home.social

#revolte — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #revolte, aggregated by home.social.

  1. Nous signerons l’azur et l’envers de nos rêves (Jeanine Baude)

         Nous signerons l'azur et l'envers de nos rêves Écoute, cela paraît si simple Un peu de glaise entre les doigts De la terre commune Un peu d'homme, un peu de vie Une tranche de fruit sur la table Un oreillon de nuit Regarde, déjà tes mains tremblent Savourent et reconnaissent Sous la pulpe des doigts Le soleil salvateur Déjà tu t'illumines Déjà tu danses Dans ton corps qui se plie Ployer sous le désir N'est pas une indécence Tu chantes Tu accomplis La […]

    arbrealettres.wordpress.com/20

  2. Frankreich rebelliert – doch mit welchem Ziel?

    Das Gewerkschaftsbündnis, das zu den Streiks am 18. September aufgerufen hatte, hat ein Ultimatum gestellt – aber Bloquons Tout will mehr als nur Zugeständnisse.

    Gestern (18. September) wurde Frankreich zum zweiten Mal in Folge von Störungen heimgesucht, nachdem die #Gewerkschaften mit #Streiks in verschiedenen Branchen und großflächigen Störungen im ganzen Land versucht hatten, ihre Bedeutung wieder zu unterstreichen. Die #CGT gab an, dass eine Million Menschen an den Aktionen am Donnerstag teilgenommen hätten; selbst das Innenministerium räumte ein, dass es mindestens 500.000 gewesen seien. Neun Gewerkschaften handelten zum ersten Mal seit den Rentenstreitigkeiten von 2023 gemeinsam.

    Der #RATP-#Gewerkschaft gelang es weitgehend, die Pariser Metro lahmzulegen, und #Lehrer und #Schulpersonal streikten gemeinsam mit Kollegen aus dem #Energiesektor und der Bahn, wo es zu erheblichen Störungen im Nah- und #Fernverkehr kam.

    #Studierende mobilisierten sich an #Universitäten im ganzen Land. Der Universitätsbetrieb in #Paris, #Caen, #Montpellier, #Nantes, #Rouen und #Toulouse unter anderem wurde laut Contre Attaque eingestellt, die auch berichteten, dass in Lyon „die Sciences Po und die #ENS von der Verwaltung ‚vorbeugend’ geschlossen wurden”.

    #Anarchisten standen weiterhin im Mittelpunkt der Aktionen. In #Laon nahm die Peter-Kropotkin-Brigade erneut an den Demonstrationen teil, diesmal mit Schwerpunkt auf dem lokalen #Sonoco-Werk, wo kürzlich 117 Entlassungen angekündigt worden waren.

    Im Vergleich zur Vorwoche reagierte die #Polizei zurückhaltender – was vor allem darauf zurückzuführen war, dass die gleiche Anzahl von Beamten gegen eine deutlich größere Zahl von Demonstranten auf den Straßen eingesetzt wurde.

    Kleine Gruppen von #Faschisten und rechtsextremen Demonstranten tauchten ebenfalls kurz auf, um die Demonstranten zu konfrontieren. In #Montpellier, wo sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen versammelt hatten, um die Aktionen zu unterstützen, konfrontierte eine Gruppe von bis zu 30 rechtsextremen Männern gegen Ende des Tages etwa 200 Demonstranten und #Antifaschisten.

    Die Polizei griff schließlich ein, um die rechtsextreme Gruppe zu schützen, von der einige Mitglieder von Beobachtern als Mitglieder einer #Ultras-Gruppe identifiziert wurden, die mit dem #Fußballverein der Stadt in Verbindung steht. Mehrere Demonstranten und Antifaschisten wurden bei einer Reihe von Angriffen durch Mitglieder der rechtsextremen Gruppe verletzt, aber die Polizei unternahm nichts gegen die Täter.

    Obwohl das Ausmaß der Aktion beeindruckend ist, bestehen weiterhin Spannungen zwischen den Bestrebungen von Teilen von #BloquonsTout – einer führerlosen, dezentralen Bewegung, die Spontaneität schätzt und weder über Mechanismen noch den Willen verfügt, mit #Mainstream-Politikern zu „verhandeln“ – und den etablierten Gewerkschaften, mit denen die Regierung besser zurechtkommt.

    In dem Versuch, die Initiative zurückzugewinnen, hat das #Gewerkschaftsbündnis dem neuen #Premierminister Sébastien #Lecornu ein Ultimatum gestellt und die Rücknahme der #Haushaltsvorschläge gefordert, die zum Sturz seines Vorgängers geführt hatten, andernfalls drohten nach dem 24. September erneute Aktionen.

    Zu den Forderungen gehörten auch die Einführung einer #Vermögenssteuer und die Aufgabe der Versuche, das #Rentenalter anzuheben.

    Bei einer Befragung zeigten sich die von Bloquons Tout beeinflussten Aktivisten auf der Straße jedoch weniger überzeugt von den Vorzügen von Verhandlungen oder konventionellen Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Politikern.

    Ein Aktivist sagte gegenüber France 24: „Wir haben nichts von der Regierung zu verlangen. Wir versuchen nicht zu verhandeln ... Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen, und unsere einzige Forderung ist, dass die Regierung zurücktritt.“

    Andere wiesen auf den Ausschluss der parlamentarischen #Linken aus der Regierung und die Unhaltbarkeit von Macrons Fließband an entbehrlichen Premierministern hin.

    Der #Zombie-#Macronismus rollt weiter, aber gleichzeitig wächst die #Revolte. Die orthodoxen Gewerkschaften – die oft ebenso sehr ein Mittel zur Eindämmung von Protesten wie zu deren Förderung sind – haben sich gestern mit ihrer Rolle zufrieden gegeben, aber es ist alles andere als klar, dass sie in der Lage sein werden, die breitere antipolitische Stimmung, die durch Bloquons Tout repräsentiert wird, zu kontrollieren oder zu kanalisieren.

    Vor diesem Hintergrund liegt es im Interesse der Regierung, vor Ablauf der Frist am 24. September eine Art Annäherung mit den zugelassenen Gesprächspartnern der Arbeitnehmer zu erreichen. Angesichts der bisherigen Unnachgiebigkeit Macrons und der anarchistischen #Spontaneität von „Bloquons Tout“ bleibt die Lage in Frankreich jedoch ungewiss.

    Quelle:  punkacademic France revolts – but to what end? / @freedomnews  19. September 2025

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert] via trueten.de

    #Anarchismus #Frankreich

  3. :vz250: Ein 15-jähriger BPoC hat sich am 01. August in einem saarländischen Gefängnis angeblich selbst umgebracht :vz250:

    Schon kurz nach dem angeblichen Suizid, protestierten andere jugendliche Gefangene in der Justizvollzugsanstalt und weigerten sich, nach dem Spaziergang zurück in die Zellen zu gehen.

    Die Anstaltsleitung in Ottweiler (Saarland) ließ ein Sondereinsatzkommando gegen die Jugendlichen anrücken.

    Nun will in einer nichtöffentliche Sitzung am Dienstag, der Justizausschuss des saarländischen Landtages über den Suizid beraten, auch deshalb weil es Aussagen gibt, der 15-jährige Gefangene sei vor seinem Tod, von einem Wärter geschlagen worden.

    Zudem soll es rassistische Anfeindungen gegeben haben. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten (Gewerkschaft der JVA Bediensteten) hat auf der Startseite seiner Homepage eine Trauerkerze- aber nicht der Tod des 15-jährigen wird betrauert, sondern der eines Gewerkschaftskollegen. Der Tod des jungen BPoC-Gefangenen ist der Gewerkschaft nur den Hinweis wert, dass für ihre "betroffenen Kolleginnen und Kollegen (...) die Unschuldsvermutung" gelte.

    Selbstverständlich sind rassistische Übergriffe und Anfeindungen hinter Gittern alltägliche Praxis. Und immer wieder kommen Gefangene auch ums Leben, so wie Ferhat Mayouf, der vor genau fünf Jahren in Berlin-Tegel in seiner brennenden Zelle erstickte.

    Wenn eine Anstaltsleitung gegen fast-noch Kinder ein extrem hochgerüstetes SEK in Marsch setzt, dann wird deutlich, was für ein gewalttätiges Klima in der JVA Ottweiler herrscht.

    SEK-Einsatz:

    saarbruecker-zeitung.de/blauli

    Bund der Strafvollzugsbediensteten
    bsbd.de/

    Tod wird Thema im Landtag:

    spiegel.de/panorama/justiz/ott

    Ferhat Mayouf, gestorben 2020:

    nd-aktuell.de/artikel/1192852.

    #BPoC #BIoC #rassismus #Ottweiler #saarland #montag #Deutschland #suizid #Selbsttötung #Selbsttotung #Selbstmord #justizvollzugsanstalt #knast #knasttotet #gefangen #ferhat #ferhatmayouf #jugendlich #revolte #sek #polizei #landtag #saarbrucken #berlin #moabit #verbrannt #feuer #racism #Mayouf

  4. k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: „The Birth of a Nation - Aufstand zur Freiheit“

    Der Film zeigt die Geschichte des Sklavenanführers Nat Turner Der Film durchläuft die Stationen eines Leidensweges: die Machtstrategien und die Herablassung der weißen Besitzerklasse, selbst in Momenten der Freundlichkeit; sowie die physischen, psychischen und nicht zuletzt sexuellen Demütigungen. Bis zum Punkt, an dem Nat Turner den Schritt zum handelnden Subjekt vollzog, anstatt Objekt weißer Kalküle und Aktionen zu bleiben.

    Erzählt wird die wahre Geschichte von Nat #Turner, einem gebildeten #Sklaven und #Prediger, angesiedelt im Süden der Vereinigten Staaten von #Amerika 30 Jahre vor Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs. Sein vom #Bankrott bedrohter Besitzer Samuel Turner nimmt das Angebot an, Nats Fähigkeiten als Prediger einzusetzen, beruhigend auf rebellische Sklaven einzuwirken. Als Nat im Zuge seiner Tätigkeit Zeuge unzähliger Grausamkeiten wird - gegen ihn selbst, seine Frau Cherry und befreundete Sklaven, organisiert er einen #Aufstand in der Hoffnung, sein Volk in die Freiheit zu führen.

    Am 21. August 1831 begann der Aufstand - die „Turner-Rebellion“ — mit lediglich acht Männern, die ihre #Sklavenhalter töteten. Doch die Aufständischen erhielten einerseits Zulauf durch freie #Afroamerikaner, andererseits zogen die Rebellen von Farm zu Farm, töteten die Besitzer, befreiten die Sklaven, von denen sich wiederum weitere anschlossen — am Höhepunkt der #Revolte leitete Nat Turner rund 70 Kämpfer. Die Bewaffnung war mäßig, die Männer gingen mit Messern und Äxten gegen die Unterdrücker vor, zumal die (wenigen) erbeuteten Gewehre zu viel Aufsehen erregt hätten. Auf diese Weise gelang es ihnen, mindestens 55 Weiße auszuschalten, hunderte Sklaven in Southampton County vorübergehend zu befreien. Der Aufstand von 1831 wurde so zu „einer Art Wendepunkt für die Sklaverei im Alten Süden“ Nat Turner, wurde ein Held für viele Afro-Amerikaner!

    Produzent, Regisseur und Drehbuchautor des Films Nate Parker übernahm selbst die Rolle des Protagonisten Nat Turner und entwickelte das Drehbuch gemeinsam mit dem haitianischen Autor Jean McGianni Celestin.

    Insgesamt hatte Parker sieben Jahre am Film und der Entwicklung des Drehbuchs gearbeitet, und nach mehreren gescheiterten Kreditverhandlungen selbst den größten Teil der Anfangsfinanzierung des Films übernommen, insgesamt 100.000 US-Dollar seines eigenen Geldes investiert.

    Historischer Film von Nate Parker 2016 - 120 Minuten
    Trailer

    Sonntag 25. August 2024 - 19 Uhr

    combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

    kinzigstraße 9 + 10247 #berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee

    trueten.de/archives/13317-k9-c #Kinzig9 #Abolitionismus #kinzigstraße9