#unbrk — Public Fediverse posts
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Eine Behinderung kann Geld kosten. Manche Hilfsmittel werden bezahlt. Andere Kosten bleiben trotzdem hängen. Dazu kommen Barrieren bei Arbeit, Bildung, Wohnen und Freizeit. Menschen mit Behinderung brauchen aber keine Sonderrechte. Sie brauchen die gleichen Möglichkeiten wie alle anderen. Barrierefreiheit ist deshalb kein Luxus.
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Gehört zu werden bedeutet noch nicht, Macht zu besitzen. Darin liegt das grundlegende Problem symbolischer Beteiligung. Eine Regierung kann Menschen anhören, ihre Erfahrungen dokumentieren und anschließend weitermachen wie zuvor. Demokratie beginnt erst dort, wo die Stimme des Betroffenen Folgen haben kann. „Nichts über uns ohne uns“ ist deshalb keine freundliche Bitte um Gespräch. Es ist eine Forderung nach politischer Wirksamkeit.
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Gehört zu werden bedeutet noch nicht, Macht zu besitzen. Darin liegt das grundlegende Problem symbolischer Beteiligung. Eine Regierung kann Menschen anhören, ihre Erfahrungen dokumentieren und anschließend weitermachen wie zuvor. Demokratie beginnt erst dort, wo die Stimme des Betroffenen Folgen haben kann. „Nichts über uns ohne uns“ ist deshalb keine freundliche Bitte um Gespräch. Es ist eine Forderung nach politischer Wirksamkeit.
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Gehört zu werden bedeutet noch nicht, Macht zu besitzen. Darin liegt das grundlegende Problem symbolischer Beteiligung. Eine Regierung kann Menschen anhören, ihre Erfahrungen dokumentieren und anschließend weitermachen wie zuvor. Demokratie beginnt erst dort, wo die Stimme des Betroffenen Folgen haben kann. „Nichts über uns ohne uns“ ist deshalb keine freundliche Bitte um Gespräch. Es ist eine Forderung nach politischer Wirksamkeit.
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Partizipation ohne Entscheidungsmacht droht zur demokratischen Kulisse zu werden. Menschen mit Behinderungen dürfen Stellung nehmen, beraten und Forderungen formulieren. Entscheidend ist jedoch, welche Konsequenzen daraus folgen. „Nichts über uns ohne uns“ verlangt mehr als Anhörung. Es verlangt Ressourcen, frühzeitige Beteiligung und nachweisbaren Einfluss. Andernfalls wird aus Teilhabe politisches Theater.
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Partizipation ohne Entscheidungsmacht droht zur demokratischen Kulisse zu werden. Menschen mit Behinderungen dürfen Stellung nehmen, beraten und Forderungen formulieren. Entscheidend ist jedoch, welche Konsequenzen daraus folgen. „Nichts über uns ohne uns“ verlangt mehr als Anhörung. Es verlangt Ressourcen, frühzeitige Beteiligung und nachweisbaren Einfluss. Andernfalls wird aus Teilhabe politisches Theater.
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Partizipation ohne Entscheidungsmacht droht zur demokratischen Kulisse zu werden. Menschen mit Behinderungen dürfen Stellung nehmen, beraten und Forderungen formulieren. Entscheidend ist jedoch, welche Konsequenzen daraus folgen. „Nichts über uns ohne uns“ verlangt mehr als Anhörung. Es verlangt Ressourcen, frühzeitige Beteiligung und nachweisbaren Einfluss. Andernfalls wird aus Teilhabe politisches Theater.
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Wer sich Demokrat nennt und zugleich die dauerhafte Existenz von Förderschulen verteidigt, muss sich dem fundamentalen Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention stellen. Die UN-BRK ist kein Wunschzettel, sondern ein für Deutschland verbindlicher Menschenrechtsvertrag. Art. 24 verlangt ein inklusives Bildungssystem.Inklusion bedeutet nicht, Behinderte gnädig hereinzulassen. Sie bedeutet anzuerkennen, dass sie niemals draußen hätten sein dürfen. Demokratie beginnt dort, wo Zugehörigkeit bedingungslos wird.
#UNBRK #Inklusion #Förderschule #Menschenrechte #Demokratie #menschenwurde
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Kinder verlassen die Förderschule mit einem Zeugnis in der Hand und einem Abgrund vor den Füßen. Die Welt, auf die sie vorbereitet wurden, existiert einfach nicht. Vorher war Unterstützung selbstverständlich. Jetzt muss jede notwendige Hilfe neu bewiesen werden. Immer wieder. Vor fremden Menschen. Auf Formularen. Mit Gutachten. Mit Wartezeiten. Man hat diese Kinder erst von der Gesellschaft getrennt. Und genau deshalb trifft sie der Aufprall auf die Realität besonders hart. Die UN-BRK fordert das Gegenteil.
#Inklusion #UNBRK #Behinderung #Förderschule #Barrierefreiheit
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Stell dir vor, du ziehst ein Kind groß. Du gewöhnst es daran, dass immer jemand da ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Und genau in dem Moment, in dem das Kind erwachsen wird, nimmst du alles weg. Genau das passiert behinderten Menschen nach der Förderschule. Aus Unterstützung werden Anträge. Aus Rechten werden Bitten. Aus Vertrauen wird Angst. Der Staat baut ein Sondersystem auf und tut dann überrascht, wenn Menschen nach dessen Ende nicht sofort allein klarkommen. Das ist kein Versehen. Das ist systemisches Versagen und eine klare Form der Behindertenfeindlichkeit.
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Das Grausamste ist nicht die Förderschule. Das Grausamste kommt danach. Jahrelang sagt der Staat einem Kind: "Hier bist du richtig. Hier kümmern wir uns." Das Kind lernt, dass Hilfe normal ist. Dann endet die Schule. Und plötzlich lässt derselbe Staat los. Die Assistenz ist weg. Die Hilfsmittel sind weg. Die Sicherheit ist weg. Nun soll ein 18-Jähriger gegen Ämter, Fristen und Ablehnungen kämpfen. Erst ausgesondert. Dann fallen gelassen. Die UN-BRK wollte Inklusion. Deutschland produziert Bruchstellen im Leben von Kindern.
#Inklusion #UNBRK #Förderschule #Behinderung #Teilhabe #Menschenrechte
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Der schlimmste Tag auf einer Förderschule ist in der Regel nicht der erste. Es ist der letzte. Bis dahin war Hilfe einfach da. Danach beginnt der Kampf gegen Ämter, Kassen und Behörden. Eine junge Frau mit Rollstuhl wartet Monate auf eine Rampe. Ein blinder Mann auf seine Software. Ein Autist auf Assistenz. In dieser Zeit läuft das Leben weiter. Die Ausbildung beginnt. Die Vorlesungen starten. Die Chancen verschwinden. Die UN-BRK sollte Türen öffnen. Deutschland stellt Formulare, Gutachten und Widersprüche davor.
#Inklusion #UNBRK #Förderschule #Behinderung #Barrierefreiheit #Teilhabe #Menschenrechte
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Tom war auf einer Förderschule. Dort war Unterstützung normal. Niemand fragte jeden Morgen, warum er Hilfe braucht. Dann begann das Studium. Plötzlich war nichts mehr selbstverständlich. Die Software musste beantragt werden. Die Assistenz musste beantragt werden. Der Laptop musste beantragt werden. Jeder Antrag brauchte Nachweise. Jeder Nachweis kostete Kraft. Jede Ablehnung nahm Hoffnung. Aus einem Schüler wurde Student aber vor allem ein Aktenzeichen. Die UN-BRK sagt, Menschen haben Rechte. Deutschland macht daraus Anträge.
#UNBRK #Inklusion #Studium #Behinderung #Förderschule #Barrierefreiheit #Teilhabe
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Lena ging ihr ganzes Leben auf eine Förderschule. Dort gab es die Vergrößerungssoftware. Die Lesesysteme. Die Bücher in digitaler Form. Dann kam der Abschluss. Von einem Tag auf den anderen war alles weg. Für die Ausbildung musste sie jedes Hilfsmittel neu beantragen. Formulare. Gutachten. Ablehnungen. Widersprüche. Immer wieder die gleiche Frage: "Brauchen Sie das wirklich?" Ein Staat, der Inklusion verspricht, zwingt behinderte Menschen jeden Tag zum Betteln. Die UN-BRK fordert Teilhabe. Deutschland liefert Papierkrieg.
#Inklusion #UNBRK #Förderschule #Behinderung #Ausbildung #Barrierefreiheit #Teilhabe