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#liberalismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #liberalismus, aggregated by home.social.

  1. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  2. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  3. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  4. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  5. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  6. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  7. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  8. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  9. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  10. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  11. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  12. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  13. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  14. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  15. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  16. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  17. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  18. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  19. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  20. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  21. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  22. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  23. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  24. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  25. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  26. Die persönliche Freiheit hört an der oberen Schornsteinkante auf, weil die dort austretenden Gase die Freiheit anderer Menschen einschränken.

    #Liberalismus #Klimakrise

  27. Die persönliche Freiheit hört an der oberen Schornsteinkante auf, weil die dort austretenden Gase die Freiheit anderer Menschen einschränken.

    #Liberalismus #Klimakrise

  28. Die Abschaffung des Denkens

    Menschenhass/Selbsthass ist das Leitmotiv des “modernen” Faschismus

    Des bekannteste Beispiel für diesen Mechanismus sind die Legionen schwuler Kardinäle und Erzbischöfe, die sich lebenslang im Schwulenhass von niemandem übertreffen lassen wollen. Der allgemeinere und noch gefährlichere Menschenhass funktioniert ganz ähnlich. Der Mensch ist ein fehlerhaftes Wesen. Gerade das macht das Leben interessant und spannend. Aber viele Artgenossen halten diese Art Spannung nicht aus. Wenn sie dabei sehr mächtig sind oder werden, wird es gemeingefährlich.

    Muss man so weit gehen wie Norwegens Regierung? Stefan Krempl/heise berichtet:

    Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.”

    Es gibt ein Kinderschutz-Argument, das ich nicht bestreite, sondern bestätige: die Gehirnentwicklung ist bei Kindern weit intensiver als bei Erwachsenen, wobei immer gilt: jede’ Jeck’ is’ anders.

    Politische Prozesse orientieren sich aber nicht an Fakten, sondern an Stimmungen, die medienindustriell erzeugt und befeuert werden. Und die gehen dahin, Kinder nicht als Subjekte ernstzunehmen, sondern zu Objekten/Opfern zu reduzieren, um der Erwachsnenwelt, die dazu da ist, Verantwortung zu tragen, von ebendieser Verantwortung zu befreien. Kurz: nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen. Nicht die Beherrschten sind das Problem, sondern die Herrscher*innen.

    Vielen Erwachsenen erscheint die Anhörung der Kinderkompetenz irrelevant. Zu Unrecht. Wir Alten sind ihnen nciht überlegen, im Gegenteil. Ihre intensivere Gehirnverdrahtung führt zu schnellerer und intelligenterer Aufnahme der Wirklichkeit, wie wir Erwachsene sie ihnen vorgesetzt haben. Mit anderen Worten: von den Kindern können wir noch was lernen. Aber wer will das? Ist das Leben nicht stressig genug? Ja, ist es. Aber das haben nicht die Kinder zu verantworten, sondern “wir”!

    Die dafür verantwortlichen Herrscher*innen sind immer weniger die mehr oder weniger gewählten Politiker*innen, sondern die ein oder zwei Hände voll Oligarchen der globalen Mediennetzwerke. Sie nennen sich bisweilen in einem autosuggestiven Slang “Transhumanisten”. Sie sind die Beherrscher der real existierenden “Artificial Intelligence” (AI/KI) im nicht minder real existierenden Kapitalismus.

    Mit Letzterem beschäftigt sich ein*e unbekannt bleibende*r Autor*in bei telepolis (dort wurde auf der Startseite aie Autor*inn*enangabe abgeschafft, was sich bei der gegenwärtigen klickfehlerbegübstigenden Hitze beim Text selbst fortgesetzt hat … Strafe für Benutzerfeindlichkeit muss sein 😉 , – im Tagesverlauf hat telepolis den Autorennamen nachgereicht: Robert Schwierkus – aber ich will nicht abschweifen:

    Nils Schniederjann: Muss sich die Linke vom Liberalismus befreien? – Nils Schniederjann hinterfragt im Deutschlandfunk die Linke. Doch diese Analyse zeigt, warum die Abkehr vom Liberalismus ein gefährlicher Irrweg ist.”

    Das Thema hatten wir hier und hier schon vor einer Woche. Die Argumentationsführung der*des unbekannten Autor*in/später: Schwierkus ergänzt das gut.

    Ich war und bin nie ein Freund von Maschinenstürmerei. Dem technischen Fortschritt der Medizin verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. Darum reagierte ich bei dem hier eher unverwandt:

    Malte Engeler/taz: Künstliche Intelligenz: Denken wie das verbreitete Mittelmaß – KI ist unvereinbar mit emanzipierten und freiheitlichen Gesellschaften. Dabei handelt sich nicht um einen Designfehler, sondern sie ist so gedacht.”

    Einerseits ja. Andererseits ist der Gute zwei bis fünf Jahrzehnte zu spät dran, oder?

    Am ehesten folgen kann ich dem im Wissenschaftsressort vergrabenen aber weiterhin paywallfreien Christian Stöcker/Spiegel:

    Auf Knopfdruck generierte Texte: Warum ich seit KI anders über digitale Technik denke – Politiker prompten Gastbeiträge, Medienunternehmer lassen ihre Meinungsartikel von KI schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben. So neu die Technik sein mag: Die kognitive Psychologie weiß längst, was das bewirken wird.”

    Ich fasse es am Beispiel meines Überlebens eines Herzinfarktes mal so zusammen: der technische Fortschritt hat den Ärzt*inn*en und dem Pflegepersonal ihre erfolgreiche Arbeit erleichtert. Und das ist es ja, was er soll. Hätte ich jedoch meine Klogänge, inkl. Befreiung meiner nächtlichen Verkabelung, mit einer KI aushandeln müssen, statt mit dem Kardiologen aus Rumänien, der Stationsärztin aus Ghana und der Pflegerin aus Vietnam – dann wäre ich an Ohnmacht längst gestorben.

    Und das ist es, was die Menschenhasser unter den mächtigen Oligarchen wollen: die Überflüssigen sollen sich verpissen – wie ist egal.

    Beim Einsatz von AI/KI ist nicht ihr “Missbrauch” durch Kinder und Jugendliche (Hausaufgabenerledigung, Prüfungsbetrug nach dem Vorbild des Oligarchen Döpfner etc.) das Problem. Sondern ihr Einsatz für Krieg und Profitrate, Massenmord und Massenverdummung. Ja, diese Technik hat längst (gemäss Engeler s.o.) Eigendynamik und faktische Machtausübung entfaltet. Sie ist nicht mehr aus der Wirklichkeit entfernbar. Der politische Kampf um ihre demokratische Kontrolle und ggfls. auszuhandelnde Eindämmung – er sollte endlich beginnen. Ob wir es noch erleben?

  29. Die Abschaffung des Denkens

    Menschenhass/Selbsthass ist das Leitmotiv des “modernen” Faschismus

    Des bekannteste Beispiel für diesen Mechanismus sind die Legionen schwuler Kardinäle und Erzbischöfe, die sich lebenslang im Schwulenhass von niemandem übertreffen lassen wollen. Der allgemeinere und noch gefährlichere Menschenhass funktioniert ganz ähnlich. Der Mensch ist ein fehlerhaftes Wesen. Gerade das macht das Leben interessant und spannend. Aber viele Artgenossen halten diese Art Spannung nicht aus. Wenn sie dabei sehr mächtig sind oder werden, wird es gemeingefährlich.

    Muss man so weit gehen wie Norwegens Regierung? Stefan Krempl/heise berichtet:

    Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.”

    Es gibt ein Kinderschutz-Argument, das ich nicht bestreite, sondern bestätige: die Gehirnentwicklung ist bei Kindern weit intensiver als bei Erwachsenen, wobei immer gilt: jede’ Jeck’ is’ anders.

    Politische Prozesse orientieren sich aber nicht an Fakten, sondern an Stimmungen, die medienindustriell erzeugt und befeuert werden. Und die gehen dahin, Kinder nicht als Subjekte ernstzunehmen, sondern zu Objekten/Opfern zu reduzieren, um der Erwachsnenwelt, die dazu da ist, Verantwortung zu tragen, von ebendieser Verantwortung zu befreien. Kurz: nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen. Nicht die Beherrschten sind das Problem, sondern die Herrscher*innen.

    Vielen Erwachsenen erscheint die Anhörung der Kinderkompetenz irrelevant. Zu Unrecht. Wir Alten sind ihnen nciht überlegen, im Gegenteil. Ihre intensivere Gehirnverdrahtung führt zu schnellerer und intelligenterer Aufnahme der Wirklichkeit, wie wir Erwachsene sie ihnen vorgesetzt haben. Mit anderen Worten: von den Kindern können wir noch was lernen. Aber wer will das? Ist das Leben nicht stressig genug? Ja, ist es. Aber das haben nicht die Kinder zu verantworten, sondern “wir”!

    Die dafür verantwortlichen Herrscher*innen sind immer weniger die mehr oder weniger gewählten Politiker*innen, sondern die ein oder zwei Hände voll Oligarchen der globalen Mediennetzwerke. Sie nennen sich bisweilen in einem autosuggestiven Slang “Transhumanisten”. Sie sind die Beherrscher der real existierenden “Artificial Intelligence” (AI/KI) im nicht minder real existierenden Kapitalismus.

    Mit Letzterem beschäftigt sich ein*e unbekannt bleibende*r Autor*in bei telepolis (dort wurde auf der Startseite aie Autor*inn*enangabe abgeschafft, was sich bei der gegenwärtigen klickfehlerbegübstigenden Hitze beim Text selbst fortgesetzt hat … Strafe für Benutzerfeindlichkeit muss sein 😉 , – im Tagesverlauf hat telepolis den Autorennamen nachgereicht: Robert Schwierkus – aber ich will nicht abschweifen:

    Nils Schniederjann: Muss sich die Linke vom Liberalismus befreien? – Nils Schniederjann hinterfragt im Deutschlandfunk die Linke. Doch diese Analyse zeigt, warum die Abkehr vom Liberalismus ein gefährlicher Irrweg ist.”

    Das Thema hatten wir hier und hier schon vor einer Woche. Die Argumentationsführung der*des unbekannten Autor*in/später: Schwierkus ergänzt das gut.

    Ich war und bin nie ein Freund von Maschinenstürmerei. Dem technischen Fortschritt der Medizin verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. Darum reagierte ich bei dem hier eher unverwandt:

    Malte Engeler/taz: Künstliche Intelligenz: Denken wie das verbreitete Mittelmaß – KI ist unvereinbar mit emanzipierten und freiheitlichen Gesellschaften. Dabei handelt sich nicht um einen Designfehler, sondern sie ist so gedacht.”

    Einerseits ja. Andererseits ist der Gute zwei bis fünf Jahrzehnte zu spät dran, oder?

    Am ehesten folgen kann ich dem im Wissenschaftsressort vergrabenen aber weiterhin paywallfreien Christian Stöcker/Spiegel:

    Auf Knopfdruck generierte Texte: Warum ich seit KI anders über digitale Technik denke – Politiker prompten Gastbeiträge, Medienunternehmer lassen ihre Meinungsartikel von KI schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben. So neu die Technik sein mag: Die kognitive Psychologie weiß längst, was das bewirken wird.”

    Ich fasse es am Beispiel meines Überlebens eines Herzinfarktes mal so zusammen: der technische Fortschritt hat den Ärzt*inn*en und dem Pflegepersonal ihre erfolgreiche Arbeit erleichtert. Und das ist es ja, was er soll. Hätte ich jedoch meine Klogänge, inkl. Befreiung meiner nächtlichen Verkabelung, mit einer KI aushandeln müssen, statt mit dem Kardiologen aus Rumänien, der Stationsärztin aus Ghana und der Pflegerin aus Vietnam – dann wäre ich an Ohnmacht längst gestorben.

    Und das ist es, was die Menschenhasser unter den mächtigen Oligarchen wollen: die Überflüssigen sollen sich verpissen – wie ist egal.

    Beim Einsatz von AI/KI ist nicht ihr “Missbrauch” durch Kinder und Jugendliche (Hausaufgabenerledigung, Prüfungsbetrug nach dem Vorbild des Oligarchen Döpfner etc.) das Problem. Sondern ihr Einsatz für Krieg und Profitrate, Massenmord und Massenverdummung. Ja, diese Technik hat längst (gemäss Engeler s.o.) Eigendynamik und faktische Machtausübung entfaltet. Sie ist nicht mehr aus der Wirklichkeit entfernbar. Der politische Kampf um ihre demokratische Kontrolle und ggfls. auszuhandelnde Eindämmung – er sollte endlich beginnen. Ob wir es noch erleben?

  30. … die Krise der liberalen #Demokratie und zeigen Wege zu ihrer Erneuerung auf. Dazu gehört ein wehrhafter #Liberalismus, der Freiheit und Sicherheit neu austariert, politische Handlungsfähigkeit stärkt und demokratische Resilienz fördert – ein Plädoyer für die Verteidigung der offenen Gesellschaft."

  31. … Sie liefern eine profunde Diagnose für die Krise der liberalen #Demokratie und zeigen Wege zu ihrer Erneuerung auf. Dazu gehört ein wehrhafter #Liberalismus, der Freiheit und Sicherheit neu austariert, politische Handlungsfähigkeit stärkt und demokratische Resilienz fördert – ein Plädoyer für die Verteidigung der offenen Gesellschaft."

  32. Mir ist es völlig egal, ob jemand woke, links, rechts, liberal oder religiös ist. Was für mich zählt, ist der Charakter: Bist du ein anständiger Mensch oder nicht?

    Wir müssen aufhören, sofort in Extremen zu denken. Nicht jeder, der rechts steht, ist ein Rassist, und nicht jeder, der links steht, ist ein Extremist. Das demokratische Spektrum lebt von Vielfalt. Solange wir die Menschenrechte achten und einander mit Respekt begegnen, kann jeder die politische Heimat wählen, die er möchte. Am Ende zählt die Menschlichkeit.

    #Menschlichkeit #Respekt #Demokratie #Pluralismus #Menschenrechte #Politik #Debattenkultur #Liberalismus #Zusammenhalt #Charakter

  33. Lesen Sie selbst

    Ich war noch nicht wach, las es nachträglich, immer noch nicht ganz wach. Was soll ich davon halten? Ichweisesdochauchnicht. Also lesen Sies einfach selbst.

    Niels Schniederjann/DLF: Postliberalismus: Die Machtfrage – Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien? – Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen?”

    Teaser-Text des DLF: “Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen? Es gibt einen sehr einfachen, aber tiefgreifenden Grund für den Niedergang der gesellschaftlichen Linken: Sie ist liberal geworden. Sie verteidigt individuelle Rechte statt auf kollektive Macht zu setzen, sie blickt bei politischen Auseinandersetzungen auf Verfassungsgerichte statt auf Volkssouveränität, flüchtet in juristische Verfahren. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums wird der Liberalismus hingegen mit neuer Härte attackiert: Die sogenannten ‘Postliberalen’ versuchen, das Politische jenseits liberaler Einhegung zu denken. Was, wenn man von den Postliberalen etwas lernen kann? Was würde es für die Linke bedeuten, sich aus dem Bündnis mit dem Liberalismus zu lösen? Gibt es vielleicht sogar das Potenzial für eine ‘postliberale Linke’? Nils Schniederjann ist Journalist in Berlin. Für den Deutschlandfunk moderiert er unter anderem das Magazin für Politische Literatur ‘Andruck’ und die halbstündige Gesprächssendung ‘Tacheles’. Gemeinsam mit Sebastian Friedrich betreibt er außerdem den Newsletter und Podcast ‘Über Rechts’.”

    “Postliberalismus”, “Postliberale” – kannte ich bisher nicht. Eine theoretische Krücke oder ein Begriff mit Substanz? Wolkig oder nützlich? Es ist Sonntag, und Zeit zum Nachdenken.

    Einen Fehler kann ich schon benennen: Migration ist – historisch und gegenwärtig – grösser als der Liberalismus. Egal, ob mit oder ohne “Post-“.

    Lesen Sie ergänzend dazu die durchaus subjektiven Erinnerungen von Extradienst-Autor Detlef zum Winkel/bruchstuecke: “Nostalgie: Eine Zeitenwende der Grünen”, die durchaus besser dazu passen, als Sie denken. Meine unterscheiden sich signifikant zu seinen; legitim sind jedoch weit mehr als zwei.

    Für mich, dessen Familie vom malochenden Proletariat zum leitenden-Angestellten-Bürgertum aufstieg, waren schon die “68er” (ich war 11) nicht nur eine Minderheit der Bevölkerung, sondern auch in ihrer “Generation”. Schnell war die Luft raus, und sie verteilten sich zellteilungsartig auf diverse scheinrevolutionäre Sekten, mit denen sie – so wie die RAF den Polizeistaat – den real existierenden Kapitalismus mehr stabilisierten, als ihnen lieb war. Mich zog es mehr an die Front der politischen Mehrheitsbildung, und die befand sich in den 70ern in der FDP. Als sich 1982 herausstellte, dass diese Strategie gescheitert war, verliess ich sie wieder, und mit mir einige tausend weitere vernünftige Menschen.

    Gesellschaftlich formierten sich in jener Zeit eine Umwelt-/Anti-AKW-Bewegung, sowie eine aktualisierte Friedensbewegung. Beide hatten insofern einen eingebauten antikapitalistischen Ansatz, weil sowohl die Atom- als auch die Rüstungsindustrie ein Spielfeld für ausschliesslich besonders grosses Grosskapital waren und sind. Auf beiden Bewegungen surfte die Parteineugründung der Grünen – sie wollten nicht mehr linke Sekte sein, sondern dazugehören. Anfangs mussten sie gegen Ausgrenzung ankämpfen, aber das gab sich dann schnell. Der Kapitalismus ist intelligent in der Disziplin des Inkorporierens. Bürgerliche Weicheier eben – das wusste ich bevor ich eintrat, während ich eintrat – und heute ist es recht allumfassend bewiesen. Die einstmals extremistischsten “Linksradikalen” bezeichnen sich heute als “liberal” und “modern”.

    Konvertiten sind immer die Schlimmsten.

  34. Lesen Sie selbst

    Ich war noch nicht wach, las es nachträglich, immer noch nicht ganz wach. Was soll ich davon halten? Ichweisesdochauchnicht. Also lesen Sies einfach selbst.

    Niels Schniederjann/DLF: Postliberalismus: Die Machtfrage – Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien? – Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen?”

    Teaser-Text des DLF: “Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen? Es gibt einen sehr einfachen, aber tiefgreifenden Grund für den Niedergang der gesellschaftlichen Linken: Sie ist liberal geworden. Sie verteidigt individuelle Rechte statt auf kollektive Macht zu setzen, sie blickt bei politischen Auseinandersetzungen auf Verfassungsgerichte statt auf Volkssouveränität, flüchtet in juristische Verfahren. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums wird der Liberalismus hingegen mit neuer Härte attackiert: Die sogenannten ‘Postliberalen’ versuchen, das Politische jenseits liberaler Einhegung zu denken. Was, wenn man von den Postliberalen etwas lernen kann? Was würde es für die Linke bedeuten, sich aus dem Bündnis mit dem Liberalismus zu lösen? Gibt es vielleicht sogar das Potenzial für eine ‘postliberale Linke’? Nils Schniederjann ist Journalist in Berlin. Für den Deutschlandfunk moderiert er unter anderem das Magazin für Politische Literatur ‘Andruck’ und die halbstündige Gesprächssendung ‘Tacheles’. Gemeinsam mit Sebastian Friedrich betreibt er außerdem den Newsletter und Podcast ‘Über Rechts’.”

    “Postliberalismus”, “Postliberale” – kannte ich bisher nicht. Eine theoretische Krücke oder ein Begriff mit Substanz? Wolkig oder nützlich? Es ist Sonntag, und Zeit zum Nachdenken.

    Einen Fehler kann ich schon benennen: Migration ist – historisch und gegenwärtig – grösser als der Liberalismus. Egal, ob mit oder ohne “Post-“.

    Lesen Sie ergänzend dazu die durchaus subjektiven Erinnerungen von Extradienst-Autor Detlef zum Winkel/bruchstuecke: “Nostalgie: Eine Zeitenwende der Grünen”, die durchaus besser dazu passen, als Sie denken. Meine unterscheiden sich signifikant zu seinen; legitim sind jedoch weit mehr als zwei.

    Für mich, dessen Familie vom malochenden Proletariat zum leitenden-Angestellten-Bürgertum aufstieg, waren schon die “68er” (ich war 11) nicht nur eine Minderheit der Bevölkerung, sondern auch in ihrer “Generation”. Schnell war die Luft raus, und sie verteilten sich zellteilungsartig auf diverse scheinrevolutionäre Sekten, mit denen sie – so wie die RAF den Polizeistaat – den real existierenden Kapitalismus mehr stabilisierten, als ihnen lieb war. Mich zog es mehr an die Front der politischen Mehrheitsbildung, und die befand sich in den 70ern in der FDP. Als sich 1982 herausstellte, dass diese Strategie gescheitert war, verliess ich sie wieder, und mit mir einige tausend weitere vernünftige Menschen.

    Gesellschaftlich formierten sich in jener Zeit eine Umwelt-/Anti-AKW-Bewegung, sowie eine aktualisierte Friedensbewegung. Beide hatten insofern einen eingebauten antikapitalistischen Ansatz, weil sowohl die Atom- als auch die Rüstungsindustrie ein Spielfeld für ausschliesslich besonders grosses Grosskapital waren und sind. Auf beiden Bewegungen surfte die Parteineugründung der Grünen – sie wollten nicht mehr linke Sekte sein, sondern dazugehören. Anfangs mussten sie gegen Ausgrenzung ankämpfen, aber das gab sich dann schnell. Der Kapitalismus ist intelligent in der Disziplin des Inkorporierens. Bürgerliche Weicheier eben – das wusste ich bevor ich eintrat, während ich eintrat – und heute ist es recht allumfassend bewiesen. Die einstmals extremistischsten “Linksradikalen” bezeichnen sich heute als “liberal” und “modern”.

    Konvertiten sind immer die Schlimmsten.

  35. Lesen Sie selbst

    Ich war noch nicht wach, las es nachträglich, immer noch nicht ganz wach. Was soll ich davon halten? Ichweisesdochauchnicht. Also lesen Sies einfach selbst.

    Niels Schniederjann/DLF: Postliberalismus: Die Machtfrage – Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien? – Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen?”

    Teaser-Text des DLF: “Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen? Es gibt einen sehr einfachen, aber tiefgreifenden Grund für den Niedergang der gesellschaftlichen Linken: Sie ist liberal geworden. Sie verteidigt individuelle Rechte statt auf kollektive Macht zu setzen, sie blickt bei politischen Auseinandersetzungen auf Verfassungsgerichte statt auf Volkssouveränität, flüchtet in juristische Verfahren. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums wird der Liberalismus hingegen mit neuer Härte attackiert: Die sogenannten ‘Postliberalen’ versuchen, das Politische jenseits liberaler Einhegung zu denken. Was, wenn man von den Postliberalen etwas lernen kann? Was würde es für die Linke bedeuten, sich aus dem Bündnis mit dem Liberalismus zu lösen? Gibt es vielleicht sogar das Potenzial für eine ‘postliberale Linke’? Nils Schniederjann ist Journalist in Berlin. Für den Deutschlandfunk moderiert er unter anderem das Magazin für Politische Literatur ‘Andruck’ und die halbstündige Gesprächssendung ‘Tacheles’. Gemeinsam mit Sebastian Friedrich betreibt er außerdem den Newsletter und Podcast ‘Über Rechts’.”

    “Postliberalismus”, “Postliberale” – kannte ich bisher nicht. Eine theoretische Krücke oder ein Begriff mit Substanz? Wolkig oder nützlich? Es ist Sonntag, und Zeit zum Nachdenken.

    Einen Fehler kann ich schon benennen: Migration ist – historisch und gegenwärtig – grösser als der Liberalismus. Egal, ob mit oder ohne “Post-“.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  36. „Wir wollen also nicht Milliardäre abschaffen, sondern dafür sorgen, dass jeder Milliardär werden kann, wenn er sich anstrengt.“

    Wow, #Liberalismus auf Stammtisch-Niveau.

    taz.de/!6182859

    #FDP #AFDP

  37. Uff... Wenn ich mir allein auf Facebook ansehe, wie viel Hass, wie viel purer Hass sich gerade über Marie-Agnes Strack-Zimmermann ergießt, weil sie als Frau es wagte, einen dauerpöbelnden, rückwärtsgewandten, privilegierten Mann herauszufordern, weil Sie es wagte ihrer Partei einen positiven Liberalismus anzubieten, dann wird mir ganz Angst und Bang um den Liberalismus in Deutschland.

    #MASZ #Liberalismus #Deutschland

  38. Uff... Wenn ich mir allein auf Facebook ansehe, wie viel Hass, wie viel purer Hass sich gerade über Marie-Agnes Strack-Zimmermann ergießt, weil sie als Frau es wagte, einen dauerpöbelnden, rückwärtsgewandten, privilegierten Mann herauszufordern, weil Sie es wagte ihrer Partei einen positiven Liberalismus anzubieten, dann wird mir ganz Angst und Bang um den Liberalismus in Deutschland.

    #MASZ #Liberalismus #Deutschland

  39. Uff... Wenn ich mir allein auf Facebook ansehe, wie viel Hass, wie viel purer Hass sich gerade über Marie-Agnes Strack-Zimmermann ergießt, weil sie als Frau es wagte, einen dauerpöbelnden, rückwärtsgewandten, privilegierten Mann herauszufordern, weil Sie es wagte ihrer Partei einen positiven Liberalismus anzubieten, dann wird mir ganz Angst und Bang um den Liberalismus in Deutschland.

    #MASZ #Liberalismus #Deutschland