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#digitalegesellschaft — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #digitalegesellschaft, aggregated by home.social.

  1. Social Media macht süchtig wie Glücksspiel. Nur ohne räumliche Grenze. Ohne Öffnungszeiten. Ohne Alterskontrolle... Und du bist nicht mal der Spieler, du bist der Einsatz. Die Plattformen verkaufen deine Aufmerksamkeit.

    Links zu blogspot und reddit in den Kommentaren

    #SocialMedia, #Algorithmus, #Aufmerksamkeitsökonomie, #DigitaleGesellschaft, #Medienreflexion, #radikaleEhrlichkeit, #ReflektiertEuch

  2. Social Media macht süchtig wie Glücksspiel. Nur ohne räumliche Grenze. Ohne Öffnungszeiten. Ohne Alterskontrolle... Und du bist nicht mal der Spieler, du bist der Einsatz. Die Plattformen verkaufen deine Aufmerksamkeit.

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    #SocialMedia, #Algorithmus, #Aufmerksamkeitsökonomie, #DigitaleGesellschaft, #Medienreflexion, #radikaleEhrlichkeit, #ReflektiertEuch

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  5. Social Media macht süchtig wie Glücksspiel. Nur ohne räumliche Grenze. Ohne Öffnungszeiten. Ohne Alterskontrolle... Und du bist nicht mal der Spieler, du bist der Einsatz. Die Plattformen verkaufen deine Aufmerksamkeit.

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  6. Wikimedia CH war beim #Winterkongress 2026 dabei, den Digitale Gesellschaft am 20. und 21. Februar in der Rote Fabrik organisiert hat.

    Vielen Dank an alle, die besucht, vorgetragen oder organisiert haben, um diese ausverkaufte Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen!

    #Wikimedia #DigitaleGesellschaft #Zurich

  7. Auf dem Weg in die #Schweiz zum #Winterkongresss der @digiges in #Zurich

    Dort mache ich meinen Talk ""All Sorted by #Machines of Loving Grace? " #AI ", #Cybernetics , #Fascism & how to Intervene" - diesmal auf #deutsch

    Dass #Palantir die @republik_magazin nun verklagt, gibt dem Ganzen einen neuen Drall

    Wer wird noch da sein?

    Ich freue mich auf den Austausch!

    Foto: #Streetart in #Berlin

    #Antifaschimus #Faschismus #Widerstand #DigitaleGesellschaft #KI #Tech #Techbros #TESCREAL

  8. Alle reden über Künstliche Intelligenz (KI). Viele nutzen sie und denken zuerst an Large Language Models, wie z.B. ChatGPT. Was bedeutet das für (non-)formale Bildung? Wie kann man KI einsetzen und dabei eine kritische Reflexion und Nutzung stärken?

    Bildung in Zeiten von KI
    11.2.26, 10:00-17:30, Ev. Akademie Sachsen-Anhalt und online.
    ea-wb.de/ki

    @nele, @OffenerKanal_MQ @stogromi @evakademie @Marcel

    #KI #KünstlicheIntelligenz #Bildung #digitaleGesellschaft #Medienpädagogik

  9. Digitaler Unabhängigkeitstag am 1. Februar im Bytespeicher

    Der Bytespeicher wird am 1. Februar den Digitalen Unabhängigkeitstag durchführen, welcher immer am ersten Sonntag im Monat stattfindet. Das Ziel ist es, digitale Souveränität zu stärken, Abhängigkeiten von proprietären Plattformen zu reduzieren und Menschen praktisch dabei zu unterstützen, selbstbestimmt mit Technik umzugehen. Der Bytespeicher mit dem Chaostreff Erfurt unterstützt den DI-Day ab dem 4. Januar und wird diesen Sonntag von 14 bis 17 Uhr den Hackspace öffnen und […]

    technikkultur-erfurt.de/2026/0

  10. Das Thema "Digitale Souveränität" (ich werde es wohl zukünftig nur noch in Anführungszeichen schreiben) im Bereich Software / Betriebssysteme / Office / Social Networks hat sich ja jetzt in Europa so langsam verselbstständigt und täglich gibt es kleine Veränderungen und Fortschritte von Unternehmen, Behörden und der Zivilgesellschaft.
    Aber im Bereich Hardware gibt es noch so viel zu tun. Von #BigTech Hardware werden wir leider noch lang abhängig sein.

    #digitaleGesellschaft #UnplugBigTech

  11. ...und hier noch der Link zur Petition des Konsumenten­schutzes und der Digitalen Gesellschaft die verlangt, dass der Straftat­bestand des Betrugs zwingend in die Deliktsliste des schweizerischen Plattform­gesetzes aufgenommen wird:
    act.campax.org/petitions/stopp
    Zum Beispiel Meta (Facebook) erwirtschaftet mit solchen Betrugsanzeigen 10 Prozent des Umsatzes, wie wir in der Republik lesen können.
    #Plattformgesetz #Schweiz #Betrug #Petition #Konsumentenschutz #DigitaleGesellschaft #Republik

  12. ...und hier noch der Link zur Petition des Konsumenten­schutzes und der Digitalen Gesellschaft die verlangt, dass der Straftat­bestand des Betrugs zwingend in die Deliktsliste des schweizerischen Plattform­gesetzes aufgenommen wird:
    act.campax.org/petitions/stopp
    Zum Beispiel Meta (Facebook) erwirtschaftet mit solchen Betrugsanzeigen 10 Prozent des Umsatzes, wie wir in der Republik lesen können.
    #Plattformgesetz #Schweiz #Betrug #Petition #Konsumentenschutz #DigitaleGesellschaft #Republik

  13. ...und hier noch der Link zur Petition des Konsumenten­schutzes und der Digitalen Gesellschaft die verlangt, dass der Straftat­bestand des Betrugs zwingend in die Deliktsliste des schweizerischen Plattform­gesetzes aufgenommen wird:
    act.campax.org/petitions/stopp
    Zum Beispiel Meta (Facebook) erwirtschaftet mit solchen Betrugsanzeigen 10 Prozent des Umsatzes, wie wir in der Republik lesen können.
    #Plattformgesetz #Schweiz #Betrug #Petition #Konsumentenschutz #DigitaleGesellschaft #Republik

  14. Am 05.02.2026 virtuelles Partnering Event zum Forschungsprogramm der @Cyberagentur Software Security Score (3S).
    Im Fokus: Softwaresicherheit messbar, vergleichbar und transparent machen – als Prozess über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Jenseits binärer Siegel und rein symbolischer Bewertungen.
    Infos: t1p.de/880mn
    Anmeldung bis 02.02.2026: t1p.de/8xtmd
    #Cybersicherheit #SoftwareSecurity #3S #Forschung #ITSecurity #DigitaleGesellschaft

  15. Digitaler Unabhängigkeitstag am 4. Januar 2026

    Der Hackspace Bytespeicher und der Chaostreff Erfurt unterstützen die bundesweite Initiative des Chaos Computer Club zum monatlichen Digital Independence Day. Ziel der Initiative ist es, digitale Souveränität zu stärken, Abhängigkeiten von proprietären Plattformen zu reduzieren und Menschen praktisch dabei zu unterstützen, selbstbestimmt mit Technik umzugehen. Der DI-Day findet an jedem ersten Sonntag im Monat statt und neben dem Chaos Computer Club unterstützen viele weitere […]

    technikkultur-erfurt.de/2025/1

  16. [DE⬇️ ]
    #goodnews !
    The talk "All Sorted by #Machines of Loving Grace? "#AI ", #Cybernetics, and #Fascism and how to Intervene" that I will be on #39C3 got accepted by the @digiges 's #Winterkongress ! :awesome:

    #GuteNachricht :) Mein #Vortrag über #Kybernetik, " #KI " , #Faschismus sowie Widerstandsmöglichkeiten, den ich am 27.12. auf dem #CCC in #Hamburg halten werde, wurde vom Winterkongress der #DigitaleGesellschaft am 20. & 21. Februar in #Zürich / #Schweiz angenommen! :awesome:

  17. Am 20./21.02.26 findet in #Zürich wieder der #Winterkongress der @digiges statt

    Der #CfP ist noch bis zum 07.12. offen

    Es ist ein wunderbarer, spannender & herzlicher #Kongress

    Nicht nur für die #Schweiz relevant

    Vorträge & andere VA zu den #Digitalpolitik #Menschenrechte #Datenschutz & #Datensicherheit

    Nicht so groß wieder 39C3 & bietet so eine sehr entspannte Atmosphäre & beste Möglichkeiten für intensive Flurgespräche
    digitale-gesellschaft.ch/2025/

    #DigitaleGesellschaft #Tech #Gesellschaft

  18. Größter Rückschritt

    Digitaler Omnibus: „Größter Rückschritt für digitale Grundrechte in der Geschichte der EU“

    Die Europäische Kommission arbeitet an Plänen für einen Kahlschlag bei ihren Regeln für die digitale Welt. Das belegen unter anderem Dokumente, die wir veröffentlicht haben. Im Europäischen Parlament und in der Zivilgesellschaft formiert sich dagegen massiver Widerstand.

    Das erklärte Ziel von Ursula von der Leyen ist es, die Europäische Union in ihrer zweiten Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission wirtschaftlich und geopolitisch zu stärken. Erreichen will sie das offenbar auch durch einen weitgehenden Rückbau des Regelwerkes für die digitale Welt, welches die EU in den vergangenen zehn Jahren gestrickt hat. Davon zeugen Entwürfe für ein geplantes Gesetzespaket, die wir am vergangenen Freitag veröffentlicht haben.

    Vier Regulierungsbereiche stehen im Fokus des sogenannten „digitalen Omnibus“: der Datenschutz, Regeln für die Datennutzung, Cyber-Sicherheit und die KI-Verordnung. Der Begriff Omnibus („für alle“) wird in der Gesetzgebung verwendet, wenn mehrere Rechtsakte zeitgeich geändert werden. Offizielles Ziel des umfangreichen Reformvorhabens ist die Vereinfachung und Vereinheitlichung unterschiedlicher Digitalgesetze.

    Diese stehen derzeit nicht nur durch Tech-Konzerne und die US-Regierung unter Druck. Auch europäische Unternehmen und mächtige Politiker:innen wie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz fordern lauthals den Abbau vermeintlich überbordender Bürokratie.

    Am 19. November sollen die Pläne für den digitalen Omnibus offiziell vorgestellt werden. Nun wenden sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen gegen die geleakten Pläne und auch mehrere Fraktionen im EU-Parlament kündigen Widerstand an.

    Zivilgesellschaft warnt vor historischem Rückschritt

    „Das wäre der größte Rückschritt für digitale Grundrechte in der Geschichte der EU“, heißt es in einem heute veröffentlichten Brief von mehr als 120 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Was als „technische Straffung“ der EU-Digitalgesetze präsentiert werde, sei „in Wirklichkeit ein Versuch, heimlich Europas stärkste Schutzmaßnahmen gegen digitale Bedrohungen abzubauen“.

    Zu den Unterzeichner:innen gehören Organisationen der digitalen Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Verbraucherschutzorganisationen aus ganz Europa, darunter European Digital Rights (EDRi), Amnesty International und Access Now. Aus Deutschland haben unter anderem der Chaos Computer Club, AlgorithmWatch, die Digitale Gesellschaft, D64, HateAid, das Zentrum für Digitalrechte und Demokratie, der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten, die Deutsche Vereinigung für Datenschutz und Wikimedia Deutschland mitgezeichnet.

    Konkret kritisieren sie unter anderem, dass die Kommission die gerade erst verabschiedeten Regeln für Künstliche Intelligenz in der EU aufweichen will. Eine Registrierungspflicht für hochriskante KI-Systeme müsse ebenso beibehalten werden wie Strafen für ihren unautorisierten Vertrieb. Die EU müsse zudem sicherstellen, dass KI sicher und diskriminierungsfrei entwickelt und demokratisch kontrolliert werde.

    Ferner kritisieren die NGOs auch die Pläne zum Rückbau der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Sie sei nicht nur eine der stolzesten Errungenschaften der EU, sondern auch eines der wenigen Gesetze, das allen Menschen die Kontrolle über ihre sensiblen Daten gebe – seien es Arbeiter:innen, Kinder oder Personen ohne gültige Papiere. Der Brief verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Databroker Files, in denen netzpolitik.org zusammen mit internationalen Partnern gerade erst aufgedeckt hatte, wie leicht sich mit kommerziell gehandelten Daten auch Spitzenpersonal der EU ausspionieren lässt.

    „Überstürzt und undurchsichtig“

    Zwar gebe es dringenden Nachholbedarf bei der Durchsetzung der DSGVO, doch die Digitalgesetze der EU seien „die beste Verteidigung, die wir gegen digitale Ausbeutung und Überwachung durch in- und ausländische Akteure haben“. Wenn die Kommission der Wirtschaft das Leben leichter machen wolle, solle sie diese lieber durch konkrete Leitlinien und Werkzeuge bei der Umsetzung der Regeln unterstützen, statt diese über Bord zu werfen.

    Das zivilgesellschaftliche Bündnis kritisiert dabei auch das „überstürzte und undurchsichtige Verfahren“, das demokratische Kontrolle umgehen solle. Getarnt als „Vereinfachung“ mit angeblich nur minimalen Änderungen würde nicht nur der digitale Omnibus soziale Rechte und den Umweltschutz abbauen. Ein anderes Vereinfachungspaket droht gerade parallel die neue EU-Lieferkettenrichtlinie auszuhöhlen, welche Konzerne für Menschenrechtsverletzungen im Ausland zur Verantwortung ziehen sollte.

    Bereits Anfang der Woche hatte der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems vor einem Kahlschlag für die Grundrechte in Europa gewarnt und das Vorgehen der EU-Kommission mit „Trumpschen Gesetzgebungspraktiken“ verglichen. In einem ersten Brief hatten die von ihm gegründete Organisation noyb, der Irish Council for Civil Liberties und EDRi schon am Montag nicht mit Kritik gespart.

    Sozialdemokrat:innen kündigen Widerstand an

    Auch im demokratischen und pro-europäischen Lager des EU-Parlaments formiert sich parteiübergreifender Widerstand gegen die Pläne der Kommission. In offenen Briefe lehnen die Fraktionen von Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen die Kommissionspläne sehr weitgehend ab.

    Am Dienstag wandten sich führende sozialdemokratische Abgeordnete im Namen der Fraktion der Socialists & Democrats (S&D) gegen die Pläne der Kommission. In einem Schreiben an die zuständige Vizepräsidentin Henna Virkkunen heißt es: „Die S&D-Fraktion wird sich entschieden gegen jeden Versuch stellen, das Schutzniveau für unsere Bürger:innen zu senken.“

    Auf vier Seiten zerpflücken die sozialdemokratischen Abgeordneten die einzelnen Vorschläge der Kommission, Schwerpunkte bilden auch hier Datenschutz- und KI-Regulierung. „Wir sind zutiefst besorgt über die vorgeschlagene Aushöhlung der Kernprinzipien der DSGVO, insbesondere über die Verwässerung der Definition von personenbezogenen Daten“, so die Parlamentarier:innen. Sie kritisieren zudem den angedachten Rückbau von Betroffenenrechten, einen geschwächten Schutz vor Werbe-Tracking und von sensiblen Daten.

    „Zutiefst beunruhigt“ sind die Sozialdemokrat:innen auch über den Plan, die erst kürzlich verabschiedete KI-Verordnung zu schwächen, bevor diese überhaupt Wirkung entfalten könne. „Anstatt das Gesetz wieder zu öffnen, muss die Priorität auf der raschen Fertigstellung harmonisierter Standards und Leitlinien durch das KI-Büro liegen, um die Wechselwirkungen mit anderen Rechtsvorschriften zu klären.“

    Die Abgeordneten stellen ihre Kritik zudem in einen geopolitischen Kontext: „Die globale Führungsrolle der EU im Bereich Regulierung“ werde momentan durch große Tech-Konzerne offen herausgefordert. Mit ihren Vorschlägen setze die EU-Kommission die Vorbildfunktion Europas aufs Spiel. Jetzt nachzugeben und auf Deregulierung zu setzen, schwäche die Position der EU. Der digitale Omnibus müsse „die Integrität der digitalen Rechtsordnung stärken und nicht schwächen“.

    Liberale: Vereinfachung ja, aber nicht so

    Auch die liberale Fraktion Renew Europe äußert sich kritisch zu den geleakten Reformplänen der Kommission. Man unterstütze das Anliegen, die europäische Wettbewerbsfähigkeit durch bessere Regulierung zu erhöhen, heißt es am Mittwochabend in einem Schreiben an Kommissionspräsidentin von der Leyen. „Wir werden uns jedoch entschieden gegen Maßnahmen wehren, die vorgeben, die Rechtslage zu vereinfachen, aber unsere Datenschutzstandards untergraben und den Schutz der Grundrechte schwächen würden.“

    Konkret wenden sich die Liberalen gegen einige Maßnahmen, die die Datenschutzgrundverordnung und die KI-Verordnung aushöhlen würden. So etwa den abgeschwächten Schutz für sensible Daten und die Neudefinition personenbezogener Daten, die auf einer falschen Auslegung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes basiere.

    „Wir fordern die Kommission auf, dafür zu sorgen, dass wesentliche Änderungen am digitalen Regelwerk der EU evidenzbasiert und auf Basis angemessener Konsultation und Folgenabschätzung beruhen, insbesondere wenn es um Grundrechte geht“, so der Brief weiter. Die Kommission müsse ihren Vorschlag ändern, bevor sie ihn der Öffentlichkeit präsentiere. Europa müsse beides gemeinsam erreichen: eine wirtschaftliche Führungsrolle und die als Vorreiter für Grundrechte.

    Grüne sehen Rückschritt für digitale Souveränität

    Mit „großer Sorge“ habe man den kürzlich durchgesickerten Ansatz zum Digital Omnibus wahrgenommen, schreibt am Mittwochabend auch die Fraktion der Grünen im EU-Parlament an Vizepräsidentin Virkkunen. Er zeige, dass die Kommission „weit über technische Klarstellungen hinausgehen und stattdessen Gesetze aufweichen will, die den Grundstein der digitalpolitischen Errungenschaften der EU bilden“.

    Neben konkreten Forderungen zum Erhalt von KI-Verordnung, DSGVO und weiteren Gesetzen betonen die Grünen, dass die Reformpläne Europas Streben nach digitaler Souveränität konterkarierten. „Durch die Priorisierung von Deregulierung und Wettbewerbsfähigkeit gegenüber strategischer Autonomie birgt der Omnibus die Gefahr, genau die Schutzmaßnahmen zu schwächen, die die EU zu einem globalen Vorreiter in der Digitalpolitik gemacht haben.“ Unter dem Druck von Big Tech und Lobbyismus der USA sowie einiger Mitgliedstaaten drohe die EU, sich in weitere Abhängigkeit zu deregulieren.

    Digitale Gesellschaft kritisiert Bundesregierung

    Der Verein Digitale Gesellschaft hebt in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung auch die negative Rolle hervor, die die deutsche Regierung in der Sache spielt. Sie hatte dem Vernehmen nach mit einem Positionspapier erheblichen Einfluss auf den Anti-Regulierungskurs der EU. „Statt die Probleme der Digitalisierung in Deutschland endlich effektiv anzugehen, wird mal wieder alle Schuld auf den Datenschutz geschoben“, kritisiert Geschäftsführer Tom Jennissen.

    Er erinnert daran, dass die Bundesregierung demnächst einen „europäischen Gipfel zur digitalen Souveränität“ veranstalte. „Doch statt sich endlich aus der Abhängigkeit von Big Tech zu lösen, schleift sie hinter den Kulissen den Rechtsrahmen, der genau diese Tech-Unternehmen unter Kontrolle halten soll.“

    Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Er schreibt häufig über Datenmissbrauch und Datenschutz, Big Tech, Plattformregulierung, Transparenz, Lobbyismus, Online-Werbung, Wahlkämpfe und die Polizei. 2024 wurde er mit dem Alternativen Medienpreis und dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft sowie der Evangelischen Kirche. Seit 02/2025 ist sein Buch erhältlich: “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen”. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

    Über Ingo Dachwitz - netzpolitik:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  19. #Chatkontrolle - Was ist das?

    Ein Video von @digiges - youtube.com/watch?v=cpGSqroLomg

    Frage an #DigitaleGesellschaft: Gibt es das Video auch auf freien Video-Plattformen, zum Beispiel #Peertube, oder ist die #Lizenz so, dass man es nach Peertube hochladen dürfte?

  20. 150. #NetzpolitischerAbend#DigitaleGesellschaft

    digitalegesellschaft.de/2025/0

    "Es ist soweit!

    Der 150. (in Worten hundertfünfzigste!) Abend mit Vorträgen zur aktuellen Lage der #Digitalpolitik, zur Arbeit an Gesetzesentwürfen, Projektvorstellungen, Panels und inzwischen hunderten von Expert_innen, Aktiviste_innen und Gleichgesinnten findet

    am 7. Oktober auf der #cbase statt.
    Wie immer ab 20h vor Ort oder
    ab 20:15h im Peertube-Stream c-tube.c-base.org.

    Kommt vorbei und bleibt nach den Talks, um ein bisschen mit ... zu feiern!

    Hier könnt Ihr ... Unterstützen: digitalegesellschaft.de/weitermachen/

    Digitale Souveränität: Big Tech oder Tech-Nationalismus?!

    – Aline Blankertz

    #AlineBlankertz ist angewandte Ökonomin und Teil des digitalpolitischen Kollektivs „Strukturelle Integrität“. Sie arbeitet als Tech Economy Lead bei der Anti-Monopol-NGO Rebalance Now.“

    Auf Mastodon findet Ihr Aline als @alineblankertz

    Schon wieder Chatkontrolle – Khaleesi

    Wir befinden uns mal wieder an einem alles entscheidenden Moment in der Diskussion um die #Chatkontrolle. Khaleesi erzählt warum es gerade jetzt wichtig ist.
    Und schaut zurück auf die Geschichte des NPAs und der Chatkontrolle.

    Khaleesi ist Informatikerin mit einem Schwerpunkt auf #ITSicherheit. Sie ist ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Clubs und arbeitet an digitalpolitischen Themen auf EU-Ebene. Seit 2022 ist sie Federführend im Kampf um die Chatkontrolle. Im #Podcast#DickeBretter“, wirft sie zusammen mit #ElisaLindinger und #ConstanzeKurz alle zwei Monate einen Blick auf Gesetzgebungsprozesse.  

    USA verlangen direkten Zugriff auf sensible Polizeidaten – Matthias Monroy

    #MatthiasMonroy ist Redakteur der Zeitschrift „CILIP / Bürgerrechte und Polizei“ und schreibt regelmäßig für netzpolitik.org."

  21. Der Nexus – Ein Internet, das wieder uns gehört

    Das Internet ist zu einem Ort geworden, an dem wir oft abhängig sind: von Facebook, von YouTube, von LinkedIn, von zentralen Plattformen, die unsere Daten kontrollieren, unsere Kommunikation steuern und uns mit Werbung überfluten. Wir leben in einer Zeit, in der wir ausspioniert werden, unsere Daten teuer verkauft werden und wir durch Marketing-Algorithmen und Manipulation in unserem Denken und Handeln beeinflusst werden. Wir sind nicht mehr die Nutzer des Internets – wir sind die Ware. Doch so war das Internet nicht gedacht. Es sollte frei sein, dezentral, ein Ort, an dem Gemeinschaften wachsen können. Genau hier setzt Infinito.Nexus an: Es baut auf den guten Ideen des frühen Internets auf – mit allen technischen Möglichkeiten, die wir heute haben. […]

    blog.infinito.nexus/blog/2025/

  22. Der Nexus – Ein Internet, das wieder uns gehört

    Das Internet ist zu einem Ort geworden, an dem wir oft abhängig sind: von Facebook, von YouTube, von LinkedIn, von zentralen Plattformen, die unsere Daten kontrollieren, unsere Kommunikation steuern und uns mit Werbung überfluten. Wir leben in einer Zeit, in der wir ausspioniert werden, unsere Daten teuer verkauft werden und wir durch Marketing-Algorithmen und Manipulation in unserem Denken und Handeln beeinflusst werden. Wir sind nicht mehr die Nutzer des Internets – wir sind die Ware. Doch so war das Internet nicht gedacht. Es sollte frei sein, dezentral, ein Ort, an dem Gemeinschaften wachsen können. Genau hier setzt Infinito.Nexus an: Es baut auf den guten Ideen des frühen Internets auf – mit allen technischen Möglichkeiten, die wir heute haben. […]

    blog.infinito.nexus/blog/2025/

  23. Der Nexus – Ein Internet, das wieder uns gehört

    Das Internet ist zu einem Ort geworden, an dem wir oft abhängig sind: von Facebook, von YouTube, von LinkedIn, von zentralen Plattformen, die unsere Daten kontrollieren, unsere Kommunikation steuern und uns mit Werbung überfluten. Wir leben in einer Zeit, in der wir ausspioniert werden, unsere Daten teuer verkauft werden und wir durch Marketing-Algorithmen und Manipulation in unserem Denken und Handeln beeinflusst werden. Wir sind nicht mehr die Nutzer des Internets – wir sind die Ware. Doch so war das Internet nicht gedacht. Es sollte frei sein, dezentral, ein Ort, an dem Gemeinschaften wachsen können. Genau hier setzt Infinito.Nexus an: Es baut auf den guten Ideen des frühen Internets auf – mit allen technischen Möglichkeiten, die wir heute haben. […]

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  24. Der Nexus – Ein Internet, das wieder uns gehört

    Das Internet ist zu einem Ort geworden, an dem wir oft abhängig sind: von Facebook, von YouTube, von LinkedIn, von zentralen Plattformen, die unsere Daten kontrollieren, unsere Kommunikation steuern und uns mit Werbung überfluten. Wir leben in einer Zeit, in der wir ausspioniert werden, unsere Daten teuer verkauft werden und wir durch Marketing-Algorithmen und Manipulation in unserem Denken und Handeln beeinflusst werden. Wir sind nicht mehr die Nutzer des Internets – wir sind die Ware. Doch so war das Internet nicht gedacht. Es sollte frei sein, dezentral, ein Ort, an dem Gemeinschaften wachsen können. Genau hier setzt Infinito.Nexus an: Es baut auf den guten Ideen des frühen Internets auf – mit allen technischen Möglichkeiten, die wir heute haben. […]

    blog.infinito.nexus/blog/2025/

  25. Der Nexus – Ein Internet, das wieder uns gehört

    Das Internet ist zu einem Ort geworden, an dem wir oft abhängig sind: von Facebook, von YouTube, von LinkedIn, von zentralen Plattformen, die unsere Daten kontrollieren, unsere Kommunikation steuern und uns mit Werbung überfluten. Wir leben in einer Zeit, in der wir ausspioniert werden, unsere Daten teuer verkauft werden und wir durch Marketing-Algorithmen und Manipulation in unserem Denken und Handeln beeinflusst werden. Wir sind nicht mehr die Nutzer des Internets – wir sind die Ware. Doch so war das Internet nicht gedacht. Es sollte frei sein, dezentral, ein Ort, an dem Gemeinschaften wachsen können. Genau hier setzt Infinito.Nexus an: Es baut auf den guten Ideen des frühen Internets auf – mit allen technischen Möglichkeiten, die wir heute haben. […]

    blog.infinito.nexus/blog/2025/

  26. Ein Willkommenszentrum, das auch digital erreichbar ist, datenbasierter Hitzeschutz und ko-kreative Digitalisierung sozialer Dienste: Die Online-Konferenz PIAZZA widmet sich am 6. November unterschiedlichen Aspekten von digitaler Verwaltung und Gesellschaft.

    Lust dabei zu sein? Hier gibts alle Infos zu Programm und Anmeldung: piazza-konferenz.de/

    Wir freuen uns drauf, @FraunhoferFOKUS, NExT Netzwerk e.V. und @okfde! 🙌

    #digitaleVerwaltung #digitaleGesellschaft

  27. MDR: Neue App soll Thüringens Digitalisierung voranbringen
    mdr.de/video/mdr-videos/f/vide

    Mir persönlich etwas zu viel "Digitalisierung" - das Land muss aber auch mehr Geld, Know-How und Personal in die Entwicklung eigener Software stecken, z.B. in die AG OSS
    thlv.usercontent.opencode.de/a
    #DigitaleGesellschaft #Thüringen #TMDI

  28. MDR: Neue App soll Thüringens Digitalisierung voranbringen
    mdr.de/video/mdr-videos/f/vide

    Mir persönlich etwas zu viel "Digitalisierung" - das Land muss aber auch mehr Geld, Know-How und Personal in die Entwicklung eigener Software stecken, z.B. in die AG OSS
    thlv.usercontent.opencode.de/a
    #DigitaleGesellschaft #Thüringen #TMDI

  29. MDR: Neue App soll Thüringens Digitalisierung voranbringen
    mdr.de/video/mdr-videos/f/vide

    Mir persönlich etwas zu viel "Digitalisierung" - das Land muss aber auch mehr Geld, Know-How und Personal in die Entwicklung eigener Software stecken, z.B. in die AG OSS
    thlv.usercontent.opencode.de/a
    #DigitaleGesellschaft #Thüringen #TMDI

  30. Die Bezahlkarte für Geflüchtete in Deutschland ist nur deswegen problematisch, weil die Deutschen es nicht schaffen, ihre Geschäfte zu digitalisieren.

    In Schweden wäre es gerade umgekehrt. Da wären Geflüchtete bestraft, wenn sie nur Bargeld bekämen, weil man an den meisten Orten nur noch mit Karte zahlen kann.

    #Deutschland #Digitalisierung #DigitaleGesellschaft #Fail

  31. KI muss nicht böse werden, um gefährlich zu sein.
    Es reicht, wenn wir aufhören, selbst zu denken.

    🧠 Wer KI nur konsumiert, wird gelenkt.
    Wer sie hinterfragt, nutzt sie wirklich.

    🔁 Denkst du noch selbst – oder lässt du denken?

    📎 neudenkenblog.blogspot.com

    #KI #Ethik #Selbstdenken #DigitaleGesellschaft #KIverstehen #Philosophie #KünstlicheIntelligenz #NeuDenken

  32. Von #DigitaleGesellschaft @digiges
    🧵 👇

    Bundesrat will #Überwachungsstaat massiv ausbauen: Jetzt Petition dagegen unterschreiben!

    Mittlerweile rund 15’000 Unterschriften aus allen drei Sprachregionen zählt unsere Petition gegen den geplanten Ausbau des Überwachungsstaats (digitale-gesellschaft.ch/2025/) – ein starkes Zeichen für #Grundrechte und #digitaleFreiheit.

    Obwohl die meisten Stellungnahmen zum Vorhaben vernichtend ausfielen, ist noch kein Absehen von den Plänen zu erkennen. Die ...

    1/2

  33. Wikimedia CH unterstützt „Jugend Hackt“ in der Schweiz, das diesen Sommer zweimal stattfindet! Ein Programm der Open Knowledge Foundation für Jugendliche, organisiert von der Digitalen Gesellschaft.
    Wir suchen noch freiwillig Helfende. Es hat auch noch Platz für junge Hacker! 👉Mentor*innen-Schulung: 29.7., 19 Uhr, online
    👉JH Zürich: 15.-17.8,
    👉JH Bern: 5.-7.9.
    digitale-gesellschaft.ch/2025/
    #jugendhackt #digitalegesellschaft #OpenKnowledge #WMCH #wikimediach
    @digiges

  34. Präsenz ist die neue Störung.
    Echte Gespräche? Zeitfresser.
    Lesen mit Tiefe? Nostalgie.
    Zuhören ohne Multitasking? LOL.
    Wir optimieren unsere Kommunikation weg vom Menschlichen. Hauptsache smooth, schnell, störungsfrei.
    Und #KI? Mischt längst überall mit, formuliert unsere Gedanken. Präzise, promptgerecht, gefühlskalt.
    Was macht das mit uns? Habe dazu drei passende Texte kuratiert. Leseempfehlung - #SundayReading - #ReadingDigest - #DigitaleGesellschaft - #DRANBLEIBEN
    theandrecramer.substack.com/p/

  35. Da gibt es die Initiative

    https://www.stifter-helfen.de/

    Sie vermitteln vor allem
    #Software #Lizenzen an #NGO's oder gemeinnützige Vereine zu Sonderkonditionen.

    Sooft ich mich dort in den letzten Jahren für einen Verein informiert hatte, begegneten mir hauptsächlich Angebote für
    #Microsoft-Produkte.

    Nun war ich auch mal beruflich in einem gemeinnützigen Unternehmen beschäftigt, welches solche Sonderlizenzen direkt von Microsoft in Anspruch nahm. Das ging ne Weile gut, bis Microsoft die Regeln änderte...

    Das ist ein Grund, weshalb ich es als Vereinsvorstand ablehne, auf solche
    Sonderangebote einzugehen.

    Nun hat stifter-helfen grad nachgefragt, warum unser Verein denn die Dienste nicht nutzen würde. Auf der Webseite heißt es, es wären über 90.000 Organisationen in ihren Datenbanken....

    Eine Frage im Antwortformular lautet:

    Was müsste sich ändern, damit Stifter-helfen wieder interessant für Ihre Organisation wird?

    Da habe ich folgendes eingetragen:

    Gemeinwohlorientierte, datenschutzmäßig unumstrittene OpenSource Software offerieren, die der Richtlinie Public Money - Public Code entspricht.

    Ich gehe davon aus, dass unser
    #Verein nicht der Einzige ist, bei dem nachgefragt wird 😎

    https://publiccode.eu/de/

    #PublicMoneyPublicCode #Förderung #Gemeinnützigkeit #digitaleGesellschaft #OpenSource

  36. Big Visual Data – eine neue Form des Wissens?

    Sebastian W. Hoggenmüller führt im aktuellen Swiss Journal of Sociology in das Thema #BigVisualData ein – an der Schnittstelle von #BigData, #Visualität und #Wissensproduktion.

    Wie verändern massenhaft zirkulierende Bilder unser Wissen?
    Welche Rolle spielen KI, Algorithmen & Plattformen?
    Warum brauchen wir eine kritische visuelle Kompetenz?

    socio-journal.ch/article/view/
    #Soziologie #VisualStudies #DigitaleGesellschaft #Epistemologie

  37. Big Visual Data – eine neue Form des Wissens?

    Sebastian W. Hoggenmüller führt im aktuellen Swiss Journal of Sociology in das Thema #BigVisualData ein – an der Schnittstelle von #BigData, #Visualität und #Wissensproduktion.

    Wie verändern massenhaft zirkulierende Bilder unser Wissen?
    Welche Rolle spielen KI, Algorithmen & Plattformen?
    Warum brauchen wir eine kritische visuelle Kompetenz?

    socio-journal.ch/article/view/
    #Soziologie #VisualStudies #DigitaleGesellschaft #Epistemologie