https://www.europesays.com/de/1327111/ Kein Respekt für Retter? So erleben Einsatzkräfte in SH ihren Alltag #Feuerwehr #Gaffer #HateSpeech #Klarnamenpflicht #KreisSteinburg #Polizei #Rettungsdienst #SchleswigHolstein #SozialesEngagement
#klarnamenpflicht — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #klarnamenpflicht, aggregated by home.social.
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„Wer nichts zu verbergen hat, schreibt mit Klarnamen." Südkorea hat es ausprobiert: Hasskommentare minus 0,9 Prozent, dazu ein Leck mit 35 Millionen Datensätzen. Nach dem EM-Finale 2021 waren 99 Prozent der dauerhaft gesperrten Hass-Accounts nicht anonym, sagt Twitters eigene Auswertung. Echter Name, echtes Gesicht, trotzdem Dreck. Das Namensschild trifft die, die es nie gebraucht hätten.
Dossier 004: https://substraktiv.de/klarnamenpflicht-wen-das-namensschild-trifft/
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Ein „Jugend forscht“-Preisträger fragt den Kanzler, wie sich eine Klarnamenpflicht mit Informanten und Investigativjournalismus verträgt. Merz: „Bitte komme mir keiner mit Free Speech.“
Muss auch keiner. BGH, 2009: „Die anonyme Nutzung ist dem Internet immanent.“ Dazu geltendes Recht und die eigene Justizministerin.
Im Ernstfall identifizierbar ist etwas anderes als Namensschild für alle.
https://blog.bubam.de/2026-09-19_die-frage-war-eine-andere.html?s=ma
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Haken dran – das Social-Media-Update der c't: Wird das Internet jetzt FSK18? (mit Carsta Maria Müller)
Kapitelmarken, 00:00:00 - Hallo Carsta! 00:01:46 - Vorstellung des EU #KIDSAct 00:26:29 - Ausblick auf den Digital Fairness Act 00:27:23 - Friedrich #Merz und die #Klarnamenpflicht 00:30:50 - W Social und die Livestream-Kontroverse 00:38:16 - #Meta vor Gericht: Klage von #Finanzfluss und das #Plattformprivileg 00:42:45 - Project Luna: Metas Smart Glasses ohne Kamera 00:54:47 - Meta sperrt österreichischen Bürgermeister 00:59:53 - Anthropics fragwürdige Profitabilitäts-Behauptung
Webseite der Episode:
https://hakendran.podigee.io/629-wird-das-internet-jetzt-fsk18-mit-carsta-maria-muellerMediendatei:
https://audio.podigee-cdn.net/2597364-m-a7ad579686c72af90f04475a82d289ba.mp3?source=feed -
Wieder einmal betreibt #Merz plumpe Symbolpolitik für markige Schlagzeilen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
#Klarnamenpflicht im Netz ist lebensgefährlich. Wer jederzeit gefunden werden kann, wird oft aus Angst um sich und die seinen verstummen.
Wir möchten hier an #LisaMarieKellermayr erinnern.🖤 -
Sonntag ist es an der Zeit zu gehen, Friedrich Merz. Ihre Äußerungen zur #Klarnamenpflicht und "Free Speech" sind einfach nur beschämend. Wer sich unentwegt gegen die Rechte der Bürger ausspricht, beschädigt die Würde des Amtes nachhaltig. #PIRATEN #Maischberger
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Merz fordert mal wieder Klarnamenpflicht https://www.golem.de/news/debattenkultur-im-netz-merz-pocht-auf-klarnamenpflicht-2609-213068.html
und Argumentiert mit dem Recht des Bürgers auf Schutz durch den Staat vor Falschinformation und Diskriminierung.Der Staat schützt aber nicht vor dem Staat und den Datenhehlern und ist nicht einmal in der Lage die Daten sicher auf zu bewahren (siehe z.B. Berlin). Er schützt auch nicht vor Machtübernahme durch rechte Extremisten oder unberechtigtem "Berechtigtem Interesse".
Der Staat ist derart schlecht in all dem was Merz auch einfach nicht versteht, dass es schon weh tut und darüber ist Herr Merz auch absolut beratungsresistent.Einfach nein, ich fordere den digitalen Pisa-check für Merz und Co. Sechs, setzten
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RE: https://social.tchncs.de/@oelks/117251274699441653
Ergänzend dazu empfehle ich den Vortrag von @Katika auf den @datenspuren in #Dresden.
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Hej, just got my conformation from the @datenspuren :awesome:
My talk "Every breath you take: Why real name registration is not for a better web but a better surveillance" will be at 18.09.2026 16:00–16:45, Henny-Brenner-Saal see you in Dresden!
And thanks to all the folks organizing the event 💓https://talks.datenspuren.de/ds26/talk/NTAWEX/
#tech #surveillance #wsocial #realnameregistration #klarnamenpflicht #socialmedia #socialnetwork #cybernetics #tescreal -
@piratenpartei
Exakt 1 möglichen Vorteil sehe ich mit zugekniffenen Augen darin, immer den Ausweis für Accounts zu nutzen. Es könnte #Bots den Kampf ansagen. Aber ich schätze, dann finden sich andere Wege, #Desinformation, #Hetze und #Betrug ins Netz zu streuen und dann hätte ich meine Anonymität umsonst geopfert. -
Klarnamenpflicht? Nicht mit uns!
https://piratenpartei.social/display/faf99cfd-206a-960d-9d72-be8385948546
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#Prien fordert als Antwort auf die desaströsen PISA Ergebnisse ein Verbot sog. Social Media für junge Menschen
= eine #Klarnamenpflicht für alle im Internet, da viele Eltern & Schulen es nicht schaffen, Kindern das Lesen zu vermitteln
Sowie die Fähigkeit, kritisch abzuwägen & zu denken
Gebt ihnen Räume, in denen sie sich ausprobieren können & Verantwortung
Statt während des Aufbranden des Rechtsextremismus eine Registrierungspflicht zu fordern
https://www.inforadio.de/rubriken/interviews/2026/09/09/pisa-schock-bildungsmisere-prien-bildungsministerin-cdu.html
#PISA #Bildung #Eltern -
Tut uns Social Media gut? 80 Prozent der Jugendlichen sagen „ja!“ Das Wort des Tages ist #Jawboning -
Hallo Dirk! 00:02:24 - "Kinda Chic" 00:07:31 - Warum ist der #LikeButton bei #Instagram plötzlich grau? 00:08:59 - Instagram kennzeichnet KI-Profile 00:11:46 - #Polen gegen #Meta 00:16:08 - Jawboning 00:21:04 - #Frankreich, #Deutschland, #EU: Warum die #Verbotspläne reihenweise hängen 00:23:19 - Neues von der #Klarnamenpflicht 00:29:26 -
Die Gegenteilmethode 00:32:07 - TK-Umfrage: die 80 Prozent, die in der Studie nicht mehr auftauchen 00:35:23 - Das entkernte Internet 00:41:59 - Nikita Bier verkauft Beratungscalls 00:45:16 - #ChatGPT gilt jetzt als Very Large Online Search Engine 00:51:30 - Nutzerzahlen und Moderation 00:55:40 - Werbung in ChatGPT und der Teleprompter-Operator von #Trump 00:57:01 - #LakeOntario wird #LakeAmerica: Wie weit soll sich Google Maps anpassen? 01:00:52 - Funktionen und Emotionenhttps://audio.podigee-cdn.net/2584986-m-525550ee6bde2186d2381bec3be5e340.mp3?source=feed
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Die Einreichungsfrist für die Datenspuren Konferenz läuft am 15.08. aus
Also ganz schnell sein & noch etwas einreichen :awesome:
Es ist eine wunderbare Konferenz, auf die Familie & Freund:innen mitgenommen werden können :)
https://talks.datenspuren.de/ds26/cfp
Ich habe meine Einreichung eben eingeworfen & freue mich, viele von euch in Dresden zu sehen :)
@datenspuren
#Datenspuren #Dresden #Konferenz #CfP #zentralwerk #CCC #Datenschutz #Klarnamenpflicht #tech #Vortrag -
Sackgasse Klarnamenpflicht
In nachstehendem Beitrag wird die aktuelle Debatte gut ausgeleuchtet. Interessant ist der Anknüpfungspunkt, wonach niemand etwas zu befürchten habe, der auch nichts zu verbergen habe. Dahinter verbirgt sich ein Generalverdacht gegenüber allen, die sich im Netz bewegen. Die vorgeblich logische Forderung, man müsse sich auch trauen, mit offenem Visier zum Meinungskampfe anzutreten, verdeckt aber, dass es die Rahmenbedingungen sind, die einen Kommunikationsraum toxisch werden lassen […]https://anwaltsblog.wordpress.com/2026/07/01/sackgasse-klarnamenpflicht/
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Hab den Artikel von @geist geklaut (super Acc, Empfehlung).
Möchte den Vorgang aber vor allem zum Anlass nehmen, mal schön zu demonstrieren, wie WIR ALLE mit #SLAPP Klagen mundtot gemacht werden (würden) ab Tag 1 der #KlarnamenPflicht.
🤷
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Warum die EUDI-Wallet kein Grund zum Jubeln ist
https://friendica.ambag.es/display/e0590d38-146a-366e-2100-9cb781489395
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Krise der Meinungsfreiheit: Schon wieder geht die Polizei auf einer Demonstration wegen einer angeblichen Beleidigung des Bundeskanzlers gegen einen jungen Menschen vor. Solche Maßnahmen beschränken die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Eine Analyse.
8. Mai 2026, in München demonstrieren junge Menschen gegen die Wehrpflicht. Eine 20-jährige Schülerin trägt ein Plakat mit der Aufschrift „Friedrich stirb doch selber an der Ostfront!“. Unter Einsatz von Gewalt und sogar Schlagstöcken bahnen sich Polizist:innen einen Weg zu der Schülerin, um ihre Personalien aufzunehmen. Das Plakat stellt angeblich eine Beleidigung des Bundeskanzlers dar, die Polizei verkündet später, ein Ermittlungsverfahren gegen die Schülerin einzuleiten.
Man muss kein Jurist sein, um zu sehen, dass es sich hier wohl kaum um eine Straftat handelt. Es ist weder eine Beleidigung noch eine gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung noch eine Bedrohung des Kanzlers. Es ist der patzige Spruch: „Geh doch selber an die Front“ – um die Konsequenz ergänzt, was Wehrpflicht und Militärdienst nämlich ultimativ bedeuten können: im Krieg zu sterben.
Wir sehen hier eine zugespitzte, klare und harte Kritik daran, dass die Regierung über das Leben, Schicksal und im Zweifelsfall den Tod von jungen Menschen entscheidet. Es ist eben nicht der mächtigste Mann des Landes, der bei einem Militäreinsatz sterben wird, sondern es sind die jungen Menschen, die er dorthin schickt.
Keine Straftat
Ronen Steinke hat in der Süddeutschen Zeitung (€) den Fall eingehend analysiert. Er schreibt:
Der Kontext ist wichtig. Wie immer bei Äußerungen. Und eine Debatte, die von Krieg und Frieden handelt, also letztlich von Leben und Tod, wird unweigerlich immer einen anderen sprachlichen Klang haben als eine Debatte, die von Kultur- oder Steuerpolitik handelt. Das darf sich – darauf weist das Bundesverfassungsgericht in seinen Entscheidungen immer wieder hin – natürlich nicht nur in der Sprache der Regierenden spiegeln, die etwa von „Kriegstüchtigkeit“ sprechen. Sondern auch in der Sprache der Kritiker dieser Regierung. Auch sie müssen nicht zartere Worte wählen. Man darf die Dinge, die einen umtreiben und besorgt stimmen, schon beim Namen nennen.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Polizei gegen Wehrpflicht-Proteste mit Härte vorgeht. Die Berliner Polizei hat im März bei einer Schüler-Demo bei einem 18-jährigen das Plakat „Merz leck Eier“ konfisziert, die Personalien des Jungen aufgenommen und Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der „Gegen Personen des politischen Lebens gerichteten Beleidigung, üblen Nachrede und Verleumdung“ eingeleitet.
Chilling Effect
Auch wenn die repressive Aktion nach hinten losging und zahlreiche Memes, Wiederholungen, Remixe und Songs auslöste, die millionenfach verbreitet wurden, ist die Message an Protestierende klar: Wir prüfen jedes eurer Plakate und gehen gegen euch öffentlichkeitswirksam und notfalls auch mit Gewalt vor. Passt auf, was ihr tut.
Aus Perspektive von Meinungs- und Versammlungsfreiheit passiert dabei das, was man im englischen „Chilling Effect“ nennt. Solche repressiven Maßnahmen führen in der Regel dazu, dass Menschen davor scheuen, zu sagen, was sie sagen wollen, weil sie Konsequenzen fürchten. Die Maßnahmen haben also beschränkende Auswirkungen auf die Freiheit aller. Im deutschen Sprachgebrauch spricht man auch von Abschreckungseffekten und Einschüchterung.
Moderne Majestätsbeleidigung
Die Fälle der Einschränkung der Meinungsfreiheit auf Demonstrationen reihen sich eine in eine generelle Tendenz zur Verschärfung im Umgang mit Meinungsäußerungen. Sie geschehen vor dem Hintergrund einer Verschlechterung des Debattenklimas und einer Zunahme von Hass, Hetze und Desinformation, die mit dem Erstarken der rechtsradikalen AfD zusammenhängt.
So wurde der Paragraf 188 des Strafgesetzbuches im Zuge dieser Entwicklung und unter dem Eindruck der Ermordung des CDU-Politikers Walter Lübcke durch einen AfD-Anhänger im Jahr 2020 verschärft und um den Straftatbestand der Beleidigung erweitert. Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung, die sich gegen Personen des politischen Lebens richtet kann damit härter bestraft werden als die Beleidigung oder Verleumdung normaler Bürger:innen.
Gesetze, die bestimmte Personengruppen höherstellen als andere, gibt es auch im Zusammenhang mit tätlichen Angriffen auf Vertreter:innen der Polizei und neuerdings auch von Rettungsdiensten. Derartige Regelungen stehen im Konflikt mit der Idee eines Rechtsstaates, der die Gleichbehandlung aller Menschen ja als einen elementaren Grundsatz hat.
Zurück zu den Beleidigungen: So richtig und wichtig die Absicht gewesen sein mag, beispielsweise Kommunalpolitiker:innen vor den zunehmenden rechtsradikalen Angriffen in Schutz zu nehmen, so falsch hat sich die Sache in der Realität entwickelt. Das Gesetz wird seit der Einführung rege genutzt. Schon im Jahr 2021 waren es 748Fälle, im Jahr 2023 dann schon 2.598 und im letzten Jahr 4.792 Ermittlungsverfahren.
Das liegt laut Ronen Steinke auch daran, dass die Schwelle, was als Beleidigung gilt, bei den Betroffenen, aber auch Polizei und Justiz in den letzten Jahren offenbar deutlich niedriger geworden ist. Die Fälle harmloser Plakate auf den Demonstrationen, aber ebenso die Verfolgung von „Beleidigungen“ wie „Lügenfritz“ oder „Lackaffe“ zeigen diese Tendenz. Die Sensibilität ist nicht nur auf Friedrich Merz beschränkt: Der Grünen-Politiker Robert Habeck ließ die Bezeichnungen „Vollpfosten“und „Schwachkopf“ verfolgen, auf „Du bist so 1 Pimmel“ gegen den Hamburger SPD-Innensenator Andy Grote löste eine Hausdurchsuchung aus und auch die rechtsradikale Alice Weidel nutzt den Paragrafen munter.
Merz widerspricht Ermittlungen nicht
Die Einschränkungen der Meinungsfreiheit geschehen nicht nur auf Demonstrationen, sondern, wie Ronen Steinke in seinem Buch und einem Gastartikel bei netzpolitik.orgbeschrieben hat, auch im Internet. Generell scheint es mittlerweile ein Schieflage zu geben, welche die Meinungsfreiheit über das Mittel der Beleidigung und hier speziell den §188 einschränkt und einschüchernde Effekte hat.
Durch Recherchen verschiedener Medien kam schon im vergangenen Jahr heraus, dass Merz seit 2021 – noch als Oppositionsführer der Union – zahlreiche Strafanträge wegen mutmaßlicher Beleidigungen gegen ihn gestellt hat. In mindestens zwei Fällen führten diese zu Hausdurchsuchungen.
Die Strafanträge sind laut der Recherchen anfangs auf Initiative von Merz entstanden. Seit Merz Kanzler ist, lässt er quasi von Amts wegen ermitteln, indem er den Ermittlungen nicht widerspricht. Die „Welt“ geht davon aus, dass Merz vor seiner Amtszeit als Unions-Chef Hunderte Strafanträge gestellt hat.
Ein netzpolitik.org vorliegendes Dokument der Kanzlei Brockmeier, Faulhaber, Rudolph, die Merz in seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter vertreten hat, untermauert diese Schätzungen mit fortlaufenden Fallnummern. Zwischen Mai und Dezember des Jahres 2025 sind laut Informationen des nd etwa 170 Strafanzeigen wegen Beleidigung des Bundeskanzlers gestellt worden.
Machtgefälle ignoriert
Hier läuft ein Instrument, das Politiker:innen vor Hass und Hetze schützen soll, mittlerweile vollkommen aus dem Ruder. Natürlich müssen sich auch Politiker:innen nicht alles gefallen lassen und bei Bedrohungen hört jeder Spaß auf. Dennoch sollte man bei Beleidigungen auch das Machtgefälle, die Privilegien und die Reichweite der Beteiligten berücksichtigen.
Was sind ein einsamer pensionierter Wüterich im stillen Kämmerlein oder ein 18-jähriger Schüler im Vergleich zum Bundeskanzler? Wer hat hier welche Handlungsoptionen? Und kann es nicht sein, dass viele der heutigen Nutzer:innen gar nicht mehr den Unterschied zwischen dem privaten Raum, der Kneipe, dem Gespräch mit Kollegen – und dem Post auf Bluesky oder Facebook an 128 Follower:innen sehen? Ist diese Öffentlichkeit wirklich gleichwertig, mit der, die ein Spitzenpolitiker herstellen kann?
Das alles sind Fragen, die sich diejenigen stellen sollten, die strafrechtlich gegen Beleidigungen vorgehen.
Der Eifer, den Merz bei der Verfolgung von Beleidigungen zeigt, passt jedenfalls gut in eine Zeit der autoritären Verschiebung, in der sich die Bundesregierung von Rechtsradikalen vor sich hertreiben lässt und selbst die Axt an der demokratischen Zivilgesellschaft ansetzt.
Die verlogenen Freunde der Meinungsfreiheit
Ausgerechnet die rechtsradikale AfD versucht sich nun auf das Thema draufzusetzenund sich als Kämpferin für die Meinungsfreiheit zu inszenieren. Sie fordert die Abschaffung des Paragrafen 188 StGB. Dabei ist klar, dass die Partei selbst immer wieder gegen die Meinungs- und Pressefreiheit vorgeht, indem sie beispielsweise mit Hass und Häme gegen Journalist:innen agiert.
Kritische Berichterstattung zur AfD führt bei verschiedenen Medien regelmäßig dazu, auch in E‑Mails und Leserkommentaren hier bei netzpolitik.org, dass Autor:innen beleidigt, eingeschüchtert und mit dem Tod bedroht werden. Ein Eintreten für die Meinungsfreiheit sieht anders aus und wer rechtsradikale Regierungen im Amt sieht, ob nun in den USA, Polen oder Ungarn, der weiß, dass die Meinungs- und Pressefreiheit von diesen als Erstes attackiert wird.
Die AfD-Position ist dabei heuchlerisch. Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat selbst hunderte Anzeigen nach dem Paragrafen 188 gestellt, den sie jetzt wieder abschaffen will. Und auch der AfD-Mann Stephan Brandner, der in der gestrigen Bundestagssitzung den Paragrafen heftig kritisierte, ließ mit eben jenem zuletzt einen Rentner verfolgen, der ihn „Schrumpfpimmel“ genannt hatte.
Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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Gibt es eigentlich eine gute Arbeit / ein Buch über die Rolle von anonymen Veröffentlichungen, Selbst-Kritiken der eigenen Werke unter anderem Namen, Pseudonymen, Tarnnamen etc. im 18. Jahrhundert oder im Zeitalter der #Aufklärung?
Mir scheint, dass das mit dem aufkommenden #Pressewesen munter einher geht und damals viel wichtiger war als heute, nicht nur wg. der Zensur, sondern auch aus Spaß an der Fehde, Jux und Dollerei.
Aktueller Zeitbezug: die elende Diskussion um die #Klarnamenpflicht. -
#Klarnamenpflicht: Es geht nicht mit ihr, es geht nicht ohne sie?
Aleksandra Sowa und ich haben Meinungen ausgetauscht:
https://www.frankfurter-hefte.de/artikel/klarnamenpflicht-im-internet-ja-5047/
https://www.frankfurter-hefte.de/artikel/klarnamenpflicht-im-internet-nein-5028/
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@christian.wolf
[II/III]
Wer bekommt diese #Daten über unsere #Identität ?#klarnamenpflicht ist der Grundstein der Internetüberwachung in China - vorsicht, was man wo fordert
Genau wie der Versuch des Aussperrens von #Teenagern von " #SocialMedia " kein #Jugendschutz ist, ist #Klarnamenpflicht keine Lösung für #Stalking oder #Hass im #Netz
In meinem ersten #CCC Vortrag sagte ich, dass #Technologie keine sozialen Probleme löst - ich bleiben bei dieser Aussage
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Klarnamenpflicht im Netz – auf den ersten Blick eine simple Lösung gegen Hass und Hetze.
Und der Preis? Datenlecks, gefährdete Whistleblower, eingeschüchterte Aktivisten etc. Studien zeigen zudem: Unter echtem Namen wird nicht weniger gehetzt.
Warum die #Klarnamenpflicht ein Geschenk an die Mächtigen ist – und eine Zumutung für Schutzbedürftige. In diesem Artikel geht es um die versteckten Gefahren.
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Liest sich wie ein gefährlicher Versuch, alte Fehler zu kombinieren mit der gleichen Profitgier
Sie versprechen " #Sicherheit " , die sie nicht bieten werden können
Viel Trolle werden auch durch Klarnamenregistrierung nicht von ihren Taten abzuhalten, evtl können sie dann besser verfolgt werden
#mobbing & #hass sind keine technologischen Probleme, sondern soziale
Und Überwachung ist keine Lösung
#klarnamenpflicht ist der Grundstein der technologischen Überwachung in #China
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Im Übrigen bin ich für #Klarnamenpflicht im Internet: bei jedem verabschiedeten Gesetz sollten die federführenden Lobbyisten klar namentlich benannt werden. Gerne auch im Internet.
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Warum alle Klarnamen fordern, aber das Problem übersehen #SocialMedia
Warum #Klarnamen im #Internet gefordert werden, welche Risiken dabei übersehen werden und warum eine #Ausweispflicht im #Netz vermutlich scheitern wird.
https://www.youtube.com/watch?v=5JttU-mpH6E
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#Netzpolitik:
"
Der franz.Präsident Emmanuel Macron schwört die EU auf Alterskontrollen ein. Dafür liegt er u.a... von der Leyen und Bundeskanzler Merz in den Ohren. Mit steigendem Tempo steuert die EU auf eine Ausweispflicht im Netz zu.
"
"Zwei Updates könnten den Überwachungs-Apparat scharfstellen"17.4.2026
#Alterskontrolle #Ausweispflicht #BigBrother #Datenschutz #DSA #EU #EUDI #Freiheitsrechte #GläsernerBürger #Internet #Klarnamenpflicht #Überwachung
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Ob #Chatkontrolle, #Klarnamenpflicht, Vorratsdatenspeicherung oder Palantir. Lasst euch keine faulen Überwachungseier ins Nest legen! Frohe Ostern. #PIRATEN
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Gerade jetzt braucht es #PIRATEN. Nie zu vor war unsere Gesellschaft so stark von anlassloser Massenüberwachung durch #Chatkontrolle, #Klarnamenpflicht, Vorratsdatenspeicherung oder Palantir bedroht, wie heute. Nie waren die Cyberangriffe aus Russland & China so gefährlich.
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Prominente Personen erleiden einen Großteil von Hass, Herabwürdigung und Deepfake Gewalt im Internet weil ihre Prominenz so etwas wie der Klarname ist.
Man kann nicht wollen, dass das für alle Menschen gelten soll. -
Altersverifikation durch die, äh, #EUDI-Wallet? #Klarnamenpflicht?? Und "Ist Big Tech das neue Big Tobacco?" Allerhand Digitalpolitik heute: www.mdr.de/altpapier/da...
Kolumne: Das Altpapier am 1. A... -
Ich stimme klar mit NEIN gegen die Klarnamenpflicht!
Der Irrsinn von Aussagen, dass das Hass-Kriminalität bekämpfen würde, ist ziemlich realitätsfern, wenn man sich die Problematik mal etwas genauer anschaut.
Kriminelle umgehen Verifikationen leicht
Professionelle Täter nutzen gefälschte Identitäten oder ausländische Accounts, um Klarnamenpflichten zu umgehen. Betroffen sind vor allem „Otto Normalverbraucher“, während Kriminelle kaum gestoppt werden. Studien zeigen, dass #Hassrede durch Klarnamenpflicht nur marginal reduziert wird, da Täter schnell Ausweichstrategien finden.
Quellen: Studie Südkorea, Expertenmeinung, Faktencheck#Moderation & #KI sind effektiver
Automatisierte Systeme und menschliche Moderation können Hassrede schneller erkennen und sanktionieren, ohne die Privatsphäre aller Nutzer zu opfern. KI-gestützte Moderation wird bereits erfolgreich eingesetzt, um Hassrede und #Desinformation zu bekämpfen, ohne auf #Klarnamen angewiesen zu sein.
Q: KI-Moderation, Forschungsprojekt HaSPI#Datenlecks & Angriffe
#Südkorea führte 2007 eine Klarnamenpflicht ein, musste sie aber 2012 nach massiven Datenschutzverstößen wieder abschaffen. Hacker stahlen die Daten von 35 Millionen Nutzern (70% der Bevölkerung), was zu Identitätsdiebstahl und Missbrauch führte. Das Verfassungsgericht erklärte die Pflicht für verfassungswidrig, da sie die Meinungsfreiheit einschränkt.
Q: Südkorea: Datenskandal, Verfassungswidrigkeit, Details,
YouTube Video @[email protected]Überwachungsrisiko & Missbrauch durch Behörden/Unternehmen
Unternehmen wie #Palantir könnten #Klarnamendaten für #Massenüberwachung nutzen. Palantir wird bereits von deutschen Polizeibehörden eingesetzt, obwohl Datenschützer vor dem Missbrauch warnen. Die Software ermöglicht die Verknüpfung von Datenbanken und könnte für politische #Repression genutzt werden.
Q: Palantir & Datenschutz, Einsatz in Deutschland, Kritik,
YouTube Video Doktor WhatsonEinschüchterung & Chilling Effect
Eine Pflicht führt dazu, dass sich Menschen aus Angst vor Konsequenzen (z.B. berufliche Nachteile, soziale Ausgrenzung) nicht mehr frei äußern. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen, #Whistleblower und politische #Aktivisten sowie eine Vielzahl an Personen die teilweise als Autisten deklariert werden können oder Journalisten, aber auch andere.
Q: Chilling Effect, Risiken, PiratenparteiKein wissenschaftlicher Beleg für weniger Hass
Studien zeigen, dass anonyme Nutzer oft weniger aggressiv kommunizieren als solche, die mit Klarnamen auftreten. Die Annahme, dass Klarnamen den Diskurs „zivilisieren“, ist nicht belegt. In Südkorea änderte sich das Verhalten von Hassrednern kaum.
Q: Studie Südkorea, @[email protected], FaktencheckVerstoß gegen Grundrechte & EU-Recht
Die Klarnamenpflicht widerspricht dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und eventuell auch gegen EU-Datenschutzrecht (#DSGVO). Das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland betont, dass eine solche Pflicht mit höherrangigem Unionsrecht kollidiert.
Q: Datenschutzzentrum Saarland, Piratenpartei, RSW BeckBei der Civey Umfrage könnt ihr eure Stimme gegen eine Klarnamenpflicht zum Ausdruck bringen:
https://civey.com/umfragen/56421/sollte-es-in-deutschland-eine-klarnamen-pflicht-im-internet-geben-sodass-online-dienste-wie-facebook-nur-mit-dem-echten-namen-genutzt-werden-durfen-um-hasskriminalitat-besser-zu-bekampfenBei der Petition von Hood Informatik (IT-YouTube Kanal), könnt ihr gegen eine #Klarnamenpflicht unterschreiben:
https://keine-klarnamen-im-netz.de/Begründungsvideo dazu: https://youtu.be/AITBsUGA5lY
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https://www.europesays.com/at/73709/ Fall Ulmen-Fernandes: Der Generalverdacht | Telepolis #AT #Austria #Berichterstattung #Celebrities #Deepfake #Entertainment #Gesetze #IdentityManagement #Klarnamenpflicht #KünstlicheIntelligenz #Österreich #Prominente #Unterhaltung #Verdachtsberichterstattung
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Meine Güte, ist #Miosga eine schlechte Journalistin....
Nur billigste Fragen mit Empörungspotential, NULL Empathie, dümmliches Nachhaken bei seit Jahren verworfenen Ideen
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Ich wette das "Digitale #Gewaltschutzgesetz" das Frau #Schwesig jetzt ankündigt liegt seit Monaten halbfertig in einer Schublade und wartet nur auf den richtigen Spin… den #Merz inzwischen gesetzt hat: #Klarnamenpflicht, #Vorratsdatenspeicherung, Altersangabe im Betriebssystem, Chatkontrolle. Die volle Geisterbahn. Vielleicht findet sich sogar noch ein fremden- oder transfeindlicher Touch den man dem Gesetz mitgeben kann.
Wer wettet dagegen?
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Haken dran – das Social-Media-Update der c't: Meta verliert vor Gericht (Que Sora, Sora)
Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00:00 - Hallo zusammen! 00:00:20 - Zwei historische Urteile gegen #Meta (und #YouTube) 00:07:45 - Einordnung der Urteile 00:13:54 - Vergleich mit Big Tobacco 00:15:12 - World Happiness Report 00:16:54 - Das Ende von #OpenAI Video-KI 00:21:09 - Bundesjustizministerin Hubig lehnt #Klarnamenpflicht ab
Webseite der Episode:
https://hakendran.podigee.io/556-meta-verliert-vor-gericht-que-sora-soraMediendatei:
https://audio.podigee-cdn.net/2421814-m-e0450c3c07c25b72e2061795b1fa5526.mp3?source=feed -
Warum bekommt nicht jede/r Bürger:in mit der Geburt zum Namen eine Id.-Nr., die sich auf einen transplantierten Chip befindet. Dann können überall im öffentl., virt. u. priv. Raum alle Aktivitäten erfasst werden? Dann haben es Verwaltung, die Polizei, der Verfassungsschutz, Konzerne, Regierungen, viel einfacher, sie zu analysieren, zu verstehen, zu verfolgen. Wer nichts zu verbergen hat, könnte dem doch zustimmen. Ist doch was Gutes. 🤮
WEIL DAS DER FUCKING HORROR IST!
#klarnamenpflicht -
@anneroth
Guter Schritt. Leider besteht erstmal weiterhin die Gefahr, dass die #Klarnamenpflicht ohne diesen Titel "unbemerkt" durch die Hintertür eintritt, als "Nebeneffekt" wenn die Pläne zur #Altersverifikation tatsächlich umgesetzt werden.