#peterunfried — Public Fediverse posts
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5/ Genau zwei Wochen später hat die Realität (mit dem Wahlsieg des nun #grünen #OB in #München) die penetrante Mitte-Rechts-These von #PeterUnfried und anderen auch in Deutschland überholt. Ein wahrlich nicht rechtsblinkend angetretener #Grüner #DominikKrause @grnmuc gewinnt erstmals in der bayrischen Metropole die wichtige Wahl. Analysiert treffend auch #TobiasSchulze @tazgetroete:
https://taz.de/Dominik-Krause-gewinnt-Muenchner-OB-Wahl/!6161565/
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5/ Genau zwei Wochen später hat die Realität (mit dem Wahlsieg des nun #grünen #OB in #München) die penetrante Mitte-Rechts-These von #PeterUnfried und anderen auch in Deutschland überholt. Ein wahrlich nicht rechtsblinkend angetretener #Grüner #DominikKrause @grnmuc gewinnt erstmals in der bayrischen Metropole die wichtige Wahl. Analysiert treffend auch #TobiasSchulze @tazgetroete:
https://taz.de/Dominik-Krause-gewinnt-Muenchner-OB-Wahl/!6161565/
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Nee #PeterUnfried @tazgetroete. Die Realo-#Olivgrün-These hattest Du damals schon bei #Habeck bis zum Erbrechen (bzw.: über die Grenze des #Kampagnenjournalismus!) bemüht. Sie wird dadurch nicht stimmiger. Dies gilt erstens vor allem, nachdem gerade die letzte #BTW25 gezeigt hat, dass mit einem #Rechtsruck innerhalb der @GrueneBundestag eben kein Blumentopf zu gewinnen ist, sondern höchstens die Linke stark gemacht wird (was ja erstmal per se nicht schlecht ist). Zweitens: Ob die #Realo-Position von #Özdemir dazu beiträgt, dass "sein Wahlkampf" zu fruchten beginnt", lässt sich mangels starker linksgrüner Personalalternative empirisch doch gar nicht feststellen! Ganz abgesehen davon, dass es irgendwann auch egal ist, ob ein schwarzer mit grünem Anstrich wie #Kretsche dann auch regiert, wenn alle grünen Werte über Bord geworfen wurden. Drittens ist jedes Bundesland ein besonderer Mikrokosmos, dessen Besonderheiten sich kaum auf den Bund übertragen lassen. Das gilt für das saturierte behäbige #Ländle #TheLaend umso mehr!
🔗 https://taz.de/Landtagswahl-in-Baden-Wuerttemberg/!6148104/
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"Wie verhindern wir eine progressive Mehrheit?"
Da geht #PeterUnfried wieder in die Vollen.
https://taz.de/Wiederherstellende-Moderne/!6144289/Ich muß zugeben, daß ich seine Kolumnen in der #taz oft nicht gut genug verstehe, um mich darüber zu äußern. Dann könnte ich das Überlegen ganz einstellen und schweigen. Aber in diesem Fall kommen mir #Assoziationen, die mit seinen Ideen kompatibel sein könnten.
Wenn er sagt: "Nicht die AfD ist das Problem, das gelöst werden muss, sondern die Bedürfnisse der Zeit sind es. Es braucht ordentliche konservative Politik", dürfte das vielen erstmal auf den Senkel gehen.Seine Erklärung folgt bald darauf: "Denn die einzige progressive Partei ist die rechtspopulistische bis rechtsextreme AfD."
Eben verdauen.Als "die Bedürfnisse der Zeit" sehe ich den alten Wunsch der westlich sozialisierten Menschen, nicht nur satt zu werden, sondern alle finanziell erreichbaren Ziele im Leben zu erreichen. Nicht nur zu Hause, sondern auch außerhalb.
Heute morgen hatte ich eine Werbebeilage des regionalen Wochenend-Blattes in der Hand. Eine *einzige* 4-tägige Englandtour mit dem #Bus mit #Fährüberfahrt war im Angebot; alle anderen rund zehn #Reisen begannen und endeten mit dem #Flugzeug. Ob niemand von denen, die den #Klimawandel zu verstehen meinen, schwach wird und eins dieser #Reiseziele bucht, weil man da noch nicht war?
Die vermeintlich Konservativen haben weniger Skrupel, alle Überreste früheren Lebens auf der Erde, konserviert unter einer dicken Erdschicht, in den #Ofen, den #Motor oder das #Triebwerk zu stecken - zum persönlichen Vorteil und ohne Rücksicht auf die #Gesundheit und Lebensperspektiven anderer.
"Macht euch die Erde untertan", könnte ein Motto der #Fossilisten sein wie der christlichen #Arbeitsethik.
https://www.katholisch.at/aktuelles/129458/die-erde-untertan-machen-und-andere-fehldeutungen-der-bibel
https://www.deutschlandfunk.de/natur-als-untertan-als-freund-oder-als-feind-100.html .
Auch die #Kernenergie ist in diesem Geist groß geworden.Wenn die negativen Folgen des gesellschaftlichen und privaten Tuns offenbar werden, fällt es vielen schwer, sich einen Fehler einzugestehen. Dem Drang nach mehr zu widerstehen, ist dann nicht leicht.
Hier zu sagen "Es ist genug!", wäre im üblichen Denken nicht unbedingt #progressiv, sondern #konservativ. So ordne ich Unfrieds Text ein.
Ob #WinfriedKretschmann und #CemÖzdemir eine passende Illustration sind, weiß ich nicht. Aber in #BadenWürttemberg haben frühere #CDU-geführte Regierungen die Wohlstandslatte sehr hoch gehängt.
https://www.schwaebische.de/wirtschaft/wir-muessen-das-ernst-nehmen-grosse-sorgen-um-den-wohlstand-in-baden-wuerttemberg-4155783
Anm.: Das #Allensbach-Institut gilt als CDU-nah https://www.spiegel.de/politik/alte-freunde-a-c3486fcd-0002-0001-0000-000014018191 .
Wohlstand wird hierzulande mit dem #Bruttoinlandsprodukt (#BIP) gemessen. Das Problem: Das BIP-System kann nicht subtrahieren https://www.managementstudyguide.com/de/broken-window-fallacy.htm .Das Gegenmodell zeigt der #Himalaya-Staat #Bhutan, der für seinen #Bruttoglücksindex bekannt ist https://www.managementstudyguide.com/de/bhutans-gross-happiness-index.htm . Was zur Vervollkommnung noch fehlen würde, wäre ein Bruttoglücksindex für die Menschheit.
Auf Unfrieds Text umgemünzt, hieße das:
Als konservativ soll die Einstellung angesehen werden, die das Erhaltenswerte auch erhalten will und weitere Verbesserungen anstrebt.
Unfried: "Das heißt nicht, dass wir progressive Bedürfnisse aufgeben müssten. Wir müssen sie lediglich zu konservativen Bedürfnissen machen. Das klingt lapidar, aber das ist seit 1968 der einzige Weg, der funktioniert."Gerade haben Teile der CDU beschlossen, das Recht auf #Teilzeitarbeit abzuschaffen https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/cdu-wirtschaftsfluegel-ende-teilzeit-100.html
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"Wie verhindern wir eine progressive Mehrheit?"
Da geht #PeterUnfried wieder in die Vollen.
https://taz.de/Wiederherstellende-Moderne/!6144289/Ich muß zugeben, daß ich seine Kolumnen in der #taz oft nicht gut genug verstehe, um mich darüber zu äußern. Dann könnte ich das Überlegen ganz einstellen und schweigen. Aber in diesem Fall kommen mir #Assoziationen, die mit seinen Ideen kompatibel sein könnten.
Wenn er sagt: "Nicht die AfD ist das Problem, das gelöst werden muss, sondern die Bedürfnisse der Zeit sind es. Es braucht ordentliche konservative Politik", dürfte das vielen erstmal auf den Senkel gehen.Seine Erklärung folgt bald darauf: "Denn die einzige progressive Partei ist die rechtspopulistische bis rechtsextreme AfD."
Eben verdauen.Als "die Bedürfnisse der Zeit" sehe ich den alten Wunsch der westlich sozialisierten Menschen, nicht nur satt zu werden, sondern alle finanziell erreichbaren Ziele im Leben zu erreichen. Nicht nur zu Hause, sondern auch außerhalb.
Heute morgen hatte ich eine Werbebeilage des regionalen Wochenend-Blattes in der Hand. Eine *einzige* 4-tägige Englandtour mit dem #Bus mit #Fährüberfahrt war im Angebot; alle anderen rund zehn #Reisen begannen und endeten mit dem #Flugzeug. Ob niemand von denen, die den #Klimawandel zu verstehen meinen, schwach wird und eins dieser #Reiseziele bucht, weil man da noch nicht war?
Die vermeintlich Konservativen haben weniger Skrupel, alle Überreste früheren Lebens auf der Erde, konserviert unter einer dicken Erdschicht, in den #Ofen, den #Motor oder das #Triebwerk zu stecken - zum persönlichen Vorteil und ohne Rücksicht auf die #Gesundheit und Lebensperspektiven anderer.
"Macht euch die Erde untertan", könnte ein Motto der #Fossilisten sein wie der christlichen #Arbeitsethik.
https://www.katholisch.at/aktuelles/129458/die-erde-untertan-machen-und-andere-fehldeutungen-der-bibel
https://www.deutschlandfunk.de/natur-als-untertan-als-freund-oder-als-feind-100.html .
Auch die #Kernenergie ist in diesem Geist groß geworden.Wenn die negativen Folgen des gesellschaftlichen und privaten Tuns offenbar werden, fällt es vielen schwer, sich einen Fehler einzugestehen. Dem Drang nach mehr zu widerstehen, ist dann nicht leicht.
Hier zu sagen "Es ist genug!", wäre im üblichen Denken nicht unbedingt #progressiv, sondern #konservativ. So ordne ich Unfrieds Text ein.
Ob #WinfriedKretschmann und #CemÖzdemir eine passende Illustration sind, weiß ich nicht. Aber in #BadenWürttemberg haben frühere #CDU-geführte Regierungen die Wohlstandslatte sehr hoch gehängt.
https://www.schwaebische.de/wirtschaft/wir-muessen-das-ernst-nehmen-grosse-sorgen-um-den-wohlstand-in-baden-wuerttemberg-4155783
Anm.: Das #Allensbach-Institut gilt als CDU-nah https://www.spiegel.de/politik/alte-freunde-a-c3486fcd-0002-0001-0000-000014018191 .
Wohlstand wird hierzulande mit dem #Bruttoinlandsprodukt (#BIP) gemessen. Das Problem: Das BIP-System kann nicht subtrahieren https://www.managementstudyguide.com/de/broken-window-fallacy.htm .Das Gegenmodell zeigt der #Himalaya-Staat #Bhutan, der für seinen #Bruttoglücksindex bekannt ist https://www.managementstudyguide.com/de/bhutans-gross-happiness-index.htm . Was zur Vervollkommnung noch fehlen würde, wäre ein Bruttoglücksindex für die Menschheit.
Auf Unfrieds Text umgemünzt, hieße das:
Als konservativ soll die Einstellung angesehen werden, die das Erhaltenswerte auch erhalten will und weitere Verbesserungen anstrebt.
Unfried: "Das heißt nicht, dass wir progressive Bedürfnisse aufgeben müssten. Wir müssen sie lediglich zu konservativen Bedürfnissen machen. Das klingt lapidar, aber das ist seit 1968 der einzige Weg, der funktioniert."Gerade haben Teile der CDU beschlossen, das Recht auf #Teilzeitarbeit abzuschaffen https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/cdu-wirtschaftsfluegel-ende-teilzeit-100.html
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1/ Hier Interview mit #JuliZeh. Ich war die letzte Woche mit #WilliBredel beschäftigt, so habe ich das fast verpasst. Aber heute sind erregte Leser*innenbreife in der taz, da hab ich's doch gelesen.
„Sie haben nicht das geringste Vertrauen in die herkömmlichen Parteien, weil es an allen Ecken und Enden an der simplen Grundversorgung fehlt: Bildung, Mobilität, Gesundheit, Pflege, bezahlbarer Wohnraum.“
Jo. Es ist ein bisschen kompliziert, wenn man darüber nachdenkt, wieso die Bahn 2.500 km Strecke im Osten stillgelegt hat. Haben sich halt alle ein Auto gekauft. Aber vor der Wende gab es eine #Oderburchbahn, es gab einen Theaterbus usw.
„Mir hat eine Frau erzählt, dass ihrer Tochter ein Schulplatz zugewiesen wurde, den sie kaum erreichen konnte. Es gibt ja nicht wirklich öffentlichen Nahverkehr bei uns. Das Mädchen musste x-mal umsteigen. Die Mutter wollte nicht, dass ihr Kind alleine bei Kälte und Dunkelheit am Bahnhof steht. Also hat sie es immer gefahren. Deswegen kam die Mutter jeden Tag zu spät zur Arbeit. Nach zwei Wochen wurde ihr gekündigt. Ein halbes Jahr später haben sie doch noch einen Schulplatz etwas näher zum Wohnort bekommen, Gott sei Dank. Aber der Job der Mutter war weg. Dass Menschen, die so etwas erleben, AfD wählen, wundert mich nicht.“
Ich bin in der ersten Klasse von Frankfurter Allee nach Buch in die Schule gefahren, weil klar war, dass wir nach Buch ziehen würden, aber die Neubauten noch nicht fertig waren. Die mütterliche Liebe ist vielleicht etwas übertrieben, aber so einen Nahverkehr möchte man schon haben. Wird leider von der #AfD auch nicht kommen.
„taz: Moment mal. Die AfD-Wähler hier im Dorf erwarten nichts mehr von der liberaldemokratischen Regierung, aber die Demokratie an sich finden sie gut?“
(Lieberaldemokratische Nachtigall ick hör Dir trapsen. Die Frage kam sicher von #PeterUnfried.)
„Zeh: Ja, selbstverständlich. Das sind doch zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Die Leute, die AfD wählen, die wollen ja zum Teil sogar mehr Demokratie. Die wollen mehr Plebiszite, mehr Einfluss des Volkes. Die sind der Meinung, dass ein großer Teil der Bevölkerung ihre Auffassung teilt, zum Beispiel bei der Kritik an Zuwanderung, und dass die sogenannten Eliten in Wahrheit undemokratische Institutionen sind. Aus dieser Sicht haben die Eliten die Pressefreiheit eingeschränkt und einen homogenen medialen Diskurs geschaffen. Die Eliten treffen angeblich Entscheidungen, die nicht vom Volk getragen sind. Sie machen eine Top-down-Politik im Land, obwohl sie demokratisch gewählt sind.“
Der Soziologe Steffen Mau sagt auch, dass Bürgerräte das Ost-Problem lösen helfen können.
Wir haben diverse verschiedene Mega-Probleme, die alle eventuell durch Bürgerräte, durch Änderungen an unseren demokratischen Strukturen gelöst werden können. Nur will die CDU das gerade nicht mehr. Was irgendwie absurd ist, weil Schäuble und Köhler (beide CDU) große Fans (Schirmherren) waren.
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2/ Ich schreibe gerade an einem Blog-Post über den #ScientistsResponsibilitySummit. Dabei geht es auch um das Klischee von den „jungen Menschen“ bei der #LetzteGeneration. Dabei habe ich diesen alten Post zu einem Artikel von #PeterUnfried und einem Interview von ihm mit #BorisPalmer gefunden.
https://hot-climate-topics.net/2023/02/25/unfried-palmer-und-die-letzte-generation/
Bis ich fertig bin, könnt Ihr ja mal den lesen.