#garethjoswig — Public Fediverse posts
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Auf die am Boden treten ist immer der Gipfel der Unfairness. Also rechts. So wünscht es sich der runtergekommene Spiegel. Der kann nur noch oberflächlich, sofern er sich nicht sowieso digital eingemauert hat. “Links ist vorbei!” wünscht sich ein Spezi von Jakob Augstein die Welt, wie sie ihm gefällt. Und ein anderer Schlaumeier weiss ganz genau: “Das schlechteste Ergebnis der Partei bei einer Landtagswahl ist eine schonungslose Abrechnung der Wähler. Wenn die SPD weiter Ausreden bemüht, droht ihr das Schicksal einer Regionalpartei.” Was würden wir nur ohne solche Bescheidwisser machen? Und die SPD erst? Die hat doch selbst genug davon.
Ich bin vorgeschädigt, weil im Ruhrpott aufgewachsen. Der Sohn des korruptionsverdächtigen SPD-OBs von Gladbeck (“Grundstücksaffären” gibt es nicht nur in Bonn) sass in der Mittelstufe (nur ein Jahr, er blieb sofort hängen) hinter mir. In meinem Wohnort (ab 1969 Essen-Karnap) erhielt die SPD immer ca. 75%. Und stand dort weit rechts von der CDU, die überwiegend aus frommen katholischen “Kolping-Söhnen” bestand. Da konnte ich nur oppositionell werden, trat in die Jungdemokraten und – mit strategischen Hintergedanken – in die FDP ein. Die war im Ruhrpott noch von alten Nazis beherrscht.
So kämpfte ich gegen die starrsinnig-desinteressierte kommunale SPD-Herrschaft um selbstverwaltete Jugendzentren (in Essen-Altenessen entstand daraus später die Zeche Carl) und organisierte alternative Medien und Druckwerke gegen das ignorant-brave Pressemonopol der WAZ. War eine schöne Zeit: je mehr ich mich engagierte, umso mehr mochten mich die schönen Frauen in der Oberstufe. Heute gibt es für Jungpolitiker ja eher Mitleid.
Wie kommichdrauf? Achso, die SPD. Es gibt sie noch. Mit Ratschlägen wird sie wie immer von rechts überschüttet. Muss aber mittlerweile froh sein wenn sich überhaupt noch jemand für sie interessiert. Und nicht alle Ratschläge sind schlecht. Klaus Dörre versucht es wissenschaftlich, also nicht einfach. Was die Frage aufwirft, ob die SPD es überhaupt intellektuell noch schafft, ihn zu verstehen.
Gareth Joswig (Interview)/taz: “Soziologe über AfD-Erfolg bei Arbeitern: ‘Die linken Arbeitenden in den Blick nehmen’ – Klaus Dörre forscht zu radikalen Rechten und Arbeiterschaft. Kann die SPD bei der Arbeiterschaft wieder Gewinne einfahren, oder fehlt ihr dafür das Profil?”
Wenn ich es mit einfachen Worten für die SPD, aber auch für meine eigene Partei, mal zusammenfassen darf: nur, wenn ihr denen, die längst engagiert sind, ein seriöses Angebot macht, werdet ihr noch eigene Mobilisierungskraft behalten. Wenn ihr das, wie jetzt mittlerweile meistens, unterlasst, seid ihr kein Subjekt politischer Willensbildung mehr – wie es euer Verfassungsauftrag ist – sondern werdet zu blossen Objekten und Instrumenten der Medien- und Aufmerksamkeitsökonomie. Wollt ihr das?
Meine Prognose: das schaffen sie intellektuell überwiegend nicht mehr. Die Grünen beruhigen sich mit Cem Özdemir und in der Tat bemerkenswerten Kommunalwahlergebnissen. Wahlbeteiligungen interessieren die Akteur*inn*e*n nicht – ein Frevel an der Demokratie und ein roter Teppich für die Faschisten.
Beweise oder auch nur Indizien des Gegenteils sind mir willkommen.
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Auf die am Boden treten ist immer der Gipfel der Unfairness. Also rechts. So wünscht es sich der runtergekommene Spiegel. Der kann nur noch oberflächlich, sofern er sich nicht sowieso digital eingemauert hat. “Links ist vorbei!” wünscht sich ein Spezi von Jakob Augstein die Welt, wie sie ihm gefällt. Und ein anderer Schlaumeier weiss ganz genau: “Das schlechteste Ergebnis der Partei bei einer Landtagswahl ist eine schonungslose Abrechnung der Wähler. Wenn die SPD weiter Ausreden bemüht, droht ihr das Schicksal einer Regionalpartei.” Was würden wir nur ohne solche Bescheidwisser nur machen? Und die SPD erst? Die hat doch selbst genug davon.
Ich bin vorgeschädigt, weil im Ruhrpott aufgewachsen. Der Sohn des korruptionsverdächtigen SPD-OBs von Gladbeck (“Grundstücksaffären” gibt es nicht nur in Bonn) sass in der Mittelstufe (nur ein Jahr, er blieb sofort hängen) hinter mir. In meinem Wohnort (ab 1969 Essen-Karnap) erhielt die SPD immer ca. 75%. Und stand dort weit rechts von der CDU, die überwiegend aus frommen katholischen “Kolping-Söhnen” bestand. Da konnte ich nur oppositionell werden, trat in die Jungdemokraten und – mit strategischen Hintergedanken – in die FDP ein. Die war im Ruhrpott noch von alten Nazis beherrscht.
So kämpfte ich gegen die starrsinnig-desinteressierte kommunale SPD-Herrschaft um selbstverwaltete Jugendzentren (in Essen-Altenessen entstand daraus später die Zeche Carl) und organisierte alternative Medien und Druckwerke gegen das ignorant-brave Pressemonopol der WAZ. War eine schöne Zeit: je mehr ich mich engagierte, umso mehr mochten mich die schönen Frauen in der Oberstufe. Heute gibt es für Jungpolitiker ja eher Mitleid.
Wie kommichdrauf? Achso, die SPD. Es gibt sie noch. Mit Ratschlägen wird sie wie immer von rechts überschüttet. Muss aber mittlerweile froh sein wenn sich überhaupt noch jemand für sie interessiert. Und nicht alle Ratschläge sind schlecht. Klaus Dörre versucht es wissenschaftlich, also nicht einfach. Was die Frage aufwirft, ob die SPD es überhaupt intellektuell noch schafft, ihn zu verstehen.
Gareth Joswig (Interview)/taz: “Soziologe über AfD-Erfolg bei Arbeitern: ‘Die linken Arbeitenden in den Blick nehmen’ – Klaus Dörre forscht zu radikalen Rechten und Arbeiterschaft. Kann die SPD bei der Arbeiterschaft wieder Gewinne einfahren, oder fehlt ihr dafür das Profil?”
Wenn ich es mit einfachen Worten für die SPD, aber auch für meine eigene Partei, mal zusammenfassen darf: nur, wenn ihr denen, die längst engagiert sind, ein seriöses Angebot macht, werdet ihr noch eigene Mobilisierungskraft behalten. Wenn ihr das, wie jetzt mittlerweile meistens, unterlasst, seid ihr kein Subjekt politischer Willensbildung mehr – wie es euer Verfassungsauftrag ist – sondern werdet zu blossen Objekten und Instrumenten der Medien- und Aufmerksamkeitsökonomie. Wollt ihr das?
Meine Prognose: das schaffen sie intellektuell überwiegend nicht mehr. Die Grünen beruhigen sich mit Cem Özdemir und in der Tat bemerkenswerten Kommunalwahlergebnissen. Wahlbeteiligungen interessieren die Akteur*inn*e*n nicht – ein Frevel an der Demokratie und ein roter Teppich für die Faschisten.
Beweise oder auch nur Indizien des Gegenteils sind mir willkommen.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Auf die am Boden treten ist immer der Gipfel der Unfairness. Also rechts. So wünscht es sich der runtergekommene Spiegel. Der kann nur noch oberflächlich, sofern er sich nicht sowieso digital eingemauert hat. “Links ist vorbei!” wünscht sich ein Spezi von Jakob Augstein die Welt, wie sie ihm gefällt. Und ein anderer Schlaumeier weiss ganz genau: “Das schlechteste Ergebnis der Partei bei einer Landtagswahl ist eine schonungslose Abrechnung der Wähler. Wenn die SPD weiter Ausreden bemüht, droht ihr das Schicksal einer Regionalpartei.” Was würden wir nur ohne solche Bescheidwisser machen? Und die SPD erst? Die hat doch selbst genug davon.
Ich bin vorgeschädigt, weil im Ruhrpott aufgewachsen. Der Sohn des korruptionsverdächtigen SPD-OBs von Gladbeck (“Grundstücksaffären” gibt es nicht nur in Bonn) sass in der Mittelstufe (nur ein Jahr, er blieb sofort hängen) hinter mir. In meinem Wohnort (ab 1969 Essen-Karnap) erhielt die SPD immer ca. 75%. Und stand dort weit rechts von der CDU, die überwiegend aus frommen katholischen “Kolping-Söhnen” bestand. Da konnte ich nur oppositionell werden, trat in die Jungdemokraten und – mit strategischen Hintergedanken – in die FDP ein. Die war im Ruhrpott noch von alten Nazis beherrscht.
So kämpfte ich gegen die starrsinnig-desinteressierte kommunale SPD-Herrschaft um selbstverwaltete Jugendzentren (in Essen-Altenessen entstand daraus später die Zeche Carl) und organisierte alternative Medien und Druckwerke gegen das ignorant-brave Pressemonopol der WAZ. War eine schöne Zeit: je mehr ich mich engagierte, umso mehr mochten mich die schönen Frauen in der Oberstufe. Heute gibt es für Jungpolitiker ja eher Mitleid.
Wie kommichdrauf? Achso, die SPD. Es gibt sie noch. Mit Ratschlägen wird sie wie immer von rechts überschüttet. Muss aber mittlerweile froh sein wenn sich überhaupt noch jemand für sie interessiert. Und nicht alle Ratschläge sind schlecht. Klaus Dörre versucht es wissenschaftlich, also nicht einfach. Was die Frage aufwirft, ob die SPD es überhaupt intellektuell noch schafft, ihn zu verstehen.
Gareth Joswig (Interview)/taz: “Soziologe über AfD-Erfolg bei Arbeitern: ‘Die linken Arbeitenden in den Blick nehmen’ – Klaus Dörre forscht zu radikalen Rechten und Arbeiterschaft. Kann die SPD bei der Arbeiterschaft wieder Gewinne einfahren, oder fehlt ihr dafür das Profil?”
Wenn ich es mit einfachen Worten für die SPD, aber auch für meine eigene Partei, mal zusammenfassen darf: nur, wenn ihr denen, die längst engagiert sind, ein seriöses Angebot macht, werdet ihr noch eigene Mobilisierungskraft behalten. Wenn ihr das, wie jetzt mittlerweile meistens, unterlasst, seid ihr kein Subjekt politischer Willensbildung mehr – wie es euer Verfassungsauftrag ist – sondern werdet zu blossen Objekten und Instrumenten der Medien- und Aufmerksamkeitsökonomie. Wollt ihr das?
Meine Prognose: das schaffen sie intellektuell überwiegend nicht mehr. Die Grünen beruhigen sich mit Cem Özdemir und in der Tat bemerkenswerten Kommunalwahlergebnissen. Wahlbeteiligungen interessieren die Akteur*inn*e*n nicht – ein Frevel an der Demokratie und ein roter Teppich für die Faschisten.
Beweise oder auch nur Indizien des Gegenteils sind mir willkommen.
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Auf die am Boden treten ist immer der Gipfel der Unfairness. Also rechts. So wünscht es sich der runtergekommene Spiegel. Der kann nur noch oberflächlich, sofern er sich nicht sowieso digital eingemauert hat. “Links ist vorbei!” wünscht sich ein Spezi von Jakob Augstein die Welt, wie sie ihm gefällt. Und ein anderer Schlaumeier weiss ganz genau: “Das schlechteste Ergebnis der Partei bei einer Landtagswahl ist eine schonungslose Abrechnung der Wähler. Wenn die SPD weiter Ausreden bemüht, droht ihr das Schicksal einer Regionalpartei.” Was würden wir nur ohne solche Bescheidwisser nur machen? Und die SPD erst? Die hat doch selbst genug davon.
Ich bin vorgeschädigt, weil im Ruhrpott aufgewachsen. Der Sohn des korruptionsverdächtigen SPD-OBs von Gladbeck (“Grundstücksaffären” gibt es nicht nur in Bonn) sass in der Mittelstufe (nur ein Jahr, er blieb sofort hängen) hinter mir. In meinem Wohnort (ab 1969 Essen-Karnap) erhielt die SPD immer ca. 75%. Und stand dort weit rechts von der CDU, die überwiegend aus frommen katholischen “Kolping-Söhnen” bestand. Da konnte ich nur oppositionell werden, trat in die Jungdemokraten und – mit strategischen Hintergedanken – in die FDP ein. Die war im Ruhrpott noch von alten Nazis beherrscht.
So kämpfte ich gegen die starrsinnig-desinteressierte kommunale SPD-Herrschaft um selbstverwaltete Jugendzentren (in Essen-Altenessen entstand daraus später die Zeche Carl) und organisierte alternative Medien und Druckwerke gegen das ignorant-brave Pressemonopol der WAZ. War eine schöne Zeit: je mehr ich mich engagierte, umso mehr mochten mich die schönen Frauen in der Oberstufe. Heute gibt es für Jungpolitiker ja eher Mitleid.
Wie kommichdrauf? Achso, die SPD. Es gibt sie noch. Mit Ratschlägen wird sie wie immer von rechts überschüttet. Muss aber mittlerweile froh sein wenn sich überhaupt noch jemand für sie interessiert. Und nicht alle Ratschläge sind schlecht. Klaus Dörre versucht es wissenschaftlich, also nicht einfach. Was die Frage aufwirft, ob die SPD es überhaupt intellektuell noch schafft, ihn zu verstehen.
Gareth Joswig (Interview)/taz: “Soziologe über AfD-Erfolg bei Arbeitern: ‘Die linken Arbeitenden in den Blick nehmen’ – Klaus Dörre forscht zu radikalen Rechten und Arbeiterschaft. Kann die SPD bei der Arbeiterschaft wieder Gewinne einfahren, oder fehlt ihr dafür das Profil?”
Wenn ich es mit einfachen Worten für die SPD, aber auch für meine eigene Partei, mal zusammenfassen darf: nur, wenn ihr denen, die längst engagiert sind, ein seriöses Angebot macht, werdet ihr noch eigene Mobilisierungskraft behalten. Wenn ihr das, wie jetzt mittlerweile meistens, unterlasst, seid ihr kein Subjekt politischer Willensbildung mehr – wie es euer Verfassungsauftrag ist – sondern werdet zu blossen Objekten und Instrumenten der Medien- und Aufmerksamkeitsökonomie. Wollt ihr das?
Meine Prognose: das schaffen sie intellektuell überwiegend nicht mehr. Die Grünen beruhigen sich mit Cem Özdemir und in der Tat bemerkenswerten Kommunalwahlergebnissen. Wahlbeteiligungen interessieren die Akteur*inn*e*n nicht – ein Frevel an der Demokratie und ein roter Teppich für die Faschisten.
Beweise oder auch nur Indizien des Gegenteils sind mir willkommen.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Dummheit der Demokrat*inn*en rollt dem Faschismus den Teppich aus
Habe ich dem Aufmarsch des britischen Faschismus in den gestrigen TV-Nachrichten zugeguckt? Nein, habe ich nicht. Mir reicht die heutige NRW-Kommunalwahl. Und zwar völlig. Akutes Warnzeichen: die taz war schon wieder in Gelsenkirchen. Bei der klassisch hauptstadtberlinischen Schlagzeile war das Schlimmste zu befürchten: “Alles guckt nach Gelsenkirchen – Bei der Bundestagswahl holte die AfD dort die meisten Zweitstimmen. Am Sonntag ist in NRW Kommunalwahl. Vertrauen die Arbeiter:innen der SPD nicht mehr?” Ganz so schlimm ist der Text der aus Berlin (Ex-Hauptstadt der DDR) angereisten Anna Lehmann und Gareth Joswig dann doch nicht geworden.
Immerhin reichte ihre Allgemeinbildung aus, um Prof. Klaus Dörre zu konsultieren. Der hat zwar nichts mit dem Ruhrpott zu tun. Aber er verfügt immerhin intellektuell über das Besteck materialistischer Klassenanalyse. Das gibt es nicht mehr viel.
Mein Rat an die taz, auch auf die Gefahr hin, den Kollegen zu überlasten: Euer Mitarbeiter Andreas Wyputta verfügt über beides – intellektuelle und regionale Kompetenz. Und sonst sollen Anja und/oder Pascal das machen. Die kennen die Gegend und ihre gesellschaftliche Wirklichkeit immerhin noch aus ihrer Jugend.
Wenn Sie morgen die Wahlergebniskarten studieren, werden Sie den Verlauf der Emscher erkennen. Ein Fluss, der einst so braun und stinkend war, wie es heute die AfD ist. Ein alter “Falken”-Funktionär, Jochen Stemplewski hat langjährig die Renaturierung der fliessenden Scheisse initiiert und strategisch geleitet. Die gesellschaftliche Basis links und rechts des Flusses hat das leider nicht beeinflusst – dort hat sich die Lage dramatisch und für jede*n sichtbar verschlechtert.
Es ist recht und billig, das auf die doofe SPD zu schieben. Falsch ist das nicht. Aber nicht ausreichend. Es sind auch die Konzerne und Medienmonopole, die diesen Mist mit angerichtet haben. Wollten sie es so? Dann Gratulation zum Wahlsieg! Auslöffeln lasst Ihr das ja die Doofen.
Wieder der Fussball
Wie schlimm es im Ruhrpott aussieht, hat die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA an einer scheinbaren, aber symbolisch aufgeladenen Lappalie mit der grössten denkbaren Direktheit demonstriert: mit einem Trikot. Deutlicher kann der gesellschaftlichen Basis eines Fussballvereins von denen, die Entscheidungsmacht haben, nicht mitgeteilt werden, wie egal sie einem ist. Das freut die AfD, traumhaftes Timing.
Mit 17 “Medienkritikerin”
Ich bin spontan geneigt, entgegenzuhalten: ich war das schon mit 13. Ich hatte den Vorgang hier schon dokumentiert und kommentiert. Die 17-jährige ist mittlerweile 18, und offenbar längst prominenter, als der Preis, der ihr wieder weggenommen wurde. Sie selbst hat eine 39-seitige (!) Expertise veröffentlicht, in der ihr Antisemitismus nachgewiesen werden soll. Ich hab sie gelesen, verlinke sie aber nicht, weil sie nur durch Datenabgabe hinter Paywalls oder in asozialen Netzwerken zugänglich ist. Die Lektüre hat mich jedenfalls mehr geschockt als alles, was die junge Frau bislang selbst geäussert hat (soweit es zu mir vorgedrungen ist).
Nicht wirklich geklärt ist ausserdem, ob die 39 Seiten von einer KI oder einem (oder mehreren) Menschen verfasst wurde. So oder so ein erschütterndes Dokument intellektueller Polizei, und ausserdem klar rechtsaussen im Streit der Antisemitismus-Definitionen.
Bis zu diesem Vorgang habe ich den Kollegen Jörg Schieb für einen kompetenten und seriösen Journalisten gehalten. Als Manager einer politisch kontroversen Kommunikation hat er sich nun leider gründlich selbst desavouiert. Und Judith Scheytt mal so richtig prominent gemacht.
Das läuft alles noch schlechter, als ich jemals für möglich gehalten habe. Möge ich heute Abend überrascht werden …
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Dummheit der Demokrat*inn*en rollt dem Faschismus den Teppich aus
Habe ich dem Aufmarsch des britischen Faschismus in den gestrigen TV-Nachrichten zugeguckt? Nein, habe ich nicht. Mir reicht die heutige NRW-Kommunalwahl. Und zwar völlig. Akutes Warnzeichen: die taz war schon wieder in Gelsenkirchen. Bei der klassisch hauptstadtberlinischen Schlagzeile war das Schlimmste zu befürchten: “Alles guckt nach Gelsenkirchen – Bei der Bundestagswahl holte die AfD dort die meisten Zweitstimmen. Am Sonntag ist in NRW Kommunalwahl. Vertrauen die Arbeiter:innen der SPD nicht mehr?” Ganz so schlimm ist der Text der aus Berlin (Ex-Hauptstadt der DDR) angereisten Anna Lehmann und Gareth Joswig dann doch nicht geworden.
Immerhin reichte ihre Allgemeinbildung aus, um Prof. Klaus Dörre zu konsultieren. Der hat zwar nichts mit dem Ruhrpott zu tun. Aber er verfügt immerhin intellektuell über das Besteck materialistischer Klassenanalyse. Das gibt es nicht mehr viel.
Mein Rat an die taz, auch auf die Gefahr hin, den Kollegen zu überlasten: Euer Mitarbeiter Andreas Wyputta verfügt über beides – intellektuelle und regionale Kompetenz. Und sonst sollen Anja und/oder Pascal das machen. Die kennen die Gegend und ihre gesellschaftliche Wirklichkeit immerhin noch aus ihrer Jugend.
Wenn Sie morgen die Wahlergebniskarten studieren, werden Sie den Verlauf der Emscher erkennen. Ein Fluss, der einst so braun und stinkend war, wie es heute die AfD ist. Ein alter “Falken”-Funktionär, Jochen Stemplewski hat langjährig die Renaturierung der fliessenden Scheisse initiiert und strategisch geleitet. Die gesellschaftliche Basis links und rechts des Flusses hat das leider nicht beeinflusst – dort hat sich die Lage dramatisch und für jede*n sichtbar verschlechtert.
Es ist recht und billig, das auf die doofe SPD zu schieben. Falsch ist das nicht. Aber nicht ausreichend. Es sind auch die Konzerne und Medienmonopole, die diesen Mist mit angerichtet haben. Wollten sie es so? Dann Gratulation zum Wahlsieg! Auslöffeln lasst Ihr das ja die Doofen.
Wieder der Fussball
Wie schlimm es im Ruhrpott aussieht, hat die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA an einer scheinbaren, aber symbolisch aufgeladenen Lappalie mit der grössten denkbaren Direktheit demonstriert: mit einem Trikot. Deutlicher kann der gesellschaftlichen Basis eines Fussballvereins von denen, die Entscheidungsmacht haben, nicht mitgeteilt werden, wie egal sie einem ist. Das freut die AfD, traumhaftes Timing.
Mit 17 “Medienkritikerin”
Ich bin spontan geneigt, entgegenzuhalten: ich war das schon mit 13. Ich hatte den Vorgang hier schon dokumentiert und kommentiert. Die 17-jährige ist mittlerweile 18, und offenbar längst prominenter, als der Preis, der ihr wieder weggenommen wurde. Sie selbst hat eine 39-seitige (!) Expertise veröffentlicht, in der ihr Antisemitismus nachgewiesen werden soll. Ich hab sie gelesen, verlinke sie aber nicht, weil sie nur durch Datenabgabe hinter Paywalls oder in asozialen Netzwerken zugänglich ist. Die Lektüre hat mich jedenfalls mehr geschockt als alles, was die junge Frau bislang selbst geäussert hat (soweit es zu mir vorgedrungen ist).
Nicht wirklich geklärt ist ausserdem, ob die 39 Seiten von einer KI oder einem (oder mehreren) Menschen verfasst wurde. So oder so ein erschütterndes Dokument intellektueller Polizei, und ausserdem klar rechtsaussen im Streit der Antisemitismus-Definitionen.
Bis zu diesem Vorgang habe ich den Kollegen Jörg Schieb für einen kompetenten und seriösen Journalisten gehalten. Als Manager einer politisch kontroversen Kommunikation hat er sich nun leider gründlich selbst desavouiert. Und Judith Scheytt mal so richtig prominent gemacht.
Das läuft alles noch schlechter, als ich jemals für möglich gehalten habe. Möge ich heute Abend überrascht werden …
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Wenn Ihr wissen wollt, was viele Ossis aufregt, dann lest diesen Beitrag in der @tazgetroete. #garethjoswig schreibt über #Nazis von der #JungenAlternative in #Bayern.
„Wie radikal die Junge Alternative ist, haben vorletzte Samstagnacht wieder einige ihrer Mitglieder beim Feiern nach einem Parteitag im mittelfränkischen Greding in Bayern zur Schau gestellt. Eine Gruppe von bis zu 30 Personen grölte tanzend in einer Diskothek den stumpfen Neonazi-Slogan: „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!““
Soweit so gut, aber dann geht es weiter:
„– also exakt jene Parole, die Neonazis 1993 bei den Pogromen von Rostock-#Lichtenhagen riefen, während sie Brandsätze auf ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter warfen.“
Was soll das? Lichtenhagen hat in dem ganzen Artikel nichts zu suchen. Was Gareth Joswig hier macht, vielleicht unbewusst, ist zu sagen: Ach gucke, die Bayern sind Nazis, aber die Ossis sind noch viel schlimmer, obwohl das aktuell für den Artikel nicht der Punkt ist. Das kommt immer wieder zur Selbstentlastung und ist so was wie #Whataboutism oder auch diese #Hufeisen-Geschichte. Immer wenn jemand auf die Rechten schimpft, wird auch gleich mal kräftig auf die Linken geschimpft. Inhaltlich ist es grober Unfug, den Ossis diesen Spruch anheften zu wollen. Wenn man mal bei Google-Books nachguckt, wie diese Phrasen verwendet werden, dann findet man ... Überraschung.
Die Phrase „Ausländer raus“ gab es bereits 1945 in Buch-Publikationen.
Den Höhepunkt erreichte sie 1993. Wegen der Drucklegung wird er wohl vor Lichtenhagen gelegen haben. Auf alle Fälle ist der Hauptteil des Anstiegs vor 1989 gewesen. Da diese Wortgruppe wohl kaum in DDR-Publikationen aufgetaucht sein dürfte, sind diese Belege wahrscheinlich alle aus dem Westen.
Das heißt, von der Phrase „Ausländer raus!“ die irgendwelche besoffenen Jung-Nazis in Bayern grölen, einen Schwenk nach Lichtenhagen zu machen, ist tendenziös und faktenfrei.
Bitte gebt Euch mehr Mühe, taz! Es ist wichtig.
Ich habe das hier alles noch sorgfältiger aufgeschrieben:
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Wenn Ihr wissen wollt, was viele Ossis aufregt, dann lest diesen Beitrag in der @tazgetroete. #garethjoswig schreibt über #Nazis von der #JungenAlternative in #Bayern.
„Wie radikal die Junge Alternative ist, haben vorletzte Samstagnacht wieder einige ihrer Mitglieder beim Feiern nach einem Parteitag im mittelfränkischen Greding in Bayern zur Schau gestellt. Eine Gruppe von bis zu 30 Personen grölte tanzend in einer Diskothek den stumpfen Neonazi-Slogan: „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!““
Soweit so gut, aber dann geht es weiter:
„– also exakt jene Parole, die Neonazis 1993 bei den Pogromen von Rostock-#Lichtenhagen riefen, während sie Brandsätze auf ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter warfen.“
Was soll das? Lichtenhagen hat in dem ganzen Artikel nichts zu suchen. Was Gareth Joswig hier macht, vielleicht unbewusst, ist zu sagen: Ach gucke, die Bayern sind Nazis, aber die Ossis sind noch viel schlimmer, obwohl das aktuell für den Artikel nicht der Punkt ist. Das kommt immer wieder zur Selbstentlastung und ist so was wie #Whataboutism oder auch diese #Hufeisen-Geschichte. Immer wenn jemand auf die Rechten schimpft, wird auch gleich mal kräftig auf die Linken geschimpft. Inhaltlich ist es grober Unfug, den Ossis diesen Spruch anheften zu wollen. Wenn man mal bei Google-Books nachguckt, wie diese Phrasen verwendet werden, dann findet man ... Überraschung.
Die Phrase „Ausländer raus“ gab es bereits 1945 in Buch-Publikationen.
Den Höhepunkt erreichte sie 1993. Wegen der Drucklegung wird er wohl vor Lichtenhagen gelegen haben. Auf alle Fälle ist der Hauptteil des Anstiegs vor 1989 gewesen. Da diese Wortgruppe wohl kaum in DDR-Publikationen aufgetaucht sein dürfte, sind diese Belege wahrscheinlich alle aus dem Westen.
Das heißt, von der Phrase „Ausländer raus!“ die irgendwelche besoffenen Jung-Nazis in Bayern grölen, einen Schwenk nach Lichtenhagen zu machen, ist tendenziös und faktenfrei.
Bitte gebt Euch mehr Mühe, taz! Es ist wichtig.
Ich habe das hier alles noch sorgfältiger aufgeschrieben:
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Wenn Ihr wissen wollt, was viele Ossis aufregt, dann lest diesen Beitrag in der @tazgetroete. #garethjoswig schreibt über #Nazis von der #JungenAlternative in #Bayern.
„Wie radikal die Junge Alternative ist, haben vorletzte Samstagnacht wieder einige ihrer Mitglieder beim Feiern nach einem Parteitag im mittelfränkischen Greding in Bayern zur Schau gestellt. Eine Gruppe von bis zu 30 Personen grölte tanzend in einer Diskothek den stumpfen Neonazi-Slogan: „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!““
Soweit so gut, aber dann geht es weiter:
„– also exakt jene Parole, die Neonazis 1993 bei den Pogromen von Rostock-#Lichtenhagen riefen, während sie Brandsätze auf ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter warfen.“
Was soll das? Lichtenhagen hat in dem ganzen Artikel nichts zu suchen. Was Gareth Joswig hier macht, vielleicht unbewusst, ist zu sagen: Ach gucke, die Bayern sind Nazis, aber die Ossis sind noch viel schlimmer, obwohl das aktuell für den Artikel nicht der Punkt ist. Das kommt immer wieder zur Selbstentlastung und ist so was wie #Whataboutism oder auch diese #Hufeisen-Geschichte. Immer wenn jemand auf die Rechten schimpft, wird auch gleich mal kräftig auf die Linken geschimpft. Inhaltlich ist es grober Unfug, den Ossis diesen Spruch anheften zu wollen. Wenn man mal bei Google-Books nachguckt, wie diese Phrasen verwendet werden, dann findet man ... Überraschung.
Die Phrase „Ausländer raus“ gab es bereits 1945 in Buch-Publikationen.
Den Höhepunkt erreichte sie 1993. Wegen der Drucklegung wird er wohl vor Lichtenhagen gelegen haben. Auf alle Fälle ist der Hauptteil des Anstiegs vor 1989 gewesen. Da diese Wortgruppe wohl kaum in DDR-Publikationen aufgetaucht sein dürfte, sind diese Belege wahrscheinlich alle aus dem Westen.
Das heißt, von der Phrase „Ausländer raus!“ die irgendwelche besoffenen Jung-Nazis in Bayern grölen, einen Schwenk nach Lichtenhagen zu machen, ist tendenziös und faktenfrei.
Bitte gebt Euch mehr Mühe, taz! Es ist wichtig.
Ich habe das hier alles noch sorgfältiger aufgeschrieben:
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Wenn Ihr wissen wollt, was viele Ossis aufregt, dann lest diesen Beitrag in der @tazgetroete. #garethjoswig schreibt über #Nazis von der #JungenAlternative in #Bayern.
„Wie radikal die Junge Alternative ist, haben vorletzte Samstagnacht wieder einige ihrer Mitglieder beim Feiern nach einem Parteitag im mittelfränkischen Greding in Bayern zur Schau gestellt. Eine Gruppe von bis zu 30 Personen grölte tanzend in einer Diskothek den stumpfen Neonazi-Slogan: „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!““
Soweit so gut, aber dann geht es weiter:
„– also exakt jene Parole, die Neonazis 1993 bei den Pogromen von Rostock-#Lichtenhagen riefen, während sie Brandsätze auf ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter warfen.“
Was soll das? Lichtenhagen hat in dem ganzen Artikel nichts zu suchen. Was Gareth Joswig hier macht, vielleicht unbewusst, ist zu sagen: Ach gucke, die Bayern sind Nazis, aber die Ossis sind noch viel schlimmer, obwohl das aktuell für den Artikel nicht der Punkt ist. Das kommt immer wieder zur Selbstentlastung und ist so was wie #Whataboutism oder auch diese #Hufeisen-Geschichte. Immer wenn jemand auf die Rechten schimpft, wird auch gleich mal kräftig auf die Linken geschimpft. Inhaltlich ist es grober Unfug, den Ossis diesen Spruch anheften zu wollen. Wenn man mal bei Google-Books nachguckt, wie diese Phrasen verwendet werden, dann findet man ... Überraschung.
Die Phrase „Ausländer raus“ gab es bereits 1945 in Buch-Publikationen.
Den Höhepunkt erreichte sie 1993. Wegen der Drucklegung wird er wohl vor Lichtenhagen gelegen haben. Auf alle Fälle ist der Hauptteil des Anstiegs vor 1989 gewesen. Da diese Wortgruppe wohl kaum in DDR-Publikationen aufgetaucht sein dürfte, sind diese Belege wahrscheinlich alle aus dem Westen.
Das heißt, von der Phrase „Ausländer raus!“ die irgendwelche besoffenen Jung-Nazis in Bayern grölen, einen Schwenk nach Lichtenhagen zu machen, ist tendenziös und faktenfrei.
Bitte gebt Euch mehr Mühe, taz! Es ist wichtig.
Ich habe das hier alles noch sorgfältiger aufgeschrieben:
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Wenn Ihr wissen wollt, was viele Ossis aufregt, dann lest diesen Beitrag in der @tazgetroete. #garethjoswig schreibt über #Nazis von der #JungenAlternative in #Bayern.
„Wie radikal die Junge Alternative ist, haben vorletzte Samstagnacht wieder einige ihrer Mitglieder beim Feiern nach einem Parteitag im mittelfränkischen Greding in Bayern zur Schau gestellt. Eine Gruppe von bis zu 30 Personen grölte tanzend in einer Diskothek den stumpfen Neonazi-Slogan: „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!““
Soweit so gut, aber dann geht es weiter:
„– also exakt jene Parole, die Neonazis 1993 bei den Pogromen von Rostock-#Lichtenhagen riefen, während sie Brandsätze auf ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter warfen.“
Was soll das? Lichtenhagen hat in dem ganzen Artikel nichts zu suchen. Was Gareth Joswig hier macht, vielleicht unbewusst, ist zu sagen: Ach gucke, die Bayern sind Nazis, aber die Ossis sind noch viel schlimmer, obwohl das aktuell für den Artikel nicht der Punkt ist. Das kommt immer wieder zur Selbstentlastung und ist so was wie #Whataboutism oder auch diese #Hufeisen-Geschichte. Immer wenn jemand auf die Rechten schimpft, wird auch gleich mal kräftig auf die Linken geschimpft. Inhaltlich ist es grober Unfug, den Ossis diesen Spruch anheften zu wollen. Wenn man mal bei Google-Books nachguckt, wie diese Phrasen verwendet werden, dann findet man ... Überraschung.
Die Phrase „Ausländer raus“ gab es bereits 1945 in Buch-Publikationen.
Den Höhepunkt erreichte sie 1993. Wegen der Drucklegung wird er wohl vor Lichtenhagen gelegen haben. Auf alle Fälle ist der Hauptteil des Anstiegs vor 1989 gewesen. Da diese Wortgruppe wohl kaum in DDR-Publikationen aufgetaucht sein dürfte, sind diese Belege wahrscheinlich alle aus dem Westen.
Das heißt, von der Phrase „Ausländer raus!“ die irgendwelche besoffenen Jung-Nazis in Bayern grölen, einen Schwenk nach Lichtenhagen zu machen, ist tendenziös und faktenfrei.
Bitte gebt Euch mehr Mühe, taz! Es ist wichtig.
Ich habe das hier alles noch sorgfältiger aufgeschrieben:
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Kraftvoll ergreifen
“Kommunikative Chance” – manche tun es (Polizei, Klimaaktivist*inn*en, Mieter*innen), andere lernens nie (Regierungen, Parteien, Immobilienbesitzer*innen) – Best of 14. Januar 2023 Die – mglw. gut ausgehende Geschichte zuerst. Anfang November erschien im Berliner Lokalteil der taz diese Schmonzette – dachte ich – über einige ehemals “alternative” Immobiliendealer*innen: “Verdrängung in Berlin-Kreuzberg: Linke Vermieter – Ausgerechnet eine linke Eigentümergemeinschaft plant den Verkauf ihres Mietshauses an einen Investor. Die Mieter*innen protestieren.” Meine Hypothese damals: die kennen sich alle […]
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Kraftvoll ergreifen
“Kommunikative Chance” – manche tun es (Polizei, Klimaaktivist*inn*en, Mieter*innen), andere lernens nie (Regierungen, Parteien, Immobilienbesitzer*innen) – Best of 14. Januar 2023 Die – mglw. gut ausgehende Geschichte zuerst. Anfang November erschien im Berliner Lokalteil der taz diese Schmonzette – dachte ich – über einige ehemals “alternative” Immobiliendealer*innen: “Verdrängung in Berlin-Kreuzberg: Linke Vermieter – Ausgerechnet eine linke Eigentümergemeinschaft plant den Verkauf ihres Mietshauses an einen Investor. Die Mieter*innen protestieren.” Meine Hypothese damals: die kennen sich alle […]