#bewegung — Public Fediverse posts
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https://www.europesays.com/at/392231/ Geistige Aktivität senkt Demenzrisiko auch bei bewegungsarmem Lebensstil #AT #Austria #Bewegung+Gesundheit #Demenz #Gesundheit #Health #Kognition #KuraL #Neurologie #Österreich #Senioren
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https://www.europesays.com/at/389169/ Gesundheitsprogramm „Balu“ für Kinder und Jugendliche in Leonding #AT #Austria #Balu #Bewegung #CaritasOÖ #Diätologie #ElternInformationsabend #GesundeErnaehrung #Gesundheit #Gesundheitsprogramm #Health #KinderUndJugendliche #Leonding #Österreich #Psychologie #Sport #übergewichtigeJugendliche #übergewichtigeKinder #Wohlbefinden
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Neue Seniorenangebote in der Stadt Stein: Kino, Demenzgruppe und Treffpunkt
https://go.fuerthaktuell.de/12405
#stadt_stein #landkreisfürth #senioren #kino #demenzgruppe #treffpunkt #lebenslust #vhs #volkshochschule #gemeinschaft #bewegung #gedächtnistraining #selbstbehauptung #musik #begegnung #franken #mittelfranken #bayern #news
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Neue Seniorenangebote in der Stadt Stein: Kino, Demenzgruppe und Treffpunkt
https://go.fuerthaktuell.de/12405
#stadt_stein #landkreisfürth #senioren #kino #demenzgruppe #treffpunkt #lebenslust #vhs #volkshochschule #gemeinschaft #bewegung #gedächtnistraining #selbstbehauptung #musik #begegnung #franken #mittelfranken #bayern #news
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Neue Seniorenangebote in der Stadt Stein: Kino, Demenzgruppe und Treffpunkt
https://go.fuerthaktuell.de/12405
#stadt_stein #landkreisfürth #senioren #kino #demenzgruppe #treffpunkt #lebenslust #vhs #volkshochschule #gemeinschaft #bewegung #gedächtnistraining #selbstbehauptung #musik #begegnung #franken #mittelfranken #bayern #news
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Brighton Natural Health Foundation – Vortrag: Free Flow 1 | Die chinesischen Lehren zur Gesundheitspflege: Wie man richtig trainiert – Von Peter Deadman
https://www.youtube.com/watch?v=_f8BTW3XdJI&list=PLIppILN01bqq06RxQgsEonctXEZKGnzy-
Dies ist Teil 1 eines ausführlichen Vortrags von Peter Deadman über die traditionellen chinesischen Lehren zur Körpererziehung.
Teil 1 behandelt die allgemeinen Vorteile von Bewegung, deren spätere Entdeckung durch die westliche Medizin sowie die Idee der natürlichen Bewegung und deren Wiederherstellung.
#Übung #Bewegung #BrightonNaturalHealthFoundation #ChinesischeMedizin #FreeFlow #Gesundheitspflege #PeterDeadman #Teil1 #Vortrag #Wissen -
Brighton Natural Health Foundation – Vortrag: Free Flow 1 | Die chinesischen Lehren zur Gesundheitspflege: Wie man richtig trainiert – Von Peter Deadman
https://www.youtube.com/watch?v=_f8BTW3XdJI&list=PLIppILN01bqq06RxQgsEonctXEZKGnzy-
Dies ist Teil 1 eines ausführlichen Vortrags von Peter Deadman über die traditionellen chinesischen Lehren zur Körpererziehung.
Teil 1 behandelt die allgemeinen Vorteile von Bewegung, deren spätere Entdeckung durch die westliche Medizin sowie die Idee der natürlichen Bewegung und deren Wiederherstellung.
#Übung #Bewegung #BrightonNaturalHealthFoundation #ChinesischeMedizin #FreeFlow #Gesundheitspflege #PeterDeadman #Teil1 #Vortrag #Wissen -
Das #Boxerprotokoll #demütigt das #Kaiserreich
Gegen #ausländische #Einflussnahme erheben sich 1899 in #China die „#Boxer“. So nennt der #Westen diese #Bewegung wegen ihrer #traditionellen #Kampfkünste. Der #Aufstand endete vor 125 Jahren mit dem Boxerprotokoll. Die #Demütigung wirkt bis heute fort.
https://www.deutschlandfunk.de/boxeraufstand-china-100.html -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Moers: Feel Good Festival mit Yoga, Tanz und Dj-Parade
Aus einer Idee ist eine Bewegung geworden, die …
##Duisburg Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Duisburg #["Moers"] #"award"] #"Gesundheitstag" #bewegung #Deutschland #Feel #Festival #Gemeinschaft #Germany #Gesunde #Gesunder #gesundesmoers #Gesundheit #Gesundheitsanbieter #Gesundheitsförderung #Gesundheitsmeile #Nordrhein-Westfalen #Vanessa #Vereine
https://www.europesays.com/de/1282820/ -
Ein schöner Abschluss nach einer schwierigen Woche.
Ein Ausflug von drei durchgeknallten Personen.
Raus aus dem Alltag. Rein in die Natur.Bewegung. Frische Luft. Tiere beobachten. Reden. Lachen. Einfach ein paar Stunden unterwegs sein, ohne dass irgendetwas funktionieren oder erledigt werden muss.
Manchmal braucht es gar nicht viel, um den Kopf wieder ein wenig leiser werden zu lassen.
Natur. Bewegung. Entschleunigung.
Und drei Durchgeknallte, die gemeinsam unterwegs sind. 🙂
#gedanken #natur #bewegung #entschleunigung #CumberlandTierpark #GrünauImAlmtal
#notjustsad #gutedingedestages -
Ein schöner Abschluss nach einer schwierigen Woche.
Ein Ausflug von drei durchgeknallten Personen.
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Manchmal braucht es gar nicht viel, um den Kopf wieder ein wenig leiser werden zu lassen.
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https://www.europesays.com/at/372309/ Niederschwellig für Bewegung im Linzer Alltag #Alltag #AT #Austria #Bewegung #Leitner #Linz #Österreich #Stadt
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Krankenversorgung in Gefahr – Wie retten wir unser Gesundheitswesen?
Stellungnahme von Christine Mehlo-Plath, Vorsitzende BAK Gesundheit:
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Am St. Josef in Elberfeld spielt die Orthopädie eine zentrale Rolle
Bewegung erhalten, Mobilität zurückgewinnen u…
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https://www.europesays.com/de/1275894/ -
https://www.europesays.com/videos/85471/ SACHSEN-ANHALT: “Es gibt Bewegung bei den Zahlen!” Merz lacht! Plötzlich verliert die AfD Prozente! #2026 #AfD #aktuell #anhalt #bewegung #bewegungm #cdu #FDP #fernsehen #landtagswahl #ltw #merz #n24 #nachrichten #NachrichtenAktuell #news #sachsen #SachsenAnhalt #SPD #topnews #tv #video #welt #WELTNews #Zahlen
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https://www.europesays.com/at/366246/ 25 Jahre Cardiomed Linz: Prävention im Mittelpunkt #Artikel #Arzt #ärzte #Ärztekammer #AT #Austria #beitrag #Bericht #Bewegung #Bezirk #Cardio #Cardiomed #Doktor #dr #Eintritt #Ernährung #Feier #Fest #Gesundheit #Helmuth #herz #Hilfe #Info #Jubiläum #Linz #Medizin #Ocenasek #online #Österreich #Patient #Physio #Rat #September #Sport #Termin #Therapie #Tips #Umgebung #Untersuchung #Urfahr #UU #Vortrag #zeitung
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200.2026: SpiegelglattAm Ufer gesessen und aufmerksam hingeschaut.
Wasser. Mit eigener Bewegung und mit eigener Ruhe. Besonderer Ruhe. Selbst an einem munter dahinplätschernden Bach oder an einem Fluß sitzend spüre ich diese Ruhe. Ich bemerkte sie auch an einem Wasserfall und sogar in der Leutasch-Klamm, in der das Wasser nun wirklich weder ruhig noch leise ist. Und wieviel mehr davon nehme ich an einem Teich oder Weiher […]
#Bewegung #Brunnen #Ruhe #Saale #Stille #Ufer #Wasser https://deremil.blogda.ch/2026/08/30/200-spiegelglatt/ -
200.2026: SpiegelglattAm Ufer gesessen und aufmerksam hingeschaut.
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WingTsun stellt nicht nur meinen 65+ Körper vor Herausforderungen, sondern auch mein Gedächtnis. Denn da sollte ich mir nicht nur jede Menge Bewegungsabläufe einprägen (liebe Grüsse ans Muskelgedächtnis), sondern auch die chinesischen Begriff dafür. Immer wieder ein Riesenspaß.
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WingTsun stellt nicht nur meinen 65+ Körper vor Herausforderungen, sondern auch mein Gedächtnis. Denn da sollte ich mir nicht nur jede Menge Bewegungsabläufe einprägen (liebe Grüsse ans Muskelgedächtnis), sondern auch die chinesischen Begriff dafür. Immer wieder ein Riesenspaß.
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WingTsun stellt nicht nur meinen 65+ Körper vor Herausforderungen, sondern auch mein Gedächtnis. Denn da sollte ich mir nicht nur jede Menge Bewegungsabläufe einprägen (liebe Grüsse ans Muskelgedächtnis), sondern auch die chinesischen Begriff dafür. Immer wieder ein Riesenspaß.
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Meinung | Antifaschismus ist kein Ziel, sondern eine Notwendigkeit
Ich habe das Gefühl das zumindest in Teilen der radikal linken Szene der Antifaschismus immer mehr in den Vordergrund und die eigentlichen Ziele immer mehr in den Hintergrund treten, sicher auch angesichts des starken Rechtsrucks. Deshalb möchte ich hier noch einmal in Erinnerung rufen das Antifaschismus kein Ziel oder Zweck einer politischen Bewegung sein kann, sondern eine grundsätzliche Notwendigkeit ist.Ich kann Euch nur bitten das im Kopf zu behalten und auch wenn Antifaschismus gerade heute so wichtig ist wie nie seit dem zweiten Weltkrieg, nie Eure eigentlichen Ziele, Träume und Visionen aus den Augen zu verlieren. Den was würde sonst übrig bleiben wenn die der Rechtsruck erfolgreich bekämpft wurde, richtig die bürgerlich liberale Demokratie, die der linken Bewegung immer mehr die Luft abschnürt indem sie sie Menschen derart einbindet, dass diese nicht mehr groß über ihren Tellerrand hinaus denken können und auch so keine Zeit mehr für Politik haben.
#Meinung #Antifaschismus #Antifa #Links #Ziele #Anarchismus #Kommunismus #Sozialismus #Bewegung @anarchismus
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Kinder, die Rehasport benötigen, finden oft keine Angebote. Aachen bietet nun eine Lösung an - zur Freude der Achtjährigen Soleil.#WDR #wdrde #aachen #rehasport #sport #sportunterricht #mangel #beschwerden #orthopädie #bewegung #kurse #schulsport #schule #NRW
Besonderer Rehasport in Aachen für Kinder: Hier darf Soleil (8) Rollator und Korsett vergessen -
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#news ⚡ US-Börsen legen deutlich zu – Bewegung in Zollverhandlungen: Die US-Börsen haben am Freitag deutlich zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 53.277 Punkten berechnet, ein Plus in H... https://hubu.de/?p=340402 | #bewegung #usboersen #zollverhandlungen #hubu
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Düsseldorf: Oberkasseler Schützen feiern ein Sommerfest
Der St. Sebastianus Schützenverein von 1873 Düsseldorf-Oberkassel lädt auch in diesem Jahr zum Sommerfest ein. Es ist bereits…
#Duesseldorf #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Düsseldorf #bewegung #Feier #Germany #linksrheinische #Nordrhein-Westfalen #Oberkassel #Programm #Sommerfest #Spaß
https://www.europesays.com/de/1251454/ -
Kinder sollen bald einen zusätzlichen Gesundheitscheck beim Arzt bekommen. Fachleute sind aber skeptisch, ob das viel bringt.#WDR #U10 #Vorsorge #Untersuchung #Kinder #Kinderarzt #Medien #Medienkonsum #Übergewicht #Bewegung #Adipositas #Psyche #psyachischeErkrankungen #Armut #Ruhrgebiet #NRW
Neue Vorsorge U10: Warum viele gefährdete Kinder trotzdem nicht erreicht werden könnten -
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Neue Vorsorge U10: Warum viele gefährdete Kinder trotzdem nicht erreicht werden könnten -
Wolf Biermann hat mit dieser Aussage anlässlich der Verleihung des deutschen Filmpreises 2025 ein Stück eingeleitet, das er dann auch vortrug.
https://www.youtube.com/watch?v=m-ZUb9J1Dk4&t=1s
Diese Aussage würde ich gerne mit dir teilen, weil sie einiges in unseren Aktivitäten verändern könnte.#Schläge #Aktivismus #Änderung #Wandel #Bewegung #Biermann #WolfBiermann
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Wolf Biermann hat mit dieser Aussage anlässlich der Verleihung des deutschen Filmpreises 2025 ein Stück eingeleitet, das er dann auch vortrug.
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Diese Aussage würde ich gerne mit dir teilen, weil sie einiges in unseren Aktivitäten verändern könnte.#Schläge #Aktivismus #Änderung #Wandel #Bewegung #Biermann #WolfBiermann
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Wolf Biermann hat mit dieser Aussage anlässlich der Verleihung des deutschen Filmpreises 2025 ein Stück eingeleitet, das er dann auch vortrug.
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Lesenswert!
Vertiefte Auseinandersetzung mit den Hintergründen von sozialem Fortschritt in Deutschland seit Bismarck.
https://jacobin.de/raul-zelik-sozialer-fortschritt-reformismus/
#Revolution #Reformismus #SPD #Sozialdemokratie #Sozialismus #Bewegung #Streik #Generalstreik #Gewerkschaften
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Lesenswert!
Vertiefte Auseinandersetzung mit den Hintergründen von sozialem Fortschritt in Deutschland seit Bismarck.
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