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#dieanderenbands — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #dieanderenbands, aggregated by home.social.

  1. „Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.

    taz: Und?

    Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“

    „Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“

    Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
    #Dekonspiration.

    „taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?

    Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“

    Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.

    „Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?

    Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“

    Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.

    #Ostmugge #dieAnderenBands

    taz.de/!6169255

  2. „Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.

    taz: Und?

    Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“

    „Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“

    Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
    #Dekonspiration.

    „taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?

    Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“

    Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.

    „Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?

    Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“

    Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.

    #Ostmugge #dieAnderenBands

    taz.de/!6169255

  3. „Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.

    taz: Und?

    Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“

    „Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“

    Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
    #Dekonspiration.

    „taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?

    Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“

    Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.

    „Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?

    Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“

    Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.

    #Ostmugge #dieAnderenBands

    taz.de/!6169255

  4. „Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.

    taz: Und?

    Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“

    „Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“

    Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
    #Dekonspiration.

    „taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?

    Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“

    Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.

    „Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?

    Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“

    Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.

    #Ostmugge #dieAnderenBands

    taz.de/!6169255

  5. „Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.

    taz: Und?

    Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“

    „Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“

    Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
    #Dekonspiration.

    „taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?

    Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“

    Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.

    „Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?

    Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“

    Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.

    #Ostmugge #dieAnderenBands

    taz.de/!6169255

  6. @JamesBont Was es wirklich gab, aber sehr viel früher, waren radioaktive Ziffernblätter von Uhren. Die Frauen, die die Ziffernblätter angemalt haben, haben die Pinsel mit den Lippen angefeuchtet und sind elendig gestorben.

    Ansonsten war schon immer klar: #StrahlendWirdDieZukunftSein.

    youtube.com/watch?v=gmCk3Rni7g

    Scheint gute Stimmung gewesen zu sein in #Dresden. #DieSkeptiker wollten das Konzert wohl mit einem positiven Song beenden. =:-)

    #dieanderenBands #Ostmugge

  7. 3/ #AGGeige war total staatskritisch. Wenn ich #dasMammut höre, muss ich heute noch lachen.

    Einfach großartig. Das Mammut ist auf der #Amiga-Veröffentlichung von Trickbeat nicht drauf. Wegen der „etwaigen Reisen ins außereuropäische Ausland“?

    #OstMugge #dieAnderenBands

    youtube.com/watch?v=jgW4oQ43c1w

  8. 2/ #DerDeserteur. Der Text ist im Algerienkrieg entstanden. #DieFirma hat ihn zu Ostzeiten gesungen:

    Verweigerts Waffen tragen
    Ihr müsst schon etwas wagen

    youtube.com/watch?v=MCtRaGxv5YY

    #DDR #dieAnderenBands #OstMugge

  9. 1/ „Die DDR in ihrem Endstadium war ein Land, dessen Müdigkeit und Verfall auf die in ihm lebenden Menschen abfärbte, die ihrerseits müde und verfallen durch den Tag schwappten, der ein Tag war, dessen Ende man herbeisehnte, aber niemals wirklich erwartete.“

    „Diese #Müdigkeit war keine individuelle, keine psychologische, sondern eine strukturelle Müdigkeit. Sie war nicht Ausdruck von Faulheit oder Trägheit, sondern das Ergebnis eines jahrzehntelangen Umgangs mit Forderungen, die ihrerseits entweder aus Unter- oder Überforderungen bestanden; eines Lebens unter Bedingungen, die jedes Versprechen auf Zukunft entwerteten, ehe es ausgesprochen war. Vielleicht, so könnte man sagen, war diese Gesellschaft eine, die das Prinzip Hoffnung durch das Prinzip Erschöpfung ersetzt hatte. Der Mensch, dieser geschundene, vom Produktionsplan genormte Organismus, war im Grunde nichts anderes als eine wandelnde Sollgröße. Seine Funktion bestand darin, zu funktionieren.“

    Jetzt also Müdigkeit. Eine neue These über den #Osten. Der Autor Lars Reyer ist 1977 bei #Zwickau geboren, war zur Wende also 12 Jahre alt. Er schreibt über seinen Vater.

    Mir ist ja beim Lesen von #KatjaHoyer klar geworden, dass man nicht von DER DDR sprechen darf. Es gab viele DDRen. Einmal zeitlich mit der entsprechende ausgerichteten Politik. Phasen der Entspannung und Anspannung und dann gab es individuell ganz unterschiedliche Erfahrungen. Und es gab lokale Unterschiede.

    Mit diesem Vorwort kann ich nun sagen, dass ich mit dem Autor überhaupt nicht übereinstimme. Das ist sicher auf den Altersunterschied zurückzuführen. Lars Reyer berichtet über seinen Vater, der müde und vielleicht resigniert war.

    Für mich und viele andere war die Zeit in den 80er Jahren eine Zeit der Empörung aber auch der Hoffnung. In der #Sowjetunion hatte #Gorbatschow übernommen. #Glasnost und #Perestroika zogen ein. Das war auch in den Medien dort wahrnehmbar und schwappt zum Teil auch in die kleine DDR. In der sowjetischen Politzeitschrift Neue Zeit, die es auch in der DDR gab, standen unerhörte Dinge. Der Sputnik wurde verboten, Nummern der Neuen Zeit nicht ausgeliefert. In den Studiokinos der DDR waren Filme wie Vogelscheuche zu sehen, die der sowjetischen Gesellschaft ihr Bild vor Augen hielten in Form vom Umgang von Kindern untereinander. Unglaublich! Jadup und Böl kam in die Kinos. Ein sehr kritischer Film, der jahrelang im Eisschrank gelegen hatte.

    Die Menschen äußerten ihren Unmut immer offener. Der Wahlbetrug bei den Kommunalwahlen wurde 1989 von kirchlich organisierten Gruppen zum ersten Mal nachgewiesen. Meine Schwester war bei Auszählungen in Wahllokalen dabei.

    Es gab geduldete Untergrundmusik mit kritischen Texten. (#Punk, #dieAnderenBands) Theaterstücke, in denen man Kritik am Staat finden konnte, wenn man genauer hinschaute als die Zensur.

    Die ganze Untergrundkunst in Dresden und Berlin (und sicher auch anderswo). Ausstellungen in Wohnzimmern.

    Es brodelte und blubberte überall. Es stank, aber das war Teil vom Ganzen.

    Es war klar, dass etwas passieren würde, nur nicht genau was. Bei der Armee mussten wir im Juni alle die chinesischen Propaganda-Filme sehen. Meine Kumpels waren dann auch im Oktober mit Schlagstöcken in Dresden. Ich war zum Glück schon raus.

    Wir glaubten, dass wir den weiteren Verlauf würden steuern können, wenn sich die chinesische Lösung vermeiden ließe.

    Wir lagen falsch.

    Wir waren … wir waren alles, nur nicht müde.

    Wir waren naiv.

    taz.de/!6152741

  10. 3/ Was soll daran lustig sein? Nun ja, Kurt Greiner-Pol war der Vater von Andre Greiner-Pol. Der war ebenfalls Musiker, aber anders gepolt. Der war nämlich im Untergrund und ab und zu mal verboten.

    Ich vermute, dass die beiden Spaß miteinander hatten.

    #Freygang #dieAnderenBands #Ostmugge #DDR

    de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%

  11. @Loopy Na wirklich. Das war so eine halbe Generation oder vier fünf Jahre vor meiner Zeit. Ich habe eine Band beim Erlöserfestival gesehen. Sie sangen: „Deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Ringsrum um die Kirche waren Bauwagen mit Bauarbeitern, die da rumsaßen und Karten spielten. Das war in der DDR an sich nichts besonderes, den wegen Materialmangel saßen Bauerbeiter oft rum. Nur war es ja Wochenende.

    Oben bei der S-Bahn standen Gleisarbeiter mit Walkie-Talkies.

    Ab 85? gab es aber auch die meist legalen #dieAnderenBands. #dieArt #FeelingB #dieFirma #dieSkeptiker #Sandow #HerbstInPeking

    #Freygang war auch ab und zu verboten.

    Da war ich oft.

  12. 9/ Noch zu 3/: #Papierkrieg hat 1989 eine Kassette produziert. Komplett Untergrund. Weiß nicht, wo ich die herhatte. Auf irgendeinem Konzert gekauft. War immer Eigenvertrieb von den Bands.

    Hier könnt Ihr die Kassette runterladen:

    tapeattack.blogspot.com/2021/0

    Hoch politisch, antifaschistisch und links.

    #dieAnderenBands #OstMugge #DDR #Punk #punkrock

  13. 17/ Ich hatte ja neulich mal ein #DiePARTEI-Plakat fotografiert, auf dem #FTZNFRTZ stand. Ich musste da an gewisse Körperteile denken, habe aber vom @OhWeh inzwischen gelernt, dass das Wort im Bayrischen für Gesicht bzw. Ohrfeige steht. Das erklärt auch die Schreibung mit F.

    Jedenfalls muss ich bei dem stilisierten Haarbüschel auf Plakaten immer an Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow denken. Die hatten nach der Wende alle möglichen Rockwettbewerbe gewonnen und irgendwie wollte wohl ein Reporter von der Bravo ein Interview mit ihm machen. Kai-Uwe hatte damals eine rhombenförmigen Iro und als das Interview stattfinden sollte, kniete er vor dem Journalisten nieder, beugte den Kopf, zeigte ihm das Rhombus und erklärte: „Ich bin die Ost-Votze.“ So ist nichts aus dem Interview geworden und Sandow nur so mittelberühmt geblieben. Damals spielte #Rammstein noch als Vorband von Sandow.

    Ich habe versucht, das Buch zu finden, in dem das steht, war aber nicht erfolgreich. Das muss in „Im Feuer“ gewesen sein. Habe gerade in einem anderen Buch von Sandow rumgelesen. War auch schön.

    #dieAnderenBands #DDR #Ostmugge #Musik #Ostvotze

  14. 17/ Ich hatte ja neulich mal ein #DiePARTEI-Plakat fotografiert, auf dem #FTZNFRTZ stand. Ich musste da an gewisse Körperteile denken, habe aber vom @OhWeh inzwischen gelernt, dass das Wort im Bayrischen für Gesicht bzw. Ohrfeige steht. Das erklärt auch die Schreibung mit F.

    Jedenfalls muss ich bei dem stilisierten Haarbüschel auf Plakaten immer an Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow denken. Die hatten nach der Wende alle möglichen Rockwettbewerbe gewonnen und irgendwie wollte wohl ein Reporter von der Bravo ein Interview mit ihm machen. Kai-Uwe hatte damals eine rhombenförmigen Iro und als das Interview stattfinden sollte, kniete er vor dem Journalisten nieder, beugte den Kopf, zeigte ihm das Rhombus und erklärte: „Ich bin die Ost-Votze.“ So ist nichts aus dem Interview geworden und Sandow nur so mittelberühmt geblieben. Damals spielte #Rammstein noch als Vorband von Sandow.

    Ich habe versucht, das Buch zu finden, in dem das steht, war aber nicht erfolgreich. Das muss in „Im Feuer“ gewesen sein. Habe gerade in einem anderen Buch von Sandow rumgelesen. War auch schön.

    #dieAnderenBands #DDR #Ostmugge #Musik #Ostvotze

  15. 17/ Ich hatte ja neulich mal ein #DiePARTEI-Plakat fotografiert, auf dem #FTZNFRTZ stand. Ich musste da an gewisse Körperteile denken, habe aber vom @OhWeh inzwischen gelernt, dass das Wort im Bayrischen für Gesicht bzw. Ohrfeige steht. Das erklärt auch die Schreibung mit F.

    Jedenfalls muss ich bei dem stilisierten Haarbüschel auf Plakaten immer an Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow denken. Die hatten nach der Wende alle möglichen Rockwettbewerbe gewonnen und irgendwie wollte wohl ein Reporter von der Bravo ein Interview mit ihm machen. Kai-Uwe hatte damals eine rhombenförmigen Iro und als das Interview stattfinden sollte, kniete er vor dem Journalisten nieder, beugte den Kopf, zeigte ihm das Rhombus und erklärte: „Ich bin die Ost-Votze.“ So ist nichts aus dem Interview geworden und Sandow nur so mittelberühmt geblieben. Damals spielte #Rammstein noch als Vorband von Sandow.

    Ich habe versucht, das Buch zu finden, in dem das steht, war aber nicht erfolgreich. Das muss in „Im Feuer“ gewesen sein. Habe gerade in einem anderen Buch von Sandow rumgelesen. War auch schön.

    #dieAnderenBands #DDR #Ostmugge #Musik #Ostvotze

  16. 17/ Ich hatte ja neulich mal ein #DiePARTEI-Plakat fotografiert, auf dem #FTZNFRTZ stand. Ich musste da an gewisse Körperteile denken, habe aber vom @OhWeh inzwischen gelernt, dass das Wort im Bayrischen für Gesicht bzw. Ohrfeige steht. Das erklärt auch die Schreibung mit F.

    Jedenfalls muss ich bei dem stilisierten Haarbüschel auf Plakaten immer an Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow denken. Die hatten nach der Wende alle möglichen Rockwettbewerbe gewonnen und irgendwie wollte wohl ein Reporter von der Bravo ein Interview mit ihm machen. Kai-Uwe hatte damals eine rhombenförmigen Iro und als das Interview stattfinden sollte, kniete er vor dem Journalisten nieder, beugte den Kopf, zeigte ihm das Rhombus und erklärte: „Ich bin die Ost-Votze.“ So ist nichts aus dem Interview geworden und Sandow nur so mittelberühmt geblieben. Damals spielte #Rammstein noch als Vorband von Sandow.

    Ich habe versucht, das Buch zu finden, in dem das steht, war aber nicht erfolgreich. Das muss in „Im Feuer“ gewesen sein. Habe gerade in einem anderen Buch von Sandow rumgelesen. War auch schön.

    #dieAnderenBands #DDR #Ostmugge #Musik #Ostvotze

  17. 17/ Ich hatte ja neulich mal ein #DiePARTEI-Plakat fotografiert, auf dem #FTZNFRTZ stand. Ich musste da an gewisse Körperteile denken, habe aber vom @OhWeh inzwischen gelernt, dass das Wort im Bayrischen für Gesicht bzw. Ohrfeige steht. Das erklärt auch die Schreibung mit F.

    Jedenfalls muss ich bei dem stilisierten Haarbüschel auf Plakaten immer an Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow denken. Die hatten nach der Wende alle möglichen Rockwettbewerbe gewonnen und irgendwie wollte wohl ein Reporter von der Bravo ein Interview mit ihm machen. Kai-Uwe hatte damals eine rhombenförmigen Iro und als das Interview stattfinden sollte, kniete er vor dem Journalisten nieder, beugte den Kopf, zeigte ihm das Rhombus und erklärte: „Ich bin die Ost-Votze.“ So ist nichts aus dem Interview geworden und Sandow nur so mittelberühmt geblieben. Damals spielte #Rammstein noch als Vorband von Sandow.

    Ich habe versucht, das Buch zu finden, in dem das steht, war aber nicht erfolgreich. Das muss in „Im Feuer“ gewesen sein. Habe gerade in einem anderen Buch von Sandow rumgelesen. War auch schön.

    #dieAnderenBands #DDR #Ostmugge #Musik #Ostvotze

  18. 13/ Hier, hab das mit der #Ostmusik noch mal ordentlich aufgeschrieben. #Puhdys war nicht meins. Wenn ich mich recht erinnere, wurde bei unseren Klassen- und Schuldiscos nichts aus dem Osten gespielt.

    Im Blog-Beitrag erzähle ich, was ich so gehört habe und wo man das herbekommen konnte.

    Viel Spaß!

    so-isser-der-ossi.de/2024/11/2

    #Ostmugge #Musik #Osten #Westen #RIAS #SFB #DT64 #Parocktikum #dieAnderenBands

  19. 11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.

    #Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.

    Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!

    Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.

    Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.

    parocktikum.de/wiki/index.php/

    Und hier Musik:
    tapeattack.blogspot.com/search

    Die #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)

    Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.

    Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.

    Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.

    Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.

    #TapeAttack

  20. 11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.

    #Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.

    Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!

    Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.

    Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.

    parocktikum.de/wiki/index.php/

    Und hier Musik:
    tapeattack.blogspot.com/search

    Die #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)

    Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.

    Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.

    Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.

    Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.

    #TapeAttack

  21. 11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.

    #Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.

    Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!

    Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.

    Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.

    parocktikum.de/wiki/index.php/

    Und hier Musik:
    tapeattack.blogspot.com/search

    Die #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)

    Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.

    Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.

    Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.

    Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.

    #TapeAttack

  22. 11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.

    #Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.

    Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!

    Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.

    Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.

    parocktikum.de/wiki/index.php/

    Und hier Musik:
    tapeattack.blogspot.com/search

    Die #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)

    Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.

    Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.

    Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.

    Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.

    #TapeAttack

  23. 11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.

    #Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.

    Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!

    Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.

    Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.

    parocktikum.de/wiki/index.php/

    Und hier Musik:
    tapeattack.blogspot.com/search

    Die #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)

    Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.

    Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.

    Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.

    Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.

    #TapeAttack

  24. @CGdoppelpunkt

    Wenn Dich der Ost-Untergrund (und Obergrund) interessiert, musst Du unbedingt #FlüsternUndSchrein gucken. Da kommt #FeelingB und #Sandow drin vor. Feeling B war der Vorläufer von Rammstein.

    #dieAnderenBands #Osten

    youtube.com/watch?v=F98RdotttL

    Oder dit hier wa:
    youtu.be/iLvofR3w6Vg?t=246

    Sehr lustig die Friseuse, die die Einstellung der Punks zum #Sozialismus erklärt. Der Film lief dann offiziell in den Kinos.

    #punks_not_dead #Punk

  25. 2/

    Ej, guckt mal: #FlüsternUndSchreien gibt es bei der Bundeszentrale für Politische Bildung komplett.

    Ist mit #FeelingB und #Sandow und #Silly und #DieZöllner. Die Zöllner fand ich richtig gruselig. Silly wollte ich gut finden, es ist mir aber nie gelungen.

    #punks_not_dead #DieAnderenBands #OstMugge

    bpb.de/mediathek/video/264590/

  26. @OhWeh

    Das ist jetzt komisch. Ich dachte schon, dass Du inzwischen wüsstest, was mein Ost-West-Lied ist.

    Ich versuche die Geschichte: Im Osten sind alle Nazis, weil

    a) Alle im Kindergarten nebeneinander auf dem Töpfchen gesessen haben.

    b) Alle von ihren um 6:00 aufstehenden Psycho-Müttern ohne Waschmaschine zu heiß gebadet wurden (#AnneRabe)

    c) Weil sie schon in zwei faschistischen/nationalistischen/rassistischen Diktaturen aufgewachsen sind.

    zu entkräften. Kannst Dir a, b, c oder irgendeine Kombination daraus aussuchen.

    Die Message „der Medien“ ist seit Jahrzehnten: Der Osten ist Scheiße. Alles Schlimme wird abgespalten und östlich lokalisiert. Mein Punkt ist immer wieder, dass der Osten gar nicht so scheiße sein könnte, wenn der Westen nicht beschissene Aufbauhilfe für Nazistrukturen und rassistische Strukturen geleistet hätte. Das wird mir auch immer wieder von #Antifas bestätigt. Ich habe es in einigen Blog-posts dokumentiert. Fernsehbeiträge zum Thema verlinkt. Namen von Rechtsextremen AfDlern aufgelistet usw.

    Diese rechten Richter sind aus dem Westen, gleich drei am Geraer Gericht.

    Das bedeutet:

    1) Sie sind im Westen sozialisiert worden. Der Westen war qua Geschenk der Amis eine Demokratie, hatte nur eine Diktatur hinter sich und der Geist ist dort dennoch weitergegeben worden. Über das Bildungssystem, über die Hochschulen. Bis ins höchste Richteramt.

    2) Sie sind nicht aus dem Osten. Wenn das nicht dazugesagt wird, wird das Klischee „Im Osten sind alles Nazis.“ verstärkt. Dagegen kämpfe ich an mit der Message: Ein großer Teil der Nazis im Osten sind aus dem Westen. Das betrifft insbesondere Personen in Führungspositionen: Hier ist eine Übersicht:

    so-isser-der-ossi.de/nazis/

    #noAfD und #Combat18 Naziverlage mit Verlagsleitern, die in Leipzig gewohnt haben, alles West-Nazis. Und es wird in den jeweiligen Artikeln nicht erwähnt.

    Bei Deinem Zynismus liegt irgendwie ein Denkfehler vor. Ich finde West-Nazis im Osten nicht prima, weil sie aus dem Westen sind. Sie sind genauso schlimm wie Nazis an denselben Positionen wären, wenn sie aus dem Osten wären. Ich möchte nur sicherstellen, dass die Nazitaten von Westlern im Osten auf das Konto des Westens gehen und nicht irgendwas dem Osten angedichtet wird.

    Zum Schluss noch ein bisschen Musik aus der #DDR: #DieFirma

    youtube.com/watch?v=5laOHMW2iG

    #Ostmugge #dieAnderenBands #Punk #punks_not_dead #sagsMitMusik

  27. 7/ Hier noch mal erklärt von #AGGeige: das #Möbiusband.

    Tja, wir hatten den Durchblick in der DDR. Schon 1988. Naja, eigentlich schon früher.

    youtube.com/watch?v=np1HfTzZ1S

    #sagsMitMusik #dieAnderenBands #OstMugge

    Ach und übrigens Jan Kummer von AG Geige ist aus Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt und der Papa von den anderen Kummers. Ihr wisst, wen ich meine, oder? Die, die nicht nach Berlin wollen!

  28. 2/ „Wir müssen weg von der Mitte. Wo ist der Weg von der Mitte?“

    „Was Krieg bedeutet und all die Fragen geht Dich nichts an, verstehst Du nicht. Es geht um alles!“

    Ist auf der 1993er CD drauf. Glaub das gab's schon zu DDR-Zeiten.

    #DieFirma #OstMugge #DieAnderenBands

    youtube.com/watch?v=yXeP7VjQoh

    „Wir müssen weg!“

    #sagsMitMusik

  29. @Saupreiss @maikek

    Gefällt Dir bestimmt:

    youtube.com/watch?v=LKHHf8rG_z

    #Brecht vertont von #Gefahrenzone aus #Saalfeld. Die wurden auch verfolgt von der #Stasi. Hab irgendwie so eine kleine Broschüre drüber.

    Ich habe es damals von nem Kumpel überspielt. Auf dem Band war kaum noch was zu hören. Sein Opa war im ZK.

    Ja, so war das damals.

    parocktikum.de/wiki/index.php/

    Wusste gar nicht, dass Lutz Schramm auch richtig harten Untergrund im #Parocktikum hatte. Ja, vielleicht ist er der eigentlich Held meiner DDR-Zeit. Schade, dass er keine Sendungen mehr macht.

    #Osten #DDR #dieAnderenBands #OstMugge

  30. Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow bringt einen Tost aus auf "die ruhmreiche Sowjet-Armee, die uns vom Hitler-Faschismus befreit hat". За здоровье!

    Das war 2018.

    Schönen #TagDerBefreiung!

    #dieAnderenBands #OstMugge #PunksNotDead #Faschismus #Nazis #NoNazis

    .

  31. @muellertadzio Also, #LuisaNeubauer hat nicht den Klimaschutz aufgegeben. Bei #WirHabenEsSatt hat sie gesagt, dass #Klimaschutz eine linke Sache ist. Man müsste mal den gesamten Stream angucken, aus dem Dein Zitat ist. Ich vermute mal, dass sie so was meinte wie: Wir sollen der Mitte oder der CDU nicht die Klimahausaufgaben machen. Das sollen die mal schön selbst machen. Dann ham wa was zum Diskutieren.

    Ansonsten gilt: „Wir müssen weg von der Mitte, wo ist der Weg von der Mitte?“

    youtube.com/watch?v=yXeP7VjQoh

    Aber wo der Weg von der Mitte ist, wusste Die Firma schon damals nicht und es ist auch jetzt nicht klar. Es sieht alles eher noch düsterer als in den 80ern aus.

    #DieFirma #dieAnderenBands #OstMugge #Punk

  32. 2/ Das #Freygang-Album hab ich nicht gefunden, aber dafür das hier von #DieFirma.

    „Verweigert's Militär,
    verweigert Waffen tragen,
    Ihr müsst schon etwas wagen.“

    Das war 1988 in einem Jugendclub. In der Linse, Friedrichsfelde-Ost. Jugendclubs waren alle staatlich organisiert.

    #DDR #dieAnderenBands #Punk

    youtube.com/watch?v=qGuSX4sb05

  33. 21/ Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese links-grün versifften #Straßenkämpfer gleich nach der Demo erst mal zum #Späti gegangen sind, sich drei Six-Pack #Sterni geholt haben, in ihre WG gegangen sind und dann die Schallplatte (!!!!) von den #Skeptikern aufgelegt haben und „#Straßenkampf, Straßenkampf, alle auf die Barrikaden“ gaaaanz laut gehört und mitgegrölt haben. Mit offenem Fenster natürlich, so dass der ganze Hinterhof was davon hatte.

    youtube.com/watch?v=qrJ52moQwG

    #Punk #Hardcore #hardcore_punk #Osten #DDR #DieAnderenBands

    #PunksNotDead yet

  34. 2/ Die Lüge ist warm und voller Mitgefühl.

    Lüge ist Wahrheit mit anderen Mitteln. Lüge ist Wahrheit mit anderem Sinn.

    Lüge macht Wahrheit mit anderen Mitteln.

    Wahrheit ist schmutzig und hat schlechten Atem.

    Und so.

    youtube.com/watch?v=0gQODE22kz

    #Lüge #Wahrheit #Macht #DieArt #SagsMitMusik #Leipzig #dieAnderenBands #OstMugge