#bewegung — Public Fediverse posts
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Das #Boxerprotokoll #demütigt das #Kaiserreich
Gegen #ausländische #Einflussnahme erheben sich 1899 in #China die „#Boxer“. So nennt der #Westen diese #Bewegung wegen ihrer #traditionellen #Kampfkünste. Der #Aufstand endete vor 125 Jahren mit dem Boxerprotokoll. Die #Demütigung wirkt bis heute fort.
https://www.deutschlandfunk.de/boxeraufstand-china-100.html -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Permaaktivismus
Permakultur ist ein Solarpunk-Klassiker. Was als Konzept für nachhaltige Landwirtschaft begann, das sich viel von indigenen Techniken abgeguckt hat, hat sich längst zu einer umfassenden Gestaltungsphilosophie entwickelt. Im Kern geht es darum, Systeme zu schaffen, die sich an der Natur orientieren: kreislauforientiert, vielfältig und resilient. Statt gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, arbeitet man mit ihnen.
Aber was, wenn wir diese Denkweise nicht nur auf Gärten anwenden, sondern auf unser politisches Engagement selbst? Was, wenn Aktivismus mehr wie Gärtnern, wie ein Ökosystem funktionieren würde – und weniger wie eine Erschöpfungsmaschine? Das könnte Permaaktivismus heißen: Die 12 Prinzipien der Permakultur, übersetzt auf die Frage, wie wir uns nachhaltig, wirksam und mit Freude engagieren können.
Cattails in Hurricane season by Addae, CC BY-SA 4.0Die 12 Prinzipien des Permaaktivismus
1. Gehe vom Muster zum Detail
Bevor man ins Detail geht, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Es hilft, das eigene Engagement mental an die großen Fragen von Transformation und Wandel zu koppeln: Für welche Zukunft setze ich mich eigentlich ein? Welches Muster gesellschaftlicher Veränderung will ich stärken? Daraus ergeben sich dann Leitlinien, die es einfacher machen den eigenen Platz in der Transformation zu finden.
Diese Verbindung zum großen Bild gibt auch kleinen Handlungen Bedeutung. Ein Solawi-Einsatz am Wochenende, eine Schicht im Repaircafe, eine ehrliche politische Diskussion in der Familie – all das wirkt für sich genommen manchmal winzig. Doch im Muster größerer Bewegungen sind das genau die Details, aus denen Wandel entsteht. Wer das Muster im Kopf behält, verliert sich seltener in Kleinklein oder Selbstzweifeln über die eigene Relevanz.
2. Einbeziehen statt ausgrenzen
Soziale Bewegungen neigen dazu, sich in Abgrenzungsdebatten zu verlieren: Wer ist „wirklich“ links genug, konsequent genug, radikal genug? Am Ende bleibt oft eine kleine, ideologisch immer reinere Bubble übrig – während draußen die Welt weiterdreht.
Permaaktivismus bedeutet, den Anspruch zu haben, Menschen aus verschiedensten Kontexten einzubeziehen. Das heißt nicht, alle Positionen gleich gültig zu finden oder auf klare Haltungen zu verzichten. Es heißt, Brücken zu bauen statt Mauern, und Menschen dort abzuholen, wo sie stehen – auch wenn sie (noch) nicht die „richtige“ Sprache sprechen oder nicht alle Theorien kennen.
3. Finde kleine und langsame Lösungen
Die Versuchung ist groß, angesichts der Dringlichkeit der Krisen sofort alles verändern zu wollen. Doch nachhaltiges Engagement entsteht selten im Sprint. Permakultur lehrt: Kleine, gut durchdachte Interventionen, die sich organisch entwickeln dürfen, sind oft wirksamer als hektischer Aktionismus.
Das kann heißen: Fang zum Beispiel mit einer wöchentlichen Stunde ehrenamtlicher Arbeit an, statt dich sofort für zehn Projekte zu verpflichten. Etabliere eine kleine, aber stabile Gewohnheit. Vertrau darauf, dass daraus über die Zeit größere Strukturen wachsen können, ganz ohne dass du dich dabei verausgabst.
4. Pflege die Vielfalt
Ein Monokultur-Feld ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten – ein vielfältiges Ökosystem ist resilienter. Genauso verhält es sich mit sozialen Bewegungen: Vielfalt von Menschen, Herangehensweisen und Taktiken macht sie stärker und anpassungsfähiger.
Verschiedene Perspektiven bringen Mehrwert, auch wenn sie manchmal erstmal unbequem wirken. Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fachkenntnissen und Zugängen zur Sache sehen unterschiedliche Lösungswege und Fallstricke. Statt eine einzige „richtige“ Strategie zu verfolgen, profitieren Bewegungen davon, viele parallele Ansätze zuzulassen – von der Bildungsarbeit über zivilen Ungehorsam bis zur Kommunalpolitik.
5. Nutze Randzonen und schätze Übergänge
In der Ökologie sind Übergangszonen zwischen zwei Lebensräumen – etwa zwischen Wald und Wiese – oft die artenreichsten Bereiche überhaupt. Ähnliches gilt für Aktivismus: An den Rändern und Schnittstellen entsteht oft das Interessanteste.
Das können Übergänge zu anderen sozialen Bewegungen sein – Klimagerechtigkeit trifft auf Antirassismus, Feminismus auf Kapitalismuskritik. Es kann aber auch der Übergang zu Lebensbereichen sein, die auf den ersten Blick nichts mit Aktivismus zu tun haben: dein Beruf, deine Nachbarschaft, dein Hobby. Gerade dort, wo unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, entstehen oft die kreativsten Ideen und wertvollsten Verbindungen.
6. Reagiere kreativ auf Wandel
Wandel ist unvermeidlich – die Frage ist nur, ob wir ihn als Bedrohung oder als Chance begreifen. Wenn sich das Umfeld ändert, in dem du aktiv bist – neue Gesetze, veränderte öffentliche Stimmung, technologische Entwicklungen – lohnt es sich, das aktiv einzubeziehen, statt starr an alten Strategien festzuhalten.
Das kann bedeuten, Möglichkeitsfenster zu erkennen und zu nutzen, wenn sie sich öffnen: eine neue politische Konstellation, ein gesellschaftliches Ereignis, das Aufmerksamkeit auf dein Thema lenkt. Kreative Anpassung ist keine Kapitulation vor den Umständen, sondern eine Form von strategischer Klugheit.
7. Beobachte und nimm teil
Bevor man handelt, lohnt sich das genaue Hinschauen – und das gilt auch für das eigene Engagement selbst. Reflektiere regelmäßig, inwiefern deine Aktivitäten noch deinen Werten entsprechen und sich sinnvoll anfühlen.
Das kann ein einfaches Ritual sein: Alle paar Monate innehalten und fragen: Mache ich das noch aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Passt diese Rolle noch zu mir? Oder will ich gerade mit dem Kopf durch die Wand? Bewegungen verändern sich, Menschen verändern sich – ein Engagement, das vor drei Jahren perfekt gepasst hat, kann heute überholt sein. Beobachtung ohne Urteil ist der erste Schritt, um das zu erkennen.
8. Sammle und speichere Energie
Permakultur-Systeme sind darauf ausgelegt, Energie (etwa Sonnenlicht oder Wasser) einzufangen und zu speichern, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist auch für dein Engagement wichtig! Finde heraus, welche Tätigkeiten und Kontexte dir tatsächlich Energie geben – und welche sie dir nur rauben.
Manche Menschen tanken auf bei kreativer Arbeit, andere beim direkten Gespräch, wieder andere beim stillen Recherchieren. Wer seine persönlichen Energiequellen kennt, kann sein Engagement so gestalten, dass es sich selbst trägt, statt sich in ständiger Erschöpfung zu erschöpfen. Das ist keine egoistische Selbstoptimierung, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig dabei bleiben zu können.
9. Erziele einen Ertrag
Ein Garten, der nur Arbeit macht und nie etwas trägt, entmutigt auf Dauer. Genauso wichtig ist es im Aktivismus, sich der eigenen Erträge bewusst zu werden – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind oder klein wirken.
Denk darüber nach, was dein Engagement konkret verändert hat: die eine Person, die durch ein Gespräch zum Nachdenken angeregt wurde, der Zeitungsartikel, der über das Nachbarschaftsfest veröffentlicht wurde, oder die Petition, die eine öffentliche Debatte angestoßen hat. Und kommuniziere das wenn es passt auch nach außen, selbst wenn es dir klein vorkommt. Sichtbare Erfolge – und seien sie noch so bescheiden – motivieren nicht nur dich selbst, sondern auch andere, sich zu engagieren.
10. Lass Selbstregulierung zu und akzeptiere Rückkopplung
Ökosysteme regulieren sich selbst durch ständige Rückkopplungsschleifen. Übertragen auf Aktivismus bedeutet das: Feedback von anderen – Mitstreiter:innen, der Zielgruppe deiner Arbeit, auch Kritiker:innen – ist wertvoll, um das eigene Engagement immer wieder neu auszurichten.
Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Gruppen und Organisationen. Wer sich gegen Kritik abschottet oder Rückmeldungen als Angriff wertet, verliert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu wachsen. Gute Feedbackkultur – ehrlich, aber wohlwollend – ist eine der wichtigsten Ressourcen für nachhaltiges kollektives Handeln.
11. Unterstütze erneuerbare Ressourcen
Manche Ressourcen erneuern sich durch ihren Gebrauch – Vertrauen wächst, wenn man es investiert, geteiltes Wissen vermehrt sich, wenn es weitergegeben wird, Gemeinschaft stärkt sich, wenn sie gepflegt wird. Andere Ressourcen sind endlich: persönliche Gesundheit, Erspartes, Beziehungen, die unter Dauerbelastung leiden.
Permaaktivismus bedeutet, bewusst auf die ersten zu setzen. Baue Strukturen, die nicht von einzelnen Personen abhängen, sondern kollektiv getragen werden – eine Gruppe, die nur durch eine einzige Person funktioniert, ist keine erneuerbare Ressource, sondern ein Risiko. Investiere in Beziehungen, geteiltes Wissen und gemeinsame Rituale, die auch dann tragen, wenn Einzelne mal ausfallen oder eine Pause brauchen.
12. Verschwende nichts
In der Natur gibt es keinen Abfall – jedes „Abfallprodukt“ wird zur Ressource für einen anderen Prozess. Auch im Aktivismus lohnt sich dieser Blick: Wertschätze die vermeintlichen Umwege. Was hast du aus einer gescheiterten Aktion gelernt? Welche Kontakte sind dabei trotzdem entstanden, welches Wissen hast du gewonnen?
Nutze außerdem, was bereits da ist, statt ständig das Rad neu zu erfinden – bestehende Netzwerke, erprobte Methoden, das Wissen erfahrener Aktivist:innen. Und achte auf Erschöpfung als eine besonders teure Form von Verschwendung: Ausgebranntes Engagement, das monatelange Pausen erzwingt, ist verschwendetes Potenzial, das der Bewegung auf lange Sicht fehlt.
Ein Ökosystem, kein Sprint
Was mir an diesem Vergleich gefällt: Er nimmt den Druck raus, alles auf einmal machen zu müssen. Ein gesunder Garten besteht nicht aus lauter Hochleistungspflanzen, die bis zur Erschöpfung wachsen – sondern aus einem Zusammenspiel verschiedener Elemente, die sich gegenseitig stützen. Er kann über Jahre wachsen und sich entwickeln.
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Permaaktivismus: Wir müssen nicht jede:r für sich die ganze Transformation stemmen. Wir können Teil eines größeren, vielfältigen Systems sein – mit Wurzeln, die tief gehen, Blüten, die Samen weitertragen, und Blättern, die Energie aufnehmen und umwandeln.
Welches dieser 12 Prinzipien lebst du bereits intuitiv? Und welches könnte dir helfen, dein eigenes Engagement gerade jetzt neu auszurichten?
#Bewegung #Methoden #Theorie #solarpunk -
Moers: Feel Good Festival mit Yoga, Tanz und Dj-Parade
Aus einer Idee ist eine Bewegung geworden, die …
##Duisburg Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Duisburg #["Moers"] #"award"] #"Gesundheitstag" #bewegung #Deutschland #Feel #Festival #Gemeinschaft #Germany #Gesunde #Gesunder #gesundesmoers #Gesundheit #Gesundheitsanbieter #Gesundheitsförderung #Gesundheitsmeile #Nordrhein-Westfalen #Vanessa #Vereine
https://www.europesays.com/de/1282820/ -
Kinder, die Rehasport benötigen, finden oft keine Angebote. Aachen bietet nun eine Lösung an - zur Freude der Achtjährigen Soleil.#WDR #wdrde #aachen #rehasport #sport #sportunterricht #mangel #beschwerden #orthopädie #bewegung #kurse #schulsport #schule #NRW
Besonderer Rehasport in Aachen für Kinder: Hier darf Soleil (8) Rollator und Korsett vergessen -
Kinder sollen bald einen zusätzlichen Gesundheitscheck beim Arzt bekommen. Fachleute sind aber skeptisch, ob das viel bringt.#WDR #U10 #Vorsorge #Untersuchung #Kinder #Kinderarzt #Medien #Medienkonsum #Übergewicht #Bewegung #Adipositas #Psyche #psyachischeErkrankungen #Armut #Ruhrgebiet #NRW
Neue Vorsorge U10: Warum viele gefährdete Kinder trotzdem nicht erreicht werden könnten -
In einer Kita am Niederrhein wird die Nordschleife neu erfunden: Mit Bobbycars, Jubel von den Rängen und ganz viel Rennfeeling.#WDR #Kita #Bobbycar #Nordschleife #Nürburgring #Kinder #Rennen #Bewegung #Niederrhein #Podest #Kita-Projekt #NRW
Formel Kindergarten: So wild geht's in Neukirchen-Vluyn auf der Mini-Nordschleife zu. -
Pilgern mit Grundschülern Performativer Religionsunterricht als Chance um Erfahrungsräume zu öffnen.. IM PERFORMATIVEN RELIGIONSUNTERRICHT STEHT NICHT ZUERST DAS ERKLÄREN, SONDERN DAS ERLEBEN IM MITTELPUNKT. KINDER ERFAHREN...
https://material.rpi-virtuell.de/material/pilgern-mit-grundschuelern/
#Kinder #ReligionEdu #FediLZ #Kirche #Grundschule #bewegung #emmausjuenger #gemeinschaft #performativer-religionsunterricht #pilgern #spiritualitaet -
#FotoVorschlag "Eingefrorene Bewegung"
Nicht alle #Fossilien sind #Versteinerungen toter Tiere - manchmal werden auch #Tierspuren als sogenannte #Ichnofossilien erhalten!
Im #Ordovizium gehörten die #Trilobiten zu den erfolgreichsten Tieren, sind aber im #Perm restlos #ausgestorben. Auf dieser Platte aus #Marokko sehen wir eine in einer Ruhespur (rot) endende Laufspur (gelb) sowie zwei einzelne Ruhespuren der kleinen Tierchen. Ihre #Bewegung wurde für 450 Millionen Jahre #eingefroren! 🐛
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Yoga Rock Flow
Shoonya Yoga Studio, Samstag, 14. März um 14:00 MEZ
Hast du Lust auf etwas anderes als die typische Yoga-Playlist mit Klangschalen und Meeresrauschen?
Dann ist YogaRock Flow vielleicht genau dein Ding!
Wir starten ganz entspannt mit einem kleinen Warm-up, bringen den Kreislauf in Schwung und dann — kommt das Highlight:
ein kurzer, dreiminütiger Flow zu einem richtig guten Rocksong 🎸
Easy Asanas & viel Gefühl.
Warum Rock? Weil ich Rockmusik einfach liebe – und weil ich finde, dass man Yoga mit allem verbinden kann, was man liebt.
Und bei mir sind das eben Konzerte, Musik und Bewegung.
Zum Schluss gibt’s natürlich ein entspanntes Cool-down und eine Schlussentspannung, um die Energie zu erden und durchzuatmen.
Also: Bist du bereit für deinen Rockmoment auf der Matte?
• Shoonya Yoga im schönen Herzjesu Viertel
• 15€
• Anmeldung per Mail oder via Ticketlink hier in der Veranstaltung ♡
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In den 1980er Jahren wurde sie zur #Ikone der #Frieden
und #Umwelt #Bewegung - trieb #Proteste gegen
#Atomkraft und #Atomraketen an - forderte
eine #radikale #Transformation : eine
#blockfreie #Welt ohne #Waffen
#Frieden mit der #Natur :
#Petra #Kelly 🌻https://www.ardmediathek.de/tv-programm/694beb73a4584d6c28082424
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@hart Ich hätte mir das gut vorstellen können. Einen #Traumzeitwirbelsturm 😀 👯 🌱
https://troet.cafe/@Lost_Paradise/113310778702801811
https://troet.cafe/@Lost_Paradise/111089521503872447
#Cannabis #Kamala #KamalaHarris #wepray #Germany #endfossilfuels #nopain #Zukunft #KinderundEnkel #Politik #Wunschdenken #Träume #Systemfehler #systemerror #Klimakatastrophe #Weltordnung #SavePlanetA #THEREISNOPLANETB #Bewegung #Bewegungen #Klima #Wahlkampf #SPD #Grüne #SPD #Gesellschaft #Gesundheit #Menschlichkeit #humankind #Coldplay #bekind #bebrave #nevergiveup
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🏅Zumba®-Fitness: Volle Power, starke Beats, sofort ins Schwitzen: Dieser Kurs zieht dein Herz-Kreislauf-System hoch und bringt die Problemzonen gezielt in Form.
🤩Bibiana ist seit Jahren zertifizierte Trainerin und kombiniert #Zumba, #Fitness und richtig gute #Musik. Am Ende: Stretching, Entspannung und ein tolles Gefühl.
ℹ️ Neuer Kurs: 11x freitags, ab 9. Januar 2026, immer von 9:30 bis 11:30 Uhr.
#Volkshochschule #Berlin Mitte, 10115 Berlin, Linienstr. 162, Raum 0.08 (gr. Tanzsaal)👉 Zur Anmeldung: https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=766165
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📍 KKL Luzern 14.11.2025
Photos ©️ Dietmar BachmannSchöne Stimmung am #Weihnachtsmarkt beim #KKL in #Luzern gleich neben dem Bahnhof. Festgehalten mit der digitalen #Fotokamera ohne Stativ, nur aus der Hand. Das #Foto mit dem #Karussell hat eine Belichtungszeit von sage und schreibe 1,3 Sekunden! 😃
#availablelight #photography #lights #movement #iceskating #carousel #xmasmarket #Lucerne #bluehour #notripod #Fotografie #Lichter #Bewegung #Eislaufen #blaueStunde #photo
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@fradie.bsky.social
#antifa ist eine #bewegung weil sie die Erfahrung und Einstellung vieler Millionen Menschen widerspiegelt. Kann man nicht #verbieten . Denn #dieGedankenSindFrei .Daher zündet Antifa auch keine Autos an, wie man uns weismachen will.
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4-6 Teil
#TVöD #Warnstreiktag in #Freiburg (13.02.2025)
Heute streikten wir gemeinsam mit Kolleg:innen aus ganz #Südbaden, um unseren Forderungen
vor der zweiten #Verhandlungsrunde Nachdruck zu verleihen. Wir trotzten dem miesen Wetter auf dem Platz der alten Synagoge, lauschten der Musik und den #Kundgebung sbeiträge. Bei der anschließenden #Streikdemonstration machten viele Kolleg:innen klar: "Hoch mit den #Löhnen, runter mit der #Arbeitszeit !"
- | -
Wieder beim PdaS angekommen verlief sich die Menge und die Veranstaltung fand ihr Ende.
Mit #Erschrecken und #Wut haben wir dann auf den #Anschlag in #München reagiert. Wir stehen fest an der Seite aller Verletzten und ihren Angehörigen und hoffen dass alle #KollegInnen sich wieder vollständig erholen!
Die #Rassisten & #Nationalisten werden diese Tat dazu nutzen, um gegen #Einwanderer & #Geflüchtete zu hetzen.
Aber den militanten #Islamismus bekämpft man nicht mit #Abschiebungen und #Abschottung, sondern nur durch eine starke #antifaschistische und #progressive #Bewegung! -
1-3 Teil
#TVöD #Warnstreiktag in #Freiburg (13.02.2025)
Heute streikten wir gemeinsam mit Kolleg:innen aus ganz #Südbaden, um unseren Forderungen
vor der zweiten #Verhandlungsrunde Nachdruck zu verleihen. Wir trotzten dem miesen Wetter auf dem Platz der alten Synagoge, lauschten der Musik und den #Kundgebung sbeiträge. Bei der anschließenden #Streikdemonstration machten viele Kolleg:innen klar: "Hoch mit den #Löhnen, runter mit der #Arbeitszeit !"
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Wieder beim PdaS angekommen verlief sich die Menge und die Veranstaltung fand ihr Ende.
Mit #Erschrecken und #Wut haben wir dann auf den #Anschlag in #München reagiert. Wir stehen fest an der Seite aller Verletzten und ihren Angehörigen und hoffen dass alle #KollegInnen sich wieder vollständig erholen!
Die #Rassisten & #Nationalisten werden diese Tat dazu nutzen, um gegen #Einwanderer & #Geflüchtete zu hetzen.
Aber den militanten #Islamismus bekämpft man nicht mit #Abschiebungen und #Abschottung, sondern nur durch eine starke #antifaschistische und #progressive #Bewegung! -
👯 ➡️ https://youtu.be/2Hx_CQQBwb8 😎 🌐 📡
#Aikido #documentary - Aikido is her life! #MomokoAbe
Aikido #Shinburenseijuku - 合気道神武錬成塾
465.000 AbonnentenThe video has English subtitles.
#CRISPR_rEvolution #wehrhaft #Frauengeschichten #fearless #nofear #Infinity #YOU #YOUAREtheUNIVERSE
#Kultur #Bewegung #Bewegtheit #Selbstermächtigung #NiemalsAufgeben
#Zukunft #weedmob
#nevergiveup #letzteGeneration #fridaysforfuture #AmandaG #Traumzeitwirbelsturm #Hanfgeschichten #GlobalFamily #Japan #Kampfkunst -
{Das #Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) teilte mit, dass die erlassene #KonsumcannabisWissenschaftsZuständigkeitsverordnung der BLE ermöglicht, im Zusammenhang mit #Cannabis stehende #Forschungsanträge zu prüfen und die genehmigten #Projekte zu überwachen.}
Immerhin #bewegt sich was 😎 #wepray ein #Quantensprüngchen 😃 #Hanfgeschichten #Hanf #hemp #science #Endocannabinoide
#Bewegung #Bewegtheit #Germany #USA #Italy #politics #Wahrhaftigkeit #Gerechtigkeit #climatecrisis
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Für die Vorbereitung der Ausstellung #Bewegung #Frankfurt und die Mobilität nutzen wir auch das Glossar vom #Holm zu #Logistik und #Mobilität von A bis Z - wirklich sehr empfehlenswert!
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Die Friedensbewegung und die Kritik an der #SPD waren mit der beginnenden #Grünen- & #Atom-, #Bioladen- & #Krüppel- #Bewegung (wie sich die Vorkämpfer*innen der von der Gesellschaft damals #Behinderten nannten) waren aus christlichen und linken Gruppen zusammen zu drei großen Demos mit insgesamt einer Million mobilisiert:
Willy Brandt wurde in #Hamburg ausgepfiffen, #RobertJungk in #Bonn gefeiert, heute hätte die querdenkende Friedensgruppe in #München fast mehr Masse als das christlich- gewerkschaftliche Bündnis ...
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Abwechslungsreiche #Ernährung, regelmäßige #Bewegung & Entspannung sind wichtig für ein gesundes Leben. So lässt sich das Risiko für viele Krankheiten wie u.a. #Typ2Diabetes reduzieren. Schon kleine Schritte machen einen Unterschied: https://www.diabinfo.de/vorbeugen/was-kann-ich-tun.html
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Gebloggt wie jeden Tag:
098–2024: Wandern
Aus einer Laune heraus und aus meinem Denkicht.
Zielstrebig sind die zumeist, zielstrebiger als die Flaniererinnen. Wollen von A nach B oder von A nach A zurück über […]
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#Creatives for future Treffen im März am Dienstag, 19.03. 19:00 Uhr
• Vorstellung von #CreativesForFuture für neue Interessierte
• Vortrag zu Music Declares Emergency :https://musicdeclares.net/
• Neuigkeiten aus der For-Future-#Bewegung
• Updates und Diskussion zu aktuellen Projekten mit #Plakatwettbewerb und Slogans, Sticker & Pins für die #Europawahl
Infos zu unseren regelmäßigen Treffen:
:mastodon: https://mastodon.social/@creativesforfuture/111782991322219455 -
Zum Leben gehören neben Höhen auch Tiefen. Wie können wir solche negativen Ereignisse überstehen? Erfahren Sie, wie Stress den Darm trifft und was hilft, die Beschwerden zu lindern. Warum ältere Menschen oft stressresistenter sind und was jeder daraus lernen könnte. Wann uns ein Trauma nicht zerbricht, sondern wir am Widerstand wachsen. Wie Genussfähigkeit mit nZum Leben gehören neben Höhen auch Tiefen. Wie können wir solche negativen Ereignisse überstehen? Erfahren Sie, wie Stress den Darm trifft und was hilft, die Beschwerden zu lindern. Warum ältere Menschen oft stressresistenter sind und was jeder daraus lernen könnte. Wann uns ein Trauma nicht zerbricht, sondern wir am Widerstand wachsen. Wie Genussfähigkeit mit negativen Gefühlen, Leistung und Lebenserfolg zusammenhängt. Warum Tanz und Musik wie Lebenselixiere wirken. Oder ob Haustiere uns wirklich glücklich machen.egativen Gefühlen, Leistung und Lebenserfolg zusammenhängt. Warum Tanz wie ein Lebenselixier wirken und uns Tanz und Musik beglückt. Oder ob Haustiere uns wirklich glücklich machen.#Resilienz #Stress #Stressresistenz #Balance #Lebenselixier #Tanzen #Musik #Trauma #Schicksalsschlag #Magen #Darm #Verdauung #Haustiere #Wohlbefinden #Gefühle #Bewegung #Stressauslöser #stressresistent #Kraftquellen #Freude #Optimismus #Widerstandsfähigkeit #Widerstandskraft #PsychologieHirnforschung
Resilienz - Was stärkt uns für schwierige Zeiten? -
Tag 28 (So.):
Am Sonntag, also gestern, wollte ich es endlich wissen, ob #Radfahren vl. irgendwie möglich ist. Die Hoffnung ist, dass leichte #Bewegung dem #Knie gut tut, der #Schwellung entgegen wirkt.
Um ehrlich zu sein: ich war etwas aufgeregt.
Die ersten Meter ein bisschen unsicher und ängstlich. Das Knie spannt, wenn das Bein angewinkelt ist. Aber es ist gerade noch so erträglich.
Es fühlt sich alles so herrlich frei an. Auch wenn ich das Knie spüre. Der Wind ist ein Traum.
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Wer seinen Körper versteht, weiß auch, was ihm guttut. Bestsellerautor Jörg Blech argumentiert eindrücklich für ein aktiveres, gesünderes Leben. Eine Rezension
Das Wissen über den eigenen Körper ist die wichtigste Voraussetzung für ein gesundes Leben. Das vermittelt Jörg Blech überzeugend. Eine Rezension (Rezension zu Masterplan Gesundheit von Jörg Blech)#Gesundheit #Ernährung #Diät #Ballaststoffe #Körper #Geist #Bewegung #Sport #Stress #Arthrose #Bandscheiben #Selbstheilung #Neuroplastizität #Lebenserwartung #Immunsystem #Darm #Herz-Kreislauf #Infarkt #Stoffwechsel #Gewicht #Medizin #PsychologieHirnforschung
»Masterplan Gesundheit« : Mit Verstand und viel Bewegung -
Vorlesen und Singen soll die Sprachfähigkeiten von Babys fördern. Wie das Gehirn von Babys auf Lieder wie den »Bi-ba-Butzemann« reagiert, haben Forschende aus Wien untersucht.#Sprache #Sprachentwicklung #Spracherwerb #Lernen #Sprachförderung #Singen #Vorsingen #Baby #Säugling #Lieder #Kinderlieder #Schlaflieder #Bewegung #PsychologieHirnforschung #Medizin
Was Vorsingen bei Babys bewirkt -
Ich liebe #Interleukin6. Empfehlenswerte Arte Doku über #Bewegung - macht richtig Bock! https://www.youtube.com/watch?v=5lILXqLPkqY
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Manche sprechen bereits von einem Wundermittel: Neue Medikamente unterdrücken das Hungergefühl und zeigen in der Praxis verblüffende Ergebnisse. Ist der Jubel gerechtfertigt?
Mit Pillen und Spritzen gegen das Übergewicht
#Adipositas #Diabetes #Fettleibigkeit #Molekularbiologie #Wegovy #Semaglutid #Übergewicht #übergewichtig #Dick #Schlank #Abnehmen #Kilogramm #Waage #Gewicht #Pfunde #Diät #Dünn #Medikament #NovoNordisk #Ernährung #Gesund #Kalorien #Magenoperation #Magen-OP #Magenverkleinerung #Gewichtsreduktion #Stoffwechsel #Spritze #Sport #Bewegung # #Medizin -
#Gespräch am 17.11.21 per #Skype mit #Bashar, #Klaus, #Klaus und #Christian
#Hinweis auf #Zugriffsmöglichkeit jenseits von #Staat und #Markt auf #digitale #Infrastruktur:
#Kapern der #Website von Atilla #Hildmann als #Beispiel für die #Möglichkeit #destruktiven #Umwelteinflusses einer #sozialen #Bewegung; #Einwand gegen #begrenzte #Autarkie durch ein #Sich #Entziehen gegen #staatliche und #marktwirtschaftliche #Zudringlichkeiten; -
#Gespräch am 17.11.21 per #Skype mit #Bashar, #Klaus, #Klaus und #Christian
#Hinweis auf #Zugriffsmöglichkeit jenseits von #Staat und #Markt auf #digitale #Infrastruktur:
#Kapern der #Website von Atilla #Hildmann als #Beispiel für die #Möglichkeit #destruktiven #Umwelteinflusses einer #sozialen #Bewegung; #Einwand gegen #begrenzte #Autarkie durch ein #Sich #Entziehen gegen #staatliche und #marktwirtschaftliche #Zudringlichkeiten; -
#Danni0712-Statement Montag früh im #Dannenroeder Wald: Unsere #Bewegung bleibt!
Polizei griff gestern schon um 6:00 Menschen auf dem Boden an - treffliches Symbol:
🌃:blobpolice:🌃 Macht der Finsternis - Räumung im Dunkeln! 🙈 🌳🌲🌳#DanniBleibt für alle ❤️ - #Solidarität 💚 im #OneStruggleOneFight für #Autokorrektur #ClimateJustice #Anarchism & #Queerfeminism
#FightFor1point5 #KeineA49 #KeineAutobahnMehr #VerkehrswendeJetzt #SchienestattStraße #WaldstattAsphalt @keinea49
https://todon.nl/@keinea49/105341101439365641 -
Die #Erweiterung einer #konzeptionellen #Möglichkeit in #sachlicher und #disziplinärer #Hinsicht ist das #Folgen einer #Bewegung, die nicht durch das #Müssen des #Erreichen eines #vorherbestimmten #Zieles #verhindert wird.
#Hinwendung zu einer #allgemeinen #Ökologie der #Gesellschaft
#Konzeption #Vorherbestimmung #Hamsterrad
#Goeke, #Lippuner, #Wirths - #Konstruktion und #Kontrolle - Zur #Raumordnung #sozialer #Systeme; #Danksagung, S. 6
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Die #Erweiterung einer #konzeptionellen #Möglichkeit in #sachlicher und #disziplinärer #Hinsicht ist das #Folgen einer #Bewegung, die nicht durch das #Müssen des #Erreichen eines #vorherbestimmten #Zieles #verhindert wird.
#Hinwendung zu einer #allgemeinen #Ökologie der #Gesellschaft
#Konzeption #Vorherbestimmung #Hamsterrad
#Goeke, #Lippuner, #Wirths - #Konstruktion und #Kontrolle - Zur #Raumordnung #sozialer #Systeme; #Danksagung, S. 6
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#Begriffssystem für #Verortung und #Dynamik #entlang der #Unterscheidung von #Cliquenproblem und #Kommunikation #zwischen #Unbekannten.
#Raum #freier #Bewegung; #Lebensraum; #Region
#Dynamische #Psychologie des #Individuums: #Bedürfnis; #Anspruchsniveau; #Sättigung
#Spannungsverhältnis einer #Person zu sich #selbst: #Feldkraft; #Barrieren; #Lokomotion
#Aktionsforschung; #Raumhueter
Kurt #Lewin - Die #Lösung #sozialer #Konflikte, #Einleitung von Gordon W. #Allport, S. 11