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  1. “Wir müssen was machen”

    Soziale Klimawende — Beschäftigte finden in einem Bildungsprojekt heraus, was sie konkret zu einer guten Zukunft des Planeten beitragen können

    Diese Woche wird Andreas Keitel keine Herzkranken pflegen. Vor ihm liegt das erste Treffen des “Teams Soziale Klimawende” im ver.di-Bildungszentrum Saalfeld. “Wir müssen was machen, damit wir noch lange etwas von unserem Planeten haben”, begründet der 43-Jährige, warum er sich für das Projekt entschieden hat. Er möchte selbst konkrete Beiträge leisten, weiß aber nicht so recht wie.

    Wo Andreas vorher gearbeitet hat, klebte an jeder Tür ein Schild “Licht aus? Heizung runter?” Sicher sinnvoll, zumal viele das sonst einfach vergessen. Doch für ihn ist so etwas zu wenig. Was aber kann er verändern im Uniklinikum Jena mit seinen über 7.000 Beschäftigten? Von seiner Kollegin Ellen Ost weiß der Krankenpfleger, dass es vor ein paar Jahren eine aktive Nachhaltigkeits-AG gegeben hatte – aber die ist offenbar eingeschlafen.

    Als Niklas Droste auf ihn zukam und fragte, ob er beim Team Soziale Klimawende von ver.di und IG Metall mitmachen wolle, hat sich Andreas gefreut. Niklas war früher hochaktiv bei Fridays for Future und einer der führenden Köpfe bei Wir fahren zusammen. 2024 hatten die jungen Klimaaktivist*innen die ÖPNV-Tarifrunde mit vielen Aktionen unterstützt. Jetzt ist Niklas ver.di-Projektsekretär. Zusammen mit der IG Metall und dem Bildungsträger NELA hat er ein Konzept ausgetüftelt, bei dem am Ende Nachhaltigkeitsprojekte in Betrieben entstehen sollen. Drei über ein Jahr verteilte Seminarblöcke sind geplant, dazwischen sollen die Teilnehmenden online in Kontakt bleiben. Finanzielle Unterstützung für den Kurs hat die Mercator-Stiftung beigesteuert.

    Erschreckende Daten, konkrete Taten

    Jetzt sitzen die gut zwei Dutzend Teilnehmenden und das fünfköpfige Leitungsteam im Kreis und es geht um harte Fakten. Die Erdsystemforschung liefert erschreckende Daten: Bei sechs der neun planetaren Grenzen hat die Menschheit den sicheren Handlungsraum hinter sich gelassen. Nicht nur steigen weltweit die Temperaturen. Auch Artensterben, Ewigkeitschemikalien in der Umwelt und die völlig gestörten Stickstoff- und Phosphorkreisläufe sind existenzielle Gefahren. Doch hier soll es darum gehen, sich von alledem nicht überwältigen zu lassen, sondern auf einer soliden Informationsbasis mit Veränderungen anzufangen.

    Deshalb bilden die Teilnehmenden erst einmal kleine Teams. Busfahrer*innen sind die größte Berufsgruppe im Projekt – und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) gehört zweifellos zu den Bereichen, der für eine gute Zukunft wichtiger werden muss. Erste Aufgabe ist es, die Ankündigungen der Regierung zu analysieren. Was da zur Bedeutung des ÖPNV für den Klimaschutz steht, klingt erst einmal gut: Der Bund hat die Fördergelder 2025 verdoppelt. Außerdem hat das Verkehrsministerium die Parole ausgegeben, dass schon 2030 die Hälfte aller Stadtbusse elektrisch fährt. Auch das Angebot soll besser werden – mehr Linien, ein dichterer Takt und vergünstigte Angebote für Nutzer*innen.

    “Wenn das funktionieren würde, wäre es durchaus effektiv”, urteilt Betriebsrat Patrick Steinbach von der Bogestra im Raum Gelsenkirchen-Bochum. “Aber wo soll denn das Personal dafür herkommen?”, fragt Andreas Rieling aus Hannover. Im Vergleich zu 1992 gibt es heute fast 30.000 Stellen weniger im ÖPNV. Auch die Eingruppierung der Fahrer*innen hat sich verschlechtert. Die Arbeitsbedingungen sind hart mit Wochenend- und ständigen Wechselschichten, die nicht selten nachts um drei Uhr anfangen. Selbst der Arbeitgeberverband VDV spricht von 20.000 unbesetzten Stellen – und wenn die Babyboomer in ein paar Jahren weg sind, braucht es 110.000 neue Beschäftigte, nur um den Status quo zu halten.

    Doch obwohl die Verkehrswende ohne deutlich mehr Personal nicht funktionieren kann, steht dazu kein Wort im Koalitionsvertrag. “Ich sehe auch nicht, dass von den 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur irgendwo was im ÖPNV ankommt”, ergänzt Katrin Dreier-Lippmann, die seit zweieinhalb Jahren als Quereinsteigerin in Jena hinterm Steuer sitzt und ihren neuen Beruf so liebt, dass sie sich sogar einen Bus auf den Arm hat tätowieren lassen.

    Was sie und ihre Kollegen stattdessen beobachten: Immer wieder werden Verbindungen ausgedünnt, weil Fahrer*innen fehlen. Auch bei der Einführung der E-Busse hat es vielerorts mächtig gerumpelt, die Skepsis in den Betrieben ist groß. Schon nach kurzer Zeit ist klar: Im Grundsatz ist man sich hier im Raum einig. Der Beruf braucht mehr Wertschätzung, die Kolleg*innen müssen von den E-Bussen überzeugt und verschiedene öffentliche Verkehrsträger viel besser aufeinander abgestimmt werden. Und wie schön und ruhig der öffentliche Raum sein könnte, wenn dort kaum Autos fahren, muss in den Köpfen der Bevölkerung ankommen.

    Handwerkszeug gegen Widerstände

    Immerhin befürworten nach wie vor 80 Prozent der Menschen in Deutschland effektive Klimaschutzmaßnahmen – und daran gilt es anzuknüpfen. Zugleich aber dominieren völlig andere Themen die Schlagzeilen. Ängste vor Krieg und sozialem Abstieg nehmen zu, der gesellschaftliche Zusammenhalt schrumpft, rechte Populisten trumpfen auf. Kein leichtes Umfeld für neue sozial-ökologische Projekte. Deshalb ist es wichtig, clever auf Abwertungen und idiotisches Verhalten reagieren zu können, hat sich das Projekt-Team überlegt und Sebastian Ramnitz eingeladen. Der arbeitet viel mit rechtsradikalen Jugendlichen und schüttet nun das Füllhorn seiner Erfahrungen, Tricks und Tipps aus: Bei Leuten, die noch erreichbar sind, nie mit Sachargumenten starten, sondern erst auf der Beziehungsebene ansetzen, lautet seine wichtigste Botschaft. Sein fulminanter Vortrag lädt die Gruppe trotz fortgeschrittener Stunde mit Energie auf.

    Solcherart mit Handwerkszeug gegen Widerstände gerüstet, geht es in der zweiten Wochenhälfte darum, das eigene Handeln vorzubereiten. Schließlich sollen am Ende der Fortbildung alle Teilnehmenden schon etwas Konkretes in ihren Betrieben zum Guten verändert haben – und wissen, wie sie weitermachen können.

    Für Andreas Keitel und Ellen Ost beginnt der Morgen mit einem Online-Treffen mit dem Arzt Maurizio Bär, der das Berliner Krankenhaus Havelhöhe umfassend auf Klimaschutz umstellt. Da geht es um Wärme und Energie, Lieferketten und die Küche, Mobilität und Abfall. Wichtig aber ist vor allem, wie es gelingt, dass die etwa 1.000 Kolleg*innen den Prozess selbst mit vorantreiben. Nach dem Treffen ist Andreas fast euphorisch: “Jetzt hab’ ich so was wie einen Fahrplan!” Bär hat auch vom Netzwerk KliMeG berichtet, an dem sich schon Beschäftigte aus 500 Krankenhäuser beteiligen. Jetzt gilt es nur noch, gut zu überlegen, wo Ellen und er anfangen sollen.

    Auch Patrick Steinbach sprüht vor Tatendrang. “Ich weiß jetzt, was ich machen will”, verkündet der 48-Jährige. Am wichtigsten sei, dass die Busfahrer*innen Rückenwind aus der Gesellschaft bekommen und die Politik mit unter Druck setzen, so seine Überlegung. Er will einen Busfahrersitz in einer Fußgängerzone aufstellen, Passanten Platz nehmen lassen und dann mit ihnen ins Gespräch kommen. Bis zum Ende der Woche haben er und seine Kollegen einen umfassenden Plan entwickelt, um die Bevölkerung mit fantasievollen Aktionen anzusprechen. Katrin Dreier-Lippmann will die eigenen Kolleg*innen von Skeptikern zu Unterstützern der E-Mobilität machen.

    Und Andreas Keitel und Ellen Ost wissen, wo sich im Uniklinikum überall ansetzen ließe: Gutes Essen für Mensch und Erde, Bewegungsmelder zum Lichtabschalten, Jobräder, einen Preis für das nachhaltigste Team und vieles mehr. Sie wollen Kolleg*innen in vielen Bereichen ansprechen und hoffen, dass erste kleine Erfolge motivierend wirken. Ihr Ziel: Mit engagierten Kolleg*innen eine schlagkräftige Nachhaltigkeits-AG aufbauen.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Links wurden nachträglich eingefügt.

  2. @SteveRueck
    Ein ähnliches Bild im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.
    Auch hier ist eine Stichwahl am 21. Juni nötig: SPD-Amtsinhaber Wolfram: 47,1 % – AfD-Kandidat Benninghaus: 40,2 %.

    Benninghaus steht für das Höcke-Lager: Geschichtsrevisionismus, Ressentiments, Ausgrenzung. Ein Mann, der Antisemitismus salonfähig macht – als Landrat einer thüringischen Demokratiehochburg.

    Das darf nicht passieren!!!

    Wer in der Region lebt, wählt am 21. Juni. Nicht aus Gewohnheit. Sondern weil Demokratie verteidigt werden will. Gegen Hass. Gegen Verdrängung von Geschichte. Gegen eine Partei, die den Unterschied zwischen Meinung und Menschenwürde nicht kennt.

    Geht wählen. Bitte!!!

    #Thüringen #Saalfeld #Landratswahl #NieWieder #Demokratie #noafd

  3. :vz206: 18.627 Stimmen zuviel für die AfD im Landkreis Saalfelt-Rudolstadt :vz206:

    Bei der heutigen Landrats-Wahl im thüringenschen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bekam der AfD-Kandiadat Thomas Benninghaus 40,2 % der Stimmen und wird nun mit dem SPD-Kandiadaten Marko Wolfram am 27.06. in die Stichwahl gehen. Der SPD'ler bekam 47,1% der Stimmen.

    Überregional bekannt wurde der Benninghaus, der im Thüringer Landtag sitzt, durch seine geschichtsrevisionistische Rede im Dezember letzten Jahres, als er davon sprach, dass „in einigen Städten Thüringens (...) auf Gehwegen sogar goldene Steine eingebaut (werden), um an die Opfer der Kriege zu erinnern, während unsere traditionellen Gedenkstätten dem Vergessen preisgegeben sind.“

    Die „goldenen Steine“ sind Stolpersteine!Messingtafeln, die seit den 1990er Jahren vor den letzten frei gewählten Wohnorten von NS-Verfolgten in den Gehweg eingelassen werden: Jüdinnen und Juden; Sint:izze und Rom:nja; politisch, religiös und wegen ihrer sexuellen Orientierung Verfolgte; als „asozial“ Stigmatisierte; Zwangsarbeiter:innen und Deserteure.

    geschichte-statt-mythen.de/Blo

    mastodon.social/@Statistik_TLS

    #thuringen #thüringen #afd #saalfeld #rudolstadt #afd_verbot_jetzt #noafd #landtag #erfurt #landrat #Benninghaus #Wolframmarko #deutschland #sonntag #sonntagabend #ostdeutschland

  4. Und die nächste Info-Veranstaltung zum #ThürPAG steht auch schon an! Wir sind am

    Dienstag, 19. Mai um 17 Uhr
    im Haskala in #Saalfeld,
    Saalstraße 38

    eingeladen, einen Input zum ThürPAG zu halten. Im Anschluss ist eine Diskussion mit @katharinakoenig sowie der Blau-Gelb-Weißen Hilfe für eine Perspektive aus der Fußball-Fanhilfe geplant.
    Kommt vorbei!

    #Polizeigesetz #Überwachung #Verhaltensscanner #Palantir

  5. Heute in #Saalfeld/Saale: DGB-Kundgebung im Schlosspark. Mäßig besucht – Tradition verpflichtet zu nichts. Dabei war hier #Schwerindustrie einst stark: Hochofenwerk, Optik, Maschinenbau. Ein #Stahlwerk gibt es noch, nur die kämpferische Tradition ist weg.

    Am 7. Juni #Landratswahl – es gilt, einen #noAfD-Landrat zu verhindern. Die Region ist #AfD-Hochburg (42,9% bei BTW). Ob es gelingt? Unklar. Aber Aufgeben ist keine Option. Stattdessen heißt es:
    Aufstehen! Aufbegehren! Widerstand!

    (4/4) #ErsterMai #Saalfeld #Thüringen

  6. Im Nachklang des gestrigen Workshops zum Thema Genossenschaften habe ich darüber nachgedacht, in welchen Bereichen meines eigenen Alltags sich eigentlich noch stärker auf genossenschaftliche Lösungen setzen ließe. Bei dieser kleinen gedanklichen Bestandsaufnahme bin ich unter anderem auf #Friseure gestoßen, die als #Genossenschaft organisiert sind – sogenannte Friseurgenossenschaften. Ein Beispiel dafür ist die Friseure „Chic“ eG im thüringischen #Saalfeld. 💇

    ➡️ friseure-chic.de/historie-210.

  7. 📰 Gutachten zu Großbrand bei #Saalfeld​ liegt vor

    Im vergangenen Jahr wütete ein Waldbrand, wie ihn #Thüringen​ seit Start offizieller Aufzeichnungen nicht erlebt hat. Über den Auslöser des Brandes besteht weiterhin Unklarheit.

  8. 2/4 In der Neonaziszene #Kahla|s gab es lange drei aktive LiedermacherInnen, die zu Katja Bütows (weiß) KameradInnen zählten: Franzy „Varghona“ Rößler (l.), Tobias „Bienenmann“ Winter und Max „Liedermacher Max“ Lemke (r.). Es liegt nahe, dass eineR von ihnen auch letzte Woche spielen sollte.
    Lemke wohnt noch in Kahla, Winter wohnt in #Saalfeld und Rößler in Brandenburg. Alle sind noch regelmäßig in Kahla anzutreffen.

  9. @Loopy Von Schliemkeim und Rotzkotz hatte mir dann erst ein Thüringer bei der Armee berichtet. Die kannte ich noch nicht.

    Was noch fehlte war #Gefahrenzone aus #Saalfeld. Die waren echter Untergrund und hatten auch einen Vorgang bei der #Stasi.

    Haben sich in einem Lied direkt an #Gorbatschow gewendet:

    youtube.com/watch?v=i9vm_YbU_Ck

    #Punk #DDR

  10. Im thüringischen #Saalfeld sind heute rund 1.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechten Terror zu demonstrieren. Anlass für die Demonstration ist der Brandanschlag auf das alternative Kulturzentrum „Schlossberg“ vor rund einer Woche. Weitere Bilder: www.flickr.com/photos/pm_ch...

  11. Gemeinsame Anreise zur Demo nach Saalfeld „Ihr zündet an – wir stehen zusammen! – Gegen rechten Terror!“

    +++ 24.01. Gemeinsame Anreise aus Jena und Altenburg nach Saalfeld! +++ 🚃 11:36 Uhr Jena Paradies, Gleis 1, RB25 🚃08:47 Uhr Altenburg (via Leipzig), Gleis 3, S5 ➝ Leipzig Weiterleitung (bearbeitet) In der Nacht zum 13. Januar 2026 versuchten extrem rechte Täter, den Schloßberg 1, einen zentralen Ort der Saalfelder Subkultur, mit Molotowcocktails in Brand zu setzen. Nur einen Tag später wurden zahlreiche Orte in Saalfeld mit neonazistischen Schmierereien überzogen: Hakenkreuze, […]

    rechtsruckstoppen.de/gemeinsam

  12. Merkt euch kommenden Samstag zur antifaschistischen Demo in Saalfeld vor

    In der Nacht zum 13. Januar 2026 versuchten extrem rechte Täter den Schloßberg 1 – einen zentralen Ort der Saalfelder Subkultur – mit Molotowcocktails in Brand zu setzen. Nur einen Tag später wurden zahlreiche Orte in Saalfeld mit neonazistischen Schmierereien überzogen: Hakenkreuze, „Anti-Antifa“-Codes und offene Bezugnahmen auf die rechtsterroristische Gruppierung „letzte Verteidigungswelle“. Ebenso wurde im Nachbarort Bad Blankenburg ein Stolperstein zerstört.1 Diese […]

    rechtsruckstoppen.de/antifasch

  13. 23/ „Freiheit für Jana und Mitⓐ und Ⓐ-Micha“

    Die #Punk-Szene von 1983 war krass drauf. Mit offen staatsfeindlichen Texten. Konzerte natürlich ohne Auftrittserlaubnis, die man eigentlich gebraucht hätte. Alle, die offiziell auftreten wollten, brauchten eine Einstufung. Sie mussten Instrumente spielen können und die Texte wurden auch beurteilt. Ansonsten konnte man nur in Kirchen spielen.

    Hier der Eintrag zu Mita Schamal.

    de.wikipedia.org/wiki/Mita_Sch

    Die Stasi arbeitete mit Zersetzungsmaßnahmen gegen die Bands. Die erste Generation wurde eingesperrt. Teilweise wurden auch Teile von Bands zum Wehrdienst eingezogen. #Gefahrenzone aus #Saalfeld zum Beispiel.

  14. 📰 Abellio erweitert Zugflotte - Entlastung für Fahrgäste

    Die Flotte von Abellio bekommt Zuwachs. Auf der Strecke Halle- Jena- #Saalfeld​ ist künftig ein neuer Zug unterwegs. Was das für die Fahrgäste bedeutet.

    #Jena

  15. 4/ Beispiel 1: #Gefahrenzone wenden sich auf Russisch an Michael Gorbatschow, erklären ihm, dass es in der DDR auch Probleme gibt und fordern Reformen.

    youtube.com/watch?v=i9vm_YbU_Ck

    #Punk #DDR #Ostmugge #Jena #Saalfeld

    Die Stasi startete dann Zersetzungsmaßnahmen. Aber nicht wegen rechts, sondern wegen links.

  16. @antifaticker

    Ehemals Arbeiter*innen-Organisation, stellt die #AWO #Saalfeld-Rudolstadt nun den FaschistInnen von der #NoAfD ihre Begegnungsstätte zur Verfügung.
    An einer sicheren Rente oder Arbeiter*innenrechten hat die AfD kein Interesse, sehr wohl jedoch an nationalistischen Verschwörungsmythen und daran, Lohn-(Renten-)abhängige mit rassistischer Hetze gegeneinander auszuspielen. Schade, AWO.

  17. Mit einem Foto von unserem Blog (Credits: @PresseserviceRN ) bestätigt nun auch der Nordthüringer Heimat"-Kommunalpolitiker und #rechtsrocktnicht-Unternehmer Patrick Weber den Tod des Neonazikaders Ralph Oertel aus #Jena.

    Oertel war der aktivste frühere Wegbegleiter des #NSU-Kerntrios, mit dem er sich In den Neunzigern in der Kameradschaft Jena politisierte. Als einer der letzten war er bis heute in der Region #Kahla-#Saalfeld sehr aktiv und überregional in verschiedene Spektren vernetzt.

    Mit ihm endet das Neonazi-Kunstprojekt "WOR Arts" und seine ohnehin faktisch zum Erliegen gekommene Burschenschaft #Normannia dürfte sich von seinem Tod kaum erholen.

    Den gemeinsamen Brückenkopf in #Uhlstädt werden seine engsten Kameraden jedoch weiter betreiben:

    rechercheportaljenashk.noblogs

  18. 8/8 Seit Ende 2018 ist Buresch nicht mehr auf öffentlichen Neonaziaktionen aufgefallen und zwischenzeitlich auch nach #Erfurt verzogen.

    Patrick Nitsch, der mit David Buresch am 1.9.2018 in #Chemnitz unterwegs war, betrachtet sich selber als „Aussteiger“. Zu dieser Annahme kam er, nachdem er drei Jahre Haftstrafe für den Brandanschlag auf den Kahlaer Demokratieladen verbüßt hatte. Zuvor hatte die Kahlaer Naziszene, wiederholt auch unter Anleitung von David Buresch, das Projekt als Feinde markiert und bedroht. Patrick Nitsch ist nach der Haft nach #Saalfeld verzogen, pflegt aber gelegentlich noch Kontakt zu Rechten aus #Kahla.
    Es bleibt abzuwarten, ob David Buresch ebenso vom #Chemnitz|er Gericht verschont wird wie seine militanten Kameraden aus u.a. #Braunschweig. (Foto: Härtelpress).

  19. 4/8 Buresch (in grau, Foto: Mario Bialek) beteiligte sich 2015 auch am Naziaufmarsch des III. Weg zum 1. Mai in #Saalfeld, in dessen Vorfeld eine Gruppe Neonazis Punks angriff und lebensgefährlich verletzte. In jenem Zeitraum entfernte sich Buresch von seinen Aktivitäten im Raum #Kahla. Sein Mandat als NPD-Stadtrat nahm er kaum wahr und zog vor Ende der Legislatur aus Kahla weg.

  20. Die Staatsanwaltschaft #Gera hat einen Polizisten aus #Saalfeld angeklagt: Er soll Daten eines Kollegen abgefragt haben, um ihn in eine Verkehrskontrolle zu locken.
    Der betroffene Beamte hatte zuvor #Polizeigewalt angezeigt, galt intern als "Verräter":
    mdr.de/nachrichten/thueringen/

  21. Faszination #Wetter und #Wolken. Heute morgen zwischen #Saalfeld und #Erfurt, festgehalten von Rüdiger Manig/DWD.