home.social

#liberalismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #liberalismus, aggregated by home.social.

fetched live
  1. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  2. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  3. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  4. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  5. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  6. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  7. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  8. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  9. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  10. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  11. Die persönliche Freiheit hört an der oberen Schornsteinkante auf, weil die dort austretenden Gase die Freiheit anderer Menschen einschränken.

    #Liberalismus #Klimakrise

  12. Die persönliche Freiheit hört an der oberen Schornsteinkante auf, weil die dort austretenden Gase die Freiheit anderer Menschen einschränken.

    #Liberalismus #Klimakrise

  13. … die Krise der liberalen #Demokratie und zeigen Wege zu ihrer Erneuerung auf. Dazu gehört ein wehrhafter #Liberalismus, der Freiheit und Sicherheit neu austariert, politische Handlungsfähigkeit stärkt und demokratische Resilienz fördert – ein Plädoyer für die Verteidigung der offenen Gesellschaft."

  14. … Sie liefern eine profunde Diagnose für die Krise der liberalen #Demokratie und zeigen Wege zu ihrer Erneuerung auf. Dazu gehört ein wehrhafter #Liberalismus, der Freiheit und Sicherheit neu austariert, politische Handlungsfähigkeit stärkt und demokratische Resilienz fördert – ein Plädoyer für die Verteidigung der offenen Gesellschaft."

  15. Mir ist es völlig egal, ob jemand woke, links, rechts, liberal oder religiös ist. Was für mich zählt, ist der Charakter: Bist du ein anständiger Mensch oder nicht?

    Wir müssen aufhören, sofort in Extremen zu denken. Nicht jeder, der rechts steht, ist ein Rassist, und nicht jeder, der links steht, ist ein Extremist. Das demokratische Spektrum lebt von Vielfalt. Solange wir die Menschenrechte achten und einander mit Respekt begegnen, kann jeder die politische Heimat wählen, die er möchte. Am Ende zählt die Menschlichkeit.

    #Menschlichkeit #Respekt #Demokratie #Pluralismus #Menschenrechte #Politik #Debattenkultur #Liberalismus #Zusammenhalt #Charakter

  16. „Wir wollen also nicht Milliardäre abschaffen, sondern dafür sorgen, dass jeder Milliardär werden kann, wenn er sich anstrengt.“

    Wow, #Liberalismus auf Stammtisch-Niveau.

    taz.de/!6182859

    #FDP #AFDP

  17. Uff... Wenn ich mir allein auf Facebook ansehe, wie viel Hass, wie viel purer Hass sich gerade über Marie-Agnes Strack-Zimmermann ergießt, weil sie als Frau es wagte, einen dauerpöbelnden, rückwärtsgewandten, privilegierten Mann herauszufordern, weil Sie es wagte ihrer Partei einen positiven Liberalismus anzubieten, dann wird mir ganz Angst und Bang um den Liberalismus in Deutschland.

    #MASZ #Liberalismus #Deutschland

  18. Uff... Wenn ich mir allein auf Facebook ansehe, wie viel Hass, wie viel purer Hass sich gerade über Marie-Agnes Strack-Zimmermann ergießt, weil sie als Frau es wagte, einen dauerpöbelnden, rückwärtsgewandten, privilegierten Mann herauszufordern, weil Sie es wagte ihrer Partei einen positiven Liberalismus anzubieten, dann wird mir ganz Angst und Bang um den Liberalismus in Deutschland.

    #MASZ #Liberalismus #Deutschland

  19. Als liberale Partei kann man nicht offen gegenüber der AfD auftreten, welche unsere Werte täglich bekämpft.

    Wir, die Liberalen Demokraten, haben keine gemeinsamen Interessen mit der AfD. Von dahern stellt sich für uns gar nicht die Frage, wie wir mit der AfD zusammenarbeiten möchten. Und um uns von der AfD abzugrenzen, müssen wir nicht mit ihnen sprechen und ihnen dadurch eine Bühne geben. 1/2

    #Politik #Liberalismus #FDGO #AfDVerbotsverfahrenJetzt

  20. Als liberale Partei kann man nicht offen gegenüber der AfD auftreten, welche unsere Werte täglich bekämpft.

    Wir, die Liberalen Demokraten, haben keine gemeinsamen Interessen mit der AfD. Von dahern stellt sich für uns gar nicht die Frage, wie wir mit der AfD zusammenarbeiten möchten. Und um uns von der AfD abzugrenzen, müssen wir nicht mit ihnen sprechen und ihnen dadurch eine Bühne geben. 1/2

    #Politik #Liberalismus #FDGO #AfDVerbotsverfahrenJetzt

  21. Ein liberaler Freund wird sehr vermisst

    Joachim “Jo” Scheffer war ein sozialliberaler Kämpfer für Umwelt- und Bürgerrechte, der mit offenem Visier und persönlicher Gradlinigkeit für fortschrittlichen Liberalismus lebte. Ich kenne wenige Menschen, die ihre Prinzipien und Grundüberzeugung mit Konsequenz und Gradlinigkeit, aber gleichzeitig mit Humor und Leichtigkeit zu vertreten wussten. Ob bei den Jungdemokraten pder beim Liberalen Hochschulverband, der Friedrich-Naumann-Stiftung, in der örtlichen FDP und nach Genschers “Wende” 1982 bei den Grünen, im BUND, und  beim Radikaldemokratischen Bildungswerk, dem Oldie-Netzwerk der linksliberalen Jungdemokrat:innen, besonders aber im Liberalen Zentrum Köln.

    Jo war immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Er tat alles uneitel und unprätentiös und sorgte auch in schwierigen Zeiten immer für Optimismus. Ich lernte Joachim Scheffer bei den Jungdemokraten 1978 kennen, nachdem ich kurz vorher vom Schwäbischen zurück ins Rheinland nach Bonn gezogen war, um zu studieren und Politik zu machen.  Joachim war bei den Jungdemokraten einer, der mit allen Menschen sprechfähig war – in einer Zeit, in der insbesondere im Milieu der Studentenverbände Grabenkämpfe an der Uni abspielten. Ralf Fücks war damals noch bei den chinatreuen K-Gruppen, Joschka Fischer Straßenkämpfer in Frankfurt und Marieluise Beck Trotzkistin. Aber auch die Schwesterorganisation der Jungdemokraten an der Hochschule, der Liberale Hochschulverband (LHV) war damals von Fraktionen bestimmt. 1981 wurde ich zum Bundesvorsitzenden und Joachim mein loyaler Stellvertreter. Wir kämpften damals gegen den Rechtsruck der FDP und den absehbaren Bruch der sozialliberalen Koalition, den Genscher im September 1982 durch seine Unterstützung des Mißtrauensvotums gegen Helmut Schmidt vollendete und damit die FDP spaltete. Damit  legte Genscher den Grundstein für das heutige Desaster einer Partei, die niemand mehr braucht. Und wir waren beide mittendrin.

    Gemeinsam in der Zweifrontenauseinandersetzung

    Als wir gemeinsam in den Bundesvorstand gewählt wurden, hatte  bereits Graf Lambsdorff die erste Bombe gegen die sozialliberale Koalition gezündet. Am Haushalt 1982 sollte es “knallen”, Wir als Studentenverband mit Sitz im FDP-Bundesvorstand  wurden mit theoretischen Horrorszenarien konfrontiert, dass angeblich ein Schüler, der BaFöG erhält, sich vom 14. bis zum 26. Lebensjahr ohne Prüfung durchmogeln könne. Den gab es gar nicht, aber es ging schon damals, wie heute bei Rente und Gesundheit, um Klassenkampf von oben. Joachim, von Beruf Ingenieur, gab immer Zahlen den Vorrang und argumentierte seriös und sachbezogen. Das war unserer “Verbandsopposition”, eher egal. Die einen waren grün-nah, die anderen wurden vom DDR-nahen MSB-Spartakus umworben. Wie der ehemalige Schatzmeister Manfred Confurius, später Anwalt in Hamburg. Der LHV hatte mit meiner Wahl beschlossen, im Herbst “dezentrale Aktionen” mit den grün-nahen Basisgruppen an den Hochschulen gegen Sozialabbau zu unterstützen. Der MSB orientierte auf “bundesweiten Streik” – zu dem mich Confurius in einem 2-stündigen, sehr einseitigen  Telefongespäch überreden versuchte. Er merkte gar nicht, dass ich nicht zuhörte, sondern Spaghetti kochte, während er mich agitierte. Tissy Bruns, MSB-Vertreterin in den Vereinigten Deutschen Studentenschaften VDS in Bonn, hatte ihn da bereits “auf Linie” der Kommis gebracht. Sechs  Wochen war er auf “Schulung” in der Kaderschmiede der DDR, erfuhr ich Tage später von Günter Verheugen, damals Generalsekretär der FDP und vom Verfassungsschutz informiert. Danach rief ich Jo Scheffer an, der mich wieder aufbaute und humorvoll an den Liberalismus als Lebenshaltung erinnerte. Danke, dafür, Jo!  Als wir beide in den 90er Jahren im Fernsehen sahen, dass die Kommunistin Tissy Bruns, inzwischen rechte Redakteurin bei Springers rechter “WELT”, gemeinsam mit Johannes Rau den Bundespresseball eröffnete,  haben wir gemeinsam am Telefon über den Opportunismus der “Kommunistin” abgegackert.

    Ein kurzes, aber ehrenvolles Amt

    Als wir gemeinsam ein Jahr im Bundesvorstand der uns beiden fremden Umgebung der politischen Studierendenorganisation zugebracht hatten, erklärte er sich bereit, mein Nachfolger als LHV-Bundesvorsitzender zu werden. Er wurde gewählt, aber schon nach seiner Wahl versuchte die “Verbandsopposition”, die Wahlen zu unterminieren. Sie versuchten in derselben Versammlung, die Mehrheiten zu kippen und wir, die linksliberal-jungdemokratischen  Kräfte, verlegten uns aufs “filibustern”- nach dem Vorbild des US- Senats, denn man durfte im LHV ohne Redezeitbegrenzung zur Kandidatur reden. Schatzmeister Ulf Gritzka allein redete eine Stunde 20 min. Die Diskussion zog sich Stunden hin. Immer mehr “Berliner” reisten in der Nacht an und gegen 8.00 morgens hatten sie die Mehrheit, gegen 10.00 wählten sie Jo Scheffer ab und übernahmen den Bundesvorstand und die Kasse. Ich wäre da ausgeflippt, Joachim reagierte nur souverän und sagte: die werden keine Freude daran haben, regen wir uns nicht auf! Und er hatte recht – der LHV versank in der Bedeutungslosigkeit zur Freude der “Julis” um Westerwelle!  Sein sonniges, positives Gemüt tröstete uns alle und machte ihn größer, als alle kleinkarierten politischen Zänkereien.

    Private und politische Highlights

    Neben LHV und Jungdemokraten war das Librale Zentrum in Köln ein wichtiger Punkt der Arbeit Jo Scheffers. Das Liberale Zentrum ist bekannt geworden durch sein Wirken in der Domstadt und Forum für die politisch liberalen Diskussionen, die Gerhart Baum immer wieder angestoßen hat. Dieser politisch-kulturelle Club, der durch das legendäre Gespräch zwischen Gerhart Baum als Innenminister und dem ehemaligen Terroristen Horst Mahler bekannt wurde, war ein weiteres Aktionsfeld von Jo Scheffer. Er blieb dem Verein treu und organisierte Veranstaltungen, als das “LZ” Ende der  90er Jahre seine Veranstaltungsräume aufgeben musste, aber bis heute ein Treffpunkt linksliberaler Kultur und Politik in Köln geblieben ist, mit vielen Veranstaltungen und Exkursionen, Führungen und Ausstellungen weiterhin präsent in der Domstadt. Joachim war dort aktiv, bis ihn gesundheitliche Probleme  hinderten, sich weiter einzubringen.

    Gemeinsam in der DDR

    Jo war auch da, wenn wir sensible Missionen zu bewältigen hatten. 1983 fuhren wir gemeinsam auf Politikreise in die DDR. Die Jungdemokraten hatten seit Jahrzehnten im Rahmen der Entspannungspolitik politische Kontakte zur FDJ, der DDR-Jugendorganisationen begründet. 1983 war die Reise von besonderen Umständen geprägt und nicht ganz ohne sensible Vorgänge. Auf Seiten der Jusos fehlte der Delegationsleiter Olaf Scholz, was ich an anderer Stelle politisch beschrieben habe. Auch in dieser schwierigen Situation war es Jo mit seiner Erfahrung und Gelassenheit, der in unserer Delegation dafür sorgte, dass wir wie Pech und Schwefel zusammenhielten und den Versuchen der FDJ, politisches Kapital aus der Abwesenheit des Juso-Chefs zu schlagen, entgegenstanden.  Delegationsmitglied Markus Decker, damals befreundeter Gast, heute Journalist des RND, hat die klare Rolle der Jungdemokraten wiederholt gewürdigt.

    Nach der “Wende” bei den Grünen

    Wie die Mehrheit der ehemaligen Jungdemokrat:innen zog es Joachim Scheffer nach dem Austritt aus der FDP zu den Grünen. Wie der Autor und viele andere Linksliberale sahen wir eine Chance, dort bürgerrechtliche, ökologische, soziale und friedenspolitische Ziele, die wir als Jungdemokraten versucht hatten in der FDP zu etablieren, zu verstärken und zu unterstützen.  Darüber hinaus engagierte sich Jo Scheffer im BUND, getreu dem Prinzip, das wir als Jungdemokraten gepflegt hatten, dass die eingentliche inhaltliche Basisarbeit in NGOs geleistet wird und die Parteien ein Instrument sind, um diese Forderungen realpolitisch umzusetzen.

    Persönliches

    Es war mehr, als Politik, das uns verband und das ich an Joachim schätzte. Als ich nach Bonn kam, waren wir oft privat zusammen – mit unseren damaligen Freundinnen haben wir schöne Wochenenden verbracht, Baggerseen des rheinischen Braunkohlereviers besucht, philosophische Gespräche geführt und uns geerdet. Denn Jo war als Naturwissenschaftler und FH-Absolvent kein abgehobener Theoretiker, sondern immer auf dem Boden der Realität. Er gehörte dem “Fachhochschul”-Teil des LHV an und das wirkte bis in die Rente nach. Wir trafen uns manchmal in meinem Wohnort Bornheim, weil es hier eine italienische Eisdiele gibt, die für gutes Eis so berühmt ist, dass sogar Bürger des Rhein-Erft-Kreises (Wesseling) in den Rhein-Siegkreis (Bornheim) kommen. Ich wohne da um die Ecke. Mindestens zweimal haben mich Jo und seine Frau Beate angerufen, ob ich zum Eisessen runterkomme. Ich hatte keine Zeit oder war unterwegs. Schade – heute bedauere ich das, denn jede Minute mit Jo war ein Vergnügen. Danke, mein Lieber! Du wirst nicht nur von mir vermisst!

  22. Volker Wissing über die FDP, und wieso es so fatal war, dass Lindner behauptete, die Ampel könne nicht zusammenarbeiten, weil sie verschiedene Parteiprogramme habe:
    ($)

    sueddeutsche.de/medien/markus-

    #Ampelkoalition #FDP #Liberalismus

  23. Die Zeichen stehen auf #zukunft bei der #fdp - #jugend #fortschritt
    Wolfgang #kubicki mit einem Glas Weißwein und der beruhigenden Gewissheit, dass früher sowieso alles besser war. Die Partei der Zukunft steht also kurz davor, sie wieder einmal aufzuschieben.

    #deutschland #liberalismus #politik #satire #zweistein

  24. Neuer Liberalismus

    Die FDP steht vor dem Aus. Doch wie steht es um den Liberalismus? Lange wurde bei uns die Gleichung Liberalismus = FDP ja nicht hinterfragt, dabei stand diese Partei in den letzten vier Jahrzehnten allenfalls für eine Schrumpfform der ältesten und wirkungsvollsten politischen Ideen unserer Moderne. Die besten und produktivsten Ressourcen lagen brach oder wurden in ihren historisch-politischen Entwicklungslinien gar nicht mehr wahrgenommen.

    Die Fragen von Freiheit und Selbsbestimmung sind drängend – auch im internationalen Kontext und mit Blick auf einen erstarkenden Illiberalismus Orbanscher oder Trumpscher Prägung. Und während viele historische Liberale im 19. Jh zu den Vorkämpfern der Gleichstellung von Frauen gehörten, lag der Frauenanteil der FDP-Fraktion im Bundestag zuletzt nur bei etwas mehr als 20 Prozent. Höchste Zeit, das gute und progressive Erbe des Liberalismus wieder zu entdecken und produktiv weiter zu entwickeln. Die Grünenvorsitzende Franziska Brantner und der Hannoveraner OB Belit Onay machten dafür in FAZ Online gestern einen Aufschlag. Eine gute Anregung für eine breitere Debatte, die überfällig ist.

    Mehr zum Autor hier.

    Über Reinhard Olschanski / Gastautor:

    Geboren 1960, Studium der Philosophie, Musik, Politik und Germanistik in Berlin, Frankfurt und Urbino (Italien). Promotion zum Dr. phil. bei Axel Honneth. Diverse Lehrtätigkeiten. Langjährige Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Referent im Bundestag, im Landtag NRW und im Staatsministerium Baden-Württemberg. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Politik, Philosophie, Musik und Kultur. Mehr über und von Reinhard Olschanski finden sie auf seiner Homepage.

  25. Der Neue Liberalismus – eine Aufgabe der Grünen.

    Die liberale Idee braucht eine Neuformulierung, fordern zwei Spitzenpolitiker der Grünen – und erklären, wie sie dieses Erbe antreten wollen.

    :b90gruene: Franziska Brantner
    :b90gruene: Belit Onay
    @FAZ
    faz.net/aktuell/politik/inland

    #Liberal #Liberalismus #Grüne #BÜNDNIS_90_DIE_GRÜNEN #FranziskaBrantner #BelitOnai

  26. Der Neue Liberalismus – eine Aufgabe der Grünen.

    Die liberale Idee braucht eine Neuformulierung, fordern zwei Spitzenpolitiker der Grünen – und erklären, wie sie dieses Erbe antreten wollen.

    :b90gruene: Franziska Brantner
    :b90gruene: Belit Onay
    @FAZ
    faz.net/aktuell/politik/inland

    #Liberal #Liberalismus #Grüne #BÜNDNIS_90_DIE_GRÜNEN #FranziskaBrantner #BelitOnai

  27. #news ⚡ Grüne reklamieren Liberalismus für sich: Führende Grüne reklamieren eine Neuformulierung des Liberalismus als Aufgabe für ihre Partei. Damit beanspruchen sie in einem Gastbeit... hubu.de/?p=320350 | #gruene #liberalismus #hubu

  28. So wird der politische Diskurs immer autoritärer und der Mainstream immer weniger liberal, bis ihm irgendwann die aus der deutschen Geschichte ad nauseam vertraute Erkenntnis dämmert: Tja, als das autoritäre Regime errichtet wurde in Deutschland, da war halt leider wieder einmal von den Liberalen überhaupt nicht das allerkleinste bisschen mehr zu sehen.«
    verfassungsblog.de/freiheit-fi
    5/5
    #Liberalismus #Demokratie

  29. So wird der politische Diskurs immer autoritärer und der Mainstream immer weniger liberal, bis ihm irgendwann die aus der deutschen Geschichte ad nauseam vertraute Erkenntnis dämmert: Tja, als das autoritäre Regime errichtet wurde in Deutschland, da war halt leider wieder einmal von den Liberalen überhaupt nicht das allerkleinste bisschen mehr zu sehen.«
    verfassungsblog.de/freiheit-fi
    5/5
    #Liberalismus #Demokratie

  30. Was #Liberalismus und #Sozialdemokratie gemeinsam haben: Sie haben sich zu Tode gesiegt. Ihr Aufsteig seit dem 19. Jahrhundert hat so viele positive Effekte für unsere Lebensbedingungen gehabt, dass sich heutige Menschen stark und autonom genug fühlen, um zu glauben, sie bedürften beider nicht mehr.

  31. Was #Liberalismus und #Sozialdemokratie gemeinsam haben: Sie haben sich zu Tode gesiegt. Ihr Aufsteig seit dem 19. Jahrhundert hat so viele positive Effekte für unsere Lebensbedingungen gehabt, dass sich heutige Menschen stark und autonom genug fühlen, um zu glauben, sie bedürften beider nicht mehr.

  32. In #BadenWürttemberg gewinnt #CemÖzdemir, nicht die #Grünen. Sein Erfolg beruht auf der Abgrenzung gegen die Bundespartei. Diese personenzentrierte #Landtagswahl zeigt zudem ein Muster: Wo der #Liberalismus stirbt, wuchert der #Rechtspopulismus. #TheLänd ohne #FDP im Landtag ist das beste Beispiel.

  33. In #BadenWürttemberg gewinnt #CemÖzdemir, nicht die #Grünen. Sein Erfolg beruht auf der Abgrenzung gegen die Bundespartei. Diese personenzentrierte #Landtagswahl zeigt zudem ein Muster: Wo der #Liberalismus stirbt, wuchert der #Rechtspopulismus. #TheLänd ohne #FDP im Landtag ist das beste Beispiel.

  34. Landa in a nutshell
    .
    »Historisch betrachtet interessierten sich die Liberalen nie besonders für die Demokratie.« Ishay Landa räumt auf mit liberalen Mythen und widerspricht gängigen bürgerlichen Faschismus-Interpretationen. Wichtiges Hintergrundwissen für die Gegenwart: dietzberlin.de/der-lehrling-un

    #bookstodon #liberal #liberalismus #kapitalismus #demokratie #faschismus #buchtipp #lesetipp #autoritarismus #buch #sachbuch

  35. Landa in a nutshell
    .
    »Historisch betrachtet interessierten sich die Liberalen nie besonders für die Demokratie.« Ishay Landa räumt auf mit liberalen Mythen und widerspricht gängigen bürgerlichen Faschismus-Interpretationen. Wichtiges Hintergrundwissen für die Gegenwart: dietzberlin.de/der-lehrling-un

    #bookstodon #liberal #liberalismus #kapitalismus #demokratie #faschismus #buchtipp #lesetipp #autoritarismus #buch #sachbuch

  36. #Liberalismus:
    Es ist deine freie Entscheidung, zu rasen oder einen Geldautomaten zu sprengen.
    Also beklage nicht die Konsequenzen.
    Kein #FDP - Mensch jemals.

  37. Dazu hier der Französische #ÖRR über die Versäumnisse der Aufsichtsbehörden und der Politik im Schweizer Wallis, wo Unternehmerfreundlichkeit, Missachtung von Warnungen der eigenen Beamten für Brandschutzaufsicht und Sparmaßnahmen den Unternehmern von Crans-Montana unkontrolliert freie Hand ließ. Es ist unmittelbarer Ausfluss eines in der Schweiz sehr verbreiteten Raubtierliberalismus.

    franceinfo.fr/faits-divers/inc

    #Crans-Montana #liberalismus #Schweiz #Wallis #Politik #Brandschutz

    @3sat