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#karinprien — Public Fediverse posts

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  1. Demokratieförderung - Projekte kämpft gegen Antisemitismus und das drohende Aus

    Die Lernplattform Memory Momentum hilft Jugendlichen, Antisemitismus bei TikTok und in Chats zu erkennen. Doch das Projekt steht vor einer ungewissen Zukunft.#Antisemitismus #sozialeProjekte #Fördergelder #Demokratielebt #Bundesbildungsministerin #KarinPrien #Kürzungen
    Antisemitismus-Projekt: Was tun, wenn der Bund die Förderung streicht?

  2. @brotbuexe

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    Stell klar, wo immer Du kannst, dass diese Leute lügen, wie skrupellos sie lügen, wie #rechtsextrem und #antisemitisch sie sind, und missbrauche nicht #jüdischeSymbole.
    Bemühe Dich um Wissen , lies #Haaretz oder #TheForward und glaube nicht den Lügen der #Rechtsextremisten vom #Zentralrat und der #Antisemiten in der #deutschen #Presse und #Politik, worunter die #Antisemitismusbeauftragten die schlimmsten sind, aber auch Leute wie #KarinPrien. Wenn jeder #Antisemit behauptet...

  3. Gefahren

    Familienministerium: Fachleute blenden Gefahren von Alterskontrollen aus

    Die Familienministerin will ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Die von ihr berufenen Expert*innen eher nicht. Das zeigt deren erster Bericht – der jedoch eine gefährliche Leerstelle bei Alterskontrollen lässt. Die Analyse.

    Mit einem pauschalen Social-Media-Verbot ist Kindern und Jugendlichen eher nicht geholfen, dafür sind die Gefahren und Vorteile des Internets zu komplex. Das geht hervor aus dem mit Ungeduld erwarteten ersten Bericht der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ vom 20. April. Im Vorfeld hatte Familienministerin Karin Prien (CDU) für ein Social-Media-Verbot geworben.

    Auf 128 Seiten fächern die von ihr beauftragten Fachleute nun auf, was jungen Menschen im Netz passieren kann, und wo Hilfe ansetzen könnte. Dabei geht es nicht nur um Technologien und Plattform-Regulierung, sondern auch um die Rolle von Eltern, Schulen oder Ärzt*innen.

    Die aktuelle Bestandsaufnahme soll lediglich „Handlungsfelder“ beschreiben. Konkrete Handlungsempfehlungen wollen die Expert*innen erst Ende Juni vorlegen. Erkennen lässt sich dennoch, in welche Richtung manche Empfehlungen gehen könnten. So legt der Bericht unter anderem strenge Alterskontrollen nahe.

    Auf die Gefahren dieser Maßnahme für Privatsphäre, Datenschutz und Teilhabe aller Menschen im Netz gehen die Fachleute jedoch nicht ein. Diese Leerstelle fällt umso mehr ins Auge, weil im März mehr als 400 Forscher*innen aus 29 Ländern in einem offenen Briefeindringlich vor Alterskontrollen gewarnt hatten.

    Unsere Analyse zeigt: Ohne kritische Auseinandersetzung mit den Technikfolgen von Alterskontrollen drohen die Expert*innen des Familienministeriums einen Kernaspekt der Debatte zu unterschätzen.

    Die 5C-Typologie: Das droht jungen Menschen im Netz

    Ausführlich beschreiben die Expert*innen zunächst, was jungen Menschen im Netz drohen kann. Dabei nutzen sie die sogenannte 5C-Typologie. Das Modell sortiert die Phänomene in fünf Gruppen, die mit dem Buchstaben C beginnen.

    1. Content: Hier geht es um für junge Menschen potenziell schädliche Inhalte wie Gewalt, Hass und Pornografie, aber auch Fehl- und Desinformation.
    2. Contact: Im persönlichen Kontakt können Erwachsene junge Menschen etwa in Abhängigkeitsverhältnisse locken und sexuell erpressen, sie stalken oder für extremistische Ideologien rekrutieren.
    3. Conduct: Diese Risiken drehen sich um Verhalten unter Minderjährigen; hier können junge Menschen sowohl Opfer als auch Täter*innen sein. Es geht unter anderem um Mobbing, sexuelle Belästigung oder Communitys, in denen sich junge Menschen dazu motivieren, sich selbst zu verletzen.
    4. Contract: Hier geht es um Risiken, die sich auf Verträge oder kommerzielle Ausnutzung beziehen. Junge Menschen können etwa durch manipulative Designs oder glücksspielähnliche Mechanismen dazu verleitet werden, ihr Taschengeld zu verprassen.
    5. Cross-cutting: Zuletzt soll eine Sammelkategorie namens Querschnitt weitere Risiken bündeln, etwa Verletzung der Privatsphäre, negative Folgen für die Gesundheit wie Bewegungsmangel oder auch Diskriminierung.

    Wie schlecht geht es jungen Menschen also in der digitalen Welt? Der Bericht fasst hierzu viele Studien zusammen, das Gesamtbild ist ambivalent. Manches ist alarmierend – etwa, dass 4,7 Prozent der 10- bis 17-Jährigen in Deutschland „die Voraussetzungen für eine pathologische Nutzung sozialer Netzwerke“ erfüllen sollen. Andere Befunde wiederum machen Mut – etwa dass sich soziale Medien positiv auf die „Lebenszufriedenheit“ auswirken können.

    Typisch Wissenschaft: Es kommt drauf an

    Für die Debatte um ein Social-Media-Verbot liefert die Bestandsaufnahme zwei wichtige Differenzierungen. Erstens zeigt die 5C-Typologie eindrücklich: Digitale Gefahren für junge Menschen lassen sich nicht auf soziale Medien reduzieren. Sie umfassen unter anderem auch Messenger (etwa beim Mobbing), Websites (etwa bei Gewaltdarstellungen) oder die Gaming-Welt (etwa bei manipulativen Designs). Ein Zuschnitt allein auf soziale Medien dürfte den Punkt verfehlen.

    Zweitens zeigen die Schilderungen zum Forschungsstand: Digitale Gefahren für junge Menschen lassen sich nicht nur am Alter oder der Bildschirmzeit festmachen. „Aus der bisherigen Forschung lässt sich ableiten, dass digitale Risiken und Belastungen nicht für alle Jugendlichen gleichermaßen auftreten, sondern nach Geschlecht, Alter, und soziodemografischem Kontext variieren können“, schreiben die Forschenden.

    Es sei „entscheidend, nicht nur die Nutzungsdauer zu betrachten, sondern auch typische Nutzungsweisen sowie die Inhalte, denen Jugendliche ausgesetzt sind.“ Mehrere Studien würden betonen, „dass Auswirkungen digitaler Technologien weder einheitlich negativ noch einheitlich positiv sind, sondern die Wirkungen variieren – je nach Persönlichkeit, Nutzungsform, Plattform, Zeitverlauf und Lebenslage.“

    Herunterdampfen lässt sich das auf die Formel: Es kommt drauf an.

    Als anschauliches Beispiel nennen die Expert*innen junge Menschen, die Depressionen oder Angststörungen haben. Für sie kann etwa der soziale Vergleich durch Likes besonders belastend sein. Ein anderes Beispiel sind junge Menschen, die aufgrund emotionaler oder sexueller Misshandlung traumatisiert sind. Für sie wiegen Phänomene wie Mobbing oder nicht-einvernehmliche sexualisierte Kontaktaufnahme schwerer.

    Zugleich halten die Expert*innen fest, wie wichtig die digitale Welt gerade für vulnerable junge Menschen sein kann:

    (Digitale) Verbundenheit hat insbesondere für Jugendliche in isolierten Lebenssituationen einen hohen Stellenwert. Eine besonders konsistente Erkenntnis ist, dass marginalisierte Jugendliche überdurchschnittlich stark von Social Media profitieren. Dies betrifft queere Jugendliche, ethnische oder religiöse Minderheiten sowie Menschen mit Behinderungen oder mit chronischen Erkrankungen.

    Für diese Gruppen und insbesondere für Gruppenangehörige aus ländlichen Regionen sind digitale Räume häufig die einzigen Orte, an denen sie akzeptierende Gemeinschaften finden, ihre Identität ausdrücken können und verlässliche Peer-Unterstützung erfahren. Plattformen werden damit zu einem niedrigschwelligen Zugangspunkt zu emotionaler Hilfe und stabilisierenden Beziehungserfahrungen.

    Mit Blick auf die Rechtslage schlussfolgern die Expert*innen, es bedürfe „einer besonderen Begründung pauschaler Nutzungsverbote, die sich undifferenziert auf ganze Altersgruppen von Nutzenden erstrecken“. Kurzum: Der Bericht ist ein Dämpfer für alle, die sich Rückenwind für ein Social-Media-Verbot erhofft hatten.

    Zumindest in ihrer Reaktion auf den Zwischenbericht hat Familienministerin Prien nicht erneut auf ein Social-Media-Verbot gepocht, sondern sich differenziert und zurückhaltend geäußert: „Es wird darum gehen müssen, bestehende rechtliche Instrumente konsequent durchzusetzen und diese durch einen breiten Instrumentenkasten auf verschiedenen Ebenen zu ergänzen.“ Die Ministerin erwarte nun „mit Spannung die konkreten Handlungsempfehlungen“.

    Von Eltern bis Ärzt*innen: Diese Menschen sollen Kindern helfen

    Aktuell dreht sich die öffentliche Debatte um Jugendschutz im Netz vor allem um Regulierung und Technologien. Große Teile des Zwischenberichts haben dagegen einen anderen Fokus: Menschen.

    Ausführlich gehen die Expert*innen auf die Rolle von Eltern ein. Aus dem Bericht geht hervor: Die Erwachsenen sollen erst einmal selbst das Handy weglegen: „Elterliches Medienverhalten, Erziehungsstil und mediale Vorbildfunktion beeinflussen das Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen.“

    Programme für Prävention würden vor allem Eltern erreichen, die schon sensibilisiert sind, heißt es weiter. „Manche Eltern werden nur schwer oder gar nicht erreicht.“ Der Grund: Ein Großteil der Angebote für Eltern sei lediglich auf Deutsch und würde die „unterschiedlichen Lebenslagen von Familien“ nicht adressieren. Das deutet darauf hin, dass aktuelle Hilfsangebote wohl Familien benachteiligen, die ohnehin weniger Privilegien haben.

    Wichtig ist dem Bericht zufolge außerdem, dass Eltern und Schulen an einem Strang ziehen: „Digitale Erziehung ist wirksamer, wenn Schule und Elternhaus konsistente Normen und Regeln festlegen“, so die Expert*innen. Ein wirksamer Erziehungsstil setze auf „Wärme, Struktur und Partizipation“. Die Formulierung lässt aufhorchen: Wärme statt Verbote.

    Neben Eltern und Lehrer*innen gehen die Expert*innen auf weitere Menschen ein, die helfen können, gerade um „Familien mit Unterstützungsbedarf tatsächlich zu erreichen“. Konkret nennen sie Kinderärzt*innen, Gynäkolog*innen und Hebammen, „da sie in der Regel das Vertrauen der Familien genießen“.

    Um Menschen geht es auch in der Kinder- und Jugendhilfe oder der Medienpädagogik. Letztere sei eine „freiwillige Leistung der Länder und Kommunen“, schreiben die Expert*innen; eine verlässliche Finanzierung sei „nicht gegeben“.

    Sogar Polizist*innen sollen dem Bericht zufolge die Lage für Kinder und Jugendliche im Netz verbessern. Obwohl die Expert*innen keine Handlungsempfehlungen aussprechen wollen, heißt es im Bericht: Es „fehlt“ an „Formen zufälliger Sichtbarkeit von Polizeibehörden im Sinne einer Form von virtuellen Streifen in Deutschland.“ Der direkte Kontakt mit Beamt*innen im Netz könne angeblich die Bereitschaft junger Menschen erhöhen, Dinge wie Grooming anzuzeigen.

    Was all diese Ansätze gemeinsam haben: Eltern und Fachkräfte müssten sich vermehrt Kindern und Jugendlichen widmen. Im Gegensatz zu Verboten und technischen Hürden kostet das Zeit und Geld.

    Alterskontrollen: Die Achillesferse des Berichts

    Auch Plattformregulierung spielt eine wichtige Rolle im Zwischenbericht. Das zentrale Regelwerk hierfür ist das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA). Demnach müssen unter anderem große Social-Media-Plattformen Maßnahmen zum Schutz junger Menschen ergreifen. Zum Beispiel können sie Chat-Kontakte mit Fremden einschränken oder es Nutzer*innen einfach machen, Vorfälle zu melden.

    Eine wichtige Rolle spielen auch manipulative und suchtfördernde Designs, insbesondere die Sogwirkung personalisierter Feeds, von denen man sich ohne starke Impulskontrolle kaum lösen kann. Mithilfe des DSA könnte die EU genau dort ansetzen und Social-Media-Konzerne dazu zwingen, nicht länger die Aufmerksamkeit junger Menschen mit allen Mitteln zu Geld zu machen.

    Alterskontrollen sind laut DSA nur eine Option unter mehreren solcher Vorsorgemaßnahmen. Offenbar wollen die Expert*innen Alterskontrollen jedoch mehr ins Zentrum rücken, eventuell zur Pflicht machen. Das zeigt folgender Schlüsselsatz:

    Strukturelle Vorsorgemaßnahmen wie sie der DSA vorsieht, können ihre volle Wirksamkeit nur mithilfe einer funktionalen Altersüberprüfung entfalten.

    Dahinter steckt ein folgenschwerer Regulierungsansatz. In diesem Fall wären Alterskontrollen überhaupt erst die Grundlage für weitere Jugendschutzmaßnahmen. Sie würden nicht mehr dazu dienen, junge Menschen von einer Plattform auszusperren. Stattdessen würden sie sicherstellen, dass junge Menschen einen Account wirklich nur im passenden Jugendschutz-Modus nutzen. Die mögliche Konsequenz wären großflächige Alterskontrollen über weite Teile des Internets.

    Obwohl die Expert*innen noch keine Handlungsempfehlungen aussprechen wollen, fordern sie im Zwischenbericht sogar eine Ausweitung der Alterskontrollen über den aktuellen DSA hinaus: „Ausgangspunkt einer Altersverifikation sollten jedoch grundsätzlich bestehende Risiken für Kinder und Jugendliche sein, daher ist der Schutz auszuweiten“, heißt es. Konkret nennt der Bericht „Klein- und Kleinstunternehmer“, die der DSA aktuell von Jugendschutz-Pflichten ausnimmt.

    Auch das hätte weitreichende Folgen: Selbst Unternehmen mit nur einem Angestellten müssten demnach möglicherweise Alterskontrollen für ihre Online-Angebote einführen.

    Forschende schlagen Alarm: Kontrollen „nicht hinnehmbar“

    Solche Alterskontrollen sind nicht bloß ein Website-Feature. Um, wie oft gefordert, wirksam zu sein, müssen sich Nutzer*innen etwa mit Ausweisdokumenten oder biometrischen Gesichtsscans verifizieren. Die eingangs erwähnten mehr als 400 Forscher*innen aus den Bereichen Technologie, IT-Sicherheit und Privatsphäre warnten in ihrem offenen Brief eindringlich vor den Folgen.

    Es fehle ein klares Verständnis dafür, was Alterskontrollen anrichten können – für „Sicherheit, Privatsphäre, Gleichberechtigung“ und die „Autonomie“ aller Menschen. Deren Einführung ohne weitere Forschung sei „gefährlich und gesellschaftlich nicht hinnehmbar“.

    Jüngst hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Umsetzung von Alterskontrollen präsentiert: Eine App, die zunächst nur auf iOS und Android läuft, und primär Ausweispapiere nutzt. Bereits das schafft potenziell gefährliche Abhängigkeiten von den US-Konzernen Apple und Google, führt zu einem Handy-Zwang und benachteiligt Menschen, die keine (oder keine mit der App kompatiblen) Papiere haben.

    Rund um die Alterskontroll-App der EU gibt es zudem mehrere technische Unklarheiten und falsche Versprechungen. So soll die App laut EU-Kommission „komplett anonym“ sein, setzt aber noch auf Pseudonyme. Die Spezifikationen der App bieten in der nationalen Umsetzung viele Spielräume, die Privatsphäre schlimmstenfalls weiter schwächen.

    Die größte Gefahr von Alterskontrollen liegt jedoch darin, dass sie eine umfassende Kontroll-Infrastruktur im Netz schaffen. Selbst wenn zu Beginn Datenschutz und Privatsphäre im Mittelpunkt stehen: Es bräuchte lediglich eine kleine Anpassung im Code und eine neue Rechtsgrundlage – fertig wären Ausweis- und Klarnamenpflicht im Netz. Alterskontrollen rücken die EU gefährlich nah an eine Form der Massenüberwachung, die in der Türkei gerade auf dem Weg ist.

    Reaktion: SPD-Fraktion will „verpflichtende“ Altersverifikation

    Für ihren Zwischenbericht mussten sich die Forschenden wohl sehr beeilen. Ursprünglich sollten alle Ergebnisse in Ruhe gemeinsam erscheinen, nach einem Jahr Arbeit. Aber Spitzenpolitiker*innen aus Bund, Ländern und der EU erhöhen seit Monaten den Druck.

    Die Co-Vorsitzende der Expert*innen-Kommission hatte dem Tagesspiegel noch im März gesagt: „Ich rate der Politik dringend, uns in Ruhe arbeiten zu lassen“. Daraus ist nichts geworden. Früher als ursprünglich geplant hatten die Expert*innen nun die Bestandsaufnahme vorgelegt. Und selbst das geht manchen nicht schnell genug.

    Nach der ersten Veröffentlichung, die ausdrücklich noch keine konkreten Empfehlungen geben sollte, sieht sich die SPD bereits in ihren Forderungen bestätigt. In einer hastigen Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Bundestag pochte die jugendpolitische Sprecherin Jasmina Hostert unter anderem auf „verpflichtende, datensparsame Altersverifikation“. Die CDU hatte sich schon per Parteitagsbeschluss im Februar auf verpflichtende Alterskontrollen eingeschworen.

    Solche Schnellschüsse werfen die Frage auf, wie viel Respekt die Regierungsparteien gegenüber Wissenschaft und evidenzbasierter Politik haben. Zugleich zeigen sie den Expert*innen, wofür sich die Politik offenkundig am meisten interessiert. Zumindest bisher scheinen die Technikfolgen von Alterskontrollen für die Expert*innen-Kommission keine große Rolle gespielt zu haben.

    Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Sebastian Hinweise schicken | Sebastian für O-Töne anfragen | Mastodon. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  4. Ist es wirklich nur politische Naivität (vulgo: Dummheit), dass der Umbau der Demokratieförderung Tor und Tür für die Einflussnahme der AfD öffnet?
    #Geschenkartikel #demokratieleben #KarinPrien
    zeit.de/politik/deutschland/20

  5. Das ist der Punkt, an dem Leute, die die #israelischeRegierung unterstützen #rechtsextrem und #antisemitisch sind. Jeder, der das Recht eines jeden, jede Regierung zu kritisieren, leugnet, ist ein #Rechtsextremist, ohne Ausnahme.
    Jeder, der so tut, als würde jeder #Jude die israelische Regierung unterstützen, ist ein #Antisemit, auch wenn er oder sie selbst Jude ist. Der #jüdischeSelbsthass ist berüchtigt.
    Klarstellen muss man, dass #KarinPrien keine #Jüdin ist und nicht sein will.

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  6. Zum Nachlesen im Orginal:
    Offener Brief von Kritikern an Bundesfamilienministerin Prien

    In der Debatte um die geplante Umgestaltung des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ haben sich rund 1.000 Organisationen und Persönlichkeiten an Bundesfamilienministerin Prien gewandt.
    #demokratieleben #KarinPrien
    Hier der Brief:
    greenpeace.de/publikationen/De

  7. Grandioser Kommentar gegen die wahrscheinlich schlechteste Familienministerin der Bundesrepublik Deutschland.

    #KarinPrien #vielfalt

    queer.de/detail.php?article_id

  8. Jetzt schätzen wir unsere aktuelle #Familienministerin #KarinPrien ja durchaus. Ob allerdings ihr geplantes Vorhaben, rasch mal mit dem Rasenmäher „Förderungen aus dem Programm ‚#Demokratieleben‘ zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen“, die Resilienz unserer demokratischen Strukturen zu stärken vermag, möchten wir doch stark bezweifeln.

    #BMBFSFJ

    t1p.de/JournalFrankfurt_Karin-

  9. "Demokratie leben" - Kritik an Umbau-Plänen von Karin Prien (CDU) reißt nicht ab

    Misbah Khan (Grüne) kritisiert die Pläne von Bildungsministerin Karin Prien (CDU), die das zivilgesellschaftliche Programm "Demokratie leben" umbauen will.#Demokratieleben #Zivilgesellschaft #KarinPrien #Bildungsministerin #Fördermittel
    "Demokratie leben" auf dem Prüfstand: Warum die Pläne von Ministerin Prien (CDU) für Empörung sorgen

  10. Ausgerechnet jetzt! Karin Prien will HateAid Fördergelder streichen | #...
    youtube.com/shorts/v63l1OvewsA

    "Wer die Beschützer killt, arbeitet für die Täter."

    #Prien #Kulturkampf #KarinPrien #KlartextMitLilly #NGO

  11. Schwache Ministerin

    Social-Media-Verbot: So schwach argumentiert die Familienministerin

    In einer Rede vor dem Bundestag spricht sich CDU-Familienministerin Karin Prien für Alterskontrollen und ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre aus. Dabei ist ihre Argumentation widersprüchlich und irreführend. Die Analyse.

    Familienministerin Karin Prien spielt eine wichtige Rolle in der aktuellen Debatte um ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre. Ihr Ministerium hat eine Expert*innen-Kommission für „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ einberufen. Bis Sommer sollen Fachleute Empfehlungen für eine Strategie der Bundesregierung ausarbeiten. Aber offenbar wollen sich weder Karin Prien noch andere wichtige Politiker*innen in Deutschland so lange gedulden.

    Unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) haben sich bereits für eine konkrete Maßnahme ausgesprochen: ein Verbot sozialer Medien für alle unter 14 Jahren, begleitet von Alterskontrollen für alle. Das bekräftigen ein Beschluss der Regierungspartei CDU und ein Forderungspapier wichtiger SPD-Politiker*innen.

    Die Familienministerin unterstützt diese Pläne, wie ihre jüngste Rede vor dem Bundestag zeigt. Darin sagt sie:

    Ich bin sehr froh darüber, dass sich sowohl die CDU in ihren Beschlüssen als auch die SPD in ihrem Diskussionspapier für eine solche Altersgrenze bei 14 Jahren ausgesprochen haben.

    In Wissenschaft und Zivilgesellschaft stoßen die Forderungen auf Widerspruch. Organisationen aus unter anderem Kinderschutz, Pädagogik, Datenschutz und Kirche warnen eindringlich vor Social-Media-Verboten und den Alterskontrollen, die unweigerlich notwendig wären, um solche Verbote durchzusetzen. Die Argumente der Kritiker*innen beziehen sich unter anderem auf die Rechts- und Forschungslage, auf Gefahren für Datenschutz und Privatsphäre und auf die Abwägung der Grundrechte auf Schutz, Teilhabe und Information.

    Auch die Familienministerin hat in ihrer Bundestagsrede vom 5. März versucht, ihre Position mit Argumenten zu untermauern. Unsere Analyse von vier zentralen Passagen der Rede zeigt jedoch: Die Ministerin argumentiert unsauber. Die von ihr angeführten Aspekte sprechen nicht für ein Social-Media-Verbot, sondern eher dagegen.

    1. Der „wissenschaftliche Konsens“ sieht anders aus

    Der Familienministerin zufolge haben ihre politischen Forderungen eine wissenschaftliche Grundlage. Sie sagt:

    Es ist inzwischen wissenschaftlicher Konsens, dass übermäßige Bildschirmzeit und Social-Media-Konsum bei Kindern und Jugendlichen zum Teil dramatische negative Auswirkungen auf die neurologische Entwicklung, auf die Aufmerksamkeitsspanne, auf die kognitive Flexibilität hat.

    Richtig ist: In vielen Studien haben Forschende untersucht, wie sich Bildschirmzeit oder Social-Media-Konsum auf junge Menschen auswirken. Es gibt aber keinen Konsens darüber, dass die Auswirkungen „dramatisch“ sind. Diese Aussage der Ministerin ist irreführend.

    Wer einen Eindruck über Konsens oder Dissens in der Wissenschaften bekommen möchte, kann sich sogenannte Meta-Studien anschauen. Dafür sichten Forscher*innen systematisch die Forschungslage und fassen möglichst alle aussagekräftige Studien zu einer Fragestellung zusammen.

    Eine solche Meta-Studie zur Bildschirmzeit junger Menschen hat zum Beispiel die Fachzeitschrift Jama Psychiatry im Jahr 2022 veröffentlicht. Hierfür haben Forschende 87 Studien mit rund 160.000 Proband*innen ausgewertet. Das Ergebnis: Bei Kindern unter 12 Jahren gibt es eine „kleine, aber bedeutsame Korrelation“ zwischen Bildschirmzeit und Verhaltensproblemen wie Wut, Angst oder ADHS. Letzteres ist eine Störung, bei der Menschen unaufmerksam, impulsiv und hyperaktiv sein können.

    Wichtig ist hier der Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation. Korrelation heißt: Die Phänomene hängen zusammen; es ist aber unklar, was die Ursache ist. Vielleicht macht die erhöhte Bildschirmzeit die Kinder tatsächlich aggressiv und ängstlich – vielleicht lenken sich aggressive oder ängstliche Kinder aber auch gerne am Bildschirm ab. Die Meta-Studie kann das nicht beantworten.

    Generell hat Bildschirmzeit nur einen losen Bezug zur Forderung nach einem Social-Media-Verbot, denn junge Menschen nutzen Bildschirme noch für viele andere Dinge. Das zeigt die deutsche KIM-Studie. Hierfür befragen Forschende jedes Jahr Kinder zwischen sechs und 13 Jahren und deren Eltern. Die drei häufigsten Freizeit-Aktivitäten der unter 14-Jährigen sind demnach: Freund*innen treffen, Fernsehen, Hausaufgaben. Erst weiter hinten kommen „Videos, Filme und Serien online“ – noch hinter der Aktivität „Draußen spielen“.

    Eine Meta-Studie zu den Folgen von Social-Media-Konsum ist im Jahr 2024 bei Jama Pediatrics erschienen. Hierfür haben Forschende 143 Studien mit rund einer Million Proband*innen ausgewertet. Dabei ist ihnen aufgefallen, dass sich die Ergebnisse der Studien teils stark unterscheiden. Sie beklagen einen „Mangel“ an Evidenz und Verallgemeinerbarkeit. In anderen Worten: Es gibt Dissens. Dennoch erkennen die Forschenden eine „kleine“ bedeutsame Korrelation zwischen Social-Media-Nutzung und beispielsweise Angst und Depression.

    Starke Schwankungen zeigt auch eine Meta-Studie zur Verbreitung von Social-Media-Sucht in 32 Ländern: Je nach Studie sind demnach fast alle Menschen (82 Prozent) Social-Media-süchtig – oder niemand (0 Prozent). Die Forschenden sprechen von einem „heterogenen Phänomen“ mit einem „Spektrum unterschiedlicher Ausprägungen“.

    Zu den neurologischen Folgen sozialer Medien ist die Forschungslage dünn. Für eine 2025 veröffentlichte Meta-Studie haben Forschende nur zwölf Studien gefunden. Darin sahen sie allerdings „überzeugende Beweise“ für messbare Auswirkungen digitaler Medien auf das Gehirn. Das betreffe etwa, wie Menschen Gefühle regulieren und Belohnungen verarbeiten. Es brauche jedoch mehr Forschung, um die Effekte genauer zu verstehen. Das Ziel müsse sein, „eine gesunde Gehirnentwicklung bei Jugendlichen zu unterstützen und gleichzeitig die Vorteile digitaler Technologien für Bildung und soziale Kontakte zu bewahren“.

    Unterm Strich lässt sich die Forschungslage also nicht als „dramatisch“ beschreiben, wie die Ministerin behauptet, sondern als vorsichtig. Die Forderung nach einem Social-Media-Verbot lässt sich aus der Forschungslage nicht schlüssig ableiten.

    Zu diesem Schluss kam auch die Gelehrtengesellschaft Leopoldina. Die Expert*innen nennen die Forschungslage „unbefriedigend“; die Frage, wie soziale Medien auf das Gehirn einwirken, sei „bislang noch kaum neurowissenschaftlich untersucht“. Dennoch plädieren sie für Vorsicht statt Nachsicht. Sie fordern ein Social-Media-Verbot, stützen sich dabei aber nicht auf die Forschungslage, sondern auf das „Vorsorgeprinzip“ als „ethischen Standard zum Umgang mit Unsicherheit“.

    2. Es bleibt schwammig, was das Verbot bewirken soll

    Ein wichtiger Prüfstein von staatlichem Handeln ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Ein Social-Media-Verbot muss demnach einen legitimen Zweck verfolgen; es muss geeignet, erforderlich und angemessen sein. Sinnvoll diskutieren lässt sich das nur, wenn klar ist, welches Ziel das Social-Media-Verbot genau verfolgt.

    Zum möglichen Ziel eines Verbots stiftet die Familienministerin vor dem Bundestag eher Verwirrung als Klarheit. Verstreut über ihre Rede nennt sie mindestens acht Gefahren für junge Menschen im Netz:

    • Auswirkungen „auf die Gehirne“
    • Beeinträchtigung von Konzentration und Lernfähigkeit
    • Suchtverhalten
    • Auswirkungen auf die Entwicklung eines „vernünftigen“ Sozialverhaltens
    • Cybergrooming, Sextortion, sexueller Missbrauch
    • Deepfakes
    • Fake News
    • extremistische Indoktrination

    Keine der genannten Gefahren beschränkt sich auf soziale Medien. Zum Beispiel gibt es süchtig machende Designs auch in Spielen; Filme und Serien können die Konzentration betreffen; die Anbahnung sexueller Kontakt durch Erwachsene, Grooming genannt, geschieht auch via Messenger. Viele der Gefahren betreffen zudem nicht nur junge Menschen, sondern alle.

    Das wirft die Frage auf, warum die Ministerin ausgerechnet ein Social-Media-Verbot für Minderjährige als geeignete Maßnahme befürwortet. Eine klare Verbindung zwischen den genannten Gefahren und dem geforderten Verbot zieht sie nicht. Stattdessen spricht sie von einem „Gesamtkonzept“, zu dem auch die Regulierung von Plattformen gehören soll, Medienbildung und Prävention.

    In diesem Gesamtkonzept stechen ein Social-Media-Verbot und Alterskontrollen allerdings besonders hervor: Es sind die einzigen Maßnahmen, für die es neue Gesetze bräuchte; zugleich greifen sie am tiefsten in Grundrechte ein. Umso mehr fällt ins Auge, dass die Ministerin anstelle einer Begründung eine Leerstelle lässt.

    3. Technikfolgenabschätzung spricht nicht für Alterskontrollen

    Als einen Grund für strengere Regeln führt die Familienministerin „Technikfolgenabschätzung“ an. So nennt man es, wenn Forschende die Chancen und Risiken einer neuen Technologie ausleuchten – bestenfalls, bevor sich die Technologie verbreitet.

    Bei sozialen Medien hat das nicht gut geklappt, wie aus Priens Rede hervorgeht. Sie sagt: „Offensichtlich war uns das im Kontext der Einführung von Social Media für Kinder und Jugendliche nicht in dem Maße bewusst, wie es uns hätte bewusst sein müssen.“ Das ist schlüssig: Während ganze Generationen mit sozialen Medien aufwachsen, ist die Forschungslage zu den negativen Folgen unklar.

    Nicht schlüssig ist es jedoch, deshalb ein Social-Media-Verbot und Alterskontrollen zu fordern. Die Ministerin argumentiert eher gegen sich selbst, wenn sie sagt: „Technikfolgenabschätzung ist ein wichtiges Instrument, wenn es um die Inverkehrbringung von neuen Technologien geht.“ Denn auch Alterskontrollen sind eine Technologie mit riskanten Folgen. Und ohne sie ließen sich Altersgrenzen für soziale Medien nicht wie gefordert wirksam durchsetzen. Im Gespräch sind digitale Ausweiskontrollen und biometrische Gesichtsscans für Millionen Menschen im Netz.

    Genau davor warnen mehr als 400 Forschende aus 29 Ländern eindringlich und fordern einen Stopp entsprechender Gesetzesvorhaben. Die Einführung von Alterskontrollen ohne weitere Forschung sei „gefährlich und gesellschaftlich nicht hinnehmbar“, schreiben sie in einem offenen Brief. Auf dem Spiel stünden „Sicherheit, Privatsphäre, Gleichberechtigung“ und „Autonomie“ aller Menschen.

    Auch das Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat untersucht, wie sich ein Social-Media-Verbot durchsetzen ließe. Demnach könne Altersfeststellung im Internet „grundsätzlich Sinn machen“, es brauche aber eine breite gesellschaftliche Debatte. Weiter warnt die Studie vor der Gefahr, „dass trotz weitreichender Einschnitte für alle Internetnutzer:innen das Ziel, nämlich das eines besseren Schutzes von Minderjährigen, nicht erreicht wird“.

    Im Auftrag der australischen Regierung haben Gutachter*innen Systeme für Alterskontrollen untersucht – mit teils alarmierenden Funden. Die Gutachter*innen berichten von „besorgniserregenden Hinweisen“, dass zumindest manche Anbieter von Alterskontrollen in übermäßigem Eifer Werkzeuge entwickeln, damit Aufsichtsbehörden und Polizei auf erhobene Daten zugreifen können. „Dies könnte zu einem erhöhten Risiko von Datenschutzverletzungen führen, da Daten unnötig und unverhältnismäßig gesammelt und gespeichert werden.“

    4. Die „Grundlagen“ der Ministerin passen nicht zum Verbot

    Das Fazit der Ministerin am Ende ihrer Rede lautet: „Lassen Sie uns gemeinsam auf empirischer Grundlage und auf Grundlage der Empfehlungen der Expertenkommission der Bundesregierung ein Gesamtkonzept entwickeln“. Aus zwei Gründen ist diese Aussage nicht schlüssig.

    • Erstens beruft sich die Ministerin auf „empirische“ Grundlagen, also erfahrungsbasierte Erkenntnisse der Wissenschaft. Ihre Rede hat jedoch gezeigt, dass ihr Verständnis vom wissenschaftlichen Konsens irreführend ist.
    • Zweitens beruft sich die Familienministerin auf Empfehlungen der Expert*innen-Kommission. Aber sowohl sie selbst als auch der Kanzler und weitere Kabinettsmitglieder haben schon klar Stellung für ein Social-Media-Verbot bezogen – noch bevor sich die Expert*innen-Kommission selbst dazu äußern konnte. Welches Signal sendet das an die Fachleute?

    Ein Social-Media-Verbot mit Alterskontrollen: Die Forderung der Familienministerin passt nicht zu den Grundlagen, auf die sie sich selbst beruft.

    Parallel zu den Mühen von Politik und Fachleuten auf Deutschland-Ebene prüft auch die EU-Kommission strengere Regeln für junge Menschen im Netz. Auch sie hat eine eigene Expert*innen-Gruppe einberufen, die ebenso bis zum Sommer Ergebnisse vorlegen soll.

    Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Sebastian Hinweise schicken | Sebastian für O-Töne anfragen | Mastodon. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  12. Within the SPD's leadership there are reservations about a possible candidacy for the office of Federal President from Family Minister Karin Prien of the CDU.De... news.osna.fm/?p=37419 | #news #call #karinprien #leaders #president

  13. @stefanmuelller @scheichsbeutel @steve @Life_is

    Interessant! Das ist es, wo #KarinPrien, #AnnaLenaVonHodenberg, #AlexanderDobrindt, #MarcusBornheim, #FelixKlein und andere hinwollen mit #Deutschland. Ich bin #Zionist und war einmal #Kahanist. Ich kenne mich aus mit #jüdischem #Rechtsextremismus. Das ist etwas, dass es eben gibt. Warum sollten #Juden oder #Jüdinnen auch besser sein als andere Menschen. Wirklich böse sind diese Leute die #Rechtsextremismus zur #jüdischen Norm erklären.

  14. @stefanmuelller @scheichsbeutel @steve @Life_is

    Interessant! Das ist es, wo #KarinPrien, #AnnaLenaVonHodenberg, #AlexanderDobrindt, #MarcusBornheim, #FelixKlein und andere hinwollen mit #Deutschland. Ich bin #Zionist und war einmal #Kahanist. Ich kenne mich aus mit #jüdischem #Rechtsextremismus. Das ist etwas, dass es eben gibt. Warum sollten #Juden oder #Jüdinnen auch besser sein als andere Menschen. Wirklich böse sind diese Leute die #Rechtsextremismus zur #jüdischen Norm erklären.

  15. @stefanmuelller @scheichsbeutel @steve @Life_is

    Interessant! Das ist es, wo #KarinPrien, #AnnaLenaVonHodenberg, #AlexanderDobrindt, #MarcusBornheim, #FelixKlein und andere hinwollen mit #Deutschland. Ich bin #Zionist und war einmal #Kahanist. Ich kenne mich aus mit #jüdischem #Rechtsextremismus. Das ist etwas, dass es eben gibt. Warum sollten #Juden oder #Jüdinnen auch besser sein als andere Menschen. Wirklich böse sind diese Leute die #Rechtsextremismus zur #jüdischen Norm erklären.

  16. @stefanmuelller @scheichsbeutel @steve @Life_is

    Interessant! Das ist es, wo #KarinPrien, #AnnaLenaVonHodenberg, #AlexanderDobrindt, #MarcusBornheim, #FelixKlein und andere hinwollen mit #Deutschland. Ich bin #Zionist und war einmal #Kahanist. Ich kenne mich aus mit #jüdischem #Rechtsextremismus. Das ist etwas, dass es eben gibt. Warum sollten #Juden oder #Jüdinnen auch besser sein als andere Menschen. Wirklich böse sind diese Leute die #Rechtsextremismus zur #jüdischen Norm erklären.

  17. @stefanmuelller @scheichsbeutel @steve @Life_is

    Interessant! Das ist es, wo #KarinPrien, #AnnaLenaVonHodenberg, #AlexanderDobrindt, #MarcusBornheim, #FelixKlein und andere hinwollen mit #Deutschland. Ich bin #Zionist und war einmal #Kahanist. Ich kenne mich aus mit #jüdischem #Rechtsextremismus. Das ist etwas, dass es eben gibt. Warum sollten #Juden oder #Jüdinnen auch besser sein als andere Menschen. Wirklich böse sind diese Leute die #Rechtsextremismus zur #jüdischen Norm erklären.

  18. Herzlichen Dank für Dein Interesse & die Förderung von #HateAid , @Momobab 🙏👍

    Habe gestern beim #CDU - Bundesparteitag auch die Mit-Chefin Anna-Lena von Hodenberg von @hateaid mit ihrem Team getroffen & ein bissel unterstützt. ☺️ Freute mich u.a. über einen Besuch von #KarinPrien dort & ein Gespräch mit Daniel #Günther über rechtsdualistische #Mediensueden.social/@BlumeEvolution/

  19. Gast in "Die Schule brennt" ist heute Bundesbildungsministerin Karin Prien.

    Sie schwärmt - bildungspolitisch - von #kanada. Im #Podcast mit Bob Blume erklärt sie, was die Kanadier aus ihrer Sicht richtig machen. Und sie stellt sich kritischen Fragen: Warum werden bestimmten NGOs die Mittel gekürzt? Was kann eine Bundesministerin beim Länderthema Bildung überhaupt bewirken? Und ist sie wirklich für eine "Migrationsquote" an Schulen?
    #KarinPrien #fedilz

    ardaudiothek.de/episode/urn:ar

  20. Aktuell ist Bildungsministerin #KarinPrien #cdu in Israel.
    Dorthin würde sie auch Auswandern, wenn die 💩 fD in Deutschland an die Macht kommen würde.
    Es geht unteranderem um eine Zweigstelle des Holocaust Bildungszentrum Yad Vashem in Deutschland.
    Deshalb mit im Gepäck Sylvia Löhrmann, Antisemitismusbeauftrage des bevölkerungsreichsten Bundesland NRW.

    Danke der Arbeit von @BlumeEvolution ist das Fedivers zum Thema Antisemitismus gut aufgestellt, dennoch hört mal rein.
    www1.wdr.de/mediathek/audio/wd

  21. Was Merz und Prien tun, ist kein Zufall. Es ist Teil einer rechten Strategie: Zivilgesellschaft schwächen, Angst säen, Macht sichern. So fängt jeder Autoritarismus an. #FriedrichMerz #KarinPrien #EinfacheSprache

  22. Karin Prien (CDU) nennt linke Aktivisten das Problem. In Wahrheit schützt sie Rechte. So dreht man die Wahrheit um und nennt es Politik. Das ist gefährlich, weil es Vertrauen in den Staat zerstört. #KarinPrien #CDU #Demokratie #EinfacheSprache

  23. Fonds Sexueller Missbrauch
    »Dieses Geld hat mir das Leben gerettet«

    #KarinPrien: »Viele Betroffene konnten durch die Leistungen nicht nur ein Stück Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit zurückerlangen, sondern auch Lebensqualität.«

    Niemand kann ermessen, was die Opfer auch noch Jahre nach der Tat durchmachen. Wir als Gesellschaft - und somit der Bundeshaushalt - sollten unbedingt die Hilfen des FSM gesichert fortsetzen!

    archive.is/20251015155636/http

    #FondsSexuellerMissbrauch #FSM

  24. #KarinPrien würde das Land verlassen wenn die #noafd den Bundeskanzler stellen würde. Dafür hat die #noafd nur Häme übrig. Sonst nur schweigen im Walde.

    Mich würde ja interessieren was der Innenminister zu tun gedenkt oder der Kanzler. #afdverbotjetzt

    deutschlandfunk.de/afd-politik

  25. Musterbeispiel für Böcke zu Gärtner:inne:n machen: nd-aktuell.de/artikel/1193740.

    #HendrikStreeck & #KarinPrien kümmern sich um Schüler:inne:n-Gesundheit :bread_angry: War da nicht was?!?
    - #Durchseuchung mit #CoVID19de ohne Impf-Booster.
    - Vorleben, dass Infektionsschutz oder #Lufthygiene eben nicht ernst genommen werden.

    > So gaben 45,9% der Kinder an, sich mehrmals pro Woche erschöpft zu fühlen, 30% hatten ebenso oft Schlafprobleme.

    Geliefert wie bestellt! #SterbenMitStreeck #LongCoVID #DAK

  26. Musterbeispiel für Böcke zu Gärtner:inne:n machen: nd-aktuell.de/artikel/1193740.

    #HendrikStreeck & #KarinPrien kümmern sich um Schüler:inne:n-Gesundheit :bread_angry: War da nicht was?!?
    - #Durchseuchung mit #CoVID19de ohne Impf-Booster.
    - Vorleben, dass Infektionsschutz oder #Lufthygiene eben nicht ernst genommen werden.

    > So gaben 45,9% der Kinder an, sich mehrmals pro Woche erschöpft zu fühlen, 30% hatten ebenso oft Schlafprobleme.

    Geliefert wie bestellt! #SterbenMitStreeck #LongCoVID #DAK

  27. Musterbeispiel für Böcke zu Gärtner:inne:n machen: nd-aktuell.de/artikel/1193740.

    #HendrikStreeck & #KarinPrien kümmern sich um Schüler:inne:n-Gesundheit :bread_angry: War da nicht was?!?
    - #Durchseuchung mit #CoVID19de ohne Impf-Booster.
    - Vorleben, dass Infektionsschutz oder #Lufthygiene eben nicht ernst genommen werden.

    > So gaben 45,9% der Kinder an, sich mehrmals pro Woche erschöpft zu fühlen, 30% hatten ebenso oft Schlafprobleme.

    Geliefert wie bestellt! #SterbenMitStreeck #LongCoVID #DAK

  28. Musterbeispiel für Böcke zu Gärtner:inne:n machen: nd-aktuell.de/artikel/1193740.

    #HendrikStreeck & #KarinPrien kümmern sich um Schüler:inne:n-Gesundheit :bread_angry: War da nicht was?!?
    - #Durchseuchung mit #CoVID19de ohne Impf-Booster.
    - Vorleben, dass Infektionsschutz oder #Lufthygiene eben nicht ernst genommen werden.

    > So gaben 45,9% der Kinder an, sich mehrmals pro Woche erschöpft zu fühlen, 30% hatten ebenso oft Schlafprobleme.

    Geliefert wie bestellt! #SterbenMitStreeck #LongCoVID #DAK

  29. Musterbeispiel für Böcke zu Gärtner:inne:n machen: nd-aktuell.de/artikel/1193740.

    #HendrikStreeck & #KarinPrien kümmern sich um Schüler:inne:n-Gesundheit :bread_angry: War da nicht was?!?
    - #Durchseuchung mit #CoVID19de ohne Impf-Booster.
    - Vorleben, dass Infektionsschutz oder #Lufthygiene eben nicht ernst genommen werden.

    > So gaben 45,9% der Kinder an, sich mehrmals pro Woche erschöpft zu fühlen, 30% hatten ebenso oft Schlafprobleme.

    Geliefert wie bestellt! #SterbenMitStreeck #LongCoVID #DAK

  30. Die “Deepfake Diaries” im ZDF (2025)

    Mehr oder weniger gelungene Reenacting-Geschichten kennen wir vom ZDF schon lange. Und es ist kein Trend, der etwa am Sender festzumachen ist. Ganz grundsätzlich haben sich über Szenen oder ganze Episoden nachgespielte historische Ereignisse in einer speziellen Sorte Dokumentarfilm als Genrestandard etabliert. Und als Nächstes dann Deepfakes aus der KI? (ZDF)

  31. Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche?

    Social Media erst ab 16 Jahre! Das fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Mittlerweile hat seine ehemalige Kabinettskollegin, Bundesbildungsministerin Karin Prien, eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich dieses Thema annehmen soll. Zeit, die Argumente zu sortieren.

    Gesamten Beitrag anschauen > kaffeeringe.de/2025/07/24/soci

    #AddicitiveDesign #Altersgrenze #Australien #CDU #COPPA #DanielGünther #DarkPatterns #ePerso #EU #EvaMöhler #Facebook #Google #HackerEthik #Instagram #JIMStudie #KarinPrien #KIMStudie #Mastodon #Medien #MedienanstaltHamburgSchleswigHolstein #Medienpädagogik #Medienrat #PublicValue #SchleswigHolstein #SocialMedia #Sparkasse #TikTok #Twitter #USA

  32. Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche?

    Social Media erst ab 16 Jahre! Das fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Mittlerweile hat seine ehemalige Kabinettskollegin, Bundesbildungsministerin Karin Prien, eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich dieses Thema annehmen soll. Zeit, die Argumente zu sortieren.

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    #AddicitiveDesign #Altersgrenze #Australien #CDU #COPPA #DanielGünther #DarkPatterns #ePerso #EU #EvaMöhler #Facebook #Google #HackerEthik #Instagram #JIMStudie #KarinPrien #KIMStudie #Mastodon #Medien #MedienanstaltHamburgSchleswigHolstein #Medienpädagogik #Medienrat #PublicValue #SchleswigHolstein #SocialMedia #Sparkasse #TikTok #Twitter #USA

  33. Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche?

    Social Media erst ab 16 Jah­re! Mit die­ser For­de­rung ist Schles­­wig-Hol­steins Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther Anfang Juni an die Öffent­lich­keit gegan­gen. Ein klei­ner Par­tei­tag der Lan­­des-CDU hat kurz dar­auf einen län­ge­ren Antrag zur Zukunft der Medi­en beschlos­sen – inklu­si­ve die­ser For­de­rung. Mitt­ler­wei­le hat sei­ne ehe­ma­li­ge Kabi­netts­kol­le­gin, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Karin Prien, eine Arbeits­grup­pe ein­ge­setzt, die sich die­ses The­ma anneh­men soll. Zeit, die Argu­men­te zu sortieren.

    […]

    kaffeeringe.de/2025/07/24/soci

    #AddicitiveDesign #Altersgrenze #Australien #CDU #COPPA #DanielGünther #DarkPatterns #ePerso #EU #EvaMöhler #Facebook #Google #HackerEthik #Instagram #JIMStudie #KarinPrien #KIMStudie #Mastodon #Medien #MedienanstaltHamburgSchleswigHolstein #Medienpädagogik #Medienrat #PublicValue #SchleswigHolstein #SocialMedia #Sparkasse #TikTok #Twitter #USA

  34. Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche?

    Social Media erst ab 16 Jahre! Das fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Mittlerweile hat seine ehemalige Kabinettskollegin, Bundesbildungsministerin Karin Prien, eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich dieses Thema annehmen soll. Zeit, die Argumente zu sortieren.

    Gesamten Beitrag anschauen > kaffeeringe.de/2025/07/24/soci

    #AddicitiveDesign #Altersgrenze #Australien #CDU #COPPA #DanielGünther #DarkPatterns #ePerso #EU #EvaMöhler #Facebook #Google #HackerEthik #Instagram #JIMStudie #KarinPrien #KIMStudie #Mastodon #Medien #MedienanstaltHamburgSchleswigHolstein #Medienpädagogik #Medienrat #PublicValue #SchleswigHolstein #SocialMedia #Sparkasse #TikTok #Twitter #USA

  35. Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche?

    Social Media erst ab 16 Jahre! Das fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Mittlerweile hat seine ehemalige Kabinettskollegin, Bundesbildungsministerin Karin Prien, eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich dieses Thema annehmen soll. Zeit, die Argumente zu sortieren.

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    #AddicitiveDesign #Altersgrenze #Australien #CDU #COPPA #DanielGünther #DarkPatterns #ePerso #EU #EvaMöhler #Facebook #Google #HackerEthik #Instagram #JIMStudie #KarinPrien #KIMStudie #Mastodon #Medien #MedienanstaltHamburgSchleswigHolstein #Medienpädagogik #Medienrat #PublicValue #SchleswigHolstein #SocialMedia #Sparkasse #TikTok #Twitter #USA