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#lichtenhagen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #lichtenhagen, aggregated by home.social.

  1. 2/ Die taz hat leider wieder einseitig berichtet und Klischees bzgl. Ostdeutschland verstärkt. In dem Urteil des BGH hieß es: „Bei der Würdigung der geplanten und jedenfalls als Sachbeschädigungen strafbaren Sprühaktionen hätten daher die Wirkungen von ausländerfeindlichen Inhalten der Parolen angesichts der Ausschreitungen gegen Ausländer und insbesondere der schwerwiegenden Gewaltaktionen von #Hoyerswerda, #Rostock, #Mölln und #Solingen sowie der darin deutlich gewordenen Gewaltbereitschaft rechtsextremer Teile der Bevölkerung nicht ausgeklammert werden dürfen (vgl. OLG Düsseldorf NJW 1994, 398, 399; zustimmend Dreher/Tröndle StGB 47. Aufl. § 129 Rdn. 3).“

    hrr-strafrecht.de/hrr/3/94/3-5

    Mölln und Solingen wurden dort erwähnt. Bei der taz kam nur noch Rostock #Lichtenhagen vor.

    #Nazis

  2. 2/ Die taz hat leider wieder einseitig berichtet und Klischees bzgl. Ostdeutschland verstärkt. In dem Urteil des BGH hieß es: „Bei der Würdigung der geplanten und jedenfalls als Sachbeschädigungen strafbaren Sprühaktionen hätten daher die Wirkungen von ausländerfeindlichen Inhalten der Parolen angesichts der Ausschreitungen gegen Ausländer und insbesondere der schwerwiegenden Gewaltaktionen von #Hoyerswerda, #Rostock, #Mölln und #Solingen sowie der darin deutlich gewordenen Gewaltbereitschaft rechtsextremer Teile der Bevölkerung nicht ausgeklammert werden dürfen (vgl. OLG Düsseldorf NJW 1994, 398, 399; zustimmend Dreher/Tröndle StGB 47. Aufl. § 129 Rdn. 3).“

    hrr-strafrecht.de/hrr/3/94/3-5

    Mölln und Solingen wurden dort erwähnt. Bei der taz kam nur noch Rostock #Lichtenhagen vor.

    #Nazis

  3. 2/ Die taz hat leider wieder einseitig berichtet und Klischees bzgl. Ostdeutschland verstärkt. In dem Urteil des BGH hieß es: „Bei der Würdigung der geplanten und jedenfalls als Sachbeschädigungen strafbaren Sprühaktionen hätten daher die Wirkungen von ausländerfeindlichen Inhalten der Parolen angesichts der Ausschreitungen gegen Ausländer und insbesondere der schwerwiegenden Gewaltaktionen von #Hoyerswerda, #Rostock, #Mölln und #Solingen sowie der darin deutlich gewordenen Gewaltbereitschaft rechtsextremer Teile der Bevölkerung nicht ausgeklammert werden dürfen (vgl. OLG Düsseldorf NJW 1994, 398, 399; zustimmend Dreher/Tröndle StGB 47. Aufl. § 129 Rdn. 3).“

    hrr-strafrecht.de/hrr/3/94/3-5

    Mölln und Solingen wurden dort erwähnt. Bei der taz kam nur noch Rostock #Lichtenhagen vor.

    #Nazis

  4. 2/ Die taz hat leider wieder einseitig berichtet und Klischees bzgl. Ostdeutschland verstärkt. In dem Urteil des BGH hieß es: „Bei der Würdigung der geplanten und jedenfalls als Sachbeschädigungen strafbaren Sprühaktionen hätten daher die Wirkungen von ausländerfeindlichen Inhalten der Parolen angesichts der Ausschreitungen gegen Ausländer und insbesondere der schwerwiegenden Gewaltaktionen von #Hoyerswerda, #Rostock, #Mölln und #Solingen sowie der darin deutlich gewordenen Gewaltbereitschaft rechtsextremer Teile der Bevölkerung nicht ausgeklammert werden dürfen (vgl. OLG Düsseldorf NJW 1994, 398, 399; zustimmend Dreher/Tröndle StGB 47. Aufl. § 129 Rdn. 3).“

    hrr-strafrecht.de/hrr/3/94/3-5

    Mölln und Solingen wurden dort erwähnt. Bei der taz kam nur noch Rostock #Lichtenhagen vor.

    #Nazis

  5. 2/ Die taz hat leider wieder einseitig berichtet und Klischees bzgl. Ostdeutschland verstärkt. In dem Urteil des BGH hieß es: „Bei der Würdigung der geplanten und jedenfalls als Sachbeschädigungen strafbaren Sprühaktionen hätten daher die Wirkungen von ausländerfeindlichen Inhalten der Parolen angesichts der Ausschreitungen gegen Ausländer und insbesondere der schwerwiegenden Gewaltaktionen von #Hoyerswerda, #Rostock, #Mölln und #Solingen sowie der darin deutlich gewordenen Gewaltbereitschaft rechtsextremer Teile der Bevölkerung nicht ausgeklammert werden dürfen (vgl. OLG Düsseldorf NJW 1994, 398, 399; zustimmend Dreher/Tröndle StGB 47. Aufl. § 129 Rdn. 3).“

    hrr-strafrecht.de/hrr/3/94/3-5

    Mölln und Solingen wurden dort erwähnt. Bei der taz kam nur noch Rostock #Lichtenhagen vor.

    #Nazis

  6. 2/ „Im heute rechtsstehenden Osten geht es weiterhin um eigentlich linke Anliegen. Um Anerkennung, Aufstieg, Teilhabe, Gerechtigkeit und Repräsentanz. Diese Probleme sind im Osten weiterhin ungelöst, das hat die Leute nach rechts getrieben. Ich bin nicht naiv, ich weiß, die Leute stehen heute rechts. Aber nicht, weil sie es schon immer waren.“

    „taz: Sie sehen keine rechten Kontinuitäten in Ostdeutschland?

    Hensel: Linien, ja, aber keine Kontinuitäten. Dazwischen hat sich zu viel ereignet. Es gab das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und danach einen massiven Anstieg von ausländerfeindlicher Gewalt im Osten. Aber allein daraus 30, 40 Prozent AfD-Zustimmung abzuleiten, ist mir zu simpel.“

    Ja, und #Lichtenhagen war das größte Polizei- und Politikversagen nach der Wende. Die Verantwortlichen waren Politiker und Polizisten aus dem Westen:

    de.wikipedia.org/wiki/Ausschre

    Das Ganze fand in einer aufgeheizten Stimmung währende der Diskussion des Asylkompromisses statt …

    „taz: Sind Sie für ein AfD-Verbot?

    Hensel: Natürlich, unbedingt. Weil die Gefahr für die Demokratie sehr groß ist. Im Osten begegnet mir oft das Argument: „Wenn sie es nicht schaffen, die AfD zu verbieten, kann ich sie auch wählen.“ Es wird also als Schwäche interpretiert. Natürlich weiß ich, wie kompliziert ein AfD-Verbot wäre. Ich sehe die berechtigten Gegenargumente von Juristen. Und ich weiß auch, dass ein Verbot kein Problem löst.

    taz: Dann hätten viele Ostdeutsche gar keine Partei mehr.

    Hensel: Ja, dann hätten sie keine politische Formation mehr für den Moment.“

    Genau das ist der Punkt. Wenn man den Ossis Demokratiefähigkeit abspricht, weil sie eine in der Demokratie zu Wahl stehende (anti-demokratische) Partei wählen, ist das schräg. Dann sollte diese Partei eben nicht zur Wahl stehen, also verboten werden. #AfDVerbot

    Ich verstehe das Zaudern nicht.

    „In einem Dreivierteljahr ist das nicht zu lösen, fürchte ich. Ich kämpfe an gegen die Verdrängungsdebatten.“

    Ja. Ich auch. Seit nunmehr sieben Jahren mit dem Ost-Blog.

    „taz: Sie kritisieren diese Strukturen, leben aber in Berlin, weit weg von ostdeutschen Provinzen. Ist es auch die Verantwortung der abgewanderten demokratischen Ostdeutschen, dass heute so viele rechts wählen?

    Hensel: Na klar! Wenn wir ostdeutschen Akademiker im Osten geblieben wären und dort Arbeitsplätze gefunden hätten, gäbe es diese Probleme heute so nicht. Dann wäre die Zivilgesellschaft größer, das gesellschaftliche Klima ein anderes. Natürlich steckt in diesem politischen Problem ein riesiges demografisches.“

    Ja, dazu hätte es aber Arbeitsplätze geben müssen. Nach der Wende sind aber über 100.000 Wissenschaftler*innen entlassen worden.

    „Von den 218.000 Wissenschaftlern der ehemaligen DDR verlor die Hälfte ihre Stelle“

    berliner-zeitung.de/zukunft-te

    Ich nicht. Ich habe ne Stelle bekommen. Hatte Glück.

    „taz: Wer könnte die Demokratie im Osten denn noch retten?

    Hensel: Nur die Demokraten. Die Demokratie hat ihre zentralen Versprechen im Osten nicht eingelöst. Also müssten die Demokraten diese Versprechen ernsthaft erneuern. Das ist ein sehr, sehr langwieriger Weg, der überhaupt nicht schnell zu gehen ist.

    taz: Was bedeutet das konkret?

    Hensel: Wenn ich ehrlich bin, halte ich die aktuellen Realitäten für politisch nicht zu korrigieren. So sehr ich die Arbeit der Ministerpräsidenten in Ostdeutschland schätze. Sie haben in den vergangenen zehn Jahren Enormes geleistet. Sie haben sich mit ihrem Land und ihren Leuten auseinandergesetzt, haben geredet und geredet. Aber die ungerechten Vermögens- und Einkommensverhältnisse und die demografische Entwicklung, die können sie einfach nicht korrigieren. Politisch ist das nur mit linker, disruptiver Politik zu beantworten.“

    Tja.

    #JanaHensel #DDR #Osten #Westen #noAfD

  7. 2/ „Im heute rechtsstehenden Osten geht es weiterhin um eigentlich linke Anliegen. Um Anerkennung, Aufstieg, Teilhabe, Gerechtigkeit und Repräsentanz. Diese Probleme sind im Osten weiterhin ungelöst, das hat die Leute nach rechts getrieben. Ich bin nicht naiv, ich weiß, die Leute stehen heute rechts. Aber nicht, weil sie es schon immer waren.“

    „taz: Sie sehen keine rechten Kontinuitäten in Ostdeutschland?

    Hensel: Linien, ja, aber keine Kontinuitäten. Dazwischen hat sich zu viel ereignet. Es gab das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und danach einen massiven Anstieg von ausländerfeindlicher Gewalt im Osten. Aber allein daraus 30, 40 Prozent AfD-Zustimmung abzuleiten, ist mir zu simpel.“

    Ja, und #Lichtenhagen war das größte Polizei- und Politikversagen nach der Wende. Die Verantwortlichen waren Politiker und Polizisten aus dem Westen:

    de.wikipedia.org/wiki/Ausschre

    Das Ganze fand in einer aufgeheizten Stimmung währende der Diskussion des Asylkompromisses statt …

    „taz: Sind Sie für ein AfD-Verbot?

    Hensel: Natürlich, unbedingt. Weil die Gefahr für die Demokratie sehr groß ist. Im Osten begegnet mir oft das Argument: „Wenn sie es nicht schaffen, die AfD zu verbieten, kann ich sie auch wählen.“ Es wird also als Schwäche interpretiert. Natürlich weiß ich, wie kompliziert ein AfD-Verbot wäre. Ich sehe die berechtigten Gegenargumente von Juristen. Und ich weiß auch, dass ein Verbot kein Problem löst.

    taz: Dann hätten viele Ostdeutsche gar keine Partei mehr.

    Hensel: Ja, dann hätten sie keine politische Formation mehr für den Moment.“

    Genau das ist der Punkt. Wenn man den Ossis Demokratiefähigkeit abspricht, weil sie eine in der Demokratie zu Wahl stehende (anti-demokratische) Partei wählen, ist das schräg. Dann sollte diese Partei eben nicht zur Wahl stehen, also verboten werden. #AfDVerbot

    Ich verstehe das Zaudern nicht.

    „In einem Dreivierteljahr ist das nicht zu lösen, fürchte ich. Ich kämpfe an gegen die Verdrängungsdebatten.“

    Ja. Ich auch. Seit nunmehr sieben Jahren mit dem Ost-Blog.

    „taz: Sie kritisieren diese Strukturen, leben aber in Berlin, weit weg von ostdeutschen Provinzen. Ist es auch die Verantwortung der abgewanderten demokratischen Ostdeutschen, dass heute so viele rechts wählen?

    Hensel: Na klar! Wenn wir ostdeutschen Akademiker im Osten geblieben wären und dort Arbeitsplätze gefunden hätten, gäbe es diese Probleme heute so nicht. Dann wäre die Zivilgesellschaft größer, das gesellschaftliche Klima ein anderes. Natürlich steckt in diesem politischen Problem ein riesiges demografisches.“

    Ja, dazu hätte es aber Arbeitsplätze geben müssen. Nach der Wende sind aber über 100.000 Wissenschaftler*innen entlassen worden.

    „Von den 218.000 Wissenschaftlern der ehemaligen DDR verlor die Hälfte ihre Stelle“

    berliner-zeitung.de/zukunft-te

    Ich nicht. Ich habe ne Stelle bekommen. Hatte Glück.

    „taz: Wer könnte die Demokratie im Osten denn noch retten?

    Hensel: Nur die Demokraten. Die Demokratie hat ihre zentralen Versprechen im Osten nicht eingelöst. Also müssten die Demokraten diese Versprechen ernsthaft erneuern. Das ist ein sehr, sehr langwieriger Weg, der überhaupt nicht schnell zu gehen ist.

    taz: Was bedeutet das konkret?

    Hensel: Wenn ich ehrlich bin, halte ich die aktuellen Realitäten für politisch nicht zu korrigieren. So sehr ich die Arbeit der Ministerpräsidenten in Ostdeutschland schätze. Sie haben in den vergangenen zehn Jahren Enormes geleistet. Sie haben sich mit ihrem Land und ihren Leuten auseinandergesetzt, haben geredet und geredet. Aber die ungerechten Vermögens- und Einkommensverhältnisse und die demografische Entwicklung, die können sie einfach nicht korrigieren. Politisch ist das nur mit linker, disruptiver Politik zu beantworten.“

    Tja.

    #JanaHensel #DDR #Osten #Westen #noAfD

  8. 2/ „Im heute rechtsstehenden Osten geht es weiterhin um eigentlich linke Anliegen. Um Anerkennung, Aufstieg, Teilhabe, Gerechtigkeit und Repräsentanz. Diese Probleme sind im Osten weiterhin ungelöst, das hat die Leute nach rechts getrieben. Ich bin nicht naiv, ich weiß, die Leute stehen heute rechts. Aber nicht, weil sie es schon immer waren.“

    „taz: Sie sehen keine rechten Kontinuitäten in Ostdeutschland?

    Hensel: Linien, ja, aber keine Kontinuitäten. Dazwischen hat sich zu viel ereignet. Es gab das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und danach einen massiven Anstieg von ausländerfeindlicher Gewalt im Osten. Aber allein daraus 30, 40 Prozent AfD-Zustimmung abzuleiten, ist mir zu simpel.“

    Ja, und #Lichtenhagen war das größte Polizei- und Politikversagen nach der Wende. Die Verantwortlichen waren Politiker und Polizisten aus dem Westen:

    de.wikipedia.org/wiki/Ausschre

    Das Ganze fand in einer aufgeheizten Stimmung währende der Diskussion des Asylkompromisses statt …

    „taz: Sind Sie für ein AfD-Verbot?

    Hensel: Natürlich, unbedingt. Weil die Gefahr für die Demokratie sehr groß ist. Im Osten begegnet mir oft das Argument: „Wenn sie es nicht schaffen, die AfD zu verbieten, kann ich sie auch wählen.“ Es wird also als Schwäche interpretiert. Natürlich weiß ich, wie kompliziert ein AfD-Verbot wäre. Ich sehe die berechtigten Gegenargumente von Juristen. Und ich weiß auch, dass ein Verbot kein Problem löst.

    taz: Dann hätten viele Ostdeutsche gar keine Partei mehr.

    Hensel: Ja, dann hätten sie keine politische Formation mehr für den Moment.“

    Genau das ist der Punkt. Wenn man den Ossis Demokratiefähigkeit abspricht, weil sie eine in der Demokratie zu Wahl stehende (anti-demokratische) Partei wählen, ist das schräg. Dann sollte diese Partei eben nicht zur Wahl stehen, also verboten werden. #AfDVerbot

    Ich verstehe das Zaudern nicht.

    „In einem Dreivierteljahr ist das nicht zu lösen, fürchte ich. Ich kämpfe an gegen die Verdrängungsdebatten.“

    Ja. Ich auch. Seit nunmehr sieben Jahren mit dem Ost-Blog.

    „taz: Sie kritisieren diese Strukturen, leben aber in Berlin, weit weg von ostdeutschen Provinzen. Ist es auch die Verantwortung der abgewanderten demokratischen Ostdeutschen, dass heute so viele rechts wählen?

    Hensel: Na klar! Wenn wir ostdeutschen Akademiker im Osten geblieben wären und dort Arbeitsplätze gefunden hätten, gäbe es diese Probleme heute so nicht. Dann wäre die Zivilgesellschaft größer, das gesellschaftliche Klima ein anderes. Natürlich steckt in diesem politischen Problem ein riesiges demografisches.“

    Ja, dazu hätte es aber Arbeitsplätze geben müssen. Nach der Wende sind aber über 100.000 Wissenschaftler*innen entlassen worden.

    „Von den 218.000 Wissenschaftlern der ehemaligen DDR verlor die Hälfte ihre Stelle“

    berliner-zeitung.de/zukunft-te

    Ich nicht. Ich habe ne Stelle bekommen. Hatte Glück.

    „taz: Wer könnte die Demokratie im Osten denn noch retten?

    Hensel: Nur die Demokraten. Die Demokratie hat ihre zentralen Versprechen im Osten nicht eingelöst. Also müssten die Demokraten diese Versprechen ernsthaft erneuern. Das ist ein sehr, sehr langwieriger Weg, der überhaupt nicht schnell zu gehen ist.

    taz: Was bedeutet das konkret?

    Hensel: Wenn ich ehrlich bin, halte ich die aktuellen Realitäten für politisch nicht zu korrigieren. So sehr ich die Arbeit der Ministerpräsidenten in Ostdeutschland schätze. Sie haben in den vergangenen zehn Jahren Enormes geleistet. Sie haben sich mit ihrem Land und ihren Leuten auseinandergesetzt, haben geredet und geredet. Aber die ungerechten Vermögens- und Einkommensverhältnisse und die demografische Entwicklung, die können sie einfach nicht korrigieren. Politisch ist das nur mit linker, disruptiver Politik zu beantworten.“

    Tja.

    #JanaHensel #DDR #Osten #Westen #noAfD

  9. 2/ „Im heute rechtsstehenden Osten geht es weiterhin um eigentlich linke Anliegen. Um Anerkennung, Aufstieg, Teilhabe, Gerechtigkeit und Repräsentanz. Diese Probleme sind im Osten weiterhin ungelöst, das hat die Leute nach rechts getrieben. Ich bin nicht naiv, ich weiß, die Leute stehen heute rechts. Aber nicht, weil sie es schon immer waren.“

    „taz: Sie sehen keine rechten Kontinuitäten in Ostdeutschland?

    Hensel: Linien, ja, aber keine Kontinuitäten. Dazwischen hat sich zu viel ereignet. Es gab das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und danach einen massiven Anstieg von ausländerfeindlicher Gewalt im Osten. Aber allein daraus 30, 40 Prozent AfD-Zustimmung abzuleiten, ist mir zu simpel.“

    Ja, und #Lichtenhagen war das größte Polizei- und Politikversagen nach der Wende. Die Verantwortlichen waren Politiker und Polizisten aus dem Westen:

    de.wikipedia.org/wiki/Ausschre

    Das Ganze fand in einer aufgeheizten Stimmung währende der Diskussion des Asylkompromisses statt …

    „taz: Sind Sie für ein AfD-Verbot?

    Hensel: Natürlich, unbedingt. Weil die Gefahr für die Demokratie sehr groß ist. Im Osten begegnet mir oft das Argument: „Wenn sie es nicht schaffen, die AfD zu verbieten, kann ich sie auch wählen.“ Es wird also als Schwäche interpretiert. Natürlich weiß ich, wie kompliziert ein AfD-Verbot wäre. Ich sehe die berechtigten Gegenargumente von Juristen. Und ich weiß auch, dass ein Verbot kein Problem löst.

    taz: Dann hätten viele Ostdeutsche gar keine Partei mehr.

    Hensel: Ja, dann hätten sie keine politische Formation mehr für den Moment.“

    Genau das ist der Punkt. Wenn man den Ossis Demokratiefähigkeit abspricht, weil sie eine in der Demokratie zu Wahl stehende (anti-demokratische) Partei wählen, ist das schräg. Dann sollte diese Partei eben nicht zur Wahl stehen, also verboten werden. #AfDVerbot

    Ich verstehe das Zaudern nicht.

    „In einem Dreivierteljahr ist das nicht zu lösen, fürchte ich. Ich kämpfe an gegen die Verdrängungsdebatten.“

    Ja. Ich auch. Seit nunmehr sieben Jahren mit dem Ost-Blog.

    „taz: Sie kritisieren diese Strukturen, leben aber in Berlin, weit weg von ostdeutschen Provinzen. Ist es auch die Verantwortung der abgewanderten demokratischen Ostdeutschen, dass heute so viele rechts wählen?

    Hensel: Na klar! Wenn wir ostdeutschen Akademiker im Osten geblieben wären und dort Arbeitsplätze gefunden hätten, gäbe es diese Probleme heute so nicht. Dann wäre die Zivilgesellschaft größer, das gesellschaftliche Klima ein anderes. Natürlich steckt in diesem politischen Problem ein riesiges demografisches.“

    Ja, dazu hätte es aber Arbeitsplätze geben müssen. Nach der Wende sind aber über 100.000 Wissenschaftler*innen entlassen worden.

    „Von den 218.000 Wissenschaftlern der ehemaligen DDR verlor die Hälfte ihre Stelle“

    berliner-zeitung.de/zukunft-te

    Ich nicht. Ich habe ne Stelle bekommen. Hatte Glück.

    „taz: Wer könnte die Demokratie im Osten denn noch retten?

    Hensel: Nur die Demokraten. Die Demokratie hat ihre zentralen Versprechen im Osten nicht eingelöst. Also müssten die Demokraten diese Versprechen ernsthaft erneuern. Das ist ein sehr, sehr langwieriger Weg, der überhaupt nicht schnell zu gehen ist.

    taz: Was bedeutet das konkret?

    Hensel: Wenn ich ehrlich bin, halte ich die aktuellen Realitäten für politisch nicht zu korrigieren. So sehr ich die Arbeit der Ministerpräsidenten in Ostdeutschland schätze. Sie haben in den vergangenen zehn Jahren Enormes geleistet. Sie haben sich mit ihrem Land und ihren Leuten auseinandergesetzt, haben geredet und geredet. Aber die ungerechten Vermögens- und Einkommensverhältnisse und die demografische Entwicklung, die können sie einfach nicht korrigieren. Politisch ist das nur mit linker, disruptiver Politik zu beantworten.“

    Tja.

    #JanaHensel #DDR #Osten #Westen #noAfD

  10. 2/ „Im heute rechtsstehenden Osten geht es weiterhin um eigentlich linke Anliegen. Um Anerkennung, Aufstieg, Teilhabe, Gerechtigkeit und Repräsentanz. Diese Probleme sind im Osten weiterhin ungelöst, das hat die Leute nach rechts getrieben. Ich bin nicht naiv, ich weiß, die Leute stehen heute rechts. Aber nicht, weil sie es schon immer waren.“

    „taz: Sie sehen keine rechten Kontinuitäten in Ostdeutschland?

    Hensel: Linien, ja, aber keine Kontinuitäten. Dazwischen hat sich zu viel ereignet. Es gab das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und danach einen massiven Anstieg von ausländerfeindlicher Gewalt im Osten. Aber allein daraus 30, 40 Prozent AfD-Zustimmung abzuleiten, ist mir zu simpel.“

    Ja, und #Lichtenhagen war das größte Polizei- und Politikversagen nach der Wende. Die Verantwortlichen waren Politiker und Polizisten aus dem Westen:

    de.wikipedia.org/wiki/Ausschre

    Das Ganze fand in einer aufgeheizten Stimmung währende der Diskussion des Asylkompromisses statt …

    „taz: Sind Sie für ein AfD-Verbot?

    Hensel: Natürlich, unbedingt. Weil die Gefahr für die Demokratie sehr groß ist. Im Osten begegnet mir oft das Argument: „Wenn sie es nicht schaffen, die AfD zu verbieten, kann ich sie auch wählen.“ Es wird also als Schwäche interpretiert. Natürlich weiß ich, wie kompliziert ein AfD-Verbot wäre. Ich sehe die berechtigten Gegenargumente von Juristen. Und ich weiß auch, dass ein Verbot kein Problem löst.

    taz: Dann hätten viele Ostdeutsche gar keine Partei mehr.

    Hensel: Ja, dann hätten sie keine politische Formation mehr für den Moment.“

    Genau das ist der Punkt. Wenn man den Ossis Demokratiefähigkeit abspricht, weil sie eine in der Demokratie zu Wahl stehende (anti-demokratische) Partei wählen, ist das schräg. Dann sollte diese Partei eben nicht zur Wahl stehen, also verboten werden. #AfDVerbot

    Ich verstehe das Zaudern nicht.

    „In einem Dreivierteljahr ist das nicht zu lösen, fürchte ich. Ich kämpfe an gegen die Verdrängungsdebatten.“

    Ja. Ich auch. Seit nunmehr sieben Jahren mit dem Ost-Blog.

    „taz: Sie kritisieren diese Strukturen, leben aber in Berlin, weit weg von ostdeutschen Provinzen. Ist es auch die Verantwortung der abgewanderten demokratischen Ostdeutschen, dass heute so viele rechts wählen?

    Hensel: Na klar! Wenn wir ostdeutschen Akademiker im Osten geblieben wären und dort Arbeitsplätze gefunden hätten, gäbe es diese Probleme heute so nicht. Dann wäre die Zivilgesellschaft größer, das gesellschaftliche Klima ein anderes. Natürlich steckt in diesem politischen Problem ein riesiges demografisches.“

    Ja, dazu hätte es aber Arbeitsplätze geben müssen. Nach der Wende sind aber über 100.000 Wissenschaftler*innen entlassen worden.

    „Von den 218.000 Wissenschaftlern der ehemaligen DDR verlor die Hälfte ihre Stelle“

    berliner-zeitung.de/zukunft-te

    Ich nicht. Ich habe ne Stelle bekommen. Hatte Glück.

    „taz: Wer könnte die Demokratie im Osten denn noch retten?

    Hensel: Nur die Demokraten. Die Demokratie hat ihre zentralen Versprechen im Osten nicht eingelöst. Also müssten die Demokraten diese Versprechen ernsthaft erneuern. Das ist ein sehr, sehr langwieriger Weg, der überhaupt nicht schnell zu gehen ist.

    taz: Was bedeutet das konkret?

    Hensel: Wenn ich ehrlich bin, halte ich die aktuellen Realitäten für politisch nicht zu korrigieren. So sehr ich die Arbeit der Ministerpräsidenten in Ostdeutschland schätze. Sie haben in den vergangenen zehn Jahren Enormes geleistet. Sie haben sich mit ihrem Land und ihren Leuten auseinandergesetzt, haben geredet und geredet. Aber die ungerechten Vermögens- und Einkommensverhältnisse und die demografische Entwicklung, die können sie einfach nicht korrigieren. Politisch ist das nur mit linker, disruptiver Politik zu beantworten.“

    Tja.

    #JanaHensel #DDR #Osten #Westen #noAfD

  11. Vortrag zur Anarcho-syndikalistischen Jugend Stuttgart

    Am 24. Januar kamen rund 40 Leute ins #Stadteilzentrum #Gasparitsch, um Martin #Veith zu hören – von 17 bis 70 war alles dabei. Veith war selbst bei der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) aktiv und hat mit „Eine Revolution für die Anarchie" ein #Buch über die Geschichte der Gruppe geschrieben.

    Die #ASJ existierte von 1990 bis 1993 im Großraum #Stuttgart und stand der #FAU nahe. Als syndikalistische #Jugendorganisation setzte sie auf #Selbstorganisation und direkte Aktion – also darauf, Verbesserungen nicht über Parteien oder große Apparate zu erreichen, sondern durch eigenes Handeln am Arbeitsplatz und im Alltag. Die Gruppe beteiligte sich an 1.-Mai-Demonstrationen, Kampagnen und Aktionen in der Stadt.

    Die frühen 90er waren auch eine Zeit, in der #Neonazis massiv auf den Straßen präsent waren – #Rostock-#Lichtenhagen, #Mölln, #Solingen sind nur die bekanntesten Beispiele für die rassistische Gewalt dieser Jahre. In #Stuttgart und Umgebung stellte sich die ASJ diesem Problem entgegen und engagierte sich antifaschistisch.

    Der Abend war ein schönes Wiedersehen für viele Ehemalige aus der syndikalistischen Bewegung – und gleichzeitig ein guter Austausch zwischen den Generationen. Danke an Martin Veith und das Institut für Syndikalismusforschung!

    Quelle: Bericht bei der FAU Stuttgart

    @anarchism #FreieArbeiterInnenUnion #AnarchoSyndikalismus #Anarchismus

  12. @OhWeh Soweit ich weiß, kamen die Nazis in den Osten und nicht andersrum. Das war übrigens auch bei #LIchtenhagen so, wie man in Wikipedia nachlesen kann.

    de.wikipedia.org/wiki/Ausschre

    Überfallen wurde Wohnheime der #Vertragsarbeiter*innen. Die Vertragsarbeiter gab es da ja noch, die wurden dann mit dem Einigungsvertrag zurückgeschickt.

    #Magdeburg, #Eisenach usw.

    „In Eisenach griffen am Abend des 2. Oktober 1990 und an den Folgetagen bis zu 100 Personen – thüringische und hessische Neonazis mit Unterstützung der Anwohner:innen – das Wohnheim der mosambikanischen Vertragsarbeiter:innen im Stadtteil Nord an…“

    zweiteroktober90.de/angriffe/

  13. Krimis als Fenster zur Welt! Zum Jahrestag der Anschläge aufs Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen 1992 empfehle ich GRENZFALL von Merle Kröger, einer der weltbesten multiperspektivischen Politkrimis ever. #krimisalsfensterzurwelt #Rostock #lichtenhagen #politkrimiliebe

    In sehr guten Buchläden und hier:
    argument.de/produkt/grenzfall/

  14. CW: CN Rostock-Lichtenhagen Pogrom / Rassismus

    In der Folge »Rostock-Lichtenhagen – 30 Jahre später« begeben sich die Macher*innen des Podcasts Rice and Shine 2022 vor Ort auf Spurensuche und reden unter anderem mit ehemaligen Bewohner*innen des Sonnenblumenhauses. Zum Jahrestag des Beginns des rassistischen und antiziganistischen Pogroms im Sommer 1992 gibt diese Folge eine gute Einführung, insbesondere da sie Perspektiven Betroffener Raum gibt. #Lichtenhagen podcasts.apple.com/de/podcast/

  15. @franky

    „Bei uns im damaligen West-Berlin sickerte irgendwie durch das #Rechte und #Hooligans aus dem Westen als "politische #Flüchtlinge" geduldet wurden. Es sollen auch nicht viele gewesen sein. Angeblich(!) sollen sie auch in #Trainingslager den Umgang mit #Waffen gelernt haben.“

    Das halte ich für ein Gerücht. Davon hätte man inzwischen schon gehört. Die #Stasi-Unterlagen werden ja seit 35 Jahren aufgearbeitet.

    „Doch das wurde nie bewiesen.“

    Eben. Es scheint mir wenig plausibel. Warum sollte sich die DDR Nazis zurückholen? RAF ja, die destabilisierten das System im Westen.

    „Ob es in der #DDR #Rechtsextremisten und #Gewalt gab, gut möglich.“

    Ja, gab es. Mehrere Hundert. Meist Hools. Teilweise vom BFC, ironischerweise vom Stasi-Club. In Weimar gab es auch welche.
    Es gab auch in der #DDR eine #Antifa. Ich bin am 4.11.1989 im Antifa-Block mitgelaufen.

    Es gab den Überfall auf die #Zionskirche, bei denen West-Nazis gemeinsam mit Ostlern agiert haben.

    „Nach der Wende gleich der Angriff auf das #Wohnhaus der Gastarbeiter in #Rostock. Und so zieht sich das dann quer durch #Ostdeutschland.“

    Ich habe im letzten Jahr beim tazlab zum Osten von den #OssisOfColor von dieser Webseite erfahren:

    zweiteroktober90.de/ueberblick/

    Da kannst Du Dir ansehen, wo am Tag vor der Wiedervereinigung Anschläge stattfanden. Es ist auch beschrieben, dass West-Nazis in den Osten kamen und dort gemeinsam mit Ostlern agiert haben. Es ist auch zu lesen, dass klar war, dass die Polizei linke Hausprojekte nicht schützen würde, weil die in Berlin eingesetzt wurden. Die Nazis hatten also einen Freifahrtschein. Die angehängte Karte zeigt die Vorfälle im gesamten Bundesgebiet.

    Zu #Lichtenhagen kannst Du gern den Wikipedia-Artikel lesen oder auch meine Blog-Beiträge zu #AnneRabe. Lichtenhagen war das größte Polizeiversagen der BRD. Die Krawalle waren Monate vorher in der Lokalpresse angekündigt worden, aber der Polizeichef war übers Wochenende nach Hause nach Bremen gefahren. Den Einsatz leitete ein unerfahrener Polizist. Zuständige Politiker waren ebenfalls aus dem Westen und nicht erreichbar.

    Auch in Lichtenhagen waren prominente West-Nazis dabei:

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    Letztendlich passte das wohl manchen damals auch in den Kram. Danach wurden dann neue Asylreglungen verabschiedet.

    Wenn Du möchtest, kannst Du Dir hier angucken, wer die führenden Köpfe in Gruppen wie Combat 18 oder den Sächsischen Separatisten sind.

    so-isser-der-ossi.de/nazis/

    „In der BRD gab es Angst das der #Faschismus schneller erneut #Realität wird, Immerhin hatte man erst ein #Regime mehr oder weniger hinter sich gelassen. Selbst heute ist die Vermeidung dieser #Reizwörter an der #Tagesordnung. Nur nicht den #Geist aus der #Flasche lassen.

    #Erfurt 1975 war, wenn ich mich recht erinnere kein Thema im Westen, obwohl jede #Verfehlung der #SED genüßlich ausgeschlachtet wurde.“

    Ja, genau deshalb wurde das ja unter den Teppich gekehrt.

  16. @franky

    „Bei uns im damaligen West-Berlin sickerte irgendwie durch das #Rechte und #Hooligans aus dem Westen als "politische #Flüchtlinge" geduldet wurden. Es sollen auch nicht viele gewesen sein. Angeblich(!) sollen sie auch in #Trainingslager den Umgang mit #Waffen gelernt haben.“

    Das halte ich für ein Gerücht. Davon hätte man inzwischen schon gehört. Die #Stasi-Unterlagen werden ja seit 35 Jahren aufgearbeitet.

    „Doch das wurde nie bewiesen.“

    Eben. Es scheint mir wenig plausibel. Warum sollte sich die DDR Nazis zurückholen? RAF ja, die destabilisierten das System im Westen.

    „Ob es in der #DDR #Rechtsextremisten und #Gewalt gab, gut möglich.“

    Ja, gab es. Mehrere Hundert. Meist Hools. Teilweise vom BFC, ironischerweise vom Stasi-Club. In Weimar gab es auch welche.
    Es gab auch in der #DDR eine #Antifa. Ich bin am 4.11.1989 im Antifa-Block mitgelaufen.

    Es gab den Überfall auf die #Zionskirche, bei denen West-Nazis gemeinsam mit Ostlern agiert haben.

    „Nach der Wende gleich der Angriff auf das #Wohnhaus der Gastarbeiter in #Rostock. Und so zieht sich das dann quer durch #Ostdeutschland.“

    Ich habe im letzten Jahr beim tazlab zum Osten von den #OssisOfColor von dieser Webseite erfahren:

    zweiteroktober90.de/ueberblick/

    Da kannst Du Dir ansehen, wo am Tag vor der Wiedervereinigung Anschläge stattfanden. Es ist auch beschrieben, dass West-Nazis in den Osten kamen und dort gemeinsam mit Ostlern agiert haben. Es ist auch zu lesen, dass klar war, dass die Polizei linke Hausprojekte nicht schützen würde, weil die in Berlin eingesetzt wurden. Die Nazis hatten also einen Freifahrtschein. Die angehängte Karte zeigt die Vorfälle im gesamten Bundesgebiet.

    Zu #Lichtenhagen kannst Du gern den Wikipedia-Artikel lesen oder auch meine Blog-Beiträge zu #AnneRabe. Lichtenhagen war das größte Polizeiversagen der BRD. Die Krawalle waren Monate vorher in der Lokalpresse angekündigt worden, aber der Polizeichef war übers Wochenende nach Hause nach Bremen gefahren. Den Einsatz leitete ein unerfahrener Polizist. Zuständige Politiker waren ebenfalls aus dem Westen und nicht erreichbar.

    Auch in Lichtenhagen waren prominente West-Nazis dabei:

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    Letztendlich passte das wohl manchen damals auch in den Kram. Danach wurden dann neue Asylreglungen verabschiedet.

    Wenn Du möchtest, kannst Du Dir hier angucken, wer die führenden Köpfe in Gruppen wie Combat 18 oder den Sächsischen Separatisten sind.

    so-isser-der-ossi.de/nazis/

    „In der BRD gab es Angst das der #Faschismus schneller erneut #Realität wird, Immerhin hatte man erst ein #Regime mehr oder weniger hinter sich gelassen. Selbst heute ist die Vermeidung dieser #Reizwörter an der #Tagesordnung. Nur nicht den #Geist aus der #Flasche lassen.

    #Erfurt 1975 war, wenn ich mich recht erinnere kein Thema im Westen, obwohl jede #Verfehlung der #SED genüßlich ausgeschlachtet wurde.“

    Ja, genau deshalb wurde das ja unter den Teppich gekehrt.

  17. @franky

    „Bei uns im damaligen West-Berlin sickerte irgendwie durch das #Rechte und #Hooligans aus dem Westen als "politische #Flüchtlinge" geduldet wurden. Es sollen auch nicht viele gewesen sein. Angeblich(!) sollen sie auch in #Trainingslager den Umgang mit #Waffen gelernt haben.“

    Das halte ich für ein Gerücht. Davon hätte man inzwischen schon gehört. Die #Stasi-Unterlagen werden ja seit 35 Jahren aufgearbeitet.

    „Doch das wurde nie bewiesen.“

    Eben. Es scheint mir wenig plausibel. Warum sollte sich die DDR Nazis zurückholen? RAF ja, die destabilisierten das System im Westen.

    „Ob es in der #DDR #Rechtsextremisten und #Gewalt gab, gut möglich.“

    Ja, gab es. Mehrere Hundert. Meist Hools. Teilweise vom BFC, ironischerweise vom Stasi-Club. In Weimar gab es auch welche.
    Es gab auch in der #DDR eine #Antifa. Ich bin am 4.11.1989 im Antifa-Block mitgelaufen.

    Es gab den Überfall auf die #Zionskirche, bei denen West-Nazis gemeinsam mit Ostlern agiert haben.

    „Nach der Wende gleich der Angriff auf das #Wohnhaus der Gastarbeiter in #Rostock. Und so zieht sich das dann quer durch #Ostdeutschland.“

    Ich habe im letzten Jahr beim tazlab zum Osten von den #OssisOfColor von dieser Webseite erfahren:

    zweiteroktober90.de/ueberblick/

    Da kannst Du Dir ansehen, wo am Tag vor der Wiedervereinigung Anschläge stattfanden. Es ist auch beschrieben, dass West-Nazis in den Osten kamen und dort gemeinsam mit Ostlern agiert haben. Es ist auch zu lesen, dass klar war, dass die Polizei linke Hausprojekte nicht schützen würde, weil die in Berlin eingesetzt wurden. Die Nazis hatten also einen Freifahrtschein. Die angehängte Karte zeigt die Vorfälle im gesamten Bundesgebiet.

    Zu #Lichtenhagen kannst Du gern den Wikipedia-Artikel lesen oder auch meine Blog-Beiträge zu #AnneRabe. Lichtenhagen war das größte Polizeiversagen der BRD. Die Krawalle waren Monate vorher in der Lokalpresse angekündigt worden, aber der Polizeichef war übers Wochenende nach Hause nach Bremen gefahren. Den Einsatz leitete ein unerfahrener Polizist. Zuständige Politiker waren ebenfalls aus dem Westen und nicht erreichbar.

    Auch in Lichtenhagen waren prominente West-Nazis dabei:

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    Letztendlich passte das wohl manchen damals auch in den Kram. Danach wurden dann neue Asylreglungen verabschiedet.

    Wenn Du möchtest, kannst Du Dir hier angucken, wer die führenden Köpfe in Gruppen wie Combat 18 oder den Sächsischen Separatisten sind.

    so-isser-der-ossi.de/nazis/

    „In der BRD gab es Angst das der #Faschismus schneller erneut #Realität wird, Immerhin hatte man erst ein #Regime mehr oder weniger hinter sich gelassen. Selbst heute ist die Vermeidung dieser #Reizwörter an der #Tagesordnung. Nur nicht den #Geist aus der #Flasche lassen.

    #Erfurt 1975 war, wenn ich mich recht erinnere kein Thema im Westen, obwohl jede #Verfehlung der #SED genüßlich ausgeschlachtet wurde.“

    Ja, genau deshalb wurde das ja unter den Teppich gekehrt.

  18. @franky

    „Bei uns im damaligen West-Berlin sickerte irgendwie durch das #Rechte und #Hooligans aus dem Westen als "politische #Flüchtlinge" geduldet wurden. Es sollen auch nicht viele gewesen sein. Angeblich(!) sollen sie auch in #Trainingslager den Umgang mit #Waffen gelernt haben.“

    Das halte ich für ein Gerücht. Davon hätte man inzwischen schon gehört. Die #Stasi-Unterlagen werden ja seit 35 Jahren aufgearbeitet.

    „Doch das wurde nie bewiesen.“

    Eben. Es scheint mir wenig plausibel. Warum sollte sich die DDR Nazis zurückholen? RAF ja, die destabilisierten das System im Westen.

    „Ob es in der #DDR #Rechtsextremisten und #Gewalt gab, gut möglich.“

    Ja, gab es. Mehrere Hundert. Meist Hools. Teilweise vom BFC, ironischerweise vom Stasi-Club. In Weimar gab es auch welche.
    Es gab auch in der #DDR eine #Antifa. Ich bin am 4.11.1989 im Antifa-Block mitgelaufen.

    Es gab den Überfall auf die #Zionskirche, bei denen West-Nazis gemeinsam mit Ostlern agiert haben.

    „Nach der Wende gleich der Angriff auf das #Wohnhaus der Gastarbeiter in #Rostock. Und so zieht sich das dann quer durch #Ostdeutschland.“

    Ich habe im letzten Jahr beim tazlab zum Osten von den #OssisOfColor von dieser Webseite erfahren:

    zweiteroktober90.de/ueberblick/

    Da kannst Du Dir ansehen, wo am Tag vor der Wiedervereinigung Anschläge stattfanden. Es ist auch beschrieben, dass West-Nazis in den Osten kamen und dort gemeinsam mit Ostlern agiert haben. Es ist auch zu lesen, dass klar war, dass die Polizei linke Hausprojekte nicht schützen würde, weil die in Berlin eingesetzt wurden. Die Nazis hatten also einen Freifahrtschein. Die angehängte Karte zeigt die Vorfälle im gesamten Bundesgebiet.

    Zu #Lichtenhagen kannst Du gern den Wikipedia-Artikel lesen oder auch meine Blog-Beiträge zu #AnneRabe. Lichtenhagen war das größte Polizeiversagen der BRD. Die Krawalle waren Monate vorher in der Lokalpresse angekündigt worden, aber der Polizeichef war übers Wochenende nach Hause nach Bremen gefahren. Den Einsatz leitete ein unerfahrener Polizist. Zuständige Politiker waren ebenfalls aus dem Westen und nicht erreichbar.

    Auch in Lichtenhagen waren prominente West-Nazis dabei:

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    Letztendlich passte das wohl manchen damals auch in den Kram. Danach wurden dann neue Asylreglungen verabschiedet.

    Wenn Du möchtest, kannst Du Dir hier angucken, wer die führenden Köpfe in Gruppen wie Combat 18 oder den Sächsischen Separatisten sind.

    so-isser-der-ossi.de/nazis/

    „In der BRD gab es Angst das der #Faschismus schneller erneut #Realität wird, Immerhin hatte man erst ein #Regime mehr oder weniger hinter sich gelassen. Selbst heute ist die Vermeidung dieser #Reizwörter an der #Tagesordnung. Nur nicht den #Geist aus der #Flasche lassen.

    #Erfurt 1975 war, wenn ich mich recht erinnere kein Thema im Westen, obwohl jede #Verfehlung der #SED genüßlich ausgeschlachtet wurde.“

    Ja, genau deshalb wurde das ja unter den Teppich gekehrt.

  19. @franky

    „Bei uns im damaligen West-Berlin sickerte irgendwie durch das #Rechte und #Hooligans aus dem Westen als "politische #Flüchtlinge" geduldet wurden. Es sollen auch nicht viele gewesen sein. Angeblich(!) sollen sie auch in #Trainingslager den Umgang mit #Waffen gelernt haben.“

    Das halte ich für ein Gerücht. Davon hätte man inzwischen schon gehört. Die #Stasi-Unterlagen werden ja seit 35 Jahren aufgearbeitet.

    „Doch das wurde nie bewiesen.“

    Eben. Es scheint mir wenig plausibel. Warum sollte sich die DDR Nazis zurückholen? RAF ja, die destabilisierten das System im Westen.

    „Ob es in der #DDR #Rechtsextremisten und #Gewalt gab, gut möglich.“

    Ja, gab es. Mehrere Hundert. Meist Hools. Teilweise vom BFC, ironischerweise vom Stasi-Club. In Weimar gab es auch welche.
    Es gab auch in der #DDR eine #Antifa. Ich bin am 4.11.1989 im Antifa-Block mitgelaufen.

    Es gab den Überfall auf die #Zionskirche, bei denen West-Nazis gemeinsam mit Ostlern agiert haben.

    „Nach der Wende gleich der Angriff auf das #Wohnhaus der Gastarbeiter in #Rostock. Und so zieht sich das dann quer durch #Ostdeutschland.“

    Ich habe im letzten Jahr beim tazlab zum Osten von den #OssisOfColor von dieser Webseite erfahren:

    zweiteroktober90.de/ueberblick/

    Da kannst Du Dir ansehen, wo am Tag vor der Wiedervereinigung Anschläge stattfanden. Es ist auch beschrieben, dass West-Nazis in den Osten kamen und dort gemeinsam mit Ostlern agiert haben. Es ist auch zu lesen, dass klar war, dass die Polizei linke Hausprojekte nicht schützen würde, weil die in Berlin eingesetzt wurden. Die Nazis hatten also einen Freifahrtschein. Die angehängte Karte zeigt die Vorfälle im gesamten Bundesgebiet.

    Zu #Lichtenhagen kannst Du gern den Wikipedia-Artikel lesen oder auch meine Blog-Beiträge zu #AnneRabe. Lichtenhagen war das größte Polizeiversagen der BRD. Die Krawalle waren Monate vorher in der Lokalpresse angekündigt worden, aber der Polizeichef war übers Wochenende nach Hause nach Bremen gefahren. Den Einsatz leitete ein unerfahrener Polizist. Zuständige Politiker waren ebenfalls aus dem Westen und nicht erreichbar.

    Auch in Lichtenhagen waren prominente West-Nazis dabei:

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    Letztendlich passte das wohl manchen damals auch in den Kram. Danach wurden dann neue Asylreglungen verabschiedet.

    Wenn Du möchtest, kannst Du Dir hier angucken, wer die führenden Köpfe in Gruppen wie Combat 18 oder den Sächsischen Separatisten sind.

    so-isser-der-ossi.de/nazis/

    „In der BRD gab es Angst das der #Faschismus schneller erneut #Realität wird, Immerhin hatte man erst ein #Regime mehr oder weniger hinter sich gelassen. Selbst heute ist die Vermeidung dieser #Reizwörter an der #Tagesordnung. Nur nicht den #Geist aus der #Flasche lassen.

    #Erfurt 1975 war, wenn ich mich recht erinnere kein Thema im Westen, obwohl jede #Verfehlung der #SED genüßlich ausgeschlachtet wurde.“

    Ja, genau deshalb wurde das ja unter den Teppich gekehrt.

  20. @carl

    Ja, und hier habe ich darüber geschrieben, wie es dazu gekommen ist bzw. was begünstigende Faktoren waren und sind. Rassisten und Rechtsextreme saßen oder sitzen im Osten in den Gerichten (Gera), Verwaltungen, Polizeiführungen. All diese Positionen wurden nach der Wende mit Westlern besetzt. Die genauen Zahlen kann man bei Steffen Mau in „Lütten Klein“ nachlesen.

    Im Überblick:

    so-isser-der-ossi.de/nazis/

    Rechte Richter in Gera:

    so-isser-der-ossi.de/2024/04/2

    Die Polizeiführer, die #Lichtenhagen zu verantworten haben, kamen aus Bremen und waren trotz der in der Lokalpresse (!!) lang angekündigten Pogrome im Wochenende.

    Ist hier detailliert besprochen:

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    Mit Quellen.

    Ein Nazi, der in Connewitz in prügelnden Mobs aktiv war, fängt dann später schön sein Referendariat im Bereich Justiz an.

    Bidenkopf (Ministerpräsident aus dem Westen) kann in Sachsen kein Rechtsextremismus erkennen und behauptet, seine Sachsen seien immun.

    Schönbohm (CDU, Ex-General der Bundeswehr) besucht einen Skinhead-Club und findet die Typen dufte. Konnte man im Fernsehen sehen. „Ganz normal rechtsradikal" MDR. Leider nicht mehr in der Mediathek.

    Die #NoAfD ist komplett von Westlern aufgebaut und auch im Osten von Westlern geleitet worden:

    so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

    Die #Remigrations-Nazis waren auch aus dem Westen:

    so-isser-der-ossi.de/2024/01/1

    Gründer von Nazi-Verlag, der in Leipzig lebt, ist auch aus dem Westen:

    so-isser-der-ossi.de/2024/04/0

    Die Chefs von Combat18 sind nicht aus Thüringen

    so-isser-der-ossi.de/2024/04/0

    sondern aus Kassel bzw. NRW.

    Der Chef der Sächsischen Separatisten kommt nicht aus Sachsen sondern aus Österreich:

    so-isser-der-ossi.de/2024/11/1

    Auch das Institut für Staatspolitik ist zwar im Osten, aber die Betreiber kommen aus dem Westen:

    so-isser-der-ossi.de/2024/11/0

    Bei den NSU-Morden war der Verfassungsschutz dabei.

    Ich würde deshalb auch eher sagen, dass es eine Kultur von Nazis im Osten gibt. Das ist genauer, denn Ostnazikultur hat zwei mögliche Lesarten: [[Ost nazi] kultur] und [Ost [nazi kultur]].

    Was bleibt, ist, dass sie dort machen können. Dass sie von Ostlern geduldet oder auch unterstützt werden. Man kann sich ansehen, wie die Wahlergebnisse der #noAfD steigen. Wie gesagt: Westen 40% Merz-CDU, 20% AfD, Osten zum Teil 40% AfD und 20% Merz-CDU. Das ist derselbe Pool an Wählern. Es wird sich in Ost und West weiter Richtung AfD verschieben. Die AfD holt Teile der Ostdeutschen da ab, wo die West-Medien sie stehen gelassen haben. Qualitätsmedien wie Spiegel, Zeit, Süddeutsche werden von Ostlern nicht mehr gelesen (2% im Osten). Sie sind unerreichbar für den politischen Diskurs. Die taz führt mit 6%.

    Darauf versuche ich hinzuweisen.

    Aber all das hat nichts mit der Diskussion zu tun. Es ist auf demselben Level, wie zu sagen: Aber XY (eine Person mit bestimmten körperlichen Merkmalen) hat YZ getan. Und dann zu behaupten: Ja, aber alle Personen mit den Merkmalen von XY machen so was. Das ist Rassismus.
    Finden wir hier alle doof. Steffen Mau hat mal gesagt, dass die Diskussionen anders verlaufen würden, wenn Ossis alle blaue Hautfarbe hätten.

    Das Stichwort ist #ultimativerAttributionsfehler.

    Ist hier erklärt:
    so-isser-der-ossi.de/2024/11/0

    @GuidoKuehn @swigert

  21. #Wahlkampf in #Sachsen und #Thüringen: Ein #Lichtenhagen-Moment
    Die AfD könnte die Landtagswahlen gewinnen, doch nach Solingen spricht die Politik nur noch über: Migration. Dabei hat der Osten Deutschlands sein eigenes Terrorproblem. Sind das die Neunziger- oder die Dreißigerjahre? Das sind die Dreißiger. Und das Optimistischste, das man dazu sagen kann, ist: Noch endet die rechte Gewalt seltener tödlich als damals.
    dokmz.com/2024/09/01/wahlkampf

  22. Was am 23.08. nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen geschah:

    (geklautes bild von todon account „autonome geschichte“ weil der nie bildbeschreibungen macht)

    #lichtenhagen #rostocklichtenhagen #antifa

  23. Weil heute viel an #Rostock #Lichtenhagen gedacht wird, möchte ich auch an ein Pogrom der jüngeren Vergangenheit erinnern.

    Heute jährt sich der dritte Tag der rassist. Auschreitungen von #Dresden #Heidenau zum 9.Mal. Auch 2015 haben sich Antifas dem Nazimob entgegengestellt, und die #Pegizei hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Knüppel vergessen, Wasserwerfer kaputt.. ihr kennt das.

    Link zu WP für alle, die keine linken Webseiten im Browserverlauf haben möchten:
    de.m.wikipedia.org/wiki/Fremde

  24. Heute vor 32 Jahren begannen die rassistischen Ausschreitungen in #Rostock-#Lichtenhagen: Unter dem Applaus tausender Schaulustiger belagerten Neonazis und Anwohner*innen das sogenannte Sonnenblumenhaus, in dem neben Geflüchteten auch vietnamesische Vertragsarbeiter*innen untergebracht waren. 1/3

  25. Bevor man den Kopf schüttelt über die rassistischen Angriffe von Rechtsextremen in #England auf Unterkünfte von Geflüchteten, mal kurz über #Rostock #Lichtenhagen 1992 nachdenken. Oder nachlesen, wenn man zu jung ist, um sich daran zu erinnern.

    de.wikipedia.org/wiki/Ausschre

  26. Es sind Bilder in #England heute wieder aus #Rotherham wie damals in Rostock #Lichtenhagen.
    Es lassen sich von rechten Aktivisten massenweise junge Mitläufer hinreißen.
    Video:
    mstdn.social/@Ulfh3dnar/112904

  27. @peterjelinek
    Die Taten sehen wir seit Dekaden.
    Von #Lichtenhagen über #NationalsozialistischerUntergrundNSU und #WalterLübcke bis heute.
    Was noch frage ich euch.
    WAS NOCH ❓️
    BEKÄMPFEN MÜSSEN WIR SIE ‼️

  28. 17/ So, die Videos vom #tazlab sind online. Ist schön, wenn man alles noch mal genau nachgucken kann.

    An einem Punkt hat #AnneRabe Recht: Die #DDR war kleinbürgerlich.

    Das ist die Stelle:
    youtu.be/2AoIOHXj2k8?t=2568

    Gleich danach kommt mein Kommentar. Ich war mir ja nicht so ganz sicher, wie das alles so rauskam, aber ich denke, das ist ok so. Oder findet Ihr, dass man das so nicht darf? Anne Rabe hat dann schön herumgeredet und ignoriert die faktischen Fehler. „Das ist nicht falsch, das ist nicht falsch, das ist nicht falsch.“ Doch isses. Und die Menschen aus dem Westen, die nur dieses Buch lesen, können es nicht wissen und die Nachgeborenen auch nicht.

    Und sie selbst möchte auch nicht darüber reden. „Nee, also wozu?“ So, wie Stine im Roman nicht mit den Dissidenten reden wollte. Aber irgendwie fordert sie ja überall, wir sollten mal alle miteinander reden. Die Aufarbeitung nachholen, unser 1968. Ich bin extra dafür gekommen und habe 50€ bezahlt. =:-)

    Hier gibt es alles, was mir bisher so zu Anne Rabes Buch eingefallen ist:

    so-isser-der-ossi.de/2024/04/0

    #tazlab #tazlab2024 #Osten #Westen #ossis #wessis #Kindtötungen #Lichtenhagen #Nazis #Gewalt

  29. 7/ Also eigentlich bin ich ja nur wegen #AnneRabe zum #tazlab gekommen. @sis_yphos hat das Gespräch wunderbar geführt.

    Sie fragte, ob man denn die Kindheit Anne Rabes auf die gesamte DDR verallgemeinern könne. Sie zitierte einen gewissen Blog, der von #Küchenpsychologie spricht.

    Es ging wieder um die Frage, wie wahrheitsgemäß das denn alles sei, worauf Anne Rabe antwortete, dass man ja bei Umberto Eco auch nicht fragen würde, ob das wohl im Mittelalter auch wirklich so gewesen sei und sie habe ja kein Sachbuch geschrieben.

    Also nur mal so: #UmbertoEco wurde nach #NoamChomsky als der zweit-wichtigste Intellektuelle weltweit eingestuft.

    de.wikipedia.org/wiki/Umberto_

    Man darf wohl davon ausgehen, dass seine Beschreibung dem Kenntnisstand bzgl. Mittelalter entspricht. Im Gegensatz dazu enthält Anne Rabes Buch einfach falsche Tatsachenbehauptungen.

    Hier bitte. Sucht Euch was aus:

    so-isser-der-ossi.de/2024/04/0

    Ich habe ihr das gesagt. Ihre Behauptungen zur #Kindstötung in der #DDR und zu #Lichtenhagen sind faktisch falsch. Und für die Wahrheit braucht man nicht die Intelligenz und Bildung eines Umberto Eco. Man muss einfach den Artikel über Kindstötungen in #Wikipedia lesen (und vielleicht noch den zitierten Forschungsbericht) und den Artikel über die Pogrome von Lichtenhagen. Das hätte in einer Stunde erledigt gewesen sein können. Anne Rabe hat es offensichtlich nicht getan oder hat das Ergebnis ignoriert. Sucht Euch was aus. (Selber Schluss wie bei #Kahane und #Geipel, siehe 4/). Ihre Antwort war Larifari. Dissidentin 2 bemerkte dazu: Teflon-Woman.

    Ich habe vielleicht zu lange gesprochen. Das Publikum wurde unruhig ... Tschuldigung dafür, aber irgendwer muss dieser Frau doch widersprechen.

    Nach der Veranstaltung kam ein Mann zu mir. Aus dem Osten. Wir haben noch gut geplaudert. Lustigerweise auch ein Öko. Mit einem Freund mit Anne-Rabe-Obsession. Eine Frau aus dem Westen kam auch und hat sich länger mit Dissidentin 2 unterhalten. Sie hatte zwei Ost-Chefinnen und wollte verstehen, wieso sie mit denen nicht klargekommen ist. In Anne Rabes Buch hat sie die Erklärung gesehen und war jetzt durch meine Einlassung verunsichert.

    Ja, dafür ist Anne Rabes Buch gut: Menschen alle Erklärungen zu diesen komischen Ossis liefern. Töpchentehorie 2.0.

    Küchenpsychologie, Küchenpsychologie, Küchenpsychologie!

    Liest das überhaupt noch jemand? Seid Ihr noch wach?

    Simone Schmollack meinte zum Schluss der Veranstaltung, dass wir leider aus dem Raum raus müssten, aber wenn noch jemand Fragen hätte, könnten wir ja noch draußen weiterdiskutieren. Anne Rabe hatte aber keine Lust mehr. Ich glaube, sie redet lieber mit Menschen, die auch zu heiß gebadet wurden. Und die finden, dass man in Romanen alles schreiben kann, auch wenn es sich zum Beispiel um Überlegungen zu Gründen von Schulamokläufen handelt. Ist ja kein Sachbuch. Mann! Bzw. Frau*!

  30. 1/ So. Fertig. Ich wollte die Blog-Posts zu Anne Rabes #DieMöglichkeitVonGlück noch mal überarbeiten und umstrukturieren. Das habe ich jetzt geschafft. Hier sind sie.

    Hier geht es hauptsächlich um #Kollektivschuld, #Naziideologie bei Rabe selbst, Rabes Scham wegen ihrer Eltern, Quark, den sie über #Lichtenhagen geschrieben hat. Diverse kleinere Fehler.

    Und eine Gesamteinordnung.

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

  31. @geist @fnrk Gudrun.
    Sie hatten Ziele und doch keine schlechten. Die Umsetzung, das muss, sollte man nicht unbedingt gutheißen.
    Und nun ich: #Luebke #saythernames #lichtenhagen usw.

  32. Wenn Ihr wissen wollt, was viele Ossis aufregt, dann lest diesen Beitrag in der @tazgetroete. #garethjoswig schreibt über #Nazis von der #JungenAlternative in #Bayern.

    „Wie radikal die Junge Alternative ist, haben vorletzte Samstagnacht wieder einige ihrer Mitglieder beim Feiern nach einem Parteitag im mittelfränkischen Greding in Bayern zur Schau gestellt. Eine Gruppe von bis zu 30 Personen grölte tanzend in einer Diskothek den stumpfen Neonazi-Slogan: „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!““

    Soweit so gut, aber dann geht es weiter:

    „– also exakt jene Parole, die Neonazis 1993 bei den Pogromen von Rostock-#Lichtenhagen riefen, während sie Brandsätze auf ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter warfen.“

    Was soll das? Lichtenhagen hat in dem ganzen Artikel nichts zu suchen. Was Gareth Joswig hier macht, vielleicht unbewusst, ist zu sagen: Ach gucke, die Bayern sind Nazis, aber die Ossis sind noch viel schlimmer, obwohl das aktuell für den Artikel nicht der Punkt ist. Das kommt immer wieder zur Selbstentlastung und ist so was wie #Whataboutism oder auch diese #Hufeisen-Geschichte. Immer wenn jemand auf die Rechten schimpft, wird auch gleich mal kräftig auf die Linken geschimpft. Inhaltlich ist es grober Unfug, den Ossis diesen Spruch anheften zu wollen. Wenn man mal bei Google-Books nachguckt, wie diese Phrasen verwendet werden, dann findet man ... Überraschung.

    Die Phrase „Ausländer raus“ gab es bereits 1945 in Buch-Publikationen.

    Den Höhepunkt erreichte sie 1993. Wegen der Drucklegung wird er wohl vor Lichtenhagen gelegen haben. Auf alle Fälle ist der Hauptteil des Anstiegs vor 1989 gewesen. Da diese Wortgruppe wohl kaum in DDR-Publikationen aufgetaucht sein dürfte, sind diese Belege wahrscheinlich alle aus dem Westen.

    Das heißt, von der Phrase „Ausländer raus!“ die irgendwelche besoffenen Jung-Nazis in Bayern grölen, einen Schwenk nach Lichtenhagen zu machen, ist tendenziös und faktenfrei.

    Bitte gebt Euch mehr Mühe, taz! Es ist wichtig.

    Ich habe das hier alles noch sorgfältiger aufgeschrieben:

    so-isser-der-ossi.de/2024/01/2

  33. @muellertadzio "Im Umfeld des Risiko-Spiels blieb es weitestgehend ruhig.", schreibt die DPA und erwähnt eine "Choreografie mit schwarzem Rauch". Der Kicker nennt die Demonstration von Menschenhass eine "Provokation", als ginge es lediglich um eine Auseinandersetzung zwischen den Fans der Clubs und nicht um #Gewaltverherrlichung. Ausgerechnet die Bild trifft wenigstens im Titel: "Choreo verhöhnt Rassismus-Opfer"

    #Lichtenhagen #Sonnenblumenhaus #Präfaschismus

  34. Im #Nordduell mit St. Pauli – #Hansa-Fans provozieren wieder mit #Lichtenhagen-Anspielung – #Rostock #Nazipack #terror

    Beim Zweitliga-Spiel zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli provozierten Fans der Kogge mit Anspielungen auf fremdenfeindliche Angriffe in Lichtenhagen. Während das Spiel sportlich an die Gäste aus Hamburg ging, sorgte die Choreographie der Heimfans vor dem Anpfiff für einen Eklat.

    dokmz.com/2023/11/25/im-norddu

  35. Vor 31 Jahren: The Truth Lies in Rostock

    Heute vor 31 Jahren endete in Rostock - Lichtenhagen ein "Volksfest" der ganz besonderen Art: Eine Woche lang, vom 22. bis zum 26. August 1992, griffen mehrere hundert junge #Rechtsradikale die #Flüchtlingsunterkunft und ein von vietnamesischen VertragsarbeiterInnen bewohntes Haus im #Rostock​er Stadtteil #Lichtenhagen an. Unterstützt wurde der Mob von über tausend "ganz normalen" #Deutsche​n, die #Polizei griff kaum ein. Es handelte sich um die massivsten rassistischen #Ausschreitungen der deutschen #Nachkriegsgeschichte.

    Der von Mark Saunders und Siobhan Cleary produzierte Dokumentarfilm „The truth lies in Rostock“ dokumentiert die Ereignisse. Er entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer #Grundstimmung in der bundesrepublikanischen #Gesellschaft, die #Pogrome gegen #Migranten oder einfach nur „anders aussehende“ überhaupt erst möglich macht. Nicht umsonst sorgte der Film auch in der Linken für eine heiße Debatte um die Frage, in wieweit die rassistischen Übergriffe mit der „Wiedervereinigung“ Deutschlands und dem darauf folgenden nationalistischen Taumel zu tun hatten.

    Im übrigen ist deswegen jedwede Orientierung auf staatliche Institutionen (... Politik und Staat dürfen nicht zulassen, dass #Rassisten auf der Straße erneut die Oberhand gewinnen....) fehl am Platz. Denn #Chemnitz, #Hanau und #Heidenau wie auch #Lichtenberg und #Freital konnten nur in Folge, Billigung und als Ergebnis rassistischer #Politik der #Bundesregierung als auch der Handlung der #Bullen etc. passieren....

    trueten.de/archives/12893-Vor-

  36. 30. Jahrestag: Gedenken an die Opfer des Brandanschlags von Solingen

    In der Nacht auf den 29. Mai 1993 wurden in #Solingen fünf Frauen und Mädchen der Familie #Genç, Gürsün #Ince, Hatice Genç, Gülüstan #Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç bei einem rassistischen #Brandanschlag getötet. 14 weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Nach #Hoyerswerda, Rostock- #Lichtenhagen und #Mölln war dieser Anschlag ein weiterer trauriger Tiefpunkt einer langen Reihe deutschlandweiter Angriffe auf #Geflüchtete und Migrant*innen. Eine aggressive mediale #Kampagne hatte den #Rassismus geschürt und nur drei Tage vor dem Solinger Anschlag hatte trotz bundesweiter Proteste und #Demonstrationen der #Bundestag das #Asylrecht drastisch eingeschränkt. Beim #Prozess wegen des Brandanschlags gegen vier deutsche Jugendliche kam heraus, dass der Staat ihr Treiben gut im Blick gehabt hatte – der Leiter der #Kampfsportschule, in der die #Neonazis für ihre Aktionen trainiert hatten, war nämlich ein V-Mann des #Verfassungsschutz|es...

    Anlässlich des 30. #Jahrestages von Solingen ist diese Fotostrecke den Opfern und Angehörigen der Familie Genç gewidmet. Vielen Dank an die Fotografen und an das #Greven Archiv digital, dass sie ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben. (...)

    trueten.de/archives/12758-30.- #Antifa #Antifaschismus #Gedenken

  37. Hin da!
    #KO2708
    #Antifableibtnotwendig
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    RT @AntifaBingen
    In Gedenken an #Rostock #Lichtenhagen und #FrankBönisch rufen auch wir zur antifaschistischen Demo am 27.08.2022 in #Koblenz auf! Kommt zahlreich und zeigt diesem Land, dass es hier keinen Platz für menschenverachtendete Kackscheisse gibt!

    Niemand ist vergessen!

    #Antifa
    #KO2708
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  38. Vor 30 Jahren: The Truth Lies in Rostock

    Heute vor 29 Jahren begann in #Rostock - #Lichtenhagen ein "Volksfest" der ganz besonderen Art: Eine Woche lang, vom 22. bis zum 26. August 1992, griffen mehrere hundert junge #Rechtsradikale die #Flüchtlingsunterkunft und ein von vietnamesischen VertragsarbeiterInnen bewohntes Haus im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Unterstützt wurde der Mob von über tausend "ganz normalen" Deutschen, die Polizei griff kaum ein. Es handelte sich um die massivsten rassistischen #Ausschreitungen der deutschen #Nachkriegsgeschichte.

    Der von Mark Saunders und Siobhan Cleary produzierte Dokumentarfilm „The truth lies in Rostock“ dokumentiert die Ereignisse. Er entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer #Grundstimmung in der bundesrepublikanischen #Gesellschaft, die #Pogrome gegen Migranten oder einfach nur „anders aussehende“ überhaupt erst möglich macht. Nicht umsonst sorgte der Film auch in der #Linken für eine heiße Debatte um die Frage, in wieweit die rassistischen Übergriffe mit der „Wiedervereinigung“ Deutschlands und dem darauf folgenden nationalistischen Taumel zu tun hatten.

    Im übrigen ist deswegen jedwede Orientierung auf staatliche Institutionen (... Politik und Staat dürfen nicht zulassen, dass #Rassisten auf der Straße erneut die Oberhand gewinnen....) fehl am Platz. Denn #Chemnitz und #Heidenau wie auch #Lichtenberg und Freital konnten nur in Folge, Billigung und als Ergebnis rassistischer Politik der #Bundesregierung als auch der Handlung der #Bullen etc. passieren....

    trueten.de/archives/12446-Vor-

    #InstitutionellerRassismus #Antifa #Nazis #NoNazis