvir und Bezalel #Smotrich von rechts überflügelt zu werden.

    In der Zwischenzeit nutzte #Finanzminister Smotrich (der am Donnerstag in einer Meinungsumfrage ungünstige Ergebnisse erhielt) eine relativ nebensächliche Angelegenheit, nämlich die Entscheidung, eine kleine Menge Dieselkraftstoff für UN-Einrichtungen in den Gazastreifen zuzulassen, um Netanjahus Urteilsvermögen öffentlich anzugreifen und eine Einberufung des erweiterten Kabinetts zu fordern. Diese sollte am Samstagabend stattfinden.

    Netanjahu lässt sich Zeit, wie es seine Gewohnheit ist. Der Druck von rechts ist eindeutig, aber es gibt auch Druck von links. Eine hartnäckige Weigerung, eine Einigung zu erzielen, könnte der letzte Strohhalm sein, der die wackelige Koalition, die er mit Gantz und Eisenkot erreicht hat, zerbrechen könnte. Ihr Ausscheiden könnte seinen Zusammenstoß mit der Regierung #Biden beschleunigen. Vielleicht zeigt sich Netanjahu in dieser Situation flexibel und lässt sich auf ein Abkommen ein.

    Wie immer sollte man bedenken, dass Sinwar keine Grenzen gesetzt sind, wenn es um Tricks geht. Bereits letzte Woche hat er den indirekten Kontakt zu den Vermittlern für einige Tage abgebrochen, angeblich wegen der IDF-Operationen im Al-Shifa-Krankenhaus.

    (...)