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#hinrichtung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #hinrichtung, aggregated by home.social.

  1. Eine Rotkreuzschwester denunzierte 1944 eine Diakonieschwester, die daraufhin nach einem Unrechtsurteil des NS-Staats hingerichtet wurde. Der Verbleib der für den Mord mitverantwortlichen, namentlich bekannten Schwester ist unbekannt; der Staatsanwalt wurde für diese und andere Taten nie zur Rechenschaft gezogen.

    Das Urteil des Volksgerichtshofs im transkribierten Volltext:
    ➡️ roter-kreis.de/Volksgerichtsho

    #DRK #RotesKreuz #DrittesReich #Volksgerichtshof #Schwesternschaft #Hinrichtung #Todesurteil

  2. Dieser Absatz ist in meinen Augen ein Totalversagen der #Tagesschau

    Kritiker*innen sprechen von #Mord, #Exekution, #Hinrichtung und NICHT von Überreaktion.

  3. #WennIchMalTotBin und im weißen Seidenkleid…

    (nur um mal #FriedrichHollaender zu zitieren und weil's ein wunderschönes Lied ist)

    dann fände ich es sehr #ungeil, mein Todesdatum mit einem antik-römischen #Folter- und #Hinrichtungswerkzeug markiert zu wissen, welches seit 2000 Jahren vor allem für einen absurden #Todeskult steht. Ich käme dann sehr schlechtgelaunt aus der #Hölle zurück und das kann niemand wollen.

    #Christentum #Kreuz

  4. Neues Kruzifix-Urteil Kreuz in bayerischem Gymnasium verletzt Glaubensfreiheit

    Das ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
    Wer möchte auch schon Tagtäglich mit einem Folter Und Hinrichtungsinstrument konfrontiert werden und das auch noch an einem Ort wo es um Wissen und nicht um Glauben zu gehen hat.

    Man sollte Kinder & Jugendliche von Religion fernhalten und dies erst ab einem bestimmten alter erlauben.
    wer dann mit 18 Jahren meint sich magischen Wesen, Zaubersprüchen und Weltfremden Regeln zu zuwenden der kann das dann ja gern tun.

    spiegel.de/panorama/bildung/ba

    #Schule #Wissen Religion #Kruzifix #Folter #Hinrichtung #Jugendschutz #KeinGott #Atheist

  5. Irans Justiz: Sharmahd starb angeblich vor Hinrichtungstermin

    Vor rund einer Woche hatten Irans Staatsmedien die Vollstreckung des Todesurteils gegen den Deutsch-Iraner Sharmahd verkündet. Nun ließ die iranische Justiz eine neue Darstellung zu den Todesumständen verbreiten.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/hi

    #Iran #Sharmahd #Hinrichtung

  6. Die Bundesregierung zieht nach der Hinrichtung des deutschen Staatsbürgers Sharmahd im Iran erste Konsequenzen. Das Auswärtige Amt bestellte den Leiter der iranischen Botschaft ein. Weitere Maßnahmen könnten folgen.#Sharmahd #Iran #Hinrichtung #Bundesregierung
    Auswärtiges Amt bestellt Leiter der iranischen Botschaft ein
  7. Auswärtiges Amt bestellt Leiter der iranischen Botschaft ein

    Die Bundesregierung zieht nach der Hinrichtung des deutschen Staatsbürgers Sharmahd im Iran erste Konsequenzen. Das Auswärtige Amt bestellte den Leiter der iranischen Botschaft ein. Weitere Maßnahmen könnten folgen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/ir

    #Sharmahd #Iran #Hinrichtung #Bundesregierung

  8. Bundesregierung verurteilt Hinrichtung Sharmahds "auf das Schärfste"

    "Auf das Schärfste" hat die Bundesregierung die Vollstreckung des Todesurteils gegen Djamshid Sharmahd im Iran verurteilt. Die EU drohte mit "Maßnahmen". Sharmahds Tochter forderte Konsequenzen - und keine Beileidsbekundungen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/ir

    #Sharmahd #Iran #Hinrichtung #Bundesregierung

  9. @deutschlandfunk
    Mit anderen Worten: Die #CDU ist für eine #Doppelbestrafung. Erst #Haft in Deutschland, danach #Hinrichtung in #Afghanistan.
    Und so, wie diese Meldung abgefasst ist, findet der #DLF das richtig gut, auch wenn das gegen Grundgesetz und Menschenrechtskonvention verstößt, aber was solls - geht ja gegen "Ausländer."

    #Rassismus

  10. @deutschlandfunk
    Mit anderen Worten: Die #CDU ist für eine #Doppelbestrafung. Erst #Haft in Deutschland, danach #Hinrichtung in #Afghanistan.
    Und so, wie diese Meldung abgefasst ist, findet der #DLF das richtig gut, auch wenn das gegen Grundgesetz und Menschenrechtskonvention verstößt, aber was solls - geht ja gegen "Ausländer."

    #Rassismus

  11. @deutschlandfunk
    Mit anderen Worten: Die #CDU ist für eine #Doppelbestrafung. Erst #Haft in Deutschland, danach #Hinrichtung in #Afghanistan.
    Und so, wie diese Meldung abgefasst ist, findet der #DLF das richtig gut, auch wenn das gegen Grundgesetz und Menschenrechtskonvention verstößt, aber was solls - geht ja gegen "Ausländer."

    #Rassismus

  12. @deutschlandfunk
    Mit anderen Worten: Die #CDU ist für eine #Doppelbestrafung. Erst #Haft in Deutschland, danach #Hinrichtung in #Afghanistan.
    Und so, wie diese Meldung abgefasst ist, findet der #DLF das richtig gut, auch wenn das gegen Grundgesetz und Menschenrechtskonvention verstößt, aber was solls - geht ja gegen "Ausländer."

    #Rassismus

  13. @deutschlandfunk
    Mit anderen Worten: Die #CDU ist für eine #Doppelbestrafung. Erst #Haft in Deutschland, danach #Hinrichtung in #Afghanistan.
    Und so, wie diese Meldung abgefasst ist, findet der #DLF das richtig gut, auch wenn das gegen Grundgesetz und Menschenrechtskonvention verstößt, aber was solls - geht ja gegen "Ausländer."

    #Rassismus

  14. #FreeThemAll: 70. Geburtstag von Mumia Abu-Jamal - 43 Jahre im Knast

    Der politische Gefangene Mumia Abu-Jamal wird am heutigen 24. April 70 Jahre alt. Mehr als 43 Jahre seines Lebens hat er inzwischen im #Gefängnis verbracht, beinahe 28 Jahre davon in der #Todeszelle. Nachdem 2020 der juristische Weg dafür freigemacht wurde, die Rechtmäßigkeit seines Verfahrens neu zu bewerten und damit letztlich vielleicht auch seine #Freiheit zu erlangen, hat sich seine wieder verschlechtert: Sein #Wiederaufnahmeverfahren wurde abgelehnt. Vorletztes Jahr verstarb seine Ehefrau Wadiya (1953–2022). Seit mehr als 10 Jahren leidet Mumia zudem an lebensbedrohlichen #Erkrankungen: "Am 19. April 2021 hatte Mumia Abu-Jamal eine doppelte #Bypass-Operation am Herzen. Sein Arzt verschrieb ihm zur Genesung ausdrücklich eine #Herzdiät und regelmässige Übungen. Bis heute - fast drei Jahre später - hat das Gefängnis ihm beides nicht gegeben. Im Gegenteil - der Gefängnishof ist oft geschlossen und ihm wurde verboten, im Tagesraum umher zu laufen. Mumia ist sehr geschwächt. Seine schwere Hautentzündung ist wieder aktiv, die ständig schmerzhaft juckt und ihm starkes Unbehagen bereitet. Sein Herz und seine gesamte Gesundheit sind schwer beeinträchtigt. Die #Ernährung im Gefängnis und die eingeschränkte Bewegung stehen in völligem Widerspruch zur ärztlichen Anordnung und den #Behandlungsstandards von #Herzkrankheiten. Und es ist eine #Menschenrechtsverletzung, betagte Menschen im Gefängnis festzuhalten." (Quelle: Freiheit für Mumia)

    Am 09. Dezember 1981 wurde Mumia Abu Jamal in #Philadelphia, #USA verhaftet, nachdem bei einem Schusswechsel ein #Polizist getötet und er selbst schwer verletzt wurde. Er wurde verurteilt für einen #Polizistenmord, der ihm untergeschoben wurde, wie ein bereits vor Jahren bekannt gewordenes Geständnis des mutmaßlichen Täters deutlich machte. Der afroamerikanische #Aktivist kämpft seit seiner frühesten Jugend - damals als #Pressesprecher der Black Panther Party - und bis heute als freier Journalist - gegen #Rassismus, #Polizeigewalt, #Klassenherrschaft und #Krieg. Dabei ist Mumia „nur“ einer von zahlreichen Gefangenen, die vom rassistischem Apparat der USA in die Knäste gesteckt wurden. Unter anderem zahlreiche AktivistInnen der #BlackPantherParty oder des #AmericanIndianMovement sitzen bereits mehrere Jahrzehnte hinter Gittern ohne dass ihnen jemals etwas nachgewiesen werden konnte.

    Seine staatliche #Hinrichtung konnte zwar 2011 endgültig verhindert werden, Mumia Abu-Jamal schwebt dennoch in Gefahr. So erkrankte er schwer an #Covid19 und überstand eine #Herzoperation.

    Mumia Abu-Jamal betonte seinerseits stets, dass es ihm nicht um sich, sondern um die zahlreichen anderen InsassInnen in den Todestrakten und Knästen geht. Eine breite und weltweit aktive #Solidariätsbewegung fordert seit seiner Festnahme seine Freiheit:

    Die Forderung nach Freiheit für Mumia Abu-Jamal beinhaltet auch die Analyse der Gründe für seine Verurteilung, die alle in der #Gesellschaftsordnung der USA begründet liegen:

    • institutioneller Rassismus in Verfassung, Justiz und Polizei
    • Klassenjustiz durch „Nichtverteidigung“ (oft auch Pflichtverteidigung genannt) armer Angeklagter, hauptsächlich People Of Color
    • Kriminalisierung von People Of Color (stop and search policies)
    • Anpassung der US Verfassung durch „Plea Bargains“ und „Three Strikes“ Regeln
    • Fortführung der Sklaverei unter anderem Namen (der Gefängnisindustrielle Komplex inhaftiert überwiegend People Of Color und das ist systematisch)
    • die Todesstrafe
    • politische Repression und (ehemals geheimdienstliche - COINTELPRO - inzwischen aber offizielle) Aufstandsbekämpfung"

    Mehr Information www.freiheit-fuer-mumia.de

    Um in den USA die Bewegung zu seiner Freilassung bei den politischen und juristischen Auseinandersetzungen zu unterstützen, werden dringend #Spenden gebraucht:

    Rote Hilfe e.V.
    Sparkasse Göttingen
    IBAN:
    DE25 2605 0001 0056 0362 39
    BIC: NOLADE21GOE
    Stichwort: "Mumia"

    Darüber hinaus freut Mumia sich über Geburtstagspost:

    Smart Communications / PADOC
    Mumia Abu-Jamal, #AM 8335
    SCI Mahanoy
    P. O. Box 33028
    St Petersburg, FL 33733
    USA

    trueten.de/archives/13181-Free #FreeMumia

  15. Demonstrant hingerichtet wegen Protest gegen die iranische Führung

    Bei den landesweiten Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini 2022 im Iran ließ das Regime viele Menschen inhaftieren, einige wurden zum Tode verurteilt. Nun wurde erneut eine Demonstrant hingerichtet. Er soll einen Polizisten überfahren haben.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/ir

    #Iran #Todesurteil #Hinrichtung #Amini

  16. GuuuMo.!
    Zu WAS Wir #menschen; - bzw. hass-er-füllte, verblendete &/oder #verwirrte "#Hirne/Köpfe/Menschen" fähig sind, konnten Wir alle jetzt mit d. #HinRichtung v.feiernden Menschen auf/bei einer #TechnoParty (m.Sicherheit eine GOAParty!?) in #Israel sehen!
    WIE #krank ist das denn???
    Ab-ge-sehen, daß es die #Menschheit noch i.d.3ten "#WeltKrieg stürzen kann"!??
    Ich dachte immer #SUCHT ist krank; - NEIN es gibt viel kränkere Hirne ohne DROGEN!

  17. GuuuMo.!
    Zu WAS Wir #menschen; - bzw. hass-er-füllte, verblendete &/oder #verwirrte "#Hirne/Köpfe/Menschen" fähig sind, konnten Wir alle jetzt mit d. #HinRichtung v.feiernden Menschen auf/bei einer #TechnoParty (m.Sicherheit eine GOAParty!?) in #Israel sehen!
    WIE #krank ist das denn???
    Ab-ge-sehen, daß es die #Menschheit noch i.d.3ten "#WeltKrieg stürzen kann"!??
    Ich dachte immer #SUCHT ist krank; - NEIN es gibt viel kränkere Hirne ohne DROGEN!

  18. »Komm niemals wieder!« Das war vielleicht die Botschaft an die tote 15-Jährige, die mit dem Gesicht nach unten bestattet wurde. Auch zu Lebzeiten ging es ihr nicht gerade gut.

    »Komm niemals wieder!«. Das war vielleicht die Botschaft an die tote 15-Jährige, die mit dem Gesicht nach unten bestattet wurde. Auch zu Lebzeiten ging es ihr nicht gerade gut.#Frühmittelalter #England #Angelsachsen #Hexe #Wiedergängerin #Hinrichtung #Bestattung #Kultur
    Gefesselt und verkehrt herum ins Grab

  19. Mindestens sieben Menschen sind seit Beginn der Demonstrationen im Iran gehängt worden. Die Proteste richten sich gegen die Führung des Landes.
    Nach regierungskritischen Protesten: Drei weitere Hinrichtungen im Iran
  20. Seit Jahresbeginn wurden in der Islamischen Republik mindestens 209 Menschen exekutiert. Die Vereinten Nationen sind entsetzt.
    Mehr als zehn Hinrichtungen pro Woche im Iran | DW | 09.05.2023
  21. Japan führt Wiederaufnahmeverfahren für jahrzehntealtes Todesurteil durch. Fall unterstreicht Grausamkeit des "Geiseljustizsystems" und der Todesstrafe

    In diesem Monat erklärte die japanische Staatsanwaltschaft, sie werde keine Berufung gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in #Tokio einlegen, das Verfahren gegen Iwao #Hakamada, einen 87-jährigen ehemaligen #Profiboxer, der im August 1966 verhaftet und wegen des Mordes an einer vierköpfigen Familie zum Tode verurteilt worden war, zu wiederholen. Dies ist das fünfte Mal, dass ein Todesstrafenfall in #Japan erneut verhandelt wird. In früheren Fällen wurden die Angeklagten alle freigesprochen.

    Hakamadas Fall ist nur eines von zahllosen Beispielen für Japans so genanntes "Geiseljustizsystem", bei dem Verdächtige häufig vor dem #Urteil für lange und willkürliche Zeiträume - manchmal bis zu mehreren Monaten oder Jahren - festgehalten werden, um ihre Geständnisse zu erlangen. Nach Angaben seines Anwaltsteams verhörte die #Polizei Hakamada 1966 durchschnittlich 12 Stunden pro Tag, wobei einige Verhöre bis zu 17 Stunden dauerten. Er wurde ohne seinen Anwalt verhört, wie es nach japanischem #Recht zulässig ist, und ihm wurden Wasser und Toilettenpausen verweigert. In einem Brief, in dem er seine Erfahrungen schilderte, sagte Hakamada, dass die Behörden ihn bedrohten und sagten: "Wenn wir Ihre #Todesursache als Krankheit melden, dann ist es aus", bevor sie ihn mit einem Polizeiknüppel schlugen.

    Die japanische Polizei misshandelt Verdächtige während des Verhörs nur noch selten körperlich. Aber die #Behörden erzwingen immer noch #Geständnisse während der #Untersuchungshaft. #Verdächtige können keine #Kaution beantragen, bevor sie angeklagt werden, und #Gericht|e verweigern denjenigen, die nicht gestehen, routinemäßig die Kaution während des Prozesses. Die meisten Gefangenen werden in #Zellen auf #Polizeistationen festgehalten und ständig überwacht, auch während der #Mahlzeiten und auf den #Toiletten. Die Gerichte verhängen häufig #Kommunikationsbeschränkungen, die es den Angeklagten untersagen, sich mit anderen Personen als ihren Anwälten zu treffen, sie anzurufen oder ihnen #Briefe zu schreiben. Mehr als 99 Prozent der japanischen #Gerichtsverfahren enden mit einer Verurteilung.

    Hakamada hat jahrzehntelang seine #Unschuld beteuert. Sollte er für nicht schuldig befunden werden, wäre sein Fall eine weitere deutliche Erinnerung nicht nur an die mangelhafte Justiz in Japan, sondern auch daran, dass die #Todesstrafe abgeschafft werden sollte, weil sie eine grausame, unumkehrbare und irreparable Form der #Bestrafung ist. Aktivisten bemängeln seit langem, dass die Insassen der #Todeszelle|n erst am Tag ihrer #Hinrichtung benachrichtigt werden. Jahrelang lebte Hakamada in der Angst, an einem beliebigen Tag hingerichtet zu werden.

    Japan sollte dringend sein #Justizsystem reformieren, indem es das "Geiseljustizsystem" abschafft und die Todesstrafe abschafft.

    (Via HRW/engl.: hrw.org/news/2023/03/29/japan-)

  22. Japan führt Wiederaufnahmeverfahren für jahrzehntealtes Todesurteil durch. Fall unterstreicht Grausamkeit des "Geiseljustizsystems" und der Todesstrafe

    In diesem Monat erklärte die japanische Staatsanwaltschaft, sie werde keine Berufung gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in #Tokio einlegen, das Verfahren gegen Iwao #Hakamada, einen 87-jährigen ehemaligen #Profiboxer, der im August 1966 verhaftet und wegen des Mordes an einer vierköpfigen Familie zum Tode verurteilt worden war, zu wiederholen. Dies ist das fünfte Mal, dass ein Todesstrafenfall in #Japan erneut verhandelt wird. In früheren Fällen wurden die Angeklagten alle freigesprochen.

    Hakamadas Fall ist nur eines von zahllosen Beispielen für Japans so genanntes "Geiseljustizsystem", bei dem Verdächtige häufig vor dem #Urteil für lange und willkürliche Zeiträume - manchmal bis zu mehreren Monaten oder Jahren - festgehalten werden, um ihre Geständnisse zu erlangen. Nach Angaben seines Anwaltsteams verhörte die #Polizei Hakamada 1966 durchschnittlich 12 Stunden pro Tag, wobei einige Verhöre bis zu 17 Stunden dauerten. Er wurde ohne seinen Anwalt verhört, wie es nach japanischem #Recht zulässig ist, und ihm wurden Wasser und Toilettenpausen verweigert. In einem Brief, in dem er seine Erfahrungen schilderte, sagte Hakamada, dass die Behörden ihn bedrohten und sagten: "Wenn wir Ihre #Todesursache als Krankheit melden, dann ist es aus", bevor sie ihn mit einem Polizeiknüppel schlugen.

    Die japanische Polizei misshandelt Verdächtige während des Verhörs nur noch selten körperlich. Aber die #Behörden erzwingen immer noch #Geständnisse während der #Untersuchungshaft. #Verdächtige können keine #Kaution beantragen, bevor sie angeklagt werden, und #Gericht|e verweigern denjenigen, die nicht gestehen, routinemäßig die Kaution während des Prozesses. Die meisten Gefangenen werden in #Zellen auf #Polizeistationen festgehalten und ständig überwacht, auch während der #Mahlzeiten und auf den #Toiletten. Die Gerichte verhängen häufig #Kommunikationsbeschränkungen, die es den Angeklagten untersagen, sich mit anderen Personen als ihren Anwälten zu treffen, sie anzurufen oder ihnen #Briefe zu schreiben. Mehr als 99 Prozent der japanischen #Gerichtsverfahren enden mit einer Verurteilung.

    Hakamada hat jahrzehntelang seine #Unschuld beteuert. Sollte er für nicht schuldig befunden werden, wäre sein Fall eine weitere deutliche Erinnerung nicht nur an die mangelhafte Justiz in Japan, sondern auch daran, dass die #Todesstrafe abgeschafft werden sollte, weil sie eine grausame, unumkehrbare und irreparable Form der #Bestrafung ist. Aktivisten bemängeln seit langem, dass die Insassen der #Todeszelle|n erst am Tag ihrer #Hinrichtung benachrichtigt werden. Jahrelang lebte Hakamada in der Angst, an einem beliebigen Tag hingerichtet zu werden.

    Japan sollte dringend sein #Justizsystem reformieren, indem es das "Geiseljustizsystem" abschafft und die Todesstrafe abschafft.

    (Via HRW/engl.: hrw.org/news/2023/03/29/japan-)

  23. Japan führt Wiederaufnahmeverfahren für jahrzehntealtes Todesurteil durch. Fall unterstreicht Grausamkeit des "Geiseljustizsystems" und der Todesstrafe

    In diesem Monat erklärte die japanische Staatsanwaltschaft, sie werde keine Berufung gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in #Tokio einlegen, das Verfahren gegen Iwao #Hakamada, einen 87-jährigen ehemaligen #Profiboxer, der im August 1966 verhaftet und wegen des Mordes an einer vierköpfigen Familie zum Tode verurteilt worden war, zu wiederholen. Dies ist das fünfte Mal, dass ein Todesstrafenfall in #Japan erneut verhandelt wird. In früheren Fällen wurden die Angeklagten alle freigesprochen.

    Hakamadas Fall ist nur eines von zahllosen Beispielen für Japans so genanntes "Geiseljustizsystem", bei dem Verdächtige häufig vor dem #Urteil für lange und willkürliche Zeiträume - manchmal bis zu mehreren Monaten oder Jahren - festgehalten werden, um ihre Geständnisse zu erlangen. Nach Angaben seines Anwaltsteams verhörte die #Polizei Hakamada 1966 durchschnittlich 12 Stunden pro Tag, wobei einige Verhöre bis zu 17 Stunden dauerten. Er wurde ohne seinen Anwalt verhört, wie es nach japanischem #Recht zulässig ist, und ihm wurden Wasser und Toilettenpausen verweigert. In einem Brief, in dem er seine Erfahrungen schilderte, sagte Hakamada, dass die Behörden ihn bedrohten und sagten: "Wenn wir Ihre #Todesursache als Krankheit melden, dann ist es aus", bevor sie ihn mit einem Polizeiknüppel schlugen.

    Die japanische Polizei misshandelt Verdächtige während des Verhörs nur noch selten körperlich. Aber die #Behörden erzwingen immer noch #Geständnisse während der #Untersuchungshaft. #Verdächtige können keine #Kaution beantragen, bevor sie angeklagt werden, und #Gericht|e verweigern denjenigen, die nicht gestehen, routinemäßig die Kaution während des Prozesses. Die meisten Gefangenen werden in #Zellen auf #Polizeistationen festgehalten und ständig überwacht, auch während der #Mahlzeiten und auf den #Toiletten. Die Gerichte verhängen häufig #Kommunikationsbeschränkungen, die es den Angeklagten untersagen, sich mit anderen Personen als ihren Anwälten zu treffen, sie anzurufen oder ihnen #Briefe zu schreiben. Mehr als 99 Prozent der japanischen #Gerichtsverfahren enden mit einer Verurteilung.

    Hakamada hat jahrzehntelang seine #Unschuld beteuert. Sollte er für nicht schuldig befunden werden, wäre sein Fall eine weitere deutliche Erinnerung nicht nur an die mangelhafte Justiz in Japan, sondern auch daran, dass die #Todesstrafe abgeschafft werden sollte, weil sie eine grausame, unumkehrbare und irreparable Form der #Bestrafung ist. Aktivisten bemängeln seit langem, dass die Insassen der #Todeszelle|n erst am Tag ihrer #Hinrichtung benachrichtigt werden. Jahrelang lebte Hakamada in der Angst, an einem beliebigen Tag hingerichtet zu werden.

    Japan sollte dringend sein #Justizsystem reformieren, indem es das "Geiseljustizsystem" abschafft und die Todesstrafe abschafft.

    (Via HRW/engl.: hrw.org/news/2023/03/29/japan-)

  24. Japan führt Wiederaufnahmeverfahren für jahrzehntealtes Todesurteil durch. Fall unterstreicht Grausamkeit des "Geiseljustizsystems" und der Todesstrafe

    In diesem Monat erklärte die japanische Staatsanwaltschaft, sie werde keine Berufung gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in #Tokio einlegen, das Verfahren gegen Iwao #Hakamada, einen 87-jährigen ehemaligen #Profiboxer, der im August 1966 verhaftet und wegen des Mordes an einer vierköpfigen Familie zum Tode verurteilt worden war, zu wiederholen. Dies ist das fünfte Mal, dass ein Todesstrafenfall in #Japan erneut verhandelt wird. In früheren Fällen wurden die Angeklagten alle freigesprochen.

    Hakamadas Fall ist nur eines von zahllosen Beispielen für Japans so genanntes "Geiseljustizsystem", bei dem Verdächtige häufig vor dem #Urteil für lange und willkürliche Zeiträume - manchmal bis zu mehreren Monaten oder Jahren - festgehalten werden, um ihre Geständnisse zu erlangen. Nach Angaben seines Anwaltsteams verhörte die #Polizei Hakamada 1966 durchschnittlich 12 Stunden pro Tag, wobei einige Verhöre bis zu 17 Stunden dauerten. Er wurde ohne seinen Anwalt verhört, wie es nach japanischem #Recht zulässig ist, und ihm wurden Wasser und Toilettenpausen verweigert. In einem Brief, in dem er seine Erfahrungen schilderte, sagte Hakamada, dass die Behörden ihn bedrohten und sagten: "Wenn wir Ihre #Todesursache als Krankheit melden, dann ist es aus", bevor sie ihn mit einem Polizeiknüppel schlugen.

    Die japanische Polizei misshandelt Verdächtige während des Verhörs nur noch selten körperlich. Aber die #Behörden erzwingen immer noch #Geständnisse während der #Untersuchungshaft. #Verdächtige können keine #Kaution beantragen, bevor sie angeklagt werden, und #Gericht|e verweigern denjenigen, die nicht gestehen, routinemäßig die Kaution während des Prozesses. Die meisten Gefangenen werden in #Zellen auf #Polizeistationen festgehalten und ständig überwacht, auch während der #Mahlzeiten und auf den #Toiletten. Die Gerichte verhängen häufig #Kommunikationsbeschränkungen, die es den Angeklagten untersagen, sich mit anderen Personen als ihren Anwälten zu treffen, sie anzurufen oder ihnen #Briefe zu schreiben. Mehr als 99 Prozent der japanischen #Gerichtsverfahren enden mit einer Verurteilung.

    Hakamada hat jahrzehntelang seine #Unschuld beteuert. Sollte er für nicht schuldig befunden werden, wäre sein Fall eine weitere deutliche Erinnerung nicht nur an die mangelhafte Justiz in Japan, sondern auch daran, dass die #Todesstrafe abgeschafft werden sollte, weil sie eine grausame, unumkehrbare und irreparable Form der #Bestrafung ist. Aktivisten bemängeln seit langem, dass die Insassen der #Todeszelle|n erst am Tag ihrer #Hinrichtung benachrichtigt werden. Jahrelang lebte Hakamada in der Angst, an einem beliebigen Tag hingerichtet zu werden.

    Japan sollte dringend sein #Justizsystem reformieren, indem es das "Geiseljustizsystem" abschafft und die Todesstrafe abschafft.

    (Via HRW/engl.: hrw.org/news/2023/03/29/japan-)

  25. Japan führt Wiederaufnahmeverfahren für jahrzehntealtes Todesurteil durch. Fall unterstreicht Grausamkeit des "Geiseljustizsystems" und der Todesstrafe

    In diesem Monat erklärte die japanische Staatsanwaltschaft, sie werde keine Berufung gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in #Tokio einlegen, das Verfahren gegen Iwao #Hakamada, einen 87-jährigen ehemaligen #Profiboxer, der im August 1966 verhaftet und wegen des Mordes an einer vierköpfigen Familie zum Tode verurteilt worden war, zu wiederholen. Dies ist das fünfte Mal, dass ein Todesstrafenfall in #Japan erneut verhandelt wird. In früheren Fällen wurden die Angeklagten alle freigesprochen.

    Hakamadas Fall ist nur eines von zahllosen Beispielen für Japans so genanntes "Geiseljustizsystem", bei dem Verdächtige häufig vor dem #Urteil für lange und willkürliche Zeiträume - manchmal bis zu mehreren Monaten oder Jahren - festgehalten werden, um ihre Geständnisse zu erlangen. Nach Angaben seines Anwaltsteams verhörte die #Polizei Hakamada 1966 durchschnittlich 12 Stunden pro Tag, wobei einige Verhöre bis zu 17 Stunden dauerten. Er wurde ohne seinen Anwalt verhört, wie es nach japanischem #Recht zulässig ist, und ihm wurden Wasser und Toilettenpausen verweigert. In einem Brief, in dem er seine Erfahrungen schilderte, sagte Hakamada, dass die Behörden ihn bedrohten und sagten: "Wenn wir Ihre #Todesursache als Krankheit melden, dann ist es aus", bevor sie ihn mit einem Polizeiknüppel schlugen.

    Die japanische Polizei misshandelt Verdächtige während des Verhörs nur noch selten körperlich. Aber die #Behörden erzwingen immer noch #Geständnisse während der #Untersuchungshaft. #Verdächtige können keine #Kaution beantragen, bevor sie angeklagt werden, und #Gericht|e verweigern denjenigen, die nicht gestehen, routinemäßig die Kaution während des Prozesses. Die meisten Gefangenen werden in #Zellen auf #Polizeistationen festgehalten und ständig überwacht, auch während der #Mahlzeiten und auf den #Toiletten. Die Gerichte verhängen häufig #Kommunikationsbeschränkungen, die es den Angeklagten untersagen, sich mit anderen Personen als ihren Anwälten zu treffen, sie anzurufen oder ihnen #Briefe zu schreiben. Mehr als 99 Prozent der japanischen #Gerichtsverfahren enden mit einer Verurteilung.

    Hakamada hat jahrzehntelang seine #Unschuld beteuert. Sollte er für nicht schuldig befunden werden, wäre sein Fall eine weitere deutliche Erinnerung nicht nur an die mangelhafte Justiz in Japan, sondern auch daran, dass die #Todesstrafe abgeschafft werden sollte, weil sie eine grausame, unumkehrbare und irreparable Form der #Bestrafung ist. Aktivisten bemängeln seit langem, dass die Insassen der #Todeszelle|n erst am Tag ihrer #Hinrichtung benachrichtigt werden. Jahrelang lebte Hakamada in der Angst, an einem beliebigen Tag hingerichtet zu werden.

    Japan sollte dringend sein #Justizsystem reformieren, indem es das "Geiseljustizsystem" abschafft und die Todesstrafe abschafft.

    (Via HRW/engl.: hrw.org/news/2023/03/29/japan-)

  26. Shole Pakravan liest in Hamburg aus ihrem Buch über ihre im Iran hingerichtete Tochter. Sie hatte ihren Vergewaltiger in Notwehr erstochen.
    Aktivistin aus Iran über tote Tochter: „Ich kann sie jetzt gehen lassen“
  27. #DasMullahRegimemussenden
    #Iran #HassanFirouzi
    Dem Regime ist es:
    Egal, dass er ein junger Familienvater ist,
    Egal, dass sein Geständnis nur unter #Folter erfolgte.

    „Stoppt die #Hinrichtung von Hassan Firouzi!”
    ✍️ Jetzt unterschreiben! chng.it/jLZVqrSM via @ChangeGER

  28. Nach der Hinrichtung zwei weiterer Demonstranten im Iran kamen in Hamburg mehr als 2000 Menschen zusammen. Sie protestierten gegen den repressiven Kurs der iranischen Regierung.
    Neuer Protest nach Hinrichtungen im Iran | DW | 08.01.2023
    #Iran #Hinrichtung #Protest #Opposition #Hamburg #Abschuss #Ukraine #Flugzeug #HannahNeumann
  29. Im Dezember sorgte der Iran mit Hinrichtungen von Demonstranten für Entsetzen. Nun wurden nach offiziellen Angaben erneut zwei Protestteilnehmer gehängt.
    Inhaftierte Demonstranten in Iran: Zwei Todesurteile vollstreckt
  30. Ein Mann, der angeblich zwei Sicherheitskräfte getötet haben soll, ist wegen „Krieg gegen Gott“ zum Tode verurteilt und nun öffentlich gehängt worden.
    Proteste im Iran: Zweite Hinrichtung bestätigt
  31. Die Vorwürfe wiegen schwer: Madschid-Resa Rahnawar soll bei den Protesten zwei Angehörige der iranischen Sicherheitskräfte getötet haben. Zwischen seiner Festnahme und der Exekution liegen nur knapp vier Wochen.
    Teheraner Regime lässt zweiten Demonstranten hinrichten | DW | 12.12.2022
    #Iran #Hinrichtung #Todesurteil #Maschhad #MadschidresaRahnaward #MohsenSchekari #AmnestyInternational #JinaMahsaAmini
  32. Der Hamburger Helmuth Hübener ist der jüngste Widerstandskämpfer, der je von den Nazis zum Tode verurteilt wurde. Seine Geschichte ist vergleichsweise unbekannt. Einer der wenigen Erinnerungsorte: ein Wandbild im Helmuth-Hübener-Gang.
    Helmuth-Hübener-Wandbild: Ein Erinnerungsort in Gefahr?
  33. Der Hamburger Helmuth Hübener war der jüngste zum Tode verurteilte NS-Widerstandskämpfer. Als er am 27. Oktober 1942 in Berlin-Plötzensee von den Nazis enthauptet wurde, war er gerade einmal 17 Jahre alt. 
    Helmuth Hübener: Gestorben für den Widerstand gegen die Nazis