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#populismus — Public Fediverse posts

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  1. Ich glaube, dass die AfD morgen in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft wird. Und ich hoffe sehr, dass es nicht für eine absolute Mehrheit reicht.

    Noch mehr beschäftigt mich aber die Frage: Warum funktioniert das?

    Vielleicht, weil Populismus etwas beherrscht, das seine Gegner offenbar verlernt haben: verständlich zu sprechen.

    Die Methode ist nicht besonders geheimnisvoll. Man nimmt reale Sorgen – Sicherheit, Migration, soziale Unsicherheit, Kontrollverlust. Dann reduziert man die Komplexität. Man benennt Schuldige. „Die da oben.“ „Die anderen.“ „Das System.“ Und schon wird aus einem schwierigen Problem eine Geschichte mit Held, Opfer und Bösewicht.

    Politisch bequem. Sachlich häufig falsch oder zumindest grob verkürzt. Aber leicht zu merken.

    Noch praktischer wird es, wenn Widerspruch nicht mehr als Widerspruch behandelt wird. Dann sind Medien „Lügenpresse“, Experten Teil des „Systems“, Kritiker Gegner des „Volkes“. Das ist Populismus in Reinform: Nicht nur das Gegenargument angreifen, sondern gleich die Glaubwürdigkeit dessen, der es vorbringt.

    Und was machen die anderen?

    „Wir sind gegen die AfD.“

    Großartig. Und jetzt?

    Nur dagegen zu sein, ist kein Inhalt. Ein Demonstrationsschild ist noch kein Wohnungsbauprogramm, keine funktionierende Behörde, keine Sicherheitspolitik und keine Antwort darauf, warum Menschen Angst vor der Zukunft haben.

    Vielleicht wäre der Anfang erstaunlich unspektakulär:

    Sicherheit anbieten, ohne Feindbilder zu erfinden.
    Probleme benennen, ohne Minderheiten zu Sündenböcken zu machen.
    Einfache Antworten geben, ohne falsche Antworten zu geben.
    Und vor allem: erklären, was MAN selbst kann.

    Nicht jeden Satz mit „Aber die AfD …“ beginnen.

    Sondern:

    Das ist das Problem.
    Das ist unser Vorschlag.
    Das kostet er.
    Das bringt er.
    Das dürfen wir rechtlich.
    Und daran könnt ihr uns messen.

    Die große Ankündigung, die AfD „inhaltlich zu stellen“, ist für mich bisher viel zu oft bei der Ankündigung geblieben.

    Eine richtige Antwort, die niemand versteht, verliert politisch gegen eine falsche Antwort, die jeder nach zehn Sekunden wiederholen kann.

    Welche konkreten Probleme löst eine Partei tatsächlich – und mit welchen rechtlich zulässigen Maßnahmen?

    Welche Forderungen halten einer Prüfung an Grundgesetz, Menschenwürde und Gleichheitssatz stand?

    Was kosten die versprochenen Lösungen, wer bezahlt sie und welche messbaren Folgen haben sie?

    Fragen sind Teil der Demokratie. Gerade die unangenehmen.

    #gedanken #SachsenAnhalt #Landtagswahl #AfD #Demokratie #Populismus #Politik

  2. Ich finde den Begriff #Populismus vulgär. Zur Beschreibung einer politischen Strategie ist er überflüssig, weil er alles und nichts meint. Und wir haben schon genügend Begriffe, die man nutzen kann, wenn man nicht immer wieder Faschismus sagen will.

    Populismus ist in der Diskussion das Äquivalent zum ständigen rumfurzen. Passt wunderbar in Talkshows und Medienbeiträge, die nichts sagen, sondern nur ein Gefühl transportieren wollen.

  3. Die Überschrift ist irreführend. Hier hat sich eher ein Schreiberling auf den Schlips getreten gefühlt und schreibt Frau #Schwarzer in die rechte Ecke. Entweder ist es plumper #Populismus oder der Versuch Definitionen zu verschieben aka manipulation. Sehr peinlich von der #Taz 🫢:

    taz.de/Alice-Schwarzer-Eine-Fr

    #Feminismus #neofeminsmus #Frauenrechte #aliceschwarzer #noAfD

  4. Und wieder mal zeigt sich: (1/2)
    Wenn das #Kopftuchverbot in Kraft ist und alle #Ausländer*innen ohne Aufenthaltsberechtigung abgeschoben sind, werden alle Probleme gelöst sein.
    Oder? 🤨

    "Debatte um Hilfe nach Tod auf Spitalsparkplatz"
    salzburg.orf.at/stories/332791

    Nach dem Vorfall in #Oberösterreich schon wieder ein Bundesland in dem #SchwarzBlau regiert, also #ÖVP mit #FPÖ (oder umgekehrt) - also "rechts der Mitte" und eine #Nazi-Affine Partei (die man dann wohl getrost #Nazipartei nennen darf, weil es eine Partei ist die von #Nazis gewählt wird).

    #ÖVPGameOver #FPÖGameOver #Populismus #Ausländerhass #Menschenhass #NazisRausAusDenParlamenten

  5. Kriminalisierung in autoritären Zeiten
    "Die stra­fende Seite des Staates wird an Bedeu­tung gewinnen"
    Prof. Dr. Tobias Singelnstein

    » Wo Spaltung, Ausschluss und negative Affekte in der politischen Debatte den Ton angeben, da ist das Feld der Kriminalisierung nicht weit. Denn #Kriminalisierung ist das Instrument, um eine solche Politik umzusetzen – sie wird als ausschließende, marginalisierende, repressive Strategie in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen.

    lto.de/recht/hintergruende/h/k

    #populismus #symbolpolitik #außenseiter #migranten #autoritarismus #sicherheit

  6. "Der Spott ist zum Glück noch da. Doch immer öfter höre ich bei jeder Lappalie die Beschwörung: «Das hat so sein müssen.» Aber­gläubischer Determinismus hat das Land erfasst." in *Die Orbanisierung der Slowakei schreitet voran*
    republik.ch/2025/08/27/die-orb via @republik_magazin

    #Essay #RepublikMagazin #Magazin #Slowakei #Schweiz #Politik #Kultur #Emigration #Orban #Fico #Medien #Populismus

  7. Diese #Messerverbotszonen sind reine #Symbolpolitik, wann begreift das #Innenminister #GerhardKarner und seine #Menschenhasser - Partei #ÖVP endlich mal? 🤦🏻‍♂️

    #AlkoholAmSteuer, #Rasen, Banküberfälle, #Bankomatsprengungen,... alles verboten. Und trotzdem passiert es. Oft.
    Sollte die #Volkspartei vielleicht mal überlegen so was wie "Banküberfallverbotszonen" oder "Bankomatsprengungsverbotszonen" einzuführen? 🤔

    Glaub der Erfolg wäre relativ bescheiden. 🤷🏼‍♂️ Außerdem wären wohl nur "die falschen #Ausländer" betroffen, bei den Bankomatsprengungen waren die letztens gefassten Täter EU-Bürger (Niederländer).

    Hauptsache #Ausländerhass schüren und damit noch mehr Menschen zur #Nazipartei treiben (das wäre dann dieses "am rechten Rand fischen"). 🤬

    "#Messerattacke in neuer #Waffenverbotszone"
    wien.orf.at/stories/3316238/

    #Ausländerfindlichkeit #Populismus #NazisRaus #NazisRausAusDenParlamenten

  8. #TIL : Ein einfaches #Amazon Paket aus #UK mit nur zwei Teilen braucht jetzt alleine drei Tage für die #Zoll Bearbeitung (von den über 30€ Zollgebühren ganz abgesehen).
    #Nationalismus ist toll, lasst euch da nichts anderes einreden! #Brexit
    #Protektionismus
    #Populismus verwandelt einfach ausnahmslos alles in 💩‼️

  9. Trump und der amerikanische Selbstbetrug ?

    Symbolbild: Blüte der USA oder Niedergang?

    Donald Trump ist nicht nur ein politisches Phänomen, sondern ein Spiegelbild tiefer gesellschaftlicher Dynamiken in den USA. Während viele im Ausland verblüfft sind, dass ein Mann mit juristischen Verstrickungen und polarisierenden Plänen erneut zur Präsidentschaft aufsteigt, jubeln ihm große Teile der amerikanischen Bevölkerung zu. Doch warum glauben so viele Amerikaner an Trump und seine Versprechen? Die Antwort darauf liegt in einer komplexen Mischung aus psychosozialen und politischen Faktoren, die das Fundament des sogenannten Trumpismus bilden.

    Die Anziehungskraft Trumps liegt vor allem in seiner Inszenierung als „starker Mann“, der in einer Zeit vielfältiger Krisen einfache Lösungen verspricht. Wirtschaftliche Unsicherheit, soziale Spannungen und ein tiefes Misstrauen gegenüber Institutionen bieten ihm die ideale Bühne. Trump’s Rhetorik reduziert komplexe Probleme auf klare Schuldzuweisungen, oft gegen Einwanderer oder politische Gegner, und suggeriert, dass er allein die Fähigkeit besitzt, die Nation zu retten. Diese Narrative werden durch seine mediale Präsenz verstärkt. Kein Politiker versteht die Mechanismen von sozialen Netzwerken besser als Trump. Seine Plattform „Truth Social“ fungiert als Echokammer, die alternative Realitäten erschafft, in denen er als Held und Opfer zugleich inszeniert wird.

    Die Opposition hingegen wirkt zunehmend erschöpft. Jahre der Auseinandersetzung mit Trumps polarisierender Politik haben Demokraten wie Republikaner gleichermaßen zermürbt. Selbst Trumps Gegner innerhalb der republikanischen Partei bleiben meist still, eingeschüchtert von seiner Dominanz über die Basis. Diese politische Erschöpfung wird verstärkt durch eine allgemeine gesellschaftliche Müdigkeit. Pandemie, Inflation und anhaltende soziale Konflikte haben viele Amerikaner in einen Zustand der Resignation versetzt. Der Wunsch nach Stabilität und Einfachheit ist groß, und Trumps Versprechen von „Make America Great Again“ bietet eine nostalgische Flucht in eine idealisierte Vergangenheit.

    Diese Dynamiken werden durch psychologische Mechanismen verstärkt. Viele seiner Anhänger erleben eine kognitive Dissonanz: Widersprüche zwischen Trumps Verhalten und ihren eigenen Werten werden ausgeblendet, um das psychologische Wohlbefinden aufrechtzuerhalten. Zusätzlich verstärkt seine populistische Rhetorik das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem kämpfenden Kollektiv. Indem er die „Eliten“ und die „Mainstream-Medien“ angreift, positioniert er sich als Sprachrohr der „einfachen Leute“.

    Die Gefahren dieser Entwicklung sind gravierend. Trumps Pläne, juristische Verfahren gegen ihn einzustellen, politische Gegner zu bestrafen und Loyalisten in Schlüsselpositionen zu bringen, stellen eine ernsthafte Bedrohung für rechtsstaatliche Prinzipien dar. Gleichzeitig normalisiert seine Politik die Verbreitung von Verschwörungstheorien, indem er Personen wie Robert F. Kennedy und Tulsi Gabbard in Führungspositionen bringt. Diese Entwicklungen vertiefen die gesellschaftliche Spaltung und schwächen das Vertrauen in demokratische Institutionen. Der Traum einer vereinten Nation scheint weiter entfernt denn je.

    Ein Umdenken ist notwendig, um den Trumpismus zu hinterfragen und langfristig zu überwinden. Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Investitionen in kritisches Denken und Medienkompetenz sind essenziell, damit Menschen lernen, Desinformation zu erkennen und einzuordnen. Gleichzeitig müssen die Demokraten und gemäßigten Republikaner eine kohärente und inspirierende Alternative bieten, die über reinen Anti-Trumpismus hinausgeht. Eine positive Vision für die Zukunft ist entscheidend. Auch die Medien tragen Verantwortung: Statt Sensationsjournalismus sind faktenbasierte und differenzierte Berichterstattungen notwendig. Darüber hinaus sollte die internationale Gemeinschaft eine klare Haltung gegen autoritäre Tendenzen zeigen und Trumps Politik nicht hofieren.

    Der Erfolg von Donald Trump ist das Ergebnis vielschichtiger gesellschaftlicher, psychologischer und medialer Dynamiken. Er zeigt, wie verletzlich demokratische Strukturen und Werte in Krisenzeiten werden können. Nur durch einen koordinierten Ansatz von Bildung, politischer Erneuerung und globaler Verantwortung kann verhindert werden, dass der amerikanische Traum zum Albtraum wird.

    Quelle und mehr Infos ZEIT ONLINE

    #AmerikanischeDemokratie #Autokratie #demokratie #DonaldTrump #DonaldTrumpWiederwahl #Ethik #gesellschaftlicheSpaltung #Politik #Populismus #populistischePolitik #trumpismus #USPolitik #yellowCasa

  10. Fokus Landtagswahlen - Warum Populisten punkten

    Populisten erobern im Osten das Feld, weil vernünftige Lösungen kaum umgesetzt werden, sagt Ex-Landrat Werner Henning. Susan Arndt sieht ein Rassismusproblem.#Politik #Osten #Ostdeutsche #Populismus #Debatte
    Warum punkten Populisten?

  11. Ach, #Tourismuslandesrat #MarioGerber (#ÖVP / #Volkspartei #Tirol) ortet zur Diskussion um den frühen #Skiweltcup-Start in #Sölden (#Ötztal) in „gewissen Aussagen Populismus“.
    Was macht er beruflich nochmal? Ach ja, er ist #Politiker, arbeitet also berufsbedingt mit #Populismus. 🤦‍♂️ 🤷‍♂️

    "#Touristiker: Keine Freude mit #Sölden-Debatte"
    tirol.orf.at/stories/3229699/