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#liberalismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #liberalismus, aggregated by home.social.

  1. „Seit dreißig Jahren, in manchen Nationen sogar schon länger, erleben wir einen Aufstieg des rechten Populismus. Ultrarechte Parteien werden nicht nur stärker, viele radikalisieren sich auch nach und nach – oder sogar rasend schnell.
    Und eine entscheidende Rolle spielt dabei ein Kult der Härte, der die schräge Allianz aus Neuem Faschismus und Ultraliberalen fest zusammenhält.“
    ⬅️

    blaetter.de/ausgabe/2026/augus

    #faschismus #liberalismus #gesellschaft

  2. Postliberalismus und Religion

    Zur politischen Theologie US-amerikanischer Kritiker der liberalen Demokratie.

    Von Thomas M. Schmidt

    #liberalismus #postliberalismus #religion

    feinschwarz.net/religion-und-d

  3. Postliberalismus und Religion

    Zur politischen Theologie US-amerikanischer Kritiker der liberalen Demokratie.

    Von Thomas M. Schmidt

    #liberalismus #postliberalismus #religion

    feinschwarz.net/religion-und-d

  4. Peter Sloterdijk:
    "Der #Liberalismus wie wir ihn kannten, wird nicht zurückkommen".

    Hans-Jürgen Jakobs & Sven Prange, 02.09.2026

    news.at/menschen/peter-sloterd

  5. #hörempfehlung #aufdieohren

    Butterwegge:
    „Die Reformen der Regierung in den Bereichen Arbeit, Steuern und Gesundheit sind Wirtschaftsliberalismus pur: Deregulierung für eine reiche Minderheit, mehr Bürokratie und Kontrolle für die große Mehrheit. „Fair“ und „sozial ausgewogen“ ist das nicht.“

    deutschlandfunkkultur.de/bunde

    #armut #liberalismus #deregulierung #kontrolle #rente #pflege

  6. Diese Eilmeldung kam gerade rein.

    Und ich begrüße sie - auch als langjähriges Mitglied der CDU - sehr.

    „Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.“

    #Spahn #Rücktritt #CDU #Liberalismus #Libertarismus

    t-online.de/nachrichten/deutsc

  7. Vielen Dank fürs Interesse & Verständnis, @CL 🙏👍

    Im (auch nichtreligiösen) Humanismus und Liberalismus werden allen Menschen gleiche Rechte zugesprochen. Das wurzelte historisch in der biblischen Ebenbildlichkeit (1. Mose 1, 27) und blieb stets ein Ideal: Frauen, nichteuropäische, jüdische sowie generell arme Menschen wurden - und werden teilweise noch immer - diskriminiert.

    Im Libertarismus wird dieses Ideal aufgegeben: Alles kann, muss aber auch gekauft werden. Inklusive Würde und Rechte.

    Als Religionswissenschaftler gehe ich so weit zu behaupten, dass der Libertarismus über das „christliche Menschenbild“ hinaus den Grundwerten aller Weltreligionen widerspricht,

    #Liberalismus #Libertarismus #Religionen #Fossilismus #Mimesis #Rechtsmimesis #Weltethos #Wissenschaft

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  8. Genau so ist es, @Macnutzer94 🙏👍

    Nach dem Liberalismus sollten alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Er ist dialogisch-monistisch angelegt.

    Doch in der politischen Realität können Überreiche in die demokratische Willensbildung medial eingreifen, vgl. zum Beispiel das deutsche Medienportal „NIUS“ und dessen Haupt-Finanzier.

    Im Libertarismus wird der Anspruch gleicher Rechte schließlich aufgegeben - wer reich ist, soll auch mehr, wenn nicht gar alles dürfen. Diese Ideologie ist also strukturell dualistisch.

    Deswegen halte ich das Vordringen des oft noch fossil finanzierten Rechtslibertarismus auch im deutschen Bundestag für überaus gefährlich.

    #Liberalismus #Libertarismus #Monismus #Dualismus #Dialog #Australien #Deutschland #USA

    digitalcourage.social/@BlumeEv

  9. Auch Andreas Püttmann - mein einstiger Mentor bei der KAS - fordert nun den Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU - Bundestagsfraktion.

    Und ich habe nun die leise Hoffnung, dass meine Partei endlich (wieder) zu begreifen beginnt, dass Rechtslibertäre keine Liberalen, auch keine „Wirtschaftsliberalen“ mehr sind:

    Im Liberalismus gelten Gesetze für alle, im Libertarismus nicht mehr für Reiche.

    Ich nehme solche rechtslibertären Haltungen bei Männern wie Musk, Thiel, Trump, Infantino und leider auch bei Spahn wahr. Und ich meine, dass der Rechtslibertarismus mit dem biblischen und also auch christlich-demokratischen Menschenbild - das von der gleichen Menschenwürde aller ausgeht - nicht vereinbar ist.

    Dass diese geistesgeschichtliche Tradition auf Mastodon nicht viel bedeutet, ist mir klar. Aber ich bin ja auch nicht hier, um zu gefallen.

    @puettmann.bsky.social #Spahn #Rücktritt #CDU #Christdemokratie #Menschenbild #Liberalismus #Libertarismus #Demokratie #KAS

    domradio.de/artikel/publizist-

  10. Die persönliche Freiheit hört an der oberen Schornsteinkante auf, weil die dort austretenden Gase die Freiheit anderer Menschen einschränken.

    #Liberalismus #Klimakrise

  11. Die Abschaffung des Denkens

    Menschenhass/Selbsthass ist das Leitmotiv des “modernen” Faschismus

    Des bekannteste Beispiel für diesen Mechanismus sind die Legionen schwuler Kardinäle und Erzbischöfe, die sich lebenslang im Schwulenhass von niemandem übertreffen lassen wollen. Der allgemeinere und noch gefährlichere Menschenhass funktioniert ganz ähnlich. Der Mensch ist ein fehlerhaftes Wesen. Gerade das macht das Leben interessant und spannend. Aber viele Artgenossen halten diese Art Spannung nicht aus. Wenn sie dabei sehr mächtig sind oder werden, wird es gemeingefährlich.

    Muss man so weit gehen wie Norwegens Regierung? Stefan Krempl/heise berichtet:

    Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.”

    Es gibt ein Kinderschutz-Argument, das ich nicht bestreite, sondern bestätige: die Gehirnentwicklung ist bei Kindern weit intensiver als bei Erwachsenen, wobei immer gilt: jede’ Jeck’ is’ anders.

    Politische Prozesse orientieren sich aber nicht an Fakten, sondern an Stimmungen, die medienindustriell erzeugt und befeuert werden. Und die gehen dahin, Kinder nicht als Subjekte ernstzunehmen, sondern zu Objekten/Opfern zu reduzieren, um der Erwachsnenwelt, die dazu da ist, Verantwortung zu tragen, von ebendieser Verantwortung zu befreien. Kurz: nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen. Nicht die Beherrschten sind das Problem, sondern die Herrscher*innen.

    Vielen Erwachsenen erscheint die Anhörung der Kinderkompetenz irrelevant. Zu Unrecht. Wir Alten sind ihnen nciht überlegen, im Gegenteil. Ihre intensivere Gehirnverdrahtung führt zu schnellerer und intelligenterer Aufnahme der Wirklichkeit, wie wir Erwachsene sie ihnen vorgesetzt haben. Mit anderen Worten: von den Kindern können wir noch was lernen. Aber wer will das? Ist das Leben nicht stressig genug? Ja, ist es. Aber das haben nicht die Kinder zu verantworten, sondern “wir”!

    Die dafür verantwortlichen Herrscher*innen sind immer weniger die mehr oder weniger gewählten Politiker*innen, sondern die ein oder zwei Hände voll Oligarchen der globalen Mediennetzwerke. Sie nennen sich bisweilen in einem autosuggestiven Slang “Transhumanisten”. Sie sind die Beherrscher der real existierenden “Artificial Intelligence” (AI/KI) im nicht minder real existierenden Kapitalismus.

    Mit Letzterem beschäftigt sich ein*e unbekannt bleibende*r Autor*in bei telepolis (dort wurde auf der Startseite aie Autor*inn*enangabe abgeschafft, was sich bei der gegenwärtigen klickfehlerbegübstigenden Hitze beim Text selbst fortgesetzt hat … Strafe für Benutzerfeindlichkeit muss sein 😉 , – im Tagesverlauf hat telepolis den Autorennamen nachgereicht: Robert Schwierkus – aber ich will nicht abschweifen:

    Nils Schniederjann: Muss sich die Linke vom Liberalismus befreien? – Nils Schniederjann hinterfragt im Deutschlandfunk die Linke. Doch diese Analyse zeigt, warum die Abkehr vom Liberalismus ein gefährlicher Irrweg ist.”

    Das Thema hatten wir hier und hier schon vor einer Woche. Die Argumentationsführung der*des unbekannten Autor*in/später: Schwierkus ergänzt das gut.

    Ich war und bin nie ein Freund von Maschinenstürmerei. Dem technischen Fortschritt der Medizin verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. Darum reagierte ich bei dem hier eher unverwandt:

    Malte Engeler/taz: Künstliche Intelligenz: Denken wie das verbreitete Mittelmaß – KI ist unvereinbar mit emanzipierten und freiheitlichen Gesellschaften. Dabei handelt sich nicht um einen Designfehler, sondern sie ist so gedacht.”

    Einerseits ja. Andererseits ist der Gute zwei bis fünf Jahrzehnte zu spät dran, oder?

    Am ehesten folgen kann ich dem im Wissenschaftsressort vergrabenen aber weiterhin paywallfreien Christian Stöcker/Spiegel:

    Auf Knopfdruck generierte Texte: Warum ich seit KI anders über digitale Technik denke – Politiker prompten Gastbeiträge, Medienunternehmer lassen ihre Meinungsartikel von KI schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben. So neu die Technik sein mag: Die kognitive Psychologie weiß längst, was das bewirken wird.”

    Ich fasse es am Beispiel meines Überlebens eines Herzinfarktes mal so zusammen: der technische Fortschritt hat den Ärzt*inn*en und dem Pflegepersonal ihre erfolgreiche Arbeit erleichtert. Und das ist es ja, was er soll. Hätte ich jedoch meine Klogänge, inkl. Befreiung meiner nächtlichen Verkabelung, mit einer KI aushandeln müssen, statt mit dem Kardiologen aus Rumänien, der Stationsärztin aus Ghana und der Pflegerin aus Vietnam – dann wäre ich an Ohnmacht längst gestorben.

    Und das ist es, was die Menschenhasser unter den mächtigen Oligarchen wollen: die Überflüssigen sollen sich verpissen – wie ist egal.

    Beim Einsatz von AI/KI ist nicht ihr “Missbrauch” durch Kinder und Jugendliche (Hausaufgabenerledigung, Prüfungsbetrug nach dem Vorbild des Oligarchen Döpfner etc.) das Problem. Sondern ihr Einsatz für Krieg und Profitrate, Massenmord und Massenverdummung. Ja, diese Technik hat längst (gemäss Engeler s.o.) Eigendynamik und faktische Machtausübung entfaltet. Sie ist nicht mehr aus der Wirklichkeit entfernbar. Der politische Kampf um ihre demokratische Kontrolle und ggfls. auszuhandelnde Eindämmung – er sollte endlich beginnen. Ob wir es noch erleben?

  12. Die Abschaffung des Denkens

    Menschenhass/Selbsthass ist das Leitmotiv des “modernen” Faschismus

    Des bekannteste Beispiel für diesen Mechanismus sind die Legionen schwuler Kardinäle und Erzbischöfe, die sich lebenslang im Schwulenhass von niemandem übertreffen lassen wollen. Der allgemeinere und noch gefährlichere Menschenhass funktioniert ganz ähnlich. Der Mensch ist ein fehlerhaftes Wesen. Gerade das macht das Leben interessant und spannend. Aber viele Artgenossen halten diese Art Spannung nicht aus. Wenn sie dabei sehr mächtig sind oder werden, wird es gemeingefährlich.

    Muss man so weit gehen wie Norwegens Regierung? Stefan Krempl/heise berichtet:

    Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.”

    Es gibt ein Kinderschutz-Argument, das ich nicht bestreite, sondern bestätige: die Gehirnentwicklung ist bei Kindern weit intensiver als bei Erwachsenen, wobei immer gilt: jede’ Jeck’ is’ anders.

    Politische Prozesse orientieren sich aber nicht an Fakten, sondern an Stimmungen, die medienindustriell erzeugt und befeuert werden. Und die gehen dahin, Kinder nicht als Subjekte ernstzunehmen, sondern zu Objekten/Opfern zu reduzieren, um der Erwachsnenwelt, die dazu da ist, Verantwortung zu tragen, von ebendieser Verantwortung zu befreien. Kurz: nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen. Nicht die Beherrschten sind das Problem, sondern die Herrscher*innen.

    Vielen Erwachsenen erscheint die Anhörung der Kinderkompetenz irrelevant. Zu Unrecht. Wir Alten sind ihnen nciht überlegen, im Gegenteil. Ihre intensivere Gehirnverdrahtung führt zu schnellerer und intelligenterer Aufnahme der Wirklichkeit, wie wir Erwachsene sie ihnen vorgesetzt haben. Mit anderen Worten: von den Kindern können wir noch was lernen. Aber wer will das? Ist das Leben nicht stressig genug? Ja, ist es. Aber das haben nicht die Kinder zu verantworten, sondern “wir”!

    Die dafür verantwortlichen Herrscher*innen sind immer weniger die mehr oder weniger gewählten Politiker*innen, sondern die ein oder zwei Hände voll Oligarchen der globalen Mediennetzwerke. Sie nennen sich bisweilen in einem autosuggestiven Slang “Transhumanisten”. Sie sind die Beherrscher der real existierenden “Artificial Intelligence” (AI/KI) im nicht minder real existierenden Kapitalismus.

    Mit Letzterem beschäftigt sich ein*e unbekannt bleibende*r Autor*in bei telepolis (dort wurde auf der Startseite aie Autor*inn*enangabe abgeschafft, was sich bei der gegenwärtigen klickfehlerbegübstigenden Hitze beim Text selbst fortgesetzt hat … Strafe für Benutzerfeindlichkeit muss sein 😉 , – im Tagesverlauf hat telepolis den Autorennamen nachgereicht: Robert Schwierkus – aber ich will nicht abschweifen:

    Nils Schniederjann: Muss sich die Linke vom Liberalismus befreien? – Nils Schniederjann hinterfragt im Deutschlandfunk die Linke. Doch diese Analyse zeigt, warum die Abkehr vom Liberalismus ein gefährlicher Irrweg ist.”

    Das Thema hatten wir hier und hier schon vor einer Woche. Die Argumentationsführung der*des unbekannten Autor*in/später: Schwierkus ergänzt das gut.

    Ich war und bin nie ein Freund von Maschinenstürmerei. Dem technischen Fortschritt der Medizin verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. Darum reagierte ich bei dem hier eher unverwandt:

    Malte Engeler/taz: Künstliche Intelligenz: Denken wie das verbreitete Mittelmaß – KI ist unvereinbar mit emanzipierten und freiheitlichen Gesellschaften. Dabei handelt sich nicht um einen Designfehler, sondern sie ist so gedacht.”

    Einerseits ja. Andererseits ist der Gute zwei bis fünf Jahrzehnte zu spät dran, oder?

    Am ehesten folgen kann ich dem im Wissenschaftsressort vergrabenen aber weiterhin paywallfreien Christian Stöcker/Spiegel:

    Auf Knopfdruck generierte Texte: Warum ich seit KI anders über digitale Technik denke – Politiker prompten Gastbeiträge, Medienunternehmer lassen ihre Meinungsartikel von KI schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben. So neu die Technik sein mag: Die kognitive Psychologie weiß längst, was das bewirken wird.”

    Ich fasse es am Beispiel meines Überlebens eines Herzinfarktes mal so zusammen: der technische Fortschritt hat den Ärzt*inn*en und dem Pflegepersonal ihre erfolgreiche Arbeit erleichtert. Und das ist es ja, was er soll. Hätte ich jedoch meine Klogänge, inkl. Befreiung meiner nächtlichen Verkabelung, mit einer KI aushandeln müssen, statt mit dem Kardiologen aus Rumänien, der Stationsärztin aus Ghana und der Pflegerin aus Vietnam – dann wäre ich an Ohnmacht längst gestorben.

    Und das ist es, was die Menschenhasser unter den mächtigen Oligarchen wollen: die Überflüssigen sollen sich verpissen – wie ist egal.

    Beim Einsatz von AI/KI ist nicht ihr “Missbrauch” durch Kinder und Jugendliche (Hausaufgabenerledigung, Prüfungsbetrug nach dem Vorbild des Oligarchen Döpfner etc.) das Problem. Sondern ihr Einsatz für Krieg und Profitrate, Massenmord und Massenverdummung. Ja, diese Technik hat längst (gemäss Engeler s.o.) Eigendynamik und faktische Machtausübung entfaltet. Sie ist nicht mehr aus der Wirklichkeit entfernbar. Der politische Kampf um ihre demokratische Kontrolle und ggfls. auszuhandelnde Eindämmung – er sollte endlich beginnen. Ob wir es noch erleben?

  13. … die Krise der liberalen #Demokratie und zeigen Wege zu ihrer Erneuerung auf. Dazu gehört ein wehrhafter #Liberalismus, der Freiheit und Sicherheit neu austariert, politische Handlungsfähigkeit stärkt und demokratische Resilienz fördert – ein Plädoyer für die Verteidigung der offenen Gesellschaft."

  14. Mir ist es völlig egal, ob jemand woke, links, rechts, liberal oder religiös ist. Was für mich zählt, ist der Charakter: Bist du ein anständiger Mensch oder nicht?

    Wir müssen aufhören, sofort in Extremen zu denken. Nicht jeder, der rechts steht, ist ein Rassist, und nicht jeder, der links steht, ist ein Extremist. Das demokratische Spektrum lebt von Vielfalt. Solange wir die Menschenrechte achten und einander mit Respekt begegnen, kann jeder die politische Heimat wählen, die er möchte. Am Ende zählt die Menschlichkeit.

    #Menschlichkeit #Respekt #Demokratie #Pluralismus #Menschenrechte #Politik #Debattenkultur #Liberalismus #Zusammenhalt #Charakter

  15. „Wir wollen also nicht Milliardäre abschaffen, sondern dafür sorgen, dass jeder Milliardär werden kann, wenn er sich anstrengt.“

    Wow, #Liberalismus auf Stammtisch-Niveau.

    taz.de/!6182859

    #FDP #AFDP

  16. Uff... Wenn ich mir allein auf Facebook ansehe, wie viel Hass, wie viel purer Hass sich gerade über Marie-Agnes Strack-Zimmermann ergießt, weil sie als Frau es wagte, einen dauerpöbelnden, rückwärtsgewandten, privilegierten Mann herauszufordern, weil Sie es wagte ihrer Partei einen positiven Liberalismus anzubieten, dann wird mir ganz Angst und Bang um den Liberalismus in Deutschland.

    #MASZ #Liberalismus #Deutschland

  17. 2/2 demütigt er Marie-Agnes Strack-Zimmermann öffentlich mit Sprüchen wie „Jetzt weißt Du, wo der Hammer hängt“. Das ist kein Liberalismus. Das ist Machogehabe und plumper ekelhafter Sexismus. Wer so mit einer unterlegenen Mitbewerberin umgeht, zeigt vor allem eines: Respekt ist in dieser FDP unter Kubicki nicht mehr zu finden. Die Liberalen haben keinen Aufbruch gewählt. Sie haben ihren Untergang gewählt.

    #FDP #Kubicki #StrackZimmermann #Liberalismus #Parteitag #Politik #Demokratie

  18. Als liberale Partei kann man nicht offen gegenüber der AfD auftreten, welche unsere Werte täglich bekämpft.

    Wir, die Liberalen Demokraten, haben keine gemeinsamen Interessen mit der AfD. Von dahern stellt sich für uns gar nicht die Frage, wie wir mit der AfD zusammenarbeiten möchten. Und um uns von der AfD abzugrenzen, müssen wir nicht mit ihnen sprechen und ihnen dadurch eine Bühne geben. 1/2

    #Politik #Liberalismus #FDGO #AfDVerbotsverfahrenJetzt

  19. Ein liberaler Freund wird sehr vermisst

    Joachim “Jo” Scheffer war ein sozialliberaler Kämpfer für Umwelt- und Bürgerrechte, der mit offenem Visier und persönlicher Gradlinigkeit für fortschrittlichen Liberalismus lebte. Ich kenne wenige Menschen, die ihre Prinzipien und Grundüberzeugung mit Konsequenz und Gradlinigkeit, aber gleichzeitig mit Humor und Leichtigkeit zu vertreten wussten. Ob bei den Jungdemokraten pder beim Liberalen Hochschulverband, der Friedrich-Naumann-Stiftung, in der örtlichen FDP und nach Genschers “Wende” 1982 bei den Grünen, im BUND, und  beim Radikaldemokratischen Bildungswerk, dem Oldie-Netzwerk der linksliberalen Jungdemokrat:innen, besonders aber im Liberalen Zentrum Köln.

    Jo war immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Er tat alles uneitel und unprätentiös und sorgte auch in schwierigen Zeiten immer für Optimismus. Ich lernte Joachim Scheffer bei den Jungdemokraten 1978 kennen, nachdem ich kurz vorher vom Schwäbischen zurück ins Rheinland nach Bonn gezogen war, um zu studieren und Politik zu machen.  Joachim war bei den Jungdemokraten einer, der mit allen Menschen sprechfähig war – in einer Zeit, in der insbesondere im Milieu der Studentenverbände Grabenkämpfe an der Uni abspielten. Ralf Fücks war damals noch bei den chinatreuen K-Gruppen, Joschka Fischer Straßenkämpfer in Frankfurt und Marieluise Beck Trotzkistin. Aber auch die Schwesterorganisation der Jungdemokraten an der Hochschule, der Liberale Hochschulverband (LHV) war damals von Fraktionen bestimmt. 1981 wurde ich zum Bundesvorsitzenden und Joachim mein loyaler Stellvertreter. Wir kämpften damals gegen den Rechtsruck der FDP und den absehbaren Bruch der sozialliberalen Koalition, den Genscher im September 1982 durch seine Unterstützung des Mißtrauensvotums gegen Helmut Schmidt vollendete und damit die FDP spaltete. Damit  legte Genscher den Grundstein für das heutige Desaster einer Partei, die niemand mehr braucht. Und wir waren beide mittendrin.

    Gemeinsam in der Zweifrontenauseinandersetzung

    Als wir gemeinsam in den Bundesvorstand gewählt wurden, hatte  bereits Graf Lambsdorff die erste Bombe gegen die sozialliberale Koalition gezündet. Am Haushalt 1982 sollte es “knallen”, Wir als Studentenverband mit Sitz im FDP-Bundesvorstand  wurden mit theoretischen Horrorszenarien konfrontiert, dass angeblich ein Schüler, der BaFöG erhält, sich vom 14. bis zum 26. Lebensjahr ohne Prüfung durchmogeln könne. Den gab es gar nicht, aber es ging schon damals, wie heute bei Rente und Gesundheit, um Klassenkampf von oben. Joachim, von Beruf Ingenieur, gab immer Zahlen den Vorrang und argumentierte seriös und sachbezogen. Das war unserer “Verbandsopposition”, eher egal. Die einen waren grün-nah, die anderen wurden vom DDR-nahen MSB-Spartakus umworben. Wie der ehemalige Schatzmeister Manfred Confurius, später Anwalt in Hamburg. Der LHV hatte mit meiner Wahl beschlossen, im Herbst “dezentrale Aktionen” mit den grün-nahen Basisgruppen an den Hochschulen gegen Sozialabbau zu unterstützen. Der MSB orientierte auf “bundesweiten Streik” – zu dem mich Confurius in einem 2-stündigen, sehr einseitigen  Telefongespäch überreden versuchte. Er merkte gar nicht, dass ich nicht zuhörte, sondern Spaghetti kochte, während er mich agitierte. Tissy Bruns, MSB-Vertreterin in den Vereinigten Deutschen Studentenschaften VDS in Bonn, hatte ihn da bereits “auf Linie” der Kommis gebracht. Sechs  Wochen war er auf “Schulung” in der Kaderschmiede der DDR, erfuhr ich Tage später von Günter Verheugen, damals Generalsekretär der FDP und vom Verfassungsschutz informiert. Danach rief ich Jo Scheffer an, der mich wieder aufbaute und humorvoll an den Liberalismus als Lebenshaltung erinnerte. Danke, dafür, Jo!  Als wir beide in den 90er Jahren im Fernsehen sahen, dass die Kommunistin Tissy Bruns, inzwischen rechte Redakteurin bei Springers rechter “WELT”, gemeinsam mit Johannes Rau den Bundespresseball eröffnete,  haben wir gemeinsam am Telefon über den Opportunismus der “Kommunistin” abgegackert.

    Ein kurzes, aber ehrenvolles Amt

    Als wir gemeinsam ein Jahr im Bundesvorstand der uns beiden fremden Umgebung der politischen Studierendenorganisation zugebracht hatten, erklärte er sich bereit, mein Nachfolger als LHV-Bundesvorsitzender zu werden. Er wurde gewählt, aber schon nach seiner Wahl versuchte die “Verbandsopposition”, die Wahlen zu unterminieren. Sie versuchten in derselben Versammlung, die Mehrheiten zu kippen und wir, die linksliberal-jungdemokratischen  Kräfte, verlegten uns aufs “filibustern”- nach dem Vorbild des US- Senats, denn man durfte im LHV ohne Redezeitbegrenzung zur Kandidatur reden. Schatzmeister Ulf Gritzka allein redete eine Stunde 20 min. Die Diskussion zog sich Stunden hin. Immer mehr “Berliner” reisten in der Nacht an und gegen 8.00 morgens hatten sie die Mehrheit, gegen 10.00 wählten sie Jo Scheffer ab und übernahmen den Bundesvorstand und die Kasse. Ich wäre da ausgeflippt, Joachim reagierte nur souverän und sagte: die werden keine Freude daran haben, regen wir uns nicht auf! Und er hatte recht – der LHV versank in der Bedeutungslosigkeit zur Freude der “Julis” um Westerwelle!  Sein sonniges, positives Gemüt tröstete uns alle und machte ihn größer, als alle kleinkarierten politischen Zänkereien.

    Private und politische Highlights

    Neben LHV und Jungdemokraten war das Librale Zentrum in Köln ein wichtiger Punkt der Arbeit Jo Scheffers. Das Liberale Zentrum ist bekannt geworden durch sein Wirken in der Domstadt und Forum für die politisch liberalen Diskussionen, die Gerhart Baum immer wieder angestoßen hat. Dieser politisch-kulturelle Club, der durch das legendäre Gespräch zwischen Gerhart Baum als Innenminister und dem ehemaligen Terroristen Horst Mahler bekannt wurde, war ein weiteres Aktionsfeld von Jo Scheffer. Er blieb dem Verein treu und organisierte Veranstaltungen, als das “LZ” Ende der  90er Jahre seine Veranstaltungsräume aufgeben musste, aber bis heute ein Treffpunkt linksliberaler Kultur und Politik in Köln geblieben ist, mit vielen Veranstaltungen und Exkursionen, Führungen und Ausstellungen weiterhin präsent in der Domstadt. Joachim war dort aktiv, bis ihn gesundheitliche Probleme  hinderten, sich weiter einzubringen.

    Gemeinsam in der DDR

    Jo war auch da, wenn wir sensible Missionen zu bewältigen hatten. 1983 fuhren wir gemeinsam auf Politikreise in die DDR. Die Jungdemokraten hatten seit Jahrzehnten im Rahmen der Entspannungspolitik politische Kontakte zur FDJ, der DDR-Jugendorganisationen begründet. 1983 war die Reise von besonderen Umständen geprägt und nicht ganz ohne sensible Vorgänge. Auf Seiten der Jusos fehlte der Delegationsleiter Olaf Scholz, was ich an anderer Stelle politisch beschrieben habe. Auch in dieser schwierigen Situation war es Jo mit seiner Erfahrung und Gelassenheit, der in unserer Delegation dafür sorgte, dass wir wie Pech und Schwefel zusammenhielten und den Versuchen der FDJ, politisches Kapital aus der Abwesenheit des Juso-Chefs zu schlagen, entgegenstanden.  Delegationsmitglied Markus Decker, damals befreundeter Gast, heute Journalist des RND, hat die klare Rolle der Jungdemokraten wiederholt gewürdigt.

    Nach der “Wende” bei den Grünen

    Wie die Mehrheit der ehemaligen Jungdemokrat:innen zog es Joachim Scheffer nach dem Austritt aus der FDP zu den Grünen. Wie der Autor und viele andere Linksliberale sahen wir eine Chance, dort bürgerrechtliche, ökologische, soziale und friedenspolitische Ziele, die wir als Jungdemokraten versucht hatten in der FDP zu etablieren, zu verstärken und zu unterstützen.  Darüber hinaus engagierte sich Jo Scheffer im BUND, getreu dem Prinzip, das wir als Jungdemokraten gepflegt hatten, dass die eingentliche inhaltliche Basisarbeit in NGOs geleistet wird und die Parteien ein Instrument sind, um diese Forderungen realpolitisch umzusetzen.

    Persönliches

    Es war mehr, als Politik, das uns verband und das ich an Joachim schätzte. Als ich nach Bonn kam, waren wir oft privat zusammen – mit unseren damaligen Freundinnen haben wir schöne Wochenenden verbracht, Baggerseen des rheinischen Braunkohlereviers besucht, philosophische Gespräche geführt und uns geerdet. Denn Jo war als Naturwissenschaftler und FH-Absolvent kein abgehobener Theoretiker, sondern immer auf dem Boden der Realität. Er gehörte dem “Fachhochschul”-Teil des LHV an und das wirkte bis in die Rente nach. Wir trafen uns manchmal in meinem Wohnort Bornheim, weil es hier eine italienische Eisdiele gibt, die für gutes Eis so berühmt ist, dass sogar Bürger des Rhein-Erft-Kreises (Wesseling) in den Rhein-Siegkreis (Bornheim) kommen. Ich wohne da um die Ecke. Mindestens zweimal haben mich Jo und seine Frau Beate angerufen, ob ich zum Eisessen runterkomme. Ich hatte keine Zeit oder war unterwegs. Schade – heute bedauere ich das, denn jede Minute mit Jo war ein Vergnügen. Danke, mein Lieber! Du wirst nicht nur von mir vermisst!

  20. Volker Wissing über die FDP, und wieso es so fatal war, dass Lindner behauptete, die Ampel könne nicht zusammenarbeiten, weil sie verschiedene Parteiprogramme habe:
    ($)

    sueddeutsche.de/medien/markus-

    #Ampelkoalition #FDP #Liberalismus