#habeck — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #habeck, aggregated by home.social.
-
Friedrich #Merz ist nicht mein Bundeskanzler. Ich fühle mich von ihm nicht vertreten, er ist für mich kein Kanzler, dem es um das Wohl unseres Landes und der Menschen darin geht.
"Mama" Merkel ist und war ihm als Mutter der Nation um Meilen voraus.Seine @bundesregierung hat weder eine klare Linie, noch entsprechende Kompetenz in fachlicher Richtung. Bestes Beispiel ist die Energiekonzern-Diva #Reichel
Merz sollte den Weg frei machen, beispielsweise für einen Robert #Habeck
-
Boa, ihr immer mit euren "die Karriere-orientierte #Baerbock" gegen den "reichen Drehtür - #Habeck" .. 🙄
Irgendwer von euch grünen Fans & Faninnen schon mal den Namen #LisaPaus gehört ? Oder das Wort #Kindergrundsicherung ?
Oder was darüber gelesen, wie sie von allen 3 Ampelparteien ins Aus manövriert wurde ?
-
Klartext reden: Neue demokratische Politikerinnen und Politiker braucht das Land
Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war und ist eine Katastrophe. Wie können rund 44 Prozent der Wählerinnen und Wähler eine gesichert rechtsextreme Partei wählen – und das in Deutschland? Es ist eine Schande. Doch darüber haben Lars und ich nicht bei #9vor9 gesprochen. Darüber schreibe ich an anderer Stelle hier im Blog. Wir haben über politische Kommunikation und Sprache diskutiert. Anlass war die Sprache und das Verhalten der Vertreter der „Altparteien“ am Wahlabend.
https://9vor9.podigee.io/216-die-sprache-der-politikUnd die hörten sich auch wirklich alt an diesem Abend an. Was kam von den Vertretern der demokratischen Mitte? „Es war ein engagierter Wahlkampf.“ „Wir haben ein stabiles Ergebnis erreicht.“ „Danke an all die Helferinnen und Helfer.“ „Wir werden das morgen in den Parteigremien kritisch besprechen.“ Robert Pausch hat das in der ZEIT unter der Überschrift „Wenn das die Mitte ist, dann gute Nacht“ auseinandergenommen.
Man weiß vorher, was sie sagen werden
Man weiß im Vorhinein, was sie sagen werden. Immer wieder die gleichen Sprüche, die niemand mehr hören will. Man muss den Fernseher gar nicht mehr anmachen. Das ist der eigentliche Skandal des Abends. Nicht nur, dass eine rechtsextreme Partei ein Bundesland übernimmt. Sondern dass diejenigen, die sie stoppen sollen, in diesem Moment nichts Besseres zu tun haben, als ihre Textbausteine abzuspulen. Wer so redet, hat den Ernst der Lage nicht begriffen – oder er hat ihn begriffen und kann es einfach nicht anders.
Ich fürchte, es ist das Zweite, und das macht es schlimmer. Lars meint, das sei vor allem Gewohnheit: Die stünden dort in einer Rolle, das hätten sie tausendmal gemacht, und dann machten sie es halt wieder. Dass sich Felix Banaszak über den Einzug in den Landtag freut, könne er verstehen. Ich sehe das anders, und ich bleibe dabei: In dieser Situation darf nicht Erleichterung die erste Regung sein.
An diesem Abend hätte man Emotion und Empathie gebraucht, ehrlich geäußerte Betroffenheit über die Katastrophe. Pausch bringt es in seinem Beitrag auf den Punkt: In Sachsen-Anhalt und in der ganzen Republik sitzen Leute, die von dem Wahlergebnis extrem getroffen sind. Viele haben Angst vor Gewalt und Schlägern, fürchten um ihre Existenz oder davor, abgeschoben zu werden. Keiner der Politikerinnen und Politiker (oder deren so professionelle Redenschreiber) ist auf die Idee gekommen, diese Leute direkt anzusprechen. „Wir verstehen Eure Sorgen.“ „Wir sind bei Euch.“ „Wir werden für Euch kämpfen.“ „Ich bin genauso schockiert, wie ihr es seid.“
Lars trifft es: Die Floskeln sind kein Ausrutscher, sie sind antrainiert – oft sogar bis in die Kommunalpolitik hinein. Wenn ich manchen Bürgermeister oder Dezernenten höre, dann reden die schon genau wie ein Klingbeil oder ein Merz. Wer fünf Termine am Abend abklappern muss, greift zum immer selben Baustein. Das erklärt es – manchmal. Entschuldigt es nicht. Denn während die Mitte ihre Bausteine sortiert, steht die AfD auf den Volksfesten, baut Hüpfburgen auf, heuchelt gute Laune und verspricht ein Zurück in die gute alte Zeit.
Merz redet nicht mit den Leuten, sondern zu ihnen
Die Kommunikation und Sprache der etablierten Politikerinnen und Politiker wirkt weit entfernt und von oben herab. An Friedrich Merz zeigt sich das am besten, auch wenn er sicher nicht der Einzige ist. Stadtbild-Diskussion, Nutznießer-Debatte, das Abkanzeln einer Ärztin in einer Fernsehrunde: Er kommuniziert belehrend, schulmeisterhaft. Er redet nicht mit den Leuten, er redet zu ihnen oder über sie.
Ich habe im Podcast gesagt, da stehe für mich ein Vorstandssprecher – aber einer von 1980, nicht von 2026, mit einem Wirtschaftsmanager-Sprech, den er sich angewöhnt hat und von dem er nicht wegkommt. Lars hat mir zu Recht entgegengehalten, dass Arroganz allein das Problem nicht sein kann: Alice Weidel behandele Journalistinnen und Journalisten mindestens so herablassend. Der Unterschied ist aber die Richtung. Weidels Verachtung zielt nach oben, auf Institutionen, und ihr Publikum steht neben ihr. Merz’ Herablassung zielt nach unten, und sein Publikum steht darunter. Dass er nun ankündigt, „emotionaler“ reden zu wollen, ist kein Fortschritt, sondern ein Missverständnis über sich selbst. Er spricht seit Jahren emotional. Nur eben gereizt, ungeduldig, gekränkt. Wer eine Ärztin derart abkanzelt, ist nicht unemotional. Er ist unerträglich.
Siegmunds blendende Laune ist eine Maske
Auf der anderen Seite steht mit Ulrich Siegmund ein Typus, den diese Partei bisher nicht hatte: der Coverboy mit dem Moped, blendende Laune auf den Volksfesten, früher war alles besser und wir holen das zurück. Feelgood-Populismus nennt der Politikberater Johannes Hillje das. Man muss das nicht verstehen, aber man sollte es zur Kenntnis nehmen: Es hat Zehntausende mobilisiert, die vorher nicht gewählt haben.
Die AfD hat eine Rollenverteilung perfektioniert – Weidel tritt nach oben, Chrupalla macht den Gemütlichen, Siegmund macht den Nachbarn. Dass alle drei sich immer wieder entlarven, scheint die Wählerinnen und Wähler der AfD offensichtlich nicht zu stören – siehe die aktuellen Äußerungen von Siegmund, dass man die Rüstungsgüter für die „Remigrations- und Abschiebeoffensive“ benötige. Sein Coverboy-Image ist eine gut gespielte Maske. Dahinter verbirgt sich die wahre Fratze.
Und dann die Zahlen, die die Berater in der CDU-Zentrale aufhorchen lassen sollten: Der eigene Spitzenkandidat hat in den asozialen Medien mehr Beiträge veröffentlicht als Siegmund. Nur sind seine Reichweiten vierzigmal so hoch. Wer daraus ableitet, man müsse einfach mehr posten, hat den Kern verfehlt. Es geht auch dort darum, wie und was man postet, um die Leute vor Ort anzusprechen.
Warum der Erklärbär Habeck gescheitert ist
Bleibt eine Frage, die mich beschäftigt, ja quält: Gab es einen Gegenentwurf? Ja, vor zwei Jahren. Robert Habeck hat sich als Erklärbär positioniert, und es wurde honoriert – auch von politischen Gegnern, auch von Leuten aus der Wirtschaft, die sagten: Ich teile seine Meinung nicht, aber wir reden in einem vernünftigen Stil miteinander. Und er ist zu meinem eigenen Leidwesen krachend gescheitert.
Lars nennt zwei Gründe, die ich für richtig halte: die Grünen als Hassobjekt, gegen das kein Gesprächsangebot ankommt, und Habecks eigener Zugang. „Man musste ihm ja schon ein bisschen länger zuhören“, so Lars. Erklären ist eine Reaktion – doch man erklärt, wenn die Attacke schon läuft. Der Heizungshammer wurde schneller vom Springer-Verlag und der Gaslobby verbreitet als die 65-Prozent-Regel, und danach war jeder Satz nur noch Verteidigung.
Zudem müssen wir uns feststellen, dass Kommunikation à la Habeck bei Teilen der Bevölkerung einfach nicht ankommt. Sie scheinen nicht die sachliche Auseinandersetzung und Diskussion zu wollen, sondern bevorzugen emotionale Zuspitzung und die berühmten einfachen Wahrheiten, über deren Wahrheitsgehalt oder deren Möglichkeiten zur realen Umsetzung sie gar nicht nachdenken – wollen. Besonders bedenklich ist, dass vor allem Junge so handeln, wie uns die Wahlanalysen aus Sachsen-Anhalt suggerieren.
Was könnten die Lehren aus Habecks Scheitern sein? Weniger erklären, mehr den Bauch bedienen, mehr Haltung zeigen. Erklären kommt zu spät, wenn man den Rahmen nicht selbst gesetzt hat. Seine Haltung war richtig. Sein Handwerk war unvollständig. Er hat Fehler gemacht. Doch daraus zu schließen, komplexe Zusammenhänge seien dem Publikum nicht zumutbar, ist der falsche Schluss. Wir müssen uns der Komplexität stellen, auch wenn die anderen einfache Wahrheiten hinaus lügen. Und Demokratinnen und Demokraten dürfen, ja müssen emotional sein. Nur bitte keine billigen Kopien.
Offenbach: ehrlich sein und da sein
Kann es anders gehen? Ich habe in einem Artikel der FAZ einen alternativen Entwurf gefunden: in Offenbach – ausgerechnet bei der SPD, ausgerechnet in einer Stadt mit hohem Migrationsanteil und sozialen Brennpunkten. Felix Schwenke wurde 2023 im ersten Wahlgang mit 69,9 Prozent wiedergewählt, bei einer Wahlbeteiligung von allerdings nur 26,5 Prozent. Das gehört als Hintergrundinformation dazu.
Die Lehren dort: Er ist ehrlich, und er ist da. Schwenke geht in die Kneipen, auch in die, wo nicht seine Leute sitzen. Er hört zu. Und dann sagt er Sätze, die niemand hören will: Wir können uns kein Hallenbad leisten, wir müssen erst die Löcher in den Straßen sanieren. Das ist unbequem und funktioniert trotzdem, und wahrscheinlich nicht nur in Offenbach. Und natürlich darf man nicht nur mal vorbeikommen, wenn wieder eine Wahl ansteht, und sich sonst in Ausschusssitzungen verstecken. Sie müssen mehr Zeit vor Ort bei den Bürgern verbringen. Auch das kann man von der AfD lernen, die zumindest im Osten dauerpräsent zu sein scheint.
Noch ein Nebenbefund, der es in sich hat. Eine Studie der Universität Passau hat festgestellt, dass 948 Befragte die von einer KI erstellten Antworten auf Publikumsfragen authentischer, schlüssiger und relevanter fanden als die der Politiker. Das ist nicht amüsant, es ist ein weiteres Alarmsignal.
Das Gegenteil der Floskel ist Verbindlichkeit
Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Doch statt sich entschieden neu auszurichten, vielleicht auch andere Personen an die Spitze zu stellen, wird von den bekannten Parteien schon erklärt, entschuldigt und relativiert. Lars bringt es auf den Punkt: Wenn die Politiker sich weiter in Floskeln ergehen und auf die nächste Wahl warten, dann wird auch die nächste Wahl so ausgehen wie die in Sachsen-Anhalt. „Und irgendwann gibt es dann kein Zurück mehr.“
Das Gegenteil der Floskel ist übrigens nicht die Zuspitzung oder das Kopieren der AfD. Das Gegenteil der Floskel ist Verbindlichkeit – ein Satz, für den man in sechs Monaten noch geradesteht. Lars hat es auf die kürzeste Formel gebracht: „Es ist auch Form, es ist nicht nur Inhalt.“ Ich ergänze: Die Form, die trägt, heißt Nachprüfbarkeit und Ergebnisse.
Quellen
- Robert Pausch: „Wenn das die Mitte ist, dann gute Nacht“, DIE ZEIT
- Johannes Hillje über die Kommunikationsstrategie der AfD, Tagesspiegel
- Potsdam Social Media Monitor: Reichweiten im Landtagswahlkampf 2026, Universität Potsdam
- Siegmund zur Rüstungsproduktion für die „Remigrations- und Abschiebeoffensive“, n-tv
- Wahlanalyse der Landtagswahl Sachsen-Anhalt, Konrad-Adenauer-Stiftung
- Merz räumt Fehler ein und will die Menschen „in ihrer ganzen Emotionalität“ erreichen, nachrichten.at
- Wie Felix Schwenke in Offenbach als SPD-Mann die AfD schlägt, FAZ
- Schwenke gewinnt die OB-Wahl im ersten Wahlgang, hessenschau
- Studie der Universität Passau: Künstliche Intelligenz überzeugt in politischen Debatten
- „Aufgeheizte Debatte?“ Analyse der Berichterstattung über das Heizungsgesetz, Das Progressive Zentrum
Leseempfehlung
#9vor9 #Demokratie #Deutschland #Habeck #Kommunikation #Merz #NoAfD #Populismus #SachsenAnhalt #Sprache -
Lösung vieler Probleme in #Deutschland 's Regierung wäre, wenn #Habeck in die #CDU eintreten würde und dann #Merz als #Bundeskanzler ablöst ... !
😉 -
Wie kann eine nachhaltige Zukunft aussehen? Um diese Frage geht es an diesem Wochenende beim "Gutes Morgen Festival" in Bochum#WDR #Bochum #Gutes #Morgen #Festival #Nachhaltigkeitsmesse #Nachhaltigkeit #Habeck #Zukunft #Demokratie #Robert #NRW
"Gutes Morgen Festival": Nachhaltigkeitsmesse lockt viele Besucher nach Bochum -
Aber kurz zu mir:
Mein Name ist Astrid Hilt, ich bin #Steinmetzmeisterin und führe gemeinsam mit meinem Mann die #Steinbildhauerei #Formenpark in #Kirkel, #Saarland.
Wir sind seit einer gefühlten Ewigkeit in den sozialen Medien aktiv - zuerst auf "Wer-Kennt-Wen" seit 2009 mit einer Firmenseite auf Facebook. Damals hatte ich den Betrieb noch alleine mit einem Helfer in Teilzeit. Heute sind wir zu siebt - vier Steinmetzinnen, zwei Steinmetze und ein Helfer in Teilzeit.Social Media ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Werbung. Und ich kann es gut verstehen, wenn man sich auf einzelne Plattformen konzentriert und sich aus anderen zurück zieht. Das mache ich selbst auch - aus gutem Grund, auf den ich im folgenden genauer eingehen will.
Die Entwicklung, die ich als Meta-Nutzerin in den letzten Jahren beobachten konnte, war die, dass sich mit dem Aufkommen der Smartphones eine enorme Dynamik in meinem Netzwerk entwickelt hat. Plötzlich konnte man sich mit Leuten austauschen, die man seit vielen Jahren aus den Augen verloren hatte. Gleichzeitig gab es Möglichkeiten, mit Personen aus der Politik in Kontakt zu treten - und zwar bis auf die Bundes- und europäische Ebene. (Ganz zu schweigen von Leuten wie [email protected], denen man plötzlich über den digitalen Weg laufen kann :smile: )
So bin ich 2013 in die Kampagne #OneBillionRising - für ein Ende der Gewalt gegen Frauen "geraten". Eine Bekannte war eine der drei Deutschland-Koordinatorinnen. Mit deren moralischer Unterstützung ist es mir, als einfacher Handwerkmeisterin - gelungen, den damals frisch ins Amt gekommenen Justizminister dazu anzustiften, eine Videobotschaft für OBR zu senden. Ihr könnt euch vorstellen, dass diese Aktion mein Verständnis für unsere Demokratie auf ein ganz neues Level gehoben hat: ich wusste vorher nicht, dass sowas möglich ist. Seitdem weiß ich es. Und mit diesem Wissen habe ich 2015 mein Engagement in der #Flüchtlingshilfe gestartet und später für den #Mutterschutz für #Selbständige #Handwerkerinnen, woraus sich #MutterschutzfuerAlle entwickelt hat. Wir waren damals mit drei #Handwerksmeisterinnen bei #Habeck im Ministerium und nur vier Monate später haben wir den #Bundestag mit unserer #Petition gerockt, für die wir dann das höchst mögliche Votum bekommen haben.
Das sind meine Erfahrungen mit dem Metaversum.
Entsprechend scher habe ich mich mit dem Wechsel getan.
Aber dann kam Trumps zweite Amtszeit und Musks Dünnschiss - auf den ich hier gar nicht weiter eingehen will. Jedenfalls konnte ich inzwischen über den wunderbaren Verein @netzbegruenung erste Erfahrungen mit #FOSS machen und hatte auch meinen ersten Account auf Mastodon, als mir durch einen Absturz meines Smartphones der Zugang für meine beiden Insta-Accounts abhanden kam, und damit die Arbeit von Jahren ein jähes Ende fand - ausgerechnet, weil ich die Auth-App nicht mehr starten konnte. Gleichzeitig wurde das Metaversum immer mehr von Werbung und KI-Inhalten überflutet, was die Nutzung stetig uninteressanter macht - höchste Zeit also für eine Umorientierung.Nachdem ich jetzt sehr viel über mich und ausgerechnet Meta geschrieben habe, komme ich jetzt endlich eigentliche Punkt:
Weshalb der Umstieg ins Fediversum?
Für mich und meinen Betrieb ist das die logische Konsequenz aus 17 Jahren Social-Media-Erfahrungen:
Das hört sich jetzt vielleicht platt an, aber es ist mir in der ganzen Zeit nicht gelungen, bis auf zwei oder drei kleine Ausnahmen, etwas über Social-Media zu verkaufen. Das wird sich mit dem Fediversum vielleicht auch nicht von heute auf morgen ändern, aber das Fediversum bietet die Möglichkeit, viel zielgruppenorientierter zu arbeiten, als es über Meta vorstellbar ist.
Ok, als lokaler Betrieb sind wir nicht direkt mit der bundesweiten Heinrich Böll Stiftung zu vergleichen, aber die Landesverbände nutzen diese Möglichkeit ja noch überhaupt nicht. Und das ist sehr schade. Aber dazu komme ich später.Vor einigen Jahren habe ich eine für mich sehr wichtige Kampagne der Böll-Stiftung entdeckt, nämlich die "Grüne Erzählung vom öffentlichen Raum". Die Beiträge über den digitalen öffentlichen Raum und dessen zunehmende Kommerzialisierung haben mir nachhaltig die Augen dafür geöffnet, wie wichtig Plattformen sind, deren Regulierung bei der Bevölkerung, also bei uns selbst liegen.
Inspiriert von diesem Thema hatte ich einen dieser wilden, revolutionären Ideen, die alles auf den Kopf - oder umgekehrt, vom Kopf auf die Füße stellen können.
Auf Facebook gehen meine Inhalte gerne mal im Getöse - meistens von und über Donald Trump oder einen anderen weißen alten Mann deiner Wahl - unter. Hätten wir aber ein lokales Netzwerk, in dem sich die Leute hier aus der Gegend darüber austauschen, was sie selbst betrifft und interessiert, würde das für mich als Bürgerin einen großen Unterschied machen - als lokaler Handwerksbetrieb wären es Welten!
Diese Idee hat mich dazu bewogen, die Instanz @kiekler-treff.saarland zu gründen, und ja, eine neue Instanz hier aufzubauen ist mühsam - aber ein echtes Netzwerk aufzubauen ist nunmal Arbeit - Das war es auch, als ich vor 22 Jahren meinen #Handwerksbetrieb eröffnet habe.
Soziale Netzwerke muss man aufbauen und pflegen - und wenn ich mir anschaue, dass die Posts von @boell kaum mehr Likes und Antworten bekommen als meine eigenen hier - auf dieser brandneuen, kleinen Instanz, dann habe ich den Eindruck, dass es dort an dem fehlt, was ich gerne das "saarländische Beziehungsgen" nenne.
Ein Netzwerk braucht Beziehungen und dazu gehört auch, dass man sich Kontakte aussucht, mit denen man Banden knüpft. Wenn man immer nur Beiträge sendet und dann die Reaktionen zählt, ohne sich um echte Interaktion zu kümmern, kann man höchstens Bots und KIs ernten. Alle echten Menschen holt man so nicht ab.
Der Impact von Bots und KIs wiederum ist hier im Fediversum sehr beschränkt. Deshalb ist es, wenn man rein auf Zahlen aus ist, sinnvoll sich hier raus zu ziehen.
Aber schreibt die Böll Stiftung damit nicht genau das ab, was sie mit besagter 'Grünen Geschichte vom öffentlichen Raum' gestartet hat - und das zu einer Zeit, zu der sich Kommerz und Faschismus sich so beängstigend Schulter an Schulter zeigen wie jetzt, wo sich kommerzielle Plattformen über alle Regeln hinweg setzen und gleichzeitig wir Bürgerinnen immer stärker durchleuchtet und reguliert werden sollen und in der die Bundesregierung genau diesen öffentlichen Raum mit Altersbeschränkungen belegen will - Jetzt ist doch genau die Zeit, in der wir diese Geschichte brauchen. Und wer soll sich um sie kümmern, wenn nicht @boell?
Natürlich gibt es Alternativen: wir sehen aktuell an Kampagnen wie #diday und an Formanten wie @funfacts, dass es den Leuten aus dem Herzen spricht. Aber wollt ihr euch da wirklich ausklinken?
Und wieso?
Für mich und meine kleine lokale Instanz wird es jetzt so weiter gehen: Wir knüpfen Kontakte zu bereits bestehenden lokalen Netzwerken und gehen dann Klinken Putzen, um die Kirkeler Leute für den Kirkler-Treff. zu begeistern.
Und vielleicht wird es irgendwann vielen weitere kleine und größere lokale Instanzen geben, untereinander vernetzt sind, und in denen sich die Nutzerinnen so einrichten, wie es für sie gut ist.
Und wer weiß - vielleicht kommt ja irgendwann Böll-Saarland mit dazu.
Wir werden sehen. -
Wenn Friedrich #Merz oder Jens #Spahn bei der jungen Union in #Rust heute wieder irgendeinen #rassistischen oder #populistischen Take raushauen, lenken sie ab
❌ #Gesundheit und #Pflege weiter unterfinanziert,
❌ kaum #Wirtschaftswachstum,
❌ „Herbst der Reformen“ - merkt Ihr davon etwas?
❌ Zurück zum #Habeck - Konzept bei #Industriestrompreis und #Gaskraftwerken
❌ #Gebäudeenergiegesetz ist doch gut?
❌ #Rentensystem? Konzept: Löcher stopfen mit #SteuergeldMeckern ist halt einfacher als Machen🤷♂️
-
Brilliante Analysen der 61. Münchner #Sicherheitskonferenz v.a. von #ThorstenBenner, #SinaMarieSchweikle, #JeffreyRathke
ab 5:36:
https://www.youtube.com/live/T2GMlp7ydP8#SiKo #Ukraine #Selenskyi #USA #Vance #JDVance #Russland #Putin
#Sicherheit #Bedrohung #Angriff #Verteidigung #wehrhaft #NATO #Militär #Europa #Strategie #Friede #Verhandlung #Diplomatie #Fähigkeitslücke
#TBenner #SMSchweikle #JRathke #NicoleKoenig #NKoenig
#Grüne #Habeck #Baerbock #CDU #Merz #SPD #Scholz #Pistorius #Linke #AfD
-
Da hat sich der wegen übler Nachrede verurteilte Herr #Plagiatsjäger Stefan Weber wohl nochmal ins Knie geschossen.
Und Robert Habeck war darauf vorbereitet.#Habeck
https://youtu.be/mYyAv1-c1kw#UniHamburg
https://www.uni-hamburg.de/newsroom/im-fokus/2025/0210-stellungnahme.html -
"Binnen fünf Tagen muss Weber das Urteil des OLG Linz nun auf seinem Blog veröffentlichen. Die Frist läuft am heutigen Montag ab – und möglicherweise könnte Webers gerichtlich erzwungenes Schuldeingeständnis im Trubel um die Habeck-Vorwürfe untergehen.
Gutes Timing eben."
#plagiatsjäger #StefanWeber #politik #grüne #habeck #Vitouch
-
#Plagiatsjäger #StefanWeber wurde außerdem erst kürzlich rechtskräftig wegen übler Nachrede verurteilt https://www.derstandard.de/story/3000000256173/220ble-nachrede-plagiatsj228ger-stefan-weber-rechtskr228ftig-verurteilt
-
#news ⚡ Habeck warnt Merz vor Wortbruch: Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck appelliert an CDU-Chef Friedrich Merz, in der Frage einer Zusammenarbeit mit der AfD nicht einzu... https://hubu.de/?p=263773 | #wortbruch #habeck #merz #hubu
-
@kuketz Ich bin inzwischen an dem Punkt, dass ich das mit einem gewissen #Pragmatismus sehe und der Weg zur #Transformation unserer #Gesellschaft ohne #fossileBrennstoffe leider nur so funktionieren wird. Das rechne ich den #Grünen hoch an, das #Habeck da über seinen Schatten gesprungen ist. Es geht in der jetzigen #Regierung um #Verantwortung und #konstruktive #Politik. Das heißt aber nicht, das ich alles gut finde!
#justmy2cents