#ostmugge — Public Fediverse posts
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2/ Wenn Ihr mal wissen wollt, wer #FeelingB war, kann ich als Einstieg #nurSoAusLangerWeile empfehlen. Falls Euch gerade langweilig ist.
Das Video hat in der Herstellung wahrscheinlich 13 MDN 50 gekostet, ist aber total großartig.
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„Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.
taz: Und?
Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“
„Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“
Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
#Dekonspiration.„taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?
Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“
Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.
„Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?
Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“
Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.
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„Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.
taz: Und?
Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“
„Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“
Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
#Dekonspiration.„taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?
Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“
Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.
„Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?
Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“
Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.
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„Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.
taz: Und?
Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“
„Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“
Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
#Dekonspiration.„taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?
Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“
Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.
„Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?
Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“
Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.
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„Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.
taz: Und?
Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“
„Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“
Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
#Dekonspiration.„taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?
Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“
Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.
„Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?
Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“
Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.
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„Schimmelpfennig: Die #DDR, die ich als Beute-Berliner ja nur von der Transitstrecke her kannte und aus dem DDR-Fernsehen, das ich gelegentlich schaute, empfand ich als grau und grottig. Doch nun lernte ich dieses Land Stück für Stück kennen. Ich übernahm ja später von der DDR-Plattenfirma VEB Deutsche Schallplatten Berlin/Amiga auch Platten von #Karat und #City auf mein Label #Pool und brachte die Bands in den Westen. Ich lernte also die Menschen kennen; die Leute von meinen Ostpartnern #Amiga, DDR-Künstleragentur und den Verlagen.
taz: Und?
Schimmelpfennig: Und auf einmal stellst du fest, in dem Land gibt es ein richtig pralles Leben, das sich kaum unterscheidet von dem im Westen. Mit richtigem Leben, damit meine ich #Suff und #Sex und auch diese ganzen #Verrücktheiten, die mit Jungsein verbunden sind. Das hatte ich so nie erwartet. Ich kam ja aus so einer Welt, die so ganz anders war und wo es alles im Überfluss gab. Und dann bist du in einer Welt, in der es an vielem mangelt und man sich um alles kümmern musste. Da blühte viel Kreativität. Das wuchs mir schnell ans Herz. Da wurden mir als nicht so politischem Menschen einige Dinge doch klarer.“
„Er hat mir das sofort erzählt. Daraufhin habe ich den Generaldirektor vom VEB Deutsche Schallplatten angerufen und ihn gebeten, Einfluss zu nehmen, damit solche Versuche unterbleiben.“
Ja, so war das mit der #Stasi: Das beste Mittel, da rauszukommen war
#Dekonspiration.„taz: Du hast auch die Undergroundszene kennengelernt, etwa durch Aljoscha Rompe, den Chef der Band #FeelingB. Das war eine ganz andere Welt?
Schimmelpfennig: Absolut. Ich wusste zwar, dass es so etwas gab, aber ich hatte keine Vorstellung davon. Bands wie die #Puhdys, #City oder #Karat waren professionelle Formationen. Sie machten ihre Tourneen, produzierten Platten und verdienten ihr Geld. Der Underground war für sie fremd. Das waren zwei völlig unterschiedliche Welten. Aljoscha Rompe durfte ja mit seinem Schweizer Pass auch in den Westen und stand eines Tages mal in meinem Kreuzberger Büro. Er lud mich dann nach Ost-Berlin ein, wir tranken zusammen Wodka und er nahm mich mit zu #Punkkonzerten. Das war etwas, das ich in meinem Leben nie wieder erlebt habe. Schräg, wild, unangepasst – Punk vom Allerfeinsten. Selbst in West-Berlin hatte ich so etwas nicht gesehen. Punk war mir bis dahin eher fremd, aber es war unglaublich spannend.“
Auf jeden Fall. Und es war eben auch politisch und anders politisch als die Ärzte oder die Toten Hosen. Die sind ja auch politisch, aber es ist für sie ungefährlich.
„Ist der Ostrock doch mehr als eine eigentümliche Episode der Musikgeschichte?
Schimmelpfennig: Definitiv. Diese Kreativität deutschsprachiger Rockmusik gab es im Westen so nicht. In der DDR entstanden sehr eigenständige Kunstformen. Die Rockautoren waren oft echte Poeten: Leute wie Werner Karma oder Ulrich Plenzdorf. Diese Entwicklung hat tatsächlich dazu beigetragen, dass auch im Westen mehr deutsch gesungen wurde. Was mich in der DDR außerdem beeindruckte, war der Unternehmergeist der Bands. Sie funktionierten wie kleine Firmen. Hätte die DDR mehr Vertrauen in ihre Bürger gehabt, gäbe es sie vielleicht heute noch, wer weiß. Aber der Staat war immer misstrauisch und ideologisch geprägt.“
Bei den Kommunalwahlen 1989 gab es eine letzte Chance für die DDR-Führung. Sie haben sie vergeben.
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2/ #DerDeserteur. Der Text ist im Algerienkrieg entstanden. #DieFirma hat ihn zu Ostzeiten gesungen:
Verweigerts Waffen tragen
Ihr müsst schon etwas wagen -
24/ „1984 erschien auf der LP Das Buch mit dem Titel Ich will nicht vergessen ein Lied, das gezielt das Thema Deutsche Teilung und insbesondere das Wort „Deutschland“ enthielt, welches im offiziellen DDR-Sprachgebrauch praktisch tabu war. Dieses Lied durfte nicht im Radio oder Fernsehen der DDR gespielt werden, wurde aber schnell unter dem alternativen Titel Denke ich an Deutschland als eine „heimliche Hymne“ der DDR bekannt.“
#Puhdys war nicht meins. Fand ich nach den großartigen ersten Platten langweilig.
Ist natürlich schön, wenn sie im ZDF von den Menschen „drüben und hier“ singen.
Und ja: #Deutschland konnte ich noch lange nach der Wende nicht sagen und auch heute benutze ich das Wort widerwillig. Da hängt so viel dran. Auch das, was gerade wieder passiert.
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18/ Und das wurde auch im Radio gespielt! Und zwar am 08.07.1989:
#Parocktikum #DDR #DT64 #Ostmugge #dieAnderenBands -
18/ Und das wurde auch im Radio gespielt! Und zwar am 08.07.1989:
#Parocktikum #DDR #DT64 #Ostmugge #dieAnderenBands -
18/ Und das wurde auch im Radio gespielt! Und zwar am 08.07.1989:
#Parocktikum #DDR #DT64 #Ostmugge #dieAnderenBands -
18/ Und das wurde auch im Radio gespielt! Und zwar am 08.07.1989:
#Parocktikum #DDR #DT64 #Ostmugge #dieAnderenBands -
18/ Und das wurde auch im Radio gespielt! Und zwar am 08.07.1989:
#Parocktikum #DDR #DT64 #Ostmugge #dieAnderenBands -
8/ „Ein Rückzug auf das Ich, das einen, wenn man genau hinhörte, nur allzu oft zurück anschwieg.“
Vielleicht. Wir haben ja Lyrik gemacht und unser selbst gedrucktes Heft hieß Befindlichkeiten. Wir haben in uns hineingehört. Aber unsere Ichs haben nicht geschwiegen. Sie haben geschrien.
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2/ Schöne Vorstellung: In jedem Dorf, in das sie kamen, gab es ein #Sandow-Konzert. =:-)
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„Das Schicksal ist klar, schwarz Wolken zeihen.“
#Rosengarten 1988 #Salzwedel
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Ich such die #DDR
keiner weiß wo sie ist
und kommt sie zurück zu mir
verzeih ich ihrhttps://www.youtube.com/watch?v=1CZakMPAS3I&list=RD1CZakMPAS3I&start_radio=1
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5/ Beispiel 2: Wir müssen weg von der Mitte! Wo ist der Weg von der Mitte?
#DieFirma anarchistische, pazifistische, linke Band:
https://www.youtube.com/watch?v=yXeP7VjQohk&list=PLcLhwqwc-x_8eLngLu_E9p1ExWQR9SQJQ&index=1
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4/ Beispiel 1: #Gefahrenzone wenden sich auf Russisch an Michael Gorbatschow, erklären ihm, dass es in der DDR auch Probleme gibt und fordern Reformen.
https://www.youtube.com/watch?v=i9vm_YbU_Ck
#Punk #DDR #Ostmugge #Jena #Saalfeld
Die Stasi startete dann Zersetzungsmaßnahmen. Aber nicht wegen rechts, sondern wegen links.
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2/ Irgendwie scheint das zu dieser ganzen #SpaceX-Geschichte zu passen.
Die Bilder sind von 2014, das Lied ist noch viel älter (von 2008).
Falls Euer Youtube nicht auf 1080 steht, müsst Ihr das selbst einstellen.
#DieArt #Leipzig #Ostmugge #Fotografie #Musik ...
https://www.youtube.com/watch?v=IZD4BEcf7Io&list=PLn7ytWeZokaSsfqC1rWXmyD_6_EIUlYkS&index=13
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17/ Ich hatte ja neulich mal ein #DiePARTEI-Plakat fotografiert, auf dem #FTZNFRTZ stand. Ich musste da an gewisse Körperteile denken, habe aber vom @OhWeh inzwischen gelernt, dass das Wort im Bayrischen für Gesicht bzw. Ohrfeige steht. Das erklärt auch die Schreibung mit F.
Jedenfalls muss ich bei dem stilisierten Haarbüschel auf Plakaten immer an Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow denken. Die hatten nach der Wende alle möglichen Rockwettbewerbe gewonnen und irgendwie wollte wohl ein Reporter von der Bravo ein Interview mit ihm machen. Kai-Uwe hatte damals eine rhombenförmigen Iro und als das Interview stattfinden sollte, kniete er vor dem Journalisten nieder, beugte den Kopf, zeigte ihm das Rhombus und erklärte: „Ich bin die Ost-Votze.“ So ist nichts aus dem Interview geworden und Sandow nur so mittelberühmt geblieben. Damals spielte #Rammstein noch als Vorband von Sandow.
Ich habe versucht, das Buch zu finden, in dem das steht, war aber nicht erfolgreich. Das muss in „Im Feuer“ gewesen sein. Habe gerade in einem anderen Buch von Sandow rumgelesen. War auch schön.
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38/ Zu #Musik im #Osten wollte ich noch was nachtragen. Es gibt eine gute Zusammenstellung der wichtigsten Musik der #DDR. Da ist das Zeug dabei, das ich abgelehnt habe, aber auch – und meiner Meinung nach überproportional zur Verbreitung damals – der Untergrund: #FeelingB, #AGGeige, #dieArt, #dieAnderen, #Skeptiker, #Freygang, #DieFirma, #Keks.
https://www.youtube.com/watch?v=gh41dCn2-L8&list=PLUHL1Oha8bg6hlBKSv5D-_-JeaZNyIP3X&index=1
Ich weiß, dass Ihr bei Treffen mit Verwandten immer Kopfhörer aufhabt. Da könnt Ihr dann mal die #Ostmugge durchhören. Wenn Ihr fertig seid, habt Ihr #Weihnachten geschafft. =:-)
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14/ #Rosengarten 1987!
Das Schicksal ist klar, schwarze Wolken ziehen.
Lief wohl sogar im Radio. #DT64
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14/ #Rosengarten 1987!
Das Schicksal ist klar, schwarze Wolken ziehen.
Lief wohl sogar im Radio. #DT64
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13/ Hier, hab das mit der #Ostmusik noch mal ordentlich aufgeschrieben. #Puhdys war nicht meins. Wenn ich mich recht erinnere, wurde bei unseren Klassen- und Schuldiscos nichts aus dem Osten gespielt.
Im Blog-Beitrag erzähle ich, was ich so gehört habe und wo man das herbekommen konnte.
Viel Spaß!
https://so-isser-der-ossi.de/2024/11/29/ostmusik/
#Ostmugge #Musik #Osten #Westen #RIAS #SFB #DT64 #Parocktikum #dieAnderenBands
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11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.
#Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.
Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!
Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.
Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.
https://parocktikum.de/wiki/index.php/Gefahrenzone
Und hier Musik:
https://tapeattack.blogspot.com/search?q=gefahrenzoneDie #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)
Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.
Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.
Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.
Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.
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11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.
#Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.
Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!
Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.
Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.
https://parocktikum.de/wiki/index.php/Gefahrenzone
Und hier Musik:
https://tapeattack.blogspot.com/search?q=gefahrenzoneDie #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)
Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.
Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.
Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.
Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.
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11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.
#Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.
Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!
Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.
Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.
https://parocktikum.de/wiki/index.php/Gefahrenzone
Und hier Musik:
https://tapeattack.blogspot.com/search?q=gefahrenzoneDie #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)
Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.
Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.
Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.
Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.
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11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.
#Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.
Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!
Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.
Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.
https://parocktikum.de/wiki/index.php/Gefahrenzone
Und hier Musik:
https://tapeattack.blogspot.com/search?q=gefahrenzoneDie #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)
Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.
Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.
Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.
Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.
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11/ Sorry, aber die #Ostmusik war Mist. Totes Zeug, das wurde erst ganz zum Schluss (80er) anders, als es einen offiziellen Untergrund gab.
#Hoyer beschreibt in früheren Kapiteln Phasen der Lockerung und Zeiten, in denen Manfred Krug u.a. mit #Twist erfolge feierten. Dann wurde das aber wieder strenger. In meiner Jugendzeit war Ostmusik spröde und langweilig. Ich habe mich redlich bemüht, #Pankow und #Silly gut zu finden. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe noch ein paar Platten, die ich aber nie höre.
Ich war an einer Schule mit Funktionärskindern in einer Klasse. Einer mit Opa im ZK, ein anderer mit einer besonderen Telefonnummer. Weiß nicht, was der Vater war. Wir haben uns getroffen und Musik überspielt. Kraftwerk habe ich von einem aus der Parallelklasse bekommen. Beatles, Pink Floyd, The Doors, Zappa, Beefheart von Klassenkameraden. Ich kann mich noch erinnern, wie wir The final Cut mit hand ausgesteuert haben, weil der #Geracord die hohe Dynamik gekillt hätte. Mein Freund immer kurz vor den entscheidenenden Stellen: Runter! Runter!
Tom Waits, Dire Straits bekam ich von einem Klassenkamerad, dessen Schwester nach Westberlin geheiratet hatte. Schlecht für ihn, weil er nicht zur internationalen Physikolympiade fahren durfte, gut für uns, weil wir die Platten überspielen konnten.
Vom Kumpel mit ZK-Opa habe ich #Gefahrenzone bekommen. Zu einem Zeitpunkt, als die #Stasi schon Zersetzungsmaßnahmen gegen die Band laufen hatte.
https://parocktikum.de/wiki/index.php/Gefahrenzone
Und hier Musik:
https://tapeattack.blogspot.com/search?q=gefahrenzoneDie #Puhdys hat niemand von uns gehört. (oder wenn, dann heimlich =:-)
Was man wissen muss über die Ostmusik ist: Man konnte nicht einfach so auftreten. Während das im Westen der Markt regelte, regelte das im Osten der Staat. Man brauchte eine #Einstufung. Das bedeutete, dass nur Menschen, die ihre Instrumente beherrschten, auftreten konnten. Und dass nur Menschen, die irgendwie zensurkonforme Texte hatten, eine #Einstufung bekommen haben. Gegen Ende gab es #dieAnderenBands. Die wurden sogar im #Parocktikum von Lutz Schramm im Jugendradio #DT64 gespielt (auf dem schlechtesten Sendeplatz). So was wie #Sandow, #dieArt, #FeelingB, #DieVision, #AGGeige, #HerbstInPeking, #IchFunktion, #DieFirma. Die hatten eine Einstufung und konnten in Jugendklubs, Kreiskulturhäusern oder im #PalastDerRepublik bei Veranstaltungen von Lutz Schramm auftreten. Ohne Einstufung blieben nur Konzerte in Kirchenräumen.
Das war echt, das tat weh und ab und zu wurde mal eine von den Bands verboten oder hatte irgendwie Schwierigkeiten.
Also, das Kapitel über #Ostmugge war etwas kurz, aber vielleicht kommt ja noch was.
Die Puhdys-Songs in #PaulundPaula sind auf jeden Fall legendär. Den Film müsst Ihr auch unbedingt sehen.
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@CGdoppelpunkt Na, aus diesem Satz kannst Du das aber noch nicht allein schließen, oder? Linguistisch ist der interessant, weil das Verb „sein“ fehlt.
Aber freuen tue ich mich über den Inhalt. Wer kennt hier #Sandow? Rammstein kennen aber alle. Vielleicht aus verschiedenen Gründen.
Kai-Uwe Kohlschmidt macht übrigens die Filmmusik beim Tatort.
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2/
Ej, guckt mal: #FlüsternUndSchreien gibt es bei der Bundeszentrale für Politische Bildung komplett.
Ist mit #FeelingB und #Sandow und #Silly und #DieZöllner. Die Zöllner fand ich richtig gruselig. Silly wollte ich gut finden, es ist mir aber nie gelungen.
#punks_not_dead #DieAnderenBands #OstMugge
https://www.bpb.de/mediathek/video/264590/fluestern-und-schreien/
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2/ Was in Paris passiert ist, ist die #Präventivhaft für friedlichen #zivilerUngehorsam. So was gab es in der DDR, wo Oppositionelle vor Feiertagen weggesperrt wurden. Und so was gibt es heute noch in #Bayern.
In der #DDR gab es auch #Berlinverbot. Was das ist, erklärt Euch #Rummelsnuff.
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Das ist jetzt komisch. Ich dachte schon, dass Du inzwischen wüsstest, was mein Ost-West-Lied ist.
Ich versuche die Geschichte: Im Osten sind alle Nazis, weil
a) Alle im Kindergarten nebeneinander auf dem Töpfchen gesessen haben.
b) Alle von ihren um 6:00 aufstehenden Psycho-Müttern ohne Waschmaschine zu heiß gebadet wurden (#AnneRabe)
c) Weil sie schon in zwei faschistischen/nationalistischen/rassistischen Diktaturen aufgewachsen sind.
zu entkräften. Kannst Dir a, b, c oder irgendeine Kombination daraus aussuchen.
Die Message „der Medien“ ist seit Jahrzehnten: Der Osten ist Scheiße. Alles Schlimme wird abgespalten und östlich lokalisiert. Mein Punkt ist immer wieder, dass der Osten gar nicht so scheiße sein könnte, wenn der Westen nicht beschissene Aufbauhilfe für Nazistrukturen und rassistische Strukturen geleistet hätte. Das wird mir auch immer wieder von #Antifas bestätigt. Ich habe es in einigen Blog-posts dokumentiert. Fernsehbeiträge zum Thema verlinkt. Namen von Rechtsextremen AfDlern aufgelistet usw.
Diese rechten Richter sind aus dem Westen, gleich drei am Geraer Gericht.
Das bedeutet:
1) Sie sind im Westen sozialisiert worden. Der Westen war qua Geschenk der Amis eine Demokratie, hatte nur eine Diktatur hinter sich und der Geist ist dort dennoch weitergegeben worden. Über das Bildungssystem, über die Hochschulen. Bis ins höchste Richteramt.
2) Sie sind nicht aus dem Osten. Wenn das nicht dazugesagt wird, wird das Klischee „Im Osten sind alles Nazis.“ verstärkt. Dagegen kämpfe ich an mit der Message: Ein großer Teil der Nazis im Osten sind aus dem Westen. Das betrifft insbesondere Personen in Führungspositionen: Hier ist eine Übersicht:
https://so-isser-der-ossi.de/nazis/
#noAfD und #Combat18 Naziverlage mit Verlagsleitern, die in Leipzig gewohnt haben, alles West-Nazis. Und es wird in den jeweiligen Artikeln nicht erwähnt.
Bei Deinem Zynismus liegt irgendwie ein Denkfehler vor. Ich finde West-Nazis im Osten nicht prima, weil sie aus dem Westen sind. Sie sind genauso schlimm wie Nazis an denselben Positionen wären, wenn sie aus dem Osten wären. Ich möchte nur sicherstellen, dass die Nazitaten von Westlern im Osten auf das Konto des Westens gehen und nicht irgendwas dem Osten angedichtet wird.
Zum Schluss noch ein bisschen Musik aus der #DDR: #DieFirma
https://www.youtube.com/watch?v=5laOHMW2iG4
#Ostmugge #dieAnderenBands #Punk #punks_not_dead #sagsMitMusik
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2/ Was haben #Trump und #Biden gemeinsam?
Nichts sollte man denken. Aber ...
Ein Kollege aus den USA hat mir erzählt, dass er mehrmals am Tag die News checkt in der Hoffnung, dass Trump von einem Herzinfarkt hinweggerafft worden ist.
https://www.youtube.com/watch?v=D7k6mHH8ve0
#WennEinMenschLangeZeitLebt #sagsMitMusik #Puhdys #OstMugge
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7/ Hier noch mal erklärt von #AGGeige: das #Möbiusband.
Tja, wir hatten den Durchblick in der DDR. Schon 1988. Naja, eigentlich schon früher.
https://www.youtube.com/watch?v=np1HfTzZ1SE
#sagsMitMusik #dieAnderenBands #OstMugge
Ach und übrigens Jan Kummer von AG Geige ist aus Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt und der Papa von den anderen Kummers. Ihr wisst, wen ich meine, oder? Die, die nicht nach Berlin wollen!
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2/ „Wir müssen weg von der Mitte. Wo ist der Weg von der Mitte?“
„Was Krieg bedeutet und all die Fragen geht Dich nichts an, verstehst Du nicht. Es geht um alles!“
Ist auf der 1993er CD drauf. Glaub das gab's schon zu DDR-Zeiten.
#DieFirma #OstMugge #DieAnderenBands
https://www.youtube.com/watch?v=yXeP7VjQohk
„Wir müssen weg!“
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Kai-Uwe Kohlschmidt von #Sandow bringt einen Tost aus auf "die ruhmreiche Sowjet-Armee, die uns vom Hitler-Faschismus befreit hat". За здоровье!
Das war 2018.
Schönen #TagDerBefreiung!
#dieAnderenBands #OstMugge #PunksNotDead #Faschismus #Nazis #NoNazis
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Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.
Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.
Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.
https://www.youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPcI
#KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge
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Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.
Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.
Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.
https://www.youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPcI
#KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge
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Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.
Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.
Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.
https://www.youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPcI
#KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge
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Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.
Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.
Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.
https://www.youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPcI
#KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge
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Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.
Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.
Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.
https://www.youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPcI
#KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge
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1/ Das war lustig: #PeterUnfired fragt in der taz: „Wer von Ihnen hat schon zu „Kling Klang“ getanzt?“
Ich denk so bei mir: „Äh, Kling Klang? Was meint er? #Keimzeit kann's ja nicht sein, ist doch ein Wessi.“ Und dann geht es im Artikel darum, dass das ein Ossi-Wessi-Test ist, mit dem man ermitteln kann, wo jemand herkommt.
#Keimzeit ist Schlager. Bisschen über banal. Das Lustige ist, dass mir Norbert Leisegang als Support von #Sandow untergekommen ist, weshalb ich ihn sogar fotografiert habe.
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@muellertadzio Also, #LuisaNeubauer hat nicht den Klimaschutz aufgegeben. Bei #WirHabenEsSatt hat sie gesagt, dass #Klimaschutz eine linke Sache ist. Man müsste mal den gesamten Stream angucken, aus dem Dein Zitat ist. Ich vermute mal, dass sie so was meinte wie: Wir sollen der Mitte oder der CDU nicht die Klimahausaufgaben machen. Das sollen die mal schön selbst machen. Dann ham wa was zum Diskutieren.
Ansonsten gilt: „Wir müssen weg von der Mitte, wo ist der Weg von der Mitte?“
https://www.youtube.com/watch?v=yXeP7VjQohk
Aber wo der Weg von der Mitte ist, wusste Die Firma schon damals nicht und es ist auch jetzt nicht klar. Es sieht alles eher noch düsterer als in den 80ern aus.
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2/ Die Lüge ist warm und voller Mitgefühl.
Lüge ist Wahrheit mit anderen Mitteln. Lüge ist Wahrheit mit anderem Sinn.
Lüge macht Wahrheit mit anderen Mitteln.
Wahrheit ist schmutzig und hat schlechten Atem.
Und so.
https://www.youtube.com/watch?v=0gQODE22kzM
#Lüge #Wahrheit #Macht #DieArt #SagsMitMusik #Leipzig #dieAnderenBands #OstMugge