Viel KI. Viele Ideen. Und die Frage: Was hilft den Menschen wirklich?
Die Smart Country Convention 2026 in Berlin liegt hinter uns. Wir hatten vier Talks am @typo3 Experience Hub, viele Gespräche und einige Erkenntnisse, die wir mitnehmen. Besonders deutlich wurde für uns: KI allein macht noch keine gute digitale Verwaltung.
Natürlich bieten KI-basierte Interfaces spannende Möglichkeiten. Warum sollten Bürger wissen müssen, welches Formular sie benötigen, wenn sie einfach sagen können: „Ich bin umgezogen. Was muss ich jetzt tun?” Dabei ist die Technologie jedoch nur ein Teil der Antwort.
Folgende Themen haben uns auf der SCCON besonders bewegt.
💬 Fragen statt Klicken: KI-gestützte Dialoge können die Suche nach Verwaltungsleistungen vereinfachen und Informationen direkt für Anträge nutzbar machen.
♿️ Barrierefreiheit ist mehr als Technik: Verständliche Texte, klare Strukturen und eine intuitive Bedienung sind entscheidend dafür, ob digitale Angebote im Alltag funktionieren.
🧑🏽💻Erst die Bedürfnisse, dann die Technologie: Wer seine Zielgruppen und ihre tatsächlichen Anliegen nicht kennt, riskiert digitale Lösungen, die am Bedarf vorbeigehen.
🔐 Jeder Prompt ist ein Datenexport: Wer KI mit personenbezogenen oder vertraulichen Informationen nutzt, muss kontrollieren können, welche Daten beim Sprachmodell ankommen.
Über diese Fragen haben Jens Krumm, Sebastian Lulay und Roman Raphael auf der Bühne gesprochen. Anna Stephan war ebenfalls vor Ort und hat unsere Perspektive aus dem UX-Bereich in viele Gespräche eingebracht.
Unser Fazit: Die Digitalisierung der Verwaltung braucht weniger Schlagworte und mehr Aufmerksamkeit für die Menschen, die digitale Services nutzen sollen. Wir danken allen, die bei unseren Talks dabei waren und mit uns diskutiert haben. Und natürlich danken wir der TYPO3-Community für den Austausch in Berlin! 🧡
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