Stefan Müller :verified:
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10/ Hier werden Namen von Helden aufgezählt. Ich habe mal nachgeschaut, wer da so genannt wurde. Interessant. Ganz viele waren in der #KPDO, der #KPD-Opposition. Davon hatte ich bis heute nichts gehört.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei-Opposition
Die waren wohl für eine #Einheitsfront gegen die Faschisten und haben bei der Bekämpfung der Sozialdemokraten nicht mitgemacht. Sie waren gegen die Stalinisierung der KPD.
Interessant ist, dass die in diesem Artikel genannt werden, denn ansonsten hatten sie es in der #DDR wohl nicht so leicht.
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9/
„Einmal war Papa sehr böse mit mir", erzählt Stefan. „Ich war noch ein dummer Schuljunge, und mir entrutschte zu Hause in Tel Aviv eine verächtliche Bemerkung über einen andersrassigen Ka-meraden, man kann sagen: ein richtiges grobes Schimpfwort. Da nahm mich Vater - ernst, wie ich ihn selten sah - bei meiner Hand: , Vergiß nie, wo immer du auch bist, wieviel Unglück über die Menschen gekommen ist durch den Ras-senhaß. Mit deiner kleinen Hand eines Vierjährigen hast du, auf meinem Arm sitzend, damals den Schwur von Buchenwald geleistet: mitzuhelfen, daß Rassendünkel und Menschenhaß aus dieser Welt verschwinden..'
#Buchwaldschwur #Buchenwald #DDR #Rassismus #Israel #Faschismus.
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8/ Hab jetzt angefangen zu lesen. Das ist eine Sonderausgabe mit allen Artikeln aus der #BZA aus dem Jahr #1964 zum Thema #Buchenwaldkind. Im einleitenden Artikel für diese Ausgabe steht:
„Der Leidensweg Stefan-Jerzys und seines Vaters Dr. Zweig steht hier für Hunderttausende jüdischer Kinder, für sechs Millionen jüdischer Männer und Frauen, von denen nur einige wenige überlebten.
Das Schicksal der Toten und der Lebenden bleibt unauslöschlich mit der Geschichte Deutschlands verbunden. Noch jetzt, neunzehn Jahre danach, stehen die Folterknechte und die Mörder vor Gericht in Frankfurt am Main, in Limburg und wo immer sich Richter finden. Die Zahl derer, die gegen sie zeugen können, ist klein; denn die Schuldigen richteten noch in letzter Stunde vor dem Untergang des Hitlerreiches ihre Anstrengungen darauf, alle Zeugen für das unausbleiblich bevorstehende Weltgericht in den rauchenden Krematorien verschwinden zu lassen. So fielen jüdische Menschen und antifaschistische Widerstandskämpfer aller Nationen, so fiel Ernst Thälmann, so fiel Rudolf Breitscheid.“Klarer kann man den #Holocaust nicht benennen. Die sechs Millionen Tote sind benannt. Die Auslöschung ist benannt.
Und übrigens: Rudolf Breitscheid war Sozialdemokrat. Das nur am Rande, weil nicht nur von #InesGeipelLügt auch immer behauptet wird, die Sozialdemokraten seien in der Geschichte des antifaschistischen Widerstands nicht vorgekommen.
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7/ Hier hat eine #DDR-Bürgerin all die Jahre aufgehoben. Eine Sondernummer der #BZA (Berliner Zeitung am Abend). Es geht um Stefan-Jerzy Zweig, das Kind von #Buchenwald.
Muss von 1963 oder 1964 sein. Datum steht leider nirgends.
Wenn Ihr wollt, digitalisiere ich das mal. War schon die zweite Auflage. Es scheint also die Menschen interessiert zu haben. 32 Seiten über das KZ und den polnischen #Juden, der gerettet wurde. Zwar auf Kosten anderer …
Er bekam dann in der DDR eine Ausbildung zum Kameramann.
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5/ Habe noch mal nach früheren Geschichtslehrbüchern aus der #DDR gesucht. 1977 habe ich mit ausführlichster Behandlung des #Holocaust. Dabei bin ich jetzt auf diese Seite gestoßen:
https://okv-ev.de/ddr-literatur/
Da sind viele, viele Lehrbücher drauf und auch DDR-Literatur. Unter anderem die #Staatsbürgerkunde-Lehrbücher.
War gruselig. Wenn sich noch mal jemand gruseln möchte.
Edit: Die Seite ist eine DDR-Fan-Seite und Pro-Putin-Seite. Die Literatur, die es da gibt, ist geklaut. Kauft mal die Werke von Liselotte Welskopf-Henrich lieber im Laden. Die Söhne der Großen Bärin gibt es noch legal zu kaufen. Lohnt sich auf alle Fälle.
Die Staatsbürgerkunde-Bücher kann man aber wohl nur da finden. Die werden nicht mehr gedruckt … =:-p
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„Auch die #SPD ist für ein solches Modell, wie Sevim Aydin, Sprecherin für #Mieten und #Wohnen ausführte – nur sei sie mit dem Koalitionspartner #CDU nicht umzusetzen.“
Na dann eben ab Herbst.
„Nun werden die Bezirke autorisiert, die Daten zu empfangen und damit gegen illegale Ferienwohnungsvermietung vorzugehen.“
Endlich.
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4/ Ich habe mich zusammengerissen und nichts gesagt. Aber als dann der Klassenkamerad von jemandem gefragt wurde, wie das denn so ist mit einer #Kreuzfahrt, was das koste usw., konnte ich nicht mehr an mich halten. Ich habe nur gesagt: Mach das nicht! Das ist das Schlimmste, was Du tun könntest.
Jemand anderes schaltete sich ein: „Aber die modernen Schiffe fahren mit #LNG.“ Dass das Methan ist, dass #Methan 30 Mal klimaschädlicher ist, als CO2, dass es #Methanschlupf gibt, schien niemand zu wissen oder niemanden zu interessieren.
Bild: Dr. Cornelia Huth gibt dem Pilger ein Interview vor dem Klimaschutzministerium, das formals das Wirtschaftsministerium von Altmaier war. Im Fenster steht noch ein Modell der #AIDA.
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„Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.
taz: Und?
Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“
„Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“
Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
#Dekonspiration.„taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?
Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“
Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.
„Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?
Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“
Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.
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@tazgetroete Es gibt ja schon #PeterUnfried. Das reicht doch eigentlich, oder?
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1/ Ich mach jetzt mal was, was man nicht machen soll: #PublicShaming.
Ich sollte eigentlich laufen gehen, aber ich bin zu faul und außerdem will ich noch dieses Gutachten fertig machen und dieses Paper lesen, damit ich dann dieses andere Paper fertig schreiben kann.
Dabei wäre ich wahrscheinlich nach dem Laufen viel produktiver. #ShameOnMe
Ihr könnt jetzt das Video von #HerbstInPeking mit dem Titel #Shame gucken:
https://www.youtube.com/watch?v=dZDfWC0AwxM
Ihr könnt aber auch rausgehen und laufen. Das Video ist 16 Minuten lang. Da seid Ihr schon dreimal um den Block gelaufen.
Ich gehe morgen laufen. Versprochen!
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Räume immer noch auf. Was ich Euch immer noch empfehlen wollte: Thomas Hoepkers #DDR-Bilder!
Ich war im letzten Jahr in Paris auf Photomessen und habe dort Thomas Gust getroffen, der gerade das Buch fertig gemacht hatte. Danach war ich im Dezember in Humus & Friends essen und die teilen sich die Räume mit Thomas' Galerie. So konnte ich einige der Bilder in großformatigen Abzügen sehen.
Einfach großartig. Jetzt habe ich das Buch und kann es nur empfehlen.
Hoepker war Stern-Fotograf und hat in der DDR gelebt. Viele, viele Jahre. Ich kann sehen, dass er die DDR verstanden hat.
Hätte #KatjaHoyer ihr Buch mit Hoepker-Bildern statt mit Staatspropaganda versehen, wär es unschlagbar gewesen. So haben manche wahrscheinlich beim Öffnen des Buches schon genug.
Für Auskenner*innen: Hoepker war auch bei #Magnum.
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@xriss Das ist ja doll! Das mit dem Asbest habe ich mir nicht ausgedacht. Hier steht es auch mit Zahl der Fundstellen:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/senat-will-icc-erst-mal-nur-von-asbest-befreien-5257933.html
„Nach bisherigen Schätzungen wird die Beseitigung von #Asbest und anderen gesundheitsschädlichen Baustoffen 65 Millionen Euro kosten.“
Also irgendwer erzählt nicht ganz die Wahrheit.
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33/ Wen man so alles trifft auf Demos. Diese hier sind von #Prokon. Das ist eine Genossenschaft, in die man eintreten kann, wenn man gemeinsam die #ErneuerbareEnergien voranbringen will. Die Bauen Windräder usw.
Es gibt ab 50€ Genossenschaftsanteile. Ich habe gerade welche gezeichnet. Empfohlen wird für 500€ Anteile zu zeichnen. Nun besitze ich Anteile an der taz, der GLS-Bank und von #SOGELA, einer Solargenossenschaft in der Lausitz, die eigentlich nur gegründet wurde, um #Vattenfall zu ärgern. Das Dorf sollte weggebaggert werden und Vattenfall hätte dann höhere Entschädigungen zahlen müssen. Das Dorf blieb verschont und die Anlagen sind jetzt profitabel.
Also: Wenn Ihr Geld übrig habt, investiert in Eure eigene Energie. Die Gewinne kriegt dann Ihr und nicht die Kumepl*inen von Reiche.
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„Graf: Sehr gut. Ich will eine andere Politik als er [Kai Wegner] mit seinem Senat, und das sage ich ihm auch. Dann sagt er mir, dass er alles richtig macht – was ich ihm dann nicht glaube.“
Jo. Klingt nach ner guten Freundschaft. Hoffentlich wird nicht mal schwarz-grün draus.
„Wenn der [Grafs Opa] mit den anderen im Dorf, die auch fast alle in der CSU waren, zum politischen Aschermittwoch nach #Passau gefahren ist, haben die mich im Bus mitgenommen. Und dann habe ich draußen mit den #Grünen vor der Halle demonstriert, in der mein Opa und seine Kumpels saßen, und nachher sind wir alle wieder friedlich zusammen heimgefahren.“
Klingt lustig.
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#FredundGünther mag ich ja sehr. Die waren damals immer in der #Zitty.
Ich hatte einen #Cartoon von ihnen in meinem Aufsatz über freie #Relativsätze verwendet.
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1/ Dorothee Baer hat ja in einer legendären Talkshow bei Maischberger (?) davon gesprochen, dass Seehofer gesagt haben soll, dass wir alle Erfahrungsjuristen seien. Analog dazu nannte sich Dorothee Baer „Erfahrungsklimawissenschaftlerin“. Sie hat dann aus dem Bauch heraus was zum Klima gesagt. Das Video ist leider nicht mehr auffindbar.
Ich bin weder Jurist noch Klimawissenschaftler, meine Kenntnisse zum Thema Klima dürften aber über denen von Frau Baer liegen.
Meine Laieneinschätzung bzgl. der #LetzteGeneration ist, dass das keine #kriminelleVereinigung war. Das fand jetzt auch das Gericht in Flensburg. Das hat die Klage einfach abgelehnt. Mit einer 40seitigen Begründung.
Das ist aus vielerlei Gründen spannend. Was ist jetzt, wenn Potsdam und München zu dem Schluss kommen, dass die LG doch eine kriminelle Vereinigung war?
Wieso werden die Verfahren überhaupt an drei Standorten geführt?
Was ist, wenn es für den Flensburger Teil endgültig entscheiden ist, dass die Person nicht Teil einer kriminellen Vereinigung war, weil es überhaupt keine kriminelle Vereinigung gab?
Können dann die anderen noch Teil einer kriminellen Vereinigung gewesen sein?
Was passiert, wenn man schwarz auf weiß hat, dass man unschuldig ist? Kriegt man dann vom Staat eine Entschädigung für die extra Datensnacks, die man buchen musste, weil so viele Daten vom eigenen Handy versendet wurden?
Das alles geht eindeutig über meine Vorstellungskraft und mein Wissen als #Erfahrungsjurist.
Na ja, vielleicht gibt es hier ja echte Jurist*innen, die dazu etwas sagen können. Oder Erfahrungsjurist*innen mit mehr Erfahrung.
Für mich sehen diese Mammut-Prozesse, die jetzt mehrere Jahre laufen werden, wie große Geldverschwendung aus.
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Did somebody tell you that #German is a V2 language. Well, it is. Except sometimes. Well, maybe even then. =:-)
Look at this:
[Das erste Mal] [mit dem Thema] [in Kontakt] kam sie während ihres Studiums zu Ökolandbau und Vermarktung in Eberswalde.
These apparent multiple frontings are described in:
https://hpsg.hu-berlin.de/~stefan/Pub/gs.htmlI hope this will appear this year.
Sentence is from here:
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„Der Chef der Eisenbahngewerkschaft #EVG, Martin Burkert, schlägt eine Preissenkung für Bahntickets vor. „Anstatt sich von den Ölkonzernen an der Nase herumführen zu lassen, muss die Politik neben einer #Übergewinnsteuer das Staatsunternehmen Deutsche #Bahn nutzen“, sagte er. Ein befristeter Rabatt von 30 Prozent auf das #Deutschlandticket und Preissenkungen im Fernverkehr von bis zu 50 Prozent wären eine schnelle und wirksame Entlastung.“
Jo. So einfach.
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„Hagencord: Der Biologe Rupert Sheldrake hat einmal gesagt, dass wir nur noch zwei Kategorien von Tieren haben. Die einen verwöhnen wir mit Tierfutter und die anderen werden dazu verarbeitet. Eine ganze Kultur verschließt die Herzen, ist völlig gnadenlos gegenüber dem Schicksal der Millionen von Tieren, die in den Schlachthöfen enden – und die anderen Tiere sind Familienmitglieder. Doch nun kommt der #Wal und ist dazwischen. Er ist kein Tier, das wir füttern und liebhaben. Er konfrontiert uns mit der Wirklichkeit.“
Hagencord ist Leiter des Instituts für Theologische Zoologie. Wie cool ist das denn? Theologische #Zoologie! #Theologie
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2/ Kurz nach der Wende war ein Kamerateam bei den Honeckers in Chile und filmte da von außen in deren Grundstück. #MargotHonecker nährte sich der Mauer ihres Grundstücks mit einem Gartenschlauch und wässerte dann überraschend die Kamera.
Leider konnte ich den Film dazu nicht mehr finden. Gibt es sicher irgendwo.
Jedenfalls ist mir klar geworden, dass sie diesen Trick wohl von #Schnatterinchen hatte.
Kommt jedenfalls in der Folge des Sandmännchens oben vor.
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Lustig. Das kann man nicht richtig #gendern, weil der Text drumrum dann keinen Sinn mehr ergibt. Ich habe jetzt einfach die weibliche Form benutzt.
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I always say that we are one family. Pauline Jacobson, working in #CategorialGrammar, argues that the #GPSG analysis of nonlocal dependencies is right and imports this into Categorial Grammar.
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„Erneut zeigt sich: #Rechtsextremismus ist ein gesamtdeutsches Problem“
Ach deshalb gibt es den #Ostblog. Seit sechs Jahren. Ich habe schon immer versucht, das allen klarzumachen.
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1/ „Das Gegenmittel gegen die Lähmung ist nicht Optimismus als Gefühl. Es ist Handeln als Entscheidung.“
Tja. Ich hab alles, was ich konnte, vor 15 Jahren gemacht.
Wir wohnen im #Passivhaus mit Solar-, Geothermie, und Photovoltaik, nutzen Ökostrom, essen kein Fleisch und hatten nie ein Auto. Geld ist ökologisch angelegt. Wir spenden für @umwelthilfe und @BUNDBerlin.
Auto hatten wir noch nie. #Bahn und #Fahrrad. In Berlin auch lange strecken. Zum letzten Mal 2008 privat geflogen, zum letzten Mal 2017 dienstlich.
Fast kein #Konsum, Lebensmittel saisonal und regional.
Aber vielleicht geht ja bei Euch noch was. #EAuto? Oder Auto ganz abschaffen? Mit der Bahn in den Urlaub?
Jedenfalls bei der Energieversorgung versuchen aus den fossilen Energien rauszukommen.
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„Mich hat am Sonntag aber stark beschäftigt, dass sich die #AfD in Baden-Württemberg im Vergleich zur letzten Wahl fast verdoppelt hat. In all den Wahlbewertungen aus unserer Partei kommt das nicht vor und das finde ich fahrlässig.“
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„Erstens (das habe ich geschrieben) will mir nicht einleuchten, warum es im Osten weniger (oder mehr) Antisemiten geben hätte sollen (unter der Annahme, dass es zuvor eine einigermaßen gleichmäßige Verteilung gegeben hat). “
Das ist recht einfach. Die harten Fälle sind über die Rattenlinie nach Südamerika geflohen oder zum Tode verurteilt worden. Die Zweithärtesten sind in den Westen gegangen. Das sind Fakten, die Du gern an den Nazis Deiner Wahl mit Wikipedia überprüfen kannst. Das trifft übrigens auch für die Justiz zu, die dann ihre Kumpels freigesprochen haben.
Das findest Du hier:
https://so-isser-der-ossi.de/nazis/
Ich habe das für mehrere KZs gemacht, ausgehend von dem, in dem mein Großonkel gesessen hat: Lichtenburg. Auch die Verantwortlichen Ärzte der #Euthanasieverbrechen #T4 sind fast alle im Westen gewesen.
Kann man doch verstehen, oder? Judenhasser und Kommunistenhasser sind halt irgendwann gegangen. Die meisten ziemlich schnell. Wahrscheinlich sogar vor der Kapitulation.
Und dann begann eben im Osten auch eine entsprechende Erziehung ohne antisemitische Klischees usw.
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CW: Wilhelm Busch: Antisemitismus
Hatte gerade noch mal das Buch „Völkermord statt Holocaust: Jude und Judenbild im Literaturunterricht der DDR“ in der Hand. Es geht darin auch um den angeblichen #Antisemitismus in der #DDR. Krauß beginnt mit „Schmulchen Schievelbeiner“, einer jüdischen Karikatur, die Teil von „Plisch und Plum“ von Wilhelm Busch ist.
Das ist der Text:
„Kurz die Hose, lang der Rock,
Krumm die Nase und der Stock,
Augen schwarz und Seele grau,
Hut nach hinten, Miene schlau -
So ist Schmulchen Schievelbeiner.
(Schöner ist doch unsereiner!)“Die Zeichnung könnte aus dem Stürmer sein.
Ich habe gerade das e-Book gekauft. Das ist da ganz normal drin.
Jetzt der Witz: Die gesammelten Werke von #WilhelmBusch gab es auch in der DDR. Aber der Kinderbuchverlag hat 1962 ganz elegant das fünfte Kapitel weggelassen. Ganze Generationen sind also mit Witwe Bolte und Max und Moritz aufgewachsen, aber nicht mit antisemitschen Stereotypen.
Das passt irgendwie nicht zu der Vorstellung, der Osten sei antisemitsch gewesen, oder?
Naja, wir fanden das schon immer abwegig. Auch wenn #Döpfner schon 1994 in der #Wochenpost über angeblichen ostdeutschen Antisemitismus schreiben wollte.
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18/ Und das wurde auch im Radio gespielt! Und zwar am 08.07.1989:
#Parocktikum #DDR #DT64 #Ostmugge #dieAnderenBands -
15/ Habe gerade mal nach dem #Milliardenkredit von #Strauß an die #DDR geguckt, die sie noch ein paar Jährchen länger am Leben gelassen hat.
Dabei habe ich das hier gefunden:
Strauß flog am 28. Dezember 1987 zusammen mit Parteifreunden mit einer Cessna Citation II 151 zu einem öffentlich nicht angekündigten Besuch nach Moskau[89], redete zweieinhalb Stunden mit Michail #Gorbatschow und zeigte sich von dessen Reformvorstellungen tief beeindruckt.[95] Gorbatschow fragte ihn bei diesem Treffen, ob er das erste Mal in der #Sowjetunion sei. Strauß antwortete: „Das zweite Mal, aber das erste Mal kam ich nur bis #Stalingrad.“
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Wir haben für @langscipress einen auf LaTeX basierenden Workflow. Es gibt Bibliographie-Datenbanken mit mehreren Tausend Einträgen. Die Pakete für Bäume und AVMs sind da und es gibt den Source-Code von allen (!) Büchern.
Zumindest in der Linguistik scheint es also eine gute Idee zu sein, LaTeX zu benutzen.
Wir haben auch unseren #SFB-Antrag kollaborativ in LaTeX geschrieben. Es sah noch nie ein Antrag so gut aus. =:-)
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1/ Bericht einer Jüdin, die als fünfjährige #Auschwitz überlebt hat. Durch eine zufällig nicht funktionierende Gaskammer. Von ihrer Mutter unter einer Leiche versteckt.
Gemischt mit Gedenken in Brandenburg, wo es #Euthanasie-Morde gab.
Aktion #T4. Von ganz oben geplant. Das wurde 1941 beendet, aber die Mörder haben dann in den Vernichtungslagern weitergemacht.
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Paper by Yanru Lu and me about #reduplication in #MandarinChinese is now (pre-)published:
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7/ „#Klimawandel? #Artensterben? #Plastikmüll? Der #Kapitalismus hat fertig!“ und #Deka-Logo
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1/ Bildet Banden!
Traktoren bei #WirHabenEsSatt. Demo gegen die #Agrarindustrie.
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1/ Hier Interview mit #JuliZeh. Ich war die letzte Woche mit #WilliBredel beschäftigt, so habe ich das fast verpasst. Aber heute sind erregte Leser*innenbreife in der taz, da hab ich's doch gelesen.
„Sie haben nicht das geringste Vertrauen in die herkömmlichen Parteien, weil es an allen Ecken und Enden an der simplen Grundversorgung fehlt: Bildung, Mobilität, Gesundheit, Pflege, bezahlbarer Wohnraum.“
Jo. Es ist ein bisschen kompliziert, wenn man darüber nachdenkt, wieso die Bahn 2.500 km Strecke im Osten stillgelegt hat. Haben sich halt alle ein Auto gekauft. Aber vor der Wende gab es eine #Oderburchbahn, es gab einen Theaterbus usw.
„Mir hat eine Frau erzählt, dass ihrer Tochter ein Schulplatz zugewiesen wurde, den sie kaum erreichen konnte. Es gibt ja nicht wirklich öffentlichen Nahverkehr bei uns. Das Mädchen musste x-mal umsteigen. Die Mutter wollte nicht, dass ihr Kind alleine bei Kälte und Dunkelheit am Bahnhof steht. Also hat sie es immer gefahren. Deswegen kam die Mutter jeden Tag zu spät zur Arbeit. Nach zwei Wochen wurde ihr gekündigt. Ein halbes Jahr später haben sie doch noch einen Schulplatz etwas näher zum Wohnort bekommen, Gott sei Dank. Aber der Job der Mutter war weg. Dass Menschen, die so etwas erleben, AfD wählen, wundert mich nicht.“
Ich bin in der ersten Klasse von Frankfurter Allee nach Buch in die Schule gefahren, weil klar war, dass wir nach Buch ziehen würden, aber die Neubauten noch nicht fertig waren. Die mütterliche Liebe ist vielleicht etwas übertrieben, aber so einen Nahverkehr möchte man schon haben. Wird leider von der #AfD auch nicht kommen.
„taz: Moment mal. Die AfD-Wähler hier im Dorf erwarten nichts mehr von der liberaldemokratischen Regierung, aber die Demokratie an sich finden sie gut?“
(Lieberaldemokratische Nachtigall ick hör Dir trapsen. Die Frage kam sicher von #PeterUnfried.)
„Zeh: Ja, selbstverständlich. Das sind doch zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Die Leute, die AfD wählen, die wollen ja zum Teil sogar mehr Demokratie. Die wollen mehr Plebiszite, mehr Einfluss des Volkes. Die sind der Meinung, dass ein großer Teil der Bevölkerung ihre Auffassung teilt, zum Beispiel bei der Kritik an Zuwanderung, und dass die sogenannten Eliten in Wahrheit undemokratische Institutionen sind. Aus dieser Sicht haben die Eliten die Pressefreiheit eingeschränkt und einen homogenen medialen Diskurs geschaffen. Die Eliten treffen angeblich Entscheidungen, die nicht vom Volk getragen sind. Sie machen eine Top-down-Politik im Land, obwohl sie demokratisch gewählt sind.“
Der Soziologe Steffen Mau sagt auch, dass Bürgerräte das Ost-Problem lösen helfen können.
Wir haben diverse verschiedene Mega-Probleme, die alle eventuell durch Bürgerräte, durch Änderungen an unseren demokratischen Strukturen gelöst werden können. Nur will die CDU das gerade nicht mehr. Was irgendwie absurd ist, weil Schäuble und Köhler (beide CDU) große Fans (Schirmherren) waren.
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1/ Peter Unfried hatte nach dem letzten Ausfall, in dem er meinte, dass die Linken am Erstarken der AfD Schuld sein, ein bisschen Pause. Aber jetzt schreibt er wieder schöne Kommentare in der taz:
„Linkspopulisten nennen uns „#Arschlochgesellschaft“. Das halte ich für einen unangemessenen und sachlich falschen Vorwurf gegenüber Leuten, die im Großen und Ganzen im Rahmen ihrer menschlichen Möglichkeiten okay sind.“
Wenn man halt ein Arschloch ist und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten verhält, ist das ok? Ist Neoliberalismus und Egoismus ok? Kann man nichts dafür? Ich denke doch. Seit ich #ImGrundeGut gelesen habe, denke ich, dass der Mensch #imGrundeGut ist. Neoliberale Egoist*innen sind nicht ok. Jede*r kann über sein Verhalten nachdenken. Ich würde die A-Wörter nicht verwenden, aber #PeterUnfired scheint sich in diese Gruppe von Menschen einzuordnen.
Das ist eigentlich recht lustig, denn beim letzten Aussetzer hat er sich selbst als verwirrt bezeichnet. Jetzt also als zugehörig zur Arschlochgesellschaft.
Es passiert mir immer wieder, dass ich statt #PeterUnfried #PeterUnfired schreibe. Das ist aus Versehen. Ich schwöre!
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1/ „taz: Herr Klüssendorf, die Koalition will die private Altersvorsorge stärker fördern. Menschen sollen für ihre Rente frühzeitig Aktien kaufen. Ist das endlich die Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen, wie Friedrich Merz im besten marxistischen Sinne verkündet hat?
Tim Klüssendorf: Es ist auf jeden Fall ein richtiger Schritt. Denn es ist eine Frage der Gerechtigkeit und verringert die Gefahr der Altersarmut, wenn wirklich alle besser fürs Alter versorgen können. Wir schaffen Anreize dafür, dass sich auch Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen während des Erwerbslebens am Kapitalmarkt etwas ansparen können. Das Ziel ist, dass man schon mit ein paar Euro pro Monat starten kann.“
Also warte mal. Die #SPD ist jetzt für die #Aktienrente? Ich dachte früher immer, das sei so eine #FDP-Idee. Jeder ist letztendlich doch für sich selbst verantwortlich. Auch dachte, ich das sei ein cleverer Trick, denn wenn alle beteiligt sind, am kapitalistischen System, dann wollen sie auch unbedingt, das was die Kapitalist*innen wollen: #ShareHolderValue und steigende Kurse und kurzfristige Profite.
Würden die Rentengelder von der Regierung verwaltet (auch die kann die Gelder anlegen und damit irgendetwas machen), wäre sichergestellt, dass es eine langfristige Strategie geben muss, die immun gegen extreme Kursschwankungen ist.
Mein Opa und sein Bruder waren in der SPD. Sein Bruder saß dann sogar im KZ. Ich glaube, die hatten andere Vorstellungen von Sozialdemokratie.
Übrigens gibt es auch jetzt schon #VermögenswirksameLeistungen und das geht auch mit Aktiendepots.
#Vwl -
1/ Kennt Ihr das hier? In UK haben sie ein National Emergency Briefing gemacht. Führenden Wissenschaftler*innen haben Kurzvorträge für MPs und andere gehalten.
So etwas brauchen wir auch!
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2/ Nur wenn sich jemand fragt, was da passiert ist. So etwas gab es schon mal 2013. Die #HeuteShow berichtete damals über die gekippte EU-Abgasnorm und eine zufällig gleichzeitige Spende von 690.000€ der Familie #Quandt and die #CDU.
Der Beitrag ist etwas veraltet, denn es geht darin um Lobbyarbeit. Heutzutage brauchen wir keine Lobbyist*innen mehr, denn die sitzen direkt in der Regierung.
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RE: https://climatejustice.social/@stefanmuelller/115673891992319316
Kann mir jemand erklären, wieso dieser Blog-Post nicht angezeigt wird? Das ist #Wordpress mit #activitypub aber irgendwie geht das nicht. Beim #OstBlog geht alles. Ich finde aber keine Einstellung, die ich ändern könnte.
Es heißt einefach immer "Beitragsveröffentlichung ausstehend".
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Irgendwie drängt sich der Verdacht auf: #DerMarktRegeltDas
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Ich habe mir einen Trick ausgedacht. Ich lese #PeterUnfired immer schon gleich am Freitag Abend, dann habe ich das geschafft und kann den Rest der Wochenendtaz und des Wochenendes genießen.
„Der Verabsolutierung von „Problem im Stadtbild“ durch Friedrich Merz als Einwanderungsproblem setzten sie die Verabsolutierung als Rassismus entgegen. Und als Kollateralschaden betreiben auch sie damit womöglich das Geschäft der AfD.“
Alter Verwalter. Das ist ja Schuldumkehr auf dem nächsten Level. Jetzt sind die Linken schuld am Erstarken der AfD?
Finden Sie auch, dass #PeterUnfried verwirrt ist?
„Und übrigens: Wenn wir weniger AfD-Wähler wollen, müssen wir so mit ihnen sprechen können, dass sie wieder eine liberaldemokratische Partei wählen. Mit Verachtung und Nazi-Beschimpfungen wird das nicht gehen.“
Ja, das ist genau richtig. Mit den Wähler*innen muss man reden, aber nicht mit Bernd Höcke oder Weidel. Und Merz muss man nicht gut finden. Wirklich nicht.
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2/ Und hier der Blog-Post, den ich 2019 zu #Verzicht und #Verboten geschrieben habe. Stimmt alles noch, ist halt nur ein bisschen dringlicher geworden.
https://hot-climate-topics.net/2019/08/19/verzicht-und-verbote/
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2/ Marion Brasch, die das Stück inszeniert hat, ist übrigens Jüdin und hat beim #DT64 gearbeitet. (Im Osten konnte man als unerwünschte Person nicht einfach an staatlichen Stellen arbeiten.) Sie war Mitglied einer einflussreichen jüdischen Familie. Horst Brasch war stellvertretender Minister für Kultur.
Ich schreibe das hier ausdrücklich, weil das Gerücht, die #DDR sei antisemitisch gewesen, irgendwie nicht totzukriegen ist.
https://so-isser-der-ossi.de/2019/09/01/der-ossi-und-der-holocaust/
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1/ Das werde ich mir mal angucken. Über #DT64. Das war das #DDR-Jugendradio. Viele haben es geliebt. Viele haben für seinen Erhalt gekämpft. Es wurde abgewickelt, weil … was weiß ich.
Eine Kränkung, wie so vieles.
Die Menschen, die das Jugend-Radio damals toll fanden, könnten heute daran mitwirken, den #ÖRR zu Fall zu bringen. Mit den Nazis oder als Nazis.
Nur wenn jemand etwas verstehen möchte …
https://taz.de/Theater-an-der-Parkaue-in-Berlin-wird-75/!6130540/
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Gute Nachrichten! #derMarktRegeltDas Alles andere wäre auch absurd, denn die Viecher brauchen ja viel mehr Soja als Futter, als man für vegane #Wurst benötigt.
Werde ich jetzt verhaftet, weil ich „vegane Wurst“ geschrieben habe?