#erschopfung — Public Fediverse posts
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Ständig erschöpft trotz Schlaf
Ständig erschöpft trotz Schlaf. Dein Körper fühlt sich schwer an. Verspannungen überall. Leben ist Überleben geworden. Was, wenn negative Emotionen gespeichert sind? Vitalität in 14 Tagen?
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#Gesundheit & Wissenschaft: #Diabetes-#Medikament imitiert die Wirkung von #Sport bei #Prostatakrebs https://www.gesundheitundwissenschaft.com/2026/05/diabetes-medikament-imitiert-die.html #medizin #krebs #manner #erschöpfung #fatigue #bewegung #schmerzen
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Guten Morgen aus der Realität. Eigentlich war der Plan für diese Woche, einen Gang zurückzuschalten, aber die Arbeit sieht das offensichtlich anders. Die Erschöpfung ist bereits am Mittwochmorgen spürbar. Mein einziger Lichtblick ist gerade das Design meiner Tasse. Ich hoffe, euer Start in den Tag verläuft friedlicher als meiner. Durchhalten ist angesagt.
#WorkLife #Mittwoch #Erschöpfung #StarWars -
Moin. Spätschicht im Einzelhandel ist an Tagen wie diesen besonders zäh. Wenn man weiß, dass man erst um 20 Uhr die Ladentür abschließt, fühlt sich der Vormittag wie eine Ewigkeit an. Die Erschöpfung der Woche ist deutlich spürbar und die Aussicht auf einen langen Arbeitstag bis in den Abend hinein dämpft die Stimmung. Erst mal der Kaffee, dann irgendwie der Rest.
#Verkauf #Spätschicht #Einzelhandel #Erschöpfung #WorkLife -
Der Feierabend ist da, die To-do-Liste lang, doch die Energie fehlt. Entscheidungsmüdigkeit und mentale Erschöpfung sind oft die Gründe, warum man nach der Arbeit zu nichts mehr kommt. Es geht um Ursachen und Ansätze für einen entspannteren Abend. #feierabend #erschöpfung #worklifebalance #mentalhealth #stressmanagement #selbstfürsorge #alltagstipps #prävention
https://alltagsfuchs.de/karriere/work-life-balance/warum-man-nach-der-arbeit-zu-nichts-mehr-kommt/
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https://qihai.de/welttag-des-schlafes-und-wie-schlaefst-du/
Am 13. März ist #Weltschlaftag.
Ziel ist es, der Bedeutung des Schlafes für die Gesundheit eine Platform zu geben.Schlafstörungen lassen sich durch Akupunktur wesentlich lindern.
Oft reichen schon 2-3 Behandlungen, um schon eine spürbare Verbesserung zu erreichen.Guts Nächtle!
#weltschlaftag #WorldSleepDay #schlafen #schlafstörungen #einschlafstörung #durchschlafstörung #erschöpfung #zähneknirschen #CMD #longevity #akupunktur #TCM #koln
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Der Job fühlt sich schwer an, obwohl dir das eigentliche Coden nach wie vor Spaß macht. Du sitzt vor sauberem Java-Code, kennst die Tools, weißt, was zu tun ist - und trotzdem bist du am Ende des Tages mental leer. Das ist kein Widerspruch. Sehr oft liegt das Problem nicht im Entwickeln selbst, s
https://magicmarcy.de/der-unsichtbare-burnout-treiber-im-entwickleralltag
#Entwickleralltag #Burnout #Aufmerksamkeit #Fokuszeiten #Erschöpfung #Erwartungsmanagement #Multitasking #Kontextwechsel
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führt zu körperlicher und psychischer #Erschöpfung, begrenzt berufliche Chancen und wirkt sich langfristig negativ auf die finanzielle Absicherung, etwa die Rentenansprüche, aus.
Mehr auf:
https://jeaninebrinks.de/care-arbeit-keine-selbstverstaendlichkeit/
(314 Wörter, 2 Minuten Lesezeit)#TöchterKollektiv, #ohneunsstehtallesstill #Frauenstreik2026 #Weltfrauentag2026 #weltfrauentag #feminismus #gleichberechtigung
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führt zu körperlicher und psychischer #Erschöpfung, begrenzt berufliche Chancen und wirkt sich langfristig negativ auf die finanzielle Absicherung, etwa die Rentenansprüche, aus.
Mehr auf:
https://jeaninebrinks.de/care-arbeit-keine-selbstverstaendlichkeit/
(314 Wörter, 2 Minuten Lesezeit)#TöchterKollektiv, #ohneunsstehtallesstill #Frauenstreik2026 #Weltfrauentag2026 #weltfrauentag #feminismus #gleichberechtigung
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Demokratischer #Burnout in Sachsen: #Systemkrise oder menschliche #Erschöpfung?
https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2026/02/demokratischer-burnout-in-sachsen-systemkrise-menschliche-erschopfung-649019
#Sachsen #Demokratie #Gastbeitrag -
Ich fühle mich seit Tagen wie ein Duracell-Hase mit neuen Batterien 🐰🔋 – voller Antrieb und trotzdem innerlich leer. Energie ist da, aber sie kommt nicht bei meiner Stimmung an. Ein seltsamer Spagat. 💭
#MentalHealth #Depression #Erschöpfung #Achtsamkeit -
Der Tag hasst mich* (mit der Pikosch-Packung neben mir gesendet).
*Beruht auf Gegenseitigkeit. Stand jetzt hasse ich nicht nur den Tag, sondern sehr, sehr vieles.
#FediEltern #Kleinkinder #Erbrechen #Frust #Stress #Müdigkeit #Erschöpfung -
Hintergrund | Merkur: Zermürbt vom Krieg - Wie Russlands Gesellschaft langsam zerbricht
Russlands Krieg in der Ukraine fordert nicht nur an der Front unzählige Opfer. Auch im Innern zeigt sich: Die Gesellschaft ist erschöpft, gespalten – und droht zu zerfallen.OLKHOVATKA, Russland – Der Bus von der Front kam vor der Straßenküche zum Stehen. Die Soldaten an Bord humpelten hinaus in den winterlichen Schlamm.
Den meisten fehlten Füße oder ein Bein.
Eine mit Blut gefüllte Wasserflasche baumelte gefährlich an einem Plastikschlauch, der am Bauch eines Soldaten befestigt war, als er zu einer Bank geführt wurde. Ein anderer starrte ausdruckslos auf den blutigen Stumpf, wo einst seine rechte Hand gewesen war... (weiter)
Meine Meinung: So traurig es ist, zeigt das das der Widerstand gegen Putin und seinen Wahn hilft.
#Hintergrund #Russland #Krieg #Gesellschaft #Folgen #Kriegsverletzungen #Opfer #Erschöpfung #Spaltung #Propaganda #Merkur #2025-12-31 @nachrichten_int
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Das waren jetzt gerade drei Wochen durch die #Hölle! Der Moment, wenn der #Stress wie ein gewaltiges Gewicht von deinen Schultern fällt und du dich wieder frei fühlst. Und diese physische #Erschöpfung die ich jetzt seit zwei Tagen spüre. Der Akku ist einfach endleer.
Und alles komplett unnötig und nur wegen #dummer #Menschen.
Aber was bei gelernt: Wenn du eher der kooperative Typ bist, aufpassen wenn die Gegenseite nicht so tickt. Die frisst dich sonst Stück für Stück auf.
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Das waren jetzt gerade drei Wochen durch die #Hölle! Der Moment, wenn der #Stress wie ein gewaltiges Gewicht von deinen Schultern fällt und du dich wieder frei fühlst. Und diese physische #Erschöpfung die ich jetzt seit zwei Tagen spüre. Der Akku ist einfach endleer.
Und alles komplett unnötig und nur wegen #dummer #Menschen.
Aber was bei gelernt: Wenn du eher der kooperative Typ bist, aufpassen wenn die Gegenseite nicht so tickt. Die frisst dich sonst Stück für Stück auf.
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Das waren jetzt gerade drei Wochen durch die #Hölle! Der Moment, wenn der #Stress wie ein gewaltiges Gewicht von deinen Schultern fällt und du dich wieder frei fühlst. Und diese physische #Erschöpfung die ich jetzt seit zwei Tagen spüre. Der Akku ist einfach endleer.
Und alles komplett unnötig und nur wegen #dummer #Menschen.
Aber was bei gelernt: Wenn du eher der kooperative Typ bist, aufpassen wenn die Gegenseite nicht so tickt. Die frisst dich sonst Stück für Stück auf.
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Das waren jetzt gerade drei Wochen durch die #Hölle! Der Moment, wenn der #Stress wie ein gewaltiges Gewicht von deinen Schultern fällt und du dich wieder frei fühlst. Und diese physische #Erschöpfung die ich jetzt seit zwei Tagen spüre. Der Akku ist einfach endleer.
Und alles komplett unnötig und nur wegen #dummer #Menschen.
Aber was bei gelernt: Wenn du eher der kooperative Typ bist, aufpassen wenn die Gegenseite nicht so tickt. Die frisst dich sonst Stück für Stück auf.
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Das waren jetzt gerade drei Wochen durch die #Hölle! Der Moment, wenn der #Stress wie ein gewaltiges Gewicht von deinen Schultern fällt und du dich wieder frei fühlst. Und diese physische #Erschöpfung die ich jetzt seit zwei Tagen spüre. Der Akku ist einfach endleer.
Und alles komplett unnötig und nur wegen #dummer #Menschen.
Aber was bei gelernt: Wenn du eher der kooperative Typ bist, aufpassen wenn die Gegenseite nicht so tickt. Die frisst dich sonst Stück für Stück auf.
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Das Lächeln sitzt, die Leistung stimmt - doch innerlich herrscht Leere. Der Beitrag erklärt, was hinter dem Phänomen Burn-on statt dem plötzlichen Burn-out steckt und wie wichtig das Erkennen der eigenen Grenzen für die mentale Gesundheit ist.#burnon #mentalegesundheit #selfcare #achtsamkeit #stressmanagement #worklifebalance #selbstfürsorge #grenzensetzen #erschöpfung
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Das Lächeln sitzt, die Leistung stimmt - doch innerlich herrscht Leere. Der Beitrag erklärt, was hinter dem Phänomen Burn-on statt dem plötzlichen Burn-out steckt und wie wichtig das Erkennen der eigenen Grenzen für die mentale Gesundheit ist.#burnon #mentalegesundheit #selfcare #achtsamkeit #stressmanagement #worklifebalance #selbstfürsorge #grenzensetzen #erschöpfung
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Die #Menopause betrifft Millionen #arbeitende #Frauen in Deutschland. So können #Unternehmen helfen, die #Belastungen zu reduzieren.
Viele Frauen leiden unter #Schlafstörungen, #Hitzewallungen oder #Erschöpfung – und das mitten im #Berufsleben. Trotzdem wird die Menopause am #Arbeitsplatz noch immer #selten offen #angesprochen. Dabei hat sie längst spürbare #Folgen für #Wirtschaft und #Gesellschaft...
https://www1.wdr.de/nachrichten/menopause-wirtschaft-auswirkungen-100.html
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Wenn eine #Gesellschaft aufhört
zu fühlen, wenn sie aufhört
sich zu kümmern, wenn sie
aufhört zu kämpfen, dann ist
sie verloren. Nicht weil die
Probleme unlösbar sind,
sondern weil niemand mehr
versucht, sie zu lösen. Die
größte Gefahr ist nicht die
#Erschöpfung, die größte Gefahr
ist die #Resignation.
#ChristinaChristiansen aus ihrem Buch
#RepublikimBurnoutGuten Morgen zusammen ☕️
Habt ein angenehmes Wochenende und einen ruhigen Feiertag 🕯🙏 -
ME/CFS ist eine schwere #Multisystemerkrankung, die mit tiefer #Erschöpfung, #Schmerzen und #Überempfindlichkeiten einhergeht.
Viele Betroffene, darunter auch #LongCovid-Erkrankte, können kaum noch am Alltag teilnehmen. Trotz hoher Fallzahlen mangelt es an Anerkennung, medizinischem Wissen und wirksamen Therapien.
#MECFS #LongCovid #Fatigue #ChronischeErkrankung #Gesundheitssystem
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Manchmal zieht mein Körper einfach die Notbremse, egal, wie viel ich noch erledigen will oder was ich mir vorgenommen habe.⬇️
#ChronicIllness #Disability #DisabilityAwareness #SelfCare #SpoonieLife #DisabilityPride #SpoonieCommunity #HealthJourney #RestIsProductive #ChronicFatigue #SelfLove #Barrierefreiheit #LebenMitSMA #SMA #Körperliebe #Gesundheit #ListenToYourBody #Erschöpfung #LebenMitBehinderung #Behinderung #Selbstfürsorge #Akzeptanz #Empowerment
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Party ohne Ende, Hitze ohne Ende & verdammt schwere Beine: Der 51. BMW Berlin Marathon 2025
Der Titel verrät es ja schon, der BMW Berlin Marathon dieses Jahr war eine ziemlich heftige Nummer. Für mich war es der bisher anstrengendste Marathon überhaupt. Aber von vorn …
Noch Anfang Dezember letzten Jahres lief ich an Krücken und wusste nicht, ob ich dieses Jahr überhaupt noch in die Gänge, sprich Laufschuhe, komme. Aber kurz vor Weihnachten begann ich mit den ersten vorsichtigen Rehaläufen. Dabei verbesserte sich die Stabilität meiner Wirbelsäule zusehends und ich konnte bis heute jeden Tag laufen gehen. Tja, und am 274. Tag stand dann der Marathon ins Haus.
Nümmerchen holen
Die Expo war in diesem Jahr nicht im alten Flughafen Tempelhof, sondern in der Messe Berlin. Das kam mir natürlich sehr entgegen, denn die Messe erreiche ich in 20 bis 25 Minuten, bis Tempelhof ist es deutlich weiter und umständlicher. Darüber hinaus ist die Messe etwas weitläufiger, und mehr Platz bedeutet ja auch deutlich mehr Übersichtlichkeit.
Und so war die Startnummernausgabe auch richtig gut organisiert. Man buchte sich vorher einen Zeitslot von 15 Minuten und ging dann innerhalb dieses Slots hin. Um dann an die Startnummer zu kommen, musste dann schon der erste Marathon bewältigt werden. Die üblichen Absperrungen, bei denen man ewig hin und herläuft. Die waren eigentlich, schon wegen der Zeitslots, ziemlich unnötig. Zumindest zu der Zeit, zu der ich vor Ort war.
Die Ausgabe selbst war wie üblich schnell erledigt: Ausweis zeigen, Startpass zeigen, Nummer in Empfang nehmen, der nächste bitte! Nachdem ich die Startnummer dann hatte, ging es noch auf die Expo, die Marathonmesse. Auch hier hatten die weitläufigen Messehallen den Vorteil, dass es nicht so eng zuging, wie im Hangar des Tempelhofer Flughafens.
Auf der Expo haben wir dann Klamotten und Nippes im Gegenwert eines Erstgeborenen erworben, was aber irgendwie immer so ist. Dafür hat man dann wieder Laufklamotten für das nächste Jahr. Und bei täglicher Nutzung ist das Zeug ja auch in Jahresfrist durch und muss ersetzt werden. Somit kommt uns das durchaus entgegen.
Marathontag
Ursprünglich sollte der Sonntag der wärmste Tag des Wochenendes sein, zum Glück wurde das aber Samstag. Und so bin ich früh noch recht entspannt zum Start gefahren. Im Startgebiet war schon Himmel und Hölle in Bewegung. Aber klar, 55.000 Teilnehmer sind ja keine Kleinigkeit. Zunächst abe ich kurz bei der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr hereingeschaut, Kollegen begrüßt, und dann ging es Richtung Startblock.
Ich war eigentlich viel zu früh dran, aber es zeigte sich dann, dass das gar nicht so verkehrt war. Die Wegeführung war recht eigensinnig gemacht, so dass ich die John-Foster-Dulles-Allee quasi erst fast bis auf Höhe der Startlinie vorlaufen musste, um dann im Tiergarten wieder zurück zu Block F, aus dem ich starten sollte. Block F war dabei in der zweiten Startwelle, es ging also 9.45 Uhr auf die Strecke.
Im Block kam während der Startaufstellung hin und wieder die Sonne durch und wenn sie schien, konnte man schon ahnen, was sich im Laufe des Tages ergeben wird, wenn die Bewölkung wie vorhergesagt verschwindet. Allerdings schien das einigen nicht bewusst zu sein und sie waren ohne Kopfbedeckung am Start. Nun ja, jeder muss selbst wissen, was gut für ihn ist oder nicht. Ich hatte jedenfalls vorab genug getrunken und dabei auch reichlich Elektrolyte getankt.
Die halbe stunde, die die erste Welle vor der zweiten startete, war schon ziemlich sportlich bemessen, denn erst kurz vor knapp war die erste Welle raus und die zweite konnte zum Start nachgeführt werden. Dafür war die zweite Welle aber auch erst recht spät aufgestellt, bis die Massen auf dem 17. Juni angekommen waren, zog es sich doch echt lange hin. Ich selbst war dann im Startblock recht weit vorn, dank rechtzeitigem Erscheinen.
Flotter Start & angezogene Bremse
Aber wenn man nun denkt, dass damit etwas freieres Laufen möglich wäre, irrt man gewaltig. Die schieren Massen verhinderten das, und so begann das für solche Veranstaltungen typische Gedränge und Geschubse auf der Strecke, bis endlich mal ein freies Plätzchen gefunden wurde, das zur eigenen Geschwindigkeit passte. Und genau die war bei mir, wie üblich, viel zu hoch.
Also nahm ich eine deutliche Kohle raus, denn immerhin stand noch die Sonne an und ich wollte die Strecke schließlich ganz entspannt schaffen. Der Plan war übrigens, irgendwie unterhalb von 5 Stunden ganz locker ins Ziel zu traben. Und so viel kann ich schon sagen: Dieser Plan ging natürlich komplett in die Hose.
Ich hatte jetzt eine Pace um die 5:05 min/km in den Beinen, was sich locker und ohne großes Schnaufen halten ließ. Okay, das könnte gut etwas werden, später einfach noch 10 bis 20 Sekunden herausnehmen und dann locker über die Ziellinie rennen. Medaille einsacken und ab nach Hause. Haha. Was für eine tolle Idee. Aber nicht mit dem 51. BMW Berlin Marathon. Der hatte nämlich ganz andere Pläne mit seinen Teilnehmern.
Liebe Sonne scheine!
Bei Kilometer 5 lief ich dann an Torpedo Mitte, einem der beiden Hosts des Podcasts „Never not Running!“ vorbei. Er war tatsächlich unschwer zu erkennen: Die stylische Frisur, wie ich sie ja auch trage, und dazu ein farblich recht seltenes Trikot, da war er fix erkannt. Lieber Christoph, wenn Du das hier liest: Ich war seinerzeit derjenige, wegen dem eines eurer Jingles neu eingesprochen werden musste. Irgendwas mit Kudos. 😉
Aber dann kam irgendwann Kilometer 8 Komma irgendwas, die Torstraße. Als ich dort einbog meinte die Sonne, dass sie jetzt mit dem Scheinen beginnen könne und es wurde schlagartig heiß. Da war ich heilfroh, dass ich schon zuvor in Moabit am VP Halt gemacht und etwas getrunken hatte. Für mich eher ungewöhnlich, denn auf der einfachen Marathondistanz halte ich für gewöhnlich nicht an. Und, so viel kann ich schon sagen, dies war mein erster Marathon, bei dem ich tatsächlich an jedem VP angehalten und etwas bis reichlich getrunken habe.
Die Hitze wirkte schnell und das gesamte Läuferfeld schien schlagartig etwas langsamer zu werden. Der nächste VP am Strausberger Platz war deshalb auch eine echte Erleichterung, denn jetzt musste das erste Mal richtig was nachgegossen werden. Zur Sicherheit nahm ich deshalb auch hier schon etwas Tempo raus und kam relativ gut bis zur Halbmarathondistanz, wo ich mit 1 Stunde und 52 Minuten über die Linie lief. Ein gutes Zeichen, sollte sich das Tempo halten lassen.
Die Hitze ließ nicht nach und in den staubigen Straßen der Stadt war jeder Rasensprenger, den nette Anwohner an die Strecke gestellt hatten, ein echtes Träumchen. Die Luft erinnerte dabei an den Halbmarathon 2024, bei dem es zeitweise richtig stickig wurde und die Leute auf den letzten Kilometern wie die Fliegen umgefallen sind. Blieb zu hoffen, dass es diesmal besser wird.
Stecker gezogen? Na ja, beinahe!
Kilometer 27 war dann echt heftig. Bis dahin hat man schon einen sehr langen und sehr flachen Anstieg hinter sich. Also einen von diesen fiesen Dingern, die man nicht sieht, sondern nur spürt. Und danach geht es noch einmal richtig rauf. Ja klar, nicht wie im Gebirge, aber stetig und gemein. Das merkt man dann auch immer am Läuferfeld, das gemeinsam einzubrechen beginnt. Bis Kilometer 28 geht es die Lentzeallee hinauf. Zum Glück ist oben dann ein VP, bei dem gefühlt jeder der Teilnehmer erstmal ein paar Becher Wasser über den Kopf goss, bevor etwas getrunken wurde.
Mir kochte inzwischen ebenfalls die Birne und die Oberschenkel begannen zu schmerzen. Kein gutes Zeichen eigentlich. Also nochmal eine Kohle herausnehmen. Und genau das geschah dann von ganz allein, denn zwischen Kilometer 30 und 31 geht es zur Hohenzollerndammbrücke rauf, und ab da pflasterten quasi schon die Notarztbehandlungen den Weg der Läufer. Ich selbst quälte mich da schon mächtig und war heilfroh, als es endlich in Richtung Fehrbelliner Platz ging. Bergab. 🙂
Am Fehrbelliner Platz traf ich noch einmal meine Frau, die vorher schon am Paul-Löbe-Haus, am Strausberger Platz und an der Mehringendammer Straßenallee gecheert hatte. Ich machte kurz Pause, trank etwas und machte mich dann auf den Weg zum nächsten VP, den ich so ziemlich genau hinter dem Platz verortet hatte. Aber wegen Bauarbeiten wurde der VP nach hinten verlegt und jetzt zeigte sich, wie platt ich inzwischen war. Ich schleppte mich weiter bis zur Konstanzer Straße und war heilfroh, als ich nach dem Abbiegen den VP sah.
Von Wasserhahn zu Wasserhahn zum Ziel
Die letzten Kilometer gingen eigentlich immer nur von VP zu VP. Zwischendurch immer etwa 200 Meter vor einem Kilometerschild ins Gehen wechseln und ab dem vollen Kilometer wieder langsam laufen. Am VP anhalten, Wasser auf den Kopf, Wasser auf die Oberschenkel, Wasser in den Mund. Ein Stück Banane, nochmal Wasser und weiter. Die wirklich tolle Stimmung an der Strecke, die sonst echt gut vorantreibt, half diesmal überhaupt nicht.
Zwischendurch wurde ich allerdings einmal aufgebaut. Da hatte doch tatsächlich jemand ein Schild, extra nur für mich gebastelt und an die Strecke gepappt. Also, zumindest bin ich mir da komplett sicher, dass es nur für mich war. So!
Nun ja, es war also eine echte Quälerei, die dann doch noch in etwas Ehrgeiz gipfelte, als ich bei Kilometer 41 auf die Uhr schaute und sah, dass mir noch 8 Minuten blieben, um unter 4 Stunden zu kommen. Hmm, das weckte nochmal etwas Ehrgeiz, und auch wenn sich die Oberschenkel mit sattem Brennen dagegen wehrten, hielt ich drauf. Zwischendurch noch einmal 50 Meter gehen, um wieder zu Atem zu kommen, und dann ab Unter den Linden durchziehen bis ins Ziel. Und siehe da, ich kam mit 3 Stunden, 58 Minuten und einer Handvoll Sekunden ins Ziel. Geschafft! 🙂
Was vom Marathon übrig bleibt
Im Ziel ging ich dann planmäßig vor: Fix die Medaille abgreifen, dann den Futterbeutel holen und ab in Richtung Ponchoausgabe. Die war in diesem Jahr etwas anders aufgestellt und so entfiel ein extra „Schlenker“ auf dem Zielgebiet. Die Ströme wurden damit ganz entspannt in Richtung der ebenfalls anders platzierten Erdingerstände und danach aus dem Zielgebiet herausgeleitet. Eigentlich richtig gut durchdacht.
Krass fand ich dabei, wie viele Läufer dieses Jahr auch im Zielgebiet selbst und kurz dahinter auf dem Boden lagen und medizinisch versorgt werden mussten. Die obligatorischen Zusammenbrecher hinter dem Ziel kennt man ja, dafür ist auch eine große Unfallhilfsstelle direkt hinter der Ziellinie und die Patienten können direkt dort hinein gereicht werden.
Dass deutlich später noch so viele umfallen, das ist eher selten und vermutlich auch der Hitze geschuldet. Zum Ende hin wurde es zwar etwas angenehmer, weil immer mal wieder kleine Wolken vor der Sonne hingen, aber man war aufgeheizt ohne Ende, und Kopf und Körper abzukühlen fiel echt schwer. Ich selbst hatte da Glück und war noch vergleichsweise fit. Also rein gesundheitlich gesehen. Die Beine hätten wohl keinen Kilometer mehr mitgemacht und auch der Körper wollte unbedingt eine Pause.
Also fix zum Treffpunkt, den auch meine Frau erstaunlich schnell erreicht hatte. Normalerweise braucht sie ziemlich lange dafür, denn nach einem weiteren Treffen am Potsdamer Platz geht sie rüber an die Tribüne, um beim Zieleinlauf dabei zu sein. Und danach muss sie ja erst die Strecke queren und dann noch durch die Massen bis zum Treffpunkt. Gemeinsam ging es dann ab zum Bahnhof und dann nach Hause. Selbst das übliche Fotobrimborium ließen wir sein. Das obligatorische Medaillenfoto haben wir dann – wie man sieht – auf dem Bahnsteig gemacht, während wir auf den Zug nach Spandau warteten.
Und damit war er auch schon vorbei, der Marathon 2025, von dem ich 9 Monate zuvor nicht gedacht hätte, dass ich ihn mitlaufen kann. Lediglich die Schuhwahl lief anders als geplant, denn ursprünglich wollte ich wieder die Hoka Rocket X2 tragen, aber da ich mit einer Sehnenentzündung in der rechten Wade an den Start ging, sollte hier nicht zu viel Belastung erzeugt werden, wie es die Carbonsohle nun einmal tut, und ich griff auf die butterweichen Hoka Clifton 10 zurück.
Und jetzt noch viermal an den Start gehen, dann darf auch ich in den Jubilee-Club! 🙂
#BMWBerlinMarathon #Erschöpfung #Gesundheit #HokaRocketX2 #Marathon #Medaille #Mimimi #Racebericht #Wetter
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Party ohne Ende, Hitze ohne Ende & verdammt schwere Beine: Der 51. BMW Berlin Marathon 2025
Der Titel verrät es ja schon, der BMW Berlin Marathon dieses Jahr war eine ziemlich heftige Nummer. Für mich war es der bisher anstrengendste Marathon überhaupt. Aber von vorn …
Noch Anfang Dezember letzten Jahres lief ich an Krücken und wusste nicht, ob ich dieses Jahr überhaupt noch in die Gänge, sprich Laufschuhe, komme. Aber kurz vor Weihnachten begann ich mit den ersten vorsichtigen Rehaläufen. Dabei verbesserte sich die Stabilität meiner Wirbelsäule zusehends und ich konnte bis heute jeden Tag laufen gehen. Tja, und am 274. Tag stand dann der Marathon ins Haus.
Nümmerchen holen
Die Expo war in diesem Jahr nicht im alten Flughafen Tempelhof, sondern in der Messe Berlin. Das kam mir natürlich sehr entgegen, denn die Messe erreiche ich in 20 bis 25 Minuten, bis Tempelhof ist es deutlich weiter und umständlicher. Darüber hinaus ist die Messe etwas weitläufiger, und mehr Platz bedeutet ja auch deutlich mehr Übersichtlichkeit.
Und so war die Startnummernausgabe auch richtig gut organisiert. Man buchte sich vorher einen Zeitslot von 15 Minuten und ging dann innerhalb dieses Slots hin. Um dann an die Startnummer zu kommen, musste dann schon der erste Marathon bewältigt werden. Die üblichen Absperrungen, bei denen man ewig hin und herläuft. Die waren eigentlich, schon wegen der Zeitslots, ziemlich unnötig. Zumindest zu der Zeit, zu der ich vor Ort war.
Die Ausgabe selbst war wie üblich schnell erledigt: Ausweis zeigen, Startpass zeigen, Nummer in Empfang nehmen, der nächste bitte! Nachdem ich die Startnummer dann hatte, ging es noch auf die Expo, die Marathonmesse. Auch hier hatten die weitläufigen Messehallen den Vorteil, dass es nicht so eng zuging, wie im Hangar des Tempelhofer Flughafens.
Auf der Expo haben wir dann Klamotten und Nippes im Gegenwert eines Erstgeborenen erworben, was aber irgendwie immer so ist. Dafür hat man dann wieder Laufklamotten für das nächste Jahr. Und bei täglicher Nutzung ist das Zeug ja auch in Jahresfrist durch und muss ersetzt werden. Somit kommt uns das durchaus entgegen.
Marathontag
Ursprünglich sollte der Sonntag der wärmste Tag des Wochenendes sein, zum Glück wurde das aber Samstag. Und so bin ich früh noch recht entspannt zum Start gefahren. Im Startgebiet war schon Himmel und Hölle in Bewegung. Aber klar, 55.000 Teilnehmer sind ja keine Kleinigkeit. Zunächst abe ich kurz bei der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr hereingeschaut, Kollegen begrüßt, und dann ging es Richtung Startblock.
Ich war eigentlich viel zu früh dran, aber es zeigte sich dann, dass das gar nicht so verkehrt war. Die Wegeführung war recht eigensinnig gemacht, so dass ich die John-Foster-Dulles-Allee quasi erst fast bis auf Höhe der Startlinie vorlaufen musste, um dann im Tiergarten wieder zurück zu Block F, aus dem ich starten sollte. Block F war dabei in der zweiten Startwelle, es ging also 9.45 Uhr auf die Strecke.
Im Block kam während der Startaufstellung hin und wieder die Sonne durch und wenn sie schien, konnte man schon ahnen, was sich im Laufe des Tages ergeben wird, wenn die Bewölkung wie vorhergesagt verschwindet. Allerdings schien das einigen nicht bewusst zu sein und sie waren ohne Kopfbedeckung am Start. Nun ja, jeder muss selbst wissen, was gut für ihn ist oder nicht. Ich hatte jedenfalls vorab genug getrunken und dabei auch reichlich Elektrolyte getankt.
Die halbe stunde, die die erste Welle vor der zweiten startete, war schon ziemlich sportlich bemessen, denn erst kurz vor knapp war die erste Welle raus und die zweite konnte zum Start nachgeführt werden. Dafür war die zweite Welle aber auch erst recht spät aufgestellt, bis die Massen auf dem 17. Juni angekommen waren, zog es sich doch echt lange hin. Ich selbst war dann im Startblock recht weit vorn, dank rechtzeitigem Erscheinen.
Flotter Start & angezogene Bremse
Aber wenn man nun denkt, dass damit etwas freieres Laufen möglich wäre, irrt man gewaltig. Die schieren Massen verhinderten das, und so begann das für solche Veranstaltungen typische Gedränge und Geschubse auf der Strecke, bis endlich mal ein freies Plätzchen gefunden wurde, das zur eigenen Geschwindigkeit passte. Und genau die war bei mir, wie üblich, viel zu hoch.
Also nahm ich eine deutliche Kohle raus, denn immerhin stand noch die Sonne an und ich wollte die Strecke schließlich ganz entspannt schaffen. Der Plan war übrigens, irgendwie unterhalb von 5 Stunden ganz locker ins Ziel zu traben. Und so viel kann ich schon sagen: Dieser Plan ging natürlich komplett in die Hose.
Ich hatte jetzt eine Pace um die 5:05 min/km in den Beinen, was sich locker und ohne großes Schnaufen halten ließ. Okay, das könnte gut etwas werden, später einfach noch 10 bis 20 Sekunden herausnehmen und dann locker über die Ziellinie rennen. Medaille einsacken und ab nach Hause. Haha. Was für eine tolle Idee. Aber nicht mit dem 51. BMW Berlin Marathon. Der hatte nämlich ganz andere Pläne mit seinen Teilnehmern.
Liebe Sonne scheine!
Bei Kilometer 5 lief ich dann an Torpedo Mitte, einem der beiden Hosts des Podcasts „Never not Running!“ vorbei. Er war tatsächlich unschwer zu erkennen: Die stylische Frisur, wie ich sie ja auch trage, und dazu ein farblich recht seltenes Trikot, da war er fix erkannt. Lieber Christoph, wenn Du das hier liest: Ich war seinerzeit derjenige, wegen dem eines eurer Jingles neu eingesprochen werden musste. Irgendwas mit Kudos. 😉
Aber dann kam irgendwann Kilometer 8 Komma irgendwas, die Torstraße. Als ich dort einbog meinte die Sonne, dass sie jetzt mit dem Scheinen beginnen könne und es wurde schlagartig heiß. Da war ich heilfroh, dass ich schon zuvor in Moabit am VP Halt gemacht und etwas getrunken hatte. Für mich eher ungewöhnlich, denn auf der einfachen Marathondistanz halte ich für gewöhnlich nicht an. Und, so viel kann ich schon sagen, dies war mein erster Marathon, bei dem ich tatsächlich an jedem VP angehalten und etwas bis reichlich getrunken habe.
Die Hitze wirkte schnell und das gesamte Läuferfeld schien schlagartig etwas langsamer zu werden. Der nächste VP am Strausberger Platz war deshalb auch eine echte Erleichterung, denn jetzt musste das erste Mal richtig was nachgegossen werden. Zur Sicherheit nahm ich deshalb auch hier schon etwas Tempo raus und kam relativ gut bis zur Halbmarathondistanz, wo ich mit 1 Stunde und 52 Minuten über die Linie lief. Ein gutes Zeichen, sollte sich das Tempo halten lassen.
Die Hitze ließ nicht nach und in den staubigen Straßen der Stadt war jeder Rasensprenger, den nette Anwohner an die Strecke gestellt hatten, ein echtes Träumchen. Die Luft erinnerte dabei an den Halbmarathon 2024, bei dem es zeitweise richtig stickig wurde und die Leute auf den letzten Kilometern wie die Fliegen umgefallen sind. Blieb zu hoffen, dass es diesmal besser wird.
Stecker gezogen? Na ja, beinahe!
Kilometer 27 war dann echt heftig. Bis dahin hat man schon einen sehr langen und sehr flachen Anstieg hinter sich. Also einen von diesen fiesen Dingern, die man nicht sieht, sondern nur spürt. Und danach geht es noch einmal richtig rauf. Ja klar, nicht wie im Gebirge, aber stetig und gemein. Das merkt man dann auch immer am Läuferfeld, das gemeinsam einzubrechen beginnt. Bis Kilometer 28 geht es die Lentzeallee hinauf. Zum Glück ist oben dann ein VP, bei dem gefühlt jeder der Teilnehmer erstmal ein paar Becher Wasser über den Kopf goss, bevor etwas getrunken wurde.
Mir kochte inzwischen ebenfalls die Birne und die Oberschenkel begannen zu schmerzen. Kein gutes Zeichen eigentlich. Also nochmal eine Kohle herausnehmen. Und genau das geschah dann von ganz allein, denn zwischen Kilometer 30 und 31 geht es zur Hohenzollerndammbrücke rauf, und ab da pflasterten quasi schon die Notarztbehandlungen den Weg der Läufer. Ich selbst quälte mich da schon mächtig und war heilfroh, als es endlich in Richtung Fehrbelliner Platz ging. Bergab. 🙂
Am Fehrbelliner Platz traf ich noch einmal meine Frau, die vorher schon am Paul-Löbe-Haus, am Strausberger Platz und an der Mehringendammer Straßenallee gecheert hatte. Ich machte kurz Pause, trank etwas und machte mich dann auf den Weg zum nächsten VP, den ich so ziemlich genau hinter dem Platz verortet hatte. Aber wegen Bauarbeiten wurde der VP nach hinten verlegt und jetzt zeigte sich, wie platt ich inzwischen war. Ich schleppte mich weiter bis zur Konstanzer Straße und war heilfroh, als ich nach dem Abbiegen den VP sah.
Von Wasserhahn zu Wasserhahn zum Ziel
Die letzten Kilometer gingen eigentlich immer nur von VP zu VP. Zwischendurch immer etwa 200 Meter vor einem Kilometerschild ins Gehen wechseln und ab dem vollen Kilometer wieder langsam laufen. Am VP anhalten, Wasser auf den Kopf, Wasser auf die Oberschenkel, Wasser in den Mund. Ein Stück Banane, nochmal Wasser und weiter. Die wirklich tolle Stimmung an der Strecke, die sonst echt gut vorantreibt, half diesmal überhaupt nicht.
Zwischendurch wurde ich allerdings einmal aufgebaut. Da hatte doch tatsächlich jemand ein Schild, extra nur für mich gebastelt und an die Strecke gepappt. Also, zumindest bin ich mir da komplett sicher, dass es nur für mich war. So!
Nun ja, es war also eine echte Quälerei, die dann doch noch in etwas Ehrgeiz gipfelte, als ich bei Kilometer 41 auf die Uhr schaute und sah, dass mir noch 8 Minuten blieben, um unter 4 Stunden zu kommen. Hmm, das weckte nochmal etwas Ehrgeiz, und auch wenn sich die Oberschenkel mit sattem Brennen dagegen wehrten, hielt ich drauf. Zwischendurch noch einmal 50 Meter gehen, um wieder zu Atem zu kommen, und dann ab Unter den Linden durchziehen bis ins Ziel. Und siehe da, ich kam mit 3 Stunden, 58 Minuten und einer Handvoll Sekunden ins Ziel. Geschafft! 🙂
Was vom Marathon übrig bleibt
Im Ziel ging ich dann planmäßig vor: Fix die Medaille abgreifen, dann den Futterbeutel holen und ab in Richtung Ponchoausgabe. Die war in diesem Jahr etwas anders aufgestellt und so entfiel ein extra „Schlenker“ auf dem Zielgebiet. Die Ströme wurden damit ganz entspannt in Richtung der ebenfalls anders platzierten Erdingerstände und danach aus dem Zielgebiet herausgeleitet. Eigentlich richtig gut durchdacht.
Krass fand ich dabei, wie viele Läufer dieses Jahr auch im Zielgebiet selbst und kurz dahinter auf dem Boden lagen und medizinisch versorgt werden mussten. Die obligatorischen Zusammenbrecher hinter dem Ziel kennt man ja, dafür ist auch eine große Unfallhilfsstelle direkt hinter der Ziellinie und die Patienten können direkt dort hinein gereicht werden.
Dass deutlich später noch so viele umfallen, das ist eher selten und vermutlich auch der Hitze geschuldet. Zum Ende hin wurde es zwar etwas angenehmer, weil immer mal wieder kleine Wolken vor der Sonne hingen, aber man war aufgeheizt ohne Ende, und Kopf und Körper abzukühlen fiel echt schwer. Ich selbst hatte da Glück und war noch vergleichsweise fit. Also rein gesundheitlich gesehen. Die Beine hätten wohl keinen Kilometer mehr mitgemacht und auch der Körper wollte unbedingt eine Pause.
Also fix zum Treffpunkt, den auch meine Frau erstaunlich schnell erreicht hatte. Normalerweise braucht sie ziemlich lange dafür, denn nach einem weiteren Treffen am Potsdamer Platz geht sie rüber an die Tribüne, um beim Zieleinlauf dabei zu sein. Und danach muss sie ja erst die Strecke queren und dann noch durch die Massen bis zum Treffpunkt. Gemeinsam ging es dann ab zum Bahnhof und dann nach Hause. Selbst das übliche Fotobrimborium ließen wir sein. Das obligatorische Medaillenfoto haben wir dann – wie man sieht – auf dem Bahnsteig gemacht, während wir auf den Zug nach Spandau warteten.
Und damit war er auch schon vorbei, der Marathon 2025, von dem ich 9 Monate zuvor nicht gedacht hätte, dass ich ihn mitlaufen kann. Lediglich die Schuhwahl lief anders als geplant, denn ursprünglich wollte ich wieder die Hoka Rocket X2 tragen, aber da ich mit einer Sehnenentzündung in der rechten Wade an den Start ging, sollte hier nicht zu viel Belastung erzeugt werden, wie es die Carbonsohle nun einmal tut, und ich griff auf die butterweichen Hoka Clifton 10 zurück.
Und jetzt noch viermal an den Start gehen, dann darf auch ich in den Jubilee-Club! 🙂
#BMWBerlinMarathon #Erschöpfung #Gesundheit #HokaRocketX2 #Marathon #Medaille #Mimimi #Racebericht #Wetter
-
Party ohne Ende, Hitze ohne Ende & verdammt schwere Beine: Der 51. BMW Berlin Marathon 2025
Der Titel verrät es ja schon, der BMW Berlin Marathon dieses Jahr war eine ziemlich heftige Nummer. Für mich war es der bisher anstrengendste Marathon überhaupt. Aber von vorn …
Noch Anfang Dezember letzten Jahres lief ich an Krücken und wusste nicht, ob ich dieses Jahr überhaupt noch in die Gänge, sprich Laufschuhe, komme. Aber kurz vor Weihnachten begann ich mit den ersten vorsichtigen Rehaläufen. Dabei verbesserte sich die Stabilität meiner Wirbelsäule zusehends und ich konnte bis heute jeden Tag laufen gehen. Tja, und am 274. Tag stand dann der Marathon ins Haus.
Nümmerchen holen
Die Expo war in diesem Jahr nicht im alten Flughafen Tempelhof, sondern in der Messe Berlin. Das kam mir natürlich sehr entgegen, denn die Messe erreiche ich in 20 bis 25 Minuten, bis Tempelhof ist es deutlich weiter und umständlicher. Darüber hinaus ist die Messe etwas weitläufiger, und mehr Platz bedeutet ja auch deutlich mehr Übersichtlichkeit.
Und so war die Startnummernausgabe auch richtig gut organisiert. Man buchte sich vorher einen Zeitslot von 15 Minuten und ging dann innerhalb dieses Slots hin. Um dann an die Startnummer zu kommen, musste dann schon der erste Marathon bewältigt werden. Die üblichen Absperrungen, bei denen man ewig hin und herläuft. Die waren eigentlich, schon wegen der Zeitslots, ziemlich unnötig. Zumindest zu der Zeit, zu der ich vor Ort war.
Die Ausgabe selbst war wie üblich schnell erledigt: Ausweis zeigen, Startpass zeigen, Nummer in Empfang nehmen, der nächste bitte! Nachdem ich die Startnummer dann hatte, ging es noch auf die Expo, die Marathonmesse. Auch hier hatten die weitläufigen Messehallen den Vorteil, dass es nicht so eng zuging, wie im Hangar des Tempelhofer Flughafens.
Auf der Expo haben wir dann Klamotten und Nippes im Gegenwert eines Erstgeborenen erworben, was aber irgendwie immer so ist. Dafür hat man dann wieder Laufklamotten für das nächste Jahr. Und bei täglicher Nutzung ist das Zeug ja auch in Jahresfrist durch und muss ersetzt werden. Somit kommt uns das durchaus entgegen.
Marathontag
Ursprünglich sollte der Sonntag der wärmste Tag des Wochenendes sein, zum Glück wurde das aber Samstag. Und so bin ich früh noch recht entspannt zum Start gefahren. Im Startgebiet war schon Himmel und Hölle in Bewegung. Aber klar, 55.000 Teilnehmer sind ja keine Kleinigkeit. Zunächst abe ich kurz bei der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr hereingeschaut, Kollegen begrüßt, und dann ging es Richtung Startblock.
Ich war eigentlich viel zu früh dran, aber es zeigte sich dann, dass das gar nicht so verkehrt war. Die Wegeführung war recht eigensinnig gemacht, so dass ich die John-Foster-Dulles-Allee quasi erst fast bis auf Höhe der Startlinie vorlaufen musste, um dann im Tiergarten wieder zurück zu Block F, aus dem ich starten sollte. Block F war dabei in der zweiten Startwelle, es ging also 9.45 Uhr auf die Strecke.
Im Block kam während der Startaufstellung hin und wieder die Sonne durch und wenn sie schien, konnte man schon ahnen, was sich im Laufe des Tages ergeben wird, wenn die Bewölkung wie vorhergesagt verschwindet. Allerdings schien das einigen nicht bewusst zu sein und sie waren ohne Kopfbedeckung am Start. Nun ja, jeder muss selbst wissen, was gut für ihn ist oder nicht. Ich hatte jedenfalls vorab genug getrunken und dabei auch reichlich Elektrolyte getankt.
Die halbe stunde, die die erste Welle vor der zweiten startete, war schon ziemlich sportlich bemessen, denn erst kurz vor knapp war die erste Welle raus und die zweite konnte zum Start nachgeführt werden. Dafür war die zweite Welle aber auch erst recht spät aufgestellt, bis die Massen auf dem 17. Juni angekommen waren, zog es sich doch echt lange hin. Ich selbst war dann im Startblock recht weit vorn, dank rechtzeitigem Erscheinen.
Flotter Start & angezogene Bremse
Aber wenn man nun denkt, dass damit etwas freieres Laufen möglich wäre, irrt man gewaltig. Die schieren Massen verhinderten das, und so begann das für solche Veranstaltungen typische Gedränge und Geschubse auf der Strecke, bis endlich mal ein freies Plätzchen gefunden wurde, das zur eigenen Geschwindigkeit passte. Und genau die war bei mir, wie üblich, viel zu hoch.
Also nahm ich eine deutliche Kohle raus, denn immerhin stand noch die Sonne an und ich wollte die Strecke schließlich ganz entspannt schaffen. Der Plan war übrigens, irgendwie unterhalb von 5 Stunden ganz locker ins Ziel zu traben. Und so viel kann ich schon sagen: Dieser Plan ging natürlich komplett in die Hose.
Ich hatte jetzt eine Pace um die 5:05 min/km in den Beinen, was sich locker und ohne großes Schnaufen halten ließ. Okay, das könnte gut etwas werden, später einfach noch 10 bis 20 Sekunden herausnehmen und dann locker über die Ziellinie rennen. Medaille einsacken und ab nach Hause. Haha. Was für eine tolle Idee. Aber nicht mit dem 51. BMW Berlin Marathon. Der hatte nämlich ganz andere Pläne mit seinen Teilnehmern.
Liebe Sonne scheine!
Bei Kilometer 5 lief ich dann an Torpedo Mitte, einem der beiden Hosts des Podcasts „Never not Running!“ vorbei. Er war tatsächlich unschwer zu erkennen: Die stylische Frisur, wie ich sie ja auch trage, und dazu ein farblich recht seltenes Trikot, da war er fix erkannt. Lieber Christoph, wenn Du das hier liest: Ich war seinerzeit derjenige, wegen dem eines eurer Jingles neu eingesprochen werden musste. Irgendwas mit Kudos. 😉
Aber dann kam irgendwann Kilometer 8 Komma irgendwas, die Torstraße. Als ich dort einbog meinte die Sonne, dass sie jetzt mit dem Scheinen beginnen könne und es wurde schlagartig heiß. Da war ich heilfroh, dass ich schon zuvor in Moabit am VP Halt gemacht und etwas getrunken hatte. Für mich eher ungewöhnlich, denn auf der einfachen Marathondistanz halte ich für gewöhnlich nicht an. Und, so viel kann ich schon sagen, dies war mein erster Marathon, bei dem ich tatsächlich an jedem VP angehalten und etwas bis reichlich getrunken habe.
Die Hitze wirkte schnell und das gesamte Läuferfeld schien schlagartig etwas langsamer zu werden. Der nächste VP am Strausberger Platz war deshalb auch eine echte Erleichterung, denn jetzt musste das erste Mal richtig was nachgegossen werden. Zur Sicherheit nahm ich deshalb auch hier schon etwas Tempo raus und kam relativ gut bis zur Halbmarathondistanz, wo ich mit 1 Stunde und 52 Minuten über die Linie lief. Ein gutes Zeichen, sollte sich das Tempo halten lassen.
Die Hitze ließ nicht nach und in den staubigen Straßen der Stadt war jeder Rasensprenger, den nette Anwohner an die Strecke gestellt hatten, ein echtes Träumchen. Die Luft erinnerte dabei an den Halbmarathon 2024, bei dem es zeitweise richtig stickig wurde und die Leute auf den letzten Kilometern wie die Fliegen umgefallen sind. Blieb zu hoffen, dass es diesmal besser wird.
Stecker gezogen? Na ja, beinahe!
Kilometer 27 war dann echt heftig. Bis dahin hat man schon einen sehr langen und sehr flachen Anstieg hinter sich. Also einen von diesen fiesen Dingern, die man nicht sieht, sondern nur spürt. Und danach geht es noch einmal richtig rauf. Ja klar, nicht wie im Gebirge, aber stetig und gemein. Das merkt man dann auch immer am Läuferfeld, das gemeinsam einzubrechen beginnt. Bis Kilometer 28 geht es die Lentzeallee hinauf. Zum Glück ist oben dann ein VP, bei dem gefühlt jeder der Teilnehmer erstmal ein paar Becher Wasser über den Kopf goss, bevor etwas getrunken wurde.
Mir kochte inzwischen ebenfalls die Birne und die Oberschenkel begannen zu schmerzen. Kein gutes Zeichen eigentlich. Also nochmal eine Kohle herausnehmen. Und genau das geschah dann von ganz allein, denn zwischen Kilometer 30 und 31 geht es zur Hohenzollerndammbrücke rauf, und ab da pflasterten quasi schon die Notarztbehandlungen den Weg der Läufer. Ich selbst quälte mich da schon mächtig und war heilfroh, als es endlich in Richtung Fehrbelliner Platz ging. Bergab. 🙂
Am Fehrbelliner Platz traf ich noch einmal meine Frau, die vorher schon am Paul-Löbe-Haus, am Strausberger Platz und an der Mehringendammer Straßenallee gecheert hatte. Ich machte kurz Pause, trank etwas und machte mich dann auf den Weg zum nächsten VP, den ich so ziemlich genau hinter dem Platz verortet hatte. Aber wegen Bauarbeiten wurde der VP nach hinten verlegt und jetzt zeigte sich, wie platt ich inzwischen war. Ich schleppte mich weiter bis zur Konstanzer Straße und war heilfroh, als ich nach dem Abbiegen den VP sah.
Von Wasserhahn zu Wasserhahn zum Ziel
Die letzten Kilometer gingen eigentlich immer nur von VP zu VP. Zwischendurch immer etwa 200 Meter vor einem Kilometerschild ins Gehen wechseln und ab dem vollen Kilometer wieder langsam laufen. Am VP anhalten, Wasser auf den Kopf, Wasser auf die Oberschenkel, Wasser in den Mund. Ein Stück Banane, nochmal Wasser und weiter. Die wirklich tolle Stimmung an der Strecke, die sonst echt gut vorantreibt, half diesmal überhaupt nicht.
Zwischendurch wurde ich allerdings einmal aufgebaut. Da hatte doch tatsächlich jemand ein Schild, extra nur für mich gebastelt und an die Strecke gepappt. Also, zumindest bin ich mir da komplett sicher, dass es nur für mich war. So!
Nun ja, es war also eine echte Quälerei, die dann doch noch in etwas Ehrgeiz gipfelte, als ich bei Kilometer 41 auf die Uhr schaute und sah, dass mir noch 8 Minuten blieben, um unter 4 Stunden zu kommen. Hmm, das weckte nochmal etwas Ehrgeiz, und auch wenn sich die Oberschenkel mit sattem Brennen dagegen wehrten, hielt ich drauf. Zwischendurch noch einmal 50 Meter gehen, um wieder zu Atem zu kommen, und dann ab Unter den Linden durchziehen bis ins Ziel. Und siehe da, ich kam mit 3 Stunden, 58 Minuten und einer Handvoll Sekunden ins Ziel. Geschafft! 🙂
Was vom Marathon übrig bleibt
Im Ziel ging ich dann planmäßig vor: Fix die Medaille abgreifen, dann den Futterbeutel holen und ab in Richtung Ponchoausgabe. Die war in diesem Jahr etwas anders aufgestellt und so entfiel ein extra „Schlenker“ auf dem Zielgebiet. Die Ströme wurden damit ganz entspannt in Richtung der ebenfalls anders platzierten Erdingerstände und danach aus dem Zielgebiet herausgeleitet. Eigentlich richtig gut durchdacht.
Krass fand ich dabei, wie viele Läufer dieses Jahr auch im Zielgebiet selbst und kurz dahinter auf dem Boden lagen und medizinisch versorgt werden mussten. Die obligatorischen Zusammenbrecher hinter dem Ziel kennt man ja, dafür ist auch eine große Unfallhilfsstelle direkt hinter der Ziellinie und die Patienten können direkt dort hinein gereicht werden.
Dass deutlich später noch so viele umfallen, das ist eher selten und vermutlich auch der Hitze geschuldet. Zum Ende hin wurde es zwar etwas angenehmer, weil immer mal wieder kleine Wolken vor der Sonne hingen, aber man war aufgeheizt ohne Ende, und Kopf und Körper abzukühlen fiel echt schwer. Ich selbst hatte da Glück und war noch vergleichsweise fit. Also rein gesundheitlich gesehen. Die Beine hätten wohl keinen Kilometer mehr mitgemacht und auch der Körper wollte unbedingt eine Pause.
Also fix zum Treffpunkt, den auch meine Frau erstaunlich schnell erreicht hatte. Normalerweise braucht sie ziemlich lange dafür, denn nach einem weiteren Treffen am Potsdamer Platz geht sie rüber an die Tribüne, um beim Zieleinlauf dabei zu sein. Und danach muss sie ja erst die Strecke queren und dann noch durch die Massen bis zum Treffpunkt. Gemeinsam ging es dann ab zum Bahnhof und dann nach Hause. Selbst das übliche Fotobrimborium ließen wir sein. Das obligatorische Medaillenfoto haben wir dann – wie man sieht – auf dem Bahnsteig gemacht, während wir auf den Zug nach Spandau warteten.
Und damit war er auch schon vorbei, der Marathon 2025, von dem ich 9 Monate zuvor nicht gedacht hätte, dass ich ihn mitlaufen kann. Lediglich die Schuhwahl lief anders als geplant, denn ursprünglich wollte ich wieder die Hoka Rocket X2 tragen, aber da ich mit einer Sehnenentzündung in der rechten Wade an den Start ging, sollte hier nicht zu viel Belastung erzeugt werden, wie es die Carbonsohle nun einmal tut, und ich griff auf die butterweichen Hoka Clifton 10 zurück.
Und jetzt noch viermal an den Start gehen, dann darf auch ich in den Jubilee-Club! 🙂
#BMWBerlinMarathon #Erschöpfung #Gesundheit #HokaRocketX2 #Marathon #Medaille #Mimimi #Racebericht #Wetter
-
Party ohne Ende, Hitze ohne Ende & verdammt schwere Beine: Der 51. BMW Berlin Marathon 2025
Der Titel verrät es ja schon, der BMW Berlin Marathon dieses Jahr war eine ziemlich heftige Nummer. Für mich war es der bisher anstrengendste Marathon überhaupt. Aber von vorn …
Noch Anfang Dezember letzten Jahres lief ich an Krücken und wusste nicht, ob ich dieses Jahr überhaupt noch in die Gänge, sprich Laufschuhe, komme. Aber kurz vor Weihnachten begann ich mit den ersten vorsichtigen Rehaläufen. Dabei verbesserte sich die Stabilität meiner Wirbelsäule zusehends und ich konnte bis heute jeden Tag laufen gehen. Tja, und am 274. Tag stand dann der Marathon ins Haus.
Nümmerchen holen
Die Expo war in diesem Jahr nicht im alten Flughafen Tempelhof, sondern in der Messe Berlin. Das kam mir natürlich sehr entgegen, denn die Messe erreiche ich in 20 bis 25 Minuten, bis Tempelhof ist es deutlich weiter und umständlicher. Darüber hinaus ist die Messe etwas weitläufiger, und mehr Platz bedeutet ja auch deutlich mehr Übersichtlichkeit.
Und so war die Startnummernausgabe auch richtig gut organisiert. Man buchte sich vorher einen Zeitslot von 15 Minuten und ging dann innerhalb dieses Slots hin. Um dann an die Startnummer zu kommen, musste dann schon der erste Marathon bewältigt werden. Die üblichen Absperrungen, bei denen man ewig hin und herläuft. Die waren eigentlich, schon wegen der Zeitslots, ziemlich unnötig. Zumindest zu der Zeit, zu der ich vor Ort war.
Die Ausgabe selbst war wie üblich schnell erledigt: Ausweis zeigen, Startpass zeigen, Nummer in Empfang nehmen, der nächste bitte! Nachdem ich die Startnummer dann hatte, ging es noch auf die Expo, die Marathonmesse. Auch hier hatten die weitläufigen Messehallen den Vorteil, dass es nicht so eng zuging, wie im Hangar des Tempelhofer Flughafens.
Auf der Expo haben wir dann Klamotten und Nippes im Gegenwert eines Erstgeborenen erworben, was aber irgendwie immer so ist. Dafür hat man dann wieder Laufklamotten für das nächste Jahr. Und bei täglicher Nutzung ist das Zeug ja auch in Jahresfrist durch und muss ersetzt werden. Somit kommt uns das durchaus entgegen.
Marathontag
Ursprünglich sollte der Sonntag der wärmste Tag des Wochenendes sein, zum Glück wurde das aber Samstag. Und so bin ich früh noch recht entspannt zum Start gefahren. Im Startgebiet war schon Himmel und Hölle in Bewegung. Aber klar, 55.000 Teilnehmer sind ja keine Kleinigkeit. Zunächst abe ich kurz bei der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr hereingeschaut, Kollegen begrüßt, und dann ging es Richtung Startblock.
Ich war eigentlich viel zu früh dran, aber es zeigte sich dann, dass das gar nicht so verkehrt war. Die Wegeführung war recht eigensinnig gemacht, so dass ich die John-Foster-Dulles-Allee quasi erst fast bis auf Höhe der Startlinie vorlaufen musste, um dann im Tiergarten wieder zurück zu Block F, aus dem ich starten sollte. Block F war dabei in der zweiten Startwelle, es ging also 9.45 Uhr auf die Strecke.
Im Block kam während der Startaufstellung hin und wieder die Sonne durch und wenn sie schien, konnte man schon ahnen, was sich im Laufe des Tages ergeben wird, wenn die Bewölkung wie vorhergesagt verschwindet. Allerdings schien das einigen nicht bewusst zu sein und sie waren ohne Kopfbedeckung am Start. Nun ja, jeder muss selbst wissen, was gut für ihn ist oder nicht. Ich hatte jedenfalls vorab genug getrunken und dabei auch reichlich Elektrolyte getankt.
Die halbe stunde, die die erste Welle vor der zweiten startete, war schon ziemlich sportlich bemessen, denn erst kurz vor knapp war die erste Welle raus und die zweite konnte zum Start nachgeführt werden. Dafür war die zweite Welle aber auch erst recht spät aufgestellt, bis die Massen auf dem 17. Juni angekommen waren, zog es sich doch echt lange hin. Ich selbst war dann im Startblock recht weit vorn, dank rechtzeitigem Erscheinen.
Flotter Start & angezogene Bremse
Aber wenn man nun denkt, dass damit etwas freieres Laufen möglich wäre, irrt man gewaltig. Die schieren Massen verhinderten das, und so begann das für solche Veranstaltungen typische Gedränge und Geschubse auf der Strecke, bis endlich mal ein freies Plätzchen gefunden wurde, das zur eigenen Geschwindigkeit passte. Und genau die war bei mir, wie üblich, viel zu hoch.
Also nahm ich eine deutliche Kohle raus, denn immerhin stand noch die Sonne an und ich wollte die Strecke schließlich ganz entspannt schaffen. Der Plan war übrigens, irgendwie unterhalb von 5 Stunden ganz locker ins Ziel zu traben. Und so viel kann ich schon sagen: Dieser Plan ging natürlich komplett in die Hose.
Ich hatte jetzt eine Pace um die 5:05 min/km in den Beinen, was sich locker und ohne großes Schnaufen halten ließ. Okay, das könnte gut etwas werden, später einfach noch 10 bis 20 Sekunden herausnehmen und dann locker über die Ziellinie rennen. Medaille einsacken und ab nach Hause. Haha. Was für eine tolle Idee. Aber nicht mit dem 51. BMW Berlin Marathon. Der hatte nämlich ganz andere Pläne mit seinen Teilnehmern.
Liebe Sonne scheine!
Bei Kilometer 5 lief ich dann an Torpedo Mitte, einem der beiden Hosts des Podcasts „Never not Running!“ vorbei. Er war tatsächlich unschwer zu erkennen: Die stylische Frisur, wie ich sie ja auch trage, und dazu ein farblich recht seltenes Trikot, da war er fix erkannt. Lieber Christoph, wenn Du das hier liest: Ich war seinerzeit derjenige, wegen dem eines eurer Jingles neu eingesprochen werden musste. Irgendwas mit Kudos. 😉
Aber dann kam irgendwann Kilometer 8 Komma irgendwas, die Torstraße. Als ich dort einbog meinte die Sonne, dass sie jetzt mit dem Scheinen beginnen könne und es wurde schlagartig heiß. Da war ich heilfroh, dass ich schon zuvor in Moabit am VP Halt gemacht und etwas getrunken hatte. Für mich eher ungewöhnlich, denn auf der einfachen Marathondistanz halte ich für gewöhnlich nicht an. Und, so viel kann ich schon sagen, dies war mein erster Marathon, bei dem ich tatsächlich an jedem VP angehalten und etwas bis reichlich getrunken habe.
Die Hitze wirkte schnell und das gesamte Läuferfeld schien schlagartig etwas langsamer zu werden. Der nächste VP am Strausberger Platz war deshalb auch eine echte Erleichterung, denn jetzt musste das erste Mal richtig was nachgegossen werden. Zur Sicherheit nahm ich deshalb auch hier schon etwas Tempo raus und kam relativ gut bis zur Halbmarathondistanz, wo ich mit 1 Stunde und 52 Minuten über die Linie lief. Ein gutes Zeichen, sollte sich das Tempo halten lassen.
Die Hitze ließ nicht nach und in den staubigen Straßen der Stadt war jeder Rasensprenger, den nette Anwohner an die Strecke gestellt hatten, ein echtes Träumchen. Die Luft erinnerte dabei an den Halbmarathon 2024, bei dem es zeitweise richtig stickig wurde und die Leute auf den letzten Kilometern wie die Fliegen umgefallen sind. Blieb zu hoffen, dass es diesmal besser wird.
Stecker gezogen? Na ja, beinahe!
Kilometer 27 war dann echt heftig. Bis dahin hat man schon einen sehr langen und sehr flachen Anstieg hinter sich. Also einen von diesen fiesen Dingern, die man nicht sieht, sondern nur spürt. Und danach geht es noch einmal richtig rauf. Ja klar, nicht wie im Gebirge, aber stetig und gemein. Das merkt man dann auch immer am Läuferfeld, das gemeinsam einzubrechen beginnt. Bis Kilometer 28 geht es die Lentzeallee hinauf. Zum Glück ist oben dann ein VP, bei dem gefühlt jeder der Teilnehmer erstmal ein paar Becher Wasser über den Kopf goss, bevor etwas getrunken wurde.
Mir kochte inzwischen ebenfalls die Birne und die Oberschenkel begannen zu schmerzen. Kein gutes Zeichen eigentlich. Also nochmal eine Kohle herausnehmen. Und genau das geschah dann von ganz allein, denn zwischen Kilometer 30 und 31 geht es zur Hohenzollerndammbrücke rauf, und ab da pflasterten quasi schon die Notarztbehandlungen den Weg der Läufer. Ich selbst quälte mich da schon mächtig und war heilfroh, als es endlich in Richtung Fehrbelliner Platz ging. Bergab. 🙂
Am Fehrbelliner Platz traf ich noch einmal meine Frau, die vorher schon am Paul-Löbe-Haus, am Strausberger Platz und an der Mehringendammer Straßenallee gecheert hatte. Ich machte kurz Pause, trank etwas und machte mich dann auf den Weg zum nächsten VP, den ich so ziemlich genau hinter dem Platz verortet hatte. Aber wegen Bauarbeiten wurde der VP nach hinten verlegt und jetzt zeigte sich, wie platt ich inzwischen war. Ich schleppte mich weiter bis zur Konstanzer Straße und war heilfroh, als ich nach dem Abbiegen den VP sah.
Von Wasserhahn zu Wasserhahn zum Ziel
Die letzten Kilometer gingen eigentlich immer nur von VP zu VP. Zwischendurch immer etwa 200 Meter vor einem Kilometerschild ins Gehen wechseln und ab dem vollen Kilometer wieder langsam laufen. Am VP anhalten, Wasser auf den Kopf, Wasser auf die Oberschenkel, Wasser in den Mund. Ein Stück Banane, nochmal Wasser und weiter. Die wirklich tolle Stimmung an der Strecke, die sonst echt gut vorantreibt, half diesmal überhaupt nicht.
Zwischendurch wurde ich allerdings einmal aufgebaut. Da hatte doch tatsächlich jemand ein Schild, extra nur für mich gebastelt und an die Strecke gepappt. Also, zumindest bin ich mir da komplett sicher, dass es nur für mich war. So!
Nun ja, es war also eine echte Quälerei, die dann doch noch in etwas Ehrgeiz gipfelte, als ich bei Kilometer 41 auf die Uhr schaute und sah, dass mir noch 8 Minuten blieben, um unter 4 Stunden zu kommen. Hmm, das weckte nochmal etwas Ehrgeiz, und auch wenn sich die Oberschenkel mit sattem Brennen dagegen wehrten, hielt ich drauf. Zwischendurch noch einmal 50 Meter gehen, um wieder zu Atem zu kommen, und dann ab Unter den Linden durchziehen bis ins Ziel. Und siehe da, ich kam mit 3 Stunden, 58 Minuten und einer Handvoll Sekunden ins Ziel. Geschafft! 🙂
Was vom Marathon übrig bleibt
Im Ziel ging ich dann planmäßig vor: Fix die Medaille abgreifen, dann den Futterbeutel holen und ab in Richtung Ponchoausgabe. Die war in diesem Jahr etwas anders aufgestellt und so entfiel ein extra „Schlenker“ auf dem Zielgebiet. Die Ströme wurden damit ganz entspannt in Richtung der ebenfalls anders platzierten Erdingerstände und danach aus dem Zielgebiet herausgeleitet. Eigentlich richtig gut durchdacht.
Krass fand ich dabei, wie viele Läufer dieses Jahr auch im Zielgebiet selbst und kurz dahinter auf dem Boden lagen und medizinisch versorgt werden mussten. Die obligatorischen Zusammenbrecher hinter dem Ziel kennt man ja, dafür ist auch eine große Unfallhilfsstelle direkt hinter der Ziellinie und die Patienten können direkt dort hinein gereicht werden.
Dass deutlich später noch so viele umfallen, das ist eher selten und vermutlich auch der Hitze geschuldet. Zum Ende hin wurde es zwar etwas angenehmer, weil immer mal wieder kleine Wolken vor der Sonne hingen, aber man war aufgeheizt ohne Ende, und Kopf und Körper abzukühlen fiel echt schwer. Ich selbst hatte da Glück und war noch vergleichsweise fit. Also rein gesundheitlich gesehen. Die Beine hätten wohl keinen Kilometer mehr mitgemacht und auch der Körper wollte unbedingt eine Pause.
Also fix zum Treffpunkt, denn auch meine Frau erstaunlich schnell erreicht hatte. Normalerweise braucht sie ziemlich lange dafür, denn nach einem weiteren Treffen am Potsdamer Platz geht sie rüber an die Tribüne, um beim Zieleinlauf dabei zu sein. Und danach muss sie ja erst die Strecke queren und dann noch durch die Massen bis zum Treffpunkt. Gemeinsam ging es dann ab zum Bahnhof und dann nach Hause. Selbst das übliche Fotobrimborium ließen wir sein. Das obligatorische Medaillenfoto haben wir dann – wie man sieht – auf dem Bahnsteig gemacht, während wir auf den Zug nach Spandau warteten.
Und damit war er auch schon vorbei, der Marathon 2025, von dem ich 9 Monate zuvor nicht gedacht hätte, dass ich ihn mitlaufen kann. Lediglich die Schuhwahl lief anders als geplant, denn ursprünglich wollte ich wieder die Hoka Rocket X2 tragen, aber da ich mit einer Sehnenentzündung in der rechten Wade an den Start ging, sollte hier nicht zu viel Belastung erzeugt werden, wie es die Carbonsohle nun einmal tut, und ich griff auf die butterweichen Hoka Clifton 10 zurück.
Und jetzt noch viermal an den Start gehen, dann darf auch ich in den Jubilee-Club! 🙂
#BMWBerlinMarathon #Erschöpfung #Gesundheit #HokaRocketX2 #Marathon #Medaille #Mimimi #Racebericht #Wetter
-
Party ohne Ende, Hitze ohne Ende & verdammt schwere Beine: Der 51. BMW Berlin Marathon 2025
Der Titel verrät es ja schon, der BMW Berlin Marathon dieses Jahr war eine ziemlich heftige Nummer. Für mich war es der bisher anstrengendste Marathon überhaupt. Aber von vorn …
Noch Anfang Dezember letzten Jahres lief ich an Krücken und wusste nicht, ob ich dieses Jahr überhaupt noch in die Gänge, sprich Laufschuhe, komme. Aber kurz vor Weihnachten begann ich mit den ersten vorsichtigen Rehaläufen. Dabei verbesserte sich die Stabilität meiner Wirbelsäule zusehends und ich konnte bis heute jeden Tag laufen gehen. Tja, und am 274. Tag stand dann der Marathon ins Haus.
Nümmerchen holen
Die Expo war in diesem Jahr nicht im alten Flughafen Tempelhof, sondern in der Messe Berlin. Das kam mir natürlich sehr entgegen, denn die Messe erreiche ich in 20 bis 25 Minuten, bis Tempelhof ist es deutlich weiter und umständlicher. Darüber hinaus ist die Messe etwas weitläufiger, und mehr Platz bedeutet ja auch deutlich mehr Übersichtlichkeit.
Und so war die Startnummernausgabe auch richtig gut organisiert. Man buchte sich vorher einen Zeitslot von 15 Minuten und ging dann innerhalb dieses Slots hin. Um dann an die Startnummer zu kommen, musste dann schon der erste Marathon bewältigt werden. Die üblichen Absperrungen, bei denen man ewig hin und herläuft. Die waren eigentlich, schon wegen der Zeitslots, ziemlich unnötig. Zumindest zu der Zeit, zu der ich vor Ort war.
Die Ausgabe selbst war wie üblich schnell erledigt: Ausweis zeigen, Startpass zeigen, Nummer in Empfang nehmen, der nächste bitte! Nachdem ich die Startnummer dann hatte, ging es noch auf die Expo, die Marathonmesse. Auch hier hatten die weitläufigen Messehallen den Vorteil, dass es nicht so eng zuging, wie im Hangar des Tempelhofer Flughafens.
Auf der Expo haben wir dann Klamotten und Nippes im Gegenwert eines Erstgeborenen erworben, was aber irgendwie immer so ist. Dafür hat man dann wieder Laufklamotten für das nächste Jahr. Und bei täglicher Nutzung ist das Zeug ja auch in Jahresfrist durch und muss ersetzt werden. Somit kommt uns das durchaus entgegen.
Marathontag
Ursprünglich sollte der Sonntag der wärmste Tag des Wochenendes sein, zum Glück wurde das aber Samstag. Und so bin ich früh noch recht entspannt zum Start gefahren. Im Startgebiet war schon Himmel und Hölle in Bewegung. Aber klar, 55.000 Teilnehmer sind ja keine Kleinigkeit. Zunächst abe ich kurz bei der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr hereingeschaut, Kollegen begrüßt, und dann ging es Richtung Startblock.
Ich war eigentlich viel zu früh dran, aber es zeigte sich dann, dass das gar nicht so verkehrt war. Die Wegeführung war recht eigensinnig gemacht, so dass ich die John-Foster-Dulles-Allee quasi erst fast bis auf Höhe der Startlinie vorlaufen musste, um dann im Tiergarten wieder zurück zu Block F, aus dem ich starten sollte. Block F war dabei in der zweiten Startwelle, es ging also 9.45 Uhr auf die Strecke.
Im Block kam während der Startaufstellung hin und wieder die Sonne durch und wenn sie schien, konnte man schon ahnen, was sich im Laufe des Tages ergeben wird, wenn die Bewölkung wie vorhergesagt verschwindet. Allerdings schien das einigen nicht bewusst zu sein und sie waren ohne Kopfbedeckung am Start. Nun ja, jeder muss selbst wissen, was gut für ihn ist oder nicht. Ich hatte jedenfalls vorab genug getrunken und dabei auch reichlich Elektrolyte getankt.
Die halbe stunde, die die erste Welle vor der zweiten startete, war schon ziemlich sportlich bemessen, denn erst kurz vor knapp war die erste Welle raus und die zweite konnte zum Start nachgeführt werden. Dafür war die zweite Welle aber auch erst recht spät aufgestellt, bis die Massen auf dem 17. Juni angekommen waren, zog es sich doch echt lange hin. Ich selbst war dann im Startblock recht weit vorn, dank rechtzeitigem Erscheinen.
Flotter Start & angezogene Bremse
Aber wenn man nun denkt, dass damit etwas freieres Laufen möglich wäre, irrt man gewaltig. Die schieren Massen verhinderten das, und so begann das für solche Veranstaltungen typische Gedränge und Geschubse auf der Strecke, bis endlich mal ein freies Plätzchen gefunden wurde, das zur eigenen Geschwindigkeit passte. Und genau die war bei mir, wie üblich, viel zu hoch.
Also nahm ich eine deutliche Kohle raus, denn immerhin stand noch die Sonne an und ich wollte die Strecke schließlich ganz entspannt schaffen. Der Plan war übrigens, irgendwie unterhalb von 5 Stunden ganz locker ins Ziel zu traben. Und so viel kann ich schon sagen: Dieser Plan ging natürlich komplett in die Hose.
Ich hatte jetzt eine Pace um die 5:05 min/km in den Beinen, was sich locker und ohne großes Schnaufen halten ließ. Okay, das könnte gut etwas werden, später einfach noch 10 bis 20 Sekunden herausnehmen und dann locker über die Ziellinie rennen. Medaille einsacken und ab nach Hause. Haha. Was für eine tolle Idee. Aber nicht mit dem 51. BMW Berlin Marathon. Der hatte nämlich ganz andere Pläne mit seinen Teilnehmern.
Liebe Sonne scheine!
Bei Kilometer 5 lief ich dann an Torpedo Mitte, einem der beiden Hosts des Podcasts „Never not Running!“ vorbei. Er war tatsächlich unschwer zu erkennen: Die stylische Frisur, wie ich sie ja auch trage, und dazu ein farblich recht seltenes Trikot, da war er fix erkannt. Lieber Christoph, wenn Du das hier liest: Ich war seinerzeit derjenige, wegen dem eines eurer Jingles neu eingesprochen werden musste. Irgendwas mit Kudos. 😉
Aber dann kam irgendwann Kilometer 8 Komma irgendwas, die Torstraße. Als ich dort einbog meinte die Sonne, dass sie jetzt mit dem Scheinen beginnen könne und es wurde schlagartig heiß. Da war ich heilfroh, dass ich schon zuvor in Moabit am VP Halt gemacht und etwas getrunken hatte. Für mich eher ungewöhnlich, denn auf der einfachen Marathondistanz halte ich für gewöhnlich nicht an. Und, so viel kann ich schon sagen, dies war mein erster Marathon, bei dem ich tatsächlich an jedem VP angehalten und etwas bis reichlich getrunken habe.
Die Hitze wirkte schnell und das gesamte Läuferfeld schien schlagartig etwas langsamer zu werden. Der nächste VP am Strausberger Platz war deshalb auch eine echte Erleichterung, denn jetzt musste das erste Mal richtig was nachgegossen werden. Zur Sicherheit nahm ich deshalb auch hier schon etwas Tempo raus und kam relativ gut bis zur Halbmarathondistanz, wo ich mit 1 Stunde und 52 Minuten über die Linie lief. Ein gutes Zeichen, sollte sich das Tempo halten lassen.
Die Hitze ließ nicht nach und in den staubigen Straßen der Stadt war jeder Rasensprenger, den nette Anwohner an die Strecke gestellt hatten, ein echtes Träumchen. Die Luft erinnerte dabei an den Halbmarathon 2024, bei dem es zeitweise richtig stickig wurde und die Leute auf den letzten Kilometern wie die Fliegen umgefallen sind. Blieb zu hoffen, dass es diesmal besser wird.
Stecker gezogen? Na ja, beinahe!
Kilometer 27 war dann echt heftig. Bis dahin hat man schon einen sehr langen und sehr flachen Anstieg hinter sich. Also einen von diesen fiesen Dingern, die man nicht sieht, sondern nur spürt. Und danach geht es noch einmal richtig rauf. Ja klar, nicht wie im Gebirge, aber stetig und gemein. Das merkt man dann auch immer am Läuferfeld, das gemeinsam einzubrechen beginnt. Bis Kilometer 28 geht es die Lentzeallee hinauf. Zum Glück ist oben dann ein VP, bei dem gefühlt jeder der Teilnehmer erstmal ein paar Becher Wasser über den Kopf goss, bevor etwas getrunken wurde.
Mir kochte inzwischen ebenfalls die Birne und die Oberschenkel begannen zu schmerzen. Kein gutes Zeichen eigentlich. Also nochmal eine Kohle herausnehmen. Und genau das geschah dann von ganz allein, denn zwischen Kilometer 30 und 31 geht es zur Hohenzollerndammbrücke rauf, und ab da pflasterten quasi schon die Notarztbehandlungen den Weg der Läufer. Ich selbst quälte mich da schon mächtig und war heilfroh, als es endlich in Richtung Fehrbelliner Platz ging. Bergab. 🙂
Am Fehrbelliner Platz traf ich noch einmal meine Frau, die vorher schon am Paul-Löbe-Haus, am Strausberger Platz und an der Mehringendammer Straßenallee gecheert hatte. Ich machte kurz Pause, trank etwas und machte mich dann auf den Weg zum nächsten VP, den ich so ziemlich genau hinter dem Platz verortet hatte. Aber wegen Bauarbeiten wurde der VP nach hinten verlegt und jetzt zeigte sich, wie platt ich inzwischen war. Ich schleppte mich weiter bis zur Konstanzer Straße und war heilfroh, als ich nach dem Abbiegen den VP sah.
Von Wasserhahn zu Wasserhahn zum Ziel
Die letzten Kilometer gingen eigentlich immer nur von VP zu VP. Zwischendurch immer etwa 200 Meter vor einem Kilometerschild ins Gehen wechseln und ab dem vollen Kilometer wieder langsam laufen. Am VP anhalten, Wasser auf den Kopf, Wasser auf die Oberschenkel, Wasser in den Mund. Ein Stück Banane, nochmal Wasser und weiter. Die wirklich tolle Stimmung an der Strecke, die sonst echt gut vorantreibt, half diesmal überhaupt nicht.
Zwischendurch wurde ich allerdings einmal aufgebaut. Da hatte doch tatsächlich jemand ein Schild, extra nur für mich gebastelt und an die Strecke gepappt. Also, zumindest bin ich mir da komplett sicher, dass es nur für mich war. So!
Nun ja, es war also eine echte Quälerei, die dann doch noch in etwas Ehrgeiz gipfelte, als ich bei Kilometer 41 auf die Uhr schaute und sah, dass mir noch 8 Minuten blieben, um unter 4 Stunden zu kommen. Hmm, das weckte nochmal etwas Ehrgeiz, und auch wenn sich die Oberschenkel mit sattem Brennen dagegen wehrten, hielt ich drauf. Zwischendurch noch einmal 50 Meter gehen, um wieder zu Atem zu kommen, und dann ab Unter den Linden durchziehen bis ins Ziel. Und siehe da, ich kam mit 3 Stunden, 58 Minuten und einer Handvoll Sekunden ins Ziel. Geschafft! 🙂
Was vom Marathon übrig bleibt
Im Ziel ging ich dann planmäßig vor: Fix die Medaille abgreifen, dann den Futterbeutel holen und ab in Richtung Ponchoausgabe. Die war in diesem Jahr etwas anders aufgestellt und so entfiel ein extra „Schlenker“ auf dem Zielgebiet. Die Ströme wurden damit ganz entspannt in Richtung der ebenfalls anders platzierten Erdingerstände und danach aus dem Zielgebiet herausgeleitet. Eigentlich richtig gut durchdacht.
Krass fand ich dabei, wie viele Läufer dieses Jahr auch im Zielgebiet selbst und kurz dahinter auf dem Boden lagen und medizinisch versorgt werden mussten. Die obligatorischen Zusammenbrecher hinter dem Ziel kennt man ja, dafür ist auch eine große Unfallhilfsstelle direkt hinter der Ziellinie und die Patienten können direkt dort hinein gereicht werden.
Dass deutlich später noch so viele umfallen, das ist eher selten und vermutlich auch der Hitze geschuldet. Zum Ende hin wurde es zwar etwas angenehmer, weil immer mal wieder kleine Wolken vor der Sonne hingen, aber man war aufgeheizt ohne Ende, und Kopf und Körper abzukühlen fiel echt schwer. Ich selbst hatte da Glück und war noch vergleichsweise fit. Also rein gesundheitlich gesehen. Die Beine hätten wohl keinen Kilometer mehr mitgemacht und auch der Körper wollte unbedingt eine Pause.
Also fix zum Treffpunkt, den auch meine Frau erstaunlich schnell erreicht hatte. Normalerweise braucht sie ziemlich lange dafür, denn nach einem weiteren Treffen am Potsdamer Platz geht sie rüber an die Tribüne, um beim Zieleinlauf dabei zu sein. Und danach muss sie ja erst die Strecke queren und dann noch durch die Massen bis zum Treffpunkt. Gemeinsam ging es dann ab zum Bahnhof und dann nach Hause. Selbst das übliche Fotobrimborium ließen wir sein. Das obligatorische Medaillenfoto haben wir dann – wie man sieht – auf dem Bahnsteig gemacht, während wir auf den Zug nach Spandau warteten.
Und damit war er auch schon vorbei, der Marathon 2025, von dem ich 9 Monate zuvor nicht gedacht hätte, dass ich ihn mitlaufen kann. Lediglich die Schuhwahl lief anders als geplant, denn ursprünglich wollte ich wieder die Hoka Rocket X2 tragen, aber da ich mit einer Sehnenentzündung in der rechten Wade an den Start ging, sollte hier nicht zu viel Belastung erzeugt werden, wie es die Carbonsohle nun einmal tut, und ich griff auf die butterweichen Hoka Clifton 10 zurück.
Und jetzt noch viermal an den Start gehen, dann darf auch ich in den Jubilee-Club! 🙂
#BMWBerlinMarathon #Erschöpfung #Gesundheit #HokaRocketX2 #Marathon #Medaille #Mimimi #Racebericht #Wetter
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Und die nächste insgesamt eher miese Nacht.
Die Kids sind um kurz nach 5 wach geworden, als das Baby Dauer-gebrüllt hat.
Ab da war eine Stunde Dauer-Gezappel angesagt. Und das andere Kind hast seit da evtl sogar gar nicht mehr geschlafen…
Ich hab zwar zwischendurch noch geschlafen, aber eben Mega unruhig 🥴😮💨Wann können diese Kids mal wieder eine Nacht vernünftig Schlafen? 😵
#GutenMorgen #Schlafmangel #Erschöpfung -
#Erschöpfung – eine #Kulturgeschichte
Das Gefühl, stark ausgelaugt zu sein, ist kein neues Phänomen unserer Zeit. Schon in vergangenen Jahrhunderten kannten die Menschen kräftezehrende Erschöpfung. Allerdings: Wie darauf geblickt wurde, unterscheidet sich in den jeweiligen Epochen enorm.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/erschoepfung-burnout-kulturgeschichte-100.html
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Warum viele im Urlaub krank werden
Ausgerechnet am Wochenende oder im Urlaub krank oder erschöpft: Das kennen mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer, zeigt eine Studie. Viele Faktoren können Ursache sein. Von K. Heudorfer und S. von Liebe.
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Guten Morgen, Herde 🐘
Heute wird nochmal ein richtig Stressiger Urlaubstag (und diese Urlaubs-Woche war insgesamt echt voller als sie sein sollte).
Denn heute Steht die Kindergeburtstagsfeier von K1 an - und es sind noch Unmengen Dinge vorzubereiten.Jetzt noch schnell Frühstücken, dann los ackern und dann am Nachmittag die ganze Bande durch das Programm führen 😵💫
Danach hätte ich dann gerne eine Woche Kur 😮💨
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Unterstützungsempfehlung:
»Wir haben NUKA gebaut – eine traumasensible KI-App für Menschen mit #ADHS, #Autismus oder #Erschöpfung.
Keine Tipps. Kein Coaching. Sondern: Sprache, die nicht verletzt.
Jetzt brauchen wir eure Unterstützung, um den ersten geschützten #Betatest zu finanzieren.
Wenn du glaubst, dass Würde digital möglich sein muss – hilf uns, das zu zeigen.«https://www.startnext.com/nukaai
(1/2)
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Uff. Der Tag heute ist nicht so der Hammer.
Sachen auf Arbeit die nicht klappen, Meetings die mehr als mühsam sind und mittendrin Müdigkeit 🥱, Erschöpfung 😓 und absolut mangelnde Konzentration 😵💫
Jetzt mach ich nochmal einen Pomodoro-Timer 🍅⏲️ lang das Zeug und dann geh ich entweder 10 Minuten spazieren oder mach mir nen ordentlichen Kaffee ☕️
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Volle Tage - Wie eigentlich immer in den letzten - 🤔 Äh - 5 Jahren.
Das Leben ist ein Marathon und kein Sprint hat mal jemand gesagt und so langsam sollten wir das hier mal wieder ein bisschen mehr berücksichtigen.Aber ein Blick aufs Konto und in denTerminplan kuriert diesen kleinen Anflug von Selfcare leider ganz schnell wieder 😢
Zwei Erwerbstätige und trotzdem knapp ist halt einfach doof. Hebammen sind einfach hart unterbezahlt.
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Manchmal frage ich mich, wie wir es schaffen, so über unseren Grenzen zu sein und gleichzeitig trotzdem den Alltag untergehen zu sehen 😩
*mit schwangerer Frau, zwei berufstätigen Eltern und 4-5 Wochen Krankheits-Streak gesendet
#FediEltern #KindKrank #Erschöpfung -
Die Zahl der #MECFS-Erkrankten in #Deutschland hat sich durch #Corona auf rund 620.000 mehr als verdoppelt. 🛏️
Viele leiden unter starker #Erschöpfung, #Schmerzen und fehlender medizinischer Versorgung. Auch nach #Covid-#Impfung wurden Fälle gemeldet, doch Anerkennung als #Impfschaden bleibt oft aus.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/corona-me-cfs-krankheit-100.html
#LongCovid #ChronischeErkrankung #Gesundheitspolitik #Medizin #PostCovid
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Das Verschwinden der Opfer von COVID
Patienten mit Long COVID leiden unter denselben gesellschaftlichen Einstellungen, die viele Menschen mit unsichtbaren und schwankenden Behinderungen betreffen
Die „Augen-zu-und-durch“-Einstellung der Regierung in Bezug auf #COVID19 führte zum vermeidbaren Tod einer großen Anzahl von Menschen, vor allem schutzbedürftiger älterer Menschen in #Pflegeheimen. Der fehlende Schutz für gefährdete Menschen, die unzureichende Bereitstellung von #Schutzausrüstung und die erzwungene Arbeit unter gefährlichen Bedingungen setzten viele Menschen unnötig dem #Virus aus. Dies hat auch dazu geführt, dass eine große Anzahl von Menschen jetzt an Long COVID leidet.
LongCOVID kann eine Vielzahl von #Symptomen verursachen, die häufigsten sind jedoch #Müdigkeit, #Gehirnnebel, #Muskelschmerzen und #Atemnot. Müdigkeit ist nicht nur ein Gefühl der #Erschöpfung, sondern ein sehr lähmender Zustand, der dazu führen kann, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, ohne #Hilfe zu gehen oder zu duschen. #Frauen sind häufiger betroffen als #Männer, und am häufigsten tritt es in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen auf.
Wenn die #Zeitungen überhaupt über Long COVID berichten, dann berichten sie jetzt, dass es den #Patienten größtenteils besser geht (was nicht der Fall ist) und dass die aktuellen Stämme nicht so gefährlich sind. Aktuelle #Auffrischungsimpfungen bieten einen gewissen Schutz (es ist also ein Skandal, dass die Regierung der Bevölkerung keine kostenlosen Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stellt), und die besonders virulenten frühen Stämme führen eher zu Long Covid als die späteren Varianten. Allerdings ist niemand immun und jede COVID-Infektion birgt nach wie vor ein Risiko. Menschen mit geschwächtem #Immunsystem sind besonders gefährdet, dass sich ihr Zustand durch eine erneute #Infektion verschlechtert, was es für die Betroffenen sehr schwierig macht, sich an die aktuellen Annahme „COVID ist vorbei“ zu halten.
Menschen, die an Long COVID leiden, und andere Menschen, die besonders anfällig für eine COVID-Infektion sind, müssen derzeit mit einer Situation zurechtkommen, in der es in Gebäuden keine #Luftreiniger gibt, Menschen selbst in #Krankenhäusern nirgendwo #Masken tragen, #Arbeitgeber die Menschen auffordern, mit COVID zur #Arbeit zu kommen, und im Grunde genommen werden gefährdete Menschen abgeschrieben und aufgefordert, mit dem Risiko selbst fertig zu werden.
Einige Menschen, die Masken tragen, werden in Bussen beschimpft. Andere haben berichtet, dass sie als schwierige Patienten abgestempelt werden, weil sie das Personal bei Krankenhausbesuchen gebeten haben, Masken zu tragen. #Ärzte neigen zu sehr dazu, Long COVID als „nur eine psychische Erkrankung“ abzutun. Der Druck, die Schulen zu besuchen, einschließlich der Aufforderung an die #Kinder, auch dann zu kommen, wenn sie krank sind, setzt sowohl Kinder als auch #Personal, die anfällig sind, einem #Infektionsrisiko aus und setzt #Schüler mit chronischen Krankheiten unter Druck, zum Nachteil ihrer Gesundheit zur #Schule zu gehen.
(...) Weiterlesen in der Übersetzung der Analyse von Fingers Malone
Foto: © Joshua Boaz Pribanic für Public Herald
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Das Verschwinden der Opfer von COVID
Patienten mit Long COVID leiden unter denselben gesellschaftlichen Einstellungen, die viele Menschen mit unsichtbaren und schwankenden Behinderungen betreffen
Die „Augen-zu-und-durch“-Einstellung der Regierung in Bezug auf #COVID19 führte zum vermeidbaren Tod einer großen Anzahl von Menschen, vor allem schutzbedürftiger älterer Menschen in #Pflegeheimen. Der fehlende Schutz für gefährdete Menschen, die unzureichende Bereitstellung von #Schutzausrüstung und die erzwungene Arbeit unter gefährlichen Bedingungen setzten viele Menschen unnötig dem #Virus aus. Dies hat auch dazu geführt, dass eine große Anzahl von Menschen jetzt an Long COVID leidet.
LongCOVID kann eine Vielzahl von #Symptomen verursachen, die häufigsten sind jedoch #Müdigkeit, #Gehirnnebel, #Muskelschmerzen und #Atemnot. Müdigkeit ist nicht nur ein Gefühl der #Erschöpfung, sondern ein sehr lähmender Zustand, der dazu führen kann, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, ohne #Hilfe zu gehen oder zu duschen. #Frauen sind häufiger betroffen als #Männer, und am häufigsten tritt es in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen auf.
Wenn die #Zeitungen überhaupt über Long COVID berichten, dann berichten sie jetzt, dass es den #Patienten größtenteils besser geht (was nicht der Fall ist) und dass die aktuellen Stämme nicht so gefährlich sind. Aktuelle #Auffrischungsimpfungen bieten einen gewissen Schutz (es ist also ein Skandal, dass die Regierung der Bevölkerung keine kostenlosen Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stellt), und die besonders virulenten frühen Stämme führen eher zu Long Covid als die späteren Varianten. Allerdings ist niemand immun und jede COVID-Infektion birgt nach wie vor ein Risiko. Menschen mit geschwächtem #Immunsystem sind besonders gefährdet, dass sich ihr Zustand durch eine erneute #Infektion verschlechtert, was es für die Betroffenen sehr schwierig macht, sich an die aktuellen Annahme „COVID ist vorbei“ zu halten.
Menschen, die an Long COVID leiden, und andere Menschen, die besonders anfällig für eine COVID-Infektion sind, müssen derzeit mit einer Situation zurechtkommen, in der es in Gebäuden keine #Luftreiniger gibt, Menschen selbst in #Krankenhäusern nirgendwo #Masken tragen, #Arbeitgeber die Menschen auffordern, mit COVID zur #Arbeit zu kommen, und im Grunde genommen werden gefährdete Menschen abgeschrieben und aufgefordert, mit dem Risiko selbst fertig zu werden.
Einige Menschen, die Masken tragen, werden in Bussen beschimpft. Andere haben berichtet, dass sie als schwierige Patienten abgestempelt werden, weil sie das Personal bei Krankenhausbesuchen gebeten haben, Masken zu tragen. #Ärzte neigen zu sehr dazu, Long COVID als „nur eine psychische Erkrankung“ abzutun. Der Druck, die Schulen zu besuchen, einschließlich der Aufforderung an die #Kinder, auch dann zu kommen, wenn sie krank sind, setzt sowohl Kinder als auch #Personal, die anfällig sind, einem #Infektionsrisiko aus und setzt #Schüler mit chronischen Krankheiten unter Druck, zum Nachteil ihrer Gesundheit zur #Schule zu gehen.
(...) Weiterlesen in der Übersetzung der Analyse von Fingers Malone
Foto: © Joshua Boaz Pribanic für Public Herald
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Das Verschwinden der Opfer von COVID
Patienten mit Long COVID leiden unter denselben gesellschaftlichen Einstellungen, die viele Menschen mit unsichtbaren und schwankenden Behinderungen betreffen
Die „Augen-zu-und-durch“-Einstellung der Regierung in Bezug auf #COVID19 führte zum vermeidbaren Tod einer großen Anzahl von Menschen, vor allem schutzbedürftiger älterer Menschen in #Pflegeheimen. Der fehlende Schutz für gefährdete Menschen, die unzureichende Bereitstellung von #Schutzausrüstung und die erzwungene Arbeit unter gefährlichen Bedingungen setzten viele Menschen unnötig dem #Virus aus. Dies hat auch dazu geführt, dass eine große Anzahl von Menschen jetzt an Long COVID leidet.
LongCOVID kann eine Vielzahl von #Symptomen verursachen, die häufigsten sind jedoch #Müdigkeit, #Gehirnnebel, #Muskelschmerzen und #Atemnot. Müdigkeit ist nicht nur ein Gefühl der #Erschöpfung, sondern ein sehr lähmender Zustand, der dazu führen kann, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, ohne #Hilfe zu gehen oder zu duschen. #Frauen sind häufiger betroffen als #Männer, und am häufigsten tritt es in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen auf.
Wenn die #Zeitungen überhaupt über Long COVID berichten, dann berichten sie jetzt, dass es den #Patienten größtenteils besser geht (was nicht der Fall ist) und dass die aktuellen Stämme nicht so gefährlich sind. Aktuelle #Auffrischungsimpfungen bieten einen gewissen Schutz (es ist also ein Skandal, dass die Regierung der Bevölkerung keine kostenlosen Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stellt), und die besonders virulenten frühen Stämme führen eher zu Long Covid als die späteren Varianten. Allerdings ist niemand immun und jede COVID-Infektion birgt nach wie vor ein Risiko. Menschen mit geschwächtem #Immunsystem sind besonders gefährdet, dass sich ihr Zustand durch eine erneute #Infektion verschlechtert, was es für die Betroffenen sehr schwierig macht, sich an die aktuellen Annahme „COVID ist vorbei“ zu halten.
Menschen, die an Long COVID leiden, und andere Menschen, die besonders anfällig für eine COVID-Infektion sind, müssen derzeit mit einer Situation zurechtkommen, in der es in Gebäuden keine #Luftreiniger gibt, Menschen selbst in #Krankenhäusern nirgendwo #Masken tragen, #Arbeitgeber die Menschen auffordern, mit COVID zur #Arbeit zu kommen, und im Grunde genommen werden gefährdete Menschen abgeschrieben und aufgefordert, mit dem Risiko selbst fertig zu werden.
Einige Menschen, die Masken tragen, werden in Bussen beschimpft. Andere haben berichtet, dass sie als schwierige Patienten abgestempelt werden, weil sie das Personal bei Krankenhausbesuchen gebeten haben, Masken zu tragen. #Ärzte neigen zu sehr dazu, Long COVID als „nur eine psychische Erkrankung“ abzutun. Der Druck, die Schulen zu besuchen, einschließlich der Aufforderung an die #Kinder, auch dann zu kommen, wenn sie krank sind, setzt sowohl Kinder als auch #Personal, die anfällig sind, einem #Infektionsrisiko aus und setzt #Schüler mit chronischen Krankheiten unter Druck, zum Nachteil ihrer Gesundheit zur #Schule zu gehen.
(...) Weiterlesen in der Übersetzung der Analyse von Fingers Malone
Foto: © Joshua Boaz Pribanic für Public Herald
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Das Verschwinden der Opfer von COVID
Patienten mit Long COVID leiden unter denselben gesellschaftlichen Einstellungen, die viele Menschen mit unsichtbaren und schwankenden Behinderungen betreffen
Die „Augen-zu-und-durch“-Einstellung der Regierung in Bezug auf #COVID19 führte zum vermeidbaren Tod einer großen Anzahl von Menschen, vor allem schutzbedürftiger älterer Menschen in #Pflegeheimen. Der fehlende Schutz für gefährdete Menschen, die unzureichende Bereitstellung von #Schutzausrüstung und die erzwungene Arbeit unter gefährlichen Bedingungen setzten viele Menschen unnötig dem #Virus aus. Dies hat auch dazu geführt, dass eine große Anzahl von Menschen jetzt an Long COVID leidet.
LongCOVID kann eine Vielzahl von #Symptomen verursachen, die häufigsten sind jedoch #Müdigkeit, #Gehirnnebel, #Muskelschmerzen und #Atemnot. Müdigkeit ist nicht nur ein Gefühl der #Erschöpfung, sondern ein sehr lähmender Zustand, der dazu führen kann, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, ohne #Hilfe zu gehen oder zu duschen. #Frauen sind häufiger betroffen als #Männer, und am häufigsten tritt es in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen auf.
Wenn die #Zeitungen überhaupt über Long COVID berichten, dann berichten sie jetzt, dass es den #Patienten größtenteils besser geht (was nicht der Fall ist) und dass die aktuellen Stämme nicht so gefährlich sind. Aktuelle #Auffrischungsimpfungen bieten einen gewissen Schutz (es ist also ein Skandal, dass die Regierung der Bevölkerung keine kostenlosen Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stellt), und die besonders virulenten frühen Stämme führen eher zu Long Covid als die späteren Varianten. Allerdings ist niemand immun und jede COVID-Infektion birgt nach wie vor ein Risiko. Menschen mit geschwächtem #Immunsystem sind besonders gefährdet, dass sich ihr Zustand durch eine erneute #Infektion verschlechtert, was es für die Betroffenen sehr schwierig macht, sich an die aktuellen Annahme „COVID ist vorbei“ zu halten.
Menschen, die an Long COVID leiden, und andere Menschen, die besonders anfällig für eine COVID-Infektion sind, müssen derzeit mit einer Situation zurechtkommen, in der es in Gebäuden keine #Luftreiniger gibt, Menschen selbst in #Krankenhäusern nirgendwo #Masken tragen, #Arbeitgeber die Menschen auffordern, mit COVID zur #Arbeit zu kommen, und im Grunde genommen werden gefährdete Menschen abgeschrieben und aufgefordert, mit dem Risiko selbst fertig zu werden.
Einige Menschen, die Masken tragen, werden in Bussen beschimpft. Andere haben berichtet, dass sie als schwierige Patienten abgestempelt werden, weil sie das Personal bei Krankenhausbesuchen gebeten haben, Masken zu tragen. #Ärzte neigen zu sehr dazu, Long COVID als „nur eine psychische Erkrankung“ abzutun. Der Druck, die Schulen zu besuchen, einschließlich der Aufforderung an die #Kinder, auch dann zu kommen, wenn sie krank sind, setzt sowohl Kinder als auch #Personal, die anfällig sind, einem #Infektionsrisiko aus und setzt #Schüler mit chronischen Krankheiten unter Druck, zum Nachteil ihrer Gesundheit zur #Schule zu gehen.
(...) Weiterlesen in der Übersetzung der Analyse von Fingers Malone
Foto: © Joshua Boaz Pribanic für Public Herald
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Das Verschwinden der Opfer von COVID
Patienten mit Long COVID leiden unter denselben gesellschaftlichen Einstellungen, die viele Menschen mit unsichtbaren und schwankenden Behinderungen betreffen
Die „Augen-zu-und-durch“-Einstellung der Regierung in Bezug auf #COVID19 führte zum vermeidbaren Tod einer großen Anzahl von Menschen, vor allem schutzbedürftiger älterer Menschen in #Pflegeheimen. Der fehlende Schutz für gefährdete Menschen, die unzureichende Bereitstellung von #Schutzausrüstung und die erzwungene Arbeit unter gefährlichen Bedingungen setzten viele Menschen unnötig dem #Virus aus. Dies hat auch dazu geführt, dass eine große Anzahl von Menschen jetzt an Long COVID leidet.
LongCOVID kann eine Vielzahl von #Symptomen verursachen, die häufigsten sind jedoch #Müdigkeit, #Gehirnnebel, #Muskelschmerzen und #Atemnot. Müdigkeit ist nicht nur ein Gefühl der #Erschöpfung, sondern ein sehr lähmender Zustand, der dazu führen kann, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, ohne #Hilfe zu gehen oder zu duschen. #Frauen sind häufiger betroffen als #Männer, und am häufigsten tritt es in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen auf.
Wenn die #Zeitungen überhaupt über Long COVID berichten, dann berichten sie jetzt, dass es den #Patienten größtenteils besser geht (was nicht der Fall ist) und dass die aktuellen Stämme nicht so gefährlich sind. Aktuelle #Auffrischungsimpfungen bieten einen gewissen Schutz (es ist also ein Skandal, dass die Regierung der Bevölkerung keine kostenlosen Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stellt), und die besonders virulenten frühen Stämme führen eher zu Long Covid als die späteren Varianten. Allerdings ist niemand immun und jede COVID-Infektion birgt nach wie vor ein Risiko. Menschen mit geschwächtem #Immunsystem sind besonders gefährdet, dass sich ihr Zustand durch eine erneute #Infektion verschlechtert, was es für die Betroffenen sehr schwierig macht, sich an die aktuellen Annahme „COVID ist vorbei“ zu halten.
Menschen, die an Long COVID leiden, und andere Menschen, die besonders anfällig für eine COVID-Infektion sind, müssen derzeit mit einer Situation zurechtkommen, in der es in Gebäuden keine #Luftreiniger gibt, Menschen selbst in #Krankenhäusern nirgendwo #Masken tragen, #Arbeitgeber die Menschen auffordern, mit COVID zur #Arbeit zu kommen, und im Grunde genommen werden gefährdete Menschen abgeschrieben und aufgefordert, mit dem Risiko selbst fertig zu werden.
Einige Menschen, die Masken tragen, werden in Bussen beschimpft. Andere haben berichtet, dass sie als schwierige Patienten abgestempelt werden, weil sie das Personal bei Krankenhausbesuchen gebeten haben, Masken zu tragen. #Ärzte neigen zu sehr dazu, Long COVID als „nur eine psychische Erkrankung“ abzutun. Der Druck, die Schulen zu besuchen, einschließlich der Aufforderung an die #Kinder, auch dann zu kommen, wenn sie krank sind, setzt sowohl Kinder als auch #Personal, die anfällig sind, einem #Infektionsrisiko aus und setzt #Schüler mit chronischen Krankheiten unter Druck, zum Nachteil ihrer Gesundheit zur #Schule zu gehen.
(...) Weiterlesen in der Übersetzung der Analyse von Fingers Malone
Foto: © Joshua Boaz Pribanic für Public Herald
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Uff 😮💨
Der Tag gestern war none-stop Erwerbsarbeit, Care-Arbeit und Haushaltsarbeit. Von 6:50 - 23:30 Uhr.Heute geht’s pausenlos weiter.
Und mich kann man langsam vom Boden einsammeln 😵💫😵Schön, dass ich zudem erst eine von sechs Studienarbeiten korrigiert habe. Und am Samstag sollte ich fertig sein 🫣😩
War schön letzte Woche mal ein paar Momente Freizeit zu haben. Vermisse das gerade sehr. Und Schlaf wär auch mal wieder nicht schlecht 😴🥱
#Erschöpfung #FediEltern #Erwerbsarbeit -
Bei krebsbedingter #Fatigue handelt es sich um ein Gefühl extremer #Erschöpfung, das über einen längeren Zeitraum anhält. Ein #CochraneReview untersucht, welche #Trainingsform besser geeignet ist, um krebsbedingte Fatigue zu verringern: Herz-Kreislauf- oder Krafttraining: https://buff.ly/4irlan6
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#Silvester ist für viele Tiere eine #Horrornacht: #Vögel fliegen panisch bis zur #Erschöpfung, prallen gegen Hindernisse und sterben.
#Wildtiere wie #Füchse und #Eichhörnchen verlieren durch Flucht wertvolle Energie, was im Winter lebensbedrohlich sein kann.
#Haustiere wie #Hunde und #Katzen reagieren mit #Panik, #Verhaltensstörungen und #Traumata. Tierhalter sollten ihre Tiere sicher unterbringen, #Gassigänge frühzeitig planen und Rückzugsorte schaffen.
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Hallo Herde 🐘
Auch wenn ich fleißig Lese, manchmal Kommentiere, reicht es nicht so oft um selbst mal zu schreiben 💬
Was soll’s. Die Arbeitswoche ist in 2:30h Arbeitszeit geschafft.
Und dann sehen wir mal, wie wir den Tag und das Wochenende gut gestalten.Manchmal überwältigt mich die Müdigkeit und das Haushalts-Chaos. Heute kommt noch der Rest dazu 😵💫
Ich wäre jetzt Urlaubsreif. Blöd, dass der nächste Urlaub erst auf Weihnachten kommt 😩