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#unbrk — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #unbrk, aggregated by home.social.

  1. @tagesschau 4/4 Deutschland hat die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. Das ist kein freundlicher Wunschzettel für gute Zeiten. Menschen mit Behinderungen haben Rechte auf Teilhabe und Selbstbestimmung. Politik darf sie nicht erst versprechen und anschließend unter Haushaltsvorbehalt stellen. Wer Eingliederungshilfe nur als Kostenproblem betrachtet, hat Inklusion nicht verstanden. Unsere Menschenrechte stehen NICHT zur Disposition! Auch nicht beim Thema Arbeit!

    #Inklusion #Menschenrechte #UNBRK

  2. @tagesschau 3/4 Und dann diese verdammte Erzählung von den explodierenden Sozialkosten. Eingliederungshilfe wird nicht teuer, weil behinderte Menschen plötzlich luxuriös leben. Sie kostet Geld, weil Teilhabe Geld kostet: Assistenz, barrierefreies Wohnen, Unterstützung bei Arbeit und Alltag. Gleichzeitig steigt der Verteidigungshaushalt 2027 gewaltig. Aber ausgerechnet bei sozialer Teilhabe wird nach dem Rotstift gerufen? Schämt euch!

    #UNBRK #Sozialstaat

  3. @tagesschau 2/4 Pauschalen klingen herrlich nach weniger Bürokratie. Für Menschen mit Behinderungen können sie aber zur verdammten Falle werden. Behinderung ist nicht pauschal. Der eine Mensch braucht zwei Stunden Assistenz. Ein anderer rund um die Uhr. Bedarfe müssen sich am Menschen orientieren und nicht daran, was irgendeine Haushaltsstelle bequem abrechnen kann. Teilhabe ist kein Discounter-Angebot!

    #UNBRK #Inklusion #Teilhabe

  4. @tagesschau 1/4 Ich könnte KOTZEN bei dieser Debatte. Menschen mit Behinderungen sind keine verdammte Kostenstelle! Eingliederungshilfe bedeutet Assistenz. Wohnen. Arbeit. Mobilität. Selbstbestimmung. Kurz: ein Leben mitten in dieser Gesellschaft. Wer hier nach „Einsparpotenzial“ sucht, sucht danach, wie viel Teilhabe man Menschen wegnehmen kann. Das ist menschenverachtend.

    #Inklusion #UNBRK #Sozialstaat

  5. Warum reden wir ständig davon, Menschen mit Behinderung „zu integrieren“? Wohin eigentlich? In eine Gesellschaft, die vorher ohne sie geplant wurde?
    Vielleicht müssen Menschen mit Behinderung nicht lernen, besser in unsere Strukturen zu passen. Vielleicht müssen wir endlich Strukturen abschaffen, die Menschen aussortieren.
    Warum erscheint uns eigentlich das Aussortieren normal und die vollständige Teilhabe radikal?

    UN-BRK: bindender Vertrag der Vereinten Nationen.

    #Inklusion #Teilhabe #Menschenrechte #UNBRK

  6. Warum bauen wir im Jahr 2026 überhaupt noch Wohnungen, Gebäude, Webseiten, Automaten oder Verkehrssysteme, die Menschen ausschließen?
    Wir wissen längst, wie Barrierefreiheit geht.
    Ist fehlende Barrierefreiheit deshalb wirklich noch ein Versehen? Oder akzeptieren wir schlicht, dass manche Menschen draußen bleiben?

    #Barrierefreiheit #Inklusion #UNBRK

  7. Warum nennen wir ein Schulsystem „inklusiv“, wenn Kinder mit Behinderung noch immer beweisen müssen, dass sie hineinpassen? Warum muss das Kind begründen, warum es dazugehören darf – und nicht das System, warum es aussondert?
    Vielleicht ist nicht das Kind „besonders“. Vielleicht ist ein System besonders fragwürdig, das Zugehörigkeit von Diagnosen, Personal und Geld abhängig macht.

    #Inklusion #UNBRK #Menschenrechte

  8. Ab 2028 will ich keinen einzigen Bundes-Euro mehr für vermeidbare neue Barrieren. Nicht 61 Prozent barrierefreie Sozialwohnungen. Nicht 80. Nicht 95. Hundert Prozent. Denn auch behinderte Menschen haben Freunde, Partnerinnen, Familien und ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände. Eine Wohnung ist Teil unserer Gesellschaft. Wer sie mit öffentlichem Geld so baut, dass Menschen ausgeschlossen werden, finanziert Ausgrenzung mit Steuergeld. Jede neue Barriere ist ein Mahnmal politischen Versagens.

    #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #UNBRK

  9. Ab 2028 will ich keinen einzigen Bundes-Euro mehr für vermeidbare neue Barrieren. Nicht 61 Prozent barrierefreie Sozialwohnungen. Nicht 80. Nicht 95. Hundert Prozent. Denn auch behinderte Menschen haben Freunde, Partnerinnen, Familien und ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände. Eine Wohnung ist Teil unserer Gesellschaft. Wer sie mit öffentlichem Geld so baut, dass Menschen ausgeschlossen werden, finanziert Ausgrenzung mit Steuergeld. Jede neue Barriere ist ein Mahnmal politischen Versagens.

    #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #UNBRK

  10. Ab 2028 will ich keinen einzigen Bundes-Euro mehr für vermeidbare neue Barrieren. Nicht 61 Prozent barrierefreie Sozialwohnungen. Nicht 80. Nicht 95. Hundert Prozent. Denn auch behinderte Menschen haben Freunde, Partnerinnen, Familien und ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände. Eine Wohnung ist Teil unserer Gesellschaft. Wer sie mit öffentlichem Geld so baut, dass Menschen ausgeschlossen werden, finanziert Ausgrenzung mit Steuergeld. Jede neue Barriere ist ein Mahnmal politischen Versagens.

    #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #UNBRK

  11. Ab 2028 will ich keinen einzigen Bundes-Euro mehr für vermeidbare neue Barrieren. Nicht 61 Prozent barrierefreie Sozialwohnungen. Nicht 80. Nicht 95. Hundert Prozent. Denn auch behinderte Menschen haben Freunde, Partnerinnen, Familien und ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände. Eine Wohnung ist Teil unserer Gesellschaft. Wer sie mit öffentlichem Geld so baut, dass Menschen ausgeschlossen werden, finanziert Ausgrenzung mit Steuergeld. Jede neue Barriere ist ein Mahnmal politischen Versagens.

    #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #UNBRK

  12. Der Staat sagt zu blinden Menschen etwas sehr grausames und Merkwürdiges: Für deine Arbeit brauchst du eine Braillezeile im Wert von mehreren Tausend Euro. Die bezahlen wir vielleicht. Aber um privat E-Mails zu lesen, Nachrichten zu schreiben, Fahrkarten zu kaufen oder mit Freunden zu schreiben, reicht doch ein normales Handy. Wer so etwas sagt, versteht Blindheit nicht. Teilhabe endet nicht am Werkstor. Die UN-BRK fordert ein selbstbestimmtes Leben. Nicht nur ein funktionierendes Arbeitsleben.

    #Inklusion #UNBRK #Blindheit #Hilfsmittel #Teilhabe #Barrierefreiheit

  13. Jonas war vor dem Gesetz blind. In der Förderschule waren die Bücher digital. Die Computer hatten Vorlesesoftware. Die Texte konnten vergrößert werden. Nach dem Abschluss bekam er für die Arbeit irgendwann eine Braillezeile und Screenreader-Software genehmigt. Nach Monaten. Nach Gutachten. Nach Widersprüchen. Doch zu Hause sollte er weiter mit dem Smartphone, der Post, den Briefen vom Amt und den Medikamenten allein klarkommen. Die Technik für den Beruf gilt schon irgendwie und irgendwann als notwendig. Die Technik für das Leben musste er erneut erkämpfen.

    #Inklusion #UNBRK #Blindheit #Hilfsmittel #Barrierefreiheit #Teilhabe