#unbrk — Public Fediverse posts
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Eine Behinderung kann Geld kosten. Manche Hilfsmittel werden bezahlt. Andere Kosten bleiben trotzdem hängen. Dazu kommen Barrieren bei Arbeit, Bildung, Wohnen und Freizeit. Menschen mit Behinderung brauchen aber keine Sonderrechte. Sie brauchen die gleichen Möglichkeiten wie alle anderen. Barrierefreiheit ist deshalb kein Luxus.
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Warum müssen Menschen mit Behinderungen immer wieder erklären, beantragen und beweisen, welche Unterstützung sie brauchen? Vielleicht stellen wir die falsche Frage. Nicht: Warum braucht dieser Mensch eine besondere Lösung? Sondern: Warum haben wir unsere gemeinsame Welt so gebaut, dass Menschen überhaupt besondere Lösungen brauchen? Barrieren sind keine Naturgesetze. Sie wurden geschaffen und können beseitigt werden. Was müsste sich ändern? Widersprecht mir. Diskutiert mit mir.
#Inklusion #UNBRK #Barrierefreiheit #Menschenrechte #Diskussion
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Herr Bundeskanzler, machen Sie die UN-Behindertenrechtskonvention endlich zur Chefsache! Menschenrechte sind kein Projekt für irgendwann. Deutschland hat sich verpflichtet, Inklusion vollständig umzusetzen. Also handeln Sie! Mit einem verbindlichen Plan, klaren Fristen und ausreichend Geld. Und vor allem: nicht über Menschen mit Behinderungen entscheiden, sondern mit uns. Wir sind keine Bittstellerinnen. Wir sind Trägerinnen von Menschenrechten. Nichts über uns ohne uns!
#UNBRK #Inklusion #Menschenrechte #Barrierefreiheit #Teilhabe #Behindertenrechte #nichtsuberunsohneuns
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Es besitzt eine bittere Ironie, wenn ein Mensch Barrieren überwinden muss, um beim Staat die Beseitigung seiner Barrieren zu beantragen. Dann reproduziert das Verfahren genau jene Ungleichheit, die es eigentlich korrigieren soll. Eine wirklich barrierefreie Verwaltung beginnt deshalb nicht bei Fürsorge, sondern bei Demut: Der Staat muss sich dem Menschen zugänglich machen – niemals der Mensch dem Staat.
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„Inklusionsmetropole“ ist zunächst nur ein Wort. Und Worte besitzen die eigentümliche Fähigkeit, eine Zukunft sprachlich vorwegzunehmen, die materiell noch nicht existiert. Gefährlich wird dies, wenn die Beschreibung des Ziels langsam mit seiner Erreichung verwechselt wird. Eine inklusive Stadt erkennt man nicht daran, wie sie sich nennt. Man erkennt sie daran, wie selten ein Mensch noch erklären muss, warum auch er dazugehören darf.
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Ein Konzept kann abgeschlossen sein, während das Problem fortbesteht. Eine Verwaltung kann deshalb Erfolg vermelden, ohne dass sich die Wirklichkeit des Menschen verändert hat. Darin liegt die philosophische Schwäche politischer Kennzahlen: Sie können Tätigkeit messen und Wirkung suggerieren. Zwischen „Wir haben etwas getan“ und „Es ist besser geworden“ liegt jedoch die gesamte Verantwortung demokratischer Politik.
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Die Bürokratie misst gern das Zählbare: Maßnahmen, Sitzungen, Konzepte und Projektstände. Doch Gerechtigkeit entzieht sich dieser Bequemlichkeit. Hundert abgeschlossene Maßnahmen können neben einer einzigen fortbestehenden Barriere stehen, die einem Menschen täglich Freiheit nimmt. Der entscheidende Maßstab politischer Moral lautet deshalb nicht: Was hat die Verwaltung erledigt? Sondern: Wessen Leben ist dadurch freier geworden?
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Krankheit erinnert den Menschen an seine Verletzlichkeit. Eine nicht barrierefreie Gesundheitsversorgung fügt dieser Verletzlichkeit jedoch eine zweite hinzu: die gesellschaftlich erzeugte. Wenn medizinische Hilfe theoretisch allen offensteht, praktisch aber nicht von allen erreicht oder verstanden werden kann, wird Gleichheit zur Fassade. Humanität zeigt sich gerade dort, wo ein Mensch Hilfe braucht und keine Barriere zwischen ihm und dieser Hilfe steht.
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Gehört zu werden bedeutet noch nicht, Macht zu besitzen. Darin liegt das grundlegende Problem symbolischer Beteiligung. Eine Regierung kann Menschen anhören, ihre Erfahrungen dokumentieren und anschließend weitermachen wie zuvor. Demokratie beginnt erst dort, wo die Stimme des Betroffenen Folgen haben kann. „Nichts über uns ohne uns“ ist deshalb keine freundliche Bitte um Gespräch. Es ist eine Forderung nach politischer Wirksamkeit.
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Gehört zu werden bedeutet noch nicht, Macht zu besitzen. Darin liegt das grundlegende Problem symbolischer Beteiligung. Eine Regierung kann Menschen anhören, ihre Erfahrungen dokumentieren und anschließend weitermachen wie zuvor. Demokratie beginnt erst dort, wo die Stimme des Betroffenen Folgen haben kann. „Nichts über uns ohne uns“ ist deshalb keine freundliche Bitte um Gespräch. Es ist eine Forderung nach politischer Wirksamkeit.
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Gehört zu werden bedeutet noch nicht, Macht zu besitzen. Darin liegt das grundlegende Problem symbolischer Beteiligung. Eine Regierung kann Menschen anhören, ihre Erfahrungen dokumentieren und anschließend weitermachen wie zuvor. Demokratie beginnt erst dort, wo die Stimme des Betroffenen Folgen haben kann. „Nichts über uns ohne uns“ ist deshalb keine freundliche Bitte um Gespräch. Es ist eine Forderung nach politischer Wirksamkeit.
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Eine Gesellschaft kann Ausgrenzung fürsorglich organisieren und sie dennoch Ausgrenzung bleiben lassen. Genau deshalb genügt es nicht, Sonderstrukturen menschlicher zu gestalten. Die philosophische Frage lautet tiefer: Warum gilt Trennung überhaupt als normale Antwort auf Verschiedenheit? Inklusion beginnt dort, wo wir nicht mehr fragen, welchen besonderen Ort ein Mensch braucht, sondern wie der gemeinsame Ort für alle funktionieren kann.
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Wir nennen Arbeit inklusiv und fragen dennoch ständig, ob der behinderte Mensch in ihre bestehenden Strukturen passt. Aber genau darin liegt bereits der Denkfehler. Eine humane Arbeitswelt fragt nicht, wie viel Abweichung sie ertragen kann. Sie fragt, wie sie gestaltet sein muss, damit Verschiedenheit selbstverständlich wird. Nicht der Mensch schuldet dem Arbeitsplatz Anpassung. Eine demokratische Gesellschaft schuldet dem Menschen Zugänglichkeit.
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Assistenz ist philosophisch betrachtet kein Geschenk an einen vermeintlich Schwächeren. Sie ist ein Mittel, ungleich verteilte Möglichkeiten auszugleichen. Wer einem Kind notwendige Schulbegleitung gibt, gewährt ihm deshalb kein Privileg. Er schafft erst jene Bedingungen, unter denen das Versprechen gleicher Bildung überhaupt wahr werden kann. Gerechtigkeit bedeutet nicht, allen dasselbe zu geben, sondern allen wirkliche Freiheit zu ermöglichen.
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Ein Kind befindet sich nicht deshalb in einer inklusiven Schule, weil sein Körper im selben Raum sitzt wie die anderen. Anwesenheit ist noch keine Teilhabe. Inklusion beginnt dort, wo Verschiedenheit nicht geduldet, sondern als selbstverständlicher Teil menschlicher Gemeinschaft gedacht wird. Bildung, die erst fragt, wie teuer notwendige Unterstützung sein darf, hat die tiefere Frage vergessen: Was schulden wir jedem Kind als Menschen?
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Ein Zuhause ist mehr als umbauter Raum. Es ist jener Ort, an dem der Mensch über sein eigenes Leben verfügen können soll. Doch Wahlfreiheit ohne verfügbare barrierefreie Wohnungen bleibt eine sprachliche Täuschung: Man darf wählen, wo keine Wahl existiert. Selbstbestimmung beginnt deshalb nicht beim guten Willen des Staates, sondern bei den materiellen Bedingungen, die aus theoretischer Freiheit gelebte Freiheit machen.
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Freiheit besitzt eine räumliche Dimension. Wer einen Ort nicht erreichen kann, kann an dem, was dort geschieht, auch nicht gleichberechtigt teilnehmen. Ein defekter Aufzug ist deshalb für manche Menschen keine technische Störung, sondern die vorübergehende Aufhebung ihrer Bewegungsfreiheit. Mobilitätspolitik ist damit immer auch Freiheitspolitik. Eine Stadt gehört erst allen, wenn alle sie benutzen können.
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Eine Treppe ist niemals nur eine Treppe. Für den einen ist sie Architektur, für den anderen eine Grenze seiner Freiheit. Genau darin liegt die philosophische Wahrheit der Barrierefreiheit: Behinderung entsteht nicht allein im Körper, sondern auch in einer Welt, die bestimmte Körper zur Norm erklärt. Wer Barrieren baut oder bestehen lässt, entscheidet deshalb immer auch darüber, wessen Freiheit selbstverständlich sein darf und wessen irrelevant ist.
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Politik liebt das „Machbare“, weil dieses Wort Verantwortung in Pragmatismus verwandelt. Doch Menschenrechte fragen nicht zuerst danach, was bequem erreichbar ist. Sie bestimmen, was erreicht werden muss. Wer das Notwendige dauerhaft dem Machbaren unterordnet, macht aus Gerechtigkeit eine Frage politischer Gelegenheit. Der Fortschritt einer Gesellschaft misst sich deshalb auch daran, was sie nicht länger für unmöglich erklären will.
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Sobald Menschenrechte unter Finanzierungsvorbehalt geraten, verändert sich ihr Wesen: Aus dem Recht wird eine Bitte, aus Gleichheit eine Kostenfrage und aus Würde eine Haushaltsposition. Natürlich muss Politik Ressourcen verteilen. Doch eine Demokratie offenbart ihre moralische Ordnung daran, wessen Freiheit sie zuerst für zu teuer erklärt. Menschenwürde besitzt keinen Preis. Gerade deshalb kostet ihre Verwirklichung Geld.
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Die gefährlichste Form der Ungleichheit ist jene, die sich selbst Gleichstellung nennt. Denn ein Recht, das nur im Gesetz existiert, verändert noch kein Leben. Freiheit beginnt nicht mit dem Satz „Du darfst“, sondern mit der tatsächlichen Möglichkeit: „Du kannst.“ Wo Barrieren diese Möglichkeit verhindern, bleibt Gleichheit eine juristische Fiktion. Menschenwürde verlangt Wirklichkeit, keine Versprechen.
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Fickt euch für eine „Inklusionsmetropole“, in der Barrieren Alltag bleiben. Fickt euch für Menschenrechte mit Warteschleife. Fickt euch für Teilhabe nach Kassenlage. Fickt euch für schöne Aktionspläne statt verdammt guter Realität. Fickt euch für jedes „Wir sind auf dem Weg“, während die Umsetzung der UNBRK verschiebt. Fickt euch für diese beschissene Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. SPD und Grüne: Fickt euch einfach aber hört auf uns zu ficken!
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Was für eine erbärmliche politische Scheiße: SPD und Grüne schwafeln in Hamburg von „Inklusionsmetropole“, während Menschen mit Behinderungen weiter gegen Barrieren und um ihre Rechte kämpfen müssen. Aktionspläne, Sonntagsreden und PR-Gesülze ersetzen keine Gleichstellung. Wer Menschenrechte kennt, ihre vollständige Umsetzung aber weiter zur Zukunftsaufgabe erklärt, verwaltet Ausgrenzung. Dieser Senat ist für mich ein verdammtes Armutszeugnis mit einem wirklich Leistungslosem aber viel zu hohem Grundeinkommen.
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Mein Urteil über diesen SPD-Grünen Senat: Ihr habt Gesetze. Ihr habt Aktionspläne. Ihr habt Beiräte. Ihr habt Koordinatorinnen. Ihr habt Berichte. Ihr kennt die Barrieren. Ihr kennt die Forderungen. Und trotzdem ist vollständige Gleichstellung noch immer Zukunftsmusik. Irgendwann ist „wir arbeiten daran“ keine Entschuldigung mehr. Dann ist es das Eingeständnis politischen Versagens. Ich will keine Gnade. Ich will meine verdammten Rechte.
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Und irgendwann landet jedes Menschenrecht bei Finanzsenator Andreas Dressel. Deshalb eine verdammt einfache Botschaft: Meine Gleichberechtigung ist kein Haushaltsrest. Assistenz ist kein Luxus. Barrierefreiheit kein Goodie. Teilhabe kein Zuschuss aus Großzügigkeit. Ein Staat darf über Wege der Finanzierung streiten. Aber nicht darüber, ob ein behinderter Mensch sein Recht tatsächlich leben kann. Meine Menschenwürde hat keinen verdammten Rotstift verdient.
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Ich kann dieses Wort „Inklusionsmetropole“ nicht mehr hören. Eine Metropole der Inklusion erkennt man nicht am verdammten Marketing, sondern daran, dass Behinderung nicht ständig zu Sonderwegen, Anträgen, Kämpfen und Abhängigkeiten führt. Solange Hamburgs Schattenbericht fehlende Barrierefreiheit dokumentiert, ist dieses Etikett keine Auszeichnung. Es ist eine offene Rechnung von SPD und Grünen gegenüber Betroffenen. Und darum verachte ich diese Pack jeden Tag.
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SPD und Grüne jubeln: 56 von 66 Maßnahmen des Landesaktionsplans seien im Controlling. Zwölf abgeschlossen, 34 in Umsetzung. Herzlichen Glückwunsch zur verdammten Excel-Tabelle! Mich interessiert nicht, wie viele Kästchen eure Verwaltung verwaltet. Ich will wissen: Kann ein behinderter Mensch wohnen, lernen, arbeiten, reisen und leben wie andere? Menschenrechte werden nicht in Maßnahmen gezählt. Sie werden im Alltag verwirklicht oder verletzt.
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Die politische Obszönität liegt im semantischen Trick: Aus einem einklagbaren Anspruch auf Gleichberechtigung wird ein „Weg zur Inklusionsmetropole“. Damit verwandelt Regierungssprache ein Recht in ein Zukunftsversprechen. Doch Menschenwürde kennt keinen Projektstatus. Wer bestehende Barrieren dauerhaft als Transformationsprozess etikettiert, normalisiert ihre Existenz. Genau diese politische Selbstzufriedenheit gehört zerlegt.
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Maryam Blumenthal sagt: „Inklusion ist kein abstraktes Konzept“. Volltreffer. Dann hören wir bitte auf, sie abstrakt zu verwalten. Hamburgs eigener Bericht sagt 2026, es bleibe „noch viel zu tun“, um gleichberechtigte Teilhabe in ALLEN Lebensbereichen zu erreichen. Nach Jahrzehnten Behindertenpolitik ist „noch viel zu tun“ ist wirklich kein Grund zum Schulterklopfen. Es ist ein verdammter Arbeitsauftrag an diese Regierung.
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Das kannst du dir nicht ausdenken: Auf Hamburg.de werden für die Eingliederungshilfe PDF-Formulare angeboten und direkt darüber steht: „Die nachfolgenden PDF-Dateien sind nicht barrierefrei.“ Ein Antrag auf Leistungen für Menschen mit Behinderungen. Nicht barrierefrei. Was für eine groteske Behördenposse! Bevor dieser Senat von „Inklusionsmetropole“ schwafelt, soll er erstmal seinen eigenen verdammten Papierkram zugänglich machen.
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Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer sagt selbst: „Zugang zu Leistung bedeutet Zugang zur Teilhabe!“ Richtig. Dann gilt aber auch die verdammte Umkehrung: Wird notwendige Leistung erschwert, wird Teilhabe erschwert. Menschen mit Behinderungen brauchen keine fürsorgliche Verwaltungsscheiße, sondern verlässliche Rechte, schnelle Bescheide und bedarfsgerechte Hilfe. Ich will nicht dankbar sein müssen, wenn der Staat schlicht seine Pflicht erfüllt. Darum nenne ich auch dieses Senatorin eine Behindertenfeindlich SPD Frau.
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Partizipation ohne Entscheidungsmacht droht zur demokratischen Kulisse zu werden. Menschen mit Behinderungen dürfen Stellung nehmen, beraten und Forderungen formulieren. Entscheidend ist jedoch, welche Konsequenzen daraus folgen. „Nichts über uns ohne uns“ verlangt mehr als Anhörung. Es verlangt Ressourcen, frühzeitige Beteiligung und nachweisbaren Einfluss. Andernfalls wird aus Teilhabe politisches Theater.
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Partizipation ohne Entscheidungsmacht droht zur demokratischen Kulisse zu werden. Menschen mit Behinderungen dürfen Stellung nehmen, beraten und Forderungen formulieren. Entscheidend ist jedoch, welche Konsequenzen daraus folgen. „Nichts über uns ohne uns“ verlangt mehr als Anhörung. Es verlangt Ressourcen, frühzeitige Beteiligung und nachweisbaren Einfluss. Andernfalls wird aus Teilhabe politisches Theater.
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Partizipation ohne Entscheidungsmacht droht zur demokratischen Kulisse zu werden. Menschen mit Behinderungen dürfen Stellung nehmen, beraten und Forderungen formulieren. Entscheidend ist jedoch, welche Konsequenzen daraus folgen. „Nichts über uns ohne uns“ verlangt mehr als Anhörung. Es verlangt Ressourcen, frühzeitige Beteiligung und nachweisbaren Einfluss. Andernfalls wird aus Teilhabe politisches Theater.
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Ich saß mit einem Kind auf dem Boden der Kita. Es brauchte mehr Zeit, andere Wege, manchmal meine Hand. Dann kommt die Schule und plötzlich beginnt das Sortieren. Regelschule hier, Fördersystem dort. Damit muss Schluss sein. Ich fordere radikale Inklusion: kein Kind aussortieren, Regelschulen endlich mit genug Personal, Assistenz, Therapie, Barrierefreiheit und kleinen Klassen ausstatten. Das Geld muss dem Kind folgen, nicht der Sonderstruktur. Menschenrechte kennen keine Resteklasse. Reißt die Barrieren nieder, nicht die Kinder aus ihrer Gemeinschaft.
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2/2 SPD und Grüne nennen den Zustand selbst unhaltbar. Dann verdammt noch mal behandelt ihn auch so! Barrierefreiheit ist kein Olympia-Werbespruch. Sie ist ein Menschenrecht. Wer „Inklusion“ plakatiert und Menschen anschließend Umwege zumutet, produziert keine Teilhabe, sondern politische Verachtung.
#Hamburg #SPD #Grüne #NieMehrGrün #NieMehrSPD #Neugraben #Barrierefreiheit #UNBRK #Inklusion
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An Menschen mit Lernschwierigkeiten: Lasst euch von niemandem erzählen, andere müssten über euren Kopf hinweg entscheiden, weil ihre Sprache schöner und komplizierter klingt. Politik, Verträge, Behörden und Nachrichten müssen verständlich sein. Einfache und Leichte Sprache sind kein geistiges Gnadenbrot. Sie schaffen Zugang zu Macht. Organisiert euch. Sprecht selbst. Fordert verständliche Informationen. Holt euch Unterstützung, aber gebt eure Stimme niemals ab. „Wir wissen, was gut für dich ist“ war viel zu lange der Satz, mit dem Selbstbestimmung beerdigt wurde. Nichts über uns ohne uns.
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Wer sich Demokrat nennt und zugleich die dauerhafte Existenz von Förderschulen verteidigt, muss sich dem fundamentalen Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention stellen. Die UN-BRK ist kein Wunschzettel, sondern ein für Deutschland verbindlicher Menschenrechtsvertrag. Art. 24 verlangt ein inklusives Bildungssystem.Inklusion bedeutet nicht, Behinderte gnädig hereinzulassen. Sie bedeutet anzuerkennen, dass sie niemals draußen hätten sein dürfen. Demokratie beginnt dort, wo Zugehörigkeit bedingungslos wird.
#UNBRK #Inklusion #Förderschule #Menschenrechte #Demokratie #menschenwurde
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Kinder verlassen die Förderschule mit einem Zeugnis in der Hand und einem Abgrund vor den Füßen. Die Welt, auf die sie vorbereitet wurden, existiert einfach nicht. Vorher war Unterstützung selbstverständlich. Jetzt muss jede notwendige Hilfe neu bewiesen werden. Immer wieder. Vor fremden Menschen. Auf Formularen. Mit Gutachten. Mit Wartezeiten. Man hat diese Kinder erst von der Gesellschaft getrennt. Und genau deshalb trifft sie der Aufprall auf die Realität besonders hart. Die UN-BRK fordert das Gegenteil.
#Inklusion #UNBRK #Behinderung #Förderschule #Barrierefreiheit
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Stell dir vor, du ziehst ein Kind groß. Du gewöhnst es daran, dass immer jemand da ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Und genau in dem Moment, in dem das Kind erwachsen wird, nimmst du alles weg. Genau das passiert behinderten Menschen nach der Förderschule. Aus Unterstützung werden Anträge. Aus Rechten werden Bitten. Aus Vertrauen wird Angst. Der Staat baut ein Sondersystem auf und tut dann überrascht, wenn Menschen nach dessen Ende nicht sofort allein klarkommen. Das ist kein Versehen. Das ist systemisches Versagen und eine klare Form der Behindertenfeindlichkeit.
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Das Grausamste ist nicht die Förderschule. Das Grausamste kommt danach. Jahrelang sagt der Staat einem Kind: "Hier bist du richtig. Hier kümmern wir uns." Das Kind lernt, dass Hilfe normal ist. Dann endet die Schule. Und plötzlich lässt derselbe Staat los. Die Assistenz ist weg. Die Hilfsmittel sind weg. Die Sicherheit ist weg. Nun soll ein 18-Jähriger gegen Ämter, Fristen und Ablehnungen kämpfen. Erst ausgesondert. Dann fallen gelassen. Die UN-BRK wollte Inklusion. Deutschland produziert Bruchstellen im Leben von Kindern.
#Inklusion #UNBRK #Förderschule #Behinderung #Teilhabe #Menschenrechte
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Der schlimmste Tag auf einer Förderschule ist in der Regel nicht der erste. Es ist der letzte. Bis dahin war Hilfe einfach da. Danach beginnt der Kampf gegen Ämter, Kassen und Behörden. Eine junge Frau mit Rollstuhl wartet Monate auf eine Rampe. Ein blinder Mann auf seine Software. Ein Autist auf Assistenz. In dieser Zeit läuft das Leben weiter. Die Ausbildung beginnt. Die Vorlesungen starten. Die Chancen verschwinden. Die UN-BRK sollte Türen öffnen. Deutschland stellt Formulare, Gutachten und Widersprüche davor.
#Inklusion #UNBRK #Förderschule #Behinderung #Barrierefreiheit #Teilhabe #Menschenrechte
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Tom war auf einer Förderschule. Dort war Unterstützung normal. Niemand fragte jeden Morgen, warum er Hilfe braucht. Dann begann das Studium. Plötzlich war nichts mehr selbstverständlich. Die Software musste beantragt werden. Die Assistenz musste beantragt werden. Der Laptop musste beantragt werden. Jeder Antrag brauchte Nachweise. Jeder Nachweis kostete Kraft. Jede Ablehnung nahm Hoffnung. Aus einem Schüler wurde Student aber vor allem ein Aktenzeichen. Die UN-BRK sagt, Menschen haben Rechte. Deutschland macht daraus Anträge.
#UNBRK #Inklusion #Studium #Behinderung #Förderschule #Barrierefreiheit #Teilhabe
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Lena ging ihr ganzes Leben auf eine Förderschule. Dort gab es die Vergrößerungssoftware. Die Lesesysteme. Die Bücher in digitaler Form. Dann kam der Abschluss. Von einem Tag auf den anderen war alles weg. Für die Ausbildung musste sie jedes Hilfsmittel neu beantragen. Formulare. Gutachten. Ablehnungen. Widersprüche. Immer wieder die gleiche Frage: "Brauchen Sie das wirklich?" Ein Staat, der Inklusion verspricht, zwingt behinderte Menschen jeden Tag zum Betteln. Die UN-BRK fordert Teilhabe. Deutschland liefert Papierkrieg.
#Inklusion #UNBRK #Förderschule #Behinderung #Ausbildung #Barrierefreiheit #Teilhabe
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4/5
Die Fortbildung hat für meine Bekannte bereits stattgefunden - sie konnte sie erfolgreich absolvieren mit Hilfe der Schriftdolmetschperson.
++ Dennoch: es lag #Diskriminierung durch den Seminaranbieter vor. ++
Die Wahl und der Einsatz von Gebärdensprachdolmetschung ist das
Recht der Menschen mit Hörbehinderung.
#SGBIX
#Teilhabe am gesellschaftlichen Leben #UNBehindertenrechtskonvention #UNBRK
#Behindertenrecht -
27.08.2025 Gegen-Hartz: Schwerbehinderung: Historische Änderungen beim Grad der Behinderung (GdB) in 2025 – https://www.gegen-hartz.de/news/schwerbehinderung-historische-aenderungen-beim-grad-der-behinderung-gdb-in-2025